Es ist: 24-01-2021, 20:56
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sommerlicher Lesekreis (2009): Die Tochter des Fotografen
Beitrag #31 |

RE: sommerlicher Lesekreis: Die Tochter des Fotografen
Huhu!^^

Zitat:Mal ganz abgesehen davon, dass man ich da auch von alleine drauf gekommen bin, find das auch sehr "unter die Nase gerieben", so extrem den "allwissenden Erzähler" rausgekehrt. Aber nagut, das kommt ja nicht allzuoft vor.
Ich finde das kommt definitv zu oft vor ... ich empfinde das "damals war es so" auch als unter die Nase gerieben. Ich hoffe das stellt die Autoren noch ab. Icon_smile

Zitat:Hmm, ich bin gerade am Überlegen, ob überhaupt so konkret erwähnt wurde, dass er keinem von seiner Schwester erzählt hat.
Ich meine das mehrmals erwähnt wird, dass er Nora nicht von ihr erzählt ... er denkt sich ja sogar Lügen aus, um nicht von ihr erzählen zu müssen.^^

Zitat:So, ich hoffe den nächsten Abschnitt, diese Woche zuende zu lesen, damit es hier mal weiter geht. Icon_smile
Also setzen wir am Montag wieder normal ein? Gut, gut ... also am Wochenende wieder eine gemütliche Lesestunde mit der Tochter des Fotographen. Icon_smile

Liebe Grüße vom deinem Wanderer

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Beitrag #32 |

RE: sommerlicher Lesekreis: Die Tochter des Fotografen
Hi mein Wanderer,

ich hoffe du hattest ein gemütliches Lesewochenende mit ausreichend Tee.

10. Kapitel-Von Bienenstichen und Statistiken
Phoebe geht in die Vorschule und scheint ganz gut klar zu kommen. Caroline hingegen kommt mit den Bemerkungen der anderen nicht zurecht. Sie ist aber immer noch mit Doro befreundet und wohnt auch weiterhin bei ihr, obwohl Leo inzwischen verstorben ist. Caroline und Sandra haben inzwischen eine Organisation gegründet die „Gesellschaft zur Förderung von Menschen mit Downsyndrom“. Sie kämpfen mit einem Anwalt dafür, dass ihre Kinder an öffentlichen Schulen zugelassen werden. Das Schulamt aber nennt sie: „eine Bürde für intelligentere Kinder“. Weshalb ihr treffen mit den Behörden nicht erfolgversprechend verläuft.
Dafür verläuft das Treffen zwischen Al und Caroline besser. Wir erfahren, dass er sie regelmäßig besucht und ihr sogar schon zweimal einen Heiratsantrag gemacht hat, den sie jedoch jedes Mal ablehnte. Diesmal bringt er ihr wieder einen Brief von David mit, indem wie üblich Geld für Phoebe drin ist, welches Caroline für ihre Zukunft spart.
Al ist auch sehr nett zu Phoebe und bringt ihr ein Schmetterlingsnetz mit, indem sie sofort begeistert anfängt zu spielen. Dabei wird sie jedoch von einer Biene gestochen und zeigt eine allergische Reaktion, was -wie ich finde-, ihre Familienherkunft eindeutig zeigt.
Nachdem Phoebe im Krankenhaus gerade noch gerettet werden konnte, nimmt Caroline Als Heiratsantrag doch noch an. Vielleicht weil sie gemerkt hat, dass es dafür irgendwann zu spät sein könnte, genauso wie es für Phoebe beinah zu spät gewesen wäre.

11. Kapitel-Von verschwindenden Fotografien und Stränden
Norah gehört inzwischen das Reisebüro. Weshalb sie oft unterwegs ist und sich David und Paul ein bisschen vernachlässigt zu fühlen scheinen. Sie und David scheinen sich nicht mehr viel zu sagen zu haben. Selbst ihr gemeinsamer Urlaub in Aruba ändert daran nichts. David versteht sich mit Paul ganz gut, drängt ihn jedoch zu sehr Sport zu machen, akzeptiert seine Musik aber nicht.
Im Urlaub begegnen die Henrys Howard, von dem Norah sofort fasziniert ist und David ebenso, wenn auch auch auf andere Weise.
Norah hat mit Howard eine Affäre, selbst als sie herausfindet, dass dieser nicht in Scheidung lebt.

12. Kapitel-Vom Geheimnis der Musik und der Fotografie
David kommt zu spät zu Pauls Konzert und es wird deutlich, dass er von Norah Affäre weiß. Nach der Schulaufführung läuft Paul von zu Hause weg und will zu einer Party. Doch David fängt ihn vorher ab und es wird klar, dass auch Paul von der Affäre seiner Mutter weiß. Ich finde hier wirkt Paul wie ein typischer, rebellischer Teenager.
Am Ende des Kapitels wird für mich auch so richtig deutlich, wie sehr David von seinen Fotos fasziniert ist und Paul vom Gitarrespielen.
In diesem Kapitel bekommen wir auch gezeigt, wie David zum ersten Mal einen Brief an Caroline und Phoebe schreibt.

13. Kapitel-Von Zuggleisen, kaltem Geld und verstreuten Fotos
Hier bekommen wir zum dritten Mal erklärt, wie Norahs Affäre rauskam, diesmal aus Pauls Perspektive. Ich finde allmählich reicht das dann aber auch. Es ist zwar irgendwie interessant zu erfahren, wie sich jeder in dieser Situation gefühlt hat, aber es bleibt ja auch immer wieder die gleiche Geschichte.
Paul und sein Freund Duke rauchen einen Joint und benehmen sich für mich wieder wie typische Jugendliche. Beide wollen unbedingt ihren Mut beweisen, sich ausprobieren, was auch die Szene auf den Bahngleisen am Anfang des Kapitels deutlich macht.
Hier denkt Paul auch zum ersten Mal an seine Schwester und gibt sich vielleicht ein klein wenig die Schuld an ihrem Tod. Zumindest kam mir das so vor.
Dann geht Paul an Davids Kühlschrank und wir erfahren, dass er schon lange von dem Geldumschlag weiß, der dort für Caroline und Phoebe gelagert wird.
Pauls „Freunde“ tauchen auf, rauchen und werfen Davids Fotos durcheinander, während Paul in die Dunkelkammer flüchtet. Als er am nächsten Morgen seinem Vater beim Aufräumen helfen soll, behauptet er, dass dieser nur nach einem Grund gesucht hätte, ihm das Gitarrespielen zu verbieten.
Ich finde hier wird Pauls Zwiespalt sehr deutlich. Auf der einen Seite möchte er schon mit seinem Vater Zusammensein, seinen Geschichten von früher zuhören und sich von der Fotografie faszinieren lassen. Auf der anderen Seite hat er Angst, dass dieser ihm aber wieder von seiner Musik abraten will.
Außerdem finde ich, dass in diesem Abschnitt die Unterschiede zwischen Phoebe und Paul sehr deutlich werden. Caroline muss dafür kämpfen, dass Phoebe zur Schule gehen darf, Paul hingegen hat alle Möglichkeiten sein Leben zu leben.
Insgesamt find ich es aber recht schade, dass dieser Abschnitt so wenig von Caroline und Phoebe berichtet. Ich mag es zu lesen, wie sie sich um Phoebe sorgt und wie diese ihm Leben zurechtkommt. Aber gerade David scheint mir viel zu sehr von seiner Fotografie und Knochen besessen zu sein, Norah ist mir etwas zu depressiv und Paul ist zu sehr der typische Jugendliche. Ich finde da hätte hier viel mehr zwischen den Henrys und Caroline gewechselt werden können. Außerdem find ich den zeitsprung riesig. Phoebe wird gerade erst eingeschult und Paul ist schon viel älter.

Trotzdem bin ich echt gespannt, wie das mit diesen Familien noch weitergeht. Ob Caroline oder Phoebe einem von ihnen noch begegnen?

Liebe Grüße,
Lady

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Beitrag #33 |

RE: sommerlicher Lesekreis: Die Tochter des Fotografen
Huhu meine Lady!

Was lange währt wird endlich gut? *lacht*
Man, man ist der letzte Post schon lange her. Aber uns ist ja auch ein ganzer Lesekreis dazwischen gekommen. (Und mein Studium Icon_wink)
Aber ich hatte letztens dann wirklich ein sehr gemütlichen Lesemoment. Es war die erste Frühlingsonne, nach dem langen Winter ... und ich hab mich kurzerhand in den Wald gesetzt und hab auf einem Baum gelesen. Icon_smile

10. Kapitel - Von Bienenstichen und Statistiken

Ich fand das war ein ganz schönes Kapitel. Wir efahren, wie Phoebe sich in der Gesellschaft von anderen Kindern macht ... und uns wird dabei mal wieder vor Augen geführt, wie falsch sich David entschieden hat. Vor allem auch, wenn man betrachtet, was für Auswirkungen seine Entscheidung auf seine Ehe hat.
Und ich glaube, dass ihre Chancen bei den Schulen so schlecht gar nicht stehen. Klar, die Schulbehörde war absolut dagegen, aber was die Klage bringen wird, wird sich noch zeigen. *ggg* Ich sehe nämlich, ebenso wieder Anwalt, durchaus Erfolgsaussichten. Aber wir erfahren bestimmt noch wie es weiter geht. Zum Bienenstich: ja, da wird die Herkunft von Phoebe mehr als deutlich ... und so einen Bienenstich ist für ein Kind,
das sowieso asthmatisch veranlagt ist.
Wieder bekommen wir vorgeführt, wie dei Gesellschaft in dieser Zeit zu Kindern mit Downsyndrom stehen ... die Schwester will Caroline von Phoebe "erlösen". Icon_slash
Ich war seltsamerweise überzeugt, dass Caroline sich vertut, dass Al ihr gar keinen Heiratsantrag mehr machen wollte, sondern ihr von einer Affäre oder berichten wollte oder so ... ich glaube ich quäle meine Cahrs einfach zu gern. Icon_wink Na ja, später zeigt sich ja dann, dass ich unrecht habe.

11. Kapitel-Von verschwindenden Fotografien und Stränden
In diesem Kapitel wird ein starker Fokus auf Davids Leidenschaft für Fotgraphie gelegt. Mittlerweile ist ja klar, warum das Buch "Die Tochter des Fotographen" heißt. Icon_wink Aber diesmal aus Sicht von Norah. Und sie kann dem überhaupt nichts abgewinnen. So wie David und Paul sich vielleicht von Norah vernachlässigt fühlen, so fühlt Norah sich von David vernachlässigt. Sie sieht sich auf ein Objekt reduziert. Fast folgerichtig
nutzt sie dann die erstbeste Gelegenheit um David zu betrügen.
Irgendwie verständlich, aber ich bin trotzdem böse auf sie. Icon_wink
Vor allem habe ich das Gefühl, dass sie hier ihre Schwester Bree nacheifert. Denn diese Handlung würde vor allem zu ihr und nicht zu Norah passen. Zumindest zur alten Norah. Aber ob diese alte Norah wirklich glücklich gewesen wäre? Für mich klingt immer durch, dass sie unbewusst unglücklich war. Vielleicht ist der Verlust ihrer Tochter der Auslöser, aber das Problem war - so vermute ich - schon immer angelegt.
Zitat:Groß und linkisch war er geworden und rannte jeden Morgen, als ob er seinem Leben davonlaufen könnte.
Diesen Satz fand ich irgendwie voll schön ... und vielleicht wirft er ein erstes Licht auf Pauls Gefühlslage. Er wird ja sicher mitbekommen, dass zwischen seinen Eltern etwas nicht stimmt.

12. Kapitel-Vom Geheimnis der Musik und der Fotografie
Ich find es wichtig zu betonen, dass David nicht zu spät zu Pauls Konzert kommt. Zumindest dessen Auftritt bekommt er noch live mit. Icon_smile David ist zerrissen, einerseits ist er ein unglaublich pflichtbewusster Mensch, der seine Arbeit über sein Privatleben stellt, gleichzeitig liebt er seinen Sohn aber doch, auch wenn er das nicht richtig zeigen kann. Ich finde gut, dass er es dich geschafft hat, vor allem weil er Pauls Plänen
ja so skeptisch gegenüber steht. Doch auch ihn berührt die Musik.
Dann gibt es eine Art Auseinandersetzung zwischen Paul und Norah. Er verzeit ihr nicht, dass sie David betrogen hat. Er weiß es, David weiß es. Das hätte ich nicht gedacht. Aber eigentlich ist es nicht überraschend, wie sollten die vielen Stunden, die Norah fortblieb, wirklich verborgen bleiben?
Überrascht hat mich aber, das David so ruhig darauf reagiert. Er gibt sich halt selbst die Schuld an allem.
Im Gespräch mit Paul erfahren, wir dann weit mehr über David, als über Paul. Auch weiterhin stelle ich fest: fast alle von David Handlungen, sein Bedürfniss Momente festzuhalten, seine Leidenschaft für seinen Beruf und der Wunsch, dass Paul es zu etwas bringt, kommt aus dem unverwundenen Tod seiner Schwester. Das prägt sein Leben anscheinend wie ein Stempel. Paul ist in der Hinsicht seiner MUtter aber viel ähnlicher ... und er
hat die Gene von Davids Seite abbekommen, die in der Schwester stärker waren als In David. Vielleicht erinnert Paul David an sie?
Hm ... ehrlichgesagt hat mir dieses Kapitel besser gefallen, als die vorhergehenden. Paul bringt eine weitere Schicht in die Geschichte, die alles viel interessanter für mich macht. Icon_wink

13. Kapitel-Von Zuggleisen, kaltem Geld und verstreuten Fotos
Ich fand dieses Kapitel richtig gut. Irgendwie ist es der Autorin gelungen, Pauls Gefühlswelt (klar zuallererst die eines typischen Jugendlichen, aber mit einer weiteren dunklen Ebene, die seine Familie betrifft) zu verbildlichen. Die Szene an den Zuggleisen hat fand ich richtig schön.
Vor allem auch die Gedanken, die Paul sich dazu macht. Paul stellt hier seine Familie Dukes' gegenüber und für mich wird klar, wie geprägt er von den Verhältnissen ist. David und Norah kommen mittlerweile richtig egoistisch und kindisch rüber, sie machen sich zu wenig Gedanken um ihren Sonn. Das wird auch darin deutlich, dass Norah mal wieder nicht zu hause ist und dadurch die Geschehnisse erst ermöglicht.
Wobei David ja auch nicht da war.
Der Vorfall im allgemeinen, war ein typisch Jugendlicher ... und doch ist wieder der Schatten eingeflochten, der auf Pauls Seele liegt. In seinem Beklemmungszustand geht ihm sein Vater nicht aus dem Sinn. Vielleicht versteht er auch ein bisschen, was es mit der Beziehung seines Vaters zu verstorbenen Schwester aufsich hat. Hier sind sich Paul und David sehr ähnlich, beide geben sich - so vermute ich - ein wenig die Schuld am Tod ihrer
jeweiligen Schwester. (Nur das Phoebe gar nicht tot ist)
Ob die sich nocheinmal Treffen werden? Mit Sicherheit würde ich sagen. Ansonsten würde das Buch vermutlich keinen Sinnen machen ... ob die Beziehung von David und Norah noch zu retten ist? Das darf vermutlich bezweifelt werden. Momentan würde das für mich gezwungen wirken. Aber vielleicht gelingt es ja doch auf eine nachvollziehbare Weise? Icon_smile Wir werden sehen.

Auf zu den nächsten Kapiteln! Wann sollen wir das nächste Mal? Am Montag?^^

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Beitrag #34 |

RE: sommerlicher Lesekreis: Die Tochter des Fotografen
Hi mein Wanderer,

schön, dass du es du dich dazu aufraffen konntest, was hierzu zu schreiben. Icon_smile

Zitat:Ich war seltsamerweise überzeugt, dass Caroline sich vertut, dass Al ihr gar keinen Heiratsantrag mehr machen wollte, sondern ihr von einer Affäre oder berichten wollte oder so ... ich glaube ich quäle meine Cahrs einfach zu gern. Icon_wink Na ja, später zeigt sich ja dann, dass ich unrecht habe.

Ich hab auch nicht so richtig daran geglaubt. Vor allem habe ich nicht geglaubt, dass Al so geduldig ist. Eine Affäre hab ich ihm zwar nicht zugetraut, aber eher, dass er von Carolines Zögern so genervt ist, dass er irgendwann einfach nicht mehr wiederkommt.

Zitat:So wie David und Paul sich vielleicht von Norah vernachlässigt fühlen, so fühlt Norah sich von David vernachlässigt. Sie sieht sich auf ein Objekt reduziert.

Und dazu noch auf ein Objekt, was David auf dem Foto verschwinden lassen will. Wenn man da anfängt hineinzuinterpretieren wird das gleich nochmal tragischer find ich.

Zitat:Vor allem habe ich das Gefühl, dass sie hier ihre Schwester Bree nacheifert. Denn diese Handlung würde vor allem zu ihr und nicht zu Norah passen. Zumindest zur alten Norah. Aber ob diese alte Norah wirklich glücklich gewesen wäre? Für mich klingt immer durch, dass sie unbewusst unglücklich war. Vielleicht ist der Verlust ihrer Tochter der Auslöser, aber das Problem war - so vermute ich - schon immer angelegt.

Stimmt, das hätte eher zu Bree gepasst, aber ich finde, dass Norah ihr "Nacheifern" will ist schon gleich nach Pauls Geburt klar geworden. Zumindest hatte ich da schon das gefühl, dass Norah "freier" sein will. Und das David sie jetzt vernachlässigt, ist jetzt nur der Auslöser dafür, dass sie sich nun wirklich "befreit".

Zitat:
Zitat:Groß und linkisch war er geworden und rannte jeden Morgen, als ob er seinem Leben davonlaufen könnte.
Diesen Satz fand ich irgendwie voll schön ... und vielleicht wirft er ein erstes Licht auf Pauls Gefühlslage. Er wird ja sicher mitbekommen, dass zwischen seinen Eltern etwas nicht stimmt.

Stimmt, den Satz mochte ich auch. Icon_smile Und ich finde er zeigt auch so richtig schön Paul "jugendlichkeit" in der man noch nicht so richtig weiß, was man mit seinem Leben anfangen soll und erstmal vor allem davonläuft. Das es zwischen seinen Eltern krieselt, wird er natürlich spüren, deshalb wundert es mich nicht, dass er sich auch vor ihnen davonläuft.

Zitat:Er weiß es, David weiß es. Das hätte ich nicht gedacht. Aber eigentlich ist es nicht überraschend, wie sollten die vielen Stunden, die Norah fortblieb, wirklich verborgen bleiben?
Überrascht hat mich aber, das David so ruhig darauf reagiert. Er gibt sich halt selbst die Schuld an allem.

Mich hats besonders überrascht, dass das so schnell rausgekommen ist. Aber so richtig viel Mühe hat sich Norah bei der Geheimhaltung ja nicht gegeben.

Zitat:fast alle von David Handlungen, sein Bedürfniss Momente festzuhalten, seine Leidenschaft für seinen Beruf und der Wunsch, dass Paul es zu etwas bringt, kommt aus dem unverwundenen Tod seiner Schwester. Das prägt sein Leben anscheinend wie ein Stempel.

Ja, ihr Tod hat David richtig geprägt. Ich hab mich bei diesen Rückblicken zu ihr immer gefragt, was das denn soll, bis mir plötzlich diese ganzen Parallen aufgefallen sind, bzw. deutlich wurde wie sehr David das geprägt hat. Aber mir gefallen die Stellen mit Paul auch, er ist mir irgendwie symphatisch. ^^

Zitat:Der Vorfall im allgemeinen, war ein typisch Jugendlicher ... und doch ist wieder der Schatten eingeflochten, der auf Pauls Seele liegt.

Auch wenn es "typische" Jugendlichkeit ist, find ich das trotzdem echt gut rübergebracht, diese zerrissenheit, zwischen Kind sein und Erwachsen werden. Und dazu noch dieser dunkle Schatten und die ganze Zeit hab ich mir gedacht, wenn die mal vernünftig miteinander reden würden, bräuchten sich alle nicht so zu quälen. Irgendwie würd ich die gerne alle mal in einen Raum einsperren und die solange nicht rauslassen, bis endlich die Wahrheit draussen ist. Besonders David der seiner eigenen Familie anscheinend nichts von seiner Schwester erzählt hat, aber ich vermute mal das liegt daran wie mit dem Tod seiner Schwester umgegangen wurde. Ich bin mal gespannt, ob wir das noch genauerers erfahren.

Zitat:Ob die sich nocheinmal Treffen werden? Mit Sicherheit würde ich sagen. Ansonsten würde das Buch vermutlich keinen Sinnen machen ... ob die Beziehung von David und Norah noch zu retten ist? Das darf vermutlich bezweifelt werden.

Hmm, ob es ein Treffen geben wird, bin ich mir nicht so sicher. Caro hat ja immer Angst das ihr Phoebe abgenommen wird und Norah ist eher mit sich selbst beschäftigt. Dafür interessiert sich David aber schon für Phoebe. Mal sehen. Tja, ich glaub auch nicht, dass die Ehe von David und Norah noch zu retten ist, die haben sich ja weit auseinandergelebt.

Zitat:Auf zu den nächsten Kapiteln! Wann sollen wir das nächste Mal? Am Montag?^^

Montag wäre mir recht. Icon_smile

Liebe Grüße von deiner
Lady

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Beitrag #35 |

RE: sommerlicher Lesekreis: Die Tochter des Fotografen
*Teppich zurechtrücke*
*Sessel vor den Kamin schieb*
*Fenster öffne, um den Baustaub hinauszulassen*

Herzlich willkommen im Lesezimmer, mein Wanderer. Ich hoffe du bist beim Lesen nicht von deinem Baum gefallen, denn die ein oder andere Stelle hat mich dann doch sehr überrascht.

14. Kapitel-Von kleinen Katzen und unbeantworteten Briefen
Niedlich: Das Kapitel beginnt damit, dass Caroline ein Polaroid macht, damit ist sie genauso „rückständig“ wie Phoebe im Vergleich zu Paul.
Inzwischen sind Caroline und Al fünf Jahre lang verheiratet und Phoebe konfirmiert, also 13/14 Jahre alt.
Von Doro erfahren wir auch mal wieder was: Sie hat einen Freund, geht mit ihm auf Weltreise und überschreibt Caroline ihr Haus. Ich finde Doros Abschied ziemlich schnell, aber sie will ja auch nicht für immer weg.
Kaum hat ihm Caroline erzählt, dass das Haus nun ihr ist, macht sich Al Gedanken um die Zukunft.
David hat geschrieben, dass er Phoebe sehen möchte und Caroline bespricht dieses „Problem“ mit Al, erzählt ihm endlich die Wahrheit. Wobei ich mir hier nicht sicher bin, ob sie ihm auch gesagt hat, dass Phoebe nicht ihre Tochter ist.
Sie entscheidet sich dafür David nicht mehr zu schreiben, weil er „zuviel verlangt und das zu spät.“ Hier muss ich ihr irgendwie recht geben.

15. Kapitel- Von Begegnungen und Einsamkeit
Caroline hat sich dafür entschieden David bei seiner Fotoausstellung zu treffen. Sie sprechen lange miteinander, machen sich zuerst Vorwürfe erzählen sich dann aber von ihren Familien. David bittet Caroline darum auf ihn zu warten, aber sie tut es nicht. Was ich eigentlich verstehe. Sie hat lange genug auf ihn gewartet, hätte er sich früher bei ihr gemeldet, dann wäre sie vielleicht auch entgegenkommender gewesen. Wobei sie in dieser Zeit ja bewusst nicht gefunden werden wollte.
Wie zu erwarten war hat die Begegnung mit David Caroline aufgewühlt, sie fühlt sich sogar leer und einsam, weil sie merkt, dass ihre Schwärmereien um David eben nicht mehr als das waren. Aber als sie nach Hause kommt fühlt sich doch wieder wohler.

16. Kapitel- Von vergessenen Namen und Scherenschnitten
David wird fast schon panisch, als er merkt, dass Caroline gegangen ist. Er spaziert los und es wird deutlich, dass seine Ehe zerrüttet ist. (Noch deutlicher, als wir uns schon gedacht haben)
Eine Überraschung erwartet uns: David hat seinen Nachnamen verloren. Vielleicht ist das der Grund warum er immer wieder von seiner Vergangenheit eingeholt wird und Norah und Paul nicht davon erzählt hat.
Und es kommen noch mehr Überraschungen: David fährt in seine alte Heimat und dort verfällt er wieder einmal in seine Erinnerungen. Hier wird auch deutlich, dass tatsächlich June der Grund war, weshalb er Phoebe weggegeben hat. David wollte seiner Familie den Kummer ersparen, den seine Mutter mit seiner Schwester hatte.
David schläft im Haus seiner Familie ein und als er erwacht, stellt er fest, dass er gefesselt ist und lernt Rosemary kennen. Er erzählt ihr Phoebes Geschichte. Nachdem er alles erzählt hat, lässt sie ihn frei. Als ob sie ihm zum reden gezwungen hätte.

17. Kapitel- Vom Wiederkommen und Verschwinden
David war drei Tage lang weg. Er hat Rosemary mitgebracht. Als Paul dann das schlafende Mädchen betrachtet, hab ich mich gefragt, ob sie ihm wohl von Davids Geheimnis berichtet?
Paul ist eifersüchtig auf Rosemary weil sie soviel von seiner Familie, bzw. seinem Vater weiß und mehr gesehen hat, als er.
Interessanterweise kommt Rosemary während ihrem Gespräch zu dem Schluss, dass Paul nichts von seinem Vater wüsste.
Wir sehen Bree wieder. Sie scheint Krebs zu haben, was ihrem Optimismus, aber nicht schadet.
Überraschend ist, dass David zustimmt, als Paul ihm sagt, dass er auf dem College aufgenommen wurde. Das verstört Paul so sehr, dass er vor dieser veränderten Situation flieht. Er klaut sich ein Auto und will damit nach Kalifornien fahren.

18. Kapitel- Von ungeweinten Tränen und kleinen Steinen
Paul ist verhaftet worden. Während Norah und Bree zur Polizei fahren, wird deutlich, dass auch Bree ihre „trübsinnigen Phasen“ hatte, von denen Norah aber nichts wusste. Überhaupt scheint Bree ruhiger geworden zu sein, was aber auch an ihrer Krankheit liegt.
David und Norah wollen Paul mit nach Hause nehmen, doch dieser will nicht. Und dann wird Phoebe wieder mal zum Thema.
Bree fährt Norah und Paul zu einer kleinen Kirche, wo Norah bisher ungeweinte Tränen vergießt und schließlich sich mit Paul versöhnt. Paul findet dort dieselben Fossiliensteine, wie damals er sich den Arm brach. Was mal wieder einen Kreis schließt.

Liebe Grüße von deiner
Lady (die hofft, dass du einen schönen Geburtstagstag gehabt hast^^ )

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Beitrag #36 |

RE: sommerlicher Lesekreis: Die Tochter des Fotografen
Hi meine Lady!

Da bin ich endlich wieder. Icon_wink

Zitat:Herzlich willkommen im Lesezimmer, mein Wanderer. Ich hoffe du bist beim Lesen nicht von deinem Baum gefallen, denn die ein oder andere Stelle hat mich dann doch sehr überrascht.
Doch dauernd, deshalb hat's wieder so lange gedauert. *räusper* Mrgreen
* Der Weltenwanderer macht es sich im Lesezimmer bequem.

14. Kapitel - 14: Von kleinen Katzen und unbeantworteten Briefen

[qoute]Niedlich: Das Kapitel beginnt damit, dass Caroline ein Polaroid macht, damit ist sie genauso „rückständig“ wie Phoebe im Vergleich zu Paul.[/quote]
Das wäre eine sehr gekonnte Parallele ... aber bist du sicher, dass damals nicht einfach alle Kameras Polaroid geschossen haben? Bzw. es ist eine sofort Kamera, ist sie nicht sogar ein bisschen moderner, als die Technik die David verwendet?

Zitat:Kaum hat ihm Caroline erzählt, dass das Haus nun ihr ist, macht sich Al Gedanken um die Zukunft.
Ja, da unterscheiden sich Caroline und Al sehr. Al ist rastlos und vorausschauend. Sozusagen immer in Bewegung, aber auf vorausgeplanten Routen. Trotzdem hat er irgendwo ja recht.

Hm ... wichtig ist vielleicht auch, dass Phoebe sich in eine gefährliche Situation bringt. Uns wird wieder gezeigt, wie schwer ihr Leben ist. Der nicht abgeschickte Brief ist wie ein Wendepunkt. Schon seltsam: am Anfang hat Caroline David die ganze Zeit Briefe geschrieben und er hat nicht geantwortet, jetzt ist es umgekehrt. Caro verbannt David also aus ihrem Leben, fügt sich immer besser in ihre neue Rolle ein?

15. Kapitel- Von Begegnungen und Einsamkeit
Ich war ehrlich gesagt etwas nervös, als Caro zu David hin ist. Icon_wink Ihre Beziehung zu Al war bisher das einzig Heile in diesem Buch und ich klammere mich ein wenig daran. Aber vor allem in der Anfangsphase klingt es schon so, als würde etwas zwischen den Beiden nicht stimmen. Ich glaube dieses Etwas wächst aus den immernoch vorhandenen Gedanken Caros an David ... und dem wird nach der Begegnung der Boden entzogen. Am Ende kehrt sie sozusagen endgültig nach Hause zurück. Ein bisschen Schade finde ich es aber schon, dass sie David hat stehen lassen ... ich glaube er wünscht es sich wirklich sehr
seine Tochter mal zu sehen.

16. Kapitel- Von vergessenen Namen und Scherenschnitten
David steht Kurz davor, sich in die Flüsse zu werfen. Interessanterweise ist es der selbe Fluss, zu dem auch Norah anfangs immer gefahren ist und ich glaube auch Caro stand einmal kurz an seinem Ufer. So ein Strom mit seiner ewig gleichen, machtvollen Bewegung ist schon ein starkes Bild, wie mir scheint.
Und dann ... ENDLICH beginnt David sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, die - wie wir wissen - ihren Schatten auch noch in sein aktuelles Leben wirft. Für mich folgerichtig fährt er nun in seine Heimat ... denn so eine Auseinandersetzung braucht auch eine körperliche Komponente. Icon_wink Die Begegnung mit der schwangeren Rosemary öffnet endgültig alle Tore. David findet eine Art inneres Gleichgewicht. Er kann nach Hause zurückkehren.

17. Kapitel- Vom Wiederkommen und Verschwinden
Aber das Wiedersehen mit seiner Familie hab ich mir anders vorgestellt. Norah macht sich Sorgen, aber scheinbar auch nicht. Denn statt sich seine Erklärungen anzuhören, ist sie nur wütend. Ehrlichgesagt ist mir David mittlerweile viel symnpatischer als Norah, allerdings wäre es ander Zeit, endlich reinen Tisch zu machen. Vor allem jetzt, wo er mit sich ins Reine gekommen ist. Dieser Selbstfindungstrip von David war für mich bisher die beste Stelle im Buch. Dass Norah nicht mit Davids Wandel klar kommt, war zu erwarten, irgendwie, aber das Paul reagiert, wie er reagiert kommt doch überraschend.
Er ist eifersüchtig ... und man merkt wie wenig David ihn und er David kennt. Anscheinend haben die beiden in letzter Zeit komplett an einander vorbei gelebt. Allerdings versteht Norah ihn anscheinend auch nicht. Warum er allerdings weggläuft, verstehe ich nicht ganz. Sein Vater gibt ihm endlich das, was er immer wollte. Und er kommt damit nicht klar. Diese Familie scheint unwiederbringlich zerstört zu sein.

17. Kapitel- Vom Wiederkommen und Verschwinden
Ich fand hier wichtig, das Norah ihre Affaire beendet ... und gleichzeitig ist sie total Eifersüchtig auf Rosemary. Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen ... schließlich ist sie es doch, die mittlerweile 4 Affairen hatte, oder? *lacht*
Aus den Freiheitsträumen Pauls ist nichts geworden, eine typische Eskapade eines Jugendlichen. Icon_wink
Aber Norah schafft es David endgültig zu vergraulen. Nun ja, so konnte es sowieso nicht mehr funktionieren. Doch Norah trifft es ins Mark ... vielleicht doch ein Bedauern? Ein Funken Liebe für David?
Was wird mit Bree? Sie wird als sehr, sehr schwach beschrieben ... ihr Wesen hat sich einer kompletten Änderung unterzogen. Sie scheint jetzt die reifere zu sein, während Norah mit ihrem Leben nicht zurecht kommt ...
Zitat:Paul findet dort dieselben Fossiliensteine, wie damals er sich den Arm brach. Was mal wieder einen Kreis schließt
Fand ich sehr schön. Icon_smile

Wie es jetzt wohl weiter gehen wird? Das Buch könnte wohl jetzt zu Ende sein: Caroline, Al und Phoebe auf der einen Seite glücklich, die Henrys zerbrochen ... aber das würde uns wohl unbefriedigt zurücklassen.
Erst in der zweiten Hälfte konnte mich das Buch etwas packen, nun will ich auch wissen, wie es zu ende geht.^^ Aber irgendwie ließt sich das Buch so langsam.

Kim Edwards schrieb:Zu diesem Ort, der ihm so vertraut war, wie der eigene Atem, der so weit von seinem Leben entfernt war wie der Mond.
Mein Favoritensatz in diesem Abschnitt.

Zitat:die hofft, dass du einen schönen Geburtstagstag gehabt hast^^
Oh ja einen sehr schönen, entspannten. Mit Grillen am See. Icon_smile

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Beitrag #37 |

RE: sommerlicher Lesekreis: Die Tochter des Fotografen
Hi mein Wanderer,

schön das du ins Lesezimmer gefunden hast. Icon_smile

Zitat:Das wäre eine sehr gekonnte Parallele ... aber bist du sicher, dass damals nicht einfach alle Kameras Polaroid geschossen haben? Bzw. es ist eine sofort Kamera, ist sie nicht sogar ein bisschen moderner, als die Technik die David verwendet?

Das war jedenfalls mein erster Gedanke beim Lesen, aber jetzt wo du es sagst, bin ich mir da nicht mehr so sicher. Auf jeden Fall hat Caroline nicht soviel Technik dabei, wie David, würde ich mal sagen, der hat doch bestimmt nicht nur ne Kamera sondern auch ein Stativ und nen Blitz und was weiß ich noch dabei. ^^

Zitat:Caro verbannt David also aus ihrem Leben, fügt sich immer besser in ihre neue Rolle ein?

Spontan fällt mir dazu ein, dass sie David vielleicht aus ihrem Leben verbannt, weil ja jetzt auch noch Al dazugekommen ist. Aber Phoebe ist ja ihr Verbindungspunkt zu David und deshalb wird sie ihn nie vollkommen los werden.

Zitat:Ich war ehrlich gesagt etwas nervös, als Caro zu David hin ist.

Ich auch, aber ich hab mir vorallem Gedanken darum gemacht, ob er Phoebe zurückhaben will oder nicht, bzw. ob er ein Treffen mit ihr verlangt.

Zitat:Ihre Beziehung zu Al war bisher das einzig Heile in diesem Buch und ich klammere mich ein wenig daran. Aber vor allem in der Anfangsphase klingt es schon so, als würde etwas zwischen den Beiden nicht stimmen. Ich glaube dieses Etwas wächst aus den immernoch vorhandenen Gedanken Caros an David ...

Ich schätz die Beziehung auch als schwieirig ein. So richtig, lässt sie sich nicht auf Al ein, finde ich. Caro ist so ne typische Einzelkämpferin, was sich so ergeben hat, weil sie niemandem von Phoebes Herkunft erzählen konnte. Al dagegen, ist ständig unterwegs und ich hab dauernd Angst, dass er nicht mehr wiederkommt. Die beiden sind sehr unterschiedlich.

Zitat:Die Begegnung mit der schwangeren Rosemary öffnet endgültig alle Tore. David findet eine Art inneres Gleichgewicht. Er kann nach Hause zurückkehren.

Jetzt wo du es so ausdrückst, ist das fast wieder eine Parallele zu Caro, die ja auch nach Hause zurückkehrt ist, nachdem sie David (also einen großen Teil ihrer Vergangenheit) hat stehen lassen, bzw. sich nun hat entgültig von ihm trennen können.

Zitat:Denn statt sich seine Erklärungen anzuhören, ist sie nur wütend. Ehrlichgesagt ist mir David mittlerweile viel symnpatischer als Norah, allerdings wäre es ander Zeit, endlich reinen Tisch zu machen. Vor allem jetzt, wo er mit sich ins Reine gekommen ist.

So gings mir auch. Das könnte daran liegen, dass wir eben in den letzten Kapiteln viel von ihm gelesen haben und Norah ist inzwischen nicht mehr richtig einzuschätzen. Wie du schon sagst, ich hätte mir eine nettere Begrüßung vorgestellt, nachdem David tagelang verschwunden war. Aber das zeigt auch deutlich, wie sehr die Ehe inzwischen kaputt ist.

Zitat:Warum er allerdings weggläuft, verstehe ich nicht ganz. Sein Vater gibt ihm endlich das, was er immer wollte. Und er kommt damit nicht klar.

Das hab ich auch nicht verstanden. Vielleicht hat es mit der Veränderung Davids zutun. Vielleicht erschreckt sie ihn, oder er stellt dadurch noch deutlicher als bisher fest, dass er seinen Vater auch vor der Veränderung nicht richtig kannte.

Zitat:Ich fand hier wichtig, das Norah ihre Affaire beendet ... und gleichzeitig ist sie total Eifersüchtig auf Rosemary. Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen ... schließlich ist sie es doch, die mittlerweile 4 Affairen hatte, oder? *lacht*

Vielleicht ist ihre Eifersucht eine ähnliche, wie bei Paul, dass sie spürt, dass Rosemary mehr von David weiss, als sie?

Zitat:Erst in der zweiten Hälfte konnte mich das Buch etwas packen, nun will ich auch wissen, wie es zu ende geht.^^ Aber irgendwie ließt sich das Buch so langsam.

Ich muss sagen, dass es mich von Anfang an gefesselt hat, weil ich immer wissen wollte, was mit Phoebe passiert. Vorallem würd es mich interessieren, wie es ihr so als (fast) Erwachsene ergeht. Du hast recht, es liest sich langsam, aber gerade dadurch, dass ich nicht schnell drüber lesen kann, hat es mich in sich hineingesogen. ^^

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Beitrag #38 |

RE: sommerlicher Lesekreis: Die Tochter des Fotografen
Hi mein Wanderer,
wie es scheint sind wir schon fast am Ende angekommen. Icon_smile
Wieder passiert reichlich überraschendes, vielleicht liegt es daran, dass dir die zweite Hälfte besser gefällt.^^

19. Kapitel-Von unverschlossenen Türen und Wasserhähnen
Ein sehr informatives Kapitel. David hat das Fotografieren aufgegeben, ist zu Hause ausgezogen und wohnt mit Rosemary und deren Sohn Jack in einem Doppelhaus. Sie wohnen in getrennten Wohnungen, aber es gibt noch eine Tür die die Räume miteinander verbindet. Paul ist mit seiner Musik in der Welt unterwegs, besucht seinen Vater nur selten, versteht sich aber gut mit Rosemary.
Sie ist verlobt, hat einen Job in der Nähe ihrer Mutter gefunden und möchte von David fortziehen.Sie rät ihm Norah von seinem Geheimniss zu erzählen.
David hat rausgefunden wo Caroline und Phobe wohnen, er beobachtet sie, aber spricht nicht mit ihnen, sondern fährt wieder heim.
An Norahs Geburtstag läuft David zu ihr, eigentlich entschlossen ihr das Geheimniss zu verraten. Sie ist nicht da und er geht durch das leere Haus. Er versucht sein Geheimniss auf einen Notizzettel zu schreiben, tut es aber nicht, sondern repariert den Wasserhahn.

20. Kapitel-Von fließenden Momenten und treffenden Händen
Bree und Norah sind in Paris. Bree hat den Krebstumor besiegt und geheiratet. Sie sind mit Paul verabredet der sich auf Tournee in Europa befindet. Und hier war ich überrascht: David ist an einem Herzanfall gestorben. Ich schätze an oder kurz nach Norahs Geburtstag.
Norah hat einen neuen Freund: Frederic. Nachdem sein Name schon im vorherigen Kapitel erwähnt wurde erfahren wir hier etwas über ihn.
Bree und Norah treffen sich mit Paul und sie erzählt ihm, dass sein Vater gestorben ist. Beide bedauern sich nicht mit ihm ausgesprochen zu haben, sprechen von einer unüberwindbaren Mauer. Wir wissen, dass damit das Geheimniss um Phoebe gemeint ist. Dann lernt Norah noch Pauls Freundin Michelle kennen und das Kapitel ist schon vorbei. Das Bild welches Norah als Lesezeichen benutzt und ständig anschaut ist übrigens Sternennacht von Van Gogh.

21. Kapitel-Von Anwaltsbriefen und roten Rosen
Phoebe ist –ebenso wie Paul- verliebt. Aber das scheint bei ihr Probleme hervorzurufen. Ich finde das ist mal wieder ein Beispiel dafür wie unterschiedlich die beiden Zwillinge sind.
Wegen dem von David eröffneten Konto erfährt Caroline durch den Anruf eines Anwalts das David tot ist.
Caroline erwischt Phoebe und Robert. Phoebe wird erwachsen und sie hat –wie alle Mütter- Angst ihre Tochter selbstständig werden zu lassen. Aber Al hat Recht, wenn er fragt, ob es nicht das ist wofür sie die ganze Zeit gekämpft hat.
Als dann die Polizie anruft hab ich mir shcon gedacht, dass was mit Al ist. Weil sie sich so sehr auf ihn freut. Wenigstens hat Al nur einen Beinbruch und er beschließt keine so langen Fahrten mehr zu machen.

22. Kapitel-Von Lebenspuzzelteilen und brennenden Fotos
Norah sortiert David’s Fotos. Schön find ich hier die wiederkehrenden Details wie die Wespen und den Kühlschrank. Frederic und Norah wollen heiraten. Sie schaut sich die Fotos an und ich hatte noch das Gefühl, dass sie vielleicht die von Phoebe finden könnte, als plötzlich Caroline vor ihrer Tür steht. Sie zeigt ihr die Fotos ihrer Tochter und auf einmal ergibt für Norah das Puzzel ihres Lebens einen Sinn.
Mein Lieblingssatz aus dem Kapitel:
Kim Edwards schrieb:Alles war genau wie vorher- und doch war nichts mehr so wie zuvor.
Nachdem Caroline gegangen ist kehr sie zu den Fotos zurück, wirft diese aus dem Fenster und verbrennt sie.

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #39 |

RE: sommerlicher Lesekreis: Die Tochter des Fotografen
Huhu Lady! Icon_smile

Zitat:wie es scheint sind wir schon fast am Ende angekommen.
Ja ... und ich finde langsam reichts auch. Icon_wink

Zitat:Wieder passiert reichlich überraschendes, vielleicht liegt es daran, dass dir die zweite Hälfte besser gefällt.^^
Definitiv! Im ersten Teil des Buchs plätscherte die Geschichte für meinen Geschmack etwas zu sehr vor sich hin. Aber jetzt am Ende steigert sie sich immer mehr. Mal schauen, was in den letzten 50 Seiten noch so kommt.

19. Kapitel-Von unverschlossenen Türen und Wasserhähnen
Ein seltsames Kapitel. Es beginnt mit einem idyllischen Bild (Davids Blick in den Garten), das gleichzeitig zeigt, wie sehr sich David verändert hat. Allein darin, dass sein Fenster schmutzig ist ... *g* das wir ihm doch vorher nicht untergekommen. David ist also tatsächlich ausgezogen ... schade. Seltsam finde ich auch Davids Gedanke, er habe es Norah nie erzählen können, weil er sie sonst verloren hätte. Er hat sie doch verloren, oder? Wobei, ein gewisser, loser Kontakt besteht ja noch. Bedenkenswert ist vielleicht auch: David läuft jetzt (so wie Paul damals am Strand). Noch etwas, das nicht unbedingt zum alten David passt. Vielleicht spürt er so seinem Sohn nach, vielleicht läuft er dem hinterher, was er verloren hat? Rosmary wird David also verlassen (nicht im beziehungstechnischen Sinn Icon_wink), aber sie gibt ihm einen guten Ratschlag mit auf den Weg. "Sag es Norah endlich." Schade, dass David sich nicht getraut hat. Trotzdem merkt man, wie gesagt, dass mit David eine große Veränderung vorgegangen ist. Leider reicht sie für den letzten Schritt nicht aus. Immerhin überwindet er sich, zu Norah zu laufen ... und wenn sie da gewesen wäre, hätte er es ihr möglicherweise gesagt. Sie war aber nicht da ... das er den Wasserhahn repariert fand ich aber irgendwie schön. Icon_smile

20. Kapitel-Von fließenden Momenten und treffenden Händen
Ich finde es schön, dass es Bree gut geht ... und ich war geschockt, als ich von Davids Tod erfahren habe. Damit hab ich nicht gerechnet ... gemein irgendwie. Damit waren Davids letzte Worte zu Norah "ich habe den Wasserhahn repariert" ... und David wrid nun niemals persönlich auf Phoebe treffen.
Kim Edwards schrieb:... das Bier in Deutschland war außerordentlich.
Mrgreen
Ein kleines Detail: Norah denkt, David wüsste nichts von Frederik ... aber David hatte sich sehr wohl daran erinnert, wenn auch erst, als er im alten Haus gewesen war ... sie denken alle an einander vorbei. Gerade auch Paul ... bei der Schilderung aus Davids Sicht wirkte es so, als würde Paul keine Nähe wollen ... jetzt genau umgekehrt. Schade, dass es nie zu einer Aussprache kommen wird. Auch in diesem Kapitel fällt mir auf, das die Autorin eine Art Faszination für Flüße entwickelt. Auch hier findet Norah Trost im Anblick eines Flußes. Ein riter Faden durch das Buch ... ein Symbol? Alles ist in Bewegung und doch ein stetiges Ganzes? Icon_smile

21. Kapitel-Von Anwaltsbriefen und roten Rosen
Stimmt, Phoebe ist verliebt ... und das rückt sie, trotz ihrer Unterschiede in die Nähe zu Paul. Die Liebe gibt es für Beide ... schön. An dieser Stelle wirkt Carolines Ehe so, wie die von David und Norah gewesen war. Irgendetwas stimmt nicht, die beiden entfremden sich ... doch der gemeinsame Tanz hilft ihnen einen ersten Schritt zu tun. Es ist wie früher, es ist schön ... und dann erwischt Caroline Phoebe und Robert. Aus meinem Zivildienst weiß ich, dass man tatsächlich immer auf die Menschen mit Downsyndrom aufpassen muss ... sie sind sehr, sehr körperlich und wollen als Konsequenz gerne schnell mehr als gut für sie ist. Aber bezüglich Robert übertreibt Caroline ... warum sollte nicht Phoebe auch heiraten sollen, wie Al sagt. (ich mag Al) Mir ist in diesem ersten Teil des Kapitels aufgefallen, dass die Autorin oft auf Phoebes zu dünnes Haar hinweißt ... ein bisschen zu oft wie ich finde, so als gäbe es nichts anderes an Phoebe zu berichten, außer das ihr Haar dünner geworden ist. Oder soll das ein Hinweis darauf sein, dass sie auch nicht mehr lange lebt? o.O
Als der Anruf wegen Al kam ... hatte ich schon Angst (nach dem David-Schock Icon_wink) Es hätte nur zu gut gepasst ... ich meine, gerade hatten Caroline und Al wieder angefangen sich gut zu verstehen ... perfekte Situation für einen Tiefschlag. Stattdessen finden die beiden am Krankenbett endgültig wieder zusammen. Jetzt wo Phoebe beweist, dass sie mit Robert zusammen zurecht kommt und Al in Rente gehen wird, scheint der richtige Zeitpunkt für einen neuen Schritt.

22. Kapitel-Von Lebenspuzzelteilen und brennenden Fotos
Ich hatte mich schon gefreut, weil Norah endlich Zugang zu David über seine Fotos gefunden hatte ... dann kam Caroline und David wird wieder zum Fremden ... aber ich finde es gut, dass sich dieser Knoten nun auch endlich löst. Ich bin gespannt wie Norah im Folgenden reagieren wird. Alle haben die Chance glücklich zu werden (außer David Icon_nosmile). Gut das Caroline sich überwunden hat, zu Norah zu fahren und sie hat ja recht, als sie meinte, David hätte sie geliebt. Hm ... ich fand es irgendwie traurig, als Norah all die Fotos verbrannt hat ... aber vielleicht muss das sein um sich endlich von der Vergangenheit lösen zu können? Was nun?^^

Also, wie gesagt, für mich hat sich das Buch weiter gesteigert (aber das kommt reichlich spät *lacht*). Vor allem Davids Tod, den ich zwar bedauere, der dem Buch aber gut tut. Vor allem, weil es für mich echt überraschend war. Jetzt bleibt halt noch die Frage offen, ob Norah auf Phoebe treffen wird und wie es mit Paul weiter geht. Na ja, 50 Seiten noch, das schaff ich vielleicht mal schneller. Icon_smile

Liebe Grüße von deinem Wanderer

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Beitrag #40 |

RE: sommerlicher Lesekreis: Die Tochter des Fotografen
Huhu mein Wanderer, Icon_smile

Zitat:Allein darin, dass sein Fenster schmutzig ist ... *g* das wir ihm doch vorher nicht untergekommen.

Ich denke genau hierfür brauchen wir den ersten Teil des Buches, um die Prots so gut kennenzulernen. ^^

Zitat:Seltsam finde ich auch Davids Gedanke, er habe es Norah nie erzählen können, weil er sie sonst verloren hätte. Er hat sie doch verloren, oder?

Ich denke er hat sie deshalb verloren, weil er es ihr nicht erzählt hat. Wobei ich mich tatsächlich frage, ob Norah nicht auch dann, irgendwann genug von ihrem Leben mit ihm gehabt hätte.

Zitat:Vielleicht spürt er so seinem Sohn nach, vielleicht läuft er dem hinterher, was er verloren hat?

Ich denke auch, er versucht sein altes Leben hinter sich zu lassen, damit er dem nachlaufen kann, was er noch nie hatte. Hauptsächlich natürlich seinen Kindern.

Zitat:Immerhin überwindet er sich, zu Norah zu laufen ... und wenn sie da gewesen wäre, hätte er es ihr möglicherweise gesagt. Sie war aber nicht da ... das er den Wasserhahn repariert fand ich aber irgendwie schön.

Ich hätte es ihm tatsächlich zugetraut, dass er es ihr sagt. Man merkt so stark, dass mit ihm eine Veränderung vonstatten gegangen ist, dass ich ihm das zugetraut hätte. Nun, dass er den Wasserhahn repariert hat, zeigt aber auch, dass in ihm trotzdem noch dieser "Perfektionissmus" ist, der ihn die ganze Zeit davon abgehalten hat, es Norah zu sagen, find ich.

Zitat:... und ich war geschockt, als ich von Davids Tod erfahren habe. Damit hab ich nicht gerechnet ...

Ich auch. Das hätte ich niemals gedacht.

Zitat:... und David wrid nun niemals persönlich auf Phoebe treffen.

Das find ich ganz besonders schade, weil er ja der einzige war, der sich Gedanken um sie gemacht hat. (also von ihrer leiblichen Familie)

Zitat:Auch hier findet Norah Trost im Anblick eines Flußes. Ein riter Faden durch das Buch ... ein Symbol? Alles ist in Bewegung und doch ein stetiges Ganzes?

Vielleicht auch als Symbol für das Leben. Immer in Bewegung eben. Und gerade als Norah ja noch ihr "normales" "ruhiges" Leben hatte war sie ja besonders von dem sprudelnden, rauhen Fluss beeindruckt. Icon_smile

Zitat:Als der Anruf wegen Al kam ... hatte ich schon Angst (nach dem David-Schock ) Es hätte nur zu gut gepasst ... ich meine, gerade hatten Caroline und Al wieder angefangen sich gut zu verstehen ... perfekte Situation für einen Tiefschlag.

Jepp. Ich war auch felsenfest davon überzeugt, dass Al nun auch ... Aber genau das ist ein Pluspunkt für das Buch, dass es mich so oft überraschen kann.

Ich hatte mich schon gefreut, weil Norah endlich Zugang zu David über seine Fotos gefunden hatte ... dann kam Caroline und David wird wieder zum Fremden ... aber ich finde es gut, dass sich dieser Knoten nun auch endlich löst.

Ich fands irgendwie schade, dass Norah jetzt erst zu David findet, wo es zu spät ist. Als Caro dann vor ihrer Tür steht, war ich auch wieder sehr, sehr überrascht und irgendwie war ich auch ein klein wenig enttäuscht. Da machen sich alle das ganze Buch über Gedanken "Wie soll ich es Norah sagen?" und plötzlich geht Caro einfach zu ihr. Aber ich bin auch gespannt, wie es nun mit Norah weitergeht.


So und weil der nächste Lesekreis auch schon vor Tür der steht, möchte dann doch endlich mal abschließen. Icon_wink

23. Kapitel-Von Asche und Plattenspielern
Paul streitet sich mit Michelle weil er das Thema Heiraten, bzw. Kindergriegen angeschnitten hat. Dann fäht er zu seiner Mutter und sie erzählt ihm von Phoebe. Norah beschließt ihre Tochter zu besuchen. Schon nach dem Wochenende fahren sie nach Pittsburgh. Als sich Norah und Phobe das erste Mal begegnen, habe ich mich gefragt, wie Caroline Phoebe auf dieses Treffen vorbereitet hat. Schwierig zu sagen, auch wie sie das ganze Aufgenommen hat. Das Treffen verläuft verhalten. Norah bietet Phoebe an bei ihr zu wohnen, doch sie denkt nur an Robert. Paul freundet sich aber mit seiner Schwester an.

24. Kapitel-Von Hochzeitstoren und besungenen Grabsteinen
Phoebe ist bei Norahs und Frederics Hochzeit dabei. Norah wird mit Frederic für ein paar Jahre in Frankreich wohnen und Paul und Phoebe sollen sie dort besuchen. Paul hat beschlossen nach Pittsburgh zu ziehen. Einerseits weil er da einen Job gefunden hat, aber ich denke er möchte auch bei seiner Schwester sein. Sie fahren zusammen zu Davids Grab, mit dem Phoebe natürlich recht wenig anfangen kann.
Jedenfalls scheint sich Paul mit seiner Schwester ganz gut zu verstehen. Er hatte ja zunächst Angst, dass er sich um sie kümmern muss, aber nachdem sich gezeigt hat, dass es nicht so ist, merkt man doch, dass er eine Art Geschwisterliebe entwickelt.

So, was soll ich jetzt noch abschließend sagen? Ich bin einfach begeistert.. Einmal von dem ganzen Detailreichtum, wo man stundenlang drüber diskutieren könnte, was jetzt welche Bedeutung hat, dann von der warmen Stimmung, die immer wieder erzeugt wird und natürlich von der liebevollen Beschreibung dieser Familiengeschichte. Ich freue mich am meisten über Phoebe, die einfach nur glücklich mit ihrem Leben ist, eine nette „Pflegefamilie“ hat und dann auch noch einen liebevollen Bruder dazu gegriegt hat. Sie hat Glück gehabt, dass Caroline sie mitgenommen hat. Wäre sie bei den Henrys geblieben, wäre sie bestimmt in das Heim gekommen. Insgesamt ein tolles Buch, was ich gern gelesen hab, auch wenn der ein oder andere Ausflug in die Vergangenheit vielleicht zuviel war.

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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