Es ist: 26-09-2022, 21:18
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Telefonterror
Beitrag #1 |

Telefonterror
Eine weitere Episode aus Arwens Leben, die einigen vielleicht schon aus einer anderen Geschichte von mir bekannt ist. Dies soll keine Fortsetzung im eigentlichen Sinne sein, sondern einfach nur ein weiterer kleiner Einblick in ihren Alltag. 'Nie wieder' muss man dazu also nicht gelesen haben, diejenigen die es getan haben, werden eine Anspielung aber wiedererkennen Mrgreen
Der Schreibstil hat sich meiner Meinung nach etwas geändert, was wohl daran liegt, dass ich im Moment eigentlich an Fantasy schreibe, damit aber absolut nicht weiterkomme. Und da ich sowieso schon länger weiter an Arwens Leben basteln wollte, voilá...


Es gibt bestimmte Klischees über Frauen. Eines dieser Klischees ist, das Frauen liebend gerne telefonieren. Manche sollen sogar regelrecht in Ekstase geraten, wenn sie so einen Fernsprechapparat nur klingeln hören.
Und dann gibt es mich. Wie bei vielen anderen Frauen beschleunigt sich auch mein Puls, wenn meine Ohren ein vertrautes, bimmelndes Geräusch erreicht. Von Ekstase kann allerdings keine Rede sein und genau genommen empfinde ich dieses körperliche Reaktion auf das geräuschvolle Störelement auch erst seit einem halben Jahr.
Vor ziemlich genau sechs Monaten habe ich meiner Mutter das Herz gebrochen, ihr heimtückisch einen Dolch hinein gejagt, sie mit Füßen getreten, als sie schon am Boden lag.
Oder, um es in meinen Worten auszudrücken: ich war ausgezogen.
Man sollte meinen, dass ab einem bestimmten Alter sowohl Elternteil als auch Kind bereit sind, loszulassen. Meine Mutter ist das auch. Nur ist ihrer Meinung nach dreiundzwanzig noch nicht so ein Alter.
Seit einem halben Jahr lebte ich also in meiner Wohnung. Ich sage Wohnung, aber eigentlich gibt es kein Wort, das diesen Zustand beschreiben könnte.
Und ebenfalls seit einem halben Jahr lässt das Klingeln meines Telefons meinen Puls in die Höhe schießen. Riefen früher noch meine Freunde an, so ist es heute so gut wie ausschließlich und einzig allein meine Mutter.
Sie nennt es Fürsorge.
Ich nenne es Kontrollzwang.
Und heute war es mal wieder so weit. Ich stand in meiner kleinen Küchenzeile, in einer Hand einen Blaubeermuffin und in der anderen eine Tasse Kaffee. Beides landete abwechselnd in meinem Mund, denn so konnte ich mir die Illusion aufrecht erhalten, dass es mir nicht möglich war, den Hörer abzunehmen.
Die Hoffnung, dass es vielleicht auch jemand anderes sein könnte, jemand, mit dem ich reden wollte, verflüchtigte sich nach dem zehnten Klingeln.
Nach dem fünfzehnten Klingeln war mein Kaffee alle, nach dem vierundzwanzigsten mein Muffin.
Schicksalsergeben griff ich nach dem Hörer.
“Hi, Ma.”
“Arwen, Spätzchen, ich versuche bestimmt schon seit einer halben Stunde, dich zu erreichen.”
Und ich versuche bestimmt schon seit einer halben Stunde, es zu ignorieren.
“Ich war unter der Dusche.”
“So lange? Du weißt, dass das deine Haut austrocknet. Hast du danach auch Feuchtigkeitscreme benutzt?”
“Ja, Ma.”
“Und dann diese Wasserkosten. Dabei wirst du doch so schlecht bezahlt.”
Wie wahr.
“Würdest du noch bei deinem Vater und mir wohnen...”
Ich widerstand dem Drang, den Hörer in meiner Hand zu zerquetschen.
Na gut, ich geb’s zu. Der Drang war übermächtig, meine Muskelkraft leider nicht.
“ ... wie die Tochter von Paula und Heiko. Du kennst doch Paula?”
“Klar, Ma.”
Tat ich nicht, aber wen interessierte das schon?
Ich legte den Hörer zur Seite und kramte im Tiefkühlfach nach einem weiteren Muffin. Ich sollte dringend wieder einkaufen gehen. Statt meinem Lieblingsgebäck fand ich ein Stück Pizza, das ich in die Mikrowelle schob und hielt den Hörer wieder an mein Ohr.
“ ... und der Sohn von Herrn Bäumer ist gestern aus Singapur wieder gekommen. Du solltest ihn kennen lernen, er ist sehr ... ”
Für einen kurzen Augenblick überlegte ich, das Telefon zu der Pizza in die Mikrowelle zu stecken, ließ es aber dann bleiben. Nicht, dass ich mir Sorgen um das Telefon gemacht hätte, aber außer der Pizza hatte ich nichts Essbares mehr im Haus und deswegen musste dieses letzte Stück mit aller Macht geschützt werden.
“Natürlich, Ma.”
Wieder legte ich den Hörer zur Seite und starrte gedankenverloren aus dem Fenster. Im Grunde war es gar nicht so schlecht, wenn meine Mutter am Telefon war. Es klingelte nicht andauernd und es reichte, wenn ich sie hin und wieder mit ein, zwei Worten fütterte.
Das Klingeln der Mikrowelle war übrigens auch so ein Geräusch, dass meinen Herzschlag beschleunigte, bedeutete es doch, dass ich endlich etwas zwischen die Zähne bekommen würde.
Lächelnd schob ich die dampfende Pizza auf einen Teller, nahm das Telefon und setzte mich vor den Fernseher.
“ ... hat dort bei einer bedeutenden Bank gearbeitet ... ”
“Echt, Ma?”
Pizza kauend saß ich auf dem Sofa, schaute mir alte amerikanische Sitcoms an und stellte mit einem Blick auf den Kalender fest, dass es durch eine grausame Fügung des Schicksals morgen schon wieder Montag sein würde.
“ ... sieht wirklich gut aus ... ”
“Tatsächlich, Ma?”
Der Hörer landete wieder neben mir auf dem Sofakissen. Kurz nach dem ich ausgezogen war, hatte ich mir noch die Mühe gemacht, ihrem Gerede Beachtung zu schenken. Es hat mich schon damals nicht interessiert, aber ich dachte, es wäre ziemlich dreist, sie einfach zu ignorieren. Mittlerweile weiß ich es besser. Sie bemerkt es einfach nicht.
Aus dem Fernseher tönte künstliches Gelächter, draußen auf der Straße hupten die Autos und ich konnte meine eigenen Kaugeräusche hören. Doch das alles half gar nichts, wenn meine Mutter erst einmal in Fahrt war. Ich bekam nicht mit, was sie sagte, doch es reichte schon zu hören, dass sie überhaupt etwas sagte.
Und ohne ihr zuzuhören, wusste ich, worum es wieder ging. Zerrüttete Ehen von Bekannten, Alkoholsucht von Bekannten, missratene Kinder von Bekannten.
Sobald es etwas Positives zu berichten gab, wurden diese Bekannten übrigens ganz plötzlich zu guten Freunden.
Die Werbepause begann und die Stimme aus dem Hörer wurde mit einem Mal schriller als sonst.
Eilig griff ich nach dem Telefon und hielt es an mein Ohr.
“Arwen? Arwen, hörst du mir überhaupt zu?”
“Klar, Ma.”
“Also stimmst du mir zu?”
Ich dachte nach. Über was hatte sie zuletzt geredet? Paula, deren missratene Tochter immer noch zu Hause wohnte? Das war es wahrscheinlich.
“Aber natürlich stimme ich dir zu. Du hast absolut Recht.”
Am anderen Ende der Leitung herrschte für einen Moment Stille und ich begann, mir Sorgen zu machen. Hatte ich etwas Falsches gesagt?
“Ach, echt? Du bist derselben Meinung?”
“Ja?”
Es klang nicht sehr überzeugend und in meiner Magengrube bahnte sich ein ungutes Gefühl an.
“Das ist ja großartig, Spätzchen. Ich wusste ja gleich, dass aus deinem letzten One-Night-Stand nichts wird. Der Junge sah zwar ganz nett aus, aber ich kenne doch meine Arwen.”
Ich bemühte mich, ruhig zu atmen und schloss die Augen, während ich versuchte, die Erinnerungen daran aus meinem Gedächtnis zu verbannen.
“Weißt du schon, was du anziehen wirst?”
Ich riss meine Augen wieder auf.
“Was?”
“Naja, immerhin ist Peter ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, da kann man sich schon ein bisschen rausputzen.”
“Peter?”
Das ungute Gefühl in meiner Magengrube verstärkte sich.
“Du wirst ihn mögen. Herr Bäumer und seine Frau werden natürlich auch kommen.”
“Ähm”, machte ich, doch es war bereits zu spät. Meine Unachtsamkeit hatte den Stein ins Rollen gebracht. Ich war ausgezogen und hatte meiner Mutter somit ihre Lebensaufgabe entzogen. Wie es schien, hatte sie nun eine neue.
“Ich habe sie für sieben eingeladen, aber du kommst bitte schon früher, damit du mir mit der Quiche helfen kannst.”
Helfen? Ich wusste noch nicht einmal, wie sich das schreibt. Und im Moment war es eindeutig ich, die Hilfe brauchte.
“Bis Samstag also.”
Das klickende Geräusch, als meine Mutter auflegte, gab mir normalerweise allen Grund zur Freude. Dieses Mal hatte ich jedoch das dringende Bedürfnis, schreiend im Kreis zu rennen.

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Beitrag #2 |

RE: Telefonterror
Liebe Glory,

ich mag Arwen - zumindest ist sie so alltäglich, dass du wunderbar komische Geschichten über sie schreiben kannst. Das allein rechtfertigt ihre Existenz völlig. Das einzige, wirklich, das einzige, was mir aufgefallen ist: Bei diesen Stellen

Zitat:“...und der Sohn von Herrn Bäumer ist gestern aus Singapur wieder gekommen. Du solltest ihn kennen lernen, er ist sehr...”
Zitat:“...hat dort bei einer bedeutenden Bank gearbeitet...”
na, und so weiter ...
kommen Leerzeichen vor die Punkte bzw danach.

Ansonsten muss ich sagen: Lockerer Schreibstil mit alltäglichem Frust, komische Situationen, aber aus einer gewissen Natürlichkeit, leicht zu lesen.

Thumbs up!

Hochachtungsvoll Icon_smile,
Trinity

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

(Avatar: 'Batbastard', © by Trin o'Chaos)

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Beitrag #3 |

RE: Telefonterror
Zitat:Es klang nicht sehr überzeugend und in meiner Magengrube bahnte sich ein ungutes Gefühl zusammen.

Hallo Glory!

Es muss wohl eher heißen: ... "braute" sich ein ungutes Gefühl zusammen.
Ansonsten: Vergnügliches Stückchen Text; kann man sich gut rein versetzen. Mrgreen

HGruß, Sigurd


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Beitrag #4 |

RE: Telefonterror
Hi Glory.

Deine Gesichte ist einfach zu lesen und unterhaltet einen.
Ist also eher "leichte" Kost, aber das ist absolut nicht negativ gemeint.

Ich finde du hast einen witzigen Schreibstil.

Besonders gezeigt hat sich das für mich bei folgenden Sätzen / Abschnitten

Zitat:... Beides landete abwechselnd in meinem Mund, denn so konnte ich mir die Illusion aufrecht erhalten, dass es mir nicht möglich war, den Hörer abzunehmen.
Die Hoffnung, dass es vielleicht auch jemand anderes sein könnte, jemand, mit dem ich reden wollte, verflüchtigte sich nach dem zehnten Klingeln. ...

Zitat:“Arwen, Spätzchen, ich versuche bestimmt schon seit einer halben Stunde, dich zu erreichen.”
Und ich versuche bestimmt schon seit einer halben Stunde, es zu ignorieren.

Zitat:Ich wiederstand dem Drang, den Hörer in meiner Hand zu zerquetschen.
Na gut, ich geb’s zu. Der Drang war übermächtig, meine Muskelkraft leider nicht.

Hier konntest du mich wirklich zum Lachen bringen und glaube mir, das ist nicht soo leicht Icon_smile

Wirklich Negatives konnte ich in deiner Geschichte nicht finden, aber es gab ein, zwei Dinge, die mich ein wenig irritiert haben.

Zitat:Es gibt bestimmte Klischees über Frauen. Eines dieser Klischees ist, das Frauen liebend gerne telefonieren. Manche sollen sogar regelrecht in Ekstase geraten, wenn sie so einen Fernsprechapparat nur klingeln hören.
Und dann gibt es mich. Wie bei vielen anderen Frauen beschleunigt sich auch mein Puls, wenn meine Ohren ein vertrautes, bimmelndes Geräusch erreicht.

Dieses "Und dann gibt es mich" hat mich ein wenig verwirrt. Du erzählst zuerst von den Frauen, die es lieben zu telefonieren und schreibst darauf: "Und dann gibt es mich..." Das hört sich für mich an, als ob in dem nächsten Satz jemand beschrieben wird, der das genaue Gegenteil von telefonsüchtigen Frauen ist. Das ist ja dann aber erst einige Sätze später der Fall und deswegen hätte ich das "und dann gibt es mich" weggelassen.

Zitat:Diese körperliche Reaktion auf das geräuschvolle Störelement empfinde ich allerdings erst seit einem halben Jahr. Von Ekstase kann allerdings ganz und gar nicht die Rede sein.

2x allerdings. Ist zwar nicht schlimm, aber du könntest im zweiten Satz ja schreiben:
"Von Ekstase kann aber bei weitem nicht die Rede sein" (tönt zwar auch nicht gerade genial, aber ich bin sicher, du findest eine LösungIcon_smile

Zitat:Vor ziemlich genau sechs Monaten habe ich meiner Mutter das Herz gebrochen, ihr heimtückisch einen Dolch hinein gejagt, sie mit Füßen getreten, als sie schon am Boden lag oder, um es in meinen eigenen Worten auszudrücken, ich war ausgezogen.

hehe du vergleichst hier Ausziehen damit, die eigene Mutter abzustechen und sie dann zu treten, wenn sie am Boden liegt. Ich frage mich nun, ob du das extra so krass geschrieben hast, weil die Mutter in deiner Geschichte wirklich sehr an ihrer Tochter hängt..
Ich finde es jedenfall ein wenig übertrieben, so eine Aktion mit einem Auszug zu vergleichenIcon_smile

Zitat:“Das ist ja großartig, Spätzchen. Ich wusste ja gleich, dass aus deinem letzten One-Night-Stand nichts wird. Der Junge sah zwar ganz nett aus, aber ich kenne doch meine Arwen.”

Mhh. Ich weiss ja nicht, wie das Arwen so handhabt, aber 1. finde ich, One-Night-Stands sind nichts, womit man bei der eigenen Mutter angibt und das hat Arwen ja folglich gemacht, denn wieso sonst würde ihre eigene Mutter davon wissen. Was mich gerade zum Punkt 2 bringt: Arwen ist seit gut einem halben Jahr / 6 Monaten von Zuhause weg und schottet sich förmlich von ihrer Mutter ab, aber trotzdem weiss ihre Mutter über ihren letzen O-N-S bescheid? Find ich irgendwie komisch. Und dann noch Punkt 3: Der Sinn eines One-Night-Stands ist es, schätze ich, dass das ganze nur eine Nacht dauert. Darum heisst es ja one night stand.. Die Aussage der Mutter, sie wusste, das aus dem One-Night-Stand nicht wird, erübrigt sich hier also irgendwie Icon_wink

Zitat:Dieses Mal hatte ich jedoch das dringende Bedürfnis, mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen.

Wenn du schreibst: mit dem Kopf gegen die Wand rennen, kommt mir eher das Sprichwort in den Sinn, das genau gleich lautet. Aber ich glaube nicht, das du das Sprichwort damit meinst, denn das bedeutet so viel wie: einen aussichtslosen Kampf führen / sich immer durchsetzen wollen usw. Vllt wäre hier also etwas anderes besser.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Lg.


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Beitrag #5 |

RE: Telefonterror
Hallo zusammen,

(11-01-2010, 20:52)Trinity of Chaos schrieb: Das allein rechtfertigt ihre Existenz völlig.
Jetzt hab ich also eine offizielle Arwen-Erlaubnisberechtigung, ja? Icon_wink
Zitat:kommen Leerzeichen vor die Punkte bzw danach.
Ich hab grad mal nachgeschaut. Die Geschichte besteht aus 12547 Zeichen und das einzige, was die auffällt sind fehlende Leerzeichen. Das darf ich jetzt also als Kompliment auffassen? *g*
Zitat:Ansonsten muss ich sagen: Lockerer Schreibstil mit alltäglichem Frust, komische Situationen, aber aus einer gewissen Natürlichkeit, leicht zu lesen.

(11-01-2010, 21:25)Sigurd schrieb: Es muss wohl eher heißen: ... "braute" sich ein ungutes Gefühl zusammen.
Ähm, ja Smiley_emoticons_blush Das war wohl kein Fall von 'Zwei Dumme, ein Gedanke' sondern 'Eine Dumme, zwei Gedanken' Icon_wink
Zitat:Vergnügliches Stückchen Text; kann man sich gut rein versetzen. Mrgreen
Vielen Dank!
(12-01-2010, 08:05)jean1390 schrieb: Hier konntest du mich wirklich zum Lachen bringen und glaube mir, das ist nicht soo leicht Icon_smile
Ich fühle mich geehrt Icon_smile
Zitat:Dieses "Und dann gibt es mich" hat mich ein wenig verwirrt.
Hast recht, der erklärende Satz kommt zu spät. Hab das Ganze jetzt ein bisschen umgestellt und hoffe, dass es nicht mehr so verwirrend ist.
Zitat:2x allerdings. Ist zwar nicht schlimm, aber du könntest im zweiten Satz ja schreiben:
Ein 'allerdings' ist ab sofort arbeitslos Icon_wink
Zitat:Ich frage mich nun, ob du das extra so krass geschrieben hast, weil die Mutter in deiner Geschichte wirklich sehr an ihrer Tochter hängt..
Ich finde es jedenfall ein wenig übertrieben, so eine Aktion mit einem Auszug zu vergleichenIcon_smile
Es ist auch übertrieben und war eigentlich so gedacht, dass hier die Reaktionen ihrer Mutter wieder gegeben werden, die sich so gefühlt hat. Deswegen kommt ja noch der Zusatz "um es mit meinen Worten auszudrücken" Hab's jetzt auch kursiv gesetzt, vielleicht wird es dann deutlicher, dass sie die Reaktion ihrer Mutter auch übertrieben findet und für Arwen selber ein Auszug keine große Sache ist.
Zitat:finde ich, One-Night-Stands sind nichts, womit man bei der eigenen Mutter angibt und das hat Arwen ja folglich gemacht
Nö, hat sie nicht Mrgreen Ich hatte ja schon einmal eine Geschichte über Arwen geschrieben (auch oben im Text verlinkt *werbung mach*) in der es um eben diese Situation ging und von Angeberei ist das weit entfernt. Und wenn sie versucht, die Erinnerungen aus ihrem Gedächtnis zu verbannen, heißt es ja, dass dies ein Kapitel aus ihrem Leben ist, über das sie nicht sprechen will.
Zitat:Der Sinn eines One-Night-Stands ist es, schätze ich, dass das ganze nur eine Nacht dauert.
Da steckt sogar ein Sinn dahinter? Mrgreen Kann, muss aber nicht. Kann nämlich auch der Beginn einer Beziehung sein *Keinohrhasen geguckt hat*
Zitat:Aber ich glaube nicht, das du das Sprichwort damit meinst, denn das bedeutet so viel wie: einen aussichtslosen Kampf führen
Diskussionen mit ihrer Mutter sind zwar ein aussichtsloser Kampf, aber nein, das meinte ich tatsächlich nicht. Hab's geändert.
Zitat:Ich hoffe ich konnte dir helfen.
Sogar sehr

Vielen Dank für eure Kommentare. Hab mich tierisch gefreut.

LG

Glory

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Beitrag #6 |

RE: Telefonterror
Hallo Glory,

erfreulich dass du uns mal wieder einen Einblick in Arwens Leben gewährst.

Durch deinen lockeren Schreibstil liest es sich wieder super.
Hab nichts zu meckern. Sehr gut - setzen! (und bitte die nächste
Arwen-Geschichte schreiben) Icon_wink

LG
Lilith

Schluss mit lustig

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Beitrag #7 |

RE: Telefonterror
Hallo Lilith,

(12-01-2010, 11:32)Lilith 13 schrieb: Durch deinen lockeren Schreibstil liest es sich wieder super.
Hab nichts zu meckern.
Das nehme ich dann mal mit einem Icon_jump zur Kenntnis.
Zitat:Sehr gut - setzen! (und bitte die nächste
Arwen-Geschichte schreiben) Icon_wink
Ersteres würde ich morgen auch gerne in meiner mündliche Prüfung hören und zu zweiterem: Zu Befehl! Mrgreen

Vielen Dank für deinen Kommi und liebe Grüße,

Glory

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Beitrag #8 |

RE: Telefonterror
Hey Glory Icon_smile

und schon wieder eine durchaus gelungene Story :D Ich find deine "Arwen-Geschichten" einfach super! *großes Lob*

Jedoch hab ich zwei Stellen gefunden die mir nicht so gefallen haben, aber das biegst du schon hin :P

Zitat:Der Hörer landete wieder neben mir auf dem Sofakissen. Kurz nach dem ich ausgezogen war, hatte ich mir noch die Mühe gemacht, ihr zuzuhören. Es hat mich schon damals nicht interessiert, aber ich dachte, es wäre ziemlich dreist, den Hörer einfach so zur Seite zu legen. Mittlerweile weiß ich es besser. Sie bemerkt es einfach nicht.
Aus dem Fernseher tönte künstliches Gelächter, draußen auf der Straße hupten die Autos und ich konnte meine eigenen Kaugeräusche hören. Doch das alles half gar nichts, wenn meine Mutter erst einmal in Fahrt war. Ich konnte nicht hören, was sie sagte, doch es reichte schon zu hören, dass sie überhaupt etwas sagte.

Sechs mal "hören" bzw. "Hörer" in dem Abschnitt^^ Versuche das doch ein bisschen zu reduzieren oder einfach zu verknüpfen Icon_smile


Zitat:Zerrüttete Ehen von Bekannten. Alkoholsucht von Bekannten. Missratene Kinder von Bekannten.

Wäre es nicht besser, dies alles in einen Satz zu verpacken? Icon_wink Das hört (ha! da haben wir es wieder. Das liebe, gute, alte "hören"^^) sich etwas abgehackt an, finde ich zumindest.

Naja, sind alles nur Tipps :D

*mehr über Arwen lesen will*^^

lg Nella


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Beitrag #9 |

RE: Telefonterror
Hi Nella,
Zitat:Ich find deine "Arwen-Geschichten" einfach super! *großes Lob*
*großes Danke* Icon_jump
Zitat:Sechs mal "hören" bzw. "Hörer" in dem Abschnitt^^ Versuche das doch ein bisschen zu reduzieren oder einfach zu verknüpfen Icon_smile
So oft? Smiley_emoticons_blush Ist mir gar nicht so aufgefallen, aber das ist echt zu viel. Mal schauen, wo ich was rausradieren kann.
Zitat:Wäre es nicht besser, dies alles in einen Satz zu verpacken? Icon_wink Das hört (ha! da haben wir es wieder. Das liebe, gute, alte "hören"^^) sich etwas abgehackt an, finde ich zumindest.
Hast recht. Hört sich besser an. Mehr so wie eine runtergeratterte Aufzählung, die es ja auch sein soll.
Dann werd ich mal den hörens zu Leibe rücken Mrgreen

LG

Glory

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Beitrag #10 |

RE: Telefonterror
Jaaa vernichte sie alle, Glory!!! :D
Oh..ne ein paar müssen weiter leben xD


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