Es ist: 01-04-2020, 08:38
Es ist: 01-04-2020, 08:38 Hallo, Gast! (Registrieren)

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Verseucht
Beitrag #1 |

Verseucht
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Beitrag #2 |

RE: Verseucht
Hallo Meluse,

ein ziemlich intensives, gewaltiges Gedicht - intensiv durch das, was man sich dazu denken muss.
Mir fällt es ziemlich schwer, die drei Rollen zuzuordnen, auch was das Thema betrifft, bin ich mir nicht sicher, worum es hier geht. Der Titel suggeriert eine Seuche, eine Krankheit, der gerade jemand in die Fänge geht, kursiv so oder so die abwehrenden Stimmen, wie panische Zuschauer im Kolosseum, die meinen, noch überzeugen zu können. Der zweite Vers klingt allerdings eher, als käme diese Seuche von innen, als befände er sich in einem Wahn, der gerade wieder von ihm Besitz ergreift. Das Kursive wären dann seine Beschützer, vielleicht Bezugspersonen, die ihn da raus holen wollen, was auch immer das heißt. Ja, und das Geklammerte - Zeugnis des Erfolgs der Seuche? Da bin ich mir eben nicht so sicher. Für mich liest es sich, als hätte er im Wahn jemanden (ein Kind?) umgebracht. - Oder eben jemanden angesteckt. Oder er bekommt die Seuche gerade erst - von einem Tier, darum "es" und darum "geschossen" und darum "es liegt", nämlich tot am Boden. Das passt vom Zusammenhang her (Titel, Formatierung, Wortwahl) bisher am besten. Mir gefällt die Wahn-Interpretation aber irgendwie besser. Ich bin sehr gespannt, welches Bild hierhinter steht.
So oder so hat dieses Gedicht etwas sehr Zerstörtes und Zerstörendes an sich - und entwickelt dadurch eine starke Dynamik, eine ganz andere als in den anderen Gedichten, die ich von dir gelesen habe. Mehr Hektik, Gleichzeitigkeit von allen und allem, Panik. Das bringst du alles sehr gekonnt rüber. Deswegen gefällt mir dein Gedicht auch sehr, trotz inhaltlicher Unsicherheit.

Liebe Grüße,
Libertine

bedeckt mit weißem, spröden Puder
"sprödem"

... und von den wundersamsten Wegen bleibt uns der Staub nur an den Schuhen. (Dota Kehr)
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Beitrag #3 |

RE: Verseucht
Hi meluse!

Dann versuch ich mich mal wieder an einer Gedichtinterpretation. Icon_wink

Zitat:Verseucht
Zunächst ein harter, direkter Titel. Jemand ist verseucht. Wer und warum, das zeigt uns vielleicht das Gedicht.

Zitat:Um Gottes Willen, lass ihn los!
Sie lässt nicht los, die kranke Seele!
Im Fieber stolpert sie ihm nach
Der Einstieg gefällt mir schoneinmal sehr gut. Ich lese da ein "Beziehungsdrama" heraus. Da ist jemand (sie) die ihn nicht loslassen kann, die nicht merkt, dass da nichts mehr ist zwischen den beiden ehemaligen Partnern. Er liebt sie nicht mehr, aber sie hängt sich wie krankhaft an ihn. Die Vernunft schreit ihr zu, sie soll ihn los lassen, um ihrer selbst willen, denn sie quält sich nur.

Zitat:(… sollten erschießen – quält sich - Abstand …)
Die geklammerten Einschübe finde ich genial. Es wirkt als würde sie beobachtet, als würde über sie geredet, wie über ein verwundetes, ein krankes Tier.
Vielleicht stellst du damit die Erniedrigungen heraus, denen sich "sie" unterwirft, freiwillig, oder auch ohne es wirklich zu merken. Jedenfalls scheint sie in ihrem (vielleicht auch stalkenden?) Verhalten immer mehr ihrer Würde zu verlieren.

Zitat:Eiternde Pusteln im Gesicht
bedeckt mit weißem, spröden Puder
Er küsst dich nicht!
Er küsst dich nicht!
Die Krankheit (erinnert etwas an die Pest) ist für mich ein Bild dafür, wie ihre Verzweiflung sie langsam zugrunde richtet. Ihr ganzes Streben nur auf einen Punkt gerichtet und doch wird sie entäuscht.
Doch er küsst sie nicht (mehr?). Er kommt nicht zurück. Wieder eher eine "vernünftige Stimme" die vielleicht versucht aufzurütteln. Vielleicht schwingt aber auch Hohn mit. Aber ich finde zu der kursiven Stelle oben passt besser die Vernunft.

Zitat:(… es taumelt – hat die Seuche – Abstand …)
Und wieder total gut!^^
Die Beobachter sehen das Ende schon kommen. Hier klingt wieder das tierische an. Als würden sich zwei Jäger unterhalten, die glauben das verseuchte Tier stellt möglicherweise eine Gefahr dar. "Ihr" wird jede Menschlichkeit abgesprochen. Aber vielleicht macht sie sich auch selbst zum Tier um irgendwie wieder an "ihn" ran zukommen?

Zitat:Er sieht doch deine Lippen bluten.
Er riecht den Tod, der dich umgibt.
Ihn grauen die entblößten Brüste.
Eine sehr starke Stelle. Ihre Lippen bluten, der Tod umgibt sie. Hier führst du das Bild der Seuche weiter. Die blutenden Lippen verstehe ich als Antwort auf "er küsst dich nicht", was sie sich so sehr wünscht. Der Tod bedeutet für mich, dass sie sich selbst zu grunde richtet.
Und dann die entblößten Brüste. Das könnte heißen, dass sie buchstäblich alles zutun bereit ist um "ihn" zurückzubekommen. Sie lässt sich selbst fahren, um ihm zugefallen? Aber ihn ekelt das an. Er geht eher noch mehr auf Abstand. (Grauen)

Zitat:(… geschossen – ist es? – ja, es liegt …)
Und dann so ein tolles Ende. Das Tier wurde geschossen. Die Gefahr für die Allgemeinheit ist beseitigt. Alles in einem kalten sachlichen Ton. Abgehackt, als würde man das gar nicht wirklich wahr nehmen, nur am Rande. Die neutralen Beobachter, sie richten am Ende das Tier. Und das war's dann einfach.

Das habe ich in dein Gedicht hinein gelesen, aber vielleicht liege ich auch total daneben.

Jedenfalls hat mir dein Gedicht sehr gut gefallen. Sehr interessant fand ich den dreispurigen Aufbau, wobei ich vorallem das "Geklammerte" genial fand. Insgesamt sehr dicht, sehr atmosphärisch. Vom Inhalt (sofern ich ihn richtig verstanden habe) her bedrückend, nachdenklich machend und erschreckend.

Schön!

Liebe Grüße vom Wanderer

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Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten

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Beitrag #4 |

RE: Verseucht
Wow, in die Richtung hab ich noch gar nicht gedacht! Das klingt natürlich echt plausibel ... ja.
Ich häng ihn trotzdem am Wahn auf, das klingt entrückter. Aber spannend, jetzt bin ich noch gespannter auf Meluses Hintergedanke Mrgreen

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Beitrag #5 |

RE: Verseucht
Zitat:Aber spannend, jetzt bin ich noch gespannter auf Meluses Hintergedanke
Aber sowas von Icon_wink

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Wanderer zwischen den Welten und der
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Beitrag #6 |

RE: Verseucht
Hallo Libertine und Weltenwanderer!

Da habe ich ja was zum Beantworten. :D Vielen Dank für eure ausführlichen Kommentare! Den ersten habe ich gar nicht bemerkt, bevor der zweite nicht kam. Ich hätte wohl besser beobachten sollen. :D Aber ich habe mich sehr gefreut. Aber jetzt zu den Kommis:

Libertine:

Zitat:ein ziemlich intensives, gewaltiges Gedicht - intensiv durch das, was man sich dazu denken muss.

Oh, vielen, vielen Dank. Ich freue mich sehr, dass das Gedicht die beabsichtigte Stimmung überbringt.

Ich finde es interessant, dass du bei dem Gedicht ein Kolloseum im Sinn hast. Im Grunde ist so etwas die Stimmung, die ich beabsichtigt hatte, nur hatte ich ein anderes Bild im Kopf. Aber das ist so ziemlich nebensächlich, weil jeder unterschiedliche Assoziation zu bestimmten Worten hat. Du hast Recht damit, dass die Person sich in einem Wahn befindet. Genau diesen Eindruck wollte ich erreichen. Es dieser Zustand bei man nicht mehr wirklich nachdenkt, sondern aus Verzweiflung irgendetwas tut, ohne die Folgen zu bedenken – ja ohne überhaupt irgendwas zu bedenken.
Für mich waren die Kursiven, aber nicht gerade die Beschützer. Ja, sie versuchen zwar die Person von diesem Wahn abzuhalten, doch sie tun es mit – ja, Spott, ohne jegliche Zuneigung für die Person. Sie wollen der Person nicht helfen, sondern sie nur darauf hinweisen wie erbärmlich ihr Zustand doch ist.
Mit dem Geklammerten hast du Recht. Es sind die Zeugen, einfach nur zuschauende Fremde.
Ich habe beim Schreiben nicht an Mord oder so etwas gedacht. Aber dazu schreibe ich was in dem Teil für Weltenwanderer, sonst müsste ich mich wiederholen. :D Die Sache mit dem Tier stimmt auch. Die Zuschauen sehen nur ein Tier in der Person, ein Tier, das krank ist und die Seuche überträgt und erschossen gehört.
Ich freue mich, dass dir das Gedicht gefällt, obwohl du dir beim Inhalt unsicher bist. Das habe ich ja schon am Anfang gesagt, es ist toll zu hören, dass genau das Gedicht genau die Stimmung überträgt, die ich beabsichtigt habe.
Die Hektik und Gleichzeitig war ein Experiment in diesem Gedicht. Ich habe davor nicht mit Klammern und Kursiv geschrieben und wollte es mal ausprobieren – so in mehreren Eben. Ich habe noch mehr Gedichte, die so aufgebaut sind, aber das war das erste, also dachte ich stelle ich dieses rein und gucke, ob es verständlich und überhaupt angenehm zu lesen ist. Drei Ebenen sind aber wahrscheinlich doch etwas zu viel. Missverständnisse sollen ja auch nicht auftauchen.
Den Fehler habe ich behoben. Danke für den Hinweis. Icon_wink

So nun danke, dass du dich mit dem Gedicht auseinander gesetzt hast. Ich freue mich immer über deine Kommentare. :D

Und nun zu Weltenwanderer:

Auch dir vielen Dank für den ebenfalls ausführlichen Kommentar. Es ist immer schön Kommentare zu bekommen, in denen man merkt, dass sich der jenige wirklich mit dem Gedicht beschäftigt hat. Irgendwie auch eine verquere Vorstellung – da sitzt jemand und interpretiert dein Gedicht … :D

Du hast mit deiner Interpretation genau meinen Gedanken getroffen. Es geht tatsächlich um ein „Beziehungsdrama“, wie du so schön gesagt hast. Sie kann ihn nicht loslassen, obwohl es vollkommen offensichtlich sein sollte, dass es hoffnungslos ist.
Dass die Kursiven Stimmen die Vernunft sind finde ich interessant. So habe ich gar nicht gedacht, aber das macht eigentlich total Sinn. Ich dachte eher an Leute, die Sie kennen und ihr erklären wie lächerlich ihr Geklammere ist. Da hattest du auch Recht damit, dass „Hohn mitschwingt“. Doch die Idee mit der Vernunft finde ich sogar besser. Wenn es die kalte Stimme der Vernunft ist – ein innerer Kampf. Das passt auch sehr gut. Es würde auch zu dem Wahn passen, von dem Libertine gesprochen hat.
Auch die geklammerten Einschübe hast du genau richtig gedeutet. Wie Libertine auch geschrieben hat, sind es die Zuschauer. Und ja, sie sehen sie als nichts weiter als ein krankes Tier, das eine Seuche verbreitet. Und es soll, wie du richtig gesagt hast, ihre Erniedrigung darstellen.
Ja, die Krankheit richtet sie zu Grunde. Mit dem Puder wollte ich auch zeigen, dass sie denkt diese Pusteln damit verdecken zu können, doch dem kursiven Beobachter fällt es trotzdem auf. Oh Mann, ich habe die Arme richtig in den Dreck gezogenen, kann man so sagen. Ich muss echt schlechte Laune gehabt haben, als ich das schrieb. Icon_wink Irgendwie tut mir die arme fiktive Person schon leid.
Du hast die blutenden Lippen und die entblößten Brüste auch richtig gedeutet. Sie widert ihn einfach rundum an und er jeder merkt es, nur sie nicht. Weil sie viel zu sehr in dem Wahn drin ist.
Oh, ich freue mich, dass dir das Ende gefällt. Ich war mir unsicher, ob es gut ist oder ob es billig klingt. Mit dem „ja, es liegt“.

Zitat:Jedenfalls hat mir dein Gedicht sehr gut gefallen. Sehr interessant fand ich den dreispurigen Aufbau, wobei ich vorallem das "Geklammerte" genial fand. Insgesamt sehr dicht, sehr atmosphärisch. Vom Inhalt (sofern ich ihn richtig verstanden habe) her bedrückend, nachdenklich machend und erschreckend.

Ich freue mir sehr, dass das Gedicht dir gefallen hat. Wie ich schon bei Libertine geschrieben habe, war der dreispurige Aufbau ein Experiment, das ich mal wagen wollte. Gut, dass es gut ankommt. Icon_wink Den Inhalt hast du vollkommen richtig verstanden und auch die bedrückende Stimmung habe ich beabsichtigt.
Nochmals vielen, vielen Dank für das Lesen und interpretieren und kommentieren.

Also liebe Grüße an euch beide.
Man liest sich.

Meluse.


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Beitrag #7 |

RE: Verseucht
Hallo Meluse.

Ein sehr starkes Gedicht. Krass, wenn man ein neumodisches Wort gebrauchen würde.

Am Anfang habe ich versucht, die jeweiligen Verse möglichen Darstellern zuzuordnen. So, wie es mir erscheint, ist das in Klammern gesetzte die Allgemeinheit. Bei den kursiven Versen bin ich mir unschlüssig, ob dies entweder eine innere Stimme ist oder ein Begleiter, der neben 'ihr' steht und sie abhalten will, ihm näher zu kommen. Bei den normalgeschriebenen Versen denke ich, dass dies wohl ein Erzähler ist. Ein wertender (also nicht neutraler) Erzähler, worauf das Ausrufezeichen hindeuten soll sowie die Wertung 'krank'.

Unter diesen Gesichtspunkten schwebte mir folgendes Bild vor Augen:
Eine 'Sie', die sich einem 'Er' nähert, nähern will. Es grenzt an das Wort 'Aufdrängen', so wie es bei mir ankommt.
Die erwähnten Merkmale halte ich für eine äußerliche Charakterisierung: eiternde Pusteln, entblößter Busen, weißer spröder Puder.
(Mein Kopf sagt: weißer Puder, bleiche Haut, Zeitalter des Absolutismus, keine braungebrannten Menschen, weiße Haut mit blauen Adern war 'trés chick'. Ein Zeichen für ein unmodernes Schönheitsideal?)
Hm. Entblößter Busen. Entblößen im Sinne von: des geheimnisvollen Glanze entblößt? Dazu müsste der/die Busen nicht tatsächlich nackt zu sehen sein, aufreizende Wäsche oder andere Accessoirs würden schon reichen, wo man(n) bereits einen Hauch erahnen kann.
Bei den beiden Merkmalen gehe ich davon aus, dass sie bewusst negativ dargestellt sind. Womöglich sind es normale 'Dinge': Make-up, Rouge (oder wie das so heißt) und 'offenherzige' Kleidung.
Allerdings zermartere ich mir den Kopf, was dann mit 'eiternden Pusteln' gemeint ist.

Wenn ich jetzt dabei bleibe, dass dies 'Dinge' sind, die 'nur' negativ bewertet werden, könnte es eine ganz normale Frau sein, die sich einem Manne nähert - der allerdings nichts von ihr wissen will.
Stellt sich die Frage: wieso?
Liegt es an obigen Merkmalen? Oder ist da mehr, als nur das?

Zitat:Er küsst dich nicht!
Er küsst dich nicht!
Sehr eindringlich. Und auch merkwürdig. Denn dass er sie nicht küsst, sagt nicht er. Sondern der Begleiter. Wo die Frage aufkommt: warum sagt 'er' nichts?

Zitat:Er sieht doch deine Lippen bluten.
Er riecht den Tod, der dich umgibt.
Ihn grauen die entblößten Brüste.
Wenn ich mein obiges Bild weiterverfolge, spaltet sich dieses hier auf in 'alt' und 'jung':
a) Eine alte Dame, die sich nochmal in Szene gesetzt hat (Puder, Rouge) und vielleicht in geistiger Abwesenheit in der Vergangenheit schwebt - und jemanden näherkommen will, 'ihn' dabei als jemand anderen erkennt.
b) Eine junge Frau, die völlig normal gekleidet und geschminkt ist und sich einem 'er' aus konservativem Kreise nähern will und dabei auf Widerstand aus unmittelbarem Umfeld (kursive Stimme) und mittelbarem Umfeld (Allgemeinheit in Klammern) trifft.

Zitat:(… geschossen – ist es? – ja, es liegt …)
Nicht ein tollwütiges Tier, was dort liegt - nur ein Mensch. Ein Mensch, dem man seine Menschenrechte aberkannt hat. Durch die Allgemeinheit.
So kommt es bei mir an.

Ich denke, das einzige, was nicht verseucht ist, ist die Frau.

LGD.


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