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Sabrowski: Zechentod
Beitrag #1 |

Sabrowski: Zechentod
Sylvie Sabrowksi: Zechentod; Gmeiner Verlag Meßkirche 2019; 215 Seiten; ISBN: 978-3-8392-2520-2


In der Ruhrgebietsstadt Bottrop schließt die letzte Zeche. Andy Goretzka war dort früher als Bergarbeiter tätig. Als er spurlos verschwindet, nimmt die Psychologiestudentin Liesa Kwatkowiak zusammen mit dem Sohn des Vermißten die Ermittlungen auf. Sie stoßen dabei auf einen rätselhaften Tod eines jungen Bergarbeiters in den `90er JAhren.

Sabrowski stammt aus Bottrop. Sie wurde dort 1971 geboren. Seit ihrem Studium der Psychologie und Pädagogik lebt sie mit ihrer Familie in der Heimatstadt und arbeitet als Freiberuflerin.

Die Autorin greift mit dem Ende des Bergbaus ein tagesaktuelles Thema aus dem Ruhrgebiet auf. So gesehen kann man den Kriminalroman auch als Regionalkrimi bezeichnen. Gleichzeitig bietet die Geschichte aber auch biedere Hausmannskost. Ein wenig Liebesgeschichte wird hier mit Unterhaltung verbunden.

Einen großen Wiedererkennungswert gibt es hier nicht.  Es fehlt der lokale Flair, die Figuren sind austauschbar. "Hier wird mit regionalen Klischees gespielt, ohne sie literarisch zu hinterfragen," würden spitzen Zungen behaupten.

Ob man den Krimi wirklich kennen muß, kann der geneigte Leser ja selbst entscheiden.


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