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Stadt der Finsternis - Ilona Andrews
Beitrag #1 |

Stadt der Finsternis - Ilona Andrews
Hallo zusammen,

ich komme nicht drum herum, euch auf die herrlich ironische Urban Fantasy Romanreihe "Stadt der Finsternis" des Autorenpaars Ilona Andrews hinzuweisen! Icon_wink

Genaure Infos gibt es hier:

Rezension zu "Stadt der Finsternis - Die Nacht der Magie"
Rezension zu "Stadt der Finsternis - Die dunkle Flut"

Kurz zusammengefasst:

"Stadt der Finsternis" punktet vor allem mit der Protagonistin Kate Daniels, aus deren Sicht die Romane geschrieben sind. Sie ist einfach göttlich: eine harte Frau, der das Leben nichts geschenkt hat und dem sie nun mit einer gehörigen Portion Sarkasmus begegnet, die auch mal ungehemmt rumflucht und sich keine Blöße gibt, Angst zu haben. Zudem überzeugt mit Prinzipientreue und beweist, dass sie das Herz am rechten Fleck hat.

Insgesamt sind die Romane recht brutal, Kämpfe werden sehr detailliert und teilweise auch eklig beschrieben. Die Magie erlaubt zudem extremste Verletzungen zu heilen und so steht dem regelmäßigen Gemetzel recht wenig im Weg Icon_wink ... aber keine Angst, die Romane bestehen nicht aus sinnloser Abschlachterei.

Am besten gefällt mir die wunderbar gelungene Mischung aus Dark / Urban Fantasy und Dystopie - die Sci-Fi-Anklänge tragen extrem zur düsteren Atmosphäre bei.

Für Romantik-Fans gibts natürlich auch was, allerdings keinen Kitsch. Eher heftiges Funkenfliegen mit Neigung zu Gewaltausbrüchen Icon_wink ...

Mitte Februar wird übrigens der dritte Band erscheinen! Die Serie soll nach derzeitigem Stand sechs Bände umfassen Icon_smile ...

Grüßle

- Zack

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)

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Beitrag #2 |

RE: Stadt der Finsternis - Ilona Andrews
[Bild: andrewsilo_stadtderfi_9783802582141.jpg]

Meine Meinung:
Die Magie kam vor einigen Jahren über Atlanta und hat die Stadt dem Erdboden gleich gemacht. Es gibt regelmäßig Stromausfälle, das Telefon funktioniert nicht immer und sein Haus sollte man lieber mit Magie gegen Diebstahl schützen, als mit Alarmanlagen.
Die Anderswesen leben mehr oder weniger im Gleichklang mit den Menschen. Sie lassen sich größtenteils gegenseitig in Ruhe.
Doch um auch ein gewisses Gleichgewicht mit der Magie zu haben, gibt es Söldner, wie Kate, die ihr Geld mit der Beseitigung von magischen Auswüchsen verdient, als sie vom Tod ihres Ziehvaters erfährt. Er war ein Wahrsager und in einem Orden, der, wie die Söldner, für ein gewisses Gleichgewicht zwischen der Magie, den Anderswesen und den Menschen sorgte ...

Kate möchte als knallharte Powerfrau angesehen werden und ihre Taten sprechen für sich. So geht sie auch recht sparsam mit Gefühlen für ihren Ziehvater oder sonst jemanden in ihrer Umgebung um. Dadurch wirkte das Ganze aggressiver, was gut zur Handlung passte.
Insgesamt geht es in dieser Serie grausam und blutig zur Sache, da die Qualen und schmerzhaften Zustände, die Kate im Laufe des Buches durchmachte, distanziert aber teils doch fast spürbar beschrieben wurden. Ebenso wurden die Tatorte sehr detailliert und anschaulich dargestellt.
Von Kates wenigen Mitstreitern gegen das Böse wurde nur einer etwas genauer vorgestellt. Dieser wird wohl auch in den Folgebänden eine größere Rolle spielen.

Anfangs hatte ich enorme Probleme in die Handlung zu finden. Zum Teil hing das was wohl auch damit zusammen, wie die Autorin in ihrem Werk mit der Magie umgeht. Ich konnte gewisse Vorgänge einfach nicht begreifen. Auf der einen Seite ist die Magie gut, gibt Kate Kraft und sie pulsiert durch ihr Schwert und verstärkt es, und auf der anderen Seite bringt die Magie Häuser zum Einsturz.
Ebenso begriff ich sehr lange nicht, wie das Zusammenleben von Menschen und Anderswesen von statten geht. Vieles wurde mir einfach nur vorgesetzt und war meiner Meinung nach zu wenig erklärt, was es mir schwer machte, dem Buch zu folgen. Dadurch war ich einmal kurz davor es abzubrechen.
Aber auf der anderen Seite fand ich das wiederum auch interessant, denn so musste ich mich richtig in die Geschichte hineinknien und mitdenken, um gewisse Vorgänge zu verstehen, was die Autorin sehr geschickt machte. Ohne die Erklärungen und Darstellungen konnte ich mir selbst ein Bild von gewissen Wesen machen und mein Kopfkino hatte trotz fehlender Details mit der Zeit kein Problem, dem Geschehen zu folgen.

Je mehr ich jedoch bei der Magiesache verstand, umso besser konnte ich der Handlung folgen und es baute sich auch langsam so etwas wie eine Spannung auf. Das dauerte zwar ziemlich lange, aber trotz fehlender Dramatik fand ich die Geschichte doch immer interessanter. Was mich immer weiter zog war wohl die Neugierde, da ich mehr über die Zusammenhänge erfahren wollte.

Die Machtworte, die Kate benutzte und beherrschte wurden in Kursivschrift gehalten, wenn sie ausgesprochen wurden. Ebenso wurden ihre Gedanken kursiv gehalten, was mich teilweise amüsierte, bei dem, was sie dachte, und bei ihrer tatsächlichen Antwort auf eine Frage.

Fazit:
Ein interessanter Auftakt einer "blutigen" Serie, die ich weiterverfolgen möchte.
Von mir bekommt dieses Werk drei bis vier positive Sterne.


[Bild: andrewsilo_stadtderfi_9783802582134-e128....jpg?w=535]

Meine Meinung:

In einer Welt, in der Magie teilweise alles beherrscht und fast zum Einsturz bringt, sowie regelmäßig Ausfälle bei allen Maschinen verursacht, die mit Elektronik gespeist werden, lebt und arbeitet Kate als Söldnerin. Sie ist eine freie Kriegerin für einen Orden, der das Gleichgewicht zwischen den verschiedensten Wesen halten soll. Damit das auch immer so bleibt, bekommt Kate mal mehr, mal weniger Aufträge, um gegen Querschläger, wie zum Beispiel manche Magier, anzugehen.

Ein magisches Flair, eine magische Welle, die alle sieben Jahre kommt und ein paar Wochen andauert, nähert sich Atlanta. In der Zeit sind all jene, die mit Magie zu schaffen haben, um einiges mächtiger, da das Flair die magischen Kräfte verstärkt. Zudem sind in diesen Wochen auch die Gestaltwandler äußerst aggressiv und leicht zu reizen ...
Da ich mit der Magie, und allem, was damit zusammenhängt, klar kam, konnte ich mich ganz auf die Geschichte konzentrieren. Und die war super!

Nur wenige Wochen nach dem ersten Band ging es direkt mit dem zweiten weiter.
Kate traf durch Zufall auf ein Mädchen namens Julie, deren Mutter verschwand. Die Kleine hatte etwas Besonderes an sich, weswegen Kate sich ihrer annahm.
Der Roman bestand zu zwei Dritteln aus den Ermittlungen nach Julies Mutter. Nebenher jagte Kate einen Mann, dessen Fähigkeiten sehr unmenschlich waren.
Bei der Fahndung nach Julies Mutter lernte ich auch viel über irische und griechische Götter und deren Wesen sowie verschiedene Hexenzirkel.
Über Wer-Hyänen erfuhr ich dieses Mal auch etwas, da es in Kates Freundeskreis einen besonderen Vorfall gab.
Im Laufe der Suche musste Kate viele Hürden überwinden, allein oder in Begleitung ihrer Freunde.
Meist wurde sie wieder von Derek begleitet, den Curran im ersten Band mit einem Bluteid an Kate gebunden hatte. Curran ist der Anführer der Gestaltwandler, der Herr der Bestien, und da Derek oft seinen Anführer nachahmte, musste ich öfters schmunzeln.

Während der ganzen Geschichte funktionierte mein Kopfkino wunderbar. Manchmal schlug es sogar Purzelbäume, da einige Szenen unglaublich komisch waren. Besonders die Dialoge zwischen Curran und Kate waren einfach klasse und urkomisch!
Der Roman war getränkt mit Humor, sodass mir manchmal fast die Luft wegblieb vor lauter Lachen, und es lag ein erotischer Schauer in der Luft.

Wenn Kate Situationen mit einem Bild beschrieb, waren diese meist bravourös beschrieben. Ich musste jedes Mal grinsen, wenn nicht gar lauthals lachen.
Alles wurde sehr anschaulich dargestellt. Bei den Kämpfen, die ausdrucksvoll beschrieben wurden, hatte ich immer das Gefühl, Kates Schatten zu sein.
Die Protagonistin wurde im Laufe des Buches immer besser vorgestellt und ich erfuhr ein klein wenig von Kates Kindheit.
Mit ihrem umgangssprachlichen Ton, den sie ab und zu benutzte, hatte ich das Gefühl, als wollte sie mit mir schäkern, sich mit mir über eine Sache lustig machen, die sie gerade erlebte.

Die Spannung wuchs während der Suche immer stärker an. Zum Schluss war sie so groß, dass ich sie regelrecht spüren konnte. Ich zappelte während des Lesens vor lauter Aufregung.
Die Schlacht, die am Ende kam, war der Höhepunkt und fantastisch beschrieben!

Der Schreibstil war flüssig und zum Ende hin konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Die Titel dieser Reihe können einzeln gelesen werden, da das Wichtigste immer erklärt wird. Zum besseren Verständnis würde ich aber empfehlen, die Einzelbände der Reihe nach zu lesen.

Fazit:
Ilona Andrews weiß, wie man Spannung und Humor großartig rüberbringt. Eine super Mischung, einfach bombastisch!
Dieses Werk hinterlässt mich befriedigt und doch lauernd auf den dritten Teil. Schlicht genial, ich bin begeistert!
Die volle Punktzahl: fünf Sterne. Dieses Werk ist mein Monatshighlight im Oktober.


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Beitrag #3 |

RE: Stadt der Finsternis - Ilona Andrews
[Bild: andrewsilo_stadtderfi_9783802582196-e129....jpg?w=535]

Autor: Andrews, Ilona
Titel: Stadt der Finsternis 03: Duell der Schatten
Originaltitel: Magic Strikes
Verlag: Egmont Lyx
Erschienen: 10. Februar 2010
ISBN-10: 3802582195
ISBN-13: 978-3802582196
Seiten: 336
Einband: Klappbroschur
Serie: Stadt der Finsternis III
Preis: 12,95 €

Inhalt:

Zitat:Was geschieht bei den geheimnisvollen Midnight Games? Diese Frage stellt sich die ehemalige Söldnerin Kate Daniels, als ihr Werwolffreund Derek nicht weit von der Arena, in der die blutigen Kämpfe stattfinden, halbtot aufgefunden wird. Bei ihren Ermittlungen kommt Kate einer Verschwörung auf die Spur, die nicht nur alle Gestaltwandler vernichten, sondern auch ihr dunkles Geheimnis ans Licht bringen könnte ...
Quelle: Klappentext

Meine Meinung:

Im dritten Teil der phantastischen Serie „Stadt der Finsternis“ geht es um geheime und illegale Kampfspiele, vergleichbar mit dem „Fight Club“, einem amerikanischen Film.
Dazu bahnt sich für Kate auch noch eine familiäre Bedrohung an, die es in sich hat.

Als Kate Derek in der Nähe dieser Games findet und die Autorin mir seine Verletzungen schilderte, flossen bei mir die Tränen. Derek wurde übel zugerichtet. Die Beschreibungen waren sehr detailliert, sodass ich mir ernsthafte Sorgen um ihn machte, ob Kate ihn retten kann.
Zudem hat sie in diesem Band alle Hände voll zu tun. Absolut jeder, der ihr auch nur im Entferntesten nahe steht, hat in diesem Roman eine zum Teil wichtige Rolle und treibt sie gleichzeitig zur Weißglut.
Sie muss mit ihrem verrückten Gestaltenwandler Saiman zurecht kommen, Jim und dem Bestienclan mitsamt dessen Anführer im Zaum halten, ihrer Freundin beistehen und ihrer Pflegetochter helfen.

Kaum hatte ich ein paar Seiten gelesen, schon war ich mitten im Geschehen. Die Autorin hatte mich mit der ersten gefühlvoll beschriebenen Situation in ihren Bann gezogen und ließ mich das ganze Buch hindurch nicht mehr los.
Kate ist eine Protagonistin, die nicht lange um den heißen Brei redet und Taten vorweist statt vieler Worte. Aber auch ihre Dialoge mit manch einer Figur sind zum Schreien komisch.
Besonders die Gespräche zwischen Curran, dem Herrn der Bestien, und Kate sind einfach himmlisch gut!

Nachdem Curran im letzten Band Kate durch Annehmlichkeiten den Hof gemacht hatte, war ich sehr gespannt, wie es zwischen den beiden nun im dritten Teil weitergehen würde.
Es knisterte auch dieses Mal immer mehr vor erotischer Spannung. Ich hätte platzen können wegen dieser aufgestauten und spürbaren Erotik. Die Autorin weiß sehr gut, wie ein Vorspiel in die Länge gezogen werden kann. Denn so komme ich mir bei dieser Serie vor.

In diesem Roman lernte ich ein wenig über die hinduistische Mythologie sowie diverse Gottheiten. Außerdem gab es neue Monster zu bestaunen.
Auch erfuhr ich wieder etwas über Kates Vater. So langsam fügen sich die einzelnen Puzzlestücke um Kates Vater zusammen und ich kann mir immer besser vorstellen, was für ein „Mann“ das ist.
Als kleines Sahnestückchen wurden Kate und ich zudem über Saimans Gestaltwandler-Art aufgeklärt.

Emotionen, vor allem die traurigen zu Beginn des Buches, ließen mich öfters um Atem ringen. Ich musste einige Male heftig schlucken und gegen Tränen ankämpfen, da mir einzelne Szenen sehr zu Herzen gingen.
Doch je weiter ich in die Geschichte eintauchte, desto mehr Situationen gab es auch, die mir immer öfter ein Lächeln aufs Gesicht zauberten. Teilweise musste ich laut auflachen, da manches einfach witzig beschrieben wurde.
Dieser Roman war emotional für mich ein regelrechtes Pulverfass. Einfach der Wahnsinn!

Aber auch die Schlacht am Ende war atemberaubend.
Die verschiedenen Wesen, die gegeneinander kämpften, die unterschiedlichsten Kampftechniken und Hilfsmittel waren höchst interessant. Diese Kämpfe genoss ich richtig.
So wurde der Schluss einfach phänomenal!

Fazit:

Die Autorin steigert sich von Teil zu Teil und die Serie wird einfach immer besser. Ich bin begeistert!
Auch dieses Werk aus Ilona Andrews Feder bekommt von mir fünf von fünf Sternen und ist mein Highlight im Dezember.
Ich kann den nächsten Roman von der Autorin kaum erwarten!


Reihenfolge von Stadt der Finsternis:

01. Die Nacht der Magie
02. Die dunkle Flut
03. Duell der Schatten
04. Magisches Blut (Januar 2011)

Vielen Dank an den Egmont LYX Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
© Mystika aka haTikva - Nethas Schmökerkiste 29.12.2010
Dieser Text darf weder komplett noch teilweise ohne ausdrückliche Genehmigung verwendet oder veröffentlicht werden.


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Beitrag #4 |

RE: Stadt der Finsternis - Ilona Andrews
4. Teil - Magisches Blut

[Bild: AndrewsIlo_4_gr.jpg]

Meine Meinung:
"Magisches Blut" ist der vierte Teil der Serie "Stadt der Finsternis".
Kate Daniels, die in Atlanta für Recht und Ordnung zwischen den verschiedenen Geschöpfen zuständig ist, bekommt es in diesem Band mit einem Gott zu tun, der alles andere in ihrem Leben in den Hintergrund drängt. Denn diese Gottheit hinterlässt eine Schneise der Zerstörung und bereitet Kate damit Kopfschmerzen. Vor allem, als es so aussieht, als hätte es diese Persönlichkeit gezielt auf die Gestaltwandler abgesehen und ganz besonders auf die männlichen ...
Doch je länger Kate mit diesem Gott namens Erra zu tun hat, umso mehr bekommt sie aber auch das Gefühl, dass diese Figur etwas mit ihrem leiblichen Vater zu tun hat: Roland, dem Bösen in Person. Ihre Ahnung scheint sie nicht zu täuschen und so spitzt sich die Lage sehr schnell zu.
Bei ihrem Versuch, Erra zu eliminieren, tut sich eine unerwartete Türe auf, hinter der sich womöglich eine Wendung für Kates Situation bezüglich ihres "Vaters" ergeben könnte.

Während Kate im zweiten Band ein Waisenmädchen aufnahm und diesem einen gesicherten Weg in die Zukunft gab, nahm sie nun einen "Kampfpudel", wie sie ihn nennt, bei sich auf, der zu einer kleinen, aber süßen Nebenfigur wurde. Dadurch bekam ich den Eindruck, sie könne doch zu einem Familienleben geschaffen sein, auch wenn sie das zu jedem Zeitpunkt bestreiten würde.

In diesem Band durfte ich wieder etwas mehr von Kates Vater, und dazu auch etwas über ihre Familienbande, erfahren und welche Macht andere von Rolands Blut noch haben.
Somit war Spannung von Anfang an vorhanden und steigerte sich, bis es zum Schluss einen Höhepunkt gab, an dem ich am liebsten aus meiner Haut gefahren wäre, so nahmen mich manche Situationen gefangen.
Kate musste schwere Entscheidungen treffen und Curran war nicht an ihrer Seite. Denn bei ihm bahnte sich eine lebensbedrohliche Situation an, die mich zu Tränen rührte. Ich war im ganzen Roman emotional immer an Kates Seite, aber als es um Curran ging, konnte ich Kates Ängste richtig gut nachempfinden.

Von Beginn an war ich wie Kates Schatten. Durch die Ichform verstärkte sich dieses Gefühl noch und so kam es mir vor, als erlebte ich alles, was Kate durchmachte, hautnah mit, was der Geschichte für mich ein 3D-Feeling gab.
Wieder einmal begeisterte mich die Handlung mit ihren Charakteren und dem Charme dieser Reihe!

In ihrer Danksagung hinter der Geschichte schrieb Ilona Andrews, dass sie diesen Roman ein paar Mal umgeschrieben hatte und das wurde mir an manchen Situationen im Buch auch bewusst. Gerade das Fehlen von Kates ironischem Charme und dem witzigen Schlagabtausch mit Curran in der ersten Hälfte ihres Romans machte es deutlich. Auch war fast durchgehend kaum eine erotische Spannung zwischen Kate und Curran zu spüren, wie es in den Vorbänden der Fall war. Dafür tat sich zwar endlich etwas in ihrer "Beziehung" zueinander, doch die Geschwindigkeit dieses Vorgangs war mir wieder etwas zu schnell.

Was das Fehlen des Zwischenmenschlichen, wie dem Humor, dem Charme und der erotischen Spannung zwischen Kate und Curran anging, lag dies vielleicht auch etwas an dem neuen Übersetzer. Aber ich möchte ihm keine Vorwürfe machen, da sich dies zum Ende hin um einiges besserte und wieder den Vorbänden ähnelte.

Dieses Werk bescherte mir erneut ein paar vergnügliche Lesestunden und hat mir sehr gut gefallen.
Doch durch diese leichten Veränderungen kam dieser vierte Teil meiner Ansicht nach nicht ganz an den dritten Band heran, weswegen ich vier von fünf Sternen vergebe.
Nichtsdestotrotz freue ich mich jetzt schon auf den fünften Teil und hoffe, dass wir nicht allzu lange warten müssen.


"Stadt der Finsternis"-Reihe:
1. Die Nacht der Magie
2. Die dunkle Flut
3. Duell der Schatten
4.Magisches Blut

© 16.3.2010


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Beitrag #5 |

RE: Stadt der Finsternis - Ilona Andrews
* Zack meint, dass der fünfte Teil wohl im Herbst kommt Icon_wink ...

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)

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Beitrag #6 |

RE: Stadt der Finsternis - Ilona Andrews
(19-03-2011, 20:59)Zack schrieb: * Zack meint, dass der fünfte Teil wohl im Herbst kommt Icon_wink ...

na das wär noch auszuhalten Mrgreen


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