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Der neue Weltalmanach - das Zentralland, das Priesterfürstentum Tztzs
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Der neue Weltalmanach - das Zentralland, das Priesterfürstentum Tztzs
Svešteničkikneževina Tztzs
Priesterfürstentum Tztzs









Sve Bogomina





Amtssprache(n): Sabrakroabosniakilbanisch

Hauptstadt: Vlažizc

Regierungsform: Theokratie

Staatsoberhaupt: Fürst Viljio Mateo III.

Regierungschef: Fürst Viljio Mateo III.

Fläche: 23.219 km2

Einwohnerzahl: 18.000

Währung: Kovanica




Das Priesterfürstentum Tztzs ist eine historische Kuriosität: Ursprünglich war Vlažizc Teil des Königreichs von Groß-Schrk, dass auf Grund der Bedeutung des Heiligtums auch seinen politischen Anspruch auf die Insel ausdrücken wollte, die bisher unter einer Art gemeinsamen Verwaltung der einzelnen Staaten und Fürstentümer gestanden hatte. Der Hohepriester erhielt aus diesem Grund den Titel eines Vojvoden verliehen und erhielt die ganze Insel als Lehen des Großkönigs von Schrk. Im Gegenzug musste er der Förderung von Eisenerz im ausgedehnten Gebirge der Insel zustimmen, dass eigentlich als unantastbar und tabu galt. Zur Durchsetzung seiner landesherrlichen Rechte erhielt der Priesterfürst vom König Söldnertruppen zugewiesen, die die etwa 300 Mann starke Tempelwache ergänzen sollte. Nach dem Zusammenbruch des Königreichs konnte sich der Priesterfürst mit dieser 2400 Mann umfassenden Truppe gegen Eroberungsversuche der Nachbarn, insbesondere Krkls, widersetzen. Bei der Gründung der Konföderation wurde allerdings beschlossen gemeinsam gegen den Priesterfürsten vorzugehen und die Insel wieder unter die gemeinsame Kontrolle der Konföderationsmitglieder zu bringen. Eine Expeditionsflotte wurde aber durch einen plötzlich hereinbrechenden Sturm vernichtet, was in allen Staaten als ein Zeichen der Götter gedeutet worden ist, dass man die Hand nicht an den Tempel legen dürfe. Nach zähen Verhandlungen konnte der Priesterfürst überzeugt werden, die Stadt und den Tempel wieder für die Konföderation zu öffnen, 1420 erfolgte dann der Eintritt in den Bund und die Ernennung von Vlažizc zum Sitz der Konföderation und Bundesheiligtum . 

Geographie
Die Insel weist im Westen eine sehr tief gelegen Küstenzone auf, die bei hohem Meeresspiegel überflutet wird. Hier kann aus diesem Grund keine Landwirtschaft betrieben werden. Das Zentrum der Insel bildet eine sehr fruchtbare flache Ebene, die auf einem Kalksteinplateau etwa 70m über dem Meeresspiegel liegt. Den gesamten Osten der Insel nimmt das Planine Svet ein, dessen Ausläufer im Norden und Süden die fruchtbare Ebene begrenzen . 

Bevölkerung
Die einzige größere Siedlung auf der Insel ist Vlažizc mit etwa 10.000 Bewohnern. Von diesen sind 2700 Mitglieder der Tempelarmee, 1200 Priester, 2340 Verwaltungsbeamte des Tempels und der Konföderationsorgane, die übrigen sind vor allem als Dienstboten und niedere Angestellte am Tempel beschäftigt. Alle übrigen 8000 Bewohner sind Mönche und Nonnen, die verteilt aus 128 Klöster Landwirtschaft betreiben . 



Administrative Gliederung

Die Insel besteht aus der Hauptstadt Vlažizc sowie 12 Abteien, denen die übrigen 116 Klöster untergeordnet sind. Die Äbte (opat) werden durch den Priesterfürsten ernannte, während die Vorsteher (Glava) der einzelnen Klöster durch die Ordensmitglieder gewählt werden. Die Äbte sind Herren ihrer Klöster und Abteien und nur dem Priesterfürsten verantwortlich . 

Politik
Das Fürstentum ist eine theokratische absolute Monarchie. Es gibt kein Parlament, nur ein Savjetodavni odbor, ein beratendes Gremium, in dem die 12 Äbte und jeweils 12 Vorsteher für ein Jahr vertreten sind. Staatsoberhaupt und Regierungschef ist der Priesterfürst (Svećenik Vojvoda), der zugleich auch die Tempelarmee überwacht. Als Minister in einer Art Regierungsrat fungieren die sieben Stellvertreter des Hohepriesters, wobei ihre Aufgaben nicht nach festen Ressorts vergeben sind, sondern situativ bearbeitet werden . 



Wirtschaft
Die Insel versorgt sich völlig autark mit Lebensmitteln, muss aber viele Dinge des alltäglichen Bedarfs wie Fleisch, Stoffe und Metalle einführen. Ausgeführt wird vor allem Kunsthandwerk und Objekte für den Kult wie Räuchergefäße, Götterstatuen und Opferschalen. Haupteinnahmequellen der Insel sind allerdings die Unterbringung und Versorgung der zahlreichen Pilger und Zuwendungen der Mitgliedsstaaten der Konföderation, die auch für den Unterhalt der Tempelgebäude zuständig sind . 

Das Konföderationsheiligtum

Der bedeutendste Tempel des Kulturraums ist das so genannte Konföderationsheiligtum:

Das Heiligtum liegt noch wie der ursprüngliche Tempel an einem künstlichen See, der nur bei bestimmten religiösen Zeremonien mit den heiligen Booten befahren werden darf. An einem in den See hineinragenden Steg liegen vier Tempel (1) für den Meeresgott Gospodar Valova, seine Gemahlin Pjenia, den Sohn Glasnik Ribe und seine Gemahlin Blistavog Bisera. Daneben befinden sich die beiden Heiligtümer (2) für die Nymphen der Nacht und die Nymphen des Tages. Im Doppelschatzhaus (3) werden die Weihgaben der Gläubigen und teures Kultgerät aufbewahrt. Dahinter liegen die Tempel für Chrs (4), Strbg (5), Svantit (6) und Trgliwa (7). Ebenfalls im Tempelbezirk liegt die Residenz des Priesterfürsten (8) sowie die Tempelbibliothek mit dem angeschlossenen Konföderationsarchiv (9). 
Die vier Kinder des Svrg werden in vier Tempeln verehrt (10), der höchste Gott in einem eigenen, großen Tempel im Zentrum der Anlage (11). Hinter diesem liegt die Versammlungshalle des Konföderationsrates (12). Die Göttin Nrgis, der Gott Hjkl und der Gott Brdziz haben ebenfalls eigene Tempel (13). Die Tempelküchen (14) liegen gegenüber den Wohneinheiten, in denen die Priester und die Tempelwache untergebracht sind (15). Ein Heiliger Hain (16) dient der Verehrung der niederen Götter und Geister der Natur. Außerhalb der Tempelumwallung liegen die Wohnhäuser für die Teilnehmer an den Konföderationskongressen .  


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