Es ist: 25-01-2020, 12:17
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Kleines Einmaleins des Handwerks - Dialoge
Beitrag #21 |

RE: Kleines Einmaleins des Handwerks - Dialoge
Hallo!

Ich will hier nochmal, um der Klarheit willen, meinen Beispiel-Dialog aufschlüsseln. Mit anderen Worten: Erklären, was ich da gemacht habe.

"Warum tust du das?"
(Frage Marias)
Peter machte eine unwillige Geste:
(eingeflochtene Handlung)
"Denkst du, du verdienst etwas anderes?"
(Peters Antwort; ausweichend, also indirekt)
Maria sah ihn einen Moment schweigend an, dann antwortete sie:
(eingeflochtene Handlung)
"Seit wann spielst du dich als Moralapostel auf?"
(Gegenfrage Marias: Ebenfalls ausweichend; also indirekt)
Peter grinste ...
(eingeflochtene Handlung)
"Ich tue lediglich, was ich für richtige halte."
(Peters Antwort; ausweichend, also wieder indirekt)

Würde man denselben Dialog direkt gestalten, könnte das so aussehen:

"Warum tust du das?"
(Frage Marias)
Peter machte eine unwillige Geste:
(eingeflochtene Handlung)
"Weil du es verdient hast."
(Peters direkte Antwort)
Maria sah ihn einen Moment schweigend an, ehe sie fragte:
(eingeflochtene Handlung)
"Ich habe es verdient?"
(direkte Gegenfrage Marias)
Peter grinste ...
(eingeflochtene Handlung)
"Ja, das hast du."
(Peters direkte Antwort)

Ich hoffe, dass damit der Unterschied zwischen direkt und indirekt innerhalb eines (tatsächlich stattfindenen) Dialoges geklärt ist. Indirekte Rede ist etwas anderes; da wird ein Gespräch schildernd zusammen gefasst. Sollten doch noch Fragen offen sein, stehe ich gerne zur Verfügung. Wave

HGruß, Sigurd


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Beitrag #22 |

RE: Kleines Einmaleins des Handwerks - Dialoge
Du hättest doch gleich Adsarthas Beispiel als direkten Dialog aufführen können und danach dein Beispiel als indirekten Dialog. Ohne da noch irgendwelche Handlung dazwischen zu stopfen. Dann wäre das auch nicht so verworren rübergekommen. Icon_wink

Schluss mit lustig

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Beitrag #23 |

RE: Kleines Einmaleins des Handwerks - Dialoge
Hallo zusammen.

Eigentlich bin ich auf dem Sprung, aber habe das hier gerade entdeckt. Alt, ja, aber nicht minder interessant. Und ich würde einen kleinen bescheidenen Beitrag von mir beisteuern.

Zitat:Wichtig ist auch, dass jede Person ihre ganz eigene Sprechweise hat. Im wirklichen Leben hört man dabei viele Ähms und Ehs (siehe Boris Becker), grammatikalischer Fehler, Versprecher usw.
Alles Dinge, die in einem schriftlichen Dialog nichts zu suchen haben.
Eigene Sprechweise der Darsteller, Charaktere, ist das A und O. Wenn eine Person in einer Geschichte - ob lang oder kurz - Öhs und Ähs macht, dann macht er sie eben. Denn, und das ist wichtig, wenn man das nachstehende Zitat ...

Zitat:Allgemein sollten sie zwar natürlich klingen, dabei aber nicht in unsere Alltagssprache abdriften, sondern etwas geschliffen sein. Dialekte, Fremdwörter und Fachtermini sollten sparsam gesetzt werden, da sie sonst gesetzt wirken und den Dialog ad adsurdum führen.
... mitbetrachtet, erkennt ein Leser, der ja auch ein Mensch wie jeder andere ist, dass hier etwas künstlich wirkt. Und das ist - bis auf wenige Ausnahmen - realitätsfremd.
Wenn also eine Figur eine bestimmte Sprache oder Eigenart besitzt, dann kommt sie mit rein. Ob das für den Handlungsverlauf wichtig ist, ist erstmal (im Zuge der Charakterbildung) egal. Im späteren Verlauf kann man darauf hinweisen oder die Eigenarten in die Handlung einbauen. Grundsätzlich muss die Figur plastisch werden, dann erst kann sie 'mitspielen'. Vorher nicht.

Zitat:Manche Autoren raten zur Knappheit, Präzision und Klimax. Ich finde aber, dass nicht jeder Dialog wirklich RELEVANT sein muss.
Richtig. Wenn man sich nur darauf konzentriert, hat man eine effektive, effiziente und nachhaltige Geschichte, die vor allem durch zwei Sachen glänzt: Sparsamkeit und Sachkälte.
Selbst Dialoge, die vielleicht gerade eben in genau dieser Situation NICHT zur Geschichte dazugehören, unterstreichen durch ihr Auftauchen die Handlung - und können, im besten Fall, später (durch Wiederaufgreifen) in die Handlung eingebettet werden.

Beispiel: In einer Geschichte von mir tauchte irgendwann der Ausspruch eines gewissen Polets bezüglich einem anderen Darsteller auf. Dies sah so aus:
Beim Weihnachtsbaum. Marvin und der Weber des Dorfes.
"Meine Güte, Polet! Eine Webmaschine - sonst noch einen Wunsch?"
"Na kommen Sie, bis jetzt haben Sie doch alles geschafft. Können sie auf die große Liste fürs nächste Jahr setzen."
"Was denn noch alles, hm? Ein Abflusssystem für die Fäkalien? Okay, Marvin macht das schon. Bisschen Strom in jedem Haus? Na klar - die zusätzlichen Kabel schneide ich mir aus den Rippen! Fenster aus Glas? Okay, aber erst nächstes Jahr. Bier? Na sicher! Vielleicht ein bisschen was zum Grillen für den Sommer? Hm?"
"Sie glauben doch wohl nicht, dass sich nach ihrem letzten Senf noch jemand traut, eine Wurst zu bestellen."
"Bitte?"


Der Ausspruch mit dem Senf beruht auf einer tatsächlichen Aussage poLets zu einem meiner Ergüsse. Im Folgenden wurde dies nicht nur eingebaut, sondern an manchen Stellen wieder aufgegriffen. Beispielsweise hier:
"Verdammter Mist", zischte Angel.
"Was zur Hölle ist das 'Integrierte Irgendwas'?", knurrte Polet.
WW tauchte neben ihnen auf und seine Augen wurden größer.
"Das ist das Kommandomodul der Defoe!", meinte er. "Aber war das nicht tot?"
Die drei schauten sich ratlos an, dann den piepsenden Klapprechner - schließlich seufzten sie.
"Marvin ...", hauchte der Weber und wandte sich zum Rettungsschiff um. "Er hätte bei seinem Senf bleiben sollen!"


Der Senf ist, abgesehen davon, dass er als Vorgabe meinerseits eingebaut werden musste, völlig irrelevant. Man mag es als Durchlaufenden-Witz ansehen - aber er charakterisiert vortrefflich ... den Charakter in der Geschichte. Wäre es als irrelevant tatsächlich draußen geblieben, wäre der 'Weber' nicht so dicht geworden, wie ich ihn haben wollte.

Zitat:Gerade in längeren Geschichten können sie einfach nur auflockern, mit etwas Komik gewürzt den Leser unterhalten und Informationen über die Charaktere liefern. In Kurzgeschichten sollten sie von vorne bis hinten stimmig und wichtig sein.
Stimmig und wichtig - vielleicht, aber wenn alle Menschen Wichtiges und Stimmiges sagen würden, dann hätten wir heute hier die erste Matrix: Ein Paradies. nein, so spricht niemand. (Ausnahmen lasse ich gelten.)
Beispiel:
In der einen Ecke des Saals Manfred und der Lehrling, die die überzähligen Tische und Bänke von der Weihnachtsfeier abbauten.
"Und das soll alles wieder in den Keller?", fragte der Lehrling und stöhnte.
"Datt klappt schonn, müssen wa ehm ein bisken schiem."
"Was?"
"Schiem. Weißte doch, rückn und so."
"Manni, da sind lauter Bücher!" Der Lehrling schnaufte. "Soll ich die etwa alle in eine Ecke stopfen?"
Manfreds Augen weiteten sich und schauten sich hastig im Saal um.
"Sai ruhich, Kerr'!", raunte er. "Wenn datt jemand gehöat hätte, hätteste Federn gelassn!"


Soweit dazu von mir.

LGD.


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Beitrag #24 |

RE: Kleines Einmaleins des Handwerks - Dialoge
Hallo,

damit du nicht das Forumgeschehen allein bestimmst, melde ich mich. Ich bin neu hier- habe ich Welpenschutz? Wenn nicht, ist das kein Problem für mich. Ich finde, dass sich Menschen zwar viel ausdenken könnne, aber nur am Umgang mit anderen wachsen. Das bedeutet für mich, dass sie sich entwder schlagen( eher weniger) oder miteinander Kommunizieren (eher mehr). Letzteres mit Sprache, Gestik und Mimik. Für mich ist es so, dass es eine Wirkkette gibt- Sinnwahrnemung wie Hören und Sehen - Denken - Fühlen - Handeln. Wobei man Fühlen und Denken manchmal auch gegeneinander austauschen kann. Handeln heißt dabei Mimik, Gestik und Sprache und führt letzlich wieder zum Start der Kette. Der Beispieltext ist für mich so:

Der Mann hat die Frau betäubt. Die wachte auf, Eisengewichte an den Füßen. Beide befanden sich auf einem wacklig schwankenden Boot.
" Warum tust du das?", fragte sie.
"Weil du es verdient hast"
" Aber..."
Er lachte gekünstelt.
"Glaubst du, dein neuer Galan kann mir das Wasser reichen. Du Hure hättest dir vorher überlegen sollen, mit wem du dich einläßt"
Daraufhin rollte er sie über Bord.

Soweit diese Szene. Im Text hat der neue Feund sich natürlich schon mit Tacherausrüstung an das Boot geschlichen, und rettet die Geliebte. Da nicht nur er, sondern auch seine Tauchfreunde, die bei ihm sind, das "Geständnis" gehört haben, wird der Ex verhaftet.

Die Frau wird gerettet, und alles wird gut.

Auch das kann Dialog tun.


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Beitrag #25 |

RE: Kleines Einmaleins des Handwerks - Dialoge
Das Thema gibt es ja schon ewig, aber obwohl ich Dialoge mit am liebsten lese und schreibe, fällt es mir schwer, da theoretisch heranzugehen.

Bei mir "fließt" es einfach. Genauso kann ich beim Lesen meist nur sagen, ob mir ein Dialog gefällt oder nicht, ohne genaue Begründung.

Ich weiß ja über meine Figuren meistens so gut wie nichts, was nicht für das direkte Geschehen relevant ist. Also weiß ich weder, woher sie kommen, noch welche Ausbildung sie genossen haben, wie ihr Elternhaus war ... Bei meinen Dialogen konzentriere ich mich also sehr stark auf die aktuelle Version des Sprechers, auf Dinge, die ihn gerade jetzt beschäftigen und formen. Ob da Fremdworte passen oder nicht, entscheide ich meist nach Gefühl.

Trotzdem ein paar Gedanken von mir:

Zitat:Wichtig ist auch, dass jede Person ihre ganz eigene Sprechweise hat.
Das ist für mich einer der interessantesten Punkte, mit dem ich mich beim Schreiben auch aktiv auseinandersetze. Wiedererkennbarkeit, eine eigene Stimme. Ist mir sehr wichtig (beim Schreiben, beim Lesen achte ich nicht so drauf) und ich versuch es immer wieder auf unterschiedliche Arten zu bewerkstelligen. Da gibt es eine Person, die viele Schimpfworte verwendet und schnell patzig wird. Eine andere verkürzt Wörter oder lässt sie ganz weg, wieder eine andere formuliert immer vorsichtig ("Ich denke / bin der Meinung", "man könnte doch", "sollten wir nicht besser" ...)
Allerdings hab ich bei richtigen Sprachticks auch meine Grenzen. Wenn eine Personen keinen Satz ohne drei "Ähms" herausbekommt oder ständig greuliche Grammatikfehler macht, werd ich mit ihr nicht warm. Da muss man als Autor drauf achten, die Nervgrenze nicht zu überschreiten.

Zitat:Manche Autoren raten zur Knappheit, Präzision und Klimax. Ich finde aber, dass nicht jeder Dialog wirklich RELEVANT sein muss. Gerade in längeren Geschichten können sie einfach nur auflockern, mit etwas Komik gewürzt den Leser unterhalten und Informationen über die Charaktere liefern.
Das unterschreibe ich. Jeder Dialog sollte eine Bedeutung haben - aber das kann eben auch heißen, dass er Figuren charakterisiert, Konflikte andeutet, Atmosphäre schafft, ein Stimmungsbild gibt. Die Infos, die transportiert werden, müssen dabei nicht relevant fürs Geschehen sein, aber sie sollten irgendetwas aussagen.

Zitat:Will ein Autor einen sehr guten Dialog schreiben, muss er seinen Charakter in und auswendig kennen.
1. Frage ist also, wer spricht?
2. Was ist die Vorgeschichte der Personen? Kennen sie sich bereits? Wenn ja, wie sieht ihre Vorgeschichte aus?
3. Worauf will ich als Autor hinaus? Warum unterhalten sich die beiden Personen? Was ist ihr Konflikt? Welche Funktion hat der Dialog innerhalb dere Geschichte?
Das trifft zwar bestimmt auf sehr viele Autoren zu, ich möchte aber einwerfen, dass es auch "ungeplante" Charaktere gibt, die trotzdem stimmig sind und gute Dialoge führen können. Ich selbst halte meine Dialoge für gut geschrieben (die meisten zumindest *lach*) und authentisch - und ich plane überhaupt nichts in dieser Richtung. Also natürlich sind da die Grundlagen, auf denen die Geschichte aufbaut (A und B sind ein Liebespaar mit Problemen in der Vergangenheit, C und D sind grundverschiedene Typen und können sich deshalb nicht ab), aber ich setze mich nicht an DIaloge und denke darüber nach, ob die Figur jetzt pampig reagiert, weil sie in ihrer Kindheit mal einen ähnlichen Streit mit einem alten Sandkastenfreund hatte, der sie Jahre später verraten hat ... Oder sowas Icon_ugly
Ich schreibe da ganz viel aus dem Gefühl heraus und ich denke, auch auf diese Weise können gute Dialoge entstehen. Das hängt halt davon ab, wie ein Autor sonst arbeitet.
Und auch eine Funkion hab ich nie im Kopf. Dialoge ergeben sich aus Situationen heraus und führen dann irgendwohin, woraus sich die nächste Situation ergibt. Ich plane ja kaum im Voraus, da treiben Dialoge meine Geschichte immer sehr stark voran und bestimmen selbst, wo es hingeht.

Wobei ich dazu sagen muss, dass ich keine Ahnung habe, ob meine Werke überhaupt als Beispiele herhalten dürfen, weil ich ja nie mit Blick auf eine (professionelle) Veröffentlichung schreibe.

Zitat:Anders als im realen Leben sollten literarische Dialoge indirekt sein. Dabei meine ich nicht Indirekte Rede, sonder die Kunst, die Figuren ausweichen zu lassen. Die Pausen und das Bemühen der Figur um Themen herumzukommen, zeigen meist das Interessante, offenbahren sie uns doch Wichtiges über den Charakter und seine Motivationen.
Als eine Art, Dialog zu gestalten, unterschreibe ich das. Aber ich denke, auch direkter Dialog hat seine Daseinsberechtigung. Vor allem, wenn es darum geht, dem Leser zum Beispiel Wissen zu vermitteln. Also wenn die Elfe den Zwerg fragt, wofür er denn bitteschön den ganzen Sprengstoff braucht und der Zwerg daraufhin erklärt, dass er damit den Stollen zu sprengen gedenkt, um ihre Verfolger abzuhalten. Oder sowas. Da würde indirekter Dialog womöglich eher stören, weil es ja gerade darum geht, eine Frage zu klären, ein Thema offen anzusprechen.

Ich denke, es ist bei der Entscheidung: direkter vs. indirekter Dialog viel wichtiger, welche Figuren diesen Dialog führen. Wenn das zwei Typen sind, die sich immer gerade heraus die Meinung sagen und Probleme offen ansprechen, würde so eine Wischi-Waschi-Verzögerungstaktik eher falsch wirken, denke ich.

Beispiel: Ich hab eine Figur, die ist frei raus. Die spricht an, wenn ihr was nicht passt und würde nie ausweichend auf Fragen reagieren. Außer wenn sie wirklich ganz persönlich sind oder sowas. Wenn man den fragt: "Wir müssen das und das machen, kannst du das?" - dann sagt der nicht "Vielleicht, wenn ich nochmal drüber geschlafen habe und ich einen Sack voll Gold dafür bekomme", sondern der sagt "Klar kann ich das, lass und loslegen."
Also da würde ich die Charaktermotivation niemals der "Vorgabe" unterordnen, indirekten Dialog schreiben zu müssen, weil der spannender ist. Freiraus und Themen auf den Punkt bringen kann auch sehr spannend sein - es kommt halt darauf an, WAS man an den Leser bringen will.

Zitat:Mir fällt immer wieder auf, dass es Menschen gibt, die generell zu Sprechverben abraten und meinen, man sollte das Sprechverhalten an der wörtlichen Rede direkt ablesen können. Ich hingegen verwende sie gerne zur näheren Erläuterung, wobei dann aber nicht irgendein Verb gesucht wird, sondern eines, dass die Stimmung des Sprechers perfekt wiedergibt.
Da bin ich wieder absolut bei dir. Manchmal sind Sprechverben überflüssig, ja. Manchmal kann man es an der Aussage selbst ablesen, ob jemand wütend ist oder verängstigt. Aber eben nicht immer. Warum also auf ein solches Werkzeug verzichten, wo es doch zur Sprache dazugehört wie alle anderen Wörter auch?

Zitat: dass die Figuren zueinander und nicht zum Leser sprechen. Es sollte also nie vorkommen, dass Figur A etwas erzählt, was Figur B schon weiß, nur um es dem Leser mitzuteilen,
Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Bitte, keine "As you know Bob"-Dialoge. Wann im Leben sagt man etwas wie: "Wie du weißt, wollen wir ja morgen heiraten, deshalb hast du gestern deinen Anzug aus der Reinigung geholt und in den Schrank gehängt. Aber jetzt hängt er nicht mehr da."

In gewissen Situationen und in gewissen Maß ist das möglich (wo es eben noch natürlich wirkt: "Mensch, Karl, wo bleibst du? Du hättest mich schon vor einer halben Stunde abholen sollen!"), aber gerade wenn in einem Dialog "Wie du weißt" oder "Du weißt ja, dass ..." oder "Wir haben doch darüber geredet, dass .." vorkommt, werd ich ganz schnell hellhörig und misstrauisch Icon_wink

Also Dialog ist bei mir ganz viel Bauchsache, aber ich find es spannend, über die Theorie dahinter zu lesen und meine Schreibe danach durchzuschauen, wo ich es automatisch richtig gemacht habe und wo es aus welchen Gründen hängt.

Liebe Grüße
Lanna

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

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