Es ist: 28-09-2022, 17:01
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Vorstellung des Aussehens einer Figur
Beitrag #11 |

RE: Vorstellung des Aussehens einer Figur
Hallo alle zusammen,
Hallo Xrystal,

vieles habt ihr ja schon gesagt, wo ich uneingeschränkt zustimmen kann, besonders Lanna hat ja schöne Beispiele aufgezeigt.
Also zum Thema Spiegelszene: Als absolutes No-Go würde ich die nicht bezeichnen. Es gab sogar eine in unserem aktuellen Lesekreisbuch „Die Päpstin“. Aber ich fand sie passend, obwohl ich gedacht habe: „Aha, die berühmte Spiegelszene“. Aber gleichzeitig ging es in dieser Szene auch darum, dass die Prot zum ersten Mal in ihrem Leben Kleider aus guten Stoffen getragen hat und dazu noch zum ersten Mal vor einem Spiegel stand. Wenn die Szene, also so in die Geschichte eingebettet ist und sie nicht nur dazu dient den Prot zu beschreiben, dann finde ich das echt okay. Außerdem fällt mir sowas eh erst auf, seit ich selbst schreibe, bzw. im Forum kommentiere. Seitdem lese ich echt kritischer. Icon_wink

Auch zu dem angesprochenen Thema, dass das Bild was sich der Leser gemacht hat zerstört werden könnte, möchte ich was sagen. Nun, natürlich mach ich mir ein Bild von den Figuren, aber dann lese ich über die Beschreibungen irgendwie drüber weg, es sei denn sie ist irgendwie besonders toll/wichtig/ausführlich. Dann verändere ich das Bild, was ich mir gemacht habe und lerne neue Seiten des Prots kennen, was ja auch spannend ist.
Da find ich das bei Verfilmungen wesentlich schlimmer, wenn da einer ganz anders aussieht, als ich es mir vorgestellt habe. Icon_smile

Was auch immer ganz gut funktioniert ist, wenn aus der Handlung heraus etwas beschrieben wird, z.b. „Er stand auf und zog seine graue Jacke über den Schultern zurecht“ Meiner Meinung nach eine typische Bewegung, wenn man aufsteht und daher gut um „unauffällig“ die Beschreibung einzubauen. Ein Beispiel was ich auch noch erwähnen möchte ist: „Als erstes nahm sie ihre Brille vom Nachttisch.“ Das zeigt, dass sie Brillenträgerin ist, ohne das du sagen musst: „Sie trug eine Brille“ Diese indirekte Beschreibung find ich gut, aber ist glaub ich schwierig.

Grundsätzlich find ich es wichtig, das Äußere nach und nach zu beschreiben. Gerade am Anfang wird man sonst von zuvielen Informationen erschlagen. Es kommt halt immer auf die Geschichte drauf an, wann/wie/wo eine Beschreibung angebracht ist. Dreads Beispiel ist recht speziell und funktioniert auch nur, weil eben der Dialog darauf ausgelegt ist. Icon_wink Und ich denke, dass man mit den Äußerlichkeiten sparsam umgehen sollte, der Leser macht sich so und so sein eigenes Bild und ich denke, man sollte sich auf das wichtigste Beschränken.

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #12 |

RE: Vorstellung des Aussehens einer Figur
Hallo zusammen,

Ist echt ein spannendes Thema! Icon_jump
Hab mich natürlich auch schon öfters gefragt, was das Beste ist. Aber eben... Für's Roman schreiben gibt es numal kein perfektes Rezept und genauso wenig für die Charakterbeschreibung.

Ich persönlich gebrauche des öfteren andere Figuren, die jemanden beschreiben, den sie zum ersten Mal sehen. Das einzige Problem hierbei ist, dass ich dazu tendiere, zu viel Information auf einmal loszulassen.
Und beim Protagonisten funktioniert das ja auch nicht immer. Zum Beispiel in meinen Roman, den ich versuche zu schreiben, da beginnt meine Geschicht nur mit ihm und er ist ne Weile allein. Hab mir lange überlegt ob der Erzähler ihn beschreiben soll oder ob ich's für später aufhebe. Schlussendlich hab ich mich für nen Mix entschieden. Aber "the old versions" hab ich sicherheitshalber mal behalten. :P

Wenn ich lese hab ich keine "Favoritbeschreibung" - sozusagen. Ich lege selten ein Buch weg, nur weil mir die Charakterbeschreibung nicht gefällt. Aber wenn ich's echt langweilig finde, dann überspring - oder überflieg - ich sie, muss ich ehrlich sagen.

Vielleicht sollten wir nen Thread öffnen, da man nur Charakterbeschreibungen bewerten lassen kann? Da sich anscheinend sehr viele für dieses Thema interessieren, denke ich wäre das sehr gut!

Greetings,
Melanie

"I wish none of this had happend!"
"So do all who live to see such times. But it's not for them to decide. All you have to decide is what to do, with the time that is given to you!"
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Beitrag #13 |

RE: Vorstellung des Aussehens einer Figur
Hallo, allesamt Icon_smile

(20-06-2010, 17:19)Lanna schrieb: eine Spiegelszene direkt am Anfang würde mich auch abschrecken. Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen, weil ich sowas selbst niemals nie machen würde. Direkt zu Beginn mal eine Beschreibung hinklatschen *schauder*
Ich bin nicht der Typ Buchkäufer, der in eine Buchhandlung geht, ein Buch raussucht, die erste Seite aufschlägt und darin schmökert. Eher gehe ich in eine Buchhandlung, suche mir ein Buch aus, lese den Klappentext und schlage, wenn mir der Klappentext gefällt, irgendeine Seite mittendrin auf, um mir zu erst ein Bild vom Schreibstil des Autors bzw. Buches zu machen. Da kann mir dann genauso gut eine Spiegelszene in die Augen springen.
Andererseits gibt es Leser, die ein Buch bei Nichtgefallen auch nach 200 Seiten zuklappen und in den Papierkorb werfen. Ich selbst breche selten Bücher ab, sofern sie mich nicht direkt am Anfang abschrecken, kenne aber Leute, die Bücher nach der Hälfte abbrechen, obwohl ihnen der erste Teil ganz gut gefallen hat.
Insofern glaube ich, dass es ziemlich egal ist, wo nun eine Spiegelbildszene bzw. generell ein "No-Go", wenn man es denn so sagen kann, platziert ist - wenn es schlecht gemacht ist, wird es immer Leser geben, die mit dem nackten Finger darauf zeigen.
Aber, was genau heißt nun "schlecht gemacht"?

(21-06-2010, 09:54)LadydesBlauenMondes schrieb: Also zum Thema Spiegelszene: Als absolutes No-Go würde ich die nicht bezeichnen. Es gab sogar eine in unserem aktuellen Lesekreisbuch „Die Päpstin“. Aber ich fand sie passend, obwohl ich gedacht habe: „Aha, die berühmte Spiegelszene“. Aber gleichzeitig ging es in dieser Szene auch darum, dass die Prot zum ersten Mal in ihrem Leben Kleider aus guten Stoffen getragen hat und dazu noch zum ersten Mal vor einem Spiegel stand. Wenn die Szene, also so in die Geschichte eingebettet ist und sie nicht nur dazu dient den Prot zu beschreiben, dann finde ich das echt okay.
Genau so sehe ich das prinzipiell auch. Wenn sich eine klischeebeladene Szene nahtlos in den Kontext einfügt (und das wäre für mich das genaue Gegenteil von "schlecht gemacht"), habe ich als Leser absolut kein Problem mit. Nur als Schreiber baut sich bei solcherlei eine kleine Barriere in mir auf.

(21-06-2010, 09:54)LadydesBlauenMondes schrieb: Auch zu dem angesprochenen Thema, dass das Bild was sich der Leser gemacht hat zerstört werden könnte, möchte ich was sagen. Nun, natürlich mach ich mir ein Bild von den Figuren, aber dann lese ich über die Beschreibungen irgendwie drüber weg, es sei denn sie ist irgendwie besonders toll/wichtig/ausführlich. Dann verändere ich das Bild, was ich mir gemacht habe und lerne neue Seiten des Prots kennen, was ja auch spannend ist.
Mir ist es schonmal passiert, dass ich mir den Protagonisten eines Romanes als Glatzkopf vorgestellt habe und beim Lesen jedes Mal stutzen musste, wenn es sinngemäß hieß, er würde sich mit der Hand durch seine schwarzen Haare fahren. Mrgreen

(21-06-2010, 09:54)LadydesBlauenMondes schrieb: Was auch immer ganz gut funktioniert ist, wenn aus der Handlung heraus etwas beschrieben wird, z.b. „Er stand auf und zog seine graue Jacke über den Schultern zurecht“ Meiner Meinung nach eine typische Bewegung, wenn man aufsteht und daher gut um „unauffällig“ die Beschreibung einzubauen. Ein Beispiel was ich auch noch erwähnen möchte ist: „Als erstes nahm sie ihre Brille vom Nachttisch.“ Das zeigt, dass sie Brillenträgerin ist, ohne das du sagen musst: „Sie trug eine Brille“ Diese indirekte Beschreibung find ich gut, aber ist glaub ich schwierig.
Das ist in der Tat eine sehr gute Möglichkeit, das Äußere des Protagonisten unaufdringlich und doch bestimmend zu beschreiben. Wobei ich hier ein wenig Angst hätte, dass die Szene bzw. die Beschreibung zu konstruiert wirken könnte, wenn man das Aussehen der Figur absichtlich einzufügen versucht.

(21-06-2010, 11:41)Lijana schrieb: Vielleicht sollten wir nen Thread öffnen, da man nur Charakterbeschreibungen bewerten lassen kann? Da sich anscheinend sehr viele für dieses Thema interessieren, denke ich wäre das sehr gut!
Da stellt sich mir ein wenig die Frage, inwiefern eine aus dem Kontext gelöste Charakterbeschreibung bewertet werden kann. Immerhin wirken solche Sachen in einem Fließtext nochmals anders, als einzeln. Icon_wink


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Beitrag #14 |

RE: Vorstellung des Aussehens einer Figur
Lady Xrystal schrieb:Da stellt sich mir ein wenig die Frage, inwiefern eine aus dem Kontext gelöste Charakterbeschreibung bewertet werden kann. Immerhin wirken solche Sachen in einem Fließtext nochmals anders, als einzeln. Icon_wink
Hmmm ja das stimmt schon... dann hätte man ja fast wieder nen ganzes Kapitel *ponders* Icon_confused
Wär wohl einfacher schlicht darauf hinzuweisen, wenn man einen Text hochlädt, ob die Kommentatoren auch was über die Charakter Umschreibung sagen könnten. Icon_jump

/Lij

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Beitrag #15 |

RE: Vorstellung des Aussehens einer Figur
Hallo zusammen,

da schon sehr viel über dieses Thema gesprochen wurde, auch sehr viel Sinnvolles und in der Tat Spannendes, beschränke ich mich jetzt ganz einfach mal auf mich und meine Sicht der Dinge, bzw. Charaktere, die, wie ich denke, genau so subjektiv ist, wie bei jedem Leser. Denn da stimme ich vollends zu, ein gewisses Rezept gibt es nicht.

Ich als Leser nehme ganz verschieden - je nach Buch - die Charaktere wahr. Teils sehe ich was geschrieben wird, teils mach ich mir auch ein völlig eigenes Bild. Letzteres ist fast schon ein Kompliment an das Buch, denn es bedeutet, das mir die Charaktere wirklich richtig gut gefallen und ich mir selbst meinen Teil dazu erträume. Das bringt mich zu dem Glauben, dass man dem Leser nicht unbedingt und mit Muss ein Bild aufzwingen soll. Ein paar unaufdringliche Beschreibungen tun es vollkommen, außer der Charakter hat "richtige" Besonderheiten.

Am spannendsten finde ich, wenn Leser untereinander über Schauspieler streiten, die bald einen gewissen Charakter fürs Fernsehen verkörpern sollen. Die haben alle das gleiche Buch gelesen, jeder, aber fast absolut jeder hat dabei aber was anderes gesehen, denn die Vorstellungen gehen weit auseinander! Irgendwie ist das doch Toll, denn es beweist, wie Charaktere im Kopf des Lesers Gestalt annehmen. Meine Meinung daher: Ein Autor nutzt die Vorstellungskraft der Leser im Idealfall und findet einen guten Mittelweg zwischen prägnanter Vorgabe und Lücken für individuelle Auslegungen und Schwärmer- bzw. Träumereien.

Liebe Grüße,
Sternchen

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
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Beitrag #16 |

RE: Vorstellung des Aussehens einer Figur
Hallo!
Eigentlich wollte ich endlich mal wieder schreiben, aber da ich in wenigen Minuten ins Kino gehen werde, ist die Zeit zu knapp und ich lasse stattdessen einen Kommentar unter dieses Thema da.
Eigentlich wollte ich nichts dazu schreiben, denn um ehrlich zu sein, finde ich die Frage an sich schon etwas überflüssig. Jeder Autor sollte schließlich seinem eigenen Stil folgen und so einen Weg finden, seine Charaktere vorzustellen.
Leider muss ich aber immer wieder feststellen, dass die "Speigelszene" dazu herangezogen worden ist, was in meinen Augen nicht nur schwach ist, sondern auch von wenig Vorstellungskraft des Autors spricht. Von daher ist dieser Thread wohl doch nicht so verkehrt.

Es gibt hier viele Meinungen - der Konsens scheint meiner ähnlich:

Geht es um die Hauptfigur sollte auf eine Häufung an Details verzeichtet werden. Diese lieber gezielt, gerne auch von anderen, gesetzt, wirken viel stärker, denke ich, als ein Info-Block.
Mir in negativer Erinnerung geblieben ist da zum Beispiel die Charakterbeschreibung von Dan Browns Hauptfigur Robert Langdon, der nicht nur in einer Spiegelszene beschrieben, sondern auch noch von oben bis unten eingekleidet wird. Etwas, das nun wirklich nicht sein muss, wie ich finde. Denn ob Robert nun Tweed-Jacke oder Jeansweste trägt ist mir herzlich egal, zumindest wenn es locker runtergeschrieben wird.
Hier könnte Dreads-Variante mit einem Dialog eingebracht werden, zum Beispiel durch Studenten, sie sich über ihn lustig machen, wenn er vorbei geht, oder einen Freund, der ihn mit einem Augenzwinkern darauf hinweist, dass er so nie eine Freundin findet.

Besser finde ich es sowieso wenn nur bestimmte Details gegeben werden, auch kleine Auffälligkeiten. Hier könnte dann eine Spiegelszene greifen. Aber nur um wirklich das Detail wiederzugeben.
Arbeitet mein Chara etwas lang, kann der Spiegel seine Augenringe zeigen. Er sollte hier jedoch nicht über seine Haar- oder Augenfarbe philosophieren. Außer natürlich er hat auf Grund der Arbeit einen Friserutermin verpasst, weshalb sich nun die schwarzen Haare unter dem Rot zeigen, was wirklich furchtbar aussieht Icon_wink

Bei Nebencharakteren hingegen hab ich nichts gegen KLEINE Infoblocks, vor allem, wenn sie von der Hauptperson das ERSTE Mal gesehen werden.
Kennen sich die beiden schon länger, wird er hingegen kaum über Haarfarbe - außer frisch gefärbt Icon_wink - oder Ähnliches nachdenken. Wenn ich Freunde treffe, erstelle ich ja auch keine Bestandsaufnahme. Icon_wink
Aber auch bei Nebencharakteren lege ich mich gern auf wenige Details fest, die ich dann gerne aufgreife, zum Beispiel, wenn die Augenfarbe besonders intensiv ist oder der andere eine seltsame Marotte hat. Davon gibt es ja genug, aus denen man wählen kann. Icon_smile


Was in meinen Augen oft vergessen wird oder zu kurz kommt, ist die restliche Charakterisierung, denn ein Charaktere besteht ja aus mehr als Aussehen und Kleidung.
Ein paar Hinweise, was noch hineinspielt, hatte ich einmal HIER zusammengestellt. Icon_wink

Nun wünsche ich viel Spaß beim Herumexperimentieren. Icon_smile

LG
Adsartha

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Beitrag #17 |

RE: Vorstellung des Aussehens einer Figur
Meine ganz ehrliche Meinung zu dem Thema: Man sollte möglichst mehr über den Charakter des Menschen schreiben als über sein Aussehen. Wenn mir in einem Buch ein alter mürrischer Professor vorgestellt wird, dann will ich ihn in meiner Phantasie skizzieren und mich nicht so sehr von dem Werk beeinflussen lassen. Weniger ist meiner Meinung nach in dieser Hinsicht mehr. Reicht es nicht wenn ich weiß, dass der Prof eine Brille trägt und weißes Haar hat? Muss mir der Autor auch verraten, dass er hängende Mundwinkel hat und ihm Haare aus den Ohren sprießen? Ein Buch ist dann gelungen, wenn der Autor den Leser aktiv am Geschehen teilhaben lässt und er nicht nur ein ferner Beobachter ist.


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Beitrag #18 |

RE: Vorstellung des Aussehens einer Figur
Hallo zusammen,
ich finde es grundsätzlich besser, wenn die Person aus Augen eines Anderen beschrieben wird, vielleicht aus jemandem, der ihn gerade erst kennenlernt, dann ist es ja völlig normal, dass er ihn betrachtet. Oder jemand (das kann auch derjenige dessen Aussehen beschrieben wird sein), der gerade über ihn und sein Aussehen nachdenkt, das vielleicht etwas Seltsames an sich hat. Eher nicht würde ich es nach dem Thema "Erzählung, oh, ich beschreibe nun die Person, so, jetzt erzähle ich weiter", also einfach als Einwurf machen.

"Für den Freund der Aufhellung behalten Wort und Begriff des >Volkes< selbst immer etwas Archaisch-Apprehensives und er weiß, dass man die Menge nur als >Volk> anzureden braucht, wenn man sie zum Rückständig-Bösen verleiten will. Was ist vor unseren Augen, oder auch nicht just vor unseren Augen nicht alles geschehen, was im Namen Gottes, oder der Menschheit, oder des Rechtes nicht wohl hätte geschehen können!"
Thomas Mann, Doctor Faustus (1947)

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