Es ist: 26-10-2020, 10:49
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5 Wörter Teil 8 (abgeschlossen)
Beitrag #1 |

5 Wörter Teil 8 (abgeschlossen)
Bin gespannt was Euch zu folgenden Fünf Worten einfällt.

Sack, Zwirn, Rose,Drachentöter,Mausefalle

Es grüßt der Sommerwind.


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Beitrag #2 |

RE: 5 Wörter, Teil 8
Sack, Zwirn, Rose, Mausefalle, Drachentöter

ein Rätsel
Wieviel Märchen sind versteckt ?


Ein sehr potenter Drachentöter,
und stadtbekannter Schwerenöter,
liebt Schneeweißchen und Schneewittchen,
Rosenrot und das Rosittchen.

Die Schöne mit der roten Kappe,
findet er auch nicht von Pappe.
Mit Gretel und der bösen Hex,
hätt er gern wilden Sex.

Im feinen Zwirn und teurer Marke,
aus der Boutique „August der Starke“,
macht er Eindruck auf sie alle,
im Stadtbordell „Zur Mausefalle“.

Sieben Stück auf einen Streich,
nimmt er mit ins Königreich.
Dort wartet schon das Dornröschen,
mit blauen Pillen aus dem Döschen.

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Der sehr potente Drachentöter,
und stadtbekannte Schwerenöter,
ist gestern Nacht tot umgekippt,
die Mädels sind bald ausgeflippt.

Sie riefen an den Hans im Glück,
erzählten ihm vom Missgeschick.
Gemeinsam mit dem Drosselbart,
macht er eine Autofahrt,

durch den finstern dichten Wald,
nur am Waldhaus- kurzer Halt.
Die Männerleiche in dem Sack,
tragen beide Huckepack,

zu den lieben netten Zwergen,
hinter sieben hohen Bergen.
Diese wollen Leim heut kochen,
brauchen dafür ein paar Knochen.
© MW


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Beitrag #3 |

RE: 5 Wörter, Teil 8
Abgesang


Was ziehst du, ziehst du
so ein Gesicht, zieh lieber,
zieh den Zwirn etwas fester
und dann lass die, lass alle
Katzen aus dem Sack.
Was bist du, bist du
für ein Drachentöter?
Mit dem kleinen Zeh,
mit allen, allen Vieren
in der Mausefalle.
Zieh dich warm an oder
ein Stück zurück
und nimm deine Zehen,
nimm sie alle, lass sie
fressen von den Katzen.
Was bist du, bist du
für ein Drachentöter?
Kannst nichts, nichts hier,
du Liederflöter.
Reich dir selbst, reich dir
die Rose zum Abgesang
– und dann
zieh dich, zieh deinen Zwirn,
zieh den Garn, zieh den Strick
aus dem Sack und lass dich,
lass dich feiern,
lass dich fallen
lass dich
sein.

... und von den wundersamsten Wegen bleibt uns der Staub nur an den Schuhen. (Dota Kehr)
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Beitrag #4 |

RE: 5 Wörter, Teil 8
Hm! Wäre dieser dumme "Sack Zwirn" nicht in die Mausefalle getreten, hätte er die Rose schneiden können, um sie seiner angebeteten Prinzessin zu überreichen. Aber man weiß ja, wie solche Kerle sind: Drachentöter auf der einen Seite, im richtigen Leben aber nichts auf die Reihe kriegen. Icon_ugly


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Beitrag #5 |

RE: 5 Wörter, Teil 8
Aber was kann denn der "Sack Zwirn" dafür, dass die Mausefalle gerade ihm im Weg lag - vielleicht war er einfach blind. Wenn er wirklich blind war, dann ist es vielleicht gut, dass er in die Mausefalle getreten ist, anstatt in den Rosenbusch zu stürzen. Denn dann wär der Drachentöter ganz bald ein toter Drache ...

... und von den wundersamsten Wegen bleibt uns der Staub nur an den Schuhen. (Dota Kehr)
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Beitrag #6 |

RE: 5 Wörter, Teil 8
Ja! Hätte er die Rose doch geschnitten, dieser dumme Sack Zwirn, bevor er in die Mausefalle getappt; er hätte seine Prinzessin beglücken können; und es wäre ihm vermutlich nichts weiter passiert, weil sie ihn hernach in ihr Gemach geladen. Auch seinen Ruf als Drachentöter - als unbesiegbar, ritterlich Edler - hätte er behalten können. Und mit ganz viel Glück hätte ihn die Prinzi sogar geheiert und er wäre zum Prinzen aufgestiegen; diese dämliche Sack Zwirn. Aber man kennt das ja: Jetzt hüpft er rum - wie Rumpelstilzchen auf einem Bein - versucht die Mausefalle vom Fuß zu kriegen und schreit: "Auaaaaa ...!"
Smiley_frown


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Beitrag #7 |

RE: 5 Wörter, Teil 8
Männer eben Mrgreen
Da kann die Prinzessin ja froh sein, dass der Sack Zwirn in die Mausefalle getreten ist, bevor er die Rose, geschweige denn die Prinzessin, erreichte, und nicht - was ja durchaus auch hätte geschehen können - Jahre später, woraufhin nicht nur sein Ruf als Drachentöter im Winde ...
... verwehte ...

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Beitrag #8 |

RE: 5 Wörter, Teil 8
5 Wörter, Teil 8

tja ,lieber Sigurd,Drachentöter sind auch nicht mehr das ,was sie früher mal waren. Helden mit großer Klappe vor den Prinzessinnen, aber Angst vor Mäusen und beim Zahnarzt. Das beste Breispiel ist doch Herr Zwirn, der alte Sack. Der sollte sich lieber eine Katze anschaffen, dann braucht er keine Mausefalle aufstellen, um sich vor diesen kleinen Biestern zu schützen.
Übrigens, die Rose, die er abschneiden wollte, stammt aus meinem Garten. Er hat extra gewartet bis ich mit dem Auto weg fuhr, um heimlich über den Zaun zu steigen, um zu klauen. Das hat er nun davon....
Mich überlistet man nicht .Lebe nach dem Motto "Holzauge sei wachsam"...


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Beitrag #9 |

RE: 5 Wörter, Teil 8
Also das ist ja die Höhe! Hat der die Rose tatsächlich aus deinem Garten geklaut, dieser Sack Zwirn von einem Drachentöter? Er hätte eine riesige Mausefalle verdient, in die er reintappt und nie mehr rauskommt. Wenn ich das der Prinzessin sage, ist aus mit heiraten. Dann wird dieser Kerl vom Ritter zum Bauern dekradiert und muß künftig in einer Hütte leben, in schlechten Kleidern rumlaufen und Kartoffeln aus der Erde buddeln.


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Beitrag #10 |

RE: 5 Wörter, Teil 8
Es war einmal ein alter Ritter. Seine Rüstung war nicht mehr die Neueste und spannte schon unangenehm um seinen fülligen Bauch. Aber Ritter Arnold ritt noch immer frohen Mutes auf seinem stämmigen Ross neuen Abenteuern entgegen. Er war ein Drachentöter vom alten Schlag, einer der es verstand mit dem Schwert umzugehen. Sein König hatte ihm eine großzügige Belohnung versprochen, sollte er den Drachen töten, der im Hohen Gebirge lebte. Sofort hatte sich Arnold mit Sack und Pack auf die Reise begeben. Mit dieser Belohnung kann ich endlich in Ruhestand gehen, dachte sich Arnold und malte sich schon die Feste aus, die er dann feiern könnte. Sah sich selbst in feinen Zwirn gekleidet und mit freundlich lächelnden Jungfrauen umgeben.
Frohen Mutes trieb er sein Ross zu einem leichten Galopp an und erfreute sich an seiner rosigen Zukunft.
Arnold ritt über Wiesen, durch Täler und durchquerte so manches Dorf. Nach einem langen und anstrengenden Tagesritt sah Arnold schließlich einen Berg vor sich aufragen. Da es schon dunkel wurde, beschloss er den Aufstieg erst am nächsten Morgen zu wagen.

Als der Tag heraufdämmerte, gürtete Arnold sein Schwert um sich, band sein Ross an einen Baum und mache sich daran den Berg zu erklimmen.
Zunächst fiel ihm das Klettern auch nicht schwer, doch dann löste sich ein Teil seiner alten und rostigen Rüstung und fiel in den Abgrund hinab. Arnold hielt inne, sah aber keine Möglichkeit etwas zu tun, außer den Aufstieg fortzusetzen.
Die Sonne stieg immer höher und trieb ihm noch mehr Schweiß auf die Stirn, als es das anstrengende Klettern tat.
Auf einem kleinen Felsvorsprung gönnte sich Arnold eine Pause. Er lehnte sich mit dem Rücken gegen den Fels und ließ die Füße über dem Abgrund baumeln. Dann untersuchte er seine Rüstung und stellte fest, dass ihm ein Teil seiner Schulterpanzerung abgefallen war. Für einen kleinen Moment dachte er darüber nach, die Rüstung vollständig abzustreifen, aber es erschien ihm sinnvoller sie anzubehalten, schließlich wollte er gegen einen Drachen antreten. Arnold ruhte noch ein paar Momente dann erhob er sich und kletterte weiter.
Je höher er stieg desto schwerer fiel es ihm. Kaum war Arnold wieder ein paar Meter geklettert, als das nächste Teil von seiner Rüstung fiel. Diesmal stürzte sein linkes Knie in den Abgrund. Der alte Ritter ließ sich davon nicht beirren, bis der Einbruch der Nacht ein weiteres Vorankommen verhinderte.
Müde inzwischen ohne Rüstung, aber noch immer mit seinem Schwert bewaffnet, legte sich Arnold auf einem Felsvorsprung schlafen.

Der nächste Morgen dämmerte herauf und Arnold erwachte. Sofort sah er, dass er vor einem Höhleneingang übernachtet hatte.
Das muss die Drachenhöhle sein, schlussfolgerte der Ritter und schritt mit blankgezogenem Schwert in die Dunkelheit. Es war stockfinster, aber Arnold ging tapfer weiter, bis das Licht in seinem Rücken verschwand.
Dort drinnen gibt es für mich keinen Ausweg. Ich gehe geradewegs in eine Mausefalle, dachte er fast schon panisch. Aber ich bin der beste Drachentöter weit und breit, sprach er sich Mut zu und ging weiter. Nach wenigen Schritten tauchte vor ihm ein Lichtschein auf.
Die Drachenhöhle!, freute sich Arnold. Doch als er sie betrat, sah er keinen Drachen.
Er sah bloß ein kleines Mädchen in einem Rosenfeld sitzen.
„Wo ist der Drache?“, fragte Arnold und fürchtete schon um seine Belohnung und seine Zukunft.
„Hier gibt’s keine Drachen“, antwortete das Mädchen und hielt ihm eine weiße Rose entgegen.
Arnold nahm die Blume: „Aber mir wurde eine Belohnung versprochen, wenn ich den Drachen töte. Also muss es auch einen Drachen geben.“
„Es gibt doch schon lange keine Drachen mehr. Das Märchen habe ich nur erfunden, damit niemand hierher kommt und meine schönen Rosen niedertrampelt.“
Missbilligend sah die Kleine den halbnackten Ritter an und ärgerte sich offensichtlich, dass er sie belästigte.
Missmutig machte Arnold auf dem Absatz kehrt und stieg den Berg wieder hinab. Ohne seine Rüstung fiel ihm das Klettern leichter.
Immer noch schlecht gelaunt stieg er auf sein Ross und ritt davon. Den Drachen mit dem rosenartigen Schuppenmuster und das kleine Mädchen auf seinem Rücken sah Arnold nicht.

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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