Es ist: 21-10-2020, 09:04
Es ist: 21-10-2020, 09:04 Hallo, Gast! (Registrieren)


Umfrage: Hat Schreiben für dich eine handwerkliche Komponente?
Ja, auf jeden Fall, denn das Handwerk hilft aus einem Schreiberling einen guten Autor zu machen.
Nein, natürlich nicht. Man braucht nur Talent und etwas Kreativität um ein guter Autor zu werden.
Handwerk? Was ist das? Ich schreibe einfach so drauf los - wird schon werden.
[Zeige Ergebnisse]
 
 
Schreiben - ein Handwerk oder alles nur Talent?
Beitrag #1 |

Schreiben - ein Handwerk oder alles nur Talent?
Hallo @ all,
der Büchermarkt bietet ja allerlei zum Thema "Schreiben" und wie man es erlernt - nein, ich meine nicht den Duden. Icon_wink
Ich will nicht absprechen, dass man zum Schreiben Talent braucht, genauso wie eine gehörige Portion Kreativität, doch was ist mit einem kleinen Lexikon an Hinweisen, das man lernen kann?
In vielen Ländern gibt es an den Universitäten Fächer, die richtiges Schreiben lehren (Vielleicht kommen deswegen die meisten guten Thriller und Krimis auch aus dem Ausland Icon_confused ), und auch bei uns kann man für gutes Geld Schreibkurse bzw. -werkstätten besuchen.
Was man dort beigebracht bekommt - abgesehen von der gemeinsamen Durchsicht und Kritik des Geschriebenen - kann man in ebensolchen oben erwähnten Büchern finden.
Dort stehen Tipps zur Charakterentwicklung und Hinweise über Handlungsaufbau, aber auch, was man vermeiden sollte und welche Prinzipien beim Schreiben gelten.
Dieser Litaratur kann man natürlich mit gemischten Gefühlen gegenüberstehen, doch mich würde interessieren, ob für euch Schreiben ein richtiges Handwerk ist.
Wenn ja, was findet ihr, beinhaltet dieses Handwerk?
Und wie steht ihr zu solchen Büchern?
Habt ihr selber schon mal in welchen geblättert oder sie sogar ganz gelesen?

Ich für meinen Teil besitze drei solcher Bücher.
Das eine ist ein richtig dicker Wälzer - dem Duden sogar überlegen - der sich mit Sprache an sich und den verschiedenen Genre von Kurzgeschichten bis hin zu Interviews oder auch wissenschaftlichen Texten befasst.
Die anderen beiden sind in Englisch und während das eine sich mit dem Aufbau von Dramen auseinandersetzt, beschreibt das andere, worauf man beim Verfassen eines Romans achten sollte - verfasst von einem sehr erfahrenen Lektor eines großen amerikansichen Verlags durch dessen Hände schon viele Bestseller gegagen sind.
Ich habe die Bücher bisher zugebenermaßen nicht komplett gelesen, sondern nur bestimmte Abschnitte angeschaut, doch empfand ich vieles darin als sehr hilfreich, stimmte es doch mit dem überein, was ich von erfahrenen Lektoren und auch erfolgreichen Autoren bereits kannte.
Meine Erfahrungen mit dieser Literatur sind daher also durchweg positiv, daher interessiert mich eure Meinung zu dem Thema.

LG
Adsartha

PS: Entgegen vieler Vorstellungen liegt der Sinn dieser Bücher nicht darin, einem Autor den persönlichen Stil zu rauben und Einheitsbrei zu fabrizieren, eher dazu, Fehler auszumerzen und hilfreiche Hinweise zu liefern.
Zudem setze ich voraus, dass das ein Autor einen breiten Wortschatz und eine gute Rechtschreibung und Zeichensetzung aufweist. Daher habe ich es jetzt hier an dieser Stelle nicht in das Handwerk einbezogen, obwohl es sicherlich ein Eckpfeiler des Schreibens ist.

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #2 |

RE: Schreiben - ein Handwerk oder alles nur Talent?
Hi Addi!^^

Ich schließe mich dir da hauptsächlich an. Ich finde auch, dass das Schreiben mehr ist als nur etwas Kreativität vermischt mit Talent.
Idee haben, Geschichten beginnnen ... das kann man immer. Aber sie dann auch zu Ende zu bringen, sie in eine Form zu bringen die eben Kunst ist und nicht einfach Geschmiere ... dafür braucht man Fleiß und Arbeitsbereitschaft. Mrgreen

Zitat:In vielen Ländern gibt es an den Universitäten Fächer, die richtiges Schreiben lehren

Das gibt es bei uns auch^^ das bekannteste momentan:
Deutsches Literaturinstitut Leipzig
zumindest soweit ich weiß ... aber ob ein Bachlor-Studiengang (!) Schriftsteller wirklich das wahre ist? Ich hätte die Befürchtung, dass da mein Stil zu sehr beeinflusst wird ... aber anschauen würd ich das schon gerne mal!

Zitat:Wenn ja, was findet ihr, beinhaltet dieses Handwerk?
Ich finde das da vorallem sowas zu gehört, wie:
Recherche (auch das will gelernt sein)
Eine gewisse Grundvorstellung von wichtigen stilistischen Mitteln (was ist eine Metapher? Und was mach ich jetzt damit? Icon_wink)
Aber auch Struktur und Aufbau muss man sich doch erstmal aneignen.^^
Und die, nennen wir es, Schreibmoral (es auch zu Ende zubringen, regelmäßig daran zu arbeiten), oft muss man die sich erstmal antrainieren.^^
ABER:
Schreiben ist nun mal nicht nur Handwerk, sondern eben auch Kunst. Man braucht Kreativität (Talent ist relativ finde ich Icon_wink).
Und das wichtigste ist doch: es macht Spaß! Mrgreen

Zitat:Und wie steht ihr zu solchen Büchern?
Habt ihr selber schon mal in welchen geblättert oder sie sogar ganz gelesen?
Ich hab bisher noch keins gelesen. Aber ich halte sie generell nicht für schlecht, ich glaube sogar, dass sie einem durchaus wertvolle Tipps geben können.
Aber unbedingt notwendig sind sie meiner Meinung nach nicht. Man kann sich auch alles selbst aneignen.^^

Gruß vom Wanderer!

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #3 |

RE: Schreiben - ein Handwerk oder alles nur Talent?
hallo zusammen,

dann entstaube ich den thread mal, den ich glaube das thema hat diskussionspotenzial. Icon_smile

Zitat:In vielen Ländern gibt es an den Universitäten Fächer, die richtiges Schreiben lehren (Vielleicht kommen deswegen die meisten guten Thriller und Krimis auch aus dem Ausland), und auch bei uns kann man für gutes Geld Schreibkurse bzw. -werkstätten besuchen.

ich finde ja grundsätzlich, dass deutsche literatur recht wenig auf dem büchermarkt vertreten ist. aber ich hab keine ahnung woran das liegt, und ob das wirklich so ist. aber was mir auch aufgefallen ist: wenn man sich die lebensläufe der (ausländischen) autoren anschaut haben schon recht viele solche schreibkurse besucht, oder sogar kreatives schreiben unterrichtet.

Zitat:Dieser Litaratur kann man natürlich mit gemischten Gefühlen gegenüberstehen, doch mich würde interessieren, ob für euch Schreiben ein richtiges Handwerk ist.
Wenn ja, was findet ihr, beinhaltet dieses Handwerk?

für mich ist schreiben handwerk. dazu gehört mMn, wie du auch schon gesagt hast, das grundsätzliche wie ein charakter und der plot aufgebaut sein sollte, aber vorallem auch sachen wie rechtschreibung, grammatik und text- und satzaufbau. das ist das reine handwerk, was sich eigentlich jeder aneignen kann, aber dadurch noch nicht automatisch zum autor wird. Icon_smile

Zitat:Und wie steht ihr zu solchen Büchern?
Habt ihr selber schon mal in welchen geblättert oder sie sogar ganz gelesen?

ich hab kein solches buch. aber ich finde sowas generell nicht schlecht und bin schon seit längerem am überlegen, ob ich mir nicht mal eins anschaffen sollte. ich denke aber, dass sollte jeder für sich entscheiden, ich finde nicht dass sowas grundsätzlich notwendig ist um einen guten roman zu schreiben.

wanderer schrieb:aber ob ein Bachlor-Studiengang (!) Schriftsteller wirklich das wahre ist? Ich hätte die Befürchtung, dass da mein Stil zu sehr beeinflusst wird ... aber anschauen würd ich das schon gerne mal!

ich würde mir so was auch gerne mal anschauen, einfach nur aus neugierde und um vllt den ein oder anderen nützlichen hinweis zu bekommen. das der persönliche stil beeinflusst wird befürchte ich eigentlich nicht. ich denke, wenn man sowas in der art besucht sollte man schon soviel literarisches selbstbewusstsein mitbringen, dass man sich da nicht allzusehr beeinflussen lässt, sondern sich schon auf "seiner linie" helfen lässt.

Wanderer schrieb:Schreiben ist nun mal nicht nur Handwerk, sondern eben auch Kunst. Man braucht Kreativität (Talent ist relativ finde ich).

ja. handwerk allein tut es nicht. auch kreativität/talent/gefühl für sprache, wie auch immer man es nennen mag, gehört für mich dazu. ich kann soviele grammatikalisch korrekte sätze bilden, wie ich will, wenn ihnen aber das gewisse gefühl fehlt, die passenden wörter zu finden, oder mir die kreativität fehlt eine interessante handlung aufzubauen, will das trotzdem keiner lesen. Icon_wink

wanderer schrieb:Aber unbedingt notwendig sind sie meiner Meinung nach nicht. Man kann sich auch alles selbst aneignen.^^

ja, z.b. in entsprechenden internetforen. Icon_smile

ich hoffe, dass ich jetzt alles angesprochen habe. mein fazit: schreiben ist handwerk. das kann man sich auf verschiedene arten aneignen. aber schreiben ist auch talent (oder wie man es nennen möchte) und das muss man einfach haben.

lg

Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
Wörterwelten

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #4 |

RE: Schreiben - ein Handwerk oder alles nur Talent?
Ich kann mich da gar nicht an der Umfrage beteiligen, weil keine der auswählbaren Möglichkeiten meine Meinung wiedergibt. Ich bin der Ansicht, dass ein gewisses Grundtalent da sein muss. Ich glaube einfach nicht, dass jeder (gut) schreiben kann, ebenso wie es z.B. Leute gibt (so wie mich), die keine guten (technischen) Zeichner werden können, wenn ihnen das räumliche Vorstellungsvermögen fehlt.

Wenn jemand aber einfach nur undiszipliniert drauf los schreibt, ohne irgendwelche Grundkenntnisse, wird das aber auch bei allem Talent nichts. Man muss auch wissen, wie etwas auf den Leser wirkt, was Stilblüten sind, was Wortwiederholungen sind, wie richtige Rechtschreibung und Grammatik aussieht, wie man ein Wörterbuch benutzt, dass das Überarbeiten eigener Texte eine Notwendigkeit ist, wenn auch andere als man selbst ihren Spaß dran haben sollen usw. Wie man sich das aber aneignet, ist sicher gerade beim Schreiben sehr unterschiedlich.
Für das Veröffentlichen gibt es auch einige Gesetzmäßigkeiten. (Richtiges Anschreiben, was ist überhaupt ein Exposé? Wie erzeuge ich eine .rtf-Datei? etc.) Das sind auch so Sachen, wo einer "rein nach Gefühl" nicht draufkommt, während es mit sprachlicher Ästhetik da noch eher möglich ist.

Gerade bei letzterem halte ich Ratgeberbücher für eine gute Sache, auch wenn ich es vorziehe, mir diese Infos aus dem Internet zu holen. Gerade bei Schreibstil etc. bin ich in der Hinsicht skeptisch.


Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #5 |

RE: Schreiben - ein Handwerk oder alles nur Talent?
Ich denke, schreiben ist beides. Mich selbst bezeichne ich immer als Schreibhandwerker. Ich feile sehr lange an den Sätzen und stelle sie immer und immer wieder um. Kurse würde ich allerdings nicht belegen und auch keine Bücher über das Schreiben kaufen. Der 10-Punkte TÜV von Andreas Eschbach genügt mir voll und ganz.

Ich bewundere allerdings Leute, die die Kreativität besitzen, die abgefahrensten Ideen einfach aus dem Ärmel zu schütteln. Zum Glück habe ich eine Co-Autorin, die genau dieses Talent besitzt und so erreichen wir zusammen ein Niveau, das wir allein wohl nie erreichen würden. Das Talent und der Handwerker, wie ich finde eine recht gelungene KombinationIcon_wink

[Bild: sigpic.png]

Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #6 |

RE: Schreiben - ein Handwerk oder alles nur Talent?
da isser nach MONATEN mal wieder da und gibt gleich seinen Senf dazu ...

Schreiben ist erst einmal wie eine Erkrankung oder Sucht ... ein Drang, sich mitzuteilen und eine Affinität zu dieser speziellen Form. (könnte man "Motivation" zu sagen. Dazu brauchts etwas Talent - zum Beispiel sowas wie ein Sprachgefühl. Und dann legt man los - mehr oder weniger gut. Irgendwann erkennt man aber: ich habe hier ein Problem - und kann es gar nicht erklären. Um an dieser Stelle weiterzukommen, muss das Handwerk gelernt werden: Was ist ein Plot und wie baue ich den auf - Spannungsbogen, Dialoge etc pp.
Handwerk und Fachwissen ist nötig, um sich weiter entwickeln zu können, um über die Deutschaufsatz-Qualität zu gelangen, und vor allem: um sich mit anderen Schreibern austauschen zu können.
Ohne das Wissen, wie ein guter Dialog funktioniert, kann man trotzdem einen Schreiben, klar. Aber der Zufallstreffer oder auch das Talent, das bringt einen nicht weiter - Und alles, was stagniert wird schlecht. Handwerk ist auch: verstehen, was ich da tue und warum.

meine ich.
cheers, Uli


Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #7 |

RE: Schreiben - ein Handwerk oder alles nur Talent?
Handwerk braucht es schon, das Schreiben, da stimme ich voll zu. Aber es muß noch etwas anderes dazu kommen: Man braucht gute Ideen für Geschichten, was wiederum eine Sache der Fantasie ist. Und wenn die fehlt, nutzt einem das Handwerk auch nicht viel. Ich will hier mal eine Formel aufstellen: Autor = Handwerk + Fantasie (ohne mathematische Gewähr) Icon_wink Gruß, Sigurd


Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #8 |

RE: Schreiben - ein Handwerk oder alles nur Talent?
Hallo zusammen,

dann möchte ich mich auch hier einmal etwas Beitragen. Für mich selbst ist Schreiben ein Handwerk. Ich glaube man kann es in jeder Form lernen. Wichtig dafür ist schlicht Zeit, Leidenschaft und Motivation. Durch Lesen und Schreiben bekommt man sehr viel mit auf dem Weg und meiner Meinung nach liegt der Erfolg, jemals gut schreiben zu können in beiden Dingen. Bei jemanden mit weniger Talent, dauert es vermutlich länger, bis er den Dreh auf praktische Art gefunden hat. Dann gibt es die Glücklichen, zu denen ich mich nicht zähle, die von Anfang an zwar nicht sofort wissen was sie tun müssen, aber mit dem Talent gesegnet sind, die Wörter nach Gefühl schon sehr erfolgreich hintereinander zu reihen.

Ideen und Phantasie - nun ja, die muss man haben. Aber auch Phantasie lässt sich in meinen Augen trainieren. Es gibt von Diversen Autoren sogar gute Übungen dazu, bzw. viele Weisheiten wie und wo man sich inspirieren lassen kann. Ich habe eine Weile ein Übungstagebuch geführt und muss sagen, dass es tatsächlich etwas bringe. Gelesen habe ich zwei Bücher. Eines zum Thema "Wie ein Schriftsteller leben" mit dem Titel "Schriftsteller werden" - Eher kein Ratgeber an sich, sondern ein Buch, dass zeigt wie man als angehender Schriftsteller die Dinge sehen muss, bzw. beobachten muss, um die Welt aufgreifen zu können. Auch ein paar Übungen sind darin enthalten. Zum anderen hab ich "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" gelesen. - Ein Buch, mit vielen praktischen Beispielen und einem Grund-Know-how. Letzteres hat mir keine großen Fortschritte gemacht, aber ich glaube es hilft schon weiter, weil man zumindest ins taktische Denken eintauchen muss, bzw. die Grundform kennen lern. Für Einsteiger find ich es ideal. Generell muss ich aber sagen, dass ich glaube, schreiben lernt man sich zum größten Teil selbst. Lesen, Schreiben, Lesen, Schreiben, Feedback holen, Lesen, Schreiben, Kommentieren, Kommentieren, Kommentieren, Lesen, Schreiben, Feedback, ... - usw. Icon_wink

Warin schrieb:Der 10-Punkte TÜV von Andreas Eschbach genügt mir voll und ganz.
=> Der Link ist nützlich. Danke dafür!

JvW schrieb:da isser nach MONATEN mal wieder da und gibt gleich seinen Senf dazu ...
=> Willkommen zurück. Icon_smile

JvW schrieb:Schreiben ist erst einmal wie eine Erkrankung oder Sucht ... ein Drang, sich mitzuteilen und eine Affinität zu dieser speziellen Form.
=> es als solches zu betrachten ist natürlich schon sehr merkwürdig, aber ja, mit der Kernaussagen könntest du allerdings Recht behalten.

JvW schrieb:Aber der Zufallstreffer oder auch das Talent, das bringt einen nicht weiter - Und alles, was stagniert wird schlecht. Handwerk ist auch: verstehen, was ich da tue und warum.
=> Schließe mich völlig an.

Sigurd schrieb:Man braucht gute Ideen für Geschichten, was wiederum eine Sache der Fantasie ist. Und wenn die fehlt, nutzt einem das Handwerk auch nicht viel.
=> Willkommen, Willkommen. Icon_smile Freu mich, dich gleich zu Beginn bei einer Diskussion anzutreffen.
- Wie ich weiter oben schon meinte: Ich denke auch Phantasie kann man trainieren. Auch wenn es unromantisch klingt. Wenn man sich selbst trainiert aufmerksamer in die Welt zu sehen, sich für neue Themen zu interessieren, dann folgen meist Ideen. Trainiert man sich dann auch daran Menschen zu beobachten und den gewissen "Kick" zu suchen, ... folgt meiner Meinung nach der Rest. Icon_wink

Grüße,
Sternchen

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
Viele kleine Sternschnuppen

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2020 MyBB Group.

Design © 2007 YOOtheme