Es ist: 03-06-2020, 17:05
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Plagegeister (2/3)
Beitrag #1 |

Plagegeister (2/3)
Hier kommt Teil zwei!

Teil 1 ~ Teil 2 ~ Teil 3


„Meine Hilfe? Wozu?“
„Um ihnen zu zeigen, was sie gerade verlieren.“ Die Göttin der Haustiere seufzte und tätschelte ihre Nichtfrisur. „Es ist Zeit, um ein Zeichen zu setzen. Der Rat der Götter wird über eines abstimmen.“
Athenas Blick huschte zum Fenster. Dort sah man gerade noch ein Stück des Bürgersteigs. Sie hatte so lange keine wichtige Entscheidung gefällt oder beeinflusst, die sie betraf – obwohl sie unter ihnen lebte! Der Rat der Götter ...
„Das klingt ja alles hochdramatisch, Taya“, sagte Athena. „Aber was soll ich da? Weder du noch ich haben Rang genug, um zum Rat zu gehören, und die feinen Oberen interessieren sich doch eh nicht für die Vorschläge, die wir Untergottheiten machen dürfen.“
„Wenn sie gut sind, dann schon.“ Rustaya strich etwas verlegen über ihren Rock. „Wenn ... tja, wenn beispielsweise du dem Rat vorschlagen würdest, deine Kräfte für ein besonders deutliches und langanhaltendes Zeichen zu verwenden, vielleicht würden sie dann ...“
„... mich auslachen? Ziemlich wahrscheinlich!“, unterbrach Athena unwirsch. Mit einer ausladenden Geste zeigte sie im Raum herum, in dem sich während des Gesprächs beinahe alle Leben aus ihrem Haushalt eingefunden hatten. „Sieh dich um! Sie sind selten, sie sind exzentrisch – sie sind das Chaos!“ Ein schwacher Protest piepste vom Regal her auf sie ein, aber mit einem Blick gebot Athena dem Lexikon zu schweigen. Mit traurigem Blinken der kleinen LED kam die Fernbedienung angetrippelt, der Athena beruhigend über die Knöpfe strich.
„Vielleicht mit ein paar Ausnahmen“, murmelte die Göttin.
„Wir würden dir schon ordentlich den Rücken stärken, Attie“, versprach Rustaya und verfiel in einen halb aufmunternden, halb bettelnden Ton. Wie sie dies schaffte, wusste Athena seit dreitausend Jahren nicht zu entschlüsseln, aber eines wusste sie genau: Rustaya würde sie so lange beschwatzen, bis sie zu allem „Ja“ sagte.
„Du und deine Organisation“, brummte Athena und überlegte, ob sie das Betteln, die Drohungen und das stundenlanges Reden durch frühzeitige Kapitulation abkürzen sollte. „Götterpolitik gegen die Oberen, meine Liebe!“
„Opposition“, korrigierte Rustaya entschieden. „Komm schon, Attie, bitte! Die Menschen haben doch fast alle von uns vergessen. Wir brauchen ein besonderes Zeichen.“
„Hat das Programm der Oberen nicht angeschlagen?“, erkundigte sich Athena seufzend. Ob sie nun wollte oder nicht, sie würde sich damit auseinandersetzen müssen.
„Das Katastrophen-Paket, ich bitte dich!“ In Rustayas Stimme kam ein tadelnder Ton, den ihre Freundin gut kannte. Die Haustiergöttin hatte schon etliche Male versucht, ihre Freundin für Politik zu interessieren – mit eher mäßigem Erfolg. Athena fand, mit all den anstrengenden Leben sei sie genug geschlagen. „Welcher Mensch von heute glaubt schon an eine Strafe der Götter, wenn es genauso gut eine zufällige Häufung von bekannten Phänomenen sein kann!“
„So wie das Projekt Sintflut auch nur eine zufällige Häufung von Wasser war? Ach, Taya, das ist doch auch erst zwei- oder dreitausend Jahre her.“ Athena verdrehte die Augen und hoffte von der Tatsache abgelenkt zu haben, dass sie so gut wie nichts über den modernen Menschen wusste, obwohl sie nur vor die Haustür gehen bräuchte, um das zu ändern.
„Menschen vergessen schnell, Attie“, beschwor sie Rustaya. „Die Oberen sind Anbetung gewöhnt und ich muss dir ja wohl nicht erzählen, womit unsere Nektarblumenfelder gedüngt werden. Jahwe und Allah sind beinahe die einzigen, die dort noch arbeiten können.“
Athena wollte ihrer Freundin nicht in die Augen sehen. Jetzt hatte sie die Dringlichkeit eines Zeichens verstanden – aber was sollte sie schon tun? Die Leben machten ihr schon zu schaffen, wenn sie keine Aufgabe hatten. Und was sollten sie auch ausrichten? Das einzige, was Athenas Schützlinge konnten, war das Beleben von Dingen und dadurch Unruhe stiften. Was hatte Taya im Sinn, was ... Athena schob eine Augenbraue hoch. Das konnte nun wirklich nur ein Scherz sein!
„Taya ...“, murmelte sie einigermaßen fassungslos.
„Glaub mir, Liebes“, Rustaya lachte auf, „dieses Zeichen können die Menschen gar nicht übersehen!“

Fortsetzung folgt ...



Lieben Dank im Voraus für Kommentare!

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

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Beitrag #2 |

RE: Plagegeister (2/3)
So, da bin ich wieder.
Dann woll'n wa mal:

Zitat:„Um ihnen zu zeigen, was sie gerade verlieren.“ Die Göttin der Haustiere seufzte und tätschelte ihre Nichtfrisur. „Es ist Zeit, um ein Zeichen zu setzen. Der Rat der Götter wird über eines abstimmen.“

Wem was zeigen?

Zitat:... tätschelte ihre Nichtfrisur.

Icon_lol Das gefällt mir.

Zitat:„Aber was soll ich da? Weder du noch ich haben Rang genug, um zum Rat zu gehören, und die feinen Oberen interessieren sich doch eh nicht für die Vorschläge, die wir Untergottheiten machen dürfen.“

Warum dürfen sie denn dann überhaupt Vorschläge machen? Icon_confused

Zitat:„Du und deine Organisation“, brummte Athena und überlegte, ob sie das Betteln, die Drohungen und stundenlanges Reden durch frühzeitige Kapitulation abkürzen sollte. „Götterpolitik gegen die Oberen, meine Liebe!

Das hört sich irgendwie nach einem Aufruf (Wahlkampf) an. Warum sagt sie das?

Zitat:„Das Katastrophen-Paket, ich bitte dich!“

Mach doch hier vielleicht lieber nach Katastrophen-Paket ein Fragezeichen.

Zitat:So wie das Projekt Sintflut auch nur eine zufällige Häufung von Wasser war?

Icon_lol

Zitat:Das einzige, was Athenas Schützlinge konnten, war das Beleben von Dingen und dadurch Unruhe stiften.

Das s fehlt.

Irgendwie bin ich mit dem ganzen Dialog hier am Anfang nicht so richtig klargekommen, weil nicht deutlich wurde, worum es überhaupt geht. Sicherlich war es so von dir gewollt, um es spanndender zu machen, aber ich empfand es dadurch nur irgendwie nichtssagend und verwirrend. Icon_confused
Musst du mal gucken, wie die anderen das empfinden. Mrgreen

So weit, so gut ...

Schluss mit lustig

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Beitrag #3 |

RE: Plagegeister (2/3)
(21-03-2010, 16:25)Lilith 13 schrieb: So, da bin ich wieder.
Dann woll'n wa mal:
* Trinity of Chaos tätschelt die extra vorbereitete Deckung Mrgreen
Zitat:
Zitat:„Um ihnen zu zeigen, was sie gerade verlieren.“ Die Göttin der Haustiere seufzte und tätschelte ihre Nichtfrisur. „Es ist Zeit, um ein Zeichen zu setzen. Der Rat der Götter wird über eines abstimmen.“

Wem was zeigen?
IHNEN zu zeigen, was SIE gerade verlieren Icon_ugly Ich glaube, das wird weiter unten etwas deutlicher.

Zitat:
Zitat:... tätschelte ihre Nichtfrisur.

Icon_lol Das gefällt mir.
Mrgreen

Zitat:
Zitat:„Aber was soll ich da? Weder du noch ich haben Rang genug, um zum Rat zu gehören, und die feinen Oberen interessieren sich doch eh nicht für die Vorschläge, die wir Untergottheiten machen dürfen.“

Warum dürfen sie denn dann überhaupt Vorschläge machen? Icon_confused
Tja, wir dürfen ja auch Volksentscheide versuchen ...

Zitat:
Zitat:„Du und deine Organisation“, brummte Athena und überlegte, ob sie das Betteln, die Drohungen und stundenlanges Reden durch frühzeitige Kapitulation abkürzen sollte. „Götterpolitik gegen die Oberen, meine Liebe!

Das hört sich irgendwie nach einem Aufruf (Wahlkampf) an. Warum sagt sie das?
Das ist mehr so ein Ausruf, sodass eigentlich fehlt: Das ist [...]!
Sie sagt es so wie man auf eine politische Idee antworten könnte:
"Das ist Widerstand!", mehr tadeln gemeint ...
Zitat:
Zitat:„Das Katastrophen-Paket, ich bitte dich!“

Mach doch hier vielleicht lieber nach Katastrophen-Paket ein Fragezeichen.
Das sollte eigentlich ein einziger, flüssiger Ausruf bleiben, dachte ich.

Zitat:
Zitat:So wie das Projekt Sintflut auch nur eine zufällige Häufung von Wasser war?

Icon_lol
Mrgreen
Zitat:
Zitat:Das einzige, was Athenas Schützlinge konnten, war das Beleben von Dingen und dadurch Unruhe stiften.

Das s fehlt.
:headdesk:

Zitat:Irgendwie bin ich mit dem ganzen Dialog hier am Anfang nicht so richtig klargekommen, weil nicht deutlich wurde, worum es überhaupt geht. Sicherlich war es so von dir gewollt, um es spanndender zu machen, aber ich empfand es dadurch nur irgendwie nichtssagend und verwirrend. Icon_confused
Musst du mal gucken, wie die anderen das empfinden. Mrgreen
Ich dachte, es wird später klarer, worum es geht:
SIE - die Menschen. Athena schaut ja auch auf den Bürgersteig und denkt daran, dass sie nichts über sie weiß. Und es wird davon gesprochen, dass sie die Zeichen nicht sehen.
Das Zeichen - Aufruf, dass es die Götter wirklich gibt. Um Gebete zu erhalten, wie Rustaya sagt: Die Oberen sind Anbetung gewöhnt und man braucht es für Nektar. Weil es benötigt wird, müssen die Menschen ein Zeichen bekommen, das sie an die Götter erinnert. Katastrophen wurden geschickt, aber die Menschen haben nicht daran geglaubt. Wie Taya eben gesagt hat: Wer glaubt schon an ein Zeichen der Götter? Und nun will Taya eben sagen: Schlag dem Rat vor, deine Kräfte für ein Zeichen zu nutzen.
Und darum geht es. Genaueres findet sich im nächsten Teil, aber eigentlich ist beinahe alles schon hier drin. Dachte ich.

Tja, mal sehen, was andere dazu sagen, ich werde sehen ...

Alles Gute und vielen Dank!
Trinity

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

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Beitrag #4 |

RE: Plagegeister (2/3)
Zitat:Das ist mehr so ein Ausruf, sodass eigentlich fehlt: Das ist [...]!
Sie sagt es so wie man auf eine politische Idee antworten könnte:
"Das ist Widerstand!", mehr tadeln gemeint ...

Warum schreibst du das "Das ist" dann nicht mit davor? Mrgreen

Zitat:Ich dachte, es wird später klarer, worum es geht:
SIE - die Menschen. Athena schaut ja auch auf den Bürgersteig und denkt daran, dass sie nichts über sie weiß. Und es wird davon gesprochen, dass sie die Zeichen nicht sehen.
Das Zeichen - Aufruf, dass es die Götter wirklich gibt. Um Gebete zu erhalten, wie Rustaya sagt: Die Oberen sind Anbetung gewöhnt und man braucht es für Nektar. Weil es benötigt wird, müssen die Menschen ein Zeichen bekommen, das sie an die Götter erinnert. Katastrophen wurden geschickt, aber die Menschen haben nicht daran geglaubt. Wie Taya eben gesagt hat: Wer glaubt schon an ein Zeichen der Götter? Und nun will Taya eben sagen: Schlag dem Rat vor, deine Kräfte für ein Zeichen zu nutzen.
Und darum geht es. Genaueres findet sich im nächsten Teil, aber eigentlich ist beinahe alles schon hier drin. Dachte ich.

Ja, schon klar. Weiter unten im Text wird es ja auch deutlich. Nur oben wirft es beim lesen nur Fragezeichen auf. Und das fand ich irgendwie verwirrend (weil man gar nicht weiß worüber die überhaupt reden) und deshalb nicht so toll.
Das ist aber nur mein Eindruck. Wie gesagt, die anderen empfinden das vielleicht nicht so.

LG
Lilith

Schluss mit lustig

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Beitrag #5 |

RE: Plagegeister (2/3)
(21-03-2010, 17:43)Lilith 13 schrieb: Warum schreibst du das "Das ist" dann nicht mit davor? Mrgreen
Icon_confused Vielleicht dachte ich, dass im allgemeinen Sprachgebrauch das nicht so drin wäre ... Aber eigentlich spricht nichts dagegen. Ich Dödel!

Zitat:Ja, schon klar. Weiter unten im Text wird es ja auch deutlich. Nur oben wirft es beim lesen nur Fragezeichen auf. Und das fand ich irgendwie verwirrend (weil man gar nicht weiß worüber die überhaupt reden) und deshalb nicht so toll.
Das ist aber nur mein Eindruck. Wie gesagt, die anderen empfinden das vielleicht nicht so.

Ach so - jetzt habe ich es verstanden, was du meintest. Ja, vielleicht ist das Geschmackssache. Es sollte, wie du vermutetest, ein bisschen neugierig machen.

Gruß,
Trin

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
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Beitrag #6 |

RE: Plagegeister (2/3)
Und gleich zum nächsten!Icon_smile

Zitat:Der Rat der Götter wird über eines abstimmen.
Um das noch ein bisschen verständlicher zu formulieren vielleicht "wird über ein solches"?

Zitat:Sie hatte so lange keine wichtige Entscheidung gefällt oder beeinflusst, die sie betraf – obwohl sie unter ihnen lebte!
So, so ... trotz der Kursivschreibung ist der Satz nicht leicht zu lesen. Aber es geht. Icon_wink

Zitat:„Wenn sie gut sind, dann schon.“
Klingt ein wenig seltsam: was ist gemeint? "Gut" im Sinne von "nicht böse", "gut" im Sinne von "es drauf haben"?
Vielleicht solltest du das Wort "weise" benutzen. Icon_smile Je nach dem, was du gemeint hast, natürlich.

Zitat:Wie sie dies schaffte, wusste Athena seit dreitausend Jahren nicht zu entschlüsseln, aber eines wusste sie genau:
Dopplung. Icon_wink Vorschlag: "vermochte Athena seit ..." und/oder "Eines war ihr nur zu bewusst"

Zitat:Rustaya würde sie so lange beschwatzen, bis sie zu allem „Ja“ sagte.
Mein Gefühl will: "bis sie zu allem "Ja" sagen würde."

Zitat:und überlegte, ob sie das Betteln, die Drohungen und stundenlanges Reden durch frühzeitige Kapitulation abkürzen sollte
In Anbetracht des vorhergehenden Satzes ... warum tut sie es nicht einfach?

Zitat:„Opposition“, korrigierte Rustaya entschieden.
Außerparlamentarische? *ggg*

Zitat:In Rustayas Stimme kam ein tadelnder Ton
"Kam" ist nicht so schön ... eher umgangssprachlich. Das kannst du sprachlich besser! Icon_smile (Schlich sich; schwang ... mit; etc.)

Zitat:aber was sollte sie schon tun? Die Leben machten ihr schon zu schaffen, wenn sie keine Aufgabe hatten.
Wieder eine Dopplung. Am naheliegensten wäre wohl "bereits" statt "schon" an zweiter Stelle. Aber es geht bestimmt noch besser.
Und ist das "n" am "hatten" so richtig? Sollte sich das Verb nicht eher auf Athena beziehen anstatt auf die Leben?

Zitat:Das einzige, was Athenas Schützlinge konnten, war das Beleben von Dingen und dadurch Unruhe stiften.
Irgendwie absehbar. Icon_wink

Hm ... du hattest - trotz des eher kurzen Textes - wieder ein paar Fehler drin. An machen Stellen fehlt vielleicht noch ein Tick sprachliche Finesse. Wenn du außerhalb von gesprochener Rede umgansprachlich schreibst, dann stolpere ich beim Lesen darüber. (Zumindest ein Beispiel ist oben ^^)
Aber ansonsten war's flüssig zu lesen.

Inhaltlich geht's leider bisher so plätschernd weiter, wie in Teil eins. Wie Athenas Fähigkeiten
eingesetzt werden sollen, war eigentlich von Anfang an klar (was soll sie denn sonst tun?). Das den Göttern die Anbetung fehlt, um ihre Felder zu düngen ist eine ganz nette Idee. Aber das Götter Anbetung zum Überleben brauchen, ist nicht unbedingt neu. (Terry Pratchett "Small Good" Mrgreen )
Die Idee mit der Opposition der Kleingötter fand ich aber gelungen - hat mich zum schmunzeln gemacht.
Was mir bisher an deiner Geschichte bisher fehlt, ist, dass sie weder viel Handlung vorweisen kann (bisher) noch mit besonder "Sprachgewalt" aufwartet, noch dem Leser wirklich überrascht, oder zum Nachdenken anregt.
Ich hab daher das Gefühl, dass man Teil 1 und 2 stark raffen könnte.

Ich bin gespannt auf den letzten Teil! Icon_smile (Und entschuldige meine negative Kritik)

Liebe Grüße!

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten

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Beitrag #7 |

RE: Plagegeister (2/3)
Und weiter!

(06-04-2010, 12:47)Der Weltenwanderer schrieb:
Zitat:Der Rat der Götter wird über eines abstimmen.
Um das noch ein bisschen verständlicher zu formulieren vielleicht "wird über ein solches"?
Ist wohl besser.

Zitat:
Zitat:Sie hatte so lange keine wichtige Entscheidung gefällt oder beeinflusst, die sie betraf – obwohl sie unter ihnen lebte!
So, so ... trotz der Kursivschreibung ist der Satz nicht leicht zu lesen. Aber es geht. Icon_wink
Hm *kopfkratz* Ich denke mir mal was aus ...

Zitat:
Zitat:„Wenn sie gut sind, dann schon.“
Klingt ein wenig seltsam: was ist gemeint? "Gut" im Sinne von "nicht böse", "gut" im Sinne von "es drauf haben"?
Vielleicht solltest du das Wort "weise" benutzen. Icon_smile Je nach dem, was du gemeint hast, natürlich.
Ja, gemeint ist "weise". Ein weiser Rat. Klingt logisch.

Zitat:
Zitat:Wie sie dies schaffte, wusste Athena seit dreitausend Jahren nicht zu entschlüsseln, aber eines wusste sie genau:
Dopplung. Icon_wink Vorschlag: "vermochte Athena seit ..." und/oder "Eines war ihr nur zu bewusst"
Bis eben war ich mir sogar sicher, "vermochte" geschrieben zu haben Icon_confused

Zitat:
Zitat:Rustaya würde sie so lange beschwatzen, bis sie zu allem „Ja“ sagte.
Mein Gefühl will: "bis sie zu allem "Ja" sagen würde."
Wahrscheinlich ist meine Version umgangssprachlich.

Zitat:
Zitat:und überlegte, ob sie das Betteln, die Drohungen und stundenlanges Reden durch frühzeitige Kapitulation abkürzen sollte
In Anbetracht des vorhergehenden Satzes ... warum tut sie es nicht einfach?
Tut sie doch Mrgreen

Zitat:
Zitat:„Opposition“, korrigierte Rustaya entschieden.
Außerparlamentarische? *ggg*
Parlament?! Das sind Götter, keine Republikaner *g*

Zitat:
Zitat:In Rustayas Stimme kam ein tadelnder Ton
"Kam" ist nicht so schön ... eher umgangssprachlich. Das kannst du sprachlich besser! Icon_smile (Schlich sich; schwang ... mit; etc.)
*seufz* Aye, Captain!

Zitat:
Zitat:aber was sollte sie schon tun? Die Leben machten ihr schon zu schaffen, wenn sie keine Aufgabe hatten.
Wieder eine Dopplung. Am naheliegensten wäre wohl "bereits" statt "schon" an zweiter Stelle. Aber es geht bestimmt noch besser.
Und ist das "n" am "hatten" so richtig? Sollte sich das Verb nicht eher auf Athena beziehen anstatt auf die Leben?
Hm, stimmt eigentlich, Die Beziehung war zwar schon auf die Leben gerichtet - denn wie sonst sollte Athena eine Aufgabe umsetzen, die sie als Göttin betrifft?

Zitat:
Zitat:Das einzige, was Athenas Schützlinge konnten, war das Beleben von Dingen und dadurch Unruhe stiften.
Irgendwie absehbar. Icon_wink
*seufz* Ich weiß ...

Zitat:Hm ... du hattest - trotz des eher kurzen Textes - wieder ein paar Fehler drin. An machen Stellen fehlt vielleicht noch ein Tick sprachliche Finesse. Wenn du außerhalb von gesprochener Rede umgansprachlich schreibst, dann stolpere ich beim Lesen darüber. (Zumindest ein Beispiel ist oben ^^)
Aber ansonsten war's flüssig zu lesen.
Icon_confused Okay - flüssig trotz Fehler? Klingt seltsam *g*

Zitat:Inhaltlich geht's leider bisher so plätschernd weiter, wie in Teil eins. Wie Athenas Fähigkeiten
eingesetzt werden sollen, war eigentlich von Anfang an klar (was soll sie denn sonst tun?).
Tja, es ist schon ziemlich kurz, hatte ich das Gefühl. Wie sollte sie es sonst erfahren? Hm, aber dass es zu erwarten war, war klar Mrgreen

Zitat:Das den Göttern die Anbetung fehlt, um ihre Felder zu düngen ist eine ganz nette Idee. Aber das Götter Anbetung zum Überleben brauchen, ist nicht unbedingt neu. (Terry Pratchett "Small Good" Mrgreen )
Die Idee mit der Opposition der Kleingötter fand ich aber gelungen - hat mich zum schmunzeln gemacht.
Was mir bisher an deiner Geschichte bisher fehlt, ist, dass sie weder viel Handlung vorweisen kann (bisher) noch mit besonder "Sprachgewalt" aufwartet, noch dem Leser wirklich überrascht, oder zum Nachdenken anregt.
Ich hab daher das Gefühl, dass man Teil 1 und 2 stark raffen könnte.
Ja, das stimmt. Irgendwie ist sie bis jetzt nicht besonders ... besonders *g* *seufz*

Zitat:Ich bin gespannt auf den letzten Teil! Icon_smile (Und entschuldige meine negative Kritik
)
Da hat sich echt gerade jemand für konstruktive Kritik entschuldigt? Icon_ugly

Alles Liebe und vielen Dank!
Trinity

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