Es ist: 04-12-2020, 22:06
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weihnachtlicher Lesekreis (2009): Magie der Weihnacht
Beitrag #1 |

weihnachtlicher Lesekreis (2009): Magie der Weihnacht
Weihnachtszeit- Wer liebt sie nicht? Lichterketten verleihen, den grauen Städten einen festlichen Glanz, der Duft von Glühwein vom Weihnachtsmarkt weht durch die Straßen und klirrende Kälte, treibt uns in die Häuser. Und drinnen, zieht Gemütlichkeit in unser zu Hause. Was gibt es gemütlicheres als selbstgebackene Plätzchen zu genießen und ein gutes Buch zu lesen? Natürlich, gibt es nichts gemütlicheres als Plätzchen zu knabbern und das Buch auch noch in der Lesekreisrunde zu besprechen. [Bild: smiley_emoticons_santagrin.gif]



Und damit herzlich willkommen um zweiten literatopischen, weihnachtlichen Lesekreis.

Beginn des Lesekreises: Montag, 07.12.2009
Die ersten Seiten werden dann am 14.12. besprochen. Bis dahin, werden Anmeldungen hier im Thread entgegen genommen!
Bisher sind dabei: AngelofShadow, LadydesBlauenMondes, Sternchen

Über das Buch:
[Bild: 26554160n.jpg]

Kurzbeschreibung
Mark Smart kommt die festliche Zeit vor wie ein Albtraum: Seine Mutter ist bei einem schrecklichen Autounfall gestorben, seine Zukunftspläne sind dahin, und seine Freundin hat ihn ohne mit der Wimper zu zucken verlassen. Als er dann noch in einer verschneiten Novembernacht mit dem Wagen liegen bleibt, ist er kurz davor, die Nerven zu verlieren. Er steigt aus, um Hilfe zu finden, und ahnt nicht, dass er schon bald selbst für eine junge Frau zum Weihnachtsengel werden wird. In einem kleinen Café in der Nähe wartet eine verwunschene Geschichte auf Mark, die auch für ihn das Glück birgt: den wiedergefundenen Glauben an sich selbst und die Liebe seines Lebens.

Viele vorweihnachtliche Grüße von
eurem Lesekreis-Team. [Bild: smiley_emoticons_tree.gif]

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #2 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Schon wieder ein lesender Thread. *dumm guckt*
- Das ging aber schnell. Toll!
Bin schon mal gespannt. Icon_smile

* Sternchen schreibt "Buch kaufen" auf die ToDo-Liste ...

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
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Beitrag #3 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Salut!

Hab mein Buch vorhin von der Post geholt und festgestellt, dass das so wunderbar dünn ist, dass wir es sogar bis Weihnachten schaffen, es fertig zu lesen :o)

Mein Vorschlag (falls ich den Orgas hier nicht vorgreife):
Erste Woche bis einschließlich Kapitel 12,
zweite Woche bis einschließlich Kapitel 25,
dritte Woche Rest - so dass wir bis Heiligabend fertig sind.

Und noch eine Frage, weil's ein Lübbe-Buch ist:
Will jemand die Rezi übernehmen? Sonst mach ich das :o)

*freut sich auf's Buch*

... weil das Leben seltsame Wege geht ...

Der Sprung über den eigenen Schatten gelingt leichter,
wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.
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Beitrag #4 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Ich freu mich auch aufs Buch!
Rezis kannst du gerne übernehmen, ich hab eh genug. Möchte eh gern andere privater Bücher mal rezensieren, da freu ich mich, wenn ich eins auslassen kann. - So viel aufgeholt wie du, hab ich da noch nicht. :o)

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Beitrag #5 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Ich hab meins auch vorhin gekauft und freu mich eigentlich auch, dass es so schön dünn ist, dass wir es wirklich bis Weihnachten gelesen griegen. Icon_smile

Angel, dein Vorschlag gefällt mir gut. Können wir gerne so machen.

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Beitrag #6 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Asklah, großartig. Dann sag ich mal: Auf geht's! :o)
Will noch wer mitmachen?

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Beitrag #7 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Bonsoir,
oder sollte ich lieber "guten Morgen" sagen?

Angel kann mal wieder nicht schlafen, was daran liegen könnte, dass ich mich nachmittags - mit einer Unterbrechung von ca. 45 Telefonminuten - noch mal für etwa fünf Stunden hingelegt habe.
Nun denn, völlig egal, denn da ich keine totale Lust auf eines meiner anderen Bücher verspürte, hab ich mir das Lesekreisbuch vor ein paar Stunden genommen und angefangen zu lesen. Passt ja ganz gut, da morgen (also Montag) eh der erste Besprechungstag ist - ich hoffe, es ist okay, wenn ich meine Meinung für die ersten sechs Kapitel heute schon poste, dann ist sie wenigstens frisch und ihr habt ein bisschen weniger Arbeit *höhö* Nachher (also Sonntagnachmittag oder -abend, vielleicht auch irgendwann Montagmorgen ^^) kommt dann noch der Rest :o)

Vorab:
Als ich die Widmung und die Worte an die Leser gelesen habe, musste ich erstmal schlucken. Bücher sind ja oft den Eltern oder Kindern oder Partnern gewidmet, und eigentlich achte ich nicht so sehr darauf, aber irgendwas sagte mir, dass die Widmung in diesem Buch eine wichtige Rolle spielt - und ist sie nicht wunderschön?
Und ich liebe diese wunderbar kurzen Kapitel, die trotzdem so viel Inhalt haben, dass es totalen Spaß macht, nach jedem kurz aufzuhören und darüber nachzudenken. Was mir auch besonders gut gefällt, ist die Schrift der Kapitelanfänge, die Einsätze von Marks Tagebucheinträgen und die Aufmachung des Covers - duch die Rottöne wird man in weihnachtliche Stimmung versetzt, und obwohl ich kein Fan von Weihnachten bin, freue ich mich wirklich auf das Buch und hoffe, es kann mir ein bisschen den Zauber zurückbringen.

Und jetzt geht's los, ich hoffe, ich mach alles richtig - ist ja der erste Lesekreis, an dem ich wirklich teilnehme, nachdem ich die anderen beiden abgebrochen hab ... öhm. Egal ^^

Kapitel 1
Mark erzählt ganz grob von seinem früheren Leben, seiner Kindheit und wie er in die Situation kam, in der er sich befindet. Dieses Kapitel dient als Einstieg in die Geschichte, ich bin mir aber nicht sicher, ob dieser Anriss wirklich ausreichend ist. Mir erscheint das ein bisschen zu wenig, um ihn wirklich kennen zu lernen und einschätzen zu können, aber mal schauen, was das Buch noch bereit hält. Man merkt hier, dass seine Mutter ihm viel bedeutet hat und ihr Tod ein sehr großes Loch in seinem Leben hinterlässt. Wahrscheinlich kommen hier viele persönliche Emotionen dazu, denn auch der Autor hat ja seine Mutter verloren.

Kapitel 2
Auf dem Weg nach Hause bleibt Mark mit seinem Wagen liegen, zufälligerweise in der Nähe eines Cafés, das zwar gerade im Begriff zu schließen ist, für ihn aber eine Ausnahme macht. Die Abendschicht, Macy, lässt ihn telefonieren und spendiert eine heiße Schokolade (da will ich auch mal hin!). Hier fand ich's seltsam, dass die beiden sich sofort geduzt haben, das ist ja eigentlich nicht normal - andererseits heißt im Englischen ja beides "you", kann also ein Übersetzungsfehler sein. Vielleicht ist es auch Absicht, denn die Charaktere scheinen nicht allzu alt zu sein, Anfang Zwanzig, würde ich schätzen, wenn überhaupt. Schön beschrieben ist die Atmosphäre im Café, durch den Schnee irgendwie besonders. Und dass Mark sofort Vertrauen zu Macy fasst, erscheint mir auch etwas voreilig, aber bei manchen Menschen ist das eben einfach so.

Kapitel 3
Der Tag danach, Mark liest sein Auto auf und stattet dem Café einen Besuch ab, um ein paar Infos über Macy einzuholen. Dort kennt aber niemand eine Macy Wood, und da fragt man sich wahrscheinlich das erste Mal, was hier gespielt wird. Mark erzählt von Victor, einem ehemaligen Mitbewohner. Fraglich, ob der später noch mal auftauchen wird oder einfach nur eine füllende Rolle hat. Könnte mir aber vorstellen, dass er mit seinem übersinnlichen Faible durchaus noch mal Erwähnung findet *g* Und der Mechaniker ist auch ein Engel, weil er Mark nicht den vollen Preis berechnet. Ob der ihn in diesem Moment ein wenig an die guten Seiten seines Vaters erinnert hat?

Kapitel 4
Man erfährt mehr über Mark - wie er wohnt und dass er Musik macht. Überraschend taucht Macy auf und sie unterhalten sich erneut - auch für eine zweite Begegnung hat mir das Gespräch einfach zu viel Tiefe, ich weiß auch nicht. Auch die Erklärung, wie sie seine Wohnung gefunden hat, erscheint mir fadenscheinig. Irgendwas stimmt mit diesem Mädchen nicht. Süß finde ich, dass sie seine Musik gehört hat und ihm direkt einen Auftritt im Café anbietet. Trotzdem bin ich skeptisch - und gespannt.

Kapitel 5
Das erste Kapitel, in dem über Macy berichtet wird. Finde ich gut platziert, weil im vorherigen Kapitel die Sprache auf ihre Kindheit kam. So wird in bisschen genauer darauf eingegangen, und ich hoffe, dass wir im Verlauf der folgenden Kapitel noch mehr Eindrücke von ihr bekommen. Die Pflegefamilie scheint mir ein typisches Klischee zu sein, das man aus Filmen kennt, und ich frage mich wieder einmal, wie man solchen Leuten noch zusätzliche Pflegekinder geben kann. Die Hauptfrage, die für mich nach diesem Kapitel zurückbleibt, ist die, was mit Macys Schwester passiert. Und ob der Vater irgendwann von den Drogen wegkommt.

Kapitel 6
Wieder aus Marks Sicht wird der Abend im Café mit seinem Auftritt geschildert. Dass Macy ungefragt Werbung für Gitarrenunterricht bei ihm macht, finde ich etwas dreist, und es wundert mich, dass Mark da so gar nichts zu sagt und nicht mal verwundert darüber ist. Als wäre es eine Selbstverständlichkeit. Amüsant finde ich die beiden Frauen, die vor dem Verlassen des Cafés mit ihm sprechen - die Blonde könnte ich sein ^^ Beim anschließenden gemeinsamen Frühstück berichtet Macy von ihrer Entscheidung, nach ihrer Schwester suchen zu wollen. Es bleibt also spannend.

Bis jetzt gefällt mir das Buch sehr gut, es ist einfach und schnell zu lesen, und bis auf einige - oben erwähnte - Ungereimtheiten macht es einen lesenswerten Eindruck. Mal schauen, wie es weitergeht, ich les jetzt noch ein paar Seiten und poste dann, wie gesagt, später noch die restlichen sechs Kapitel der ersten Woche.
Bin gespannt, was ihr zu sagen habt :o)

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Beitrag #8 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
so, wie versprochen geht's jetzt weiter, die nächsten sechs Kapitel - hab ich letzte Nacht noch runtergerissen und musste mich danach zwingen, auch aufzuhören *gg*

Kapitel 7
Wieder eine Erinnerungsszene aus Macys Sicht, der Tag ihrer Adoption. Rührend finde ich die "Zusammenführung" der beiden Schwestern - und ist es nicht ein lustiger Zufall, dass die Kleine Noel heißt? Das ist nämlich Französisch und bedeutet Weihnachten *nickt wissend* Mrgreen
Im Gegensatz zu Macy hat die kleine Noel scheinbar einen richtigen Glücksgriff mit ihrer Adoptivfamilie gemacht, aber man hört ja oft, dass kleine Kinder leichter zu vermitteln sind. Wäre schön, wenn wir aus Noels Leben auch noch ein bisschen was erfahren würden - vielleicht, wenn Macy sie gefunden hat und sie sich austauschen können?

Kapitel 8
Und wir bleiben bei Macy, dieses Mal spielt das Kapitel aber wieder in der Gegenwart - Macy ist bei der Sozialarbeiterin, um herauszufinden, wo ihre Schwester jetzt lebt. Dass sie (offiziell) keinerlei Auskünfte bekommt, finde ich ziemlich hart, aber die Gesetze sind in diesen Fällen leider tatsächlich sehr strikt. Nicht nur in Amerika. Schön, dass wir hier noch einen Engel in Menschengestalt kennen lernen, denn die Sozialarbeiterin gefährdet eigentlich ihren Job, in dem sie die Akte allein mit Macy im Büro lässt. Hoffen wir, dass ihr der Einblick etwas bringt.

Kapitel 9
Dieses Kapitel hat mich sehr getroffen, weil es deutlich macht, wie oft Kinder schlimme Dinge verschweigen aus Angst, dass ihnen sowieso niemand glaubt. Andererseits finde ich auch das Verhalten der Tante nicht richtig, schließlich merkt man doch, wenn ein Kind Angst hat. Es war klar, was Macy "Zuhause" erwarten würde, nachdem die Tante mit der Adoptivmutter über die Vorwürfe gesprochen hatte. Aber manche Leute denken halt einfach nicht an die Konsequenzen. Bin gespannt, ob die Tante später noch mal zu Wort kommt.

Kapitel 10
Nur ein kurzes Kapitel, eigentlich nur ein Telefonanruf und der Beschluss, dass Mark Macy auf ihrem Weg begleiten wird. Hier staune ich wieder über die Intensität der Verbindung, denn die zwei kennen sich ja grad erst ein paar Tage.

Kapitel 11
Ein neuerlicher Rückblick aus Macys Sicht, dieses Mal ist sie schon im Teenager-Alter und damit eigentlich in der Lage, sich gegen die Handgreiflichkeiten ihrer Adoptivmutter zu wehren. Seltsamerweise schützt sie ihre Geschwister vor der Wut der Mutter, obwohl diese ihr sehr wahrscheinlich das Leben auch nicht sehr einfach gemacht haben. Vor die Wahl gestellt von ihrer besten Freundin entschließt sie sich letztlich, dieses Haus und diese Familie hinter sich zu lassen. Kehrt sie irgendwann mal zurück?

Kapitel 12
Mark lernt Joette, die Retterin von Macy, kennen und wundert sich, weil er eine ganz andere Person erwartet hätte. Anschließend machen sich M&M auf den Weg zur zuletzt bekannten Adresse von Macys Vater und finden nur ein leerstehendes Haus vor, in das sie einbrechen. Als sie gerade verschwinden wollen, taucht eine alte Bekannte aus Macys Kindertagen auf - welche Informationen bekommen die beiden wohl von ihr?

Langsam kommt das Buch in Gang; es fiel mir wirklich schwer, nach dem Kapitel wieder aufzuhören und nicht die nächste Etappe schon in Angriff zu nehmen. Jetzt muss ich nur noch ein paar Stunden ausharren, eh die zweite Woche des Lesekreises startet, dann kann ich weiter lesen ^^
Nachwievor gespannt, was ihr zu dem Buch meint!

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Beitrag #9 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Ich sag erst morgen was dazu ... - früher geht nicht. Hab das letzte Wochenende mit dem "falschen" Buch gekuschelt. ;o)

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Beitrag #10 |

RE: weihnachtlicher Lesekreis: Magie der Weihnacht
Hallo Angel,

vielen Dank für die Mühe die du dir gemacht hast. Icon_wink

Zitat: Als ich die Widmung und die Worte an die Leser gelesen habe, musste ich erstmal schlucken. Bücher sind ja oft den Eltern oder Kindern oder Partnern gewidmet, und eigentlich achte ich nicht so sehr darauf, aber irgendwas sagte mir, dass die Widmung in diesem Buch eine wichtige Rolle spielt - und ist sie nicht wunderschön?

Ja, ich find sie auch toll und hab mich erstmal gar nicht getraut umzublättern. So eine ausführliche Widmung ist selten zu lesen . Mit sowas im Hinterkopf liest sich das Buch gleich ganz anders. Icon_smile

Zitat: Und ich liebe diese wunderbar kurzen Kapitel, die trotzdem so viel Inhalt haben, dass es totalen Spaß macht, nach jedem kurz aufzuhören und darüber nachzudenken.

Ich finde, dadurch, dass es soviele kurze Kapitel gibt, bekommt die Handlung darin gleich einen ganz anderen Wert. In einem längeren Kapitel geht ja ab und zu mal das ein oder andere unter finde ich. Aber so bekommt jede Szene irgendwie eine Bedeutung, eben weil man kurz drüber nachdenken kann.

Zitat:Was mir auch besonders gut gefällt, ist die Schrift der Kapitelanfänge, die Einsätze von Marks Tagebucheinträgen

Die gefallen mir auch gut. Die erzeugen schonmal eine gewisse „Stimmung“ verraten aber auch nicht zuviel, wie ich finde.

Zitat:die Aufmachung des Covers - duch die Rottöne wird man in weihnachtliche Stimmung versetzt, und obwohl ich kein Fan von Weihnachten bin, freue ich mich wirklich auf das Buch und hoffe, es kann mir ein bisschen den Zauber zurückbringen.

Ich finde das Cover recht schlicht, aber nett und weihnachtliche Stimmung bringt es auf jeden Fall rüber. Daher finde ich es passend und die warmen Rottöne strahlen irgendwie was gemütliches aus. Icon_smile

Zitat:ich bin mir aber nicht sicher, ob dieser Anriss wirklich ausreichend ist. Mir erscheint das ein bisschen zu wenig, um ihn wirklich kennen zu lernen und einschätzen zu können, aber mal schauen, was das Buch noch bereit hält.

Als Einstieg reicht mir das aus. Ich will ja noch gar nicht alles von ihm wissen, will mich im Lauf der Geschichte noch von ihm überraschen lassen. Aber als grobe Einschätzung genügt mir das. Icon_wink

Zitat:Wahrscheinlich kommen hier viele persönliche Emotionen dazu, denn auch der Autor hat ja seine Mutter verloren.

Das dachte ich mir auch. Gerade deshalb erscheint mir die Widmung am Anfang noch bedeutender.

Zitat:Hier fand ich's seltsam, dass die beiden sich sofort geduzt haben, das ist ja eigentlich nicht normal

Ist mir gar nicht aufgefallen aber jetzt wo du’s sagst. Icon_wink Hmm, könnte echt an der Übersetzung liegen, da es im Englischen ja kein förmliches „Sie“ gibt. Andererseits, denke ich aber auch das beide noch recht jung und ungefähr gleich alt, da fällt das eh nicht so auf. Icon_wink

Zitat:Und dass Mark sofort Vertrauen zu Macy fasst, erscheint mir auch etwas voreilig, aber bei manchen Menschen ist das eben einfach so.

Ihm erscheint das auch seltsam. Aber ich glaub Macy sagte noch irgendwas davon, dass man sich leichter fremden Menschen anvertraut, weil sie einem mit den Informationen nicht wehtun können, oder sowas ähnliches. Auf der anderen Seite find ich das schon irgendwie verständlich, weil er sich ja wirklich die ganze Zeit allein durchschlagen musste und niemand zum reden hatte. Irgendwann muss das alles ja mal aus ihm raus. Icon_smile

Zitat: Dort kennt aber niemand eine Macy Wood, und da fragt man sich wahrscheinlich das erste Mal, was hier gespielt wird.

Das hab ich mich tatsächlich gefragt und hab mir schon die wildesten Theorien dazu einfallen lassen. Icon_fies

Zitat: Könnte mir aber vorstellen, dass er mit seinem übersinnlichen Faible durchaus noch mal Erwähnung findet

Ich mag Victor irgendwie. Solche Freaks find ich immer toll. Icon_jump Ich würds prima finden, ihn nochmal wiederzusehen, aber es kann genauso gut sein, dass er mit seiner Taxifahrerrolle jetzt schon raus aus der Geschichte ist. Mal schauen.

Zitat: Ob der ihn in diesem Moment ein wenig an die guten Seiten seines Vaters erinnert hat?

Das fand ich sehr interessant. Das Mark’s Vater auch gute Seiten hatte. Aber warum nicht? Nur weil er mit seinem Sohn nichts anzufangen wusste, bedeutet das ja nicht, dass er ein schlechter Mensch ist. Icon_wink

Zitat: Süß finde ich, dass sie seine Musik gehört hat und ihm direkt einen Auftritt im Café anbietet. Trotzdem bin ich skeptisch - und gespannt.

Ja, wie sie die Wohnung gefunden hat ist mir auch ein wenig suspekt. Aber gut, vielleicht hatte sie einfach Glück. Hmm, die Tiefe des Gesprächs wundert mich auch erst jetzt wo ich drüber nachdenke. Vielleicht passiert es ja wirklich, dass man sich sofort symphatisch ist, wenn man sich begegnet und sofort vertrauen fasst. Auch das mit dem Auftritt hätte ja wohl kein besserer Zufall sein können. Icon_wink
Bisschen schade fand ich ja, dass man hier sofort erfährt, wie es zu Macys unterschiedlichen Namen kommt. Da musste ich alle meine bösen Theorien sofort über Bord werfen.

Zitat: Die Pflegefamilie scheint mir ein typisches Klischee zu sein, das man aus Filmen kennt, und ich frage mich wieder einmal, wie man solchen Leuten noch zusätzliche Pflegekinder geben kann.

Nun, ich kann mir den ganzen bisherrigen Filmverlauf sehr gut, als Hollywood-Schnulz-Verfilmung vorstellen. Icon_lol Besonders mit Marks sofortiger Vertrauensseligkeit ist der Verlauf bisher sehr „gerade“ und ein klein wenig klischeelastig. Aber ich denke das darf gerade an Weihnachten gerne mal so sein. Icon_wink
Das die Pflegefamilie so aussieht, war irgendwie zu erwarten, ja. Nun ich denke solche Familien werden oft genug „neue“ Kinder gegeben, weil es auch dort viel zu wenige Pflegefamilien gibt.

Zitat: Die Hauptfrage, die für mich nach diesem Kapitel zurückbleibt, ist die, was mit Macys Schwester passiert. Und ob der Vater irgendwann von den Drogen wegkommt.

Ich hab sowieso den Eindruck das es wohl bald hauptsächlich um die Schwester gehen wird. Macy ist ja schon hier sehr fixiert auf sie. Und was aus dem Vater wird ist sehr fraglich.

Zitat:Beim anschließenden gemeinsamen Frühstück berichtet Macy von ihrer Entscheidung, nach ihrer Schwester suchen zu wollen.

Theorie bestätigt. Es wird um die Suche nach der Schwester gehen. Und Mark wird da mit reingezogen. Icon_jump

Zitat:Im Gegensatz zu Macy hat die kleine Noel scheinbar einen richtigen Glücksgriff mit ihrer Adoptivfamilie gemacht, aber man hört ja oft, dass kleine Kinder leichter zu vermitteln sind.

Bei der ersten Beschreibung der Familie, hab ich mich schon gefragt, ob die nicht auch nur „heile“ Familie spielen, so wie es die Hummels versuchen. Ja, ich bin gespannt, ob wir was darüber erfahren, ob es ihr wirklich so gut geht, wie es uns hier weiss gemacht werden soll. Vielleicht bin ich auch wegen Macys Geschichte ein wenig zu misstrauisch.
Was ich hier ja interessant finde ist, dass Macy gefragt wird, ob sie adoptiert werden will. Nur durch Zufall nickt sie zustimmend und ich hab mich gefragt, ob ihr Protest überhaupt was geholfen hätte. Wahrscheinlich nicht.

Zitat: Andererseits finde ich auch das Verhalten der Tante nicht richtig, schließlich merkt man doch, wenn ein Kind Angst hat.

Hier bin ich mir nicht sicher, wie ich die Tante einzuschätzen habe. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie total ahnungslos ist, Macy einfach nicht glaubt und die Angst des Kindes nicht wahrnehmen will. Schließlich hat es ja Mrs. Hummel auch geschafft gegenüber den Behörden wohl einen „guten“ Eindruck zu machen.

Zitat: Vor die Wahl gestellt von ihrer besten Freundin entschließt sie sich letztlich, dieses Haus und diese Familie hinter sich zu lassen. Kehrt sie irgendwann mal zurück?

Ich bin ja so froh, dass Macy endlich aus diesem Haus raus ist. Nun, dass sie ihre Geschwister vor der Mutter schützt, wird sie machen, damit sie sich selbst vor den Vorwürfen schützt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Mrs. Hummel behauptet es wäre Macys Schuld, wenn die anderen was falsch machen.
Kehrt sie zurück? Möglicherweise aber auch nur dann, wenn sie hofft dort eine Spur zu Noel zu finden.

Zitat: Als sie gerade verschwinden wollen, taucht eine alte Bekannte aus Macys Kindertagen auf - welche Informationen bekommen die beiden wohl von ihr?

Ja, da haben wir an einer richtig spannenden Stelle aufgehört, aber jetzt dürfen wir ja weiterlesen. Icon_smile Nun, welche Informationen wir von der Dame griegen ist schwierig zu sagen. Entweder unterhalten sie sich nur über ihre Kindertage und wir kommen gar nicht weiter, oder sie hat tatsächlich mitbekommen, was mit Noel passiert ist.

Insgesamt bin ich von dem Buch auch sehr begeistert. Ich bin zwar auch kein Weihnachtsfan und auch keiner von schnulzigen Geschichten, aber ich bin zufrieden damit, dass es wohl hauptsächlich um die Suche nach Noel gehen wird und die Liebesgeschichte zwischen Mark und Macy mehr so nebenbei einfließt. Denke ich zumindest. Joar, ansonsten ist es echt gut zu lesen, man kommt schnell durch und durch die kurzen Kapitel rückt auch jede Szene in ein schönes Licht. Ich freu mich drauf heute Abend weiterlesen zu können. Und ich freu mich morgen Sternchens Meinung zu lesen. Mrgreen

Liebe Grüße,
Lady

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