Es ist: 19-11-2019, 04:22
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Der neue Weltalmanach - das Zentralland, Republik Tzra
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Der neue Weltalmanach - das Zentralland, Republik Tzra
Republika Tzra
Republik Tzra









Sloboda do smrti






Amtssprache(n): Sabrakroabosniakilbanisch

Hauptstadt: Tzra-Grad

Regierungsform: Partiziatsrepublik

Staatsoberhaupt: Doge Slobodan Isbižijc 

Fläche: 95.138 km2

Einwohnerzahl: 12,9 Millionen

Bevölkerungsdichte: 135 Ew./km2

Währung: Tijesto


Die Republik Tzra gilt als das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der sabrakroabosniakilbanischen Staaten, ist zugleich aber auch das internationalste Land. Mehr als 40 % der Bevölkerung sind keine gebürtigen Sabrakroabosniakilbanen. Der Einfluss Hesstiens und später Aeraths auf Kultur, Architektur, Kunst und Küche war immer sehr groß und ist es bis heute. Tzra ist zugleich die älteste durchgängig besidelte Stadt (Gründung 251) der sabrakroabosniakilbanischen Staaten. Zudem ist das Land eine der ältesten Republiken der Welt (Errichtung der I. Republik 289, Unterbrechungen: 467-487, Tzra als Provinz des Reiches von Groß-Sabraniž, 841-925, I. Königreich von Tzra, 1118-1148, II. Königreich, 1210-1345 Handelsimperium). 
Flächenmäßig ist Tzra der zweitgrößte der sabrakroabosniakilbanischen Staaten, mit mehr als 12 Millionen Einwohnern aber der bevölkerungsreichste. Wirtschaftlich ist Tzra der mit Abstand bedeutendste Staat der Region. 

Geographie
Der Staat wird auf Grund seiner charakteristischen Form und Lage auch als „Most“, Brücke bezeichnet. Im Osten ragen die Ausläufer des Pregada-Gebirges noch in das Staatsgebiets Tzras. Nordöstlich des Gebirges liegt der nahezu unberührte Urwald von Vrlo Star, der im letzten Jahr zu einem besonderen Schutzgebiet erklärt worden ist. Das Waldgebiet reichte ursprünglich sehr viel weiter nach Westen und war mit dem heute im Zentrum des Landes liegenden Šuma u sredini verbunden. Letzter wird intensiv für die Forstwirtschaft genutzt, hier liegt auch das große staatliche Jagdrevier Pokloni sve što se pomiče des Dogen, in dem er oft mit ausländischen Gästen im dortigen Sommersitz östlich von Grkl Zeit verbringt. 
Der größte Teil des Staatsgebietes wird geprägt von sehr fruchtbaren Lößböden, wobei das Staatsgebiet im Norden und Süden hin leicht zu den Küsten abfällt. Der äußerste Westen des Landes ist bereits eine Fortsetzung der Grassteppen der woworianischen Tiefebene. 
Vier wichtige Flüsse entspringen dem Pregada, die alle von Osten nach Süden fließen. 
Der Pivo mündet bei Castlu in das Nordmeer, diesem entspringt der smeđe pivo, der bei Tsivicz ebenfalls ins Nordmeer mündet. 
Weiter südlich fließt der Centar, der längste und wasserreichste Fluss des Landes. Er mündet bei Drzizc ins Nordmeer. 
Nur der Poglavar države fließt in südlicher Richtung und durchfließt die Hauptstadt Tzra-Grad. Bevor er in den Südozean mündet . 
Administrative Gliederung
Der extrem zentralisierte Staat lässt noch heute seinen Ursprung als Stadtstaat erkennen. Von den 12 Millionen Einwohnern leben mehr als 6,5 Millionen in der Hauptstadt Tzra-Grad, die einzige weitere Millionenstadt mit 3,3 Millionen Einwohnern ist Dbrvnik, einst Sitz der Könige von Tzra und davor der selbstständigen Vojvoden von Dbrvnik. Die Stadt ist verwaltungstechnisch der Hauptstadt selbst unterstellt und wird durch einen zamjenički dužd, einen stellvertretenden Dogen, verwaltet. Es gibt keine Provinzen, die einzige Verwaltungseinheit sind die Städte in denen podređen dužd, untergeordnete Dogen, im Namen des dužd von Tzra-Grad residieren. Die Städte selbst haben fast keine autonomen Rechte, sie sind vor allem Stapel- und Produktionsplätze. Dennoch gibt es in allen Städten zwei Räte, den Rat der Kaufleute und Handwerker und den Rat der Bürger. Diese werden alle zehn Jahre von den Einwohnern der Städte gewählt und wählen ihrerseits jeweils zwei stellvertretende untergeordnete Dogen, die dem podređen dužd zur Seite gestellt werden und deren Aufgabe es ist, die Interessen der Stadt gegenüber der Zentralregierung zu vertreten. Hauptaufgaben der Stadtverwaltungen sind das Eintreiben und Überweisen der Steuern, der Unterhalt der Infrastruktur und Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung durch eine eigene Stadtpolizei, die čuvari. 


Politik
Die ursprüngliche Staatsform eines Stadtstaates ist noch heute deutlich im politischen System Tzras zu erkennen. Die Stadtregierung von Tzra-Grad ist zugleich die Zentralregierung des Landes.
Staatsoberhaupt ist der dužd, der Doge, der auf Lebenszeit gewählt wird. Er ist zugleich der Chef der Exekutive und ernennt die Senatori, die Senatoren, in Tzra der Titel der Minister. 
Die Legislative ist in der Theorie aufgeteilt zwischen dem Hohen Rat der Stadt, Visoko vijeće grada, der alle zehn Jahre in freien und allgemeinen Wahlen gewählt wird, und dem Dogen. Faktisch kann der Doge aber Gesetze ohne die Zustimmung des Rates erlassen, während er Gesetzes des Rates unterzeichnen muss und auch ablehnen kann. In der Praxis besteht für den Dogen als Chef der Exekutive und oberstem Richter zudem die Möglichkeit, Gesetze des Rates schlicht zu ignorieren, selbst wenn er sie gegengezeichnet hat . 



Wirtschaft
Die in den anderen Staaten der Regionen üblichen Gilden existieren in Tzra nicht mehr. Sie wurden durch staatliche Aufsichtsbehörden unter der Führung der Fachminister ersetzt. Handel und Wirtschaft liegen in Tzra also ganz in staatlicher Hand. 
Die große Handelsflotte Tzras fährt sowohl die Häfen der nördlichen als auch südlichen Küsten an und verbindet so die verschiedenen Märkte miteinander. Die moderne und große Handelsflotte ist dabei konkurrenzlos schnell und viele Staaten bedienen sich der Flotte Tzras für ihren eigenen Handel und zahlen dafür hohe Gebühren. Zudem überlassen sie selbst ihre Waren Tzra zu günstigen Konditionen. Im Staat selbst existiert faktisch keine Schwerindustrie, dafür aber hochspezialisierte Betriebe zur Weiterverarbeitung von Luxusgütern wie Schmuck, feinen Stoffen, Teppichen und optischen Geräten.
Seit einigen Jahren produziert Tzra auch sehr teure und hochspezialisierte medizinische Geräte und hat sich als Finanzzentrum etabliert. Tzra finanziert dabei nicht nur Privatunternehmen, sondern vergibt auch Kredite an fremde Staaten. 
Die Landwirtschaft dient fast ausschließlich der Versorgung der eigenen Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln, allerdings werden auch Äpfel, Wein und Liköre exportiert. 
Das Bildungssystem ist ebenfalls ein bedeutender Wirtschaftsfaktor .

Bildungssystem
Das Bildungssystem Tzras gilt als eines der besten der Welt. Es ist von der Vorschule bis zur Universität für Einwohner des Staates kostenlos. Die Schulpflicht beginnt mit dem vierten Lebensjahr und endet mit dem 18. Lebensjahr. Schulen gibt es in jedem kleineren Ort und sie werden vom Staat mit hervorragenden Lehrern und großen finanziellen Mitteln unterstützt. Alle Kinder besuche zuerst die dreijährige Vorschule (zabavište), in der die Kinder bereits Lesen und Schreiben lernen. Im Mittepunkt stehen allerdings die soziale Interaktion und die Förderung der Kreativität. 
Auf die Vorschule folgt die Grundschule, die vier Jahre dauert. Hier erlenen die Kinder neben Mathematik, Technik, Sozialkunde und Wirtschaftskunde auch eine erste Fremdsprache, fast immer Aerathisch. 
Die Mittelschule umfasst weitere vier Jahre der Vertiefung. Sie beinhaltet auch Unterricht in Geschichte, Literatur, Politik und Finanzwesen sowie eine zweite Fremdsprache, meist eine der luchtenischen Sprachen. 
Die dreijährige Oberschule vertieft das Wissen weiter und es werden zwei neue Fremdsprachen erlernt. 
Nach der Oberschule endet die Schulpflicht, allerdings besuchen fast 100 % der Bevölkerung eine weiterführende Bildungseinrichtung. Es gibt zum einen die staatlichen Akademien, die den Gildenschulen in den Nachbarstaaten entsprechen und zur Vermittlung von fachbezogenem Wissen für das Erlenen eines Berufes dienen, zum anderen gibt es Fachuniversitäten für den öffentlichen Dienst, den Finanzsektor und die verschiedenen kaufmännischen Berufe sowie Universitäten für eine wissenschaftliche Karriere. Es gibt insgesamt 27 Universitäten, davon sieben in der Hauptstadt und vier in Drbvnik. 
Die wissenschaftlichen Akademien betreiben vom Staat finanziert hervorragende Forschungen. Es gibt eine Historische Akademie, eine Archäologische Akademie, eine Finanz- und Wirtschaftsakademie, eine Geographische Akademie, eine Akademie zur Erforschung der Natur, eine Landwirtschaftliche Akademie sowie eine Mathematisch-Astronomische Akademie. Zudem gibt es das Vralijcz Vukicz-Institut für die sabrakroabosniakilbanischen Sprache und Kultur, das auch Dependancen in anderen Staaten unterhält .

Medien
Obgleich der Staat fast keine (wirksame) bürgerliche Mitbestimmung kennt, hat Tzra eine große und als sehr frei zu bezeichnende Presselandschaft. In der Hauptstadt erscheinen vier landesweite Zeitungen, (Republika, Istina, Kurir, Izaraziti) von denen nur die Republika als regierungstreu (und finanziert) zu bezeichnen ist. Daneben gibt es in fast jeder Stadt mindestens zwei weitere lokale Zeitungen . 


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