Es ist: 19-09-2020, 10:48
Es ist: 19-09-2020, 10:48 Hallo, Gast! (Registrieren)


Überarbeitung Menschen
Beitrag #11 |

RE: Überarbeitung Menschen
Wow, danke für die viele Arbeit, Lanna, und die Gedanken, die du dir dazu gemacht hast. Das motiviert mich dazu, auch wieder einmal etwas zu tun. Allerdings hab ich schon an so vielen Ecken eine ganze Menge Nachholbedarf. Drakir, wie sieht es aus? Hast du ein bisschen Zeit, das Kapitel mit den Menschen fertig zu stellen? Brauchst du Hilfe? Motivation? Sag mal Bescheid. Eigentlich war das ja hier dein Baby! Icon_smile

Liebe Grüße,
Sternchen

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
Viele kleine Sternschnuppen

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #12 |

RE: Überarbeitung Menschen
Also falls es bei euch dreien an der Zeit oder der Lust hängt, würde ich auch anbieten, selbst mal einen kleinen Text zu den Meir zu verfassen. Ich wollte das jetzt allerdings nicht so ohne Anfrage machen, nicht dass ich da jemandem ins Gehege komme.

Liebe Grüße
Lanna
Oh, und dann hätt ich noch eine Frage:
In der Geschichte heißt es, dass Gandal'kan früher "Meir" hieß ... das legt den Schluss nahe, dass dort auch der Ursprung des Volkes der Meir ist.
Welche Völker lebten aber dann in den anderen Reichen, zum Beispiel in Iqann? Die müsste es dann in Athalem ja noch geben. Dafür spricht auch die Textstelle aus der "Menschen"-Beschreibung:

Zitat:Durch ihre Anpassungsfähigkeit existieren unter den Menschen viele verschiedene Völker:

Allerdings hab ich im Hinterkopf, dass gar keine neuen Völker mehr eingeführt werden sollen / dürfen. Das heißt ja im Prinzip, dass nur die Meir und die Kham Athalem bevölkern (als Menschen). Wurde dann der Begriff Meir einfach für die gesamte menschliche und nicht khamsche Bevölkerung Athalems genommen?
Das wäre dann so, als würden wir sagen: "Wir gründen jetzt die Europäische Union, aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Luxemburg und Belgien - und alle, die keine Spanier sind, sind ab sofort Deutsche" ... oder so? *lach*


»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #13 |

RE: Überarbeitung Menschen
Hallo Lanna,

du kannst gern auch einen Text darüber schreiben. Und nein, ich finde nicht, dass alle aus Spanien, Deutsche sind. Wenn Drakir und Welti nichts dagegen haben, kann man das ja abändern. Icon_smile

Liebe Grüße,
Sternchen

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
Viele kleine Sternschnuppen

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #14 |

RE: Überarbeitung Menschen
Also mir leuchtet das eigentlich ein mit Meir-Staat und später dominierendem Meir-Volk.
Um dein Deutschen-Beispiel aufzugreifen, Lanna: Es ist insofern schief, als die grundlegende Angleichung, die der Umbenennung zugrunde liegt, nicht passiert ist. Aber einmal hypothetisch betrachtet:
Was wäre, wenn die Deutschen - ein Volk, das deutsch spricht, Jägerhüte und Lederhosen trägt und sich von Sauerkraut und Bier ernährt, diese Eigenarten über die Landesgrenzen hinaus populär machte? Wenn die Franzosen - ein baskenmützentragendes, von Wein und Baguette lebendes Volk, auf Jägerhüte, Deutsch, Bier und Sauerkraut umstiegen? Gleiches bei den Luxemburgern und den Belgiern? Klar, einige Eigenheiten bringen sie auch mit - ganz wollen die Franzosen nicht auf's Baguette verzichten (und die Deutschen sind auf den Geschmack gekommen) und die Belgier mögen immer noch Kirschsaft und Farbstoff im Bier. Wir gründen also ein gemeinsames Volk, das Jägerhüte und Lederhosen trägt, von Bier mit Farbstoff und Kirschsaft und Sauerkraut mit Baguette lebt und deutsch spricht und in den Gebieten von Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg lebt. Was liegt näher? Sie Deutsche zu nennen oder Europäer (von Ludelgzosen ganz zu schweigen Icon_wink)? Natürlich, das Volk ist von seinen Klischees nicht identisch mit dem Ursprungsvolk - so, wie die Meir von heute nicht identisch mit den Meir von vorvorgestern sind -, aber die größte Klischeeschnittmenge gibt es mit dem später namensgebenden Volk. Insofern finde ich die Meir-Sache eigentlich schlüssig. Könnte man natürlich im Hintergrund verdeutlichen.

LG,
Lehrling

Zum Lehrling und zur Lehrwerkstatt

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #15 |

RE: Überarbeitung Menschen
@Lehrling

Ja, so in der Art hab ich es mir auch irgendwie gedacht, aber gerade der Punkt, dass die Menschen aus "vielen Völkern" bestehen ließ mich halt ins Grübeln kommen. Entweder gibt es halt die Völker noch, dann sollten sie irgendwo erwähnt werden, oder sie sind zu dem Meir Volk verschmolzen, dann gibt es sie aber nicht mehr und die Menschen bestehen halt nur aus zwei Völkern. Das sind dann aber keine "vielen" *lach*

Ich hab glaub ich zuviel Respekt vor der ganzen Athalem Sache. Das kommt daher, dass ich selbst sehr pingelig mit meinen eigenen Welten bin und niemals jemand anderen daran rumbasteln lassen würde. Ich will halt nix falsch machen.

Aber ich hab den Meir-Text jetzt einfach mal möglichst neutral gehalten, was andere Völker betrifft.

Zitat:Merkmale

In der langen Geschichte Athalems hat sich das Blut der ursprünglichen Meir mit dem zahlreicher anderer menschlicher Völker vermischt. Dadurch weisen die heutigen Meir die wohl größte Palette an Haar- und Augenfarben auf. Von blond bis schwarz, von grün bis braun ist hier alles vertreten. Der durchschnittliche Meir hat eine recht helle Haut und würde von einem Elb vermutlich als plump und von einem Zwerg als dürr beschrieben.


Kultur

Obwohl viele Kriege in der Vergangenheit Athalems geführt wurden, zahlreiche Eroberungen Erfolg hatten oder scheiterten, ist das Volk der Meir doch nicht nur kriegerisch veranlagt. Einen besonderen Stellenwert hatten schon immer die Wissenschaften inne. So wie selbst ein einfacher Soldat in einer Schlacht zu Ruhm gelangen kann, können auch Forscher und Entdecker in die Geschichte eingehen. Die Meir treiben den Fortschritt in Athalem mehr als jedes andere Volk stetig voran.
Kernpunkt dieses Bestrebens ist ein gutes Bildungssystem. Akademien gibt es nicht nur für die drei Wege der Magie. Selbst in Dörfern ist oftmals ein Dorfschulze anzutreffen, der den Kindern zumindest grundlegendes Wissen vermittelt.
Doch für die Meir ist Bildung nicht nur Arbeit. Auch in ihrer Freizeit lieben sie es, sich mit alten Legenden und Geschichten auseinanderzusetzen. In fast allen größeren Städten gibt es deshalb Theater oder zumindest freie Bühnen, auf denen Schauspieler glorreiche Schlachten darstellen, Poeten gelungene Reden nachsprechen oder auch eigene Werke präsentieren. Heldenverehrung spielt hierbei stets eine große Rolle.
Ein weiterer Aspekt dieser Veranstaltungen ist das Zur-Schau-Stellen der eigenen Macht und des eigenen Wohlstandes. Denn wo es in ärmeren Gegenden, in Dörfern und kleinen Familien einen starken Zusammenhalt gibt, da eifert man in den Städten um Anerkennung, Prestige und Macht. Vor allem die Mode spielt dabei oft eine wichtige Rolle – wer schlecht oder auch nur unpassend gekleidet ist, sinkt rasch im Ansehen seiner Mitmenschen.
Für den einfachen Handwerker, der den ganzen Tag arbeitet, um seine Familie über die Runden zubringen, mag das unbedeutender Schnickschnack sein. Aber unter Adligen und Politikern entbrennt – oftmals auf öffentlichen Festen und Feiern – ein regelrechter Wettstreit um das edelste, schönste und prunkvollste Auftreten.

Eine weitere Leidenschaft des Meir ist seine Reiselust. Dabei führt er allerdings kein nomadisches Leben wie die Kham. Vielmehr hat er einen festen Wohnsitz, zu dem er immer wieder zurückkehrt. Doch dank einer zum Großteil sehr guten Infrastruktur ist es durchaus möglich, innerhalb weniger Tage zwischen großen Städten zu reisen. Der einfache Bürger tut dies zumeist zu Fuß, der Adlige hingegen leistet sich eine bequeme Kutsche und nimmt selbstredend sein Gefolge gleich mit.

Die Kultur der Meir ist vor allem von ihrer Vielseitigkeit geprägt. Auch wenn noch nicht viel über die Religionen dieses Volkes bekannt ist, ist anzunehmen, dass sich diese Vielseitigkeit auch dort umsetzt und es zahlreiche Götter, Kulte und Priesterschaften gibt.

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2020 MyBB Group.

Design © 2007 YOOtheme