Es ist: 25-02-2020, 15:39
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Geburtenschicksal - Teil 4/4
Beitrag #1 |

Geburtenschicksal - Teil 4/4
Geburtenschicksal

Teil 4



Madame Sourice lehnte sich zurück und betrachtete ihr neuestes Werk. Es war nur ein Zeitvertreib, eine Ablenkung von ihrem Alltag und der Langeweile, aber sie musste sich einfach bei jedem Pinselstrich erneut loben. Diesmal hatte sie das Seidentuch mit einer Landschaft bemalt. Zwischen einem akaziengesäumten Weg lag ein kleines Haus in der Mulde zwischen zwei Hügeln. Auf einem davon erkannte man die Gestalt einer Frau, die sich schwarz gegen das Licht der untergehenden Sonne abzeichnete. Beinahe schon hingerissen seufzte Madame Sourice. Die Malerei hatte ihre Anfänge mit Magie gefunden. Die erste Zeit war es seltsam gewesen, plötzlich die trappelnden Schritte eines Kindes im Haus zu hören. Noch schwerer war es, sich um ein solches zu kümmern. Für eine Frau, die sich immer im Vordergrund gesehen hatte, war es eine neue Erfahrung, sich zurückstellen zu müssen. Achtzehn Jahre waren vergangen. Aber sie hatte ihre Entscheidung nie bereut. Marianne hatte gewusst, dass sie sich immer Kinder gewünscht hatte und sie selbst war ihr einen Gefallen schuldig gewesen. Die Hexe hatte nie Geld verlangt, nicht einmal für ihr Schweigen. Dabei lastete auf Madame Sourice ein Konto von kleineren und größeren Sünden, Verbrechen gegen die Moral der Kirche und die des Staates. Spielsucht, Völlerei und Unzucht waren nur einige davon. Und trotzdem ruhte ein herzensguter Kern in ihr. Marianne hatte auch das gewusst, sonst hätte sie ihr nicht das Leben ihrer Tochter anvertraut. Die gute, kleine Magie. Sie hatte nie Schwierigkeiten mit ihr gehabt.
Das Schellen einer Glocke im unteren Stockwerk riss sie aus ihren Gedanken. Madame Sourice stellte den Pinsel in das Töpfchen mit Wasser, als sie eine Stimme vernahm und gleich darauf ihren Namen.
„Madame?“
Das war ihre Magd.
Sie rutschte ihren Stuhl nach hinten und stand auf. In wenigen Schritten hatte sie die Tür erreicht und aufgerissen. Eilig ging sie den Gang entlang, schritt um eine Biegung und betrat die erste Stufe der Wendeltreppe, die zum Eingangsbereich herabführte, als sie ihren Besucher bemerkte und erstarrte.
„Was …“
Fassungslos schüttelt sie den Kopf.
Reiß dich zusammen, das ist deine Gelegenheit.
Dennoch musste sie einige Male blinzeln, um wirklich sicher zu sein, dass sie sich nicht täuschte. Nein, dort stand er, gehüllt in einen nachtblauen Umhang. Sie kannte sein Gesicht von Bildern aus den Klatschblättern, die die neuesten Gerüchte von Hofe in die Stadt führten.
„Majestät, es ist mir eine Ehre, Euch in meinem bescheidenem Heim zu empfangen.“
Sie war vor ihm angekommen, vollführte einen Knicks und senkte keusch den Blick zu Boden.
„Erhebt Euch.“
Ihr Atem stockte. Sie schien seinem schmalen Gesicht so nahe.
„Ich bin hier, um mit Eurer Tochter zu sprechen.“
„Meiner Tochter?“
„Ja … Magie, nicht wahr?“
„Ja, aber …“
„Ich will mit ihr reden – allein.“
Magie?
„Ich werde sie rufen lassen. Wenn Majestät belieben, könnt Ihr im Salon auf sie warten.“ Sie vollführte einen Schwung ihres Arms zu seiner Linken. Der König musterte den Rundgang zu dem kleinen Raum einen kurzen Moment, dann nickte er.
„Keindra?“ Madame Sourice sah sich nach ihrer Magd um und fand sie immer noch neben der Türe stehend. „Hol meine Tochter.“
Und mit einer weiteren Verbeugung an den König gewand, fügte sie hinzu: „Hier entlang, Majestät.“

Der König.
Magie schüttelte den Kopf. Sie hatte bereits vor Minuten beschlossen, dass es sich um einen Irrtum handeln musste. Es gab sicher irgendwo noch eine andere Magie, eine, die würdig war, den Regenten zu empfangen. Was wollte er von ihr? Sie versuchte in ihrem Gedächtnis zu kramen, etwas zu finden, das seinen Besuch rechtfertigte, doch alles was sie fand, war eine gähnende Leere. Kein Verbrechen, das so schwerwiegend gewesen wäre, das Gericht in ihr Haus zu holen, keine auffälligen Begebenheiten. Was dann? Denk nach! Doch ehe sie dazu kam, stand sie bereits vor dem runden Durchlass und starrte auf den Rücken des Königs. Madame Sourice hatte sie an der Wendeltreppe allein zurückgelassen, mit der Ausrede, man wünsche sie unter vier Augen zu sprechen. Immerhin wirkte das Zimmer beruhigend. Die vertraute Umgebung – die Regale mit den alten Bänden, das Sekretär vor dem Fenster, die blutroten Vorhänge, der Teppich – die kleinen Details, die nur ein geübtes Auge erkennen konnte, gaben ihr neuen Mut. Mit einem letzten Atemzug betrat sie den Raum. „Majestät?“ Selbst in ihren eigenen Ohren klang ihre Stimme schwach, belegt von einem leichten Zittern.
Die Gestalt wirbelte herum. Da sie vor dem Fenster gestanden hatte, wurde sie plötzlich von strahlendem Sonnenschein umkränzt und machte es ihr schwer, genaue Züge zu erkennen. Sie erkannte markante Umrisse, dunkles Haar und Augen, die sie für einige Minuten stumm betrachteten.
„Ihr wolltet mich sprechen?“
Dass er sich räusperte, als wäre er um Worte verlegen, verwirrte sie. „Ja … Magie?“
Sie nickte und tat, was sie längst versäumt hatte: Sie verbeugte sich.
„Ich bin hier wegen eines besonderen Anlasses.“ Es herrschte erneut Schweigen, ehe er sagte: „Ich werde heiraten.“
Die Situation kam ihr immer bizarrer vor. Wie konnte es sein, dass der König vor ihr stand und verkündete, er wollte heiraten? Was hatte sie damit zu tun? Weshalb war er hier? Sie wusste nicht, was sie darauf erwidern sollte. „Das freut …“
Sein Kopfschütteln ließ sie abbrechen. „Das sollte es auch, denn du wirst bei der Trauung an meiner Seite stehen.“
„Was? “
„Ich bin hier, um dir mitzuteilen, dass du die zukünftige Gemahlin des Königs wirst.“
„Das kann nicht sein!“ In ihren Füßen breitete sich ein Kribbeln aus. Sie merkte, wie sie sich bewegen, etwas tun musste. Langsam schritt sie zu den Sesseln an der Wand und ließ sich auf einen darauf nieder. Vertrauter Geruch nach altem Tabak und Parfum stieg in ihre Nase. „Ich verstehe das nicht. Warum ich?“ Von ihrem neuen Platz aus konnte sie den König genauer betrachten. Ein Lächeln zog sich über seine Mundwinkel, aber sie erkannte keinerlei Freude darin. Etwas war seltsam an der ganzen Geschichte – sie war unwirklich.
„Ich brauche eine junge Frau, noch dazu eine, die schön genug ist, um an meiner Seite in den Augen eines ganzen Landes zu bestehen … Nebenbei wird das die Antwort sein, die du jedem auf diese Frage gibst.“
„Ich verstehe noch immer nicht.“
„Das brauchst du auch nicht. Sobald wir vermählt sind, wirst du verstehen.“ Als er lächelte, sagte ihr irgendetwas, dass dieses Lächeln ganz allein ihr galt. Sie wollte noch etwas hinzufügen, doch der König neigte leicht sein Haupt in ihre Richtung und schritt eilig an ihr vorüber. Woher ahnte sie nur, dass er vor ihren Fragen flüchtete?

Eine Zeremonie in Gold, ein Traum aus Kristall, eine Zukunft, die in tausend Rosen gebadet wurde. Und trotzdem: Während Magie an die Trauung zurückdachte, an die letzten Tage der Vorbereitung, zerrten Zweifel an ihren Gedanken. Es hatte eine Weile gedauert, ehe das Gerede über die plötzlich aufgetauchte Braut verstummt war. Mittlerweile erschien ihr Name weniger oft in den Klatschblättern, weniger Blicke trafen sie und wenn, dann nur aus respektvollem Abstand. Sie hatte gelernt, sich mit der Situation zu arrangieren. Die Zeremonie ihrer Krönung war letztendlich von einer Sinfonie aus Jubelschreien und Klatschen beendet worden, man pries ihre Schönheit, lobte die treffliche Wahl und lästerte hinterrücks über ihr königliches Glück. Alles schien, wie es sein sollte.
Und trotzdem: Da war immer noch diese leise Stimme, die flüsterte, dass sie nicht für dieses Leben geschaffen war. Wollte sie die Verantwortung eines Landes auf ihren Schultern tragen? Dem König, statt ihrem Herzen gehorchen? Was war mit ihren eigenen Plänen? Man hatte sie in ein Kleid gepackt, das viel zu eng schien. Aber sie hatte keine Wahl, es war bereits zu spät – das Jawort lag hinter ihr. Sie hatte geschworen, dem Staat und der Kirche zu dienen, ihrem Gemahl treu ergeben zu sein und der Gerechtigkeit Folge zu leisten. Hätte sie sich gegen des Königs Wünsche auflehnen können? Nein, gewiss nicht.
Eine Hand band die letzte Schleife an ihrem Gewand zu. Sie hatte aufgehört zu zählen, wie viele Finger ihren Körper betasteten, Rüschen aufbauschten, Falten glätteten und das Haar zurechtzupften. Mit einem Mal waren die stummen Gestalten aus dem Zimmer verschwunden und ließen sie allein zurück.
Allein.
Seufzend ließ sie sich auf das viel zu große Bett sinken und starrte auf den halbdurchsichtigen Stoff über ihren Beinen. Sie wusste nicht, was für einen Sinn es hatte, sie in unzählige Hüllen zu wickeln, wenn sie sie später wieder fallen lassen musste.
Das Geräusch einer sich öffnenden Türe ließ sie aufschrecken. Mit klopfendem Herzen sah sie auf einen Schatten, der den Raum betreten hatte.
„Ich bin es.“
Der Schatten huschte an der Wand vorbei – außer Reichweite des Kerzenscheins.
„Majestät?“
„Charles. Nenn mich Charles.“
Wie so oft in letzter Zeit, schien sich die Welt ohne sie zu drehen. Als verstände sie plötzlich nicht mehr, wie es dazu kam, dass sie sich überhaupt bewegte. Der Schatten blieb vor den zugezogenen Vorhängen stehen und ließ sich auf dem Fenstersims nieder. Erst jetzt wagte sie es, ihren Blick zurück zur Tür gleiten zu lassen.
„Wo sind die …“
„Die Ehe wird niemals vollzogen werden.“
„Was?“
„Ich habe meine Vertrauten. Sie werden bezeugen, dass diese Ehe rechtsgültig vor ihren Augen vollzogen wurde.“
„Aber warum?“
Die Stille zerrte an ihren ohnehin schon strapazierten Nerven. Es drängte sie plötzlich, aufzustehen und an seinen Schultern zu rütteln. War sie denn nicht gut genug? Weshalb diese Vermählung, wenn nicht aus dem Grund, einen Erben zu zeugen?
„Ein Vater sollte nicht mit seiner Tochter das Bett teilen.“
Ihr Arm, den sie die ganze Zeit auf den Pfosten des Bettes gestützt hatte, rutschte weg.
„Wie meint Ihr das?“
„Ich meine, dass du meine Tochter bist.“
„Nein, das kann nicht sein! Ihr habt mich …“
Der Schatten erhob sich und trat ins Licht. Die Kerzen schienen ein Lächeln auf seine Lippen zu brennen. „Ich hatte keine andere Wahl, als dich zu deinem Platz zurückzuführen.“
„Meinem Platz?“
„Du weißt, dass Madame Sourice nicht deine Mutter ist?“
„Ja.“
„Du weißt, wer es in Wirklichkeit ist?“
„Madame Sourice hat mir mit zehn die Wahrheit erzählt. Aber da war sie bereits tot – ein Bär.“
„Ja, ich weiß.“
Einen Moment nistete sich etwas wie Wehmut in seinen Augen ein, doch gleich darauf war der Eindruck verflogen und sein Blick betrachtete sie ernst. „Wir hatten keine andere Wahl.“
„Ich verstehe immer noch nicht.“
„Man hätte nie die Tochter einer Hexe anerkannt, aber ich habe mir – und auch Marianne – geschworen, dass mein einziges Kind seinen Platz kennen und einnehmen wird. Du bist für dieses Leben geboren. Ich habe nie wieder geheiratet und ich wollte es auch nicht. Wozu auch? Ein Sohn hätte nur auf meinen Abtritt gelauert, genauso wie alle anderen Günstlinge an meinem Hof. Früher oder später hätten ihn böse Zungen verdorben. Du aber konntest außer Reichweiche der Verderbnis von Macht reifen. Mir blieb nichts anderes übrig, als dich zu heiraten. Es wird nicht mehr lange dauern und du wirst die Krone allein führen. Ich werde mich schon bald zurückziehen und wenn ich gestorben bin, kannst du dir zum Mann nehmen, wen du willst.“
„Aber wenn ich nicht will? Wenn ich diesen Platz nicht haben möchte?“
„Du hast ihn seit deiner Geburt besessen.“
~~*~~

Ende

"kein Mann ist so stark wie eine Frau, die schwach wird" (Hans Holt)
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Beitrag #2 |

RE: Geburtenschicksal - Teil 4/4
Huhu, da bin ich schon wieder!^^

Zitat:Die Hexe hatte nie Geld verlang
verlangt

Zitat:Sie kannte sein Gesicht von Gemälden, aus den Klatschblättern, die die neuesten Gerüchte von Hofe in die Stadt führten.
Es sind Gemälde in den Klatschblättern? O.O Das wage ich zu bezweifeln. Icon_wink Allerdings glaube ich, dass die Madam das Gesicht ihres Königs schon von den Münzen kennen müsste und ihn sicherlich schon bei einer Veranstaltung gesehen hat.
Die Szene im letzten "Kapitel" in der der König sich auf den Weg macht ist also auch schon 18 Jahre in der Zukunft ... deshalb auch die Aussage des Königs "ich weiß es ist schon lange her" (oder so Icon_wink) ... sie ist mir aufgefallen, aber ich konnte sie nicht richtig einordnen. Du solltest darüber nachdenken, ob du die 18 Jahre vielleicht schon da erwähnt. Ich frage mich gerade, ob er jetzt die Madam oder seine Tochter (dann zum schein Heiratet) O.O

Zitat:„Ja … Magie, nicht wahr?“
Woher wusste die Madam eigentlich das Magie, Magie heißt? Moment ... Magie wird wohl schon sprechen können. Bin heut wohl nicht so ganz auf der Höhe. Icon_wink

Zitat:„Hier lang, Majestät.“
Man mag es kaum glauben, aber das ist Umgangssprache.^^ "Hier entlang, ..."

Zitat:Die Gestalt wirbelte herum.
Wirklich so eine ruckartige, fast erschrockene Bewegung? Oder vielleicht doch lieber eine gemessenere, nachdenklichere Bewegung, die vielleicht ein wenig Nervosität/Angst ausdrückt? Das "wirbeln" erscheint mir einfach nicht ganz passend ... Icon_smile

Zitat:„Ich bin hier, um dir mitzuteilen, dass du die zukünftige Gemahlin des Königs wirst.“
Ich WUSSTE es! Mrgreen Aber ist doch auch irgendwo verständlich, dass sich ein so junges Mädchen einen so alten Knacker anlacht. Schließlich hatt er ja auch viel Geld nicht wahr? Icon_wink

Zitat:Sie merkte, wie sie sich bewegen, etwas tun musste.
Statt dem "wie" vielleicht auch ein "dass"?

Zitat:„Das brauchst du auch nicht. Sobald wir vermählt sind, wirst du verstehen.“ Als er lächelte, sagte ihr irgendetwas, dass dieses Lächeln ganz allein ihr galt. Sie wollte noch etwas hinzufügen, doch der König neigte leicht sein Haupt in ihre Richtung und schritt eilig an ihr vorüber. Woher ahnte sie nur, dass er vor ihren Fragen flüchtete?
Sie denkt vermutlich gar nicht daran, dass sie da noch ein Mitspracherecht haben könnte, oder? Schließlich ist das der König?^^

Zitat:„Charles. Nenn mich Charles.“
Das ist also der Name?

Zitat:„Ich habe meine Vertrauten. Sie werden bezeugen, dass diese Ehe rechtsgültig vor ihren Augen vollzogen wurde.“
OH MEIN GOTT! War das im Mittelalter echt so? Icon_shocked Vor Zeugen???

Eine interessante Idee! Wird man allerdings nicht herausfinden, dass sie ein Findelkind ist?
Sprachlich wieder eine gute Leistung Icon_smile inhaltlich hast du nun alle losen Fäden verknüpft und zu einem nachvollziehbaren Ende geführt. Besonders überraschend war es für mich am Ende nicht mehr ... aber von Spannung lebt deine Geschichte auch nicht sondern (für mich) vor allem von der Spannungsreichen Begnung zwischen dem König und der Hexe. Die Szenen zwischen den beiden haben mir dann auch richtig gut gefallen. Daher: gerne gelesen!^^

Liebe Grüße vom Wanderer

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Beitrag #3 |

RE: Geburtenschicksal - Teil 4/4
hallo wanderer=),

Zitat:Es sind Gemälde in den Klatschblättern? O.O Das wage ich zu bezweifeln. Allerdings glaube ich, dass die Madam das Gesicht ihres Königs schon von den Münzen kennen müsste und ihn sicherlich schon bei einer Veranstaltung gesehen hat.
Die Szene im letzten "Kapitel" in der der König sich auf den Weg macht ist also auch schon 18 Jahre in der Zukunft ... deshalb auch die Aussage des Königs "ich weiß es ist schon lange her" (oder so ) ... sie ist mir aufgefallen, aber ich konnte sie nicht richtig einordnen. Du solltest darüber nachdenken, ob du die 18 Jahre vielleicht schon da erwähnt. Ich frage mich gerade, ob er jetzt die Madam oder seine Tochter (dann zum schein Heiratet) O.O
Ja, ich hab das in Bilder umgeändert - dass es derzeit schon Bilder in Klatschblättern gab, beweisen die Lästereien, Karikaturen etc. die man damals über Marie Antoinette verbreiten ließ - da gab es auch bereits kleine Bilder. Icon_smile

Zitat:Woher wusste die Madam eigentlich das Magie, Magie heißt? Moment ... Magie wird wohl schon sprechen können. Bin heut wohl nicht so ganz auf der Höhe.
*gg*

Zitat:Ich WUSSTE es! Aber ist doch auch irgendwo verständlich, dass sich ein so junges Mädchen einen so alten Knacker anlacht. Schließlich hatt er ja auch viel Geld nicht wahr?
nein, du hast GERRATEN!! Mrgreen
Eben nur richtig ...

Zitat:Sie denkt vermutlich gar nicht daran, dass sie da noch ein Mitspracherecht haben könnte, oder? Schließlich ist das der König?^^
Jepp, das dachte ich auch: Ich denke, vor Ehrfurcht, Fassungslosigkeit etc. wäre man im ersten Augenblick einfach baff.

Zitat:OH MEIN GOTT! War das im Mittelalter echt so? Vor Zeugen???
*lol* das wusstest du nicht? Sehr verbreitete Regel in französischen - aber auch anderen Königshäusern. Die Ehe wurde vor ausgesuchten Zeugen vollzogen, ansonsten wurde sie als nicht gültig betrachtet. Icon_smile
Ja - ich finde den GEdanken auch ... da denke ich nur: Die Armen Könige und Königinnen ^^

Zitat:Eine interessante Idee! Wird man allerdings nicht herausfinden, dass sie ein Findelkind ist?
tja, dass weß niemand Icon_smile

Zitat:Sprachlich wieder eine gute Leistung inhaltlich hast du nun alle losen Fäden verknüpft und zu einem nachvollziehbaren Ende geführt. Besonders überraschend war es für mich am Ende nicht mehr ... aber von Spannung lebt deine Geschichte auch nicht sondern (für mich) vor allem von der Spannungsreichen Begnung zwischen dem König und der Hexe. Die Szenen zwischen den beiden haben mir dann auch richtig gut gefallen. Daher: gerne gelesen!^^
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Da bleibt mir doch nichts anderes zu sagen: Danke fürs Mitlesen und Kommentieren - auch wenns nicht ganz uneigennützig war, was? Mrgreen
Nein, ich hab mich sehr gefreut Icon_smile

liebe grüße
bia

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Beitrag #4 |

RE: Geburtenschicksal - Teil 4/4
Hallo Bianca,

und los gehts mit dem letzten Teil.

Zitat:Zwischen einem Akaziengesäumten Weg lag ein kleines Haus in der Mulde zwischen zwei Hügeln.

akaziengesäumten

Zitat:Sie kannte sein Gesicht von Bildern aus den Klatschblättern, die die neuesten Gerüchte von Hofe in die Stadt führten.

In was für einer Zeit befinden wir uns denn? Ich dachte die ganze Zeit, ich würde etwas historiesches lesen. Aber hat es damals schon Klatschblätter gegeben? Oder auch die Seidenmaleri von Madame Sourice? Zeitungen oder sowas gab es bestimmt, vielleicht ist "Klatschblätter" nicht so ganz das richtige Wort und klingt für mich einfach zu "modern".

Zitat:„Ich bin hier, um dir mitzuteilen, dass du die zukünftige Gemahlin des Königs wirst.“

Weiß er, dass sie seine Tochter ist? Wäre ja möglich, dass er gar nicht mitbekommen hat, dass Marianne sie abgegeben hat.

Zitat:Die Zeremonie ihrer Krönung war letztendlich von einer Sinfonie aus Jubelschreien und Klatschen beendet wurden, man pries ihre Schönheit,

worden, oder?

Zitat:„Ein Vater sollte nicht mit seiner Tochter das Bett teilen.“

Aha, er weiß es also doch. Icon_smile

Zitat:„Madame Sourice hat mir mit zehn die Wahrheit erzählt. Aber da war sie bereits tot – ein Bär.“

Wurden Mariannes Eltern nicht auch von einem Bär getötet? Nettes Detail. Übrigens: "mit zehn" hört sich seltsam an. Vielleicht: "Als ich zehn Jahre alt war", oder so.

Sehr spannender letzter Teil. Ich war sehr entsetzt darüber, dass er plötzlich seine Tochter geheiratet hat und dachte schon er würde gar nicht wissen, wer sie ist. Wäre sehr entsetzend gewesen, wenn er das erst nach der Hochzeitsnacht rausgefunden hätte. Aber ich glaube, das wäre dann eine völlig andere Geschichte geworden. Icon_smile

Aber so muss ich sagen, verhält er sich sehr anständig, bringt sie zu ihrem Platz im Leben, den sie schon immer hatte. Ich glaube Marianne wäre froh zu sehen, dass ihre Magie nun Königin ist. Ich fände es aber auch spannend zu sehen, wie sie nun mit der Wahrheit umgeht, wie es ist, so zu tun müssen, als wäre mit Vater verheiratet. Aber nagut. So ist das Ende auch in Ordnung.Icon_smile
Insgesamt hat es mir vom Stil her auch gut gefallen, du schreibst schön locker, ohne dabei zu locker oder zu schwülstig zu werden.

Hat mir gut gefallen und hat mir Spaß gemacht zu lesen.

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #5 |

RE: Geburtenschicksal - Teil 4/4
Hallo Lady,
Zitat:In was für einer Zeit befinden wir uns denn? Ich dachte die ganze Zeit, ich würde etwas historiesches lesen. Aber hat es damals schon Klatschblätter gegeben? Oder auch die Seidenmaleri von Madame Sourice? Zeitungen oder sowas gab es bestimmt, vielleicht ist "Klatschblätter" nicht so ganz das richtige Wort und klingt für mich einfach zu "modern".
Ja, ich verstehe, was du meinst. Klatschblätter ist ein recht modernes Wort, das es vielleicht noch nicht damals gab, aber auf jeden Fall das, was es bezeichnete. Es gab bereits damals solche vom "Pöbel" verbreitete Blätter - im Fall von Marie Antoinette zum Beispiel wurde damit per KLatsch und Bildchen über sie eine Rebellion angezettelt. Hm, mir fällt allerdings nicht ein, wie ich das Wort anders umschrieben könnte.

Zitat:Wurden Mariannes Eltern nicht auch von einem Bär getötet? Nettes Detail. Übrigens: "mit zehn" hört sich seltsam an. Vielleicht: "Als ich zehn Jahre alt war", oder so.
Icon_smile

Zitat:Sehr spannender letzter Teil. Ich war sehr entsetzt darüber, dass er plötzlich seine Tochter geheiratet hat und dachte schon er würde gar nicht wissen, wer sie ist. Wäre sehr entsetzend gewesen, wenn er das erst nach der Hochzeitsnacht rausgefunden hätte. Aber ich glaube, das wäre dann eine völlig andere Geschichte geworden. Icon_smile
Mrgreen ja, stimmt - aber den Weg wollte ich nicht einschlagen. ^^
Zitat:Aber so muss ich sagen, verhält er sich sehr anständig, bringt sie zu ihrem Platz im Leben, den sie schon immer hatte. Ich glaube Marianne wäre froh zu sehen, dass ihre Magie nun Königin ist. Ich fände es aber auch spannend zu sehen, wie sie nun mit der Wahrheit umgeht, wie es ist, so zu tun müssen, als wäre mit Vater verheiratet. Aber nagut. So ist das Ende auch in Ordnung.Icon_smile
Insgesamt hat es mir vom Stil her auch gut gefallen, du schreibst schön locker, ohne dabei zu locker oder zu schwülstig zu werden.

Hat mir gut gefallen und hat mir Spaß gemacht zu lesen.
Icon_jump Es freut mich wirklich, dass dir Inhalt und Stil gefallen hat. Vielen Dank für Korrektur und deine Meinung, über die ich mich sehr gefreut habe - auch wenn meine Antworten (ich muss mich noch mal entschuldigen) zu spät ausgefallen sind.

LIebe Grüße
Bia

"kein Mann ist so stark wie eine Frau, die schwach wird" (Hans Holt)
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Beitrag #6 |

RE: Geburtenschicksal - Teil 4/4
Und auf zum Finale. Icon_wink

Anmerkungen:
Zitat:Das Schellen einer Glocke im unteren Stockwerk
Mal so unter uns: In welchem Jahr befinden wir uns eigentlich? Ich nahm an (wegen Hexe und so), dass wir uns irgendwo im dunkelblühenden Mittelater befinden würden?

Zitat:sonst hätte sie ihr nicht das Leben ihrer Tochter anvertraut. Die gute, kleine Magie. Sie hatte nie Schwierigkeiten mit ihr gehabt.
Der markierte Satz klingt eher wie ein Gedanke von Madame.
Empfehlung:
sonst hätte sie ihr nicht das Leben ihrer Tochter anvertraut.
Die gute, kleine Magie.
Sie hatte nie Schwierigkeiten mit ihr gehabt.



Zitat:Madame Sourice stellte den Pinsel in das Töpfchen mit Wasser, als sie eine Stimme vernahm und gleich darauf ihren Namen. „Madame Sourice?“
Das war ihre Magd.
Beim ersten 'Madame' ist es noch klar, wenn man ein 'sie' verwenden würde. Und ich denke, die Magd würde sie nur mit 'Madame' anreden, ansonsten müsste man sich fragen, wieviele Madames dort wohnen. Vorschlag für diese Textstelle:
Sie stellte den Pinsel in das Töpfchen mit Wasser, als sie eine Stimme vernahm und gleich darauf ihren Namen.
„Madame?“
Das war ihre Magd.


Zitat:„Ich will mit ihr reden – allein.“
Magie? „Ich werde sie rufen lassen. Wenn Majestät belieben, könnt Ihr im Salon auf sie warten.“ Sie vollführte einen Schwung ihres Arms zu seiner Linken. Der König musterte den Rundgang zu dem kleinen Raum einen kurzen Moment, dann nickte er.
„Keindra?“ Madame Sourice sah sich nach ihrer Magd um und fand sie immer noch neben der Türe stehend. „Hol meine Tochter.“ Und mit einer weiteren Verbeugung an den König gewand, fügte sie hinzu: „Hier entlang, Majestät.“
Hm, rein vom Format liest es sich ungünstig. Die Textstellen/der Dialog ist gut herausgearbeitet, wird aber durch die Aneinanderreihung seiner Wirkung beraubt. Der Hausmeister empfiehlt:

„Ich will mit ihr reden – allein.“
Magie?
„Ich werde sie rufen lassen. Wenn Majestät belieben, könnt Ihr im Salon auf sie warten.“ Sie vollführte einen Schwung ihres Arms zu seiner Linken. Der König musterte den Rundgang zu dem kleinen Raum einen kurzen Moment, dann nickte er.
„Keindra?“ Madame Sourice sah sich nach ihrer Magd um und fand sie immer noch neben der Türe stehend. „Hol meine Tochter.“
Und mit einer weiteren Verbeugung an den König gewand, fügte sie hinzu: „Hier entlang, Majestät.“


Zitat:Der König.
Nicht eher so?
Der König!
oder, falls es sich um Gedanken handelt (?):
Der König!

Zitat:Magie schüttelte kurz den Kopf.
Hier fällt mir auf (besonders, nachdem ich die vorherigen Kapitel nochmal gelesen habe), dass Du ein glühender Fan von 'kurz' bist. Mrgreen Im Ernst, da kannste eventuell einige 'wegrationalisieren'. Icon_wink

OKay, insgesamt gesehen sind da (was die Dialoge angeht) noch Handlungsbedarf. Hier zum Beispiel:
Zitat:verflogen und sein Blick betrachtete sie ernst. „Wir hatten keine andere Wahl.“ „Ich verstehe immer noch nicht.“
Da solltest Du nochmal alle vier Kapitel absuchen, wo sich was wie verdreht hat. Wörtliche Reden zweier Personen in einer Zeile lesen sich nicht so gut, meiner Meinung nach.

So, mal zum ernsten Teil.
Du holst weit aus, erzählst die Vorgeschichte der Eltern und widmest Dich dann (in rasantem Galopp, wie ich finde) der Zukunft. Ich weiß jetzt nicht, wo Dein eigentlicher Schwerpunkt lag: auf den Eltern oder Magie?
Okay, Charles als König wird erst im letzten Kapitel benannt. Marianne ist dagegen schon verstorben - dafür, dass er ihr immer gehorchen musste, hat er nun wenigstens seine Tochter da, wo er sie haben will. (Oder: sie seiner Meinung nach auch hingehört.) Zudem finde ich es makaber, dass Marianne (wie ihre Eltern auch) einem Bären zum Opfer fällt. Und das als Hexe?
Zudem bin ich etwas unschlüssig, in welcher Zeit das Ganze angesiedelt sein soll. Also, nichts gegen Klatschblätter oder so. Aber für das Mittelalter nicht wirklich passend. Da habe ich überlegt, ob es eher das 18./19. Jahrhundert sein könnte.
Zu Magie: Sie wirkt - obschon die Gedanken sie plastisch werden lassen - blasser als Charles. Eigentlich blasser als Madame, der Du die Eigenschaften des Malens mit auf den Weg geben hast. Daher die Frage: Wo lag Dein Schwerpunkt?

Also, es liest sich wirklich flüssig, ohne große Holpersteine. Bei den Dialogen denke ich (nun), dass dies während des Kopieren/einfügens passiert sein könnte. Falls Du das korrigierst, liest es sich noch eine Spur besser. Insgesamt gesehen klingt die Geschichte rund, mit einem passenden Ende. Allerdings bin ich mir unsicher, was ich davon halten soll, dass Du den Eltern (ja, ich weiß. Hab ich schon gesagt. Icon_wink )soviel Raum zum Entfalten gegeben hast - und Maggie nicht.
(Und das dritte Kapitel sticht da meiner Meinung nach sehr raus, da es eigentlich verbindend sein sollte, aber dort ist ein zu großer Bruch drin. Ich habe den ersten Teil des 3. Kapitels denn auch eher als Ausklang des zweiten - und das Ende als Beginn des 4. Kapitels verstanden.)

So, genug gemeckert. Alles nur Anregungen. Icon_wink
Guten Rutsch ins neue Jahr.

LGD.


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Beitrag #7 |

RE: Geburtenschicksal - Teil 4/4
Und ein letztes Mal: hey dread ^^,

Zitat:Zitat:Das Schellen einer Glocke im unteren Stockwerk

Mal so unter uns: In welchem Jahr befinden wir uns eigentlich? Ich nahm an (wegen Hexe und so), dass wir uns irgendwo im dunkelblühenden Mittelater befinden würden?
Naja, eigentich so im 17. Jahrhundert. Ich dachte eigentlich, da gäbe es schon Glocken vor der Tür, die man schellen/bimmeln kann Icon_smile

Zitat:Zitat:Madame Sourice stellte den Pinsel in das Töpfchen mit Wasser, als sie eine Stimme vernahm und gleich darauf ihren Namen. „Madame Sourice?“
Das war ihre Magd.

Beim ersten 'Madame' ist es noch klar, wenn man ein 'sie' verwenden würde. Und ich denke, die Magd würde sie nur mit 'Madame' anreden, ansonsten müsste man sich fragen, wieviele Madames dort wohnen. Vorschlag für diese Textstelle:
Sie stellte den Pinsel in das Töpfchen mit Wasser, als sie eine Stimme vernahm und gleich darauf ihren Namen.
„Madame?“
Das war ihre Magd.
*g* den Satz von dir musste ich mir mehrmals durchlesen, bis ich verstanden hatte, was du mir sagen wolltest Icon_wink Aber jetzt versteh ich dich. Das Sourice in der Anrede streich ich dann jetzt mal gleich. ^^

Zitat:Magie schüttelte kurz den Kopf.

Hier fällt mir auf (besonders, nachdem ich die vorherigen Kapitel nochmal gelesen habe), dass Du ein glühender Fan von 'kurz' bist. Mrgreen Im Ernst, da kannste eventuell einige 'wegrationalisieren'. Icon_wink
*lol* oki, das hier hab ich dann mal gleich wegrationalisiert Icon_smile

Zitat:OKay, insgesamt gesehen sind da (was die Dialoge angeht) noch Handlungsbedarf. Hier zum Beispiel:

Zitat:verflogen und sein Blick betrachtete sie ernst. „Wir hatten keine andere Wahl.“ „Ich verstehe immer noch nicht.“

Da solltest Du nochmal alle vier Kapitel absuchen, wo sich was wie verdreht hat. Wörtliche Reden zweier Personen in einer Zeile lesen sich nicht so gut, meiner Meinung nach.
upsi, ja die wörtlichen reden von zwei Personen nebeneinander sind auch nie Absicht. ich mach nur während des Schreibens überhaupt keine Absätze und später überseh ich dann immer mal wieder in Dialogen stellen, wo einer hinkommt Icon_smile

Zitat:So, mal zum ernsten Teil.
Du holst weit aus, erzählst die Vorgeschichte der Eltern und widmest Dich dann (in rasantem Galopp, wie ich finde) der Zukunft. Ich weiß jetzt nicht, wo Dein eigentlicher Schwerpunkt lag: auf den Eltern oder Magie?
Eigentlich gleichermaßen. Ich hatte eigentlich nicht vor, auf irgendeiner Seite einen Schwerpunkt zu legen. Das überlasse ich dem Leser - wem er sich eben mehr zuwendet. Icon_smile

Zitat:Zudem finde ich es makaber, dass Marianne (wie ihre Eltern auch) einem Bären zum Opfer fällt. Und das als Hexe?
*lach* makaber ist für mich immer ein Wort, dass mehr ins Negative rutscht Icon_wink Ich finde, gerade weil sie eine Hexe ist, passte es gut. Ich wollte sie nicht an langweiliger Altersschwäche, einem Herzinfakt etc. sterben lassen - es sollte etwas besonderes sein, einen Tod, mit dem sie selbst eine persönliche Verbindung hat, so hat sie beinahe noch etwas Macht über ihren Tod - ich wollte, dass er irgendwie wie eine Bestimmung ihres Geschlechts ist. Außerdem - ich finde es immer ein wenig "magisch", wenn man weiß, was einen töten wird und hier sollte die Hexe die GEwissheit haben, dass es ihr Schicksal (kleine Verbindung zum Titel) ist, durch einen Bären zu sterben. ich stelle mir dabei immer eine frau vor, die ihren feind nicht tötet, sondern für ihn bereit ist. soviel dazu Icon_wink

Zitat:Zudem bin ich etwas unschlüssig, in welcher Zeit das Ganze angesiedelt sein soll. Also, nichts gegen Klatschblätter oder so. Aber für das Mittelalter nicht wirklich passend. Da habe ich überlegt, ob es eher das 18./19. Jahrhundert sein könnte.
jepp, ende des 17. jahrhunderts Icon_smile

Zitat:Zu Magie: Sie wirkt - obschon die Gedanken sie plastisch werden lassen - blasser als Charles. Eigentlich blasser als Madame, der Du die Eigenschaften des Malens mit auf den Weg geben hast. Daher die Frage: Wo lag Dein Schwerpunkt?
Hm, wie gesagt eigentlich hatte ich nicht wirklichen einen Schwerpunkt. Aber jetzt, wenn ich was länger darüber nachdenke, habe ich mich wohl doch mehr auf ihre Eltern konzentriert. Magie war vielleicht nur das Mittel, um zu zeigen, dass sie ihrem Schicksal nicht entgehen kann.

Zitat:Also, es liest sich wirklich flüssig, ohne große Holpersteine. Bei den Dialogen denke ich (nun), dass dies während des Kopieren/einfügens passiert sein könnte. Falls Du das korrigierst, liest es sich noch eine Spur besser. Insgesamt gesehen klingt die Geschichte rund, mit einem passenden Ende. Allerdings bin ich mir unsicher, was ich davon halten soll, dass Du den Eltern (ja, ich weiß. Hab ich schon gesagt. Icon_wink )soviel Raum zum Entfalten gegeben hast - und Maggie nicht.
Icon_smile ja, bei den Dialogen schau ich noch einmal drüber, da entwischen mir immer ein paar Absätze. hm und das mit maggie - ich weiß schon, was du meinst. man kann sie nicht so richtig fassen. aber im nachhinein war sie vielleicht wirklich nur eine nebenfigur, die ich eben mal auf ihren ursprünglichen platz verschoben habe ^^

Zitat:So, genug gemeckert. Alles nur Anregungen. Icon_wink
Guten Rutsch ins neue Jahr.
*lach* du darfst ja meckern Mrgreen Anregungen oben hab ich auch wieder übernommen Icon_smile
und auch wenns etwas zu spät ist: hoffe, du bist auch gut ins neue jahr gekommen - meines begann an silvester mit einer zerstörung meiner brille *schulterzuck* kein gutes omen, aber was solls Mrgreen

Abschließend ein dickes dankeschön fürs durchlesen und kommentieren Icon_smile

liebe grüße
bia

"kein Mann ist so stark wie eine Frau, die schwach wird" (Hans Holt)
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Beitrag #8 |

RE: Geburtenschicksal - Teil 4/4
Nachdem ich gestern eine nette Geburtstagsfete bei meinem Großvater hatte, widme ich nun endlich dem letzten Teil. (Ich hatte eigentlich gedacht, ich schaffe die alle in einem Rutsch. Aber wenn man schon mal denkt, ne? Icon_wink )
Anyway, Part 4 - I am excited.

Zitat:Die Malerei hatte ihre Anfänge mit Magie gefunden.
-- Hier hatte ich wirklich gedacht, die Malerei hätte etwas mit Magie zu tun. Also der mystischen Kraft - kommt davon, wenn das Kind so komisch heißt. Mrgreen
Aber egal, da du das Tuch so beschreibst, und dann hier noch einführst, dass das Mädchen etwas damit zu tun hat, würde mich der Hinterrund schon mehr interessieren. Warum hat Madam erst dann mit Malen angefangen? Ist Magie vielleicht magisch? Wo fand die Frau eigentlich die Zeit fürs Malen, denn mal ehrlich, wenn man sich plötzlich um ein kleines Kind kümmern muss, stell ich mir das schon recht anstregend und Zeit raubend vor. Icon_confused

Zitat:Achtzehn Jahre waren vergangen. Aber sie hatte ihre Entscheidung nie bereut.
-- Hm, achtzehn ist ganz schön viel, oder? Dann wäre Magie jetzt locker über zwanzig, da sie ja schon als Kleinkind bei Madam abgegeben worden ist.

Zitat:Die Hexe hatte nie Geld verlangt, nicht einmal für ihr Schweigen. Dabei lastete auf Madame Sourice ein Konto von kleineren und größeren Sünden, Verbrechen gegen die Moral der Kirche und die des Staates. Spielsucht, Völlerei und Unzucht waren nur einige davon. Und trotzdem ruhte ein herzensguter Kern in ihr.
-- Die ersten Sätze erwähnen nur noch einmal, was du dem LEser bereits im dritten Teil erzählt hast. Der letzte Satz springt dann plötzlich von Madam zu einem allwissenden Erzähler, denn Madam wird ja von sich selbst nicht denken, dass sie einen guten Kern hat. Icon_wink

Zitat:Marianne hatte auch das gewusst, sonst hätte sie ihr nicht das Leben ihrer Tochter anvertraut. Die gute, kleine Magie. Sie hatte nie Schwierigkeiten mit ihr gehabt.
-- Dann hat das Kind seine Mutter also nie vermisst? Dabei tat es mir so leid, als es zurückgelassen wurde.

Zitat:Das Schellen einer Glocke im unteren Stockwerk riss sie aus ihren Gedanken.
-- Muss man das untere Stockwerk erwähnen? Oben wird sie ja wohl kaum Glocken haben, oder?

Zitat:Sie rutschte ihren Stuhl nach hinten und stand auf. In wenigen Schritten hatte sie die Tür erreicht und aufgerissen. Eilig ging sie den Gang entlang, schritt um eine Biegung und betrat die erste Stufe der Wendeltreppe, die zum Eingangsbereich herabführte, als sie ihren Besucher bemerkte und erstarrte.
-- Dann hat die Magd sie also gerufen? Das kam nicht so raus.

Zitat:Reiß dich zusammen, das ist deine Gelegenheit.
-- Für meinen Geschmack ein viel zu klarer Gedanke für eine Frau, die viel zu erstaunt und aus der Fassung geworfen sein müsste. Eine Gelegenheit für was, frage ich mich zudem? Will sie sich an den alternden König heran machen?

Zitat:Sie kannte sein Gesicht von Bildern aus den Klatschblättern, die die neuesten Gerüchte von Hofe in die Stadt führten.
-- Da der Buchdruck erst sehr spät und dann auch noch eher für andere Dinge als für Klatschpresse verwendet worden ist - einfach weil es preislich viel zu teuer war, würde auch ich hier davon abraten und eher zur Münze tendieren. Vielleicht hat sie ihn auch mal bei einer Bekanntgabe gesehen oder einer Festlichkeit?

Zitat:Ihr Atem stockte. Sie schien seinem schmalen Gesicht so nahe.
-- Da hier ich hier einen respektvollen Abstand vor Augen hatte, verwirrt mich diese Aussage. Wenn sie ihm, also seiner Person nahe wäre, okay, aber seinem Gesicht?

Zitat:Der König.
Magie schüttelte den Kopf. Sie hatte bereits vor Minuten beschlossen, dass es sich um einen Irrtum handeln musste.
-- Den ersten Satz würde ich kursiv setzen, da es ja Magies Gedanke ist.
Was tut sie übrigens in der Zeit? Du schreibst, dass sie bereits vor Minuten beschlossen hat, sagst aber nicht, warum sie den König warten lässt. Macht sie sich zurecht? Zieht sie sich um? Sowas würde mich interessieren, wenn du da so einen langen Zeitraum nennst, obwohl die wichtigste Person des Landes auf sie wartet.

Zitat:Kein Verbrechen, das so schwerwiegend gewesen wäre, das Gericht in ihr Haus zu holen, keine auffälligen Begebenheiten.
-- Ein mehr als unrealistischer Gedanke, würden doch die Wachen sie eher zum König bringen als umgekehrt. Icon_wink

Zitat:Was dann? Denk nach!

-- Auch hier wieder kursiv.

Zitat:Doch ehe sie dazu kam, stand sie bereits vor dem runden Durchlass und starrte auf den Rücken des Königs. Madame Sourice hatte sie an der Wendeltreppe allein zurückgelassen, mit der Ausrede, man wünsche sie unter vier Augen zu sprechen.
-- Da der König das wirklich verlangt hat, ist es keine Ausrede. Icon_wink

Zitat: Immerhin wirkte das Zimmer beruhigend. Die vertraute Umgebung – die Regale mit den alten Bänden, das Sekretär vor dem Fenster, die blutroten Vorhänge, der Teppich – die kleinen Details, die nur ein geübtes Auge erkennen konnte, gaben ihr neuen Mut.
-- Die Beschreibung finde ich an dieser Stelle etwas unpassend, ebenso wie den Blutroten Vorhang. Etwas mit Blut zu vergleichen ist ja eher negativ besetzt. Ein Kind aus behütetem HAuse würde das wohl eher nicht tun.

Zitat: Mit einem letzten Atemzug betrat sie den Raum.

-- Dann hält sie von jetzt an die Luft an? Mrgreen

Zitat:Sein Kopfschütteln ließ sie abbrechen. „Das sollte es auch, denn du wirst bei der Trauung an meiner Seite stehen.“
-- Mrgreen

Zitat:„Was? “

-- Da sie gut erzogen ist, sollte hier wohl "Wie bitte?" stehen und nicht das umgangsprachliche "was?"
Danke übrigens, ich bin gerade nochmal meinen Roman durchgegangen, um diese furchtbaren "was?" herauszuändern. Icon_smile

Zitat:„Das kann nicht sein!“

-- Jetzt beschwert sie sich auch noch. Icon_aufsmaul Mrgreen

Zitat:In ihren Füßen breitete sich ein Kribbeln aus.

-- Sie ist geschockt, entsetzt, verwirrt. Hm, was hat das mit ihren Füßen zu tun? Ich frage nur, weil diese beiden Dinge völlig ohne Zusammenhang zu sein scheinen. Wenn ihre Beine wegknicken würden, sie sich durch Haar fährt, ihre Hände wringt, whatever, das würde ich verstehen, aber kribbelnde Füße? Sehr merkwürdig.

Zitat:Sie merkte, wie sie sich bewegen, etwas tun musste. Langsam schritt sie zu den Sesseln an der Wand und ließ sich auf einen darauf nieder.
-- Hier hätte ich mir mehr Energie gewünscht. Sie ist ja noch in der Phase der Ablehnung. Da hätte ich mir vorgestellt, wie sie hin und her rennt und nicht langsam irgendwo hin geht. Langsam und Schreiten sind für mich auch eins, weshalb das Adverb eigentlich auch weg kann.

Zitat:Vertrauter Geruch nach altem Tabak und Parfum stieg in ihre Nase. „Ich verstehe das nicht. Warum ich?“ Von ihrem neuen Platz aus konnte sie den König genauer betrachten. Ein Lächeln zog sich über seine Mundwinkel, aber sie erkannte keinerlei Freude darin. Etwas war seltsam an der ganzen Geschichte – sie war unwirklich.
-- Naja, ein bisschen wird er sich doch wohl aber schon freuen, endlich seine Tochter zu sehen und bei sich zu haben, oder?

Zitat:„Ich brauche eine junge Frau, noch dazu eine, die schön genug ist, um an meiner Seite in den Augen eines ganzen Landes zu bestehen … Nebenbei wird das die Antwort sein, die du jedem auf diese Frage gibst.“
-- ?? Wer sollte sie denn danach fragen? Der Hofstaat? Ihre Dienstmädchen?
Wohl kaum.

Zitat:„Ich verstehe noch immer nicht.“
„Das brauchst du auch nicht. Sobald wir vermählt sind, wirst du verstehen.“
-- Ich verstehe nicht, warum er sie nicht schon jetzt einweiht. Icon_confused

Zitat:Es hatte eine Weile gedauert, ehe das Gerede über die plötzlich aufgetauchte Braut verstummt war.

-- Wie viel Zeit ist denn vergangen?

Zitat:Mittlerweile erschien ihr Name weniger oft in den Klatschblättern, weniger Blicke trafen sie und wenn, dann nur aus respektvollem Abstand.
-- Hier wieder diese Klatschblätter. Warum nicht einfach nur Tratsch bei Hof? Der könig könnte ja irgendetwas zur Ablenkung gemacht haben.

Zitat:Wollte sie die Verantwortung eines Landes auf ihren Schultern tragen? Dem König, statt ihrem Herzen gehorchen? Was war mit ihren eigenen Plänen?
-- Was für Pläne hat sie denn gehabt? Das erwähnst du hier nicht. Normalerweise ist doch Heiraten und Kinder kriegen in diesen Kreisen üblich.

Zitat:Eine Hand band die letzte Schleife an ihrem Gewand zu. Sie hatte aufgehört zu zählen, wie viele Finger ihren Körper betasteten, Rüschen aufbauschten, Falten glätteten und das Haar zurechtzupften. Mit einem Mal waren die stummen Gestalten aus dem Zimmer verschwunden und ließen sie allein zurück.
-- Eben noch hast du geschrieben, dass sie noch das Kleid anhat von der Trauung, zumindest verstand ichd as so. Nun binden sie ihr ein Neues zu? Das Nachtgewand? Der Wechsel fehlt mir irgendwie.

Zitat:Allein.
Seufzend ließ sie sich auf das viel zu große Bett sinken und starrte auf den halbdurchsichtigen Stoff über ihren Beinen. Sie wusste nicht, was für einen Sinn es hatte, sie in unzählige Hüllen zu wickeln, wenn sie sie später wieder fallen lassen musste.
-- Auch hier, unzählige Hüllen, aber eigentlich soll doch jetzt die Hochzeitsnacht vollzogen werden, oder? Da war doch nur ein Gewand üblich. Mir fehlt auch, dass du gar nicht darauf eingehst, wie diese neue Welt, diese ständigen Menschen um sie herum auf sie wirken.

Zitat:Das Geräusch einer sich öffnenden Türe ließ sie aufschrecken. Mit klopfendem Herzen sah sie auf einen Schatten, der den Raum betreten hatte.
-- Warum hier die Aufregung? Mittlerweile müsste sie es gewohnt sein, dass da ständig Leute ein und aus gehen. Bedroht wird sie auch nicht, oder?

Zitat:„Wo sind die …“
„Die Ehe wird niemals vollzogen werden.“
„Was?“
„Ich habe meine Vertrauten. Sie werden bezeugen, dass diese Ehe rechtsgültig vor ihren Augen vollzogen wurde.“
-- Gerade, weil das Wort so selten ist, würd ich hier versuchen, die Dopplung zu umgehen.

Zitat:Die Stille zerrte an ihren ohnehin schon strapazierten Nerven. Es drängte sie plötzlich, aufzustehen und an seinen Schultern zu rütteln. War sie denn nicht gut genug? Weshalb diese Vermählung, wenn nicht aus dem Grund, einen Erben zu zeugen?
-- Ach plötzlich will sie? Erst nicht und nun soll der Erbe her. Mrgreen Typisch Frau. Nie kann man es ihnen Recht machen.

Zitat:„Ein Vater sollte nicht mit seiner Tochter das Bett teilen.“
Ihr Arm, den sie die ganze Zeit auf den Pfosten des Bettes gestützt hatte, rutschte weg.
„Wie meint Ihr das?“
-- Dafür, dass er gerade sowas gesagt hast, fällt mir ihre Antwort zu lasch aus. Also der wegrutschende Arm ist schonmal toll, aber dann ihre lahme Frage. Das muss doch feuriger gehen.

Zitat:„Madame Sourice hat mir mit zehn die Wahrheit erzählt. Aber da war sie bereits tot – ein Bär.“
„Ja, ich weiß.“
-- Wie die Eltern! O-o Vielleicht war diese Höhle nicht die beste Idee, von wegen Winterschlaf und so.

Zitat:Früher oder später hätten ihn böse Zungen verdorben. Du aber konntest außer Reichweiche der Verderbnis von Macht reifen.

-- Vielleicht einfach "ohne den schlechten Einfluss von Macht"

„Du hast ihn seit deiner Geburt besessen.“
-- Das Ende finde ich toll. Icon_smile Schlicht und doch mächtig. Was soll sie darauf schon erwiedern?

Damit hätten wir es also geschafft. Ich finde die Geschichte richtig gut, obowhl es an einigen Stellen kleinere Fehlerchen oder Stellen gibt, die ich etwas zu schwach oder nicht ganz nachvollziehbar finde. Es gibt aber auch schöne Stellen, Beschreibungen, die du innovativ und fesselnd gestaltet hast. Ich hätte mir gewünscht, dass die Liebesnacht mit Marianne ausgebaut worden wäre, da sie in meinen Augen das Besondere deiner Geschichte ausmacht.
Die Idee, dass der Köni g seine Tochter heiratet, finde ich sehr gut. Allerdings finde ich, dass ein geringerer Titel angebrachter gewesen wäre.
1. Ist er immer ohne Eskorte unterwegs und hat angeblich auch keine Feinde.
2. Hätte er aus Druck um Erben viel eher heiraten müssen und das Volk hätte ein uneheliches Kind auch anerkannt, da ja das Wort des Königs Gesetz ist.
Bei einem Fürsten hingegen, der noch Adel über sich hat, würden all diese Dinge dann wieder passen.

Liebe Grüße
Addi

PS: Den Titel finde ich auch nicht so toll. Hm, vielleicht wenn man es umstelllt. Das Schicksal der Geburt. Nee, klingt auch doof. Irgendwas mit BLut oder Erblinie, vielleicht. Icon_confused
Für andere Geschichte Titel zu finden, fällt mir immer so schwer.

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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RE: Geburtenschicksal - Teil 4/4
Zitat:Nachdem ich gestern eine nette Geburtstagsfete bei meinem Großvater hatte, widme ich nun endlich dem letzten Teil. (Ich hatte eigentlich gedacht, ich schaffe die alle in einem Rutsch. Aber wenn man schon mal denkt, ne? Icon_wink )
Anyway, Part 4 - I am excited.
Ich hoffe die Feier war schön Icon_wink

Zitat: Zitat:Die Malerei hatte ihre Anfänge mit Magie gefunden.

-- Hier hatte ich wirklich gedacht, die Malerei hätte etwas mit Magie zu tun. Also der mystischen Kraft - kommt davon, wenn das Kind so komisch heißt. Mrgreen
Aber egal, da du das Tuch so beschreibst, und dann hier noch einführst, dass das Mädchen etwas damit zu tun hat, würde mich der Hinterrund schon mehr interessieren. Warum hat Madam erst dann mit Malen angefangen? Ist Magie vielleicht magisch? Wo fand die Frau eigentlich die Zeit fürs Malen, denn mal ehrlich, wenn man sich plötzlich um ein kleines Kind kümmern muss, stell ich mir das schon recht anstregend und Zeit raubend vor. Icon_confused
Ach herrje, so viele Fragen über die ich mir keine Gedanken gemacht habe. Du kannst sie dir alle selber geben, ich kann dir höchstens sagen, dass Magie nicht magisch ist. Aber eine Frau hat auch schon etwas Zeit neben der ERziehung, zumal Madame sich nicht allein um Magie gekpmmert hat und die schon was älter ist Icon_wink

Zitat: Zitat: Mit einem letzten Atemzug betrat sie den Raum.


-- Dann hält sie von jetzt an die Luft an? Mrgreen
Mrgreen
Zitat: Zitat:„Was? “


-- Da sie gut erzogen ist, sollte hier wohl "Wie bitte?" stehen und nicht das umgangsprachliche "was?"
Danke übrigens, ich bin gerade nochmal meinen Roman durchgegangen, um diese furchtbaren "was?" herauszuändern. Icon_smile
In Entsetzung darf man schon mal was sagen *find* ^^
Zitat:„Du hast ihn seit deiner Geburt besessen.“
-- Das Ende finde ich toll. Icon_smile Schlicht und doch mächtig. Was soll sie darauf schon erwiedern?
Freut mich, dass dir der Abschlusssatz gefällt ^^

Zitat:Damit hätten wir es also geschafft. Ich finde die Geschichte richtig gut, obowhl es an einigen Stellen kleinere Fehlerchen oder Stellen gibt, die ich etwas zu schwach oder nicht ganz nachvollziehbar finde. Es gibt aber auch schöne Stellen, Beschreibungen, die du innovativ und fesselnd gestaltet hast. Ich hätte mir gewünscht, dass die Liebesnacht mit Marianne ausgebaut worden wäre, da sie in meinen Augen das Besondere deiner Geschichte ausmacht.
Die Idee, dass der Köni g seine Tochter heiratet, finde ich sehr gut. Allerdings finde ich, dass ein geringerer Titel angebrachter gewesen wäre.
1. Ist er immer ohne Eskorte unterwegs und hat angeblich auch keine Feinde.
2. Hätte er aus Druck um Erben viel eher heiraten müssen und das Volk hätte ein uneheliches Kind auch anerkannt, da ja das Wort des Königs Gesetz ist.
Bei einem Fürsten hingegen, der noch Adel über sich hat, würden all diese Dinge dann wieder passen.

Liebe Grüße
Addi

PS: Den Titel finde ich auch nicht so toll. Hm, vielleicht wenn man es umstelllt. Das Schicksal der Geburt. Nee, klingt auch doof. Irgendwas mit BLut oder Erblinie, vielleicht. Icon_confused
Für andere Geschichte Titel zu finden, fällt mir immer so schwer.
Hui, ich finds immer noch toll, dass du die geschichte gut findest Icon_smile Deine beiden Anmerkungen sind jedoch auch sehr berechtigt, ich werde noch darüber nachdenken, wie ich das Ganze verbessern kann, hier auch noch mal Danke für deine guten Anregungen und Verbesserungen.den Titel möchte ich jedoch so belassen. Nunja - ansonsten:

Danke für deine tolle Kommentarreihe und

liebe grüße
bia

"kein Mann ist so stark wie eine Frau, die schwach wird" (Hans Holt)
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