Es ist: 02-12-2020, 04:16
Es ist: 02-12-2020, 04:16 Hallo, Gast! (Registrieren)


weihnachtlicher Lesekreis (2009): Magie der Weihnacht
Beitrag #11 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Ich trau mich fast gar nicht, das zu sagen, aber ich hab nur noch drei Kapitel der zweiten Woche übrig *g*
mach hinne, Sterni! Mrgreen

... weil das Leben seltsame Wege geht ...

Der Sprung über den eigenen Schatten gelingt leichter,
wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.
(unbekannt)

Eine Schattengestalt und ihre Schattengedanken


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Beitrag #12 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Die zweite Woche besprechen wir ja erst, ... in einer Woche. ;o)
Bis dahin geht sich alles aus, ne? Oder hab ich den Zeitplan falsch verstanden?

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
Viele kleine Sternschnuppen

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Beitrag #13 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
nee, haste schon richtig verstanden *g* trotzdem!

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Beitrag #14 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
*schmunzel* Guhuuuuut. *zum zweiten Lesekreis starrt*

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Beitrag #15 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
So, auch wenn Sternchen es noch nicht geschafft hat, ihren Beitrag abzuliefern, komm ich mal mit der nächsten Etappe - ich hab das Buch nämlich durch und mir ist grad langweilig und schlafen kann ich auch nicht.

Kapitel 13
Die alte Bekannte, die Mark und Macy vor dem ehemaligen Wohnhaus überrascht hat, stellt sich tatsächlich als Informationsquelle heraus. Macy erfährt nicht nur, wie ihre Schwester zu ihrem Namen gekommen ist, sondern auch, dass ihr Vater wahrscheinlich noch lebt. Viel mehr gibt das Kapitel leider nicht her, zurück bleibt allerdings die Gewissheit, dass die Suche langsam ins Rollen kommt.

Kapitel 14
Als Mark nach Hause kommt, wartet eine dringende Nachricht seiner Tante auf ihn. Wahrscheinlich geht er sofort vom Schlimmsten aus, die Notiz von seinem Vermieter klingt ja sehr dringlich. Das Telefonat gestaltet sich dann eher harmlos, auch wenn es emotional sehr krass für Mark ist. Wird er sich dazu überwinden können, in die Heimat zu fliegen? Schließlich steht ja Weihnachten vor der Tür.

Kapitel 15
Dieses Kapitel mochte ich, weil es nur zweieinhalb Seiten lang, aber trotzdem voller Informationen ist. Bin gespannt, wie das Date läuft, auch wenn eigentlich schon vorhersehbar ist, wie die Geschichte zwischen Mark und Macy weiterlaufen wird.

Kapitel 16
Ein Mann, der sich wirklich Gedanken darüber macht, womit er ein Mädchen beeindrucken kann. Gibt es sowas im richtigen Leben noch? Scheinbar ist der Autor ein hoffnungsloser Romantiker *lacht* Ich finde die Atmosphäre dort auf dem Canyon sehr schön gestaltet, und die zwischenmenschliche Beziehung der beiden gewinnt noch mehr an Tiefe. Macys Träume empfinde ich als einen sehr spannenden Teil der Geschichte, und ich bin sicher, dass die noch eine wichtige Rolle spielen werden. Und nicht zu vergessen, das Schicksal von Jos kleiner Tochter. Heftig!

Kapitel 17
Das Essen bei Bonnie ist eine Informationsgrube. Man merkt Macy schon hier an, dass sie eigentlich sofort nach der Mitteilung, dass Bonnie ihren Vater gefunden hat, losfahren und zu ihm will.

Kapitel 18
Tapfer, dass Macy das Essen noch beendet und auch danach noch einige Zeit ausharrt, bis Mark sie schließlich rettet und sie endlich zur Exfrau von Macys Vater fahren. Hier bekommen sie neue Informationen, außerdem telefoniert sie kurz mit ihm. Ich find's ein bisschen schade, dass der Autor dieses, das vorhergehende und das nachfolgende Kapitel so auseinander gezogen hat. Wirklicher Spannungsaufbau ist das ja nicht, ich hätte hier einige Erinnerungsrückblenden zwischendurch nett gefunden.

Kapitel 19
Macy trifft auf ihren Vater. Seltsame Begegnung, aber ich wüsste nicht, wie ich selbst in einem solchen Moment handeln würde. Einfach ist es bestimmt nicht, schließlich war er Schuld, dass man ihm die Mädchen weggenommen und die beiden außerdem getrennt hat. Es zeugt von großer Stärke, dass sie so offen auf ihn zugehen kann, ich könnte das wahrscheinlich nicht. Was ich ganz schlimm finde, ist die Tatsache, dass ihr anscheinend nur ihre Adoptivmutter weiterhelfen kann, um Noel zu finden. Hat macy auch genug Stärke, dieser Vergangenheit noch mal gegenüber zu treten?

Kapitel 20
Ähm. Sprachlos. Das hat mich dieses Kapitel gemacht. Die beiden können sich nicht länger als ein paar Wochen kennen. Und er will sie heiraten? Hmm. Ob er sie wirklich fragt? Und was wird sie sagen?

Kapitel 21
Macy nimmt eine weitere Hürde und besucht die Familie, in der sie aufwachsen musste. Sie findet nur ihren Bruder Bart vor, der sich meiner Meinung nach tatsächlich freut, sie zu sehen. Aus wechem Grund, wird eigentlich schnell deutlich - er hat Irene am Hals und hofft wahrscheinlich auf Ablösung oder wenigstens Gesellschaft. Toll finde ich von ihm, dass er Macy dabei unterstützt, die Information zu bekommen, die sie braucht. Ein bisschen tut er mir leid, aber wirklich nur ein bisschen.

Kapitel 22
Schon wieder nur so ein kurzes Kapitel. Aber es ist schön, dass Macy jemanden hat, bei dem sie sich nach diesem Erlebnis anlehnen und mit dem sie über ihre Gedanken und Ängste sprechen kann. Die Überlegungen finde ich hier sehr inspirierend, das hätte man ruhig mehr ausweiten können.

Kapitel 23
Der nächste Schritt, Macy macht sich auf den Weg zu dem Haus, in dem ihre Schwester aufgewachsen ist. Auch das fällt ihr sicher nicht leicht, schließlich weiß sie ja nicht, ob Noel sich überhaupt an sie erinnern kann, und falls ja, ob sie noch mit ihr zu tun haben will.
Das Verhalten der Adoptivmutter kann ich irgendwie nachvollziehen, finde aber auch, dass sie die Entscheidung ihrer Tochter selbst überlassen sollte. Ich frage mich, was passiert wäre, wenn Noel an diesem Tag Zuhause gewesen und ihrer Schwester selbst die Tür aufgemacht hätte. Und wie geht das Ganze jetzt weiter?

Kapitel 24
Thanksgiving, der Tag, an dem Mark seine Frage stellen und um Macys Hand anhalten will. Doch bevor es soweit ist, gibt es erst noch eine andere Überraschung: Macy bittet Joette, sie offiziell als ihre Tochter zu adoptieren. Das finde ich eine wunderschöne und passende Geste, und wahrscheinlich ist es für beide gleich wichtig - für Macy, um wirklich mit Familie Hummel abschließen zu können, für Joette, um den Schmerz über den Verlust ihrer eigenen Tochter ein wenig besser verkraften zu können.
Marks Frage hingegen geht ziemlich nach hinten los. Ich habe ja damit gerechnet, dass sie "nein" sagen würde, aber in der Form ist es ganz schön hart. Wie wird das nächste Treffen der beiden ablaufen?

Kapitel 25
Mark wartet vergeblich auf ein Zeichen von Macy, nicht einmal auf seine Anrufe reagiert sie. Daher beschließt er, zurück nach Alabama zu gehen. Ein letztes Mal besucht er das Café, in dem alles begann, wo er auf Macy trifft. Allerdings ändert das auch nichts an seiner Entscheidung, und Macy tut auch nichts, um ihn davon abzubringen. Hartes Ende, aber kann das denn alles gewesen sein?

Mir scheint, als hätte ich unbewusst genau die richtigen Unterbrechungen ausgesucht. Schon wieder ist das so eine Stelle, so ein Wendepunkt, wo man das Buch eigentlich gar nicht weglegen will und sich tatsächlich zwingen muss. (Ich hab's 'ne halbe Stunde durchgehalten, dann musste ich leider weiterlesen - es war wie ein Zwang. Aber keine Sorge, ich verrat euch nichts und poste die weiteren Kapitel erst am 24., versprochen *g*)
Tja, was erwartet einen jetzt noch? Mark will zurück nach Alabama - wird Macy ihn vielleicht doch noch aufhalten? Oder gibt es eine Aussprache mit seinem Vater? Wie geht es mit Noel weiter? Darf Joette Macy offiziell adoptieren?
Fragen über Fragen. ich wünsch euch viel Spaß beim Lesen der restlichen Kapitel und bin gespannt auf eure Gedanken :o)

... weil das Leben seltsame Wege geht ...

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Beitrag #16 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Hallo zusammen,

so - nun hab ich euch eingeholt. Ich muss mich wieder einmal entschuldigen. Ich gestehe, ich hab wieder einmal den Startschuss verpasst, muss allerdings auch sagen, dass es schwer war, an das Buch zu kommen. Zumindest in Österreich. 1 von 3 Buchhandlungen hat es gehabt und die war mitten in der Stadt und dort bin ich nicht all zu oft. Auch, weil mir meist die Zeit fehlt unter der Woche, dort vorbei zu schauen. Ich hab das Buch Samstag gekauft (O - Wunder! Ich dachte ich krieg es bei jedem Libro und kann gleich mitmachen ... *grummel* Schei ... Buchhandlungen) und bin jetzt auch sehr glücklich, aufschließen zu können.

Bücher sind ja oft den Eltern oder Kindern oder Partnern gewidmet, und eigentlich achte ich nicht so sehr darauf, aber irgendwas sagte mir, dass die Widmung in diesem Buch eine wichtige Rolle spielt - und ist sie nicht wunderschön?
=> Joar berührend, ... aber naja, - ich mag jetzt nicht herzlos erscheinen - der Inhalt interessiert mich meist bei Büchern mehr. Ich bin kein großer Fan von zu sehr emotionalen Widmungen. Ich finds komisch, wenn man sowas persönliches so sehr teilen will, ...

Was mir auch besonders gut gefällt, ist die Schrift der Kapitelanfänge, die Einsätze von Marks Tagebucheinträgen und die Aufmachung des Covers - duch die Rottöne wird man in weihnachtliche Stimmung versetzt, und obwohl ich kein Fan von Weihnachten bin, freue ich mich wirklich auf das Buch und hoffe, es kann mir ein bisschen den Zauber zurückbringen.
=> Die Tagesbuchauszüge gefallen mir auch. Ansonst ist das Buch nett gestaltet und macht Lust auf mehr. Auf jeden Fall.

Hier fand ich's seltsam, dass die beiden sich sofort geduzt haben, das ist ja eigentlich nicht normal - andererseits heißt im Englischen ja beides "you", kann also ein Übersetzungsfehler sein.
=> Muss aber nicht sein. Ich fands weniger komisch. War irgendwie so ein Moment, der wohl besonders war. Und Macy ist ja auch ein herzlicher Mensch. Mark hält sich zu der Zeit sowieso nur noch ungern an Förmlichkeiten fest, schließlich war er ja gerade noch dabei, sie aus der Welt zu jagen.

Und dass Mark sofort Vertrauen zu Macy fasst, erscheint mir auch etwas voreilig, aber bei manchen Menschen ist das eben einfach so.
=> Eben "Magie". Ich fands auch hier wieder nicht so merkwürdig. Ging bei mir durch.

Dass Macy ungefragt Werbung für Gitarrenunterricht bei ihm macht, finde ich etwas dreist, und es wundert mich, dass Mark da so gar nichts zu sagt und nicht mal verwundert darüber ist.
=> Er hat ja daran gedacht. Und ja, es mag dreist sein, aber wie gesagt, ich finde die beiden haben eine von Anfang an sehr enge Beziehung gehabt. Da hat mich das auch nicht wirklich stutzen lassen.

Das ist nämlich Französisch und bedeutet Weihnachten *nickt wissend*
=> Aha, ...

Dieses Kapitel hat mich sehr getroffen, weil es deutlich macht, wie oft Kinder schlimme Dinge verschweigen aus Angst, dass ihnen sowieso niemand glaubt. Andererseits finde ich auch das Verhalten der Tante nicht richtig, schließlich merkt man doch, wenn ein Kind Angst hat.
=> Gewisse Dinge will man nicht mehr merken, ... Leider.

Ein Mann, der sich wirklich Gedanken darüber macht, womit er ein Mädchen beeindrucken kann. Gibt es sowas im richtigen Leben noch?
=> Joar sicher. Siehst du jeden Tag am Fußballfeld.

Scheinbar ist der Autor ein hoffnungsloser Romantiker *lacht* Ich finde die Atmosphäre dort auf dem Canyon sehr schön gestaltet, und die zwischenmenschliche Beziehung der beiden gewinnt noch mehr an Tiefe.
=> Find ich auch. Man kann wunderschön mitträumen und -fühlen.

Macy trifft auf ihren Vater. Seltsame Begegnung, aber ich wüsste nicht, wie ich selbst in einem solchen Moment handeln würde. Einfach ist es bestimmt nicht, schließlich war er Schuld, dass man ihm die Mädchen weggenommen und die beiden außerdem getrennt hat.
=> Wenn ich meinen Vater wiedersehen würde, würd ich wohl auch nicht mehr wütend sein. Das ist das Lustige daran, da darf ich aus eigener Erfahrung sprechen. Kinder vergessen die Eltern nicht. Auch wenn sie nicht bei ihnen aufgewachsen sind. Zumindest ging es mir so. Egal wie viel Scheiße die Eltern auch auf sich geladen haben, man würde die offenen Arme wohl nicht ohne heftigsten Grund verschmähen.
Für mich wars daher ein sehr emotionales Kapitel. Und mir hat es gefallen.

Toll finde ich von ihm, dass er Macy dabei unterstützt, die Information zu bekommen, die sie braucht. Ein bisschen tut er mir leid, aber wirklich nur ein bisschen.
=> Bin der gleichen Meinung. Ich fands toll, dass er so erwachsen geworden ist und anscheinend auch einiges jetzt besser versteht, bzw. anders sieht.

Das Verhalten der Adoptivmutter kann ich irgendwie nachvollziehen, finde aber auch, dass sie die Entscheidung ihrer Tochter selbst überlassen sollte. Ich frage mich, was passiert wäre, wenn Noel an diesem Tag Zuhause gewesen und ihrer Schwester selbst die Tür aufgemacht hätte. Und wie geht das Ganze jetzt weiter?
=> Nachvollziehen kann ich es auch. ABER die Eltern hätten wissen müssen, dass so ein Tag kommen wird. Ich kann doch als Adoptivmutter kein Kind nehmen, erleben wie zwei Schwestern sich lieben und jeden Tag mit der Angst leben, dass das andere Mädchen eines Tages vor der Tür steht, um mein Kind aufzuklären! Sorry - da hat es sich die Mutter sehr einfach und zugleich schwer gemacht. Ich find es absolut nicht okay, dass die Schwester nicht aufgeklärt wurde. Das passt zu dem Satz: Häufig rühren die größten Verletzungen unseres Lebens daher, dass wir vor den kleineren davonlaufen.
Es wäre wesentlich einfacher für Christiy, mit der Realität aufzuwachsen, anstatt eine andere aufgedrückt zu bekommen, die irgendwann zerbrechen könnte und in diesem Fall - so denke ich - auch wird.

So und jetzt allgemein zum Buch. Mir gefällt es sehr sehr gut. Die Magie zwischen Mark und Macy hab ich gespürt, daher fand ich den Anfang wohl weit mehr gelungen, als er vielleicht sein mag für andere. Macy Ablehnung kann man hingegen auch verstehen, wobei mich die Heftigkeit dann doch überrascht hat, bedenkt man, dass der Autor von Anfang an versucht hat dem Leser zu verklickern, wie besonders das Ganze zwischen den Beiden ist. Ist es das vielleicht nur für Mark gewesen? Ich glaub ja eher, dass Macy einfach nicht als emotionalen Puffer herhalten will. Ich meine, Mark hat versucht sich umzubringen. Und drei Wochen später will er Leben, mit ihr? Da fragt man sich natürlich schon, obs Liebe ist? Trotzdem, dass sie so auf Distanz geht wundert.

Insgesamt finde ich die Familienverhältnisse von Macy und Mark sehr gut dargestellt. Alles konnte mich überzeugen, wobei die Stimmung des Buches mit auch teilweise kritiklos werden lässt. Ich mags genießen und nicht so hinterfragen, dazu lädt einem das Buch richtig ein.

Das Mark jetzt zurück will, find ich in Ordnung und ich freu mich schon auf Stu. Wie das Buch ausgehen wird, ist ja klar. Mit Stu wird sich versöhnt, die eigenen Probleme erst mal geklärt und dann kommen Mark und Macy wieder zusammen. So zumindest lässt der Autor es aussehen. Ich würde mich freuen, wenn er mich aber noch überraschen kann und etwas Innovativeres zu bieten weiß.

Joette darf Macy freilich adoptieren, wenn beide es wollen. Ich denke gesetzlich steht da nichts im Weg. Wobei ich es doch sehr übertrieben finde. Mütter sucht man sich nicht einfach aus. Und das Argument von wegen "wenn ich mal Kinder hab" wäre mit einem wasserdichten Testament auch gelöst.

So viel mal von mir. Icon_smile
Liebe Grüße,
Sternchen

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Beitrag #17 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Hallo zusammen,

Zitat: Viel mehr gibt das Kapitel leider nicht her, zurück bleibt allerdings die Gewissheit, dass die Suche langsam ins Rollen kommt.

Naja, Bonnie ist eben „nur eine Bekannte“. Ich finde sie hat ihnen schon recht gut weiterhelfen können. Schön find ich ja dabei, dass Macy ihre Kindheitserinnerungen auffrischen konnte.

Zitat: Das Telefonat gestaltet sich dann eher harmlos, auch wenn es emotional sehr krass für Mark ist. Wird er sich dazu überwinden können, in die Heimat zu fliegen?

Jedenfalls in sofern harmlos, als dass keiner gestorben ist, ja. Icon_wink Ansonsten ist es emotional wirklich heftig und ich hab mich gefragt warum er sich aufeinmal wieder mit dem Tod seiner Mutter beschäftigt. Nagut, wirklich lange ist das noch nicht her und er hat sich damit noch nicht richtig auseinandergesetzt, glaub ich. Und an der Stelle konnte ich mir auch noch nicht vorstellen, dass er nach Hause fliegt. Vorallem weil er ja jetzt Macy kennt.

Zitat: Gibt es sowas im richtigen Leben noch? Scheinbar ist der Autor ein hoffnungsloser Romantiker *lacht*

Oh man, war die Szene toll. Hätte ich dem guten Mark gar nicht zugetraut so kreativ-romantisch zu sein. Icon_smile

Zitat: Macys Träume empfinde ich als einen sehr spannenden Teil der Geschichte, und ich bin sicher, dass die noch eine wichtige Rolle spielen werden.

Ja, Macys Träume. Träume von einem „normalen“ Leben mit „richtiger“ Familie. Ich kann mit gut vorstellen, dass die am Ende noch mit Mark in Erfüllung gehen. Icon_wink

Zitat: Und nicht zu vergessen, das Schicksal von Jos kleiner Tochter. Heftig!

Wirklich heftig. Vorallem auch die krassen Gefühlsunterschiede beim lesen. Erst dieses wohlig-warme-romantische und ganz plötzlich wieder dieses kalte-harte-grausame Gefühl.

Zitat: Tapfer, dass Macy das Essen noch beendet und auch danach noch einige Zeit ausharrt, bis Mark sie schließlich rettet und sie endlich zur Exfrau von Macys Vater fahren.

Reine Höflichkeit nehme ich an. Icon_wink

Zitat: Ich find's ein bisschen schade, dass der Autor dieses, das vorhergehende und das nachfolgende Kapitel so auseinander gezogen hat. Wirklicher Spannungsaufbau ist das ja nicht, ich hätte hier einige Erinnerungsrückblenden zwischendurch nett gefunden.

Ich hätte es an einem Stück besser gefunden irgendwie. Zumindest das Essen bei Bonnie und dann wieder der Besuch bei der Ex-Frau und dem Vater vielleicht. Ich schätze mal das es Erinnerungsrückblenden jetzt gar nicht mehr gibt. Jetzt wird sie sich im heute mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen müssen.

Zitat: Macy trifft auf ihren Vater. Seltsame Begegnung, aber ich wüsste nicht, wie ich selbst in einem solchen Moment handeln würde.

Das wüsste ich auch nicht. Ich denke aber, dass mit dem Mitleid-Gefühl da ein ganz guter Weg gefunden wurde. Außerdem denke ich, dass Macy als Kind ihren Vater richtig geliebt hat und den Drogen die Schuld zugeschoben hat und nicht ihrem Vater. Jedenfalls war mein Eindruck, dass sie erleichtert war ihn zu finden.

Zitat: Was ich ganz schlimm finde, ist die Tatsache, dass ihr anscheinend nur ihre Adoptivmutter weiterhelfen kann, um Noel zu finden. Hat macy auch genug Stärke, dieser Vergangenheit noch mal gegenüber zu treten?

Ich habe es ja schon vermutet, dass Macy nur in das Haus der Hummels zurückkehrt, wenn es ihr hilft Noel zu finden. Das musste einfach so kommen. Icon_wink

Zitat:Ähm. Sprachlos. Das hat mich dieses Kapitel gemacht. Die beiden können sich nicht länger als ein paar Wochen kennen. Und er will sie heiraten? Hmm. Ob er sie wirklich fragt? Und was wird sie sagen?

Ich war auch ein bisschen erschüttert. Ich bin ja kaum darüber hinweggekommen, dass sie so schnell vertrauen ineinander gefunden haben, was ich aber noch einigermaßen akzeptieren konnte. Auch da sie sich von jetzt auf gleich ineinander verliebt haben, fand ich nachvollziehbar. Aber heiraten? :icon_gucker: Mark kommt mir ein wenig naiv vor, wenn er glaubt, dass Macy da einwilligt. Ich denke schon, dass er sie fragen wird, aber ich glaub nicht, dass sieja sagt. Sie ist zusehr mit Noel und ihrer Vergangenheit beschäftigt.

Zitat:Sie findet nur ihren Bruder Bart vor, der sich meiner Meinung nach tatsächlich freut, sie zu sehen. Aus wechem Grund, wird eigentlich schnell deutlich - er hat Irene am Hals und hofft wahrscheinlich auf Ablösung oder wenigstens Gesellschaft.

Bart, ja. Bei der Begegnung hab ich mich gewundert, dass sie sich so herzlich gegenüber treten. Aber warum auch nicht? Sie sind ja trotzallem wie Geschwister aufgewachsen. Wie sie sich mit ihnen verstanden ist ja nicht gezeigt worden, nur das erste Knnenlernen. Ob er auf Ablösung hofft, weiss ich nicht, vielleicht einfach auf ein bisschen Ablenkung?

Zitat:Toll finde ich von ihm, dass er Macy dabei unterstützt, die Information zu bekommen, die sie braucht. Ein bisschen tut er mir leid, aber wirklich nur ein bisschen.

Mir tut er leid. Diese Frau am Hals zu haben, ist wirklich nicht einfach. Aber andererseits, wenn er sie wirklich loshaben wollte, könnte er sie tatsächlich ins Altenheim schaffen. Wahrscheinlich geht’s ihm da aber wie so vielen bei denen diese Entscheidung ansteht, es ist ja trotzdem noch seine Mutter und er fühlt sich verpflichtet sich um sie zu kümmern und außerdem will so ein Heim ja auch bezahlt werden. Icon_wink

Zitat:Das Verhalten der Adoptivmutter kann ich irgendwie nachvollziehen, finde aber auch, dass sie die Entscheidung ihrer Tochter selbst überlassen sollte. Ich frage mich, was passiert wäre, wenn Noel an diesem Tag Zuhause gewesen und ihrer Schwester selbst die Tür aufgemacht hätte. Und wie geht das Ganze jetzt weiter?

Ich mochte die Adoptivmutter nicht. Wahrscheinlich aus dem Grund, weil sie bisher (fast) die einzige ist, die Macy nicht hilft und dann auch noch so kurz vor dem Ziel. Ich verstehe natürlich ihre Beweggründe, sie will das beste für Noel, aber ich denke auch, sie hätte ihr die Entscheidung überlassen sollen, zumal sie ja auch nicht mehr zu klein dazu ist. Nun, wenn Noel zu Hause gewesen wäre, dann sähe jetzt alles anders aus. Wahrscheinlich hätte sie mit Unglaube reagiert, wenn Macy da steht und sagt: „Ich bin deine Schwester“ Und ich denke dieser Unglaube hätte Macy dann in noch trauriger gemacht, als es die Situation jetzt schon ist. Hmm, wie geht’s jetzt weiter? Macy könnte versuchen ihre Schwester „abzufangen“ und mit ihr zu reden. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass sie sie einfach nur beobachtet und nicht mit ihr redet, um die Illusion aufrecht zu erhalten. Schwierig einzuschätzen.

Zitat:Macy bittet Joette, sie offiziell als ihre Tochter zu adoptieren. Das finde ich eine wunderschöne und passende Geste, und wahrscheinlich ist es für beide gleich wichtig - für Macy, um wirklich mit Familie Hummel abschließen zu können, für Joette, um den Schmerz über den Verlust ihrer eigenen Tochter ein wenig besser verkraften zu können.

Ich fand das sehr, sehr seltsam. :icon_gucker: Schließlich ist Macy erwachsen, wozu braucht sie da noch eine Mutter? Und die Beziehung zwischen Jo und Macy erscheint mir nicht die zwischen einer Mutter und einer Tochter zu sein. Eher wie Freundinnen. Daher find ich das irgendwie übertrieben schnulzig. Aber als Macy dann die rechtlichen Hintergründe erklärt, fand ich es ein bisschen nachvollziehbarer, obwohl ein gescheites Testament für den Fall, dass sie Kinder hat es wahrscheinlich auch getan hätte. Emotional ist es wahrscheinlich um mit der Vergangenheit besser abschließen zu können.

Zitat:Marks Frage hingegen geht ziemlich nach hinten los. Ich habe ja damit gerechnet, dass sie "nein" sagen würde, aber in der Form ist es ganz schön hart. Wie wird das nächste Treffen der beiden ablaufen?

Ich habe mir schon beinah gedacht, dass das so ausgeht. Und ganz ehrlich: Ich glaub ich hätte genauso reagiert, wie Macy. Marks Frage sieht wie eine „Kurzschlusshandlung“ aus, ein spontaner Gedanke, geboren aus der ersten überschwänglichen Verliebtheit. Icon_wink Er hat mir schon leid getan, auch wenn ich ihre Reaktion verstehen kann, hätte sie das ein bisschen sanfter formulieren können.

Zitat:Allerdings ändert das auch nichts an seiner Entscheidung, und Macy tut auch nichts, um ihn davon abzubringen. Hartes Ende, aber kann das denn alles gewesen sein?

Ich finds ja ein bisschen fies von ihr, die Verbindung so komplett abzubrechen. Und Marks Entscheidung zurückzugehen, ist vielleicht ein bisschen vorschnell. Ich kann mir aber denken, dass genau diese Entscheidung Macy zeigen wird, dass er sich eben doch mit seiner Familie, seiner Vergangenheit auseinandersetzt und sie ihm deshalb nochmal eine Chance geben könnte.

Zitat:Mir scheint, als hätte ich unbewusst genau die richtigen Unterbrechungen ausgesucht.

Hast gut gemacht. *Angels Unterbewusstsein lob*

Zitat:Tja, was erwartet einen jetzt noch? Mark will zurück nach Alabama - wird Macy ihn vielleicht doch noch aufhalten? Oder gibt es eine Aussprache mit seinem Vater? Wie geht es mit Noel weiter? Darf Joette Macy offiziell adoptieren?

Die Frage ob Joette Macy adoptiert find ich noch nichtmal so spannend. Mich interessiert eher, ob Macy und Mark noch zusammenfinden (was ja wohl davon abhängt, wie es zwischen ihm und seinem Vater weitergeht) und wie das mit Noel weitergeht.

Schön, dass du uns eingeholt hast, Sternchen und es freut mich, dass wir alle soviel gefallen an dem Buch finden. Ja, ja zur Weihnachtszeit kann Kitsch überzeugen. Mrgreen

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
Wörterwelten

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Beitrag #18 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Söderle, da ich morgen, also heute nachher gleich zu meinen Eltern fahre und das Buch nicht extra mitschleppen will, komme ich jetzt schon zu den letzten Kapiteln. Meine Rezi folgt dann am ersten Feiertag, irgendwann abends oder schon in den frühen Morgenstunden, mal schauen.

Kapitel 26
Joette will sich mit Mark treffen. Ich frage mich, ob das ein Versuch von Jo ist, ihn zum Bleiben zu überreden, weil Macy selbst sich nicht dazu durchringen kann. Mehr erfahren wir erst im nächsten Kapitel.

Kapitel 27
Mark und Joette treffen sich zum Essen, dabei erfährt Mark ein paar unschön, geradezu niederschmetternde Dinge über Joette, die selbst Macy (noch) nicht weiß. Joette ist Mark ja in der kurzen Zeit doch auch ganz schön ans Herz gewachsen, diese Informationen müssen ziemlich erschütternd sein. Außerdem bittet sie ihn, zur offiziellen Adoptionsanhörung zu kommen. Ob das so das Richtige ist?

Kapitel 28
Die Adoption läuft wie erwartet ohne Probleme über die Bühne. Umso unschöner ist das Danach, man merkt ganz deutlich, dass beide nicht wollen, dass Mark geht. Aber da keiner den Mund so wirklich aufmacht und Mark wahrscheinlich auch zu stolz ist, sein Weggehen jetzt einfach zu lassen, bleibt es dabei. Ich bin wirklich gespannt, was ihn in Alabama erwartet, irgendeine Überraschung muss doch da noch kommen.

Kapitel 29
Abflug aus Utah und Ankunft in Alabama. Klar, dass Marks Weg ihn zum Grab seiner Mutter führt. Und irgendwie war auch vorhersehbar, dass sein Vater dort auftauchen würde. Ab dem Satz "Es wird Zeit, dass du es erfährst." wusste ich, dass Stu nicht Marks leiblicher Vater ist, und ich kann so auch verstehen, warum er Mark nie als seinen Sohn annehmen konnte. Es muss hart sein, jeden Tag mit der Frau zusammen zu leben, die im Grunde einen anderen möchte. Mit dem Wissen, dass man nur zweite Wahl ist. Offensichtlich versteht Mark das auch.

Kapitel 30
Tennys taucht auf. Mein erster Gedanke war "was will die Sch***** denn?" *g* Find das schon ziemlich frech, einfach so beim Ex aufzutauchen, den sie per Brief abgeschoben hat - nachdem sie schon 'ne Weile mit dem anderen rumgemacht hat. ich kann kaum glauben, dass er sich wirklich mit ihr verabredet - ihr Absichten sind zumindest für mich ziemlich eindeutig.

Kapitel 31
Ein Essen zu zweit, bei dem sich darüber ausgetauscht wird, wie es dem jeweils anderen ergangen ist - klischeehaft, finde ich. Das schreit ja geradezu danach, dass die zwei wieder zusammen kommen. Schade, dass Mark Macy anscheinend so schnell wieder vergessen hat, dass er schon am ersten Abend mit Tennys rumknutschen kann. Hoffentlich ist er schlau genug, sich nicht von seinen Hormonen steuern und wieder auf sie einzulassen.

Kapitel 32
Scheinbar haben Stu und Mark wirklich zueinander gefunden, ich find's klasse, wie er ihm "ins Gewissen" redet. Und noch toller finde ich, dass er Mark einen ähnlichen (oder ist's sogar der gleiche?) Satz um die Ohren pfeffert, den er Macy bezüglich Noel gesagt hat. Uuuuund er muss seinen Flug erwischen *yay*

Kapitel 33
Mark ist zurück, an dem Platz, wo er hingehört. Joette liegt im Krankenhaus, und natürlich ist Macy bei ihr. Klar, dass er sofort hinfährt - wie lange war er eigentlich weg? Irgendwie ist das ganze Buch ziemlich zeitlos gehalten, das verwirrt mich ein bisschen. Für Macy muss es schwer sein, am Bett ihrer Adoptivmutter zu sitzen und nichts ausrichten zu können. Das Einzige, was man machen kann, ist warten ... warten auf das Ende, dass dann doch viel zu schnell da ist. schlimm, ganz schlimm.

Kapitel 34
Fast scheint es, als hätte Joette darauf gewartet, dass Mark zurückkommt, bevor sie stirbt. Sie wollte Macy in guten Händen wissen, und bei Mark ist sie gut aufgehoben. Diese Szene finde ich sehr ergreifend, und es war leider klar, dass Joette es nicht schaffen würde, seit dem Gespräch vor Marks Abflug. Ich find's gut, dass der Autor hier nicht noch mal das Ruder rumgerissen hat, denn das wäre tatsächlich zuviel Weihnachtswunder gewesen.

Kapitel 35
Schade, dass Joettes Beerdigung nur so eine kurze Beschreibung bekommen hat, aber mehr wäre wahrscheinlich unpassend gewesen. Ihren Brief finde ich wunderschön, es ist immer wieder erstaunlich, was Worte ausrichten können. Macy scheint mir ziemlich gefasst zu sein, irgendwie hätte ich gedacht, dass man sie mehr weinend erleben würde. aber auch das kommt ein wenig zu kurz.

Kapitel 36
Ich muss gestehen, dass ich Noel schon vergessen hatte, bis sie plötzlich vor der Tür stand. Irgendwie war klar, dass ihre Adoptivmutter ihr nichts von Macys Besuch erzählen würde. Und ob ihre richtige Mutter vielleicht geahnt hat, dass man nach ihrem Tod ihrem Mann die Mädchen wegnehmen und sie trennen würde? Ich kann mir nicht erklären, warum sie sonst beiden Mädchen diesen Weihnachtsschmuck hätte schenken sollen, der ja identisch ist, und ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass in Macys Kugel auch ein solcher Brief versteckt ist. Schöner Jahresabschluss, und dann sagt Macy auch noch "Ja" zu Mark. Schön, schön!

Epilog
Den finde ich sehr gelungen, weil hier alle Geschichten noch mal zusammenfließen und wir als Leser nicht vollkommen von der Zukunft ausgeschlossen werden. Zu Tennys sag ich gar nichts, war ja absehbar. Dass Macys und Noels Vater so bald nach ihrer Zusammefindung verstorben ist, ist sehr schade, es hätte ihnen allen sicher viel gegeben, noch etwas mehr Zeit zu haben. Und nach fünfzehn Jahren sind M&M immer noch glücklich, haben drei Kinder. Ob sie in Joettes altem Haus leben? Wäre sicher schön.

Ja. Das war also "Magie der Weihnacht". Wenn man es ein wenig wirken lässt und als Ganzes, also nicht nur immer jedes einzelne Kapitel sieht, wird die Magie tatsächlich greifbar. Ich hab viel Spaß beim Lesen gehabt, und vielleicht ist meine persönliche Abneigung Weihnachten gegenüber ein ganz kleines bisschen kleiner geworden.
Das Buch passt zu Weihnachten und zu dem, was es eigentlich darstellen sollte. Gut gelungen und ich hab mich schon auf die Suche nach weiteren Büchern des Autoren gemacht.

Wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest mit euren Lieben!

... weil das Leben seltsame Wege geht ...

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Beitrag #19 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Hallo zusammen,

Mark und Joette treffen sich zum Essen, dabei erfährt Mark ein paar unschön, geradezu niederschmetternde Dinge über Joette, die selbst Macy (noch) nicht weiß.
=> Mich hat es sehr getroffen, dass Jo krank ist. Allerdings fand ich das Krankheitsbild blöd dargestellt. Man stirbt nicht an Metastasen an der Leber. Zumindest nicht so schnell ... man denkt sich daher "was, nur Metas"? Die Leber muss schon ein Weilchen sehr schlecht funktionieren und man läuft Gelb an, aber das zieht sich auch noch Monate hin (gibt ja noch Blutwäsche etc.). Ich fand, dass ganze mit dieser Krankheit wirkt wenig durchdacht, weil es der momentanen medizinischen Situation ein wenig entgegenspricht. Der Autor hat sich scheinbar gedacht: "Och, die lassen wir sterben, um alles ein wenig dramatisch zu machen. Nehmen wir diesmal .... Krebs! Ja genau, da stirbt ja eh schon jeder vierte drann, ... dieser Trend gehört auch ins Buch!"

Ab dem Satz "Es wird Zeit, dass du es erfährst." wusste ich, dass Stu nicht Marks leiblicher Vater ist, und ich kann so auch verstehen, warum er Mark nie als seinen Sohn annehmen konnte. Es muss hart sein, jeden Tag mit der Frau zusammen zu leben, die im Grunde einen anderen möchte. Mit dem Wissen, dass man nur zweite Wahl ist. Offensichtlich versteht Mark das auch.

=> Ich fand den Vater und den Hintergrund dazu auch sehr gelungen. Hat mir gut gefallen und es war verständlich. Hat mir gut gefallen.

Tennys taucht auf. Mein erster Gedanke war "was will die Sch***** denn?" *g*
=> Icon_lachtot
Mir gings ähnlich.

Ich kann kaum glauben, dass er sich wirklich mit ihr verabredet - ihr Absichten sind zumindest für mich ziemlich eindeutig.
=> Klar: Schnell nen anderen herholen, damit man nicht wie ne übrig gelassene Wurst im Laden bleibt. Schla........ .

Schade, dass Mark Macy anscheinend so schnell wieder vergessen hat, dass er schon am ersten Abend mit Tennys rumknutschen kann.
=> Joar, das hat mich auch iritiert. Eigentlich wieder ein Widerspruch zu den angeblich sehr starken gefühlen für sie, ....

Scheinbar haben Stu und Mark wirklich zueinander gefunden, ich find's klasse, wie er ihm "ins Gewissen" redet.
=> Ich finde das "alles wir so super toll" eigentlich auch schön, aber wieder zu typisch. Alle kommen am Schluss zusammen und Jo geht, ... und das auch noch auf so ne dolle Art, dass es schon wieder nur fast "Heile" ist. Klar, gut - ein Weihnachtsbuch, ... - aber irgendwie hab ich mir mehr erhofft ... Das mit der Schwester war dann noch die Krönung. Ich finde darauf hätte der Autor verzichten können. Ein paar Fäden offen lassen und dann wäre es auch "real" geworden und nicht ein Märchenbuch.

Alles in allem war "Magie der Weihnacht" ein wirklich nettes, herzliches und lesenswertes Buch. Manchmal war es mir zu unstimmig was Emotionen betraf, aber darüber kann man hinwegsehen. :o)

Liebe Grüße,
Sternchen

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
Viele kleine Sternschnuppen

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Beitrag #20 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Hallo ihr zwei,

Zitat: Joette will sich mit Mark treffen. Ich frage mich, ob das ein Versuch von Jo ist, ihn zum Bleiben zu überreden, weil Macy selbst sich nicht dazu durchringen kann.

Das war mein erster Gedanke, dass das ein Überredungsveruch wird. Icon_smile

Zitat: Joette ist Mark ja in der kurzen Zeit doch auch ganz schön ans Herz gewachsen, diese Informationen müssen ziemlich erschütternd sein. Außerdem bittet sie ihn, zur offiziellen Adoptionsanhörung zu kommen. Ob das so das Richtige ist?

Mich hat das auch stark erschüttert, dass Jo so krank ist. Besonders für Macy hat mir das sehr Leid getan. Jo gehört ja zu den wenigen Menschen, zu denen sie vertrauen hat. Bisschen seltsam fand ich ja diese Verabredung zur Adoption, aber gut, Mark war ja auch dabei als Macy Jo darum gebeten hat.

Zitat: Die Adoption läuft wie erwartet ohne Probleme über die Bühne. Umso unschöner ist das Danach, man merkt ganz deutlich, dass beide nicht wollen, dass Mark geht.

Die Szene fand ich gut gemacht. Man spürt die Spannung zwischen den beiden. Aber zu einer richtigen Liebesgeschichte gehört das ja irgendwie dazu, dass sie sich mal trennen. Icon_wink

Zitat: Ab dem Satz "Es wird Zeit, dass du es erfährst." wusste ich, dass Stu nicht Marks leiblicher Vater ist,

Ja, ab dem Satz wusste ich es auch. So ergibt Stus Verhalten wenigstens einen Sinn. Wobei ich sein Auftauchen schon sehr überraschend fand.

Zitat: Mit dem Wissen, dass man nur zweite Wahl ist. Offensichtlich versteht Mark das auch.

So ein bisschen hat mir Stu schon leid getan, so als zweite Wahl leben zu müssen. Ich finds jedenfalls gut, dass Mark ihn offensichtlich versteht und die zwei jetzt zusammengefunden haben.

Zitat: Find das schon ziemlich frech, einfach so beim Ex aufzutauchen, den sie per Brief abgeschoben hat

Ich war auch empört und hab noch gedacht: Mark, lass dich bloss nicht mit der ein. Indem Moment ist er nämlich auch nur die zweite Wahl, so wie es sein Vater war.

Zitat: klischeehaft, finde ich. Das schreit ja geradezu danach, dass die zwei wieder zusammen kommen.

Ich finde Tennys ist überhaupt klischeehaft. Hübsch ohne Ecken und Kanten sucht sie sich den feinen Doktor raus zum heiraten und weil das nicht funktioniert, macht sich sich wieder an Mark ran. Schon allein wie sie darüber nachdenkt ob ihre Kinder auch hübsch werden, hat mich schon fast schreien lassen, dass Mark sich ja nicht mit ihr abgeben soll.

Zitat: Und noch toller finde ich, dass er Mark einen ähnlichen (oder ist's sogar der gleiche?) Satz um die Ohren pfeffert, den er Macy bezüglich Noel gesagt hat.

Ja, dass war toll und genau der Satz hat Mark auch auf den richtigen Weg geschuppst. Schön, wie die beiden sich vertragen. Und: Cool, es gilt einen Flug zu erwischen. So ein bisschen Action ist immer schön.

Zitat: Irgendwie ist das ganze Buch ziemlich zeitlos gehalten, das verwirrt mich ein bisschen.

Hmm, also ich kann mich erinnern, dass ganz am Anfang immermal Datumsangaben da waren, um zu Verdeutlichen, dass es Macys Vergangenheit ist. Bisschen später gabs glaube ich auch nochmal Zeitangaben, wo es um das Thanksgivingessen geht. Also allzu lange war er glaube ich gar nicht weg, wenn er ein paar Wochen nach Thanksgiving weg ist und jetzt an Weihnachten wiederkommt.

Zitat: Fast scheint es, als hätte Joette darauf gewartet, dass Mark zurückkommt, bevor sie stirbt. Sie wollte Macy in guten Händen wissen, und bei Mark ist sie gut aufgehoben.

Deshalb hat sie sich ja auch vorher mit ihm getroffen. Icon_wink Ich fand das auch sehr ergreifend, wie Mark Macy da beisteht, besonders weil ihm Jo ja auch etwas bedeutet hat, muss es für ihn ja auch sehr schlimm sein.

Zitat: Ich find's gut, dass der Autor hier nicht noch mal das Ruder rumgerissen hat, denn das wäre tatsächlich zuviel Weihnachtswunder gewesen.

Ich denke, dass wäre auch sehr unglaubwürdig gewesen. Schließlich zielt ja auch das Treffen zwischen Jo und Mark darauf ab, dass sie stirbt und jemanden sucht, der dann auf Macy aufpasst, wenn sie nicht mehr da ist.

Zitat: Macy scheint mir ziemlich gefasst zu sein, irgendwie hätte ich gedacht, dass man sie mehr weinend erleben würde. aber auch das kommt ein wenig zu kurz.

Aber ich finde, dass man trotzdem ihre Trauer spürt, wenn auch auf der Beerdigung nicht ganz so deutlich, wie später, als sie nach Hause kommt.

Zitat: Ich muss gestehen, dass ich Noel schon vergessen hatte, bis sie plötzlich vor der Tür stand.

Ich hab die ganze Zeit die Seiten dahinfliegen sehen, die rechte Seite immer dünner werden unds hab mir gedacht: Na, wie willst du da noch die Geschichte mit Noel beenden?

Zitat: Und ob ihre richtige Mutter vielleicht geahnt hat, dass man nach ihrem Tod ihrem Mann die Mädchen wegnehmen und sie trennen würde?

Ich hab auch gefragt, ob sie das irgendwie geahnt. Der Brief mutet nämlich wie ein normaler Abschiedsbrief an, sondern zielt ja fast darauf ab zu sagen: Du hast eine Schwester!

Ja, den Epilog fand ich auch sehr gelungen. So ein bisschen was über die Zukunft zu erfahren, dass alle doch irgenwie glücklich geworden sind. Um Macys und Noels Vater tuts mir auch ein bisschen Leid, aber ich denke mal, er war schwer krank und für ihn war es das Beste so. Ich hoffe nur das Stu noch ein Weilchen lebt und er und Mark ihr neues Zusammensein, noch ein wenig genießen können.

Zitat: Der Autor hat sich scheinbar gedacht: "Och, die lassen wir sterben, um alles ein wenig dramatisch zu machen. Nehmen wir diesmal .... Krebs! Ja genau, da stirbt ja eh schon jeder vierte drann, ... dieser Trend gehört auch ins Buch!"

Ich geb zu, dass ich keine Ahnung, wie medizinisch Glaubwürdig das ist. Aber Krebs ist schon eine sehr beliebte Todesursache bei Autoren, das stimmt.

Ja, also insgesamt bin ich auch recht begeistert. Auch, wenns teilweise echt klischeehaft war und die ein oder andere Stelle entweder noch ausgebaut werden konnte, oder der Handlungverlauf wirklich offen gelassen werden hätte können. Wie Sternchen, dass schon sagte, das mit Noel, hätte nicht so zu Ende geführt werden müssen. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, vielleicht sogar die Liebesgeschichte offen zu lassen und dafür die Suche nach der Schwester ausführlicher zu machen. Aber egal, dass Buch hat den „Schnulz.-Weihnachtsbonus“ bei mir und ich freu mich, dass wir es auch in der Weihnachtszeit gelesen bekommen haben. Icon_smile

Liebe Grüße und: Frohe Weihnachten!
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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