Es ist: 23-02-2020, 07:58
Es ist: 23-02-2020, 07:58 Hallo, Gast! (Registrieren)


Die Schlacht von Crécy (erster Teil)
Beitrag #1 |

Die Schlacht von Crécy (erster Teil)
Für meine Nina, die sich das ganze geduldig immer und immer wieder durchgelesen hat und mir mit all ihren guten Tipps immer zur Seite stand Icon_smile


Die Schlacht von Crécy
Eine Geschichte über Blut und Tod, Heldentum und Feigheit, Sieg und Niederlage …


Unbewegt, einer Statue gleich, saß Edward, Prinz von Wales und Herzog von Cornwall, im Sattel seines Pferdes. Sein Blick geradeaus auf das Land gerichtet, welches sich vor ihm erstreckte und sich bald in ein blutiges Schlechtfeld verwandeln würde. Er hatte nicht damit gerechnet, dass die Franzosen sie nahe der Stadt Crécy im Norden Frankreichs überraschen würden. Niemand hätte dies wohl vermutet und Gott allein wusste, wie sie von ihrem Vorhaben Paris zu erobern erfahren hatten. Jetzt war es allerdings zu spät sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wie diese Informationen zu den Feinden durchdringen konnten. Der Vorteil, den der Überraschungsangriff mit sich gebracht hätte, war nun nicht mehr auf Seiten der Engländer, was Edward dazu brachte seine Lippen zu einem freudlosen, ironischen Lächeln zu verziehen. Nicht nur, dass sie nun von den Franzosen überrascht worden waren – sie waren ihnen zahlenmäßig auch noch weit unterlegen. Hätten die Späher, die sie stets vorausschickten, diese Streitmacht nicht entdeckt, wären sie ihnen geradewegs in die Falle gelaufen. So jedoch hatten sie ihre Truppen formiert und waren bereit sich der Kriegsschar König Philipps des Sechsten entgegen zu stellen, da diese ihr Land gegen die Engländer verteidigen wollte.
Ihr Land … Edward schüttelte schnaubend den Kopf.
Genau dieser Machtanspruch war es, der seinem Vater, König Eduard dem Dritten, Anlass gegeben hatte gegen die Franzosen ins Feld zu ziehen. Zwar stammte er aus dem Hause Plantagenet, hatte für sich aber dennoch den Französischen Thron reklamiert, da seine Mutter Isabella die Schwester des französischen Königs Karl des Vierten war, der im Jahr 1328 verstarb. Wie zu erwarten, war Frankreich nicht begeistert gewesen. Philipp, ein Vetter des ehemaligen Herrschers wurde zum französischen König erklärt, begründet mit der Tatsache, dass eine Krone nicht in weibliche Linie vererbt werden konnte. So hatte König Eduard beschlossen sich mit Gewalt anzueignen, was man ihm aus freien Stücken nicht geben wollte, indem er einen Feldzug gegen Frankreich eröffnet hatte. Auch wenn sein Plan ein anderer gewesen war, stand ihm nun am heutigen Tage, dem 26. August 1346, eine Schlacht unmittelbar bevor.
Laut den Schätzungen der Späher belief sich die Truppenstärke der Franzosen auf dreißig bis vierzigtausend Mann. Es war eine Sache diese Zahl zu hören – doch eine ganz andere diese Streitmacht mit eigenen Augen zu erblicken. Weit in der Ferne, am anderen Ende des Feldes, sah Edward die Banner im Wind flattern und hörte das Stimmengewirr, das der Wind trotz der Entfernung zu ihnen herüber trug. Von weitem wirkten die einzelnen Abteilungen der Feinde wie eine einheitlich geformte, todbringende Masse, die nur darauf wartete über sie hinwegzurollen und einen nach dem anderen ohne Gnade niederzumetzeln, doch noch war alles friedlich.
Vierzigtausend. Vierzigtausend gegen gerade mal zwölfhundert. Da sie ihnen zahlenmäßig nicht einmal annähernd das Wasser reichen konnten, mussten sie auf eine andere Taktik setzen. Aus diesem Grund hatten sie die gesamte Armee in drei Einheiten eingeteilt, wobei lediglich zwei davon den Angriff der Franzosen direkt abwehren würden und die dritte ausschließlich als Reserve diente.
Die linke bildeten Thomas de Beauchamp, der elfte Earl von Warwick und die Earls Northampton und Arundel, gemeinsam mit über zweitausend Bogenschützen, neunhundert Knechten und fünfhundert Rittern.
Die zweite Abteilung, angeführt von dem Prinzen selbst, hatte genau die gleiche Aufstellung an Männern, in deren Blicken sich Furcht und Entschlossenheit die Wage hielten. Edward sah neben sich zu dem Bannerträger, der sich an seiner Seite positioniert hatte. Die Flagge Englands wurde vom Wind hin und her gerissen und bildete einen leuchtenden Kontrast zu den grauen Wolken, die sich bei Beginn des späten Nachmittags über ihren Köpfen zusammengezogen hatten.
Es war nicht sein erstes Gefecht. Bereits in der Belagerungsschlacht von Caen, nur wenige Monate zuvor, hatte sich der Prinz mit seinen nur sechzehn Jahren hervorragend geschlagen und sein kämpferisches Geschick unter Beweis gestellt. Am heutigen Tage, würde er erneut seine Fähigkeiten als Truppenführer demonstrieren. Taktisch klug hatte er bei der Aufstellung des Heeres den Einsatz von Langbogenschützen befohlen, statt wie üblich Armbrustschützen in den Kampf zu schicken. Er wusste, dass die Franzosen diese Waffen verwendeten und er erkannte die Vorteile, die sich dadurch für sie boten. Ein einzelner Langbogenschütze konnte zwölf Pfeile binnen einer Minute abfeuern, während hingegen das Nachladen bei Armbrüsten ein aufwendiger Prozess war, der eine viel geringere Feuergeschwindigkeit bedingte, von der Reichweite ganz zu schweigen. Sobald der Angriff erfolgen würde, konnten sie die französischen Reiter auf weite Distanz in Schach halten.
Edward sah wieder nach vorne, als am anderen Ende des Platzes das Stimmengewirr anschwoll und Bewegung in die Menge kam. Endlich schien der französische König einen Entschluss gefasst zu haben, was sein weiteres Vorgehen anbelangte. Sicherlich hatte er nicht damit gerechnet den Engländern noch heute gegenüber zu stehen. Während die Späher König Eduards die feindliche Armee von ihrem Standpunkt aus bereits gesehen hatten, wie sie den Abhang von Marcheville in das Tal of the Maye hinab gestiegen waren, war die englische Armee ihren Blicken verborgen geblieben. Bis jetzt. Nun standen sich beide Fronten gegenüber, zwischen ihnen nur eine Entfernung von drei Meilen. Das Heer König Philipps war an diesem Punkt zum Stillstand gekommen und Edward mutmaßte, dass er Kriegsrat mit seinen Generälen gehalten hatte, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Allem Anschein nach hatte er sich wohl dazu entschlossen den Kampf nicht weiter aufzuschieben, sondern in die Offensive zu gehen.
Edward trieb sein Pferd an und ritt die Frontlinie seiner Abteilung ab. Bis auf wenige Ausnahmen bestand die Armee König Eduards fast ausschließlich aus Infanteristen. Noch einen Vorteil, den sie gegenüber den Franzosen nutzen wollten, denn Soldaten zu Fuß waren weitaus agiler als berittene Kämpfer.
Das Geschrei der Franzosen wurde noch lauter und es dauerte nicht lange, bis es in tosende Schlachtrufe überging. Edwards Blick flog zur feindlichen Linie, denn er rechnete damit, dass es nun soweit war und König Philipps Soldaten zum Angriff marschierten. Was er jedoch sah, waren ein paar Ritter, die ihre Pferde impulsiv antrieben und dabei ihre Waffen hoch erhoben in den Händen hielten. War das Philipps Schlachtplan? Wenn er glaubte diese Anzahl an Rittern würde ausreichen Eduards Armee in die Knie zu zwingen, obgleich sie zahlenmäßig weit unterlegen waren, dann war er weitaus dümmer als Edward angenommen hatte.
Er galoppierte zurück an seinen Ausgangspunkt und verharrte dort ruhig und gelassen. Auch seine Männer rührten sich nicht, so wie er es befohlen hatte. Edwards Anweisungen waren deutlich gewesen und niemand würde es wagen diese Befehle zu missachten. Sollten die Franzosen ruhig anrücken – Die Engländer waren vorbereitet und erwarteten sie.
Nun kam noch mehr Bewegung unter das Heer von Philipp. Die genuesischen Armbrustschützen schienen sich zu formieren, wenn man es denn so nennen konnte. Vielmehr erweckte die Szenerie den Eindruck, als würden sie von den französischen Rittern nach vorne gedrängt und zum Angriff gezwungen werden.
Edward zog eine Augenbraue hoch und schüttelte den Kopf. Die Franzosen hatten keine Ahnung vom Kriegführen. Bereits als sie im Anmarsch gewesen waren, hatte sich gezeigt, wie unkoordiniert sie waren und der Prinz bezweifelte, dass sie sehr viel praktische Erfahrung im Kampf besaßen.
„Bogenschützen auf ihre Posten!“, rief er nach hinten gewandt und augenblicklich marschierten die Männer einheitlich nach vorne, um sich in Position zu begeben. Mit grimmiger Entschlossenheit warteten sie, bis sich die rund sechstausend Armbrustschützen in ihrer Reichweite befanden. Erst dann würde Edward den Befehl erteilen, das Feuer zu eröffnen.
Ein einzelner Regentropfen verfing sich in der dunklen Mähne seines Pferdes und weitere ließen nicht lange auf sich warten.
Langsam überquerten die Genuesen das Tal und stiegen zögerlich den Hang des Hügels hinauf, wo die Engländer mit stoischer Gemütshaltung auf sie warteten.
Zu diesem Zeitpunkt waren es nur noch wenige hundert Meter die sie voneinander trennten. Edward verengte die Augen zu Schlitzen und heftete seinen Blick auf die Männer, die immer näher und näher kamen, während er versuchte den richtigen Zeitpunkt abzuwägen. Er ließ sie so nahe wie möglich herankommen, ohne Gefahr zu laufen, dass es den Gegnern gelang zuerst einen entscheidenden Schlag gegen sie auszuführen.
„Jetzt!“
Die Schützen legten ihre Pfeile auf die Sehnen und spannten die Bögen. Von der einen auf die andere Sekunde war der Himmel schwarz von den Geschossen der Engländer. Sie jagten mit ihrem sirrenden Gesang hoch in die Luft, bis sie ihren höchsten Punkt erreichten und auf die Feinde hinabstürzten. Die Schmerzensschreie derjenigen, die getroffen wurden, hallten über den Platz und ließen nicht nur Edward das Blut in den Adern gefrieren. Nichtsdestotrotz gab es keine Gnade für den Feind. Schon im nächsten Moment jagte eine neue Salve über den Himmel auf die Gegner zu, die ihr hilflos ausgeliefert waren und sich gegen die todbringenden Pfeile nicht zur Wehr setzen konnten. Die kalten Stahlspitzen bohrten sich erbarmungslos in die Körper ihrer Opfer und nur wenigen war ein schneller Tod vergönnt. Unzählige wurden niedergestreckt und dann ein zweites und drittes Mal getroffen.
Inzwischen nahm der Regen stetig zu, drang durch die Ritzen von Edwards schwarzer Rüstung und durchnässte seine Kleidung. Der Boden unter ihm wurde in ein schlammiges Feld verwandelt, auf dem man leicht den Halt verlieren konnte, erst recht, wenn die Armee, so wie bei den Franzosen, hauptsächlich aus Reitern bestand.
Er beobachtete die Feinde, die noch am Leben waren, wie sie ihre Armbrustbolzen auflegten, zielten und ihre Geschütze abfeuerten. Tausende von ihnen waren bereits zu Tode gekommen, doch noch waren es viel zu viele, die ihnen bedrohlich werden konnten. Ein Bolzen schoss gefährlich nahe an Edward vorbei und bohrte sich irgendwo hinter ihm direkt in die Brust eines Soldaten, der auf der Stelle tot zusammensackte und den Boden mit seinem Blut tränkte. Der Prinz umklammerte seinen Schild fester und hielt ihn höher, um sich gegen einen weiteren Beschuss zu schützen, der zweifellos in wenigen Minuten erfolgen würde, sobald die Genuesen ihre Waffen erneut geladen hatten.
Er wartete, doch vergebens. Nur hier und da flog ein einzelner Bolzen durch die Luft, verfehlte knapp sein Ziel und grub sich stattdessen in den aufgeweichten, schlammigen Boden.
Diese vorübergehende Schwäche der Feinde nutzte Edward aus und befahl schwerere Geschütze aufzufahren. Es war an der Zeit für die „Geheimwaffe“, wie König Eduard sie nannte. Tatsächlich traf es diese Bezeichnung nur allzu genau, denn das, was nun folgen würde, hatte bisher noch kein Herrscher in der offenen Kriegsführung eingesetzt.
Kanonen.
Sie befanden sich auf den Munitionswagen, die nun herangerollt wurden, um endlich zum Einsatz zu kommen, mit dem Ziel die Feinde geradewegs in die Hölle zu schicken.
Der Knall, den das erste Geschoss verursachte, war beinahe ohrenbetäubend, doch nichts im Vergleich zum Ausmaß der Schlagkräftigkeit. Die Kugel schoss mit einer unglaublichen Geschwindigkeit davon, mitten in die Menge der feindlichen Armbrustschützen hinein, die noch vergebens versuchten sich in Sicherheit zu bringen. Jetzt waren es nicht länger Schmerzensschreie, die man hören konnte, sondern Rufe blanken Entsetzens. Die Waffe hatte ihre Wirkung nicht verfehlt und dieser eine Schuss hatte bereits ausgereicht, um die Genuesen das Fürchten zu lehren. Hals über Kopf flohen sie, in dem Versuch außer Reichweite der Kanonen zu gelangen, von denen eine nach der anderen abgefeuert wurde.
Die französischen Ritter, die bisher nicht weiter an die Front heran geritten waren, trieben nun ihre Pferde an und preschten nach vorne. Unter der Menge erkannte Edward anhand des Wappens auf seinem Schild den Grafen d’Alençon, den Bruder König Philipps, unter dessen Kommando die Einheit an Reitern stand, die nun unaufhaltsam näher kam. Zunächst sah es so aus, als wollten sie den Platz der Genuesen einnehmen, um gegen die Engländer ins Feld zu ziehen, doch das schien zunächst zweitrangig. Der Prinz traute seinen Augen nicht, als der hitzköpfige d’Alençon die ersten Armbrustschützen, die er erreichte, mit seinem Pferd niedertrampelte und seinen Leuten befahl die Meute einzukreisen. Ein interner Krieg begann, als die Genuesen sich nun gleich zwischen zwei Fronten befanden. Das Gesicht des Grafen war zornesrot, als er aufgebracht mit den Armen gestikulierte und anklagend auf eben jene Männer zeigte. Der Wind trug das Wort „traître“ heran … Verräter.
So war es also. Edward verfolgte amüsiert das Schauspiel, das sich ihm vor seinen Augen bot. D’Alençon glaubte demnach, die genuesischen Söldner seien Verräter, da sie in blinder Panik die Flucht ergriffen hatten, um ihr eigenes Leben zu retten. Nun war er darüber so aufgebracht, dass er versuchte sie mit Waffengewalt zu stoppen, statt die Kräfte seiner Männer dafür zu verwenden, gegen ihren eigentlichen Feind ins Feld zu ziehen.
Rigoros trampelten die französischen Ritter die Armbrustschützen mit ihren Pferden nieder, ehe sie nun endlich gegen das Heer Eduards marschierten. Die ganze Schlachtfeldlinie entlang trieben sie ihre Pferde den steilen Hang nach oben, direkt in die scharfen Pfeilspitzen der Langbogenschützen, die geradezu auf sie warteten. Weder die Tiere, noch ihre Reiter blieben verschont, sodass das Schlachtfeld schon bald nicht nur von den Körpern gefallener Krieger, sondern auch von den Kadavern unzähliger Pferde übersät war. Viele Hunderte fielen, doch die übrigen bemühten sich nach Leibeskräften und mit dem ihnen eigentümlichen französischen Elan weiter zur englischen Linie vorzudringen.
Der Prinz zog sein Schwert, als ihm klar wurde, dass die Langbogenschützen auf Dauer nicht alle zurückhalten konnten. Einige waren bereits gefährlich nahe und sobald einer der Feinde fiel, war stets ein anderer zur Stelle, der dessen Platz einnahm. Edwards Finger umschlangen das Heft seines Schwertes fester und er glaubte, seinen eigenen Herzschlag hören zu können. Mit jeder Minute, die verstrich, pochte es schneller, ohne, dass er etwas dagegen hätte tun können. Tief durchatmend riss er seinen Blick von den Feinden los und sah auf seine kunstvoll gearbeitete Klinge. Noch glänzte der edle Stahl matt in dem trüben Licht, aber bald schon würde das Blut unzähliger Gegner daran haften.

Den zweiten Teil findet ihr hier


Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #2 |

RE: Die Schlacht von Crécy (erster Teil)
Hallo Fay,

so und mal sehen, was du angeschleppt hast. Keinen Kommentar finde ich schade. Edward, ist mir was Historie anbelangt kein unbeschriebenes Blatt mehr und ich bin gespannt, auf das, was du über ihn zu schreiben weißt.

Unbeweglich, einer Statue gleich, saß Edward, Prinz von Wales und Herzog von Cornwall, im Sattel seines Pferdes, während er den Blick geradeaus auf das Land gerichtet hatte, welches sich vor ihm erstreckte und wohl schon bald in ein blutiges Schlachtfeld verwandelt werden würde.
=> Finde ich für den ersten Satz ein wenig lang.
Vorschlag:
"Unbewegt, einer Statue gleich, saß Edward, Prinz von Wales und Herzog von Cornwall, im Sattel seines Pferdes. Sein Blick geradeaus auf das Land gerichtet, welches sich vor ihm erstreckte und sich bald in ein blutiges Schlechtfeld verwandeln würde."
- Unbewebt klingt glaube ich besser, als "unbeweglich". Er muss sich bewegen, im Sattel. Unbewegt hat auch noch diesen Beigeschmack von einem Charakterzug.


So jedoch hatten sie ihre Truppen formiert und waren bereit sich der Kriegsschar König Philipps des Sechsten entgegen zu stellen, da diese ihr Land gegen die Engländer verteidigen wollte.
=> Brauchst du nicht, wird durch die Geschichte klar und ist hier nur Ballast.

Genau dieser Machtanspruch war es, der seinem Vater, König Eduard dem Dritten, Anlass gegeben hatte gegen die Franzosen ins Feld zu ziehen. Zwar stammte er aus dem Hause Plantagenet, hatte für sich aber dennoch den Französischen Thron reklamiert, da seine Mutter Isabella die Schwester des im Jahr 1328 verstorbenen französischen Königs Karl des Vierten war.
=> *Um Sternchens Kopf kreisen sich zwitschernd Vögel.*
Okay, ... . Sein Vater König Eduard, ist gegen die Franzosen in den Krieg gezogen. Er stammt aus dem Haus "Plantagenet", das ist englisch nehme ich an. Reklamieren heißt, man gibt etwas zurück. Er hatte also die Chance und wollte den Thron nicht? Neeee, aus weiter unten ergibt sich schon, dass er ihn wollte. Du kannst also nur meinen, er wollte den Thron, weil seine Mutter die Schwester des Königs war. Reklamieren passt da gar nicht!
Vorschlag:
"Genau dieser Machtanspruch war es, der seinem Vater, König Eduard dem Dritten, Anlass gegeben hatte gegen die Franzosen ins Feld zu ziehen. Er stammte aus dem englischen Haus Plantagenet, war jedoch der Sohn Isabellas, die Schwester des verstorbenen französischen Königs Karl des Vierten. Dieser Grund genügte ihm, um den Thron Frankreichs für sich beanspruchen zu wollen."

Wie zu erwarten, war Frankreich davon alles andere als begeistert gewesen und hatte deshalb Philipp, einen Vetter des ehemaligen Herrschers zum König erklärt, mit der Begründung, die Krone könne nicht in weiblicher Linie vererbt werden.
=> Vorschlag:
"Wie zu erwarten, war Frankreich nicht begeistert gewesen. Philipp, ein Vetter des ehemaligen Herrschers wurde zum französischen König erklärt, begründet mit der Tatsache, dass eine Krone nicht in weibliche Linie vererbt werden konnte."

Weit in der Ferne, am anderen Ende des Feldes, sah Edward die Banner im Wind flattern und hörte das Stimmengewirr, das der Wind trotz der Entfernung zu ihnen herüber trug.
=> Das er Stimmengewirr hört, kann ich mir schlecht vorstellen. Ich denke, die stimmen der 40.000 werden durch ihre Schritte und den Klang der Rüstungen übertönt, die womöglich durch die Erschütterung klirrten.

Vierzigtausend. Vierzigtausend gegen gerade mal zwölfhundert.
=> Vorschlag um es besser hervorzuheben:
"Vierzigtausend!
- gegen zwölfhundert."

Die Flagge Englands wurde vom Wind unruhig hin und her gerissen und bildete einen leuchtenden Kontrast zu den grauen Wolken, die sich bei Beginn des späten Nachmittages über ihren Köpfen zusammengezogen hatten.
=> "unruhig" will hier nicht zum restlichen Wortschatz passen. Wenn schon, dann vielleicht "stürmisch". Oder du lässt es komplett weg, da "hin und her gerissen" alleine signalisiert, dass es "unruhig" ist.
- „Nachmittags“

Am heutigen Tage nun würde er allen seine Fähigkeiten als Truppenführer demonstrieren.
=> streichen.
Vorschlag:
"Am heutigen Tage, würde er erneut seine Fähigkeiten als Truppenführer demonstrieren."

Was er jedoch sah, waren ein paar Ritter, die ihre Pferde impulsiv antrieben und dabei ihre Waffen hoch erhoben in den Händen hielten.
=> "Doch er erblickte ein einige Ritter, die ihre ...."

Bereits als sie im Anmarsch gewesen waren, hatte sich gezeigt, wie unkoordiniert sie waren und der Prinz bezweifelte, dass sie sehr viel praktische Erfahrungen hatten, was das Kämpfen anging.
=> "..., dass sie sehr viel praktische Erfahrung im Kampf besaßen."

Dann war es wieder still auf ihrer Seite.
=> Würde ich streichen. Wirkt total fehlplatziert.

Ein einzelner Regentropfen verfing sich in der dunklen Mähne seines Pferdes und weitere ließen nicht lange auf sich warten, sodass es bald gleichmäßig auf die Erde herabregnete.
=> Wohin soll es sonst regnen?
"Ein einzelner Regentropfen verfing sich in der dunklen Mähne seines Pferdes und weitere folgten, ließen nicht lange auf sich warten."

Langsam überquerten die Genuesen das Tal und fingen an eher zögerlich den Hang des Hügels hinaufzusteigen, auf dem die Engländer mit stoischer Gemütshaltung auf sie warteten.
=> "... und stiegen zögerlich den Hang des Hügels hinauf, ..."

Ein einzelnes leises Wort, das Edward sprach und doch war es ausreichend.
=> Komma nach "einzelnes".

Unzählige Geschosse jagten mit ihrem sirrenden Gesang hoch in die Luft, bis sie ihren höchsten Punkt erreichten und dann mit tödlicher Präzision auf die Feinde hinabstürzten.
=> "tödliche Präzision" ist hier sicherlich falsch am Platz. Ich glaube präzise kann man schießen, wenn man direkt auf den Gegner zielt. Du lässt aber die Pfeile erst in den Himmel und dann auf die Feinde herab. Man kann präzise dorthin zielen, ja. Aber viele Pfeile geht auch daneben. Verstehst du was ich meine. Es wird auf eine Stelle gezielt, nicht auf ein bestimmtes Opfer.

Die kalten Stahlspitzen bohrten sich erbarmungslos direkt in die Körper ihrer Opfer und nur wenigen war ein schneller Tod vergönnt.
=> streichen.

Der Boden unter ihm wurde in ein schlammiges Feld verwandelt, auf dem man leicht den Halt verlieren konnte, erst recht, wenn die Armee, so wie bei den Franzosen, hauptsächlich aus Reitern bestand.
=> So schnell wird ein Boden doch nicht schlammig. Der Regen nahm zu, ... es hagelte ja nicht.

Die Kugel schoss mit einer unglaublichen Geschwindigkeit davon, mitten in die Menge der feindlichen Armbrustschützen hinein, die noch vergebens versuchten sich davor in Sicherheit zu bringen.
=> vor was ist hier klar. Also würde ich es streichen.

Soviel zu den Korrekturen zum ersten Teil. Ich finde man merkt, dass die Geschichte schon älter ist. Heute schreibst du ein wenig besser. Du hast immer wieder hier und da ein Wort, dass den Satz in die Länge zieht, benutzt auch sonst wenig kürzere Sätze und dafür lange, mit Nebensätzen. Bei einem Kampf ist das eher nachteilig. Die Geschichte ist interessant, aber dennoch muss man aufpassen, zwischen dem ganzen tun und machen der Heere nicht wegzuschlafen. Es ist einfach ein unendlich wirkendes Prozedere. Hast du die genaue Handlung der Schlacht aus einem Buch, oder selbst zurecht gesponnen?
Mir ist klar, dass du den Kampf beschreiben willst und deshalb nicht viel Abwechslung bieten kannst. Was mich gefreut hätte, wäre am Anfang ein kleiner Dialog. Hatte Edward Freunde. Irgendjemand, der mit ihm an der Seite stand, oder einen Mann, mit dem du ihn reden lassen kannst. Ein kleine Dialog wäre schön gewesen. Eben etwas, um Edward persönlich kennen zu lernen und nicht nur das, was er über seine Feinde denkt. Edward kommt mir ziemlich gesichtslos vor. Du beschreibst vorwiegend den Kampf und was eben zu diesem Geführt hat. In einem Aufsatz über die Schlacht sicherlich ausreichend. Um eine Geschichte daraus zu machen, ist es mir bis jetzt zu wenig.

Der Kampf ist an sich gut geschildert, das hast du hinbekommen. Die Handlungen wirkten durchdacht, ich habe mich nur gefragt, warum Philipp seinem Bruder nicht mehr Leute mitschickt. Du hast geschrieben "ein paar Ritter", ich glaube es wäre hilfreicher, oben eine Art Anzahl zu schreiben, die auf Edward zustürmt, um einen Begriff zu bekommen, welche Art von Bedrohung das ist. Ansonsten hat mir der Kampf gut gefallen.

Mal sehen, was der zweite Teil bringt. Ich hoffe auf ein wenig mehr Persönlichkeit im Text.

Gerne gelesen,
Sternchen

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
Viele kleine Sternschnuppen

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #3 |

RE: Die Schlacht von Crécy (erster Teil)
Huhu Sternchen

Soooo nun komme ich endlich dazu etwas zu deinem kommi zu schreiben. Wie gesagt das we war ziemlich voll gepackt das hab ich letzte woche ja schon erwähnt ^^

Dann mal los ...

Zitat:So jedoch hatten sie ihre Truppen formiert und waren bereit sich der Kriegsschar König Philipps des Sechsten entgegen zu stellen, da diese ihr Land gegen die Engländer verteidigen wollte.
=> Brauchst du nicht, wird durch die Geschichte klar und ist hier nur Ballast.
Ja ja meine unnötigen ergänzungen *lach*

Zitat:Okay, ... . Sein Vater König Eduard, ist gegen die Franzosen in den Krieg gezogen. Er stammt aus dem Haus "Plantagenet", das ist englisch nehme ich an. Reklamieren heißt, man gibt etwas zurück. Er hatte also die Chance und wollte den Thron nicht? Neeee, aus weiter unten ergibt sich schon, dass er ihn wollte. Du kannst also nur meinen, er wollte den Thron, weil seine Mutter die Schwester des Königs war. Reklamieren passt da gar nicht!
Das hast du falsch verstanden. König Eduard reklamiert den Thron für sich denn in dem fall hat das wort die bedeutung "zurückfordern" Außerdem stand auch genau dieser begriff in einem meiner geschichtsbücher Icon_wink


Zitat:Weit in der Ferne, am anderen Ende des Feldes, sah Edward die Banner im Wind flattern und hörte das Stimmengewirr, das der Wind trotz der Entfernung zu ihnen herüber trug.
=> Das er Stimmengewirr hört, kann ich mir schlecht vorstellen. Ich denke, die stimmen der 40.000 werden durch ihre Schritte und den Klang der Rüstungen übertönt, die womöglich durch die Erschütterung klirrten.
Noch bewegen sie sich ja nicht vorwärts sondern halten ihre stellung

Zitat:Die Flagge Englands wurde vom Wind unruhig hin und her gerissen und bildete einen leuchtenden Kontrast zu den grauen Wolken, die sich bei Beginn des späten Nachmittages über ihren Köpfen zusammengezogen hatten.
=> "unruhig" will hier nicht zum restlichen Wortschatz passen. Wenn schon, dann vielleicht "stürmisch". Oder du lässt es komplett weg, da "hin und her gerissen" alleine signalisiert, dass es "unruhig" ist.
- „Nachmittags“
Hmm ich denke dann lass ich das "unruhig" ganz weg

Zitat:Bereits als sie im Anmarsch gewesen waren, hatte sich gezeigt, wie unkoordiniert sie waren und der Prinz bezweifelte, dass sie sehr viel praktische Erfahrungen hatten, was das Kämpfen anging.
=> "..., dass sie sehr viel praktische Erfahrung im Kampf besaßen."
Japp das klingt eindeutig besser ^^

Zitat:Dann war es wieder still auf ihrer Seite.
=> Würde ich streichen. Wirkt total fehlplatziert.
Hmm werde ich aber wohl dortlassen. Ich finde es betont die gespenstische stille zwischen den handlungen

Zitat:Ein einzelner Regentropfen verfing sich in der dunklen Mähne seines Pferdes und weitere ließen nicht lange auf sich warten, sodass es bald gleichmäßig auf die Erde herabregnete.
=> Wohin soll es sonst regnen?
"Ein einzelner Regentropfen verfing sich in der dunklen Mähne seines Pferdes und weitere folgten, ließen nicht lange auf sich warten."
Übernehm ich

Zitat:Langsam überquerten die Genuesen das Tal und fingen an eher zögerlich den Hang des Hügels hinaufzusteigen, auf dem die Engländer mit stoischer Gemütshaltung auf sie warteten.
=> "... und stiegen zögerlich den Hang des Hügels hinauf, ..."
Ebenfalls ^^

Zitat:Unzählige Geschosse jagten mit ihrem sirrenden Gesang hoch in die Luft, bis sie ihren höchsten Punkt erreichten und dann mit tödlicher Präzision auf die Feinde hinabstürzten.
=> "tödliche Präzision" ist hier sicherlich falsch am Platz. Ich glaube präzise kann man schießen, wenn man direkt auf den Gegner zielt. Du lässt aber die Pfeile erst in den Himmel und dann auf die Feinde herab. Man kann präzise dorthin zielen, ja. Aber viele Pfeile geht auch daneben. Verstehst du was ich meine. Es wird auf eine Stelle gezielt, nicht auf ein bestimmtes Opfer.
Lol ich glaub dasselbe hab ich mal bei Herr der Drachen geschrieben *lach*

Zitat:Die kalten Stahlspitzen bohrten sich erbarmungslos direkt in die Körper ihrer Opfer und nur wenigen war ein schneller Tod vergönnt.
=> streichen.
Wieso? Mir gefällt es Mrgreen

Zitat:Der Boden unter ihm wurde in ein schlammiges Feld verwandelt, auf dem man leicht den Halt verlieren konnte, erst recht, wenn die Armee, so wie bei den Franzosen, hauptsächlich aus Reitern bestand.
=> So schnell wird ein Boden doch nicht schlammig. Der Regen nahm zu, ... es hagelte ja nicht.
Laut dem bericht über die schlacht schon. Es hat in strömen geregnet und die erde hat sich schnell aufgeweicht und war schlammig

Zitat:Ich finde man merkt, dass die Geschichte schon älter ist. Heute schreibst du ein wenig besser.
Findest du? Dabei ist es gar nicht lange her dass ich sie geschrieben habe

Zitat:Du hast immer wieder hier und da ein Wort, dass den Satz in die Länge zieht, benutzt auch sonst wenig kürzere Sätze und dafür lange, mit Nebensätzen. Bei einem Kampf ist das eher nachteilig. Die Geschichte ist interessant, aber dennoch muss man aufpassen, zwischen dem ganzen tun und machen der Heere nicht wegzuschlafen.

Hehe ich glaub das ist einfach so in mir drin. Mach ich ja ständig so wie man sieht ^^

Zitat:Es ist einfach ein unendlich wirkendes Prozedere. Hast du die genaue Handlung der Schlacht aus einem Buch, oder selbst zurecht gesponnen?
Natürlich hab ich das nicht zusammengesponnen. Ich hab dafür so viel recherchiert wie noch nie zuvor. Ich hab alles gelesen was ich in die finger bekommen habe und meine beste freundin hat mir sogar eine englische quelle geliefert ^^

Zitat:Mir ist klar, dass du den Kampf beschreiben willst und deshalb nicht viel Abwechslung bieten kannst. Was mich gefreut hätte, wäre am Anfang ein kleiner Dialog. Hatte Edward Freunde. Irgendjemand, der mit ihm an der Seite stand, oder einen Mann, mit dem du ihn reden lassen kannst.

Hätte ich machen können ja aber es ging hier vordergründig nicht um den schwarzen prinzen sondern um den verlauf der schlacht. Es soll eine art detaillierter bericht dessen sein was sich vor so vielen jahrhunderten ereignet hat

Zitat:Der Kampf ist an sich gut geschildert, das hast du hinbekommen. Die Handlungen wirkten durchdacht, ich habe mich nur gefragt, warum Philipp seinem Bruder nicht mehr Leute mitschickt. Du hast geschrieben "ein paar Ritter", ich glaube es wäre hilfreicher, oben eine Art Anzahl zu schreiben, die auf Edward zustürmt, um einen Begriff zu bekommen, welche Art von Bedrohung das ist. Ansonsten hat mir der Kampf gut gefallen.
Es war an mehreren stellen schwierig weil ich manchmal nicht wusste welche quelle nun näher an der wahrheit dran war. Wenn da steht ein paar ist es schwer abzuschätzen wie viele es nun wirklich waren

Danke fürs kommentieren *knuff* Ich spring gleich weiter zum zweiten teil Icon_wink

Liebe Grüße,
Fay


Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #4 |

RE: Die Schlacht von Crécy (erster Teil)
Hallo Fay,

freut mich, dass dir manche Anmerkungen gefallen. Icon_smile Hierzu möchte ich noch etwas sagen:

Zitat:Mir ist klar, dass du den Kampf beschreiben willst und deshalb nicht viel Abwechslung bieten kannst. Was mich gefreut hätte, wäre am Anfang ein kleiner Dialog. Hatte Edward Freunde. Irgendjemand, der mit ihm an der Seite stand, oder einen Mann, mit dem du ihn reden lassen kannst.
Hätte ich machen können ja aber es ging hier vordergründig nicht um den schwarzen prinzen sondern um den verlauf der schlacht. Es soll eine art detaillierter bericht dessen sein was sich vor so vielen jahrhunderten ereignet hat
=> Wenn du eine Person wie den "Schwarzen Prinzen" aufgreifst, wirst du das glaube ich von fast jedem Leser hören. Weil du neugierig gemacht hast. Icon_wink
Wenn es irgendein Depp ist, in irgendeiner Schlacht, in der du den Vorgang nacherzählst, hätte ich vermutlich nicht gemeckert. Es wäre zwar immer noch trocken gewesen, aber ich wäre nicht so erpicht darauf, etwas über den Prot. zu erfahren.
Gerade wenn man solche berühmten Personen aufgreift, ist es eigentlich klar, dass der Leser sich nicht mit Schlachtgeplänkel zufrieden geben will, wenn Edward in der Nähe ist. Mrgreen

Im Grunde ist es also nicht verwerflich, dass du nicht darauf eingehen willst, aber enttäuschen muss das glaub ich jeden Leser. Eben wegen der Möglichkeiten um "den" Prinzen. Verstehst du, was ich versuche zu vermitteln? *grins*

Liebe Grüße,
Sternchen

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
Viele kleine Sternschnuppen

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #5 |

RE: Die Schlacht von Crécy (erster Teil)
Hi Fay!

Der Titel der Geschichte hat mich neugierig gemacht (und natürlich auch, dass dein Nick drunter stand). Ich bin mal gespannt, wie du dieses historische Ereignis nacherzählst. Icon_wink


Zitat:Vierzigtausend. Vierzigtausend gegen gerade mal zwölfhundert.

das sind die ungenauen Schätzungen der Späher, oder? Ich habe nämlich "nur" ca. 25.000 fränzösische Truppen im Kopf. Icon_wink

Zitat:Die linke bildeten Thomas de Beauchamp, der elfte Earl von Warwick und die Earls Northampton und Arundel, gemeinsam mit über zweitausend Bogenschützen, neunhundert Knechten und fünfhundert Rittern.

Thomas de Beauchamp beaufsichtigte doch den Schwarzen Prinzen während der Schlacht. Wie kann er dann an der linken Flanke sein, wenn Eduard an der rechten ist?

Zitat:Die zweite Phalanx, angeführt von dem Prinzen selbst, hatte genau die gleiche Aufstellung an Männern, in deren Blicken sich Furcht und Entschlossenheit die Wage hielten.

Phalanx? Das ist nicht der richtige Ausdruck für das, was du meinst. Eine Phalanx ist ein sehr breites, dafür nicht so tiefes Karree, d.h. eine Einheitsformation - eine sehr enge noch dazu.
Wie wäre es mit "Truppenverteilung" oder "Schlachtaufstellung"?

Zitat:Ein einzelner Langbogenschütze konnte zwölf Pfeile binnen einer Minute abfeuern, ...

Zwölf? Das kann zwar sein, aber ich habe immer noch so 8-10 im Kopf. Icon_wink

Zitat:... Tal of the Maye ...

Das klingt irgendwie sehr unschön. "... in das Tal der Maye ..."

Zitat:Soldaten zu Fuß waren weitaus schlagkräftiger als berittene Kämpfer und um einiges agiler.

Dass sie agiler waren stimmt, aber bei "weitaus schlagkräftiger" muss ich rebellieren. Icon_wink Das ist schlichtweg falsch.

Zitat:Die genuesischen Bogenschützen schienen sich zu formieren, wenn man es denn so nennen konnte.

Die genuesischen Armbrustschützen. Icon_wink

Zitat:... die Pfeile auf die Sehnen zu legen und den Bogen zu spannen.

Alles akzeptiert bis auf das Bogen spannen. Um einen englischen Langbogen zu spannen braucht es eine Zugkraft von circa 80 kg. Man kann zwar den Bogen schon spannen, hält es aber nicht lange aus. Icon_wink

Zitat:Ein einzelnes leises Wort, das Edward sprach und doch war es ausreichend.

So leise wird es wohl nicht gewesen sein ... ich meine, dass müssen 2000 Bogenschützen hören Icon_ugly

Zitat:... den Pfeilen der zuverlässigen, englischen Langbogen.

Lanbogenschützen.

Zitat:Die Schmerzensschreie derjenigen, die getroffen wurden, hallten über den Platz und ließen nicht nur Edward das Blut in den Adern gefrieren.

Er wird sie aber bei strömenden Regen nicht gehört haben ... Da sind ein paar hundert Meter selbst auf freiem Feld zu viel. Icon_smile

Zitat:Er beobachtete die Feinde, die noch am Leben waren, wie sie ihre Armbrustbolzen auflegten, zielten und ihre Geschütze abfeuerten. Tausende von ihnen waren bereits zu Tode gekommen, doch noch waren es viel zu viele, die ihnen bedrohlich werden konnten. Ein Bolzen schoss gefährlich nahe an Edward vorbei und bohrte sich irgendwo hinter ihm direkt in die Brust eines Soldaten, der auf der Stelle tot zusammensackte und den Boden mit seinem Blut tränkte.

Die Armbrustschützen suchten bereits bei der ersten Auseinandersetzung das Weite - sprich sie schossen nicht. Der König konnte sie selbst mit Waffengewalt nicht aufhalten. (Hast du weiter unten auch geschrieben) Icon_wink

Zitat:Diese vorübergehende Schwäche der Feinde nutzte Edward aus und befahl schwerere Geschütze aufzufahren. Es war an der Zeit für die „Geheimwaffe“, wie König Eduard sie nannte. Tatsächlich traf es diese Bezeichnung nur allzu genau, denn das, was nun folgen würde, hatte bisher noch kein Herrscher in der offenen Kriegsführung eingesetzt.
Kanonen.
Sie befanden sich auf den Munitionswagen, die nun herangerollt wurden, um endlich zum Einsatz zu kommen, mit dem Ziel die Feinde geradewegs in die Hölle zu schicken.

Falsch. Tut mir leid, dass sagen zu müssen, aber das stimmt nicht.
Es kamen nie Kanonen zum Einsatz. Icon_smile


Alles in allem hat mir die Geschichte neben den historischen Ungenauigkeiten sehr gut gefallen. Es ist schwer, eine historische Schlacht detailgetreu und richtig darzustellen, aber du hast es ganz gut gemeistert. Lediglich die Sache mit den Kanonen missfiel mir ...
Es gibt nicht viel zu sagen (und zu meckern), sieh es also als Kompliment meinerseits. Icon_smile

Ich bin jedenfalls gespannt auf den nächsten Teil! Icon_wink

LG Wave

Zwei Dinge sind unendlich nämlich die menschliche Dummheit und das Universum. Wobei ich mir beim Universum noch nicht sicher bin. - Albert Einstein


Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #6 |

RE: Die Schlacht von Crécy (erster Teil)
Huhu Wave! Icon_smile

Ein dankeschön vorab fürs kommentieren des ersten teils. Ich konnte erst jetzt darauf antworten da ich vorher keine zeit dafür gefunden habe. Dann mal los ...

Zitat:
Zitat:Vierzigtausend. Vierzigtausend gegen gerade mal zwölfhundert.
das sind die ungenauen Schätzungen der Späher, oder? Ich habe nämlich "nur" ca. 25.000 fränzösische Truppen im Kopf. Icon_wink
Im kopf heißt was? Hast du ahnung von der schlacht? Icon_wink Ich habe so genau recherchiert dass die zahlen eigentlich stimmen müssten. Bzw jede quelle sagt da ein bisschen was anderes und für eine version muss man sich notgedrungen entscheiden

Zitat:
Zitat:Die linke bildeten Thomas de Beauchamp, der elfte Earl von Warwick und die Earls Northampton und Arundel, gemeinsam mit über zweitausend Bogenschützen, neunhundert Knechten und fünfhundert Rittern.
Thomas de Beauchamp beaufsichtigte doch den Schwarzen Prinzen während der Schlacht. Wie kann er dann an der linken Flanke sein, wenn Eduard an der rechten ist?
Wie gesagt laut meinen quellen (die ein paar von wohl vielen sind ^^) befand sich Thomas de Beauchamp mit dem Earl von Warwick bei der linken aufteilung

Zitat:
Zitat:Die zweite Phalanx, angeführt von dem Prinzen selbst, hatte genau die gleiche Aufstellung an Männern, in deren Blicken sich Furcht und Entschlossenheit die Wage hielten.
Phalanx? Das ist nicht der richtige Ausdruck für das, was du meinst. Eine Phalanx ist ein sehr breites, dafür nicht so tiefes Karree, d.h. eine Einheitsformation - eine sehr enge noch dazu.
Wie wäre es mit "Truppenverteilung" oder "Schlachtaufstellung"?
Laut Wiki ist eine Phalanx eine dichtgeschlossene, lineare Kampfformation schwerbewaffneter Infanterie mit mehreren Gliedern. Ich denke das stimmt also Icon_wink

Zitat:
Zitat:Ein einzelner Langbogenschütze konnte zwölf Pfeile binnen einer Minute abfeuern, ...
Zwölf? Das kann zwar sein, aber ich habe immer noch so 8-10 im Kopf. Icon_wink
Überall wo ich bisher nachgelesen habe steht 12 ^^

Zitat:
Zitat:... Tal of the Maye ...
Das klingt irgendwie sehr unschön. "... in das Tal der Maye ..."
Hmm es ist ein historischer Titel

Zitat:
Zitat:Soldaten zu Fuß waren weitaus schlagkräftiger als berittene Kämpfer und um einiges agiler.
Dass sie agiler waren stimmt, aber bei "weitaus schlagkräftiger" muss ich rebellieren. Icon_wink Das ist schlichtweg falsch.

Ja da magst du recht haben. Änder ich um in agiler ^^

Zitat:
Zitat:Die genuesischen Bogenschützen schienen sich zu formieren, wenn man es denn so nennen konnte.
Die genuesischen Armbrustschützen. Icon_wink

Ups Smiley_emoticons_blush

Zitat:
Zitat:... die Pfeile auf die Sehnen zu legen und den Bogen zu spannen.
Alles akzeptiert bis auf das Bogen spannen. Um einen englischen Langbogen zu spannen braucht es eine Zugkraft von circa 80 kg. Man kann zwar den Bogen schon spannen, hält es aber nicht lange aus. Icon_wink
Lol stimmt. Ich sag ja mein freund der logikfehler ^^

Zitat:
Zitat:Ein einzelnes leises Wort, das Edward sprach und doch war es ausreichend.
So leise wird es wohl nicht gewesen sein ... ich meine, dass müssen 2000 Bogenschützen hören Icon_ugly
Macht natürlich sinn was zu sagst xD

Zitat:
Zitat:Die Schmerzensschreie derjenigen, die getroffen wurden, hallten über den Platz und ließen nicht nur Edward das Blut in den Adern gefrieren.
Er wird sie aber bei strömenden Regen nicht gehört haben ... Da sind ein paar hundert Meter selbst auf freiem Feld zu viel. Icon_smile
Ich denke schon dass sie das gehört haben. Wenn eine ganze meute wie am spieß schreit dann hört man das

Zitat:
Zitat:Er beobachtete die Feinde, die noch am Leben waren, wie sie ihre Armbrustbolzen auflegten, zielten und ihre Geschütze abfeuerten. Tausende von ihnen waren bereits zu Tode gekommen, doch noch waren es viel zu viele, die ihnen bedrohlich werden konnten. Ein Bolzen schoss gefährlich nahe an Edward vorbei und bohrte sich irgendwo hinter ihm direkt in die Brust eines Soldaten, der auf der Stelle tot zusammensackte und den Boden mit seinem Blut tränkte.
Die Armbrustschützen suchten bereits bei der ersten Auseinandersetzung das Weite - sprich sie schossen nicht. Der König konnte sie selbst mit Waffengewalt nicht aufhalten. (Hast du weiter unten auch geschrieben) Icon_wink
Die Engländer schießen auf die Genuesen da die reichweite des langbogens viel weiter ist. Die ersten fallen setzen sich aber noch zur wehr und als dann die kanonen kommen fliehen sie hals über kopf. Nicht zuletzt weil der regen ihre armbrüste zerstört

Zitat:
Zitat:Diese vorübergehende Schwäche der Feinde nutzte Edward aus und befahl schwerere Geschütze aufzufahren. Es war an der Zeit für die „Geheimwaffe“, wie König Eduard sie nannte. Tatsächlich traf es diese Bezeichnung nur allzu genau, denn das, was nun folgen würde, hatte bisher noch kein Herrscher in der offenen Kriegsführung eingesetzt.
Kanonen.
Sie befanden sich auf den Munitionswagen, die nun herangerollt wurden, um endlich zum Einsatz zu kommen, mit dem Ziel die Feinde geradewegs in die Hölle zu schicken.
Falsch. Tut mir leid, dass sagen zu müssen, aber das stimmt nicht.
Es kamen nie Kanonen zum Einsatz. Icon_smile
Ja ja und da wären wir wieder bei den quellen. Glaub mir ich hab gründlich recherchiert und es gibt viele gründe die für den einsatz von kanonen sprechen und ebenso dagegen. Ich musste eine wahl treffen und das habe ich Icon_wink


Zitat:Alles in allem hat mir die Geschichte neben den historischen Ungenauigkeiten sehr gut gefallen. Es ist schwer, eine historische Schlacht detailgetreu und richtig darzustellen, aber du hast es ganz gut gemeistert.
Dankeschön für das gründliche durchlesen und die mühe die du dir gemacht hast. Jetzt interessiert mich aber schon wieso du denn so genau bescheid weißt ^^ Hast du mal ein referat darüber gehalten oder etwas in der art?
Ich mach mich jetzt ans verbessern (Sternchens vorschläge hab ich auch noch gar nicht eingebracht merke ich gerade Smiley_emoticons_blush Wo hab ich nur immer meinen kopf? *lach*)

Viele liebe Grüße,
Fay


Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #7 |

RE: Die Schlacht von Crécy (erster Teil)
Hey Fay!
Endlich haste mal ein wenig Zeit. Mrgreen

Zitat:Im kopf heißt was? Hast du ahnung von der schlacht? Ich habe so genau recherchiert dass die zahlen eigentlich stimmen müssten. Bzw jede quelle sagt da ein bisschen was anderes und für eine version muss man sich notgedrungen entscheiden

Z.B. bei Wikipedia steht 25.000. Auf meinem Quartett steht 25.000 ... wenn du Wikipedia auf englisch stellst steht da natürlich 40-60 Tausend oder so Icon_ugly

Zitat:Wie gesagt laut meinen quellen (die ein paar von wohl vielen sind ^^) befand sich Thomas de Beauchamp mit dem Earl von Warwick bei der linken aufteilung

Ich halte mich hier mal an Wikipedia (das englische sowie das deutsch, welches beide verschiedene Autoren hat) und da steht, dass er während der Schlacht bei Crécy auf den Edward aufgepasst hat. Icon_wink

Außerdem ist Thomas de Beauchamp der Earl of Warwick. Icon_lol

Zitat:Laut Wiki ist eine Phalanx eine dichtgeschlossene, lineare Kampfformation schwerbewaffneter Infanterie mit mehreren Gliedern. Ich denke das stimmt also

Wikipedia ist nicht das allwissende Internetportal. Aber selbst die "Fachpresse" vertut sich da. Auf dieser Seite (Geschichtsirrtümer) findet sich in diesem langen Text eine Definition von Phalanx.

Ich zitiere: "Beschreiben wir dazu einmal die Phalanx. Dabei denken viele nämlich an eine Art Quadratformation, und selbst Leser, die extrem detailliert und kompetent über bestimmte Eigenheiten von Schlachten berichten konnten, gar Fernsehsendungen, benutzten den Ausdruck Phalanx oft falsch. Oft genug wird die Phalanx mit dem Karree verwechselt, doch ist die einzige Ähnlichkeit die, dass demjenigen, der die Phalanx angreift, genauso eng beieinander stehende Soldaten entgegenstehen wie dem, der ein Karree angreift. Generell ist aber das Karree zu allen Seiten gleich breit, während die Phalanx sehr viel breiter ist, dafür aber nicht so tief. So blieb das einerseits leichter zu umfassende Karree andererseits standhaft und fest; es war nicht so einfach zu durchbrechen. Außerdem konnte man die schwächeren Leute in der Mitte des Karrees schützen, weshalb die Germanen diese Formation auch so mochten."

Zitat:Überall wo ich bisher nachgelesen habe steht 12 ^^

Da interessiert mich aber, wo du gelesen hast. Icon_ugly
Hier wird zum Beispiel von bis zu 8 Pfielen gesprochen. Ich habe aber auch schon 10-12 gelesen und die Mitte ist halt so ungefähr 8-10. Icon_wink

Zitat:Hmm es ist ein historischer Titel

Na gut ... aber es klingt trotzdem irgendwie blöd.

Zitat:Die Engländer schießen auf die Genuesen da die reichweite des langbogens viel weiter ist. Die ersten fallen setzen sich aber noch zur wehr und als dann die kanonen kommen fliehen sie hals über kopf. Nicht zuletzt weil der regen ihre armbrüste zerstört
Ich mach mal ein Doppelzitat.
Zitat:Ja ja und da wären wir wieder bei den quellen. Glaub mir ich hab gründlich recherchiert und es gibt viele gründe die für den einsatz von kanonen sprechen und ebenso dagegen. Ich musste eine wahl treffen und das habe ich

Allein das hier und sollte eigentlich der Beweis sein, dass keine Kanonen zum Einsatz kamen. Icon_wink
Ich habe auch auf keine Seite irgendwie Kanonen im Zusammenhang mit "Schlacht bei Crécy" gelesen.

Zitat:Dankeschön für das gründliche durchlesen und die mühe die du dir gemacht hast. Jetzt interessiert mich aber schon wieso du denn so genau bescheid weißt ^^ Hast du mal ein referat darüber gehalten oder etwas in der art?

Hab ich gerne gemacht. Icon_smile
Nein ich habe weder ein Referat noch sonst was darüber gehalten (sowas spannendes machen wir gar nicht), sondern nachdem ich deine Geschichte gelesen habe, sie einfach mal auf Hals und Nieren überprüft. Icon_smile

Quellen:
Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3
Nr. 4

LG Wave

Zwei Dinge sind unendlich nämlich die menschliche Dummheit und das Universum. Wobei ich mir beim Universum noch nicht sicher bin. - Albert Einstein


Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #8 |

RE: Die Schlacht von Crécy (erster Teil)
Und nochmal hi Wave *lach*

Ich muss sagen du bist ja extrem fleißig xD Du hast dich sogar extra schlau gemacht und danke fürs angeben der quellen Icon_wink Drei davon kannte ich. Aber die beste leider nicht. Bugger Mrgreen Trotzdem - besser spät als nie

Zitat:
Zitat:Im kopf heißt was? Hast du ahnung von der schlacht? Ich habe so genau recherchiert dass die zahlen eigentlich stimmen müssten. Bzw jede quelle sagt da ein bisschen was anderes und für eine version muss man sich notgedrungen entscheiden
Z.B. bei Wikipedia steht 25.000. Auf meinem Quartett steht 25.000 ... wenn du Wikipedia auf englisch stellst steht da natürlich 40-60 Tausend oder so Icon_ugly
Okay also ich habe nicht alles bei wiki nachgeschaut. Ich hatte eine englische quelle auf die ich mich weitgehend gestützt habe in der hoffnung dass die engländer ihre geschichte kennen xD

Zitat:
Zitat:Wie gesagt laut meinen quellen (die ein paar von wohl vielen sind ^^) befand sich Thomas de Beauchamp mit dem Earl von Warwick bei der linken aufteilung
Außerdem ist Thomas de Beauchamp der Earl of Warwick. Icon_lol

Lol da hab ich noch soooo lange überlegt weil die beiden bezeichnungen durch ein komma getrennt waren und ich nicht gecheckt hab ob das ein weiterer titel oder eine person für sich genommen ist *lach*

Zitat:Ich zitiere: "Beschreiben wir dazu einmal die Phalanx. Dabei denken viele nämlich an eine Art Quadratformation, und selbst Leser, die extrem detailliert und kompetent über bestimmte Eigenheiten von Schlachten berichten konnten, gar Fernsehsendungen, benutzten den Ausdruck Phalanx oft falsch. Oft genug wird die Phalanx mit dem Karree verwechselt, doch ist die einzige Ähnlichkeit die, dass demjenigen, der die Phalanx angreift, genauso eng beieinander stehende Soldaten entgegenstehen wie dem, der ein Karree angreift. Generell ist aber das Karree zu allen Seiten gleich breit, während die Phalanx sehr viel breiter ist, dafür aber nicht so tief. So blieb das einerseits leichter zu umfassende Karree andererseits standhaft und fest; es war nicht so einfach zu durchbrechen. Außerdem konnte man die schwächeren Leute in der Mitte des Karrees schützen, weshalb die Germanen diese Formation auch so mochten."
Alles klar jetzt hast du mich überzeugt Mrgreen

Zitat:
Zitat:Ja ja und da wären wir wieder bei den quellen. Glaub mir ich hab gründlich recherchiert und es gibt viele gründe die für den einsatz von kanonen sprechen und ebenso dagegen. Ich musste eine wahl treffen und das habe ich
Allein das hier und sollte eigentlich der Beweis sein, dass keine Kanonen zum Einsatz kamen. Icon_wink
Ich habe auch auf keine Seite irgendwie Kanonen im Zusammenhang mit "Schlacht bei Crécy" gelesen.
Hmm das mit den kanonen ist nun allerdings echt ... doof Icon_slash Mal heißt es ja dann wieder nein. Wer soll da wissen was richtig war??
In so vielen filmen oder büchern gibt es historische fehler und die idee mit den kanonen gefiel mir doch so gut *seufz* Meinst es geht durch wenn ich das als künstlerische freiheit abstempel? *lach*

Zitat:
Zitat:Dankeschön für das gründliche durchlesen und die mühe die du dir gemacht hast. Jetzt interessiert mich aber schon wieso du denn so genau bescheid weißt ^^ Hast du mal ein referat darüber gehalten oder etwas in der art?
Hab ich gerne gemacht. Icon_smile
Nein ich habe weder ein Referat noch sonst was darüber gehalten (sowas spannendes machen wir gar nicht), sondern nachdem ich deine Geschichte gelesen habe, sie einfach mal auf Hals und Nieren überprüft. Icon_smile
Wir machen so etwas tolles in der schule leider auch nie. Dabei liebe ich genau solche ereignisse weil ich sie unheimlich spannend finde. Wir lernen viel zu viel unnötigen kram aber für so was ist im lehrplan dann nie platz Smiley_frown

Sooo also nochmals vielen dank fürs so gründliche recherchieren und nicht klein bei geben Icon_wink Lieb von dir dass du dir solche mühe gemacht hast *knuff*

Fay


Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2020 MyBB Group.

Design © 2007 YOOtheme