Es ist: 26-10-2020, 04:44
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Anfang und Ende Teil 2 (abgeschlossen)
Beitrag #1 |

Anfang und Ende Teil 2 (abgeschlossen)
Okay ... Ich versuch es mal.
Ich glaube, alle kennen die Regeln oder? :O
Wenn nicht kann man ja im Thema Anfang und Ende nochmal den ersten Beitrag durchlesen. Icon_smile

1. Variante

Langeweile umgab den kleinen Kerl wie die Luft, die er zum Leben brauchte.

Niemals hätte er gedacht, dass sich ein normaler Tag wie dieser so wenden könnte.

2. Variante

"Schönes Wetter, nicht?", fragte ihn das kleine mysteriöse Kind im Grufti-Aufzug.

Ein warmes Lächeln fand den Weg auf ihr zartes Gesicht und ließ das Kind wie ein Engel erscheinen.

3. Variante

Grundlos wollte er sie auf den Boden schubsen, doch die erwachsene Frau wich dem großen Klotz aus und ließ ihn fluchend auf den Boden knallen.

"Idiot.", sagte sie und trat gegen das Auto.

Kleine Grüße
kleinerWassergeist Cowsleep

"Denkst du, ich habe den Verstand verloren?" - Alice
"Ich fürchte Ja. Du hast eine Meise, du bist verrückt. Nicht bei Sinnen. Aber ich verrate dir was. Das macht eben die Besten aus." - Ihr Vater

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Beitrag #2 |

RE: Anfang und Ende Teil 2
Die Hitze lässt wieder merkwürdige Geschichten sprießen: Icon_panik

1. Variante

Langeweile umgab den kleinen Kerl wie die Luft, die er zum Leben brauchte.
Warum war es hier in der Stadt nur so öde?
Fiedel drückte sich seine feuchte Hundeschnauze an der Fensterscheibe platt. Wenn sein Frauchen das sah, würde es bestimmt wieder Ärger geben. Denn ihrer Meinung nach, hatte Nasenschmiere nichts an der Scheibe zu suchen.
Ein Geräusch ließ ihn aufmerksam werden. Es kam nicht von draußen, sondern von drinnen. Aber wie war das möglich? Er war ganz allein zu Hause. Wie immer, wenn Frauchen arbeiten musste.
Neugierig hopste er von der Fensterbank und tappte in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war. Als er um die Ecke zur Küche bog, sah er, dass gerade eine Tüte Kekse über den Fußboden rutschte. Fiedel konnte im letzten Moment zur Seite hopsen, bevor ihn die Tüte rammte.
„Hey, pass doch auf“, schnauzte er und schüttelte gleich darauf über sich selbst den Kopf.
Jetzt rede ich schon mit einer Kekstüte.
Aber seit wann konnten die überhaupt laufen?

Er saß da und kratzte sich verwundert mit dem Hinterbein am Ohr, während die Tüte ungehindert ihren Weg fortsetzte. Im Flur stoppte sie plötzlich und Fiedel sah einen kleinen rosa Wurm vorlugen.
„Hä“, machte er und riss die Augen auf, um zu erkennen, ob er auch das sah, was er zu sehen glaubte. Doch dann erkannte er, dass an dem Wurm noch etwas graues hing.
„Iiihhhhhh“, schrie er erschrocken und sprang auf den Küchetisch.
Die Maus drehte sich um, zuckte überheblich mit ihrer Nase und holte einen Keks nach dem anderen aus der Tüte und schleppte sie hinter den Schirmständer.
„Das ist Raub!“, schrie Fiedel empört und wäre dabei fast vom Tisch gefallen. Die Maus interessierte das nicht. Sie schleppte weiter, bis sie am Ende die leere Tüte mit einem gekonnten Fußtritt durch den Flur kickte und endgültig verschwand.
In Fiedels Kopf arbeitete es in der Zwischenzeit auf Hochtouren. Wenn sein Frauchen nach Hause kam und die leere Tüte fand, dann könnte er noch heute seine Koffer packen. Nie im Leben würde sie ihm Glauben, dass nicht er der Übeltäter war. Schon alleine deshalb, weil sie ihn gar nicht verstand, auch wenn er noch so deutlich mit ihr sprach.
Obwohl er Angst vor der Maus hatte, sprang er vom Tisch und schlich in den Flur. Im Mäuseloch hinter dem Schirmständer, hörte er, wie kleine Zähnchen an den Keksen knabberten.
Fiedel spurtete zur leeren Tüte, nahm sie in sein Maul und rannte damit ins Wohnzimmer, wo er sie mit größter Anstrengung unter den Teppich stopfte. Danach hüpfte er noch ein paar Minuten darauf herum, damit die Beule nicht mehr zu erkennen war.
Gerade als er fertig war, drehte sich schon der Schlüssel von seinem Frauchen im Türschloss.
Puh, das war knapp!
Niemals hätte er gedacht, dass sich ein normaler Tag wie dieser so wenden könnte.

Schluss mit lustig

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Beitrag #3 |

RE: Anfang und Ende Teil 2
Mal den Staub abpusten – sieht mich noch jemand?

Wave

Hat denn nicht noch irgendjemand Lust mitzumachen? So schwer ist es doch nicht, ein paar Wörter zwischen die vorgegebenen Sätze zu stopfen. Oder doch?

Husch, husch! Write

Schluss mit lustig

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Beitrag #4 |

RE: Anfang und Ende Teil 2
Es ist ein bisschen länger geworden und ich musste den letzten Satz ein bisschen abwandeln, damit er einigermaßen reinpasst. Icon_smile

3. Variante

Grundlos wollte er sie auf den Boden schubsen, doch die erwachsene Frau wich dem großen Klotz aus und ließ ihn fluchend auf den Boden knallen.
„Du verdammte …“, weiter kam Thomas mit seinem Fluch nicht, denn der Schmerz der plötzlich in seinem Knie explodierte schnitt ihm die Luft ab. Emma sah ihm zu, wie er sich auf dem Boden wand. Wie ein Käfer, der auf dem Rücken liegt und sich nicht mehr drehen kann, schoss es ihr durch den Kopf. Sie empfand kein Mitleid.
Dabei hatte der Tag doch so gut angefangen.
Thomas hatte tatsächlich versucht romantisch zu sein, hatte ihr das Frühstück ans Bett gebracht und ausnahmsweise nicht vergessen, dass sie ihren Kaffee mit Milch trank, was für ihn eine großartige Leistung war. Emma war die Situation, als er da verschlafen und halb angezogen vor ihr stand unwirklich – surreal – erschienen. Sofort vermutete sie, dass er etwas vorhatte. Thomas lächelte sie an sie versuchte sich ihr Misstrauen nicht anmerken zu lassen und lächelte ebenfalls. Noch während sie ihren Milchkaffee trank, hatte er ihr auch schon seine Pläne offenbart.
„Schatz, ich weiß, dass du heute einkaufen gehen wolltest, aber lass uns doch einen Ausflug machen. Zusammen. Nur wir beide. Das wird sicher romantisch.“
Seine Worte klangen in Emmas Ohren, als hätte er sie zuvor sorgfältig ausgesucht und dann auswendig gelernt. Gleichzeitig hatte er aber auch seine stärkste Waffe benutzt, nämlich seinen „treuer Hund“- Blick dem sie einfach nicht widerstehen konnte. Deshalb hatte sie sofort zugestimmt. Leider hatte sie erst danach erfahren, was er wirklich vorhatte.
„Schatz, lass uns eine Spazierfahrt mit meinem Auto machen.“ Emma hätte es eigentlich sofort wissen müssen. Seit Wochen tat Thomas nichts anderes, als an diesem Stück Blech, das er liebevoll „Baby“ nannte herumzubasteln. Aber nun hatte sie schon zugestimmt und sich von diesem beinahe romantischen Frühstück versöhnlich stimmen lassen. Daher schaffte sie es gerade noch einen Fluch zu unterdrücken, als sie in das –natürlich- tiefergelegte Auto einstieg und zwischen dem unnötigen Zubehör kaum Platz für sich selbst fand.
Die Sonne strahlte, ließ das Grün des Autos schimmern und Emma verbrachte beinahe einen schönen Tag, wenn nicht Thomas ständig von seinem „Baby“ gesprochen hätte. Gerade hatte sie mit dem Gedanken gespielt sich aus Protest einfach aus dem Auto fallen zu lassen, als es auch schon anfing langsamer zu werden, als ob es ihre negativen Gedanken gehört hätte.
„Hast du etwa vergessen zu tanken?“, fragte sie ungläubig und starrte die kleine rote Nadel auf der Anzeige an, die pflichtbewusst anzeigte, dass der Tank leer war.
Wie durch ein Wunder schafften sie es jedoch, nicht mitten auf der Straße liegen zu bleiben, sondern mitten im Nirgendwo auf einem Parklatz, wo es nichts weiter gab, als ein paar hölzerne Bänke.
Emma war so wütend, dass sie es zunächst nicht einmal schaffte auszusteigen, doch dann war sie nicht mehr zu halten: „Du Idiot! Unser ganzes Geld hast du für dieses unnütze Zeug ausgegeben und jetzt sitzen wir hier mitten im Nirgendwo, nur weil du nicht getankt hast.“
„Unnützes Zeug?“, fragte er beinahe weinerlich. „Schau doch mal wie hübsch mein Baby geworden ist“, versuchte Thomas die Situation zu retten.
„Dein Baby. Und was ist mit mir?“ Emma hatte die Stimme erhoben und schie, als ob sie meilenweit voneinander entfernt wären, aber zwischen ihnen glitzerte nur das grüne Auto in der Sonne.
„Du kümmerst dich um diese Schrottkarre, als ob du mit ihr verheiratet wärst!“ Als das Wort „Schrottkarre“ fiel war er auf sie zugestürmt, hatte in einer Geschwindigkeit, die Emma seinem fülligen Körper niemals zugetraut hätte das Auto umrundet und hatte grundlos versucht sie zu schubsen. Doch Emma reagierte ebenfalls schnell und ließ ihn wie einen Klotz ins Leere taumeln. Jetzt lag er wie ein Käfer auf dem Rücken und zappelte mit den Armen und Beinen. Unbeeindruckt machte sich Emma auf den Weg zurück zur Straße. Irgendjemand würde schon für sie anhalten. Sollte ihre Wut bis dahin verraucht sein, würde sie vielleicht sogar auf Thomas hinweisen, der in diesem Moment eindrucksvoll die männliche Wehleidigkeit demonstrierte.
„Idiot.", sagte sie und trat im Vorbeigehen gegen das Auto.

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #5 |

RE: Anfang und Ende Teil 2
Ich weiß gar nicht, warum sich Emma so aufregt. Schließlich durfte sie doch mit seinem Baby mitfahren. Mrgreen

Schluss mit lustig

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Beitrag #6 |

RE: Anfang und Ende Teil 2
Icon_smileHehehe Pro
Dieses Spiel scheint sich in Richtung Humor zu bewegen.Icon_cool

Wer will no~och? Icon_jump

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Beitrag #7 |

RE: Anfang und Ende Teil 2
Nun. Ich entscheide, dass LadyDesBlauenMondes Gewinnerin ist! Pro Ihre Geschichte hat mir irgendwie mehr gefallen. :3

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Beitrag #8 |

RE: Anfang und Ende Teil 2
Hey ich hab gewonnen?! Icon_jump *freu* Danke! Mrgreen

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #9 |

RE: Anfang und Ende Teil 2
Gemäß den Regeln solltest du das Spiel jetzt weiter führen. :o Viel Spaß dabei! ^^

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