Es ist: 01-04-2020, 17:22
Es ist: 01-04-2020, 17:22 Hallo, Gast! (Registrieren)

Aktuell befinden wir uns im Umbau. Sollte also etwas seltsam aussehen, sind wir gerade bei der Arbeit und strukturieren die Foren neu :)

Diskussion um "Blaues Blut" und den Krieg - Darstellung und Lösungsansatz
Beitrag #1 |

Diskussion um "Blaues Blut" und den Krieg - Darstellung und Lösungsansatz
Liebe Schreiberlinge Athalems,
liebe Moderatoren drakir und Sternchen,
wir sind Athalem – wir gemeinsam, und deswegen wird es Zeit die aktuellen Geschehnisse einmal sachlich zu betrachten und von mehreren Seiten zu beleuchten.

Seit Athalem aus dem alten Forum gerettet wurde und unter „Gemeinsame Geschichten“ abgelegt wurde, hat sich sehr viel getan. Nach einer langen Ruhepause, kam endlich wieder Leben ins Land, und siehe da, Athalem wurde wieder offiziell.
In mühsamer Arbeit wurden Topics wie das Lexikon, Neuentdeckungen und sogar eine Zeitleiste aufgebaut – gehegt und gepflegt durch die beiden Moderatoren. Ich finde es bewundernswert, wie viel Zeit und Arbeit ihr da hineingesteckt habt – und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie komplex und aufwändig das ganze wird, hab ich doch vor langer Zeit einmal mit Ichigo die Provinzen eingeteilt und nächtelang über die Politik in Athalem diskutiert. Auch viele nützliche Regeln, wie der Umgang mit NPCs, oder heiklere wie das Copyright wurden aufgestellt.
Es wurde Ordnung. Der kleine Kreis von aktiven Schreibern erweiterte sich ein wenig.
Die bestehende Geschichte „Blaues Blut“ entwickelte sich langsam weiter, und es war von Anfang an abzusehen, dass in dieser Geschichte nicht nur kleine Abenteurergruppen durch die Länder ziehen würden, um ein paar Erfahrungen zu sammeln. Nein, es wurde politisch – und kriegerisch! Fängt die Geschichte doch damit an, dass ein Fürstensohn aus seiner bald belagerten Heimatstadt flieht.
Und genau hier fangen die Probleme an:
Die neu entstandene Zeitleiste zeigt im „Athalem-jetzt“ eine Friedensperiode. Die schlüssige Begründung dazu ist, dass sich neue Spieler nicht in einem politischen Gefecht irgendwo zurechtfinden müssen, sondern einen unbeschwerten Einstieg haben.
Das passt grundsätzlich nicht ganz zusammen mit den bestehenden Ereignissen in „Blaues Blut“, wo zumindest ein Provinzen übergreifender Konflikt statt findet, der noch dazu von einem machtgierigen Fürsten angeführt wird.
Die Sorgen der Moderatoren sind hier sehr berechtigt, dass dieser Konflikt sich ausweiten könnte, und somit den ganzheitlichen Frieden in Athalem gefährdet. Es wurden mehrere Vorschläge gemacht, angefangen von der lokalen Beschränkung des Konflikts bis hin zur radikalen Lösung, die Geschichte würde in so einem Fall nicht mehr offiziell sein und deren Ereignisse quasi in Athalem nicht existieren.
Beides ist für die Geschichte keine Lösung. Die erste wäre destruktiv, würde sich denn mit der lokalen Beschränkung nicht der gesamte politische und intrigante Hintergrund der Geschichte im Nichts auflösen, und wir stünden vor einem völligen Neubeginn. Die zweite Lösung ist auch keine akzeptable, denn warum sollten wir noch schreiben, wenn das was wir uns erarbeiten dann gar nicht geschehen ist. Das widerspricht meinen, und vielleicht auch noch anderen, Vorstellungen von einem Athalem, in dem man aktiv mitgestalten und wirken kann.

Also schlage ich nun folgende Lösung vor, die natürlich noch von allen Seiten Veränderungen und Verbesserungen erhalten kann:
Die Geschichte wird weiter so geführt, wie der ursprüngliche Plan es vorsieht, der Konflikt muss nicht beschränkt werden, könnte sich sogar noch ausdehnen. Allerdings werden all diese Ereignisse vorläufig nicht in die Zeitleiste eingetragen, das heißt sie sind noch nicht Athalems Geschichte.
Was soll das bringen?
Der von den Moderatoren gewünschte Frieden wird erhalten, damit die Gelegenheit neue Mitschreiber zu gewinnen nach wie vor günstig ist. Allerdings wäre es nicht gerecht, die Ereignisse von „Blaues Blut“ völlig zu verdrängen, sondern ich schlage vor, dass sobald die Geschichte fertig ist, und das wird bestimmt noch nicht so bald sein, die Ereignisse und Auswirkungen derer in der Zeitleiste erwähnt werden, wenn sie wichtig genug sind. Das bedeutet also, dass genügend Zeit besteht neue Mitglieder in den Bann von Athalem zu ziehen, und gleichzeitig Athalems Entwicklung nicht zum Stillstand gezwungen ist. Denn das kann ja auch keine Basis für ein funktionierendes Rollenspiel in einer bewegten Welt sein, dass Veränderungen nicht stattfinden dürfen und können.

Da es noch einen weiteren Diskussionspunkt gegeben hat, möchte ich auch hierzu meine Ansichten schildern:
Derzeit gibt es in der Geschichte zwei mächtige magische Artefakte, von denen allerdings noch nicht geklärt ist, wie mächtig sie denn wirklich sind, und was man alles damit anstellen kann. Es handelt sich hier um vorläufige Pläne, die noch durchgekaut und plausibel ausgearbeitet werden müssen.
Hier gibt es wieder die Sorge der Moderatoren, dass diese Artefakte dazu benutzt werden könnten, um zu viel Macht in Athalem zu gelangen und das Gleichgewicht zerstören könnten. Also sollten sie am Ende der Geschichte unschädlich gemacht oder zerstört oder verloren werden.
Wir können aber das Ende der Geschichte nicht im Voraus festlegen – das wäre auch nicht sehr sinnvoll, da sich Rollenspiele immer in viele viele Richtungen entwickeln können, die man vorher noch nicht geahnt hat. Allerdings kann ich euch versichern, dass wir auf keinen Fall diese Artefakte missbrauchen werden, oder irgendeinem Charakter dazu verhelfen werden die Weltherrschaft zu übernehmen. Die Artefakte sind ein Spannungselement, ein sehr nötiges, wie ich finde. Doch es ist klar, dass falls sie zu übermächtig sind um auf Dauer einer Person eigen zu sein, eine Lösung zur Entschärfung des Problems gefunden werden wird. Also macht euch hierzu bitte keine Sorgen, wir haben das im Griff.

Ich hoffe, ich habe hiermit die zwei Seiten klar dargelegt und auch Lösungsansätze gebracht, die allen logisch und sinnvoll erscheinen.
Abschließend muss ich doch noch meiner persönlichen, etwas emotionaleren Meinung Platz schaffen:
Moderation ist vor allem wichtig, um zu unterstützen wo es gebraucht wird, Themen zu schlichten und zu ordnen, und zuzusehen, dass jeder einmal zu Wort kommt. In einem Forum würde ich es noch ergänzen mit „Moderatoren sind da um ihre Topics aufzupäppeln und in Schwung zu bringen, falls es nötig ist, sich um die Struktur zu kümmern und ein Ansprechpartner zu sein“.
Das alles macht ihr sehr hingebungsvoll wie es mir scheint, und ich möchte mich auch dafür bedanken.
Wo aber meiner Meinung nach Moderation etwas vorsichtiger werden sollte, ist wenn es nicht mehr um Überblick und Ordnung geht, sondern in Richtung Kontrolle abwandert. Es ist schön, eine klare Ordnung in etwas hineinzubringen, das einem wichtig ist. Doch man sollte sich auch davor hüten eine Ordnung zu erzwingen, vor allem wenn es um etwas sehr sensibles und freiraumbedürftiges geht wie um ein Rollenspiel.

So. Und nach diesem langen sachlichen und vorsichtigem emotionalen Teil, bleibt mir nur noch übrig zu sagen, dass ich auf ebenfalls sachliche Antworten und Vorschläge beziehungsweise Kritikpunkte hoffe, denn mit der vorhergegangenen Diskussion würde sich wohl auch in 100 Jahren kaum eine annehmbare Lösung finden, ohne dass wir uns alle gegenseitig die Köpfe einschlagen.

mondi

"Enttäuschungen kommen nur dann zustande wenn man Erwartungen hegt."

~ Haruki Murakami, Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

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Beitrag #2 |

RE: Diskussion um "Blaues Blut" und den Krieg - Darstellung und Lösungsansatz
Hallo,

ich schließe mich dem voll an und finde das eine gut überlegte Lösung Icon_smile


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Beitrag #3 |

RE: Diskussion um "Blaues Blut" und den Krieg - Darstellung und Lösungsansatz
Ich verstehe noch nicht ganz. Meinst du, dass Blaues Blut damit quasi in die Zukunft versetzt wird? Das heißt, von der Gegenwart an soll zum Beispiel mind. 3 Athalem-Jahre und mind. 1 echtes Jahr der Status Quo erhalten bleiben. In dieser Zeit kann sich Athalem in "labilem Frieden" konsolidieren, und DANACH (z.B. nach Ablauf einer Zeitspanne oder spätestens wenn Blaues Blut fertig ist) lassen wir Blaues Blut offiziell statt finden - mit offenem Ende!
Wenn ich das jetzt so richtig verstanden habe, finde ich das den besten Vorschlag bisher, dem ich mich ganz ohne Bauchweh anschließen kann (im Gegensatz zu dem Kram im BB-Diskussionstopic).

Bisher hatten wir ja die Lösung angewendet, die anderen Geschichten z.B. Blutmond in die Vergangenheit zu setzen, damit sie in "labilem Frieden" schreiben können. Nach dem Vorschlag wäre es dann also andersrum, dass Blaues Blut in die Zukunft gesetzt wird, damit die anderen noch eine Weile in "labilem Frieden" schreiben können. Wenn es möchte könnte Blutmond wieder in die Gegenwart umziehen, und Blaues Blut geschieht offiziell erst später.

Und ich könnte Gipfelblüten als Gegenwartsgeschichte posten Icon_jump


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Beitrag #4 |

RE: Diskussion um "Blaues Blut" und den Krieg - Darstellung und Lösungsansatz
Hi Mondi,
schon mal ganz kurz zu deinem letzten Teil.

Zitat:Das alles macht ihr sehr hingebungsvoll wie es mir scheint, und ich möchte mich auch dafür bedanken.
Wo aber meiner Meinung nach Moderation etwas vorsichtiger werden sollte, ist wenn es nicht mehr um Überblick und Ordnung geht, sondern in Richtung Kontrolle abwandert. Es ist schön, eine klare Ordnung in etwas hineinzubringen, das einem wichtig ist. Doch man sollte sich auch davor hüten eine Ordnung zu erzwingen, vor allem wenn es um etwas sehr sensibles und freiraumbedürftiges geht wie um ein Rollenspiel.
Wir wollten nie und wollen auch keine Kontrolle ausüben in der Art, wie du sie wohl befürchtest. Was wir aber gerne hätten und das steht auch in den Regeln und der Nettiquette, dass wir bei großen Ereignissen und die habt ihr nun mal, schon bevor sie niedergechrieben sind, angesprochen werden, damit man gemeinsam sehen kann, ob das irgendwie machbar ist. Das sehe ich jetzt nicht als die Art Kontrolle an, die du scheinbar befürchtest. Wir als Moderatoren müssen halt zu sehen, das noch alles zusammenpasst und da sind wir auch auf eure Mithilfe angewiesen, dass ihr euch meldet und uns mitteilt, wenn es um so etwas geht. Der jetzige Eindruck, den du wohl hast, ist einfach dadurch entstanden, dass beide Seiten Fehler gemacht haben. Wir in dem wir nicht alles ganz genau gelesen haben, was bei euch passiert und ihr, dass ihr uns das nicht mitgeteilt habt. So kam vielleicht der Eindruck der unbegrenzten Kontrolle.

Zu deinem Lösungvorschlag werden wir uns dann nochmal melden, wenn Sternchen aus dem urlaub zurück ist.
Als Gegenvorschlag, damit wir uns nicht nur darauf konzentrieren, möchte ich folgenden machen.

Zitat:Beides ist für die Geschichte keine Lösung. Die erste wäre destruktiv, würde sich denn mit der lokalen Beschränkung nicht der gesamte politische und intrigante Hintergrund der Geschichte im Nichts auflösen, und wir stünden vor einem völligen Neubeginn.
Das muss grar nicht der Fall sein, aus meiner Sicht. im Gegenteil, dass könnte soar noch gestärkt werden und sogar zu einer längeren Geschichte führen.
Ich will das mal kurz darstellen.
Vulun soll ja ein großes Machtbestreben haben.
Das könnte man ohne weiteres beibehalten auch sein Drang es Gandal´kan zurückzuzahlen. Die Motivation wäre die gleiche.
Jetzt mein Vorschlag:
Vulun ist nicht der Fürst der Provinz Kayro´kan, sondern "nur" der Fürst der Stadt Kayro´har. Der Sitz der Regierung bliebe natürlich trotzdem in der Stadt. Man könnte sich das so vorstellen wie mit Berlin in Deutschland. Berlin ist die Hauptstadt da sitzt die Regierung des Landes, aber zusätzlich hat es auch einen Bürgermeister, der die Stadt und das Umland regiert. Diese Funktion könnte Vulun haben. Damit wäre auch Yerim weiterhin für Vulun verfügbar. Dann könnte man es so gestalten, dass Vuluns Plan nicht vorsieht Krieg gegen Nomae´kan zu führen, sondern erstmal Kayro´kan unter seine Kontrolle zu bringen, mit Hilfe Aven´kans, hinter dem Rücken der Regierenden, die er dann absetzen will. Ein erster Schritt dahin könnte sein, dass er eine Grafschaft Nomae´kans an der Grenze oder innerhalb seiner Provinz überfällt aus einer Familiefehde heraus, wie Weltenwanderer schon schrieb, würde so etwas den Frieden nicht gefährden, da es etwas "alltägliches" ist. Mit den zusätzlichen Mitteln daraus macht er sich daran, erstmal Kayro´kan unter seine Kontrolle zu bringen. Aven´kan steht ihm dabei unsichtbar bei, da es sich von ihm mehr verspricht, z.B. die Forderungen, die Yerim auch schon genannt hat.
Vorteil wäre, ihr würdet in der Jetztzeit schreiben, wäret nicht im Konflikt mit dem Hintergrund und könntet doch Intrigen und Konflikt haben.
Das Umarbeiten dahin gehend, wäre auch nicht so groß, hauptsächlich würden glaube ich Namen ausgetauscht. Noato als Stadt müsste wahrscheinlich umbenannt und näher an die Grenze gebracht werden werden, die neue Stadt würden wir dann auch in eine neue Karte eintragen. Ansonsten gebe es glaube ich gar nicht soviel, das geändert werden müsste.
Was haltet ihr von dem Vorschlag?


Lg,
Drakir
Ach so, noch etwas, ihr erwähnt relativ viele Ereignisse und Gegebenheiten, die nicht direkt für Blaues Blut wichtig sind, in einem Nebensatz, wir wären euch dankbar, wenn ihr uns das einmal gebündelt aufschreiben könnt, damit wir auch mal drübersehen können, was übernommen werden kann oder muss und was nicht.

Auf das der Wind in eurem Rücken, nie euer eigener sei. (alter irischer Reisegruß Icon_wink)
drakir
und seine Werke

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Beitrag #5 |

RE: Diskussion um "Blaues Blut" und den Krieg - Darstellung und Lösungsansatz
Erstmal an alle ein Dankeschön, dass ihr so schnell und so konstruktiv schon geantwortet habt Icon_smile

Meine Meinung zu Ichigos Beitrag und Zukunfts-Gegenwarts-Dings:

Man könnte entweder die ganze Geschichte von vornherein in die Zukunft versetzen

oder

die Lage analysieren, wenn sie fertig ist. Wenn es bis dahin keine anderen Geschichten gibt, die ein Problem mit einem Konflikt in den zwei Provinzen Kayro'kan und Nomae'kan haben würden oder wie auch immer sich dieser Konflikt ausweitet, dann sehe ich in meinen Augen kein großes Problem darin die Geschichte in die Zeitleiste zu integrieren.

Es ist für mich sowieso etwas unschlüssig, wie es funktionieren soll, dass alle gerade erst geschriebenen Dinge sofort in die Geschichte Athalems eingehen. Im Moment haben wir ja nur zwei große aktive Geschichten, da kann man noch leicht mitlesen und vergleichen, was passiert hier, was passiert da. Aber nehmen wir einmal an es gibt mehr als 5 Geschichten z.B. da muss doch permanent verglichen werden was wo wann passiert -- das stelle ich mir unheimlich zeitaufwändig vor. Icon_confused Wenn ihr Mods das alles im Auge behalten könnt -- Hut ab ^^ aber soweit ist Athalem ja noch nicht gewachsen.

Falls es in "Blaues Blut" zu einem erheblich größeren Konflikt kommen sollte, als nur zwischen zwei Provinzen, dann wird das auch in Echt-Zeit erst in ferner Zukunft soweit sein, denke ich. Das spräche dafür, die Geschichte jetzt in der Athalem-Jetztzeit beginnen zu lassen, da die Entwicklung sowieso noch lange dauert.

Und nun zu deinen Vorschlägen, drakir:

Was mir auch sehr plausibel erscheint, wenn ich so darüber nachdenke, ist Vuluns Rolle als "einfacher" Herzog/Bürgermeister/whatever, der zuerst seine Provinz übernehmen will, und dann weiter um sich greift. Das macht seine Machtgier in der Tat nur drastischer, und ihn auch irgendwie gefährlicher, wenn er es wirklich so weit schafft.
Also diese Idee finde ich nicht so schlecht.
Allerdings fände ich es nicht ganz so toll, wenn nun auch noch Noato runtergestuft wird auf eine kleine unwichtigere Stadt. Da wäre es meiner Meinung nach dramatischer, wenn Vulun Noato, eine bedeutende Stadt in der Nachbarprovinz angreift, aber die Regierung von Gandal'kan diesen Konflikt als unwichtig abtut, weil es in ihren Augen eben nur um eine Familienfehde geht.
Das würde heißen Noato wird besetzt, was im Großen gesehen als nichtig abgetan wird, und Vulun versucht indessen auch noch still und heimlich die Herrschaft über Kayro'har zu gewinnen.


Und nun noch zum persönlichen Teil:

Ich möchte euch ja auch jetzt keine totale Kontrolle vorwerfen Icon_wink Das wäre Blödsinn ^^ Und ich glaub ich muss mich auch etwas entschuldigen, aber seit ich in Athalem war, haben die Spieler ihre Welt ohne Grenzen einfach selbst erschaffen - da muss ich mich anscheinend noch sehr umgewöhnen, dass es jetzt jemanden gibt, der den ganzen Hintergrund und die Zeitleiste und was weiß ich was noch alles organisiert. Ich bin es schlichtweg nicht gewöhnt, dass ich meine persönlichen Pläne außer mit meinen unmittelbaren Mitspielern auch noch mit jemandem anderen diskutieren und, so wie es mir vor kurzem vorgekommen ist, "bewilligen" lassen muss Icon_smile
Aber ich bin mir sicher, wenn wir jetzt so weitermachen wo wir gerade begonnen haben, auf einem vernünftigem Niveau zur Diskussion, dann klappt alles reibungsfrei (hoffentlich Icon_rolleyes )

In dem Sinne liebe Grüße von der Uni,
mondi

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Beitrag #6 |

RE: Diskussion um "Blaues Blut" und den Krieg - Darstellung und Lösungsansatz
Hallo,

zu drakirs Vorschlag:
Das ginge an sich schon, allerdings sehe ich das 2 Probleme:
1. Wieso ließen das die Herrscher von Kayro'kan einen solchen Krieg zu? Die lassen sich ja praktisch selber entmachten, d.h. wir hätten eine dritte Partei, die noch überhaupt nie erwähnt wurde in der Geschichte, nämlich eben den Fürsten von Kayro'Kan, der ja wohl was dazu sagen müsste.
2. Das würde Arjuks Lebenslauf ziemlich beeinflussen. Es ging ja schon darum, dass Arjuk in seinem gesamten Denken und Handeln eher Gandal'kan-pro mäßig erzogen wurde. Also kann Arjuks Elternhaus oder Grafschaft sich nicht innerhalb Kayro'kans befinden, abgesehn davon, dass dann auch "Gipfelblüten" umgeändert werden müsste.
Die Grafschaft Noato ist ja so wie sie jetzt ist schon eher im Osten Nomae'kans, also an der Grenze, das ginge ja. Aber dann stellt sich die Frage, wieso Vulun eben als simpler Fürst von Kayro'har zur Grenze reiten kann um da Noato zu überfallen...

Da halte ich mondis Lösung immer noch für besser.


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Beitrag #7 |

RE: Diskussion um "Blaues Blut" und den Krieg - Darstellung und Lösungsansatz
@Mondi-Vorschlag:
Finde ich im Augenblick auch am besten -- Vertagung der Debatte :D

---

@Orts-/Hierarchieumwandlungen von Drakir:

Voraussetzung für die Ortsumwandlungen:
- Kalil muss irgendwo in Nomae’kan sein, da sonst Arjuks Erziehung futsch ist.
- Vulun muss irgendwo physisch nah an Kayro’har sein, da sonst der Kontakt zur Schwarzen Schule und zu Yerim futsch ist.

=> Mögliche Ortsumwandlungen:

a) Kalil wird Fürst einer Grafschaft in Nomae’kan, die grenznah zu Kayro’kan liegt.
Vulun wird Fürst von Kayro’har (oder was anderem kleinerem), aber nicht von Kayro’KAN.

b) Kalil wird Fürst einer Grafschaft in Nomae’kan die grenznah zu Kayro’kan liegt.
Vulun bleibt Fürst von Kayro’KAN.


Meine Ansicht dazu:

Was a) betrifft:

Da muss ich jetzt erst noch mal kurz einige Beiträge der Story durchlesen, in denen wir Änderungen vornehmen müssen. (zB Vulun - Yerim)
Ansonsten:

(04-03-2009, 12:57)Dende schrieb: 1. Wieso ließen das die Herrscher von Kayro'kan einen solchen Krieg zu? Die lassen sich ja praktisch selber entmachten, d.h. wir hätten eine dritte Partei, die noch überhaupt nie erwähnt wurde in der Geschichte, nämlich eben den Fürsten von Kayro'Kan, der ja wohl was dazu sagen müsste.

Was b) betrifft:
Wäre problemlos möglich.

---

Ich bin so frei und füge die Ergebnisse der Diskussion im Groben auch in mein vorangegangenes Posting ein:
http://www.literatopia.de/forum/showthre...5#pid31255


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Beitrag #8 |

RE: Diskussion um "Blaues Blut" und den Krieg - Darstellung und Lösungsansatz
Schön, dass das Gift ein bisschen raus ist.^^

@drakir
Zitat:Wir in dem wir nicht alles ganz genau gelesen haben, was bei euch passiert und ihr, dass ihr uns das nicht mitgeteilt habt. So kam vielleicht der Eindruck der unbegrenzten Kontrolle.
Der Krieg beginnt schon im ersten Beitrag, als es noch keine Zeitleiste gab ... und es hat sich seit dem nichts verändert, außer das der Krieg zum Abschluss gekommen ist. Du musst daher auch verstehen, dass uns nicht klar war, dass wir da noch was zu sagen müssen Icon_wink
Genauso wenig kann man von euch verlangen, dass ihr jede Geschichte im Auge behaltet. Das ist jetzt mit zwei Geschichten schon viel und wird (hoffentlich) immer mehr werden. Deshalb wurde ja der Neuentdeckungentread eingeführt.

Vielleicht mit ein Grund, warum wir uns so an "unseren" Krieg klammern: Er ist vorbei! Grafschaft Noato wurde erobert und weitere millitärische Aktionen hat Vulun nicht vor. Stattdessen konzentriert er sich auf die Suche nach ominösen Artefakten, von denen noch nicht einmal sicher ist, dass sie existieren (kranker Mann Mrgreen )

Ich könnte mir Vulun als "kleinen" Herzog/Graf nur schwer vorstellen, andererseits würde es erklären, warum er nur einen General hat Icon_wink (so ein Provinzfürst hat bestimmt einen ganzen Stab an Generälen), nicht das ich irgendetwas gegen den heldenhaften General Thakis sagen möchte.
Vielleicht würde es auch besser erklären, wesshalb Vulun den schwarzen Magiern so misstraut. Der Akademieleiter steht sicher nicht auf einer Stufe mit einem Provinzfürsten, auf einer Stufe mit einem (ich einige mich jetzt einfach auf) Herzog dagegen schon.

Könnte es sein, dass unsere Ausgangspunkte schon unterschiedlich sind? Ich glaube wir haben uns die Provinzen eher klein vorgestellt ... so wie ich das sehe haben wir Vulun bisher sowieso als ein Mittelding aufgezogen, von der Macht her zwischen einem Provinzfürsten und einem einfachen Herzog stehend. Wenn ich mir überlege, wie viel Macht eigentlich dem Provinzfürsten zur verfügung stehen muss ... ich denke, dass bisschen Prunk, dass wir da Vulun verpasst haben reicht da noch nicht aus. Wenn wir jetzt Vulun auch noch zum Herzog von Kayro'har machen würden, also einem sehr wichtigen Herzogtum, bekommt alles einen Sinn!^^
Wir müssten allerdings den Sitz des wahren Provinzfürsten irgendwo mal erwähnen. (Und Vulun könnte ihn z.B. für verweichlicht und dekadent halten und sich fragen, warum er die Natter der schwarzen Akademie nur an seiner Brust nährt, was auch erklären würde, warum Vulun die Akademie überhaupt zu gelassen hat, obwohl er den Magiern misstraut. Er musste es auf Geheiß des Provinzfürsten tun!)

Mir wäre diese Lösung deshalb etwas lieber, als die Geschichte in die Zukunft zu verschieben, weil ich gerne schon jetzt Einfluss auf Athalem nehmen würde (da ordne ich mich aber unter, schließlich habe ich noch Blutmond Icon_smile) und weil ich befürchte, dass die Diskussion, dann umso heftiger entbrennen könnte. Wenn die mods dann nämlich immer noch der Meinung sind, dass das so nicht geht, haben wir schon viel länger mit dem Krieg geschrieben, als jetzt schon und wir würden noch weniger ändern wollen, als jetzt schon. Aber das ist ja nur Spekulation.

Ich kann daher mit beiden Lösungen leben, bei beiden hab ich Bauchweh, bei Vulun zum Herzog eines wichtigeren Herzogtums machen, allerdings etwas weniger.

Zitat:Ach so, noch etwas, ihr erwähnt relativ viele Ereignisse und Gegebenheiten, die nicht direkt für Blaues Blut wichtig sind, in einem Nebensatz, wir wären euch dankbar, wenn ihr uns das einmal gebündelt aufschreiben könnt, damit wir auch mal drübersehen können, was übernommen werden kann oder muss und was nicht.
Welche genau meinst du?

Gruß vom Wanderer

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Beitrag #9 |

RE: Diskussion um "Blaues Blut" und den Krieg - Darstellung und Lösungsansatz
Haben wir Vulun denn zu wenig Macht gegeben? Wir haben nur 1 General erwähnt (den coolsten Mrgreen ) , das heißt nicht dass er nicht mehr hat Icon_wink
Wie exakt die Beziehung zur Schwarzen Schule besteht, wissen wir auch noch nicht im Detail, oder?
Wie Dende bereits gesagt hat: Es fände eher zu viel Macht für einen kleinen Herzog, mal eben in der Nachbarprovinz eine Grafschaft zu erobern. So etwas könnte er nur mit der Billigung des jeweiligen Provinzfürsten machen, und da tun sich ganz neue Kuhhandel und Intrigen und Vertrickungen auf, die wir bis jetzt noch gar nicht mit einbezogen haben....

"Mir wäre diese Lösung deshalb etwas lieber, als die Geschichte in die Zukunft zu verschieben, weil ich gerne schon jetzt Einfluss auf Athalem nehmen würde."
---> Gut, hier ist die Frage, ob komplett alle Informationen aus Blaues Blut erst nach Abschluss der Geschichte übernommen werden. Ich dachte eher, dass nur die Lexikalisierung der EREIGNISSE nach Abschluss der Geschichte bzw. allgemein irgendwann später statt findet -- Dinge wie "Wie sieht Kayro'har aus", "Wie sieht ein Friedhof in Zentralathalem aus" etc. destabilisieren Athalem ja nicht und könnten aus meiner Sicht entsprechend sofort ins Lexikon aufgenommen werden.

Ob die Debatte nach Abschluss von Blauem Blut nicht noch heftiger wird, habe ich mir auch überlegt. Allerdings: Die Moderatoren sagen selbst, dass Kriege etc. keinesfalls unmöglich sind, sondern einfach zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich sind, da sich Athalem erst konsolidieren soll.

Naja, das ganze ist jetzt noch reine Spekulation, da die Moderatoren sich noch nicht zu dem Vorschlag von Mondi und zu dem In-die-Zukunft-beamen-Vorschlag geäußert haben. Ich schätze mal sobald Sternchen wieder hier ist und wir dann ein Mod-Statement bekommen, können wir an der Baustelle weiter arbeiten.

"Grafschaft Noato wurde erobert und weitere millitärische Aktionen hat Vulun nicht vor."
---> ...und wenn er sie vorhat glaube ich nicht dass er sie auch durchziehen kann ...


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Beitrag #10 |

RE: Diskussion um "Blaues Blut" und den Krieg - Darstellung und Lösungsansatz
Zitat:Es fände eher zu viel Macht für einen kleinen Herzog, mal eben in der Nachbarprovinz eine Grafschaft zu erobern.
Wenn wir von einen System ausgehen, wie es im Mittelalter in Mitteleuropa gegeben war, war jeder Fürst/Herzog/Kleinadlige ziemlich unabhängig ... und wenns dann auch noch um eine Familienangelegenheit geht, dürfte das eigentlich kein Problem sein ... aber andererseits habt ihr auch irgendwie recht ... keine Ahnung -.-

Zitat:Wir haben nur 1 General erwähnt (den coolsten Mrgreen )
General Thakis ruelz!!! (trägt ein T-shirt mit: I love General Thakis Icon_ugly )

Mrgreen

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