Es ist: 06-06-2020, 18:13
Es ist: 06-06-2020, 18:13 Hallo, Gast! (Registrieren)


Pandaimonion - Die Formel des Lebens
Beitrag #1 |

Pandaimonion - Die Formel des Lebens
Ich bin zwar ziemlich sicher, dass Nina dieses Buch im alten Forum vorgestellt hat, aber weil darin auch meine erste Veröffentlichung war, sei es hier noch einmal eingestellt:

Pandaimonion - Die Formel des Lebens

[Bild: formel.jpg]

Was wäre wenn … der alte Menschheitstraum von der Erschaffung künstlicher Existenzen längst Wirklichkeit wäre?
Über Jahrhunderte hinweg bestimmt die Formel des Lebens das Schicksal der Familie Draganov. Elf Episoden führen den Leser quer durch Europa, jede Erzählung widmet sich einer Generation der Draganovs. Ob geheimnisvolle Komtess oder ehrgeiziger Bühnenautor, englische Lady oder bulgarischer Adliger, SS-Untersturmführer oder Computerfreak – sie alle haben eines gemeinsam: Ihr Schicksal ist untrennbar mit dem eines künstlichen Menschen verknüpft.


Die Autoren:
Bernhard Weißbecker, Timo Bader, Maike Schneider, Michael Buttler, Dorothee Kaiser, Marion Charlotte Mainka, Claudia Hornung, Jörg Olbrich, Hannah Steenbock, Oliver Hohlstein, Nina Horvath.

Link zum Verlag: Pandaimonion - Die Formel des Lebens im Wurdackverlag

(Im Verlag ist das Buch zur Zeit vergriffen, ich habe aber noch Exemplare.)

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Beitrag #2 |

RE: Pandaimonion - Die Formel des Lebens
Hallöchen,

ja, der Wurdackverlag hat doch einen gesicherten Platz in der Phantastik-Szene.

Glückwunsch zur Veröffentlichung! Icon_smile

Was ich mich frage: Habt ihr euch untereinander auch abgesprochen wegen den Familienmitgliedern und wie diese Familie aufgebaut sein soll? Gab es Eckpunkte? Denn schließlich sollen die Charaktere sicherlich immer in diese Familie passen und vor allem sollte es keine Schnitzer in der Handlung geben.

Grüße

David


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Beitrag #3 |

RE: Pandaimonion - Die Formel des Lebens
Danke, David!

Ja, die ganze Anthologie war ein eingeschworenes Projekt der Geschichtenweber unter der Leitung von Nina. Ernst Wurdack hatte den Pan als Projekt für Autorengruppen ausgeschrieben, d.h. er wollte ein Konzept für einen "fertigen Band" geliefert bekommen.

Wir haben uns innerhalb der Projektgruppe dann auf Familie und Formel geeinigt, die Reihenfolge abgesprochen und die Geschichten untereinander lektoriert. Nina selbst hat den Wortlaut der Formel abgefasst, nachdem wir abgesprochen hatten, was drin sein sollte. Das Ganze musste sehr schnell geschehen, weil der Zeitrahmen knapp war. Der Verlag wollte innerhalb von acht Wochen ein Konzept, Probetexte und Marketing-Ideen. Das war hart, klappte aber doch ziemlich gut. Und wie man sieht, war der Pan ein ziemlicher Erfolg.

Meine Geschichte ist übrigens die mit dem SS-Untersturmführer. :cool:

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Beitrag #4 |

RE: Pandaimonion - Die Formel des Lebens
Hui, klingt echt interessant.

Nur eine Sache: Wieso musstet IHR denn Marketing-Ideen entwerfen? o_O Das ist doch wohl Verlagsarbeit at its best, würde ich mal sagen. Komisch, dass die Autoren dazu aufgefordert werden. Naja, aber du schreibst ja "Ideen" und kein "Konzept", das wäre schon etwas krass.

Habe mir schon gedacht, wer wohl welche Geschichte geschrieben haben mag. Danke für die Aufklärung. *g<*


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Beitrag #5 |

RE: Pandaimonion - Die Formel des Lebens
Natürlich ist Marketing vor allem eine Sache von Verlagen. Kleinverlage (und da muss man sich nichts vormachen, auch der Wurdackverlag ist ein Kleinverlag) können das aber oft nicht alleine leisten und sind daher auf die Mitarbeit der Autoren angewiesen.

Bei der Formel sah das so aus, dass die Autoren nach Möglichkeit Informationen über das Buch im Internet verbreitet haben, z.B. über ihre Homepages und Foren. Teilweise haben sie auch Lesungen organisiert oder mitgemacht. Ich denke, das ist völlig im Rahmen und würde von großen Verlagen ganz ähnlich eingefordert. Da sind Autoren ja auch immer für Lesungen eingeplant.

Mir haben meine Lesungen außerdem sehr viel Spaß gemacht und ich habe sogar am Bücherverkauf ein bisschen verdient. Das war also keine Last, sondern in meinem Fall Win-Win.

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Beitrag #6 |

RE: Pandaimonion - Die Formel des Lebens
Ich selbst bin auch nicht gegen Marketing. Als Autor hat man doch nichts davon, wenn man veröffentlicht und keiner weiß es!
Der Verlag weiß aber, wie der Rahmen der Möglichkeiten für die Autoren ist. Also er erwartet nicht, dass wir da Anzeigen bezahlen oder so, sondern hautsächlich Internetwerbung und einige von uns haben noch Lesungen gemacht und mit der Regionalpresse geredet.
Bei Thesaurus Librorum werden noch zwei Hörspielverarbeitungen zum Buch erscheinen, nur fürchte ich halt, dass es dann nichts mehr zu kaufen gibt ... also ein "Problem", das wir in diesem Bereich sehr selten haben. Unsere Auflage war verhältnismäßig schnell weg.

Dazu muss man aber sagen, dass der Wurdackverlag selbst außergewöhnlich viel macht, im Internet auf jeden Fall, aber auch zahlreiche Conbesuche. Dieses Jahr gibts sogar einen Stand auf einer Convention in Wien, worauf ich mich schon total freue!


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Beitrag #7 |

RE: Pandaimonion - Die Formel des Lebens
Ich denke, dass sich daher auch Anthologien eigentlich am besten lohnen für kleinere Verlage - denn hier kann man mit der Arbeit aller Autoren rechnen, die sicherlich selbst mindestens paar Bücher verkaufen. Icon_smile

Okay, selbst etwas werben kann man natürlich auch immer. Stimmt schon. Schließlich geschieht dies ja im eigenen Interesse.


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Beitrag #8 |

RE: Pandaimonion - Die Formel des Lebens
Na ja rechnen ... also erfahrungsgemäß tun die meisten Anthologieautoren sehr wenig, um das entsprechende Buch bekannt zu machen.
Ich war ja schon in einer Reihe Anthologien, also glaube ich, das auch beurteilen zu können. Ich verfolge es ja auch immer aktiv mit. Meist bewerben der Herausgeber und 1-2 Autoren von 10-30 nennenswert. Wobei man natürlich auch sagen muss, dass ohne Buget und Freiexemplare für den Zweck (letzteres gab es aber vom Wurdackverlag schon für Presseweiterleitung durch Autoren) auch nicht übermäßig viel zu machen ist. Aber ein paar Forenposts zu machen und Newsseiten in Online-Magazinen zu versorgen, ist für jeden von den Möglichkeiten her drin.

Bei der "Formel" war das eine absolute Ausnahme: Da haben wirklich alle mitangepackt. Lesungen, Conauftritte (mit Standverkauf), Pressekontakte, Newsletter, Online-Magazine, gedruckte Fanzineankündigungen (z.B. in der Elfenschrift), unzählige Forenposts ... da hat wirklich jeder was (hat mich selbst erstaunt, wie motiviert die Leute waren!) gemacht. Und da ist es natürlich besonders nützlich, dass der eine die Kontakte mehr dorthin hat, der andere mehr dahin.

Allerdings ist die Erklärung auch leicht gefunden, zu einen haben sich von der Projektplanung natürlich Autoren angesprochen gefühlt, denen die Wichtigkeit von Marketing bewusst ist, andererseits sind die Geschichtenweber ja erfahren im Herausgeben von Anthologien.


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