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Leroux: Die Hölle an der Ruhr
Beitrag #1 |

Leroux: Die Hölle an der Ruhr
Gaston Leroux: Die Hölle an der Ruhr Rouletabille bei Krupp; Conte-Verlag Saarbrücken 2010; 174 Seiten; ISBN: 978-3-941657-21-2

Es tobt der Erste Weltkrieg. Rouletabille ist als Kriegsberichterstatter an der Front eingesetzt, als ihn ein neuer Auftrag erreicht. Fulber heißt ein genialer französischer Ingenieur, der ein Torpedo (heute würden wir sagen: Mittelstreckenrakete) erfunden hat, mit dem Ziele in mittlerer Reichweite zerstört werden können.

Das Problem dabei: Fulber wurde von deutschen Agentur entführt und zu Krupp nach Essen gebracht, wo er das Torpedo herstellen soll. Kann Rouletabille den Wissenschaftler befreien und so die Zerstörung von Paris verhindern?

Leroux (1868 - 1927) kennen wir vom "Phantom der Oper". Der Schriftsteller hat aber auch Krimis geschrieben und ist dabei ganz ein Kind seiner Zeit. Der Gegensatz Deutschland - Frankreich wird hier behandelt - dreimal darf der Leser raten, wer dabei der Sieger sein wird.

Von der Verlagswerbung als "Krimi" angepriesen, kann dieser Roman als Frühform des Regionalkrimis angesehen werden  So ausführlich wie für das Verständnis der Handlung nötig werden die Krupp`schen Werke, das Hotel Essen spwoe der Zeitgeist beschrieben.

Elemente des Abenteuer- und Liebesromans kommen hinzu. Selbst Anklänge zu Jules Verne und seine "500 Millionen der Begum" sind unübersehbar.

Die Geschichte ist auch heute noch gut lesbare Unterhaltung.


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