Es ist: 27-06-2022, 23:14
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OT: Schattenpfad [Dako Do'antai] (437 d. E.)
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OT: Schattenpfad [Dako Do'antai] (437 d. E.)
Hab den Hintergrund des Charakters Dako Do'antai etwas ausformuliert und bin gespannt was ihr davon haltet.^^ Viel Spaß beim Lesen!

Schattenpfad (Dako Do'antai)

Ihr heiseres Lachen wurde von den vorbei schießenden Höhlenwänden zurückgeworfen, während die beiden Dunkelelben, tief in die Mähne ihrer Reittiere geduckt, durch den Tunnel stürmten. Mit halsbrecherischen Manövern wichen sie jäh aus der Dunkelheit auftauchenden Stalagmiten aus und trieben ihre Nur’imar zu noch größerer Geschwindigkeit an. Immer wieder schlugen die klauenartigen Hufe der nachtschwarzen Höhlenbewohner funkensprühend gegen den Felsboden. Dako genoss den Gegenwind in seinem Gesicht, in seinem Haar. Sein ganzer Körper schien zu beben und er suhlte sich im Gefühl, im Rausch der Geschwindigkeit.
Er riskierte einen Blick nach rechts, nachdem sein pferdeartiges Reittier mit einem großen Satz über einen Spalt gesprungen war. Im spärlichen Licht der fluoreszierenden Flechten an Decke und Wänden wirkte es, als würde Ylia mit ihrem Nur’imar verschmelzen, eine Einheit bilden. Schweiß glänzte auf ihrer dunklen Haut und ihre zahlreichen geflochtenen Zöpfe wehten wie der Schweif und die Mähne ihres Reittiers. Sie erwiderte seinen Blick kurz und bleckte die Zähne. Er lag fast einen Schritt vor ihr. Er würde es schaffen! Vor ihm tauchten bereits die tanzenden Lichtpunkte der Lagerfeuer auf und seine Anspannung ballte sich in der Magengegend zusammen, jagte Adrenalin durch seinen Körper, beflügelte ihn noch weiter. Er würde gewinnen! Elegant lenkte er sein Nur’imar an einem größeren Felsbrocken vorbei und bemerkte aus den Augenwinkeln, dass Ylia noch einmal einige Handbreit zurück gefallen war. Jubelnd richtete er sich auf und breitete die Arme aus, während ihm die Helligkeit des Lagers entgegen sprang. Er wollte den Sieg fühlen, ihn mit jeder Faser seines Seins auskosten,
wollte –
vor ihm schnellte ein Felsvorsprung aus dem Zwielicht und er warf sich mit seinem gesamten Gewicht zur Seiten. Das Nur’imar brüllte vor Schmerz, als es versuchte, der Bewegung seines Reiters zu folgen und Dakos Armschiene schrammte kreischend an der Wand entlang.
Dann waren sie vorbei. Doch in diesem Augenblick schoss Ylia an ihm vorüber und schoss einen Atemzug vor Dako durch den Ausgang des Tunnels in die hell erleuchtete Kaverne. Mitten in die lagernden Orks, die wie ein Haufen aufgescheuchter Hühner auseinander stoben.
Beide ließen zügelten ihre Nur’imare und ließen sie Seite an Seite weiter traben, an den Orksklaven vorbei, die sich bei ihrem Anblick in den Staub warfen. Missmutig verzog Dako die Mundwinkel. Verdammt! So knapp davor. Alles, was von seinem Hochgefühl geblieben war, war ein unangenehmer Kloß im Hals und ein leicht pochender Schmerz im Arm, dort, wo er auf den Felsen geprallt war. Verdammt! Ylia dagegen grinste ihn breit an und warf ihre weißen Zöpfe über die Schulter. „Wann siehst du es endlich ein, Dako? Du bist ein Mann, du kannst nicht gegen mich gewinnen!“
Jetzt lachend sprang Ylia ab, als sie den Vorsprung erreichten, auf dem ihre Waffengeschwister um ein Feuer lagerten, und gab ihrem Reittier einen Klaps. Es trottete müde zu seinen Artgenossen, die große Stücke aus einem undefinierbaren Klumpen Fleisch rissen. Fluchend stieg auch Dako ab und warf einen kurzen Blick zurück zu den Orksklaven, die in angemessenem Abstand zu ihren Herren warteten. Seine Hände öffneten und schlossen sich ruckartig. Er hatte das dringende Bedürfnis zu töten, wollte den Geruch von Blut, wollte das Gefühl von brechenden Knochen spüren. Sie brauchten die Sklaven. Aber bald war es so weit. Schließlich folgte er seiner Waffenschwester auf die Erhöhung.
„Sie sind nicht mehr weit“, erklärte ihnen Ylia gerade. Sie hatte sich im Schneidersitz zwischen den anderen niedergelassen, die nun auch für Dako zur Seite rückten.
Ylia war die einzige Frau in ihrem Bund und ihre Anwesenheit allein war schon mehr als ungewöhnlich. Normalerweise ließen sich diese höheren Geschöpfe nicht dazu herab, mit Männern zu ziehen, sondern bildeten ihre eigenen Bünde. Zornig spuckte Dako zu Boden. Aber noch ungewöhnlicher war, dass sie Tarkûl ebenfalls als ihren unausgesprochenen Anführer akzeptierte. Allerdings besaß er auch ein beeindruckendes taktisches Verständnis, wie Dako zähneknirschend zugeben musste. Es lief alles nicht so, wie er es sich früher ausgemalt hatte.
„Wir konnten den Boden unter dem Tritt ihrer Stiefel schon beben hören.“ Ylia fuhr fort, ohne von Dakos Anspannung Notiz zu nehmen. Ihr Haar umspielte ihr weiches Gesicht und fiel hinab bis zu dem weiten Ausschnitt in ihrem Gewand.
Zu allem Überfluss sah sie auch noch verdammt gut aus. Dako seufzte.
„Sie sind nur noch wenige Meilen entfernt … und sie scheinen tatsächlich hier vorbei zu kommen, so wie du gesagt hast, Tarkûl.“
Der Angesprochene hob kaum den Blick. Er war etwas größer als die anderen und eine blutrote Narbe zog sich über seine ganze linke Gesichtshälfte.
„Natürlich tun sie das. Sie folgen diesen Statuen. Die sind so etwas wie Wegzeichen.“ Abwesend kratze er mit einem Dolch Linien in den Felsboden.
„Pah, das sieht diesen Gnomen ähnlich! Genauso dumm wie sie aussehen.“ Xantas lachte schallend. Seine ungewöhnlich breiten Schultern bebten. „Sie zeichnen uns ihre Wege freundlicherweise direkt vor. Wie auf einem Silbertablett!“
Dako mochte Xantas nicht besonders. Er war laut und selbstbewusst. Zu laut und selbstbewusst für seinen Geschmack.
Aber noch mehr misstraute er Yggtâr, dem fünften in ihrem Waffenbund. Er sagte, wie immer, nichts, sondern schärfte nur konzentriert sein Schwert. Überhaupt schien er immer konzentriert, immer aufmerksam … immer bereit, den anderen sein verfluchtes Schwert in den Rücken zu rammen, sollte sich die Gelegenheit bieten.
„Sie sind nicht dumm.“ Tarkûl hatte sich Zeit gelassen mit einer Antwort, doch jetzt blickte er Xartas fest ins Gesicht. „Sie sind verschlagen - verschlagen und lästig!“ Er rieb über seine Narbe, als würde sie in diesem Augenblick beginnen, höllisch zu jucken. Dako wünschte ihm das auch von Herzen, als er Ylias bewundernden Gesichtsausdruck sah. Wie sie an seinen Lippen hing. Er schüttelte sich.
„Wenn man markierte Wege hat, dann lassen sich diese Wege leichter in Stand halten – und man kann sie leichter säubern. Dieses bärtige Ungeziefer ist verdammt lästig“
Xantas runzelte mürrisch die Stirn, was Dako ein Lächeln entlockte.
Schließlich erhob sich Tarkûl und wie auf Befehl taten es die anderen ihm gleich und begannen sich zu rüsten.

***

Wenn es etwas gab, das Dako wirklich hasste, dann war das Warten. Untätig herumsitzen und warten. Sein Nur’imar spürte Dakos Unruhe und begann nervös zu tänzeln. Wenn ihm das schon so schwer fiel, wie musste es dann Xantas gehen? Aus den Augenwinkeln beobachtete er seinen Waffenbruder und bemerkte mit Genugtuung dessen verkniffenes Gesicht. Dann wandte er seinen Blick wieder nach vorne und widerstand mit Mühe der Versuchung, um die Biegung zu spähen. Sie befanden sich in einer kleinen Abzweigung von der Zwergenstraße, kaum mehr als ein Spalt im Fels und der Enge entsprechend wurden die Nur’imar immer unruhiger. Wie er Warten hasste! Er bemerkte, dass seine Hände leicht zitterten und horchte in sich hinein. Nervosität? Sicherlich nicht, wie lächerlich. Schließlich war es nicht das erste Mal, dass sie eine Zwergenkarawane überfielen. Wenn auch das erste Mal ohne weitere Waffenbünde und deren Sklaven.
Nicht mehr lange. Man konnte die harschen Stimmen der Zwerge schon durch die Tunnel hallen hören. Das Rumpeln von hölzernen Rädern, das Stampfen von eisenbeschlagenen Stiefeln … konnte es sein, dass diese Gnome sangen? Was auch immer diese primitiven Laute darstellen sollten, schön waren sie jedenfalls nicht. Neben ihm hielt sich Ylia demonstrativ die Ohren zu und Dako lächelte. Die Zwerge waren schon fast heran. Jeden Augenblick mussten sie an dem Tunnel vorbei kommen, in dem sich die Orksklaven verbargen. Und wenn diese mit ihrer schieren Übermacht die Bartträger fast erdrückt hatten, würden die Waffengeschwister sie niederreiten und einen glorreichen Sieg erringen. Er spürte, wie die Anspannung wiederkehrte, sich von seinem Hals bis hinab in seinen Bauch zog. Vorfreudig malte er sich das Gefühl aus, das er haben würde, wenn er den ersten Kopf abschlagen würde, um ihn dann an dem Bart herumzuwirbeln, und erbebte. Wasser lief ihm im Mund zusammen. Rasch überprüfte er noch einmal den Sitz seines Brustpanzers und zerrte nacheinander an den Arm- und Beinschienen –
da brach auf der Straße die Hölle los. Das vielstimmige Kampfgebrüll der Orks schien die Wände zum Schwanken zu bringen und peitschte das Blut der Dunkelelben nun vollends auf. Doch Tarkûl hob die Hand. Dako knurrte ungehalten. Es stieg ihm bereits Blutgeruch in die Nase und er wollte töten, nein, nicht nur töten, er wollte zerfleischen. Das Gebrüll vermischte sich mit dem Geklirr von Stahl auf Stahl und Schmerzensschreien. Dann hieb Tarkûl seine Faust ruckartig nach vorn und die Waffengeschwister trieben ihre Nur’imar’ vorwärts. Sie brachen aus der Abzweigung und stürmten auf den Kampf zu, der nun vor ihnen tobte.
Die Zwerge hatten eine geordnete Reihe gebildet, um die drei Wagen zu schützen, die sie begleiteten, und stemmten sich mit ihren breiten Rundschildern gegen die Flut aus halbnackten Orkleibern. Die grobschlächtigen Äxte der Sklaven prallten von den stählernen Kettenpanzern des bärtigen Ungeziefers ab, während die Äxte der Zwerge auf ungeschütztes Fleisch trafen und tiefe Wunden schlugen. Die ersten Orks waren bereits gefallen, während die Zwerge noch keinen Schritt zurück gewichen waren, sondern stattdessen sogar langsam vorrückten. Es waren deutlich mehr Krieger als erwartet, doch Dako kam nicht dazu, Konsequenzen aus diesem Gedanken zu ziehen, denn nun waren sie über den Zwergen. Xantas neben Dako lachte wie im Rausch, als sie in die ungeschützte Flanke der Verteidigungslinie prallten und Dakos Sinne entfachten ein Feuerwerk an Empfindungen in seinem Geist. Ein Wirbel aus Formen, Farben, Stahl und Blut umtoste ihn und er stellte fest, dass er ebenfalls lachte. Er lachte so heftig, dass es wehtat und seine Begeisterung drängte noch weiter, wollte noch stärker aus ihm heraus. Ohne es sich bewusst zu sein, hackte er auf die Zwerge ein. Rechts mit seiner langen Klinge, links einfach nur mit den scharfkantigen Zacken seiner Unterarmschiene und fühlte es. Suhlte sich geradezu in ihrem Tod! Dako wischte bärtige Köpfe mit Schwerthieben beiseite und das Gefühl lebendig zu sein, durchströmte seine Adern, pulsierte in seinen Venen. Sein Nur’imar tat es ihm nach, verbiss sich mit seinen Fangzähnen in der Schulter eines der kleinen Krieger und wirbelte ihn durch die Luft.
Dako brachte nicht nur den Tod, er war der Tod! Das Geschrei um ihn herum ging unter im Rauschen des eigenen Blutes in seinen Ohren, während Dako zustieß, parierte und wieder zustieß. Schau her, Ylia! Siehst du mich?
Ein stechender Schmerz in seiner Hüfte, aber er nahm ihn kaum war, zerteilte stattdessen ein weiteres runzeliges Gesicht, holte aus –
und plötzlich raste der Boden auf ihn zu, als sein Nur’imar unter ihm zusammen brach. Der Aufprall presste ihm die Luft aus den Lungen, aber ihm gelang es trotzdem, sich mit ungläubig aufgerissenen Augen auf den Rücken zu rollen. Einer der Zwerge stand über ihm, seine Augen glühten regelrecht vor Zorn und nicht nur die schartig geschlagene Axt, sondern sein gesamter Körper war mit Blut besudelt. Der Bartträger brüllte etwas in seiner unverständlichen Sprache und schwang seine Waffe. Sie stürzte auf Dako hernieder, füllte sein gesamtes Gesichtsfeld und er konnte sich nicht rühren, war starr vor – Angst? Er fühlte sein Herz schlagen, es pochte langsam und schmerzhaft gegen seinen Brustkorb. So sollte es nicht enden! Dako Do’antai erschlagen von einem Wühlschrat, einem Gnom. Es war tatsächlich Angst, die er fühlte, nackte, panische Angst, die ihm die Kehle zuschnürte. Die ihn auf einmal alle Schmerzen fühlen ließ, die vorher betäubt waren, die ihn keinen klaren Gedanken fassen ließ und –
die lädierte Axt zerschellte einfach auf seiner Armschiene, die er reflexartig gehoben hatte, um sein Gesicht zu schützen und der nutzlose Stiel wurde dem überraschten Zwerg aus der Hand gerissen, während Dakos Arm schmerzpochend zu Boden sackte. Für einen Atemzug sahen die beiden sich an. Es schien, als würde sich der Bartträger mit bloßen Händen auf Dako stürzen wollen, doch dann fiel sein Blick auf das Schwert, das dem Dunkelelben aus der Hand geglitten war. Mit einem großen Satz war er bei der Klinge, beugte sich herunter und machte den letzten Fehler seines Lebens, denn Dakos rechter Arm zuckte hoch und scharfkantige Zacken gruben sich in die ungeschützte Kehle. Fast lautlos kippte der Zwerg zur Seite.
Schwer atmend ließ sich Dako zurück auf den Rücken fallen. Der stechende Schmerz, knapp über seiner Hüfte, strahlte pulsierend in seinen ganzen Unterleib, ließ ihm Tränen in die Augen steigen. Nur langsam gelang es dem Dunkelelben, sich zu beruhigen.
Das Erste, was ihm auffiel, war der Geruch. Eine Mischung aus Blut, Angstschweiß, dem ranzigen Gestank der Orks und etwas Undefinierbaren ließ seinen Magen rebellieren. Dann bemerkte er die Stille. Absolute Stille, die in seinen Ohren dröhnte. Nichts, außer seinem eigenen pfeifenden Atem und dem gelegentlichen Rieseln von Sand war zu hören. Ruckartig setzte er sich auf und bereute die Bewegung sofort, als kurz schwarze Punkte vor seinen Augen tanzten. Doch schließlich stemmte er sich ächzend in die Höhe. Um ihn herum herrschte das reinste Chaos. Ein einziges Durcheinander aus Leibern. Das dunkle Grün der Orksklaven überwog, doch zwischen den gefallenen Kreaturen blitzte immer wieder der blanke Stahl der zwergischen Kettenpanzer auf. Nur die drei Wagen der Karawane waren heil geblieben. Zwei der pelzigen Zugtiere hatten sich los gerissen und waren in den Höhlen verschwunden, aber eines hing verendet in seinem Geschirr. Wer ihm die klaffende Wunde zugefügte hatte, war nicht mehr auszumachen.
Und immer noch kein Geräusch. Ein unangenehmes Gefühl ballte sich in Dakos Eingeweiden zusammen und verstärkte den Schmerz an seiner Hüfte noch. Vorsichtig tastete er danach und schrak zusammen, als er seine Finger in warme Feuchtigkeit tauchte. „Tarkûl? Ylia?“ Nur zögernd wandte er sich um und fuhr entsetzt zurück. Direkt hinter ihm lag sein Nur’imar und starrte ihn aus gebrochenen Augen an. Die Axt, die es letztendlich gefällt hatte, stak noch in seiner Flanke. Mit einem Mal fiel Dako das Atmen schwer und er konnte kaum noch schlucken. Wo waren die anderen? Hatten sie ihn etwa zurückgelassen? Für tot gehalten? Seine Übelkeit wurde stärker, als er mit einem zögerlichen Schritt über die Leiche seines Reittieres hinweg stieg. Dann sah er sie endlich.
Tarkûl war fast soweit gekommen wie er. Er lag, halb begraben von seinem Nur’imar, auf dem Boden. Sein Gesicht war völlig zerschmettert, vermutlich hatte einer der Zwerge es mit seinen eisenbeschlagenen Stiefeln zermalmt. Nur noch die Narbe war zu erkennen.
Ein kleines Stück früher waren Xantas und Yggtâr gefallen, Rücken an Rücken und ihre Klingen noch umklammernd. Dako begann am ganzen Körper zu zittern. Der Dunkelelb war den Tod gewöhnt. Er war in den Straßen Tuloraghs allgegenwärtig. Der Tod von Sklaven, von Gefangenen. Nicht von Dùredhel. Dùredhel starben nicht. Sie waren zu überlegen. Wenn überhaupt, wurden sie besiegt, aber nie getötet. Nicht in einem direkten Kampf und niemals mehrere auf einmal. Panisch sah er sich um, während seine Schläfen schmerzten, als würden sie in einem Schraubstock zerquetscht werden. Er wollte fort, nur noch fort von diesem Ort, wollte –
Sein Fuß stieß gegen etwas weiches, rundes, das beiseite rollte, einen weißen Teppich aus geflochtenen Zöpfen hinter sich herziehend. Ylias geweitete Augen und der aufgerissene Mund, aus dem die Zunge wie ein Fremdkörper herausquoll, brannte sich in sein Gedächtnis. Er ging in die Knie und übergab sich.

***

Er wusste nicht, wie lange er nun schon hier saß, inmitten all der Leichen. Es war schwer, im ewigen Zwielicht der Unterwelt ein Zeitgefühl zu behalten, man sagte, dass die Zwerge so etwas konnten. Aber sie gehörten auch hier unten hin, hatten es gar nicht verdient unter den Sternen zu wandeln, während die Dunkelelben einst zurückkehren würden, um ihren rechtmäßigen Platz einzunehmen. Dako schüttelte sich. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten Dùredhel stark sein, Schwäche wurde gnadenlos ausgemerzt. Und Dako hatte versagt. Ihr Waffenbund hatte versagt, doch die anderen hatten sich einfach feige aus dem Leben gestohlen. Nur er war übrig, inmitten eines Haufens von Orksklaven, die den Familien der Waffengeschwister ersetzt werden mussten. Er vergrub sein Gesicht in den Händen. Was blieb noch übrig? Er würde als Leibdiener irgendeines Adligen enden, sein ganzes restliches Leben als Unwürdiger verbringen, ohne die Chance, sich jemals auszuzeichnen, jemals zu Macht zu gelangen. Kaum besser als ein Sklave. Was sollte er nur tun? Das ganze erschien ihm nun wie ein Alptraum. Ein Alptraum, aus dem er einfach nicht erwachen konnte. Seine Augen wanderten unruhig umher, immer wieder leckte er sich über die Zähne. Es musste doch noch irgendeine Möglichkeit geben. Schließlich war er noch am Leben … und die Wagen waren auch noch da. Die Wagen! Aufgeregt sprang Dako auf, verharrte kurz, als sich die Wunde hämisch meldete und humpelte schließlich zu den hölzernen Transportgefährten. Vielleicht gab es doch noch einen Ausweg! Mit fliegenden Fingern begann er die Plane von einem der Wagen zu reißen. Wenn er mit reicher Beute zurückkehren würde, könnte er sich sicherlich in gutem Licht darstellen. Er hatte den Kampf entschieden, während seine Waffengeschwister versagt hatten … und was das Wichtigste war, er würde ihren Familien die Orksklaven bezahlen können.
Immerhin hatte er hier drei Wagenladungen.
Gold, Waffen, Geschmeide … was auch immer die Zwerge transportieren mochten, es war stets einiges wert. Dako erstarrte. Verwirrt betrachtete er die Fässer, die unter der Plane zum Vorschein gekommen waren. Fässer? Unter den Planen der beiden anderen Wagen das selbe Bild. Holzfässer, gestapelt und festgezurrt. Misstrauisch begutachtete Dako die Gefäße. Was sollte darin sein? Wasser? Warum sollten Zwerge Wasser durch die Tunnel karren? Und dann auch noch so schwer bewacht? Er zögerte noch einen Augenblick, dann schlug er mit seiner Armschiene ein Stück Holz aus einem der Fässer. Sofort begann eine Flüssigkeit zu Boden zu sprudeln. Eine abartig stinkende Flüssigkeit von bräunlicher Farbe. Fassungslos wich Dako zurück, während sich das Gebräu in einer Pfütze über dem Boden ausbreitete. Was zur Hölle sollte das sein? Ihn beschlich der Verdacht, dass das Zeug einfach verdorben war. Schließlich konnte selbst dieses Ungeziefer keine Verwendung für so einen … Müll haben. Mit wenigen Schritten war er beim nächsten Wagen und öffnete ein weiteres der Fässer. Wieder zuckte er angeekelt zurück. Das durfte doch einfach nicht wahr sein! Verständnislos blickte Dako zwischen den sich ausbreitenden Pfützen hin und her. Das war doch ein Scherz. Da hatte sich jemand einen dämlichen Scherz erlaubt, auf seine Kosten! Seine Angst begann von einem anderen, heißeren, fast glühendem Gefühl verdrängt zu werden, das immer mehr an Intensität gewann. Er eilte zum letzten Wagen, während seine Schläfen pochten und Nadelstiche tief in seinen Kopf hinein jagten.
Komm schon!
Wieder nur dieser Sud. Dakos Hände begannen zu zittern. Nicht mit ihm! So einfach würde er es ihnen nicht machen. Mit einem zornigen Tritt beförderte er das Fass vom Wagen, begann auf das nächste einzuhacken, zertrümmerte es förmlich. Er hatte das nicht alles überstanden, um jetzt vor nichts zu stehen. Da steckte doch irgendein Trick dahinter! Er begann zu brüllen, während er weiter auf Holz einschlug, genoss das Gefühl, etwas zu zerstören, musste das Feuer, das sich in seiner Brust zusammenballte, herauslassen. Und er schlug weiter, als ginge es um Leben und Tod. Schlug und brüllte. Und ging schließlich in die Knie. Nichts. Er hatte nichts gefunden, außer dem Gebräu, dessen Gestank bereits den Geruch des Todes überdeckte. Fast wünschte er ihn sich zurück. Nur dieses verdammte, wertlose, verdorbene Gesöff. Er wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht. Was sollte er denn jetzt tun? Die Angst kehrte zurück, legte sich wie beengende Ketten um seinen Brustkorb, die sich immer weiter zusammenzogen. Er hatte nichts. Hatte auf ganzer Linie versagt. Was für ein Leben würde das sein, das ihm nun bevorstand? Jahrhunderte erniedrigender Arbeiten. Jahrhunderte lang unwürdig, von einer Frau erwählt zu werden. Alles verloren. Die anderen hatten gut daran getan, sich töten zu lassen. Wäre er doch besser auch gestorben! Er hob seinen rechten Arm und betrachtete die blutigen Zacken an seiner Armschiene. Er konnte es beenden. Hier und jetzt. Was war schon weniger als einen Atemzug lang Schmerz im Vergleich zu Jahrhunderten voller Qualen? Dako verharrte in dieser Postion, kniend und den Arm erhoben. Er konnte es nicht tun. Er brachte die Überwindung nicht auf, sich selbst die Kehle zu zerfetzen. Zu oft hatte er schon die Schmerzen seiner Opfer in ihren Augen gesehen. Er wollte diese Schmerzen nicht erleiden.
„Dako, du versagst sogar in der Niederlage.“ Er schüttelte sich. Versager. Sein Blick strich über die teilweise noch sprudelnden Fässer. Wenn er sich schon nicht umbringen konnte, dieses Zeug würde es sicherlich tun. Mit wenigen, unsicheren Schritten war Dako bei einem der nur leicht beschädigten Fässern und fing etwas von der Flüssigkeit mit der hohlen Hand. Noch einmal zögerte er, dann stürzte er es herunter, während er sich mit der anderen Hand die Nase zu hielt. Zur Sicherheit eine weitere Hand. Und noch eine.
Zuerst geschah nichts. Doch schließlich bemerkte der Dunkelelb, wie seine Sinne abstumpften. Die Höhle um ihn herum verschwamm, wurde von einem milchigen Nebel bedeckt. Auch seine Schmerzen wichen zurück, verschwanden in süßer Betäubung. Alles begann sich zu drehen. Überrascht richtete Dako sich auf und wäre fast gestürzt. „Was …?" Sein Mund gab kaum mehr als ein sinnloses Gebrabbel wieder. Mit einem Mal fühlte er sich leicht, fast beschwingt, während gleichzeitig ein Kribbeln seine Beine hinablief, als wären sie betäubt. Nachdenklich runzelte Dako die Stirn, doch er bekam kaum mehr einen sinnvollen Gedanken zustande. Stattdessen begann er zu kichern. Die Wände drehten sich nun schneller, so als wollten sie Dako mit sich reißen und er spürte auf einmal das dringende Bedürfnis, mehr von dem Gesöff zu trinken. Seine Mundwinkel zogen sich immer weiter hoch, wurden zu einem breiten Grinsen. Und die Welt … wurde schön.

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RE: Schattenpfad (Dako Do'antai)
Hallo Weltenwanderer,

mal sehen, ob ich den Kommi heute noch fertig kriege. Hoffen wir's mal Icon_smile.

Eine Geschichte, in der ziemlich viel passiert. Da sind zuerst Dako und Ylia in einem Wettreiten, das rückblickend betrachtet wie ein Kinderspiel wirkt, ein Sinnbild der Welt, die Dako durch diesen Kampf verloren hat. Dann die kleine Besprechung, alles in Abwartung der Zwerge, die sie überfallen wollen. Orks sind Sklaven der Elben, scheinen ihnen aber nicht zu gehören, sondern Leihgaben zu sein. Da ist nicht ganz herausgekommen, von wem sie sich die Orks geliehen haben? Sind die Waffenbrüder Beschützer eines Dorfes / einer kleinen Stadt? Beschützer oder sogar Versorger? Oder leihen sie sich je nach Überfall aus verschiedenen Dörfern und Städten Orks aus, für die sie im Nachhinein, von einem Teil der Beute, bezahlen bzw. die sie im Falle des Falls (des Fallens im Kampf) finanziell ersetzen? Zumindest deuten Dakos Sorgen am Ende letzteres an.
Dann langes Warten auf die Zwerge, dann ein Kampf, bei dem es Dako einmal fast an die Gurgel geht - bei dem sich alles zum Schlechten wendet, was mich wirklich überrascht hat. Zum einen weil die fünf auf mich wirkten, als wüssten sie gut über ihre Gegner Bescheid, weswegen sowohl die Anzahl der Zwerge als auch ihre Bewaffnung eigentlich bekannt sein sollte. Zum anderen weil es sich gelesen hat, als wäre es ein Kampf von vielen, ein Alltagsding, das, wovon sie leben und worin sie routiniert sind. Ich denke aber, mir gefällt diese Wendung in deiner Geschichte, eben weil sie sich vorher nicht angekündigt hat. Um noch etwas zu verdeutlichen, dass es Absicht ist, dass mehr Zwerge da sind als gedacht, könntest du ins Gespräch ein, zwei Sätze dazu einbauen. Wissen sie eigentlich wirklich nicht, was die Zwerge transportieren? Das ist ja schon ein Spiel mit dem Feuer, wenn man weder weiß, wie gut besetzt der Feind ist noch ob sich der Aufwand überhaupt lohnt. Wie gesagt denke ich aber, dass diese Unwissenheit beabsichtigt ist - sie sollte nur vorher etwas mehr herauskommen (falsche Annahmen, ...)
Im Kampf sterben seine vier Gefährten und das hat mich wirklich überrascht, Ylias Kopf ist natürlich recht dramatisch, im Film würde man mitten im Kampf nur noch Stille hören, vielleicht etwas Wind, und dann der Zoom auf sein Gesicht, das sich (noch mehr) verhärtet.
Dann kommt ein Schnitt und alle sind verschwunden. Nur noch Dako ist dort, umgeben von den Leichen des Gemetzels. Warum sind die Zwerge gegangen, ohne Dako anzurühren? Sie hielten ihn wahrscheinlich für tot, aber sicher ist sicher und irgendein Zwerg wird wohl nochmal draufhauen? Da hat der Gute ganz schön Glück gehabt. Was ich dann weiter nicht verstehe, ist, wieso die Zwerge verschwunden sind, ohne ihre Wagen mitzunehmen, bzw. - falls die Zugtiere gefallen sein sollten - sie nicht bewachen, während ein Teil der Überlebenden irgendwoher neue besorgt. Oder dass sie ein paar Orks einspannen, die die Wagen für sie ziehen. Schließlich waren die schon gut bewacht und die Ladung scheint auch kostbar zu sein, die bleibt dann einfach stehen? Das kann Dako nicht wissen, aber ich würd's gern verstehen.
Die Sache mit der Ladung finde ich richtig toll. Erst der Gedanke, es könnte Wasser sein. Da dachte ich an die "Prophezeiung", die nächsten großen Kriege werden nicht mehr um Öl, sondern um Wasser geführt. Dann beschreibst du die Flüssigkeit und ich dachte an Öl, fand es umso seltsamer, dass die Zwerge das stehen gelassen haben. Umso witziger, dass du mitten in diesen Öl-Gedanken hinein schreibst:
Zitat:musste das Feuer, dass sich in seiner Brust zusammen ballte heraus lassen.
Da hatte ich schon einen lichterlohen Dunkelelben vor Augen Icon_wink
Schließlich lässt Dako alle Fässer auslaufen, zerstört sie im Wahn, und ich fasste mir beim Lesen an den Kopf und dachte nur: JUNGE! Anscheinend ist er zu angeschlagen, die Sache ökonomisch zu betrachten, als sonstwas auszugeben und damit die gestorbenen Orks zu ersetzen ("Schaut mal, Flüssigkeit aus dem Berg, genau, von den Zwergen, diesen Bastarden. Habt ihr gesehen, wie viele dafür starben? Findet raus, was es ist, meldet Patent an und macht mich zum Millionär, ich bin Dako Do'antai, ich möchte den amerikanischen Traum von Athalem begründen." Oder so.) Am Ende will er sich damit umbringen, und - oh Wunder! - findet heraus, dass es sich um eine Droge handelt. Berauscht klingt die Geschichte aus. Später wird er bereuen, in seinem Zorn alle Fässer aufgerissen zu haben.
Es ist eine Charaktergeschichte, liest sich wie ein Wie-wurde-XY-eigentlich-zu-XY?-Spiel, die zentralen Eigenschaften Dakos kommen gut raus. Er mordet gern, er liebt den Rausch, er mag Macht, mag rechthaben und verliert nicht gern. Auf der anderen Seite hat er ein natürliches Bedürfnis nach Anerkennung, das gepaart mit seinem Hang zum Ausrasten, eben zum Rausch der Zerstörung, wahrscheinlich nicht immer ungefährlich ist.
Ylia bewundert er wohl sehr, würde sie gern beeindrucken ("Schau her, Ylia! Siehst du mich?"), aber so recht funktioniert es nicht, weil er nicht der Lenker der Truppe ist. Die Truppe an sich wirkt auf mich eher wie eine Zweckgemeinschaft, zumindest aus Perspektive von Dako, er wettert in der Vorstellung ja gegen jeden. Ich schätze mal, er wird nach diesem Kampf zu einem Alleingänger mit leicht gestörtem Sozialverhalten.

Zur Umsetzung: Es fängt gleich mitten im Geschehen an, dir liegt Bewegung, das kannst du gut darstellen. Insgesamt liest es sich gut, flüssig, einige Stellen sind richtig mitreißend Icon_wink. Das einzige, was nicht ganz rausgekommen ist, ist die Umgebung. Ylia und Dako jagen durch eine Höhle, die zu einer Art Lichtung führt? Da sitzen die Orks und weiter hinten, auf einem kleinen Plateau, planen die fünf ihren Zug, bzw. sie planen nicht, sie reden den Zwergen die Vernunft ab. Hat man sich das Leben nomadenhaft vorzustellen? Wie gesagt habe ich das Problem mit der Herkunft der Orks. Und es ist für mich auch nicht ganz herausgekommen, ob sie sich in einem Gebirge, also zwischen verschiedenen Bergen, oder dahinter/davor befinden. Es klingt, als würden die Zwerge eine Schlucht passieren? Am Ende liest sich die beschriebene Weite von Dakos Sicht aber eher nach einem Schlachtfeld als nach einer Abbiegung. Ich sehe gerade, du nennst es eine Zwergenstraße. Hm. Was ist eine Zwergenstraße? *g* Vielleicht stehe ich da auch einfach auf dem Schlauch.

Jetzt endlich direkt an den Text:
Zitat:Mit halsbrecherischen Manövern wichen sie je aus der Dunkelheit auftauchenden Stalagmiten aus
wieso "je"? Meinst du "jäh"? Ohne wär's sinnvoller, finde ich.
Zitat: Immer wieder schlugen die klauenartigen Hufe der nachtschwarzen Nur’imar funkensprühenden gegen den Felsboden.
funkensprühend
Zitat:Sein ganze Körper schien zu beben und er suhlte sich im Gefühl der Geschwindigkeit, im Rausch der Geschwindigkeit.
"ganzer Körper"
Wdh. von Geschwindigkeit, "Tempo" ist wohl zu neu, vielleicht einfach aufzählen: "im Gefühl, im Rausch der Geschwindigkeit"
oder noch ein drittes und zur Climax erheben?
"und er suhlte sich im Gefühl, im Drang, im Rausch der Geschwindigkeit" oder so ...
Zitat:Er lag eine Handbreit vor ihr.
Zitat:dass Ylia noch einmal einige Finger zurück gefallen war.
Wenn man so schnell ist, wie du beschreibst, dann sind diese Distanzen doch ... nichts?
Und die Elben können das sehen? Wow!
Zitat:Das Nur’imar brüllte vor Schmerz, als es versuchte der Bewegung seines Reiters zu folgen und Dakos Armschiene schrammte kreischend an der Wand entlang. Dann waren sie vorbei. Doch in diesem
... als er versuchte, der ...
Entweder vor oder nach "Dann waren sie vorbei." würde ich einen Absatz setzen - denn so am Stück geht etwas verloren, sag mir, wo ich atmen soll Icon_wink
Zitat:Alles was von seinem Hochgefühl geblieben war
... Alles, was ...
Zitat: „Wann siehst du es endlich ein, Dako? Du bist ein Mann, du kannst nicht gegen mich gewinnen!“
Mrgreen
Zitat:Schließlich folgte er seiner Waffenschwester auf die Erhöhung.
„Sie sind nicht mehr weit“, erklärte Ylia gerade.
Da sie es ja nicht Dako erklärt, würde ich irgendwo vorher noch einschieben, dass sie von der Lage zu berichten beginnt oder sowas. Damit man merkt, dass sie mit den anderen redet und hier nicht mit Dako.
Zitat:Sie hatte sich im Schneidersitz unter den anderen niedergelassen und sie rückten auch für Dako zur Seite, der sich mit an das Feuer setzte.
Vorschlag:
- Sie hatte sich im Schneidersitz [i]zwischen den anderen niedergelassen, die nun auch für Dako zur Seite rückten.
Wenn sie zur Seite rücken, weiß man schon, dass er sich dazu setzt und das mit dem Feuer passt bestimmt woanders mit rein.
Zitat:Ylia war die einzige Frau in ihrem Bund und ihre Anwesendheit allein, war schon mehr als ungewöhnlich.
kein Komma
"Anwesenheit"
Zitat:Zornig spukte Dako zu boden.
Zornig spuckte Dako zu Boden.
Zitat:Allerdings besaß er auch ein beeindruckendes taktisches Verständnis, wie Dako zähneknirschend zu geben musste. Es lief alles nicht so, wie er es sich früher ausgemalt hatte.
Hier wird's etwas durcheinander. Der erste "er" ist Tarkûl - der zweite Dako? Da muss man zweimal lesen, um es zu verstehen.
"zugeben"
Zitat:„Wir konnten den Boden unter dem Tritt ihrer Stiefel schon beben hören.“, Ylia fuhr fort
kein Komma, du fängst ja einen neuen Satz an
Zitat: Ihr Haar umspielte ihr weiches Gesicht und viel hinab bis zu dem weiten Ausschnitt in ihrem Gewand.
"fiel" Icon_wink
Und ja, Frauen in Fantasygeschichten.
Zitat:so wie du gesagt hast, Tarkûl“
Punkt
(Weiß nicht, ich mag Tarkûl)
Zitat: Zu laut und selbstbewusst für seinem Geschmack.
seinen Geschmack
Zitat:immer bereit den anderen sein verfluchtes Schwert in den Rücken zu
... bereit, den ...
Zitat:„Sie sind nicht dumm“, Tarkûl hatte sich Zeit gelassen
Hier fängst du auch einen neuen Satz an, also:
"Sie sind nicht dumm." Tarkûl ...
Zitat:„Wenn man markierte Wege hat, dann lassen sich diese Wege leichter in Stand halten – und man kann sie leichter säubern. Dieses bärtige Ungeziefer ist verdammt lästig“
Witzig, bis zum Überfall dachte ich, sie hätten Angst vor den Zwergen und würden sich verstecken, weswegen mich wunderte, dass sie nicht einfach gehen, wenn sie Angst haben. Hat sich dann als ein Irrtum herausgestellt.
Punkt nach "lästig"
Zitat:Untätig herum stehen und warten.
herumstehen
Zitat:dass seine Hände leicht zitterten und horcht
horchte
Zitat:Wenn auch das erste Mal ohne weiterer Waffenbünde und ihrer Sklaven.
(und dann gleich so ein Desaster!)
"ohne weitere Waffenbünde und deren Sklaven"
ansonsten denkt man, sie würden zu fünft die Zwerge angreifen
Zitat:Man konnte die harschen Stimmen der Zwerge schon durch die Tunnel hallen hören.
Warum nicht "Dako konnte ..."?
Zitat:konnte es sein das diese Gnome sangen?
... sein, dass ...
Zitat:würden die Waffengeschwister sie nieder reiten und einen
niederreiten
Zitat:Er spürte wie die Anspannung wiederkehrte,
... spürte, wie ...
Zitat:Vorfreudig malte er sich das Gefühl aus, dass er haben würde, wenn er den ersten Kopf abschlagen wurde, um ihn dann an dem Bart herum zuwirbeln und erbebte.
"das er haben würde"
"abschlagen würde"
"am Bart herumzuwirbeln"
...wirbeln, und ... (Relativsatzende)
Zitat:Das vielstimmige Kampfgebrüll der Orks schien die Wände zum schwanken zu bringen
"zum Schwanken"
Welche Wände?
Zitat:und stürmten auf den Kampf zu der nun vor ihnen tobte.
... zu, der ...
Zitat:und stemmten sich mit ihren breiten Rundschildern gehen die Flut aus halbnackten
gegen
Zitat: Es waren mehr Krieger, als erwartet
kein Komma
Zitat:doch Dako kam nicht dazu, Konsequenzen aus diesem Gedanken zu ziehen, denn nun waren sie über den Zwergen.
über? wie über?
Zitat:dass er ebenfalls Lachte. Er lachte so heftig, dass es weh tat und seine Begeisterung drängte noch weiter, wollte noch stärker aus ihm heraus. Ohne es sich bewusst zu sein hackte er auf die Zwerge ein.
"lachte" klein
"wehtat"
... sein, hackte ...
Zitat:und das Gefühl lebendig zusein, durchströmte sein Adern
das Gefühl, lebendig zu sein, durchströmte seine Adern
Zitat:aber ihm gelang es trotzdem sich mit ungläubig aufgerissenen Augen auf den Rücken zu rollen.
... trotzdem, sich ...
(dieses "es", auf das sich der Infinitivsatz bezieht sorgt fürs Komma, genauso, wenn sich der I.-Satz auf ein Nomen bezieht, Bsp.: der Wunsch, schlafen zu gehen)
Zitat:seine Augen glühten fast vor Zorn
Wieso nur "fast"? Icon_wink
Zitat:Sie stürzte auf Dako hernieder, füllte sein gesamtes Gesichtsfeld
Reicht nicht "nieder"?
Zitat:auf das Schwert, das dem Dunkelelben aus der Hand geglitten war und mit einem großen Satz
... war, und ...
Zitat:Das erste was ihm auffiel, war der Geruch.
Das Erste, was ...
Zitat:und etwas undefinierbaren ließ seinen Magen rebellieren
etwas Undefinierbaren
Zitat:außer seinem eigenem pfeifenden Atem und
seinem eigenen
Zitat:Wer ihm nun die klaffende Wunde zu gefügte hatte,
zugefügt hatte
Zitat:Direkt hinter ihm lag sein Nur’imar und starrte ihn aus gebrochenen Augen an.
oh nein Icon_nosmile
Zitat:Hatten sie ihn etwa zurück gelassen?
zurückgelassen
Zitat:Er lag, halb begraben von seinem Nur’imar, auf den Boden.
dem Boden
Zitat:Der Tod von Sklaven, von Gefangenen. Nicht von Dùredhel. Dùredhel starben nicht.
gut!
Zitat:rundes, dass einige Schritt rollte, einen weißen Teppich aus geflochtenen Zöpfen hinter sich herziehend. Ylias geweiteten Augen und der aufgerissene Mund, aus dem die Zunge, wie ein Fremdkörper heraus quoll, brannte sich in sein Bewusstsein. Er ging in die Knie und übergab sich.
"das einige Schritt"
"geweitete"
kein Komma nach Zunge
"herausquoll"
Vorschlag: "brannte sich in sein Gedächtnis"
Zitat:man sagte dass die Zwerge so etwas konnten.
... sagte, dass ...
Zitat:während die Dunkelelben einst zurück kehren würden, um ihren rechtmäßigen Platz ein zu nehmen.
zurückkehren
einzunehmen
Zitat:Um dieses Ziel zu erreichen mussten Dùredhel stark sein,
... erreichen, mussten ...
Zitat:Ein Alptraum aus dem er einfach nicht erwachen konnte
... Alptraum, aus ...
Zitat: Wenn er mit reicher Beute zurück kehren würde
zurückkehren
Zitat:Was zu Hölle sollte das sein?
zur Hölle
Zitat:Er eilte zu letzten Wagen
zum letzten
(Du tippst glaub ich zu schnell beim Schreiben *g*)
Zitat:begann auf das nächste ein zu hacken
einzuhacken
Zitat:auf Holz ein schlug, genoss das Gefühl, etwas zu zerstören,
einschlug
Zitat:musste das Feuer, dass sich in seiner Brust zusammen ballte heraus lassen.
"das sich"
... zusammenballte, herauslassen ...
Zitat:Fast wünschte er sich ihn zurück.
klanglich schöner fände ich "ihn sich"
Zitat:Brustkorb, die sich immer weiter zusammen zogen.
zusammenzogen
Zitat:Hier und Jetzt.
jetzt
Zitat:lang Schmerz im vergleich zu Jahrhunderten voller Qualen?
Vergleich
Zitat:„Dako, du versagst sogar in der Niederlage“
Punkt
Zitat:und fing etwas von dem Zeug mit der holen Hand.
hohlen
Zitat: „Was …?
Anführungszeichen

Liebe Grüße,
Libertine

... und von den wundersamsten Wegen bleibt uns der Staub nur an den Schuhen. (Dota Kehr)
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Beitrag #3 |

RE: Schattenpfad (Dako Do'antai)
Hi Libbi!^^

Freue mich immer noch riesig über deinen Kommi! Ungefähr so ----> Mrgreen Man, du hast dir verdammt viel Mühe gegeben! Icon_jumpIcon_smileIcon_jump

Erstmal mach ich mich ans Fehlerkorrigieren ... irgendwie scheint der Tag, an dem ich mal einen fehlerlosen Text schreibe noch in ferner Zukunft zu liegen -.-
Und das wo ich sogar noch mehrfach drüber gelesen hab O_O
Naja, alles was ich nicht erwähne, hab ich einfach übernommen Icon_wink

Zitat:Wenn man so schnell ist, wie du beschreibst, dann sind diese Distanzen doch ... nichts?
Und die Elben können das sehen? Wow!
Icon_lol Dem Völkertopic zufolge haben Elben übermenschliche Sinne ...

Zitat: Zitat:Schließlich folgte er seiner Waffenschwester auf die Erhöhung.
„Sie sind nicht mehr weit“, erklärte Ylia gerade.

Da sie es ja nicht Dako erklärt, würde ich irgendwo vorher noch einschieben, dass sie von der Lage zu berichten beginnt oder sowas. Damit man merkt, dass sie mit den anderen redet und hier nicht mit Dako.
Ich habs mal ganz simpel versucht und "erklärte Ylia ihnen gerade" geschrieben. Das müsste sich dann, wenn mich nicht alles täuscht auf die Waffengeschwister beziehen ...

Zitat:Zitat:Allerdings besaß er auch ein beeindruckendes taktisches Verständnis, wie Dako zähneknirschend zu geben musste. Es lief alles nicht so, wie er es sich früher ausgemalt hatte.

Hier wird's etwas durcheinander. Der erste "er" ist Tarkûl - der zweite Dako? Da muss man zweimal lesen, um es zu verstehen.
Hast recht ... das Problem ist, dass ich keinen weiteren Begriff für Dako habe, der nicht auch auf Tarkûl zutreffen würde ... ich habs als Notlösung jetzt mal mit einer Dopplung von Dako versucht.

Zitat:Und ja, Frauen in Fantasygeschichten.
Icon_wink

Zitat: Zitat:Man konnte die harschen Stimmen der Zwerge schon durch die Tunnel hallen hören.

Warum nicht "Dako konnte ..."?
Hm ... weil es für mich so besser klingt Icon_smile

Zitat: Zitat:Das vielstimmige Kampfgebrüll der Orks schien die Wände zum schwanken zu bringen

Welche Wände?
Dazu mehr, wenns um die Umgebung geht Icon_wink

Zitat: Zitat:doch Dako kam nicht dazu, Konsequenzen aus diesem Gedanken zu ziehen, denn nun waren sie über den Zwergen.

über? wie über?
Ich kenne das so als feststehenden Begriff. "Und der Feind war über ihnen" und so ^^

Zitat:Wieso nur "fast"?
Weil sie ja nicht wirklich glühen ... bei Fantasy muss man da etwas vorsichtig sein Mrgreen

Zitat:Reicht nicht "nieder"?
Klingt in meinen Ohren nicht so gut ...

Zitat: Zitat:Der Tod von Sklaven, von Gefangenen. Nicht von Dùredhel. Dùredhel starben nicht.

gut!
Icon_jump

Zitat:(Du tippst glaub ich zu schnell beim Schreiben *g*)
Ich war sehr im Schreibfluss ... zwischen durch könnte man schon von Schreibrausch sprechen ... aber das dabei so viele Fehler bei rauskommen O_O *schäm*

Zitat: Zitat:Fast wünschte er sich ihn zurück.

klanglich schöner fände ich "ihn sich"
Find ich auch, ist auch ein Tippfehler -.-

Zitat: Zitat:„Dako, du versagst sogar in der Niederlage“

Punkt
Ihr könnt euch auch nicht entscheiden ... manchmal sagt man mir, in Anführungszeichen nur (!,?) und keinen Punkt und jetzt behauptest du genau das Gegenteil ... ich weiß noch, dass ich mir genau an dieser Stelle Gedanken darüber gemacht habe und sehr stolz auf mich war ... ab jetzt mach ich's wie's mir gefällt (also mit Punkt)^^

Puh ... war das viel ... ich bin immer noch entsetzt über mich selbst! Ich hatte eigentlich gedacht, ich wäre der Rechtschreibung zumindest halbwegs mächtig O_O
Hat wer ein Übungsprogramm für mich?
Danke das du die alle rausgesucht hast! Icon_bussi

Zitat:Orks sind Sklaven der Elben, scheinen ihnen aber nicht zu gehören, sondern Leihgaben zu sein. Da ist nicht ganz herausgekommen, von wem sie sich die Orks geliehen haben? Sind die Waffenbrüder Beschützer eines Dorfes / einer kleinen Stadt?
Ich hab mir das so vorgestellt, dass den Waffengeschwistern Orksklaven von ihren eigenen Familien (deshalb hat Dako einen Nachnahmen) überlassen werden, aber sie dann "bezahlt" werden müssen, wenn welche fallen ...
ich habs jetzt wieder ganz simpel versucht (meist ist simpel ja auch am verständlichsten):
Zitat:Nur er war übrig, inmitten eines Haufens von Orksklaven, die den Familien der Waffengeschwister ersetzt werden mussten.

Besser?

Zitat:bei dem sich alles zum Schlechten wendet, was mich wirklich überrascht hat. Zum einen weil die fünf auf mich wirkten, als wüssten sie gut über ihre Gegner Bescheid, weswegen sowohl die Anzahl der Zwerge als auch ihre Bewaffnung eigentlich bekannt sein sollte. Zum anderen weil es sich gelesen hat, als wäre es ein Kampf von vielen, ein Alltagsding, das, wovon sie leben und worin sie routiniert sind.
Das ist dann auch richtig rausgekommen. Es ist ihr täglich Brot, aber normalerweise überfallen sie die Karawanen nur zusammen mit weiteren Waffenbünden. Die vielen Siege die sie eingefahren haben, ließ sie überheblich werden ... typisch Elben, nicht wahr?^^

Zitat:Ich denke aber, mir gefällt diese Wendung in deiner Geschichte, eben weil sie sich vorher nicht angekündigt hat.
Yeah! Mrgreen

Zitat:Um noch etwas zu verdeutlichen, dass es Absicht ist, dass mehr Zwerge da sind als gedacht, könntest du ins Gespräch ein, zwei Sätze dazu einbauen.
Naja ... diese Karawane ist schwerer bewacht als alle, die sie bisher angegriffen haben, deshalb haben sie sich vorher auch keine Gedanken darüber gemacht. Sie hatten Pech, an eine Karawane mit "Zwergengold" zu geraten ...

Zitat:Wissen sie eigentlich wirklich nicht, was die Zwerge transportieren? Das ist ja schon ein Spiel mit dem Feuer, wenn man weder weiß, wie gut besetzt der Feind ist noch ob sich der Aufwand überhaupt lohnt.
Hm ... Piraten, oder Räuberbanden wissen doch auch nicht, was der Händler oder Kauffahrer den sie überfallen geladen hat ... es ist immer ein bisschen Glück dabei.^^ Die Dunkelelben sind sowas wie die Piraten der Unterwelt^^

Zitat:Warum sind die Zwerge gegangen, ohne Dako anzurühren? Sie hielten ihn wahrscheinlich für tot, aber sicher ist sicher und irgendein Zwerg wird wohl nochmal draufhauen? Da hat der Gute ganz schön Glück gehabt. Was ich dann weiter nicht verstehe, ist, wieso die Zwerge verschwunden sind, ohne ihre Wagen mitzunehmen, bzw. - falls die Zugtiere gefallen sein sollten - sie nicht bewachen, während ein Teil der Überlebenden irgendwoher neue besorgt. Oder dass sie ein paar Orks einspannen, die die Wagen für sie ziehen. Schließlich waren die schon gut bewacht und die Ladung scheint auch kostbar zu sein, die bleibt dann einfach stehen?
Weil Dako wirklich der einzige Überlebende ist! Er hat den letzten der Zwerge erschlagen. Ansonsten sind alle, auch alle Zwerge, tot. O_O. Ich dachte das wäre naheliegend, gerade weil eben keine Zwerge mehr da sind und Dako noch lebt ...
Hättest du vielleicht einen Vorschlag, wie ich das besser herausstellen kann?

Zitat: Zitat:musste das Feuer, dass sich in seiner Brust zusammen ballte heraus lassen.

Da hatte ich schon einen lichterlohen Dunkelelben vor Augen
Icon_lol

Zitat:("Schaut mal, Flüssigkeit aus dem Berg, genau, von den Zwergen, diesen Bastarden. Habt ihr gesehen, wie viele dafür starben? Findet raus, was es ist, meldet Patent an und macht mich zum Millionär, ich bin Dako Do'antai, ich möchte den amerikanischen Traum von Athalem begründen." Oder so.)
Icon_lachtot

Zitat:Am Ende will er sich damit umbringen, und - oh Wunder! - findet heraus, dass es sich um eine Droge handelt. Berauscht klingt die Geschichte aus. Später wird er bereuen, in seinem Zorn alle Fässer aufgerissen zu haben.
"Zwergengold" halt^^ also Bier Mrgreen eigentlich würde sich kein Elb herablassen, sowas zu trinken (verdorbener Gerstensaft?), aber er wird vermutlich später trotzdem bereuhen, dass er alle zerschlagen hat.

Zitat:Es ist eine Charaktergeschichte, liest sich wie ein Wie-wurde-XY-eigentlich-zu-XY?-Spiel, die zentralen Eigenschaften Dakos kommen gut raus.
So war das gedacht, freut mich das es funktioniert!^^

Zitat:Die Truppe an sich wirkt auf mich eher wie eine Zweckgemeinschaft, zumindest aus Perspektive von Dako, er wettert in der Vorstellung ja gegen jeden.
Stimmt so auch. Waffenbünde sind recht lose Zusammenschlüsse von "jugendlichen" Dunkelelben, die ein bisschen Krieg spielen wollen und sich dabei beweisen sollen^^
und natürlich möchte sie jeder als Sprungbrett zur Macht nutzen. Das er dann nicht der Anführer ist, passt vermutlich nicht ganz so gut in seine hochtrabenden Pläne. Icon_smile

Zitat:Ich schätze mal, er wird nach diesem Kampf zu einem Alleingänger mit leicht gestörtem Sozialverhalten.
Hört sich an wie ein professionell erstelltes Persönlichkeitsprofil von Dako^^
Ja so wird er.

Zitat:Es fängt gleich mitten im Geschehen an, dir liegt Bewegung, das kannst du gut darstellen. Insgesamt liest es sich gut, flüssig, einige Stellen sind richtig mitreißend
YEAH! Mrgreen

Zitat:Das einzige, was nicht ganz rausgekommen ist, ist die Umgebung.
Die ist bei dir wirklich gar nicht rausgekommen ...
Das ganze spielt unter der Erde (in einem Gebirge im wahrsten Sinne des Wortes Icon_wink). Ich befürchte, dass ich, da ich ja ein deutliches Bild vor Augen hatte, vergessen hab, das auch vernünftig rüberzubringen. Aber erstmal versuch ich herauszufilltern, was ich geschrieben habe ... Icon_smile

Zitat:Doch in diesem Augenblick schoss Ylia an ihm vorüber und sie schnellte einen Atemzug vor Dako durch den Ausgang des Tunnels in die hell erleuchtete Kaverne.
Eine Kaverne ist eine große Höhle ... einen Felsendom sozusagen^^

Zitat:„Wenn man markierte Tunnel hat, dann lassen sich diese Tunnel leichter in Stand halten – und man kann sie leichter säubern. Dieses bärtige Ungeziefer ist verdammt lästig“
Hier habe ich jetzt Wege durch Tunnel ersetzt, vielleicht hilft das schon?

Zitat:Man konnte die harschen Stimmen der Zwerge schon durch die Tunnel hallen hören.
Hier steht allerdings schon von vornherein "Tunnel" Icon_wink

Zitat:eden Augenblick mussten sie an dem Tunnel vorbei kommen, in dem sich die Orksklaven verbargen.
Schon wieder Tunnel^^ ich frage mich gerade, ob ich das Wort "Tunnel" nicht schon gedoppelt habe Icon_wink

Zitat:Es war schwer im ewigen Zwielicht der Unterwelt ein Zeitgefühl zu behalten, man sagte, dass die Zwerge so etwas konnten.
Icon_smile

Hm ... ist das noch zu wenig? Sollte ich vielleicht eine Beschreibung der Höhle einfügen, in der Dako zwischen den Leichen sitzt? Ich hab das in dem Moment als zu viel empfunden ... darauf lag ja auch gar nicht der Fokus ... hm ...

Alle Klarheiten beseitigt?^^

Ich freue mich jedenfalls total, dass die meine Geschichte gefallen hat! :mgreen:

Vielen lieben Dank für's Kommentieren! ( Icon_jump )

Liebe Grüße vom Wanderer!

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Beitrag #4 |

RE: Schattenpfad (Dako Do'antai)
Hey Weltenwanderer,

zum Inhalt unterhalten wir uns gerade, eine Sache nur, so strukturiert wie meine Notizen es zulassen Icon_wink

Zitat:Ihr könnt euch auch nicht entscheiden ... manchmal sagt man mir, in Anführungszeichen nur (!,?) und keinen Punkt und jetzt behauptest du genau das Gegenteil ... ich weiß noch, dass ich mir genau an dieser Stelle Gedanken darüber gemacht habe und sehr stolz auf mich war ... ab jetzt mach ich's wie's mir gefällt (also mit Punkt)^^
Ja, also die Sache ist: Generell kein Punkt, wenn es mit Komma weitergeht, also etwas wie "sagte er" folgt. Du musst den Punkt aber setzen, wenn der Satz nicht weitergeht.
Beispiele aus deiner Geschichte:
Zitat:„Sie sind nicht mehr weit“, erklärte Ylia gerade.
Kein Punkt, da du mit "erklärte Ylia" fortfährst.
Zitat:„Wir konnten den Boden unter dem Tritt ihrer Stiefel schon beben hören.“ Ylia fuhr fort
Punkt, weil du einen neuen Satz beginnst.
Würde da allerdings stehen: ... schon beben hören", fuhr Ylia fort, setzt du keinen Punkt, weil du ja fortfährst.

Verstanden? Icon_smile

Ach und:
Zitat:Hat wer ein Übungsprogramm für mich?
Das unangenehmste ist, sich die Fehler immer wieder unter die Nase reiben zu lassen. Klappt aber ganz gut Mrgreen
Ansonsten kannst du relativ gezielt "üben", weil du immer ähnliche Fehler machst. Zum Beispiel schreibst du vieles auseinander, was zusammengehört ("einschlagen", "einhacken", fast alle Begriffe, die "zusammen" enthalten).
Kommafehler rutschen dir meistens rein, wenn du im Schreibrausch bist (wie sich's liest) - was mir hilft, ist bei Unsicherheiten nach Prädikaten zu suchen: Wenn's ein neues Prädikat gibt, ist ein Komma nicht weit *g*. Zum Beispiel:
Zitat:konnte es sein, dass diese Gnome sangen?
"sein können" im Hauptsatz als Prädikat, "sangen" im Nebensatz -> Komma
Weiß nicht, hilft wahrscheinlich auch nicht jedem. Wie's mit zu-Infinitiven aussieht, kannst du hier mal nachlesen. Da hab ich's irgendwann mal versucht zu erklären.
Ich denke mal, wenn du die Sachen in Griff kriegst und Tippfehler beim Suchen findest, ist's schon viel weniger und gibt auch nicht mehr so erschreckend lange Listen.
Diese Geschichte hier war ja auch recht lang Icon_wink.
Das dazu - bla *g*

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Beitrag #5 |

RE: Schattenpfad (Dako Do'antai)
Hi!^^
Wieder eine so schnelle Antwort! Icon_smile

Zitat:Ja, also die Sache ist: Generell kein Punkt, wenn es mit Komma weitergeht, also etwas wie "sagte er" folgt. Du musst den Punkt aber setzen, wenn der Satz nicht weitergeht.
Kennst du das Gefühl, wenn einem ein Licht aufgeht? Mrgreen

Zitat:Verstanden?
Ja!!! Endlich ... Icon_wink

Zitat:Das unangenehmste ist, sich die Fehler immer wieder unter die Nase reiben zu lassen. Klappt aber ganz gut
Bisher bei mir ja noch nicht so ... aber ich geb mir Mühe!^^

Zitat:was mir hilft, ist bei Unsicherheiten nach Prädikaten zu suchen: Wenn's ein neues Prädikat gibt, ist ein Komma nicht weit *g*.
*notiert* Mrgreen

Zitat:und Tippfehler beim Suchen findest
und wie mach ich das, wenn ich sie bisher nicht finde?^^ Naja, ich sollte die Geschichte wahrscheinlich erstmal ein paar Tage ruhen lassen und sie dann nochmal lesen ... aber wenn ich sie fertig hab, dann will ich sie auch posten ^^

Voll lieb von dir, dass du dir die Mühe gemacht hast, mir das noch mal zu erlären! Danke! Icon_smile

Liebe Grüße vom Wanderer

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Beitrag #6 |

RE: Schattenpfad (Dako Do'antai)
Hallo mein Wanderer,

schön, dass es wieder was von dir zu lesen gibt. Icon_smile Ich hätte wetten können, dass du uns hier eine Zwergengeschichte präsentierst, aber nagut, jetzt bin ich eben umso gespannter.

Zitat:trieben ihre Nur’imar zu noch größerer Geschwindigkeit an. Immer wieder schlugen die klauenartigen Hufe der nachtschwarzen Nur’imar funkensprühend gegen den Felsboden.

Hier hast du den Namen von den Viechern doppelt. Vielleicht kannst du einen durch eine kleine Beschreibung ersetzten.

Zitat:und er suhlte sich im Gefühl, im Rausch der Geschwindigkeit.

Für mich klingt "in diesem Gefühl" irgendwie besser.

Zitat:Im spärlichen Licht der floureszierenden Flechten an Decke

fluoreszierenden

Zitat:Ylia war die einzige Frau in ihrem Bund und ihre Anwesenheit allein war schon mehr als ungewöhnlich. Normalerweise ließen sich diese höheren Geschöpfe nicht dazu herab, mit Männern zu ziehen, sondern bildeten ihre eigenen Bünde.

Mrgreen

Zitat:Dieses bärtige Ungeziefer ist verdammt lästig“

Hinter dem "lästig" fehlt der Punkt.
Warum waren die beiden eigentlich am Anfang unterwegs? Ich dachte ja zuerst sie wären einfach nur so da lang geritten, aber als sie dann zurück sind machte es den Eindruck als hätten sie irgendwas erkundet.

Zitat:Sie befanden sich in einer kleinen Abzweigung von der Zwergenstraße,

Erwischt! Ich wusste das du was mit Zwergen schreibst! Icon_smile Das hab ich auch schon gedacht, als von den Gnomen gesprochen wurde.

Zitat:Die ersten Orks waren bereits gefallen, während die Zwerge noch keinen Schritt zurück gewichen waren, sondern stattdessen sogar langsam selbst vorrückten.

Sagen "sondern" und "stattdessen" nicht das gleiche aus? Also würde mMn eins von beiden reichen. Auch das "selbst" erscheint mir überflüssig, es ist ja logisch das die Zwerge vorrücken.

Zitat:Ein Wirbel aus Formen, Farben, Stahl und Blut umtoste ihn und er stellte fest, dass er ebenfalls achte. Er lachte so heftig,

"lachte" ohne L, sieht lustig aus. Icon_smile

Zitat:Rechts mit seiner langen Klinge, links auch einfach nur mit den scharfkantigen Zacken seiner Unterarmschiene und fühle es.

Vom Klang her finde ich "und er fühlte es." besser finden, weil es, so wie es jetzt ist ein wenig angehängt wirkt.

Zitat:Sie stürzte auf Dako hernieder, füllte sein gesamtes Gesichtsfeld und er konnte sich nicht rühren und war starr vor – Angst?

Die beiden "und" gefallen mir nicht. Ich würde das erste durch ein Komma ersetzen.

Zitat:denn Dakos rechte Arm zuckte hoch und scharfkantige Zacken

rechter

Zitat:Der stechende Schmerz, knapp über seiner Hüfte, strahlte pulsierend in seinen ganzen Unterleib, ließen ihm Tränen in die Augen steigen.

ließ, weil es sich auf den Schmerz bezieht.

Zitat:Wo waren die anderen? Hatten sie ihn etwa zurückgelassen? Für tot gehalten?

War Dako eigentlich ohnmächtig? Wenn ja, wäre das natürlich eine Erklärung, die ich aber überlesen habe.

Zitat:Ein kleines Stuck früher waren Xantas und Yggtâr gefallen,

Stück

Zitat:während die Dunkelelben einst zurück kehren würden, um ihren rechtmäßigen Platz ein zu nehmen.

zurückkehren, einzunehmen

Zitat:ohne die Chance, sich jemals auszuzeichnen, jemals zu Macht zu gelangen.

Mein Sprachgefühl sagt mir: "an Macht zu gelangen", dann hast du auch gleichzeitig die Dopplung von dem "zu" vermieden.

Zitat: In beschlich der Verdacht, dass das Zeug einfach verdorben war.

Ihn

So. Ich finde deine Geschichte ist ziemlich lang geworden, aber ich finde die Länge braucht sie auch. Du musstest dem armen Dako einiges antun, um ihn dazu zu bringen das Zwergengebräu zu trinken. Die Dunkelelben scheinen sowas ja gar nicht zu kennen. Was trinken die den eigentlich so, wenn sie erfolgreich von einem Kampf zurückkehrt sind?
Am Ende hab ich mal kurz gedacht, dass es eigentlich unrealistisch ist, wenn Dako als einziger überlebt. Aber gut, er hat seinen Gegner besiegt und die anderen eben nicht. Was für mich bei diesem Kampf noch ruhig etwas deutlicher werden könnte, wäre die Überraschung der Dunkelelben über die Vielzahl der Zwerge. Ich hab nämlich jetzt schon vergessen, warum die Zwerge sich so gut geschlagen haben, weil sie so stark waren? Oder weil sie so zahlreich waren?
Was ich auch noch nicht so ganz verstanden habe ist, warum er nicht einfach zu den anderen zurückkehrt, sich als einziger Überlebender, als Sieger hinstellt und gut wärs.

Insgesamt hast du aber ein klares Bild von Dako gezeichnet. Zuerst ist er nur unglücklich verliebt, aber kampfeslustig und zuversichtlich. Zum Schluss, nachdem er alle seine Freunde verloren hat, ist er total gebrochen, einfach am Ende und bereit durch Athalem zu ziehen.
Hat mir Spaß gemacht die Geschichte zu lesen, auch wenn ich was zwergischeres erwartet habe.

Liebe Grüße von deiner
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
Wörterwelten

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Beitrag #7 |

RE: Schattenpfad (Dako Do'antai)
Hi meine Lady!^^

Freu mich total, die hier zu finden!

(Alle Anmerkungen die ich nicht erwähne, übernehme ich einfach Icon_smile)

Zitat:Hier hast du den Namen von den Viechern doppelt. Vielleicht kannst du einen durch eine kleine Beschreibung ersetzten.
Hast recht ... nur irgendwie will mir gerade nichts Anderes einfallen. Vielleicht einfach "der nachtschwarzen Tiere"? Oder vielleicht "Pferdenachkommen"? Hm ... will mir alles nicht so richtig passen ^^ Tiere kommt außerdem schon in "Reittiere" vor. Was genau meinst du meiner kleinen Beschreibung? Ich will an dieser Stelle ja Tempo erzeugen, da erscheint mir eine Beschreibung eher unpassend Icon_wink Ich könnte es mit "Höhlenbewohner" versuchen ... aber damit bin ich auch nit zufrieden ... aber ich nehme es jetzt erstmal als Übergangslösung.

Zitat:Für mich klingt "in diesem Gefühl" irgendwie besser.
Hm ... *geht den Satz mehrmals im Kopf durch* dann würde sich "Gefühl" doch auf den Gegenwind besziehen und nicht mehr auf die Geschwindigkeit. Ich finds so besser. Icon_rolleyes

Zitat:Ich dachte ja zuerst sie wären einfach nur so da lang geritten, aber als sie dann zurück sind machte es den Eindruck als hätten sie irgendwas erkundet.
Ja, die beiden waren als Kundschafter unterwegs und sind den Zwergen bis auf Hörweite entgegengeritten. Ist das unverständlich?

Zitat:Erwischt! Ich wusste das du was mit Zwergen schreibst! Icon_smile Das hab ich auch schon gedacht, als von den Gnomen gesprochen wurde.
Icon_lol (Ich lass mir doch nicht die Gelegenheit entgehen, Zwerge einzubauen, wenn die Geschichte unterirdisch spielt Mrgreen )

Zitat:Sagen "sondern" und "stattdessen" nicht das gleiche aus? Also würde mMn eins von beiden reichen. Auch das "selbst" erscheint mir überflüssig, es ist ja logisch das die Zwerge vorrücken.
Hm ... du hast recht!^^ Aber das "stattdessen" will mein Gefühl trotzdem behalten Icon_wink das "selbst" kommt weg.

Zitat:Vom Klang her finde ich "und er fühlte es." besser finden, weil es, so wie es jetzt ist ein wenig angehängt wirkt.
Ich verstehe was du meinst ... aber ich finde das es so besser klingt Icon_smile

Zitat:Die beiden "und" gefallen mir nicht. Ich würde das erste durch ein Komma ersetzen.
Da hast du vollkommen recht ... aber ich ersetze das zweite "und" durch ein Komma! Mrgreen

Zitat:War Dako eigentlich ohnmächtig? Wenn ja, wäre das natürlich eine Erklärung, die ich aber überlesen habe.
Eigentlich nicht ... er war erst völlig im Kampfrausch und dann gebannt vor Angst und hat deshalb nichts mehr mitbekommen (Tunnelblick) ... zu weit hergeholt?

Zitat:Mein Sprachgefühl sagt mir: "an Macht zu gelangen", dann hast du auch gleichzeitig die Dopplung von dem "zu" vermieden.
Mein Sprachgefühl sagt mir das Gegenteil Icon_lol ich könnte mir vorstellen, dass beides geht, aber ich lass es erstmal so Icon_wink

Zitat:Ich finde deine Geschichte ist ziemlich lang geworden, aber ich finde die Länge braucht sie auch.
Findest du, dass sie zu lang ist, für einen Teil? Soll ich sie lieber aufteilen?

Zitat:Du musstest dem armen Dako einiges antun, um ihn dazu zu bringen das Zwergengebräu zu trinken. Die Dunkelelben scheinen sowas ja gar nicht zu kennen. Was trinken die den eigentlich so, wenn sie erfolgreich von einem Kampf zurückkehrt sind?
Icon_lol Ja, der Arme ... ich glaube das Elben, mit ihren übersensiblen Sinnen den Geruch von Alkohol (Bier = verdorbenes Getreide) abartig finden. Ich stelle mir deshalb vor, dass sie sich eher mit Dämpfen von Kräutern berauschen. Ja!^^ Ich sehs schon vor mir, die Dunkelelben im Kreis an einer großen Tafel sitzend und seltsame Gerichte essend, die zu ihrer Dekadenz passen (Schwalbenzungen in Stutenmilch? Icon_wink), während um sie herum wohlriechende und berauschende Dämpfe aus bronzenen Schalen aufsteigen, die mit glühender Kohle gefüllt sind.

Zitat:Am Ende hab ich mal kurz gedacht, dass es eigentlich unrealistisch ist, wenn Dako als einziger überlebt. Aber gut, er hat seinen Gegner besiegt und die anderen eben nicht.
Da hat Libbi ja auch schon drauf hingewiesen ... hm ... es ist schon ziemlich unwahrscheinlich, dass nur ein einziger einen derartigen Kampf überlebt ... aber vielleicht sidn die Orks schuld? Nach dem der Flankenangriff der Dunkelelben die Formation der Zwerge aufgebrochen hatte, könnte die Orksklaven ungehindert gegen die Zwerge vorgehen ... vielleicht haben sie sich im Eifer des Gefechts dann auch noch selbst erschlagen? Mrgreen Ich denke ich sollte mir nochmal Gedanken machen, warum genau Dako jetzt überlebt und wie ich das gut darstellen kann ... meine Gedanken waren eigentlich genau deiner: er hat halt seinen Gegner erschlagen.^^

Zitat:Was für mich bei diesem Kampf noch ruhig etwas deutlicher werden könnte, wäre die Überraschung der Dunkelelben über die Vielzahl der Zwerge. Ich hab nämlich jetzt schon vergessen, warum die Zwerge sich so gut geschlagen haben, weil sie so stark waren? Oder weil sie so zahlreich waren?
Ich fand, dass die Elben keine Zeit mehr hatten, sich wirklich zu wundern, deshalb hab ich das so knapp gehalten. Außerdem war für mich klar, dass die Zwerge ebenbürtige Gegner sein würden, schließlich sind wir (äh ... Mrgreen ) stur wie der Fels und genauso hart.^^ Letztendlich waren die Elben zu selbstsicher. Sie haben ohne besondere Vorkehrungen eine Zwergenkarawane angegriffen, sonst hatten sie das immer im Verbund mit anderen Waffenbünden getan (dazu macht Dako sich ja auch kurz Gedanken, zu kurz? Aber er ist halt so selbstsicher Icon_confused ) und dann waren es auch noch ein paar Zwerge mehr, als sier erwartet hatten. Das kam alles so zusammen.

Zitat:Was ich auch noch nicht so ganz verstanden habe ist, warum er nicht einfach zu den anderen zurückkehrt, sich als einziger Überlebender, als Sieger hinstellt und gut wärs.
Weil er ihnen die Orksklaven nicht bezahlen kann und deshalb sozusagen Leibeigner der Adelsfamilien wird, bei denen er Schulden hat ... darüber denkt er ja die ganze Zeit nach ... hab ich das nicht deutlich genug herausgestellt?

Zitat:Insgesamt hast du aber ein klares Bild von Dako gezeichnet. Zuerst ist er nur unglücklich verliebt, aber kampfeslustig und zuversichtlich. Zum Schluss, nachdem er alle seine Freunde verloren hat, ist er total gebrochen, einfach am Ende und bereit durch Athalem zu ziehen.
Das war das, was ich darstellen wollte! Dann hat das schonmal geklappt Mrgreen
Es ist halt die Hintergrundgeschichte für Dako, da musste das ja auf sowas hinaus laufen ...^^

Zitat:Hat mir Spaß gemacht die Geschichte zu lesen, auch wenn ich was zwergischeres erwartet habe.
Das freut mich riesig! ^^ Was die Zwerge betrifft: keine Angst, an der Geschichte über sie arbeite ich noch Icon_lol

Ganz lieben Dank für deinen Kommi! Hat mich echt weiter gebracht! Icon_bussi

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Beitrag #8 |

RE: Schattenpfad (Dako Do'antai)
Hi mein Wanderer,

ich glaub ich muss mich erklären. ^^

Zitat:
Zitat:Hier hast du den Namen von den Viechern doppelt. Vielleicht kannst du einen durch eine kleine Beschreibung ersetzten.
Hast recht ... nur irgendwie will mir gerade nichts Anderes einfallen. Vielleicht einfach "der nachtschwarzen Tiere"? Oder vielleicht "Pferdenachkommen"? Hm ... will mir alles nicht so richtig passen ^^ Tiere kommt außerdem schon in "Reittiere" vor. Was genau meinst du meiner kleinen Beschreibung? Ich will an dieser Stelle ja Tempo erzeugen, da erscheint mir eine Beschreibung eher unpassend Ich könnte es mit "Höhlenbewohner" versuchen ... aber damit bin ich auch nit zufrieden ... aber ich nehme es jetzt erstmal als Übergangslösung.

ja, ich meinte sowas wie "nachtschwarzen Tiere" oder "pferdeähnliche Reittiere". Irgendwie etwas was nochmal einen Hinweis auf das Äußere gibt. Ist dann doch sowas wie eine kleine Beschreibung, oder? Icon_smile

Zitat:Ja, die beiden waren als Kundschafter unterwegs und sind den Zwergen bis auf Hörweite entgegengeritten. Ist das unverständlich?

Das wird schon klar, aber eben erst, als sie zu den anderen stoßen. Was natürlich logisch ist, weil am Anfang der Fokus ja auf dem Rennen liegt. War auch eher als Hinweis gemeint und nicht als Kritik. Icon_wink

Zitat:
Zitat:War Dako eigentlich ohnmächtig? Wenn ja, wäre das natürlich eine Erklärung, die ich aber überlesen habe.
Eigentlich nicht ... er war erst völlig im Kampfrausch und dann gebannt vor Angst und hat deshalb nichts mehr mitbekommen (Tunnelblick) ... zu weit hergeholt?

Zu weit hergeholt vielleicht nicht, aber so nicht deutlich genug beschrieben. Zumindest an dieser Stelle (als er beginnt sich umzusehen) kam mir das so vor, weil ich da noch gedacht habe, da gäbe es noch Überlebende die ihn zurückgelassen haben. Dann wäre es für mich logischer gewesen, er hätte irgendwo ohnmächtig gelegen, sodass sie ihn für tot gehalten haben. Aber, wenn eh alle Tod sind, ist das nicht so wichtig.

Zitat:
Zitat:Mein Sprachgefühl sagt mir: "an Macht zu gelangen", dann hast du auch gleichzeitig die Dopplung von dem "zu" vermieden.
Mein Sprachgefühl sagt mir das Gegenteil ich könnte mir vorstellen, dass beides geht, aber ich lass es erstmal so

Ich hab keine Ahnung ob beides geht. Mir gefällt daran nur die Wortwiederholung nicht. Kannst es auch ruhig erstmal so lassen, bis sich jemand mit mehr Ahnung meldet.

Zitat:Findest du, dass sie zu lang ist, für einen Teil? Soll ich sie lieber aufteilen?

Nö, ich finde du kannst sie ruhig so stehen lassen. Soo lang ist sie ja eigentlich gar nicht, aber vielleicht kam sie mir länger vor, weil ich zum kommentieren natürlich konzentrierter lese. Icon_smile

Zitat:Ich sehs schon vor mir, die Dunkelelben im Kreis an einer großen Tafel sitzend und seltsame Gerichte essend, die zu ihrer Dekadenz passen (Schwalbenzungen in Stutenmilch? ), während um sie herum wohlriechende und berauschende Dämpfe aus bronzenen Schalen aufsteigen, die mit glühender Kohle gefüllt sind.

Nette Veranstaltung. Ich stelle mir gerade vor, wie ein völlig betrunkener Dako da reintorkelt und vergeblich nach noch mehr Zwergenbier sucht. Icon_lol

Zitat:Ich denke ich sollte mir nochmal Gedanken machen, warum genau Dako jetzt überlebt und wie ich das gut darstellen kann ... meine Gedanken waren eigentlich genau deiner: er hat halt seinen Gegner erschlagen.^^

Naja, soo schlecht dargestellt wars ja nicht, schließlich bin ja auch auf den richtigen Gedanken gekommen.

Zitat:Letztendlich waren die Elben zu selbstsicher. Sie haben ohne besondere Vorkehrungen eine Zwergenkarawane angegriffen, sonst hatten sie das immer im Verbund mit anderen Waffenbünden getan (dazu macht Dako sich ja auch kurz Gedanken, zu kurz? Aber er ist halt so selbstsicher) und dann waren es auch noch ein paar Zwerge mehr, als sier erwartet hatten. Das kam alles so zusammen.

Gerade diese Selbstsicherheit kam für mich ein wenig knapp, da könntest du auch schon, als sie noch am Feuer sitzen drauf eingehen, vlltj auch darauf, wieviele Zwerge sie erwarten. Das es dann mehr sind als erwartet hattest du zwar irgendwo erwähnt, könnte aber auch noch deutlicher werden.

Zitat:Weil er ihnen die Orksklaven nicht bezahlen kann und deshalb sozusagen Leibeigner der Adelsfamilien wird, bei denen er Schulden hat ... darüber denkt er ja die ganze Zeit nach ... hab ich das nicht deutlich genug herausgestellt?

Das wurde schon aus seinen Gedanken deutlich. Aber irgendwie fehlte mir da die Info, dass die Orks bezahlt werden müssen. Das kam am Schluss irgendwie überraschend. Werden die angemietet oder sind die ausgeliehen, oder wie? Icon_confused

Ich hoffe ich konnte mich erklären. Icon_smile

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Beitrag #9 |

RE: Schattenpfad (Dako Do'antai)
Huhu meine Lady!^^

Sorry das du so lange auf eine Antwort warten musstest, war übers Wochenende zu Hause und da komme ich meistens nur zu ein paar kurzen Blicken ins Forum Icon_wink

Zitat:ja, ich meinte sowas wie "nachtschwarzen Tiere" oder "pferdeähnliche Reittiere". Irgendwie etwas was nochmal einen Hinweis auf das Äußere gibt. Ist dann doch sowas wie eine kleine Beschreibung, oder?
Ja, da hats du recht, das sind kleine Beschreibungen Mrgreen

Zitat:Das wird schon klar, aber eben erst, als sie zu den anderen stoßen. Was natürlich logisch ist, weil am Anfang der Fokus ja auf dem Rennen liegt. War auch eher als Hinweis gemeint und nicht als Kritik.
Icon_smile

Zitat:Zu weit hergeholt vielleicht nicht, aber so nicht deutlich genug beschrieben. Zumindest an dieser Stelle (als er beginnt sich umzusehen) kam mir das so vor, weil ich da noch gedacht habe, da gäbe es noch Überlebende die ihn zurückgelassen haben. Dann wäre es für mich logischer gewesen, er hätte irgendwo ohnmächtig gelegen, sodass sie ihn für tot gehalten haben. Aber, wenn eh alle Tod sind, ist das nicht so wichtig.
*g* ja, wenn nicht alle tot gewesen wären, dann hätten sie ihn mit genommen, ihn gefunden, was auch immer, da hast du schon recht ... aber es sind blöderweise alle tot Icon_wink (wie das klingt)

Zitat:Ich hab keine Ahnung ob beides geht. Mir gefällt daran nur die Wortwiederholung nicht. Kannst es auch ruhig erstmal so lassen, bis sich jemand mit mehr Ahnung meldet.
Du hast doch auch Ahnung bzw. ein gutes Sprachgefühl, jetzt stell mal dein Licht nicht unter den Scheffel! Icon_bussi

Zitat:Nö, ich finde du kannst sie ruhig so stehen lassen. Soo lang ist sie ja eigentlich gar nicht, aber vielleicht kam sie mir länger vor, weil ich zum kommentieren natürlich konzentrierter lese.
ok *freu*

Zitat:Nette Veranstaltung. Ich stelle mir gerade vor, wie ein völlig betrunkener Dako da reintorkelt und vergeblich nach noch mehr Zwergenbier sucht.
Kein Wunder, dass er jetzt von seiner Familie geächtet ist Icon_wink

Zitat:Naja, soo schlecht dargestellt wars ja nicht, schließlich bin ja auch auf den richtigen Gedanken gekommen.
soo schlecht wars nicht?^^ Das heißt schon schlecht, aber nicht so? Icon_wink Ich verstehe was du meinst und ich denke ich mac mir nochmal Gedanken dazu.

Zitat:Gerade diese Selbstsicherheit kam für mich ein wenig knapp, da könntest du auch schon, als sie noch am Feuer sitzen drauf eingehen, vlltj auch darauf, wieviele Zwerge sie erwarten. Das es dann mehr sind als erwartet hattest du zwar irgendwo erwähnt, könnte aber auch noch deutlicher werden.
Hm ... ich verstehe was du meinst ... das Gespärch dreht sich ja um die Zwerge und ob sie jetzt dumm sind, oder nicht. Vielleicht kann ich da noch was einbauen. Ich mach mir da nochmal Gedanken zu Icon_smile

Zitat:Aber irgendwie fehlte mir da die Info, dass die Orks bezahlt werden müssen. Das kam am Schluss irgendwie überraschend. Werden die angemietet oder sind die ausgeliehen, oder wie?
Joa, die Familien der Dunkelelben (jedes der Waffengeschwister hat ja seine eigene^^) sind sowas wie große Adelshäuser mit einer vielzahl von Orkssklaven, die "leihen" ihren Sprößlingen welche, aber gestorbene Orks müssen ersetzt werden, was aber normalerweise kein Problem ist, wenn man dafür mit reicher Beute heimkehrt ... tut man das aber nicht, dann wird man geächtet und kann sein Leben als eine Art Leibeigener verbringen (denn man ist es nicht würdig ein Herr zu sein Icon_wink). Das sind so meine Vorstellungen, die dahinter stehen, aber das kam mir ein bisschen viel vor, um das alles in die Geschichte reinzustopfen, die sowieso recht lang geworden ist. Icon_wink Auch hier schau ich nochmal, wie ich das klarer machen kann.

Zitat:Ich hoffe ich konnte mich erklären.
Aber sicher^^

Vielen, lieben Dank für die schnelle Antwort! Hat mir wieder weiter geholfen und alle Unklarheiten beseitigt.

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Beitrag #10 |

RE: Schattenpfad (Dako Do'antai)
Hi Wanderer,
wie versprochen - oder angedroht - ein Kommentar. Hehe.

Zitat:Ihr heiseres Lachen wurde von den vorbei schießenden Höhlenwänden zurückgeworfen, während die beiden Dunkelelben, tief in die Mähne ihrer Reittiere geduckt, durch den Tunnel stürmten.

- Ein schoener Anfang, nur die vorbeischiessednen Waende stoeren mich etwas. Da entsteht ein komisches Bild in meinem Kopf. Icon_wink Eigentlich brauchst du sie auch nicht, denn du sagst ja, dass sie durch einen Tunnel stuermen.

Zitat:Immer wieder schlugen die klauenartigen Hufe der nachtschwarzen Höhlenbewohner funkensprühend gegen den Felsboden.
- Hier sind fuer meinen Geschmack etwas zu viele beschreibenden Woerter drin. Warum nicht die Funken in einen eigenen Nebensatz?
Zum Beispiel. " Immer wieder schlugen ... Hoehlenbewohner in den Hoehlenboden, so kraeftig, dass die Funken spruehten. "
Oder: Funken stieben (jedes Mal), wenn dieklauenartigen Hufe der ... gegen den ... schlugen.

Zitat:Sie erwiderte seinen Blick kurz und bleckte die Zähne.
- Eine Frau nach meinem Geschmack. Icon_wink Mich wuerde vielleicht interessieren, wie sie guckt. Ist sie richtig wuetend, weil sie hinten liegt, oder ebenfalls berauscht vom Reiten?
Das Blecken der Zaehne muss ja nicht unbedingt Angriffslust bedeuten, oder?

Zitat:Er lag eine Handbreit vor ihr. Er würde es schaffen! Vor ihm tauchten bereits die tanzenden Lichtpunkte der Lagerfeuer auf und seine Anspannung ballte sich in der Magengegend zusammen,
- 'ballen' bedeutet eigentlichich schon 'zusammen', es muss also nicht noch unbedingt hin. Icon_wink

Zitat:Elegant lenkte er seinen Nur’imar an einem größeren Felsbrocken vorbei und bemerkte aus den Augenwinkeln, dass Ylia noch einmal einige Finger zurück gefallen war.

- an einen Felsbrocken. 4 Fall, oder? Ich bin verwirrt. Icon_confused

Zitat:Das Nur’imar brüllte vor Schmerz,

- Davor im Zitat hast du 'seinen' also muesste es hier 'der' Nur'imar heissen oder du machst oben "sein" Icon_wink
Das muesstest du festlegen und dann im ganzen Text kontrollieren. Icon_wink

Zitat:Mitten in die lagernden Orks, die wie ein Haufen aufgescheuchter Hühner auseinander stoben.
- Diesen Teilsatz wuerde ich durch einen Gedankenstrich vom Vorsatz abtrennen. Des Weiteren will das Bild der Huehner nicht Recht zu Orks passen, aber das ist ansichtssache. Icon_wink

Zitat:„Wann siehst du es endlich ein, Dako? Du bist ein Mann, du kannst nicht gegen mich gewinnen!“
- Mrgreen *das ohne Worte unterschreib*

Zitat:Ylia war die einzige Frau in ihrem Bund und ihre Anwesenheit allein war schon mehr als ungewöhnlich. Normalerweise ließen sich diese höheren Geschöpfe nicht dazu herab, mit Männern zu ziehen, sondern bildeten ihre eigenen Bünde. Zornig spuckte Dako zu Boden. Aber noch ungewöhnlicher war, dass sie Tarkûl ebenfalls als ihren unausgesprochenen Anführer akzeptierte.
- Diesen Satz an dieser Stelle kann ich nicht nachvollziehen. Zum einen unterbrichst du deinen Absatz ueber die Frauen und zum anderen: Warum ist er jetzt wuetend?

Zitat:„Sie sind nicht dumm“ Tarkûl hatte sich Zeit gelassen, mit einer Antwort, doch jetzt blickte er Xartas fest ins Gesicht.
- Da fehlt ein Satzzeichen in der woertlichen Rede. Icon_wink

Zitat:Vorfreudig malte er sich das Gefühl aus, das er haben würde, wenn er den ersten Kopf abschlagen würde, um ihn dann an dem Bart herum zuwirbeln, und erbebte.

- Und DAS von DIR, dem Zwergenfreund! Ich bin schockiert!
Icon_panik Icon_shocked

Zitat:Wasser lief ihm im Mund zusammen.

- ER will ihn doch wohl nicht etwa essen, oder? :icon_gucker:

Zitat:Das vielstimmige Kampfgebrüll der Orks schien die Wände zum Schwanken zu bringen und brachte das Blut der Dunkelelben vollends zur Wallung.
- Die beiden Formen des selben Verbs klingen irgendwie unschoen in meinen Ohren. Vielleicht findest du fuer den zweiten Teilsatz eine schoene Umschreibung?

Zitat:Die ersten Orks waren bereits gefallen, während die Zwerge noch keinen Schritt zurück gewichen waren, sondern stattdessen sogar langsam vorrückten.
- Das ist etwas doppelt, finde ich.

Zitat:Er lachte so heftig, dass es wehtat und seine Begeisterung drängte noch weiter, wollte noch stärker aus ihm heraus.
- Wenn er so sehr lacht, wie kann er da noch kaempfen? Normalerweise muesste er durch das Lachen seine Kraft verlieren.

Zitat:Rechts mit seiner langen Klinge, links auch einfach nur mit den scharfkantigen Zacken seiner Unterarmschiene und fühlte es.
- Das "auch" wuerde ich streichen, da es etwas komisch klingt. Das "fuehlte" in anbetracht des naechsten Satzes finde ich hingegen etwas zu schwach. Er genisst den Tod, badet gradezu in der Pein seiner Gegner. Hebe das doch etwas mehr hervor. Icon_wink
Dann hast du naemlich auch nicht die dreifche Wiederhohlung von "fuelhen". Icon_smile :
Zitat:Fühlte ihren Tod! Dako wischte bärtige Köpfe mit Schwerthieben beiseite und das Gefühl lebendig zu sein, durchströmte seine Adern, pulsierte in seinen Venen.

Zitat:Dako brachte nicht nur den Tod, er war der Tod! Das Geschrei um ihn herum ging unter im Rauschen des eigenen Blutes in seinen Ohren, während Dako zustieß, parierte und wieder zustieß. Schau her, Ylia! Siehst du mich?
-- Icon_smile Das finde ich toll!

Zitat:Ein stechender Schmerz in seiner Hüfte, aber er nahm ihn kaum war, zerteilte stattdessen ein weiteres runzeliges Gesicht, holte aus –
und plötzlich raste der Boden auf ihn zu, als sein Nur’imar unter ihm zusammen brach.
-- Was genau passiert hier mit seiner Huefte? Wird er verletzt? Irgendwie klingt das stechend nach "ernsthaft", doch spaeter beziehst du dich nicht mehr drauf, oder hab ich da was ueberlesen?

Zitat:Der Aufprall presste ihm die Luft aus den Lungen, aber ihm gelang es trotzdem, sich mit ungläubig aufgerissenen Augen auf den Rücken zu rollen.
-- Normalwerweise rollt man sich ab und kommt wieder auf die Beine. Auf dem Ruecken ist er ja recht hilflos, daher verstehe ich nicht ganz, warum du schreibst "es gelang ihm".

Zitat:Er konnte sein Herz schlagen fühlen, es pochte langsam und schmerzhaft gegen seinen Brustkorb.
-- Langsam? Bei dem Adrenalinschub?? Ist das eine (dunkel)elbische Besonderheit?

Zitat:die lädierte Axt zerschellte einfach auf seiner Armschiene, die er reflexartig gehoben hatte, um sein Gesicht zu schützen und der nutzlose Stiel wurde dem überraschten Zwerg aus der Hand gerissen.
-- Hast du nicht mal gesagt, die Zwerge seien Meister in der Schmiedekunst? Und da zerschellt die Axt? Das finde ich etwas unrealistisch. Wenn sie vom Stiel abbrechen wuerde, okay, aber zerschellen? Icon_confused

Zitat:Der Dunkelelb war den Tod gewöhnt. Er war in den Straßen Tuloragh allgegenwärtig. Der Tod von Sklaven, von Gefangenen. Nicht von Dùredhel. Dùredhel starben nicht. Sie waren zu überlegen. Wenn überhaupt, wurden sie besiegt, aber nie getötet.

-- Den Mittelteil finde ich super - heb das noch etwas mehr hervor, mit Absaetzen oder der Zeichensetzung. Ein "-" wirkt manchmal Wunder.
Beim letzten Teil frage ich mich: was dann?
Kamepfen sie nur zum Spass?

Zitat:Ylias geweitete Augen und der aufgerissene Mund, aus dem die Zunge wie ein Fremdkörper herausquoll, brannte sich in sein Gedächtnis.
-- Ihh, was fuer ein schrecklichschoenes Bild.

Er wusste nicht, wie lange er nun schon hier saß, inmitten all der Leichen. Es war schwer im ewigen Zwielicht der Unterwelt ein Zeitgefühl zu behalten, man sagte, dass die Zwerge so etwas konnten.
-- Hm, wie lange leben denn die Elben schon unter der Erde? So langsam muessten sie diese Faehigkeit doch auch entwickeln, oder Uhren haben. Icon_wink

Zitat:Aber sie gehörten auch hier unten hin, hatten es gar nicht verdient unter den Sternen zu wandeln, während die Dunkelelben einst zurückkehren würden, um ihren rechtmäßigen Platz einzunehmen.
- Ist "einst" nicht Vergangenheit?

Zitat:Um dieses Ziel zu erreichen, mussten Dùredhel stark sein,
- Da fehlt ein "die", oder?

Zitat:und was das wichtigste war, er würde ihren Familien die Orksklaven bezahlen können.
-- Wichtigste
-- Er muss bezahlen? Interessante Kultur.

Zitat:Jahrhunderte lang unwürdig, von einer Frau erwählt zu werden.
- "zu unwuerdig, um von einer Frau"
ansonsten klingt etwas unverstaendlich.

Zitat:Seine Mundwinkel zogen sich immer weiter hoch, wurden zu einem breiten Grinsen. Und die Welt … wurde schön.
Icon_smile
Die Welt ist ja auch schoen. Ebenso schoen wie deine Geschichte. Es gibt ein paar kleine Meckerlies, aber nichts Gravierendes, eher Schoenheitsflecken. Icon_wink
Ich finde deine Gestaltung der Dunkelelben und des main characters auf jeden Fall sehr gelungen. Auch amuesant, wie du deine Favoriten auf die Schippe nimmst. Icon_wink
Ich habe es auf jeden Fall sehr, sehr gerne gelesen und freue mich auf mehr von dir zu diesem Thema. Die Unterweltler scheinen dir zu liegen. Icon_smile

LG
Addi
Icon_bussi

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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