Es ist: 27-02-2020, 09:06
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Demon Skills
Beitrag #1 |

Demon Skills
Das ist mehr eine Fingerübung, irgendwie aus der Feder geflossen. Vielleicht eignet es sich auch nicht ganz für eine Geschichte, aber ich wollte unbedingt mal etwas mit Dämonen schreiben. Vielleicht mag ich die drei Chaoten auch einfach nur. Die Eigenbewertung ist auf jeden Fall nur ein "Hmm ...". Der Titel ist übrigens auch nur ein Arbeitstitel. Für Vorschläge bin ich offen.

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„Das ist nicht fair!“, schrie Blutfresser und kloppte mit der flachen Hand auf den Tisch, während Hautod vor Lachen beinahe vom Steinhocker kippte. „Wirklich nicht!“, bekräftigte Blutfresser. Er kratzte sich an seinem Kopf, der von buschigen, roten Haaren bedeckt war. Ein Band aus ledriger Haut hielt es in einem zotteligen Zopf zusammen. Krachendes Lachen ertönte aus Hautods Rachen, genauso wie der Schwefelgeruch von der letzten Mahlzeit der Dämonenbrüder.
Plötzlich machte es laut RUMMS und Hautod fand sich auf dem Boden wieder. Seine Karten flogen derweil sanfter zu Boden und verteilten sich um ihn herum. Anklagend deuteten Blutfressers dunkle Klauen auf die Werte. „Gib es zu! Du hast nicht ordentlich gemischt!“ Der Blutdämon beruhigte sich allmählich wieder und rappelte seinen unförmigen Körper auf.
„Du bist einfach nur zu blöd, um dir Glück zu wünschen, Brüderchen“, behauptete Hautod grinsend. Die schiefen, mit grünem Belag bedeckten Hauer stachen aus seinem Unterkiefer und verliehen ihm etwas deftig Diabolisches. Blutfresser fuhr mit der blauen Zunge über sein eigenes Gebiss und spürte zu seiner Enttäuschung immer nur noch dicke Reißzähne, die gerade mal dazu in der Lage waren, Fleisch in nagelgroße Stücke zu zerfetzen. Wieso musste Hautod auch so viel älter sein als er!
„Du bist einfach nur ein kleiner Blödmann, der sich mit Spatzen unterhält!“, schrie Blutfresser seinem Bruder wütend entgegen. Hautod stutze, das Gesicht lief vor Zorn grau an. „Du würdest doch gerne eine Gabe haben, aber bist nicht einmal ein richtiger Dämon – du bist ein Weichling!“ Der Blutdämon spie ein bisschen Lava vor dem anderen auf den Boden. Dampfend grub sie sich in den steinernen Boden.
„Boah!“, machte Blutfresser entrüstet. Leider stimmte nämlich, was der Ältere behauptete, aber er würde nicht zugeben, was sowieso alle wussten. Nein, sie wussten es nicht: es hätte ja sein können, dass er in eben jener Nacht seine Gabe bekommen hatte.
Bevor Blutfresser aber eine intelligentere Entgegnung einfiel, unterbrach das klackende Geräusch von Schritten den Streit der Brüder. „Cholera nur für euch!“, wünschte der Neuankömmling und umarmte Hautods gelben Körper kräftig. „Fratze!“, rief dieser und schlug dem Freund mit aller Wucht auf die Schulter. Der Steindämon bewegte sich keinen Zentimeter, aber das zählte sowieso nicht. Steindämonen sind hart im Nehmen.
„Hol dich die Pest!“, sagte Blutfresser zur Begrüßung, mehr in Gedanken als in der Realität. Ein Windstoß, der ihn zum Taumeln brachte, holte ihn zurück. Fratze hatte seine Fledermausflügel ausgebreitet und sorgte für neue, schlechtere Luft aus dem Höhlensystem. „Ihr solltet besser schwefeln!“, bemerkte Fratze. „Blutfresser futtert die Schwefelstäbchen lieber“, erklärte Hautod und stieß seinem Bruder in die Seite. „Und richtig wünschen kann er auch nicht!“ Die dicken Striche, die in Fratzes Steingesicht die Augenbrauen darstellten, hoben sich. Feine Risse umringten die matt glänzenden Augen des Dämons.
„So so“, machte er grinsend. Blutfresser stapfte mit den riesigen Füßen auf den Boden, was allerdings nur leichtes Zittern auslöste. Mildes Lachen begleitete den Versuch des jungen Dämons, gefährlich zu wirken. Hautod sog genießerisch den schwefeligen Qualm ein und zeigte seinem Bruder dann, wie ein Dämon zu brüllen hatte. Die steinernen Wände warfen das gewaltige Echo von Tunnel zu Tunnel.
„Du bist ein Weichling, kein Dämon!“, behauptete Hautod dann. „Stimmt's, Fratze?“ Sein Kumpan giggelte klackernd, dann wechselte seine Stimmung schlagartig, wie es für Dämonen seines Schlages typisch war. „Weichlinge hab'n aber mehr Angst, Blutfresser“, sagte er nachdenklich. Hautod erkannte, dass er gegen Fratzes Gabe wenig sagen konnte. „Du musst es spüren“, erwiderte er nur. Blutfresser erkannte seine Chance. „Ich zeige dir, wie man Weichlinge zu Tode erschreckt!“, trumpfte er. „Das kann jeder, Idiot“, murmelte Fratze halbherzig, gab dann aber den Ausgang frei. „Kommt mit, wir schauen, ob irgendeiner Blutfresser schrecklich findet!“

***

„Ich wüsste nicht, was an Blutfresser gefährlich wirken sollte“, maulte Hautod. „Lasst uns lieber ein paar Manticoren oder Hydren ärgern!“ Der Weg zur Oberfläche war nicht beschwerlich, dafür aber lang und Hautod war berüchtigt für seine Anfälle bei Langeweile. Die meisten Geschichten darüber hatte er selber in Umlauf gebracht. Blutfresser hingegen ging mit stolz gereckter Brust durch die Tunnel. Seine extra wild gestylte Erscheinung mit den von Pech geschwärzten Strähnen in der roten Mähne wurde nur von Fratzes natürlicher Kannibalenaura überstrahlt. Hautod hingegen trottete lustlos hinterher, als die beiden durch ein multidimensionales Tor an die Erdoberfläche gingen.
Die drei landeten in einem Wald. „Bäh!“, rief Blutfresser und spuckte ein paar Blätter aus. Blöderweise hatte er die Landung nicht hinbekommen und war auf einem Haufen Laub gelandet. Hautod grinste hämisch und sah sich um. „Ich sehe keine Weichlinge“, berichtete er und spähte durch die Baumstämme hindurch. „Die wohnen seit mindestens drei Jahrhunderten nicht mehr hier im Wald, du Golem!“, prahlte Blutfresser mit seinem Wissen. Fratze lief schon weiter, immer in Richtung des nächsten Dorfes. Steindämonen kennen sich gut an der Oberfläche aus, denn ihre Gaben sind eng mit den Weichlingen verknüpft. So führte Fratze seine Freunde zu einem Dorf und ermahnte Hautod, sich ja zurückzuhalten.
„Das is' Blutfressers Auftritt“, sagte er und krallte seine Steinklauen warnend in Hautods Nacken. „Schon klar“, brummte der und sah sich gelangweilt nach etwas um, das er fressen konnte. Blutfresser ging durch eine Gartenpforte – selbstverständlich ohne sie zu öffnen – und wischte den Kläffer beiseite, der auf ihn zugesprungen kam. Es waren nur mickrige Nachahmungen der Zerberi, die die Dämonen erfolgreich züchteten. Außerdem hatten sie nur einen Kopf. Hilflos starrte er auf die Tür, die ihm nur bis zum Haaransatz reichte. „Und?“, fragte er. „Un' jetzt musst du klopfen!“, sprang Fratze ihm hilfreich zur Seite, während Hautod nur etwas von „einschlagen“ murmelte. Und doch waren alle drei gespannt, was sie wohl erwarten würde.
Blutfresser klopfte.
Leises Schleichen war hinter der Tür zu hören.
Ein „Ich komme schon“ signalisierte, dass ein Weichling da war.
Die Tür ging auf.
„Wa... Aaahhh!“, machte der Weichling und Blutfresser hob irritiert die Augenbrauen. Über das Kreischen des Weichlings schaute er fragend zu Fratze, der zusammen gezuckt war. „Angst“, antwortete er dann auf die unausgesprochene Frage. Freude kehrte auf Blutfressers Gesicht. „Super!“, sagte er. „Könnten Sie mir vielleicht sagen, was Sie an mir fürchterlich finden?“ Aber der Angesprochene fiel um. „Er ist einfach eingeschlafen!“, beschwerte sich Blutfresser. Hautod lachte schallend. „Dann nehmen wir einfach den nächsten Weichling.“ Und sofort marschierten sie los.
Blutfresser ging die Straße entlang und begrüßte höflich einen Passanten: „Fürchterlichen Schnupfen“, sagte er. „Darf ich Sie fragen, ob sie mich schrecklich finden?“ Es war nämlich eindeutig eine Frau und zu denen musste man sehr höflich sein, sonst konnten sie sehr teuflisch werden. „Äh“, kam es erstickt von der Frau. „Äh ... ein ... Traum.“ KRACH knallte sie auf die Erde. „Wie ein Alptraum!“, freute sich Blutfresser. „Was sagst du, Hautod?“ Aber sein Bruder war fort. Fratze zuckte mit den Schultern. „Verpasst er es eben. Machen wir weiter!“ Gut gelaunt fragten sich beide durch die Stadt. Und es gab nicht einen einzigen, der etwas an Blutfresser auszusetzen hatte.
Erst gegen Abend kehrten die beiden Freunde in die Höhlen zurück. „Mann, ist das eine Luft da draußen“, ächzte Blutfresser. Er schnappte sich gleich ein Stück Kohle und kritzelte etwas an seine Wand. Alptraum, schrieb er. Und: gehörnt, schrecklicher Geruch. „Und bald“, prophezeite Blutfresser. „werde ich auch meine Gabe haben.“ Fratze grinste ihn an. „Na dann, wünsch' dir den Tod.“ Damit ging er fort.

***

In einer kleinen Ecke in den schwarzen-blau gestreiften Landen hockte ein gelber Fleck und hielt sich die Ohren zu, um von dem wütenden Gebrüll der vor Wut entflammten Phönixmütter nicht wahnsinnig zu werden. Ich werde es mal mit Spatzen versuchen, dachte Hautod und spürte ein merkwürdiges Gefühl im Bauch. Sein Magen rebellierte gegen seinen Körper, was bislang noch nicht einmal die größte Portion Frischluft geschafft hatte. Das Gehirn schien sich umzustülpen und machte Hautods Körper starr. Erst nach einigen qualvollen Sekunden begriff der Dämon und dachte hoffnungsvoll an seine Lügenkunst. Wenn er je wieder hier herauskam, dann würde er sie dringend brauchen. Er hatte Angst, fürchtete sich, bekam das Grausen, der Schreck schüttelte ihn, Schauer liefen über seinen behaarten Rücken. Hautod jaulte gegen dieses Gefühl an, aber entschwand nur mehr und mehr im Sumpf der Panik.

So, was gibt es noch zu sagen? Ein Manticor ist ein Chimär (Löwe und Skorpion), eine Hydra ein ähnlich furchtbares Fabelwesen aus der griechischen Mythologie. Aus dieser habe ich auch die Zerberi entlehnt: Zerberus ist der Name des Höllenhundes, der den Eingang ins Schattenreich bewacht.
Ich freue mich schon auf eure Kommentare, vlt weiß ich dann mit der Story etwas anzufangen ...

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

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Beitrag #2 |

RE: Demon Skills
Da steht die Geschichte schon so lange drin und noch immer kein Kommentar. Das kann man ja nicht mit ansehen.
(09-10-2009, 15:26)Trinity schrieb: Vielleicht mag ich die drei Chaoten auch einfach nur.
Kennst du das Buch "Dämliche Dämonen"? Ich hab's zwar net gelesen, aber da muss ich grad dran denken.
Zitat:Ein Band aus ledriger Haut
Wie jetzt? Echte Haut? *schüttel* Ich frag lieber nicht, von wem oder was.
Zitat:Steindämonen sind hart im Nehmen.
Kann ich mir gar nicht vorstellen bei dem Namen *g*
Zitat:Sein Kumpan giggelte klackernd,
Giggeln kann ich mir noch vorstellen, aber klackernd giggeln??
Zitat:Blutfresser ging durch eine Gartenpforte – selbstverständlich ohne sie zu öffnen – und wischte den Kläffer beiseite, der auf ihn zugesprungen kam.
lol
Zitat:„Un' jetzt musst du klopfen!“, sprang Fratze ihm hilfreich zur Seite, während Hautod nur etwas von „einschlagen“ murmelte.
das auch. Irgendwie drollig die Drei.
Zitat:Und das taten sie dann auch.
Der Satz gefällt mir so ganz und gar nicht. Kann dir nicht genau sagen, woran es jetzt liegt, aber es wirkt zu einfach geschrieben. Ich würde es besser finden, wenn du nicht schreibst, dass die etwas tun wollen, sondern wie sie es tun. Muss ja nicht lang sein, "Er marschierte los um sein Vorhaben gleich in die Tat umzusetzen" oder sowas in der Art. Ich hoffe, du verstehst einigermaßen, was ich versuche, dir zu sagen, so einleuchtend klingt mein Gekrakel nämlich nicht.
Zitat:sonst konnten sie sehr teuflich werden.
Erstens hast du recht und zweitens ist es teuflisch
Zitat:„Mann, ist das eine Luft da draußen“, ächzte Blutfresser, aber er schnappte sich gleich ein Stück Kohle
Warum sollte ihn die schlechte Luft davon abhalten, etwas an die Wand zu schreiben? Wenn er von der Luft kaputt wäre (was aber nicht klar wird), könnte er sich dennoch die Kohle schnappen. Sonst würde auch passen: er kommt nach Hause. Beschwert sich über die Luft. Schnappt sich Kohle und schreibt los.
Zitat:von dem wütenden Gebrüll der vor Wut entflammten Phönixmütter
Doppelung. Ich würd das wütende einach weglassen. Wenn man dann liest, dass die Phönixmutter vor Wut entflammt ist, weißt man ja schon, welcher Art das Gebrüll ist.
Zitat:Hautod jaulte gegen dieses Gefühl an, aber entschwand nur mehr und mehr im Sumpf der Panik.
Hm, vor was hat er denn jetzt Angst? Blutfresser? Den Weichlingen?

Also, um mal deinen Eigenkommentar "Hmmm..." aufzugreifen, das kann ich für den ersten Teil der Geschichte nur bestätigen. Man lernt zwar die Dämonen (mit äußerst kreativen Namen übrigens) kennen und kann sich ein Bild von ihnen machen, aber im Grunde plätschert alles nur so vor sich hin.
Interessant wird es dann, wenn die drei in der Welt der sogenannten Weichlinge ihr Unwesen treiben, um zu schauen, was an ihnen schrecklich ist. Ein sehr witziger Einfall und wie die Dämonen dabei vorgehen ist ja schon fast wieder zum liebhaben. Sich gegenseitig Ratschläge geben (anklopfen) oder die Frau höflich ansprechen, schließlich ist es ja eine Frau, sowas ist einfach nur putzig, auch wenn es die Dämonen ja ganz und gar nicht sind. Diesen Teil fand ich dann auch sehr gut lesbar und fand es auch Schade, als sie wieder in ihrer Welt waren.
Und den letzten Teil kann ich nicht so ganz beurteilen, weil ich mir nicht ganz sicher bin, woher Hautods plötzliche Angst jetzt kommt. Vielleicht tut er einfach nur so hart, weil er sich vor den anderen beiden nicht blamieren will Icon_confused
Naja, auf jeden Fall trotzdem gerne gelesen und gegen einen weiteren Ausflug der drei Chaoten ins Menschenreich hätte ich nichts einzuwenden.

LG

Glory

- Life is not measured by the number of breaths we take but by the number of moments that take our breath away -
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Beitrag #3 |

RE: Demon Skills
Hi Glory!

Na, da freue ich mich doch über den Kommentar, dass er nicht "thumbs down" ausgefallen ist! Icon_jump
Tja, "Dämliche Dämonen" steht irgendwo in meinem Regal, aber gelesen habe ich es vor einer Ewigkeit Icon_confused Da kamen bestimmt viele "knuddelige" Dämonen drin vor ...

Zitat:Giggeln kann ich mir noch vorstellen, aber klackernd giggeln??
Wenn man wie aus Stein ist ... dann bestimmt schon Icon_smile

Zitat:Irgendwie drollig die Drei.
Nicht wahr Icon_jump

Zitat:Ich hoffe, du verstehst einigermaßen, was ich versuche, dir zu sagen, so einleuchtend klingt mein Gekrakel nämlich nicht.
Jepp, ich verstehe und gehorche ... oder so in der Art. Er ist wirklich nicht besonders originell, werde mir etwas einfallen lassen.

Zitat:Doppelung. Ich würd das wütende einach weglassen. Wenn man dann liest, dass die Phönixmutter vor Wut entflammt ist, weißt man ja schon, welcher Art das Gebrüll ist.
Zitat:Warum sollte ihn die schlechte Luft davon abhalten, etwas an die Wand zu schreiben? Wenn er von der Luft kaputt wäre (was aber nicht klar wird), könnte er sich dennoch die Kohle schnappen. Sonst würde auch passen: er kommt nach Hause. Beschwert sich über die Luft. Schnappt sich Kohle und schreibt los.
*patsch* Trinity, lerne es gefälligst: Kontrolle ist das Zauberwort!

Zitat:Hm, vor was hat er denn jetzt Angst? Blutfresser? Den Weichlingen?
Den Phönixen ... Glaube ich

Zitat:mit äußerst kreativen Namen übrigens)
Mrgreen

Zitat:Ein sehr witziger Einfall und wie die Dämonen dabei vorgehen ist ja schon fast wieder zum liebhaben. Sich gegenseitig Ratschläge geben (anklopfen) oder die Frau höflich ansprechen, schließlich ist es ja eine Frau, sowas ist einfach nur putzig, auch wenn es die Dämonen ja ganz und gar nicht sind. Diesen Teil fand ich dann auch sehr gut lesbar und fand es auch Schade, als sie wieder in ihrer Welt waren.
Ja, mein Schluss ist nicht gerade Spitzenklasse. Mir fiel einfach nichts anderes ein, da habe ich mal die weiche Seite gezeigt ... Den Angeber entlarvt Icon_slash Wozu genau das passt:
Zitat:Vielleicht tut er einfach nur so hart, weil er sich vor den anderen beiden nicht blamieren will Icon_confused

Zitat:Naja, auf jeden Fall trotzdem gerne gelesen und gegen einen weiteren Ausflug der drei Chaoten ins Menschenreich hätte ich nichts einzuwenden.
Danke Icon_smile Vielleicht wird aus dieser Nebenidee ja mal etwas Neues ... Mal sehen *auf korrekturstapel schiel*
Also noch einmal Danke!

Alles Liebe,
Trinity

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
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Beitrag #4 |

RE: Demon Skills
Hi Trinity!^^

Zitat:Plötzlich machte es laut RUMMS und Hautod fand sich auf dem Boden wieder.
Das ist sicherlich Geschmackssache, aber ich mag es nicht besonders, wenn lautmalereit wird ...^^ Alternative wäre "es hab einen lauten Knall"
Ich finde so wirkt es ein wenig ... kindlich? Icon_smile

Zitat:Seine Karten flogen derweil sanfter zu Boden und verteilten sich um ihn herum.
Schön.^^

Zitat:Anklagend deuteten Blutfressers dunkle Klauen auf die Werte.
Hast ein bisschen oft "Blutfresser" ... du könntest versuchen ein Synonym zu finden.^^

Zitat:und verliehen ihm etwas deftig Diabolisches.
Icon_lol

Zitat:immer nur noch dicke Reißzähne
da ist die Reihenfolge etwas durcheinander gekommen.^^ "immer noch nur ..."

Zitat:„Du würdest doch gerne eine Gabe haben, aber bist nicht einmal ein richtiger Dämon – du bist ein Weichling!“
Also hat Hautod ... die Gabe mit Spatzen zu reden? *g*

Zitat:Der Blutdämon spie ein bisschen Lava vor dem anderen auf den Boden. Dampfend grub sie sich in den steinernen Boden.
Dopplung^^ Warum nicht: "Der Blutdämon spie ein bisschen Lava vor dem anderen auf den steinernen Boden. Dampfend grub sie sich hinein." Icon_smile

Zitat:„Und richtig wünschen kann er auch nicht!“
wünschen ist wohl die "Magie" die diese Dämonen benutzen? Klingt ziemlich allmächtig? Was ist denn wenn zwei Wünscher gegen einander kämpfen? Gewinnt dann der wünscher mit den besseren Ideen?^^

Zitat:„So so“, machte er grinsend.
Ich glaube man macht noch "so, so" man sagt es ... oder gibt es von sich.^^

Zitat:dafür aber lang und Hautod war berüchtigt für seine Anfälle bei Langeweile.
Meinst du es so wie es da steht (Hautod bekommt Anfälle wenn ihm Langweilig ist?) oder ist das "bei" falsch und müsste "vor" heißen? Beides möglich.^^

Zitat:„Angst“, antwortete er dann auf die unausgesprochene Frage.
Dem seine Gabe ist also das fühlen von Emotionen? Hat man ja auch schon vorhin mitbekommen. Und hey ... Blutfresser ist wohl doch nicht ganz ungruselig. Icon_wink

Zitat:Hautod jaulte gegen dieses Gefühl an, aber entschwand nur mehr und mehr im Sumpf der Panik.
Icon_lol
hat er verdient, der Angeber!^^

Sooo, zunächst zur Sprache.
Ich hatte nicht viel zu meckern, nur ein paar kleine Flüchtigkeitsfehler ... ließ sich angenehm und flüssig lesen.

Positiv ist mir auch aufgefallen, dass es in dieser Geschichte kein Infodump gibt ... Icon_smile alle Informationen, haben für mich gepasst, was vor allem daran lag, dass es nicht so viele waren. Icon_wink
Trotzdem ist dir vor allem die kleine Kartenrunde am Anfang gelungen. Groß Story war jetzt nicht drin, es war eher ein Streiflicht auf dieses Trio infernale ... aber es hat mich trotzdem zum schmunzeln gebracht. Auch, oder gerade weil du echt jedes "Dämonenklischee" mitgenommen hast.

Woran du noch arbeiten könntest, sind Beschreibungen der Umgebung. Am besten ist es, wenn man so wenig Worten wie möglich, so viel rüber bringen kann wie es geht. Z. B. wenn sie durch die Tunnel laufen, zur Oberfläche könntest du uns sagen (in ein zwei Sätzen) wie die eigentlich aussehen. Ebenso der Wald oder ein genereller Eindruck des Dorfes.

Insgesamt hat mir deine Geschichte aber gefallen.^^

Liebe Grüße vom Wanderer

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten

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Beitrag #5 |

RE: Demon Skills
Hallo Wanderer!

Na, dann wollen wir mal ... *g*

Zitat:Ich finde so wirkt es ein wenig ... kindlich? Icon_smile
Tja, vielleicht macht das einen Teil des Niedlichkeitsfaktor der Dämonen aus ^^ Weiß nicht, aber mir gefällt es. Ich lasse es stehen.
Aber "trio infernale" ist wirklich ein guter Begriff ^^

Zitat:Schön.^^

Zitat:Anklagend deuteten Blutfressers dunkle Klauen auf die Werte.

Hast ein bisschen oft "Blutfresser" ... du könntest versuchen ein Synonym zu finden.^^
Danke und:
Ja, habe ich. Ich stehe dazu Icon_lol Ich werde sehen, was ich tun kann ...

Zitat:Icon_lol
Freut mich, dass es dir gefällt - auch wenn ich gerne wüsste, was daran so lustig ist *kopfkratz*

Zitat:da ist die Reihenfolge etwas durcheinander gekommen.^^ "immer noch nur ..."
*pfeif**korrigier*

Zitat:Also hat Hautod ... die Gabe mit Spatzen zu reden? *g*
Na ja ... Vögel ... (*hust*nur bei Phönixen scheint es nicht zu klappen *hust*)

Zitat:Dopplung^^ Warum nicht: "Der Blutdämon spie ein bisschen Lava vor dem anderen auf den steinernen Boden. Dampfend grub sie sich hinein." Icon_smile
Das frage ich mich auch ...

Zitat:wünschen ist wohl die "Magie" die diese Dämonen benutzen? Klingt ziemlich allmächtig? Was ist denn wenn zwei Wünscher gegen einander kämpfen? Gewinnt dann der wünscher mit den besseren Ideen?^^
Allmächtig? Das wären doch Dschinns, oder ^^ Na ja, aber so ein bisschen ist es doch das. Nur nicht so mächtig ...

Zitat:Ich glaube man macht noch "so, so" man sagt es ... oder gibt es von sich.^^
Ich traue dem Experten° *verneig*

Zitat:Meinst du es so wie es da steht (Hautod bekommt Anfälle wenn ihm Langweilig ist?) oder ist das "bei" falsch und müsste "vor" heißen? Beides möglich.^^
Würde es nicht auch ungefähr beides dasselbe heißen? *g* Egal, es ist so gemeint und bleibt so stehen.

Zitat:Dem seine Gabe ist also das fühlen von Emotionen? Hat man ja auch schon vorhin mitbekommen. Und hey ... Blutfresser ist wohl doch nicht ganz ungruselig. Icon_wink
Für einen Weichling? Wohl eher nicht ... *g*

Zitat:Icon_lol
hat er verdient, der Angeber!^^
Hey, es versteht doch jemand! *freu* Auf Anhieb .... *thumbsup*

Zitat:ließ sich angenehm und flüssig lesen.
Danke!

Zitat:Positiv ist mir auch aufgefallen, dass es in dieser Geschichte kein Infodump gibt ... Icon_smile alle Informationen, haben für mich gepasst, was vor allem daran lag, dass es nicht so viele waren. Icon_wink
Trotzdem ist dir vor allem die kleine Kartenrunde am Anfang gelungen. Groß Story war jetzt nicht drin, es war eher ein Streiflicht auf dieses Trio infernale ... aber es hat mich trotzdem zum schmunzeln gebracht. Auch, oder gerade weil du echt jedes "Dämonenklischee" mitgenommen hast.
Danke, danke und - alle Klischees?
Hmm, die da wären? Groß, haarig, schrecklich, Lava ... gibt es noch welche?

Zitat:Woran du noch arbeiten könntest, sind Beschreibungen der Umgebung. Am besten ist es, wenn man so wenig Worten wie möglich, so viel rüber bringen kann wie es geht. Z. B. wenn sie durch die Tunnel laufen, zur Oberfläche könntest du uns sagen (in ein zwei Sätzen) wie die eigentlich aussehen. Ebenso der Wald oder ein genereller Eindruck des Dorfes.
Okay, mal sehen. (Eher unwichtig aus der Sicht der Dämonen, aber nicht für den Leser, verstanden, Sir! Icon_wink)

Okay, danke für den Kommentar und das Lob, freut mich, dass es dir gefallen hat!

Alles Liebe,
Trin

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
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