Es ist: 07-05-2021, 23:11
Es ist: 07-05-2021, 23:11 Hallo, Gast! (Registrieren)


Der letzte Befehl (Überarbeitet)
Beitrag #11 |

RE: Der letzte Befehl (Überarbeitet)
Hallo!

Auch ich habe deine Geschichte gelesen, und ich muss leider sagen: Ich mag sie nicht.

Ich habe schon am Anfang die Nase gerümpft:
Zitat:Das monotone Ticken der kleinen Uhr auf seinem Schreibtisch riss ihn aus seinen Gedanken.

Monotone Geräusche schaffen normalerweise eine einschläfernde Kulisse, und offenbar ist er auch bei diesem Geräusch eingeschlafen. Dazu kommt: Er wacht nicht einfach auf, er wird aus dem Schlaf gerissen. Ist das Geräusch plötzlich lauter geworden oder hat irgendein Schelm die Uhr auf den Schreibtisch gestellt, während er schlief??

Zitat:Keine unterbrochenen Gespräche, keine unterdrückten Kichereien, noch nicht mal ein leises Stöhnen über den monotonen Alltag an Bord dieser fliegenden Festung waren zu hören. Die letzten neun Tage hatten sich in den Gesichtern der Besatzung eingebrannt, hatten alles Menschliche hinweggefegt und nur noch leblose Hüllen zurück gelassen, die funktionierten, aber innerlich schon längst tot waren. Ein stiller Strom trieb hier durch die Gänge, wie ruhelose Seelen auf dem Weg in die Dunkelheit. Das Menschliche war hinfort gerissen worden; hier waren nur noch Maschinen, dressierte Killer, die die Befehle ihres Commanders ausführen würden, ohne sie zu hinterfragen.

Wir hatten es schon nach "hinweggefegt" kapiert. Zudem bedienst du hier krampfhaft jede klischeehafte Phrase über Entmenschlichung im Krieg.

Dann ist da dein Ryker (wasn DAS für ein Name?):
Er ist das Abziehbild des coolen, aber gebrochenen Militärtypen mit toter Familie. Sein Hintergrund wird kurz umschrieben, ist aber eher ein Steckbrief.
Aber zum Glück hast du die "einsame Träne" rausgenommen!!!
Dennoch: Während Edward James Olmos´ Admiral Adama ein sehr glaubhafter Charakter war, dem man sein Handeln zu jeder Zeit abgekauft hat, und dem vom hervorragenden Olmos echt Gefühle verliehen wurden, so ist ein Ryker leider nur ein uniformiertes Klischee.

Ich musste beim lesen natürlich sofort an BSG denken. Ein wahnsinnig tolle Serie. Nicht Sci-Fi-Serie, sondern Serie! Die Charaktere, die Handlung - es ist alles so vielschichtig, alles hat eine tiefere Bedeutung, die Motivation eines jedes Einzelnen ist zu jeder Zeit klar und nachvollziehbar.

Du hast hier natürlich eine Kurzgeschichte und keine vier Staffeln zum erzählen, aber trotzdem: Es fehlt was. Es fehlt das Menschliche, das Dramatische.

Du hast in deiner Geschichte kaum eigene Ideen, alles hast du aus deinem großen Vorbild genommen, und das bricht deiner Geschichte auch letztendlich das Genickt. Denn auch, wenn es zweifellos als Homage gedacht war, so bleibt durch den Mangel an eigenen Ideen leider nur eine schlechte Kopie von einem epischen Meisterwerk.

Und dann gibt es da noch einen ganz krass logischen Haken:
Die Menschen sind noch immer auf das eigene Sonnensystem begrenzt.
Du schreibst, dass sie bis zum Angriff keinen Hinweis auf ausserirdisches Leben hatten. Mit dem Motto "Für die Ehre und die Zukunft der Menschheit" deutest du an, dass es in dieser Zukunft einen einzigen globalen Staat gibt. Wozu haben die Menschen also eine Kriegsflotte mit "Superschlachtschiffen"?
Die muss doch für Jahrzehnte absolut NICHTS zu tun gehabt haben ...
Man siehts doch heute: Ist man halbwegs sicher, so ist die Armee das Erste was zusammengestrichen wird.

Gut geschrieben ist sie dennoch. Du hast talent. Aber wie gesagt: Es ist leider nur eine Kopie.

@Teja

Die von dir beschriebenen Mängel sind grade die Stärken.
Zitat:Insgesamt lesbar, auch wenn du lediglich das heutige Leben und die heutigen Gebräuche/Möglichkeiten/Zustände in ein Raumschiff verlegst.

Was soll er denn sonst machen? Was denkst du, wie Menschen in zweihundert Jahren oder so leben? Früher waren wir Affen. Heute sind wir Affen mit Computern und Atombomben. Und in der Zukunft? Affen mit Computern, Atombomben und Raumschiffen. Unsere Technologie macht riesen Sprünge, aber wir haben uns seit tausenden Jahren nicht verändert. Ich glaube jedenfalls nicht, dass es in absehbarer Zeit eine naive Star Trek Welt gibt, in der sich alle furchtbar lieb haben und am Dauerkuscheln sind (und in total schwulen Pastelltönen rumlaufen).

Zitat:Der Commander fährt seinen Rechner runter und legt seine Brille auf den Nachttisch.
Hat sich denn gar nichts weiter entwickelt in den nächsten 76 Jahren? Nicht einmal ein Schiffsrechner, der permanent läuft und bei dem man nur einen Bildschirm aktivieren/deaktivieren muss?

Was?? Es wird hoffentlich auch in Zukunft persönliche Computer geben. Und wenn das "Runterfahren" dann vielleicht nur noch 0,00001 Sekunden dauert, dann wird der Vorgang vielleicht (auch aus traditionellen Gründen) immer noch so heissen - oder einfach "ausschalten".

Zitat:Er hat eine Brille, heißt: Die Laseroperationen am Auge werden sich nicht fortentwickeln, es wird keine künstlichen Pupillen oder was auch immer geben?

Woher soll Bomberman das wissen? Warum MUSS es das in der Geschichte geben? Und falls es das gibt: Warum MUSS Ryker sowas haben? Eine Brille ist eine rein ästhetische Entscheidung. Ich selbst bin Brillenträger und könnte mir die Augen lasern lassen, aber tus nicht. Ich finde, ich sehe mit Brille cooler aus.


Ich persönlich mag Sci-Fi, wenn sie glaubwürdig ist. Und bei aller Klischeehaftigkeit und Ideenarmut: Die Umgebung, in welcher die Story spielt, ist absolut glaubhaft.
Menschen bleiben Menschen, egal was für tolle Technik sie haben. Warum muss Sci-Fi immer möglichst abgespacet sein? Warum müssen die Leute in der Zukunft mit teils aberwitzigen und lächerlichen Gadgets rumrennen?
Und am besten garniert man das Ganze noch mit viel sinnfreiem Technikgeschwafel, damit es ganz toll wissenschaftlich klingt.

Auch in tausend Jahren wird man noch Dinge mit einer Schraube befestigen müssen. Und um die Schraube zu drehen wird man auch in tausend Jahren keinen atombetriebenen Ultraschalldreher mit dreifach verstärktem Supermegatitankopf verwenden, sondern einen einfachen Schraubendreher oder einen Akkubohrer (ok, mit einem SEHR KLEINEN Akku). Warum? Weil es ineffizienter Schwachsinn ist, ein fehleranfälliges und wartungsintensives Hightech Gerät für eine simple manuelle Tätigkeit zu benutzen, die ein undressierter Affe mit einfachsten Mitteln bewerkstelligen könnte.

So gesehen hat mir diese Geschichte also sehr viel besser gefallen als einige andere Stories, die wie ein Sci-Fi Comic aus den Fünfzigern daherkommen.


MfG
Tim


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Beitrag #12 |

RE: Der letzte Befehl (Überarbeitet)
Hi Bomb3rman!
Schreibflussprodukte sind ja oft besonders kreativ und gelungen, zumindest geht es mir oft so. Ich bin gespannt, wie es sich bei dir verhält. Icon_wink
Ich bin selten in Sci-fi unterwegs, werde also nicht an der Welt, die Technik und ihrer Wahrscheinlichkeit herumkritteln. Aber da Saryn hat sich von dir inspirieren lassen, dachte ich mir, ich sollte diese Geschichte auch lesen. Ohne Kommentar fand ich das dir gegenüber unfair, von daher nun ein kleiner Kommi. Icon_smile

Zitat:Das monotone Ticken der kleinen Uhr auf seinem Schreibtisch riss ihn aus seinen Gedanken.

-- Ich mag Anfänge mit Uhren und Wecken generell selten bis gar nicht. Hier stört mich noch, dass es ein monotones Geräusch ist. Es war also schon vorher da und ist nicht einfach so plötzlich aufgetreten. Wie kann es ihn da aus seinen Gedanken reißen?

Zitat:Seit dem Tag des Angriffs waren seine Träume dunkel und angsteinflößend. Die allumfassende Leere des Alls wirkte in dieser Zeit noch unheimlicher und bedrohlicher als sonst.
-- So viele düstere Worte auf einem Fleck.

Zitat: Zeigen durfte er seine Gefühle jedoch nicht. Er war der Befehlshaber der UCS Silver Horizon, des neuesten Superschlachtschiffes der Erdflotte.
-- Ah, also spielt deine Geschichte nach der Enterprise. Ryker hat nun sein eigenes Schiff?

Zitat:Er schaute auf die kleine Uhr. Seit neun Tagen, drei Stunden, vierzehn Minuten und sechsunddreißig Sekunden war er auch der Befehlshaber des letzten Kriegsschiffes der Menschheit.

-- Ich bin ja auch ein Freund von diesen Zählereien in dramatischen Situationen, aber sogar bis runter auf die Sekunden? Er wird sich wohl kaum in einer Schlacht (geistig) notiert haben, zu welcher Sekunde das vorletzte Schiff explodiert ist.

Zitat:Das letzte existierende Schiff der Erde, tief verborgen im Kuipergürtel, jener scheibenförmigen Region rund um das irdische Sonnensystem.
-- Der Satz davor wirkt sehr stark. Ich finde durch diesen verliert er an Gewicht. Könntest du die Informationen dieses Satzes nicht weiter unten einbauen?

Zitat:„Für die Ehre und die Zukunft der Menschheit“ hatte er geschworen, als er die Uniform zum ersten Mal angelegt hatte, damals, vor mehr als fünfunddreißig Jahren. Seitdem war viel Zeit vergangen.

-- In meinen Augen sagen beide Sätze dasselbe. Icon_wink

Zitat:Ein wehmütiges Schmunzeln machte sich auf seinem Gesicht breit und ein Ausdruck tiefer Trauer huschte für einen Augenblick über sein Antlitz.
-- Eins geht doch nur.
-- Ich nehme an, seine Familie ist tot?

Zitat:Wie jede Nacht seit dem Angriff, waren auch diesmal seine Träume voller grauenhafter Bilder.
-- Einen Satz, der genau dies aussagt, hast du bereits weiter oben.

Zitat:„Unsere Waffen richten nicht genug Schaden an! Wir haben keine … “
-- Sind das Worte, die während des Gefechts ausgetauscht werden? Ich finde, sie könnten etwas kürzer und prägnanter ausfallen. Gerade dieser erste Satz zum Beispiel. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man so etwas über Funk sagt. In all dem Stress, wenn das Schiff zerbricht.

Zitat:Mit einem Schrei fuhr er aus dem Schlaf. Senkrecht saß Ryker im Bett, kalter Schweiß tropfte von seiner Stirn und sein Atem ging schnell.

-- Normalerweise nennt man zuerst den Namen der Figur und benutzt dann die Personalpronomen. Ist natürlich nichts Gravierendes, aber es ist mir aufgefallen. Icon_wink

Zitat: Müde kroch er nahezu zu seinem Schreibtisch, öffnete die Flasche Cognac, die dort immer stand und füllt hektisch sein Glas.

-- Er ist gerade hochgeschreckt, da flutet das Adrenalin. Irgendwie passt da das müde Gekrieche nicht für mich. Vor allem da er sich ja dann wiederum hektisch das Glas füllt.

Zitat:„Hier der Commander, was gibt es?“ antwortete er mit ruhiger Stimme, die nicht ganz zu dem zusammengekrümmten Menschen zu passen schien, der hier auf dem Stuhl saß.
-- Hm, mal ein Vorschlag: "(Commander Ryker. - Sie wissen ja eigentlich, dass er es ist, oder?) Was gibt es?", antwortete er mit einer Stimme, deren Ruhe nicht zu dem zusammengekrümmten Häuflein, das er bot, zu passen schien. (Das er auf einem Stuhl sitzt wissen wir ja auch schon, ne.)

Zitat:„Sir, der erste Offizier erbittet ihre Anwesenheit auf der Brücke, wir haben Flottenbewegungen ausgemacht“, quäkte eine Frauenstimme.
-- Kennt er seine Brückenbesatzung nicht beim Namen?

Zitat:Die letzten neun Tage hatten sich in den Gesichtern der Besatzung eingebrannt, hatten alles Menschliche hinweggefegt und nur noch leblose Hüllen zurück gelassen, die funktionierten, aber innerlich schon längst tot waren.

-- Leblose Hüllen sagt genug, da kannst du dir den letzten Teilsatz getrost sparen. Ich würd auch den Teil davor wegnehmen, weil dann die Hüllen als Letztes besonders stark wirken. So gehen sie ziemlich verloren.


Zitat:Ein stiller Strom trieb hier durch die Gänge, wie ruhelose Seelen auf dem Weg in die Dunkelheit.
-- Die Worte hattest du in den Sätzen zuvor bereits. Liest sich etwas unschön.

Zitat:Das Menschliche war hinfort gerissen worden; hier waren nur noch Maschinen, dressierte Killer, die die Befehle ihres Commanders ausführen würden, ohne sie zu hinterfragen.
-- Damit drückst du mit anderen Worten aus, was du in zwei Sätzen zuvor schon stehen hast. Da mir diese Killer nicht gefallen, würd ich zu den Hüllen tendieren.

Zitat:Der Angriff war völlig überraschend geschehen.
-- "hatte sie alle überrascht"?

Zitat:Bis zu diesem Tage hatte es keinerlei Beweise für die Existenz weiteren intelligenten Lebens im All gegeben.
-- Keine Existenz. Also nicht die Enterprise Nachfahren? Hm, etwas problematisch mit dem prägnanten Namen. Da frage ich, woher dann so schnell die Kriegsschiffe der Menschen kommen.

Zitat:Die Unbekannten waren in der Nähe des Mars aufgetaucht und hatten die menschliche Kolonie dort binnen weniger als dreißig Minuten in einem Feuersturm vernichtet. Keine Kontaktaufnahme, keine Warnung war dem Ganzen vorausgegangen.
-- Ohne den Teil fänd ich es wirkungsvoller. Wenn sie so überraschend waren, sind diese Kriegsschiffe der Menschen noch wunderlicher für mich.

Zitat: Mann und Maus wurden bis auf die letzte Nachkommastelle ausgerottet.

-- Das wirkt komisch, nicht gerade passend für die Stimmung, in die du den LEser bisher versetzt hast.

Zitat:Nur wir sind noch übrig, dachte der Commander, als sich der Fahrstuhl öffnete. Ein junges Mädel schaute ihn an, salutierte zackig und schenkte ihm ein schüchternes Lächeln, das ihre fast noch kindlichen Gesichtszüge umspielte.
-- Auch das wirkt unfreiwillig komisch auf mich.

Zitat:„Sagen sie nur `Morgen‘, Satin. Ein Guter ist es seit mehr als einer Woche nicht mehr“, antwortete er ruhig.
-- Wenn er sie kennt, warum dann oben "ein junges Mädchen"?

Zitat:Hunderte flackernde Bildschirme starrten ihn an, als sich eine hektische Stimme erhob. „Commander an Deck!“, tönte sie.

-- Eines reicht, denke ich. Icon_wink

Zitat:Die Crew salutierte, als der alte Mann den Aufzug verließ und die Brücke betrat. Der erste Offizier übergab ihm die Brücke, bevor Ryker sich in seinen Kommandosessel fallen ließ.
-- Warum wechselst du die Perspektive? Habe zweimal gebraucht, bis ich gemerkt, habe dass es sich bei diesem Mann um Ryker handelt.


Zitat:„Bericht.“
-- "!" Er fordert ja einen, ne? Icon_wink

Zitat:„Sir, vier Schiffe des Feindes haben sich von der Hauptflotte abgesetzt und halten auf Pluto zu. Ihrer Größe nach handelt es sich um Schlachtschiffe, ähnlich denen die den Mars bombardiert haben.“
-- Ist mir auch wieder zu ausführlich für militärischen Jargon.

Zitat:„Gibt es nähere Informationen über die Art der Schiffe?“
-- ?? Er hat doch gerade gehört, dass es wahrscheinlich Schlachtschiffe sind. Was will er noch?

Zitat:„Nein Sir, nur die Aufnahmen (KOMMA die wir von den Spionagesonden aufgefangen haben KOMMA als die ersten Angriffe stattfanden. Es ist davon auszugehen KOMMA dass sie uns in Bewaffnung und Panzerung weit überlegen sind.“

Zitat:Ihre Strahlen tauchten die Außenhülle des Schiffes in kristallines Gelb, ein abgeschossener Pfeil nun, der unaufhaltsam seine letzte Reise antrat. Vor Rykers Augen erstrahlte das Planetensystem ein letztes Mal, als er hinaus in die Leere schaute.

-- Dopplung.

Zitat:„Ich komme nach Hause, Sarah“ sagte er mit Tränen in den Augen zu sich selbst.
-- Hier fehlt wieder das Komma vor "sagte".

Ein Selbstmordkommando, also. Sie fliegen auf die Flotte zu und dann wahrscheinlich Selbstzerstörung. Soso.

Stilistisch habe ich nur wenige Macken gefunden. Einige inhaltliche oder wörtliche Dopplungen, hier und da ein paar Fehlende Kommata. Nichts Gravierendes. Es las sich also insgesamt sehr flüssig. Icon_smile

Der Inhalt gefällt mit leider nicht so gut. Der Name deines Protas weckt Assoziationen, die der Geschichte widerspechen, denn alle haben sicherlich Ryker der Enterprise und das Universum vor Augen. Da es dort viele Arten gibt, ist das deiner Geschichte widersprüchlich. Ebenso wie das Vorhandensein einer Kriegsflotte, ohne triftigen Grund.
Was mich jedoch am meisten stört, ist dieses Typische. Aliens kommen und putzen Menschheit weg, ohne Grund, ohne Kontakt. Einfach Peng. Die Aliens sind halt böse und die armen Menschen unschudlige Opfer. Klischee an Klischee, auch in der Beschreibung seiner Welt. Alles ist nur noch düster und furchbar traurig.

Das hat man schon viel zu oft gesehen. Wenn man solch eine Idee nimmt, dann muss man aus der Geschichte etwas Besonderes machen. Die gelingt dir leider nicht, denn Ryker kommt bei mir aber nicht an. Er wirkt zu geschliffen, zu leidend. Kalt. Mit einer Distanz zu seiner Crew, die ich nicht nachvollziehen kann.
Ich frage mich auch, warum kämpft er noch, anstatt mit seinem Schiff das Weite zu suchen?

Insgesamt ist mir der Inhalt also zu platt. Da fehlt mir das Neue, Kreative. So leid es mir tut.

LG
Adsartha

PS: Aufgrund des Titels war mir bereits nach wenigen Sätzen klar, worauf es hinaus laufen würde. So verschenkst du viel.

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Beitrag #13 |

RE: Der letzte Befehl (Überarbeitet)
Hallo Leute, eigentlich wollte ich einen Post pro Kommi machen, aber das scheint nicht zu funktionieren, sondern packt mich immer wieder zusammen. So sind Lannas und Dreads Kommentar jetzt untereinander, ich hoffe es ist dennoch lesbar.
Ich gehe in chronologischer Reihenfolge vor, ist ja logisch.

Hallo Lanna,
sehr spät, aber schlussendlich kommt doch noch ne Antwort zu deinem Kommi:

Zitat:Gibt es einen Grund, warum du den Namen erst im 2. Satz nennst? Das „klein“ vor der Uhr würde ich weglassen, ist ziemlich nichtssagend.
Interessant, dass du eine tickende Uhr hast – also für Science-Fiction überraschend.

Naja, Ryker ist auch schon älter und von daher etwas vernarrt in „alte“ Gegenstände. Ich könnte herausstellen, dass es zum Beispiel ein Familienerbstück ist, würde dem Ganzen wohl einen persönlicheren Touch geben.

Zitat:Zeitfehler im 2. Satz: „versunken gewesen war“, denn wenn er aus seinen Gedanken gerissen wird, ist er aktuell nicht mehr versunken. Durch das doppelte „gewesen“ liest es sich allerdings unschön. Vorschlag:
„Das monotone Ticken der Uhr riss Commander Ryker aus dem Meer düsterer Erinnerungsfetzen.“
Der erste Satz ist sonst ziemlich langweilig für einen Geschichteneinstieg.
Wobei ich mir grade die Frage stelle, warum Ryker vom „monotonen“ Ticken aus seinen Gedanken gerissen wird. Monoton bedeutet ja anhaltend / gleichbleibend: Warum reißt ihn das plötzlich aus den Gedanken?

Zeitfehler wird korrigiert, hast Recht. Hmm der Einwand mit dem „monotonen“ stimmt eigentlich. Ich könnte die Uhr auch schellen lassen (sagt man das bei ner Uhr? Klingeln würde ja nur ein Wecker…)

Zitat:Ist es wichtig, dass die Uhr klein ist? Vielleicht könntest du stattdessen ein bildhafteres Detail beschreiben? „Er schaute auf die silberne Taschenuhr, die er stets bei sich trug.“ oder „Er schaute auf die Tischuhr, die neben der modernen Einrichtung seines Quartiers noch antiker wirkte als sie es ohnehin schon war.“

Keine Ahnung, was das nun für eine Uhr ist, aber ich würde sie entweder nur nebenbei erwähnen (und dann ist egal ob sie groß oder klein ist), oder ein persönlicheres Bild erzeugen
Das „klein“ ist weniger wichtig. Aber wie schon oben: Persönlicher wäre gut Icon_smile

Zitat:Hehe, ich weiß nicht warum, aber ich finde Zigaretten und Raumschiffe passen irgendwie nicht zusammen. In Flugzeugen ist ja auch Rauchverbot. Aber das ist sicher Geschmacks-/Ansichtssache

Ja ist es. Und hey, immerhin ist es die Zukunft. Da ist ein Rauchverbot nicht mehr notwendig, explosive Dämpfe wabern nicht mehr durchs Schiff. Davon abgesehen ist eh alles zum Teufel gegangen, da kommts darauf auch nicht mehr an Icon_wink Ich kann da aber nochmal drüberschauen, ich mag die qualmende Zigarette hier allerdings.

Zitat:Hm ... der Kleiderschrank ist auch klein ... ist Ryker vielleicht kleinwüchsig?

*Lach*, nein. Aber gut dass du mich auf die Dopplung hinweist.

Zitat:„Rangabzeichen an seiner“

Ja und nein. Entweder ist es an der Jacke, das man anstecken kann, ähnlich wie eine Brosche oder ähnliches. Kennst du bestimmt aus Filmen und weißt was ich meine. Oder jede Jacke hat ein spezielles Abzeichen, je nach Rang, das quasi aufgenäht ist. Ich hab das letztere Bild im Kopf, aber ich kann es deutlicher zeichnen, das stimmt. Ich könnte ihn kurz mit dem Aufnäher spielen/daran knibbeln lassen oder ähnliches um es deutlicher zu machen.

Zitat:Komma nach der wörtlichen Rede

Stimmt Icon_smile

Zitat:klingt doppeltgemoppelt. Natürlich ist viel Zeit vergangen seit vor 35 Jahren. Etwa 35 Jahre
Vielleicht eher: „Seitdem war vieles anders geworden“ / Seitdem hatte sich viel ge/verändert“?

Von diesen grauenhaften Bildern würde ich gerne auch etwas sehen. Was von diesem Angriff hat Ryker denn gesehen? Explodierende Raumschiffe, panische Gesichter der Piloten?

Eigentlich zeige ich das doch mit den folgenden Sätzen finde ich. Aber gut, vielleicht kann ich noch weg von den reinen Funkfetzen und mehr hin zu Bildern, ich überleg nochmal.

Zitat:Wie gesagt, ich kenn mich nicht aus, aber wenn auf ALLEN Decks Sauerstoff austritt, müssten doch alle Decks irgendwo einen Riss in der Außenhülle haben? Kommt mir seltsam vor.

Guter Einwand!

Zitat:Dieses Mal ist das „aus den Gedanken reißen“ besser begründet, ein Piepsen kommt plötzlich und unerwartet. Ich würde oben bei dem Uhrenticken eine andere Formulierung suchen

Wird oben gemacht, wie gesagt

Zitat:„Erste Offizier“ wird groß geschrieben, weil es nicht der erste von vielen weiteren Offizieren ist, sondern als Titel gemeint ist.
„Ihre“ wird als höfliche Anrede groß geschrieben

In beiden Punkten kurz und knapp: Stimmt!

Zitat:In dem Absatz trittst du auf der Stelle, beschreibst den gleichen Sachverhalt mehrfach mit unterschiedlichen (teilweise zu ähnlichen) Worten:
„alles Menschliche hinweggefegt“ „Das Menschliche war hinfort gerissen worden“
„Stumm marschierten die Besatzungsmitglieder“ „Ein stiller Strom trieb durch die Gänge“
„leblose Hüllen“ „nur noch Maschinen“
Klar, du möchtest hier Atmosphäre schaffen und ein Bild zeigen – vielleicht zoomst du dafür ein bisschen näher ran? Vielleicht begegnet Commander Ryker einem jungen Soldaten, der eigentlich immer zu Scherzen aufgelegt war, aber seit dem Angriff fast nicht mehr redet. Geh näher an die Szene ran, damit der Leser nicht einfach nur ein Bild sieht, sondern auch dabei ist, wie Ryker durch die Gänge geht.
Weniger abgehobene Vergleiche (ruhelose Seelen, dressierte Killer), dafür mehr konkrete Details (beim Marschieren stumm die Füße beobachten, die Augen starr auf die Wände gerichtet als würden sie bis in die tiefste Dunkelheit des Weltalls blicken) ..

Ehrlich gesagt gefällt mir der Absatz sehr gut, und zwar wiederhole ich mich, aber dennoch finde ich das Bild gut. Dennoch könnte ich wie du sagst noch genauer reinzoomen und die Details mehr aufzeigen. Deine Beispiele gefallen mir.

Zitat:Waren die Superschlachtschiffe der Erde dafür gedacht, eine andere Nation zu bekämpfen? Aber warum sollte man dafür Raumschiffe entwickeln?

Hier wird ein großes Manko deutlich. Ich muss das weiter erläutern. Bis vor kurzem herrschte noch Krieg, und man war quasi gerade zu einer Einigung gekommen. Deshalb noch so viele Schiffe, die würden sonst keinen Sinn machen. Das wurde mehrfach bemängelt und ist natürlich vollkommen richtig. Wie sagt man: In meinem Kopf hats noch Sinn gemacht. Aber gut, mein Kopf ist nicht der Kopf des Lesers Icon_wink

Zitat:meinst du hier tatsächlich, dass die Oberfläche zerrissen wurde oder eher der ganze Planet?

Es heißt doch „sie“. Also wird doch eigentlich deutlich dass die Oberfläche gemeint ist.

Zitat:Hätte es denn was genutzt, wenn die Angreifer 0,81 Menschen verschont hätten?
Die Nachkommastelle liest sich in diesem Zusammenhang etwas merkwürdig, denn normalerweise ist ein Mensch entweder ausgerottet oder halt nicht. Zu 40% ausgerottet ist sinnlos.

OK das wirkt übertrieben, „bis auf den Letzten“ reicht auch.

Zitat:„junges Mädel“ -> ich stell mir was zwischen 10 und 18 vor (huh? Und sowas auf nem Superschlachtschiff?); die „fast noch kindlichen Gesichtszüge“ erzeugen ein anderes Bild, älter. Eventulle Mädel durch „Frau“ ersetzen?

„Frau“ ist besser.

Zitat:„salutierte zackig“ -> energisch, diszipliniert, selbstbewusst, aber ihr Lächeln ist dann „schüchtern“? Passt mMn nicht zusammen.

Könnte ich umformulieren.

Zitat:„Sie“ groß;
dein erstes einfaches Anführungszeichen ist eigentlich ein Akzent, falls dein Schreibprogramm nicht automatisch zwischen oben und unten wechselt, wenn du das Anführungszeichen schreibst, kannst du es auch aus der Sonderzeichen-Tabelle kopieren.

Ja, ist ein Formatproblem. Hab ich öfter wie mir so auffällt, ich sollte mir einfach mal eine einheitliche Linie überlegen, bei der ich bleibe.

Zitat:„Satin“ ist ein merkwürdiger Name.

DAS ist nun wirklich Geschmackssache Icon_wink

Zitat:Eine Kolonie auf dem Mars, aber „flackernde“ Bildschirme? In dem Bereich ist die Technik doch heute schon ziemlich weit fortgeschritten, da sollte sich ein Superschlachtschiff flackerfreie Monitore leisten können

Ups, richtig ^^ Eigentlich waren Bildschirme gemeint, die eben blinken und flimmern, auf eine beschäftigte Art und Weise. Ich formuliere das mal neu ^^


Zitat:DA ist der Bezug ein bisschen schief. Drei Möglichkeiten:
„Das spielt keine Rolle mehr.“ Nichts tat das jetzt noch.
„Das spielt keine Rolle mehr.“ Nichts spielte die jetzt noch. (bin aber nicht sicher, ob das dann so richtig ist)
„Das spielt keine Rolle mehr.“ Nichts spielte jetzt noch eine Rolle.

Antwort C gefällt mir am BestenIcon_ugly

Zitat:Den „dröhnenden Antrieb“ würde ich eher durch eine visuelle Beschreibung ersetzen, weil man im All ja ohnehin keine Schallausbreitung hat.

Ja, das muss anders. Flackern, wummern, ich überleg mir was Icon_wink So war es auch ursprünglich gemeint.

Zitat:Warum „so genannt“? Es ist bzw. war doch die Erdflotte und nicht einfach ein paar Schrottkisten, die sich Erdflotte genannt haben. Also: „ehemals der Stolz der Erdflotte“
Das Sonnensystem ist noch immer die Wiege der Menschheit, auch wenn die Menschheit ausgerottet ist, also: „in das Sonnensystem, das die Wiege der Menschheit war.“ oder „in das Sonnensystem, in dem die Wiege der Menschheit lag.“

Beides richtig. Das so genannte sollte mehr in die Richtung zeigen, dass ja die ganze tolle Flotte nix gebracht hat beziehungsweise keine Chance hatte. Aber insgesamt weiß das der Leser ja auch schon.

Zitat:„ewig“ scheint sie ja nicht


Och Mensch, das ist jetzt gemein Icon_wink Ich wollte halt etwas theatralisch werden, so falsch ists nun auch nicht.

Zitat:vor und nach wörtlicher Rede muss keine Leerzeile stehen. Das streckt die Geschichte unnötig und liest sich auch etwas holprig, weil Leerzeilen normalerweise einen Zeit- oder Perspektivensprung kennzeichnen.

Ich mit meinen Formatproblemen. Ich achte in Zukunft mehr drauf, es stimmt was du sagst.

Zitat:Ich glaube, ich habe das Ende nicht verstanden. Die Menschheit ist bis auf die Silver Horizon vernichtet worden (warum flieht eigentlich das größte Superduperschlachtschiff und kann sich verstecken, während alle anderen vernichtet werden?). Die Silver Horizon wird von den Außerirdischen entdeckt und Ryker gibt den Befehl ... was genau zu tun? Kurs auf das Feindschiff, also Selbstmord? Warum? Natürlich gibt es keinen Ausweg mehr, aber dafür bringst du mir Ryker nicht nahe genug, dass ich verstehe, wie er 3000 Menschen aktiv in den Tod schicken kann.

Ich glaube nicht nur Ryker bringe ich nicht nah genug. Ich muss genauer aufzeigen, dass es keine Chance mehr gibt (Vorräte gehen zur Neige, keine Energie mehr, keine Möglichkeit „aufzutanken“). Und dann hat man die Wahl, stirbt man im Gefecht oder wartet man einfach an Bord, bis die Lichter und die Sauerstoffversorgung ausgehen. DAS muss auch mehr raus. Wird nachgebessert.

Zitat:Auch vom Setting her habe ich ziemlich Probleme, in die Geschichte reinzufinden. Einerseits spielt es offenbar ziemlich weit in der Zukunft (Marskolonie, Raumschiffflotte), andererseits sind so viele „altmodische“ Dinge drin: tickende Uhren, Zigaretten/Congac, flackernde Bildschirme ... also gar nichts, was irgendwie auf eine technisch weiterentwickelte Menschheit hindeutet.

Naja, Tabak und Schnaps gibt es schon länger und wird es wohl auch immer geben, egal was gewisse Gesundheitsminister noch probieren werden denk ich. Die doch eigentlich wenigen altmodischen Dinge wie die Uhr muss ich noch mehr erläutern. Und bei den Bildschirmen hast du Recht, wie oben angemerkt.

Zitat:Und auch Commander Ryker bleibt mir fremd. Er kommt sehr klischeehaft rüber, ein alter abgewrackter Captain, der die schwere Last der Verantwortung ganz allein tragen muss und deshalb raucht und trinkt und in Selbstmitleid zergeht.
Die Bilder sind mir zu überzogen, das Ende zu dramatisch, dafür, dass ich nichtmal verstehe, was eigentlich passiert *zwinker*

Ja den Commander muss ich genauer beschreiben und sein Innenleben mehr beleuchten. Vielleicht wird er dann nachvollziehbarer. Ja er ist verbittert, und das soll er auch bleiben Icon_wink

Zitat:Zum Teil liegt es bestimmt auch daran, dass ich nur zu sehr kleinen Bereichen der Science-Fiction überhaupt einen Zugang finde, und Raumschlachten und Supersternenzerstörer-Kommandanten gehören einfach nicht dazu.

Also das empfinde ich jetzt nicht. Deine Kritik ist als „Außenstehender“ der Sci-Fi fundiert, vielleicht siehst du so auch andere Dinge die dir auffallen als ich.

Zitat:Vielleicht nimmst du dir einfach mal etwas mehr Zeit, um den Leser durch die Geschichte zu führen? Erzähl nicht nur, was Ryker alles macht, sondern auch was er dabei empfindet, was er denkt, wie er seine Umgebung wahrnimmt. Im Moment ist er noch ein 08/15-Typ, der absolut austauschbar ist. Nimm dir Zeit für Details, für Erinnerungen an seine Frau und seine Kinder, für ein Gespräch mit seinem besten Freund oder einem Vertrauten, mit dem er sich über die Entscheidung berät. Das Skelett ist da, nun muss noch Fleisch drauf

Liebe Grüße
Lanna

Wie schon angemerkt, dafür dass er mein Hauptcharakter ist ist er wohl wirklich zu blass geraten. Es war wie gesagt ein Schreibfluss an einem Abend, da merkt man dann, dass sich etwas zu wenig Gedanken über tiefgehende Details gemacht wurde. Ich hätte besser noch ein paar Nächte drüber geschlafen, nochmal gelesen und dann erst eingestelltIcon_wink Hier ist Nachbesserungsbedarf.

Aber zunächst möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bedanken. Ich weiß, es hat sehr lange gedauert bis der Kommi da war. Dafür möchte ich mich zunächst einmal entschuldigen. Deine Anmerkungen helfen mir auf jeden Fall weiter, wenn die Geschichte eine Generalüberholung bekommen hat kommt sie vielleicht nochmal rein. Und vielleicht kann ich dich dann mehr begeistern.

Bis denne,
ganz liebe Grüße
Bomb3rman
Hallo Dread,
ich weiß es hat nahezu ewig gedauert bis ich dich endlich kommentiert. Dafür möchte ich mich zunächst einmal entschuldigen. Private… nennen wir es Umwürfe… haben meinen Kopf die letzte Zeit komplett woanders schweben lassen. Dennoch war es gut, dass du mehrmals nachgehakt hast. Manchmal braucht man einen Tritt in den Hintern. Nochmal Entschuldigung dafür, so lange hätte es echt nicht sein müssen.

Zitat:Hm, eine normale kleine Nachttisch-Uhr?

Sagen wir ein Familienerbstück. Er hat ein Faible für alten Kram, aber das muss mehr herausgestellt werden. Sonst kommt nämlich genau die Frage auf.

Zitat:Commander wer?
Also, wenn das Fanfiction sein soll, dann bitte im Titel kenntlich machen. Falls nicht, finde ich die Namenswahl sehr unpassend, da die Ähnlichkeit (Name und Rang) allgemein bekannt ist - und sofort hat man eine vorgefertigte Person vor Augen.

Das ist unglücklich im Nachhinein, aber: Klar „kenne“ ich Star Trek. Aber weder mag ich die Serie noch war mir der Name daraus bekannt. Blöder Zufall und weckt natürlich Assoziationen, die aber nicht beabsichtigt waren. Ich mag den Namen und er kam mir in den Sinn, Parallelen sind wirklich zufällig.
Zitat:Zitat:Seit dem Tag des Angriffs waren seine Träume dunkel und angsteinflößend. Die allumfassende Leere des Alls wirkte in dieser Zeit noch unheimlicher und bedrohlicher als sonst.
Hm, ziemlich viele Adjektive. Zudem liest sich 'allumfassendes All' nicht rund.

Ich neige öfter dazu, viele Adjektive zu nehmen. Hier war es wirklich zu viel des Guten Icon_smile

Zitat:Zitat:Er war der Befehlshaber der UCS Silver Horizon, des neuesten Superschlachtschiffes der Erdflotte.
Ist das hier eine Persiflage? Erst der Verweis auf Star Trek, dann Event Horizon?

Nein, es ist keine Persiflage. Silver Horizon war der Name eines Zuges den ich mal gelesen habe und der mir einfach gefiel. Gut, Event Horizon kenn ich. Dennoch sehe ich das nicht als Querverweis, an Event Horizon ist es wirklich nicht angelehnt von der Thematik her. In Verbindung mit dem Star-Trek-Problem von vorher sieht es für einen Science-Fiction-Kenner natürlich seltsam aus. Zu den Namen und eventuellen Änderungen: Rykers Namen kann ich vielleicht ändern, aber die Silver Horizon bleibt. Dafür mag ich ihn zu sehr Icon_smile

Zitat:Zudem finde ich den Begriff 'Superschlachtschiff' erstens omnipotent, und zweitens unschön. Da würde die englische Übersetzung für 'Schlachtschiff' eher passen, auch wenn ich nicht so der Fan davon (also von Englisch) bin. (Und wieso Befehlshaber? Kommandierender Offizier. Und wenn, dann Kapitän, Commander ist nicht gleichbedeutend vom Rang wie Kommandeur/Kommandant. Eher der Erste Offizier.)

Ja, Superschlachtschiff ist vielleicht etwas zu dick aufgetragen. Ich wollte die Größe hervorheben, aber dafür kann ich auch andere, besser passende Wege gehen. Und ich meinte den Kapitän. Für mich war der Commander gleich bedeutend, aber ich hab, im Gegensatz zu dir keine Ahnung von der Marine. Obwohl ich mich natürlich etwas näher mit den Rängen hätte befassen können, aber bei dem Schreibfluss wollte ich mich damit nicht aufhalten Icon_wink Sollte ich aber im Nachhinein nochmal tun.

Zitat:Zitat:Er war der Befehlshaber der UCS Silver Horizon, des neuesten Superschlachtschiffes der Erdflotte.
Er schaute auf die Uhr.
Man sagt ja, für die ersten Gedanken kann man nichts - ich hatte an Chuck Norris gedacht.
Ganz ehrlich? Den Witz raff ich nicht Icon_confused

Zitat:Zitat:Seit neun Tagen, drei Stunden, vierzehn Minuten und sechsunddreißig Sekunden war er auch der Befehlshaber des letzten Kriegsschiffes der Menschheit.
Sehr episch ausformuliert.

ZU episch? Ich fand die Ausformulierung hier eigentlich recht passend. Zumal er ja gerade seine Uhr betrachtet.

Zitat:Machen wir mal einen Schnitt.

Im Ernst, das soll weder hämisch noch sonstwie scheiße klingen, ehrlich - aber Du verschenkst enorm viel Potential. Und das, was Du verwendest, reizt Du nur marginal aus.

1) Commander Ryker - Ich würde ihn an Deiner Stelle zum Kapitän/Captain befördern, da 'Commander' meistens (mehr oder weniger, siehe Royal Navy/US Navy als Vergleich) der Erste Offizier ist. Außerdem empfehle ich, ihm einen anderen (eigenständigeren) Namen zu geben. Zudem: warum darf er seine Gefühle nicht zeigen?
Antwort: Er ist als kommandierender Offizier zugleich Vorbild, will sagen: wenn er anfängt Schwäche zu zeigen, überträgt sich das sehr schnell auf seine ihm unterstellten Soldaten/Mannschaften/Unteroffiziere/Offiziere. Das wird natürlich gerne als 'Coolness' der 80er Jahre abgestempelt, ist aber ein Führungsmittel - und kein John-Wayne-Gebahren.

Ich meinte auch den Captain, wie gesagt die genaue Rang-Reihenfolge ist mir nicht so geläufig. Zu dem Namen hab ich ja oben schon was geschrieben.

Zitat:2) Die Darstellung der Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden finde ich unoptimal. Warum muss es in diesem Fall so akribisch genau sein? Vorschlag: Lass die Zeit undefinierbarer werden, gib ihr ihre Zähne wieder. Lass sie wieder etwas nicht greifbares werden.

Komplett ohne Zeitangaben wäre auch eine Möglichkeit. Da muss ich mir das Ganze noch einmal genauer anschauen um etwaige Alternativen auszuloten.

Zitat:3) Genannte Wiederholungen sind unschön. (Keine Panik, ich spreche da aus Erfahrung.) Da würde es sich anbieten, einige Sätze miteinander zu verbinden und/oder vorher zu kürzen.

Teilweise stimmt das, der richtige Schliff fehlt an manchen Stellen.

Zitat:4) Das Problem ist, dass ich nicht weiß, ob Du Dein Werk eher humoristisch siehst, oder es ernstgemeint ist. Falls letzteres zutrifft, entferne die möglichen Verweise auf andere Serien/Filme und kreiere etwas Neues. (Also, namenstechnisch.)

Siehe oben. Der Commander ja, das Schiff nein.

Zitat:5) Es ist mir während des Lesens die Frage gekommen, wo das Schiff während des Angriffs war? Normalerweise wird ein 'tolles, neues, hypermodernes (Raum)schiff' zurückgehalten - Stichwort Heimatschutz. Oder vielleicht "Werftprobefahrt im All". (Was es bei normalen Schiffen gibt, muss hier nicht falsch sein. Edit: Siehe Ende des Kommentars.)

Ich hatte auch an eine Probefahrt gedacht, mit minimaler Besatzung und Ausrüstung. Das muss tiefer beleuchtet werden, weil sonst unweigerlich die Frage aufkommt, warum sie nicht einfach fliehen. Antwort: Die Vorräte reichen dafür nicht aus, man würde eh nicht weit genug kommen. Der Gedankensprung ist mir nicht klar gewesen, aber die Frage ist berechtigt.

Zitat:Zudem passt die Grundkonstruktion nicht so wirklich - oder ich verstehe hier etwas nicht.
Ich sag es mal so: Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das erste Schlachtschiff gebaut. Warum? Um gegenüber einem Gegner einen Vorteil zu haben. Frage: Warum gibt es hier ein 'Superschlachtschiff', wenn es eigentlich keine wirkliche Bedrohung gibt, wie aus dem Text ersichtlich? Und vor allem: Wie sieht die UCS Silver Horizon aus? Hat sie (analog zu einem Schlachtschiff) mehrere 'Geschütztürme'? Oder hat sie Jäger/Abfangjäger als Hauptwaffe? Gleicht also eher einem 'Träger'?
(Zumindest würde ich das 'Super' rausnehmen.)

Das „Super“ muss raus, ja. Auch hier fehlen noch Hintergrundinfos. Meine Idee ist, das ganze kurz nach einem großen Krieg spielen zu lassen. In den letzten Zügen des Krieges wurde das Schiff fertig und war mit der Anlass für die Aufgabe der anderen Seite. Das würde die Tatsache, warum es das Ding ohne triftigen Grund überhaupt gibt, befriedigen.

Zitat:Es ist nicht meine Art, weil ich meistens für das, was ich jetzt gleich mache, immer Schläge bekomme - aber es geht mir hier nur um eine Verdeutlichung einiger angesprochener Gedanken meinerseits (die oben angemerkten Adjektive lasse ich dabei drin):

Das monotone Ticken der kleinen Uhr auf seinem Schreibtisch riss ihn aus seinen Gedanken. Es waren düstere Erinnerungsfetzen gewesen, in die Commander Ryker versunken war. Seit dem Tag des Angriffs waren seine Träume dunkel und angsteinflößend, wirkten noch unheimlicher und bedrohlicher als die allumfassende Leere außerhalb der gepanzerten Stahlplatten.
Er war der Befehlshaber der UCS Silver Horizon, des neuesten Schlachtschiffes der Erdflotte.
Ryker schaute auf die kleine Uhr.
Und seit Kurzem bin ich auch der Befehlshaber des letzten Kriegsschiffes der Menschheit.
Das letzte existierende Artefakt terranischer Baukunst, tief verborgen im Kuipergürtel, jener scheibenförmigen Region rund um das irdische Sonnensystem.

Nein dafür kriegst du keine Schläge. Mir gefällt die Idee dahinter.

Zitat:Und weiter gehts:
Zitat:Ryker fuhr seinen Computer herunter, ...
? Also, das ganze Schiff ist (denke ich mal) mit Computern vernetzt, da würde sich höchstens Standby anbieten, da sonst das System beeinträchtigt wird (siehe Updates etc.). Beispiel dafür wäre zum Beispiel in einer Logistikfirma. Dort werden nie die Rechner ausgestellt, sind ständig in Bereitschaft. (Und gerade auf einem 'normalen' Seeschiff ist gerade die Logistik entscheidend.)

Auch hier hast du nen Logikfehler gefunden, danke Icon_smile

De
Zitat:sweiteren muss der kommandierende Offizier (ich hadere mit Befehlshaber - das sind meistens Admiräle, die einen Verband/Flottille/Flotte 'befehligen') ständig erreichbar sein, von daher würde ich den Rechner anlassen. (Als Beispiel für diese Erreichbarkeit: Auf normalen Schiffen haben der Kapitän, Admiral und Erste Offizier ihre Quartiere in der Nähe der Brücke, auf U-Booten hatten sie ihre Koje meistens direkt 'in der Brücke' - nur durch einen Vorhang verdeckt. Siehe Marinemuseum Wilhelmshaven, alte U-Boot-Klasse 206).

Auch hier danke für die Anmerkung, du hast da wesentlich mehr Hintergrundwissen als ich. Das ist leider der Nachteil eines Schreibflusses, der schnell ins Forum gestellt wurde. Ich hätte mir die militärischen Hintergründe, den Aufbau eines Schiffes usw genauer anschauen müssen.
Zitat:Zitat:... für heute hatte er alle Berichte seiner Mannschaft durchgesehen und das Logbuch aktualisiert.
Das macht er als Commander? Er schaut sich die Berichte seiner Mannschaft an? Ist er der einzige Offizier an Bord? Gibt es keine Unteroffiziere? Oder Petty Officiers?
Nein, scusi. Ich würde es verstehen, wenn die Verluste bei irgendeinem letzten Gefecht so groß waren, dass selbst Mannschafter Berichte abgeben. Zudem hättest Du hier die Möglichkeit etwaige Schäden einzubauen, die die Silver Horizon vielleicht hat. (Die tauchen nämlich gar nicht auf, daher die Frage: Wo war das Schiff?)

Ich meine wir hatten beim LT-Treffen da schon drüber gesprochen. Nein das Schiff ist nicht beschädigt, aber die Idee mit der Sitzung der leitenden Offiziere und ihm schwebt mir noch im Kopf rum. Ich denke das kommt mit rein.

Zitat:Zitat:Eine Zigarette rauchend ...
Nichts dagegen, aber für mein Empfinden würde ich (wegen der atembaren Luft an Bord) auf dieses Stilelement verzichten. Natürlich gibt es Vorlagen, wie beispielsweise oben erwähntes "Event Horizon", wo Pilot Smithie (?) sich ganz gerne mal eine ansteckt. Aber in der heutigen Zeit würde ich zumindest noch irgendwo einen Ventilator in der Decke surrend zum Leben erwecken lassen. (Sonst kommt noch die Smoking Police vorbei - und dann brauchste keine Außerirdischen mehr.)

Nein, bloß nicht das Ordnungsamt! Icon_wink Ich überleg mir was, das Stilelement mag ich, aber vllt wird’s einfach ne qualmlose Zigarette (gibt’s ja sogar heute schon)

Zitat:Zitat:... und kroch unter die Bettdecke.
Kein Fehler, keine Panik. Aber ich musste hier gerade daran denken, dass Cardassianer auf stählernen Liegen schlafen - ohne Decke. Und ansonsten habe ich zwar Betten an Bord mancher Raumschiffe 'gesehen' - aber noch nie jemanden wirklich darin schlafend gesehen. Hm. Nee, ist okay.

Ein bisschen Luxus muss ich dem guten Mann auch gönnen Icon_ugly

Zitat:Du schreibst, die Fremden griffen zuerst den Mars an, dann den Mond und schlussendlich die Erde?
Da der Mond keine Rotation besitzt, zeigt er uns immer dieselbe Seite. (Die Rückseite wird als 'die dunkle Seite des Mondes' bezeichnet, die hier in diesem Fall zuerst hätte angegriffen werden müssen.) Von daher können sie sich mMn nicht auf eben diese Rückseite zurückziehen. Höchstens auf die erdzugewandte Seite. (Selbst in einer anderen Konstellation, wo die Erde sich zwischen Mond und Mars befindet, würde es dann keinen Sinn machen, zuerst den Mond anzugreifen, wenn die Erde bereits in Reichweite ist.)
Daran hab ich gar nicht gedacht, aber es stimmt natürlich. Ich nehm ne andere Formulierung, dann passts. Die Reihenfolge Mars, Mond, Erde sollte bleiben.

Zitat:Keine Ahnung, was Du mit dem 'nahezu' meinst. 'Nahezu müde'?

Nahezu kriechend war hier gemeint. So unverständlich?

Zitat:Ich würde (in Anbetracht der Alpträume) eher 'zitternd' nehmen.

Grmpf, so wars auch gemeint.

Zitat:Hier könnte man den Kontrast zwischen Mensch und Soldat, beziehungsweise kommandierender Offizier (Fürsorgepflicht gegenüber der Besatzung, Vorbildfunktion etc.) stärker herausarbeiten.

Guter Einwand.
Zitat:Erstmal möchte ich auf das fehlende Komma nach den abschließenden Anführungsstrichen hinweisen. Dann die Frage, wer sich sonst dort melden sollte, außer dem Commander? Ist es ein offener Kanal? Daher tendiere ich dazu, das 'Hier der Commander' wegzulassen.

Nein kein offener Kanal. Stimmt, dann kann das raus.

Zitat:Tut mir leid. Ein routinierter altgedienter Veteran lebt aufgrund dessen (der Routine=Fehler) nicht mehr lang - da gibt es keine Routine, nur 'Erfahrungen'. Ich weiß zwar, was Du meinst, aber so steht es da nicht. Hm, Ehrfurcht?Wie wärs mit 'Stolz'?

Ja Stolz ist wahrscheinlich angebrachter. Ich meinte das als quasi eine der letzten Mtshandlungen, die quasi mit Ehrfurcht durchgeführt wird. Es geht schließlich alles rad vor die Hunde, diese Routine sollte als einer der letzten Anker dargestellt werden, an dem er sich festhalten kann.

Zitat:Kichereien an Bord eines Superschlachtschiffes? Ich meine, das ist Militärhierarchie pur, einen solchen (vom Wort her) Koloss zu manövrieren ..., und dann Kichereien? Was soll mir das als Leser über die Mannschaft sagen? (Und ich hoffe sehr, dass das hier keine Parodie ist und Du gerade beim Traumschiff Surprise angekommen bist ...)

Nein bloß nicht Traumschiff Surprise. Weiß nicht ob ich jemals nen schlechteren Film gesehen habe. Ist selbst ein Bisschen kichern zu viel? Ok, ich war nie beim Militär, vielleicht hast du Recht.

Zitat:Zudem: Grüßen die Besatzungsmitglieder nicht mehr den kommandierenden Offizier/Kapitän? Es gibt viele Fälle, wo dies bis zum Schluss durchgeführt wurde, weil es etwas ist, woran man sich (im Angesicht einer Katastrophe) halten kann, es also Halt gibt. Manche dagegen verfallen tatsächlich in Lethargie oder entwickeln eine Laissez-faire-Haltung. (Und monoton ist der Alltag bestimmt nicht mehr - sie sind schließlich die letzten Menschen, oder?)

Gut, den Einwand versteh ich. Eigentlich sollte es auch keine Laissez-faire Haltung werden. Das Gegrüße muss definitiv mit rein, wenn ich an der Ordnung, die auf dem Schiff herrscht, festhalten will.

Zitat:Also, Soldaten sind Killer, sind Mörder? Scusi, dressierte Killer empfinde ich nicht nur als Fehl am Platze, sondern auch völlig unangemessen. Nichts für Ungut ...

Nein so war es nicht gemeint, eher auf die Art, dass sie nur noch funktionieren. Unglückliche und missverständliche Formulierung, gebe ich zu.

Zitat:Warum benennst Du das 'Ganze' nicht? Wie wärs mit 'Holocaust'? Oder 'Totale Vernichtung'?
*nickt*
Na dann ist ja gut - dann leben wenigstens noch Frauen und Kinder.
Im Ernst, lass die Mäuse weg! Und auch die 'Nachkommastelle' hat eher einen belustigenden Charakter, als einen endgültigen.

Ich glaube das hatte Lanna auch schon angemerkt. Ich suche eine andere Formulierung, belustigend soll das Ganze nicht klingen.

Zitat:Okay, das macht dann *Rechner rauskramt* um die 277 Millionen pro Stunde, 4.616.666 pro Minute, 76.944,5 pro Sekunde ...
Ehrlich, das brauchst Du nicht. Verwende lieber unbestimmte Begriffe, sei weniger genau und gib dem Leser den Raum für genügend Horror, den er selbst im Kopf entwickelt. So versucht man das echt nachzurechnen ...

Ich neige generell dazu, dem Leser alles vorzukauen Icon_cool Ist ein Makel an dem ich arbeiten muss. Mehr Freiraum für den Leser, dann wird das Ganze auch weniger greifbar und regt die Phantasie an.

Zitat:Nochmal scusi - wir sind hier auf einem Koloss von Superschlachtschiff mit Todessternqualität. Was soll da das 'Mädel'? Nimm doch lieber 'Kadettin', oder einen 'weiblichen Fähnrich'. (Vorsicht im Übrigen bei der Verwednung militärischer Rangbezeichnungen: Ein weiblicher Oberbootsmann wird nicht Oberbootsfrau! Genau wie Kapitän, Leutnant etc. Dann sagt man Frau 'irgendwas'.)
Aber zurück zum 'Mädel': ist Sie tatsächlich die erste Person, die ihn grüßt?

Das mit der Verwendung der Rangbezeichnungen weiß ich. Das Grüßen hatten wir ja oben schon, daran wird noch gefeilt. Und ich wollte einen jungen Kontrast zu dem alten Commander, das kann ich noch mehr herausarbeiten. Vllt auch mit einem etwas längeren Gespräch während der Aufzugfahrt.

Zitat:Ja, hier: Fang! *seufz* Nee, tut mir leid. Also, erstens ist der 'Erste Offizier' zwar kein Dienstrang, wohl aber eine Dienststellung - und somit ein feststehender Begriff. Daher groß.
Zweitens gibt es ein gewisses Prozedere, wenn die Brücke übergeben wird. Natürlich ist dies Deine Geschichte, Deine Welt, von daher kann man sich da alles Mögliche einfallen lassen. Mir als Leser hätte es gereicht, wenn der Erste Offizier sowas wie 'Achtung! Kapitän an Deck/auf der Brücke!" ruft und Ryker (der militärisch mit der Hand am Kopf grüßt) daraufhin sofort "Bericht" ruft.

Manchmal liegt in der Kürze die Würze. Wie gesagt, ich hab wenig Ahnung von militärischen Prozessen an Bord einer Brücke, aber das ist nachvollziehbar was du meinst.

Zitat:Versteh ich nicht. Es müsste doch allgemein bekannt sein, was da auf sie wartet - oder nicht? Falls nein, wo war das Schiff in den letzten Tagen? Und wieso 'es ist davon auszugehen?'
Wenn Du es gerne betonen möchtest, lass den Ersten Offizier es doch lieber so sagen:
"Ich mache darauf aufmerksam, dass der Gegner in Bezug auf Bewaffnung und Panzerung immer noch weit überlegen ist."
Dadurch würde der Erste Offizier eine eher ablehnende Haltung (gegenüber dem letzten Befehl) einnehmen, aber die Passage wäre drin. Und gerechtfertigt.

Darauf wollte ich auch hinaus. Kann und muss ich dann in diesem Zusammenhang auch noch mehr herausstellen, das stimmt. Vllt ein kleiner Gefühlsausbruch des Ersten Offiziers? Immerhin ist es kurz vor dem Ende, da darf auch mal einer durchdrehen *G*

Zitat:Oh ...

Okay, die Spionagesatelliten habe ich jetzt erst gesehen - verdammt. Sorry, dadurch wird klar, dass (ich nicht bei 35°C Geschichten kommentieren sollte) das Schiff irgendwo außerhalb des Sonnensystems unterwegs war. Es handelt sich also um eine Heimkehr ...

Jap tut es. Wie schon gesagt, das Ganze war mehr oder weniger eine Testfahrt. Aber es zeigt, dass das weiter oben nicht deutlich wird.

Zitat:Zuerst: Dafür, dass ich die Spionagesatelliten überlesen habe, muss ich mich in aller Form entschuldigen. Trotzdem lass ich den Kommentar so stehen, kann jeder sehen, dass auch ich mal Fehler mache. Zweitens: falls ich bei manchen Anmerkungen etwas ungestüm war, bitte ich das ebenfalls zu entschuldigen.

Blödsinn, gibt nix zu entschuldigen. Nein die Anmerkungen sind nicht ungestüm, sie sind fundiert und logisch, was meine Ausführungen im Text eben an manchen Stellen nicht sind.

So, und nun baue ich Dich mal wieder auf, Bomb3rman, denn diese Geschichte hat zwar einige Mängel (auf denen ich vehement herumgeritten habe), doch vor allem Potential. Lass es Dir auf der Zunge zergehen: POTENTIAL!

Icon_smile

Zitat:Technische Umsetzung:
Die Leerzeilen zwischen den wörtlichen Reden sind für mich nicht nachvollziehbar, desweiteren der beschreibende Rückblick. Aber die eigentliche 'Kamerafahrt' (so nenn ich es immer) beginnend bei dem 'Commander', über sein Quartier, durch das Schiff, im Fahrstuhl bis auf die Brücke finde ich gelungen.

Ich hab immer noch Probleme mit dem Format, daran kann ich aber ja recht einfach was machen. Danke für das Lob zur Kamerafahrt.

Zitat:Die jeweiligen Rückblicke könnten als (Rykers) Alpträume besser in Szene gesetzt werden, anstatt sie einfach nur zu beschreiben. Und dann punktuell, nicht zuviel zeigend - erst ganz am Ende mit der (schrecklichen) Wahrheit rauskommen.

Ich bin zu schnell mit den Beschreibungen, ich weiß. Wird aber etwas dran geändert. Ja, ich könnte auch den Commander als einzigen wissen lassen wie es um die Erde und die Kolonien steht, das würde dem Text bestimmt etwas mehr Würze geben.


Zitat:Inhaltliche Umsetzung:
Ich würde Dir empfehlen (wie eingangs erwähnt) den Commander umzubenennen, vielleicht seinen Rang zu überdenken und andere Personen ebenfalls mit Namen auszustatten. Hey, Du hast hier ein ganzes Schiff voller Gesichter, Gefühle, Schicksäler. Den Weg von Ryker zur Brücke kannst Du dafür ideal nutzen. (Aber die militärischen Floskeln nicht vergessen. Falls Du sie weglässt -> begründen à la 'die Disziplin bricht mancherorts zusammen' oder so.)

Ich hadere ehrlich gesagt noch mit der Namensänderung, ich schau mal. Der Rest stimmt allerdings, seinen Rang ändere ich definitiv noch. Er ist der Kapitän.

Zitat:Thematische Schwerpunkte:
Es war für mich schwierig nachzuvollziehen, wo jetzt der eigentliche Schwerpunkt liegt. Ist es das Schicksal, das auf sie wartet? Der Gedanke, dass sie die einzigen sind, die den Angriff überlebt haben? Zudem könnte man auch damit spielen, dass der letzte Befehl von irgendeinem Admiral kam (nach dem Motto: ANGRIFF! RAN AN DEN FEIND! BIS IN DEN TOD!), der aber schon längst von Dannen gegangen ist.
Das würde die Sinnlosigkeit dieses Befehls unterstreichen.

Es ging in der Tat um die Sinnlosigkeit und den Verlust aller Hoffnung. Das mit dem Admiral ist ein Punkt den ich noch nicht überdacht habe, aber der eigentlich in diesem Zusammenhang schon Sinn macht.
Zitat:Außerdem ist es nicht ersichtlich, warum das Schiff (mit den letzten Menschen an Bord) nicht eher flüchtet? Gibt es keine weiteren Kolonien dort draußen? (Das wirft wieder die Frage auf, wieso man ein Superschlachtschiff baut - und wo dies während des Angriffs geblieben ist.)
Du solltest als Autor versuchen, den Leser so zu beeindrucken, dass er am Ende keine Fragen mehr hat und sich denkt: wow, der Mann hat an alles gedacht!

Das hab ich ja weiter oben schon angemerkt und das wird auch noch reinkommen. Ich hatte die Fragen nicht, aber hey, ich bin ja auch der Autor, da ist das klar Icon_ugly

Zitat:Und wichtig für die Darstellung des 'Commanders': Da solltest Du den Namen seiner Frau eher einbauen, vielleicht sogar ganz am Anfang, denn so geht er am Ende unter.

Da ist was Wahres dran.

Zitat:Falls Du allerdings beim Superschlachtschiff bleiben willst, könnte man das auch so darstellen, dass es meinetwegen aus dem Trockendock (Mondumlaufbahn? Lagrangepunkte?) geflohen ist, als der Angriff begann (Waffen noch nicht fertig). Da könnte man beispielsweise die Realität zur Hilfe nehmen, denn bei jedem (See-)Kriegsschiff, das gebaut wird, führt das Werftpersonal die Probefahrt durch. Gerade deswegen könnte es sein, dass nicht nur Militärs an Bord sind, sondern auch einige Zivilisten.

Nein, das Ding bleibt groß und mächtig, wird aber sicher noch einigen Veränderungen unterworfen werden. Die Fragen warum es weg war werden genauer rausgestellt, ich muss hier mehr Vorgeschichteninfos einbauen.

Zitat:Berühmtestes Beispiel: HMS Prince of Wales
Die kenn ich sogar Icon_smile

Zitat:Oder Beispiel für die Flucht eines unfertigen Schlachtschiffes vor einem übermächtigen Feind:
Jean Bart

Die hingegen nicht

Zitat:So, ich habe den ganzen Tag hier dran gesessen, falls die oben genannten Vorschläge alle nichts für Dich sind, hier das letzte Ass im Ärmel.

Hab ich ja schon gesagt, dass sie durchaus hilfreich sind.
Ein Experiment. Genau lesen!
Ich gebe Dir gleich ein, zwei Links, die kannste anklickern, vorher Kopfhörer aufsetzen, dann Augen zu, hören, fühlen, stell Dir die Silver Horizon vor, ganz allein im Kuipergürtel, sieh die Sonne, spüre die Gänsehaut, sieh den blauen Neptun, die Sterne im Hintergrund, fühle die Gedanken der Menschen an Bord, lass Deiner Phantasie freien Lauf.

Bereit?
Gut - hier:
Nummer 1

Nummer 2

Der erste Link gefällt mir besser, aber ja: Es ploppen so einige Bilder auf, wenn ich mir das anhöre. Vielen Dank dafür, großartige Untermalung und ne Menge Eindrücke, die ich dadurch mitnehme. Definitiv braucht das Schiff seine Daseinsberechtigung, das wird mir immer mehr klar. Einen kürzlich zuende gegangenen Krieg oder ähnliches spuken mir schon im Kopf rum.

Zitat:Mehr kann ich nicht mehr tun. Schönen Resttag wünsche ich.

LGD.

Oh nein, mehr musst du auch gar nicht tun. Noch einmal eine tiefe Entschuldigung für die lange Zeit, die du auf meine Antwort warten musstest.

Ganz großen Dank für deine Mühe in diesem Text, ich wünsche dir auch einen schönen Tag!

Liebe Grüße
Bomb3rman

There's a time when the operation of the machine becomes so odious, makes you so sick at heart, that you can't take part! You can't even passively take part! And you've got to put your bodies upon the gears and upon the wheels, upon the levers, upon all the apparatus, and you've got to make it stop!
And you've got to indicate to the people who run it, to the people who own it, that unless you're free, the machine will be prevented from working at all!

Mario Savio, 2. Dezember 1964

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Beitrag #14 |

RE: Der letzte Befehl (Überarbeitet)
Moin.

Zitat:Ganz großen Dank für deine Mühe in diesem Text, ich wünsche dir auch einen schönen Tag!
Auch ich habe zu danken. Icon_wink Hat zwar lange gedauert, aber dies war (leider) der längste Kommentar dieses Jahr.

LGD.


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Beitrag #15 |

RE: Der letzte Befehl (Überarbeitet)
Hallo Bad Rabbit, spät, aber schlussendlich doch eine Antwort:

Zitat:Hallo!

Auch ich habe deine Geschichte gelesen, und ich muss leider sagen: Ich mag sie nicht.
Das ist schade, aber kann man nichts machen. Viele Kritikpunkte der vorherigen Leser waren berechtigt, wenn die Geschichte noch einmal überarbeitet wurde stelle ich sie vielleicht noch mal ein, und vielleicht wird’s dann besser

Zitat:Monotone Geräusche schaffen normalerweise eine einschläfernde Kulisse, und offenbar ist er auch bei diesem Geräusch eingeschlafen. Dazu kommt: Er wacht nicht einfach auf, er wird aus dem Schlaf gerissen. Ist das Geräusch plötzlich lauter geworden oder hat irgendein Schelm die Uhr auf den Schreibtisch gestellt, während er schlief??

Ist ein berechtigter Kritikpunkt. Ja, Monotonie wirkt eher einschläfernd, ich überlege grad ob ich die Uhr schellen oder gongen lassen soll oder ähnliches, das würde es glaubhafter machen.

Zitat:Wir hatten es schon nach "hinweggefegt" kapiert. Zudem bedienst du hier krampfhaft jede klischeehafte Phrase über Entmenschlichung im Krieg.

Dass sich einiges wiederholt ist mir bewusst, war auch der Sinn. Vielleicht stelle ich einige Sätze noch um beziehungsweise formuliere da etwas anders, vom Inhalt her bleibt es so aber. Mir ist es nicht zu klischeehaft, aber man muss ja auch nicht alles mögen.

Zitat:Dann ist da dein Ryker (wasn DAS für ein Name?):
Er ist das Abziehbild des coolen, aber gebrochenen Militärtypen mit toter Familie. Sein Hintergrund wird kurz umschrieben, ist aber eher ein Steckbrief.
Aber zum Glück hast du die "einsame Träne" rausgenommen!!!
Dennoch: Während Edward James Olmos´ Admiral Adama ein sehr glaubhafter Charakter war, dem man sein Handeln zu jeder Zeit abgekauft hat, und dem vom hervorragenden Olmos echt Gefühle verliehen wurden, so ist ein Ryker leider nur ein uniformiertes Klischee.

Ja, Adama ist cool Icon_wink Ich stimme zu, dass Ryker noch zu blass bleibt. Aber was habt ihr alle bitteschön mit dem Namen, es ist ein Name wie jeder andere auch. Gut, die Überschneidung mit dem Namen „Riker“ von Star Trek war Zufall, mehr nicht. Dennoch ist es nur ein Name.

Zitat:Ich musste beim lesen natürlich sofort an BSG denken. Ein wahnsinnig tolle Serie. Nicht Sci-Fi-Serie, sondern Serie! Die Charaktere, die Handlung - es ist alles so vielschichtig, alles hat eine tiefere Bedeutung, die Motivation eines jedes Einzelnen ist zu jeder Zeit klar und nachvollziehbar.

Word!

Zitat:Du hast hier natürlich eine Kurzgeschichte und keine vier Staffeln zum erzählen, aber trotzdem: Es fehlt was. Es fehlt das Menschliche, das Dramatische.

Du hast in deiner Geschichte kaum eigene Ideen, alles hast du aus deinem großen Vorbild genommen, und das bricht deiner Geschichte auch letztendlich das Genickt. Denn auch, wenn es zweifellos als Homage gedacht war, so bleibt durch den Mangel an eigenen Ideen leider nur eine schlechte Kopie von einem epischen Meisterwerk.

Klar ist die Vorlage groß und einiges angelehnt, wie man merkt. Dass noch etwas fehlt sehe ich ein, der Schreibfluss hier erscheint nicht sehr durchdacht. Viele Anregungen habe ich mir aber notiert und finden eventuell den Weg in die Geschichte, vielleicht wirkt sie dadurch besser.

Zitat:Und dann gibt es da noch einen ganz krass logischen Haken:
Die Menschen sind noch immer auf das eigene Sonnensystem begrenzt.
Du schreibst, dass sie bis zum Angriff keinen Hinweis auf ausserirdisches Leben hatten. Mit dem Motto "Für die Ehre und die Zukunft der Menschheit" deutest du an, dass es in dieser Zukunft einen einzigen globalen Staat gibt. Wozu haben die Menschen also eine Kriegsflotte mit "Superschlachtschiffen"?
Die muss doch für Jahrzehnte absolut NICHTS zu tun gehabt haben ...
Man siehts doch heute: Ist man halbwegs sicher, so ist die Armee das Erste was zusammengestrichen wird.


Das ist definitiv der schärfste und treffendste Kritikpunkt, an dem gearbeitet werden muss. Eine Vorgeschichte, die eine Begründung liefert, ist notwendig.


Zitat:@Teja

Die von dir beschriebenen Mängel sind grade die Stärken.
Zitat:Insgesamt lesbar, auch wenn du lediglich das heutige Leben und die heutigen Gebräuche/Möglichkeiten/Zustände in ein Raumschiff verlegst.

Was soll er denn sonst machen? Was denkst du, wie Menschen in zweihundert Jahren oder so leben? Früher waren wir Affen. Heute sind wir Affen mit Computern und Atombomben. Und in der Zukunft? Affen mit Computern, Atombomben und Raumschiffen. Unsere Technologie macht riesen Sprünge, aber wir haben uns seit tausenden Jahren nicht verändert. Ich glaube jedenfalls nicht, dass es in absehbarer Zeit eine naive Star Trek Welt gibt, in der sich alle furchtbar lieb haben und am Dauerkuscheln sind (und in total schwulen Pastelltönen rumlaufen).


Auch in tausend Jahren wird man noch Dinge mit einer Schraube befestigen müssen. Und um die Schraube zu drehen wird man auch in tausend Jahren keinen atombetriebenen Ultraschalldreher mit dreifach verstärktem Supermegatitankopf verwenden, sondern einen einfachen Schraubendreher oder einen Akkubohrer (ok, mit einem SEHR KLEINEN Akku). Warum? Weil es ineffizienter Schwachsinn ist, ein fehleranfälliges und wartungsintensives Hightech Gerät für eine simple manuelle Tätigkeit zu benutzen, die ein undressierter Affe mit einfachsten Mitteln bewerkstelligen könnte.

Hier ist vieles Geschmackssache denk ich. Ich persönlich bin auch kein Freund von übertriebener Science-Fiction mit hunderten von obercoolen Gadgets a la Star Trek. Allerdings hat Teja andere Erwartungen an Science-Fiction als du und ich. Die kann man teilen, oder eben nicht.


Zitat:So gesehen hat mir diese Geschichte also sehr viel besser gefallen als einige andere Stories, die wie ein Sci-Fi Comic aus den Fünfzigern daherkommen.


MfG
Tim

Na das ist doch wenigstens etwas Icon_smile

Liebe Grüße

Bomb3rman

There's a time when the operation of the machine becomes so odious, makes you so sick at heart, that you can't take part! You can't even passively take part! And you've got to put your bodies upon the gears and upon the wheels, upon the levers, upon all the apparatus, and you've got to make it stop!
And you've got to indicate to the people who run it, to the people who own it, that unless you're free, the machine will be prevented from working at all!

Mario Savio, 2. Dezember 1964

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Beitrag #16 |

RE: Der letzte Befehl (Überarbeitet)
Tag Bombermann, hab mich etwas verirrt und bin in sci-fi gelandet ... wenn ich schonmal da bin, triffts eben dich

Zitat:Seit neun Tagen, drei Stunden, vierzehn Minuten und sechsunddreißig Sekunden war er auch der Befehlshaber des letzten Kriegsschiffes der Menschheit. Das letzte existierende Schiff der Erde, tief verborgen im Kuipergürtel, jener scheibenförmigen Region rund um das irdische Sonnensystem.
gefällt mir gut, so als Stimmungsvoller Einstieg

Zitat:Ryker fuhr seinen Computer herunter, für heute hatte er alle Berichte seiner Mannschaft durchgesehen und das Logbuch aktualisiert.
der Üebrgang gefällt mir nicht. es würde nämlich bedeuten, dass er kurz NACH der Abarbeitung der Logs mit den Gedanken abgeschweift ist. Ich würde es ihn fertig machen lassen und dann runterfahren

Zitat:seine zwei Töchter starrten schlechtgelaunt in die Kamera.
Gefällt mir gut das Detail mit dem Bild. "starrten" dafür weniger. Ich finde dass wenn man schlecht gelaunt ist und fotos gemacht werden, dann starrt man eben nicht in die Kamera, eher verdreht an die Decke oder so. Oder zB schielen sich die kinder böse an, weil die gestritten haben. Die Kamera sollte in meinen augen also nicht der Fokus sein. ist aber vllt Ansichtsasche

Zitat:„Hier … Alpha Neun, haben Feindbeschuss … Wir … angegriffen …“

„Sie kommen! Äußere Verteidigungsringe durchbrochen! Ziehen uns auf die Rückseite des Mondes zurück! Haben schwere Verluste!“

„Weitere Treffer auf Deck Zwei und Sieben, haben Kontakt zum Maschinenraum verloren. Wir versuchen zu evakuieren, Austritt von Sauerstoff auf allen Decks!“

„Unsere Waffen richten nicht genug Schaden an! Wir haben keine … “

„Antrieb und Lebenserhaltung ausgefallen, unsere Hangars brennen, wir können nicht raus… wiederhole: wir können nicht raus!“
ich weiß du willst es übersichtlich, aber ich finde die Absätze grauenhaft

Zitat:die dort immer stand und füllt hektisch sein Glas
fälschlicherweise Präsens

Zitat:„Hier der Commander, was gibt es?“ antwortete er mit ruhiger Stimme, die nicht ganz zu dem zusammengekrümmten Menschen zu passen schien, der hier auf dem Stuhl saß.
Muss der Anhang sein? Ich finde das würde passen, wenn ihn ein anderer sieht und es denkt. Da das aber übers Telefon läuft, ist das sozusagen die Bewertung des Erzählers. VErständlich ? Icon_confused

Jedenfalls fände ich "mit bemüht ruhiger Stimme" passender und vor allem kürzer ^^

Zitat:„Sir, der erste Offizier erbittet ihre Anwesenheit auf der Brücke, wir haben Flottenbewegungen ausgemacht“, quäkte eine Frauenstimme.
sicher nicht beabsichtigt, klingt aber etwas frauenfeindlich ^^
so wie "gackerte", so als würdem an sie nicht ernst nehmen (können)

Zitat:Der Angriff war völlig überraschend geschehen. Bis zu diesem Tage hatte es keinerlei Beweise für die Existenz weiteren intelligenten Lebens im All gegeben.
versteh ich nicht und wie sind dann die anderen Kriegsschiffe zerstört worden, wenn nicht von anderen Rassen?

Zitat:Zehn Milliarden Leben wurden ausgelöscht, in weniger als Sechsunddreißig Stunden.
Das heißt, dass seine Familie arn icht mehr am Leben ist, oder? Das "baldige Wiedersehen" war dann wohl im Nachleben gemeint

Zitat:ihm ein schüchternes Lächeln,
leere Hüllen die lächeln?

Zitat:ähnlich denen die den Mars bombardiert haben.“
ich glaube komma nach denen

Zitat:„Gibt es nähere Informationen über die Art der Schiffe?“
hat der das nicht gerade erklärt?

Zitat:Es ist davon auszugehen dass sie uns in Bewaffnung und Panzerung weit überlegen sind.“
komma vor dass

Zitat:der so genannten Erdflotte
sogenannten oder?

Zitat:in kristallines Gelb
hmm ... sicher kristallines und nicht kristallenes?

so fertig.
Außer die paar Kleinichkeiten, hab ich nichts auszusetzen. Schade finde ich nur, dass du das Ende sozusagen nicht zeigst. Wenn ich das richtig verstanden habe, greifen sie an, obwohl es auswegslos ist. Hmm, wieso? Mir gefällt die Stimmung und auch das melancholische Ende, aber nachvollziehbar ist es ja kaum oder? Hmmm, vllt fehlen mir auch noch einige Details, wenn es nichts gibt wo sie landen können, weil andere Planeten von ihnen nicht belebt sind, dann geht ihnen vllt Essen und "Sprit" aus. Vielleicht fehlt mir die Ausweglosigkeit. So st es einfach ein depressiver Mann der nicht mehr leben will, weil Familie tot unso ... du verstehst ...

Ansonsten hab ichs gern gelesen. Besonder sprachlich hast eine nette Atmo aufgebaut. Hätte auch weitergelesen.

Gruß
jeronimus




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Beitrag #17 |

RE: Der letzte Befehl (Überarbeitet)
Hallo Addi! Da fällt mir nach ewiger Zeit auf, dass Jero dies hier noch kommentiert hat, und dann muss ich mit Erschrecken feststellen dass du mir völlig durch gerutscht bist! Sorry. Hier deine lang ersehnte Antwort.

Zitat:Ich mag Anfänge mit Uhren und Wecken generell selten bis gar nicht. Hier stört mich noch, dass es ein monotones Geräusch ist. Es war also schon vorher da und ist nicht einfach so plötzlich aufgetreten. Wie kann es ihn da aus seinen Gedanken reißen?

Ja, der Fehler wurde schon oft angemerkt. Vllt wird es was Richtung „plötzliches Aussetzen der alten Uhr“, das käme dem Ganzen näher. Uhrenanfänge kenn ich eigtl von niemand anderem, wundert mich, dass die anscheinend häufiger vorkommen.

Zitat:So viele düstere Worte auf einem Fleck.

Hmm Ok ein bisschen dick ist es schon Icon_wink

Zitat:Ah, also spielt deine Geschichte nach der Enterprise. Ryker hat nun sein eigenes Schiff?

Das hier ist extrem missverständlich. Zur Erklärung: Habe den Nmen Ryker mal irgendwo aufgeschnappt und ich mochte ihn. Da ich von Star Trek wenig bis gar keine Folgen kenne, ist diese Überlappung hier Zufall. (Ich denke den Namen Ryker hab ich jetzt daher, aber das ist insgesamt eher ein dummes Missgeschick)

Zitat:Ich bin ja auch ein Freund von diesen Zählereien in dramatischen Situationen, aber sogar bis runter auf die Sekunden? Er wird sich wohl kaum in einer Schlacht (geistig) notiert haben, zu welcher Sekunde das vorletzte Schiff explodiert ist.

Ok, Sekunden sind vllt wirklich etwas viel. Es sollte nur eindringlich klingen^^

Zitat:Der Satz davor wirkt sehr stark. Ich finde durch diesen verliert er an Gewicht. Könntest du die Informationen dieses Satzes nicht weiter unten einbauen?

Du meinst schieben? Verstehe nur nicht ganz, warum er an Gewicht verliert. Wegen der Dopplung „letztes“?

Zitat:In meinen Augen sagen beide Sätze dasselbe.

Das stimmt Icon_wink
Zitat:Eins geht doch nur.
Ich nehme an, seine Familie ist tot?

1. Ich wollte eher schreiben dass ihm die Fassung entgleitet, sollte anders benannt werden.
2. Ja
Zitat:Sind das Worte, die während des Gefechts ausgetauscht werden? Ich finde, sie könnten etwas kürzer und prägnanter ausfallen. Gerade dieser erste Satz zum Beispiel. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man so etwas über Funk sagt. In all dem Stress, wenn das Schiff zerbricht.

Da ist was dran, es sollte abgehackter sein.

Zitat:Er ist gerade hochgeschreckt, da flutet das Adrenalin. Irgendwie passt da das müde Gekrieche nicht für mich. Vor allem da er sich ja dann wiederum hektisch das Glas füllt.

Logisch, da geb ich dir recht.


Zitat:Hm, mal ein Vorschlag: "(Commander Ryker. - Sie wissen ja eigentlich, dass er es ist, oder?) Was gibt es?", antwortete er mit einer Stimme, deren Ruhe nicht zu dem zusammengekrümmten Häuflein, das er bot, zu passen schien. (Das er auf einem Stuhl sitzt wissen wir ja auch schon, ne.)

Ich neige zu doppelten Informationen Icon_wink

Kennt er seine Brückenbesatzung nicht beim Namen?
Guter Punkt. Obwohl ich im Kopf habe, dass in vielen Fällen die Rangbezeichnung aussagender ist als der Name. Was, wenn viele Meiers und Müllers auf dem Schiff sind Icon_wink (blödes Beispiel, ich weiß)
Zitat:Leblose Hüllen sagt genug, da kannst du dir den letzten Teilsatz getrost sparen. Ich würd auch den Teil davor wegnehmen, weil dann die Hüllen als Letztes besonders stark wirken. So gehen sie ziemlich verloren.

Wieder ein Fall von Dopplung

Zitat:Damit drückst du mit anderen Worten aus, was du in zwei Sätzen zuvor schon stehen hast. Da mir diese Killer nicht gefallen, würd ich zu den Hüllen tendieren.

Wieder meine Dopplung.

Zitat:Keine Existenz. Also nicht die Enterprise Nachfahren? Hm, etwas problematisch mit dem prägnanten Namen. Da frage ich, woher dann so schnell die Kriegsschiffe der Menschen kommen.

Das Problem mit der Unsinnigkeit von Kriegsschiffen ohne Hintergrundinfos, warum sie da sind, wurde schon mehrmals angemerkt. Diese Tatsache lässt sich nicht leugnen, ich sollte da noch Gründe für einstreuen.

Zitat:Ohne den Teil fänd ich es wirkungsvoller. Wenn sie so überraschend waren, sind diese Kriegsschiffe der Menschen noch wunderlicher für mich.

Siehe oben

Zitat:Das wirkt komisch, nicht gerade passend für die Stimmung, in die du den LEser bisher versetzt hast.

Auch das wirkt unfreiwillig komisch auf mich

Hmm, komisch sollt es nicht wirken Icon_wink

Zitat:Wenn er sie kennt, warum dann oben "ein junges Mädchen"?

Guter Punkt.

Zitat:Warum wechselst du die Perspektive? Habe zweimal gebraucht, bis ich gemerkt, habe dass es sich bei diesem Mann um Ryker handelt.

Der Perspektivwechsel ist mir gar nicht aufgefallen. So schlimm finde ich ihn jetzt aber nicht.

Zitat:Ist mir auch wieder zu ausführlich für militärischen Jargon.

Er hat doch gerade gehört, dass es wahrscheinlich Schlachtschiffe sind. Was will er noch?

Wieso? Es muss doch durchgegeben werden, was genau nun passiert.
Zitat:Ein Selbstmordkommando, also. Sie fliegen auf die Flotte zu und dann wahrscheinlich Selbstzerstörung. Soso.

Stilistisch habe ich nur wenige Macken gefunden. Einige inhaltliche oder wörtliche Dopplungen, hier und da ein paar Fehlende Kommata. Nichts Gravierendes. Es las sich also insgesamt sehr flüssig.

Das freut mich!

Zitat:Der Inhalt gefällt mit leider nicht so gut. Der Name deines Protas weckt Assoziationen, die der Geschichte widerspechen, denn alle haben sicherlich Ryker der Enterprise und das Universum vor Augen. Da es dort viele Arten gibt, ist das deiner Geschichte widersprüchlich. Ebenso wie das Vorhandensein einer Kriegsflotte, ohne triftigen Grund.
Was mich jedoch am meisten stört, ist dieses Typische. Aliens kommen und putzen Menschheit weg, ohne Grund, ohne Kontakt. Einfach Peng. Die Aliens sind halt böse und die armen Menschen unschudlige Opfer. Klischee an Klischee, auch in der Beschreibung seiner Welt. Alles ist nur noch düster und furchbar traurig.

Ja, die fehlenden Backgroundinfos sind ein gerne bemängelter Kritikpunkt. Da geb ich dir Recht, das sollte überarbeitet werden. Naja, ich hatte nicht den Anspruch etwas völlig neuartiges zu schaffen, aber vielleicht kann ich das Ganze noch etwas abändern. Da es aber nur eine Kurzgeschichte werden sollte, ging ich davon aus, dass zu viele Infos hier eher nicht förderlich sind. Habe aber mit Kurzgeschichten insgesamt sonst keine Erfahrung, daran mag das liegen.
Zitat:Das hat man schon viel zu oft gesehen. Wenn man solch eine Idee nimmt, dann muss man aus der Geschichte etwas Besonderes machen. Die gelingt dir leider nicht, denn Ryker kommt bei mir aber nicht an. Er wirkt zu geschliffen, zu leidend. Kalt. Mit einer Distanz zu seiner Crew, die ich nicht nachvollziehen kann.
Ich frage mich auch, warum kämpft er noch, anstatt mit seinem Schiff das Weite zu suchen?

Die Frage, warum er kämpft, muss tatsächlich näher beschrieben werden. Der Charakter an sich sollte nicht fehlerfrei und stumpf rüberkommen, vllt bin ich aber hier etwas zu sehr übers Ziel hinaus geschossen. Ich mach ihn evtl etwas desillusionierter und zynischer, das könnte besser passen.

Zitat:Insgesamt ist mir der Inhalt also zu platt. Da fehlt mir das Neue, Kreative. So leid es mir tut.

LG
Adsartha

PS: Aufgrund des Titels war mir bereits nach wenigen Sätzen klar, worauf es hinaus laufen würde. So verschenkst du viel.

Braucht dir nicht leid zu tun, damit triffst du mich nicht. Ist ja nicht unberechtigt, die Kritik Icon_wink Insgesamt hab ich die Geschichte wohl zu schnell eingestellt, sollte öfter drüber lesen bevor ich das tue.
Liebe Grüße,
Bomb3rman

______________________________________________________________

Hallo Jero, du bist mir durch die Finger gerutscht. Sowohl hier als auch beim „zweiten Inneren“ hole ich das somit nach.

Zitat:Tag Bombermann, hab mich etwas verirrt und bin in sci-fi gelandet ... wenn ich schonmal da bin, triffts eben dich

Dann hau mal rein Icon_wink
Zitat:gefällt mir gut, so als Stimmungsvoller Einstieg

Danke, damit gehörst du aber zu einer Minderheit Icon_wink

Zitat:Gefällt mir gut das Detail mit dem Bild. "starrten" dafür weniger. Ich finde dass wenn man schlecht gelaunt ist und fotos gemacht werden, dann starrt man eben nicht in die Kamera, eher verdreht an die Decke oder so. Oder zB schielen sich die kinder böse an, weil die gestritten haben. Die Kamera sollte in meinen augen also nicht der Fokus sein. ist aber vllt Ansichtsasche

Starrten ist eigentlich auch nicht das, was ich sagen wollte. Ich suche mal nach einem besseren Verb.

i
Zitat:ch weiß du willst es übersichtlich, aber ich finde die Absätze grauenhaft

Ich mit meinen Absätzen. Geb dir aber Recht, ich muss da mal eine einheitliche Linie finden.
Zitat:fälschlicherweise Präsens

fehlt ein „e“

Zitat:Muss der Anhang sein? Ich finde das würde passen, wenn ihn ein anderer sieht und es denkt. Da das aber übers Telefon läuft, ist das sozusagen die Bewertung des Erzählers. VErständlich ? Jedenfalls fände ich "mit bemüht ruhiger Stimme" passender und vor allem kürzer ^^

Schon verständlich, aber es ist ja auch eine zumindest halb von außen geschilderte Geschichte. Zumindest keine Ego-Sicht. Ist das verständlich? Icon_confused

Zitat:sicher nicht beabsichtigt, klingt aber etwas frauenfeindlich ^^
so wie "gackerte", so als würdem an sie nicht ernst nehmen (können)

Oh, nein so meinte ich das wirklich nicht ^^

Zitat:versteh ich nicht und wie sind dann die anderen Kriegsschiffe zerstört worden, wenn nicht von anderen Rassen?
Da missverstehst du etwas. Sie sind alle bei dem Angriff zerstört worden, bis auf dieses eine Schiff. Dachte eigentlich dass das deutlich genug wurde.

Zitat:Das heißt, dass seine Familie arn icht mehr am Leben ist, oder? Das "baldige Wiedersehen" war dann wohl im Nachleben gemeint

Japp. So schließt sich der Kreis.

Zitat:leere Hüllen die lächeln?

Guter Punkt.

Zitat:hat der das nicht gerade erklärt?

Dasselbe hat Addi auch angemerkt. Ist das so ungewöhnlich? Finde ich eigentlich nicht, nähere Infos werden doch öfter verlangt.

sogenannten oder?
Geht mein ich beides. Bin nicht so fit in der allerallerneusten Variante der Rechtschreibung, aber ich denke schon Icon_smile

Zitat:hmm ... sicher kristallines und nicht kristallenes?

Hmm, da bin ich nicht ganz sicher. Aber nach einigem Stöbern glaube ich du hast recht, kristallin bezeichnet eher die Struktur, kristallen mehr die Farbe. Dann wäre es letzteres.

Zitat:so fertig.
Außer die paar Kleinichkeiten, hab ich nichts auszusetzen. Schade finde ich nur, dass du das Ende sozusagen nicht zeigst. Wenn ich das richtig verstanden habe, greifen sie an, obwohl es auswegslos ist. Hmm, wieso? Mir gefällt die Stimmung und auch das melancholische Ende, aber nachvollziehbar ist es ja kaum oder? Hmmm, vllt fehlen mir auch noch einige Details, wenn es nichts gibt wo sie landen können, weil andere Planeten von ihnen nicht belebt sind, dann geht ihnen vllt Essen und "Sprit" aus. Vielleicht fehlt mir die Ausweglosigkeit. So st es einfach ein depressiver Mann der nicht mehr leben will, weil Familie tot unso ... du verstehst

Dieser Punkt wurde öfter angemerkt und ist richtig. Ich muss die Gründe für die Ausweglosigkeit näher erläutern.

Zitat:Ansonsten hab ichs gern gelesen. Besonder sprachlich hast eine nette Atmo aufgebaut. Hätte auch weitergelesen.

Gruß
jeronimus

Freut mich dass es dir gefallen hat,
liebe Grüße
Bomb3rman!


There's a time when the operation of the machine becomes so odious, makes you so sick at heart, that you can't take part! You can't even passively take part! And you've got to put your bodies upon the gears and upon the wheels, upon the levers, upon all the apparatus, and you've got to make it stop!
And you've got to indicate to the people who run it, to the people who own it, that unless you're free, the machine will be prevented from working at all!

Mario Savio, 2. Dezember 1964

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