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Der neue Weltalmanach - das Zentralland, Hükümdarlık Şüfür
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Der neue Weltalmanach - das Zentralland, Hükümdarlık Şüfür
Hükümdarlık Şüfür

Königreich Şüfür

Evin ihtişamı



Amtssprache(n): Anadolü
Hauptstadt: Alünçü
Regierungsform: konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt: König Afşar V. 
Regierungschef: Wesir Akgün Gül
Fläche: 291.113 km2
Einwohnerzahl: 18,7 Millionen
Bevölkerungsdichte: 64,2 Ew./km2
Währung: Sikke
 
 

Şüfür ist der kleinste der Festland-Anadolü-Staaten und liegt ganz im Nordwesten des Anadolü-Gebietes. Der Staat unterhält enge Verbindungen zu den anderen Anadolü-Reichen, sein Verhältnis zu Rümelüm ist aber angespannt, da der Nachbarstaat die radikal-religiöse Işık partisi unterstützt. Auch die Beziehungen zum Nachbarn Baştu sind bisweilen angespannt, da das Kaiserreich die nach Ansicht von Şüfür gefährlichen republikanischen Staatsformen in Üsmüler und Toğü duldet.
 
Geographie
Şüfür grenzt im Norden an das Meer, im Süden an das Königreich Ülüdağ, im Westen an die Großprovinz Üsmüler des Zharkhats von Baştu und im Osten an die theokratische Republik Rümelüm. Das Land stellt die östliche Fortsetzung der Nordebene Baştus dar und ist durch große, fruchtbare Ebenen geprägt. Der aus dem Hochland von Rümelüm entspringende Dağ Nehir teilt sich auf dem Staatsgebiet Şüfürs in den östlichen şırıldamak Nehir und den westlichen Böğürmek Nehir.
 
Administrative Gliederung
Der Staatsaufbau ist zwar zentralistisch, allerdings wird den sieben Provinzen (eyalet) ein gewisses Maß an Autonomie zugestanden, auch wenn ihre Aufgaben in etwa denen der Provinzen in Anadolü entsprechen, also eine Provinzpolizei unterhalten und sie für den Erhalt der Infrastruktur Sorge zu tragen haben. Die Provinzen haben jeweils ein eigenes Provinzparlament (il) und eine Provinzregierung (il hükümeti), die von der Mehrheit des Provinzparlaments gestellt und vom Parlament gewählt wird. Der König ernennt dann die gewählten Kandidaten. Als Reste der alten familiär-feudalen Strukturen hat jede Provinz zudem einen Herzog, boy bey, als nominelles Oberhaupt. Dieser hat allerdings keine politische Funktion. Es handelt sich bei den boy bey um die Angehörigen des alten Provinzadels des Imperiums.
Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern wählen einen Muhtar, Stadtvorsteher, und einen Stadtrat (şehir meclisi). Die Stadtverwaltung, der Rat und der Bürgermeister betreuen die städtische Polizei, die städtischen Versorgungsbetriebe und die städtische Infrastruktur.
Städte unter 100.000 Einwohnern sind zu größeren Einheiten, den bölge, zusammengefasst. Die Mitglieder einen Bölge wählen den İlçe Meclisi, den Kreisrat, und einen Kreistagspräsidenten, İlçe konseyi Başkanı.

 





 

Provinzen des Königreichs

Provinz                       Ew.                             Hauptstadt                              Ew.

Uşak                            6,2 Mio                        Alünçü                                     4,1 Mio

Şanlıurfa                      4,8 Mio                        Uludere                                    2,8 Mio.

Tunceli                        3,9 Mio                        Çağlayancerit                           1,09 Mio.

Tokat                           2,1 Mio                        Gölhisar                                   1,25 Mio.

Tekirdağ                      897.678                        Ortaklar                                   234.567

Sivas                           655.345                        Arsin                                       134.789

Sakarya                        146.977                        Karaçulha                                56.899

 



 

Politisches System
Staatsoberhaupt ist der König, der den Wesir als Regierungschef und auf dessen Vorschlag dann die Minister ernennt. Zudem benennt er zwei von zwölf Richtern des Verfassungsgerichts, die übrigen Sitze werden bestimmt von den den obersten Gerichtshöfen und dem Parlament. Der König ist nomineller Oberbefehlshaber der Armee, deren Genralstabschef er ernennt. Er entscheidet auch über den Auslandseinsatz der Armee, was jedoch einen Beschluss des Parlaments voraussetzt. Der König hat das Recht, Gesetze vorzuschlagen, die aber vom Parlament diskutiert und bestätigt werden müssen. Zudem benötigen alle Gesetze seine Unterschrift. Eine erste Verweigerung führt zu einer Rückgabe an das Parlament, das den Entwurf dann verändern kann, aber nicht muss. Wird das Gesetz ein zweites Mal abgelehnt, müssen beide Kammern des Parlaments zustimmen, damit es dennoch Gültigkeit erlangt.
Der König kann das Unterhaus auflösen, wenn die Regierung von ihm nicht das Vertrauen erhält oder er ihm das Vertrauen entzieht und kein neuer Ministerrat in 20 Tagen gebildet werden kann. Zudem legt der König zusammen mit der Wahlkommission den Termin für die Neuwahlen fest. Zehn Mitglieder des weitgehend machtlosen Oberhauses werden vom König als besondere Auszeichnung besetzt.

Der Chef der Regierung (hükümet), der Wesir, ist der Regierungschef und das Haupt der Exekutive. Der Wesir wird vom König ernannt, die Parteien stellen aber die Kandidaten. Zu Beginn einer neuen Regierung muss der Wesir die Ministerliste sowie das angestrebte Regierungsprogramm dem König und dem Parlament vorlegen, allerdings ohne Zustimmungspflicht. Die Opposition hat aber die Möglichkeit, auch einzelnen Ministern vor der Wahl das Vertrauen zu entziehen. Wenn mehr als 30 % der Abgeordneten eine Wahl eines Ministers aktiv blockieren, obliegt dem König die Entscheidung, ob der Kandidat dennoch berufen wird.
Die Regierung setzt sich zusammen aus dem Wesir, den Fachministern und den Staatsministern. Der König wird einmal in der Woche durch den Regierungschef über die aktuelle Politik informiert. Das Parlament kann der Regierung das Vertrauen entziehen. Dann muss der König binnen eines Monats eine Übergangsregierung berufen und Neuwahlen ausschreiben.
Die Legislative liegt in den Händen des Zweikammerparlaments, der Großen Reichsversammlung (millet meclisi) mit insgeamt 600 Abgeordneten. Die bedeutendere der beiden Kammern ist das Kleine Haus (kücük ev) mit 400 direkt gewählten Abegeordenten. Gesetze müssen immer von dieser Kammer beschlossen werden. Sie können eingebracht werden vom König, der Regierung, dem Oberhaus, eine Fraktion des Parlaments oder durch ein Volksbegehren, an dem mindestens eine 200.000 Einwohner teilgenommen haben. Zudem hat Kücük Ev die Aufsicht und Entscheidungsgewalt über den Haushalt.
Die zweite Parlamentskammer, Yüksek ev, hat 200 Abgeordnete von denen 10 vom König auf Lebzeit ernannt werden. 110 werden alle zehn Jahre durch das Volk direkt gewählt, 70 alle zehn durch die Provinzparlamente entsandt und 10 vom Parlament als besondere Ehre auf Lebenszeit ernannt. Das Oberhaus diskutiert alle Gesetzesvorschläge, ist aber nicht abstimmungsberechtigt. Es gibt aber zwei Ausnahmen von dieser Regel: Wenn der König, wie oben beschrieben, ein Gesetz zweimal zurückweist kann es durch ein Votum beider Kammern des Parlaments dennoch in Kraft gesetzt werden. Desweiteren bedarf eine Kriegserklärung ebenfalls der Zustimmung beider Kammern

Politische Parteien
Die Parteienlandschaft in Şüfür ist recht bunt. Einige der kleineren Parteien sind nur in den Stadträten oder Provinzparlamenten vertreten und sollen hier keine Beachtung finden. Fünf Parteien sind im derzeitigen Unterhaus vertreten:
Die streng laizistische, konservative und wirtschaftsorientierte kraliyet partisi (KP), die derzeit den Wesir und mit 34 % die größte Fraktion im Parlament stellt.
Die Sosyal Parti (SP), eine soziale Partei, in deren Fokus die unteren und mittleren Einkommensschichten liegen, ebenfalls streng laizistisch, gesellschaftlich sehr progressiv, bildet mit der KP derzeit eine Regierungskoalition und ist mit 23 % die zweitgrößte Fraktion im Parlament.
Die Özgürlük Partisi (ÖP) ist eine streng laizistische, wirtschaftsorientierte Partei, die gesellschaftlich progressiv ist und besonders auf die Einhaltung der bürgerlichen Freiheiten pocht. Sie ist derzeit mit 11 % im Parlament vertreten.
Die religiös-konservative Canlanma partisi (CP), die sich für die Einrichtung eines streng religiösen theokratischen Gottesstaates einsetzt. Die Partei ist in weiten teilen als extrem-rechts-konservativ zu bezeichnen und strebt, anders als die AdKaPa in Anadolü einen Anschluss an Rümelüm an. Sie erhielt bei der letzten Wahl 14 % der Stimmen.
Mit 12 % im Parlament vertreten ist auch die rechts-konservative, leicht religiös gefärbte Ulusal Partisi (UP), die sich für eine Wiedervereinigung der Anadolü-Staaten und einen Anschluss der Anadolü-Provinzen Baştus, im Notfall auch mit aggressiven Mitteln, einsetzt.
Die Cumhuriyetçi Parti (CuP), mit 6 % die kleinste Partei im Parlament, ist eine Schwesterpartei der OzDaPa und strebt wie diese die Einrichtung einer basisdemokratischen Republik an. Ihr Zulauf ist wegen der räumlichen Nähe Şüfürs zu Üsmüler größer als in Anadolü.
 
Medien
Die Presse in Şüfür ist als generell frei einzustufen, allerdings ist die Presselandschaft eingeschränkter als in Anadolü: Es gibt eine regierungsnahe überregionale Zeitung, Sprachrohr, sowie eine eher kritische Zeitung, die Wahrheit. Daneben gibt es in den größten Städten regionale Ausgaben der beiden großen Zeitungen, nur die Hauptstadt verfügt mit drei weiteren lokalen Zeitungen eine recht lebendige Presselandschaft. Bis vor wenigen Jahren erschien in Şüfür auch das revolutionäre „Rote Hand“ aus Üsmüler, doch ist diese Zeitung jetzt verboten.
 

 
Wirtschaft
Şüfür hat eine blühende Seidenindustrie. Neben Bekleidung werden auch Teppiche aus Seide in höchster Qualität produziert und exportiert. Die Seidenproduktion macht ca. 30 % der Wirtschaftsleistung des Staates aus und die Qualität des Materials gilt als enorm hoch. Ebenfalls von Bedeutung sind die chemische Industrie (ca. 20 %), hauptsächlich Lacke und Farben, die Fischerei und die Produktion von Fischereiprodukten (in Şüfür wurde die Fischkonserve erfunden) sowie die Produktion von Trockenobst.
 






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