Es ist: 20-10-2021, 23:47
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Im Regen geboren (Ausstieg)
Beitrag #11 |

RE: Im Regen geboren (Ausstieg)
Hallo zusammen!

Weiter geht's Icon_smile.

zu Lilly:
Hinter dem Feuer, Chamäleon sagt in Teil vier: Wir stehen hinter dem Feuer. Das heißt also, es kann gar nicht noch einmal zur Nacht zurückgehen, sie stehen dahinter, beide, und rennen in verschiedene Richtungen - hoffentlich.
Zitat:Ich glaube nicht, dass sie sich Gedanken darüber macht, was genau das sein wird. Es ist eh egal - Mutter ist tot. Vater ist tot. Ihr engster Vertrauter hat den höchsten Verrat an ihr begangen.
Ja, genau.
Meine erste Idee für das Ende war: Sie fährt nach Hamburg und wird Schiffsratte und fährt nach Irgendwo. Aber - das hätte mir keiner abgenommen, auch wenn ich die Idee voll schön fand. Hat aber keine Meerlust reingepasst, in die Geschichte. Voll schade. Aber dann wäre der Schnitt noch ein bisschen krasser gewesen. So sieht sie Chamäleon wohl oder übel wieder, wenn es um das Sorgerecht geht. Zum letzten Satz siehe oben Icon_wink.
Zitat:Ich bin froh, dass das hier nur eine Geschichte ist. Das muss ich mir manchmal bei Filmen auch sagen: Ist nur ein Film. Dem toten Hund geht es gut, dem Kind auch, niemand ist gestorben und sie haben alle noch die Chance, einmal Disneyland zu sehen.
Soll ich in den Abspann schreiben: Es kamen keine Tiere zu schaden?
Nein, ich versteh schon, was du meinst. Ehrt mich *freu*
Zitat:Nur eine zersprungene Scheibe, nicht alle Scheiben zersprungen?
Ich wollte, dass sie auf das Fenster guckt, auf das sie auch im Einstieg guckt. Hab's umformuliert.
"Nie mehr" hab ich was eingebaut, die Kommas bleiben da stehen, ich find die irgendwie schön *g. Ja, mit Absicht kein Fragezeichen.
Zitat:Spiegelei mit Speck? Meinst du so Würfel oder diese Baconstreifen?
*grinst*
Möglichkeit 1: Baconstreifen.
Möglichkeit 2: Speckwürfel in das Eiweiß geworfen. Finde ich ganz widerlich. Aber ich mag sowieso keinen Speck *g.
Zitat:Ich bin trotzdem stolz auf dich, weil du das mit der Handlung jetzt richtig gut hinbekommst und ich merke, dass du dich weiterentwickelt hast.
Danke, das freut mich total!
*ein Stück Schoko gegen das Deprimiertvomlesensein zu Lil schiebt*

zu Shadow:
Ich freu mich, dass es dir gefallen hat Icon_smile.
Ja, das mit Luke meinte schonmal jemand. Ich hab nie Star Wars gesehen, nur einmal die Geschichte erzählt bekommen. Na, aber wenn Star Wars und ich das machen, dann muss es auch einfach eine gute Idee sein *g. Nein, Spaß beiseite, wusste ich nicht. Find ich aber witzig. Vor allem, wenn die Schwester auch Leah heißt. Tja. Die Star-Wars-Verschwörung *grusel*
Zitat:In meinen Augen war sie "verführt" von den Gedanken - dem Sein - ihres Großvaters.
Ja, nur dass sie nicht wusste, wer er ist, was er will. Wie Geldstücke, die auf dem Boden liegen, bis der Abgrund kommt.
Zitat:Was ich nicht ganz verstanden habe:
Chamäleon - ihr Großvater - und ihre Mutter, die auch bei einem Brand starb. Vielleicht weil er (der Großvater) zu dem Zeitpunkt mit dem Streichholz spielte? Weil er die Beziehung zwischen Leahs Vater und seiner Tochter nicht für gut hieß?
Wenn er Schuld gewesen wäre, das wäre ja noch eine Stufe höher, noch eine Stufe grotesker. Feine Idee *gg.
Aber ja, das alles ist passiert, weil er die Beziehung seiner Tochter nicht guthieß (deswegen kannte Leah ihren Großvater auch früher nicht), und insbesondere, weil er seinen Schwiegersohn für den Tod seiner Tochter verantwortlich gemacht hat.

zu Sternchen:
Und noch eine über der Zielgerade Icon_smile.
In ihrem Kopf ... wäre wahrscheinlich richtiger. Mir gefällt aber "Ihr Kopf", das macht deutlicher, dass nichts anderes geht. Nur das eine. Nichts mit Multitask, Multitask ist kaputt.
Zitat:Die Puppe, kann es sein, dass du dir schon einmal erwähnt hattest. War die nicht in einem Schrank, im Haus gewesen? Wenn ja, finde ich schön, dass du hier dieses Detail wieder aufgreifst.
Ja, genau die Puppe ist gemeint. Gut aufgepasst, Sherlock!
Zitat:würde sich sogar eignen, den Leser in eine Folgegeschichte mitzunehmen.
Nein, das ganz bestimmt nicht. Alles, was hiernach kommt, ist nur Stress. Egal, in welche Richtung Leahs Leben ausschlägt - ob sie nun sofort in eine Psychiatrie oder vor Gericht kommt, es wäre nicht schön zu lesen. Die akute Betäubung wäre weg. wahrscheinlich mache ich den letzten Abschnitt etwas länger und auch den letzten Satz anders. Da muss ich mir erstmal was überlegen, was besser passt.
Zitat:Leah wird in meinen Augen erwachsen und sie wird sich holen, was ihr genommen wurde. Glück. Sie muss es sich holen, allein schon für das Wissen, dass Vater und Mutter sich nichts anderes gewünscht hätten.
Du bist die erste, die ihr eine gute Zukunft prognostiziert. Jetzt wüsste ich auch gerne, was weiterhin mit ihr passiert. Am besten jeder schreibt sich in seinem Kopf selbst ein Ende. Irgendwer bringt sie bestimmt noch um.
Danke fürs Aufbauen und Weiterbauen Icon_smile.

zu Teja:
Du bist der einzige männliche Leser, der bis zum Ende durchgehalten hat. Da bin ich natürlich besonders gespannt, wie es dir gefallen hat.
Ich freue mich, wie du das Ende aufgenommen hast. Realitätsnah? Das finde ich dann besonders super Icon_smile.
Zitat:und wenn sie kann, sollte sie die psychologische Betreuung in Anspruch nehmen, die man ihr anbieten wird.
Ich vermute, sie hat keine andere Wahl als sie anzunehmen. Schließlich muss jemand auf sie aufpassen, jetzt, wo niemand mehr da ist, der es sonst tun könnte.
Das Bild mit dem Staub lasse ich drin, aus dem einfachen Grund, dass Staub hier gleich Asche ist und Asche gleich Vergangenheit, die sie sich dann quasi aus dem Ohr pult. Das Ende - da bringst du mich jetzt ein bisschen durcheinander, da ich es eigentlich länger schreiben will. Zumindest ein bisschen - mehr Misstrauen auf Leahs Seite. Dadurch zieht es sich zwar ein bisschen, aber schließlich ist das der entscheidende Schritt zurück in die Normalität. Mal sehen, vielleicht lasse ich sie weniger denken, mehr sehen, hören, vllt auch riechen. Das ist eine gute Idee, auch wenn du wahrscheinlich nicht beabsichtigt hast, mich darauf zu bringen *g. Danke dir Icon_smile.

Liebe Grüße,
Libertine

... und von den wundersamsten Wegen bleibt uns der Staub nur an den Schuhen. (Dota Kehr)
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Beitrag #12 |

RE: Im Regen geboren (Ausstieg)
Hallo Libertine

Ausstieg wie Einstieg schildern ihre Gefühle. Die Geschichte dreht sich im Kreis. am Ende ist sie noch schlechter dran als am anfang, die Gefühle noch wirrer, die SChuld und verachtung für sich selbst noch schlimmer.
Ist sie am Ende bei dem Gebäude vom Anfang?
Sach ich doch, ein kreis, alles, ws sich geändetr ist, dass sie jetzt weiß, wie sehr sie benutzt worden ist. Und dass sie chamäleon nicht mehr vertrauen kann, ihr vertrauter hat sie verraten.
Armes Kind, ob sie nochmal vertrauen aufbauen kann - was jetzt aus ihr wird ... all das bezeichnest du als "ins Leben". Natürlich stimmt das irgendwo, weil bei dem Wohnhaus gibt es nur tod. Und Menschen leben, und stillstand bedeutet tod, aber jetzt gehts weiter.
Und doch klingt es arg, arg positiv aufs erstemal. Bis man bisschen drüber nachdenkt.
Ob mir das gefällt oder nicht weiß ich selbst nicht genau - das positive dahinter nicht, weil das ist einfch unrealistisch. Aber das dahinetr schon.
Wenn sie dann aussagt, ich hoff chamäleon kriegt dann sein fett ab.
Der Kerl ist nur so verdammt alt schon - dem sein leben is sowieso schon vorbei, aber leahs ist jetzt kaputt, bevor es überhaupt angefangen hat. So alte Kerle sollte man das leben verlängern, damit die ihre 15 Jahre gefängnis wenigstens absitzen müssen. *gg* Egal, der Gedanke kam mir nur grad.
Eine sehr traurige Geschichte, bei der du die Gefühle eines Prots in einer Extremsituation realistisch und in wunderschönen worten schilderst und nebenbei noch ein Geheimnis aufbaust, das überraschend aufgelöst wird. wunderschöne Sätze, Libbi.
am liebsten mochte ich immer noch das zweite Kapitel, jetzt, so im nachhinein, da ging es leah glaub ich noch am Besten von all dem. Und der Junge war süß.
So ein bisschen ein trauriger Nachgeschmack, Freude über die tollen Ausdrücke, aber die Geschichte an sich ist auch einfach total traurig. Kein befriedigendes Ende, die bösen werden bestraft und die guten leben weiter, sondern alles wird nur immer schlimmer. Realistisch, aber unbefriedigend. Happy Ends lese ich lieber (wer nicht *gg*).
Ich würde dennoch sagen, durch diese Geschichte hast du dieses Forum reicher gemacht.
LG
senf


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Beitrag #13 |

RE: Im Regen geboren (Ausstieg)
Hallo Senf!

Ich finde toll, wie du dich in die Geschichte hineinversetzt hast.
Und dass du mir ein paar Schwachpunkte aufgezeigt hast, bei denen ich anfangs dachte: Na ja, ob das so durchgeht? Und mir nicht sicher war, wie es wohl aufgenommen/verstanden wird.
Vielen Dank dir!

Jap, sie ist am Gebäude vom Anfang.
Zitat:Und doch klingt es arg, arg positiv aufs erstemal.
Ich weiß. Eigentlich hatte ich geplant, ein überarbeitetes Ende einzustellen, bevor du so weit bist - aber da hast du mir einen Strich durch die Rechnung gemacht - deswegen hast du noch die alte Version vom Ende abbekommen, in der mir der letzte Satz auch nicht gefällt. Inhaltlich sagt er, was ich will: Es geht weiter. Aber er klingt so hachig, wo das hier überhaupt kein hachiges Ende ist.
Zitat:So alte Kerle sollte man das leben verlängern, damit die ihre 15 Jahre gefängnis wenigstens absitzen müssen.
*grinst* Du kommst auf Sachen.
Zitat:Eine sehr traurige Geschichte, bei der du die Gefühle eines Prots in einer Extremsituation realistisch und in wunderschönen worten schilderst und nebenbei noch ein Geheimnis aufbaust, das überraschend aufgelöst wird. wunderschöne Sätze, Libbi.
Tschacktschacktschack, danke, Mensch, das freut mich total! Mrgreen
Ja, es ist eine traurige Geschichte mit einem traurigen Ende. Eigentlich richtet sie nur einen Menschen zu Grunde. Beginnt bei null und geht richtig minus unendlich, bis es nicht mehr weitergeht. Nein, bis es weitergeht. Denn so ganz ins Depressive mag ich niemanden schicken, so ganz ohne Ausweg, daran will ich nicht glauben Icon_wink.

Liebe Grüße,
Libertine

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Beitrag #14 |

RE: Im Regen geboren (Ausstieg)
Hey Libbi

Zitat:Sie hob den Kopf ein Stück, woraufhin ihre Augen sofort wieder zuklappten.
So was hab ich manchmal, wenn ich träume. Dann kann ich die Dinge, die ich träume, gar nicht richtig sehen, weil ich im Traum einfach die Augen nicht richtig aufbekomme. Ich kämpfe dann meistens mit mir - mit dem Ergebnis, dass ich einmal aufgewacht bin, weil ich tatsächlich die Augen aufgemacht hab. Das ist eine unangenehme Situation, wenn die Augen einem nicht gehorchen wollen.

Leah ist also wieder zurück nach Hause gegangen. Von ihrem früheren Leben ist zwar nicht mehr übrig geblieben als Ruß und Asche, aber das ist der einzige Ort, an den sie gehen kann, denn sonst hat sie ja nichts. Und sie hat auch niemanden, also bleibt ihr wohl gar nichts anderes übrig.Immerhin war sie dort sechzehn Jahre lang in Sicherheit. Das Gefühl kann man bestimmt nicht so einfach abstellen.
Zitat:Einsamkeit zuckte durch ihre Fingerspitzen; der Impuls breitete sich durch die Venen aus, bis er in ihrem Bauch angelangt war.
Das konnte ich gut nachvollziehen. Es durchzuckt einen dann plötzlich, und das Gefühl ist sofort im Bauch. Je nachdem, was man fühlt, ist es ein heißes Prickeln, fast wie ein kleiner, kochender See, dann wieder eine eisige Kälte.

Ich weiß jetzt nicht, wer diese Frau ist, die Leah aufgeholfen und mitgenommen hat. Aber wenn sie Trauer trägt, wird sie wohl eine Bekannte/Verwandte der Familie sein, die sich jetzt um Leah kümmern will. Das wäre gut für sie, weil sie alleine kaputt gehen würde.

Mir hat deine Geschichte sehr gut gefallen. Und das Ende passt wirklich gut zum Rest der Geschichte, das ist so ein leiser Abschluss, nichts mit Pauken und Trompeten und Trara, sondern was ganz Stilles, das aber länger nachklingt.

Naira

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
(Erasmus von Rotterdam)

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Beitrag #15 |

RE: Im Regen geboren (Ausstieg)
Hallo Naira!

Nun zum letzten Mal: Vielen Dank für das Interesse an meiner Geschichte und deine Kommentare dazu Icon_smile.

Zitat:Das ist eine unangenehme Situation, wenn die Augen einem nicht gehorchen wollen.
*lacht* geil. Ich bau nur immer mal Geräusche in Träume ein, Motoren und Wecker vorzugsweise, oder ich verliere mein räumliches Gehör und denke, das Geräusch käme von ganz wo anders.
Zitat:denn sonst hat sie ja nichts. Und sie hat auch niemanden, also bleibt ihr wohl gar nichts anderes übrig.
Ja, so kann man das sagen - sie hat nichts und niemanden, nur die Überreste von dem, was war. Letztendlich führt sie ihr Körper an genau die richtige Stelle zurück, denn wo, wenn nicht dort, würde man nach ihr suchen?
Die Frau ist in meiner Vorstellung keine Angehörige der Familie (davon gibt es schließlich niemanden mehr), sondern eher jemand von der Polizei oder vom Jugendamt.

Es freut mich, dass dir der leise Abschluss gefallen hat. Ich habe lange überlegt, was und wann ich machen soll. Schön, dass es passt Icon_smile.

Liebe Grüße,
Libertine

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Beitrag #16 |

RE: Im Regen geboren (Ausstieg)
Hallo Libbi,


ich war geschockt, als ich gesehen habe, dass jetzt nur noch diese eine Seite übrig ist. Ich bange gerade ... bange, was das für Leah heißt. Für ihr Leben. Himmel, Libbi, ich hoffe jetzt wirklich, das dein Ende passt *g* ...
*Anmerkungen such*

=> Erst als sie mit der Hand nach einem Ohr griff
Komma nach "erst"

=> dass es nur der Sand war, der in ihrem Gehör klebte
Besser nur "darin" - oder "in ihrem Gehörgang", aber das will für mich nicht so gut passen. Das Gehör ist jedenfalls nichts, worin Sand kleben kann, das ist ein Sinn, kein Sinnesorgan Icon_wink

=> Ein Abendbrotstisch
Ohne s - nur "Abendbrottisch"

=> Ob, und was wenn, sie doch wieder aufwachte? Ob, und was wenn, sie doch jemand sah? Ob, und was wenn, sie doch nicht verschwand.
Die Kommata passen hier nicht - ich würde sie durch Gedankenstriche ersetzen ... oder vielleicht Klammern.

=> verwischte Gesichtszüge geschmückt mit Igelaugen
Komma nach "Gesichtszüge"

Oh Libbi. Oh Libbi, wie kannst du einen so in der Luft hängen lassen am Ende ...
*seufz*
Nein, es stimmt schon. Hier lässt sich nicht alles auflösen. Hier gibt es kein endgültiges Ende. Hier gibt es kein Ende, nachdem Stillstand herrscht, es geht weiter - muss weitergehen ... und wohin es führt, weiß man nicht. Aber es bleibt in Bewegung. Die Geschichte ist wie eine Spirale; sie ist rund, aber es geht weiter, das Ende ist offen und führt ins Ungewisse.
Ich male mir gerade Trostbilder aus für Leah, ich gebe es zu *g* ... und für mich ist das Ende ein Trostbild. Von einer Fremden in Schutz genommen, fortgeführt von den Trümmern, in eine neue Zukunft.

Was bleibt mir zu sagen?
Ich bin ganz in deine Geschichte eingetaucht. Muss mich jetzt erst wieder zurechtfinden ...
Du hast einen wunderbaren Spannungsbogen, du bist sprachlich und stilistisch wirklich einfach toll unterwegs hier. Du bringst einem Leah so nah, wie es nur möglich ist. Man ist ganz in ihr, in ihrem Kopf, fühlt mit, denkt mit, ist mit ihr betäubt und wütend und verloren.
Sehr, sehr schön. Und sehr, sehr gerne gelesen.

Danke für diese Geschichte, die mich so wortlos zurücklässt ...


Mira

Ich bin ein Fragezeichen
kein Punkt
- Rose Ausländer -

Avatar von Zwielichtstochter

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Beitrag #17 |

RE: Im Regen geboren (Ausstieg)
Hallo zum letzten Mal für heute,

jap, ist ein ganz kurzes Ende Mrgreen Aber - falls du das befürchtet haben solltest - ich bringe generell keine Prot am Ende um, egal, wie verzweifelt es aussieht, irgendwie gefällt mir das nicht. Soll sie lieber noch ein bisschen leiden, Narben auf den Fußsohlen tragen und irgendwann wieder laufen lernen.
Sand kann nicht in Sinnen kleben? Mrgreen Schade. Ich denke aber, man kann sowohl "Abendbrotstisch" als auch "Abendbrottisch" sagen.
Zitat:Oh Libbi. Oh Libbi, wie kannst du einen so in der Luft hängen lassen am Ende ...
Ja, was soll ich denn machen? Sie die Erdscheibe runterwerfen, geht ja nicht Icon_wink.
Ich mag Enden nicht, ich hab nur sehr selten das Gefühl, der letzte Satz, den ich schreibe, ist ein letzter Satz. Das streckt auch in Klausuren manchmal noch ein Stück - "woah, so kannste doch jetzt nicht aufhören" *g. Enden finde ich schwierig. Mit diesem und der vermittelten "Perspektive" bin ich aber mittlerweile ganz zufrieden. Ach, und Trostbilder malen sie alle Mrgreen Und ich sag jedes Mal, dass diese Fremde kommen musste, weil Leah wohl gesucht wird - und dann tröstet es wenigstens insofern, dass sie am Leben bleibt. Hoffe ich.
Zitat:Die Geschichte ist wie eine Spirale; sie ist rund, aber es geht weiter, das Ende ist offen und führt ins Ungewisse.
Schön, echt schön Icon_smile.

Wie Wortlosigkeit kamst du mir nie vor in deinen Kommentaren. Ich habe sie sehr gern gelesen, ein bisschen gelächelt, wie du immer weiter eingetaucht bist und am Ende nur noch Chamäleon beschimpft hast (so what?!). Vielen Dank für die Mühe, die du dir damit gegeben hast - und das große Lob freut mich (besonders weil's von dir kommt *g) natürlich auch. Wen nicht? Icon_wink
So, und jetzt hoffe ich, dass ich bald mal wieder was zu Stande kriege - wir haben ja 'nen Plan aufgestellt Mrgreen

Liebe Grüße,
Libertine

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Beitrag #18 |

RE: Im Regen geboren (Ausstieg)
Hallo Libbi=),

hm, das Ende verwirrt mich auch ein wenig *lach* Bei der Fremden habe ich auch erst ein wenig an die Mutter gedacht, dann aber doch eher an eine unbekannte Frau, vielleicht eine Polizistin?, die Leah findet. Dennoch bleiben so viele ungelöste Fragen übrig: Wie genau ist die Mutter gestorben, wie ist der Vater in Bezug dazu schuldig? Was wird mit Leah geschehen? Wo ist Chamäleon? lässt er sie wirklich einfach so zurück, ohne einen Gedanken an seine Enkelin? Und warum hatte Leah das Verlangen, unbedingt ein Feuer anzuzünden? :D *worte such* hach, libbi, hier bist du beinahe schon grausam zum Leser Mrgreen Du lässt ihn zurück, mit Fragen und einem trostlosen Gefühl, das nur einen Funken Hoffnung für Leah in sich birgt. Vielleicht vergibt man ihr angesichts ihres Zustandes mit einer milden Strafe, aber zuerst muss sie sich selbst vergeben und das ist weitaus schwieriger, als jede STrafe zu tragen. Hm, sehr sehr traurig, aber auch schön. Man ist mitgezogen wurden von Leahs Gedanken, ich tauche jetzt noch stellenweise darin. Du hast ein Händchen für die Emotionen und auch den Leser darin zu fesseln. Sprachlich also wieder schön, ein wenig wirr zwar, durch Leahs Gedankengänge, aber so wirr, wie es sein muss, um den Leser fühlen zu lassen, was in Leah vorgeht. Ich mag das Ende irgendwie. Es hat etwas Sanftes an sich, oder eher an der Frau? Also: sehr gerne gelesen und wirklich schön geschrieben.

liebe grüße
bianca

"kein Mann ist so stark wie eine Frau, die schwach wird" (Hans Holt)
Biancas kleine Werke

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Beitrag #19 |

RE: Im Regen geboren (Ausstieg)
Hallo zum Sechten und Letzten,

schon ist es vorbei Icon_nosmile.
Und du weißt ja: Vielen Dank Mrgreen

Die Mutter ist doch tot, hast du selbst gesagt - da kann sie auf keinen Fall die Fremde sein.
Zitat:Was wird mit Leah geschehen? Wo ist Chamäleon?
Das gehört nicht mehr zur Geschichte, finde ich. Was Leah im Ausstieg hätte passieren können, wäre ihr Tod gewesen. Aber ich möchte eine Geschichte nicht mit Selbstmord enden lassen, ich mag lieber, wenn die Figur ein bisschen leidet nach dem letzten Punkt und sich irgendwann, irgendwann wieder fangen kann. Natürlich hängt man damit als Leser in der Luft, aber es ist ja z.B. angedeutet, dass sie nicht allein ist, dass ihr jemand hilft und dass sie weiterläuft, weiterlebt (weil Stillstand Tod wäre). Finde ich schon ganz gut *g. Und Chamäleon - ist weg. Vielleicht wird ihn jemand finden, vielleicht verurteilen, wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich wird Leah als geistig nicht zurechnungsfähig eingestuft und es schaut erstmal weniger rosig für sie aus.
Zitat:Du hast ein Händchen für die Emotionen und auch den Leser darin zu fesseln. Sprachlich also wieder schön, ein wenig wirr zwar, durch Leahs Gedankengänge, aber so wirr, wie es sein muss, um den Leser fühlen zu lassen, was in Leah vorgeht.
*freu* :D
Danke dir Icon_smile.

Freut mich, dass es dich insgesamt fesseln konnte. Hatte da vor allem zum Ende hin ein paar Probleme - aber hey, Ende gut, alles gut (?) Zumindest für mich als Autor *g.

Sonn dich noch schön, bevor's wieder heim geht!
Liebe Grüße,
Libertine

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Beitrag #20 |

RE: Im Regen geboren (Ausstieg)
Finale, yieha! Mrgreen
Wehe, du tust der armen Leah jetzt noch was. Und dieser Opa, den will ich bestraft sehen. Und sowieso, kann es kein Happy End geben? Alles nur ein böser Spuk?
Naja, ich schau einfach mal, was du anbietest. Icon_wink

Zitat:Ausstieg: Hinter dem Feuer
- *g* Ausstieg auch aus dem Verstand? Hinter dem Feuer = Wahnsinn?
Ein sehr deutungsintensiver Titel.

Zitat:Leah fühlte sich wie ein Strichmännchen, dessen Rückgrat am Hals abgeknickt war.
- ui, was für ein fieses Bild. Das tut beim Lesen ja fast weh.

Zitat:Der Backstein massierte ihren Hinterkopf.

- cool, son Haus will ich auch. Mrgreen

Zitat:In einer Pfütze neben ihr trieb ein Zigarettenstummel, räkelte sich für Sekunden in der Morgensonne und ging unter.
- wie geil, das meinte ich mit genialen Worten. Icon_smile

Zitat:Ob, und was wenn, sie doch wieder aufwachte? Ob, und was wenn, sie doch jemand sah? Ob, und was wenn, sie doch nicht verschwand. Ihr Körper ruhte.
- "Ob, und was wenn" - noch nie gehört, klingt aber gut.

Zitat:Sie schloss die Augen, atmete tief durch, dann nickte sie vorsichtig.
Ihr wurde aufgeholfen; ein Mantel über den Schultern drückte ihre Gedanken auf den Boden der Tatsachen. Dann führte die Fremde sie fort, ihre Füße folgten nach. Weil Stillstand Tod wäre.
- Das isses????
Mit diesem Ende lässt du mich zurück??? Smiley_frown Icon_aufsmaul :icon_gucker:
Aber ..., aber ... Das kannst du doch nicht machen? *schnief*

Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Hat mir sehr gut gefallen, insgesamt. Der Inhalt, die Charaktere - auch wenn ich immer noch nicht weiß, warum der Opa nun Chamläleon heißt - aber vor allem deine Konstruktionen, die manchmal recht eigenwillig, doch zumeist sehr genial sind. Hat mich irgendwie inspiriert, und auch etwas neidisch gemacht. Icon_wink
Das Ende ist natürlich fies, nicht nur wegen der ausstehenden polizeilichen Untersuchung, sondern auch weil mich Leahs geistiger Zustand interessiert. Sie wirkt hier sehr zerrissen, fast schon geistig verwirrt, der letzte Satz hingegen wirkt irgendwie wieder recht klar. Icon_confused
Nun ja, was soll ich sagen, hab die Geschichte sehr, sehr gerne gelesen, und kann nur sagen, mehr davon. Icon_wink
(und von Tim Mrgreen )

Liebe Grüße
Addi
Icon_bussi

PS: Warum wollte sie denn nun eigentlich das Haus anzünden? Stress mit dem Vater? Oder liegts doch eher am Alter? (In ner bestimmten Phase hzündelt man ja gerne mal - ich hab diese Phase nie verlassen, aber das ist en andere Geschichte. Icon_wink )
Lass mich nicht völlig dumm sterben, ja.

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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