Es ist: 14-11-2019, 22:17
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Die Götter der Germanen - Teil 13
Beitrag #1 |

Die Götter der Germanen - Teil 13
Ungläubig sah Hanne Hahn an, nachdem dieser ihr am Abend im Bett die Geschichte seines derzeitigen Falls geschildert hatte. Er wusste nicht warum, aber er musste ihr diese Geschichte erzählen.
„Walter, ich habe kein gutes Gefühl dabei. Die Sache macht mir Angst. Ich mag nichts mit den heidnischen Göttern zu tun haben!“, sagte Hanne nach einer Weile, und drückte seine Hände, während er ihr nur in die Augen schauen konnte. In ihrer Stimme hörte er Unbehagen und etwas anderes, unterschwelliges. Angst
„Es tut mir leid, Hanne, ich muss diesen Fall zu Ende bringen“, brachte er gerade so, nach einem trockenen Schlucken, heraus. „Es wird nichts passieren, glaub mir. Es ist bisher nichts passiert und so wird es bleiben. Ich werde den Fall lösen und dann ein Versetzungsgesuch einreichen. In irgendeine Kleinstadt, egal wohin. Wittenberg von mir aus. Voecks ist kein übler Kerl. Und dort leben wir dann unser Leben für uns.“ Hahn lächelte gequält.
„Egal was du tust, Walter, denk daran, dass du nicht mehr allein bist. Wir sind bald zu dritt. Vergiss das bitte nie!“, sagte sie tapfer und hielt weiter seine Hände.
Er redete noch eine Weile beschwichtigend auf sie ein und sah ihr ohne Unterbrechung in die Seelenluken. Dort sah er das unerschöpfliche Glück, das auf ihn wartete. Irgendwann, als ihre Augen schon längst geschlossen waren, schlief er ein.

Die Adresse der Dienststelle „Amt A“ im persönlichen Stab des Reichsführers SS, dem Ahnenerbe, hatte Hahn sich schon gestern geben lassen, bevor er zur Frau Baumgartens gegangen war. Frech marschierte er hinein und fragte nach dem Reichsgeschäftsführer Wolfram Sievers. Leider war der Mann nicht abkömmlich und er musste sich an seinen Vertreter, Prof. Dr. Matz, verweisen lassen. Hahn wurde sofort zu ihm vorgelassen und ein dicker und jovialer Matz begrüßte ihn von hinter seinem Schreibtisch mit dem Deutschen Gruß, während Hahn nur „Guten Tag“ sagte und ihm die Hand hinstreckte.
Nach einem kurzen Zögern, so als wüsste er nicht, was er mit der dargebotenen Hand machen sollte, nahm Matz die Hand und sie setzten sich in dem von Büchern und Zeitschriften überquellendem Raum gegenüber.
„Es kommt recht selten vor, dass sich ein Polizist in unser Amt verirrt“, lächelte Matz. „Also, Herr Hauptsturmführer, was kann ich für Sie tun?“
Hinter seinem Schreibtisch hatte er die fetten Hände gefaltet vor sich auf ein aufgeschlagenes Buch gelegt. Herablassend sah er Hahn durch seine Brille an und wartete gnädig auf sein Begehr.
„Es dreht sich um zweierlei, Prof. Dr. Matz, …“, begann Hahn, wurde aber sofort unterbrochen.
„Oh, bitte, nur Professor! Alles andere würde sich zu protzig anhören.“ Matz Stimme triefte vor Bescheidenheit, und Hahn ahnte, dass es sich bei seinen Worten um Sätze handelte, die er schon so oft verwendet hatte, dass sie automatisch kamen.
„Es handelt sich um einen ihrer Mitarbeiter, einen Herrn Josef Baumgarten“, begann Hahn erneut. „Er wurde vor kurzem von seiner Einheit der Waffen-SS zu Ihrer Dienststelle versetzt. Ich bin auf der Suche nach ihm, weil ich ihn als Zeuge vernehmen muss. Daher wollte ich wissen, ob dieser Mann zum Dienst erschienen ist? Bei seiner Frau hat er sich noch nicht gemeldet“, schlug Hahn auf den Busch und erwähnte Weidenau mit keinem Wort, während Matz vor sich auf das geöffnete Buch und seine Hände sah.
„Dieser Mann ist von der Waffen-SS? Und wurde zu uns versetzt?“ Aufschauend lachte Matz künstlich und seine listigen Augen blitzten auf.
„Laut den mir bekannten Befehlen, ja“, sagte Hahn und sah dem Professor offen ins Gesicht. In seinen Augen bemerkte er das gelinde Interesse eines Professors an seinen Studenten und den Anflug eines hinterhältigen Grinsens um den Mund.
„Das ist mehr als ungewöhnlich! Ist dieser Mann Wissenschaftler?“
„Er ist einfacher Herkunft und Bildung. Obersturmführer.“
„Ungebildet. Obersturmführer. Offizier also. Wie gesagt, ungewöhnlich“, grübelte Matz. „Wir haben hier ziemlich wenig Verwendung für Offiziere. Eigentlich gar keine. Außer sie sind auch Wissenschaftler. Ich wüsste auch nicht, dass jemand aus unserem Amt mit der Bitte um einen Offizier an den Reichsführer herangetreten wäre. Aber gut.“ Matz lehnte sich entspannt in seinem Sessel zurück. „Wissen Sie, die Personalabteilung untersteht mir nicht. Aber ich werde mich trotzdem darum kümmern, Herr Hauptsturmführer. Sobald ich etwas erfahre, werde ich mich bei Ihnen melden“
Leise strich der Gänsekiel über ein loses Blatt Papier, als sich der Professor mit gesenktem Kopf Notizen machte und Hahn ihm die Adresse des Reichskriminalpolizeiamts gab.
Hahn wurde mit dem Mann nicht warm. Er war so ein schmieriger Typ, der im Gespräch schwer zu fassen war. Wahrscheinlich konnte Matz stundenlange Monologe führen, ohne überhaupt etwas zu sagen. Dazu kam seine überhebliche Art, als wüsste er alle Geheimnisse der Welt und wollte nur herausfinden, wie viel von diesen Rätseln Hahn schon gelöst hatte.
„Gut, Sie erwähnten eine zweite Angelegenheit?“, sagte der Professor, sah wieder auf und lächelte Hahn ölig an.
„Es handelt sich um eine private Angelegenheit“, sagte Hahn zögernd. „Um die Götter der Germanen.“
„Ah, weiter! Da kann ich helfen“, schnappte Matz. Wie ein Schatten flog Interesse über Matz Gesicht, verschwand aber sofort wieder. Vielleicht unterdrückte er es auch.
„Ich würde gerne etwas über diese Götter und ihre Verehrung erfahren“, warf ihm Hahn den nächsten Brocken hin.
„Irgend etwas Spezielles? Suchen Sie nach einer bestimmten Information?“, fragte der Professor fest, setzte sich dabei aber gerade hin, als müsse er seine Aufmerksamkeit auf diesen Punkt richten.
„Nein, aber in den letzten Wochen wird in den Kreisen, in denen ich verkehre, öfter über diese Götter geredet. Und da dachte ich, Sie könnten mir diese Bildungslücke schließen. Zumindest soweit, dass ich nicht immer wieder schweigen oder mich auf den Abort verziehen muss, wenn das Gespräch auf dieses Thema kommt.“ Hahn versuchte ein entwaffnendes Lächeln und fügte „Wenn ich schon mal hier bin“, hinzu.
Matz sah bei den letzten Worten wenig begeistert aus, begann dann aber doch zu reden. Wahrscheinlich wollte er die Gelegenheit nutzen, um als eine Koryphäe auf dem Gebiet zu erscheinen, so dass Hahn sich glücklich schätzen sollte, dass Matz überhaupt einen geringen Teil seines Wissens mit ihm teilte.
„Gut, Herr Hauptsturmführer, ich werde Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Götter der Germanen geben. Ich führe sie nach ihrem Bekanntheitsgrad auf. Nicht nach ihrer Bedeutung. Sollten Sie Fragen haben, stellen sie diese bitte erst nach meinen Ausführungen. Wie gesagt, ich mache es kurz“, versprach der Professor.
Ja, genau. Diese Formel wird nur verwendet, wenn eine längere Rede folgen soll, befürchtete Hahn. Trotzdem konzentrierte er seine volle Aufmerksamkeit auf seinen Gegenüber.
Die Hände wieder auf dem Schreibtisch faltend, setzte Matz sich in Positur, als wolle er eine Vorlesung halten.
„Zuerst wäre da Donar, der tapferste und stärkste der Götter. Wälder waren sein Heiligtum, Eichen ihm geweiht und dienten zuweilen als Versammlungsort. Schon die Germanen hatten einen Tag, der dem Donar geweiht war, unser Donnerstag. Donars Waffe war der Donnerkeil, eine Art Wurfaxt. Er waltete über Eigentum und Leben der Menschen, Recht und Frieden, musste aber später immer mehr hinter Tyr, der eigentlichen Hauptgottheit der Germanen und dann auch hinter Wodan zurücktreten. In den nordischen Ländern entsprach ihm Thor. Das bedeutet nicht, dass die beiden ein und derselbe gewesen wären, aber ihre Aufgaben und Eigenschaften waren dieselben.“ Matz strahlte bei seinen Worten, die klangen, als wären sie einstudiert. Er schaute Hahn dabei die ganze Zeit an und lächelte, wieder mit der Hintergründigkeit des Professors. Aber diesmal mit der, die den Studenten in die falsche Richtung gehen sieht und ihm keinen Tipp gibt, um ihn fallen zu sehen.
„Der nächste wäre Wodan, auch Wotan genannt. Der Ursprung dieses Namens ist das germanische Wort wôdaz, für wütend, rasend. Wodan war ein zwiespältiger Gott. Gleichzeitig Herr des Sieges und Herr des Geistes. Und zudem in den Sagen der Zauberkundigste der Zauberkundigen. Zu Bedeutung gelangte er in den ersten Jahrhunderten nach Christus. Er verdrängte nach und nach den Donar, der schon hinter Tyr zurück getreten war. Dann begann er, Tyr als Hauptgottheit abzulösen. Über die Zeit seiner Verehrung entwickelte er sich vom Sturm- und Totengott zum Gott des Geistes und der Kultur. Seine dunkle Seite behielt er und verlor auch seine Eigenschaften als Sieg- und Heervater nie. Kurz, er wurde, wie Sie sich denken können, um Sieg und Heldentum angerufen. Auch er hatte in den nordischen Ländern eine Entsprechung: Odin.“
Hahn lauschte den Ausführungen, die auf ihn einprasselten und ihm fiel auf, dass Matz sehr lange sprechen konnte, ohne Luft zu holen.
Hahn wünschte sich inbrünstig, zum Thema Götterdienste kommen zu können, aber es war notwendig, Matz Ausführungen zu erdulden und sie sich zu merken, bevor er Fragen stellen konnte.
„Und dann Tyr, der über die lange Zeit beinahe in Vergessenheit geriet. Tyr war seit ältester Zeit der Erste der Götter. Er war der Himmelsgott, der die Erde mit Frieden und Fruchtbarkeit segnete. Er gedieh, je kriegerischer sein Volk wurde, immer mehr zum Kriegsgott. Er lenkte die Schlachten, schenkte Sieg oder Niederlage. Tyr machte also die Wodan entgegen gesetzte Entwicklung durch und beide waren unversöhnliche Feinde. Er soll wie ein königlicher Kriegsheld ausgesehen haben. Mit goldenem Helm, seine Waffe war das Schwert. So wie es sich für einen Kriegsgott gehört.“ Hahn zuckte zusammen. Der letzte Satz war die erste persönliche Meinung, die der Professor von sich gab. Bisher hätte alles in einem Lexikon stehen können. Aber das Lexikon wäre nicht der Meinung gewesen, dass es sich für einen Kriegsgott gehörte, ein Schwert zu tragen.
„Der Gott, der bei den nordischen Völkern für den Weltuntergang sorgte, war Loki. Er war bestrebt, die volle Vernichtung herbeizuführen. Er war ein Gott ohne Wesen, kaum fassbar. Jeder andere Gott hatte eine Persönlichkeit, die in den Sagen und Geschichten über ihn zum Vorschein kam. Konzentriert man sich bei Loki auf seine Eigenschaften, findet man kaum welche. Nur Loki, der Beender, der Dämon des Feuers, die personifizierte Feuerlohe, die die Erde verbrennen wird. Der bis zum Weltende leise schleichende Verderber der Götter. Heutzutage fällt seine Ähnlichkeit mit dem Teufel, auf. Auch Loki war Gefährte der Götter, der sich aber zum Gegner derselben wandelt. Er wollte die Macht der Götter vernichten, hat es bis heute allerdings noch nicht geschafft.“ Matz grinste fettig bei seinem kleinen, schlechten Witz und holte Luft.
„Es gab noch einige andere Götter, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte, da sie kaum noch eine Rolle spielen. Der Vollständigkeit halber nenne ich Ihnen jetzt nur einige Namen. Heimdall, der Gott des Anfangs, des frühen Morgenlichtes, der geborene Feind Lokis. Hönir, der den Menschen die Seele und den Geist einhauchte, dafür aber selbst Geistesschwach wurde.“ Matz schwieg, aber bevor der durch das plötzliche Schweigen überraschte Hahn etwas sagen konnte, fuhr er fort. „Nun, ich denke diese kurze Zusammenfassung der männlichen Götter genügt für ihre Zwecke. Die Hauptgestalten wie Tyr, Donar und Wodan wurden beinahe von allen Stämmen verehrt.“ Wieder machte Matz eine Pause und in seinem Gesicht war immer noch die Selbstgerechtigkeit eines Professors zu sehen. Wenigstens grinste er grinste nicht mehr. „Ganz anders die weiblichen Göttinen, deren es auch einige gab. Aber nur Frija erlangte überregionale Bedeutung. Frija, die Gattin, die Geliebte. Sie war die Gattin Wodans und nach ihr wurde der Freitag benannt. Daher auch das Ausdruck ‚freien’.
Zum Schluß kommt dann noch die Totengötin Hel. Sie ist die Tochter Lokis, war zuerst Göttin der Toten. Unter dem Einfluss des Christentums bestimmte am Ende nicht mehr Göttin, sondern das sittliche Verhalten des Einzelnen über die Aufnahme in die Gesellschaft der Götter oder die Zuweisung in die Unterwelt, die ebenfalls Hel genannt wurde. Hel war ursprünglich der Aufenthaltsort der Seelen, nicht zu vergleichen mit der negativen, christlichen Hölle.“
Matz verstummte und sah kurz von Hahn auf seine gefalteten Hände und dann wieder zu Hahn.
„Haben Sie meine Ausführungen verstanden, Hauptsturmführer?“ Sein Tonfall und die Art zu fragen erinnerte Hahn an die Lehrer seiner Schulzeit. Außerdem zeigte Matz damit eindeutig, dass er nicht es nicht glaubte.
„Was war mit Menschenopfern?“, fragte Hahn leichthin und es gelang ihm mit diesen Worten, Matz überhebliches Grinsen aus dem Gesicht zu wischen.
„Menschenopfer?“, fragte Matz langsam und zögerte dann, weiterzusprechen. „Nun, Kriegsgefangene wurden manchmal dem Tyr geopfert, aber den Göttern wurden keine Menschenopfer dargebracht.“ Matz hatte sich wieder im Griff und fügte „Das waren ja keine Barbaren!“, hinzu.
In diesem Moment hörte Hahn die Tür hinter sich. Er drehte sich um und ein mittelgroßer Mann in einem gut sitzenden Anzug kam lächelnd zum Tisch.
„Mein lieber Herr Professor Matz, wen haben Sie denn da?“

Matz erhob sich und trat eifrig vor seinen Schreibtisch. Er stellte Hahn ausführlich vor, und Hahn sah im Gesicht des Eingetretenen keine Reaktion, als der Professor seinen Namen und sein Begehr nannte. Dann erst stellte Matz den Hinzugekommenen vor. Wolfram Sievers.
„Ich habe gehört, dass sie sich nach mir erkundigt haben, mein Lieber Hauptsturmführer“, lächelte Sievers höflich. „Und da wir nicht besonders viel Besuch von der Kriminalpolizei bekommen, bin ich hierher geeilt, um sie kennen zu lernen.“
„Ich fange an, mich für die Götter unserer Ahnen zu interessieren, und da dachte ich mir, ich besuche mal ihr Amt“, grinste Hahn lapidar, und freute sich, als Matz Gesicht entgleiste.
„Frech, mein Lieber, aber das will ich Ihnen durchgehen lassen. Unser Professor Matz hat sie ausreichend informiert?“
Hahn nahm den freundlichen und unverbindlichen Tonfall des Mannes wahr, aber trotzdem stellten sich die Häärchen auf seinen Unterarmen, während der Reiter sein Pferd in einen leichten Trab fallen ließ.
„Sie sind mir von einem unserer Freunde aus der Waffen-SS empfohlen worden. Herrn Brigadeführer Fischer.“ Hahn konnte sein Erstaunen nicht ganz verbergen und Sievers freute sich sichtlich, dass Hahn sich erinnerte. „Ah, Sie kennen ihn, Sie erinnern sich? Er meinte, sie könnten eine große Unterstützung für die Ziele unserer kleinen Gruppe sein.“
Hahn war verblüfft. Und was jetzt kam, machte ihn fassungslos. Er sah Matz schadenfrohes Grinsen, als ihm die eigenen Gesichtszüge entgleisten.
„Möchten sie an einem unserer Götterdienste auf Gut Weidenau teilnehmen?“

Glossar:
Wolfram Sievers: Reichsgeschäftsführer des Ahnenerbes

Achtung: Die Götter führe ich nicht im Glossar auf, sie wurden im Text erklärt. Vergleicht die darstellung der Götter nicht mit den Angaben in Wiki. Ich habe speziell bei den germanischen Göttern den Eindruck, dass die Artikel häufig geändert werden und zwar so, wie es dem Ändernden gerade passt. Stichwort Neuheidentum. Darum habe ich die Informationen über die Götter, die aus einem Buch von Anfang der fünfziger stammen, nicht mit Wikipedia abgeglichen. Meine Beschreibungen geben also den ungefähren Wissensstand zu dieser Zeit wieder. Allerdings sehr gekürzt.


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Beitrag #2 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 13
Hey Teja!

Dieser Teil bot diesmal eine Menge an Informationen, allerdings war's dadurch auch ein bisschen schwer zu lesen, grade weil die Erklärungen so nach Universität klingen. Ich war auf jeden Fall froh, als Matz mit seiner Aufzählung fertig war, hab dann später nochmal nachgelesen, weil ich ja doch auch an den germanischen Göttern interessiert bin und hier kamen sie endlich einmal ausführlich zur Sprache. Sehr ausführlich. Ich denke, Hahn hatte mit seiner Vermutung recht, dass der Professor ihn verwirren wollte. Ich denke, das wird eine schwere Herausforderung, sich einen solchen Text zu merken, wenn man ihn nur einmal hört. Wenn lesen schon schwer istIcon_smile...
Es klang tatsächlich sehr wie einstudiert und ich denke, das muss es auch sein, je nachdem welche Aufgaben ihm bei den Neuheiden zugeteilt sind. Er hat auch sofort auf Alarm geschaltet, als er erfahren hat, dass Hahn bei der Polizei ist. Das macht ihn auf jeden Fall sehr verdächtig... auch wenn ich mir noch nicht vorstellen kann, was da wirklich los ist. Bleibt also weiterhin spannend und ich freue mich schon auf den letzten Teil. :icon_buch: Diesen hier habe ich wieder sehr sehr gerne gelesen.:icon_thumbs1:

Du schaffst es auf jeden Fall wieder sehr gut, den Leser immer noch im Dunkeln tappen zu lassen. Und ich denke, es wird sicher nicht ganz ungefährlich. Also bis zum nächsten Teil! :icon_coolnew:

Zitat:Ich führe sie nach ihrem Bekanntheitsgrad auf. Nicht nach ihrer Bedeutung. Sollten Sie Fragen haben, stellen sie diese bitte erst nach meinen Ausführungen. Wie gesagt, ich mache es kurz“,
Das klingt perfekt nach Einleitung einer Vorlesung. Icon_smile
Vielleicht gab es so etwas ja wirklich bei den Nazis - immerhin sind sie den Germanen eng verbunden. Vorlesungen in... Religion?! Das Wort klingt irgendwie falsch...
Zitat:Hahn lauschte den Ausführungen, die auf ihn einprasselten und ihm fiel auf, dass Matz sehr lange sprechen konnte, ohne Luft zu holen.
Icon_lachtot Konnte ich mir richtig gut vorstellen und hat mich zum lachen gebracht, weil so Menschen gibts ja schon häufiger... live und in Farbe können sie ganz schön nerven. Aber zu deinem Prof passt es irgendwie sehr schön. Gut gemacht! :icon_thumbs1:
(Ich kann das auch - aber ich spreche dementsprechend schnell Icon_lachtot Mrgreen ).
Zitat:„Mein lieber Herr Professor Matz, wen haben Sie denn da?“
Eine meiner Lieblingsstellen. Das klingt unheimlich bedrohlich nach allem, was wir über Hahn wissen. Ich hätte nie vermutet, dass er aus dem Zimmer lebend rauskommt - oje, was passiert dann wohl im dritten Teil?...
Zitat:„Sie sind mir von einem unserer Freunde aus der Waffen-SS empfohlen worden. Herrn Brigadeführer Fischer.“ Hahn konnte sein Erstaunen nicht ganz verbergen und Sievers freute sich sichtlich, dass Hahn sich erinnerte.
Da hab ich dann (erst mal) erleichtert aufgeatmet.
Ist ja grade nochmal gut gegangen...
Zitat:Darum habe ich die Informationen über die Götter, die aus einem Buch von Anfang der fünfziger stammen, nicht mit Wikipedia abgeglichen. Meine Beschreibungen geben also den ungefähren Wissensstand zu dieser Zeit wieder.
Hier bekommt man dann mal einen kleinen Überblick, wie du arbeitest. Ich bewundere deine Recherchen & die ausführlichen Erklärungen & Glossar immer noch.:icon_thumbs1:

Fehlerchen:
Zitat:Die Adresse der Dienststelle „Amt A“ im persönlichen Stab des Reichsführers SS, dem Ahnenerbe, hatte Hahn sich schon gestern geben lassen, bevor er zur Frau Baumgartens gegangen war.
Baumgarten, ohne "s"...
Zitat:Unter dem Einfluss des Christentums bestimmte am Ende nicht mehr Göttin, sondern das sittliche Verhalten
"nicht mehr die Göttin"...

Liebe Grüße,
Lain

Schmetterlinge weinen nicht

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Beitrag #3 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 13
Hey Teja!

Zitat: Ungläubig sah Hanne Hahn an,
Jetzt wird’s unheimlich. Erst beschwöre ich den Reiter herauf, jetzt Hanne [Bild: smiley_emoticons_afraid.gif]

Zitat: während er ihr nur in die Augen schauen konnte.
Ich wollt mich zwar nicht wiederholen, aber an der Stelle schreit es mich förmlich an: Das wäre so eine gute Gelegenheit, die Russin aus der Erinnerung nochmal einzubringen. Grade die Augen waren doch der Knackpunkt bei der ganzen Sache! So aber steht die Erinnerung vollkommen isoliert vom Rest der Geschichte, ein Stück, das mit den anderen nichts zu tun hat. Schade.

Zitat: Wir sind bald zu dritt. Vergiss das bitte nie!“, sagte sie tapfer und hielt weiter seine Hände.
Aber der Brief, den er bekommen hat, der sagte doch, dass Hanne in so eine Einrichtung muss? Denkt er da gar nicht mehr dran? Hat er ihr das noch nicht erzählt?

Zitat: Matz sah bei den letzten Worten wenig begeistert aus, begann dann aber doch zu reden.
*grml* wenn also Hahn mal das Pech hat, auf jemanden zu treffen, der ihm nicht sofort alles anvertraut, weil er ein Schwätzer ist, führt die abstoßende Hochnäsigkeit des anderen trotzdem dazu, dass er Hahn alles verrät? …

Zitat: Wenigstens grinste er grinste nicht mehr.
Oh Mann … ich hab den Satz jetzt fünfmal gelesen, um sicher zu gehen, dass ich mir das doppelte »grinsen« nicht einbilde. Ist immerhin schon spät und mein Bett ruft Icon_ugly

Zitat: dass er nicht es nicht glaubte.
Huch, noch so eine Stelle Icon_wink

Zitat: „Möchten sie an einem unserer Götterdienste auf Gut Weidenau teilnehmen?“
Icon_fies

Wennʼs so spannend aufhört, und auch, weil ich doch bald ins Bett will, les ich ohne großes Gelaber weiter

Liebe Grüße
Lanna

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

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