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Der neue Weltalmanach - das Zentralland, Republika Tsch
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Der neue Weltalmanach - das Zentralland, Republika Tsch
Republika Tsch

Republik Tsch








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Amtssprache(n): Sabrakroabosniakilbanisch

Hauptstadt: Tsch-Mešta

Regierungsform: Partiziatsrepublik

Staatsoberhaupt: Patrizier Blagdan Bogiž 

Regierungschef: Patrizier Blagdan Bogiž

Fläche: 65.209 km2

Einwohnerzahl: 4,8 Millionen

Bevölkerungsdichte: 73 Ew./km2

Währung: tijesto


Seit 1848 wird die Regierungsform der Republik Tsch als IV. Tiranija bezeichnet, der offizielle Name des Staates ist allerdings weiterhin Republika Tsch, die sich laut ihrer Verfassung von 1850 als „Patriziatsrepublik“ definiert. Die häufigen Verfassungswechsel und offenen oder verdeckten Systemwechsel sind recht typisch für die Sabrakroabosniakilbanischen Republiken. Der Staat hat traditionell sehr enge Verbindungen zu Tzra und freundschaftliche zu Krkl, während das Verhältnis zu Schrk traditionell angespannt ist. 

Geographie
Tsch liegt im Nordosten der Halbinsel Poluotok und grenzt im Osten an Van, im Süden an Schrk und im Westen an Tzra. Die Westgrenze wird durch das Pregada-Gebirge gebildet, an dessen Ostseite große Tannenwälder liegen, die für eine intensive Holzwirtschaft genutzt werden. Ansonsten ist das Staatsgebiet der westlichste Ausläufer der Zentralgraslandschaft, die auch Baştu und Hägimi zu großen Teilen prägt. Nur ein großer Fluss, der Promrmljati, fließt ganz im Osten durch das Staatsgebiet und mündet zwischen Hrvstka und Splt ins Meer . 

Administrative Gliederung
Das Staatsgebiet ist sieben Provinzen gegliedert:
1. Kapital
2. Sjeverna obala 
3. Šuma 
4. Centar
5. Istok
6. Južna obala 
7. Jugoistok 
Die Provinzen werden verwaltet durch einen Guverner, der von der Zentralregierung ernannt wird und der als Regierungschef agiert. Im zur Seite gestellt ist jeweils ein Lokalparlament, der Visoko pokrajinsko vijeće, dass die Haushaltshoheit innehat und damit eine bedeutende Macht darstellt. Gewählt wird dieses Parlament durch ein Zensus-Männer-Wahlrecht. Allerdings ist der Staat nicht föederal organisiert, weswegen die lokalen Parlamente insgesamt eine stark eingeschränkte politische Befugnis haben. Die meisten Aufgaben werden nach Weisung der Zentralregierung durch den Gouverneur und seine Regierung übernommen. 
Unterhalb der Provinzen gibt es zum einen die Städte, Gradovi, und die Kreise, Županije, Zusammenschlüsse von Städten, Dörfern und Gemeinden unter 10.000 Einwohnern. Die Städte und Kreise werden durch gewählte Bürgermeister und einen gewählten Rat vertreten, allerdings gilt auch hier sowohl das aktive als auch das passive Zensuswahlrecht, so dass die Stadtregierungen wie auch die Lokalparlamente faktisch in der Hand der sehr wohlhabenden Patrizierschicht liegen . 


Regierung
Seit der Verfassungsreform des 19. Jahrhunderts ist das Staatsoberhaupt der Tiran, der Alleinherrscher. Anders als das Wort Tyrann denken lässt, handelt es sich aber nicht um einen Gewaltherrscher, sondern einen vom Staatsrat (theoretisch) auf Lebenszeit gewählten Angehörigen der Patrizierschicht oder des alten Adels der Hauptstadt. Er leitet den Staatsrat, der zugleich Exekutive und Legislative ist und der aus den Oberhäuptern der großen Gilden besteht. Unterstützt wird das Gremium durch den weitgehend machtlosen Volksrat, der im ganzen Land durch freie Wahlen gewählt wird. Der Volksrat kann Entscheidungen des Tyrannen und des Staatsrates durch ein Veto bis zu dreimal aufschieben und eine so genannte Volksbefragung zu bestimmten Themen durchsetzen, die allerdings eben so wenig bindend ist wie sein Veto. Der Tyrann kann aber auch Volksbefragungen abhalten, so wurde z.B. die neue Verfassung in einem solchen Votum durch das Volk angenommen. 
Die Gilden spielen für die Regierung eine große Rolle und alle Gewerbezweige sind in diesen Vereinigungen vertreten, bis hin zu den Prostituierten. Die Gilden sind die Hauptsteuerzahler und haben daher vom Staat auch die Erlaubnis erhalten, bei ihren Mitgliedern die Steuern einzunehmen und festzusetzen wobei 50 % an den Staat abgetreten werden. Die Gilden haben auch eigene Gildengerichte, die Verstöße gegen die Gildenordnungen ahnden können und im Zivilrecht wie reguläre Gerichte fungieren. Das Strafrecht untersteht dagegen dem Hohen Gerichtsrat, dass auch als Berufungsgericht gegenüber den Gildengerichten fungiert. 

Ein vom Staatsrat getrenntes Organ der Staatsverwaltung stellt der Heeresrat dar, dem ebenfalls der Tyrann vorsteht . 


Wirtschaft
Tsch gehört zu den alten Handelsstaaten. Das Land selbst verfügt zwar über sehr fruchtbare Böden, die für die Landwirtschaft genutzt werden, ist aber vor allem ein Warenumschlagsplatz für Güter aus dem Westen und Osten. Durch enorm hohe Durchgangs- aber geringe Einfuhrzölle konnte erreicht werden, dass fast kein direkter Handel zwischen dem Ostkontinent und dem Westkontinent zustande gekommen ist, sondern die Waren in einem der kleinen sabrakroabosniakilbanischen Staaten gestapelt und dann weiterverkauft worden sind. Tsch hat dabei stets auch viele der Rohwaren weiter veredelt, insbesondere die Rohseide aus Shi-ie-La und Leder aus Baştu. Tsch hat daneben hervorragende Waffen- und Kunstschmiede. Der Handel liegt in den Händen der jeweiligen Gilden, die sowohl den Import organisieren als auch die Weiterverarbeitung vor Ort und den Export. Für diese Monopole erhebt der Staat eine recht hohe Gebühr, eine Gewinnbeteiligung von 2% sowie die erhobenen Steuern. Anders als in Tzra existiert aber keine staatliche Handelsflotte . 

Bildungswesen
Das Bildungswesen ist sehr gut ausgebaut aber, anders als in Tzra, ebenfalls privatisiert und in die Hände der städtischen Gilden übergeben worden. Es gibt städtische und dörfliche Grundschulen (osnovna škola), deren Besuch obligatorisch und kostenlos ist. Die Grundschule umfasst 9 Jahre Unterricht und vermittelt eine solide Grundbildung, auch in Fächern wie Geschichte, Fremdsprachen (fast immer Aerathisch) und politischer Bildung. Schüler, die nicht aus Gildenfamilien stammen, können eine weitere schulische Bildung kaum erlangen, es gibt allerdings Gildenstipendien, die den Besuch einer Gildenschule für besonders begabte Schüler ermöglichen. Die Gilden wiederum bilden in ihren akademije verschiedene Berufe aus, von eher einfachen Handwerksberufen bis hin zum Arzt. Auch sonst als Wissenschaften verstandene Berufe wie die Historiker oder die Mathematiker sind in Gilden organisert und bilden so ihren Nachwuchs aus. Das Gildensystem gilt zwar als solide, allerdings noch immer als wenig akademisch, da es vor allem auf den praktischen Nutzen ausgerichtet ist. Die einzigen staatlichen akademije sind die Kolegij uprave, eine Verwaltungsfachschule mit Hauptsitz in der Hauptstadt und Dependancen in allen größeren Städten, die Akademija za državnu sigurnost, eine Art Polizeischule, ebenfalls mit Sitz in der Hauptstadt und Ausbildungsstätten in allen Städten ab 20.000 Einwohnern sowie die Državno sveučilište vojske i mornarice, die Staatliche Militäruniversität, an der allerdings auch Handwerker ausgebildet werden . 


Presse
Tzra und Tsch gelten als Wiege der Zeitungen. Bis heute gibt es in jeder Stadt eine lokale Zeitung, von überregionaler Bedeutung ist allerdings einzig die Vijesti, eine Zeitung der Hauptstadt Tsch-Meschta. Die Presse ist völlig frei und auch durchaus als kritisch zu bezeichnen, auch wenn die Vijesti der konservativen Regierung nahe steht. 


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