Es ist: 03-06-2020, 16:44
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Plagegeister (3/3)
Beitrag #1 |

Plagegeister (3/3)
Und hier ist Teil 3 - viel Spaß!

Teil 1 ~ Teil 2 ~ Teil 3


Der kleine Engel führte Athena zu dem reich verzierten Lichttor. Die Göttin sah sich hektisch in der prachtvollen Vorhalle um und wünschte verzweifelt, Rustaya wäre ebenfalls hier. Die schweigsamen Flatterwesen, die hier überall herumdienerten, spähten neugierig hinter ihr her, als sie mit zitternden Fingern vor den berühmt-berüchtigten Rat der Götter trat. Die runde Halle war von dichten Wolken umgeben und um das komplizierte Mosaik in der Mitte saßen die fünfzehn Oberen. Ernste Gesichter von allen Seiten, Athena schluckte. Wie im Protokoll vorgesehen trat sie in die dunkle Fläche in der Mitte des Mosaiks und grüßte mit einem Handzeichen. Vor Nervosität fiel ihr kein Wort ein und das hastige Rascheln der antiken Schriftrolle in ihrem Mantel machte sie auch nicht ruhiger. Das älteste seltene Leben versuchte aus der Innentasche zu kommen, aber Athena hielt es fest. Kurzes Schweigen bedrückte die Göttin.
Verdammt, das hatte sie davon, wenn sie Rustaya nachgab! Eine Vorladung!
„Athena, Göttin der seltenen Leben“, ließ sich Isis die Wörter auf der Zunge zergehen. Die Obere erhob sich langsam und ihre alte Aura glühte stolz auf. „Dein eingereichter Vorschlag ist ... interessant. Du meinst also, dass er besser funktionieren wird als das von uns beschlossene Katastrophen-Paket?“
Es war nicht mein Vorschlag! Rustaya sollte hier stehen!
Aber die selbstbewusste Oppositionsführerin wäre sicher nicht einmal nervös. Athena war es – und wie!
„Ja, ich halte es für möglich.“
Vielleicht.
„Du willst also all deine Schützlinge aufgeben und zu den Menschen senden?“
Nein!
„Ja, Isis“, erwiderte Athena und starrte auf die goldene Aura. Vielleicht, wenn sie sich von nichts ablenken ließ, würde sie es schaffen.
„So soll es sein.“ Avenda mischte sich mit sanfter Stimme in das Gespräch ein. Die Obere lächelte Athena an, die mit gemischten Gefühlen die schnelle Entscheidung aufnahm. Fünfzehnmal Nicken, fünfzehnmal hoffen. Rustaya hatte recht gehabt. Kato hob die Arme, der Abend kam über die Menschenwelt und in der Halle herrschte nun ein feierliches Dämmerlicht. Athena schauderte – sie durfte sich nicht einmal verabschieden?
„Mach!“
Sie nickte ergeben und beschwor langsam ihre Macht. Die heilige Aura des Ortes kräftige sie und gab ihr den nötigen Nachdruck. Was sie nun auch befahl, die Leben würden es widerstandslos tun. Diese Macht, krasser Gegensatz zu ihrer sonstigen genervten Hilflosigkeit, beunruhigte Athena und sie wollte zögern. Katos Blick ruhte fordernd auf ihr. Sie musste gehorchen.
Geht!, befahl sie seufzend. Zerstreut euch, zeigt euch, lasst euch bemerken! Erkundet die Welt – die Welt der Menschen!
Athena war noch nie so müde gewesen. Und so voller Sorge.

Als sie zu Hause ankam, fühlte sich Athena leer. Die Leben waren gegangen und trieben ab heute die Menschen in den Wahnsinn und nicht mehr sie. Eigentlich hätte sie froh sein können, aber so einsam war sich die Göttin noch nie vorgekommen. Es fing damit an, dass sie ihren Mantel ins Leere hängte, weil die Garderobe starr und still stand. Überall in der Wohnung waren Gegenstände verstreut, leblos. Auf der Couch aber saß Rustaya und sah ihrer Freundin mitfühlend entgegen.
„Es wird den Leben sicher gut tun“, tröstete Taya. „Und deine Aufgabe ist jetzt immer noch, auf sie Acht zu geben.“ Athena nickte schweigend und ließ sich von Rustaya in den Arm nehmen. Ihre Hände umklammerten die Schriftrolle.
„Ich muss jetzt gehen.“ Rustaya strich ihr über die Wange. „Mach keinen Unsinn, ja, Attie?“
Als Taya verschwunden war, saß Athena noch lange reglos auf dem Sofa. Obwohl der Mond die Straßen beschien und auch Licht durch das Fenster sandte, begann der Zweisitzer nicht zu brummen und die Polster hoben und senkten sich nicht mehr. Es war alles ruhig. Attie schloss die Augen. Das Piepsen stellte sie sich vor, das streitende Quieken, das Trippeln von kleinen Beinchen – auf der Sofalehne! Sie riss die Augen wieder auf. Ein regelmäßiges Blinken hob sich aus der Dunkelheit, als die Fernbedienung mühevoll neben sie kletterte. Das leise Piepsen, wunderbar real, erklang ganz nah und mit einem überglücklichen Lächeln strich Athena ihrem treuen Schützling über den unregelmäßigen Rücken.
„Gleich morgen“, flüsterte sie liebevoll, „gehen wir zusammen nachsehen, wo die anderen geblieben sind.“ Das Leben quietschte erfreut und sprang ihr auf den Schoß. Athenas Laune hob sich – vielleicht machten die Leben den Alltag der Menschen so sehr zur Hölle, dass sie sie auch schon bald zurückholen durfte. Und bis dahin würde Athena den fehlenden Widerspruch der DVDs zu genießen versuchen.

Ende

Für Kommentare bedanke ich mich Voraus Icon_smile

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

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Beitrag #2 |

RE: Plagegeister (3/3)
Hi Trin,

auf zum letzten Gefecht. Mrgreen

Zitat:Kurzes Schweigen bedrückte die Göttin.

Warum kurzes Schweigen? Die haben doch die ganze Zeit noch nix gesagt. Oder bezieht sich das Schweigen auf die Schriftrolle in ihrer Tasche?

Zitat:Das leise Piepsen, wunderbar real, erklang ganz nah und mit einem überglücklichen Lächeln strich Athena ihrem treuen Schützling über den unregelmäßigen Rücken.

Ein Rebell – wie süß Icon_aufsmaul

Gar nicht viel gefunden im letzten Teil. Schön. Mrgreen

Was ich nicht so ganz verstehe, ist, warum die Menschen wieder an die Götter glauben sollen (darum geht es doch in der Geschichte, oder?), nur weil die „Leben“ sie nun in den Wahnsinn treiben. Hab ich da was verpasst?

Vom Schreibstil her finde ich deine Geschichte gut gelungen. Liest sich flüssig, ist lustig und interessant. Du lässt durch deine (gut platzierten) Beschreibungen und Vergleiche schöne Bilder entstehen.
Vom Inhalt her komme ich aber nicht ganz mit. So richtig ergibt das für mich letztendlich keinen Sinn. Vielleicht bin ich aber auch nur etwas beschränkt im Verstehen von solchen Fantasy-Sachen. Möglich. Smiley_emoticons_blush

LG
Lilith

Schluss mit lustig

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Beitrag #3 |

RE: Plagegeister (3/3)
(21-03-2010, 17:33)Lilith 13 schrieb: Hi Trin,

auf zum letzten Gefecht. Mrgreen
Geladen und entsichert *einrastgeräusch*

Zitat:
Zitat:Kurzes Schweigen bedrückte die Göttin.

Warum kurzes Schweigen? Die haben doch die ganze Zeit noch nix gesagt. Oder bezieht sich das Schweigen auf die Schriftrolle in ihrer Tasche?
Nein, es heißt eher, dass die eine kurze Weile immer noch nichts sagen.

Zitat:
Zitat:Das leise Piepsen, wunderbar real, erklang ganz nah und mit einem überglücklichen Lächeln strich Athena ihrem treuen Schützling über den unregelmäßigen Rücken.

Ein Rebell – wie süß Icon_aufsmaul
* Trinity of Chaos betrachtet irritiert den Smiley ...
Ich mag die Fernbedienung, sie durfte gar nicht weggehen Icon_ugly
Zitat:Gar nicht viel gefunden im letzten Teil. Schön. Mrgreen
Icon_smile

Zitat:Was ich nicht so ganz verstehe, ist, warum die Menschen wieder an die Götter glauben sollen (darum geht es doch in der Geschichte, oder?), nur weil die „Leben“ sie nun in den Wahnsinn treiben. Hab ich da was verpasst?
Darum geht es. Das Zeichen wäre, dass da plötzlich die Sachen belebt sind. Das kann man nicht einfach erklären, oder? Und das ist das Zeichen. Die Leben können Gegenstände beleben und treiben dadurch halt in den Wahnsinn. Und die einzige Erklärung, laut Plan jedenfalls Icon_rolleyes , ist, dass es die Götter waren.
Allerdings glaube ich nicht, dass es geklappt hat. Angeregt wurde die Geschichte nämlich von der Frage, wohin die Sachen, die ich gerade nicht finden kann, wenn ich sie am dringendsten brauche, verschwunden sind. Gedanken a la "Die können doch nicht weggelaufen sein ..."

Zitat:Vom Schreibstil her finde ich deine Geschichte gut gelungen. Liest sich flüssig, ist lustig und interessant. Du lässt durch deine (gut platzierten) Beschreibungen und Vergleiche schöne Bilder entstehen.
Danke sehr Icon_smile

Zitat:Vom Inhalt her komme ich aber nicht ganz mit. So richtig ergibt das für mich letztendlich keinen Sinn. Vielleicht bin ich aber auch nur etwas beschränkt im Verstehen von solchen Fantasy-Sachen. Möglich. Smiley_emoticons_blush
Möglich, dass ich einfach zu verquert denke Icon_ugly Wie gesagt, angeregt durch den Gedanken "Die können doch nicht ..." ... Vielleicht doch Mrgreen
Es freut mich aber, dass die Geschichte nicht gleich in Grund und Boden verdammt wurde!

Danke für deinen Kommentar!

Liebe Grüße,
Trinity

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
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Beitrag #4 |

RE: Plagegeister (3/3)
Hola Triny...
wann gehts weiter? mir gefällt die Geschichte, oder besser die drei Teile echt gut :-) vom Stil und vom Inhalt her...
aber sag mal... hast du "dämliche Dämonen" gelesen? da gibts irgendwie einige Parallelen.. Ich fand das Buch aber nach einigen stilbedingten Anfangsschwierigkeiten doch ganz nett..

Grüße Sam

- Das leichte Spiel, ein teurer Preis. Wisse stets um deine Kräfte, sonst wird die Magie dich zerstören! -

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Beitrag #5 |

RE: Plagegeister (3/3)
Hi Trin,

noch mal ein kurzes Feedback von mir:

Zitat:
Zitat:Warum kurzes Schweigen? Die haben doch die ganze Zeit noch nix gesagt. Oder bezieht sich das Schweigen auf die Schriftrolle in ihrer Tasche?
Nein, es heißt eher, dass die eine kurze Weile immer noch nichts sagen.

Kurzem Schweigen würde ich ein Gespräch voraussetzen. Da aber die ganze Zeit niemand was sagt, und diese Tatsache für Athena sehr unangenehm ist, würde ich den Satz in: Das Schweigen (des Rates oder der Oberen) bedrückte die Göttin. ändern. (Oder so ähnlich.) Kannst ja mal drüber nachdenken. Icon_wink

Zitat:Darum geht es. Das Zeichen wäre, dass da plötzlich die Sachen belebt sind. Das kann man nicht einfach erklären, oder? Und das ist das Zeichen. Die Leben können Gegenstände beleben und treiben dadurch halt in den Wahnsinn. Und die einzige Erklärung, laut Plan jedenfalls , ist, dass es die Götter waren.

Naja, ich weiß nicht. Die Idee, dass die Gegenstände plötzlich belebt sind und die Menschen in den Wahnsinn treiben ist lustig (aber nur wenn man nicht selbst davon betroffen ist Mrgreen ). Aber deshalb an die Götter glauben ... Icon_confused
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ohnehin kein gläubiger Mensch bin, und mich da auch schwer reinversetzen kann. Keine Ahnung.

Zitat:Allerdings glaube ich nicht, dass es geklappt hat. Angeregt wurde die Geschichte nämlich von der Frage, wohin die Sachen, die ich gerade nicht finden kann, wenn ich sie am dringendsten brauche, verschwunden sind. Gedanken a la "Die können doch nicht weggelaufen sein ..."

Ja, das kenne ich auch. Vor allem wenn man es eilig hat ... Icon_fies
Aber schöne Idee, daraus eine solche Geschichte zu machen. Manchmal sind eben auch die negativen Dinge nützlich. Mrgreen

LG
Lilith

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Beitrag #6 |

RE: Plagegeister (3/3)
(22-03-2010, 10:38)Lilith 13 schrieb: Kurzem Schweigen würde ich ein Gespräch voraussetzen. Da aber die ganze Zeit niemand was sagt, und diese Tatsache für Athena sehr unangenehm ist, würde ich den Satz in: Das Schweigen (des Rates oder der Oberen) bedrückte die Göttin. ändern. (Oder so ähnlich.) Kannst ja mal drüber nachdenken. Icon_wink
Stimmt - so klingt der Satz auch viel sinniger. Um ein Vielfaches besser - danke.

Zitat:Naja, ich weiß nicht. Die Idee, dass die Gegenstände plötzlich belebt sind und die Menschen in den Wahnsinn treiben ist lustig (aber nur wenn man nicht selbst davon betroffen ist Mrgreen ). Aber deshalb an die Götter glauben ... Icon_confused
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ohnehin kein gläubiger Mensch bin, und mich da auch schwer reinversetzen kann. Keine Ahnung.
Das vermag ich nicht zu beurteilen *achselzuck*
Zitat:Ja, das kenne ich auch. Vor allem wenn man es eilig hat ... Icon_fies
Aber schöne Idee, daraus eine solche Geschichte zu machen. Manchmal sind eben auch die negativen Dinge nützlich. Mrgreen
Danke sehr Smiley_emoticons_blush Das freut mich!

Alles Liebe,
Trin

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
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Beitrag #7 |

RE: Plagegeister (3/3)
... und alle guten Dinge sind drei. Icon_wink

Zitat:Der kleine Engel führte Athena zu dem reich verzierten Lichttor.
Ah, ein kleiner Zeitsprung. Icon_smile (Und vermutlich auch Raum-) Mein erster Gedanke: wie sieht denn ein rech verziertes
Lichttor aus? Ist es jetzt wirklich aus Licht? Und wenn ja, welche Konsistenz hat dieses Licht dann?
Oder doch Gold? Vielleicht ein zweites Adjektiv zusätzlich zu verziert? Wobei verziert auch schon recht nichtssagend ist:
du hast halt ein ganz genaues Bild vor Augen, aber der Leser hat das nicht. Icon_wink

Zitat:das komplizierte Mosaik[quote] Selbes Problem ... wie sieht ein kompliziertes Mosaik aus? Vielleicht zumindest ein paar Farben angeben?

[quote]und ihre alte Aura glühte stolz auf.
Statt "alte" (was ja auch ein wenig negativ besetzt ist) vielleicht "erwürdige"?^^

Zitat:Avendas Stimme war sanft.
Es antwortet jetzt ein anderer Gott und nicht Isis? Das ist deshalb etwas seltsam, weil du die einzelnen Gottheiten nicht weiter eingeführt hast und ich deshalb kein Bild von den Anwesenden entwickelt habe. Wenn ich so darüber nachdenke, hatte ich nach deinen Beschreibungen einen säulenumstandenen Rundplatz vor Augen, mit Emporen zum sitzen ... aber leer. Icon_wink

Und dann ein einwenig offenes Ende ... Irgendwie ist es ja so abgelaufen, wie ich schon nach dem ersten Teil gedacht habe ... Athena, vermisst ihre Leben jetzt doch,
will also zu ihrem alten Leben zurückkehren.
Der Plan wurde durchgefuehrt, die Leben machen die Welt unsicher. Ob das wirklich als göttliches Werk, oder vielleicht doch wieder mit einer "logischen" Erklärung verstanden wird, bleibt unklar.

Interessante Ansatzpunkte in deiner Gesichte sind die Existenz von niederen Göttern (mit Spezialgebieten wie seltene Leben), die Existenz des Rats der Götter
als "Regierungsgremium" der Gottheiten ... und die Verknüpfung von dem momentan so aktuellen Thema der Naturkatastrophen mit der Gottlosigkeit der Menschen. Stell dir mal vor
wir wären jetzt im Deutschunterricht ... wie müsste ich das dann interpretieren? "Der Autor scheint die immer größere Säkularisierung der Welt abzulehnen und eine Art Gegenfabel
zu entwerfen."
Wenn ich Streber wäre, hätte ich Quellen aus deiner Zeit rausgesucht und festgestellt, dass sich so viele Missbrauchsfälle in den beiden großen Kirchen des Landes
ereignet haben: Er versuchst also ein Gegengewicht zu bilden ... gut das wir nicht im Deutschunterricht sind. Mrgreen
Ich glaube du versuchst vor allem eines: unterhalten. Aber insgesamt schenkst du den (natürlich nur meiner Meinung nach) interessanten Ansatzpunkten recht wenig Beachtung,
während vor allem die Szene in Athenas Haus breitgetreten wird, jedes seltene Leben noch eingeführt werden muss. Auch der Sinneswandel Athenas gegen Ende war recht vorhersehbar
und irgendwie für meinen Geschmack nicht pointiert genung ausgestaltet. Sie kommt zurück und ist sofort traurig. Kein richtiger Auslöser.
Wie schon gesagt, fand ich die Idee mit den seltenen Leben nicht sehr spannend, aber gerade diese Idee ist es, die du sehr ausschmückend behandelt hast.

Deshalb hat mir die Geschichte nicht so sehr gefallen.

Liebe Grüße vom Wanderer Icon_smile

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten

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Beitrag #8 |

RE: Plagegeister (3/3)
(06-04-2010, 12:52)Der Weltenwanderer schrieb:
Zitat:Der kleine Engel führte Athena zu dem reich verzierten Lichttor.
Ah, ein kleiner Zeitsprung. Icon_smile (Und vermutlich auch Raum-) Mein erster Gedanke: wie sieht denn ein rech verziertes
Lichttor aus? Ist es jetzt wirklich aus Licht? Und wenn ja, welche Konsistenz hat dieses Licht dann?
Oder doch Gold? Vielleicht ein zweites Adjektiv zusätzlich zu verziert? Wobei verziert auch schon recht nichtssagend ist:
du hast halt ein ganz genaues Bild vor Augen, aber der Leser hat das nicht. Icon_wink
Ach menno, schon wieder so ein Geschreibsel, das schnell getippt ist, und unter dem sich die Leser gefälligst etwas vorzustellen haben, und dann kommst du *maul* Icon_wink
Ja, die Kritik ist bei mir angekommen und ich muss sagen: Du hast recht. Leider.

Zitat:
Zitat:das komplizierte Mosaik
Selbes Problem ... wie sieht ein kompliziertes Mosaik aus? Vielleicht zumindest ein paar Farben angeben?
Oder ein Motiv Icon_confused
Zitat:
Zitat:und ihre alte Aura glühte stolz auf.
Statt "alte" (was ja auch ein wenig negativ besetzt ist) vielleicht "erwürdige"?^^
"altehrwürdige"? Besser!

Zitat:
Zitat:Avendas Stimme war sanft.
Es antwortet jetzt ein anderer Gott und nicht Isis? Das ist deshalb etwas seltsam, weil du die einzelnen Gottheiten nicht weiter eingeführt hast und ich deshalb kein Bild von den Anwesenden entwickelt habe. Wenn ich so darüber nachdenke, hatte ich nach deinen Beschreibungen einen säulenumstandenen Rundplatz vor Augen, mit Emporen zum sitzen ... aber leer. Icon_wink
Perfekt für ein Rollenspiel Mrgreen (Ja, Kritik ist angekommen und berechtigt.)

Zitat:Und dann ein einwenig offenes Ende ... Irgendwie ist es ja so abgelaufen, wie ich schon nach dem ersten Teil gedacht habe ... Athena, vermisst ihre Leben jetzt doch,
will also zu ihrem alten Leben zurückkehren.
Der Plan wurde durchgefuehrt, die Leben machen die Welt unsicher. Ob das wirklich als göttliches Werk, oder vielleicht doch wieder mit einer "logischen" Erklärung verstanden wird, bleibt unklar.
So soll es sein - hier sind wieder deine Schlüssel zu finden. Genau aus dem Gedanken (oder besser gesagt aus "Wo zur grünen Güte ist jetzt schon wieder die DVD-Hülle?!") ist die Idee entstanden.

Zitat:Interessante Ansatzpunkte in deiner Gesichte sind die Existenz von niederen Göttern (mit Spezialgebieten wie seltene Leben), die Existenz des Rats der Götter
als "Regierungsgremium" der Gottheiten ... und die Verknüpfung von dem momentan so aktuellen Thema der Naturkatastrophen mit der Gottlosigkeit der Menschen. Stell dir mal vor
wir wären jetzt im Deutschunterricht ... wie müsste ich das dann interpretieren? "Der Autor scheint die immer größere Säkularisierung der Welt abzulehnen und eine Art Gegenfabel
zu entwerfen."
Möchtest du für mich meine Deutschanalysen schreiben? Mrgreen

Zitat:Wenn ich Streber wäre, hätte ich Quellen aus deiner Zeit rausgesucht und festgestellt, dass sich so viele Missbrauchsfälle in den beiden großen Kirchen des Landes
ereignet haben: Er versuchst also ein Gegengewicht zu bilden ... gut das wir nicht im Deutschunterricht sind. Mrgreen
*umguck* Du weißt nie, wo deine Lehrer überall sind ...

Zitat:Ich glaube du versuchst vor allem eines: unterhalten. Aber insgesamt schenkst du den (natürlich nur meiner Meinung nach) interessanten Ansatzpunkten recht wenig Beachtung,
während vor allem die Szene in Athenas Haus breitgetreten wird, jedes seltene Leben noch eingeführt werden muss. Auch der Sinneswandel Athenas gegen Ende war recht vorhersehbar
und irgendwie für meinen Geschmack nicht pointiert genung ausgestaltet. Sie kommt zurück und ist sofort traurig. Kein richtiger Auslöser.
Wie schon gesagt, fand ich die Idee mit den seltenen Leben nicht sehr spannend, aber gerade diese Idee ist es, die du sehr ausschmückend behandelt hast.
Wir nehmen gerade den "Taugenichts" durch - nur so zum Thema Deutschunterricht. Da gibt es auch etwas, besser gesagt jemanden, der zunächst als untauglich und nutzlos erscheint, belastend sogar - und dann doch die Quest erfüllt und die Prinzessin bekommt ... interessante Parallele.

Zitat:Deshalb hat mir die Geschichte nicht so sehr gefallen.
Angekommen, konstruktiv, Begründungen dabei. Danke sehr!

Alles Liebe,
Trinity

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
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Beitrag #9 |

RE: Plagegeister (3/3)
Moin Chaotische Dreifaltigkeit.
(Mal was Neues, ne? Icon_wink )

Keine Panik, ich werde jetzt nicht Dein ganzes Werkeverzeichnis durchackern. Icon_wink Aber ich hatte endlich mal Lust, etwas abseits der Randgebiete des Schreibens von Dir zu lesen. Und vorweg: Ich hab mir diese Geschichte komplett ausgedruckt und an einem Stück gelesen. Von daher kriegst Du nur einen Kommentar.

Anmerkungen:

Zitat:Die grellrote Rückseite eines Komödiencovers rutschte ein Stück vor und lächelte gewinnbringend in der Gestalt einer darauf abgebildeten Schauspielerin.
Hier würde ich eventuell die Schauspielerin mit einem zusätzlichen Attribut versehen, damit es nicht einfach als Anhängsel gesehen wird/werden könnte.

Vorschlag:
Die grellrote Rückseite eines Komödiencovers rutschte ein Stück vor und lächelte gewinnbringend in der Gestalt einer darauf abgebildeten vollbusigen Schauspielerin.
(Beim zweiten Lesen finde ich 'darauf abgebildeten' als zusätzliche Information zuviel. Eigentlich müsste es ja klar sein, dass die Schauspielerin auf der Hülle ist.)

Vorschlag 2:
Die grellrote Rückseite eines Komödiencovers rutschte ein Stück vor und lächelte gewinnbringend in der Gestalt einer vollbusigen Schauspielerin.

Zitat:... ihren blättrigen Gefährten auseinandersetzen müsste. Ich sollte eine Friedensgöttin sein, dachte Athena entnervt. Das würde mir mehr bringen, als das Fachgebiet 'Seltene Leben'. Wie aber hätte ...
Ich hatte es schon unter vielen Deiner Werke angemerkt und (auch wenn es Dir wahrscheinlich zum Hals rauskommt) hier ist die gleiche Problematik. Gib den Dialogen/Monologen/Gedanken in einer eigenen Zeile Raum, sich zu entfalten.

Vorschlag:
... ihren blättrigen Gefährten auseinandersetzen müsste.
Ich sollte eine Friedensgöttin sein, dachte Athena entnervt. Das würde mir mehr bringen, als das Fachgebiet 'Seltene Leben'.
Wie aber hätte ...


Oder wie gesagt kursiv:
... ihren blättrigen Gefährten auseinandersetzen müsste.
Ich sollte eine Friedensgöttin sein, dachte Athena entnervt. Das würde mir mehr bringen, als das Fachgebiet 'Seltene Leben'.
Wie aber hätte ...


(Ich weiß - es ist ein Glaubensstreit. -.- Hey, ich sach imma: Ich kann nichts und nehm jede Hilfe in Anspruch. Und für die verdeckten Lästeratopiareporter: das ist unzitierbar!)

Zitat:Wie aber hätte Athena ahnen können, dass diese Leben sie so sehr suchte, dass es sich ...
Also, entweder 'dass dieses Leben sie so sehr suchte', oder 'dass diese Leben sie so sehr suchten'.

Zitat:... Heimlichkeit. Athena schloss die Augen. Einmal nicht Herrin eines völlig verrückten Hauses sein, einmal nicht zuständig für ausgefallenes Leben, einmal nur einen Moment der Stille haben ...
Augenblicke des Innehaltens hatte sie selten. Vielleicht waren die Menschen im Vorteil, durch das Gebet, das ihnen angeblich Frieden schenkte.
Auch hier würde ich Dir wieder empfehlen, mit Kursiv zu arbeiten.

Vorschlag, wenn gewollt:
... Heimlichkeit. Athena schloss die Augen.
Einmal nicht Herrin eines völlig verrückten Hauses sein, einmal nicht zuständig für ausgefallenes Leben, einmal nur einen Moment der Stille haben ...
Augenblicke des Innehaltens hatte sie selten. Vielleicht waren die Menschen im Vorteil, durch das Gebet, das ihnen angeblich Frieden schenkte.


Zitat:Athena blinzelte, achtete kaum auf den Fernseher, der angestrengt im extra aufgestellten Spiegel das Programm verfolgte, und sah verstohlen zu den anderen, beleidigten DVD-Hüllen. Es wunderte Athena kein bisschen, dass sich die Zahl ihrer eigenen Anbeter wahrscheinlich auf Null belief.
Hier habe schmunzeln müssen. Wenigstens ist Sie selbstkritisch. Icon_wink
(Abgesehen davon finde ich, brauchst Du nicht ständig ihren Namen erwähnen, vielleicht an manchen Stellen ein 'Sie' oder 'die Göttin ohne Fans' einbauen.)

Zitat:"Oh, entschuldige!", rief sie aus, als sie aus Versehen das Marmeladenglas via Fußtritt durch den halben Flur schubste. "Was macht ihr alle ausgerechnet jetzt hier?" Endlich erreichte sie die Tür ...
In Anbetracht der unschönen Doppelung von 'aus' könnte doch auch ein 'rief sie' ohne 'aus' reichen - oder? Zudem empfehle ich, den Folgesatz ('Endlich erreichte sie ...') in einer neuen Zeile beginnen zu lassen, denn im Grunde ist hier ja nicht nur ein 'Geschehen' abgeschlossen, sondern es ist auch eine gewisse Zeit verfangen.

Vorschlag, wenn gewünscht:
"Oh, entschuldige!", rief sie, als sie aus Versehen das Marmeladenglas via Fußtritt durch den halben Flur schubste. "Was macht ihr alle ausgerechnet jetzt hier?"
Endlich erreichte sie die Tür ...


Oder anders:
"Oh, entschuldige!", rief sie aus, als sie versehentlich das Marmeladenglas via Fußtritt durch den halben Flur schubste. "Was macht ihr alle ausgerechnet jetzt hier?"
Endlich erreichte sie die Tür ...

(Ich weiß, ich merke solche kleinen Baustellen meistens an. Das hängt aber wirklich nicht mit mir als schreibender Mensch zusammen, sondern eher als lesender Mensch: Am liebsten mag ich frischen Kaffee, sonstige Utensilien, einen Ikea-Liegesessel, wenig Blocksätze, leicht zu erkennende Dialoge, flüssige Texte ... Icon_wink )

Zitat:"Hi!", grüßte die Besucherin strahlend und setzte zu Küsschen links, Küsschen rechts an.
Hm, da würde ich die Küsschen anders kenntlich machen.

Empfehlung:
"Hi!", grüßte die Besucherin strahlend und setzte zu Küsschen links, Küsschen rechts an.

Oder:
"Hi!", grüßte die Besucherin strahlend und setzte zu 'Küsschen links', 'Küsschen rechts' an.
(Erbsenzählerei, ich weiß. Aber das Auge isst ja mit, ne?)

Zitat:Mit einem Achselzucken folgte die andere Göttin hinein.
Klingt unvollständig, vielleicht würde da ein 'ihr' gut wirken.
Mit einem Achselzucken folgte ihr die andere Göttin hinein.

An der Stelle die Stellen, an denen sich meine Mundwinkel massiv verbogen haben:

1)
Zitat:"Huch", lachte sie. "Ich erinnere mich nicht daran, dass deine Leben so nett sind."
"Sind sie auch nicht."

2)
Zitat:"Du bist nicht nur hier, um nach meinem Kaffee- und Kuchenvorrat zu sehen, stimmts?"
(Eine Kaffeegöttin? *g*)

3)
Zitat:Athena wurde leicht mulmig. Von einem Götterkrieg bis zu einem ausgedehnten Shoppingbummel konnte dieser Blick jedes Unheil verkünden.
(Anstelle von 'verkünden' vielleicht eher 'bedeuten'? Ich mein ja nur ...)

Zitat:"... und die feinen Oberen interessieren sich doch eh nicht für die Vorschläge, die wir Untergottheiten machen dürfen."
LOL. Mir scheint, auch im Olymp gibt es sehr scharfe Trennlinien ... Mrgreen

Zitat:"Du und deine Organisation", brummte Athena und überlegte, ob sie das Betteln, die Drohungen und stundenlanges Reden durch frühzeitige Kapitulation abkürzen sollte.
Hier würde ich noch das 'stundenlange Reden' mit einem bestimmten Artikel versehen, da Du vorher dies auch so verwendet hast. Bei der Kapitulation ist es dagegen okay.
"Du und deine Organisation", brummte Athena und überlegte, ob sie das Betteln, die Drohungen und das stundenlange Reden durch frühzeitige Kapitulation abkürzen sollte.

Zitat:"So, wie das Projekt Sintflut auch nur eine zufällige Anhäufung von Wasser war? ..."
*rofl*

Zitat:"... Die Oberen sind Anbetung gewöhnt und ich muss Dir ja wohl nicht erzählen, womit unsere Nektarblumenfelder gedüngt werden. Jahwe und Allah sind beinahe die einzigen, die noch dort arbeiten können."
Abgesehen davon, dass ich das 'noch' eher hinter das 'dort' setzen würde, kann ich die Pointe hier nicht nachvollziehen. Also, ... anscheinend habe ich gerade Tomaten auf den Augen. o.O ?

Zitat:..., als sie mit zitternden Fingern vor den berühmt-berüchtigten Rat der Götter trat. Die runde Ratshalle war von ...
Dopplung von Rat/Rat-. Vielleicht reicht auch einfach eine normale Halle? Icon_wink
..., als sie mit zitternden Fingern vor den berühmt-berüchtigten Rat der Götter trat. Die runde Halle war von ...

Zitat:... Athena hielt es fest. Kurzes Schweigen bedrückte die Göttin. Verdammt, das hatte sie davon, wenn sie Rustaya nachgab! Eine Vorladung!
Auch hier empfehle ich die Kursivsetzung und/oder die Extrasetzung in eine neue Zeile.

Zitat:Die Obere stand langsam auf und ihre alte Aura glühte stolz auf.
Dopplung von 'auf' - anstelle des 'aufstehens' könnte man doch auch ein 'erheben' nehmen, oder?

Die Obere erhob sich langsam und ihre alte Aura glühte stolz auf.

Es war nicht mein Vorschlag! Rustaya sollte hier stehen! Aber die selbstbewusste Oppositionsführerin wäre sicher nicht einmal nervös gewesen. (...)
Komischerweise sind die Gedanken hier kursiv. o.O?

Zitat:"Ja, ich halte es für möglich." Vielleicht.
"Du willst also all deine Schützlinge aufgeben und zu den Menschen senden?"
Nein!
"Ja, Isis", ...
Ich finde die Kombination zwischen dem Dialog und den Gedanken gelungen, aber Du solltest Dich entscheiden, ob Du es entweder so haben willst,
wie im ersten Satz ...

"Ja, ich halte es für möglich." Vielleicht.
"Du willst also all deine Schützlinge aufgeben und zu den Menschen senden?"
"Ja, Isis", ... Nein!


... oder wie im letzten.
Vielleicht.
"Ja, ich halte es für möglich."
"Du willst also all deine Schützlinge aufgeben und zu den Menschen senden?"
Nein!
"Ja, Isis", ...


Oder allerletzte Variante:
"Ja, ich halte es für möglich."
Vielleicht.
"Du willst also all deine Schützlinge aufgeben und zu den Menschen senden?"
"Ja, Isis", ...
Nein!


Zitat:"So soll es sein." Avendas Stimme war sanft.
Avenda??? Ich dachte, der Fokus liegt auf Isis und Athena? Warum sagt das nicht Isis?
(Vielleicht ein kleiner Hinweis, dass 'sich Avenda ins Gespräch einbringt'?)

Zitat:Kato hob die Arme und dämpfte das Licht. Abend kam über die Menschenwelt und in der Halle herrschte nun ein feierliches Dämmerlicht.
Hm, mir fällt hier die 'Lichtdämpfung' und das 'Dämmerlicht' auf.

Vielleicht so?
Kato hob die Arme, der Abend kam über die Menschenwelt und in der Halle herrschte nun ein feierliches Dämmerlicht.

Oder:
Kato hob die Arme und der Nachmittag schwand. Abend kam über die Menschenwelt und in der Halle herrschte nun ein feierliches Dämmerlicht.
(Nicht 1-a, ich weiß.)

Zitat:... Attie musste gehorchen. Geht!, befahl sie seufzend. Zerstreut euch ...
Warum hier an dieser Stelle 'Attie' und nicht Athena? Hat das einen bestimmten Grund?
(Bis dahin war es nur Rustaya vorbehalten.) Zudem würde ich die Gedanken wieder in einer neuen Zeile beginnen lassen.)
... Athena musste gehorchen.
Geht!, befahl sie seufzend. Zerstreut euch ...


Abschließend:
Insgesamt gesehen liest es sich flüssig, auch wenn der Einstieg über die (eigentlich leblosen) Artefakte (DvD-Cover, Sofa) im ersten Moment bei mir für Stirnrunzeln gesorgt hatte.
Dennoch, Athena als Göttin, die von ihren kleinen Nervensägen erst genervt ist und am Ende schmerzlich vermisst, kommt lebendig herüber. Ebenfalls gut herausgearbeitet ist meiner Meinung nach der eigentliche Unwille sich ihrer Freundin zu fügen, garniert mit dem Wissen, dass es zwecklos ist.

Obschon der Hauptaugenmerk auf Athena liegt, könnte Rustaya noch ein wenig mehr Raum vertragen. Sei es aktiv (als handelnde Person) oder passiv (beispielsweise in Gedanken, Rückblicken, irgendwo am Rand der Versammlung). Auch wenn ich den Gedanken einer Opposition im Olymp schon sehr bemerkenswert finde, sollte diese auch ein bisschen was von sich zeigen - in welcher Form (unterschwellig, geheim, Demonstration) auch immer.
(Auch wenn beide Darsteller nicht explizit von außen dargestellt/gezeichnet wurden, sind sie dennoch mit einem Gesicht versehen worden. Also, hier bei mir, im Kinosaal meines Kopfes.)

Zu Deinen Fragen:
Zitat:"War es blöd oder annehmbar? Witzig oder flach? Tausendmal wiedergekäut oder ein bisschen frisch wenigstens?"
Die Tatbestandsmerkmale für 'blöd' und 'annehmbar' sind - so denke ich - fließend, je nach 'Geschmackslage'. Allerdings empfinde ich eine 'blöde Geschichte' eher als etwas, was den Leser nicht für voll nimmt. Und gespickt mit etlichen Rechtschreibfehlern.
'Annehmbar' - nehme ich die Geschichte an? Ist sie glaubwürdig? Kann ich sie nachvollziehen? Kann sie mich mitnehmen? Eintauchen lassen?
Nun, *g* glaubwürdig im engeren Sinne ist sie sicherlich nicht, dafür sind Götter einfach zu wenig präsent im Alltag, bei MacDonalds oder bei OBI. Aber sie ist in ihrem Kern nachvollziehbar, die Logik ist da, die Handlungen der beteiligten Personen sind nicht an den Haaren herbeigezogen.
Zudem lässt mich die Geschichte als Leser nicht außen vor.

Zu 'witzig' oder flach':
Du arbeitest hier unterschwelligem Humor, dem ich persönlich sehr zugeneigt bin - von daher würde ich es als 'witzig' bezeichen. 'Flach' wäre es, wenn Du es wie Jimmy Breuer machen würdest:
Witze brachial erzwingen und so lange darauf herumreiten, bis einer lacht. Das ist hier nicht der Fall.

Zu 'tausendmal wiedergekäut' oder 'wenigstens frisch':
Ich habe ehrlich keine Ahnung. Eine solche Geschichte lese ich zum ersten Mal.

LGD.

Anmerkung zu Weltenwanderer:
Zitat:So, zuallererst:
diese Geschichte passt einwandfrei auch in die Phantastikrubrik ... aber wenn du sie hier lassen
möchtest, ist das auch kein Problem.
Ja nee, is klar.
Smiley_frown


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Beitrag #10 |

RE: Plagegeister (3/3)
Moin Fürchtenichts,

gemütlicher Besuch in meinem Thread - Kaffee? anbiet*

(14-07-2010, 21:38)Dreadnoughts schrieb: Moin Chaotische Dreifaltigkeit.
(Mal was Neues, ne? Icon_wink )
Ich mag Kreativlinge *grins*

Zitat:Keine Panik, ich werde jetzt nicht Dein ganzes Werkeverzeichnis durchackern. Icon_wink Aber ich hatte endlich mal Lust, etwas abseits der Randgebiete des Schreibens von Dir zu lesen. Und vorweg: Ich hab mir diese Geschichte komplett ausgedruckt und an einem Stück gelesen. Von daher kriegst Du nur einen Kommentar.
Hätte ich aber auch kein Problem mit *schmunzel*
"Abseits der Randgebiete des Schreibens" - das klingt, als würde ich sonst nur fröhlich im Abgrund stochern Mrgreen

Zitat:Vorschlag:
Die grellrote Rückseite eines Komödiencovers rutschte ein Stück vor und lächelte gewinnbringend in der Gestalt einer darauf abgebildeten vollbusigen Schauspielerin.
(Beim zweiten Lesen finde ich 'darauf abgebildeten' als zusätzliche Information zuviel. Eigentlich müsste es ja klar sein, dass die Schauspielerin auf der Hülle ist.)

Vorschlag 2:
Die grellrote Rückseite eines Komödiencovers rutschte ein Stück vor und lächelte gewinnbringend in der Gestalt einer vollbusigen Schauspielerin.
Doch, das finde ich gut. Zu viele Attribute wären ja nicht gut, daher übernehme ich die zweite Version.

Zitat:
Zitat:... ihren blättrigen Gefährten auseinandersetzen müsste. Ich sollte eine Friedensgöttin sein, dachte Athena entnervt. Das würde mir mehr bringen, als das Fachgebiet 'Seltene Leben'. Wie aber hätte ...
Ich hatte es schon unter vielen Deiner Werke angemerkt und (auch wenn es Dir wahrscheinlich zum Hals rauskommt) hier ist die gleiche Problematik. Gib den Dialogen/Monologen/Gedanken in einer eigenen Zeile Raum, sich zu entfalten.
Ja, im Nachhinein ist die Darstellung nicht besonders positiv. Die Zeilenumbrüche sind rar gesät - und ich hatte das mit dem fehlenden Kursivtext gar nicht mehr im Kopf. Das würde ich so oder so nun ändern.

Zitat:(Ich weiß - es ist ein Glaubensstreit. -.- Hey, ich sach imma: Ich kann nichts und nehm jede Hilfe in Anspruch. Und für die verdeckten Lästeratopiareporter: das ist unzitierbar!)
Ich bin auf der kursiven Seite Icon_wink ... aber wenn du mir das Zitat schon vor die Füße legst ... *schmunzel*

Zitat:
Zitat:Wie aber hätte Athena ahnen können, dass diese Leben sie so sehr suchte, dass es sich ...
Also, entweder 'dass dieses Leben sie so sehr suchte', oder 'dass diese Leben sie so sehr suchten'.
Ein blöder Fehler!

Zitat:
Zitat:... Heimlichkeit. Athena schloss die Augen. Einmal nicht Herrin eines völlig verrückten Hauses sein, einmal nicht zuständig für ausgefallenes Leben, einmal nur einen Moment der Stille haben ...
Augenblicke des Innehaltens hatte sie selten. Vielleicht waren die Menschen im Vorteil, durch das Gebet, das ihnen angeblich Frieden schenkte.
Auch hier würde ich Dir wieder empfehlen, mit Kursiv zu arbeiten.
Auf jeden Fall! Ich setze das um.

Zitat:
Zitat:Athena blinzelte, achtete kaum auf den Fernseher, der angestrengt im extra aufgestellten Spiegel das Programm verfolgte, und sah verstohlen zu den anderen, beleidigten DVD-Hüllen. Es wunderte Athena kein bisschen, dass sich die Zahl ihrer eigenen Anbeter wahrscheinlich auf Null belief.
Hier habe schmunzeln müssen. Wenigstens ist Sie selbstkritisch. Icon_wink
(Abgesehen davon finde ich, brauchst Du nicht ständig ihren Namen erwähnen, vielleicht an manchen Stellen ein 'Sie' oder 'die Göttin ohne Fans' einbauen.)
Gut - vielleicht ist das wirklich eine Häufung, die sich nicht sonderlich gut fügt.

Zitat:Vorschlag, wenn gewünscht:
"Oh, entschuldige!", rief sie, als sie aus Versehen das Marmeladenglas via Fußtritt durch den halben Flur schubste. "Was macht ihr alle ausgerechnet jetzt hier?"
Endlich erreichte sie die Tür ...
Sehr erwünscht - ich denke, ich übernehme das. Natürlich sollte das "Endlich" als narrativ eine neue Zeile belegen *head-desk*

Zitat:(Ich weiß, ich merke solche kleinen Baustellen meistens an. Das hängt aber wirklich nicht mit mir als schreibender Mensch zusammen, sondern eher als lesender Mensch: Am liebsten mag ich frischen Kaffee, sonstige Utensilien, einen Ikea-Liegesessel, wenig Blocksätze, leicht zu erkennende Dialoge, flüssige Texte ... Icon_wink )
Als Kommentierte *sozusagen* mag ich die Anmerkungen zu den Baustellen. Deine Kommentare sind immer bemerkenswert angenehm zu lesen Icon_smile

Zitat:Oder:
"Hi!", grüßte die Besucherin strahlend und setzte zu 'Küsschen links', 'Küsschen rechts' an.
(Erbsenzählerei, ich weiß. Aber das Auge isst ja mit, ne?)
Diese Version gefällt mir besser - vielleicht würde ich auch einfach den ganzen Terminus in einfache Anführungsstriche setzen, also: "... setzte zu 'Küsschen liks, Küsschen rechts' an."

Zitat:
Zitat:Mit einem Achselzucken folgte die andere Göttin hinein.
Klingt unvollständig, vielleicht würde da ein 'ihr' gut wirken.
Mit einem Achselzucken folgte ihr die andere Göttin hinein.
Bestimmt sogar sehr! Danke.

Zitat:An der Stelle die Stellen, an denen sich meine Mundwinkel massiv verbogen haben:
Freut mich, dass man lachen konnte MrgreenMrgreen

Zitat:1)
Zitat:"Huch", lachte sie. "Ich erinnere mich nicht daran, dass deine Leben so nett sind."
"Sind sie auch nicht."
Auch ich sehe sie da vor mir, mit herrlich verbissenem Gesicht Mrgreen

Zitat:2)
Zitat:"Du bist nicht nur hier, um nach meinem Kaffee- und Kuchenvorrat zu sehen, stimmts?"
(Eine Kaffeegöttin? *g*)
Nein, die Dame liegt gefesselt bei mir und sorgt für die Kaffeemaschine *grins*

Zitat:3)
Zitat:Athena wurde leicht mulmig. Von einem Götterkrieg bis zu einem ausgedehnten Shoppingbummel konnte dieser Blick jedes Unheil verkünden.
(Anstelle von 'verkünden' vielleicht eher 'bedeuten'? Ich mein ja nur ...)
Und ich dachte, der Witz sei alt und ausgetreten ...

Zitat:
Zitat:"... und die feinen Oberen interessieren sich doch eh nicht für die Vorschläge, die wir Untergottheiten machen dürfen."
LOL. Mir scheint, auch im Olymp gibt es sehr scharfe Trennlinien ... Mrgreen
Wo denn nicht Icon_rolleyes

Zitat:
Zitat:"Du und deine Organisation", brummte Athena und überlegte, ob sie das Betteln, die Drohungen und stundenlanges Reden durch frühzeitige Kapitulation abkürzen sollte.
Hier würde ich noch das 'stundenlange Reden' mit einem bestimmten Artikel versehen, da Du vorher dies auch so verwendet hast. Bei der Kapitulation ist es dagegen okay.
"Du und deine Organisation", brummte Athena und überlegte, ob sie das Betteln, die Drohungen und das stundenlange Reden durch frühzeitige Kapitulation abkürzen sollte.
Stilistischer Flop meinerseits Icon_wink

Zitat:
Zitat:"So, wie das Projekt Sintflut auch nur eine zufällige Anhäufung von Wasser war? ..."
*rofl*
*grins*

Zitat:
Zitat:"... Die Oberen sind Anbetung gewöhnt und ich muss Dir ja wohl nicht erzählen, womit unsere Nektarblumenfelder gedüngt werden. Jahwe und Allah sind beinahe die einzigen, die noch dort arbeiten können."
Abgesehen davon, dass ich das 'noch' eher hinter das 'dort' setzen würde, kann ich die Pointe hier nicht nachvollziehen. Also, ... anscheinend habe ich gerade Tomaten auf den Augen. o.O ?
Es geht darum, dass Nektar (Speise der Götter, hält diese ewig jung) von Blumen erzeugt wird, die auf Feldern wachsen, die gedüngt werden - mit Gebeten. Jahwe und Allah als bekannte Götter können dank vieler Gebete noch da arbeiten, im Gegensatz zu anderen ...
Zitat:
Zitat:..., als sie mit zitternden Fingern vor den berühmt-berüchtigten Rat der Götter trat. Die runde Ratshalle war von ...
Dopplung von Rat/Rat-. Vielleicht reicht auch einfach eine normale Halle? Icon_wink
..., als sie mit zitternden Fingern vor den berühmt-berüchtigten Rat der Götter trat. Die runde Halle war von ...
Gut.

Zitat:
Zitat:... Athena hielt es fest. Kurzes Schweigen bedrückte die Göttin. Verdammt, das hatte sie davon, wenn sie Rustaya nachgab! Eine Vorladung!
Auch hier empfehle ich die Kursivsetzung und/oder die Extrasetzung in eine neue Zeile.
*nick*

Zitat:
Zitat:Die Obere stand langsam auf und ihre alte Aura glühte stolz auf.
Dopplung von 'auf' - anstelle des 'aufstehens' könnte man doch auch ein 'erheben' nehmen, oder?

Die Obere erhob sich langsam und ihre alte Aura glühte stolz auf.
Klingt viel schöner und vornehmer *strahl*

Zitat:Es war nicht mein Vorschlag! Rustaya sollte hier stehen! Aber die selbstbewusste Oppositionsführerin wäre sicher nicht einmal nervös gewesen. (...)
Komischerweise sind die Gedanken hier kursiv. o.O?
Da habe ich es einmal richtig gemacht.

Zitat:Oder allerletzte Variante:
"Ja, ich halte es für möglich."
Vielleicht.
"Du willst also all deine Schützlinge aufgeben und zu den Menschen senden?"
"Ja, Isis", ...
Nein!
Das gefällt mir eigentlich am besten.

Zitat:
Zitat:"So soll es sein." Avendas Stimme war sanft.
Avenda??? Ich dachte, der Fokus liegt auf Isis und Athena? Warum sagt das nicht Isis?
(Vielleicht ein kleiner Hinweis, dass 'sich Avenda ins Gespräch einbringt'?)
Weil ich sonst dmait gerechnit habe, dass alle sagen: Besteht der Rat nur aus Isis?!

Zitat:Vielleicht so?
Kato hob die Arme, der Abend kam über die Menschenwelt und in der Halle herrschte nun ein feierliches Dämmerlicht.
Gefällt? *strahl*

Zitat:
Zitat:... Attie musste gehorchen. Geht!, befahl sie seufzend. Zerstreut euch ...
Warum hier an dieser Stelle 'Attie' und nicht Athena? Hat das einen bestimmten Grund?
(Bis dahin war es nur Rustaya vorbehalten.) Zudem würde ich die Gedanken wieder in einer neuen Zeile beginnen lassen.)
... Athena musste gehorchen.
Geht!, befahl sie seufzend. Zerstreut euch ...
Stimmt. Ich wollte eigentlich nur eine Abwechslung schaffen, aber das ist wohl fehlplaziert ...

Zitat:Abschließend:
Insgesamt gesehen liest es sich flüssig, auch wenn der Einstieg über die (eigentlich leblosen) Artefakte (DvD-Cover, Sofa) im ersten Moment bei mir für Stirnrunzeln gesorgt hatte.
Dennoch, Athena als Göttin, die von ihren kleinen Nervensägen erst genervt ist und am Ende schmerzlich vermisst, kommt lebendig herüber. Ebenfalls gut herausgearbeitet ist meiner Meinung nach der eigentliche Unwille sich ihrer Freundin zu fügen, garniert mit dem Wissen, dass es zwecklos ist.
Freut! Freut sehr! *hüpf*

Zitat:Obschon der Hauptaugenmerk auf Athena liegt, könnte Rustaya noch ein wenig mehr Raum vertragen. Sei es aktiv (als handelnde Person) oder passiv (beispielsweise in Gedanken, Rückblicken, irgendwo am Rand der Versammlung). Auch wenn ich den Gedanken einer Opposition im Olymp schon sehr bemerkenswert finde, sollte diese auch ein bisschen was von sich zeigen - in welcher Form (unterschwellig, geheim, Demonstration) auch immer.
(Auch wenn beide Darsteller nicht explizit von außen dargestellt/gezeichnet wurden, sind sie dennoch mit einem Gesicht versehen worden. Also, hier bei mir, im Kinosaal meines Kopfes.)
Demonstrationen ... Oppositionisten, die Athena vor ihrem Eintritt Glück wünschen und sie ein bisschen feiern, weil sie was tut - klingt gut.

Zitat:Zu Deinen Fragen:
Zitat:"War es blöd oder annehmbar? Witzig oder flach? Tausendmal wiedergekäut oder ein bisschen frisch wenigstens?"
Die Tatbestandsmerkmale für 'blöd' und 'annehmbar' sind - so denke ich - fließend, je nach 'Geschmackslage'. Allerdings empfinde ich eine 'blöde Geschichte' eher als etwas, was den Leser nicht für voll nimmt. Und gespickt mit etlichen Rechtschreibfehlern.
'Annehmbar' - nehme ich die Geschichte an? Ist sie glaubwürdig? Kann ich sie nachvollziehen? Kann sie mich mitnehmen? Eintauchen lassen?
Nun, *g* glaubwürdig im engeren Sinne ist sie sicherlich nicht, dafür sind Götter einfach zu wenig präsent im Alltag, bei MacDonalds oder bei OBI. Aber sie ist in ihrem Kern nachvollziehbar, die Logik ist da, die Handlungen der beteiligten Personen sind nicht an den Haaren herbeigezogen.
Zudem lässt mich die Geschichte als Leser nicht außen vor.
Nicht an den Haaren herbeigezogen? Stimmt - irgendwohin müssen all die Sachen ja verschwinden - sie sind Plagegeister! Mrgreen
Aber es freut natürlich, dass die Geschichte ankommt.

Zitat:Zu 'witzig' oder flach':
Du arbeitest hier unterschwelligem Humor, dem ich persönlich sehr zugeneigt bin - von daher würde ich es als 'witzig' bezeichen. 'Flach' wäre es, wenn Du es wie Jimmy Breuer machen würdest:
Witze brachial erzwingen und so lange darauf herumreiten, bis einer lacht. Das ist hier nicht der Fall.
Das ist ein schönes Lob *strahl* Ich mgag solchen Humor bei anderen auch sehr und freue mich außerordentlich, dass ich ihn auch getroffen zu haben scheine. Dake!

Zitat:Zu 'tausendmal wiedergekäut' oder 'wenigstens frisch':
Ich habe ehrlich keine Ahnung. Eine solche Geschichte lese ich zum ersten Mal.
Ähnliche Ideen hätte ich vielleicht auch eher in Juend- oder Kindergeschichten erwartet - wer weiß?

Zitat:Anmerkung zu Weltenwanderer:
Zitat:So, zuallererst:
diese Geschichte passt einwandfrei auch in die Phantastikrubrik ... aber wenn du sie hier lassen
möchtest, ist das auch kein Problem.
Ja nee, is klar.
Smiley_frown
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Danke für deinen Kommentar!

Alles Liebe,
Trin

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

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