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Der neue Weltalmanach - das Zentralland, Hükümdarlık Hilğiş
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Der neue Weltalmanach - das Zentralland, Hükümdarlık Hilğiş
Hükümdarlık Hilğiş

Königreich Hilğiş

Sadakat, şeref, vatan


Amtssprache(n): Anadolü

Hauptstadt: Kralın limanı

Regierungsform: konstitutionelle Monarchie

Staatsoberhaupt: König Sağlam II.

Regierungschef: Wesir Sözen Cağlar

Fläche: 352.567 km2

Einwohnerzahl: 38,9 Millionen

Bevölkerungsdichte: 110 Ew./km2

Währung: Sikke

 





Hilğiş gehört ebenfalls zu den westlichen Andolü-Staaten. Politisch betrachtet war das Land lange ein autokratisch regiertes Königtum, in dem der König die absolute Macht ausgeübt hat. Anders als in den Nachbarstaaten und in Anadolü kam es hier nicht zu einem langsamen und friedlichen Übergang zu einem konstitutionell-parlamentarischen System. Das alte Königshaus wurde 1734 durch eine blutige Revolution gestürzt, in deren Verlauf es auch zu Verfolgungen der Adligen und des reichen Bürgertums gekommen ist. Dieser so genannte Siyah Terör, der Schwarze Terror, erschütterte das Land fast 10 Jahre lang, in denen Hilğiş offiziell eine İşçi ve köylü cumhuriyeti, Arbeiter- und Bauernrepublik, faktisch aber eine Diktatur unter der Führung des Yüce Lider Mümain Göşk war. Dieser wurde 1745 durch eine Koalition aus gemäßigten Royalisten und Monarchisten, liberalen Bürgern und dem Militär gestürzt. Es folgte die bis 1765 dauernde Phase der Restorasyon unter der Herrschaft Mürats III., des ältesten Bruders des gestürzten Königs. Da sich dieser aber nicht an die Vereinbarungen hielt, zusammen mit den an der so genannten Nelkenrevolution, karanfil devrimi, (die Nelke war das persönliche Siegel der Könige von Hilğiş) beteiligten Kräften eine Verfassung zu erarbeiten, wurde der König 1765 durch das Militär abgesetzt und unter Hausarrest gestellt. Die beiden Söhne des Königs wurden ebenfalls inhaftiert. Per Wahl der jetzt einberufenen Verfassungsversammlung würde der Kaufmann und seit 1758 als Bürgermeister der Hauptstadt amtierende Sağlman Gül zum neuen König gewählt. Auf Grund seines Namens wird dies auch als der Rosenputsch (Gül Darbesi) bezeichnet. Nach einigen Änderungen wurde die bis heute gültige Verfassung im Jahr 1810 unterzeichnet.

 

Geographie

Das Königreich grenzt im Westen an Baştu, im Norden an Ülüdağ, im Osten an Rümelüm, im Südosten an Patalipūtra und im Süden an das Meer. Das Land ist eine Fortsetzung der Ostebenen Baştus und völlig eben. Nur im Nordosten steigt das Land ganz sanft zur Hochebene von Rümelüm an. Der einzige bedeutende Fluss im Staatsgebiet ist der Gargara nehir[1].

 

Administrative Gliederung

Das Königreich ist in sechs teilautonome Provinzen (Devlet) aufgeteilt, die jeweils über ein eigenes Parlament und einen eigenen Regierungschef verfügen, die direkt von der Bevölkerung gewählt werden. Die Provnizparlamente haben weitreichende Vollmachten, die ihnen vom Staat übertragen worden sind, so die Wirtschaftsförderung, die Aufsicht über die Bildung, Bau und Erhalt der Infrastruktur, Regulierung der Landwirtschaft und Ausstattung und Unterhalt der Polizeibehörden. Die Provinzen delegieren einen Teil ihrer Aufgaben an die 123 Bezirke (Bölge) und Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Bölge und Städte haben gewählte Räte und einen ebenfalls gewählten Yönetici. Die Hauptstadt Kralın limanı ist ein regierungsunmittelbarer Bezirk Hükümet bölgesi und wird von einem Gouverneur verwaltet, den der Innenminister einsetzt[2].

Provinz                       Ew.                             Haupstadt                               Ew.

Kırşehir                       8,8 Mio.                       Ferizli                                      2,3 Mio.

Kırklareli                     7,6 Mio.                       Sürmene                                  1,9 Mio.

Kayseri                        9,2 Mio.                       Pelitli                                       3,7 Mio.

Kastamonu                   2,8 Mio.                       Kadınhanı                                678.956

Kars                            3,3 Mio.                       Osmaneli                                 534.210

Kralın limanı                7,2 Mio.

Die Exekutive leitet der Wesir, der vom Parlament gewählt und vom Monarchen ernannt wird. Der Wesir schlägt dann dem Parlament seine Ministerkandidaten vor, die ebenfalls gewählt werden. Eine Besonderheit stellt die Tatsache dar, dass der Finanzminister, zugleich der stellvertretende Regierungschef, in direkter Wahl durch das Volk gewählt wird und daher oft einer anderen Partei angehört, als die übrige Regierung. Dies nennt man hükümet Topluluğu, Regierungsgemeinschaft.

Die Legislative liegt nach der Verfassung „beim Parlament und dem Volk“. Das Parlament mit 450 Abgeordneten wird alle drei Jahre von allen Staatsbürgern ab dem 16. Lebensjahr gewählt. Das passive Wahlrecht gilt erst ab dem 18. Lebensjahr. Die Oppositionsparteien können Gesetzesvorschläge einer Volksabstimmung unterziehen und diese so auch gegen den Willen der Regierung durchsetzen. Zudem besteht die Möglichkeitz für die Bürger, direkte Anfragen an das Parlament zu stellen und Volksbegehren einzuleiten. Sind mindestens 500.000 für den Beginn eines Volksbegehrens so muss dies abgehalten werden. Zudem sind sie verpflichtend im Fall einer Verfassungsänderung oder einer Kriegserklärung. Die Bevölkerung wählt neben dem Parlament auch den 30köpfigen Beobachterrat, der die demokratischen Vorgänge im Parlament überwacht und die Lobbyarbeit auf ein Minimum begrenzen soll. Ebenfalls vom Volk gewählt werden der Generalstab der Armee, die Richter des Verfassungsrates und der Chef der Finanz- und Steueraufsichtsbehörde.

Wie alle Anadolü-Staaten mit Ausnahme von Rümelüm ist das Königreich streng laizistisch[3].

Parteien

In Hilğiş gibt es eine Vielzahl von kommunalen, regionalen, provinziellen und reichsweiten Parteien. Bei der letzten Parlamentswahl traten mehr als 60 verschiedene Parteien zur Wahl an. Derzeit vertreten im Parlament sind allerdings nur fünf Parteien.

Die Milli Parti (MiPa), die bürgerlich-konservativ und wirtschaftsliberal ist und derzeit bei eta 34 % der Stimmen liegt. Sie stellt den Wesir und 6 der 12 Minister.

Die Sosyal Part (SoPa), eine eher am Kleinbürgertum und der Arbeiterschaft orientierte Partei, die bei derzeit 31 % liegt und zusammen mit der MiPa eine Koalition bildet. Sie stellt 5 der 12 Minister.

Die Köylü Partisi (KöPa) vertritt besonders die Interessen der Landbevölkerung und der kleinen und mittleren Landwirtschaftsbetriebe und ist als eher konservativ einzuschätzen. Sie ist derzeit mit 13,8 % die größte Oppositionspartei.

Die Ekonomik Parti (EkPa) ist bürgerlich-liberal und vertritt die Großgrundbesiter, die wohlhabende Mittelschicht und das Bildungsbürgertum. Sie hat derzeit 12,9 % der Sitze im Parlament und stellt den Finanzminister.

Mit 8,3 % die kleinste derzeit im Parlament vertretene Partei, die Genç Parti, tritt dezidiert als Stimme der jungen Menschen im Land auf. Ihr zentrales Thema ist die Bildungspolitik[4].

 

Medien

Im Königreich gibt es mehr als 15 nationale Zeitungen von denen allerdings drei eine besondere Bedeutung als auflagenstärkste und bedeutendste haben, nämlich die Saat, die Alem und die Dünya. Die Presse ist bisweilen sehr kritisch und als ganz frei einzuschätzen. Über die Einhaltung der Pressefreiheit wacht ein Expertengremium, der Presserat (basın konseyi).

 

Wirtschaft

Die Wirtschaft des Königreichs basiert auf den drei Säulen der Landwirtschaft, Fischerei und einer hochspezialisierten Industrie. Neben der Produktion der für die Ernährung der Bevölkerung werden vor allem Wein, Oliven und Obst angebaut. Sowohl die Rohwaren als auch Olivenöle, Weine, Trockenobst und Obstbrände werden exportiert. Die Fischerei ist spezialisiert auf den Fang von Krabben und Tintenfisch, die als Trockenprodukte vor allem nach Khmi’a und Shi-ie-La exportiert werden.

Daneben werden im Königreich sehr hochwertige optische und nautische Geräte hergestellt. Seit kurzem gibt es auch Betriebe zur Produktion von Bauteilen für Dampfmaschinen[5].





[1]Rezat Fidan, Ben gidip düşünüyorum ... , Kralın limanı 1850

[2]Faryjhe Gülhane, Krallığın İdari Bölümü, Kralın limanı 1852.

[3]Nezihin Muhiddin, Taç altında laiklik ve demokrasi, Kralın limanı 1851.

[4]Nezihin Muhiddin, Taç altında laiklik ve demokrasi, Kralın limanı 1851.
[5]Nezihin Muhiddin, ulusal ekonomi, Kralın limanı 1851.


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