Es ist: 27-06-2022, 21:18
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OT: Schattenpfad [Dako Do'antai] (437 d. E.)
Beitrag #21 |

RE: OT: Schattenpfad [Dako Do'antai] (437 d. D.)
Zitat: Zitat:Argh, immer diese Leser, warum muss man eigentlich Rücksicht auf die nehmen?


Wir könnten sie abschaffen Mrgreen
Hey super!^^ Meinst du wir könnten das beim Feedback irgendwie anbringen?
"Joa, Athalem find ich ganz große Klasse! Nur die Leser ... könnte man da nicht was machen?"
Mrgreen

Danke noch mal!^^ Wir sehen uns dann in Kayro'har!

Liebe Grüße vom Wanderer

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

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Beitrag #22 |

RE: OT: Schattenpfad [Dako Do'antai] (437 d. D.)
Hoffentlich "siehst" du mich nicht zu intensiv in Kayro'har Icon_igitt Icon_lol ...


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Beitrag #23 |

RE: OT: Schattenpfad [Dako Do'antai] (437 d. D.)
Icon_ugly Icon_wink

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Beitrag #24 |

RE: OT: Schattenpfad [Dako Do'antai] (437 d. E.)
Hi Wanderer!

Da »Schattenpfad« sowohl auf meiner Noch-Lesen-Liste steht wie auch in der Athalem-Rubrik, bekommt es jetzt den ersten Kommentar meiner Aufhol-Jagd auf Libbi und Addi. Unerwartete 2 Stunden Freizeit muss man ja nutzen Icon_smile
Ich mag Dako ja schon aus der Taverne und aus Krückstock und Tintenbrut sehr gerne, und finde es spannend, die »Entstehungsgeschichte« eines bereits bekannten Charakters zu lesen.

Wie gewohnt kommt zuerst die Textarbeit und anschließend allgemeines Blabla Icon_smile

Zitat: Elegant lenkte er sein Nur’imar an einem größeren Felsbrocken vorbei
Kleinigkeit, aber »elegant« kann ich mir in Verbindung mit einem halsbrecherischen Wettrennen nicht wirklich vorstellen. Eleganz hat für mich immer auch etwas von … Ruhe und Gelassenheit. das widerspricht für mich dem mörderischen Tempo, das du ins im ersten Absatz zeigst. Ich hab jetzt keinen wirklich guten Gegenvorschlag, aber vielleicht eher sowas in die Richtung wie: »Im letzten Moment« oder »Knapp«?

Zitat: Er wollte den Sieg fühlen, ihn mit jeder Faser seines Seins auskosten,
wollte –
im letzten Augenblick bemerkte er den Felsvorsprung, der im Zwielicht fast unterging, und warf sich mit seinem ganzen Gewicht zur Seite.

schicke Lösung mit der Formatierung Icon_smile
Allerdings ist mir persönlich der letzte Satz viel zu lang dafür, dass plötzlich ein Felsen auftaucht. Ich würd es irgendwie knapper halten, das »im letzten Augenblick« und die Beschreibung des Felsens nehmen dem Satz die Geschwindigkeit.
wollte -
Vor ihm tauchte ein Felsvorsprung (aus dem Zwielicht) auf, und er warf sich mit seinem ganzen Gewicht zur Seite.

also das Geschehen viel direkter beschreiben, nicht mit »bemerken« Distanz schaffen. Wenn du den Felsen erwähnst, wird dem Leser auch so klar, dass Dako ihn bemerkt, zumal er darauf reagiert Icon_wink

Zitat: Doch in diesem Augenblick schoss Ylia an ihm vorüber und sie schnellte einen Atemzug vor Dako
Das »sie« ist mMn überflüssig, der Satz würde sich ohne besser lesen

Zitat: Dann waren sie vorbei. […]
Dann ließen sie ihre Nur’imare Seite an Seite weiter traben,

Ich arbeite ja selbst oft mit »Dann«, hier wirkt das zweite aber einmal durch die Wiederholung störend und einmal aber auch, weil es so einen abrupten Abbruch des Wettrennens vermittelt. Eben noch schießen sie aus dem Tunnel, aufgescheuchte Orks, Adrenalin, so dass der Übergang zu »Dann trabten sie nur noch« sehr schwach dagegen wirkt. Und der Umschwung von »Ylia schießt in die Orks« und »beide traben Seite an Seite« ist mir etwas ungelenk. Vielleicht eher mit einer Überleitung, dass Ylia in Trab verfällt und Dako sein Pferdevieh auch zügelt, mir fällt grad kein guter Vorschlag ein, sorry

Zitat: „Wann siehst du es endlich ein, Dako? Du bist ein Mann, du kannst nicht gegen mich gewinnen!“
Pro Icon_lol

Zitat: auf dem ihre Waffengeschwister um ein Feuer lagerten und gab ihrem Reittier einen Klaps.
Komma zwischen »lagerten, und«

Zitat: Es trottete müde zu seinen Artgenossen, die große Stücke aus einem undefinierbaren Klumpen Fleisch rissen.
yay, fleischfressende Reittiere :D

Zitat: Fluchend stieg dann auch Dako ab und
noch ein »dann«! Kannst du getrost streichen: »Fluchend stieg auch Dako ab«

Zitat: Er hatte das dringende Bedürfnis zu töten, wollte den Geruch von Blut, wollte das Gefühl von brechenden Knochen spüren.
Na, Dako ist aber ein schlechter Verlierer *lach*

Zitat: Aber noch ungewöhnlicher war, dass sie Tarkûl ebenfalls als ihren unausgesprochenen Anführer akzeptierte. Allerdings besaß er auch ein beeindruckendes taktisches Verständnis,
Wenn Tarkul ein Taktik-Experte ist, warum ist es dann so ungewöhnlich, dass er als Anführer akzeptiert wird? Jemand, der zum Erfolg beiträgt, ist in der Gruppe beliebt – das finde ich hier merkwürdig formuliert. Vielleicht statt »ungewöhnlicher« eher »ärgerlicher« oder sowas? Denn wenn sogar Dako zugibt, dass Tarkul gut ist (und das scheint er nicht gerne zuzugeben), muss der ja wirklich gut sein, so dass »ungewöhnlich« einfach keinen Sinn macht.

Zitat: wie Dako zähneknirschend zugeben musste. Es lief alles nicht so, wie Dako es sich früher ausgemalt hatte.
Das zweite »Dako« kannst du getrost durch ein »er« ersetzen

Zitat: „Wir konnten den Boden unter dem Tritt ihrer Stiefel schon beben hören.“
Nur eine Dumm-Frage zwischendurch, ohne Ahnung zu haben, um welchen Feind es sich hier handelt: »hören« sie das Bodenbeben wirklich oder ist es eher ein »Spüren«? oder hören sie die Schritte auf dem Boden? (das wäre aber nicht das Beben des Bodens, was sie dann hören)

Zitat: Zu allem Überfluss sah sie auch noch verdammt gut aus. Dako seufzte.
Mrgreen Jaja, der Arme hat es schon schwer

Zitat: und sie scheinen tatsächlich hier vorbei zu kommen,
»vorbeizukommen«

Zitat: Überhaupt schien er immer konzentriert, immer aufmerksam … immer bereit, den anderen sein verfluchtes Schwert in den Rücken zu rammen, sollte sich die Gelegenheit bieten.
Icon_lol Dako mag also niemanden von denen da, aber jeden mag er noch weniger als den anderen. Ich bin echt gespannt, ob noch eine Auflösung kommt, warum er überhaupt mit den Leuten zusammen ist Icon_wink Und leichte Paranoia hat er auch.

Zitat: „Sie sind verschlagen, verschlagen und lästig!“
statt dem Komma hier würde ich entweder einen Gedankenstrich oder einen Punkt machen. Mit Komma wirkt es wie eine Aufzählung, in der du ausversehen ein Adjektiv doppelt hast Icon_wink
also eher:
Sie sind verschlagen. Verschlagen und lästig!
Sie sind verschlagen – verschlagen und lästig!


So, im ersten Abschnitt erfahren wir also etwas über Dako, seinen Hass auf eigentlich alles und jeden, dass er in Ylia verknallt ist und leicht paranoid. Dunkelelben halten Orks als Sklaven, interessant. Und sie jagen Gnome. Aus Spaß? Um sie auch als Sklaven zu halten? Oder sind die Gnome gar eine Bedrohung für die Dunkelelben? Wobei mir grade einfällt, dass es vermutlich Zwerge sind, wegen dem »bärtig« *lach* Und »Gnom« nur ein Schimpfwort.
Was ich lustig finde ist, dass wir zwar durch die Augen von Dako sehen, seine Abneigung gegen die anderen aber tatsächlich darauf beruht, dass sie fähig sind *lach* Tarkul ist ein guter Anführer, deshalb mag Dako ihn nicht. Xantas ist selbstbewusst (und vermutlich stark), deshalb mag Dako ihn nicht, Yggtar ist wachsam, deshalb mag Dako ihn nicht Mrgreen Normalerweise sind die »Rivalen« des Protagonisten ja als unfähig dargestellt, hier ist es genau andersrum. Dako wäre gerne der tollste, ist es aber nicht. Gefällt mir sehr gut !

Zitat: Untätig herumstehen und warten.
Sitzen sie da auf ihren Reittieren? Dann würde ich eher »herumsitzen« schreiben, auch wenns pingelig ist. Genau genommen stehen ja nicht sie herum und warten, sondern ihre Reittiere Icon_wink

Zitat: Aber nicht mehr lange.
das »Aber« würde ich streichen. Es rückbezieht sich auf das »lange Warten«, das dafür zu weit weg steht. Beim Lesen ist der letzte Bezugspunkt, dass sie normalerweise mit mehr Leuten Karawanen überfallen, so dass hier »Aber nicht mehr lange« eher darauf schließen lässt, dass bald Verstärkung kommt, so dass sie »nicht mehr lange« nur zu 5. der Karawane auflauern müssen. Man versteht mich?

Zitat: Und wenn diese mit ihrer schieren Übermacht die Bartträger fast erdrückt hatten, würden die Waffengeschwister sie niederreiten und einen glorreichen Sieg erringen.
Ach, dann werden Orksklaven gar nicht zum Arbeiten gebraucht, sondern als Kanonenfutter? Dann müssten die Orks auch Waffen haben, oder kämpfen sie unbewaffnet und ungerüstet gegen die Zwerge? Warum machen sie nicht auch die fünf Dunkelelben platt und fliehen, wenn sie es mit einer Karwane Zwerge aufnehmen können, die den Dunkelelben zu groß zu sein scheint?
Ah, später werden Äxte erwähnt. Dann stellt sich mir erst recht die Frage: Sind die Orks so in ihrer Sklaverei gefangen, dass sie nichtmal an Widerstand denken können? Werden sie gar in Sklaverei geboren, in Orkzuchten?

Zitat: um ihn dann an dem Bart herum zuwirbeln,
»herumzuwirbeln«

Zitat: Wasser lief ihm im Mund zusammen.
Ich bin ja kein Freund von Redewendungen in Geschichten und hier diese finde ich noch dazu unpassend, weil es sich ja eher auf Hunger / Appetit bezieht, also auf Vorfreude auf Essen und nicht auf Kampfeslust. Gefällt mir persönlich einfach nicht

Zitat: um die drei Wagen zu schützen, die sie begleiteten und stemmten sich mit ihren breiten
Komma zwischen »begleiteten, und«

Zitat: Sein Nur’imar tat es ihm nach, verbiss sich mit seinen Fangzähnen in der Schulter eines der kleinen Krieger
Ein klitzekleines Problem mit dem berittenen Kampf hab ich hier. Du schreibst, dass Dako mit seiner Unterarmschiene nach den Zwergen schlägt. Gleichzeitig sitzt er auf einem pferdeähnlichen Tier, das heißt, vermutlich gute 1,50 über dem Boden. Ich weiß nicht, wie groß Zwerge in Athalem sind, aber ich gehe mal von maximal 1,40 aus. Um mit dem Arm nach ihnen zu schlagen, müsste Dako sich also jedesmal aus dem Sattel nach unten beugen, was reichlich dämlich wäre, wenn er stattdessen auch mit seinem Schwert allein zuschlagen könnte, ohne den sicheren Halt zu riskieren.
Gut, Dako mag diese Logik nicht einsehen *lach* aber im Kampfrausch, im Blutrausch geht es ja vermutlich darum, möglichst schnell möglichst viel Gemetzel anzurichten, was mit dem Schwert in dieser Position definitiv besser geht als mit einer Armschiene.
Ich würd das rausnehmen, dass er mit seiner Armschiene zuhackt, oder einbauen, wenn er vom Pferd geholt wird, falls sowas passiert.

Zitat: Schau her, Ylia! Siehst du mich?
Ich persönlich mag es lieber, wenn Gedanken irgendwie markiert sind, Kursiv oder durch einfache Anführungszeichen, ist aber Sache des Autors

Zitat: aber ihm gelang es trotzdem, sich mit ungläubig aufgerissenen Augen auf den Rücken zu rollen. Einer der Zwerge stand über ihm, seine Augen glühten regelrecht vor Zorn
Für Augen gibt’s ja kein ordentliches Synonym, aber hier stört mich auch gar nicht so sehr die Wiederholung als das »mit ungläubig aufgerissenen Augen« - es ist außerhalb von Dakos Perspektive, vollkommen uninteressant für den Leser (man merkt schon vorher sehr gut, dass Dako sich für richtig toll und unbesiegbar hält Icon_wink ) und verlangsamt das Kampfgeschehen unnötig. Ich würd den Zusatz einfach rausstreichen und ihn sich nur auf den Rücken rollen lassen, ohne Augen

Zitat: die lädierte Axt zerschellte einfach auf seiner Armschiene, die er reflexartig gehoben hatte, um sein Gesicht zu schützen und der nutzlose Stiel wurde dem überraschten Zwerg aus der Hand gerissen.
Schwacher Zwerg, schlechte Axt *lach* Aber da ich sowas selbst schon in einer Geschichte hatte (Metallarmschienen, mit denen Schläge pariert werden) und es total cool finde, mecker ich mal nicht. Allerdings würde ich hier an der Stelle dringend Schmerz einbauen. Denn es tut bestimmt und auf jeden Fall weh, wenn es nicht sogar den Arm bricht, eine Axt mit dem Arm aufzuhalten *lach*

Zitat: Für einen Atemzug sahen die beiden sich an [Punkt] (und) es schien, als würde sich der Bartträger mit bloßen Händen auf Dako stürzen wollen, doch dann fiel sein Blick auf das Schwert, das dem Dunkelelben aus der Hand geglitten war,[Punkt] (und) mit einem großen Satz war er bei der Klinge, beugte sich herunter und machte den letzten Fehler seines Lebens,[Punkt] (denn) Dakos rechter Arm zuckte hoch und scharfkantige Zacken gruben sich in die ungeschützte Kehle.
Für mich ist der Satz zu lang Icon_wink Ich hab mal die Stellen markiert, wo ich Punkte machen würde, vielleicht nicht alle, aber das wären Möglichkeiten, den Satz etwas aufzuteilen

Zitat: Wo waren die anderen? Hatten sie ihn etwa zurückgelassen? Für tot gehalten?
Ich weiß nicht, mir kommt das zu plötzlich, dass der Kampf zu Ende ist. Also nichtmal vom Geschriebenen her, sondern durch diesen abrupten Wechsel aus dem vollen Kampfgeschehen zu vollkommener Stille. Dako wird vom Pferd geholt, tötet den Zwerg, macht kurz die Augen zu und alles ist vorbei? Hat er vorher GAR NICHTS registriert? Keine Hilferufe seiner Kameraden, kein leiser werden des Lärms? Ich persönlich würde ihn kurz ohnmächtig werden lassen oder sowas, das fände ich plausibler als einen völligen Wahrnehmungsaussetzer im Kampfrausch. Da die Dunkelelben ja in Waffenbünden kämpfen, sollten sie gewohnt sein, aufeinander zu achten (sonst bringt einem der Waffenbund ja nix, wenn man trotzdem jeder für sich niedergemetzelt wird). Selbst wenn Dako da eine Ausnahme ist mit seinem extrem Black-out-Blutrausch, fände ich es mit einem kurzen Bewusstlos-Sein seinerseits logischer und glaubhafter, dass der Kampf so unerwartet vorbei ist und er sich fragt, ob er zurückgelassen wurde.

Zitat: Nicht von Dùredhel. Dùredhel starben nicht.
Pro

Zitat: Sein Fuß stieß gegen etwas weiches, rundes, das beiseite rollte,
»Weiches, Runde« (groß)

Joa, der Kampf gegen die Zwerge scheint vollkommen schief zu gehen, nichts klappt, wie es geplant war und die Dunkelelben sterben alle. Die Zwerge auch, Glück für Dako Icon_wink
Ein bisschen merkwürdig finde ich das schon … die Dunkelelben halten sich für sehr überlegen. Das heißt, sie müssen – zumindest in der Vergangenheit – auch sehr überlegen gewesen sein. Die Kampfkraft seines Feindes falsch einzuschätzen kommt mir dagegen wie ein dummer Anfängerfehler vor. Und ich frage mich, warum die fünf allein unterwegs sind und nicht – wie offenbar üblich – mit anderen gemeinsam die Karawane überfallen. Es kommt ja noch ein Stück, in dem möglicherweise Hintergründe geklärt werden, aber zu diesem Zeitpunkt kommt mir das Verhalten der Dunkelelben noch etwas suspekt vor.


Zitat: Ihr Waffenbund hatte versagt, doch die anderen hatten sich einfach feige aus dem Leben gestohlen.
*lach* Dako kann echt ALLES so drehen, dass die anderen die Dummen / Feigen / Bösen sind und sein Verhalten viel besser, oder? :D

Zitat: Nur er war übrig, inmitten eines Haufens von Orksklaven, die den Familien der Waffengeschwister ersetzt werden mussten. Er vergrub sein Gesicht in den Händen. Was blieb noch übrig? Er würde als Leibdiener irgendeines Adligen enden, sein ganzes restliches Leben als Unwürdiger verbringen, ohne die Chance, sich jemals auszuzeichnen, jemals zu Macht zu gelangen.
Das sagt auch sehr viel über ihn aus: Kein Anzeichen von Trauer oder Bedauern, dass seine Waffengeschwister tot sind – nur die Konsequenz, der materielle Verlust, seine eigene, dadurch versaute Zukunft hat Platz in seinem Kopf. Also sympathisch ist Dako ja absolut gar nicht, aber in seinem konsequenten Egoismus ist er trotzdem ein sehr interessanter Charakter Icon_wink

Zitat: Aufgeregt sprang Dako auf und eilte zu den hölzernen Transportgefährten.
Vielleicht nochmal eine kurze Erwähnung der schmerzenden Wunde?

Zitat: Was zur Hölle sollte das sein?
Eins meiner Lieblingsthemen in Fantasy-Geschichten: Gibt es die »Hölle« in Athalem? :D

Zitat: Da hatte sich jemand einen dämlichen Scherz erlaubt, auf seine Kosten!
Herrlich! Alles auf dieser Welt lebt und atmet nur zu dem Zweck, um Dako das Leben schwer zu machen *nicknick*

Zitat: Seine Angst begann von einem anderen, heißeren, fast glühendem Gefühl verdrängt zu werden,
Ich bin allgemein kein Freund von »beginnen«, hier würde ich definitiv die direktere Variante bevorzugen:
»Seine Angst wurde von einem anderen, heißeren, fast glühenden Gefühl verdrängt«
das ist konkreter, kommt unmittelbarer beim Leser an

Zitat: das sich in seiner Brust zusammen ballte, heraus lassen.
»zusammenballte, herauslassen« (beides zusammen)

Zitat: Wenn er sich schon nicht umbringen konnte, dann würde es bestimmt dieses Zeug tun. Mit wenigen, unsicheren Schritten war Dako bei einem der nur leicht beschädigten Fässern und fing etwas von der Flüssigkeit mit der hohlen Hand. Noch einmal zögerte er, dann stürzte er es herunter, während er sich mit der anderen Hand die Nase zu hielt.
Zuerst geschah nichts. Doch dann bemerkte der Dunkelelb, wie seine Sinne abstumpften.

Ein oder zwei »dann«s kannst du bestimmt streichen und umformulieren Icon_wink

Zitat: Mit einem mal fühlte er sich leicht, fast beschwingt,
»Mal« (groß)

Zitat: mehr von dem Gesöff zutrinken.
»zu trinken« (auseinander)

Zitat: Und die Welt … wurde schön.
Mrgreen Toller letzter Satz Pro


Also, man merkt der Geschichte schon an (finde ich zumindest), dass es hier hauptsächlich um den Werdegang Dakos geht, um den Beginn seines Alkoholproblems und überhaupt um die Darstellung seiner doch recht eigenartigen Psyche.
Das ist dir alles hervorragend gelungen!
Es ist keine Geschichte, die mich durch Stil oder Atmosphäre begeistert, aber die Art, wie du Dako darstellst, finde ich absolut gelungen und hat für mich auch vollkommen ausgereicht, mich interessiert am Ball zu halten. Ohne diesen Punkt hätten mir Beschreibungen gefehlt, Gefühle, Hintergründe, Erklärungen … Warum zum Beispiel die Waffengeschwister diese übermächtige Karawane angreifen, warum Ylia dabei ist … sie wirken auf mich wie eine Bande Halbstarker, die ihre Grenzen austesten wollen. Wenn das unter Dunkelelben üblich ist, dürfte es allerdings nicht soo verwunderlich sein, dass es dabei auch ab und an mal Tote gibt.
Die Sache mit den Orksklaven ist mir (für eine Geschichte über Dunkelelben) auch zu kurz nur angerissen.
Aber wie gesagt, als »Geschichte über Dako« liest sich das Teil echt gut und die Punkte fallen bei weitem nicht so störend auf, da Dakos Charakter doch sehr zu begeistern weiß.

Möglicherweise liegt es auch an mir, dass mir der Hintergrund zu mager rüberkommt, weil ich ja doch dazu neige, ins andere Extrem zu gehen und Erklärungen vor Handlung zu stellen. Ich wüsste hier auch keine gute Stelle, um etwas tiefer in die Kultur der Dunkelelben einzutauchen, ohne der Geschichte noch zusätzliche Szenen zu verpassen.

Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Kein Meisterwerk, aber solide geschrieben und ein weiterer Grund, Dako-FanGirl zu werden Mrgreen

Produzier mal wieder was Neues in Fantasy! Icon_wink

Liebe Grüße
Lanna

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

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Beitrag #25 |

RE: OT: Schattenpfad [Dako Do'antai] (437 d. E.)

Hey zum Zweiten, Lanna! Icon_smile

Zitat:Da »Schattenpfad« sowohl auf meiner Noch-Lesen-Liste steht wie auch in der Athalem-Rubrik, bekommt es jetzt den ersten Kommentar meiner Aufhol-Jagd auf Libbi und Addi. Unerwartete 2 Stunden Freizeit muss man ja nutzen Icon_smile
Ich mag Dako ja schon aus der Taverne und aus Krückstock und Tintenbrut sehr gerne, und finde es spannend, die »Entstehungsgeschichte« eines bereits bekannten Charakters zu lesen.
Deine Aufholjagd war ja ziemlich erfolgreich. Herzlichen Glückwunsch nochmal auch an dieser Stelle!
Und: hoffentlich magst du Dako nach diesem Einblick immernoch. *lacht*

Zitat:Zitat: Elegant lenkte er sein Nur’imar an einem größeren Felsbrocken vorbei
Kleinigkeit, aber »elegant« kann ich mir in Verbindung mit einem halsbrecherischen Wettrennen nicht wirklich vorstellen. Eleganz hat für mich immer auch etwas von … Ruhe und Gelassenheit. das widerspricht für mich dem mörderischen Tempo, das du ins im ersten Absatz zeigst. Ich hab jetzt keinen wirklich guten Gegenvorschlag, aber vielleicht eher sowas in die Richtung wie: »Im letzten Moment« oder »Knapp«?
Beispiel: können Flugzeuge elegant sein? Ist der (langsame) Elefant oder das (schnelle) Pferd elegant? Ich finde es passt. *lacht*

Zitat:Zitat: Er wollte den Sieg fühlen, ihn mit jeder Faser seines Seins auskosten,
wollte –
im letzten Augenblick bemerkte er den Felsvorsprung, der im Zwielicht fast unterging, und warf sich mit seinem ganzen Gewicht zur Seite.
schicke Lösung mit der Formatierung Icon_smile
Allerdings ist mir persönlich der letzte Satz viel zu lang dafür, dass plötzlich ein Felsen auftaucht. Ich würd es irgendwie knapper halten, das »im letzten Augenblick« und die Beschreibung des Felsens nehmen dem Satz die Geschwindigkeit.
wollte -
Vor ihm tauchte ein Felsvorsprung (aus dem Zwielicht) auf, und er warf sich mit seinem ganzen Gewicht zur Seite.
also das Geschehen viel direkter beschreiben, nicht mit »bemerken« Distanz schaffen. Wenn du den Felsen erwähnst, wird dem Leser auch so klar, dass Dako ihn bemerkt, zumal er darauf reagiert Icon_wink
Klingt nach einem fairen Vorschlag - ich gehs mal eben ausprobieren (...) genommen.

Zitat:Zitat: Dann waren sie vorbei. […]
Dann ließen sie ihre Nur’imare Seite an Seite weiter traben,
Ich arbeite ja selbst oft mit »Dann«, hier wirkt das zweite aber einmal durch die Wiederholung störend und einmal aber auch, weil es so einen abrupten Abbruch des Wettrennens vermittelt. Eben noch schießen sie aus dem Tunnel, aufgescheuchte Orks, Adrenalin, so dass der Übergang zu »Dann trabten sie nur noch« sehr schwach dagegen wirkt. Und der Umschwung von »Ylia schießt in die Orks« und »beide traben Seite an Seite« ist mir etwas ungelenk. Vielleicht eher mit einer Überleitung, dass Ylia in Trab verfällt und Dako sein Pferdevieh auch zügelt, mir fällt grad kein guter Vorschlag ein, sorry
Ich habs mal anders probiert. Icon_smile

Zitat:Zitat: Es trottete müde zu seinen Artgenossen, die große Stücke aus einem undefinierbaren Klumpen Fleisch rissen.
yay, fleischfressende Reittiere :D
Pro

Zitat:Zitat: Er hatte das dringende Bedürfnis zu töten, wollte den Geruch von Blut, wollte das Gefühl von brechenden Knochen spüren.
Na, Dako ist aber ein schlechter Verlierer *lach*
Du solltest nie einen deiner Chars mit Dako 'heulende Schweine' spielen lassen, Dako ist nur in einer Sache schlechter als in 'heulende Schweine' ... im Verlieren! Mrgreen

Zitat:Zitat: Aber noch ungewöhnlicher war, dass sie Tarkûl ebenfalls als ihren unausgesprochenen Anführer akzeptierte. Allerdings besaß er auch ein beeindruckendes taktisches Verständnis,
Wenn Tarkul ein Taktik-Experte ist, warum ist es dann so ungewöhnlich, dass er als Anführer akzeptiert wird? Jemand, der zum Erfolg beiträgt, ist in der Gruppe beliebt – das finde ich hier merkwürdig formuliert. Vielleicht statt »ungewöhnlicher« eher »ärgerlicher« oder sowas? Denn wenn sogar Dako zugibt, dass Tarkul gut ist (und das scheint er nicht gerne zuzugeben), muss der ja wirklich gut sein, so dass »ungewöhnlich« einfach keinen Sinn macht.
Doch, doch: in einer Gesellschaft, wie die der Duredhel, inder Frauen das non plus ultra sind (und gerne mal zu arrogant um Spitzenpositionen aufzugeben) ist das ungewöhnlich.

Zitat:Zitat: „Wir konnten den Boden unter dem Tritt ihrer Stiefel schon beben hören.“
Nur eine Dumm-Frage zwischendurch, ohne Ahnung zu haben, um welchen Feind es sich hier handelt: »hören« sie das Bodenbeben wirklich oder ist es eher ein »Spüren«? oder hören sie die Schritte auf dem Boden? (das wäre aber nicht das Beben des Bodens, was sie dann hören)
Hm, das ist in der Tat unglücklich formuliert: ich habe mir vorgestellt, dass sie ihr Ohr auf den Boden gelegt haben und dabei halt ... ja was passiert dann, hört man, oder spürt man?

Zitat:Zitat: Zu allem Überfluss sah sie auch noch verdammt gut aus. Dako seufzte.
Mrgreen Jaja, der Arme hat es schon schwer
Das würde Dako sofort unterschreiben!

Zitat:Zitat: Überhaupt schien er immer konzentriert, immer aufmerksam … immer bereit, den anderen sein verfluchtes Schwert in den Rücken zu rammen, sollte sich die Gelegenheit bieten.
Icon_lol Dako mag also niemanden von denen da, aber jeden mag er noch weniger als den anderen. Ich bin echt gespannt, ob noch eine Auflösung kommt, warum er überhaupt mit den Leuten zusammen ist Icon_wink Und leichte Paranoia hat er auch.
Genau. *lacht* Und er ist mit denen zusammen, weil es leider nicht anders geht. Seine einzige Möglichkeit an Geld und Einlfuss zu kommen, ist sich einem der Schwertbünde anzuschließen. (Wahrscheinlich gibt es eh keinen Duredhel an dem Dako nicht etwas auszusetzen hat Icon_wink)

Zitat:Zitat: „Sie sind verschlagen, verschlagen und lästig!“
statt dem Komma hier würde ich entweder einen Gedankenstrich oder einen Punkt machen. Mit Komma wirkt es wie eine Aufzählung, in der du ausversehen ein Adjektiv doppelt hast Icon_wink
also eher:
Sie sind verschlagen. Verschlagen und lästig!
Sie sind verschlagen – verschlagen und lästig!
Ok. Icon_smile

Zitat:Dunkelelben halten Orks als Sklaven, interessant.
Fand ich auch! *g*

Zitat:Und sie jagen Gnome. Aus Spaß? Um sie auch als Sklaven zu halten? Oder sind die Gnome gar eine Bedrohung für die Dunkelelben? Wobei mir grade einfällt, dass es vermutlich Zwerge sind, wegen dem »bärtig« *lach* Und »Gnom« nur ein Schimpfwort.
Genau: Gnom ist ein Schimpfwort für die Zwerge. Und wie du ja dann gelesen hast, es geht um Überfälle auf Zwergenkarawanen.

Zitat:Was ich lustig finde ist, dass wir zwar durch die Augen von Dako sehen, seine Abneigung gegen die anderen aber tatsächlich darauf beruht, dass sie fähig sind *lach* Tarkul ist ein guter Anführer, deshalb mag Dako ihn nicht. Xantas ist selbstbewusst (und vermutlich stark), deshalb mag Dako ihn nicht, Yggtar ist wachsam, deshalb mag Dako ihn nicht Mrgreen Normalerweise sind die »Rivalen« des Protagonisten ja als unfähig dargestellt, hier ist es genau andersrum. Dako wäre gerne der tollste, ist es aber nicht. Gefällt mir sehr gut !
Genau so war es gedacht. Yeah!

Zitat:Zitat: Untätig herumstehen und warten.
Sitzen sie da auf ihren Reittieren? Dann würde ich eher »herumsitzen« schreiben, auch wenns pingelig ist. Genau genommen stehen ja nicht sie herum und warten, sondern ihre Reittiere Icon_wink
Hm ... jaaaaa, aber wenn man die Reittiere als verlängerte Duredhel versteht ... ich gehs ja schon ändern.

Zitat:Zitat: Aber nicht mehr lange.
das »Aber« würde ich streichen. Es rückbezieht sich auf das »lange Warten«, das dafür zu weit weg steht. Beim Lesen ist der letzte Bezugspunkt, dass sie normalerweise mit mehr Leuten Karawanen überfallen, so dass hier »Aber nicht mehr lange« eher darauf schließen lässt, dass bald Verstärkung kommt, so dass sie »nicht mehr lange« nur zu 5. der Karawane auflauern müssen. Man versteht mich?
Öhm ... ja. *g*

Zitat:Zitat: Und wenn diese mit ihrer schieren Übermacht die Bartträger fast erdrückt hatten, würden die Waffengeschwister sie niederreiten und einen glorreichen Sieg erringen.
Ach, dann werden Orksklaven gar nicht zum Arbeiten gebraucht, sondern als Kanonenfutter? Dann müssten die Orks auch Waffen haben, oder kämpfen sie unbewaffnet und ungerüstet gegen die Zwerge? Warum machen sie nicht auch die fünf Dunkelelben platt und fliehen, wenn sie es mit einer Karwane Zwerge aufnehmen können, die den Dunkelelben zu groß zu sein scheint?
Ah, später werden Äxte erwähnt. Dann stellt sich mir erst recht die Frage: Sind die Orks so in ihrer Sklaverei gefangen, dass sie nichtmal an Widerstand denken können? Werden sie gar in Sklaverei geboren, in Orkzuchten?
Die Orks glauben sie wären gerade im Totenreich und dazu ausersehen ihren Halbgöttern, den Duredhel, zu dienen. Es ist ihre heilige Pflicht vor den Duredhel im Staub zu kriechen (und irgendwann arbeite ich das weiter aus - Addi und ich wollten da mal eine Gemeinsame Geschichte zu schreiben ... vielleicht kommts ja irgendwann dazu). Aber genau: sie sind Kampfsklaven und sehen sich selbst nicht als solche, was die Duredhel nicht daran hindert sich wie Vieh zu behandeln (ob das für immer so weiter geht? Man wird sehen. Mrgreen ).

Zitat:Zitat: Wasser lief ihm im Mund zusammen.
Ich bin ja kein Freund von Redewendungen in Geschichten und hier diese finde ich noch dazu unpassend, weil es sich ja eher auf Hunger / Appetit bezieht, also auf Vorfreude auf Essen und nicht auf Kampfeslust. Gefällt mir persönlich einfach nicht
Ich hab es gar nicht als Redewendung gemeint - ihm läuft tatsächlich das Wasser ik Mund zusammen. o.O

Zitat:Zitat: Sein Nur’imar tat es ihm nach, verbiss sich mit seinen Fangzähnen in der Schulter eines der kleinen Krieger
Ein klitzekleines Problem mit dem berittenen Kampf hab ich hier. Du schreibst, dass Dako mit seiner Unterarmschiene nach den Zwergen schlägt. Gleichzeitig sitzt er auf einem pferdeähnlichen Tier, das heißt, vermutlich gute 1,50 über dem Boden. Ich weiß nicht, wie groß Zwerge in Athalem sind, aber ich gehe mal von maximal 1,40 aus. Um mit dem Arm nach ihnen zu schlagen, müsste Dako sich also jedesmal aus dem Sattel nach unten beugen, was reichlich dämlich wäre, wenn er stattdessen auch mit seinem Schwert allein zuschlagen könnte, ohne den sicheren Halt zu riskieren.
Gut, Dako mag diese Logik nicht einsehen *lach* aber im Kampfrausch, im Blutrausch geht es ja vermutlich darum, möglichst schnell möglichst viel Gemetzel anzurichten, was mit dem Schwert in dieser Position definitiv besser geht als mit einer Armschiene.
Ich würd das rausnehmen, dass er mit seiner Armschiene zuhackt, oder einbauen, wenn er vom Pferd geholt wird, falls sowas passiert.
Das Problem mit dem Schwert ist, dass es nur auf der rechten Seite ist, die Zwerge aber links und rechts ... würdest du jedesmal die Schwerthand wechseln und dich einfach runter beugen, wenn du links zuschlagen willst - zumal im Blutrausch? (Außerdem sind Duredhelzackenarmschienen einfach cool! Mrgreen )

Zitat:Zitat: Schau her, Ylia! Siehst du mich?
Ich persönlich mag es lieber, wenn Gedanken irgendwie markiert sind, Kursiv oder durch einfache Anführungszeichen, ist aber Sache des Autors
Ich hab sie früher kursiviert - jetzt mag ich das nicht mehr.

Zitat:Zitat: aber ihm gelang es trotzdem, sich mit ungläubig aufgerissenen Augen auf den Rücken zu rollen. Einer der Zwerge stand über ihm, seine Augen glühten regelrecht vor Zorn
Für Augen gibt’s ja kein ordentliches Synonym, aber hier stört mich auch gar nicht so sehr die Wiederholung als das »mit ungläubig aufgerissenen Augen« - es ist außerhalb von Dakos Perspektive, vollkommen uninteressant für den Leser (man merkt schon vorher sehr gut, dass Dako sich für richtig toll und unbesiegbar hält Icon_wink ) und verlangsamt das Kampfgeschehen unnötig. Ich würd den Zusatz einfach rausstreichen und ihn sich nur auf den Rücken rollen lassen, ohne Augen
Eigentlich ist esnicht außerhalb von Dakos Perspektive: er weiß und fühlt ja, dass er die Augen ungläubig aufgerissen hat. Ich glaube mir würde an dieser STelle was fehlen.

Zitat:Zitat: die lädierte Axt zerschellte einfach auf seiner Armschiene, die er reflexartig gehoben hatte, um sein Gesicht zu schützen und der nutzlose Stiel wurde dem überraschten Zwerg aus der Hand gerissen.
Schwacher Zwerg, schlechte Axt *lach* Aber da ich sowas selbst schon in einer Geschichte hatte (Metallarmschienen, mit denen Schläge pariert werden) und es total cool finde, mecker ich mal nicht. Allerdings würde ich hier an der Stelle dringend Schmerz einbauen. Denn es tut bestimmt und auf jeden Fall weh, wenn es nicht sogar den Arm bricht, eine Axt mit dem Arm aufzuhalten *lach*
Pah, beim Barte meines Urgroßvaters, wäre diese Verdammte Axt nicht schartig gewesen, weil ich ein par Orkäxte zu viel gespalten habe, glaube mir ich hätte diesem verdammten Rotauge den Schädel in zwei sauber Hälften zerteil. WIE KÖNNEN SIE ES WAGEN EINE BIERKARAWANE ANZUGREIFEN??? ICH ...
Ok, Schmerz gehört rein. Icon_smile

Zitat:Zitat: Für einen Atemzug sahen die beiden sich an [Punkt] (und) es schien, als würde sich der Bartträger mit bloßen Händen auf Dako stürzen wollen, doch dann fiel sein Blick auf das Schwert, das dem Dunkelelben aus der Hand geglitten war,[Punkt] (und) mit einem großen Satz war er bei der Klinge, beugte sich herunter und machte den letzten Fehler seines Lebens,[Punkt] (denn) Dakos rechter Arm zuckte hoch und scharfkantige Zacken gruben sich in die ungeschützte Kehle.
Für mich ist der Satz zu lang Icon_wink Ich hab mal die Stellen markiert, wo ich Punkte machen würde, vielleicht nicht alle, aber das wären Möglichkeiten, den Satz etwas aufzuteilen
Du hast ja recht: ich habe mal alle Punkte bis auf den letzten übernommen.

Zitat:Zitat: Wo waren die anderen? Hatten sie ihn etwa zurückgelassen? Für tot gehalten?
Ich weiß nicht, mir kommt das zu plötzlich, dass der Kampf zu Ende ist. Also nichtmal vom Geschriebenen her, sondern durch diesen abrupten Wechsel aus dem vollen Kampfgeschehen zu vollkommener Stille. Dako wird vom Pferd geholt, tötet den Zwerg, macht kurz die Augen zu und alles ist vorbei? Hat er vorher GAR NICHTS registriert? Keine Hilferufe seiner Kameraden, kein leiser werden des Lärms? Ich persönlich würde ihn kurz ohnmächtig werden lassen oder sowas, das fände ich plausibler als einen völligen Wahrnehmungsaussetzer im Kampfrausch. Da die Dunkelelben ja in Waffenbünden kämpfen, sollten sie gewohnt sein, aufeinander zu achten (sonst bringt einem der Waffenbund ja nix, wenn man trotzdem jeder für sich niedergemetzelt wird). Selbst wenn Dako da eine Ausnahme ist mit seinem extrem Black-out-Blutrausch, fände ich es mit einem kurzen Bewusstlos-Sein seinerseits logischer und glaubhafter, dass der Kampf so unerwartet vorbei ist und er sich fragt, ob er zurückgelassen wurde.
Findest du? Ich fand, dass dieser Zweikampf gerade genug Aufmerksamkeit auf sich zieht um vorm Rest abzulenken. Aber ich werde darüber meditieren.

Zitat:Zitat: Sein Fuß stieß gegen etwas weiches, rundes, das beiseite rollte,
»Weiches, Runde« (groß)

Joa, der Kampf gegen die Zwerge scheint vollkommen schief zu gehen, nichts klappt, wie es geplant war und die Dunkelelben sterben alle. Die Zwerge auch, Glück für Dako Icon_wink
Ein bisschen merkwürdig finde ich das schon … die Dunkelelben halten sich für sehr überlegen. Das heißt, sie müssen – zumindest in der Vergangenheit – auch sehr überlegen gewesen sein. Die Kampfkraft seines Feindes falsch einzuschätzen kommt mir dagegen wie ein dummer Anfängerfehler vor. Und ich frage mich, warum die fünf allein unterwegs sind und nicht – wie offenbar üblich – mit anderen gemeinsam die Karawane überfallen. Es kommt ja noch ein Stück, in dem möglicherweise Hintergründe geklärt werden, aber zu diesem Zeitpunkt kommt mir das Verhalten der Dunkelelben noch etwas suspekt vor.
Ich glaube ich versäume es, hierauf näher einzugehen, oder? Ich habe mir das so vorgestellt, dass diese Karawane einen deutlich größeren Begleitschutz hat, weil sie Zwergengold (Bier, Schnaps, sowas halt Icon_wink) geladen hat. Letztendlich sind es auch noch eher jugendliche Duredhel (es ist eine Art Teenagerbeschäftigung, dass mit den Schwertbünden Icon_wink), daher kann es sein, dass ihnen ein Anfängerfehler unterläuft. Und sie haben nicht geahnt, dass sie an so eine Karawane geraten.

Zitat:Zitat: Ihr Waffenbund hatte versagt, doch die anderen hatten sich einfach feige aus dem Leben gestohlen.
*lach* Dako kann echt ALLES so drehen, dass die anderen die Dummen / Feigen / Bösen sind und sein Verhalten viel besser, oder? :D
Exakt! Icon_lol

Zitat:Zitat: Nur er war übrig, inmitten eines Haufens von Orksklaven, die den Familien der Waffengeschwister ersetzt werden mussten. Er vergrub sein Gesicht in den Händen. Was blieb noch übrig? Er würde als Leibdiener irgendeines Adligen enden, sein ganzes restliches Leben als Unwürdiger verbringen, ohne die Chance, sich jemals auszuzeichnen, jemals zu Macht zu gelangen.
Das sagt auch sehr viel über ihn aus: Kein Anzeichen von Trauer oder Bedauern, dass seine Waffengeschwister tot sind – nur die Konsequenz, der materielle Verlust, seine eigene, dadurch versaute Zukunft hat Platz in seinem Kopf. Also sympathisch ist Dako ja absolut gar nicht, aber in seinem konsequenten Egoismus ist er trotzdem ein sehr interessanter Charakter Icon_wink
Dako war auch nicht als sympathischer Charakter gedacht. ^^

Zitat:Zitat: Aufgeregt sprang Dako auf und eilte zu den hölzernen Transportgefährten.
Vielleicht nochmal eine kurze Erwähnung der schmerzenden Wunde?
Done.

Zitat:Zitat: Was zur Hölle sollte das sein?
Eins meiner Lieblingsthemen in Fantasy-Geschichten: Gibt es die »Hölle« in Athalem? :D
Ich bin der zuständige Mod. Ich sage jetzt mal: ja (auch wenn es nicht jeder weiß). Icon_lol

Zitat:Zitat: Da hatte sich jemand einen dämlichen Scherz erlaubt, auf seine Kosten!
Herrlich! Alles auf dieser Welt lebt und atmet nur zu dem Zweck, um Dako das Leben schwer zu machen *nicknick*
Willst du ihm da etwa widersprechen? o.Ô

Zitat:Zitat: Seine Angst begann von einem anderen, heißeren, fast glühendem Gefühl verdrängt zu werden,
Ich bin allgemein kein Freund von »beginnen«, hier würde ich definitiv die direktere Variante bevorzugen:
»Seine Angst wurde von einem anderen, heißeren, fast glühenden Gefühl verdrängt«
das ist konkreter, kommt unmittelbarer beim Leser an
Hab ja bei gewürfelte Zeit gelernt, dass du kein Freund von Beginnen bist. Aber ich finde einfach, dass es einen Vorgang viel besser darstellt, als die direkte Alternative. Na ja, warte noch ein paar Geschichten und irgendwann bin ich überzeugt. Icon_wink

Zitat:Zitat: das sich in seiner Brust zusammen ballte, heraus lassen.
»zusammenballte, herauslassen« (beides zusammen)
done.

Zitat:Zitat: Wenn er sich schon nicht umbringen konnte, dann würde es bestimmt dieses Zeug tun. Mit wenigen, unsicheren Schritten war Dako bei einem der nur leicht beschädigten Fässern und fing etwas von der Flüssigkeit mit der hohlen Hand. Noch einmal zögerte er, dann stürzte er es herunter, während er sich mit der anderen Hand die Nase zu hielt.
Zuerst geschah nichts. Doch dann bemerkte der Dunkelelb, wie seine Sinne abstumpften.
Ein oder zwei »dann«s kannst du bestimmt streichen und umformulieren Icon_wink

Zitat:Zitat: Wenn er sich schon nicht umbringen konnte, dann würde es bestimmt dieses Zeug tun. Mit wenigen, unsicheren Schritten war Dako bei einem der nur leicht beschädigten Fässern und fing etwas von der Flüssigkeit mit der hohlen Hand. Noch einmal zögerte er, dann stürzte er es herunter, während er sich mit der anderen Hand die Nase zu hielt.
Zuerst geschah nichts. Doch dann bemerkte der Dunkelelb, wie seine Sinne abstumpften.
Ein oder zwei »dann«s kannst du bestimmt streichen und umformulieren Icon_wink
Done. Icon_smile

Zitat:Also, man merkt der Geschichte schon an (finde ich zumindest), dass es hier hauptsächlich um den Werdegang Dakos geht, um den Beginn seines Alkoholproblems und überhaupt um die Darstellung seiner doch recht eigenartigen Psyche.
Das ist dir alles hervorragend gelungen!
Yeah! War ja auch der Sinn der Geschichte.

Zitat:Es ist keine Geschichte, die mich durch Stil oder Atmosphäre begeistert, aber die Art, wie du Dako darstellst, finde ich absolut gelungen und hat für mich auch vollkommen ausgereicht, mich interessiert am Ball zu halten. Ohne diesen Punkt hätten mir Beschreibungen gefehlt, Gefühle, Hintergründe, Erklärungen … Warum zum Beispiel die Waffengeschwister diese übermächtige Karawane angreifen, warum Ylia dabei ist … sie wirken auf mich wie eine Bande Halbstarker, die ihre Grenzen austesten wollen. Wenn das unter Dunkelelben üblich ist, dürfte es allerdings nicht soo verwunderlich sein, dass es dabei auch ab und an mal Tote gibt.
Die Sache mit den Orksklaven ist mir (für eine Geschichte über Dunkelelben) auch zu kurz nur angerissen.
Aber wie gesagt, als »Geschichte über Dako« liest sich das Teil echt gut und die Punkte fallen bei weitem nicht so störend auf, da Dakos Charakter doch sehr zu begeistern weiß.
Ich habe mir eigentlich zu allen, oder doch den meisten Fragen Gedanken gemacht. Aber fand es nicht angebracht, sie hier einzubauen, schließlich soll es der Werdegang von Dako sein, der hier beschrieben wird, wie du ja auch schreibst. So triffst du es mit einer Bande Halbstarker schon ganz gut - eine Bande Halbstarker die Pech hat. Ebenso die Sache mit den Orksklaven ... ich fand einfach, es gehörte hier nicht him. Aber es wird sicher Zeit und Ort kommen, an dem ich meine verdehten, kranken Gedanken dazu einbringen kann. Icon_fies

Zitat:Möglicherweise liegt es auch an mir, dass mir der Hintergrund zu mager rüberkommt, weil ich ja doch dazu neige, ins andere Extrem zu gehen und Erklärungen vor Handlung zu stellen. Ich wüsste hier auch keine gute Stelle, um etwas tiefer in die Kultur der Dunkelelben einzutauchen, ohne der Geschichte noch zusätzliche Szenen zu verpassen.
Mit ist der Hintergrund eigentlich auch sehr wichtig, aber wie gesagt, die Geschichte bot keinen Raum. *find*

Zitat:Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Kein Meisterwerk, aber solide geschrieben und ein weiterer Grund, Dako-FanGirl zu werden Mrgreen
Yay! Eine Dako-FanGirl! Mrgreen Er wird begeistert sein, wenn ich ihm das erzähle (es wird dich sicherlich nicht überraschen, dass er es liebt, sich Honig ums Maul schmieren zu lassen).

Vielen, vielen Dank für deinen sehr hilfreichen Kommentar! Icon_smile

Hoffe du bist mir nicht zu böse, wegen der langen Zeit, die du auf meine Antwort warten musstest ...

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