Es ist: 19-09-2021, 00:11
Es ist: 19-09-2021, 00:11 Hallo, Gast! (Registrieren)


Was "hasst" ihr an Kommentaren?
Beitrag #1 |

Was "hasst" ihr an Kommentaren?
Hallo zusammen,

schon wieder das leidige Thema Kommentare Icon_wink ...
Dieses Mal wollte ich wissen, was ihr an Kommentaren nicht mögt. Welche Sätze euch auf die Palme bringen, ab wann Kritik für euch destruktiv und unbrauchbar wird?

Was ich absolut nicht abkann:

~ gönnerhafte Kommentarschreiber mit Sätzen wie "gefällt mir, aber auf jeden Fall verbesserungswürdig" oder "wenn du dran arbeitest, könnte was draus werden" - ja, kann man sagen, tu ich auch, aber bei manchen lese ich das überproportional oft und dann geht es mir ungemein auf den Senkel ...

~ wenn Kommentatoren ohne Rücksicht auf den Stil kommentieren ... es gibt unglücklich formulierte Sätze, die man anmerken muss, es gibt aber auch welche, die einem vielleicht persönlich nicht gefallen, aber der Autor benutzt die Formulierungen öfter - da habe ich immer Bedenken, einzugreifen und lasse viele Anmerkungen weg. Bei manchen beobachte ich, dass sie rücksichtslos alles anmerken, was ihnen nicht passt und nicht darauf achten, dass sie zu stark in den persönlichen Stil des Autors eingreifen ...

~ wenn Kommentatoren einen auf beleidigt machen, weil man nicht all ihre Vorschläge umsetzt - sorry Leute, danke für die Mühe, aber es bleibt MEINE Geschichte oder MEIN Gedicht ...

~ wenn ich merke, dass Leute negativer kommentieren, weil ICH es bin oder umgekehrt: positiver ... ich hasse es, wenn man merkt, dass die Objektivität flöten gegangen ist. Wenn man mit jemandem aneinandergerät und huch gaaaanz plötzlich kriegt man einen kritischen Kommentar geschrieben ... jaaaa, klaaaaar ...

---------------------------------

So, das waren so die Hauptpunkte, bei denen ich die Krätze kriege ...

Das soll natürlich nicht heißen, dass man beim Kommentieren so viel falsch machen kann und dass man am besten keine mehr schreibt - im Gegenteil. Soll jeder zu seiner Meinung stehen!
Aber ich denke, man kann auch einmal offen sagen, was einen stört. Auch Kommentatoren sollten sich über ihren Kommentarstil Gedanken machen und wie Schreiber mit einer Geschichte mal voll daneben liegen, so sind auch manche Kommentare total daneben ...

Daher: Es ist AUFGABE DES AUTORS, zu entscheiden, welche Kritik er annimnmt und welche nicht. Er allein kann wissen, was ihm bei seiner Entwicklung weiterhilft ... dabei muss man die Balance zwischen Selbstbewusstsein und Kritikfähigkeit finden, was wohl sehr schwer ist ... am besten hat man Leute, die drauf hauen und welche, die tätscheln Icon_ugly ... nein, ernsthaft, man sollte nachdenken, bevor man Vorschläge annimmt.

Und was kotzt euch an?

Grüße

- Zack


(um es anzumerken: hier soll niemand persönlich für seinen Kommentarstil angegriffen werden und keine Namen genannt werden ... was ich hier schreibe bezieht sich nicht nur auf dieses Forum, sondern auf mehrere Jahre Erfahrung mit verschiedenen Foren ...)

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)

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Beitrag #2 |

RE: Was "hasst" ihr an Kommentaren?
Was steckt hinter dem gönnerhaften Kommentarschreiben? Man sieht das jemand noch arge Probleme hat, aber durchaus talentiert ist, so dass man ihm die Lust nicht nehmen möchte am Weiterschreiben, in dem man eine ellenlange Liste von Anmerkungen präsentiert. Manches entwickelt sich beim Schreiben.

Warum so angegriffen, wenn jemand alles aufschreibt, was er für richtig hält. Niemand zwingt es, es zu übernehmen. Als Autor hast du immer noch die Wahl. Vielleicht bringt die Kritik dich auf neue Gedanken?

Ich glaube, man sollte, wenn man selbst kritisiert wurde, auch sachlich bleiben. Bei manchen frage ich mich, ob ich wirklich etwas dazu schreiben soll.


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Beitrag #3 |

RE: Was "hasst" ihr an Kommentaren?
Was haben manche eigentlich damit, dass sie überall ihren Senf dazu geben müssen, auch wenns vom eigentlichen Thema abkommt?

Der Thread zielt nicht darauf ab, herauszuarbeiten, dass manche Kommentare einfach nur böse sind. Es geht darum, auch als Schreiber einmal sagen zu dürfen, was einem an einem Kommentar nicht passt.

Ich finde es toll, dass du dich im Café beteiligst, aber manchmal kommt es mir so vor, dass du dir Punkte zum Meckern raussuchst - Hauptsache dagegen sein.
Aber hier herrscht ja Meinungsfreiheit - darum kann ich auch sagen, dass deine Art hier mich stört.

Du könntest zur Abwechslung mal auf ein Thema eingehen, anstatt es zu untergraben.

(Wenn du daraufhin etwas entgegnen magst, tu es bitte per PN, damit wir zum Thema zurückkommen können.)

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Beitrag #4 |

RE: Was "hasst" ihr an Kommentaren?
Mein 'Hass-Satz' an Kommentaren:
'Gern gelesen - weiter so!' (Liebe Grüße *knuddel*)
Ääääch, auf sowas kann ich gar nicht.

Es gibt nichts, was es nicht gibt, und nichts ist weniger ergründbar als die Komplexität und der Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen, und seien es Liebesbeziehungen. 'Ich' ©


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Beitrag #5 |

RE: Was "hasst" ihr an Kommentaren?
Ach Zack,
als ich den Titel des Themas las, war mir irgendwie klar, dass der Beitrag von dir erstellt worden sein muss, denn wo Kommentar draufsteht ist meist auch Zack drin. Icon_wink
Aber nun zum Thema, und Achtung, es dauert etwas länger Icon_wink

Was ich an Kommentaren hasse?

Hm, gute Frage. Grundsätzlich stehe ich allen Kommentaren offen gegenüber, lese sie mir durch und versuche, das für mich nützliche herauszufiltern.
Als Autor schätze ich die Arbeit, die sich andere mit meinen Werken machen. Daher versuche ich auch, auf jeden einzelnen einzugehen, ihm zu danken und ihm darzulegen, warum ich nun bestimmte Sachen übernehme und andere wiederum nicht. Mir wurde schonmal gesagt, dass das so wirkt als würde ich mich zwanghaft verteidigen wollen, aber Fakt ist, dass ich einfach nur möchte, dass der Kommentator weiß, seine Anmerkungen wurden gelesen und bedacht.
Ich denke, sowohl positive als auch negative Bewertungen bringen einen irgendwie weiter. Sicher sind letztere schwerer zu verkraften, doch sie bringen einem auch oft eine neue Sichtweise der Dinge und neue Ideen.
Nicht mögen, tu ich daher nur zwei Arten von Kommentaren:
- die ganz kurzen a la "Supertoll - Weiter so" und "Find ich doof", welche hier aber selten zu finden sind, und
- Kommentare, die entweder beleidigend sind oder leichtfertig geäußerte Behauptungen enthalten.

Aber auch als Kommentator von den Geschichten anderer gibt es einige Dinge, die ich nicht abkann, und ich denke, da bin ich nicht die einzige hier.

1. Das Nichtbeantworten von Kommentaren.
Ich selbst habe es schon einige Male erlebt und sehe es auch bei anderen. Da stehen dann Kommentare unter einem Beitrag und werden von dem Autor einfach mal nicht beachtet, obwohl er online war und vielleicht sogar schon neue Beiträge erstellt hat. Ich habe es mir daher zur Angewohnheit gemacht, erst zu schauen, ob der Autor auch reagiert, bevor ich einen Kommentar unter eine Geschichte schreibe. Leider muss ich sagen, dass da schon einige Werke durch mein Raster gefallen sind. Nun ja, habe ich mir eben die Arbeit gespart.

2. Fast genauso schlimm: Das Abschmettern oder lapidare Beiseitefegen von Kommentaren. Ebenfalls schon oft erlebt. Da stehen zum Teil seitenlange Kommentare, nützliche Tipps, Kritiken und alles was man bekommt ist ein netter formuliertes "Du hast doch keine Ahnung und willst hier eigentlich nur deinen persönlichen Frust abreagieren" oder ein einfaches "Dankeschön".
Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen ein Danke, im Gegenteil, manchmal vermisse ich sie unter Kommentaren regelrecht, doch ist es wirklich zuviel verlangt, etwas näher auf die Kritik einzugehen? Ein, zwei persönliche Worte, dass man die Arbeit gelesen hat und auch einige Dinge in Erwägung zieht oder auch nicht?

3. Geht gar nicht: Autoren, die die Kommentatoren persönlich angreifen.
Neulich las ich unter einem sehr langen Kommi von einem User, folgende sinngemäße Antwort des Autors: Nett, dass du meine Fehler anmerkst. Wie wäre es jetzt, wenn du noch mal deinen eigenen Kommentar liest, na haben sich da nicht auch ein paar Fehlerchen eingeschlichen?
Ich habe echt gedacht ich spinne!
Ich meine, dafür, dass die anderen einem die Fehler zeigen, die man selber als Schreiber aufgrund mangelnden Abstands nicht gesehen hat, sollte man doch dankbar sein, anstatt den anderen blöd anzumachen.
Aber ich schweife ab, denn eigentlich wollte ich noch auf ein paar Dinge eingehen, die Zack erwähnt hat.

Zitat:~ gönnerhafte Kommentarschreiber mit Sätzen wie "gefällt mir, aber auf jeden Fall verbesserungswürdig" oder "wenn du dran arbeitest, könnte was draus werden" - ja, kann man sagen, tu ich auch, aber bei manchen lese ich das überproportional oft und dann geht es mir ungemein auf den Senkel ...
- hm, ich oute mich mal, als eine derjenigen, die das wohl relativ häufig schreiben. Ich gelte hier wohl sowieso als ziemlich kritisch, werde oft auch falsch verstanden, was wohl an meinem mangelnden Feingefühl liegt. Icon_wink
Wenn ich so etwas schreibe, meine ich es allerdings nicht gönnerhaft oder besserwisserrisch, sondern versuche, einen Autor, dessen Werk ich vielleicht auch gerade ziemlich zerrissen habe, etwas Positives mit auf dem Weg zu geben. Das meine ich nicht abschätzend, wenn es so ankommt tut es mir leid. Eigentlich will ich nur, dass der Autor nach meinem Kommentar nicht denkt, er schreibt völligen Mist, sondern, dass er weiß, dass ich Potenzial in seiner Geschichte sehe, wenn er dran arbeitet.
Vielleicht bin ich auch einfach zu perfektionistisch, ich feile ja selbst ständig an meinen Werken, was der Grund ist, warum ich nie fertig werde.

Zitat:~ wenn Kommentatoren ohne Rücksicht auf den Stil kommentieren ... es gibt unglücklich formulierte Sätze, die man anmerken muss, es gibt aber auch welche, die einem vielleicht persönlich nicht gefallen, aber der Autor benutzt die Formulierungen öfter
- Hm, hier tue ich mich etwas schwer. Wenn mir der Stil des Autors nicht gefällt, warum sollte ich ihm das denn nicht sagen dürfen? wie du schon sagtest, Zack, ist es dem Autor selbst überlassen, was er annimt und was nicht, er kann sich daher Gedanken darüber machen oder auch nicht. Die Frage ist doch, wo ist die Frage zwischen Stil und Gefallen? Was nützt es einem Autor, wenn er einen unverwechselbaren Stil hat, den aber keiner mag? Ich denke, nicht viel.

Zitat:~ wenn ich merke, dass Leute negativer kommentieren, weil ICH es bin oder umgekehrt: positiver ... ich hasse es, wenn man merkt, dass die Subjektivität flöten gegangen ist. Wenn man mit jemandem aneinandergerät und huch gaaaanz plötzlich kriegt man einen kritischen Kommentar geschrieben ... jaaaa, klaaaaar ...
- ich glaube, hier meintest du Objektivität. Icon_wink

Zitat:Soll jeder zu seiner Meinung stehen!
- Das möchte ich gerne Fett unterstreichen!!!

Liebe Grüße
Adsartha

PS bezüglich des Kommentars zu Familie Tschiep. Er liegt zugegeben manchmal etwas daneben im Thema, aber hier denke ich, war das nicht der Fall, da er lediglich versucht hat zu erklären, was es eigentlich mit den sogenannten "gönnerhaften" Kommentaren auf sich hat. Ich finde, dass das schon hier reinpasst, da wie man sieht, diese oft falsch verstanden werden.
Ansonsten kann ich seine Worte hundertprozentig unterschreiben.

Zitat:Man sieht das jemand (...) Probleme hat, aber durchaus talentiert ist, so dass man ihm die Lust nicht nehmen möchte am Weiterschreiben, in dem man eine ellenlange Liste von Anmerkungen präsentiert. Manches entwickelt sich beim Schreiben.
Warum so angegriffen, wenn jemand alles aufschreibt, was er für richtig hält. Niemand zwingt es, es zu übernehmen. Als Autor hast du immer noch die Wahl. Vielleicht bringt die Kritik dich auf neue Gedanken? (...)

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Beitrag #6 |

RE: Was "hasst" ihr an Kommentaren?
Hallo Adsartha,

ja, ich meinte Objektivität Icon_wink ... was auch sonst *schmunzel* ... das kommt davon, wenn man Sätze anders im Kopf hat, als man sie aufschreibt.

Wenn mir der Stil des Autors nicht gefällt, warum sollte ich ihm das denn nicht sagen dürfen?

Da verstehst du mich falsch, dass darfst du schon sagen. Aber wenns einem ganz und gar nicht gefällt, lieber schreiben, mir gefällt dein Stil nicht und ein bis zwei Beispiele anführen, statt dem Autor eine Liste mit Stilkorrekturen hinzuhauen, die dieser eh nicht annehmen kann so und man macht sich die Arbeit umsonst und der Autor schiebt Frust, weil er den Kommentar als ungerechtfertigt erlebt.
Wenns fast nur am Stil liegt, kommentier ich manche Leute nicht mehr, weil ich da nichts Brauchbares zu sagen habe, außer, dass mir der Stil immer noch nicht gefällt ...
Auf was ich eigentlich abzielte: Es gibt Leute, die zwanghaft jeden Satz in die Richtung ihres Lieblingsstils korrigieren und nicht auf den eigenen Stil des Autors achten - da hab ich einfach Probleme mit ...

Zu den gönnerhaften Sätzen: Ist mir klar, wie das zustande kommt - darum gehts nicht. Ich habe ja auch gönnerhafte SÄTZE und nicht gönnerhafte Autoren geschrieben.
Es mag gut gemeint sein, aber manchmal kommt es einfach nur arrogant rüber, auch wenn es nicht so gemeint ist.

Gerade im Netz ist man auf die richtigen Formulierungen angewiesen, da jedwede Modulierung durch Tonlage, Mimik etc. fehlt.

Und wie gesagt, das Thread dient nicht dazu, Kommentatoren schlecht zu machen, sondern eher dazu, sich als Autor mal auskotzen zu dürfen.
Und wenn ich weiß, dass candida ein "juhu, gefällt mir, weiter so!" nicht mag, dann achte in Zukunft darauf.
Genauso würde ich es gerne sehen, wenn Leute bei mir auf diese "gönnerhaften Sätze" verzichten. Sollen sie einfach sagen, hey, das und das stört mich und das und das hat mir gefallen. Aber wenn ich ein "wenn du dir Mühe gibst, kannste was draus machen" lese, könnt ich einfach kotzen. Ist bei mir einfach so Mrgreen ...

Gruß

- Zack


(P.S.: Das mit Familie Tschiep lass meine Sorge sein - klar gehört es irgendwo zum Thema, aber ich kanns nicht haben, wenn jemand ohne Hallo etc. hier einfach zu irgendeinem Punkt eine Meinung hinklatscht - das ist nicht der einzige Thread und irgendwann nervt es nur noch.)

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)

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Beitrag #7 |

RE: Was "hasst" ihr an Kommentaren?
Hallo zusammen,

Icon_smile So jetzt möchte ich auch gerne etwas sagen *lach*

ich picke mir dich einfach mal raus, Zack, weil du so schön begonnen hast Icon_wink und deine Aspekte gut sind zum Für und Wider :rolleyes:
Zitat:gönnerhafte Kommentarschreiber mit Sätzen wie "gefällt mir, aber auf jeden Fall verbesserungswürdig" oder "wenn du dran arbeitest, könnte was draus werden" - ja, kann man sagen, tu ich auch, aber bei manchen lese ich das überproportional oft und dann geht es mir ungemein auf den Senkel ...
Bei dem ersten Satz stimme ich dir nicht ganz zu. Ich glaube zwar nicht, dass ich jemals so etwas geschrieben haben (korrigiert mich ruhig, wenn ich mich jetzt irreIcon_wink), aber ich finde diese Äußerung nicht sehr schlimm.
Ich selbst denke bei manchen Geschichten auch: Die sind gut, die habe ich wirklich, wirklich gerne gelesen, aber an einigen Stellen sieht man natürlich Punkte, wo man verbessern könnte. Natürlich liegt das hauptsächlich an meinem eigenen Geschmack, eine Geschichte kann nie wirklich perfekt auf meinen Geschmack abgestimmt sein (obwohl *grübel* es gibt auch Ausnahmen:D) und es ist natürlich, dass es Fehler gibt, darauf hinzuweisen, erfülle ich als Kommentator meinen Zweck. Das ist nur natürlich, oder?=) Allerdings und mit dieser Einschränkung gebe ich dir Recht: wenn man schreibt verbesserungswürdig, dann sollte man doch auf diesen Punkt näher eingehen und erläutern, was nun verbesserungswürdig ist, dann hätte dieser Satz durchaus seinen Sinn. Würde man ihn alleine stehen lassen, ohne weiter auf dieses verbeserungswürdig einzugehen, fände ich ihn auch sinnlos, weil ich zwar wüsste, dass ich verbessern könnte, mir aber keine Hilfe gewährleistet wird, wo ich verbessern kann. :D
Soviel dazu.
Den zweiten Satz mag ich auch nicht sonderlich. vielleicht liegt es daran, dass er so "lehrreich" wirkt, wie bei einem Meister der Schriften *lach* Er klingt ein wenig überheblich, aber das ist einfach nur mein Gefühl, wenn ich ihn leseIcon_wink

Zitat:wenn Kommentatoren ohne Rücksicht auf den Stil kommentieren ...
ein interessanter Aspekt. Einerseits finde ich es richtig alles anzumerken, was einem selbst nicht gefällt, bzw. was man als Falsch erachtet. Damit erläutert der Kommentator seine Meinung zu der Geschichte, dass sie für ihn nicht perfekt ist oder ihm nicht gefallen hat. Der Autor hat somit die Möglichkeit zu sehen, was dem Kommentator gefallen/ nicht gefallen hat. Was er übernimmt ist ja letztlich seine Sache. Allerdings wenn einem selbst die Geschichte gehört und sieht wie sie regelrecht auseinander gepflückt und zerrissen wird (klingt jetzt ein wenig hart :D), dann denkt man sich, dass einem ein "hat mir nicht gefallen, weil..." im groben Sinne lieber gewesen wäre. Aber ich denke im Großen und Ganzen braucht man beide Typen KOmmentator: Den Groben und den ganz Knausrigen *lach* so sieht man einmal beide Seiten und kann selbst entscheiden, was man damit anfängt und was man lieber hat.

Zitat:wenn Kommentatoren einen auf beleidigt machen, weil man nicht all ihre Vorschläge umsetzt
Ist mir glaube ich noch nicht untergekommen, aber hier gebe ich dir voll und ganz RechtIcon_wink
Zitat:wenn ich merke, dass Leute negativer kommentieren, weil ICH es bin oder umgekehrt: positiver
Auch hier stimme ich dir zu. Ich bemühe mich auch um Objektivität, aber ich denke, dass ich mit einigen Leuten mehr zu tun habe als mit anderen, lässt sich meist nicht ganz in meinen KOmmentaren verbergen, meist schon durch die Anrede oder meinen Worten, man albert dann ein wenig mehrIcon_wink Aber ob ich eine Geschichte gut oder weniger gut finde, das ändert sich nicht durch die Tatsache, dass ich mit einigen mehr Kontakt habe. Wenn etwas nicht meinem Geschmack entspricht, sage ich es, egal wem und wenn mir etwas gefällt, dann wird er Autor eben von mir mit Lob beschüttet, ob bekannt oder weniger bekannt *lach*

zu cady Icon_wink

Zitat:'Gern gelesen - weiter so!'
ich glaube dieser Satz ist in meinen Kommentaren auch schon einmal vorgekommen. Ich finde ihn selbst nicht so schlimm. Gern gelesen ist bei mir eigentlich nur ein Fazit von einem längeren Kommentar, diesen Satz alleine stehen zu sehen, würde mich auch nicht als Autor ansprechen. Das weister so gilt bei mir eigentlich nur als so etwas wie "bleib für mich bei deinem Stil, denn er gefällt mir", naja, wenn ich so darüber nachdenke, das weiter so könnte man auch anders ausdrücken *lach*

zu addiIcon_wink

Zitat:Das Nichtbeantworten von Kommentaren.
Oh, das hasse ich auch :D Ich selber warte nämlich immer schon ganz gespannt auf die Antwort meiner Kommentare, weil ich denke, vielleicht möchte sich der Autor ja doch noch einmal äußern, weil er etwas anders sieht oder ich etwas falsch verstanden habe (beispielsweise zu einer Interpretation). Aber ich glaube, wenn sich jemand die Mühe macht zu kommentieren, verdient er doch eine Antwort, da würde im schlechtesten Fall schon eine Minnirückmeldung genügen, ob der Autor den Kommentar gelesen hat:D

Zitat:Geht gar nicht: Autoren, die die Kommentatoren persönlich angreifen.
Huch, dein Beispiel dazu ist ja dazu sehr prägnant und so etwas finde ich auch nicht gut, vor allem nicht objektiv.

so und zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich es unhöflich und sehr unpersönlich finde, wenn jemand nicht seinen Kommentar (und sei es in einem anderen Thread) nicht mit einem Hallo beginnt und mit einem freundlichen Gruß abschließt. Ich denke, wenn man im wirklichen Leben jemanden auf der Straße begegnet, der fremd ist, bekommt man auch ein flüchtiges Zunicken, ein "Hallo" oder ein knappes Lächeln und wenn man sich in einer Art Gemeinschaft aufhält, sollte man doch den Anstand und den Respekt aufweisen mit einer kurzen Begrüßung, die wiedergibt, dass man jemanden bemerkt hat und auch zur Kenntnis nimmt. Ohne ein Hallo wirkt ein Kommentar flüchtig verfasst und hochgesetzt. Eigentlich ist das mein größter Kritikpunkt an verfassten Kommentaren. So *lach* das war es auch schon

liebe grüße
bianca:d

"kein Mann ist so stark wie eine Frau, die schwach wird" (Hans Holt)
Biancas kleine Werke

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Beitrag #8 |

RE: Was "hasst" ihr an Kommentaren?
hallo ihr,

ich geh jetzt einfach mal der reihe nach vor.

Zitat:schon wieder das leidige Thema Kommentare Icon_wink...

warum? kommentare ist doch ein tolles thema, da sollte eigentlich jeder was zu sagen können. wie beim wetter. Icon_wink

Zitat:gönnerhafte Kommentarschreiber mit Sätzen wie "gefällt mir, aber auf jeden Fall verbesserungswürdig" oder "wenn du dran arbeitest, könnte was draus werden" - ja, kann man sagen, tu ich auch, aber bei manchen lese ich das überproportional oft und dann geht es mir ungemein auf den Senkel ...

ich denke ich habe beide sätze sowohl schon in meine kommentare reingeschrieben, als auch schon zu meinen geschichten gesagt bekommen. ich schreibe das ganz gerne als eine art fazit unter einen längeren kommentar, wenn ich die "verbesserungswürdigen" stellen aufgezeigt habe, sehe ich da auch kein problem. und ein "könnte was draus werden" soll meinen kommentar etwas "entschärfen" wenn zuvor eine lange fehlerliste dranhängt. aber es liegt sicherlich auch viel an der formulierung ob so etwas "gönnerhaft" rüberkommt und ich hoffe mal, das ist bei mir nicht der fall. Icon_smile ich habe sowas bisher nicht als "gönnerhaft" aufgefasst , sondern eigentlich als postiv. ungefähr so wie "die idee ist gut, aber die umsetzung noch nicht"

Zitat:wenn Kommentatoren ohne Rücksicht auf den Stil kommentieren ... es gibt unglücklich formulierte Sätze, die man anmerken muss, es gibt aber auch welche, die einem vielleicht persönlich nicht gefallen, aber der Autor benutzt die Formulierungen öfter

diesen punkt finde ich schwierig. ob es jetzt wirklich formulierungsschwierigkeiten sind, oder stil. aber ich möchte hier jetzt keine disskusion darüber anfangen, was den "der stil" ist. wenn ich sätze finde, die unglücklich formuliert sind, aber trotzdem nicht "falsch" sind, oder welche wo mir die fomulierung nicht gefällt, dann schreib ich ganz eindeutig drunter, dass es hier um geschmackssache geht und damit kann der autor sich frei aussuchen, ob er es so lässt oder nicht. aber ich hab damit meine pflicht als kommentator erfüllt und gesagt, was mir nicht gefälllt.

Zitat:wenn Kommentatoren einen auf beleidigt machen, weil man nicht all ihre Vorschläge umsetzt - sorry Leute, danke für die Mühe, aber es bleibt MEINE Geschichte oder MEIN Gedicht ...

also ehrlich gesagt habe ich nicht die muse, den ganzen text nochmal zu lesen, ob der autor auch wirklich alle meine vorschläge umgesetzt hat. in den antworten lese ich aber ganz gern begründungen warum meine vorschläge nicht umgesetzt wurden. find ich immer gut, weil sich da auch für mich neue sichtweisen ergeben.

Zitat:wenn ich merke, dass Leute negativer kommentieren, weil ICH es bin oder umgekehrt: positiver ... ich hasse es, wenn man merkt, dass die Objektivität flöten gegangen ist.

ich denke schon, dass man als kommentator anders an geschichten von "bekannten" autoren ran geht. ganz automatisch. trotzdem sollte man sich natürlich um objektivität bemühen.

candida:

Zitat:Gern gelesen - weiter so!' (Liebe Grüße *knuddel*)

hab ich auch schon öfters geschrieben und auch gelesen. sofern, dass nicht der ganze text des kommentars ist, find ich das nicht so schlimm. gerde das "weiter so" richte ich gerne an "neue" autoren, die noch unsicher sind.

addi:

Zitat:Nicht mögen, tu ich daher nur zwei Arten von Kommentaren:
- die ganz kurzen a la "Supertoll - Weiter so" und "Find ich doof", welche hier aber selten zu finden sind, und
- Kommentare, die entweder beleidigend sind oder leichtfertig geäußerte Behauptungen enthalten.

hier kann ich mich uneingeschränkt anschließen. aber beide arten von kommentaren sind hier wirklich selten.

Zitat:1. Das Nichtbeantworten von Kommentaren.

stimmt, das geht gar nicht. aber wer seine kommentare nicht beantwortet, wird auch keine mehr griegen, ganz einfach. Icon_wink

Zitat:2. Fast genauso schlimm: Das Abschmettern oder lapidare Beiseitefegen von Kommentaren.

find ich auch schlimm, wenn man merkt, dass der autor ganz zwanghaft versucht, nichts an seiner geschichte zu verändern. natürlich geht es hier nicht darum, alle aufgezeigten dinge zu übernehmen, aber eine ordentliche begründung und eine nette antwort auf den kommentar sollte schon drin sein.

bianca:

Zitat:so und zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich es unhöflich und sehr unpersönlich finde, wenn jemand nicht seinen Kommentar (und sei es in einem anderen Thread) nicht mit einem Hallo beginnt und mit einem freundlichen Gruß abschließt.

hier muss ich mich auch anschließen. das wirkt irgendwie lieblos.

zusammenfassend sind wir uns wohl einig, dass die einzigen kommentare, die wir wirklich nicht leiden können, die ganz kurzen sind und diejenigen die nicht geschrieben wurden. Icon_smile alles andere ist eine sache der formulierung. deshalb gibt es für mich eigentlich ganz selten kommentare die ich nicht leiden kann.

so weit meine meinung.

lg

Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
Wörterwelten

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Beitrag #9 |

RE: Was "hasst" ihr an Kommentaren?
Also - ich muss vielleicht zur Aufklärung sagen, dass ein 'gern gelesen' als Resumee nach einer längeren Kommenntierung durchaus okay ist, und ich schreibe das selbst dann ja auch, soweit es stimmt Icon_smile
Was ich hier meinte, ist ein pures 'Gern gelesen - weiter so', erweiterbar mit dem vorangestellten 'witzig', 'interessant', 'einfühlsam', 'traurig', 'gut verständlich', *g* vielleicht noch 'metrisch sauber' *würg*. Wobei ich nicht nur von meinen Texten ausgehe (das letzte Beispiel träfe eh nie auf mich zu *lach*, sondern allgemein Textarbeiten anspreche.
Wenn mir persönlich ein Text nichts bis wenig sagt, kommentiere ich so gut wie nie. Ist sicher kritisierbares Verhalten, aber ist so *schäm* Icon_smile
Wenn ich etwas nicht verstehe, frage ich und deute zusätzlich zumindest meine Auffassung an.
Naja, soweit erst mal ...

Es gibt nichts, was es nicht gibt, und nichts ist weniger ergründbar als die Komplexität und der Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen, und seien es Liebesbeziehungen. 'Ich' ©


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Beitrag #10 |

RE: Was "hasst" ihr an Kommentaren?
Zack schrieb:Was haben manche eigentlich damit, dass sie überall ihren Senf dazu geben müssen, auch wenns vom eigentlichen Thema abkommt?

Der Thread zielt nicht darauf ab, herauszuarbeiten, dass manche Kommentare einfach nur böse sind. Es geht darum, auch als Schreiber einmal sagen zu dürfen, was einem an einem Kommentar nicht passt.

Ich finde es toll, dass du dich im Café beteiligst, aber manchmal kommt es mir so vor, dass du dir Punkte zum Meckern raussuchst - Hauptsache dagegen sein.
Aber hier herrscht ja Meinungsfreiheit - darum kann ich auch sagen, dass deine Art hier mich stört.

Ich schreibe mal nicht als PN, sondern als öffentliche Antwort.

Als kreativer Mensch sieht man Themen nicht so eng und Streit gehört zur Kreativität. Manchmal braucht es auch einfach neue Gedankenimpulse.

Ich glaube, ich habe darauf so geantwortet, ob dir klar zu machen, dass man sicher eher über die Kommentare und die Reaktion freuen sollte, anstatt sich über die Qualität zu beschweren. (Im Meckern stehen wir uns nichts nach.)
Natürlich gibt es das ein oder andere, was einem nicht gefällt, aber man sollte sich freuen, dass überhaupt Reaktionen kommen. Natürlich hat man eine ausführlichere Behandlung lieber als einen kurzen Satz.


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