Es ist: 13-04-2021, 21:43
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Zweierlei Blut - Kapitel 8 (Part 2)
Beitrag #1 |

Zweierlei Blut - Kapitel 8 (Part 2)
Wie angekündigt, geht es Knall auf Fall weiter mit der Geschichte. Icon_smile




8. Kapitel
- Gratwanderungen -
(Part 2)


Es regnete Lichtsplitter, Millionen feinste Scherben zwischen denen silberweißblaue Entladungen tanzten. Das Prasseln des Glases erstickte im Staub, während Saraya schwer atmend die Überreste ihres Ausbruchs musterte. Wunden aus Stahl, wo bis vor wenigen Augenblicken noch Gitter aus UV-Lampen gehangen hatten. Wieder ein Hindernis entschärft, ging es ihr durch den Kopf. Auf das Einstellen eines Hochgefühls wartete sie erst gar nicht. Nicht mehr.
„Bist du dir sicher, dass das der richtige Weg ist?“, fragte sie in die Dunkelheit, die hinter ihr aufragte. Vereinzelte Funken stieben aus der Wand und zerrten im knisternden Fall an den Umrissen der Vampirin.
„So sicher, wie man hier unten sein kann. Der Blutgeruch wird in dieser Richtung auf jeden Fall schwächer.“
„Na dann.“ Sarayas Schritte waren schwer, als sie sich in Bewegung setzte. Zu sehr drückte die vor kurzem gewonnene Erkenntnis auf ihr Gemüt.
Im Kreis gegangen.
Noch immer konnte sie es nicht fassen, dass sie nach all den Strapazen erneut auf die Wolfstür mit den Bluthunden dahinter gestoßen waren. Ohne die hochsensiblen Sinne der Vampirin, die bei dem unterschwelligen Knurren und dem Gestank nach Verderbnis angeschlagen hatten, wären sie wahrscheinlich ahnungslos weitergegangen.
Nun achteten sie genauer auf ihre Umgebung. Jeder Gang wurde auf die Markierungen der Kainstochter hin untersucht, wobei sie nicht nur diese fanden. Mittlerweile war ihnen zweierlei Dinge klar geworden: Sie waren weder die ersten Gefangenen des Labyrinths noch spielten die einzelnen Kammern mit ihren spezifischen Gefahren irgendeine Bedeutung. Vielmehr schien es, als wären diese wie Farbtupfer in das Strickmuster aus Tunneln eingebettet. Somit führte möglicherweise nicht nur eine Route zum Ausgang – vielleicht gibt es sogar einen Weg der an allen Türen vorbei führt. Bei dem Gedanken befiel Saraya ein leichter Schwindel.
„Ich sehe was, dass du nicht siehst, und das ist Pechschwarz, hat eine wechselbare Oberfläche und schluckt nicht nur Licht.“
Die jähen Worte schnitten wie ein Schwert durch die Stille. Für einen Moment zerriss die drückende Schwere, die von den Wänden auf Saraya hernieder tropfte. Dann erfasste ihr Verstand den Sinn hinter dem Satz, und die Wirbel ihres Halses knackten scharf, als sie den Kopf herumriss. Ihre Augen fanden das Gesicht der Kainstochter, die Lichter, die in den dunklen Iriden tanzten – Irrsinn oder doch nur Zerrbilder der Fackeln? – und glitten ab, als sie auf das leichte Kräuseln stießen, das um einen der Mundwinkel lag. Irgendetwas zersplitterte.
„Pechschwarz.“ Ein abgehacktes Lachen fraß sich ihre Kehle hinauf, während sie mit ihren Fingerspitzen einen besonders blanken Stein berührte, der aus der Wand zu ihrer Rechten ragte. „Ist es dieser hier? - Oder doch eher der?“ Sie tippte gegen einen weiteren Brocken, blieb dann stehen und drehte sich mit ausgestreckten Armen im Kreis. „Nein, sag nichts, es ist dieser ganze verdammte Höllenschlund, nicht wahr?“
„Saraya …“
Mittlerweile zitterte ihr ganzer Körper wie unter einem epileptischen Anfall. Sie wusste, dass etwas nicht stimmte, aber sie konnte nicht aufhören, den Lachsalven, die aus ihrem Mund herausschossen, keinen Einhalt gebieten. Je angestrengter sie es versuchte, desto mehr schienen sich die Grenzen des Wirklichen aufzulösen. Stück für Stück verschlungen von einem Gift, dem sie nichts entgegen zusetzen hatte.
Erst eisige Wellen, die über ihrem Kopf zusammenschlugen, schafften, wozu sie nicht in der Lage gewesen war. Die Klarheit flutete zurück. Mit ihr kam die Kraft, die unbarmherzige Hand in ihrem Nacken von sich zu stoßen, und während sie japsend Luft in ihre brennenden Lungenflügel zwang, kamen die Tränen.
„Scheiße!“ Mit vor Entkräftung schmerzenden Gliedern rollte sich Saraya neben dem kleinen Teich zusammen. „Scheiße, Scheiße, Scheiße!“
Am Rande nahm sie wahr, wie sich tapsende Schritte entfernten, ein leises Geräusch, dem gurgelnden Klatschen eines Kopfsprungs ähnlich, ertönte, dann waren die Schritte wieder zurück und stoppten neben ihr.
„Ich kann nicht mehr … diese Tunnel … ich ertrage sie nicht mehr …“
„Komm, iss“, war alles, was die Vampirin erwiderte, und als sie daraufhin irritiert den Kopf hob, kringelte sich etwas Weißes vor ihrer Nase. Erschrocken zuckte sie zurück.
„Was zum …?“
„Oh nein, keine Widerrede. Du bist am Rand der Erschöpfung und … verdammt.“ Die Faust der Vampirin samt Etwas krachte zu Boden. „Ich habe dir ein besonders schönes Exemplar gefangen – auch wenn es jetzt, zugegeben, eher Matsch ist.“
Einen Moment lang blickte Saraya verdattert auf den Höhlenkrebs, der bis vor wenigen Augenblicken noch quietschfidel durch eines der umliegenden Wasserbecken gestakst war und nun platt gequetscht alle Beine von sich streckte. Ihr Brustkorb begann zu Beben, und dieses Mal war ihr Lachen echt.

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"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
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Beitrag #2 |

RE: Zweierlei Blut - Kapitel 8 (Part 2)
Hallo Addi,

na dann bin ich mal gespannt, ob sich Saraya verwandelt, oder nicht. Icon_wink

Oje, jetzt ist der Teil schon zu Ende und ich hab gar nichts zum Anmerken gefunden. Icon_panik Das könnte daran liegen, dass du sowieso sicher schreibst, oder auch daran, dass der Teil sehr kurz war. Icon_wink

Nagut, Saraya und die Vampirin sind weiter durch das Labyrinth maschiert und haben festgestellt, dass sie im Kreis gelaufen sind, was Saraya mit einem hysterischen Lachanfall quittiert.
Spannend hierdran find ich ja wie sich die Vampirin sich um Saraya kümmert, dadurch wirkt sie ja beinahe schon symphatisch, obwohl sie natürlich immernoch irgendwie gruselig ist. Icon_smile

Okay, dann werde ich mal auf das große Finale warten zudem ich dann bestimmt wieder mehr sagen kann.

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #3 |

RE: Zweierlei Blut - Kapitel 8 (Part 2)
Hallo Lady,
treue Seele!

Keine Verwandlung an dieser Stelle. Ich muss ja die Spannung erhalten. :P

Zitat:Oje, jetzt ist der Teil schon zu Ende und ich hab gar nichts zum Anmerken gefunden. Icon_panik Das könnte daran liegen, dass du sowieso sicher schreibst, oder auch daran, dass der Teil sehr kurz war. Icon_wink
-- Darf ich wählen? Mrgreen

Zitat:Nagut, Saraya und die Vampirin sind weiter durch das Labyrinth maschiert und haben festgestellt, dass sie im Kreis gelaufen sind, was Saraya mit einem hysterischen Lachanfall quittiert.
-- Ja, nach Tagen ohne Sonne, all dem Stress. Da kann man schonmal austicken. Icon_wink

Zitat:Spannend hierdran find ich ja wie sich die Vampirin sich um Saraya kümmert, dadurch wirkt sie ja beinahe schon symphatisch, obwohl sie natürlich immernoch irgendwie gruselig ist. Icon_smile
-- Ist sie? Gruselig? Woran machst du das fest?

Zitat:Okay, dann werde ich mal auf das große Finale warten zudem ich dann bestimmt wieder mehr sagen kann.
-- Ich baue ein paar Fehlerchen für dich ein, in Ordnung? Icon_wink

Liebe Grüße und vielen Dank für Interesse und Kommentar
Addi Icon_bussi

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Beitrag #4 |

RE: Zweierlei Blut - Kapitel 8 (Part 2)
Hi Addi,

kurze Rückmeldung:

Zitat:-- Darf ich wählen? Mrgreen

Nö. Mrgreen

Zitat:-- Ist sie? Gruselig? Woran machst du das fest?

Ich glaub ich hab schon ein bisschen Sarayas Misstrauen übernommen. Genauso wie sie kann ich die Vampirin nicht einschätzen. Von Sarya haben wir so nach und nach einiges erfahren, aber von der Kainstochter nicht. Deshalb find ich sie gruselig, weil sie so unberechenbar ist. Außerdem glaub ich, dass sie Saraya nur hilft, damit sie für zwischendurch eine Zwischenmahlzeit hat. Icon_wink

Zitat:-- Ich baue ein paar Fehlerchen für dich ein, in Ordnung? Icon_wink

Aber nur welche, die leicht zu finden sind. Mrgreen

Liebe Grüße,
Lady

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Beitrag #5 |

RE: Zweierlei Blut - Kapitel 8 (Part 2)
Zitat:Wie angekündigt, geht es Knall auf Fall weiter mit der Geschichte. Icon_smile
Wie angekündigt, geht es Knall auf Fall weiter mit meinen Kommis. Mrgreen

Zitat:Es regnete Lichtsplitter, Millionen feinste Scherben zwischen denen silberweißblaue Entladungen tanzten.
Schöne Beschreibung.

Zitat:Wunden aus Stahl, wo bis vor wenigen Augenblicken noch Gitter aus UV-Lampen gehangen hatten. Wieder ein Hindernis entschärft, ging es ihr durch den Kopf.
Wieder ein Hinderniss gegen die Vampirin? Hielt der Macher es nicht für nötig noch weitere Werwolfhindernisse einzubauen?
Und - dir ist bewusst, dass man UV-Licht an sich, nicht sieht? Icon_smile

Zitat:„So sicher, wie man hier unten sein kann. Der Blutgeruch wird in dieser Richtung auf jeden Fall schwächer.“
Eigentlich erwartet man ja, sie würde dem Blutgeruch folgen. Was macht sie so sicher, dass sie vom Blutgeruch weg muss? Oder ist der Blutgeruch der geschlachteten Hunde gemeint?

Zitat:Im Kreis gegangen.
Tja, das haben Labyrinthe so ansich. Icon_fies

Zitat:Somit führte möglicherweise nicht nur eine Route zum Ausgang – vielleicht gibt es sogar einen Weg der an allen Türen vorbei führt. Bei dem Gedanken befiel Saraya ein leichter Schwindel.
Hm ... das kratzt natürlich an meiner Theorie, der Irrgarten wäre dafür gedacht, die beiden zusammen zu schweißen.
Ich finde hier könntest du ein wenig mehr Emotion in Saraya legen, als nur leichter Schwindel.
Immerhin war sie wegen dem ganzen Zeuch bereits dem Tode nah.

Zitat:„Ich sehe was, dass du nicht siehst, und das ist Pechschwarz, hat eine wechselbare Oberfläche und schluckt nicht nur Licht.“
Interessantes Rätsel ... aber was ist eine eine wechselbare Oberfläche? Mein erster Gedanke war ein Quecksilberspiegel oder so was (wäre der schwarz?) ... eine Faltür? Ein geiferndes Maul? Hm ...

Zitat:Für einen Moment zerriss die drückende Schwere, die von den Wänden auf Saraya hernieder tropfte.
Schön geschrieben. Icon_smile

Zitat:Ihre Augen fanden das Gesicht der Kainstochter, die Lichter, die in den dunklen Iriden tanzten – Irrsinn oder doch nur Zerrbilder der Fackeln? – und glitten ab, als sie auf das leichte Kräuseln stießen, das um einen der Mundwinkel lag. Irgendetwas zersplitterte.
Auch diese Beschreibung will ich loben. *lacht*

Zitat:Am Rande nahm sie wahr, wie sich tapsende Schritte entfernten, ein leises Geräusch, dem gurgelnden Klatschen eines Kopfsprungs ähnlich, ertönte, dann waren die Schritte wieder zurück und stoppten neben ihr.
Ah ... es ist Wasser. Dann lag ich mir meinem flüssigen Spiegel gar nicht so weit entfernt, aber das naheliegendste hab ich natürlich nicht gesehen, ich alter Traumtänzer.

Zitat:Die Faust der Vampirin samt Etwas krachte zu Boden. „Ich habe dir ein besonders schönes Exemplar gefangen – auch wenn es jetzt, zugegeben, etwas Matsch ist."
Das kannst du besser (es würde schon reichen, wenn du das zweite "etwas" durch "eher" ersetzen würdest).

Die Geschichte liest sich wirklich sehr gut. Man eilt nur so über die Zeilen (der angenehm kurzen Abschnitte) und deine Beschreibungen und Vergleiche sind einwandfrei. Icon_wink
Diesmal begleiten wir Saraya ein wenig in den Wahnsinn, während die Vampirin ihren trockenen Humor eindeutig nicht verloren hat.
Das Abrutschen in den Lachkrampf hättest du vielleicht noch mit einer absoluten Leere im Kopf, Verzweiflung und knirschenden Nerven würzen könnten. Nicht zu viel, den das meiste transportierst du ja über eben jenen Lachkrampf, aber die Stelle eignet sich super, um ein bisschen mehr in Sarayas aufgewühlte Gefühlswelt einzutauchen.

Ansonsten sind keine Fragen beantwortet worden - eher neue geschaffen (und ich hab mein Faible für Labyrinthe entdeckt - wenn ich Erzschurke wäre, das wäre mein Mittel der Wahl Icon_fies ) ... steckt hinter dem Irrgarten jetzt ein Konzept? Und wie weit ist es denn mit dem von mir angedachten kompatibel? Ich denke auf die Auflösung wird es am Ende ankommen, wie mir die Geschichte gefällt.

Bis zum nächsten Teil! Icon_wink

Ps. hier fehlt unten drunter der "Weiterlesenlink".

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten

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Beitrag #6 |

RE: Zweierlei Blut - Kapitel 8 (Part 2)
Ich mach gleich weiter.
Nicht, dass ich das wieder vergess. :/

Zitat:
Zitat:Es regnete Lichtsplitter, Millionen feinste Scherben zwischen denen silberweißblaue Entladungen tanzten.
Schöne Beschreibung.
-- Ich bemühe mich immer, euch anspruchsvollen Lesern etwas Neues zu bieten. Icon_smile

Zitat:
Zitat:Wunden aus Stahl, wo bis vor wenigen Augenblicken noch Gitter aus UV-Lampen gehangen hatten. Wieder ein Hindernis entschärft, ging es ihr durch den Kopf.
Wieder ein Hinderniss gegen die Vampirin? Hielt der Macher es nicht für nötig noch weitere Werwolfhindernisse einzubauen?
Und - dir ist bewusst, dass man UV-Licht an sich, nicht sieht? Icon_smile
-- Nee, daran hab ich in der Tat nicht gedacht. Hm, strahlen UV-Lampen in Filmen nicht auch immer? Vielleicht als Extrawarnung? *vorschlag*

Zitat:
Zitat:„So sicher, wie man hier unten sein kann. Der Blutgeruch wird in dieser Richtung auf jeden Fall schwächer.“
Eigentlich erwartet man ja, sie würde dem Blutgeruch folgen. Was macht sie so sicher, dass sie vom Blutgeruch weg muss? Oder ist der Blutgeruch der geschlachteten Hunde gemeint?
-- Müsste noch erwähnt werden.

Zitat:
Zitat:Somit führte möglicherweise nicht nur eine Route zum Ausgang – vielleicht gibt es sogar einen Weg der an allen Türen vorbei führt. Bei dem Gedanken befiel Saraya ein leichter Schwindel.
Hm ... das kratzt natürlich an meiner Theorie, der Irrgarten wäre dafür gedacht, die beiden zusammen zu schweißen.
Ich finde hier könntest du ein wenig mehr Emotion in Saraya legen, als nur leichter Schwindel.
Immerhin war sie wegen dem ganzen Zeuch bereits dem Tode nah.
-- Ich hatte überlegt, wollte so aber darauf hinweisen, wie erschöpft sie geistig bereits ist. Sie hat ja auch den Zusammenbruch. Passt nicht?

Zitat:
Zitat:Ihre Augen fanden das Gesicht der Kainstochter, die Lichter, die in den dunklen Iriden tanzten – Irrsinn oder doch nur Zerrbilder der Fackeln? – und glitten ab, als sie auf das leichte Kräuseln stießen, das um einen der Mundwinkel lag. Irgendetwas zersplitterte.
Auch diese Beschreibung will ich loben. *lacht*
-- *freut sich* Icon_jump

Zitat:
Zitat:Am Rande nahm sie wahr, wie sich tapsende Schritte entfernten, ein leises Geräusch, dem gurgelnden Klatschen eines Kopfsprungs ähnlich, ertönte, dann waren die Schritte wieder zurück und stoppten neben ihr.
Ah ... es ist Wasser. Dann lag ich mir meinem flüssigen Spiegel gar nicht so weit entfernt, aber das naheliegendste hab ich natürlich nicht gesehen, ich alter Traumtänzer.
-- Wär ja auch schlimm, wenn du gleich alles erraten würdest. Icon_wink

Zitat:
Zitat:Die Faust der Vampirin samt Etwas krachte zu Boden. „Ich habe dir ein besonders schönes Exemplar gefangen – auch wenn es jetzt, zugegeben, etwas Matsch ist."
Das kannst du besser (es würde schon reichen, wenn du das zweite "etwas" durch "eher" ersetzen würdest).
-- mach ich. Danke.

Zitat:Die Geschichte liest sich wirklich sehr gut. Man eilt nur so über die Zeilen (der angenehm kurzen Abschnitte) und deine Beschreibungen und Vergleiche sind einwandfrei. Icon_wink
-- Smiley_emoticons_blush

Zitat:Diesmal begleiten wir Saraya ein wenig in den Wahnsinn, während die Vampirin ihren trockenen Humor eindeutig nicht verloren hat.
-- Hat ja auch schon Äonen hinter sich, die Gute.


Zitat:Bis zum nächsten Teil! Icon_wink
*unterschreib*

LG
Addi

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Beitrag #7 |

RE: Zweierlei Blut - Kapitel 8 (Part 2)
Hi Addi!

Zitat: Es regnete Lichtsplitter, Millionen feinste Scherben zwischen denen silberweißblaue Entladungen tanzten. Das Prasseln des Glases erstickte im Staub, während Saraya schwer atmend die Überreste ihres Ausbruchs musterte. Wunden aus Stahl, wo bis vor wenigen Augenblicken noch Gitter aus UV-Lampen gehangen hatten.
Huch … bisher war es doch so, dass der zweite Teil eines Kapitels nahtlos an den ersten Teil anschloss, oder? Bei solchen Zeitsprüngen fing sonst immer ein neues Kapitel an, warum hier nicht?
Hat mich halt total aus dem Lesefluss gerissen. Obwohl ich hier am Stück lese, bin ich nochmal in das Teilstück davor gegangen, weil ich dachte, ich hätte irgendwas überlesen oder den falschen Link angeklickt.

Zitat: Der Blutgeruch wird in dieser Richtung auf jeden Fall schwächer.“
…. Für Geruch braucht Saraya die Vampirin also auch?
Tut mir ja Leid, aber sie wirkt immer nutzloser. Ja mei, sie macht halt UV-Lampen und Kreuze kaputt, aber sie hat keine Eigenschaft, die die Geschichte irgendwie trägt. Keine ihrer Fähigkeiten ist irgendwie gefragt … sehr schade

Zitat: Ohne die hochsensiblen Sinne der Vampirin, die bei dem unterschwelligen Knurren und dem Gestank nach Verderbnis angeschlagen hatten, wären sie wahrscheinlich ahnungslos weitergegangen.
Genau das meine ich … wieso hätte sie das Knurren nicht selbst hören, den Gestank nicht selbst riechen können?? Irgendetwas tolles außer stupider Passivität muss das Werwolfdasein doch mit sich bringen …

Und gerade in Anbetracht der Tatsache, dass es ja jetzt auf die Zeit schon irgendwie ankommt, wäre es schön zu erfahren, wie groß der Zeitsprung ist, den wir gemacht haben. Ein paar Stunden oder gar ein paar Tage? Vielleicht auch nur eine Stunde?

Zitat: und die Wirbel ihres Halses knackten scharf, als sie den Kopf herumriss.
Aua? Die Wirbel knacken? Das klingt zumindest total ungesund

Zitat: „Pechschwarz.“ Ein abgehacktes Lachen fraß sich ihre Kehle hinauf, während sie mit ihren Fingerspitzen einen besonders blanken Stein berührte, der aus der Wand zu ihrer Rechten ragte. „Ist es dieser hier? - Oder doch eher der?“ Sie tippte gegen einen weiteren Brocken, blieb dann stehen und drehte sich mit ausgestreckten Armen im Kreis. „Nein, sag nichts, es ist dieser ganze verdammte Höllenschlund, nicht wahr?“
„Saraya …“

Bei dem Absatz wurde mir erst am Ende klar, dass die ganze wörtliche Rede von Saraya kommt … bisher war ja eher die Vampirin die lustige, deshalb würde ich empfehlen, »ihre Kehle« durch »Sarayas Kehle« zu ersetzen, damit die Einordnung eindeutiger ist.

Zitat: Mit ihr kam die Kraft, die unbarmherzige Hand in ihrem Nacken von sich zu stoßen, und während sie japsend Luft in ihre brennenden Lungenflügel zwang, kamen die Tränen.
da gibt’s bestimmt schönere Verben Icon_wink

Zitat: Mit vor Entkräftung schmerzenden Gliedern rollte sich Saraya neben dem kleinen Teich zusammen.
Ich dachte, sie wäre IM Wasser? jetzt ist sie plötzlich neben dem Teich? Hat die Vampirin nur ihren Kopf untergetaucht? Wäre es nicht leichter gewesen, sie einfach ganz in den Teich zu schmeißen? Ich hätte es gemacht Mrgreen

Zitat: kringelte sich etwas Weißes vor ihrer Nase.
Ein Flusskrebs kringelt sich doch nicht? Ich dachte zuerst an einen Regenwurm oder eine Made *lach

Zitat: der bis vor wenigen Augenblicken noch quietschfidel durch eines der umliegenden Wasserbecken gestakst war
In ihrem kleinen Anfall von Wahnsinn hat Saraya mitbekommen, dass da ein Krebs rumgelaufen ist?

Zitat: Ihr Brustkorb begann zu Beben, und dieses Mal war ihr Lachen echt.
»beben« klein

Joa, Saraya tickt aus … ich dachte zuerst, es wären erste Anzeichen für ihre Verwandlung, aber dann war es ja »nur« eine hysterische Attacke. Der Vampirin scheint das Ganze dagegen gar nix auszumachen, was sie in meinen Augen noch ein bisschen verdächtiger macht.
Wie lange kann die Vampirin eigentlich ohne Blut?
Und für 3-4 Tage scheint mir Sarayas Wasserkonsum doch … seeehr gering. Also ich meine, ich trinke schon wenig und komme mal ein paar Tage mit nem halben Liter pro Tag aus. Aber wenn ich viel Blut verliere, ständig schwitze und immer in Bewegung bin …
Bisher hat Saraya nur am Weihwasserbecken etwas getrunken.
Das scheint mir ein kleines Logikloch zu sein.

So richtig fiese Fallen waren ja leider nicht dabei (ich liebe ja den Film »Cube«, falls es dir was sagt Icon_smile ), nur die Hundefalle war echt gefährlich für beide. Ich frag mich nur, was die armen Wuffis die ganzen Tage über zu fressen bekommen Icon_nosmile

Auf die Erklärung zu diesem Labyrinth of Doom bin ich inzwischen aber wirklich gespannt!

Liebe Grüße
Lanna

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

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