Es ist: 17-11-2019, 05:32
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Die Götter der Germanen - Teil 9
Beitrag #1 |

Die Götter der Germanen - Teil 9
Die drei BMW-Motoren der Junkers Ju 52 dröhnten ohne Unterlass so stark, dass die Blechhülle vibrierte und dadurch das unangenehme Brausen im Bauch der Maschine verstärkte. Hahn versuchte krampfhaft, in der Eiseskälte eine leidlich angenehme Sitzposition zu finden, aber egal, welche Haltung er einnahm, nach ein paar Minuten begannen die Muskel zu schmerzen. Letztendlich streckte er, auf seinem Platz zwischen zwei mit Seilen gesicherten Kisten auf einer zusammengefalteten braunen Decke sitzend, seine Beine lang auf dem Boden aus. Wohl wissend, dass die Kälte bei seinen Füßen anfangen würde, ihn zu erobern. Hahns Augen begannen vom Ölnebel in der Luft zu brennen.
Nebe hatte Wort gehalten und ihm am Nachmittag einen Ausweis gegeben. Zwar ohne Unterschrift Himmlers, dafür aber mit der Kennung „Stab des Reichsführers-SS“ versehen.
„Der wird reichen, Hahn. Sie fliegen morgen früh mit dem ersten Licht von Tempelhof ab. Es ist eine Luftwaffentransportmaschine und der Flug wird etwas ungemütlich werden, aber etwas Angenehmeres konnte ich Ihnen in der Kürze leider nicht verschaffen. Sie landen auf einem Feldflugplatz der Luftwaffe in Südfrankreich. Ein Soldat der ‚Totenkopf’ wird sie abholen. Um den Rückflug müssen Sie sich selbst kümmern. Viel Glück, Hahn.“
Hahn wiederholte grimmig Nebes Worte. „… aber etwas Angenehmeres konnte ich Ihnen in der Kürze leider nicht verschaffen“, und setzte sarkastisch hinzu „Etwas Unangenehmeres ist allerdings unmöglich aufzutreiben.“
Mit aufjaulenden Motoren fiel die Maschine in ein Luftloch und er schlug in seiner frisch gereinigten SS-Uniform mit der Schulter an die linke Kiste.
„Wenn wir in Turbulenzen kommen, müssen Sie sich eben festhalten, Hauptsturmführer“, hatte der Pilot grinsend erklärt, als er ihm den Platz zwischen den Kisten gezeigt hatte. Hahn verfluchte ihn kurz und hielt sich wieder fest.
Nicht einmal ein Fenster gab es in dem dunklen, nach Öl stinkenden Frachtraum des Flugzeugs. Zum Zeitvertreib stellte er sich die weiße Fläche unter sich vor, immer wieder von dunklen Flecken und Fleckchen unterbrochen, Anhäufungen von Häusern, in denen Menschen lebten.
Unwillkürlich kamen ihm Bilder in den Sinn, die er bisher erfolgreich verdrängt, immer wieder und wieder verscheucht hatte. Diesmal gelang es ihm nicht und aufstöhnend erkannte Hahn, dass es Zeit war, sich den Unzulänglichkeiten seiner Persönlichkeit zu stellen.
Er war schon einmal mit einer ähnlichen Maschine geflogen, allerdings mit Fenstern. In die andere Richtung. Nach Russland.

Rostow am Don. Die Wehrmacht kam am 24. Juli 42 zum zweiten Mal. Die Männer der Einsatzgruppe einen Tag später. Sofort brachten sie Anschläge an den Mauern der Häuser an, die verkündeten, dass sich alle Juden der Stadt am nächsten Tag in der Kommandantur zu melden hatten. Nur wenige flohen in dieser Nacht.
Hahns Unterkommando durchsuchte tagelang die Stadt und zweieinhalb Wochen später wurden alle Juden der Stadt in einem Schulgebäude versammelt und mussten den Marsch in die Schlangenschlucht antreten.
Dort sollten sie umgesiedelt werden, manche sagten auch „sonderbehandelt“.
Im Endeffekt war es dasselbe.
Wer in die Hände der Einsatzgruppen fiel - war tot.
Hahn sah den langen Zug der Juden und spürte kein Mitleid, während seine Einheit auf der Rollbahn weiter nach vorne, Richtung Front, fuhr. Der Wehrmacht schnellstmöglich folgend. Ins nächste Dorf, um die nächsten Juden festzunehmen.
Hahn ahnte, was sie in der Schlangeschlucht erwartete und wusste, dass er wahrscheinlich auch einmal einer derjenigen sein würde, die befohlen bekamen, einen solchen Zug zu begleiten. Mit allen Konsequenzen. Aber er würde die Befehle ausführen. Der Krieg in Russland war für jeden hart.

Der Zufall hatte Hahn bis dahin davor bewahrt, an den Sonderbehandlungen und Umsiedlungen teilnehmen zu müssen. Er nahm die Untermenschen fest und übergab sie an die nachfolgenden Kommandos.
Bis zu dem Tag, an dem der Leiter der Einsatzgruppe C, Brigadeführer Doktor Doktor Rasch, den Befehl erließ, dass „jeder Mann der Einsatzgruppe an den Maßnahmen zur Beseitigung der Seuchengefahr“ teilzunehmen habe.
Zwei Tage später rückte Hahns Unterkommando in einen kleinen Ort an einer Straße den Don aufwärts, Richtung Stalingrad, ein. Die dortigen Juden wurden routiniert ermittelt und festgesetzt. Doch diesmal lautete der Befehl für das Unterkommando, die Seuchengefahr selbst zu beseitigen.

Der erfahrene Seuchenbekämpfer, Sturmbannführer Felix Salme, war der Truppe als Berater zugeteilt worden, um sicherzustellen, dass auch jeder Mann an den Maßnahmen teilnahm. Die etwa vierzig zerlumpten und verängstigten Juden mussten auf zwei Opel Blitz steigen und wurden zu einer Lichtung in einem kleinen Wäldchen in der Nähe gefahren.
Mit vorgehaltenen Waffen standen die Männer des Unterkommandos um die Gefangenen Wache, während die kräftigeren Juden eine Grube ausheben mussten und drei Posten etwas abseits mit Maschinengewehren die Fluchtwege im Auge behalten konnten.
Die Wartenden in der Gruppe vor den LKWs heulten und schluchzten, klagten und lagen sich abwechselnd in den Armen, aber es kam zu keinem Fluchtversuch.
Als der Seuchenbekämpfer der Meinung war, die Grube sei tief genug, wurden den Grabenden die Spaten abgenommen und sie mussten sich wieder zu den anderen begeben. Die Juden fielen sich in die Arme, glücklich, einen geliebten Menschen noch für ein paar weitere Minuten bei sich zu haben.
Salme betrachtete die Gruppe aus Augen wie Schlitzen, lächelte, gönnte dann sich und seinen Männern noch einen kleinen Spaß.
„Ausziehen!“, befahl er, zuerst auf Deutsch, dann auf Russisch.
Zögernd und weinend folgten die Menschen dem Befehl.

Hahn stutzte im stinkenden Frachtraum des Flugzeugs und seine Augen wurden trotz des Brennens groß. Ja, das waren damals Menschen, denen er und die anderen das angetan hatten.
Dieser Gedanke beschäftigte ihn eine Weile und die Bilder blieben aus. So lange, bis er die Tragweite des Wortes Menschen erfasst hatte und die Bilder zurückkamen.

Er hatte gewusst, was jetzt kommen würde. Was kommen musste. Jeder Anwesende hatte es gewusst. Manche hatten es auch schon einmal gesehen.
Hahn erinnerte sich genau an seine Gefühle bei dieser Aktion. Es war hauptsächlich Gehorsam. Unbedingter Gehorsam, das zu tun, was getan werden musste. Und das Ausblenden jeglicher menschlicher Regung. Es war das Zurückziehen des Geistes auf die bekannte und klare Ausbildung und die Übergabe jeglicher Verantwortung an das Wort Befehl.
Die Propaganda und die Erziehung der letzten neun Jahre zeigten Wirkung.
Die Menschen standen nackt vor dem LKW, und Salme winkte willkürlich fünf Männer des Kommandos heraus.
„Nehmen Sie Aufstellung!“, befahl Salme und wies mit dem Arm zehn Meter vor die Grube.
Dann zeigte er nacheinander auf fünf der zusammengedrängten und laut heulenden Menschen.
„Ihr! Mitkommen!“ Nach nochmaliger, schärferer Aufforderung und einem Warnschuss folgten die fünf Menschen dem Sturmbannführer schluchzend. Er postierte sie vor der Grube, direkt vor den fünf Bewaffneten. Beinahe alle Anwesenden - bis auf Salme - waren weiß wie eine frisch getünchte Wand geworden, während die bewussten Empfindungen der Täter weiter im Griff von Gehorsam und Ausbildung waren.
Hahn erinnerte sich in diesem Moment an die mündlich in den Einsatzgruppen weitergegebenen Worte Reinhard Heydrichs. Bei einem Aufmarsch aller Männer der Einsatzgruppen Mitte Juni 1941, vor Beginn des Russlandfeldzuges, hatte er lapidar von einem harten Einsatz gesprochen.
Als er sich zu den Einsatzgruppen nach Russland gemeldet hatte, um die Devisensache in Vergessenheit geraten zu lassen, hatte Hahn nicht gewusst, wie hart es werden würde.

„Feuer!“, rief Salme und die fünf Männer der Einsatzgruppe schossen. Die toten Körper fielen nach hinten in die Grube, die Wartenden schrien auf, einige brachen zusammen und dem Wache stehenden Hahn wurde schwindlig.
Salme deutete sofort weitere fünf aus der Gruppe der Wartenden heraus und rief „Mitkommen!“
Hahn hatte seinen Blick diesmal schräg nach unten gerichtet, sah die Menschen auf ihrem letzten Gang nicht mehr an. Bis diese junge Frau vor ihm stehen blieb. Er sah an ihrem nackten und wohlgebauten Körper hoch, sah ihren Körper, realisierte ihn aber nicht. Als er der Frau ins Gesicht sah, wurden seine Blicke von ihren Augen gefangen und er sah in die funkelnden Luken zu ihrer Seele, in denen die Angst mit der Hoffnungslosigkeit Hochzeit feierte, während Entsetzen und Unverständnis ihnen die Ringe reichten.

Zu keiner weiteren Regung fähig, starrte Hahn in der Dunkelheit des Frachtraums in diese großen, weit geöffneten Seelenfenster der russischen Frau vor seinen Augen. Und je länger er starrte, desto mehr änderte sich das, was er sah. Ihre Angst und ihr Entsetzen machten Platz für die Bilder des Lebens, das sich diese Frau erträumt hatte. Kinder, die auf Wiesen spielten, ein Mann, der einem ehrbaren Beruf nachging und auf den sie stolz sein konnte, und am Ende ein Leben, auf das sie mit Zufriedenheit zurückblicken konnte.
Plötzlich, irgendwo über Frankreich, wusste er, warum er Hanne nicht widerstehen konnte. Sie hatte die Augen und darin die Bilder der unschuldigen Frau aus einem kleinen Dorf an der Rollbahn Rostow - Stalingrad.

Die Frau hatte keine Tränen in den Augen gehabt, als sie vor ihm stehen blieb. Sie hatte nur leise „Nix Mensch?“, gefragt und ihn angesehen.
Salme stieß ihr sofort den Kolben seines Gewehres in den Rücken und vor Schmerzen aufschreiend ging sie zu Boden. Dann trat er mehrfach nach der gestürzten Frau, die sich in eine fötale Haltung krümmte.
Der Seuchenbekämpfer riss die schreiende junge Frau an den Haaren hoch und auf die Beine, zog sie hinter sich her an ihren Platz. Vor die Grube.
Hahn schaute ihr bis zuletzt in die vor Angst weit aufgerissenen Augen, bis sie von der Kugel getötet und von deren Wucht in die Grube geworfen wurde.
Hahn ließ sein Gewehr einfach fallen und ging hinter die LKW. Er kotzte, bis nicht einmal mehr Galle kam und zögerte dann seine Rückkehr hinaus, indem er so lange es ging, würgte. Er kam erst hinter dem LKW hervor, nachdem einige Minuten keine Schüsse mehr gefallen und die Exekutionen vorbei waren.
„Das nächste Mal werden Sie schießen. Die ganze Zeit! Dafür werde ich sorgen, Sie Weichling“, begrüßte ihn Salme vor dem LKW mit dem sadistischen Grinsen eines Mannes, der gefallen daran fand, der persönliche Überbringer des Todes für seine Mitmenschen zu sein. Der sich an der tatsächlichen und totalen Macht über Leben und Tod berauschte.

An diesem Abend hatte er sich betrunken und am nächsten Tag den Antrag auf Versetzung in die Heimat gestellt. Aus psychologischen Gründen.
Zum Glück hielt der Widerstand der sowjetischen Armee die Wehrmacht die nächsten paar Tage auf und der Vormarsch verlangsamte sich im Bereich seines Kommandos, so dass es kein weiteres Dorf zugewiesen bekam.
Zwei Wochen und etliche Flaschen Wodka später war er wieder in Wittenberg.

„Nix Mensch?“, hatte diese schöne, junge Frau mit Hannes Augen gefragt, und Hahn stöhnte jetzt unter der Erkenntnis schmerzhaft auf.
Er hatte Hanne bis jetzt auch nicht als Mensch, nicht als Frau gesehen. Sie war nur Beiwerk in seinem Leben, das er benutzte und fallen lassen wollte, sobald es seinen Zweck erfüllt hatte oder unbequem wurde.
War jetzt vielleicht die Zeit, zu erkennen, dass sie nicht nur eine Statistin war? Er war sich nicht sicher. Würde er sie im Stich lassen und in ein dunkles Loch fallen lassen wie die Russin? Oder liebte er sie vielleicht doch? Ihr warmes, lebensfreudiges Wesen, mit dem sie gegen die professionelle ... Kälte ... in seinem Herzen anzukämpfen schien?
Er schluckte und rief sich die Geschichte ihrer Liebe in Erinnerung, von der ersten Begegnung bis heute und er sah die ganze Zeit diese Augen vor Liebe zu ihm leuchten. Hannes Luken zur Seele.
Und je länger er ihre Liebesgeschichte nachvollzog, desto wärmer wurde es ihm, desto mehr sah er ihre kleinen, unscheinbaren Liebesbeweise im Gegensatz zu seiner Kälte, die ganz langsam gekommen war. Lange bevor er in Russland gewesen war, gleich nachdem er die ersten Nächte mit ihr verbracht hatte. Mittlerweile grenzte seine Kälte beinahe an Abweisung, solange Hanne nicht zu den Waffen einer Frau griff.
Sie liebte ihn, und zum ersten Mal seit Monaten lächelte er selig bei dem Gedanken daran, wie schön es doch war, geliebt zu werden. Liebte er sie auch, fragte er sich und starrte in die großen Augen vor ihm.
Walter gab fest und klar die richtige Antwort.
Er wusste, dass die Bilder der Zukunft in den Augen der Russin die gleichen Bilder waren wie in Hannes Augen.
Er würde diesen Fall abschließen und dann die richtigen Schritte ergreifen. Und er würde sich den Bildern aus Russland stellen, wann immer sie ihn überfielen, so lange, bis sie von selbst verschwanden.
Walter Hahn hatte plötzlich noch viel vor in seinem Leben und lachte laut über den Brief aus dem Rasse- und Siedlungshauptamt.

Die Maschine landete und Hahn versäumte es, nach den Bändern um die beiden Kisten zu greifen und stieß sich heftig den Kopf an der rechten Kiste.


Glossar:

Dr. Dr. Rasch: Historische Person, Führer einer Einsatzgruppe
Einsatzgruppen: Paramilitärische Verbände aus Polizisten, Gestapo-Männern, etc., die der Wehrmacht direkt folgten und die Juden aufspürten und noch an Ort und Stelle töten. Das bekannteste Massaker ist Babi Yar.
Ju 52: Das meistverbreitetste Transportflugzeug der Luftwaffe, vielleicht das berühmteste deutsche Flugzeug überhaupt
Opel Blitz: LKW der Wehrmacht
Rollbahn: Soldaten-Bezeichnung für die russischen Straßen, die im Sommer staubig, im Winter gefroren und im Frühjahr und Herbst tief schlammig waren
Seuchenbekämpfung, Umsiedlung, Sonderbehandlung: Tarnnamen für die Massaker der Einsatzgruppen an russischen Juden, Zivilisten und unliebsamen Mitbürgern.


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Beitrag #2 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 9
Hey Teja!

Ich mach mal wieder Nachtschicht - bin noch nicht lange wach, den ganzen Tag geschlafen und dann auf die kleinen Nazis gefreut, die ich leider ein paar Tage aufschieben musste. Familienbesuch - stressig, aber hey, ich hab die letzten 23 Jahre mit ihnen auch überlebt Mrgreen. Aber genug entschuldigt, soooo lange war ich dann auch nicht weg :icon_angel:. Und jetzt geht's ans Eingemachte!

Am Anfang war ich dieses Mal ein wenig verwirrt -> plötzlich andere Umgebung, ich habe mich gefragt, wo er da gelandet ist. Als du dann aber die Bezeichnung des Flugzeugs erwähnr hast, bin ich schnell nachgucken gegangen. Wieder ein Augenblick, in dem ich mich über dein ausführliches, umfangreiches Glossar gefreut habe. Dafür hast du dir auf jeden Fall ein großes Lob verdient! Kann ich nur immer wieder sagen. :icon_thumbs1:
Okay, also in einem Flugzeug... wird in den nachfolgenden Sätzen auch ziemlich schnell klar, er musste ja zu diesen Totenkopf-Leuten fliegen. Gut war auf Jeden Fall, dass du das noch einmal erwähnt hast -> ich hatte das schon beinahe wieder vergessen. Außerdem kann man sich so das schadenfrohe Grinsen von Nebe vorstellen, der im warmen, sicheren hinter seinem Schreibtisch sitzt und der arme Hahn muss mit diesem beschissenen (*sorry*) Ding da fliegen. Und auch noch weit.

Auf jeden Fall weit genug, um ins Grübeln zu geraten.
Nicht gut. Wenn man Nazi ist, ist Nachdenken nie gut. Weil man dann eventuell begreift, für welche Verbrechen und Grausamkeiten man verantwortlich ist, wie merkwürdig und chaotisch das System ist, in dessen Obhut man sein Leben gibt, wie unmenschlich und krank die eigenen Waffenbrüder sind.
Beunruhigende Vorstellungen, und Hahn merkt es auch, merkt, wie die Gedanken an ihm fressen. Von Innen an der Loyalität fressen, für die er sich aufopfert.
Weil da Bilder sind, die nicht richtig sind. Die den Tod zeigen. Tod auf den Gesichtern unschuldiger.
Ich finde es irgendwie schön, dass er sich trotz all der Gewalt und dem Gehorsam, dass er leisten muss (denke, wenn er sich widersetzt, kann er seine eigene Grube gleich daneben schaufeln) immer noch seine Menschlichkeit bewahrt hat. Dass er das nicht kann - einfach so Leute abknallen.
Als wäre das ein Spiel. Juden töten. Wer die meisten schafft, kriegt nen Orden... Icon_igitt Icon_irre

Er hat dort in Russland dennoch irgendwie Glück gehabt. Er musste nur dieses eine Mal schießen. Ich frage mich, wie er das hinbekommen hat. Dass er wirklich wieder zurück durfte. Unverletzt - die Wunden auf der Seele zählen nicht.
Weil, ich war immer der Meinung, die Nazis brauchen jeden Mann für ihren Krieg und wenn man einmal an die Front geschickt wird, dann kommt man nicht mehr zurück. Außer eben verwundet oder tot. Auch der Grund... ich bin an der Stelle vielleicht ein bisschen zu uneinsichtig und bevor ich deine Geschichte hier angefangen habe, wusste ich kaum was über Nazis und das dritte Reich - nur ganz normales Schulwissen... aber ich denke im Krieg und grade an der Front in Russland haben ALLE psychische Probleme. Deswegen kommt man doch nicht nach Hause, oder? Dann hätte Hitler das mit dem Krieg auch gleich von vorne herein bleiben lassen können... Erzähl mir ruhig, wie du das siehst - für mich klingt es im Moment noch ein bisschen verschwommen.

Okay, genug gemeckert. Außer dieser einen Stelle gibt's auch nichts, was irgendwie schlechter gewesen wäre als in den Teilen davor. Wie immer wirklich gut geschrieben & beschrieben, auch wieder spannend, obwohl Hahn von der eigentlichen Sache in die Erinnerungen abschweift und es bei der eigentlichen Storyline nicht sehr viel weitergeht. Eigentlich gefällt es mir sogar sehr gut, dass man hier so ein bisschen in seinen Kopf reingucken kann.
Du hast seine Erlebnisse auch wirklich sehr eindrücklich und genau beschrieben, sie fesseln, weil sie so grausam sind. Weil man nicht glauben will, was da passiert. Weil so was einfach nicht passieren darf. Teilweise war es schon ein bisschen heftig, wegen den vielen Details und dann bringst du diese russische Frau noch ein, über die man noch mehr Bezug zum Geschehen bekommt. Irgendwie verstörend.
Löst merkwürdige Emotionen aus - die Beschreibung aus der Sicht eines pflichtgebundenen Nazis und dazu dann die eigenen Gefühle. Trotzdem habe ich wieder sehr gerne weiter gelesen, werde mir den zweiten Teil auch noch gleich ausdrucken... Icon_jump

Zitat:Hahn erinnerte sich genau an seine Gefühle bei dieser Aktion. Es war hauptsächlich Gehorsam. Unbedingter Gehorsam, das zu tun, was getan werden musste. Und das Ausblenden jeglicher menschlicher Regung.
Wenn ich das so lese, ist es doch irgendwie bewundernswert, wie schnell und weit sich der Mensch von seinem Bewusstsein entfernen kann, einfach den Kopf zu machen und weiter. Weil es weitergehen muss -> zu spät zum weglaufen, zu schlimm, um wegzusehen, also Innen alles zumauern, wegmachen, vergessen, bevor die Seelenwunden noch heftiger bluten als ohnehin.
Dass es wirklich möglich ist, Dinge so gut zu verdrängen... Menschen sind schon wundersame Wesen. Hahn schafft es jeden Tag, diese Gedanken einfach wegzuschieben -> nur im Flugzeug hat er keine Ausweichmöglichkeiten mehr.
Aber es hilft ihm ja irgendwie auch, bei der Sache mit Hanne. Bin mal gespannt, ob er die Beziehung noch retten kann. Oder ob er doch einfach geht, weil es ihm über den Kopf wächst.
Zitat:in denen die Angst mit der Hoffnungslosigkeit Hochzeit feierte, während Entsetzen und Unverständnis ihnen die Ringe reichten.
Meine Lieblingsstelle :icon_coolnew: - einfach genial formuliert! :icon_thumbs1:
Zitat: Die Maschine landete und Hahn versäumte es, nach den Bändern um die beiden Kisten zu greifen und stieß sich heftig den Kopf an der rechten Kiste.
AUA - naja, wenigstens hat er gute Gedanken im Kopf, dann ist es nicht ganz so schlimm Mrgreen. Scheiß Flugzeug. Auch spannend -> wie kommt er wieder zurück? Nebe hat ihm ja nur den Hinflug organisiert... naja, vielleicht fliegt er auf dem Rückweg sogar erster Klasse, das wäre dann so was wie ausgleichende Gerechtigkeit...

Ein paar kleine Rechtschreibfehlerchen:
Zitat:Die toten Körper fielen nach hinten in die Grube, die Wartenden schrien auf, einige brachen zusammen und dem Wache stehenden Hahn wurde schwindlig.
schrieen...
Zitat:„Das nächste Mal werden Sie schießen. Die ganze Zeit! Dafür werde ich sorgen, Sie Weichling“, begrüßte ihn Salme vor dem LKW mit dem sadistischen Grinsen eines Mannes, der gefallen daran fand, der persönliche Überbringer des Todes für seine Mitmenschen zu sein.
groß schreiben... (aber nicht 100% sicher)
Zitat:Würde er sie im Stich lassen und in ein dunkles Loch fallen lassen wie die Russin? Oder liebte er sie vielleicht doch? Ihr warmes, lebensfreudiges Wesen, mit dem sie gegen die professionelle ... Kälte ...
Die Wiederholung hier klingt nicht wirklich gut, allerdings weiß ich jetzt auch keine vernünftige Alternative...

Liebe Grüße,
Lain

Schmetterlinge weinen nicht

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Beitrag #3 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 9
Hi Lain,

Zitat:Aber genug entschuldigt, soooo lange war ich dann auch nicht weg
Seh ich auch so. Da ist nichts, wofür du dich entschuldigen müsstest.

Zitat:Am Anfang war ich dieses Mal ein wenig verwirrt -> plötzlich andere Umgebung, ich habe mich gefragt, wo er da gelandet ist. Als du dann aber die Bezeichnung des Flugzeugs erwähnr hast, bin ich schnell nachgucken gegangen. Wieder ein Augenblick, in dem ich mich über dein ausführliches, umfangreiches Glossar gefreut habe. Dafür hast du dir auf jeden Fall ein großes Lob verdient!
Klar, der Teil beginnt im Flieger, das ist nicht unbedingt das, was man erwartet. Und danke für dein Lob! *freu

Zitat:Außerdem kann man sich so das schadenfrohe Grinsen von Nebe vorstellen, der im warmen, sicheren hinter seinem Schreibtisch sitzt und der arme Hahn muss mit diesem beschissenen (*sorry*) Ding da fliegen
Jepp, Hahn, der arme Kerl. In diesen Maschinen war nicht wirklich viel Komfort und er hat schon ziemlich leiden müssen. Aber ob Nebe schadenfroh gegrinst hat? Weiß nicht, vielleicht sitzt er auch sehr nachdenklich an seinem aufgeräumten Schreibtisch.

Zitat:Auf jeden Fall weit genug, um ins Grübeln zu geraten.
Nicht gut. Wenn man Nazi ist, ist Nachdenken nie gut. Weil man dann eventuell begreift, für welche Verbrechen und Grausamkeiten man verantwortlich ist, wie merkwürdig und chaotisch das System ist, in dessen Obhut man sein Leben gibt, wie unmenschlich und krank die eigenen Waffenbrüder sind.
Beunruhigende Vorstellungen, und Hahn merkt es auch, merkt, wie die Gedanken an ihm fressen. Von Innen an der Loyalität fressen, für die er sich aufopfert.
Weil da Bilder sind, die nicht richtig sind. Die den Tod zeigen. Tod auf den Gesichtern unschuldiger.
Ich finde es irgendwie schön, dass er sich trotz all der Gewalt und dem Gehorsam, dass er leisten muss (denke, wenn er sich widersetzt, kann er seine eigene Grube gleich daneben schaufeln) immer noch seine Menschlichkeit bewahrt hat. Dass er das nicht kann - einfach so Leute abknallen
Genau. Ist ein zentraler Teil der persönlichen Entwicklung Hahns, zu realisieren, dass das System, bei dem er da mitmacht, das menschenverachtendste ist, das es je gegeben hat. Und dass er seinen Weg drumherum finden muss, dass es auch an ihm liegt, ob er ein Täter sein will.
In echt gab es einige, die mitgemacht haben und einige die nicht mitgemacht haben. Das ganze war aber so unvorstellbar grauenvoll, dass selbst die überzeugten Täter schwere psychische Probleme bekamen.

Zitat:Er hat dort in Russland dennoch irgendwie Glück gehabt. Er musste nur dieses eine Mal schießen. Ich frage mich, wie er das hinbekommen hat. Dass er wirklich wieder zurück durfte. Unverletzt - die Wunden auf der Seele zählen nicht.
Er hätte schießen sollen, hat es aber nicht getan.

Zitat:Weil, ich war immer der Meinung, die Nazis brauchen jeden Mann für ihren Krieg und wenn man einmal an die Front geschickt wird, dann kommt man nicht mehr zurück. Außer eben verwundet oder tot.
Es wurde schon jeder für den Krieg gebraucht, aber: bestimmte Leute mit Einfluss durften zu Hause bleiben, unabkömmliche Mitarbeiter in der Industrie, der Verwaltung, usw. auch. Ich hab gelesen, dass 17 Mio. Menschen in der Wehrmacht waren (nacheinander, nicht alle gleichzeitig) und etwa 4 Mio getötet wurden (genau weiß ich es nicht mehr, das ist schon eine Weile her). Aber Hahn war nicht bei der Wehrmacht oder der Waffen-SS, sondern bei einer Einsatzgruppe. Das ist für mich das schrecklichste, was es je gegeben hat. Die sind in die Dörfer, haben die Menschen sortiert und gleich getötet. Unvorstellbar. Wer das nicht ausgehalten hat, hat sich tatsächlich in die Heimat versetzen lassen können, ohne Strafe oder Repressalien befürchten zu müssen. Vielleicht ging dann die Karriere etwas langsamer voran, aber das hing ja auch immer vom Vorgesetzten ab.

Zitat:Auch der Grund... ich bin an der Stelle vielleicht ein bisschen zu uneinsichtig und bevor ich deine Geschichte hier angefangen habe, wusste ich kaum was über Nazis und das dritte Reich - nur ganz normales Schulwissen... aber ich denke im Krieg und grade an der Front in Russland haben ALLE psychische Probleme. Deswegen kommt man doch nicht nach Hause, oder? Dann hätte Hitler das mit dem Krieg auch gleich von vorne herein bleiben lassen können... Erzähl mir ruhig, wie du das siehst - für mich klingt es im Moment noch ein bisschen verschwommen.
Nun, zu jeder Zeit gab es psychische Probleme bei Kriegsteilnehmern. Ganz schlimm wurde es im ersten Weltkrieg, als man den ersten Krieg führte, bei dem man den Gegner nicht mehr so wirklich sah, sondern plötzlich Menschen von Granaten zerrissen wurden, die zehn oder zwanzig Kilometer weit weg abgefeuert wurden. Oder die in den Grabenkämpfen einfach geopfert wurden. Hier kam es dann in relativ hoher Anzahl zu den „Kriegszitterern“, die so geschädigt waren, dass sie nur noch zitterten.
Wie gesagt, wer in den Einsatzgruppen war, konnte sich nach Hause versetzen lassen.
Bei dieser Geschichte geht es mir auch nicht um den Krieg, sondern eigentlich um das Nazi-System und vor allem die SS, diese verbrecherische und überorganisierte Behörde, die Deutschland aufgrund verwalterischer Tätigkeit und mit ein paar Spitzeln und Geheimpolizisten im Griff hatte.

Zitat:Außer dieser einen Stelle gibt's auch nichts, was irgendwie schlechter gewesen wäre als in den Teilen davor. Wie immer wirklich gut geschrieben & beschrieben, auch wieder spannend,
Danke schön!

Zitat:Wenn ich das so lese, ist es doch irgendwie bewundernswert, wie schnell und weit sich der Mensch von seinem Bewusstsein entfernen kann, einfach den Kopf zu machen und weiter. Weil es weitergehen muss -> zu spät zum weglaufen, zu schlimm, um wegzusehen, also Innen alles zumauern, wegmachen, vergessen, bevor die Seelenwunden noch heftiger bluten als ohnehin.
Dass es wirklich möglich ist, Dinge so gut zu verdrängen... Menschen sind schon wundersame Wesen. Hahn schafft es jeden Tag, diese Gedanken einfach wegzuschieben -> nur im Flugzeug hat er keine Ausweichmöglichkeiten mehr.
Ja. Ich frage mich, wie die Täter damals damit umgegangen sind. Ob man so etwas einfach wegschließen kann? Ich weiß es nicht.

Zitat:Zitat:
in denen die Angst mit der Hoffnungslosigkeit Hochzeit feierte, während Entsetzen und Unverständnis ihnen die Ringe reichten.
Meine Lieblingsstelle - einfach genial formuliert!
Hey, danke, habe lange rumgefeilt, bis mir der Satz gefallen hat! Hat sich gelohnt.

Deine Anmerkungen zur Rechtschreibung werde ich berücksichtigen und ändern.

So, ja. Jetzt bin ich dran: Sorry, dass das so lange gedauert hat mit der Antwort. Aber im Moment geht ehrlich nichts.
Vielen Dank, dass du weiter gelesen hast, hab mich sehr über das Kommi gefreut!

Ich wünsch dir eine schöne Zeit.

CU,
Teja


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Beitrag #4 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 9
Hi Teja!

Ich freu mich, dass endlich ein Stück von Hahns Vergangenheit ans Licht kommt! Aber – ich weiß, ich bin eine Meckertante – die Erinnerung könnte ruhig emotionaler sein. Das heißt nicht, dass Hahn in Tränen ausbrechen soll, aber er könnte doch reflektieren? Erinnert er sich nicht vielleicht an das Unbehagen, als die Juden die Grube aushoben? An dreckige Witze seiner Kameraden, an den Schweiß auf seiner Stirn, obwohl es ein recht kühler Tag war?
Das wirkt alles so kühl und nüchtern erzählt, nicht wie von jemandem, der die Erinnerungen daran ständig verdrängt und am liebsten vergessen würde.

Dieser Einschub hier:
Zitat: Hahn stutzte im stinkenden Frachtraum des Flugzeugs und seine Augen wurden trotz des Brennens groß. Ja, das waren damals Menschen, denen er und die anderen das angetan hatten.
Dieser Gedanke beschäftigte ihn eine Weile und die Bilder blieben aus. So lange, bis er die Tragweite des Wortes Menschen erfasst hatte und die Bilder zurückkamen.

kommt für mich total heuchlerisch rüber. Dass das auch Menschen waren … warum geht das Hahn erst jetzt auf? Warum ist ihm diese Erkenntnis nicht schon eher gekommen, was ist gerade jetzt in dieser Situation anders als in den vorigen? Oder hat er die ganze Erinnerung wirklich komplett vergraben und gräbt sie jetzt zum ersten Mal wieder aus? Aber als Auslöser ist mir ein fensterloses Flugzeug, in dem Hahn sich Russland vorstellt, viel zu schwach. Die Bilder wollen ja schon länger hochkommen.

Ich bin mir grad sicher, dass irgendwo eine Jahreszahl erwähnt wurde, wann das Ganze spielt, finde sie aber nicht mehr. Daher weiß ich gar nicht, wie lange Russland zurückliegt … mindestens ja über ein Jahr. War er während seiner Zeit als Kripo dort? Gab es nie ein Ereignis in seinem Leben, das ihn auch daran erinnert hätte, eine solche Einsicht (das sind Menschen) ausgelöst hätte?

Zitat: Als er sich zu den Einsatzgruppen nach Russland gemeldet hatte, um die Devisensache in Vergessenheit geraten zu lassen, hatte Hahn nicht gewusst, wie hart es werden würde.
Hm … hab ich was falsch im Kopf? Die Devisensache ist doch erst ein Jahr her? Und bei der Devisensache hat Nebe dafür gesagt, dass Hahn nicht an die Ostfront geschickt wird. Aber wegen der Devisensache hat Hahn sich freiwillig für die Ostfront gemeldet?
Ich glaub, ich bin verwirrt, schiebe das aber mal auf mein Erinnerungsvermögen *lach*

Zitat: Plötzlich, irgendwo über Frankreich, wusste er, warum er Hanne nicht widerstehen konnte. Sie hatte die Augen und darin die Bilder der unschuldigen Frau aus einem kleinen Dorf an der Rollbahn Rostow – Stalingrad.
Hey! Verbindung von Privat-Hahn (Hanne) und Kripo-Hahn (Soldat), schön!
Auch wenn mir der Absatz mit der Frau zu kitsch-pathetisch ist und ich mich auch hier wieder frage, warum Hahn diese Erkenntnis erst jetzt kommt, nicht schon beim Anblick der Russin oder beim Anblick Hannes, ist es doch zumindest mal ein Zusammenkommen der beiden Erzählstränge. Schön.

Zitat: Zwei Wochen und etliche Flaschen Wodka später war er wieder in Wittenberg.
Er hat die Erinnerungen in Alkohol ertränkt – wie ist er davon weggekommen? Die Bilder haben ja vermutlich nicht an der Grenze einfach halt gemacht und sind in Russland geblieben. War Hahn Alkoholabhängig, ist er es womöglich immer noch?

Zitat: Walter Hahn hatte plötzlich noch viel vor in seinem Leben und lachte laut
Icon_rolleyes Ja, wie sollte er auch sonst drauf reagieren. Ein Grinsen wäre vermutlich unangemessen.

Ich glaub, wir beide haben ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, was eine Geschichte enthalten sollte, wie sie sich voranbewegt und was für sie wichtig ist. Nach immerhin 9 Teilen sehe ich das jetzt auch ein *lach* und bemühe mich, die Kommentare zu den noch folgenden 5 Teilen etwas kürzer zu gestalten.
Es juckt mich jedes Mal in den Fingern, wenn ich an eine Stelle komm, an der mir so viele Ideen kommen wie man sie anders, üppiger ausgestalten könnte, wie man mehr Charakter und Vergangenheit einbringen könnte. Mehr … Atmosphäre. Geräusche, Gerüche, Gefühle. Aber ich will natürlich niemandem vorschreiben, dass er seine Geschichten so zu schreiben hat, dass sie mir gefallen. Ich gebe zu, das gelingt mir nicht immer, aber ich bemühe mich Icon_wink

Liebe Grüße
Lanna

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

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