Es ist: 05-12-2022, 06:05
Es ist: 05-12-2022, 06:05 Hallo, Gast! (Registrieren)


Im Regen geboren (3)
Beitrag #11 |

RE: Im Regen geboren (3)
Hallo ihr beiden,

wenn ich alles hintereinander beantworte, klingt es immer so, als würde ich mich nicht richtig bedanken können.
Ihr wisst, dass ich mich über eure Meinungen und Ansichten freue Icon_smile.

zu shaddow:
Zitat:Gerade das was er sagt, über ihre Flucht ist hart, aber die Wahrheit, auch wenn mir da noch ein paar Puzzleteile fehlen.
Ja, er sagt seine Wahrheit - hätte er vielleicht lassen sollen. Aber dann macht die Geschichte ja keinen Spaß mehr Icon_wink
Zitat:Leahs Opa also. Kannte sie ihn vorher nicht? Hat sich Leahs Mutter von ihren Eltern bzw. ihrem Vater abgewandt.
Diese ganzen Fragen sind hoffentlich aus dem vierten Teil deutlich geworden - wenn nicht, gib mir nochmal Bescheid, denn das ist wichtig, dass man am Ende versteht, warum Leah nicht wusste, dass er ihr Großvater ist.
Zitat:Für wen hat sie ihn vorher gehalten?
Einen Vertrauten.
Zitat:Sitzt sie nicht schon?
Ich habe nachgesehen, weil ich wusste, dass es eine Stelle gibt, an der ich auch öfter geschaut habe, ob Leah sitzt oder steht. Eigentlich soll sie hier aufstehen:
Zitat:„Er wird nie wieder so aussehen.“ Sie stieß ihm den Stock aus der Hand. „Auch wenn du ihn noch zehn Mal anstreichst. Es wird nicht mehr dasselbe sein.“
Aber du hast Recht, es steht nicht da. Ich füg da was ein.
Zitat:Meines achtens müsste er die Tüte aufheben und nicht das Käsebrötchen an sich:
Da hast du auch Recht, ich schreibe hin, dass es aus der Tüte gefallen ist.
Lektion für Libbi: alles hinschreiben, was du dir vorstellst.
Mach ich. Vielleicht bald.

zu Teja:
Zitat:So, weiter geht’s in dieser Stimmung, und langsam wird das ein kleines bisschen lästig.
Das habe ich befürchtet, dass es irgendjemandem zu viel Blabla wird. (Hab mich so über die Titel gefreut, dass ich dann auch vier Teile schreiben musste; einer der Gründe, weshalb es ewig gedauert hat und jeder Teil kürzer wird.)
Kommissar Teja hat sich beim Kombinieren angestrengt, gratuliere (ich kann das ja schon sagen, du hast ja schon gelesen, dass du gut im Rennen liegst). So nah dran war noch keiner - ich dachte schon, es wäre doch zu schwierig, dabei gibt es wirklich sehr eindeutige Indizien, die du auch gefunden hast. Zum Beispiel der Satz mit der Fahrlässigkeit, der ist dem Leser nur so auf die Nase geprügelt - zu sehr?
Zitat:He, wieso will der Typ einen fremden Zaun streichen. Klar, er heißt Chamäleon, rennt im Maleranzug rum, ist farbbeschmiert,
Weil es sein Job ist?
Zitat:Du lässt aber seine Reaktion außer acht.
Da hast du vollkommen recht. Ich denke manchmal trickfilmhaft :D
Zitat:Bevor er etwas erwidern konnte, stand sie auf und wischte ein paar Kieselsteine von ihrer Handfläche.
Habe es geändert zu: Bevor er etwas erwiderte ...
Auch hier: Hut ab, du hast ein super Auge für solche Details.
Zitat:Öhm … wie trägt man einen Blick?
Wie eine Sonnenbrille: mit einem souveränen Ausdruck im Gesicht.
Zitat:Der Kritiker hat’s gut. Er kann bei andern alle die Fehler ankreiden und Kleinigkeiten aufzählen, die er selber macht und nicht sieht.
*grinst*
Deswegen treffen sich die Kritiker auf dem Spielplatz und spielen eine Runde Mensch ärger dich nicht ...

Liebe Grüße,
Libertine

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Beitrag #12 |

RE: Im Regen geboren (3)
Hallo Libertine

Zwischen Handy suchen, referat und zum markt gehen leg ich mal ein zitterkapitel ein.

Ai.
Weil ich ihr Vater bin.
Schön, wie du die Wandlung von Chamaleon beschruieben hast. Man denk, erkümmert sich um sie. Er will, dass sie ist, ist fürsorglich. dann wandelt sich das Bild, und am Ende falsche Farbe, (Chamäleon - wie geil *gg*), falsche Identität, falscher Mann.
Weil ich ihr Vater bin Icon_smile d.h. er ist Leahs Großvater. Und sie haben sich vor zwei Jahren in diesem Rosengarten getroffen, und sich angefreundet. Und er hat Leah ermuntert/überredet, ihrer Zündelleidenschaft nachzugehen. Woher er davon weiß - sowas erzähöt man ja nicht einfach so jedem. Naja.
warum genau dieses Kapitel "Vater" heisst - damit du das n#chste Mutter nennen kannst?
Der Vater kommt hier gar nciht wirklich vor, nicht einmal leahs gedanken kriesen um ihn, die hat sie alle verdrängt, will nicht nachdenken. Und dennoch merkt der Leser, wie es sie unterbewusst total fertig macht. Nur als Chamäleon sagt, er mag ihre Augen nicht Icon_wink
Ich mochte dieses Kapitel, weil sich leah hier zornig zeigt und spricht, weil chamäleon sich wandelt, und man die beiden mal miteinander reden sieht/hört. Chamäleon überlegen, aber ganz so kommt es doch nicht an, weil Leah zu wütend wird dafür und ihm anscheinend auch weh tun kann.
Wie genau alles zusammenhängt und was chamäleon wirklich beabsichtigt, bekommt man sicher im nöächsten Kapitel raus. Und warum sie vor der Tür vater rauskommt. Das schaff ich vllt. noch, aber dann muss ich jetzt aufhören Icon_smile
LG
Senf


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Beitrag #13 |

RE: Im Regen geboren (3)
Hallo Senfglas,

mein schlechtes Gewissen, dass ich dich so lange warten lasse, wächst mir über den Kopf.
Und ich weiß nicht mal, warum es so lange gedauert hat. An deinen Kommentaren liegt es auf jeden Fall nicht, denn über die habe ich mich sehr gefreut Icon_smile.
Vielen Dank!

Ich hab überlegt, ob ihr mir einfach abnehmt, dass er Chamäleon heißt und mich dann für "Ja, muss" entschieden. Ich glaube, es gibt viele Einzelheiten, die sich von allein vervollständigen müssen - weil zu vielem eine kleine Geschichte passen würde, die aber hier den Rahmen sprengen würde.
Zitat:Und er hat Leah ermuntert/überredet, ihrer Zündelleidenschaft nachzugehen. Woher er davon weiß - sowas erzähöt man ja nicht einfach so jedem.
Die Beziehung zwischen Chamäleon und Leah deutlicher zu machen, die Nähe, das Vertrauen - vor allem in den ersten beiden Teilen - ist meine Haupthausaufgabe für die Überarbeitung.
Das Kapitel heißt Vater, weil es indirekt die ganze Zeit um ihn geht. Er, der jetzt wie ein Geist zwischen ihnen steht, bis Leah am Ende schließlich fassen kann, warum er da steht und sich nicht rührt. Irgendwer meinte auch, Vater wie "Vater von Leahs Mutter"; daran hatte ich nicht gedacht, aber es funktioniert. In meiner Planung waren die Titel der letzten beiden Teile Mutter und Vater, ich wusste nur nicht, in welcher Reihenfolge. Da es letztendlich auf Mutter hinausläuft, steht sie am Ende. Also ja: Das Kapitel heißt auch Vater, weil das nächste Mutter heißen muss.

Liebe Grüße,
Libertine

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Beitrag #14 |

RE: Im Regen geboren (3)
Hey Libbi

Chamäleon ist also ihr Großvater ... Hätte ich jetzt nicht mit gerechnet. Sind die beiden sich damals denn dann wirklich aus Zufall begegnet? Oder hat er sie vielleicht gesucht?
Auf jeden Fall scheint er ja ihren Vater nicht sonderlich gemocht zu haben, wenn es ihn stört, dass Leah seine Augen hat. Oder vielleicht möchte er gern so viel wie möglich von seiner Tochter in Leah wiedererkennen und hätte es lieber gesehen, wenn ihn auch ihre Augen an sie erinnert hätten.
Zitat:Du hast gesagt, es würde sich besser anfühlen, wenn man anfängt. Wenn man anfängt, sich selbst zu überwinden. Und wenn man dem plötzlichen Gefühl nachgeht, das wäre richtig.
Er hat sie also auch noch darin bestärkt, ihrem Drang nachzugehen, dem nachzugeben, was sie umtreibt. Ist ja auch irgendwie seltsam, wenn ein Großvater seiner Enkelin sagt, sie solle ruhig ihre Wohnung anstecken, wenn ihr gerade danach ist o.O Ich frag mich ja, wie er zu so einer Weltsicht kommt - tu, wozu es dich verleitet.
Auf jeden Fall scheint Leah das ja irgendwie als ... grünes Licht dafür gesehen zu haben, da rumzuzündeln, irgendwie als Rechtfertigung, so als ob sie alle Verantwortung auf Chamäleon abwälzen könnte, immerhin hat er ja gesagt, sie solle dem nachgehen. Und jetzt, wo alles schiefgegangen und ihr Vater tot ist, macht sie ihn irgendwie dafür verantwortlich. Vielleicht, damit sie unter der Last der Schuld nicht zusammenbricht.

Chamäleon scheint ja eine ziemlich entscheidende Person für sie und die ganze Situation zu sein. Ich bin gespannt, wie's weitergeht *g*

Eine kleine Sache noch:
Zitat:Sie hatte keinen Appetit, in ihr lag zu viel Beklemmung, um jetzt in Ruhe etwas zu essen; weiterzuleben.
Ich würde da ein Komma anstatt des Simikolons (oder wie schreibt man das?) setzen.

Naira

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
(Erasmus von Rotterdam)

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Beitrag #15 |

RE: Im Regen geboren (3)
Hallo Naira,

vielen Dank für deine Gedanken zum dritten Teil.
Dieser und der vierte, also die beiden Aufklärungsteile sind für mich die schwierigsten gewesen. Ich stand auf einmal vor dem Problem, dass die beiden nicht miteinander reden wollten, aber mussten. Gut, dass sie irgendwann doch zur Sprache zurückgefunden haben. Schweigen ist ja schön, aber Silber ist schöner *g.
In meiner Vorstellung sind sie sich wirklich zufällig begegnet. Aber wer weiß - vielleicht gehört das auch zu seiner Finesse und er hat sie zum Beispiel bei der Beerdigung seiner Tochter gesehen (durchs Gebüsch, wie in den Filmen, eiei)
Zitat:Ich frag mich ja, wie er zu so einer Weltsicht kommt - tu, wozu es dich verleitet.
*grinst* Gute Frage. Das Gegenteil einer westlich geprägten Vernunfterziehung, würde ich mal sagen.
Menschen kommen auf die seltsamsten Dinge und erklären sie zur Weltsicht - warum nicht auch das. Reine Triebsteuerung, ohje.
Zitat:irgendwie als Rechtfertigung, so als ob sie alle Verantwortung auf Chamäleon abwälzen könnte, immerhin hat er ja gesagt, sie solle dem nachgehen.
An der Stelle stellt sich dann natürlich die Frage, ob sie geblickt hat, was er da erzählt. Was dahinter steckt. Ob sie das als Rechtfertigung genommen hat - rechtfertigt auf Basis besseren Wissens, ob sie "krank" ist oder ob sie einfach jegliches Gefühl für Grenzen ihrer Handlungen verloren hat. Ich weiß es nicht.

Über das Semikolon denke ich nach. Mir gefällt das da ganz gut, vielleicht mache ich auch einen Gedankenstrich draus. Aber die benutze ich sowieso schon zu viel. Ach, gibt ja keine Norm Mrgreen

Danke dir!
Liebe Grüße,
Libertine

PS: Die anderen Antworten bekommst du morgen, ich werde mich jetzt wieder zusammenreißen und binnen weniger Tage antworten. Ach, kommentieren will ich auch *g. Gibt es was, das du gern kommentiert haben willst? Sonst suche ich mir was aus (sind nur zwei Sachen bisher?). Sag einfach mal Bescheid Icon_wink.

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Beitrag #16 |

RE: Im Regen geboren (3)
Hallo Libbi,


und weiter geht's. Bruder und Küche versorgt, ich auch, alles ist bereit für den dritten Teil Icon_wink
Und wieder suche ich erst nach Anmerkungen:

=> Sie biss noch einmal von ihrem Brötchen ab, jeder Klumpen Essen [...] bevor sie das Essen zurück in die Tüte packte
Wortwiederholung (und "Essen" mag ich als Wort generell nicht so) - vielleicht einfach nur "jeder Klumpen"? Oder dir fällt etwas anderes ein?

=> Ich hätte auch Zuhause ... [...] Ich habe noch etwas Farbe Zuhause.
"zuhause" entweder zusammen, dann aber klein schreiben, oder auseinander - "zu Hause" -, dann groß.

=> Unverstehen besetzte den Platz unter seinen Lidern.
Unverständnis

=> Wie er den Mikroskopblick noch tragend von ihr Abstand nahm
Komma nach "er und "tragend" ... und "den Mikroskopblick noch tragend" will mir nicht gefallen; einen Blick kann man nicht tragen, finde ich.

Zitat:Jetzt regte sich seine Zunge und formte Laute, deren Bedeutung Leah nicht begriff.
„Weil ich ihr Vater bin.“
Mpf O_O
Das ... war jetzt ... unerwartet. Ja. *erst wieder fangen muss*

Also ... gut. Wir haben hier einen, der sich Chamäleon nennt. Dem sie vertraut hat. Mit dem sie vertraut umging. Der sie dazu brachte, das Haus anzuzünden - mit ihrem Vater drin. Der in ihrem Gesicht die Züge ihrer Mutter liebt und die Augen ihres Vaters hasst.
Der ihr Großvater ist.
Und Leah ... nur seine Spielfigur?

Libbi, das ist böse ... das ist böse. Mit diesem Kapitel hast du mich wirklich mehr als nur überrascht; ich kann das immer noch nicht fassen.
Wieder sehr schön geschrieben, wieder gern gelesen, die Verletztheit und der Zorn - die vermittelst du toll. Aber viel kann ich jetzt gar nicht sagen, weil ich danach hungere, weiterzulesen ...
Wie wird diese Geschichte nur enden?


Mira

Ich bin ein Fragezeichen
kein Punkt
- Rose Ausländer -

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Beitrag #17 |

RE: Im Regen geboren (3)
Hallo Mira,

willkommen bei den kritischen zwei Teilen. Die sind mir besonders schwer gefallen und die Hauptgründe, weshalb es so lange gedauert hat, die Geschichte zu schreiben. Endlich am entscheidenden Punkt angelangt und die beiden hatten keine Lust mehr, miteinander zu reden *g.
Vielen Dank für deinen Kommentar - auch hier Icon_smile.

Sprachliche Anmerkungen: Hast Recht - aber schön, dass es nur Sachen sind, bei denen ich mir jedes Mal unsicher bin *g. Oder Wiederholungen - egal, wie sehr ich drauf achte, hier oder da kommt noch eine rein. Und ja, "Essen" ist kein schönes Wort - genauso wie "Eimer", immer diese Durchschnittswörter mit wenig Synonymspielraum *ärger*
Aber warum kann man keine Blicke tragen? Icon_nosmile

Zitat:Libbi, das ist böse ... das ist böse. Mit diesem Kapitel hast du mich wirklich mehr als nur überrascht; ich kann das immer noch nicht fassen.
Ich hatte Spaß :D Richtig schön einen Menschen fertig machen, erst als böse hinstellen, dann Mitleid erzeugen, nur um ihm noch eins reinzuwürgen. Aber mir tut sie auch Leid - was hat sie noch, am Ende nichts und es wird immer weniger. Aber wenigstens - irgendwann ist es vorbei, und wenns nicht mehr weiter runtergeht, kommt sie auf der anderen Seite weiter oben wieder an. Die Erde ist ja nicht umsonst eine Kugel. Wie gemein es für Figuren wäre, wenn sie doch eine Scheibe wäre - jeder würde sie die Kante runterschubsen und sich am fehlenden Aufprall laben.
Ich merke, es wird später Icon_wink.

Liebe Grüße,
Libertine

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Beitrag #18 |

RE: Im Regen geboren (3)
Hallo Libby=),

Zitat:Er strich mit den Fingern über das Holz, an dessen tiefbrauner Farbe die Zeit genagt hatte. „Er müsste einmal wieder gestrichen werden“, wandte er sich an Leah.
*lach* diesen Satze kenne ich nur zu gut :D Den habe ich erst letzten gehört, als mein Vater zu mir kam und auf ungefähr 40 Holzbalken dabei zeigte Mrgreen *rofl*

So, jetzt aber zu deiner GeschichteIcon_wink

Ich war ganz erstaunt, als sich Chamäleon als ihr Großvater herausstellte, ich meine, er kam mir so jung vor, zumindest habe ich ihn mir vieel jünger vorgestellt :D Weiß auch nicht warum, ich glaube, wenn man nicht über Runzeln und so etwas schreibt, nimmt der Leser automatisch an, dass der Mann noch nicht so alt sein kann. Vor allem, weil er ja so einigen kräftigen Griff hatte, als er Leah packte. Nicht, dass alte Männer nicht kräftig zupacken können *g*, aber irgendwie stellt man sich bei kräftig nun mal einen jüngeren Menschen vor :rolleyes: Aber ich würde das auch nicht ändern, weil irgendwie würde es Chamäleon verändern und er gefällt mir so , wie er ist Icon_wink Tja, so gut scheint er doch nicht zu sein, wie ich dachte. Mich beschleicht der Verdacht, dass er wusste, dass ihr Vater noch im Haus war, immerhin scheint er nicht gut auf ihn zu sprechen zu sein, mehr noch, er kann ihn wohl nicht ausstehen. Was ist vorgefallen? Wie hat er Leah gefunden? Was ist passiert?...Fragen, Fragen, Fragen, du baust ganz schön Spannung auf und man kann doch langsam die Teile sammeln und Puzzeln gehen, denn langsam entsteht ein Bild Icon_wink Arme Leah. Da wird sie so überrascht. Zum Sprachlichen brauche ich nicht viel zu sagen, das hat mir hier genauso gut wie beim zweiten Teil gefallen :icon_thumbs1: Schön geschrieben, sehr flüssig zu lesen.

liebe grüße
bianca

"kein Mann ist so stark wie eine Frau, die schwach wird" (Hans Holt)
Biancas kleine Werke

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Beitrag #19 |

RE: Im Regen geboren (3)
Hallo zum Vierten!

Mensch, es geht ja richtig vorwärts Icon_smile.
Auch hier danke ich dir für deinen Kommentar und deine Gedanken.

Ja, das mit Chamäleons Alter ist so eine Sache - ich hatte ihn ziemlich deutlich vor Augen. Nur hatte ich ein Problem damit, ihn als "älter" zu beschreiben, weil hier für eine Beschreibung in dem Ausmaß kein Platz war. Schließlich kennen sie sich, da läuft das nur nebensächlich. An sich finde ich nämlich, kann man alte Menschen viel besser beschreiben als junge. Da trägt jeder einen Teil seiner Lebensgeschichte auf den Handrücken - wie die Adern immer weiter herausstechen, bei manchen dünn und zierlich, bei anderen kräftig wie eine zweite Knochenebene. Wie das Nagelbett verkümmert, bei Chamäleon könnte ich mir auch gut vorstellen, dass er sich bei irgendwelchen Arbeiten ein Stück vom Finger abgeschnitten hat. Das passiert ja ganz schnell. Aber wie gesagt, dafür war nicht wirklich Platz, denn es ging ja nicht primär um Chamäleon. Allerdings hast du ja die "ausschlaggebende" Stelle selbst zitiert *g, nämlich die "abgetragenen Gesichtszüge", das ist ja genau das, was das Alter macht.
Zitat:Mich beschleicht der Verdacht, dass er wusste, dass ihr Vater noch im Haus war, immerhin scheint er nicht gut auf ihn zu sprechen zu sein, mehr noch, er kann ihn wohl nicht ausstehen.
Gut kombiniert, Watson! Jetzt fehlt nur noch ein Schritt - er ist der Großvater und kann den Vater nicht leiden und wo verdammt ist die Mutter? Da liegt was nahe, oder?

Liebe Grüße,
Libertine

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Beitrag #20 |

RE: Im Regen geboren (3)
Hi libbi!^^

Da bin ich endlich wieder ... und es kribbelt mir schon in den Fingerspitzen Icon_wink

Zitat:Sie hatte keinen Appetit, in ihr lag zu viel Beklemmung,
das "lag" finde ich nicht so schön, das wirkt so, als wäre die Beklemmung nur ein Fremdkörper in ihr ... aber sie fühlt die Beklemmung doch sehr deutlich oder nicht? Oder ist sie noch betäubt von all dem was auf sie einstürmt? Hm ... dann wäre das etwas anderes.
Zitat: um jetzt in Ruhe etwas zu essen; weiterzuleben
aus meinem Gefühl heraus will ich ein "um" vor das "weiterzuleben" ... aber auch so sehr eine sehr schöne Stelle!

Zitat:der aus sie die Rosen sehen konnte, die bestimmt erst im Laufe des Tages ihre regenverschmierten Blüten wieder zu voller Farbe gebracht hatten.
Schön! Nur das "gebracht" gefällt mir nicht so, es wirkt so profan in dem Bild ... hm ... aber ich finde jetzt auch keinen besseren Vorschlag^^

Zitat:Leah nickte nur, bevor sie das Essen zurück in die Tüte packte und die Knie an den Körper zog.
Mir gefällt dieses Detail, es macht die Geschichte plastischer, fassbarer!

Zitat:Jede zu jung, um sich an ihre erste Begegnung vor zwei Jahren zu erinnern.
Den Hinweis hast du geschickt eingestreut!^^

Zitat:Das Schotterknirschen von Spaziergängern im Hintergrund.
Wieder so eine atmosphärische Hintergrundbeschreibung, die bringst du wirklich gut ein! Das kannst du! Icon_smile

Zitat:Herbstblätterrauschen.
Ich weiß nicht ob es an meinen Tee liegt, aber ich bin gerade echt begeistert! Icon_wink Genial die Stille ausgefüllt!

Zitat:„Er wird nie wieder so aussehen.“
Damit sind wir wieder in Leahs Gefühlswelt. (nicht das wir sie je verlassen hätten Icon_wink) Das der Ausruf so entschieden, so wütend kommt, lässt klar erkennen, das sie an das Haus denkt ... das hatten wir ja auch auf dem Spielplatz mit den Sandhäusern. Bereits da ist ihr klar geworden, dass es so nicht funktioniert.
Jetzt setzt sie sich also endgültig damit auseinander?

Zitat:Derselbe Gartenzaun, doch ein anderes Kopffoto. Keine Übereinstimmung.
Tolles Bild! Chamäleon steht ihr da tatsächlich gegensätzlich entgegen ... das festhalten an alten, verbrauchten Bildern (z.B. verzweifelt den Zaun anstreichen) ist das nicht auch Stillstand?

Zitat:Leah, was ist los? Darüber reden wir seit Monaten.“
Aha! Da kristallisiert sich etwas heraus ... aus dieser Aussage meine ich auch entnehmen zu können, das Leah zum ersten Mal widerspricht ... hm ... der Grund das sie das Haus anzünden wollte, war, weil sie Altes zurückbringen wollte? Symbolisiert das Haus etwas neues?
Bisher haben wir nicht viele (bzw. gar keine direkten) Hinweise darauf, was das sein könnte ...
was mir allerdings spontan einfällt, wäre Leahs Mutter ... ihre Gedanken drehen sich ja doch ab und zu um sie ... vielleicht hat es etwas damit zu tun! *gespannt ist* Mrgreen

Zitat:„Du hast gesagt, es würde sich besser anfühlen, wenn man anfängt. Wenn man anfängt, sich selbst zu überwinden. Und wenn man dem plötzlichen Gefühl nachgeht, das wäre richtig. Das wäre richtig! Hast du gesagt.“
Boah ... er hat es beiwrkt! Er hat sozusagen die Saat gepflanzt, oder eher den Funken gesetzt, der später Leahs Zuhause verbrannt hat (hast du nicht sogar schonmal erwähnt, dass sie es aus einem Gefühl heraus getan hatte?) ... und wenn ich dazu nehme, das Leah sich im Bus gewundert hat, dass er ihr nicht den richtigen Wochentag gesagt hat (oder so), dann komme ich zu dem Schluss, dass er den Vater umbringen wollte (oder es gibt noch einen anderen Grund, der noch nicht rausgekommen ist) ... aber ich neige dazu zu glauben, dass Chamäleon das wollte!

(boah macht das gerade Spaß^^)

Zitat:Unverstehen besetzte den Platz unter seinen Lidern.
Ich weiß nicht, aber diese Beschreibung finde ich nicht so gut ... sie wirkt auf mich ein wenig zu viel des guten ... ich hätte hier doch lieber Augen Icon_wink

Zitat:Aber du wolltest dieses Haus anzünden. Du wolltest es, du hast es doch gefühlt.
Icon_shocked Verbrecher! (Anstiftung)

Zitat:behielt die Luft in der Lunge und drückte ihre Finger mit aller Kraft auf sein Gesicht.
Sehr schöne Beschreibung! (Und: Richtig so!!! Icon_aufsmaul )

Zitat:Doch in seinen Augen fand sie Entsetzen.
Interessant. Was ist das wohl für ein Entsetzen? Entensetzen darüber, was er angerichtet hat wohl eher nicht, aber vielleicht darüber, wie die Gefühle mit ihm durch gehen, dass er einem Kind (wenn auch ein großes Icon_wink) weh tun muss ... oder noch ein anderes Entsetzen? Vielleicht, weil sie beginnt ihn zu durchschauen?

Zitat:Chamäleon fühlte die Taschen seiner Latzhose ab, fand, wonach er suchte und drehte sich wieder zu Leah um.
Hm ... was das wohl ist?

Zitat:stand sie auf und wischte ein paar Kieselsteine von ihrer Handfläche.
Toll! *freu* Mrgreen

Zitat:Er kam wieder ein Stück näher, zielstrebig sein Gang.
Am Anfang noch die Freundlichkeit in Person, wird er jetzt immer bedrohlicher. Den Übergang stellst du gut dar!

Zitat:In seinem halb geöffneten Mund lagen Phrasen, die kurz davor waren, sie zu erreichen. Doch er schloss die Lippen.
ich sollte aufhören, dich so viel zu loben ... aber den Satz finde ich genial Icon_smile

Zitat:Sie schaute ihn an wie einen Fremden,
das ist er auch, er hat sich die ganze Zeit verstellt vor ihr, wie ein Chamäleon ...

Zitat:„Du bist verrückt“, brachte sie leise hervor. „Du bist verrückt.“ Gewiss.
Das Gefühl habe ich auch! Icon_wink

Zitat:Du siehst deiner Mutter ähnlich, wenn du nicht weißt, was du sagen sollst.
Jetzt bin ich sicher: es hat etwas mit der Mutter zu tun!

Zitat:Hier verblasste das Lächeln. „- wie von deinem Vater.“
Er wollte definitiv den Tod des Vaters ...!

Zitat:Sie wollte rennen, doch in ihren Beinen steckte Stillstand.
Hier hast du den Stillstand sehr schön wieder eingebracht. Stillstand und Bewegung, wie Feuer und Wasser, sind die zentralen Themen deiner Geschichte, haben immer im Hintergrund mit gewirkt ... und nun steht Leah kurz davor vom Stillstand überrant zu werden!

Zitat: Chamäleon schimpfte er sich, dabei trug er nur eine Farbe, verdeckt von einem falschen Spiel, dessen Ziel und Regeln sie nicht kannte. Nur die Spielfigur und das war sie selbst
Ganz tolle Stelle!

Zitat:„Weil ich ihr Vater bin.“
Icon_shocked Klar, es gab nur noch zwei Möglichkeiten (entweder er ist Leahs Vater, oder der Vater der Mutter ... aber aus dem was er vorhin gesagt hat geht tatsächlicher eher hervor, dass er Leahs Großvater ist), aber ... aber Icon_shocked

Wow. Du lässt mich ganz hibbelig zurück! Ich freu mich schon richtig auf den nächsten Teil! (Aber nicht heute ... was hattest du über genießen gesagt?^^)
Man merkt das sich die Geschichte dem Ende zuneigt ... die offenen Fragen werden weniger, fließen zusammen zu einer letzten, aber zentralen Frage. Was ist mit der Mutter passiert? Daran scheint doch alles zu hängen ... scheinbar muss etwas passiert sein, dass bewirkt, dass der Chamäleon den Vater hasst ... (zumindest vermute ich das) ... ob der Vater Schuld am Tod der Mutter ist (oder ob der Großvater zumindest denkt, dass er Schuld ist?) ...
klar das Leah in die Fänge dieses Chamäleons geraten ist, auch sie wollte die Vergangenheit zurück bringen ... und er hat sie einfach benutzt, hat gehofft sie würde seine (Rache?) ausführen ... ich bin gespannt ob ich recht haben!^^

Vom Stil her habe ich wieder mal nichts zu meckern ... ganz am Anfang hatte ich das Gefühl, dass du etwas Startschwierigkeiten (eigentlich nur der eine Satz, mit dem ich mich am Anfang auseinandergesetzt hab), aber dannach gings wieder gewohnt flüssig und mit einigen genialen Hintergrundbeschreibungen (ich liebe solche Bilder^^) ...
und diesmal war richtig Spannung drin, plötzlich ging es Schlag auf Schlag und am Ende steht der Leser genauso verdattert da, wie Leah ... toll!

Liebe Grüße vom Wanderer!

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten

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