Es ist: 11-07-2020, 19:29
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SW 2: Wünschelrouten (Libertine)
Beitrag #11 |

RE: SW 2: Wünschelrouten
@ Welti und Titel: Ja, wohl wahr. Darauf hat mich Mira auch schon hingewiesen. Solche Neologismen im Titel - wer rechnet denn mit sowas? Icon_wink

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Beitrag #12 |

RE: SW 2: Wünschelrouten
Coucou =) Ich noch mal. Was mir gerade erst aufgefallen ist: In der Geschichte endet Kham genauso wie es der Legende nach angefangen hat, nämlich damit, einer Halluzination ins Nirgendwo zu folgen! Das ist eigentlich ein interessanter Gedankengang. Für die Flüchtlinge dominieren das Ende, der Abschied, die Unsicherheit, das Gefühl der Bedrohung; aber für Samirjuk & Kohorten war es damals sicher ganz ähnlich. Im Nachhinein dagegen wurden die Legenden dann so erzählt, dass bei diesen ganzen Samirjuk-Sachen der Neuanfang, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, Neugier und Tatendrang dominieren. Deshalb ist die Legende wohl auch so ermutigend und tröstend. Aber den Neuanfang sieht man eben erst im Nachhinein.

@Titel: Ich bin da ein bisschen am schwanken, einerseits mag ich das irgendwie fremde Wort "Route" nicht so einem Fantasytext, andererseits ist die Idee mit der Doppeldeutigkeit halt schon echt schön.

Zitat:Übrigens dachte ich erst, der Kampf wäre eine Art Arena-Veranstaltung ^^

Mir war zuerst auch nicht klar, dass die Leute gar nicht gekommen sind, um den Kampf anzusehen!! Ist mir gerade erst wieder eingefallen...

Ansonsten zeigen ein paar Punkte von Mira auch, dass man die Geschichte wohl besser versteht, wenn man das Lexikon halb auswendig kann... (ganz kann ich’s erst wenn der Glossar beendet ist :D) :

Zitat:=> Das ganze Dorf war versammelt, abgesehen von zwei Familien, die nie kamen und nur im Sommer ihre Hütten bezogen.

Für mich war hier eigentlich sofort klar, dass die Familien (halb)nomadisch leben und halt mit den Jahreszeiten wandern... Aber vielleicht hast du auch was anderes gemeint...

Zitat:=> Niemand von uns verfügt über magische Fähigkeiten, deswegen leben wir zusammen in diesem Dorf.
Also eine Art Zusammenschluss von Magiegegnern? Das heißt, das Volk bzw. zumindest das Dorf entstand ursprünglich aus dem Wunsch heraus, sich gegen Magie zu verbünden?

Wer die Zeitleiste nicht verinnerlicht hat kann tatsächlich schwer wissen, dass Meir/Iqann zuvor magische Errungenschaften errangen während Kham sich aus der Magie raushielt. Ich frage mich gerade, ob es auch schwer erkennbar ist, dass es sich überhaupt erst mal um den Krieg von Meir/Iqann gegen Kham handelt.
Allerdings ist der Halbsatz „deshalb leben wir zusammen in diesem Dorf“ für mich auch nicht ganz verständlich!

Zitat:„Sie werden uns gar nicht suchen, sie wissen ja nichts von uns.“
„Das Feuer müssen wir deswegen wirklich nicht auslassen.“
Mir scheint, das ist ein Dorf der Kinder *g*

Zeigt für mich, dass die Leute nicht die geringste Ahnung von Magie haben.

Interessant, dass Mira „kindliches Verhalten“ auffällt. Ich habe das Wort nicht gefunden, aber ich stimme zu und finde es eigentlich gut und passend gemacht... Ich fände es eher seltsam, in einer ländlichen, traditionellen Gesellschaft Logik über Gefühle gestellt zu sehen. Dazu passt auch, dass letztendlich eine Legende und eine Halluzination DER Impuls für die Flucht in die Wüste ist, nicht eine ausgefeilte begründete Strategie. Genau das verleiht dem ganzen Setting ja auch etwas traumhaftes. Irgendwie kann ich da fühlen, dass die Zeit in so einem Dorf anders verstreicht.


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Beitrag #13 |

RE: SW 2: Wünschelrouten (Libertine)
Hallo zusammen!

Ich möchte mich erstmal dafür entschuldigen, dass ich solange gebraucht habe, um mit dem Antworten anzufangen. Es ist einfach so viel, und ich hatte um ehrlich zu sein bisher keine Lust, mich intensiv um die Geschichte zu kümmern. Aber jetzt zumindest mal ein Anfang.
Vielen Dank für eure Kommentare, für die Hinweise, Anmerkungen, Kritiken und Gedanken zu dieser Geschichte. Wer micht kennt, weiß, dass Fantasy überhaupt nicht meins ist und diese Geschichte deswegen ein Ausflug an einen Ort, den ich sonst eher meide. Und das merkt man der Geschichte wohl auch an. Deswegen ist die Form auch etwas anders - die szenischen Einleitungen sind Versuche: Wie kann man das noch vermitteln? Kann man Setting und Handlung trennen oder zeigt einem der Leser den Vogel? Na ja, teilweise hat's geklappt, teilweise nicht Mrgreen ...
Dass die Bewohner reichlich naiv sind, haben viele von euch gesagt - ja, stimmt. Ich war mir nicht sicher, wie viel Naivität in Ordnung ist. Denn im Grunde haben sie ihre Grundsätze, ein Dorf, das kein Magier betreten darf und in dem Magie nicht legitim ist. Sie lehnen sie ab, haben Vorurteile und meinen, sie kommen schon zurecht und können den Angreifer im Zweifel überzeugen. Vielleicht liegt es daran, dass ich kein Bild und keine Ahnung von Magie in Athalem habe - und in dieser Geschichte Magie auch als bekannt vorausgesetzt wird. Man weiß davon, hat es aber noch nie erlebt. Es geht da ja vor allem um den zweiten Teil, ich baue da ein bisschen Entschärfung ein. Für die Khami soll Magie wie Atombomben sein. Das kommt anscheinend (noch) nicht rüber.
So, das nur damit ihr nicht alle Antworten lesen müsst und ich mich nicht unnötig wiederhole. Und nun der Reihe nach.

zum Weltenwanderer:
Wieder sehr schön, dir beim Entwickeln der Zusammenhänge zu folgen *g*
Deswegen nur Antworten zu den Stellen, die sich nicht beim Lesen ergeben haben:
Zitat:Brüder prügeln sich? Die Stimmung im Dorf scheint schlecht zu sein.
Na ja, es sind Brüder - die können sich ja auch mal prügeln, ohne dass was Arges los ist. Aber ja, die Stimmung ist zumindest angespannt.
Zitat:Hm ... ich finde das für sie Magie viel zu natürlich ist. Sie kannten bisher eigentlich keine Magie, oder? Ich meine woher? Woher kennen sie dann das Wort? Müssten sie das ganze nicht mit viel mehr Aberglauben sehen?
Als ich das gelesen habe, dachte ich schon "Ohje, Libbi, Welt nicht verstanden ..."
In meiner Vorstellung ist es natürlich, dass man von Magie weiß. Man muss ja nicht alles gesehen haben, um davon zu wissen. Sie wohnen in der Nähe einer großen Stadt, da wird viel gehandelt, einige Dörfler "pendeln", sofern das eben möglich ist, und das schon lange. Zumal die Zielrichtung des Dorfes ja ist "Keine Magie". Muss man das abergläubisch vermitteln oder geht es auch aufgeklärt und reflektiert?
Das ist eins der Probleme, das ich mit Fantasy habe - muss ich den Leuten eine (in irgendeiner Form) beschränkte Sicht verpassen, damit sie realistisch wirken? Ich bin mir immer noch unschlüssig.
Zitat:
Zitat:Es sieht so aus, dass die größte Stadt in der Umgebung überrannt wurde.
Müssten sie nicht den Namen kennen?
Das ist eher eine Information für den Leser, der schon weiß, dass wir uns in Aven'har befinden. Und die Leute wissen ja, was gemeint ist.
Zitat:
Zitat:„Fahn, du bist doch nur hier, weil sie dich auf der Magierschule nicht genommen haben!“
Wo spielt diese Geschichte, wohl? Ich dachte zuerst, dass sie in Aven'kan spielt ... aber da gäbe es doch keine Magierschulen, oder? Ich dachte es wären Khami, aber es könnte auch nur diese eine Familie Khami sein, denn dieses Dorf wirkt wie eine Zweckgemeinschaft.
Es sollen schon nur Khami in dem Dorf sein - und das Dorf soll im Osten sein, ein Stück nördlich von Aven'har (was zu der Zeit noch nicht so hieß, wurde mir gesagt *g*) Ob es da Magierschulen gibt ... keine Ahnung. Wenn es keine "in der Nähe" gibt (ich kann mir gut vorstellen, dass man für so eine Schule auch mal lange unterwegs ist, also um da aufgenommen zu werden. Da wohnen kann man ja sicher?), bzw. deren Existenz noch nicht verbreitet ist, dann kann ich den Satz auch rausnehmen.
Zitat:
Zitat:„Die ... also wenn die Sonne, wenn die Sonne dem Pferd lang genug auf den Rücken scheint, dann fliegt es von allein. Dann ist das Pferd wie Wasser, Wasser kann auch fliegen, wenn die Sonne lang genug scheint.“
Wie geil! Ich mag Aram! Icon_smile
Ich wusste, dass dir die Stelle gefällt *lacht*
Zitat:Durch Aram bekommt deine Geschichte eine ganz besondere Tiefe, eine die die Erwachsenen noch etwas vermissen lassen.
Ja, das habe ich befürchtet. Man merkt leider, dass ich mich nicht auf eine Perspektive festschießen wollte - gleichzeitig distanziert beschreiben und dann doch von jedem etwas zeigen wollte. Und wahrscheinlich auch, dass ich mir über Elyas und Lenja nicht so viele Gedanken im Einzelnen gemacht habe, sie sind eher eine Einheit. Figuren, Figuren - ich übe noch Icon_smile
Zitat:Doch auch den Punkt mit der Magie hätte man vielleicht etwas mutiger anpacken können. Man merkt das sie dir eigentlich nicht wichtig war, finde ich.
Inwiefern mutiger? Mehr erklären? Ausführen? Hinzudichten?
Sie war mir schon wichtig ... als Gegner, der nicht realistisch eingeschätzt wird.
Also wenn dir was einfällt, wie man das etwas näher bringen könnte, sag bescheid. Ich komme da nicht ran.
Dass die Geschichte dir stilistisch gefällt, freut mich natürlich Icon_smile

zu Adsartha:
Als ich deinen Kommentar das erste Mal gelesen habe, habe ich mich so geärgert, dir nicht sofort antworten zu können - und dann hab ich angefangen, mir alle möglichen Antworten im Kopf zurecht zu legen, wie ich auf welche Anmerkungen reagieren könnte.
Gelandet bin ich bei der Feststellung, dass wir Geschichten auf sehr unterschiedliche Arten erzählen und dass wir unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie eine Geschichte sein "muss" (muss sie denn?). Das soll keine Ausrede sein und ich lehne auch nicht alles ab, was du angemerkt hast - teilweise hast du völlig recht. Teilweise habe ich mir aber auch etwas dabei gedacht, wie ich die Szenen darstelle - das kommt leider nicht bei jedem an.
Die Anfangsszene zum Beispiel, als der Bildfokus auf Aram liegt, man aber das Gespräch von seinen Eltern hört: Für mich läuft diese Geschichte wie auf einer Bühne ab. Aram bekommt vom Gespräch seiner Eltern nichts mit, er hört sie einfach nicht - er ist so versunken in seine Schreiberei, dass er nicht darauf achtet. Das ist bei dir leider nicht angekommen, dafür kannst du nichts. Ich will aber auch nicht zu sehr darauf zeigen ... vielleicht ist das das Risiko *g*
Die Schrift ist silbenweise und besteht aus Zeichen. Aus diesem Grund braucht der Junge auch länger, um abzugleichen, ob alles stimmt und vor allem recht lange, um das Bild ordentlich hinzukriegen.
Dass Aram stärker auf die Verletzungen reagieren muss, da hast du Recht, das baue ich etwas aus. Auch Arams Weiterführung des Märchens passe ich sprachlich noch ein bisschen an sein Alter an.
Zitat:Der Henker ist der Dorfplatz, doch gerichtet wird hier in dem Kapitel nicht. Entscheidungen getroffen, ja, argumentiert, auch, aber gerichtet nicht. Das meine ich, wenn ichvon unpassend rede.
Wahrscheinlich nehme ich die Zwischenüberschriften raus, aber eher, weil sie einen größeren Bruch andeuten, als wirklich einer vorhanden ist. Gerichtet wird hier schon - über die Zukunft und das weitere Vorgehen.
Zitat:Ich nehme an, Lenja und Elyas, denn der Kleine Junge wird ja wohl kaum die Stuehle schleppen.
Einen Kinderstuhl? Icon_smile
Zitat: Elyas starrte mit dem unverbundenen Auge auf Fahn, der das Gesicht weiter seinem Bruder entgegen streckte, als wollte er ihn provozieren. Doch er sprach nicht mehr, sondern spuckte einen Schneidezahn aus.
- Wann hat er sich denn aus der Umklammerung befreit?
Im Satz zuvor schlägt Joran Fahn ins Gesicht - man kann jemanden ja nicht gleichzeitig umklammern und ins Gesicht schlagen, da muss man schon loslassen. So war's gedacht. Kommt nicht rüber? Hm.
Zitat:
Zitat:„Es schauen Kinder zu“, mahnte Elyas, als der Geschlagene begann, die Lücke bei geöffnetem Mund mit der Zunge abzutasten.
- lol, was fuer ein Kommentar. Schlagen geht, aber Zaehne ausspucken ist verboten ...
Man muss eben Grenzen setzen ...
Zitat:
Zitat:„Die verlieren hier schon nicht ihr Gesicht“, lachte Joran, den missachtenden Blick seines Bruders unterstützend und fast schien es, als wäre die Auseinandersetzung damit entschieden.
- Auch seltsame Antwort von Joran, und wieso entschieden? Eher vorbei, oder? Fuer eine Entscheidung braeuchten wir einen Sieger, aber die beiden haben ja aufgehoertmit kaempfen.
Kann man das nicht sagen statt "aufgelöst"? Ich nehme beendet.
Zitat:
Zitat:Das ganze Dorf war versammelt, abgesehen von zwei Familien, die nie kamen und nur im Sommer ihre Hütten bezogen.
- Haeh? Was sind das fuer zwei seltsame Infos in einem Satz? Die Familien kommen nie und wohnen da nur im Sommer? Sie sind also gerade da? Gut, dann schreib, dass sie nie zu den Versammlungen kommen, fertig, oder ergaenze sowas wie, sie kommen nie, weil sie nur Sommergaeste sind. Was machen die dann eigentlich im Winter?
Na ja, es sind Halbnomaden, die sich deswegen vom Dorfleben fernhalten. Ich ergänze einen Satz, der das aufklärt.
Zitat:Aven'har wurde ueberfallen und statt ueber Opfer und Schaeden des Krieges redet der Mann darueber, womit die Stadtjetzt kontrolliert wird?
Vielleicht weiß er nicht, was zerstört wurde. Aber du hast Recht, ich baue etwas mehr Mitleid und Verängstigung an dieser Stelle ein. Zu viel Plan, zu wenig Emotion *g*
Zitat:Wie naiv sind die eigentlich? Kein Mensch hoert auf Argumente im Krieg, denn dann steht man meist einer Armee gegenueber und die schert sich nur um eines, naemlich ihre Befehle.
Und wenn man damit nicht gerechnet hat? Wenn man es für menschlich hielt, darüber diskutieren zu können? Dass das nicht der Fall ist, sehen sie ja ein:
Zitat:Aber das war vor Aven'har. Es sieht so aus, dass die größte Stadt in der Umgebung überrannt wurde. Da können wir uns noch so gut darstellen, wahrscheinlich wird uns niemand zuhören.“
"darstellen" meint hier: Die Position vertreten und Argumente bringen.
Zitat:
Zitat:„Das ist kein Grund, jetzt aufzugeben.“ Sein Blick haftete auf seinem Bruder, der trotz der Verletzungen schnurgerade auf seinem Stuhl saß. „Es ist wirklich kein Grund, jetzt aufzugeben.“

- Warum schaut er Fahn an?
Weil sie in dieser Hinsicht Gegenspieler sind und Joran Fahns Vorschlag als Aufgeben bezeichnen würde.
Zitat:
Zitat:Einige hoben ebenfalls den Kopf und blickten Fahn an.
- Warum schauen sie Fahn an? Hat er ne Geheimwaffe im petto?
Sie verschwören sich gerade gegen ihn ...
Zitat:Diese Diskussion ist so unsinnig und unrealistisch, dass es schon fast komisch ist, sorry.
*lacht* Du hast Recht - aber das ist zum Beispiel Absicht. Vielleicht sollte ich wirklich noch einen Realisten einbauen neben all den Narren ...
Zitat:
Zitat:Mehr und mehr Köpfe hoben sich, mehr und mehr Münder stimmten ein.
- in was stimmen sie ein? Einstimmen bedeutet, dass man fuer etwas ist, doch wofuer machst du nicht klar.
In die gegenseitige Mutmache ...
Ich höre jetzt mal auf, jede Frage so zu beantworten, das führt ja zu nichts. Ich schau mir morgen (oder spätestens Montag) dann genau an, wo ich etwas deutlicher machen kann und wo es dann zu viel wird. Es ist eine knappe Geschichte, in der vieles angedeutet bleibt. Inwiefern es deswegen zu knapp ist, das weiß ich noch nicht an allen Stellen. Zumal du an keiner Stelle in die Geschichte reingekommen bist, deswegen wird sie deiner Vorstellung so oder so nicht gerecht. Weiter im Text:
Zitat:Warum reden die eigentlich immer nur ueber die Magier und nie mal ueber Soldaten etc.
Die Kriege werden ja wohl nicht nur von den Magiern gefuehrt, oder?
Vor den Soldaten haben sie vielleicht keine Angst. Hm. Ach ... das ist mir alles zu kompliziert Mrgreen
Zitat:
Zitat:„Nael, wieso sagst du eigentlich, dass wir gegen Magie sind, während dein Sohn uns erzählt, wir sollten uns arrangieren?“
- Duerfen zwei Leute nicht zwei Meinungen haben? Das wird ja immer abstruser.
Natürlich dürfen sie das. Aber angenommen zu Gutterberg spricht von Steuersenkungen und Merkel von -erhöhungen, dann ist das auch unglaubwürdig. Da Fahn potentieller Nachfolger seines Vaters und dieses Dorf gegen Magie ist, ist das nicht ganz so abstrus ...
Zitat:- Das mit diesen Geschichten ist mir echt zu hoch.
Ablenkung für die Kleinen. Vielleicht schicke ich sie echt besser spielen.
Zitat:
Zitat: Der Aufbruch hing über den Dächern wie ein erdrückendes Band.
- Ich dachte, sie ziehen sich nur in die groessten Huetten zurueck? Wieso dann Aufbruch?
Sie täuschen den Aufbruch vor ...
Zitat: Erst jetzt bemerkten sie, dass Aram längst nicht mehr nur seinen Namen schrieb, sondern in andeutenden Strichen ein Pferd und eine Sonne in den Boden gekratzt hatte.
- angedeuteten
Nein, es sind richtige Striche, die das Pferd (die Umrisse) andeuten.
Zitat:
Zitat:„Das sieht gut aus, Kleiner, auch wenn man nicht erkennt, was es sein soll.“
- eben sagst du noch, es ist ein Pferd.
Vielleicht will er ihn ins Gespräch bringen ...
Zitat:
Zitat:Er wirkte wie ein Strich, ein Lichtfang, der einen so schmalen Schatten wie möglich werfen wollte.
Wer ist jetzt 'er'? Der Schneidezahn? Die Verwendung derPronomen solltest du dir echt ueberall nochmal anschauen.
Ehja, mich nerven halt Wiederholungen. Du hast Recht - nur weil's logisch ist, liest es sich nicht auch gleich so. Natürlich ist 'er' Fahn, das kann man sich hier nicht denken? Hm.
Zitat:davon, dass dieMutter ein Pferd gesehen hat, war bisher nie die Rede. Sie sagte, sie haette etwas gesehen, das kann von einem Monster ueber nen nackten Soldaten alles gewesen sein.
Nur weil sie nicht ausspricht, was sie gesehen hat, heißt das nicht, dass Elyas nicht weiß, was sie meint, gesehen zu haben. Ohje, was für ein Satz. Sie setzt ja mehrmals an, um ihm zu sagen, was sie da erahnt hat. Und er zählt eins und eins zusammen und kommt auf das Pferd. Muss alles ausgesprochen sein, damit es verwendet werden darf?
Zitat:
Zitat:Entgeistert sah der Junge ihn an, als verstände er und verstände doch nicht, seine Lippe zitterte vor Furcht.
- Entgeistert verstehe ich, doch das danach nicht mehr. Die Formulierung will in meinen augen nicht zur Situation passen.
- Welche Lippe zittert den? Oben, unten oder doch eher beide? Du kannst ruhig genauer sein. Icon_wink
Er hat gerade erfahren, dass sie womöglich für immer das Dorf verlassen, um einer Legende zu folgen, die er zwar für eine schöne Geschichte hält ... an deren Wirklichkeitsgehalt man aber zweifeln sollte. Dass es hier nicht auf die Legende, sondern aufs Überleben ankommt, das ohne zu gehen unwahrscheinlich ist, weiß der Junge nicht - sie befinden sich im Kreis der Geschichte, und das macht dem Kind gerade Angst.
Und wegen der Lippe ... ja, aber es ist doch komisch, wenn die Unterlippe auf einmal anfängt zu zittern?
Zitat:Aber mit Namen und etwas mehr Bewegung in den Dialogen wird es nicht nur besser verstaendlicher sondern auch anschaulicher.
Teil des Versuchs: Dialoge ohne Zwischenkommentare. Mir geht es beim Lesen oft so, dass mir völlig egal ist, was da an Text um die Dialoge steht. Außer es ist etwas wirklich Einschlägiges, das verdient, genannt zu werden. Irgendein Rucken, etwas, das nicht im Gesagten gesagt werden kann. Es ist ein erster Versuch, das über Dialoge zu vermitteln und wahrscheinlich ist diese Geschichte einfach nicht dafür geeignet, weil ich den Figuren zu wenig Raum gebe. Wegen der Pronomen - das schaue ich mir wie gesagt an, das sind eigentlich nur wenige Stellen, an denen man wirklich rauskommt. Aber eben mehr als eine, deswegen behält man es im Kopf. War mir so nicht klar.
Zitat:Beim Lesen selbst hatte ich das Gefuehl, dass du selbst ncht so genau weisst, was du schreiben sollst. Kann das sein?
Gibt es dazu eigentlich noch eine Forsetzung, denn die Geschichte ist ja doch recht offen, auch ein groesserer Kontext fehlt noch in meinen Augen. Von daher kann ich auch die Idee dahinter nicht richtig einschaetzen.
Ich wusste sehr genau, was ich schreiben wollte *g* Über die Perspektive war ich unentschlossen, deswegen springt das. Mittlerweile habe ich hoffentlich den Abstand, das etwas beheben zu können. So viel farbiger, ausgeschmückter und möblierter wird diese Geschichte aber auf jeden Fall nicht. Und eine Fortsetzung gibt es auch nicht - damit dass sie am Ende, wie ihre Vorfahren, einer Legende in die Wüste folgen, ist der Bogen in gewisser Weise geschlossen. Wenngleich nicht für alle zufriedenstellend. Damit muss ich wohl leben.
Und zum Titel: Ja, es ist ein Wortspiel. Und die Anmerkung hat mich echt kurz an die Decke gebracht Icon_wink Da müssten schon mehr Rechtschreibfehler im Text sein, wenn so was im Titel übersehen wird ...

Weiter geht es hoffentlich in den nächsten Tagen.
Die neue Version kommt dann in die Geschichtenrubrik, vorher bringt das ja nichts.

Bleibt eine weitere Entschuldigung für die Verspätung ...
Liebe Grüße,
Libertine

... und von den wundersamsten Wegen bleibt uns der Staub nur an den Schuhen. (Dota Kehr)
Avatar von Eddie Haspelmann

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Beitrag #14 |

RE: SW 2: Wünschelrouten (Libertine)
Hallo zusammen,

die Wartezeit ist eine Schande, das kann ich auch nicht recht erklären, deswegen lass ich's lieber direkt.
Vielen Dank auf jeden Fall für eure Kommentare! Ich habe mich echt gefreut, wie sehr ihr euch mit dieser Geschichte auseinander gesetzt habt.

zu Lady:
Die Abgrenzungen sind wohl Geschmackssache und ich denke, ich werde zumindest die krasse Unterteilung in drei Teile (also die Titel und die Nummerierung) rausnehmen, die Einleitungen bleiben aber drin, denn mir gefällt der szenenhafte Einstieg sehr. Schön, dass die Diskussion über das Feuer auf dich realistisch wirkt - denn mir kommt es ebenso grotesk wie realitätsnah vor, in einer solchen Situation über etwas völlig Abwegiges zu diskutieren. Vielleicht verliert man das eigentliche Thema dann zum Selbstschutz aus dem Blick.
Du liest die Geschichte so, wie ich sie schreiben wollte, siehst, was ich sagen wollte. Schön, dass es bei dir angekommen ist! Icon_smile

zu jeronimus:
Du meinst, man versteht die Geschichte nicht recht, wenn man sich in der Welt nicht auskennt. Ja, das kann ich verstehen. Da merkt man vielleicht auch, dass es mir schwer fällt, eine ganze Welt zu vermitteln (das ist auch das, was mich an Fantasy überfordert), die dem Leser völlig fremd ist. Wahrscheinlich werde ich da aber nichts dran ändern (können), weil es den Fokus von der Geschichte weglenkt. Und das mit der weißen Magie, ja, ich nehme einfach mal das Adjektiv raus, die genaue Unterscheidung bringt hier ja auch nicht so viel.
Spannend ist es nicht, das stimmt, aber das liegt wohl auch an der Geschichte an sich. Hier passiert nicht viel, das Geschehen und die Entwicklungen kommen erst noch, es geht eigentlich nur um eine Entscheidung und die Konflikte. Vielleicht fehlt die Spannung auch wegen der Kinderperspektive ...
Die Geschichte vom Pferd erzählt der Vater dem Jungen zur Ablenkung, zur Beruhigung ... vielleicht kommt nicht ganz rüber, dass ein Märchen wie dieses den Kindern immer mal erzählt wird, wie man sich eben Geschichten erzählt? Vielleicht ist es dann besser, an der Stelle mit einem Satz wie "Mir wurde heute eine Geschichte erzählt ..." überzuleiten, das würde das vielleicht ein bisschen flüssiger machen. Mir kam der Übergang da auch ein bisschen holprig vor.
Wegen der Dialogunterbrechungen schaue ich allgemein mal drüber. Es war ein Versuch und gehört zum Szenischen, anscheinend ist das hier etwas zu viel Szene und zu wenig Bühne.

zu Nuriel:
Ja, das habe ich mir fast gedacht, dass nicht jeder was mit der Art Erzählung anfangen kann. Es ist ein Puzzle, und das stört den Lesefluss bei dir anscheinend sehr. Da das aber an der Erzählweise an sich liegt, werde ich da nichts dran ändern. Schade, dass auch dir etwas Unbenennbares fehlt. Ich könnte mir vorstellen, dass es am nicht konsequenten Erzähler liegt oder eben daran dass für die Länge der Geschichte sehr wenig Bewegung drin ist und vieles nur über Dialoge läuft. Meistens sind die Figuren ja an einem Ort - ein bisschen, als würde man ins Kino gehen und eine Diashow von Standbildern sehen (müssen).
Danke dir trotzdem für deine Meinung Icon_smile

zu Ichigo:
Du hast mich sehr überrascht, muss ich sagen, denn mit so einem begeisterten Kommentar habe ich bei dieser Geschichte wirklich nicht gerechnet. Gerade dass dir das Reduzierte, das Spärliche, so gefällt, hat mich sehr gefreut.
„Die verlieren hier schon nicht ihr Gesicht“, lachte Joran, den missachtenden Blick seines Bruders unterstützend
Mit dem Satz hatten glaube ich einige Probleme, eigentlich ist der eher eine Überleitung. Sie verlieren das Gesicht nicht, sie geraten nicht aus der Fassung, sie werden nicht bloßgestellt ... vllt auch im übertragenen Sinne, weil Fahn gerade blutet wie sonstwas ... Ich kann das nicht ganz erklären, für mich passt das irgendwie.
Die Stellen, an denen der Sprecher nicht ganz klar ist, bessere ich etwas aus. Ich hatte schon befürchtet, dass es ab und an zu knapp geworden ist, aber das empfindet ja jeder anders. Ein bisschen mehr kann trotzdem nicht schaden.
Zitat:Die Geschichte reizt mit einigen ungewöhnlichen Ideen wie zB den Szenen oder der Fokussierung auf Aram; mit dem ruhigen, poetischen Schreibstil; und den sehr sanft und liebevoll gezeichneten Personen.
Icon_smile
"Seide" kenne ich nicht, aber wenn es mir mal über den Weg läuft, werd ich mich hoffentlich dran erinnern, einen Blick reinzuwerfen.
Und wegen Aven'har ... ich bin nicht so fit in Athalem-Geschichte und war schon froh, einigermaßen Informationen für diese Geschichte zusammenzubekommen. Also der Name der Stadt lässt sich leicht anpassen, wie müsste die Stadt denn heißen?

zu Sternchen:
Zitat:Trotzdem bleibt das natürlich Geschmacksache und ist nicht wirklich allgemeintauglich. Ein "Makel" der mach dann ganz besonders stolz macht, denn es ist schön, auch solche "Eigenheiten" bei Athalem begrüßen zu können.
*lacht* sehr schön gesagt. Und ich will ja nicht allgemeintauglich sein, sondern nur ein bisschen rumspielen Icon_wink. Und das scheint im Großen und Ganzen ja ganz gut bei dir angekommen zu sein, freut mich Icon_smile.
"Vertrauen" steht im ersten Kapitel ja, und Familie, Zusammengehörigkeit, in der neuen Version dann hoffentlich auch etwas stärker kindliche Sorge.
Zitat:Weiße Pferde die ins Gesicht spucken? - Damit meint Arams Vater, dass er in der Stadt keine Hilfe bekommt, dass sie auf sich allein gestellt sind, richtig?
Ja. Vor allem aber: Die Stadt verbreitet Angst, ist kein vertrauensvoller Ort mehr, kein Ziel.
Zitat:=> Am Henker? Nennen sie so einen bestimmten Platz?
Den Versammlungsplatz, ja. Steht in der kursiven Einleitung: "am Dorfplatz, dem Henker, ..." - überliest man die Info?
Zitat:ehrlich gesagt war bis dahin dieses Kapitel ein wenig blickdicht. Icon_wink Es ist ziemlich anstrengend gewesen Links von Rechts zu unterscheiden, ...
Ja, das zweite Kapitel, zu viele handelnde Personen, da verliere ich ein bisschen den Fokus und hier springt's auch viel in der Perspektive. Da gibt es wohl die meisten Überarbeitungen drin.
Zitat:Richter steht für die Entscheidung, die sie gemeinsam Treffen? Für die Frage, wer jetzt eigentlich der Richter ist? Und warum? Henker wären dann die Magier, die sich mit Magie durch das Land graben. Versteh ich das richtig, oder hast du damit völlig anderes gemeint?
So ähnlich, ja. Sie richten über ihre Zukunft und henken damit diejenigen, die einen anderen Weg wählen wollen.
Aber die Magier als Henker zu sehen, geht natürlich auch. Auch wenn Henker ja eher den Spruch der Richter ausführen.
Deine Ausleitung bringt mich gerade wieder sehr zum Strahlen, das hätte ich nicht gedacht, dass ich deinen Geschmack (beim zweiten Lesen dann) treffen könnte, ohne dass ich das begründen könnte Icon_wink. Und ja, mit Handlungen habe ich gewohnheitsgemäß ja meine Probleme. Warum muss auch immer etwas passieren in Geschichten. Schön, dass es dennoch so gefällt!

zu Mira:
Hat's Spaß gemacht? *die Liste inspiziert* Ich sag nicht zu allem was, das Sprachliche änder ich oder lass es mir durch den Kopf gehen, das ist dann keiner Worte mehr wert. Und den Rest dann stückweise:
Arams Part bei der Nacherzählung hat sich vom Tonfall her ein bisschen geändert, das meinte glaube ich Addi auch, dass er da nicht kindlich genug klingt.
Zitat:Drittens eine Frage – warum haben nur Frauen gemeint, das Wildpferd gesehen zu haben? Und warum ist es eine Erwähnung wert, dass es Frauen waren?
Das ist der Interpretationsansatzpunkt für feministische Ansichten, merkt man das nicht? ... nein, also: Es passt für mich von der Stimmung her in die Geschichte, ohne dass ich das richtig erklären könnte. Genauso wie am Ende Lenja den Schatten in der Wüste sehen muss. Oder vielleicht auch genau deswegen - weil die Parallele so funktioniert?
Zitat:=> die meisten Blicke auf zwei junge Männer gerichtet, die aufeinander einschlagen, Staub aufwirbelnd
*ganz übel pingel*
Schon mal drüber nachgedacht, dass die "auf"-Wiederholung ein Stilmittel ist und betonen soll, dass Aufruhr herrscht?
Zitat:=> weswegen sich lediglich seine Augen wehrten, die immer größer aus den Höhlen stachen
„stechen“ verbinde ich eher mit spitzen Gegenständen, das sind Augen ja nicht unbedingt
Hm, was sagt man denn dann, wenn nicht "stechen"?
Zitat:=> „Es schauen Kinder zu“, mahnte Elyas
Zugegeben, mich wundert auch, warum er das erst jetzt sagt und das auch noch nachdem er die Sessel ganz in der Nähe der Kämpfenden aufgestellt hat *g*
Weil so ein bisschen prügeln okay ist, aber Schneidezahn ausspucken und rumbluten, das geht nicht klar ... so ähnlich war's gedacht. Kommt wohl nicht so an.
Zitat:Wir haben gesagt, wir reden im Ernstfall so lange auf diesen Menschen ein, bis er von allein abzieht. Wir sind davon ausgegangen, dass die besseren Argumente auch zum richtigen Ergebnis führen.
Und die Überlegung kam von erwachsenen Menschen? *G* So viel Naivität ist schon schwer glaubwürdig
Hm, ja, seltsam wie naiv das hier klingt, da habe ich es wahrscheinlich etwas übertrieben. Und Barack Obama fordert eine Welt ohne Atomwaffen Icon_smile.
Zitat:Also eine Art Zusammenschluss von Magiegegnern? Das heißt, das Volk bzw. zumindest das Dorf entstand ursprünglich aus dem Wunsch heraus, sich gegen Magie zu verbünden?
Genau, bzw. unter der Voraussetzung, dass hier keine Magie angewandt wird und auch keine "guten" Magier reingelassen werden.
Zitat:Lenja erzählte Aram ein weiteres Mal die Geschichte von Samirjuk und dem weißen Wildpferd, weswegen dieser sich immer wieder umsah.
Zweimal an einem Tag?
Ja, das ist zu viel, genauso unten, dass die andern das auch machen, ist gestrichen.
Zitat:=> Der Aufbruch hing über den Dächern wie ein erdrückendes Band.
Das Bild ist für mich irgendwie schief, ich finde Bänder generell nicht so erdrückend und wenn sie hängen, dann schon gar nicht.
Wie wär's mit Nebel ... "wie erstickender Nebel"?
Zitat:Ich mag es, wie du so gar nicht wertest, wie du es schwer machst, die Persönlichkeiten zu fassen, weil auch sie nicht bewertet und festgelegt werden, weil sie so ein reales Element haben.
Icon_smile
Aram, ja, natürlich. Man merkt ihm an, dass er für mich die klarste Figur ist, wahrscheinlich auch, dass es mir am leichtesten fiel, ihn sprechen zu lassen, weil seine Worte einfach fielen. Bei Erwachsenen ist das schwieriger, finde ich.
Dass dir die Überschriften gefallen, freut mich auch - ich nehme sie aber raus, weil sich dann die Geschichte in meinen Augen flüssiger liest, mehr als eins und weniger als drei. So eine Überschrift legt mehr Bruch nahe, als wirklich vorhanden ist.
Zitat:Vom Stil her ist das nicht deine beste Geschichte, es fehlen einfach ein paar deiner Formulierungen (und ich frage mich, ob du hier bewusst versucht hast, ein paar Stilmittel zu vermeiden, der Anonymität zuliebe *schmunzel*), auch so sind ein paar Schnitzer drin.
Es ist einfach nicht meine Welt. Und wie gesagt, mich schränkt Fantasy ein, ich kann nicht alle Wörter benutzen, die ich mag, weil sie evtl. zu neu sind. Deswegen ist die Geschichte auch ein seltener Ausflug *g* Schön, dass sie's trotzdem zum Favoriten geschafft hat. Es ist mir eine Ehre Icon_smile

und nochmal Ichigo:
Interessanter Gegensatz - Neuanfang / Hoffnung und Zukunftsangst, und ja, stimmt, das habe ich bisher auch nicht gemerkt, muss ich gestehen.
Die Familien leben halbnomadisch, genau. Mir gefällt der Gedanke, dass das nach all der Zeit noch nicht völlig aufgegeben ist, auch wenn sich diese Familien in ihren nichtnomadischen Monaten nicht ganz so integrieren, wie man es sich wünschen würde. (Warum auch? Sie wissen ja, wie man sich in der Wüste zurechtfindet, auch wenn es wohl einen Grund hat, weswegen sie einige Jahreszeiten auslassen.)
Zitat:Ich frage mich gerade, ob es auch schwer erkennbar ist, dass es sich überhaupt erst mal um den Krieg von Meir/Iqann gegen Kham handelt.
Und ich frage mich, ob man das für diese Geschichte erkennen muss. Sicher gibt es vieles, was hier an Zuordnungen nicht stattfindet, aber es ist für die Dörfler auch nicht entscheidend, wer da eigentlich gegen wen kämpft, sondern nur dass eine Bedrohung vor der Tür steht.
Wenn der Zusammenschlussgrund aber nicht ganz rüberkommt, ist das nicht so gut. Da findet sich bestimmt ein Nebensatz. Danke dir für deine dritte (?) Rückmeldung Icon_smile

Liebe Grüße,
Libertine

... und von den wundersamsten Wegen bleibt uns der Staub nur an den Schuhen. (Dota Kehr)
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Beitrag #15 |

RE: SW 2: Wünschelrouten (Libertine)
Hey Libbi =)
Es war nicht leicht zu finden, aber hier ist das Ergebnis: Den Namen „Aven’har/Aven’kan“ gibt’s offiziell erst ab 444. der zweiten Epoche. Wie die Stadt davor hieß steht nirgends!
Ich hatte irgendwo peripher "Samir'bat" eingeführt (eben wegen der Legende!), allerdings ist das anscheinend noch inoffiziell (...ups) und außerdem ist vollkommen offen, wann der Name entstanden ist! Könnte in deiner Zeit in Gebrauch gewesen sein oder erst viel später...
Du hast also die absolute Erfinderfreiheit --- nur ’har darf halt nicht drin sein, ansonsten ist alles möglich =)
LG =) ichigo


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