Es ist: 18-01-2020, 06:27
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Die Götter der Germanen - Teil 1
Beitrag #1 |

Die Götter der Germanen - Teil 1
„Heil Hitler! Hauptsturmführer Hahn, Kripo Wittenberg“, stellte er sich gewohnt zackig, den rechten Arm zum Deutschen Gruß erhoben, mit seinem SS-Dienstgrad vor.
„Heil Hitler, Hauptsturmführer! Ich bin Wachtmeister Müller! Hier entlang!“ Der Gruß war etwas lasch, aber Hahn sah darüber hinweg. Der Mann war ein Dorfpolizist von der Orpo. Was war von so einem schon zu erwarten.
Hahn zog seinen Mantel mit den SS-Insignien und Rangabzeichen, den er über der Polizeiuniform trug, enger an sich und schloss den Gürtel. Es war längst dunkel und der Wind stach scharf durch die Kleider, wie kleine Nadelstiche an immer anderen Punkten seines Körpers.
Er sah sich um und machte sich sein Bild. Der LKW war auf den Seitenstreifen gekommen und dann auf den Hang, der von der Straße hinab zu einem Feld führte, folgerte Hahn. Ab diesem Zeitpunkt war es eine reine Schicksalsfrage. Nicht ob der LKW umstürzen würde, sondern wie schwer er, seine Insassen und seine Ladung beschädigt werden würden.
Er hatte oben an der Straße schräg vor dem unten am Hang auf die Beifahrerseite gestürzten Opel Blitz gehalten, das Licht brennen lassen und folgte jetzt Müller durch den Schnee den Hang hinunter direkt auf das Führerhaus zu. Ein Blick auf die weißen Zeichen auf dem schwarzen Grund des Nummernschildes, sagten alles. SS 114 256. Dies war ein Fahrzeug der bewaffneten Teile der SS.
Der Fahrer des LKWs, an seinen Abzeichen erkannte Hahn einen Rottenführer der Totenkopf-Wachsturmbanne, unterhielt sich gerade mit einem zweiten Orpo-Mann, während der Beifahrer, ein Totenkopf im Range eines SS-Schützen, frierend und gelangweilt daneben stand. Das Krad und seine Besatzung standen auf dem Feld und ein Wagen der Orpo, Müllers Wagen, mit laufendem Motor ein paar Meter weiter zurück am Hang. Nur unzureichend hellten die Scheinwerfer der verschiedenen Fahrzeuge die Szene aus und es reichte gerade, um zu sehen, über was man sprach.

„Hinten ist die Kiste mit der Leiche, Hauptsturmführer!“, und mit einem Anflug von Stolz deutete Müller auf das Heck des LKWs.
„Junger Mann“, begann Hahn und schüttelte kaum merklich den Kopf über den Stolz des höchstens fünf Jahre jüngeren Müller, „Lassen Sie mich jetzt meine Arbeit erledigen und ich lasse Sie die Ihre machen. Zuerst will ich wissen, was hier passiert ist. Von Anfang an.“
„Erwin!“, rief Müller seinem Kollegen zu. „Komm mal kurz her!“
Erwin war der Orpo-Mann, der ein paar Meter weiter im Licht der Scheinwerfer des Opels stand und mit dem Rottenführer sprach. Er schrak bei dem Anruf zusammen und kam dann dienstbeflissen auf die beiden zu.
„Was hat der Fahrer zu Protokoll gegeben, Erwin?“, fragte Müller, als Orpo-Erwin über den Schnee stapfend die beiden fast erreicht hatte.
„Das Protokoll kann ich selbst lesen, Müller! Der Rottenführer da vorne ist der Fahrer?“
„Ja, Hauptsturmführer!“, antwortete Müller.
„Rottenführer! Hierher!“, rief Hahn und nutzte automatisch seinen Kasernenhofton.
Der Rottenführer schrak zusammen, wie Erwin ein paar Momente zuvor, glotzte blöde zu Hahn und beeilte sich dann instinktiv, dem Befehl Hahns nachzukommen. Schnell ging der Totenkopf über den Schnee, trat ihn knirschend fester und stellte sich vor dem Hauptsturmführer in Habacht. Er reckte den rechten Arm im richtigen Winkel in die Höhe und schrie beinahe „Heil Hitler!“
Hahn fand es immer wieder interessant, wie sich selbstständig denkende Menschen von ein paar Worten im Kommandoton beeindrucken ließen. Der Rottenführer würde erst später, und auch nur, wenn er seine Begegnung mit Hahn überdachte, zu dem Schluss kommen, dass Hahn ihm gar nichts zu befehlen hatte. Hahn war bei der Kriminalpolizei, die zur Sipo gehörte, der Rottenführer ein niederer Mannschaftsdienstgrad bei den Totenkopf-Wachsturmbannen.
„Heil Hitler, Rottenführer! Ich bin von der Kriminalpolizei. Ich werde die Ermittlungen hier übernehmen.“ Hahn machte sich nicht die Mühe, sich vorzustellen. Es wäre verlorene Zeit gewesen.
„Erzählen Sie, Rottenführer, ganz von Anfang an. Was ist hier passiert?“ Die letzten Worte sprach Hahn mit Nachdruck, richtete wie unabsichtlich den Kragen seines Mantels, zeigte dabei dem Rottenführer, dessen Augen seinen Händen unbeabsichtigt gefolgt waren, die Rangabzeichen der SS. Hahn gelang es damit, den Rottenführer mit Erfolg einzuschüchtern.
„Also ... ich fuhr die Straße runter, ganz normal, nicht zu schnell, und dann bin ich auf den Seitenstreifen gekommen und konnte den LKW nicht mehr halten. Er ist den Hang runter gerutscht und fiel auf die Seite. Das Begleitkrad hat dann die...“
„Verdammt Rottenführer, sind Sie so blöd oder wollen Sie mich verarschen? Soll ich Sie dorthin einliefern lassen, wo sie normalerweise Wachdienst schieben? Von Anfang an, habe ich gesagt! Ich werde Ihnen jetzt Fragen stellen und Sie antworten kurz, klar und eindeutig! Das sollte wohl auch jemand wie Sie hinbekommen. Also: Woher kommen Sie mit dem LKW?“
„Aus Berlin, Chemische Werke Berlin!“
„Und wohin?“
„Dachau!“
„Sie fahren diese Strecke öfter?“
„Jede Woche einmal!“
„Warum?“ Hahn sah im kantigen, dümmlichen Gesicht des Rottenführers, dass dieser von seinem absichtlichen Ausbruch noch stärker eingeschüchtert worden war und seine Antworten kamen jetzt schnell und zackig, ohne ein überflüssiges Wort. Wie auf dem Kasernenhof.
„Um die Kisten da abzuholen und nach Dachau zu bringen!“
„Alles verlief normal?“
„Jawohl, Hauptsturmführer!“
„Und hier haben Sie die Kontrolle über Ihr Ihnen von Volk und Führer anvertrautes Fahrzeug verloren?“
„Jawohl, Hauptsturmführer!“
Der Trottel war zu schnell gefahren, das sah jeder einigermaßen erfahrene Verkehrspolizist. Er war zu nervös, als dass es nur ein Unfall ohne eigenes Verschulden hätte sein können. Das konnte für den jungen Rottenführer unangenehme Folgen haben. Wenigstens war er nicht betrunken.
„Ein Unfall ist Sache der Ordnungspolizei! Vielleicht fällt diese Sache hier gar nicht in die Zuständigkeit der Kriminalpolizei, Rottenführer. Reden Sie endlich!“, sagte Hahn etwas milder, um ihn zu mehr als nur einem ‚Jawohl, Hauptsturmführer!’ zu bewegen. Und es gelang. Der Rottenführer wollte endlich seine Geschichte loswerden.
„Das Begleitkommando hat die Polizei informiert. Als die Herren ankamen und den Sachverhalt aufnahmen, entdeckten Sie die Kiste und die Leiche hinter dem LKW. Wir hatten sie nicht gesehen, weil wir vorne im Licht stehen geblieben waren. Sie war heruntergerutscht und der Deckel abgesprungen.“
„Deshalb haben wir Sie informiert, Hauptsturmführer“, mischte sich Müller ein, und Hahn sah ihn kurz an, bemerkte, dass Orpo-Erwin wieder zurück zum Beifahrer des LKWs gegangen war. Erwin lag scheinbar nichts daran, sich zu profilieren. Im Gegensatz zu Müller neben ihm.
„Ich rede mit dem Rottenführer“, fauchte Hahn ihm ins Gesicht, “Sollte ich Fragen an Sie haben, werde ich mich an Sie wenden, Herr Wachtmeister!“
Erschrocken wich Müller einen Schritt zurück.
„Weiter jetzt, Rottenführer! Frachtpapiere und Marschbefehl!“, befahl Hahn und streckte die Hand aus.
Der Fahrer zog die Papiere aus der Brusttasche seiner schwarzen Totenkopfuniform. Während Hahn die Papiere durchsah, hörte er einen weiteren Wagen ankommen. Der Schnee knarrte unter den Reifen und der Motor war nicht zu überhören.
Hahn bewegte nur kurz den Kopf in seine Richtung, sah wie zwei Männer ausstiegen und erkannte den Mann sofort. Doktor Maul vom hiesigen Krankenhaus half der Polizei ab und an als Pathologe aus, da ein hauptamtlicher Pathologe nur für Wittenberg schon vor Jahren nicht genehmigt worden war. Er wäre auch unterbeschäftigt, wie Hahn zugeben musste.
Die massige Gestalt des Arztes kam heran, fluchte ausgiebig über die Kälte, während sein Assistent einen Schritt hinter ihm ging und gar nichts sagte. Doktor Maul wurde auf ein Nicken Hahns von Orpo-Erwin um den LKW zur Kiste geführt.
„Von Berlin nach Dachau. Zwischenstopp auf Gut Weidenau.“, las Hahn dem Rottenführer aus den Papieren vor. „Warum der Zwischenstopp?“
„Um eine weitere Kiste aufzunehmen! Die, in der jetzt …“
„Bei jeder Fahrt ein Zwischenstopp?“, unterbrach ihn Hahn barsch.
„Jawohl, Hauptsturmführer!“
„Wie oft?“
„Was?“, fragte der Rottenführer irritiert.
„Kisten! Wie oft nehmen Sie Kisten auf?“, fauchte Hahn unwirsch, aber mehr aus Ärger über sich selbst, als über den Rottenführer. Er hatte zu schnell gedacht und dem Rottenführer unterstellt, dass dieser seine Gedanken lesen könne.
„Ein oder zwei Mal im Monat, Hauptsturmführer.“
„Sie nehmen nicht bei jeder Fahrt eine weitere Kiste auf?“
„Nein, Hauptsturmführer!“
„Was passiert, wenn Sie keine Kiste von Weidenau mitnehmen sollen?“
„Wenn die keine Kiste für uns haben, sagen die uns das, und wir fahren weiter.“
„Einfach so?“
„Einfach so, Hauptsturmführer!“
„Sehen die Kisten immer so aus?“
„Immer!“
„Was passiert in Dachau?“
„Wir fahren in das Lager und alle Kisten werden abgeladen.“
„Und dann?“
„Ich und mein Beifahrer versehen unseren normalen Dienst bis zur nächsten Fahrt.“
„Wie lange fahren Sie die Strecke schon?“
„Seit drei Monaten!“
„Wurden die Fahrten auch vorher schon durchgeführt?“
„Ja.“
„Ihr Vorgänger hat auch immer einen Zwischenstopp einlegen müssen?“
„Das weiß ich nicht!“
„Danke, Rottenführer!“ Hahn überflog die Frachtpapiere. Verschiedene Kisten und Behälter waren verzeichnet. Er zählte die Kisten im LKW, ordnete sie den Frachtpapieren zu, aber die Leichenkiste tauchte nicht auf. Es gab keinen Vermerk über eine Kiste aus Gut Weidenau.
„Die Kiste mit der Leiche steht nicht drauf, Rottenführer!“
„Ich... ich weiß!“ Die Frage war dem Mann sichtlich unangenehm und er verlagerte das Gewicht von rechts nach links, fuhr dann zögerlich fort.
„Der Obersturmbannführer, der das Verladen beaufsichtigt, sagte beim ersten Mal, dass das Einladen und der Transport auf direkten Befehl des Reichsführers-SS geschehen würde und hat uns auch den Befehl gezeigt. Sogar mit Unterschrift des Reichsführers-SS Heinrich Himmler.“ Hahn sah den Rottenführer während seiner Erzählung immer weniger streng an und es gelang ihm damit, den Rottenführer zu einer zusammenhängenden Geschichte zu bewegen.
„Im Lager Dachau hat auch keiner was gesagt, sondern die Kiste aus Weidenau wurde jedes Mal als Erste unter Aufsicht eines Standartenführers abgeladen. Der Offizier ging dann immer voraus und das Entladepersonal trug ihm die Kiste nach. Keiner hat danach gefragt, was die Kiste auf dem LKW soll. Deshalb wird das wohl in Ordnung sein, hab´ ich mir gedacht.“
Der Mann war ein Trottel, der hätte nicht einmal Himmlers Unterschrift von der Stalins unterscheiden können. Kein Wunder dass er bei den Totenköpfen gelandet war.
„Gut, danke. Halten Sie sich zu meiner Verfügung, Rottenführer.“ Er drehte sich Müller zu.
„Müller, Sie haben, nachdem Sie die Leiche fanden, meine Dienststelle benachrichtigt?“
„Jawohl! Ich habe auch nach Dienstanweisung die Geheime Staatspolizei informiert.“
Hahn fluchte unhörbar in sich hinein und dachte erst jetzt daran. Die Totenkopf-Wachsturmbanne gehörten seit 1941 zur Waffen-SS. Bei Vorfällen wie diesem war dann das Hauptamt SS-Gericht zuständig, das sich der Gestapo bediente, nicht die Kripo. Es könnte ja ein Waffen-SS-Mann irgendwie beteiligt sein und das ging die Kripo nichts an. In der Waffen-SS wurde mit eigenem Personal ermittelt, gerichtet und bestraft.
Scheiß Zuständigkeitsdurcheinander. Hier könnte der Reichsführer mal Ordnung schaffen, schweifte Hahn im Geiste ab, merkte es und wandte sich wieder der Realität zu.
„Gut. Jetzt die Leiche.“ Hahn drehte sich um und ging nach hinten.
Eine rohe Holzkiste stand auf dem Boden an die Ladefläche gelehnt, der Deckel abgesprungen und seitlich weggekippt. Ein menschlicher Körper lag auf dem Bauch am Boden, starr, nackt und kerzengerade nach vorne aus der Kiste gefallen. Der Schnee um die Kiste war von Stiefeln niedergetreten.
Doktor Maul untersuchte die Leiche, sagte ab und zu ein paar leise, unverständliche Worte und sein Assistent tat, was Assistenten immer tun sollten: Zwei Schritte links hinter dem Chef stehen, die Lampe fest in einer Hand, unauffällig Notizen machen und die Klappe halten.
Der war gut erzogen, lächelte Hahn leise in sich hinein.
Der Anblick der Leiche ließ sein angedeutetes Lächeln nicht verschwinden. Hahn hatte schon viel Schlimmeres gesehen. Aber nicht hier. Nicht im Reich.
Ein männlicher Körper lag vor ihm auf dem Rücken. Scheinbar hatte Maul ihn umgedreht. Die Augen geschlossen, das Gesicht verzerrt, aber unverletzt. Man hatte dem Mann die Genitalien vollständig abgeschnitten und er hatte ein paar Schnitte auf Brust und Bauch. Die Schnitte auf der Brust bildeten ein Hakenkreuz. Ein auffallendes Hakenkreuz, spürte Hahn, sah aber nicht, warum. Trotzdem hatte er ein ungutes Gefühl.
Die erstarrte Leiche wurde von Doktor Mauls Assistenten auf eine kurze Anweisung hin erneut umgedreht.
Während Hahn dem Assistenten zuschaute, fragte er Doktor Maul „Und?“
Die beiden kannten sich seit sechs Jahren, seit Hahn zur Kripo versetzt worden war, und bisher waren beide gut miteinander ausgekommen. Schon damals hatte es für Hahn den Anschein gehabt, dass der Alte nur auf den Ruhestand wartete. Er müsste schon seit Jahren so weit sein. Hahn fragte sich, ob Doktor Mauls zur Schau getragene Lustlosigkeit nur Tarnung war, ob er es vielleicht gar nicht schaffte, sich zur Ruhe zu setzen.
„Tot! Mausetot!“, war Doktor Mauls kurze Antwort.


Ich habe lange mit mir gekämpft, ob ich die damals üblichen Begriffe im Text erklären soll. Habe mich aber aus Gründen der Lesbarkeit dagegen entschieden, und erkläre sie hier. Sollte ich einen vergessen, sagt es mir bitte. Soll ich das weglassen, sagt es mir bitte auch.


Glossar nennt sich das hier jetzt glaube ich.

Totenkopf-Wachsturmbanne - Wachmannschaften der KZ, seit 1941 bei der Waffen-SS, vorher bei der allgemeinen SS
Rottenführer - Mannschaftsdienstgrad der SS, entspricht dem heutigen Obergefreiten
Hauptsturmführer - SS-Offiziersrang, entspricht dem Hauptmann. Bei der Kripo ein Kriminalkommissar mit mehr als drei Dienstjahren. Hier konnte ich noch nicht herausfinden, welche Bezeichnung damals üblich war. Aber Hahn stellt sich als Hauptsturmführer vor, nicht als Kommissar.
Sipo - Sicherheitspolizei, Überbegriff für die Kripo und den SD (Sicherheitsdienst, dem SS-Inlandsnachrichtendienst), die zusammen geführt wurden
Orpo - Ordnungspolizei


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Beitrag #2 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 1
Hallo Teja Icon_smile

jetzt steht der Text schon so lange hier drin und hat noch keinen Kommentar - und sein Nachfolger auch nicht. Kann man ja gar nicht so lassen Icon_wink Mrgreen

Zuerst mal so kleine Fehlerchen etc., die mir aufgefallen sind:

Zitat:oben an der Straße schräg vor dem unten am Hang auf die Beifahrerseite gestürzten Opel Blitz gehalten
o_O das hab ich dreimal lesen müssen. Bisschen umständlich, außerdem eine Wiederholung von "Straße" und "Hang" aus dem letzten Absatz. Im selben Satz hast du auch "Hang" noch einmal. Vllt ein Synonym? Böschung, Schräge, oder so? ist schwierig..

Zitat:Ein Blick auf die weißen Zeichen auf dem schwarzen Grund des Nummernschildes, sagten alles
kein Beistrich

Zitat:Der Fahrer des LKWs, an seinen Abzeichen erkannte Hahn einen Rottenführer der Totenkopf-Wachsturmbanne,
klingt nicht ganz richtig. Vllt "An seinen Abzeichen erkannte Hahn ihn als einen Rottenführer etc."

Zitat:Nur unzureichend hellten die Scheinwerfer der verschiedenen Fahrzeuge die Szene aus und es reichte gerade, um zu sehen, über was man sprach.
"leuchteten ... aus" oder "erhellten", dann ohne "aus"

Bilanz bis hierher: Bisschen umständlich formuliert teilweise; durch die ganz genauen Beschreibungen des Vorgefundenen (wo Hahns Auto steht, wo Müllers Auto steht, etc.) ist es ein bisschen schwer für mich, sofort in die Geschichte zu finden. Ist mir schon klar, dass du zB die Ränge etc. erklären willst - wissen ja schließlich die Leute heut wohl kaum. Es wär aber zB für mich "stimmungsvoller", lebhafter, wenn da ein bisschen mehr Farbe wäre, paar kleine Details. Sowas wie "die dunkle Schleifspur, die der rutschende LKW durch die Schneedecke gerissen hatte" oder "die Atemwolken", "die Schneeflocken im Scheinwerferlicht", solche Dinge. Man weiß auch zB erst relativ spät, dass dort überhaupt Schnee liegt. Icon_smile
Jetzt aber mal weiter.

Zitat:„Hinten ist die Kiste mit der Leiche, Hauptsturmführer!“, und mit einem Anflug von Stolz deutete Müller auf das Heck des LKWs.
„Junger Mann“, begann Hahn und schüttelte kaum merklich den Kopf über den Stolz des höchstens fünf Jahre jüngeren Müller
hm, zweimal knapp hintereinander "Stolz" und "Müller". Das zweite "Müller" wäre recht einfach durch "Mannes" zu ersetzen; allgemein wiederholst du zu Beginn die Namen der Protagonisten sehr oft, dabei könntest du durchaus die Ränge mitverwenden, mal "der Andere", "sein Gegenüber", "der Angesprochene" etc. schreiben Icon_smile

Zitat:Er schrak bei dem Anruf zusammen
Zuruf?

Zitat:„Was hat der Fahrer zu Protokoll gegeben, Erwin?“,
und ab hier bin ich in der Geschichte Icon_smile Ab hier bringst du zB den Schnee ein, Dinge, die der Leser als Mensch spüren/sehen/bemerken würde, wäre er dort, gibst Hahn einen Charakter.

Zitat:richtete wie unabsichtlich den Kragen seines Mantels, zeigte dabei dem Rottenführer, dessen Augen seinen Händen unbeabsichtigt gefolgt
vllt das zweite mal "unbewusst", das fänd ich hier passender.

Zitat:„Erzählen Sie, Rottenführer, ganz von Anfang an. Was ist hier passiert?“ Die letzten Worte sprach Hahn mit Nachdruck, richtete wie unabsichtlich den Kragen seines Mantels, zeigte dabei dem Rottenführer, dessen Augen seinen Händen unbeabsichtigt gefolgt waren, die Rangabzeichen der SS. Hahn gelang es damit, den Rottenführer mit Erfolg einzuschüchtern.
gleich dreimal Rottenführer.. das letzte Rottenführer wäre hier zB ein typischer Fall für "den Anderen", das letzte Hahn könnte man ersetzen; Beispielsatz: "Es gelang ihm damit, den Anderen mit Erfolg einzuschüchtern"

Zitat:Soll ich Sie dorthin einliefern lassen, wo sie normalerweise Wachdienst schieben?
"wo Sie normalerweise"

Zitat:Er zählte die Kisten im LKW, ordnete sie den Frachtpapieren zu, aber die Leichenkiste tauchte nicht auf. Es gab keinen Vermerk über eine Kiste aus Gut Weidenau.
„Die Kiste mit der Leiche steht nicht drauf, Rottenführer!“
hm.. bisschen oft "Kiste"..

Zitat:Kein Wunder dass er bei den Totenköpfen gelandet war.
"Kein Wunder, dass ..."

Zitat:Ein menschlicher Körper lag auf dem Bauch am Boden,
hm, zuerst das, dann paar Zeilen weiter
Zitat:Ein männlicher Körper lag vor ihm auf dem Rücken
wie liegt er denn jetzt, wenn Hahn hinkommt und ihn sieht? Dass Maul ihn umgedreht hat, wird ihm nicht entgangen sein, wenn er dabei daneben gestanden ist. Vllt. lässt du das "scheinbar" im nächsten Satz weg und schreibst "Maul hatte ihn inzwischen auf den Rücken gedreht"

Sooo. Ich hab diesen Teil der Geschichte schon einmal gelesen; kurz, nachdem du ihn eingestellt hast - der Titel hat mich verleitet. Der Hauptcharakter hat mich in seiner Funktion als SS-Mann dann zuerst abgeschreckt; dadurch, dass du mich mit den ersten paar Absätzen nicht in den Text ziehen kannst, sondern est später, hat sich diese Wirkung wohl noch verstärkt. Sobald du Hahn als Menschen darstellst, indem du ihm Gedanken gibst, akzeptiert man ihn auch als Hauptperson.
Insgesamt interessant zu lesen; die Arbeit hinter deinen Nachforschungen zu den Dienstgraden und Zugehörigkeiten hast du gekonnt versteckt und die Früchte trotzdem an den Leser weitergegeben *stelz* Icon_wink Icon_smile
Mir sind, vor allem zu Beginn, zu viele Wiederholungen drin, bisschen zu viel Beschreibung des Sachverhalts und zu wenig Sinneseindrücke. Im Laufe der Geschichte ändert sich das aber und ab dann wird sie - ich wiederhole mich.. *lach* - interessant und gut zu lesen. Icon_smile
Fazit: gelungen.

Die Fortsetzung hab ich auch schon gelesen; eine Kritik bekommst du auch dafür, allerdings wohl nicht mehr heut.. Icon_smile

lg
lu

Krawehl, Krawehl!
Taubtrüber Ginst am Musenhain!
trübtauber Hain am Musenginst!
Krawehl, Krawehl!


"Kunst ist nichts anderes als das Portrait einer Idee." Manfred Kröplein.

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Beitrag #3 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 1
Hey Teja,

Bin eher durch Zufall auf deine Geschichte aufmerksam geworden, im Grunde, weil lu dir den Kommentar geschrieben hat. Ab da hat dann der Titel seinen Rest getan, ich mag einfach diese ganzen Göttergeschichten, die Wikinger und die Germanen interessieren mich da am meisten. Aber dann kam doch alles anders als ich erwartet hatte. Keine Götter - dafür nen Haufend Nazis?! Ich mag die nicht und das ist noch stark untertrieben ausgedrückt. Und jetzt springen da lauter Nazis durch die Gegend, na toll. Meine Thera meinte, ich sollte mal meine Aggressionen ein bisschen unter Kontrolle bekommen, deine Geschichte trägt nicht gerade dazu bei... Scheiß Nazis, drecksverdammte! Icon_nosmile Aber jetzt habe ich auch wirklich genug geflucht und gemeckert - so was gehört eigntlich nicht in ein Forum sondern das ganz ich auch brav ganz allein für mich ausleben, aber naja - du kennt mich. Ich wäre nicht Lain, wenn ich nicht wenigstens eine Beschimpfung da hin schreibe. :icon_angel:

Okay, kommen wir zu dem Rest der Geschichte. Die Nazis gefielen mir zwar gar nicht, aber nur weil ich eine gewisse Gruppe Mensch nicht leiden kann, heißt ja nicht zwangsläufig, dass die Geschichte schlecht sein muss. Ganz im Gegenteil, ich fand sie am Ende sogar recht spannend. Die Überschrift lässt einen so ein bisschen ins kalte Wasser fallen, macht das ganze dann aber auch gleich interessant, weil man eben mit etwas anderem gerechnet hat. Aber klar, jetzt hat man die ersten Sätze schon gelesen. Und wenn ich die ersten Sätze kenne, bin ich viel zu neugierig, um die Geschichte wegzulegen. Es hat sich gelohnt:icon_thumbs1:.
Ich lasse die Nazis jetzt mal außen vor. Es verspricht eine wirklich spannende Mischung aus Historie und Krimi zu werden. Die erste Leiche gibt's auch schon Mrgreen, es geht also auch gleich richtig zur Sache. Finde ich gut, dass du hier so einsteigst, denke, das hat viel gerettet. Man bekommt nicht viel Zeit zum Nachdenken, da passiert einfach immer was und man wird mitgerissen.
Und außerdem scheint da wirklich was faul zu sein in Hitlers Reihen. Diese mysteriösen Kisten, die sie da abholen... Und dass da niemand darüber Bescheid weiß.
Ich will auf jeden Fall wissen, was es da noch alles zu entdecken gibt bzw. zu verbergen. Du hast es aber auch richtig gut drauf, solche Szenarien so zu beschreiben, dass es beim Leser gut ankommt und Lust auf mehr macht. Wie immer sehr genaue und super gelungene Beschreibungen:icon_thumbs1: und ich habe diesmal nicht einen einzigen Fehler entdeckt! Hast du einfach schön hingekriegt.

Ich hab sogar fast den Hauptsturmführer ein bisschen gemocht, der scheint dann ja doch ein bisschen umgänglich zu sein, auch wenn er die Leute ganz schön zusammenschnauzt. Aber ist ja sein gutes Recht, wie man am Beispiel des Rottenführers sehen kann, hilft ihm diese aggressiv-militärische Art ja durchaus dabei, seinen Beruf auszuüben. So kommt er schnell an die nötigen Informationen. Och Mensch, ich bin schon ganz zappelig, weil ich weiterlesen willIcon_jump

Okay. Ich denke, dabei belassen wir es dann auch für diesmal. Nur: War wirklich eine gute Idee, die Sachen nicht im Text zu erklären, das wäre dann sicherlich viel unübersichtlicher geworden. So kommt man flüssig durch und ich finde es auch nicht schlimm, Wörter unter dem jeweiligen Kapitel zu erklären bzw. dort irgendwelche Anmerkungen zu machen.

Zitat:Er reckte den rechten Arm im richtigen Winkel in die Höhe und schrie beinahe „Heil Hitler!“
Oha! Ein ganz besonders Korrekter - mich schüttelts. Kann ihn jetzt schon nicht leiden, hoffe, er verreckt auch in so ner Kiste und wird dann irgendwann "abgeholt"...Icon_fies
Mal abgesehen davon, dass der Gruß total bescheuert aussieht, er sollte sich mal besser über Rangordnung und so informieren, wenn er schon bei der Truppe mitmacht. Dann könnte Hahn ihn nicht so verarschen. Seine offensichtliche Dummheit macht ihhn zu einem leichten Ziel.
Zitat:dass Orpo-Erwin wieder zurück zum Beifahrer des LKWs gegangen war.
Icon_lachtot Ich finde das klingt einfach niedlich. Du nennst ihn in des Öfteren so und jedes Mal hätte ich ihn am liebsten ausgelacht. So Geil!:icon_coolnew:
Zitat:Der Mann war ein Trottel, der hätte nicht einmal Himmlers Unterschrift von der Stalins unterscheiden können.
:icon_thumbs1: Finde, das ist ein sehr gelungener Vergleich. Hast du schön hinbekommen, ich mag die Stelle irgendwie gerne. Der Rottenführer benimmt sich ja auch unter aller Sau. Gut, er hatte grade einen Unfall, aber das heißt nicht, dass es schädlich wäre, mal sein Gehirn einzuschalten (falls in dem Kopf was drin ist).
Zitat:Zwei Schritte links hinter dem Chef stehen, die Lampe fest in einer Hand, unauffällig Notizen machen und die Klappe halten.
Der war gut erzogen, lächelte Hahn leise in sich hinein.
Da muss ich mich Hahn anschließen, mich überkam da auch das lächeln. Eigentlich totals Klischee und dann doch so passend - wirklich schön geschrieben. Ich kann ihn mir richtig vorstellen. Dieses Duckmäuserische Verhalten, wenn ein Vorgesetzter da ist... hasse ich auch total.
Aber die hatten da wohl nicht wirklich eine Wahl, ich hab von der Zeit ja nun gar nichts mitbekommen außer einen rassistischen VaterIcon_confused

So, dann werde ich dir die Nazis verzeihen und weiterlesen gehen:icon_buch:. Wir sehen uns dann beim zweiten Teil.

:icon_angel:
Liebe Grüße,
Lain

Schmetterlinge weinen nicht

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Beitrag #4 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 1
Hi ihr zwei,
schön, dass ihr zu den Germanengöttern gefunden habt. *freu

Zuerst du, lu:
Zitat:jetzt steht der Text schon so lange hier drin und hat noch keinen Kommentar - und sein Nachfolger auch nicht. Kann man ja gar nicht so lassen
Hihihi. Keine Panik, für diese Art Geschichte ist es immens schwierig Kommis zu kriegen, das weiß ich.

Zitat:o_O das hab ich dreimal lesen müssen. Bisschen umständlich, außerdem eine Wiederholung von "Straße" und "Hang" aus dem letzten Absatz. Im selben Satz hast du auch "Hang" noch einmal. Vllt ein Synonym? Böschung, Schräge, oder so? ist schwierig..
*grmpf
Eine Auswahl meiner größten Probleme beim schreiben: Wiederholungen und komplizierte Sätze. Ich schaus mir nochmal an und die anderen Vorschläge übernehme ich, auch die meisten, die weiter unten kommen.

Zitat:Bilanz bis hierher: Bisschen umständlich formuliert teilweise; durch die ganz genauen Beschreibungen des Vorgefundenen (wo Hahns Auto steht, wo Müllers Auto steht, etc.) ist es ein bisschen schwer für mich, sofort in die Geschichte zu finden.
*nickt
Umständliche Formulierungen hab ich meine Probleme mit und die genauen Beschreibungen: Ist schwierig für mich, das großzügiger zu sehen, weil ich es ziemlich genau gewohnt bin.
Aber ich arbeite an mir. Allerdings nicht in dieser Geschichte. Ich glaube auch, dass das gegen Ende besser wird.

Zitat:Ist mir schon klar, dass du zB die Ränge etc. erklären willst - wissen ja schließlich die Leute heut wohl kaum
Kann das nicht ganz umgehen, weil so vieles von damals nicht einmal mehr ansatzweise bekannt ist. Manches braucht man unbedingt für den Text, beispielweise Unterstellungsverhältnisse, anderes kann ich mit dem Glossar danach machen.

Zitat:Es wär aber zB für mich "stimmungsvoller", lebhafter, wenn da ein bisschen mehr Farbe wäre, paar kleine Details. Sowas wie "die dunkle Schleifspur, die der rutschende LKW durch die Schneedecke gerissen hatte" oder "die Atemwolken", "die Schneeflocken im Scheinwerferlicht", solche Dinge. Man weiß auch zB erst relativ spät, dass dort überhaupt Schnee liegt
Hm, auch mit solchen Detail tu ich mir schwer. Ich finde sie alle nicht wichtig und muss mir wahnsinnige Mühe geben, sowas reinzuschreiben. Auch da arbeite ich dran.

Zitat:Zitat:
Ein menschlicher Körper lag auf dem Bauch am Boden,
hm, zuerst das, dann paar Zeilen weiter
Zitat:
Ein männlicher Körper lag vor ihm auf dem Rücken
Nein! Nicht das! Argh!
Das wollte ich doch behoben haben.
*flucht

Zitat:der Titel hat mich verleitet.
*ggg
Das freut mich!

Zitat:Der Hauptcharakter hat mich in seiner Funktion als SS-Mann dann zuerst abgeschreckt
Das freut mich auch. Ist nämlich vollste Absicht. Und: Er ist eigentlich kein SS-Mann, nur aufgrund seines Berufes und der Vorteile ist er Mitglied in der SS.

Zitat:dadurch, dass du mich mit den ersten paar Absätzen nicht in den Text ziehen kannst, sondern est später, hat sich diese Wirkung wohl noch verstärkt
Uiiii! Das ist nicht gut. Gar nicht gut.

Zitat:Sobald du Hahn als Menschen darstellst, indem du ihm Gedanken gibst, akzeptiert man ihn auch als Hauptperson.
Hm, Hahn soll eigentlich am Anfang nicht als Mensch rüberkommen, sondern eher wie ein Nazi, wenn auch durch den Streit im zweiten Teil nicht wie ein Film-Klischee-Nazi.
Nazis waren ja auch Menschen.

Zitat:Insgesamt interessant zu lesen; die Arbeit hinter deinen Nachforschungen zu den Dienstgraden und Zugehörigkeiten hast du gekonnt versteckt und die Früchte trotzdem an den Leser weitergegeben
Danke. Ich hab versucht, soweit mir das möglich ist, die Zeit korrekt darzustellen, ohne dass ich irgendwie oberlehrerhaft rüberkomme.

Zitat:Mir sind, vor allem zu Beginn, zu viele Wiederholungen drin,
Jepp

Zitat:bisschen zu viel Beschreibung des Sachverhalts und zu wenig Sinneseindrücke.
Jepp. *seufzt

Zitat:Im Laufe der Geschichte ändert sich das aber und ab dann wird sie - ich wiederhole mich.. *lach* - interessant und gut zu lesen.
Ah, danke.

Zitat:Fazit: gelungen
*strahlt

Zitat:Die Fortsetzung hab ich auch schon gelesen; eine Kritik bekommst du auch dafür
Das freut mich. Und mach dir keinen Stress. Die Geschichte läuft nicht weg.

Auf jeden Fall mal vielen herzlichen Dank, dass du dir die Götter angetan hast. Ich hab mich wahnsinnig gefreut.

So, Lain, bin schon gespannt, was du meinst.

Zitat:Bin eher durch Zufall auf deine Geschichte aufmerksam geworden, im Grunde, weil lu dir den Kommentar geschrieben hat.
Macht niggs. Schön dass du hier bist.

Zitat:Ab da hat dann der Titel seinen Rest getan, ich mag einfach diese ganzen Göttergeschichten, die Wikinger und die Germanen interessieren mich da am meisten.
Ui, da wartet noch ein bisschen was auf dich ...

Zitat:dafür nen Haufend Nazis?! Ich mag die nicht und das ist noch stark untertrieben ausgedrückt. Und jetzt springen da lauter Nazis durch die Gegend, na toll.
Sorry, aber die Nazis und das Verhalten der Menschen in dieser Zeit sind der Hintergrund dieser Geschichte.

Zitat:Ich wäre nicht Lain, wenn ich nicht wenigstens eine Beschimpfung da hin schreibe
*lacht
Nein, wärst du nicht.

Zitat:Okay, kommen wir zu dem Rest der Geschichte.
Oha. Okay.

Zitat:Die Nazis gefielen mir zwar gar nicht, aber nur weil ich eine gewisse Gruppe Mensch nicht leiden kann, heißt ja nicht zwangsläufig, dass die Geschichte schlecht sein muss. Ganz im Gegenteil, ich fand sie am Ende sogar recht spannend.
Danke für das spannend. Da hab ich mir Mühe gegeben. Spannend soll die Geschichte sein. Und die Nazis und die Götter liefern die Zutaten. Die Geschcihte würde in einer anderen Zeit so nicht funktionieren.

Zitat:Es verspricht eine wirklich spannende Mischung aus Historie und Krimi zu werden. Die erste Leiche gibt's auch schon , es geht also auch gleich richtig zur Sache.
Jepp, stimmt genau.

Zitat:Und außerdem scheint da wirklich was faul zu sein in Hitlers Reihen. Diese mysteriösen Kisten, die sie da abholen... Und dass da niemand darüber Bescheid weiß.
Da ist was faul, und wie. *gg

Zitat:Du hast es aber auch richtig gut drauf, solche Szenarien so zu beschreiben, dass es beim Leser gut ankommt und Lust auf mehr macht
Hey, danke. *freu

Zitat:Ich hab sogar fast den Hauptsturmführer ein bisschen gemocht, der scheint dann ja doch ein bisschen umgänglich zu sein, auch wenn er die Leute ganz schön zusammenschnauzt.
Das ist schön und soll so sein. Nur ein bisschen mögen. Er ist auch nur ein Mensch, der in seiner Zeit und mit seinen Möglichkeiten glücklich werden will, ne?

Zitat:Aber ist ja sein gutes Recht, wie man am Beispiel des Rottenführers sehen kann, hilft ihm diese aggressiv-militärische Art ja durchaus dabei, seinen Beruf auszuüben. So kommt er schnell an die nötigen Informationen. Och Mensch, ich bin schon ganz zappelig, weil ich weiterlesen will
Er hat den höreren Rang, also hat er Recht. Und: Er hat einen Fall, den er klären will. Er hat angebissen.

Zitat:War wirklich eine gute Idee, die Sachen nicht im Text zu erklären, das wäre dann sicherlich viel unübersichtlicher geworden. So kommt man flüssig durch und ich finde es auch nicht schlimm, Wörter unter dem jeweiligen Kapitel zu erklären bzw. dort irgendwelche Anmerkungen zu machen.
Das freut mich. Es im Text zu erklären ist unmöglich. Zumindest für mcih.

Zitat:Ich finde das klingt einfach niedlich. Du nennst ihn in des Öfteren so und jedes Mal hätte ich ihn am liebsten ausgelacht. So Geil!
*grins
Danke.
*freu

Zitat:Aber die hatten da wohl nicht wirklich eine Wahl, ich hab von der Zeit ja nun gar nichts mitbekommen außer einen rassistischen Vater
So richtig viel Wahl hatten sie nicht. Und nicht zu vergessen: Die normale Bevölkerung wusste nicht wirklich alles. Sie wussten das was ihnen gesagt wurde. Aber ein bisschen mitdenken hätte damals schon geholfen.

Zitat:So, dann werde ich dir die Nazis verzeihen
Danke. Wie gesagt, ohne geht's in dieser Geschichte nicht.

Zitat:und weiterlesen gehen. Wir sehen uns dann beim zweiten Teil.
Schön. Freu mich.
Leider wird's mit der Antwort heute wahrscheinlich nichts mehr. Am Montag, denke ich.
Dafür stelle ich heute den dritten Teil rein.
Okay?

Also, danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, mir deine Meinung zu den "Göttern" in ein Kommi zu schreiben. Hab mich sehr gefreut.
Danke und ein schönes Wochenende noch.

CU,
Teja


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Beitrag #5 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 1
Teja schrieb:Auf jeden Fall mal vielen herzlichen Dank, dass du dir die Götter angetan hast.
"angetan" hab ich sie mir gar nicht Icon_wink
und den zweiten Teil hab ich gelesen, weil ich wissen wollt, wie's weitergeht, nicht aus Pflichtgefühl oder sonstwas Mrgreen Icon_wink

Krawehl, Krawehl!
Taubtrüber Ginst am Musenhain!
trübtauber Hain am Musenginst!
Krawehl, Krawehl!


"Kunst ist nichts anderes als das Portrait einer Idee." Manfred Kröplein.

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Beitrag #6 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 1
Hi lu,

Zitat:"angetan" hab ich sie mir gar nicht

Hihihi. Ist nicht so gemeint, steht bei mir öfter drunter. Vor allem bei längeren Sachen. Und bei dieser hier ist es schon so, dass die Geschichte viele Leute abschreckt. Sie spielt in der Nazi-Zeit, der Held ist linientreu und nicht mal ein Widerständler. Da isses schwierig Leser zu finden.
Hm, werd vielleicht in Zukunft vom "angetan" Abstand nehmen.

Zitat:und den zweiten Teil hab ich gelesen, weil ich wissen wollt, wie's weitergeht, nicht aus Pflichtgefühl oder sonstwas
Hey, das freut mich. Ich hoffe die Spannung kann ich bis zum Schluss halten.

Danke für das neuerliche Lob in deinem Post.

CU,
Teja


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Beitrag #7 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 1
hallo Teja,

lese das erste mal etwas von dir, aber der Titel klingt einfach verlockend.

Zitat:Was war von so einem schon zu erwarten.
Fragezeichen statt Punkt

Zitat:Es war längst dunkel und der Wind stach scharf durch die Kleider, wie kleine Nadelstiche an immer anderen Punkten seines Körpers.
hmm ich weiß was du meinst, aber klingt sehr eigen. würds glaub weglassen

Zitat:Er schrak bei dem Anruf zusammen
Zitat:Der Rottenführer schrak zusammen,
hast zweimal die gleiche formulierung
alternative: zuckte zusammen, fuhr zusammen ... ok viel fällt mir nicht ein

Zitat:wie Erwin ein paar Momente zuvor

ah da hast dir natürlich ein alibi beschafft, hmm weiß nicht

Zitat:und schrie beinahe „Heil Hitler!“
da ich auf solche sachen immer hingewiesen werde und ich es inzwischen kapiert hab, fehlt ein doppelpunkt

öh tja das wars schon ...
bin durch und hab nichts. was ich beeindruckend finde, ist, dass ich es lese wie einen militärischen Marsch. zackig, um dich zu zitieren. fand ich witzig.


die dialoge sind dir sehr gut gelungen. es liest sich flüssig und völlig ungestellt.
der inhalt verlangt weiterzulesen. das hakenkreuz interessiert mich jetzt nämlich schon. ich halts kurz und meld mich in den anderen kapiteln zu wort.

gern gelesen, vielversprechend.

Gruß


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Beitrag #8 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 1
Hi Jeronimus,

schön ein Kommi von dir unter einer meiner Geschichten zu finden.

Zitat:lese das erste mal etwas von dir, aber der Titel klingt einfach verlockend.
Danke. Da sieht man einmal mehr, was ein guter Titel wert ist. Mal schauen ob die Geschichte hält, was sie verspricht.

Zitat:, wie kleine Nadelstiche an immer anderen Punkten seines Körpers.
hmm ich weiß was du meinst, aber klingt sehr eigen. würds glaub weglassen
Jepp, und ich weiß, was du meinst: Beschreibung ist zu genau, zu technisch korrekt, würde ich sagen, ne?
Sobald ich die Geschichte überarbeite, mach ich es weg.

Zitat:und schrie beinahe „Heil Hitler!“
da ich auf solche sachen immer hingewiesen werde und ich es inzwischen kapiert hab, fehlt ein doppelpunkt
LOL.
*ggg
Danke. Vielleicht lern ich es ja auch.

Zitat:öh tja das wars schon ...
Danke.

Zitat:bin durch und hab nichts. was ich beeindruckend finde, ist, dass ich es lese wie einen militärischen Marsch. zackig, um dich zu zitieren. fand ich witzig.
Ist in dieser Szene beabsichtigt. Hahn ist der Herr der Situation, lässt sich auf nichts ein und dominiert. Was erwartest du von so einem in dieser Zeit? Mrgreen Mrgreen

Zitat:die dialoge sind dir sehr gut gelungen. es liest sich flüssig und völlig ungestellt.
der inhalt verlangt weiterzulesen. das hakenkreuz interessiert mich jetzt nämlich schon.

Hey, danke. Das freut mich, zu hören.
Und das Hakenkreuz ist ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte. Glaube ich zumindest.

Zitat:ich halts kurz und meld mich in den anderen kapiteln zu wort.
Mach es, wie du das willst. Bist jederzeit herzlich willkommen.

Zitat:gern gelesen, vielversprechend.
Danke. *strahl

Schön, dass du dir die Zeit genommen hast, diese Geschichte zu lesen und deine Meinung aufzuschreiben. Danke.

CU,
Teja


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Beitrag #9 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 1
Moin Teja.

So, nachdem Du Avatar durchkommentiert hast, wollte ich mir auch mal eine kleine Geschichte von Dir zur Brust nehmen. Okay, ich habe sie ja schon woanders gelesen - aber mal sehen, vielleicht hast Du sie ja noch geändert.

Zitat:Der Mann war ein Dorfpolizist von der Orpo. Was war von so einem schon zu erwarten.
Du verwendest ja eigentlich durchgehend die variante des Neutralen Erzählers - und da ist der zweite Satz eher wertend und passt nicht so ganz. Oder sind dies hier Hahns Gedanken? Dann würde ich vielleicht noch ein ..., dachte Hahn anfügen.

Zitat:Er sah sich um und machte sich sein Bild. Der LKW war auf den Seitenstreifen gekommen und dann auf den Hang, der von der Straße hinab zu einem Feld führte, folgerte Hahn. Ab diesem Zeitpunkt war es eine reine Schicksalsfrage. Nicht ob der LKW umstürzen würde, sondern wie schwer er, seine Insassen und seine Ladung beschädigt werden würden.
Es klingt merkwürdig, und ich glaube, das liegt an "... und dann auf den Hang" - meinteste nicht eher "... und dann den Hang hinunter"?
Und wieso war es eine Schicksalsfrage? Ist damit der Zeitpunkt gemeint, wo der LKW die Straße verlässt und kurz vor dem Sturz in die Tiefe ist? Hm ... kommt mir merkwürdig vor. Hab ich was nicht verstanden?

Zitat:der Totenkopf-Wachsturmbanne, unterhielt sich gerade mit einem zweiten Orpo-Mann, während der Beifahrer, ein Totenkopf im Range eines SS-Schützen, frierend und gelangweilt daneben stand.
So viele Totenköpfe ... Icon_wink Ne, im Ernst. Warum nicht so?
der Totenkopf-Wachsturmbanne, unterhielt sich gerade mit einem zweiten Orpo-Mann, während der Beifahrer, ein einfacher Soldat im Range eines SS-Schützen, frierend und gelangweilt daneben stand.

Zitat:„Was hat der Fahrer zu Protokoll gegeben, Erwin?“, fragte Müller, als Orpo-Erwin über den Schnee stapfend die beiden fast erreicht hatte.
Du verwendest ... Ne, zuerst das Gute: Eindringlich geschrieben - insgesamt überzeugt das ganze Kapitel. Die Szenen sind sehr gut ausgebaut und auch sehr deutlich zu sehen. Aber Du verwendest sehr oft die Namen. Warum so kompliziert? Orpo-Erwin ist genial - aber der "erste" Erwin könnte weg.

Zitat:„Rottenführer! Hierher!“, rief Hahn und nutzte automatisch seinen Kasernenhofton.
Und auch die militärische Sprache kommt eigentlich gut rüber - allerdings bezweifle ich, dass manche Worte so gesagt wurden. Die militärische Sprache hat alle Kriege dieser Welt überstanden, und heute (wie damals) würde es eher so passen:
„Rottenführer! Zu mir!“, rief Hahn und nutzte automatisch seinen Kasernenhofton.
(Manche kürzen das auch ab: Dienstgrad - ZM!)

Zitat:trat ihn knirschend fester und stellte sich vor dem Hauptsturmführer in Habacht. Er reckte den rechten Arm im richtigen Winkel in die Höhe und schrie beinahe „Heil Hitler!“
Und auch der Formaldienst ist an manchen Stellen gleich geblieben. In Habacht wird nicht gegrüßt - und ich rede hier vom militärischen Gruß. Also Hand an die Mütze. Habacht ist nicht "Stillgestanden". Aber "Stillgestanden" brauchst Du, damit er grüßen kann ... Verstehst, was ich meine?

Zitat:Der Rottenführer würde erst später, und auch nur, wenn er seine Begegnung mit Hahn überdachte, zu dem Schluss kommen, dass Hahn ihm gar nichts zu befehlen hatte. Hahn war bei der Kriminalpolizei, die zur Sipo gehörte, der Rottenführer ein niederer Mannschaftsdienstgrad bei den Totenkopf-Wachsturmbannen.
Willkommen im Obrigkeitsstaat. Hat Dich Zuckermayer dazu inspiriert? *g*

Zitat:„Weiter jetzt, Rottenführer! Frachtpapiere und Marschbefehl!“, befahl Hahn und
Nein - eher Transportbelege oder Transportbefehle - aber Frachtpapiere ... das gibts nicht und gabs auch nie. Icon_wink

Zitat:Hahn bewegte nur kurz den Kopf in seine Richtung, sah wie zwei Männer ausstiegen und erkannte den Mann sofort.
Wortwiederholung. Mein Bauch sagt:
Hahn bewegte nur kurz den Kopf in seine Richtung, sah wie zwei Männer ausstiegen und erkannte einen der Beiden sofort.

Zitat:Ich... ich weiß
*hust*

Zitat:sagte beim ersten Mal, dass das Einladen und der Transport auf direkten Befehl des Reichsführers-SS geschehen würde und hat uns auch den Befehl gezeigt. Sogar mit Unterschrift des Reichsführers-SS Heinrich Himmler.“
Hört sich an, als wären viele gefälschte Befehle unterwegs. Vielleicht so:
sagte beim ersten Mal, dass das Einladen und der Transport auf direkte Weisung des Reichsführers-SS geschehen würde und hat uns auch einen Befehl mit Unterschrift des Reichsführers-SS Heinrich Himmler gezeigt.“

Joar - Teil 1. Immer noch "spannend" und nichts ist vom alten Glanz abgeblättert. Die Charakterisierungen (Hahn, Ahlers, Maul) sind hier sehr stark und fein herausgearbeitet. Zudem gefällt mir der Dialog immer noch sehr, Vor allem, weil Du auch einige Sprachgewohnheiten - oder besser: Modewörter (o.O) der damaligen Zeit verwendest: die Fäkaliensprache. Scheiße, Sauerei. Das untermalt die Stimmung zusätzlich.

Nur beim Verkehrsunfall sollteste nochmal drüber gehen.

So, ich mach erstmal weiter - und nachher die Kaffeemaschine an.

LG
D.


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Beitrag #10 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 1
Hi Dread,

du hast dich da ja einer Riesenaufgabe gestellt. Respekt. War ganz baff als ich die vielen Kommis bei den Göttern sah. Aber erstmal die vielen, vielen Anmerkungen.

Zitat:wollte ich mir auch mal eine kleine Geschichte von Dir zur Brust nehmen.
Klar. *ggg
Hast dir deswegen auch die kleinste Geschichte ausgesucht. Eigentlich wollte ich sie hier nicht posten, aber dann konnte ich es doch nicht. Sie liegt mir schon am Herzen …

Zitat:aber mal sehen, vielleicht hast Du sie ja noch geändert.
Ne, hab ich nicht, weil ich sie nach der letzten Runde „gelungen“ fand. Dass sie nichts weniger als das ist, hast du ja auch gemerkt. Hm.

Zitat:durchgehend die variante des Neutralen Erzählers - und da ist der zweite Satz eher wertend und passt nicht so ganz. Oder sind dies hier Hahns Gedanken? Dann würde ich vielleicht noch ein ..., dachte Hahn anfügen.
Hast Recht mit dem Einwand und das wird auch geändert. Mal schauen. Auf jeden Fall wird’s nicht kursiv … *gggg

Zitat:Es klingt merkwürdig, und ich glaube, das liegt an "... und dann auf den Hang" - meinteste nicht eher "... und dann den Hang hinunter"?
Jepp. Hast Recht. War beim Schreiben eine der schwierigsten Stellen, auch weil meine Gewohnheit, alles haarklein darzustellen dafür sorgt, dass es unverständlich wird. Wird geändert.

Zitat:Und wieso war es eine Schicksalsfrage? Ist damit der Zeitpunkt gemeint, wo der LKW die Straße verlässt und kurz vor dem Sturz in die Tiefe ist? Hm ... kommt mir merkwürdig vor. Hab ich was nicht verstanden?
Hm, die Schicksalsfrage ist :
Nicht ob der LKW umstürzen würde, sondern wie schwer er, seine Insassen und seine Ladung beschädigt werden würden.

Zitat:So viele Totenköpfe ... Ne, im Ernst. Warum nicht so?
der Totenkopf-Wachsturmbanne, unterhielt sich gerade mit einem zweiten Orpo-Mann, während der Beifahrer, ein einfacher Soldat im Range eines SS-Schützen, frierend und gelangweilt daneben stand.
Hm, da geh ich nicht konform mit, weil ich erwähnen will, dass der SS-Schütze auch ein Totenkopf ist. Die muss ich auseinanderhalten, sagt mein Gefühl.

Zitat:Orpo-Erwin ist genial - aber der "erste" Erwin könnte weg.
Danke – und: Stimmt. Wird geändert.

Zitat:Die militärische Sprache hat alle Kriege dieser Welt überstanden, und heute (wie damals) würde es eher so passen:
„Rottenführer! Zu mir!“, rief Hahn und nutzte automatisch seinen Kasernenhofton.
Okay, hab das soweit verstanden. Wird auch gerade gerückt.

Zitat:Und auch der Formaldienst ist an manchen Stellen gleich geblieben. In Habacht wird nicht gegrüßt - und ich rede hier vom militärischen Gruß. Also Hand an die Mütze. Habacht ist nicht "Stillgestanden". Aber "Stillgestanden" brauchst Du, damit er grüßen kann ... Verstehst, was ich meine?
Hab’s mehrmals lesen müssen, bis ich drauf kam. Aber ich glaube ich hab’s: Er musst still stehen, damit er grüßen kann. Und da er grüßt, steht er still und nicht in Habacht, oder? Allerdings macht er den deutschen Gruß als SS-Mann, nicht Hand an die Mütze. Hm.

Willkommen im Obrigkeitsstaat. Hat Dich Zuckermayer dazu inspiriert? *g*
Lol, ne, hab mir nur mal das Verhalten meiner Mitbürger angeschaut.

Zitat:Nein - eher Transportbelege oder Transportbefehle - aber Frachtpapiere ... das gibts nicht und gabs auch nie.
Mist. Klar, wären ja sonst kaufmännische Papiere. Wird auch geändert.

Zitat:Zitat:
„Ich... ich weiß
*hust*
*mithust*

Zitat:Joar - Teil 1. Immer noch "spannend" und nichts ist vom alten Glanz abgeblättert
*gg
Weiß nicht, was ich dazu sagen soll. *ratlos guck

Zitat:Zudem gefällt mir der Dialog immer noch sehr, Vor allem, weil Du auch einige Sprachgewohnheiten - oder besser: Modewörter (o.O) der damaligen Zeit verwendest
Oh, danke. Den Dialog hier hab ich mir damals aus der ersten Version rauskopiert, so lange geändert, bis er auch ohne Beschreibungen funktioniert und dann wieder reinkopiert. Scheint zu funktionieren. *strahl

Zitat:Nur beim Verkehrsunfall sollteste nochmal drüber gehen.
Werd ich, sobald es wieder einigermaßen normal läuft.

Weißt du was?
Es ist erstaunlich, was du jetzt alles bemerkst, was dir in deinen früheren Kommis nicht aufgefallen ist. Ich hab sie alle schon gelesen und teilweise Bauklötze gestaunt.
Wenn ich das so sagen darf: Da kannst du dran sehen, wie weit du schon gekommen bist.

Auf jeden Fall danke für deine Meinung und die Mühe, die du der kleinen Geschichte, die du ja schon kennst, angedeihen lässt.
Die Änderungen mach ich sobald es hinhaut.

CU,
Teja


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