Es ist: 02-12-2020, 16:25
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Joe Abercrombie
Beitrag #1 |

Joe Abercrombie
Joe Abercrombie (31. Dezember 1974) ist ein englischer Autor von Fantasyromanen. Im deutschsprachigen Raum wurde er durch Kriegsklingen, den ersten Teil einer Trilogie bekannt, die mit Feuerklingen und Königsklingen fortgesetzt wird.

[Bild: joe_abercrombie.jpg]

Autoren-Homepage (englisch)
Literatopia Lesekreise: Kriegsklingen, Feuerklingen, Königsklingen

Er studierte Psychologie an der Universität von Manchester und arbeitete nach seinem Abschluss in London als freischaffender Drehbuchautor.

Nachdem er bereits während seiner Studienzeit an einer Fantasy-Trilogie über einen barbarischen Helden gearbeitet hatte, nahm er diese Idee 2002 wieder auf. Abercrombie beendete den ersten Teil The Blade Itself 2004, der Roman erschien zwei Jahre später bei dem britischen Verlag Gollancz. Seit 2007 bringt der Heyne-Verlag die First Law-Trilogie in deutscher Sprache heraus. Die Übersetzung stammt von Kirsten Borchardt. Es erfolgten auch Übersetzungen in andere europäische Sprachen. Von der Kritik wurden seine Romane positiv aufgenommen.

Abercrombie lebt mit seiner Familie in London.
Quelle: Wikipedia
Autorenfoto wurde der Homepage von Joe Abercrombie entnommen. Copyright by Lou Abercrombie



Joe Abercrombie - ich gestehe - ist mein ganz persönlicher Held der Fantasy, eben, weil er sie nach realen Maßstäben ausmalt und diese mit keinem Wort verschleiert. Sarkasmus und Humor runden das Bild seiner Trilogie ab und machen sie - für mich - unvergleichlich Einzigartig. Jeder, der gerne einmal abseits von heroischen Helden Fantasy lesen möchte, sollte sich eines seiner Bücher besorgen. Ich kann mir einfach nicht denken, dass man das bereuen kann.
Die, die Abercrombie bereits gelesen haben - schreibt doch mal: Wie es euch gefallen hat. Ich würde auch gern mal über einen Kritiker stolpern, falls es so jemanden gibt. Icon_smile

Interessantes auf der Mainpage:
Literatopia-Interview (deutsch & englisch)

Rezensionen:
Kriegsklingen (erster Teil der Trilogie)
Feuerklingen (zweiter Teil der Trilogie)

Und für alle, die keine Trilogie lesen möchten, gibt es bald eine Neuerscheinung, die man unabhängig der restlichen Werke lesen kann: Racheklingen.

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
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Beitrag #2 |

RE: Joe Abercrombie
Hallo Sternchen,

Ich bin ganz neu hier und ich habe das Buch auch nicht gelesen, aber da du auch nach Kritik gefragt hast, hab ich hier einen link für dich ;-)

Auf der Seite geht es um genau das Buch.
http://www.schriftsteller-werden.de/buch...schreibst/

vielleicht interessiert dich das ja.

vg
sinaja


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Beitrag #3 |

RE: Joe Abercrombie
Hallo Sinaja,

danke für den Link, den ich ziemlich, ziemlich lustig fand. Vor allem, weil ich diese Probleme zum größten Teil auch einfach nicht nachvollziehen kann. Natürlich, ja, man sieht sich einer Flut von Charakteren ausgeliefert, aber das nimmt keinen Reiz, im Gegenteil. Anhand von Kriegsklingen zu sagen, wie es besser gemacht gehört, ist - find ich - sehr fragwürdig (nicht zu sagen unprofessionell, wenn man an den Büchermarkt denkt). Joe Abercrombie schreibt sein Ding. Wie jeder angehende Autor das auch tun sollte. Und genau diese Lehrrede, die einem weiterhelfen soll und deren sich auch so einige Autoren bedienen, macht es dann interessant, jemanden mitzuverfolgen, der aus den ganzen Regeln ausbricht und was "sonderbares" schreibt. Literatur sollte für mich immer mehr sein, als das abhacken gewisser Punkte, die man wie eine Strichliste durchgeht.

Und gerade anhand dieses Beispiels auf dieser Seite sieht man eigentlich sehr gut, dass Literatur nur eines ist: unberechenbar! Was dort abgeurteilt wird hat nämlich schon viele Fans. Es gibt also kein "Mach es so, oder es wird nichts". Mrgreen

Danke für den Link!
Ich hab mich echt drüber gefreut, dass du an mich und diesen Thread gedacht hast. Icon_smile Viel Spaß noch im Forum.

Liebe Grüße,
Sternchen

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Beitrag #4 |

RE: Joe Abercrombie
Huhu ihr beiden!^^

Ich hab mir den Link und die dazugehörige Diskussion mal angeschaut und war etwas befremdet, wie viele Leute jetzt über dieses Buchurteilen, ohne es gelesen zu haben, nur weil es einem nicht gepasst hat. Wobei irgendwie war das lustig. Icon_wink

Was seine Kritikpunkte betrifft, darüber lässt sich mit Sicherheit streiten, vor allem weil ich manchen Punkt, den er verneint hat, durchaus darin gesehen habe.^^
Na ja, Geschmäcker sind halt verschieden.

Jedenfalls interessant, sich damit auseinanderzusetzen.

Liebe Grüße vom Wanderer

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Beitrag #5 |

RE: Joe Abercrombie
Hallo! Icon_smile

Na ja, ich finde so eine Kritik doch schon arg fragwürdig - ich kenne genug Bücher, die nicht dem dort 'vorgeschriebenen' Schema folgen und die trotzdem gut sind, Kriegsklingen ist nur eines davon.

Und mal als Beispiel: In welchem Buch hat man als Leser von Anfang denn bitte das Gefühl, dem vorgestellten Charakter verbunden zu sein? In meinen Augen ist das, so wie viele andere kritisierte Dinge im verlinkten Artikel, überhaupt nicht machbar.

Aber wie Weltenwanderer schon sagte: Geschmäcker unterscheiden sich und Kriegsklingen kann einfach nicht jedem gefallen Icon_smile

Schönen Abend noch Icon_wink

A poet is a nightingale who sits in darkness and sings to cheer its own solitude with sweet sounds.
~Percy Bysshe Shelley

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Beitrag #6 |

RE: Joe Abercrombie
Huhu,

Ja, Geschmäcker sind unterschiedlich und das ist ja auch gut so. sonst wäre alles viel zu eintönig.Icon_wink

Ich selbst habe das Buch nicht gelesen, muss mich also meiner Meinung enthalten. Ich dachte nur ich geb euch den link mal.

Ich muss allerdings sagen, wenn ich mich nicht gleich dem Charakter verbunden fühle und das auf den ersten zwei/drei Seiten, dann les ich das Buch gar nicht mehr weiter.
Naja ausser ich habe wirklich gar nichts anderes, sondern quäl mich solang weiter, bis ich was besseres hab.

Vielleicht kriege ich irgendwo das erste Buch mal her und les es an, dann werd ich meine eigene Meinung noch mal kundtun.

lg
sinaja


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Beitrag #7 |

RE: Joe Abercrombie
Zitat:Ja, Geschmäcker sind unterschiedlich und das ist ja auch gut so. sonst wäre alles viel zu eintönig.
Da hast vollkommen recht.^^
Ich habe seine Kritik auch interessiert gelesen, konnte sie halt nur so gar nicht nachvollziehen. Icon_wink Wir drei hier (sternchen, lars und ich) sind sehr begeistert von den Büchern und sind gerade dabei, das dritte Buch in einem lesekreis zu verschlingen. Icon_wink

Aber das heißt ja bei weitem nicht, das unsere Meinungen die einzig richtigen sein müssen.
Es ist immer am besten sich eine eigene Meinung zu bildem.

Grüße vom Wanderer

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Beitrag #8 |

RE: Joe Abercrombie
Hallo sinaja,

ich wollte glatt noch etwas zu einer Aussage von dir loswerden. Und das soll keine Kritik oder Ähnliches sein, da ich gut nachvollziehen kann, wie es dir damit geht. (- Ich war früher auch so ähnlich)

Ich muss allerdings sagen, wenn ich mich nicht gleich dem Charakter verbunden fühle und das auf den ersten zwei/drei Seiten, dann les ich das Buch gar nicht mehr weiter.
=> Mit einem Charakter verbunden fühlt man sich einfach nicht so schnell und sicherlich nicht nach zwei oder drei Seiten. Ich behaupte jetzt ganz einfach mal: Und wenn doch, dann müsste er einem selbst schon sehr ähnlich sein. Es kann aber auch mal ganz interessant sein, ein Buch zu lesen, wo man sich zum Prot. nicht verbunden fühlt oder auch nichts mit ihm anfangen kann. Gerade sowas zeigt einem oft viel auf und ist - vor allem wenn man selbst schreibt - auch lehrreich.

So viel zu meiner Erfahrung. Wie gesagt, mir gings ähnlich, aber durch das Rezensieren diverser Bücher, die ich mir so nicht unbedingt gekauft hätte, hab ich mir das ganz schnell abgewöhnt und bin froh darüber. Icon_smile

Grüß dich lieb,
Sternchen

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Beitrag #9 |

RE: Joe Abercrombie
Huhu Sternchen,

Das hab ich jetzt grad erst wiederentdeckt, ich dachte ich hätte schon geantwortet.
Zitat:=> Mit einem Charakter verbunden fühlt man sich einfach nicht so schnell und sicherlich nicht nach zwei oder drei Seiten. Ich behaupte jetzt ganz einfach mal: Und wenn doch, dann müsste er einem selbst schon sehr ähnlich sein. Es kann aber auch mal ganz interessant sein, ein Buch zu lesen, wo man sich zum Prot. nicht verbunden fühlt oder auch nichts mit ihm anfangen kann. Gerade sowas zeigt einem oft viel auf und ist - vor allem wenn man selbst schreibt - auch lehrreich.
Ich denke eine solche Aussage zu verallgemeinern ist ziemlich gefährlich. Ich fühle mich meist schon in den ersten Sätzen mit einer Figur verbunden und dafür muss sie mir nicht ähnlich sein, es muss nur einen Aspekt in ihr geben, der mich anspricht. Ich denke man muss anderen auch andere Verhaltensweisen zu gestehen. Wenn das bei dir anders ist, muss das ja nicht heißen, dass niemand so schnell eine Verbindung aufbauen kann.

Sicher wird es lehrreich sein Bücher zu lesen, die einen nicht ansprechen, oder wo man den Prota nicht mag (weswegen man sich trotzdem mit ihm verbunden fühlen kann) aber ehrlich gesagt, ist lesen für mich ein Hobby. Ich muss mich durch genug Fachliteratur quälen, da will ich mich nicht auch noch durch einen Roman quälen müssen.
Wenn ich momentan lese, will ich auch gar nicht lernen, sondern abtauchen...
Es stört mich schon gewaltig, dass ich durch das Kommentieren viel genauer les und nicht mehr so in die Geschichte eintauchen kann, weil mir Formulierungen ins Auge springen.Icon_fies
Wenn ich irgendwann nicht mehr so viel Fachliteratur lesen muss, dann lese ich vielleicht auch Bücher, die ich momentan weglegen würde. Allerdings wäre es für mich etwas ganz anderes ein Buch zu lesen um es zu rezensieren als um es einfach zu genießen. Für eine Rezension könnte ich sicher weiterlesen, aber momentan habe ich dazu einfach keine Lust. Icon_wink

Naja, langsam wirds wohl offtopic hier. Smiley_emoticons_blush

lg
sinaja


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Beitrag #10 |

RE: Joe Abercrombie
Für alle, die es interessiert und auch ein wenig Englisch verstehen, hier ein sehenswertes Interview mit Joe Abercrombie! Icon_smile

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