Es ist: 27-02-2020, 09:28
Es ist: 27-02-2020, 09:28 Hallo, Gast! (Registrieren)


Masada
Beitrag #1 |

Masada
Vorweg: Ich habe etwas mit dem Stil experimentiert und würde vor allem gerne wissen, ob er für euch passt oder nicht.

Stille lag über der Festung am Rande des Toten Meeres. Eine angespannte, bedrückende Stille. Die Welt hielt den Atem an, gebannt ihren Blick auf jenen Ort gerichtet, der so weit von allem entfernt und doch jetzt in den Mittelpunkt des Interesses gerückt war. Hier verschanzten sich jetzt schon seit drei Jahren die letzten Aufständischen, das letzte davon eingekesselt von der zehnten Legion. Die Römer hatten eine mehrere Meilen lange Mauer um das schwer zugängliche Plateau, auf dem die Festung stand, gezogen, um die Verteidiger von der Außenwelt abzuschneiden. Jetzt gab es dort oben nur noch Sand, Staub, Steine und die Hitze der Sonne. Die Bewohner der Festung waren praktisch eingekerkert im höchsten Gefängnis des römischen Imperiums. Mit fast 15000 Wächtern, die gegen knapp 1000 Männer, Frauen und Kinder standen.
Eleazar ben Ya´ir starrte hinab auf das Lager der Römer, sein Dolch lag ihm schwer an der Hüfte und er konnte sein Gewicht mehr als sonst, als eine Belastung fühlen. Der Wind fuhr ihm durch seine Haare, zerzauste sie, genau wie sein Innerstes jetzt aufgewühlt war, durch das was er sah. Fast ein Jahr hatten sie durchgehalten, in der Festung des Herodes. Masada, uneinnehmbar schien ihm früher die Anlage. Und jetzt? Jetzt musste er mit ansehen wie die Römer die Mauern wohl bald zu Fall bringen würden. Eleazar schlug mit seiner rechten Faust auf den grob behauenen Stein der Mauer. Das durfte nicht wahr sein. Masada durfte nicht fallen. Lieber tot, als in die Knechtschaft der Römer zu gehen, so hatte er es geschworen. Verbittert spuckte er aus, angewidert von den vielen Belagerungsmaschinen unten im Tal. Nur noch wenige Stunden und seine Feinde würden sich in einer endlosen Reihe hier herauf wälzen, um wie einst die Heuschrecken in Ägypten über alles herzufallen und zu vernichten. Gottes Volk durfte nicht versklavt werden, das stand für ihn fest. So etwas konnte nicht geschehen und wenn Gott selbst nicht eingriff, musste er eben seine Aufgaben übernehmen und doch - ihm fiel die Entscheidung, die er treffen musste, schwerer als gedacht. Sein Kopf sank zwischen die breiten Schultern und braune Augen, in denen sonst immer ein helles Feuer des Glaubens brannte, blickten ins Leere.
Nur drei schmale Wege hatten einst nach Masada geführt und es jedem Feind unmöglich gemacht, die Festung mit schweren Belagerungsmaschinen anzugreifen, doch dann waren die Römer gekommen. Monate hatten sie damit verbracht eine Rampe aufzuschütten, die so breit war, dass sie Rammböcke und anderes Gerät heranführen konnten und immer noch Heerscharen ihrer Soldaten darauf Platz fanden. Eine wahrhaft titanische Arbeit, die bis zu diesem Zeitpunkt niemand für möglich gehalten hatte. Sie mussten von unbändigem Hass angetrieben sein, befand Eleazar. Seit dem Zeitpunkt, an dem die Römer die Arbeiten an ihrem Weg hinauf zur Festung fast abgeschlossen hatten, war ihm bewusst, er würde einmal die Entscheidung treffen müssen und den Befehl, der sie alle zum Tode verurteilen würde, geben. Aber leichter war es dadurch nicht geworden.
Er schloss die Augen, stützte sich schwer auf seine Hände und begann zu beten.
„Herr, verzeihe mir, dass ich mir anmaße dein Werk zu tun, aber unsere Not ist groß und es ist der einzige Weg, der uns noch offen steht, angesichts unseres übermächtigen Feindes. Vergib meiner Seele!“
Es war nur ein kurzes Gebet, aber die ganze Kraft seines Glaubens fand sich in diesen wenigen Worten.
Am Ende seiner Andacht richtete er sich zum ersten Mal in dieser Nacht zu seiner vollen Größe auf. Jetzt war er wieder der starke unbeugsame Anführer, der, der alle Antworten besaß. Er ging zum nächsten Wachtposten auf der Mauer. Beim Näherkommen sah er, dass es noch ein Junge war, gerade in das Alter gekommen, um als Mann bezeichnet zu werden. Sofort legte sich die eiskalte Klaue des Bedauerns um sein Herz, doch gelang es ihm sie mit dem Feuer seines Glaubens wieder zu vertreiben.
„Du da, Wache!“ Als der Junge ihm sein Gesicht zu wandte, winkte Eleazar ihn energisch zu sich heran. „Geh und wecke die Männer! Wir versammeln uns sofort in der großen Halle. Lauf! Beeile dich! Einen wichtigeren Auftrag wirst du niemals bekommen!“ Ohne zu zögern, die Augen im Glauben an seinen Anführer glänzend, lief er los.
„Wenn du alle gerufen hast, geh und bring mir einen Krug mit elf Tonscherben!“
Eleazar ben Ya´irs Stimme durchschnitt noch einmal die Stille der Nacht.
Der Junge, dessen Name unwichtig geworden war, bremste abrupt ab und nickte. Dann beeilte er sich seinem Auftrag nachzukommen.
Eleazar sah ihm nach. Heute war die Nacht der Entscheidung gewesen und er hatte sie ganz alleine treffen müssen. Er allein war fähig, die Last zu tragen, die damit einherging, niemand sonst und er bedankte sich bei seinem Gott, für den Mut, den er ihm verliehen hatte.
Er warf einen letzten Blick über die Festungsmauer hinab in das Lager der Römer, die sich wie Ameisen auf dem flachen Land ausgebreitet hatten. Selbst in großer Entfernung waren noch Feuer zu sehen. Der Endpunkt der Rampe war hell erleuchtet, bewacht von Soldaten des Feindes, damit keiner der Belagerten zu fliehen vermochte. Mit einem Seufzen wandte sich Eleazar ab und begab sich schweren Schrittes zum Versammlungsort.

Zwei Monate ist es schon her, seit dem Tag an dem wir Masada erstürmt haben und noch immer erwache ich schweißgebadet. Mitten in der Nacht, kurzatmig, zitternd am ganzem Leib. Mein Herz rast, drängt gegen meine Brust, will ausbrechen. Noch immer verfolgen mich die Bilder, der Schrecken, das Grauen. Ich schließe meine Augen und doch kann ich sie nicht verschließen, vor dem was ich erblickte. Es lässt mich nicht los. Mein inneres Auge ist immer da und sieht. Aufrecht sitze ich dann da, atme tief ein, versuche mich zu beruhigen und hoffe, dass ich allein bleibe, wenn ich wieder in den unruhigen Schlaf falle, der mich erwartet. Die Albträume liegen dann schon auf der Lauer und warten auf mich, hetzen mich wie Hyänen das Wild. Jede Nacht kehrt die Erinnerung wieder, ist es der gleiche Traum, der mich quält. Aufs Neue muss ich Nacht für Nacht die Stunden jenes Tages durchleben. Aber ich sehe ihn nicht nur vor mir ablaufen wie ein Theaterstück. Nein, dieser Traum ist mehr, er ist real, ich bin wieder da, im Sand und Staub vor der Festung und warte erneut darauf, dass die Sonne aufgeht und unser Angriff beginnt.
Meine Kameraden, meine Freunde, umgeben mich. Männer mit denen ich schon so manche Schlacht geschlagen, mit denen ich in Jerusalem gekämpft habe. Männer, die ebenso wie ich Unmengen von Blut im Namen Roms vergossen haben. Meistens ohne Fragen zu stellen, ohne genau zu wissen, warum. Alles für den „Ruhm“ Roms gebend.
Aber nichts von alldem zusammen erlebten, hat uns auf den heutigen Tag vorbereiten können. Ich bezweifele die Möglichkeit von so etwas. In der Ferne höre ich erneut einen Bären, unser Wappentier wütend, anklagend aufschreien. Er verabscheut, verlässt uns.
Ein schlechtes Omen, erst später vermag ich es zu deuten. Noch sehen wir sein Brüllen als etwas Gutes, viel versprechendes an. Wir Narren.
Alles beginnt, wie bei jeder anderen Schlacht auch. Wir erheben uns früh, ich zurre meinen Waffengurt fest, achte darauf, dass alles an seinem Platz ist, ergreife Schwert und Schild und verlasse das Zelt. Ich suche meinen Platz in der Aufstellung neben Antonius und Lucius, einer der „Neuen“, die allerdings auch schon mehrere Monate bei uns sind. Aus der Reihe hinter mir, ertönt die Stimme von Quintus:
„Na, dann wollen wir euch kleinen Jungs mal zeigen, was es heißt dem Tod ins Auge zu sehen. Aber nicht, das ihr euch ins Gewand macht, habt ja schließlich nicht eure Windeln dabei!“ Wie immer lacht er dabei laut und schrill und wie immer antwortet einer der „Neuen“: „Du alter Sack bist doch bloß neidisch, dass du bald nicht mehr für Rom kämpfen kannst, da du ja jetzt schon einen Gehstock brauchst!“
Lucius spricht leises ein Gebet zu den Göttern. „...und steht uns bei auf dem heutigen Schlachtfeld. Ich bitte euch.“
„Die Götter wirst du da draußen nicht finden, nur Hitze und Staub. Und der einzige Schatten, der dir Kühlung spendet, wird von den Wolken von Pfeilen der verdammten Hebräer stammen!“ Antonius´ mächtige Pranke geht auf die Schulter des „Kleinen“ runter, die letzten Worte hat er laut gesprochen, damit auch die anderen sie mitbekommen, dann lacht er laut und schallend und leises Gelächter erhebt sich in den Reihen der Männer. Der Humor der Todgeweihten.
Dann erscheint unser Zenturio, mit sich bringt er die angespannte disziplinierte Ruhe, die immer direkt vor einem Kampf herrscht. Seiner kurzen Ansprache hören die wenigsten zu, vielmehr gehen die meisten noch einmal ihre Ausrüstung durch, ziehen an den Schnallen der Rüstung, rücken das schwere eckige Schild auf ihrem Arm zurecht.
Quintus verhüllt wie immer sein Gesicht mit einem Tuch. Es soll ihm vor der Rache der Geister der Toten schützen, die durch sein Schwert starben, er glaubt fest daran. Vielleicht nicht unbedingt der schlechteste aller Aberglauben. Dann, endlich, setzen wir unsere ersten Schritte auf die Rampe, hinauf zur Festung, dem Ort an dem heute die Entscheidung fallen und der Aufstand der Hebräer endgültig niedergeschlagen werden soll. So wurde es uns gesagt. In Wahrheit sind sie schon seit Jerusalem besiegt und es wäre unnötig vom militärischen Gesichtspunkt aus, die Festung zu Fall zu bringen. Aber der Imperator will ein Exempel statuieren, ein Zeichen für die Feinde Roms setzen und wir müssen jetzt dafür marschieren.
Vor uns her rollen die Kriegsmaschinen, Rammböcke, Belagerungstürme. Alles durch schwere Ledervorhänge geschützt, damit sie nicht von den Verteidigern in Brand gesetzt werden können. Man hört das Holz ächzen, als sich die Räder empor wälzen. Die Hilfstruppen, bestehend aus Männern der Provinzen, Männer die keine Römer sind, ziehen sie mit all ihrer Kraft empor, langsam gegen das Gewicht kämpfend, das sie hinab ziehen will.
Die Schlange unserer Truppen kriecht den Berg hinauf. Als wir in Schussreichweite der Verteidiger kommen, heben die Ersten ihre Schilde, in Erwartung von hernieder prasselnden Pfeilen, aber es kommen keine. Der Himmel verdunkelt sich nicht und wir gehen unbehelligt weiter. Nähern uns den Mauern. Jeder Schritt bringt uns näher. Die Anspannung, die Erregung des bevorstehenden Kampfes wächst. Immer noch zeigt sich kein Verteidiger auf den Mauern und aus Anspannung wird bei einigen Nervosität, manch einer beginnt auf seine Unterlippe zu beißen, auf die Mauerspitzen achtend. Die Frage was uns da oben erwartet schwebt über allem, warum sie nicht angreifen, uns so einfach bis zu den Mauern gelangen lassen. Welche schrecklichen Dinge mögen sie sich ausgedacht haben, um uns aufzuhalten. Es wäre soviel einfacher ruhig zu bleiben, würden Pfeile und Speere oder andere Gegenstände auf uns niederprasseln. Es würde die Unruhe von uns nehmen, denn damit könnten wir umgehen, haben wir es doch schon so häufig erlebt. Aber nichts geschieht. Wir gelangen unbehelligt hinauf. Meine Abteilung nimmt ihren Platz vor dem Haupttor ein, geht davor in Stellung darauf wartend, dass es später von innen von unseren Truppen geöffnet wird, denn vor ihm ist kein Platz für einen Rammbock.
Die Belagerungstürme werden an die Mauer gebracht, die Rammböcke wummern gegen Mauern und Nebentore. Dumpf hört man ihre Schläge, sie durchbrechen als einziges die Stille, die über diesen Ort lastet. Und immer noch sehen wir keinen einzigen der Verteidiger, die so erbittert gekämpft und nicht aufgegeben haben. Selbst als Flavius Silva, unser Kommandeur, eine Mauer um den Berg ziehen ließ, damit niemand mehr hinaus- oder hineingelangte und damit begann die Angehörigen der Eingeschlossenen mit Katapulten lebend in die Festung schießen zu lassen, haben sie nicht nachgegeben. Ihr Stolz und ihr fanatischer Glaube an ihren Gott verbot es ihnen sich zu ergeben.
Manch einer von uns hat an jenem Tag, glaube ich mehr Tränen vergossen, als die Hebräer. Denn sie haben uns dadurch zu Mördern gemacht, statt uns ehrenhaft kämpfen und sterben zu lassen.
Der allgegenwärtige Staub und Sand, am heutigen heißen Tag von uns selbst aufgewirbelt, legt sich wieder, bedeckt uns mit einer dunklen Schicht durch die Tränen des Schweißes ihre Bahnen ziehen. So ruhig, so still standen wir noch nie vor einer feindlichen Festung. Diese Ungewissheit, das Warten, hervorgerufen durch die Abwesenheit von Widerstand ist schlimmer als jeder geworfene Speer, jeder verschossene Pfeil, der einen treffen könnte. Neben mir erhebt sich Geflüster. Ängstlich und voll Furcht verlassen die Worte trockene, spröde Lippen, geprägt von den Alpträumen, die man einst als Kind hatte.
„Die Götter mögen uns beistehen, dieser Ort ist verflucht. – Die Hebräer haben Dämonen beschworen! Sie werden uns jagen“
Diese und ähnliche Sätze sind vereinzelt zu hören, während wir immer länger warten.
Dann tragen zögerliche, nicht die Hitze mindernde Winde, das Geräusch von berstendem Holz zu uns herüber. Staubwolken werden empor gewirbelt, als unsere Kameraden durch ein nun offenes Tor stürmen. Die Gespräche verstummen, jetzt wird es bald soweit sein, die Verteidiger werden zurückschlagen, werden endlich kämpfen und wir werden dann schnell durch das Haupttor stürmen müssen sobald es von unseren Soldaten geöffnet wird. Der Kampf steht bevor und die Disziplin hält wieder Einzug in unsere Reihen, jetzt wird das folgen, wofür wir ausgebildet sind, worauf wir die ganze Zeit an diesem götterverlassenen Ort gewartet haben, wofür wir geschaffen sind.
Gebannt lauschen wir, am Kampfeslärm kann man häufig schon ausmachen, wie viel Widerstand noch zu erwarten ist. Laute Schreie werden gleich den morgendlichen Himmel erfüllen, das Geklirr von Waffen, all das, was anzeigt, dass wir eine ehrenhafte Schlacht führen.
Wir warten!
Und hören nichts. Kein Schwert, das auf einen Schild prallt, keinen Verwundeten, der um Hilfe ruft, niemand stürzt die Mauern hinab und schlägt mit dumpfem Ton auf. Nichts. Wieder nur diese verdammte Stille. Was ist da los?
Haben die Hebräer eine teuflische Waffe, Magie, die alle lautlos tötet, die ihre Feinde sind?
Nervosität macht sich breit, viele scharren unruhig mit ihren Füßen im Sand, kleine Staubwolken erheben sich in die Luft und senken sich dann langsam wieder zu Boden. Ich selbst merke, wie ich nervös auf meiner Unterlippe kaue. Was mag da auf uns zukommen?
Dann endlich hören wir wie die schweren Riegel des Tores gelöst werden, die ersten Rufe nach den Offizieren sind aus dem Innern zu hören. Unsere Kameraden leben also noch. Den Göttern sei gedankt und bald werden auch wir wissen, was in der Festung geschieht.
Unendlich langsam öffnen sich die Torflügel, nicht als ob alles schnell gehen müsste, damit wir im Kampf beistehen können. Nein, Stück für Stück entsteht ein Spalt. Eine Lücke von vielleicht einem Schritt öffnet sich zwischen den Toren, nicht mehr. Ungeduldig versuchen alle einen Blick in das Innere der Festung zu erhaschen, die ersten stürmen los, um zu helfen die starken hölzernen Tore aufzustemmen, auch ich bin unter ihnen. Wir kommen abrupt zum Halt, als zwei einfache Legionäre sich an das Holz klammernd aus der Festung taumeln, ihren Pilum und Schild tragen sie nicht mehr, dafür laufen Tränen durch den Staub ihrer Wangen hinab, sie schluchzen, aber scheinen es nicht wahrzunehmen, schwer sind ihre Schritte und kurz vor mir bricht einer von ihnen zusammen und weint, salzige Tränen rinnen sein Gesicht hinab, graben sich in den Dreck auf seiner Haut, wie ein kleiner angeschwollener Fluss in die Gebeine der Erde nach der Schneeschmelze. Ich rüttele ihn an der Schulter, spreche ihn an, aber er reagiert nicht. Dann erst sehe ich wieder auf. Bis zu den Toren sind die Männer meiner Abteilung gekommen, weiter nicht, sie verharren dort, ich sehe wie einige schlucken, manche wenden sich ab und gehen zurück. Ich dränge mich durch sie hindurch nach vorne, keiner von ihnen nimmt Notiz davon und dann kann ich einen Blick auf den Innenhof werfen. Dort vor uns zwischen umher stehenden Legionären liegen fein säuberlich aufgereiht. Um die fünfzig Männer, allen wurde die Kehle durchgeschnitten, ihr Blut ist um sie herum verteilt, in Bächen ist es geflossen und ich frage mich, wieso sie da so liegen. Wie es unsere Soldaten, die zuerst Masada betraten geschafft haben, sie so schnell zu töten und aufzureihen und dann fällt es mir erst auf.
Das Blut, das sich mit dem Sand zu einer dunklen Masse vermischt hat, ist schon längst getrocknet, die Toten vor uns sind schon seit Stunden tot. Lange bevor wir die Festung betreten haben, haben sie den Tod gefunden. Aber wer hat sie getötet?
Erst jetzt sehe ich eine Gestalt alleine hinter den anderen liegen, sie hält ein Messer in der Hand, eine einfache Klinge, nichts besonderes, aber sie hat fünfzig Männern den Tod gebracht. Ich muss schwer schlucken, als mir klar wird, wie sie alle gestorben sind. Sie haben sich freiwillig aufgestellt und dann ist der einzelne Mann, an ihnen vorbeigegangen und hat einen nach dem anderen getötet. Es war ein Freitod. Beim dem letzten Gedanken kommt mir noch einmal die Galle hoch, doch ich kann sie wieder hinunterschlucken, mein Gesicht hingegen dürfte blass unter der Schmutzschicht sein.
Ich weiß nun warum es hier keinen Kampfeslärm gab, aber warum woanders nicht? Sollten tatsächlich alle...?
Ich stolpere vorwärts, wie in Trance, gehe durch das zweite Tor und dort bietet sich mir ein noch viel verheerender Anblick. Überall auf dem Platz liegen Tote. Immer in Gruppen und immer findet sich einer mit einem Messer bei ihnen.
Das Tor zur Unterwelt hat sich hier geöffnet, schlimmer kann es auch dort nicht sein. Die meisten, die diesen Platz betreten, verlassen ihn schnell wieder, nur fort von den verfluchten Seelen, aber ich zwinge mich zu bleiben, sehe mir an, wohin der Wahn der Hebräer und unsere Unnachgiebigkeit geführt haben. Geier kreisen mittlerweile am Himmel und werden sich bald ihr Mahl mit den umherschwirrenden Fliegen teilen, die auf den Toten herumkriechen.
Aber noch habe ich das schlimmste nicht hinter mir. Nein noch nicht. Das wartet woanders auf mich.
Aus der Tür des Hauptgebäudes kommt ein einzelner unserer Truppe. Sein Gesicht ist kreidebleich, sein Blick gehetzt, er muss wahrhaft schreckliches gesehen haben und bevor ich ihn anrufen kann, was los sei, fällt er auf die Knie und übergibt sich. Alles was er jemals zu sich genommen hat, scheint er willens zu sein wieder von sich zu geben, sein Würgen hört nicht auf. Schließlich sackt er zusammen, seine Augen sind leer und lautlos fließen Tränen in den Staub.
Ich weiß immer noch nicht warum, aber ich gehe über den Platz. Wie in Trance setze ich meine Schritte zwischen den toten Hüllen, streife kalte Hände, stolpere beinahe über die Leiche eines Knaben, zu jung um schon tot zu sein. In seinen nun leeren Augen ist noch die Angst zu sehen, die ihn in seinen letzten Momenten überfallen haben mag. Ich gehe weiter, ohne ihn eines weiteres Blickes zu würdigen, tief in meinem Innern treibt mich etwas an, weiter zu gehen. Weiter zum Hauptgebäude. Weiter auf das schwarze Loch zu, das zwischen den Torflügeln wartet wie ein geiferndes Maul.
Meine Schritte kommen mir vor, wie die Schritte eines Todgeweihten, der die Gladiatorenarena in Rom betritt, im vollem Bewusstsein, dass der Tod auf ihn wartet. Doch auf mich wartet er nicht, dessen bin ich mir sicher, aber was ist es, was mir so sehr Angst macht? Langsam gehe ich die Stufen hinauf, gehe an dem Häuflein Elend am Eingang vorbei und betrete einen kleinen Vorraum, vielleicht zwei mal zwei Schritt groß, an seinem Ende ein weiteres Portal, nur wenig Licht findet hier durch die offenstehende Tür herein. Auf der Schwelle des zweiten Portals liegt eine weitere Leiche. Ich beuge mich hinunter und sehe sie mir genauer an. Wie bei allen anderen ist auch bei ihm die Kehle durchgeschnitten, das Messer dafür hält er noch in der Hand. Er hat sich selbst gerichtet. Meine Blicke gleiten hoch zu seinem Gesicht und da kann ich etwas erkennen, etwas, das den anderen fehlte.
Seine Augen wenn auch tot und gebrochen strahlen immer noch große Willens- und Entschlusskraft aus. Zeigen einen unbeugsamen Willen. Den Willen nicht beizugeben, sondern zu triumphieren über uns, die verhassten Römer, die Heiden. Ich habe ihn vorher noch nie gesehen, doch bin ich mir sicher. Er ist einer der Anführer der Hebräer in der Festung, wenn nicht sogar Eleazar ben Ya´ir selbst.
Aber ich muss weiter, kann ihn nicht länger betrachten und wage es nun meinen Fuß über die Schwelle zu setzen.
Ich betrete eine große Halle, gestützt von Säulen und von dämmrigen Licht erhellt. Nur wenige Öllampen spenden ihr flackriges Licht und die Sonne findet nur durch wenige Öffnungen ihren Weg hier hinein. Das Summen von vielen Fliegen liegt in der Luft und trägt dazu bei, den Raum sehr beengend zu machen. Meine Augen streifen suchend umher und müssen nicht lange wandern, bis sie zu sehen bekommen, das ihnen für immer hätte verwehrt sein sollen, das mich noch Monate später aufschrecken lassen wird.
In der Mitte der Halle befinden sich sechs meiner Kameraden mitten in einer großen Lache Erbrochenen und starren zum Teil auf etwas unförmiges, verborgen unter Decken.
Zwei knien in dem, was sie von sich gaben und Tränen rinnen hinab an ihnen. An eine Säule gelehnt steht Antonius, mein alter Weggefährte, ich gehe auf ihn zu, den Anblick des Grauens noch einmal vermeiden suchend, ich stehe direkt vor ihm doch er sieht mich nicht, er starrt durch mich hindurch ins Nichts. Seine Gesichtszüge sind zum zerreißen gespannt. Eine große Kraftanstrengung ist hineingeschrieben. Meine Hand gleitet zu seinem Handgelenk, ich will ihn wachrütteln und ich fasse in etwas warmes Feuchtes. Sehe hin.
Antonius hält sein Schwert mit der rechten Hand und mit der linken hat er die Klinge fest umschlossen, er scheint sich daran zu klammern, scheint den Schmerz als Anker zu suchen. Mir schaudert es und ich wende mich ab. Es wird Zeit, dass ich mich dem stelle, was die anderen erblickt haben und das sie so sehr in ihrer Seele verletzt hat. Ich achte nicht mehr darauf wohin ich meine Schritte setze, gehe direkt an den anderen vorbei und dann sehe ich es endlich in seinem ganzen Schrecken.
Nicht ein Tier oder ein weiterer Soldat liegt da mit durchschnittener Kehle im Staub.
Nein, es sind Frauen, die Frauen der Hebräer und was es noch schlimmer macht, ebenso liegen ihre Kinder dort tot vor mir. Alle wurden sie im Schlaf von ihren fanatischen Männern getötet. Wie kann ein Vater so etwas tun?
Wie kann so etwas geschehen?
Säure steigt in meinem Hals hoch, ich versuche sie runterzuschlucken, doch es geht nicht, ich kann mich gerade noch umdrehen und schon verlässt mein Mageninhalt meinen Körper, ich kann nicht aufhören zu würgen, bis auch das letzte bisschen hinausgekommen ist. Keiner der anderen scheint Notiz von mir zu nehmen, kein tröstendes Wort keine aufmunternde Geste, alle starren weiter vor sich hin oder wanken unsicher aus dem Gebäude.
Ich schlucke noch einmal, dann zwinge ich mich ein letztes Mal hinzusehen, ich will, dass sich die Bilder einbrennen in mein Gedächtnis, um sie jederzeit wieder abrufen zu können. Ich will nicht vergessen, was hier geschehen ist. Meine Augen wollen sich schließen, mein Kopf sich wegdrehen, doch ich gebe nicht nach. Jedes einzelne Gesicht präge ich mir ein. Das Gesicht der alten verhutzelten Frau, der Schönheit mit den ehemalig sanften, braunen Augen, das kleine vielleicht fünfjährige Mädchen, mit der Stupsnase und dem friedlichen Gesichtsausdruck, die stolze Mutter mit dem kleinen Säugling im Arm. Allen wurde die Kehle zerschnitten, nicht von einem Fremden, sondern von denjenigen, denen sie am meisten vertrauten, im Schlaf. Jetzt krabbeln Fliegen über sie, werden sich an ihnen nähren, jegliches Leben fortnehmen, bis nichts mehr übrig ist.
Geopfert dem Fanatismus einiger weniger. Den Zeloten, die alles für ihren Gott tun würden. Und auch unserer Unnachgiebigkeit gewidmet, unserem Willen zeigen zu wollen, dass wir die Größten sind und niemand uns bezwingen kann, als wenn es nicht dafür reichen würde, den Großteil der Welt zu beherrschen.
Erst nachdem ich alles in mich aufgesogen habe, mich bei jedem Kind und bei jeder Frau hingekniet und ein stummes Gebet gesprochen habe, wage ich es das Gebäude wieder zu verlassen. An der Portalschwelle kommt mir Josephus entgegen, ein junger Kerl, der gerade erst unserer Abteilung zugeteilt worden ist. Sein Gesicht ist totenbleich. Den Anblick der ihn hier erwartet, wird er nicht verkraften können, deswegen greife ich seinem Oberarm, schüttele den Kopf und drehe ihn ohne etwas zu sagen Richtung Ausgang. Er leistet keinen Widerstand.
Der tote Anführer liegt immer noch im Eingang.
Er starrt mich aus seinen glanzlosen Augen vorwurfsvoll an, fragt mich, warum ich ihn dazu gezwungen habe. Ich kann nur wegschauen und ihm die Augen für immer schließen.
Dann stolpere ich wieder hinaus ins Licht der Sonne und raus zu dem Gestank der Leichen, der mittlerweile über allem liegt, ich muss Stunden in dem Gebäude verbracht haben, auch wenn es mir kurz vorkam. Unsere Hilfstruppen, unsere Sklaven sind dabei mit stoischer Miene und aschfahlen Gesichtern die Leichen der Märtyrer, der Wahnsinnigen, über die Mauern hinab zum Schwarzem Meer zu werfen. Denn hier oben gibt es keine Möglichkeit so viele Menschen zu begraben und sie müssen schnell hier raus, bevor sie alles vergiften und die Festung unbewohnbar machen.
Die Vorstellung jemand könnte hier übernachten, kommt mir allerdings absurd vor. Warum sollte jemand hier Schlaf finden, in einem Gemäuer in dem so viele unglückliche Seelen gefangen sind, ohne Hoffnung auf Erlösung?
Welche Albträume denjenigen hier erwarten mögen?
Flavius Silva geht an mir vorbei. An seinem Gesicht ist nichts abzulesen. Für ihn scheint es Alltag zu sein, so benimmt er sich. Doch später hörte ich, er habe bis auf seinen engsten Vertrauten alle aus der Halle mit den Kinderleichen geschickt und wäre dann ebenfalls in Tränen ausgebrochen, wäre zu der Leiche Eleazar ben Ya´ir gegangen. Denn er war es wirklich, der auf der Schwelle lag und hätte ihn angeschrieen, hätte Antworten von ihm gefordert, warum er ihm das angetan hätte, warum er uns zu Mördern gemacht hat. Die Antworten lassen noch immer auf sich warten, nur eine kleine Inschrift am Tor war zu finden:
„Masada darf nie wieder fallen!“
Rom hat einen wahrhaft großen Sieg errungen.

Ein Schrei gellt durch die Nacht und lässt mich hochschrecken. Ein hoher spitzer Schrei. Einer voll Qualen. Ein Schrei des Todes.
Doch ist es nicht der Ruf eines Ermordeten oder Gefallenen, nein dieser Todesschrei stammt von einem der sich selbstgerichtet hat.
Genau wie ich, wurde er sicher von dem gequält, was er in der Festung gesehen hat. Sah er immer wieder die Leichen der Kinder vor seinen Augen, wie sie mit aufgeschnitten Kehlen in den Armen ihrer Mütter lagen.
Babys gehalten von ihren Müttern, sich an sie schmiegend, Schutz suchend. Nur kleine Rinnsale von Blut an ihrem Hals.
Sie waren unschuldig. Sahen so friedlich aus, als ob sie schliefen.
Manche von uns versuchen ihr Gewissen zu beruhigen, in dem sie behaupten, als zukünftige Sklaven wäre es ihnen schlechter ergangen, es wäre besser für sie gewesen so früh zu sterben. Doch sieht man in ihre Augen sind sie genauso leer, wie die der anderen. So leer wie die meinen. Ich habe viel in meinem Soldatenleben gesehen, viele Grausamkeiten habe ich selbst begangen im Namen Roms, doch erst jetzt fühle ich mich zum ersten Mal als Mörder. Fühle mich beschmutzt, durch den Tod der Reinheit eines Kindes und so oft ich mich auch wasche, diesen Dreck werde ich nicht los. Er ist für immer in meine Seele eingebrannt. Ich werde mit ihm leben müssen. Mit mir rumtragen und jedes Mal, wenn ich in die Augen meines Kindes blicke, werde ich den kleinen Hebräer im Schoße seiner Mutter sehen und sein Blut an meinen Händen.
Nicht weit entfernt tragen sie gerade den Toten aus dem Lager.
Ich kann seine Entscheidung verstehen. Besser tot, als noch einmal Mitschuld an dem Mord und Selbstmord unschuldiger Frauen und Kinder zu sein. Getrieben von der Furcht vor uns und von ihren fanatischen Anführern.
Ich hätte er sein können. Ich wäre es beinahe gewesen.
Was meine Hand zurückhielt? Ich weiß es nicht.
Aber was es auch war, ich weigere mich, es als die schützende Hand der Götter zu sehen. Nicht nach dem ich gesehen habe wohin religiöser Wahn führen kann.
Nennt es lieber Moral oder Gewissen, aber niemals göttlichen Beistand, das wäre verlogen, denn diese Frauen und Kinder hätten ihre Hilfe eher bedurft als ich.
Ich habe nun gesehen wohin, Ruhmsucht und der Wille der Welt den Frieden zu bringen, ein „besseres“ Leben zu ermöglichen, führen kann. Gepaart mit der Gier nach Macht und Reichtum von alten Männern und dem Fanatismus der religiösen Wortführer, begibt man sich auf den direkten Weg in die Unterwelt. Jener Pfad hält nur Katastrophen, Wut, Trauer und Rachsucht bereit, bis an dessen Ende Masada steht.
Ich werde nach Rom zurückkehren, sobald ich kann und meines Vaters Platz im Senat einnehmen, damit so etwas nie wieder passiert, damit Masada nie wieder fällt. Ein zweites Masada darf es nicht geben!

Auf das der Wind in eurem Rücken, nie euer eigener sei. (alter irischer Reisegruß Icon_wink)
drakir
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Beitrag #2 |

RE: Masada
Hallo drakir

Sternchen hat mir vor einiger zeit erzählt dass du an Masada schreibst und ich hatte gehofft es bald mal lesen zu können. Jetzt ist es ja endlich soweit *freu* Bin mal gespannt

Zitat:Eine angespannte bedrückende Stille.
Ich glaube da fehlt ein komma nach "angespannte". Ich bin ja keine komma-leuchte *lach* aber so einen fehler mache ich glaube ich in jedem kapitel mindestens 1 mal

Zitat:Hier verschanzten sich jetzt schon seit drei Jahren die letzten Aufständischen, das letzte davon eingekesselt von der zehnten Legion.

Von der logik her verstehe ich den satz nicht so ganz im bezug auf "das letzte". Der zweite teil des satzes bezieht sich ja immer noch auf die letzten Aufständischen oder nicht? Müsste es dann nicht auch "die letzten" heißen beziehungsweise klänge es nicht besser wenn du es ganz weglässt? "Hier verschanzten sich jetzt schon seit drei Jahren die letzten Aufständischen, eingekesselt von der zehnten Legion."

Zitat:Gottes Volk durfte nicht versklavt werden, dass stand für ihn fest.
Ich glaub "dass" hier mit einem s statt mit zwei

Zitat:Sein Kopf sank zwischen die breiten Schultern und braunen Augen, in denen sonst immer ein helles Feuer des Glaubens brannte, blickten ins Leere.
braune

Zitat:Monate hatten sie damit verbracht eine Rampe aufzuschütten, die so breit war, dass sie Rammböcke und anderes Gerät heranführen konnten und immer noch Heerscharen ihre Soldaten darauf Platz fanden.
ihrer

Zitat:Beim Näherkommen sah er, dass es ein noch ein Junge war, gerade in das Alter gekommen, um als Mann bezeichnet zu werden.
"ein" kann weg

Zitat:Sofort legte sich die eiskalte Klaue des Bedauerns um sein Herz, doch gelang es ihm sie mit dem Feuer seines Glaubens wieder zu vertreiben.
Schöne formulierung! Die eiskalte Klaue des Bedauerns ... das hört sich wirklich klasse an Icon_smile

Zitat:Ein wichtigeren Auftrag wirst du niemals bekommen!“
Einen

Zitat:Er allein war fähig, die Last zu tragen, die damit einherging, niemand sonst und er bedankte sich bei seinem Gott, für den Mut den er ihm verliehen hatte.

Ein komma nach "Mut"

Zitat:Selbst als Flavius Silva, unser Kommandeur, eine Mauer um den Berg ziehen ließ, damit keiner mehr hinaus- oder hineinkäme und begann die Angehörigen der Eingeschlossenen mit Katapulten in die Festung schießen zu lassen, lebend, haben sie nicht nachgegeben.

Den satz hab ich mehrmals lesen müssen weil er wie ich finde etwas holprig klingt. Hier ist ein vorschlag wie du ihn ändern könntest. Aber wie gesagt alles nur vorschläge Icon_smile
Selbst als Flavius Silva, unser Kommandeur, eine Mauer um den Berg ziehen ließ, um zu verhindern, dass jemand hinein - oder hinausgelangte und damit begann die noch lebenden Angehörigen der Eingeschlossenen mit Katapulten in die Festung schießen zu lassen, haben sie nicht nachgegeben.

Zitat:Der Kampf steht bevor und die Disziplin erhält wieder Einzug in unsere Reihen, jetzt wird das folgen, wofür ausgebildet sind, worauf wir die ganze Zeit an diesem götterverlassenen Ort gewartet haben, wofür geschaffen sind.
Ich glaube man sagt "Einzug halten" statt "erhalten"
Und es fehlt ein "wir" nach "wofür"

Zitat:Nein, Stück für Stück entsteht ein Spalt. Eine Lücke von vielleicht einem Schritt entsteht zwischen den Toren, nicht mehr.
Hier hast du zweimal kurz hintereinander das wort "entsteht" Ich würde es im zweiten vielleicht durch "öffnet" ersetzen. Also: Eine Lücke von vielleicht einem Schritt öffnet sich zwischen den Toren, nicht mehr.

Zitat:Das Tor zu Unterwelt hat sich hier geöffnet, schlimmer kann es auch dort nicht sein.
zur

Zitat:Sein Gesicht ist kreidebleich, sein Blick gehetzt, er muss wahrhaft schreckliches gesehen habe und bevor ich ihn anrufen kann, was los sei, fällt er auf die Knie und übergibt sich.

haben

Zitat:Doch auf mich wartet er nicht, dessen bin ich mir sicher, aber was ist es, was mir so sehr Angst macht.

Hier würde ich am satzende ein "?" setzen denn eigentlich stellt der ich-erzähler sich diese frage ja

Zitat:Ich betrete einen große Halle gestützt von Säulen und von dämmrigen Licht erhält.
eine
Komma nach "Halle"

Zitat:Ich achte nicht mehr darauf wohin ich meine Schritte setze, geht direkt an den anderen vorbei und dann sehe ich es endlich in seinem ganzen Schrecken.
gehe

Zitat:Nein, es sind Frauen, die Frauen der Hebräer und was es noch schlimmer macht, ebenso liegen ihrer Kinder dort tot vor mir.
ihre

Zu deiner ganzen geschichte kann ich nur eins sagen: Wow!
Ich bin wirklich beeindruckt wie du das alles festgehalten hast. Die ganzen emotionen die bis ins kleinste detail ausgefeilt sind mal davon abgesehen von den ganzen recherchen die du wohl unternommen hast. Das ganze wirkt so lebendig als hätte man es vor augen und wäre zeuge des ganzen geschehens gewesen.
Ich muss sagen ich kenne keine einzelheiten von masada deswegen könnte ich jetzt nicht sagen ob etwas historisch falsch ist aber ich glaube nicht dass dem so ist dafür hast du sicher zu gut recherchiert.
Der welchsel der personen ist dir gut gelungen!
Zuerst ist alles beschrieben aus der sicht von Eleazar ben Ya'ir und dann wechselt es auf einmal zu dem römischen ich-erzähler der aus seinem albtraum hochschreckt und sich das ganze geschehen noch einmal vor augen führt. Der leser sieht durch seine augen das was er gesehen und erlebt hat und das ganze gewinnt an eindruck dadurch dass du es in der gegenwart schreibst. Exzellente idee ich muss schon sagen! Mir gefällt dieser stil wirklich gut und ich glaube ausdrucksstärker hättest du es nicht machen können.
Ein paar rechtschreibfehler hab ich gefunden aber die stören nicht weiter. Ansonsten ist dein text meist flüssig zu lesen und man kann beinahe nicht mehr aufhören weil du die spannung ab dem zeitpunkt ab dem die römer merken dass etwas nicht stimmt immer weiter und weiter steigerst.
Alles in allem kann ich deswegen nur sagen dass ich es wirklich wirklich klasse finde!

Viele liebe Grüße,
Fay


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Beitrag #3 |

RE: Masada
Hallo Fay,

vielen Dank für deinen tollen Kommentar. Habe mich unheimlich drüber gefreut. Vor allem, dass der Stil, den ich hier verwende, so gut bei dir ankommt, freut mich echt.

Zitat:Der leser sieht durch seine augen das was er gesehen und erlebt hat und das ganze gewinnt an eindruck dadurch dass du es in der gegenwart schreibst.
Genau das hatte ich gehofft. *freu*

Hmm, irgendwie fällt mir zu positiven Kommis nie ein, was ich schreiben soll, kann da schlecht was zu schreiben, ist also keine Faulheit, dass meine Antowrt so kurz ausfällt.

Aber ich habe ja wenigstens noch eine Frage zu klären, fällt mir auf.Icon_smile

Zitat:Zitat:
Hier verschanzten sich jetzt schon seit drei Jahren die letzten Aufständischen, das letzte davon eingekesselt von der zehnten Legion.


Von der logik her verstehe ich den satz nicht so ganz im bezug auf "das letzte". Der zweite teil des satzes bezieht sich ja immer noch auf die letzten Aufständischen oder nicht? Müsste es dann nicht auch "die letzten" heißen beziehungsweise klänge es nicht besser wenn du es ganz weglässt? "Hier verschanzten sich jetzt schon seit drei Jahren die letzten Aufständischen, eingekesselt von der zehnten Legion."

Damit meinte ich das letzte der drei Jahre, mal sehen, ob mir da noch was bessres einfällt.

So, das wär´s. Auf jeden Fall vielen Dank für deinen tollen Kommi.

LG,
Drakir

Rechtschreibfehler habe ich dann mal korrigiert, beim nochmaligen Lesen sind mir sogar noch selbst welche aufgefallen, ganz stolz auf mich bin, da ich sowas meistens überlese.Mrgreen

Auf das der Wind in eurem Rücken, nie euer eigener sei. (alter irischer Reisegruß Icon_wink)
drakir
und seine Werke

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Beitrag #4 |

RE: Masada
hallo drakir,

wie schön, dass es mal wieder was neues von dir gibt.

Zitat:Die Welt hielt den Atem an, gebannt ihren Blick auf jenen Ort gerichtet, der so weit von allem entfernt und doch jetzt in den Mittelpunkt des Interesses gerückt war.

beim unterstrichenen teil, bin ich ein wenig ins stolpern geraten. vorschlag: "Die Welt hielt den Atem an, richtete gebannt ihren Blick auf jenen Ort, ...." liest sich mMn etwas flüssiger.

Zitat:Sein Kopf sank zwischen die breiten Schultern und braune Augen, in denen sonst immer ein helles Feuer des Glaubens brannte, blickten ins Leere

wie sieht das denn aus, wenn der kopf zwischen die schultern sinkt? außerdem fehlt der punkt am ende des satzes.

Zitat:Beim Näherkommen sah er, dass es noch ein Junge war, gerade in das Alter gekommen, um als Mann bezeichnet zu werden.

ich finde das wiederspricht sich ein wenig. entweder ist er ein junge, oder eben nicht mehr. ein kleinwenig umformulieren reicht bestimmt. ich versuch mich mal an einem vorschlag: "... dass es noch ein Junge war, gerade in das Alter gekommen, um ein Mann zu werden." so ist es mMn deutlicher, dass er irgendwo "dazwischen" ist.

Zitat:Der Junge, dessen Name unwichtig geworden war,

über seinen namen wurde bisher noch gar nicht nachgedacht. aber dein satz klingt so, als wäre sein name irgendwann schonmal wichtig gewesen.

Zitat:Er allein war fähig, die Last zu tragen, die damit einherging, niemand sonst und er bedankte sich bei seinem Gott, für den Mut, den er ihm verliehen hatte.

schon das "er allein" sagt au das es "niemand sonst" kann. deshalb ist das "niemand sonst" überflüssig.Icon_smile

Zitat:Zwei Monate ist es schon her, seit dem Tag an dem wir Masada erstürmt haben

irgendwie stimmt hier bei der formulierung was nicht. entweder: "Zwei Monate ist es schon her, seit wir Masada erstürmt haben" oder: "Zwei Monate liegt der Tag zurück an dem Masada erstürmt haben"

Zitat:dann lacht er laut und schallend und leises Gelächter erhebt sich in den Reihen der Männer. Der Humor der Todgeweihten.

der satz liest sich mit den beiden "und" nicht so schön. ich würde aus dem letzten ein komma machen.

Zitat:ziehen an den Schnallen der Rüstung, rücken das schwere eckige Schild auf ihrem Arm zurecht

hier ist dir ein punkt abhanden gekommen. wahrscheinlich im schlachtengetümmel untergegangen. Icon_smile

Zitat:Die Gespräche verstummen, jetzt wird es sobald sein,

"sobald sein" den ausdruck kenne ich nicht. ich kenne nur "es wird bald soweit sein", was aber nicht bedeutet, dass deins falsch ist.

Zitat:... nur wenig Licht findet hier durch die offenstehende Tür rein.

ich finde "hinein" hört sich noch ein bisschen runder an, als "rein".

Zitat:Jetzt krabbeln Fliegen über sie, werden sich an ihnen nähren, jegliches Leben fortnehmen, bis nichts mehr über ist.

bis nichts mehr übrig ist

Zitat:Doch sieht man in ihre Augen sind sie genau so leer, wie die der anderen.

genauso

ich bin beeindruckt. zuerst hielt ich deinen "experimentellen" stil für schwer zu lesen, aber der inhalt hat mich irgendwie mitgezogen und ich habe gemerkt, dass ich mich einfach nur dran gewöhnen musste. an diese langen und verschachtelten sätze. meistens hatte ich nur ein paar "kosmetische" dinge zum anmerken. du hast es wirklich konsequent durchgehalten. *lob*

mein geschichtliches wissen lässt mich in bezug auf masada leider im stich, deshalb kann ich die historische korrektheit jetzt leider nicht beurteilen. aber ich denke mal, sowas ist recht rechercheintensiv und ich finds toll, dass du dir da offensichtlich soviel mühe gegeben hast.

mittendrin hast du einen perspektivenwechsel. zunächst beschäftigen wir uns mit eleazar und seinen vorbereitungen zu der schlacht. ich hab mich noch gefragt, warum er seinen gott um verzeihung bittet nur, weil er eingreifen und masada retten will. aber das klärt sich dann ja. und zwar aus der sicht eines römers geschildert. wie dein erzähler heißt erfahren wir, glaube ich, nicht. es fallen zwar jede menge andere rörmische namen, aber seiner nicht. aber das macht nichts. das grauen was ihn in masada erwartet und seine gefühle dabei, sind trotzdem sehr deutlich geworden. auch die konsequenzen die er daraus zieht, sind nachvollziehbar.
tja, und was die hebräer getan haben ... ist mMn auch nachvollziehbar. sie sind lieber tot, als sklaven zu sein.

das einzige was ich noch anzumerken habe ist, dass dein text recht kompakt ist. die einzige leerzeile hast du glaube ich, an der stelle wo der perspektivenwechsel ist und noch eine kurz vor dem ende. ich hätte mir einfach mehr davon gewünscht. Icon_smile

lg

Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #5 |

RE: Masada
Hallo Lady,

schön dich unter meiner Geschichte zu finden.
Erstmal Danke für deinen Kommentar und dass du dir augenscheinlich soviel Mühe damit gegeben hast.
Ein paar deiner Vorschläge habe ich umgesetzt, bei den anderen überlege ich noch, ob ich es nicht besser so lasse, wie es ist.

Zitat:du hast es wirklich konsequent durchgehalten. *lob*
Danke. *freu*

Zitat:mein geschichtliches wissen lässt mich in bezug auf masada leider im stich, deshalb kann ich die historische korrektheit jetzt leider nicht beurteilen. aber ich denke mal, sowas ist recht rechercheintensiv und ich finds toll, dass du dir da offensichtlich soviel mühe gegeben hast.
Ich habe versucht soviel wie möglich zu recherchieren, trotzdem konnte ich nicht alles rausfinden, musste also teilweise auf meine Vorstellung zurückgreifen. Die Kernereignisse und die beiden Heerführer hat es aber gegeben, genauso wie die Umstände dem Geschehenen entsprechen. (Also Rampe, Selbstmord usw.) Flavius Silva soll auch mit dem toten Eleazar ben Ya´ir gesprochen haben.

Zitat:wie dein erzähler heißt erfahren wir, glaube ich, nicht. es fallen zwar jede menge andere rörmische namen, aber seiner nicht. aber das macht nichts.
Aus zwei Gründen hat er keinen Namen.
1. ist der offensichtliche. Wenn man selbst berichtet, erwähnt man eigentlich nicht seinen Namen.
2. Wollte ich ihm keinen Namen geben, damit er einer von vielen ist, nichts besonderes. Er sollte erstmal ein einfacher Soldat sein, ohne besondere Kennzeichen oder Namen.

Zitat:das grauen was ihn in masada erwartet und seine gefühle dabei, sind trotzdem sehr deutlich geworden. auch die konsequenzen die er daraus zieht, sind nachvollziehbar.
tja, und was die hebräer getan haben ... ist mMn auch nachvollziehbar. sie sind lieber tot, als sklaven zu sein.
Das ist für mcih das Größte Lob, das ich bekommen konnte. Das zu schaffen war mein Ziel bei der Geschichte und ich freu mich wie ein Schneekönig, dass ich das geschafft habe.

Zitat:das einzige was ich noch anzumerken habe ist, dass dein text recht kompakt ist. die einzige leerzeile hast du glaube ich, an der stelle wo der perspektivenwechsel ist und noch eine kurz vor dem ende. ich hätte mir einfach mehr davon gewünscht. Smile
Hmm, mal sehen, ob ich da noch was ändere, denn im Prinzip sind es ja auch nur drei Abschnitte.

Wie ich schon bei Fay geschrieben habe, weiß ich bei positiven Kommis nie, was ich schreiben soll.
Also sage ich noch einmal ganz lieb Danke für deinen Kommi und es freut mich wirklcih, dass dir die Geschichte gefallen hat. Icon_smile

LG,
Drakir

Auf das der Wind in eurem Rücken, nie euer eigener sei. (alter irischer Reisegruß Icon_wink)
drakir
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Beitrag #6 |

RE: Masada
Hi drakir,
ich hab ja schon lange nichts mehr von dir gelesen, und nachdem in der shoutbox erfreut dein Masada gelobt wurde, dachte ich mir, ich schau mal rein. Icon_wink Ist ja ganz schön lang. Naja, frisch ans Werk. Icon_smile
Wie immer textliche Anmerkungen zuerst, dann mein Fazit.

Zitat:Hier verschanzten sich jetzt schon seit drei Jahren die letzten Aufständischen, das letzte davon eingekesselt von der zehnten Legion.

- hm, worauf bezieht sich dieser Teilsatz? Auf die Aufständischen? Dann eher "die" statt "das", oder?

Zitat:Die Römer hatten eine mehrere Meilen lange Mauer um das schwer zugängliche Plateau, auf dem die Festung stand, gezogen, um die Verteidiger von der Außenwelt abzuschneiden.
- auch hier bin ich wieder etwas verwirrt. Verteidiger wovon? Des Plateaus? Eben waren sie noch Aufständische, Verteidiger klingt indes nach rechtmäßigen Besitzern, wenn du verstehst was ich meine.

Zitat:Die Bewohner der Festung waren praktisch eingekerkert im höchsten Gefängnis des römischen Imperiums.

- Ah so *Licht über Kopf betracht*

Zitat:Eleazar ben Ya´ir starrte hinab auf das Lager der Römer, sein Dolch lag ihm schwer an der Hüfte und er konnte sein Gewicht mehr als sonst, als eine Belastung fühlen.
- Hier würd ich etws umformulieren, weil mich diese Belastung stört und ich es auch nicht so schön deutlich finde, was genau du meinst.
*... Römer. Schwer lag ihm sein Dolch an der Hüfte, das Gewicht spürbarer als sonst, wie ein Sinnbild der Last, die auf ihm lag.

Zitat:Masada, uneinnehmbar schien ihm früher die Anlage.
- würde hier "war ihm die Anlange früher erschienen" nehmen, weil es zeitlich logischer ist und besser klingt, finde ich.

Zitat:Und jetzt? Jetzt musste er mit ansehen wie die Römer die Mauern wohl bald zu Fall bringen würden.
- das würd ich etwas dramatischer gestalten. Vielleicht auch mit den Bild oder ner Metapher. Icon_confused Leider fällt mir gerade nichts ein, aber du findest da bestimmt was. *keine Zweifel hab*

Zitat:Nur noch wenige Stunden und seine Feinde würden sich in einer endlosen Reihe hier herauf wälzen, um wie einst die Heuschrecken in Ägypten über alles herzufallen und zu vernichten.
- finde das "hier" etwas störend, da es unschön klingt. Besser wäre "den Berg hinauf" oder du lässt es ganz weg, da ja eigentlich logisch ist, wo die Maschinen hinwollen.

Zitat:Nur drei schmale Wege (...) Aber leichter war es dadurch nicht geworden.
- Diesen langen Teil würd ich weiter nach oben packen, da wo er ins Tal blickt, dann erst seine Wut und Frustration mit dem leeren Blick etc. Passt besser, denn so wirkt es irgendwie dazwischen geschoben.

Zitat:„Herr, verzeihe mir, dass ich mir anmaße dein Werk zu tun, aber unsere Not ist groß und es ist der einzige Weg, der uns noch offen steht, angesichts unseres übermächtigen Feindes. Vergib meiner Seele!“
- Da kommt ein Komma, und warum "Vergib meiner Seele" und nicht "Vergib mir"? Die Seele ist ja was Abstraktes, sie handelt ja nicht sondern der Mensch.

Zitat:Es war nur ein kurzes Gebet, aber die ganze Kraft seines Glaubens fand sich in diesen wenigen Worten.
- Das find ich persönlich etwas überflüssig, da ja rüberkommt, dass er sehr gläubig ist. Du könntest zur Verstärkung ein "inbrünstig" oder Ähnliches einbauen, wenn du erwähnst, dass er betet.

Zitat:Sofort legte sich die eiskalte Klaue des Bedauerns um sein Herz, doch gelang es ihm sie mit dem Feuer seines Glaubens wieder zu vertreiben.
- das ist ein sehr starkes Bild für Bedauern. Ich würde sowas für Schmerz oder Trauer nehmen, aber das ist wohl Geschmackssache.

Zitat:Dann beeilte er sich seinem Auftrag nachzukommen.
- sich, ...

Zitat:Eleazar sah ihm nach. Heute war die Nacht der Entscheidung gewesen und er hatte sie ganz alleine treffen müssen.
- Ich würd hier einfach schreiben: "Heute war die Nacht der Entscheidung." Sie ist ja noch nicht vorrüber, und das er sie alleine getroffen hat, wissen wir ja. Icon_wink

Zitat:Zwei Monate ist es schon her, seit dem Tag an dem wir Masada erstürmt haben und noch immer erwache ich schweißgebadet.
- das holpert in meinen Ohren.
Vorschlag: *Zwei Monate ist es her, dass wir Masada ...
oder *Zwei Monate ist der Tag her, an dem wir...
Ich tendiere zu erster Version, da der Tag ja nicht so ausschlaggebend ist, wenn du bereits Monate drin hast.

Zitat:Ich schließe meine Augen und doch kann ich sie nicht verschließen, vor dem was ich erblickte.
- damals erblickt/zu sehen bekommen habe

Zitat: Es lässt mich nicht los. Mein inneres Auge ist immer da und sieht.
- Würd das rausnehmen, obwohl eigentlich der ganze Satz überflüssig ist, immerhin steht die Aussage schon mehrmals davor.

Zitat:Aufrecht sitze ich dann da, atme tief ein, versuche mich zu beruhigen und hoffe, dass ich allein bleibe, wenn ich wieder in den unruhigen Schlaf falle, der mich erwartet. Die Albträume liegen dann schon auf der Lauer und warten auf mich, hetzen mich wie Hyänen das Wild.
- ist eine inhaltliche und wörtliche Doppplung.

Zitat:Jede Nacht kehrt die Erinnerung wieder, ist es der gleiche Traum, der mich quält. Aufs Neue muss ich Nacht für Nacht die Stunden jenes Tages durchleben. Aber ich sehe ihn nicht nur vor mir ablaufen wie ein Theaterstück. Nein, dieser Traum ist mehr, er ist real, ich bin wieder da, im Sand und Staub vor der Festung und warte erneut darauf, dass die Sonne aufgeht und unser Angriff beginnt.
- wenn ich diesen Abschnitt mit dem zusammen nehm, was von hier bis zum Anfang steht, ist es mir viel zu viel Text, der sich inhaltlich nur um die Albträume dreht. Du sagst immer wieder das selbe, nur mit anderen Worten. Hier wäre in meinen Augen weniger deutlich mehr.

Zitat:Aber nichts von alldem zusammen erlebten, hat uns auf den heutigen Tag vorbereiten können.
- fehlt da nicht was? Klingt irgendwie seltsam. Icon_confused

Zitat:Ich bezweifele die Möglichkeit von so etwas.

- was bezweifelt er? Der Satz fügt sich irgendwie nicht an den vorherigen.

Zitat:In der Ferne höre ich erneut einen Bären, unser Wappentier wütend, anklagend aufschreien. Er verabscheut, verlässt uns.
- Bär?? O.o Wo kommt da jetzt ein Bär her? Meines Wissens nach kommt der Bär in der römischen Glaubenswelt nicht vor. Icon_confused
Und warum nun plötzlich Präsens?

Zitat:Ich suche meinen Platz in der Aufstellung neben Antonius und Lucius, einer der „Neuen“, die allerdings auch schon mehrere Monate bei uns sind.
- eher zwischen, oder?

Zitat:„Na, dann wollen wir euch kleinen Jungs mal zeigen, was es heißt dem Tod ins Auge zu sehen. Aber nicht, das ihr euch ins Gewand macht, habt ja schließlich nicht eure Windeln dabei!“

- Gewand und Windel passt für mich nicht. Dann eher Robe/ Rüstung und Untergewand oder so, Windel ist zu modern.

Zitat:Wie immer lacht er dabei laut und schrill und wie immer antwortet einer der „Neuen“: „Du alter Sack bist doch bloß neidisch, dass du bald nicht mehr für Rom kämpfen kannst, da du ja jetzt schon einen Gehstock brauchst!“
- neidisch, dass er nicht kämpfen kann?
Ist das nicht unlogisch? Er will doch kämpfen, oder nicht?

Zitat:„Die Götter wirst du da draußen nicht finden, nur Hitze und Staub. Und der einzige Schatten, der dir Kühlung spendet, wird von den Wolken von Pfeilen der verdammten Hebräer stammen!“

- ich weiß, was du meinst, aber es klingt ziemlich verkorkst. Wie wäre es mit Pfeilhagel oder etwas in der Art?

Zitat:Antonius´ mächtige Pranke geht auf die Schulter des „Kleinen“ runter, die letzten Worte hat er laut gesprochen, damit auch die anderen sie mitbekommen, dann lacht er laut und schallend und leises Gelächter erhebt sich in den Reihen der Männer.
- warum hier die ganzen Kommas, zwischen den Sätzen??
Und formulierungstechnisch würd ich ein "fiel auf die Schulter" nehmen, denn geht runter klingt einfach nur schlecht. Sorry.

Zitat:ziehen an den Schnallen der Rüstung, rücken das schwere eckige Schild auf ihrem Arm zurecht.
- *g* den Schild Icon_wink den Schild.
Das Schild steht auf der Straße, der Schild ist das, was man zur Verteidigung trägt.

Zitat:Als wir in Schussreichweite der Verteidiger kommen, heben die Ersten ihre Schilde, in Erwartung von hernieder prasselnden Pfeilen, aber es kommen keine.
- Schussweite oder Reichweite reicht, denke ich.

Zitat:Die Frage was uns da oben erwartet schwebt über allem, warum sie nicht angreifen, uns so einfach bis zu den Mauern gelangen lassen.
- das muss in Kommata

Zitat:Es wäre soviel einfacher ruhig zu bleiben, würden Pfeile und Speere oder andere Gegenstände auf uns niederprasseln.
- *g* ja genau, da bleib ich auch immer total ruhig. Trotzdem muss auch hier ein Komma hinter "einfacher"

Zitat:Meine Abteilung nimmt ihren Platz vor dem Haupttor ein, geht davor in Stellung darauf wartend, dass es später von innen von unseren Truppen geöffnet wird, denn vor ihm ist kein Platz für einen Rammbock.
- Komma nach "Stellung".

Zitat:Die Belagerungstürme werden an die Mauer gebracht, die Rammböcke wummern gegen Mauern und Nebentore.
- nicht gegen das Haupttor?
Warum stehen da nur die Soldaten und keine Rammböcke?

Zitat:Selbst als Flavius Silva, unser Kommandeur, eine Mauer um den Berg ziehen ließ, damit niemand mehr hinaus- oder hineingelangte und damit begann die Angehörigen der Eingeschlossenen mit Katapulten lebend in die Festung schießen zu lassen, haben sie nicht nachgegeben.
- Wie fies ist das denn??

Zitat: Ihr Stolz und ihr fanatischer Glaube an ihren Gott verbot es ihnen sich zu ergeben.
- Komma nach "ihnen"

Zitat:Manch einer von uns hat an jenem Tag, glaube ich mehr Tränen vergossen, als die Hebräer.
- Komma nach "ich"

Zitat:Denn sie haben uns dadurch zu Mördern gemacht, statt uns ehrenhaft kämpfen und sterben zu lassen.
- eine Vorschau in der Rückblende? Oder Rückblende in der Rückblende. Sehr verwirrend. Warum nimmst du das vorweg?

Zitat:Neben mir erhebt sich Geflüster.

- Würd hier "um mich herum" schreiben, da ja nicht nur sein Nebenmann flüstert, oder?

Zitat:Ängstlich und voll Furcht verlassen die Worte trockene, spröde Lippen, geprägt von den Alpträumen, die man einst als Kind hatte.
- den NAchsatz finde ich hier irgendwie unpassend. Was haben denn bitte Kinderalbträume mit der jetzigen Angst zu tun? Wenn du schon einen Nachsatz willst, dann bezieh dich doch auf alte Kriegsgreultaten. Davon haben die bestimmt schon einige gesehen.

Zitat:„Die Götter mögen uns beistehen, dieser Ort ist verflucht. – Die Hebräer haben Dämonen beschworen! Sie werden uns jagen“Diese und ähnliche Sätze sind vereinzelt zu hören, während wir immer länger warten.
- Wenn es vereinzelte Sätze sidn, würd ich das auch an der Zeichensetzung zeigen. Entweder durch "-" zwischen den Sätzen, oder indem du jeden Satz einzeln in " " " packst.

Zitat:Wir warten!
- das Ausrufezeichen ist hier zu viel des Guten, denn es steht ja schon einzeln. Reicht als Betonung voolends aus.

Zitat:Dann endlich hören wir wie die schweren Riegel des Tores gelöst werden, die ersten Rufe nach den Offizieren sind aus dem Innern zu hören.
- Komma nach "wir"

Zitat:Ungeduldig versuchen alle einen Blick in das Innere der Festung zu erhaschen, die ersten stürmen los, um zu helfen die starken hölzernen Tore aufzustemmen, auch ich bin unter ihnen.

- Komma nach "helfen"

Zitat:Wir kommen abrupt zum Halt, als zwei einfache Legionäre sich an das Holz klammernd aus der Festung taumeln, ihren Pilum und Schild tragen sie nicht mehr, dafür laufen Tränen durch den Staub ihrer Wangen hinab, sie schluchzen, aber scheinen es nicht wahrzunehmen, schwer sind ihre Schritte und kurz vor mir bricht einer von ihnen zusammen und weint, salzige Tränen rinnen sein Gesicht hinab, graben sich in den Dreck auf seiner Haut, wie ein kleiner angeschwollener Fluss in die Gebeine der Erde nach der Schneeschmelze.
- "zum stehen" wäre hier schöner. oder "bleiben abrupt stehen"
Ansonsten zähle ich hier eins, zwei, drei (mindestens) Hauptsätze, die du hier zu einem völlig unnötigen und unschönen Mammutsatz verbunden hast. Außerdem kommt das Bild mit den Tränen, die über den Dreck der Wangen laufen und Spuren hineingraben, zweimal vor.

Zitat:Alles was er jemals zu sich genommen hat, scheint er willens zu sein wieder von sich zu geben, sein Würgen hört nicht auf.

- *zu sein,

Zitat: setze ich meine Schritte zwischen den toten Hüllen, streife kalte Hände, stolpere beinahe über die Leiche eines Knaben, zu jung um schon tot zu sein.

- "zwischen die toten Hüllen" und "zu jung, um ..."

Zitat:Den Willen nicht beizugeben, sondern zu triumphieren über uns, die verhassten Römer, die Heiden.

- *Den Willen, nicht nachzugeben

Zitat:Nur wenige Öllampen spenden ihr flackriges Licht und die Sonne findet nur durch wenige Öffnungen ihren Weg hier hinein.
- "flackerndes Licht" und die Formulierung mit dem "wenigen Licht, das seinen Weg hinein findet" hast wenige Sätze weiter oben mit der Tür.

Zitat:Das Summen von vielen Fliegen liegt in der Luft und trägt dazu bei, den Raum sehr beengend zu machen.
- Wenn man das Summen hören kann, ist es klar, dass es viele sein müssen, ist hier also überflüssig.

Zitat:Säure steigt in meinem Hals hoch, ich versuche sie runterzuschlucken, doch es geht nicht, ich kann mich gerade noch umdrehen und schon verlässt mein Mageninhalt meinen Körper, ich kann nicht aufhören zu würgen, bis auch das letzte bisschen hinausgekommen ist.
- Komma nach "versuche"
Von den langen Vielsatzkonstruktionen rede ich besser gar nicht mehr.

Zitat:Keiner der anderen scheint Notiz von mir zu nehmen, kein tröstendes Wort keine aufmunternde Geste, alle starren weiter vor sich hin oder wanken unsicher aus dem Gebäude.
- Komma nach "Wort"

Zitat:Jetzt krabbeln Fliegen über sie, werden sich an ihnen nähren, jegliches Leben fortnehmen, bis nichts mehr übrig ist.
- Man könnte die Toten natürlich auch begraben, udn außerdem ist die frage, was mit den frauen und Kindern geschehen wäre, hätten die Römer sie erwischt. Tot, Demütigung und Vergewaltigung gehören aj zum Kriegsalltag, leider.

Zitat:Erst nachdem ich alles in mich aufgesogen habe, mich bei jedem Kind und bei jeder Frau hingekniet und ein stummes Gebet gesprochen habe, wage ich es das Gebäude wieder zu verlassen.
- zu welchem Gott betet er denn da?

Zitat:Denn hier oben gibt es keine Möglichkeit so viele Menschen zu begraben und sie müssen schnell hier raus, bevor sie alles vergiften und die Festung unbewohnbar machen.
- Möglichkeit, so viele

Zitat:Die Vorstellung jemand könnte hier übernachten, kommt mir allerdings absurd vor.

- absurd finde ich hier viel zu schwach für das was dort passiert ist.

Zitat:Denn er war es wirklich, der auf der Schwelle lag und hätte ihn angeschrieen, hätte Antworten von ihm gefordert, warum er ihm das angetan hätte, warum er uns zu Mördern gemacht hat.
- Waren sie je was anderes?

So, endlich bin ich durch. Lange genug hat es ja gedauert bei der Länge des Textes. Icon_wink
Inhaltlich gefällt mir die Idee, die Geschichte der Festung auf diese Art und Weise zu erleben, ihr ein Gesicht zu geben, doch an der Umsetzung scheitert es dann leider in meinen Augen.
Das liegt zum einem and dem seltsamen Aufbau.
Warum stellst du den Einzug der Römer zum beispiel als Erinnerung dar, es wäre genauso gut als "in time" Erlebnis möglich gewesen. In drei Teilen, Der Anführer der Zeloten, der Einmarsch in die Festung, Albtraum und Ende. Das hättest hättest du auch gleich als normalen Text schreiben können.
Des Weiteren finde ich es seltsam, dass du mittendrin die Zeiten wechselst. So ist der Anfang im Präteritum, die Geschichte des Römers allerdings im Präsens. Ach hast du im Text selbst einige Zeitfehler.
Stilistisch finde ich es ganz okay, doch hast du manchmal holprige Formulierungen drin, Wiederholungen, oft viel zu lange Sätze, die man hätte unterteilen können.
Auch finde ich die Einführung in die Erinnerung viel zu lang, da wird zu oft das selbe mit anderen Worten gesagt.
An manchen Stelle fehlen mit schöne Bilder, sie schreiben gerade zu danach, da hast du meines Erachtens einiges verschenkt.
Die Handlungsweise der Römer bleibt mir ebenfalls verschlossen. Wie alle Soldaten erschaffen sie Tod und Zerstörung, Morden und Vergewaltigen, oft sind auch Kinder ihre Opfer. Das ist nicht schön, aber nun mal die Wahrheit, und nun erbrechen sie sich, weil da welche im Burghof Selbstmord begangen haben? Wohl kaum.
Das mit den Kindern kann ich in gewisser Weise nachvollziehen, doch die Frauen und Männer nicht.
Soweit ich aus meinem Lateinunterricht weiß, haben die Römer den Freitod der Juden, ihren Mut sogar bewundert. Da will deine Sichtweise nicht so Recht passen.
Es mag schon sein, dass es Soldaten gab, besonderns die Neulinge unter ihnen, die geschockt waren, ja sogar sleber den Tod suchten, doch alle?
Und auch die hartgesottenen Anführer??
Nun ja, das ist wohl Auslegungssache. Allgemein finde ich es schwierig historische Ereignisse in Prosa zu fassen.
Es ist dir auch hier in meinen Augen leider nicht gelungen, durch die Sprünge, die doch zahlreichen Fehler, und vor allem durch fehlende Lebendigkeit. Ich kannte weder die Frauen noch die Kinder, habe sie nie erlebt, da du ja nur den Anführerer der Zeloten gezeigt hast, von daher bleiben sie für mich blasse Gestalten, deren Tod mich nicht berühren kann.

LG
Adsartha

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Beitrag #7 |

RE: Masada
Hallo Adsartha,

dann will ich mich mal deinem Kommentar widmen. Ist ja ziemlich lang geworden.Icon_shocked

Zitat: Zitat:Hier verschanzten sich jetzt schon seit drei Jahren die letzten Aufständischen, das letzte davon eingekesselt von der zehnten Legion.


- hm, worauf bezieht sich dieser Teilsatz? Auf die Aufständischen? Dann eher "die" statt "das", oder?
Das wurde schon mal angemerkt. Der Teilsatz, bezieht sich auf die drei Jahre nicht auf die Aufständischen. Wäre folgendes besser: , das letzte ovn den dreien.....
Ansonsten fällt mir gerade nciht ein, wie ich es ändern könnte.

Zitat: Zitat:Die Römer hatten eine mehrere Meilen lange Mauer um das schwer zugängliche Plateau, auf dem die Festung stand, gezogen, um die Verteidiger von der Außenwelt abzuschneiden.

- auch hier bin ich wieder etwas verwirrt. Verteidiger wovon? Des Plateaus? Eben waren sie noch Aufständische, Verteidiger klingt indes nach rechtmäßigen Besitzern, wenn du verstehst was ich meine.
Hmm, für mich hat "Verteidiger" nichts mit rechtmäßig im Besitz haben zu tun. Wer angegriffen wird verteidigt sich nun mal, egal, ob ihm der Ort gehört, wo er ist, oder nicht. Allerdings gehörte die Festung tatsächlcih noch dem Volk Israel.

Zitat: Zitat:Und jetzt? Jetzt musste er mit ansehen wie die Römer die Mauern wohl bald zu Fall bringen würden.

- das würd ich etwas dramatischer gestalten. Vielleicht auch mit den Bild oder ner Metapher. Icon_confused Leider fällt mir gerade nichts ein, aber du findest da bestimmt was. *keine Zweifel hab*
Hmm spontan fällt mir da jetzt auch ncihts ein, aber ich werde auf jeden Fall drüber nachdenken. *will ja nicht das in mich gesetzte Vertrauen enttäuschen Icon_wink*

Zitat: Zitat:Nur drei schmale Wege (...) Aber leichter war es dadurch nicht geworden.

- Diesen langen Teil würd ich weiter nach oben packen, da wo er ins Tal blickt, dann erst seine Wut und Frustration mit dem leeren Blick etc. Passt besser, denn so wirkt es irgendwie dazwischen geschoben.
Hmm, werde es mal für mich ausprobieren, ob es in meinen Augen funktioniert. Wenn ja, ändere ich es,ok?

Zitat:- Da kommt ein Komma, und warum "Vergib meiner Seele" und nicht "Vergib mir"? Die Seele ist ja was Abstraktes, sie handelt ja nicht sondern der Mensch.
Die Seele ist es, die sich vor Gott verantowrten muss, wenn das jüngste Gericht kommt. Deswegen wollte ich hier Seele haben, passt für mich besser. Er bittet shcließlich um Vergebung im Jenseits und nicht um Vergebung im hier und jetzt.

Zitat: Zitat:Es war nur ein kurzes Gebet, aber die ganze Kraft seines Glaubens fand sich in diesen wenigen Worten.

- Das find ich persönlich etwas überflüssig, da ja rüberkommt, dass er sehr gläubig ist. Du könntest zur Verstärkung ein "inbrünstig" oder Ähnliches einbauen, wenn du erwähnst, dass er betet.
Dein Vorschlag ist mir einfach zu schwach, deswegen habe ich die obige Formulierung gewählt.

Zitat: Zitat:Eleazar sah ihm nach. Heute war die Nacht der Entscheidung gewesen und er hatte sie ganz alleine treffen müssen.

- Ich würd hier einfach schreiben: "Heute war die Nacht der Entscheidung." Sie ist ja noch nicht vorrüber, und das er sie alleine getroffen hat, wissen wir ja. Icon_wink
Wenn sie es immer noch ist, dann muss er die Entscheidung noch fällen, aber das hat er bereits, deswegen diese Formulierung.

Zitat: Zitat:Aufrecht sitze ich dann da, atme tief ein, versuche mich zu beruhigen und hoffe, dass ich allein bleibe, wenn ich wieder in den unruhigen Schlaf falle, der mich erwartet. Die Albträume liegen dann schon auf der Lauer und warten auf mich, hetzen mich wie Hyänen das Wild.

- ist eine inhaltliche und wörtliche Doppplung.
Stimmt, zweite "warten" kann raus.

Zitat: Zitat:In der Ferne höre ich erneut einen Bären, unser Wappentier wütend, anklagend aufschreien. Er verabscheut, verlässt uns.

- Bär?? O.o Wo kommt da jetzt ein Bär her? Meines Wissens nach kommt der Bär in der römischen Glaubenswelt nicht vor. Icon_confused
Der Bär ist das Wappentier der X.Legion. Steht ja auch da. Das hat mit der Galubenswelt nichts zu tun, mehr mit Aberglauben.

Zitat: Zitat:„Na, dann wollen wir euch kleinen Jungs mal zeigen, was es heißt dem Tod ins Auge zu sehen. Aber nicht, das ihr euch ins Gewand macht, habt ja schließlich nicht eure Windeln dabei!“


- Gewand und Windel passt für mich nicht. Dann eher Robe/ Rüstung und Untergewand oder so, Windel ist zu modern.
Ähm, Windeln gibt es schon mehrere tausend Jahre und die hießen auch so damals, Jesus wurde z.B. in Windeln gewickelt. Icon_wink

Zitat: Zitat:Wie immer lacht er dabei laut und schrill und wie immer antwortet einer der „Neuen“: „Du alter Sack bist doch bloß neidisch, dass du bald nicht mehr für Rom kämpfen kannst, da du ja jetzt schon einen Gehstock brauchst!“

- neidisch, dass er nicht kämpfen kann?
Ist das nicht unlogisch? Er will doch kämpfen, oder nicht?
Ähm, jetzt verstehe ich das Problem nicht.Icon_confused
Der Alte sagt, dass der Junge sich nicht ins Gewand machen soll, um ihn aufzuziehen und die Entgegnung des Jungen ist halt einfach eine Entgegnung auf diesen Kommentar, die halt auf das Alter des älteren anpsielt. Das er halt bald zu alt ist, u noch Rom dienen zu können. Was ist da unklar?

Zitat: Zitat:Es wäre soviel einfacher ruhig zu bleiben, würden Pfeile und Speere oder andere Gegenstände auf uns niederprasseln.

- *g* ja genau, da bleib ich auch immer total ruhig. Trotzdem muss auch hier ein Komma hinter "einfacher"
Nun ja, stell dir vor, du ziehst in einen Kampf, du weißt, das gleich alles mögliche auf dich einprasseln wird, aber nichts geschieht, nichts ist zu hören, nichts zu sehen. Also mich würde das eindeutig nervöser machen als so ein vorbeifliegender Pfeil.

Zitat: Zitat:Die Belagerungstürme werden an die Mauer gebracht, die Rammböcke wummern gegen Mauern und Nebentore.

- nicht gegen das Haupttor?
Warum stehen da nur die Soldaten und keine Rammböcke?
Steht in dem von dir Zitierten eins drüber. Da ist kein Platz für Rammböcke. Und Rammböcke wurden auch gegen Mauern eingesetzt.

Zitat: Zitat:Denn sie haben uns dadurch zu Mördern gemacht, statt uns ehrenhaft kämpfen und sterben zu lassen.

- eine Vorschau in der Rückblende? Oder Rückblende in der Rückblende. Sehr verwirrend. Warum nimmst du das vorweg?
Nö, nur die Fortführund der vorhergehenden Sätze:
Selbst als Flavius Silva, unser Kommandeur, eine Mauer um den Berg ziehen ließ, damit niemand mehr hinaus- oder hineingelangte und damit begann die Angehörigen der Eingeschlossenen mit Katapulten lebend in die Festung schießen zu lassen, haben sie nicht nachgegeben. Ihr Stolz und ihr fanatischer Glaube an ihren Gott verbot es ihnen sich zu ergeben.
Manch einer von uns hat an jenem Tag, glaube ich mehr Tränen vergossen, als die Hebräer. Denn sie haben uns dadurch zu Mördern gemacht, statt uns ehrenhaft kämpfen und sterben zu lassen.

Dachte das würde sich aus dem Text ergeben.Icon_confused

Zitat: Zitat:Ängstlich und voll Furcht verlassen die Worte trockene, spröde Lippen, geprägt von den Alpträumen, die man einst als Kind hatte.

- den NAchsatz finde ich hier irgendwie unpassend. Was haben denn bitte Kinderalbträume mit der jetzigen Angst zu tun? Wenn du schon einen Nachsatz willst, dann bezieh dich doch auf alte Kriegsgreultaten. Davon haben die bestimmt schon einige gesehen.
Für mich sind die Albträume der Kindheit stärker, da man da noch mehr Phantasie besitzt, später besonders als Soldat st man abgetumpfter, glaube ich.

Zitat: Zitat:Wir kommen abrupt zum Halt, als zwei einfache Legionäre sich an das Holz klammernd aus der Festung taumeln, ihren Pilum und Schild tragen sie nicht mehr, dafür laufen Tränen durch den Staub ihrer Wangen hinab, sie schluchzen, aber scheinen es nicht wahrzunehmen, schwer sind ihre Schritte und kurz vor mir bricht einer von ihnen zusammen und weint, salzige Tränen rinnen sein Gesicht hinab, graben sich in den Dreck auf seiner Haut, wie ein kleiner angeschwollener Fluss in die Gebeine der Erde nach der Schneeschmelze.

- "zum stehen" wäre hier schöner. oder "bleiben abrupt stehen"
Ist mir persönlcih nicht stark genug und der von mir verwendete Begriff klingt für mich militärischer.

Zitat: Zitat:Das Summen von vielen Fliegen liegt in der Luft und trägt dazu bei, den Raum sehr beengend zu machen.

- Wenn man das Summen hören kann, ist es klar, dass es viele sein müssen, ist hier also überflüssig.
Kommt drauf an, ich habe auch schon Fliegen gehört, die lauter waren als alles andere.

Zitat: Zitat:Jetzt krabbeln Fliegen über sie, werden sich an ihnen nähren, jegliches Leben fortnehmen, bis nichts mehr übrig ist.

- Man könnte die Toten natürlich auch begraben, udn außerdem ist die frage, was mit den frauen und Kindern geschehen wäre, hätten die Römer sie erwischt. Tot, Demütigung und Vergewaltigung gehören aj zum Kriegsalltag, leider.
Bei den Römern eher weniger. Die hatte eigentlich ein diszipliniertes Berufsheer und gerade die X. Legion hat einen sehr guten Ruf, zu dem wäre es in diesem Fall sicher unterbunden worden, weil sonst ein neuer Aufstand bevor gestanden hätte. Etwas was sie einfach nicht gebrauchen konnten. Es ist eine Sache bei einem Feldzug so etwas zu tun, aber wenn ein ganzes Land, in dem es vor kurzem noch einen Aufstand gegeben hat und in dem es noch brodelt, so eine Tat mitbekommen würde, würde alles wieder explodieren. Denn es wäre nach einer Belagerung passiert, die sich hingezogen hat, bei Menschen, die Achtung für ihren Mut erfuhren, auch von Römern. Ich denke nicht, dass die Römer so dumm gewsen wären, es zu Übergriffen kommen zu lassen.
Flavius Silva hat ja wohl auch mit ihnen verhandelt und ihnen versichert, dass ihnen bei Kapitulation nichts geschieht und sie nach Rom als Sklaven gebracht werden.

Zitat: Zitat:Erst nachdem ich alles in mich aufgesogen habe, mich bei jedem Kind und bei jeder Frau hingekniet und ein stummes Gebet gesprochen habe, wage ich es das Gebäude wieder zu verlassen.

- zu welchem Gott betet er denn da?
Zu einem der paar hundert der Römer, finde aber auch nciht, dass es wichtig sit, wichtig sit, dass er für die Toten betet.

Zitat: Zitat:Denn er war es wirklich, der auf der Schwelle lag und hätte ihn angeschrieen, hätte Antworten von ihm gefordert, warum er ihm das angetan hätte, warum er uns zu Mördern gemacht hat.

- Waren sie je was anderes?
Aus meiner Sicht schon. Für mich sind Soldaten keine Mörder. Ein Mörder tötet mit Heimtücke und aus niederen Beweggründen. Rache Geld, Eifersucht oder ähnlcihes. Sowas ist bei einem Soldaten nicht gegben. Sie kämpfen aus Notwendigkeit, ums eigene Überleben, wäre der andere auf ihrer Seite, wären sie Freunde. Sie werden verheizt und in den Kampf geschickt, weil die Mächtigen es wollen, nicht weil sie es wollen. Dasa ist für mich ein großer Unterschied. Oder würdest du deinen Opa als Mörder bezeichnen, nur weil er im 2.Weltkrieg aus Angst um sein eigenes Leben, auf einen Menschen geschossen und ihn möglicherweise getötet hat. Ich nciht. Denn diese Menschen und auch die meisten in anderen Kriegen, taten dies aus Angst, um ihr eigenes Leben. Aus Angst daovr, dass der andere schneller aus einem natürlcihen Schutzreflex heraus. Absicht oder sonstige Merkmale eines Mordes fehlen da völlig finde ich. Aber das ist eine andere Diskussion.

Zitat:Warum stellst du den Einzug der Römer zum beispiel als Erinnerung dar, es wäre genauso gut als "in time" Erlebnis möglich gewesen. In drei Teilen, Der Anführer der Zeloten, der Einmarsch in die Festung, Albtraum und Ende. Das hättest hättest du auch gleich als normalen Text schreiben können.
Hätte ich mich machen können, wäre dann aber für mcih nicht so gut gelungen. Persönlciher Geschmack halt.

Zitat:Des Weiteren finde ich es seltsam, dass du mittendrin die Zeiten wechselst. So ist der Anfang im Präteritum, die Geschichte des Römers allerdings im Präsens. Ach hast du im Text selbst einige Zeitfehler.
Der Bericht des Römers kann nur im Präsens sein, weil er in seinen Erinnerungen wieder zurück an diesem Ort ist und noch mal alles durchläuft, nur noch intensiver als zuvor, da er schon ein paar Dinge besser deuten kann. Das sage ich aber auch imText, dass er wieder da ist und zwar hier:
Aber ich sehe ihn nicht nur vor mir ablaufen wie ein Theaterstück. Nein, dieser Traum ist mehr, er ist real, ich bin wieder da, im Sand und Staub vor der Festung und warte erneut darauf, dass die Sonne aufgeht und unser Angriff beginnt.
Die von dir angesprochenen Zeitfehler bei den Anmerkungen sind allerdings keine Fehler, die stimmen da schon.

Zitat:Die Handlungsweise der Römer bleibt mir ebenfalls verschlossen. Wie alle Soldaten erschaffen sie Tod und Zerstörung, Morden und Vergewaltigen, oft sind auch Kinder ihre Opfer. Das ist nicht schön, aber nun mal die Wahrheit, und nun erbrechen sie sich, weil da welche im Burghof Selbstmord begangen haben? Wohl kaum.
Es ist eine Sache so etwas zu tun, wenn man im Blutrausch ist, aber so geballt ist ihnen so etwas noch nie gezeigt worden. Und egal was du gesehen hast in deinem Leben, ein Ort wo jeder Selbstmord begangen hat und selbst die Kinder so getötet wurden, ist einfach unvorstellbar und nimmt dich auf alle Fälle mit, denn das liegt jenseits allem vorstellbaren. Bei ein oder zwei die Selbstmord begangen haben würde ich dir recht geben, aber nicht bei so vielen.

Zitat:Soweit ich aus meinem Lateinunterricht weiß, haben die Römer den Freitod der Juden, ihren Mut sogar bewundert. Da will deine Sichtweise nicht so Recht passen.
Ihren Mut ja. Ihr Durchhaltevermögen, aber ihren Selbstmord wohl kaum, ich glaube das kann keiner bewundern und ich behaupte jetzt einfach mal, nur weil einer das schreibt, dass er den Selbstmord bewundert hat, dürfte es bei dem überwiegenden Teil Entsetzen ausgelöst haben, denn es hatte nichts heldenhaftes an sich, nichts was Mut erforderte.

Zitat:Es mag schon sein, dass es Soldaten gab, besonderns die Neulinge unter ihnen, die geschockt waren, ja sogar sleber den Tod suchten, doch alle?
Ich habe nicht geschreiben, dass sie alle den Tod suchten, das wäre übertrieben, der Großteil wird sicher damit fertig werden, aber es gibt immer welche für die sowas zuviel ist.

Zitat:Und auch die hartgesottenen Anführer??
Meines Wissens nach hat sich Silva tatsächlich mit Eleazar ben Ya´ir unterhalten und ihm Fragen gestellt, auch er hat das nicht so einfach weggesteckt, würde mir glaube ich auch schwer fallen.

Zitat:Ich kannte weder die Frauen noch die Kinder, habe sie nie erlebt, da du ja nur den Anführerer der Zeloten gezeigt hast, von daher bleiben sie für mich blasse Gestalten, deren Tod mich nicht berühren kann.
Um die ging es mir hier ja auch nicht, sondern um die Sichtweise der Römer. Die Zeloten müssen da zwangsläufig blass bleiben, ergibt sich schon aus der Prämisse.

Zitat:Es ist dir auch hier in meinen Augen leider nicht gelungen, durch die Sprünge, die doch zahlreichen Fehler, und vor allem durch fehlende Lebendigkeit.
Genau genommen sind es eigneltich nur zwei, also nicht wirklcih viele Sprünge. bei den Fehlern kann ich nur die Länge zumeiner Verteidigung anführen und sie verbessern. Was die Lebendigkeit angeht. So wirklich viel Lebne wollte ich auch nciht haben, es sollte von vorneherein durch die Situation und einfache Schilderung bedrückend wirken und nicht mit supertollen Bildern beeindrucken.

So, durch. "Danke!" schon mal für deinen Kommi. Ich werde mal schauen, welche deiner Anregungen ich übernehme. Schade, dass dir die Geschichte nicht so gefallen hat, vielleicht beim nächsten Mal wieder. Icon_wink

Lg,
Drakir

P.S.: Die Geschichte wurde in der Shoutbox gelobt? WOW! Hätte ich nicht erwartet.Icon_jump

Auf das der Wind in eurem Rücken, nie euer eigener sei. (alter irischer Reisegruß Icon_wink)
drakir
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Beitrag #8 |

RE: Masada
Hi drakir,
eine kleine Rückmeldung zu deiner Antwort, weil ja ein paar kleine Fragen aufgetaucht sind. Icon_wink

Zitat:Das wurde schon mal angemerkt. Der Teilsatz, bezieht sich auf die drei Jahre nicht auf die Aufständischen. Wäre folgendes besser: , das letzte ovn den dreien.....
Ansonsten fällt mir gerade nciht ein, wie ich es ändern könnte.
- Warum stellst du ein nicht einfach um. Dann passt es.
*Hier verschanzten sich die letzten Aufständischen jetzt schon seit drei Jahren, das letzte davon eingekesselt von der zehnten Legion.

Zitat:Hmm, für mich hat "Verteidiger" nichts mit rechtmäßig im Besitz haben zu tun. Wer angegriffen wird verteidigt sich nun mal, egal, ob ihm der Ort gehört, wo er ist, oder nicht.
- Hm, ja, okay. Stimmt auch wieder.

Zitat:Diesen langen Teil würd ich weiter nach oben packen, da wo er ins Tal blickt, dann erst seine Wut und Frustration mit dem leeren Blick etc. Passt besser, denn so wirkt es irgendwie dazwischen geschoben.
Hmm, werde es mal für mich ausprobieren, ob es in meinen Augen funktioniert. Wenn ja, ändere ich es,ok?
- Sicher, ist alles dir überlassen. Ich sag ja nur, wie ich es runder fänd.

Zitat:Der Bär ist das Wappentier der X.Legion. Steht ja auch da. Das hat mit der Galubenswelt nichts zu tun, mehr mit Aberglauben.
- okay, soweit gehen meine Romkentnisse dann nicht. Icon_wink
Dachte immer, die hatten den Adler als Wappentier. Okay, wieder was dazugelernt. Icon_smile

Zitat:Ähm, Windeln gibt es schon mehrere tausend Jahre und die hießen auch so damals, Jesus wurde z.B. in Windeln gewickelt. Icon_wink
- hm, seltsam. Für mich klingt das Wort voll modern. *grübel*
Okay, wahrscheinlich bin ich da einfach von den ultrahightech-aufgemotzten Pampers-Windeln beeinflusst worden. Icon_wink

Zitat: Zitat:Wie immer lacht er dabei laut und schrill und wie immer antwortet einer der „Neuen“: „Du alter Sack bist doch bloß neidisch, dass du bald nicht mehr für Rom kämpfen kannst, da du ja jetzt schon einen Gehstock brauchst!“

Ähm, jetzt verstehe ich das Problem nicht.Icon_confused
Der Alte sagt, dass der Junge sich nicht ins Gewand machen soll, um ihn aufzuziehen und die Entgegnung des Jungen ist halt einfach eine Entgegnung auf diesen Kommentar, die halt auf das Alter des älteren anpsielt. Das er halt bald zu alt ist, u noch Rom dienen zu können. Was ist da unklar?
- Mein Problem ist die Formulierung "neidisch, dass". Das "dass" hat mich hier verwirrt, und ich habe etwas gebraucht bis ich den sinn des Satzes verstanden hatte, was einfachd aran liegt, dass ich die Kombination so nicht kannte. Du verwendest hier das "dass" als Ersatz für "weil" und damit hatte ich einfach ein Verständnisproblem.

Zitat:Nun ja, stell dir vor, du ziehst in einen Kampf, du weißt, das gleich alles mögliche auf dich einprasseln wird, aber nichts geschieht, nichts ist zu hören, nichts zu sehen. Also mich würde das eindeutig nervöser machen als so ein vorbeifliegender Pfeil.
- Das ist mir klar, ich fand die Formulierung nur etwas witzig. Icon_wink

Zitat:Da ist kein Platz für Rammböcke. Und Rammböcke wurden auch gegen Mauern eingesetzt.
- am Haupttor ist kkein Platz für Rammböcke? Ich dachte immer, dass ein Haupttor das größte Tor von allen ist. Icon_confused

Zitat:Manch einer von uns hat an jenem Tag, glaube ich mehr Tränen vergossen, als die Hebräer. Denn sie haben uns dadurch zu Mördern gemacht, statt uns ehrenhaft kämpfen und sterben zu lassen.

Dachte das würde sich aus dem Text ergeben.Icon_confused
- Ja, es ergibt sich, doch in finde, dass die letzten beiden Sätze deines Zitats, von mir rausgegriffen, der Handlung vorraus greifen. Wir erfahren schon, dass etwas nicht stimmt, dass und kein Kampf erwartet und das fidn ich persönlich schade.

Zitat:Für mich sind die Albträume der Kindheit stärker, da man da noch mehr Phantasie besitzt, später besonders als Soldat st man abgetumpfter, glaube ich.
- Ja, abgestumpft, okay, aber erinnerrst du dich noch an deine Kindheitsalbträume? Also ich nicht. Okay, ich geb zu, dass das nicht viel heißen muss, da sich dort, wo meine Kindheit sein müsste, ein großes, schwarzes Loch befindet, trotzdem find ich Kindheitsalbträume ein zu schwacher Vergleich..

Zitat:Kommt drauf an, ich habe auch schon Fliegen gehört, die lauter waren als alles andere.
- Joah, ich auch. Aber da merkt man trotzdem, dass es nur eine ist. Und du schreibst ja: Das Summen von Fliegen ...
Ich denke einfach, dass aufgrund der Gegebenheiten und des Wetters klar ist, dass es sehr viele sind. Empfinde "viele Fliegen" daher als störend, aber letztendlich bleibt es deine Entscheidung.

Zitat: Die (Römer) hatten eigentlich ein diszipliniertes Berufsheer und gerade die X. Legion hat einen sehr guten Ruf, zu dem wäre es in diesem Fall sicher unterbunden worden, weil sonst ein neuer Aufstand bevor gestanden hätte. Etwas was sie einfach nicht gebrauchen konnten. Es ist eine Sache bei einem Feldzug so etwas zu tun, aber wenn ein ganzes Land, in dem es vor kurzem noch einen Aufstand gegeben hat und in dem es noch brodelt, so eine Tat mitbekommen würde, würde alles wieder explodieren. Denn es wäre nach einer Belagerung passiert, die sich hingezogen hat, bei Menschen, die Achtung für ihren Mut erfuhren, auch von Römern. Ich denke nicht, dass die Römer so dumm gewsen wären, es zu Übergriffen kommen zu lassen.
Flavius Silva hat ja wohl auch mit ihnen verhandelt und ihnen versichert, dass ihnen bei Kapitulation nichts geschieht und sie nach Rom als Sklaven gebracht werden.
- okay, der letzte Teil war mir nicht bekannt, trotzdem stehe ich bei sowas immer sehr skeptisch daneben. Auch die römischen Soldaten sind nur Männer, von ihren Frauen seit Jahren getrennt, aufgeputscht vom Adrenalin (eines möglichen Kampfes). Ich kann mir daher bei besten Willen nicht vorstellen, dass es da nie zu übergriffen kam.

Zitat:(Er betet) Zu einem der paar hundert der Römer, finde aber auch nciht, dass es wichtig sit, wichtig sit, dass er für die Toten betet.
- hab auch nur Interessehalber gefragt. Icon_wink

Zitat:Aus meiner Sicht schon. Für mich sind Soldaten keine Mörder. Ein Mörder tötet mit Heimtücke und aus niederen Beweggründen. Rache Geld, Eifersucht oder ähnlcihes. Sowas ist bei einem Soldaten nicht gegben. Sie kämpfen aus Notwendigkeit, ums eigene Überleben, wäre der andere auf ihrer Seite, wären sie Freunde. Sie werden verheizt und in den Kampf geschickt, weil die Mächtigen es wollen, nicht weil sie es wollen. Dasa ist für mich ein großer Unterschied. Oder würdest du deinen Opa als Mörder bezeichnen, nur weil er im 2.Weltkrieg aus Angst um sein eigenes Leben, auf einen Menschen geschossen und ihn möglicherweise getötet hat. Ich nciht. Denn diese Menschen und auch die meisten in anderen Kriegen, taten dies aus Angst, um ihr eigenes Leben. Aus Angst daovr, dass der andere schneller aus einem natürlcihen Schutzreflex heraus. Absicht oder sonstige Merkmale eines Mordes fehlen da völlig finde ich. Aber das ist eine andere Diskussion.
- find ich auch, es soll nur festgehalten werden, dass ich Soldaten, die nicht verteidigen, wie die Römer hier, für Mörder, wenn auch geringeren Ausmaßes, halte, denn sie waren als Invasoren in einem Land, in dem sie nichts zu suchen hatten, wie du ja später im Text selber schreibst. Von daher sehe ich sie nicht als bloße Verteidiger.
Mein Opa war im 2. Weltkrieg als Flieger unterwegs. Ich kann mir vorstellen, dass er jemanden getötet hat, ja, auch wenn er nur wenige Einsätze geflogen ist. Da Hitler einen Angriffskrieg führte sehe ich meinen Opa nicht als Verteidiger, der um sein Leben fürchten möchte. Ich gehe nicht soweit ihn als Mörder zu beschimpfen, das würde jetzt auch nichts mehr bringen, doch Tatsache ist, dass er Teil einer Mordmaschinerie war.
Außerdem finde ich den Vergleich zwischen Römern und dem zweiten Weltkrieg etwas seltsam, denn abgesehen von der Tatsache, dass die Regimes hinter beiden absolut größenwahnsinnig waren, standen sich die Heere in der Antike noch Mann gegen Mann gegenüber. Da war das Töten noch etwas ganz anderes, als wenn man, wie heute, nur einen Abzug drücken muss.

Zitat:Der Bericht des Römers kann nur im Präsens sein, weil er in seinen Erinnerungen wieder zurück an diesem Ort ist und noch mal alles durchläuft, nur noch intensiver als zuvor, da er schon ein paar Dinge besser deuten kann. Das sage ich aber auch imText, dass er wieder da ist und zwar hier:
Aber ich sehe ihn nicht nur vor mir ablaufen wie ein Theaterstück. Nein, dieser Traum ist mehr, er ist real, ich bin wieder da, im Sand und Staub vor der Festung und warte erneut darauf, dass die Sonne aufgeht und unser Angriff beginnt.
- okay, akzeptiert. Icon_wink

Zitat:Die von dir angesprochenen Zeitfehler bei den Anmerkungen sind allerdings keine Fehler, die stimmen da schon.
- Wirklich? War da nicht mal ein Präteritum ins Präsens gerutscht? Mir war so. Icon_confused

Zitat:
Zitat:Soweit ich aus meinem Lateinunterricht weiß, haben die Römer den Freitod der Juden, ihren Mut sogar bewundert. Da will deine Sichtweise nicht so Recht passen.
Ihren Mut ja. Ihr Durchhaltevermögen, aber ihren Selbstmord wohl kaum, ich glaube das kann keiner bewundern und ich behaupte jetzt einfach mal, nur weil einer das schreibt, dass er den Selbstmord bewundert hat, dürfte es bei dem überwiegenden Teil Entsetzen ausgelöst haben, denn es hatte nichts heldenhaftes an sich, nichts was Mut erforderte.
- Hm. findest du nicht, dass ein Selbstmord mehr Mut erfordert als in eine Schlacht zu ziehen? Besonders in Hinblick darauf, dass "Gott" alle Selbstmörder verdammt? Aus Sicht der Zeloten kann ich ihr Verhalten sogar verstehen. Sie sind so alle zusammen gestorben, als Einheit, frei und schmerzfreier, als wenn sie im Kampf gefallen wären, vielleicht noch qualvoll verwundet mit tagelangen Fieberkrämpfen etc. Es von Grundherauf zu verurteilen finde ich auf jeden Fall falsch.
Aber da es deine Geschichte ist, akzeptiere ich jetzt einfach mal deine Version.

Zitat:
Zitat:Es mag schon sein, dass es Soldaten gab, besonderns die Neulinge unter ihnen, die geschockt waren, ja sogar sleber den Tod suchten, doch alle?
Ich habe nicht geschreiben, dass sie alle den Tod suchten, das wäre übertrieben, der Großteil wird sicher damit fertig werden, aber es gibt immer welche für die sowas zuviel ist.
- das "alle" in meiner Frage bezog sich auf den Schock nicht auf den Freitod. war von mir etwas unmissverständlich ausgedrückt. Sorry.

Zitat:
Zitat:Ich kannte weder die Frauen noch die Kinder, habe sie nie erlebt, da du ja nur den Anführerer der Zeloten gezeigt hast, von daher bleiben sie für mich blasse Gestalten, deren Tod mich nicht berühren kann.
Um die ging es mir hier ja auch nicht, sondern um die Sichtweise der Römer. Die Zeloten müssen da zwangsläufig blass bleiben, ergibt sich schon aus der Prämisse.
- Ja, okay, doch wenn du es halt aus Sicht der Römer schreibst, bleiben die Zeloten blass und damit ihr Tod für mich ebenso. Da kommt einfach kein Schockgfühl auf, keine Trauer.

Zitat:Genau genommen sind es eigneltich nur zwei (Sprünge), also nicht wirklcih viele Sprünge.
- ich bezog hier auch dieses "Vorgreifen" der Handlung mit ein, aber okay.

Zitat:Was die Lebendigkeit angeht. So wirklich viel Lebne wollte ich auch nciht haben, es sollte von vorneherein durch die Situation und einfache Schilderung bedrückend wirken und nicht mit supertollen Bildern beeindrucken.
- hm, ja, das ist dann Geschmackssache, denn ich bin eher der Mensch, der durch einfache Schilderungen nicht mitgerissen wird. Das wirkt dann eher wie ein historischer Abriss und nicht wie eine bedrückende Geschichte. Doch es mag andere geben, die es anders empfinden.

Zitat:So, durch. "Danke!" schon mal für deinen Kommi. Ich werde mal schauen, welche deiner Anregungen ich übernehme. Schade, dass dir die Geschichte nicht so gefallen hat, vielleicht beim nächsten Mal wieder. Icon_wink
- Joah, vielleicht, ne? Icon_wink
Aber dann bitte in kürzeren Teilen, hab echt sehr lange gebraucht für diesen Text. Da ging sogar zwischenzeitlich mal die Luft aus. Icon_wink
Ansonsten übernimm, was dir gefällt.

Bis bald
Adsartha

PS: So viel zum Thema "kleine Rückmeldung" *irks*

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Beitrag #9 |

RE: Masada
Hi Adsartha,

dann will ich dir auch mal eine kleine Rückmeldung auf deine kleine Rückmeldung eben. Icon_wink

Zitat: Zitat:Der Bär ist das Wappentier der X.Legion. Steht ja auch da. Das hat mit der Glaubenswelt nichts zu tun, mehr mit Aberglauben.

- okay, soweit gehen meine Romkentnisse dann nicht. Icon_wink
Dachte immer, die hatten den Adler als Wappentier. Okay, wieder was dazugelernt. Icon_smile
Das verwechselst du jetzt mit der Legionsstandarte, dass war wirklich ein Adler, aber das Symbol- und Wappentier konnte ein anderes sein. In Wirklichkeit hatten sie sogar mehrere Symbole, die X. Legion unter anderem: Stier, ein Schiff, Neptun, Eber und halt den Bären.

Zitat: Zitat:Da ist kein Platz für Rammböcke. Und Rammböcke wurden auch gegen Mauern eingesetzt.

- am Haupttor ist kkein Platz für Rammböcke? Ich dachte immer, dass ein Haupttor das größte Tor von allen ist. Icon_confused
Das Haupttor ist zwar das Größte, aber dass heißt noch lange nicht, dass es dort ausreichend Platz gibt. Im Fall von Masada ist es so, dass die Festung auf einem felsigen Hochplateau liegt mit steilen Abhängen und ursprünglich nur über drei schmale Pfade erreichbar war, auf denen nicht mal ein Karren Platz fand. Deswegen war die Festung ja auch nicht so einfach zu erobern.

Zitat: Zitat:Für mich sind die Albträume der Kindheit stärker, da man da noch mehr Phantasie besitzt, später besonders als Soldat st man abgetumpfter, glaube ich.

- Ja, abgestumpft, okay, aber erinnerrst du dich noch an deine Kindheitsalbträume? Also ich nicht. Okay, ich geb zu, dass das nicht viel heißen muss, da sich dort, wo meine Kindheit sein müsste, ein großes, schwarzes Loch befindet, trotzdem find ich Kindheitsalbträume ein zu schwacher Vergleich..
Hmm, ich kann mich noch an meine Kindheitsalbträume erinnern und ich finde sie immer noch bedeutend schlimmer, als meine heutigen, wenn ich mal einen habe.

Zitat: Zitat:Kommt drauf an, ich habe auch schon Fliegen gehört, die lauter waren als alles andere.

- Joah, ich auch. Aber da merkt man trotzdem, dass es nur eine ist. Und du schreibst ja: Das Summen von Fliegen ...
Ich denke einfach, dass aufgrund der Gegebenheiten und des Wetters klar ist, dass es sehr viele sind. Empfinde "viele Fliegen" daher als störend, aber letztendlich bleibt es deine Entscheidung.
Ok, kann ich nachvollziehen.

Zitat:- okay, der letzte Teil war mir nicht bekannt, trotzdem stehe ich bei sowas immer sehr skeptisch daneben. Auch die römischen Soldaten sind nur Männer, von ihren Frauen seit Jahren getrennt, aufgeputscht vom Adrenalin (eines möglichen Kampfes). Ich kann mir daher bei besten Willen nicht vorstellen, dass es da nie zu übergriffen kam.
Das würde ich auch nicht behaupten, aber in solch einer Situation, wie bei Masada, wo man nicht im Sturm etwas einnimmt, sondern über ein Jahr hinweg davor sitzt und sich einrichtet, glaube ich nicht, dass es zu Übergriffen kam. Denn jede Armee hatte ja auch immer einen ganzen Tross dabei, in dem man alles fand, was man brauchte. Icon_wink

Zitat:Außerdem finde ich den Vergleich zwischen Römern und dem zweiten Weltkrieg etwas seltsam, denn abgesehen von der Tatsache, dass die Regimes hinter beiden absolut größenwahnsinnig waren, standen sich die Heere in der Antike noch Mann gegen Mann gegenüber. Da war das Töten noch etwas ganz anderes, als wenn man, wie heute, nur einen Abzug drücken muss.
Für das Ergebnis ist es das Gleiche und auch für meine persönliche Meinung dazu, ob sie Mörder sind oder nicht. Da hat sich seit Jahrtausenden nichts geändert. Dicke, fette, satte, machtgierige, alte Politiker lassen andere für sich bluten. So war es schon immer. Nur die Methoden haben sich geändert, sonst nichts. Wobei der Kampf Mann gegen Mann noch etwas besonderes darstellt, da die Gegner sich noch direkt gegenüberstanden, herrschte glaube ich noch etwas Respekt zwischen ihnen und der "Bessere" gewann. Heute kann jeder Depp einen anderen umbringen und es bleibt absolut unpersönlich und fällt dadurch vermutlich viel leichter.

Zitat:- Hm. findest du nicht, dass ein Selbstmord mehr Mut erfordert als in eine Schlacht zu ziehen? Besonders in Hinblick darauf, dass "Gott" alle Selbstmörder verdammt? Aus Sicht der Zeloten kann ich ihr Verhalten sogar verstehen. Sie sind so alle zusammen gestorben, als Einheit, frei und schmerzfreier, als wenn sie im Kampf gefallen wären, vielleicht noch qualvoll verwundet mit tagelangen Fieberkrämpfen etc. Es von Grundherauf zu verurteilen finde ich auf jeden Fall falsch.
Aber da es deine Geschichte ist, akzeptiere ich jetzt einfach mal deine Version.
Tut mir leid, aber Selbstmord erfordert für mich keinerlei Mut, sondern ist für mich feige. Jemand der Selbstmord begeht läuft davon, er flieht und nimmt den leichten Weg. Wenn man dann noch seine Kinder kaltblütig mit umbringt, kann ich da nicht mehr viel mutiges entdecken, ich kann es verstehen, aber keinesfalls bewundern.
Das Gott alle Selbstmörder verdammt, ist auch nicht so richtig. In der Bibel steht nichts davon, sowohl neues als auch altes Testament. Die Menschen haben nur Selbstmörder nicht auf dem Friedhof begraben, weil es eigentlich Gottes Vorrecht ist, Leben zu nehmen, aber was anderes konnte ich dazu nicht finden. Im Christentum wird Selbsmord erst seit dem 4. Jahrhundert als Übel angesehen, bevor es überhaupt später als Sünde gesehen wird.
Mut hat der Selbstmord in dieser Hinsicht, also nicht erfordert.
Verstehe mich nicht falsch, ich kann verstehen, warum sie es taten und somit kann ich sie deswegen auch nicht veruteilen, aber mutig finde ich es deswegen noch lange nicht.

Zitat:Aber dann bitte in kürzeren Teilen, hab echt sehr lange gebraucht für diesen Text. Da ging sogar zwischenzeitlich mal die Luft aus. Icon_wink
Das kann ich verstehen. Das Problem ist nur, wo willst du bei diesem Text trennen? Alles gehört zusammen und splitten, macht aus meiner Sicht die Wirkung des Textes kaputt.

So, ich bin jetzt durch. Habe es glaube ich etwas kürzer geschafft, als du. Icon_wink

Lg,
Drakir

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