Es ist: 16-05-2021, 13:05
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Das Ende des Weges
Beitrag #1 |

Das Ende des Weges
Eine kleine Idee, inspiriert von Bomb3rmans "Der letzte Befehl" und Dreadnoughts musikalischen Inspirationen Icon_wink

Keine Ahnung, was drauß geworden ist, aber gestern kam die Idee einfach, als ich die Musikstücke gehört habe.

_______________________________________________________________

Rotes Licht flutete den Sichtschirm, bevor er sich automatisch abdunkelte. Jonathan Lemkes Finger schwebten einen Moment über dem Kontrollfeld. Er könnte die Automatik abschalten um das reinigende Licht noch einen Augenblick genießen zu können, einen letzten Moment in der vagen Ahnung zu baden, dass das Universum einen Plan hatte, eine Idee, die allem zugrunde lag und die besagte, dass dies nicht das Ende war.
Oder er setzte sie außer Kraft, schaltete jeden einzelnen Filter ab um in das heiße Licht des Roten Zwerges zu starren, es in sich aufzusaugen, bis es jeden seiner Sehnerven ausgebrannt hatte, so wie es die Planeten ausgebrannt hatte, die es umkreisten.
Die Stimme in seinem Hinterkopf, jenes nagende Etwas, das in ihm erwacht war, als er auf die radioaktiven Wolken hinabgeblickt hatte, die ihm den Blick auf Hope verwehrt hatte, meldete sich wieder.
Warum tat er es nicht einfach? Ließ sich reinwaschen von der ältesten Macht des Universums?
Sein Blick fiel auf die schemenhafte Spiegelung seiner Selbst im Sichtschirm. Ein Fremder schien ihn anzustarren, ein Wesen das aus Flammen geboren worden war, das er selbst nicht mehr kannte. Ein Unbekannter in einer Uniform, von der er nie erwartet hätte, dass er sie tragen würde, obgleich er davon geträumt hatte.
Es hatte sieben Dienstjahre an Bord der Amidst Aeon gebraucht, um Erster Offizier zu werden, sieben schwere Jahre, die er an einem halben Dutzend Fronten verbracht hatte. Sieben Jahre, damit der begehrte Rang in Reichweite rückte – und nur Stunden um zu erkennen, dass der Traum, der ihn angetrieben hatte, in Wirklichkeit eine alptraumhafte Prophezeiung gewesen war.
Er nahm die Hand vom Kontrollfeld, stattdessen strich er über die schmale Plakette an seinem Kragen. Seine Finger fühlten sich taub an, als er die ineinandergreifenden Dreiecke ertastete.
Captain Lemke.
Er schüttelte den Kopf. Es fühlte sich falsch an.
Der alte Mann war vor weniger als vierundzwanzig Stunden dem Stern übergeben worden und Jonathan Lemke bezweifelte, dass er Frieden gefunden hatte, so wie er bezweifelte, dass er Frieden finden würde.
Die Vorstellung war ihm immer ein wenig fremd erschienen, sie hatte sich nie so recht mit seinem Leben in der Navy verbinden lassen wollen, aber inzwischen war sie zu etwas völlig Abstraktem geworden.
Vor ihm wurde das glühende Auge des Roten Zwerges unmerklich kleiner. Ein Mann mit geringerer Erfahrung hätte es möglicherweise nicht bemerkt, aber er, der seit vierzehn Jahren diente, hatte keine Mühe es auszumachen.
Die Schonzeit war vorbei.
Ein für alle Mal ...
Sein Blick wanderte zu seinem Schreibtisch und als wäre dies ein Signal gewesen, begann die Kommunikationsleuchte in kaltem Blau zu leuchten.
„Was hast du für mich, Tyrfing?“, fragte er in die Stille des Raumes. Ein Beobachter hätte keine Antwort erwartet, Lemke aber war für einen Moment verwirrt, dass er tatsächlich keine bekam. Dann wachte auch der letzte Rest seines Bewusstseins aus jener dunklen Ecke des Verstandes, in die er sich in der vergangenen halben Stunde vergraben hatte.
Tyrfing war nicht mehr da, genau wie seine eineiigen Zwillinge auf all den anderen Schiffen der Allianz. Alle zum Schweigen gebracht. Tot möglicherweise, aber auf jeden Fall stumm. Die körperlosen Stimmen, der Künstlichen Intelligenzen, die in den vergangenen Jahren die Korridore der meisten Raumer erobert hatten, waren verschwunden, wo sie nicht genug Schaden angerichtet hatten, dass niemand mehr da war, der sie abschalten konnte.
Er überbrückte die Distanz zum Tisch und aktivierte die Konsole.
„Hier Captain Lemke, was gibt es?“
Die Stimme am anderen Ende der Leitung klang schrecklich jung. Sie war eifrig, wie alle jungen Stimmen, aber er konnte auch jenes Quäntchen Unruhe heraushören, das dieser Tage allgegenwärtig schien.
„XO Presley hier, Sir. Wir haben die verabredeten Koordinaten erreicht, Sir.“
„Verstanden, Lieutenant Presley. Ich bin auf dem Weg.“
Er kappte die Verbindung, bevor der Erste Offizier noch etwas sagen konnte. Nervös ballte er die Fäuste und bemühte sich ruhig zu atmen.
Wie viele verdammte Male hatte er auf der Brücke gestanden? Wie oft hatte er die Befehle gegeben, als er noch der Erste Offizier gewesen war? Wie oft hatte er die Verantworung einer Entscheidung über das Leben oder den Tod tausender Männer an Bord des Schiffes getragen? Einhundert-, zweihundert Mal?
Sollte er jetzt klein beigeben, nur weil das Stückchen Metall an seinem Kragen eine andere Prägung hatte? Sicher nicht!
Neues Spiel, alte Regeln, dachte er, während er die Tür seines Quartiers mit einem kurzen Tastendruck öffnete.
Oder war es: altes Spiel, neue Regeln?
Das Universum hatte sich verändert, soviel stand fest.
Der Weg zur Brücke kam ihm ungleich länger vor als sonst. Ihm schienen mehr Gesichter zu begegnen, jüngere Gesichter, die den Augenkontakt mieden sobald sie den Salut erbracht hatten. Es war nicht so, dass die Angst offen in ihren Mienen zutage trat, aber sie lag unter der Oberfläche, wie gefähriche Strahlung hinter dem unscheinbaren Atmosphäreschleier unbekannter Planeten.
Ein Trupp Piloten eilte an ihm vorbei, als sein Gang sich mit einem anderen kreuzte. Sie waren in voller Montur, die Helme unter den Armen oder bereits auf den Köpfen, die rot-schwarzen Uniformen so ordentlich wie am ersten Tag. Erst als sie den Lift zum steuerbord Hangar erreichten und sich umdrehten, schienen sie ihn zu bemerken und salutierten pflichtbewusst. Er gab den Gruß zurück, bemüht, ihnen aufmunternd zu zu lächeln. Sie alle wirkten ruhig und gelassen und er sagte sich, dass alles in Ordnung sei, aber er wusste, dieses Gebaren gehörte zu ihrem Ehrenkodex, zu jenem stummen Reglement, all jener Männer, die in ihren winzigen Metallsärgen hinaus in die Kälte rasten, größeren, schnelleren, wendigeren – und einfach zuvielen Gegnern entgegen. Er bezweifelte, auch nur eines der Gesichter nach dem heutigen Tag nocheinmal wiederzusehen. Der dumpfe Schlag, mit dem sich die Türen des Aufzugs schlossen, war endgültig.
Auf der Brücke herrschte Geschäftigkeit, als er das Schott passierte. Der wachhabende Marine riss die Hand an die Stirn, die andere umschloss den Griff seines Sturmgewehrs. Er schlug die Hacken zusammen und rief: „Captain auf der Brücke!“
Sofort kehrte Stille ein, die aber nur von kurzer Dauer war, bevor ein kurzer Alarmton den Großteil der Brückenmannschaft zwang, sich wieder auf die jeweiligen Aufgaben zu konzentrieren.
Der Erste Offizier Presley kam zu ihm hinüber geeilt und jede seiner Bewegungen ließ deutlich werden, dass er sich so unwohl in seiner neuen Uniform fühlte, wie Lemke in der des Captains.
„Wie ist die Situation, Lieutenant?“, fragte Lemke, ohne sich mit einer Begrüßung aufzuhalten.
„Wir verlassen die schwarze Zone des Roten Zwerges in etwa vier Minuten, Sir. Triebwerke und Navigation sind bereit zum Sprung, sobald wir die rote Zone erreichen und die Gravitation des Sterns im normalen Bereich ist.“ Er zögerte. „Sir, sollten wir nicht noch mehr Abstand zwischen uns und den Zwerg bringen? Wir befinden uns weit außerhalb der sicheren Zone.“
Lemke schüttelte den Kopf.
„Ich bin mir des Risikos bewusst, Lieutenant, aber wir haben kaum eine andere Wahl. Strahlung und Gravitation des Sterns werden unseren Absprung lange genug tarnen, damit wir den Überraschungseffekt auf unserer Seite haben.“ Viel mehr haben wir nämlich nicht, fügte die Stimme in seinem Hinterkopf hinzu. „Wenn wir bis zu sicheren Zone warten, haben sie uns auf dem Schirm, bevor wir das System verlassen haben.“
Der Erste Offizier nickte. Er schien noch etwas sagen zu wollen, schwieg dann aber.
„Wie ist der Status der Far Gleam?“
„Sie ist längsseits gegangen, Sir. Captain Frasier möchte sie sprechen, bevor wir springen. Die Road Less Travelled ist ebenfalls in Position und hat ihre Navigationscomputer mit unseren synchronisiert.“
„Wird das funktionieren?“
Presley zuckte mit den Schultern. „Sie haben bei Hope den Großteil des Schadens abbekommen. Seitdem ist jeder Sprung ein Glücksspiel.“ Er hatte die Stimme gesenkt, damit ihn niemand außer Lemke hörte. „Ich weiß nicht, ob sie uns aus der roten Zone folgen können, Sir.“
Darauf ging Lemke nicht ein. Stattdessen wies er Presley an, er solle den Captain der Far Gleam zu ihm durchstellen. Dann nahm er auf dem Kommandosessel in der Mitte des Brückenrondells Platz. Die Kommunikationsleuchte blinkte bereits, als er sich zurücklehnte und den kleinen Bildschirm zu sich herüber zog. Er steckte sich das Ohrstück ins Ohr und aktivierte die Leitung. Sofort erschien Captain Frasiers ausgemergelte Miene auf dem Schirm.
„Captain Lemke“, sagte er und nickte zur Begrüßung. Er wirkte angespannt, kaum weniger als Lemke sich fühlte. Sein Gesicht war unrasiert und der für gewöhnlich so gepflegte Bart, schien allmählich außer Kontrolle zu geraten.
Lemke missfiel das, aber er konnte wenig dagegen tun. Er war froh, dass er Frasier hatte überzeugen können, ihm die Flanke zu decken. Er und Hawthorne, der Captain der Road hatten beide voller Kriegerstolz entschieden, ihn bei diesem Angriff zu begleiten, anstatt mit den anderen zum Zentrum der galaktischen Scheibe zu fliehen.
„Captain Frasier. Sie wollten mich sprechen?“
Frasier lächelte gequält. „Ich wollte ihnen nur alles Gute wünschen. Gott weiß, wir werden soviel davon brauchen, wie wir kriegen können.“ Er hielt inne. „Oder wer sonst dort draußen ist und zuschaut.“
„Danke, Captain Frasier. Meine Mannschaft und ich wünschen ihnen ebenfalls nur das Beste.“ Das klang hohl und damit so wahr, wie es nur sein konnte. „Wir sehen uns auf der anderen Seite“, fügt er hinzu.
Frasier nickte. „War mir eine Ehre, Sir.“ Dann beendete er die Übertragung.
Presley sah zu ihm herüber.
„Lieutenant?“
„Wir befinden uns in der roten Zone. Alle Systeme grün für den Sprung. Sie geben das Signal.“
Lemke nickte.
„Legen sie uns eine Rundumsicht auf den Schirm, Lieutenant.“
Sofort flackerten die Sichtschirme auf, dann überschwemmte das blutige Licht des Roten Zwerges die Brücke. An Steuerbord- und Backbordseite tauchten die grau-silbernen Dolchrümpfe der Gleam und der Road auf. Zusammen bildeten die drei Schiffe eine Speerspitze beinahe identischer Schiffe, blitzende Klingen, bereit zuzustechen, Fleisch zu schneiden und sich am Blut der Feinde zu laben.
Nur besitzen unsere Feinde weder das Eine, noch das Andere, merkte die Stimme missmutig an. Wie wenig Fleisch doch geblieben war, in der Unendlichkeit, die so vielen Spielarten des Lebens Heimat gewesen war.
Er verdrängte die Stimme aus seinen Gedanken, obgleich ihre Wahrheit sich nicht widerlegen ließ.
Dies war das Zeitalter der Schaltkreise, die neue Ewigkeit der Allmächtigkeit, geboren aus elektronischem Willen und stählernem Fleisch.
Er dachte an zuhause, ein letztes Mal, möglicherweise.
Dachte an die Flüchtlingsschwärme, die dem Herzen der Galaxis zustrebten, in der Hoffnung, dort Schutz zu finden.
Hannah, ich liebe dich. Auf bald ...
„Bereitmachen zum Sprung auf mein Signal!“, sagte er laut und deutlich.
Er sah in die angespannten Gesichter, dann hinaus, wo der Rote Zwerg die Welt in Feuerschein tauchte.
Möglicherweise konnten sie den Flüchtlingen ein letztes Geschenk machen und eventuell – es war unwahrscheinlich, aber nur vielleicht – hatte dieses Geschenk einen Wert.
Zeit.
Mehr hatten sie nicht zu bieten.
„Sprung!“

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Beitrag #2 |

RE: Das Ende des Weges
Hiho Saryn,

da bin ich – lasse mal wieder meine Leseliste außer Acht und stürze mich auf deine Geschichte Icon_smile Ich fang mit Textzeugs an, wie immer

Zitat: Jonathan Lemkes Finger schwebten einen Moment über dem Kontrollfeld.
Doof für dich, aber grad heute hab ich mein erstes Sci-Fi-Buch fertig gelesen und da gab es auch einen Jonathan. Der war Sekretär. Ein ziemlich cooler, aber ein Sekretär. Dein Jonathan trägt also gerade einen grauen Anzug Mrgreen

Zitat: Er könnte die Automatik abschalten um das reinigende Licht
Komma zwischen »abschalten, um«

Zitat: einen letzten Moment in der vagen Ahnung zu baden, dass das Universum einen Plan hatte, eine Idee, die allem zugrunde lag und die besagte, dass dies nicht das Ende war.
[Bild: smiley_emoticons_2thumbs.gif]

Zitat: schaltete jeden einzelnen Filter ab um in das heiße Licht des Roten Zwerges zu starren, es in sich aufzusaugen, bis es jeden seiner Sehnerven ausgebrannt hatte,
Komma zwischen »ab, um« ... und kennst du den Film Sunshine ? Musste ich bei der Szene direkt dran denken, weil da auch so einer ist, der ständig in die Sonne gucken will Icon_smile (da es ein sauguter Film ist, ist die Assoziation nicht schlecht)

Zitat: Die Stimme in seinem Hinterkopf, jenes nagende Etwas, das in ihm erwacht war, als er auf die radioaktiven Wolken hinabgeblickt hatte, die ihm den Blick auf Hope verwehrt hatte, meldete sich wieder.
Lustigerweise habe ich den Satz beim ersten Mal lesen direkt verstanden, dachte mir aber gleichzeitig: das ist sarynnisch ... *grins* Hauptsatz, Einschub, Nebensatz zum Einschub, Nebensatz zum Nebensatz, Nebensatz zum Nebensatz vom Nebensatz, Hauptsatz-Ende.
Verbesserungsvorschlag hab ich grad keinen, tut mir Leid
»Hope« ist kein Schiff, vielleicht ein Planet? Jonathans Heimat?

Zitat: ein Wesen das aus Flammen geboren worden war
Komma zwischen »Wesen, das«

Zitat: Es hatte sieben Dienstjahre an Bord der Amidst Aeon gebraucht
»amidst« musste ich meinen Übersetzer fragen, aber ein schöner Name Icon_smile

Zitat: und nur Stunden um zu erkennen, dass der Traum,
Komma zwischen »Stunden, um«

Zitat: sie hatte sich nie so recht mit seinem Leben in der Navy verbinden lassen wollen
Navy? Ich war fest davon überzeugt, wir befinden uns im Weltraum. Navy klingt aber nach Meer. Ich bin verwirrt.

Zitat: Vor ihm wurde das glühende Auge des Roten Zwerges unmerklich kleiner. Ein Mann mit geringerer Erfahrung hätte es möglicherweise nicht bemerkt, aber er, der seit vierzehn Jahren diente, hatte keine Mühe es auszumachen.
Nene, Saryn, so nich. Entweder, es ist unmerklich und wird deshalb nicht bemerkt, oder es wird bemerkt, dann ist es aber nicht mehr unmerklich Mrgreen
vielleicht eher »kaum merklich«? Oder um die Wiederholung vom »merken« bei »bemerkt« zu vermeiden: »Vor ihm schrumpfte das glühende Auge des Roten Zwerges quälend langsam«? Oder »schrumpfte ... so langsam, dass es kaum zu sehen war.«?

Zitat: begann die Kommunikationsleuchte in kaltem Blau zu leuchten.
»Was ist das?«
»Blaues Licht!«
»Was macht es?«
»Es leuchtet blau!«
Wenn du keine Hommage an Rambo schreiben wolltest, würde ich empfehlen, die »Kommunikationsleuchte« entweder blau »blinken« zu lassen, oder sie zu einer »Kommunikationslampe / LED / was auch immer« zu befördern Icon_wink

Zitat: Ein Beobachter hätte keine Antwort erwartet, Lemke aber war für einen Moment verwirrt, dass er tatsächlich keine bekam.
Als Beobachter möchte ich offiziell protestieren: Ich erwarte sehr wohl eine Antwort, denn wenn schon die KOMMUNIKATIONSleuchte leuchtet, ist ja wohl klar, dass jetzt kommuniziert wird. Zwischen zwei Personen. Eine fragt, die andere antwortet.
Ich würde den Beobachter rauslassen, das schafft Distanz zu Lemke. Meine Variante wäre:
»Verwirrt lauschte Lemke auf das Schweigen, das seiner Frage folgte.« oder sowas

Zitat: Dann wachte auch der letzte Rest seines Bewusstseins aus jener dunklen Ecke des Verstandes,
entweder: »erwachte« oder du spendierst dem »wachte« noch ein »auf« Icon_wink

Zitat: Tyrfing war nicht mehr da, genau wie seine eineiigen Zwillinge auf all den anderen Schiffen der Allianz.
Zwillinge hat man laut Definition normalerweise nur einen. Weil Man selbst und der andere, dann ist man zu zweit und mehr gibts bei Zwillingen nicht. Klingt deshalb für mich merkwürdig, dass Tyrfing mehrere eineiige Zwillinge haben soll. Da es sich sowieso um KI handelt, tönt auch »einiig« seltsam, denn das impliziert, dass da eine Eizelle war, aus der dieses Leben enstanden ist.

Zitat: Die körperlosen Stimmen, der Künstlichen Intelligenzen, die in den vergangenen Jahren die Korridore der meisten Raumer erobert hatten, waren verschwunden, wo sie nicht genug Schaden angerichtet hatten, dass niemand mehr da war, der sie abschalten konnte.
Das Komma zwischen »Stimmen der« ist zuviel.
Nach diesem Gedanken musste ich erst nachdenken.
Die Stimmen haben Korridore erobert (erobert klingt negativ, die Stimmen sind also erstmal in der Ecke »Antagonisten«); sie richten Schaden an (bleiben in der Ecke, ich frage mich aber, wie Stimmen Schaden anrichten können?), und wurden – wo es noch möglich war – abgeschaltet. Die Stimmen der KI sind also der Feind. Warum redet Jonathan dann mit einer? hm. Dubios.

Zitat: Er überbrückte die Distanz zum Tisch und aktivierte die Konsole.
Frag mich nicht, wo das Bild herkommt, aber bei mir befindet der Kerl sich die ganze Zeit in einem schwerkraftlosem Kontrollraum eines Raumschiffes ... und dementsprechend schwebt er da so munter rum.

Zitat: Einhundert-, zweihundert Mal?
Der Auslassungsstrich ist glaub ich zuviel. Müsste nur hin, wenn du schreiben würdest: »Einhundert-, zweihundertmal«

Zitat: wie gefähriche Strahlung hinter dem unscheinbaren
»gefährliche«
Es spielt ja im Weltraum (davon bin ich überzeugt!), deshalb finde ich die Erwähnung der »Navy« sehr verwirrend

Zitat: Erst als sie den Lift zum steuerbord Hangar erreichten
»Steuerbordhangar«?

Zitat: zu jenem stummen Reglement, all jener Männer
kein Komma zwischen »Reglement all«

Zitat: Sofort kehrte Stille ein, die aber nur von kurzer Dauer war, bevor ein kurzer Alarmton den Großteil der Brückenmannschaft zwang, sich wieder auf die jeweiligen Aufgaben zu konzentrieren.
der unterstrichene Teil kann ruhig raus, finde ich.
Hat dieser Alarmton auch einen Grund? Oder ist das so ein Fiepen, was kommt, wenn zu lange nicht gearbeitet wird ? *lach* Mich hat er ein bisschen irritiert, weil ich dachte, da kommt noch was dazu, aber es war halt einfach nur so ein Tönchen im Hintergrund.

Zitat: Captain Frasier möchte sie sprechen, bevor wir springen.
*ohne Worte* Mrgreen

Zitat: Die Kommunikationsleuchte blinkte bereits
Hier blinkt sie, die Leuchte, und leuchtet nicht *lach*

Zitat: der für gewöhnlich so gepflegte Bart, schien allmählich außer Kontrolle zu geraten.
Icon_lol Angriff der Killerbärte *lach*
Sorry, ich wollte sagen: Kein Komma zwischen »Bart schien«

Zitat: „Ich wollte ihnen nur alles Gute wünschen. Gott weiß, wir werden soviel davon brauchen, wie wir kriegen können.“
»Ihnen« ... und ich würde statt »Gute« eher »viel Glück« schreiben, aber frag mich nicht warum, klingt mir irgendwie im Zusammenhang mit Gott plausibler als einfach nur »alles Gute«

Zitat: Meine Mannschaft und ich wünschen ihnen ebenfalls nur das Beste.

Zitat: „Legen sie uns eine Rundumsicht auf den Schirm, Lieutenant.“

Zitat: weder das Eine, noch das Andere
Kein Komma zwischen »Eine noch«

Zitat: Hannah, ich liebe dich. Auf bald ...
Wer wo was? Hannah (ich liebe diesen Namen!) würde ich entweder rauslassen, oder vorher schon einführen, sonst steht der Satz hier so ohne Zusammenhang rum und bewirkt gar nichts.

Zitat: Möglicherweise konnten sie den Flüchtlingen ein letztes Geschenk machen und eventuell – es war unwahrscheinlich, aber nur vielleicht – hatte dieses Geschenk einen Wert.
Es braucht keine vier Wörter, um zu sagen, dass dieser Gedanke Konjunktiv ist *lach*
»Möglicherweise konnten sie den Flüchtlingen ein letztes Geschenk machen. Und vielleicht – so unwahrscheinlich es auch war – hatte dieses Geschenk einen Wert«; oder einfach nur ».. Und vielleicht hatte diese Geschenk...«

Joa, jetzt muss ich erstmal gucken wie ich sage, was ich zu sagen habe. *überleg* *meditier*
Ich fang auf traditionelle Art einfach mal an wie immer, was zwar wahrscheinlich chaotisch wird, aber egal.

Prinzipiell gefällt mir die Idee sehr gut und ab der Brückenszene bin ich auch komplett in der Geschichte drin. Das kurze Gespräch mit Fraiser und Jonathans Gedanken sind gut rübergebracht, wirken lebendig und ich kann mitfühlen. Hannah hätte ich, wie gesagt, früher eingebracht oder weggelassen, Drama hast du auch ohne verlorene Liebe genug. Prinzipiell auch schön, dass du das Ende offen lässt.

ABER.

Trotz »Einführung« am Anfang in die Szenerie, hab ich kein Bild vom Hintergrund, vor dem diese Schiffe durchs All fliegen. Also jetzt nicht der Rote Zwerg (oder wars ein Riese?). Sondern die Maschinensache. KI übernimmt Raumschiffe und wendet sich gegen die Menschen. So simpel? Und trotzdem konnte die KI in einigen Raumschiffen einfach »abgeschaltet« werden? Wohin sind die Flüchtlinge unterwegs, gibt es an ihrem Ziel schon besiedelte Planeten oder ist das eine Reise ins Ungewisse?

Dafür, dass die Szene VOR der Brückenszene so lang ist, erfährt man eigentlich nicht besonders viel. Das KI-Szenario ist bekannt und Jonathans Werdegang finde ich jetzt nicht so spannend. Er hadert zwar viel mit sich selbst, aber das bleibt mir irgendwie fern. Ich weiß ja nicht, worum es geht ... da wäre es vielleicht sinnvoller, Hannah zu nutzen, um seine Verzweiflung darzustellen, statt es pur auf seine Verantwortung auf dem Schiff zu beziehen.
(kann ich mich verständlich machen?)

Ich weiß selbst nicht so genau, woran das liegt. Bis zur Brückenszene war da halt ein alter Kerl, der irgendeine schwere, schwere Bürde schleppt und über Dinge sinniert, die mir fern bleiben. Ab der Brückenszene dann wird es lebendig, da bin ich voll dabei und mittendrin.

Spielt die Geschichte im Sektor 42? Sie klingt so danach, als gäbe es Hintergrundwissen, das man haben könnte – die Sache mit Hope, Hannah, die Allianz, die Flüchtlinge.

So, mehr fällt mir grad nicht ein, sorry, bin arg müde und hoffe, nicht zu großen Müll erzählt zu haben Icon_smile

Liebe Grüße
Lanna (die immer noch aufs Herz wartet *schmoll* Icon_wink )

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

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Beitrag #3 |

RE: Das Ende des Weges
Moin Saryn.

Zitat:Eine kleine Idee, inspiriert von Bomb3rmans "Der letzte Befehl" und Dreadnoughts musikalischen Inspirationen.
Keine Ahnung, was drauß geworden ist, aber gestern kam die Idee einfach, als ich die Musikstücke gehört habe.

Ja nee, is kla'. Bei annan inne Kommis kuckn undann mit sonner gailen Schtori umme Ecke komm' - dat hamwa ja geane, ne? Icon_wink

Anmerkungen:

Zitat:Er könnte die Automatik abschalten um das reinigende Licht noch einen Augenblick genießen zu können, einen letzten Moment in der vagen Ahnung zu baden, dass das Universum einen Plan hatte, eine Idee, die allem zugrunde lag und die besagte, dass dies nicht das Ende war.
Also, das Ende vom Satz schon. Icon_wink Nee, ehrlich, mach es kürzer und teil es auf mehrere Sätze auf, denn inhaltlich habe ich nichts zu meckern - ein sehr schönes Bild, was Du hier zeichnest, obschon ich finde, dass die Dopplung von 'könnte/können' wegoptimiert werden ... *hust* könnte.

Vorschlag:
Er könnte die Automatik abschalten um das reinigende Licht noch einen Augenblick zu genießen, einen letzten Moment in der vagen Ahnung baden, dass das Universum einen Plan hatte, der allem zugrunde lag. Eine Idee, dass dies nicht das Ende war.

Zitat:Oder er setzte sie außer Kraft, schaltete jeden Filter ab um in das heiße Licht des Roten Zwerges zu starren, es in sich aufzusaugen, bis es jeden seiner Sehnerven ausgebrannt hatte, so wie es die Planeten ausgebrannt hatte, die es umkreisten.
Auch hier wieder ein sehr langer Satz. Mir scheint, Du hast während des Hörens Deine Gedanken niedergeschrieben. Zudem hast Du hier auch die Dopplung von 'hatte' drin. (Und wieso 'es'? Du meinst doch 'der Rote Zwerg'?)

Vorschlag:
Oder er setzte sie außer Kraft, schaltete jeden Filter ab um in das heiße Licht zu starren, es in sich aufzusaugen, bis es jeden seiner Sehnerven ausgebrannt hatte - so wie die Planeten, die den Roten Zwerg umkreisten.

Zitat:Die Stimme in seinem Hinterkopf, jenes nagende Etwas, das in ihm erwacht war, als er auf die radioaktiven Wolken hinabgeblickt hatte, die ihm den Blick auf Hope verwehrt hatte, meldete sich wieder.
Und der nächste Schachtelsatz, der, wenn man es genau betrachtet, aber was wäre in dem Fall schon genau, obwohl natürlich die Frage in einem großen Raum zur Genüge diskutiert werden könnte, wenn entsprechende Voraussetzungen gegeben wären, als da seien Folgende zu nennen ... Mrgreen

*HUST* Nee, drösel die Verschachtelungen lieber auf, so liest sich das anstrengend. Knall dem Leser lieber kürzere Konstruktionen um die Augen.

Vorschlag:
Radioaktive Wolken verwehrten ihm den Blick auf Hope, als sich die nagende Stimme in seinem Hinterkopf wieder meldete.

Oder:
Radioaktive Wolken verwehrten den Blick auf Hope, als jene nagende Stimme in seinem Hinterkopf zum ersten Mal erwachte.
(Hm, ... *End of Latinum*)

Zitat:Sein Blick fiel auf die schemenhafte Spiegelung seiner Selbst im Sichtschirm. Ein Fremder schien ihn anzustarren, ein Wesen das aus Flammen geboren war, das er selbst nicht mehr kannte. Ein Unbekannter in einer Uniform, von der er nie erwartet hätte, dass er sie tragen würde, obgleich er davon geträumt hatte.
Ich fange mal so an: Sehr stimmiges Bild, Spiegelbild, mit Gedanken und Träumen vermischt. Das gefällt mir schon sehr gut, allerdings (natürlich kommt immer sowas, ne?) würde ich die Zeitfromen nochmal überdenken. Ich bin da kein Profi drin - beileibe nicht - aber die Häufung von 'hatte/könnte' etc. liest sich nicht so gut.

Vorschlag (Und ich habe hier 'Unbekannter' rausgenommen, da im Grunde äquivalent zu 'Fremder', desweiteren das 'Erträumen', da Sachverhalt auch so klar wird):
Sein Blick fiel auf die schemenhafte Spiegelung seiner Selbst im Sichtschirm. Ein Fremder schien ihn anzustarren - ein Wesen aus Flammen geboren, in einer Uniform, von der er nie erwartet hätte, dass er sie tragen würde.

(Änderungen des Satzzeichens '-' zu '.'):
Sein Blick fiel auf die schemenhafte Spiegelung seiner Selbst im Sichtschirm. Ein Fremder schien ihn anzustarren. Ein Wesen aus Flammen geboren, und in einer Uniform, von der er nie erwartet hätte, dass er sie tragen würde.

Zitat:Seine Finger fühlten sich taub an, als er die ineinandergreifenden Dreiecke ertastete.
Captain Lemke.
Aufgrund der Vorgeschichte und der besonderen Bedeutung würde ich das 'Captain' mit den einfachen Anführungszeichen betonen, so hatte ich erst die Vermutung, dass er nur einen Rückblick auf seine (allgemeine) Vergangenheit wirft - und nicht auf die letzten 'Stunden'.

Vorschlag:
Seine Finger fühlten sich taub an, als er die ineinandergreifenden Dreiecke ertastete.
'Captain' Lemke.


Zitat:Er schüttelte den Kopf. Es fühlte sich falsch an.
Auch wenn es nur zwei kurze, normale Sätze sind - in Verbindung mit dem Anfang gelungen. Nachvollziehbar.

Zitat:Der alte Mann war vor weniger als vierundzwanzig Stunden dem Stern übergeben worden und ...
Hier würde ich den 'alten Mann' vielleicht eher als seinen Vorgänger - also den regulären Captain herausarbeiten.

Das ginge vielleicht so:
Sein alter Captain ...

Oder:
Der alte Captain ...

Oder (latent pessimisstischer):
Sein Vorgänger ...

Zitat:..., aber er, der seit vierzehn Jahren diente, hatte keine Mühe es auszumachen.
Die Schonzeit war vorbei.
Ein für alle Mal ...
Dies ist eine Stelle im Gesamtkontext, die den Text auflockert, den Blick des Leser lenkt/fokussiert. Wirklich gelungen, auch (jajajaja ...) wenn ich eher zu einem Punkt am Ende tendieren würde - anstelle von dreien.

Zitat:"Was hast du für mich, Tyrfing?", fragte er in die Stille des Raumes.
Markanter Name für eine künstliche Intelligenz, aber gut eingearbeitet. Auch, was das menschliche in Lemke ausmacht (Gewohnheit->erstmal Tyrfing fragen) um dann aktiv umzuschwenken und nicht nur den Leser auf Tyrfings Fehlen aufmerksam zu machen, sondern auch Lemke.
Ich glaube, Naira hatte das mal das "Nennt-mich-Ismael-Prinzip" gennant. Genau so. Wunderbar.
(Und an der Stelle: Die anderen Brüder und Schwestern von Tyrfing als 'eineiige Zwillinge' zu bezeichnen, empfinde ich übrigens als eine sehr passende Metapher.)

Zitat:"Verstanden, Lieutenant Presley. Ich bin auf dem Weg."
XO Presley ist damit an Lemkes Stelle der neue 1O? Okay, allerdings würde ich Dir empfehlen, bei der Antwort von Lemke noch kürzer zu sein. Militärisch knapp. Keine sinnlosen Anbauteile. Icon_wink
"Verstanden. Ich bin auf dem Weg."

Zitat:... wie gefähriche Strahlung ...
... gefährliche ...

Zitat:... hinter dem unscheinbaren Atmosphärenschleier unbekannter Planeten.
un-/un- ..., liest sich nicht so gut. Anstelle des 'unbekannt' vielleicht 'fremder'?

Zitat:Der wachhabende Marine ...
Bis hierhin, lieber Saryn, habe ich die ganze zeit gedacht:
Boahey, hömma, wie gail is datdenn?
Nunja, ein 'Marine' ist eigentlich ein Landseemann, also ... hm, See-Infanterie, Boarding-Soldat.
(Zumindest in diesem Ländle.)
Ich glaube, hier kannst Du auch getrost einfach nur den 'Wachhabenden' nehmen. Reicht auch.
(Und natürlich das Gewehr weglegen - wofür ist das? Wurden sie mal geentert?)

Zitat:Der Erste Offizier Presley kam zu ihm herüber geeilt und jede seiner Bewegungen ließ deutlich werden, dass er sich so unwohl in seiner neuen Uniform fühlte, wie Lemke in der des Captains.
Gut, aber das 'so' würde ich zu einem 'genau so/genauso' umbauen. (Sehr gutes Detail.)

Zitat:Der Erste Offizier nickte. Er schien noch etwas sagen zu wollen, schwieg dann aber.
"Wie ist der Status der Far Gleam?"
Rein kausal hätte ich den gesprochenen Satz jetzt Presley zugeordnet, weil er als letztes erwähnt wurde. Also, da muss noch irgendwo ein Hinweis rein, wer dies sagt.

Oder:
Der Erste Offizier nickte. Er schien noch etwa sagen zu wollen.
"XO?"
Presley schüttelte den Kopf.
"Nichts, Sir."
"Wie ist der Status der Far Gleam?"


Zitat:Er wirkte angespannt, kaum weniger als Lemke sich fühlte. Sein Gesicht war unrasiert und der für gewöhnlich so gepflegte Bart, schien allmählich außer Kontrolle zu geraten.
Lemke missfiel das, aber er konnte wenig dagegen tun.
Das gefällt mir sehr gut, denn es zeigt unterschwellig die mangelnde Disziplin an Bord der Far Gleam. (Wenn der Captain schon so aussieht ...)

Zitat:Wie wenig Fleisch doch geblieben war, in der Unendlichkeit, die so vielen Spielarten des Lebens Heimat gewesen war.
Auch dieser Satz besticht durch seine Bilder. allerdings ... frage ich mich (auch in Verbindung mit diesem Satz) ...

Zitat:Tot möglicherweise, aber auf jeden Fall stumm. Die körperlosen Stimmen, der Künstlichen Intelligenzen, die in den vergangenen Jahren die Korridore der meisten Raumer erobert hatten, waren verschwunden, wo sie nicht genug Schaden angerichtet hatten, dass niemand mehr da war, der sie abschalten konnte.

... ob die künstlichen Intelligenzen nicht durch den Feind ausgeschaltet wurden - sondern diese selbst der Feind sind. Zumindest müsste man im letzteren Fall nochmal über die Szene, wo der Captain - am Anfang - 'Tyrfing?' ruft oder so. Denn wenn es ein Feind war, wird Lemke nicht wirklich so reagieren.)

Zitat:Möglicherweise konnten sie den Flüchtlingen ein letztes Geschenk machen und eventuell – es war unwahrscheinlich, aber nur vielleicht – hatte dieses Geschenk einen Wert.
Zeit.
Mehr hatten sie nicht zu bieten.
„Sprung!“
Schönes (offenes) Ende.

Wehmutstropfen:
Da muss ich Lanna zustimmen. Entweder Du nimmst Hannah raus, oder Du baust sie vorher ein.

Technische Umsetzung:
Hier gab es nichts zu meckern. Gedanken, Dialoge, Beschreibungen - alles im grünen Bereich. Einzig die langen Eingangssätze könnte man etwas verkürzen.

Inhaltliche Umsetzung:
Also, ich mags ja, wenn man mich als Leser ins kalte Wasser schmeißt. So, wie im Kino. Icon_wink
(Abgesehen von dem ewigen 'Tamtateram-Tateram-Tateram ... Episode X ... Es ist eine düstere Zeit für die Rebellion ...'-Infodump.)
Das generelle Bild (Menschen auf der Flucht, überlebende Raumschiffe ohne KI, Selbstaufopferung?) kam gut rüber, und das auch in einem angemessenen Tempo. Desweiteren finde ich die ganzen Kleinigkeiten (Unrasiertes Gesicht vom Captain der Far Gleam, die Namen der Schiffe inklusive der kurzen äußeren Beschreibungen ihrer Form) sehr gelungen. Fast könnte man den Eindruck bekommen, dass Du meine Kritikpunkte negativer Art bei Bomb3rmans 'Letzten Befehl' hier umgesetzt hast. Inwiefern der liebe Bomb3man Dir dafür die Keule über den Kopf schwingen wird, vermag ich nicht zu sagen. Mrgreen Aber ich finde die Geschichte (abgesehen von den wenigen Anmerkungen) äußerst gelungen.


LGD.

Edit: @Lanna:
Raumfahrt ist ähnlich wie Seefahrt. Viele Begriffe tauchen in beiden Sparten auf, daher kann auch von einer 'Navy' gesprochen werden. Aber natürlich hindert das niemanden daran, etwas völlig Neues zu kreiieren.

Zitat:Icon_lol Angriff der Killerbärte *lach*
*hust*


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Beitrag #4 |

RE: Das Ende des Weges
So, dann will ich mal.

Ich habe mich sehr über eure Kommentare gefreut, das wollte ich mal zu Anfang anmerken.

Da die Geschichte irgendwann um halb 2 morgens fertig wurde, konnte ich ein paar Fehler nicht vermeiden, auf Rechtschreibfehler geh ich wie immer aber nciht ein, die werden einfach korrigiert.^^

Zuerst mal Lanna:

Zitat:Doof für dich, aber grad heute hab ich mein erstes Sci-Fi-Buch fertig gelesen und da gab es auch einen Jonathan. Der war Sekretär. Ein ziemlich cooler, aber ein Sekretär. Dein Jonathan trägt also gerade einen grauen Anzug Mrgreen
Was war das denn ür ein Buch?^^
Ja, Jonathan Lemke (übrigens eine niederländischer Name) ist ein weiterer Teil meiner Initiative "Nicht nur englische Namen in der Science Fiction" Icon_wink

Zitat:Zitat: einen letzten Moment in der vagen Ahnung zu baden, dass das Universum einen Plan hatte, eine Idee, die allem zugrunde lag und die besagte, dass dies nicht das Ende war.
[Bild: smiley_emoticons_2thumbs.gif]
Der Thumbs-Up-Smiley :D
Danke^^

Zitat:Komma zwischen »ab, um« ... und kennst du den Film Sunshine ? Musste ich bei der Szene direkt dran denken, weil da auch so einer ist, der ständig in die Sonne gucken will Icon_smile (da es ein sauguter Film ist, ist die Assoziation nicht schlecht)
Ja, ich find Sunshine auch klasse. Hatte die Szene aber gar nciht mal im Sinn, als ich das geschrieben habe. Im Nachhinein ist mir die Ähnlichkeit aber auch aufgefallen^^

Zitat:Lustigerweise habe ich den Satz beim ersten Mal lesen direkt verstanden, dachte mir aber gleichzeitig: das ist sarynnisch ... *grins* Hauptsatz, Einschub, Nebensatz zum Einschub, Nebensatz zum Nebensatz, Nebensatz zum Nebensatz vom Nebensatz, Hauptsatz-Ende.
Verbesserungsvorschlag hab ich grad keinen, tut mir Leid
Ja, Dread hat die Schachtelsätze ja auch schon angemerkt. Da werd ich auf jeden Fall nochmal draufschauen.
Ich denke ich geh da auch nicht mehr gesondert drauf ein, es sei betont, dass ich mich drum kümmer^^
Zitat:»Hope« ist kein Schiff, vielleicht ein Planet? Jonathans Heimat?
Hope ist ein Planet, ja. Ich bin mir nciht sicher, aber seine Heimat ist es glaub ich nciht. Eher der letzte Planet, um den die Allianz vergebens gekämpft hat.

Zitat:»amidst« musste ich meinen Übersetzer fragen, aber ein schöner Name Icon_smile
Fand ich auch. Ich such mir immer die Finger nach etwas anderen Namen wund - danke ans LEO Dictionary Icon_wink

Zitat:Navy? Ich war fest davon überzeugt, wir befinden uns im Weltraum. Navy klingt aber nach Meer. Ich bin verwirrt.
Wie Dreadnoughts schon sagte, liegt das an dem Überschneidungsbereich zwischen Seefahrt und Raumfahrt. Die Navy ist also alles, was an Streitkräften in Raumschiffen umherfliegt. Siehe auch hier, um mal den Nerd-Level zu erhöhen^^

Zitat:Nene, Saryn, so nich. Entweder, es ist unmerklich und wird deshalb nicht bemerkt, oder es wird bemerkt, dann ist es aber nicht mehr unmerklich Mrgreen
vielleicht eher »kaum merklich«? Oder um die Wiederholung vom »merken« bei »bemerkt« zu vermeiden: »Vor ihm schrumpfte das glühende Auge des Roten Zwerges quälend langsam«? Oder »schrumpfte ... so langsam, dass es kaum zu sehen war.«?
"kaum merklich" war definitiv, was ich ausdrücken wollte^^

Zitat:»Was ist das?«
»Blaues Licht!«
»Was macht es?«
»Es leuchtet blau!«
Wenn du keine Hommage an Rambo schreiben wolltest, würde ich empfehlen, die »Kommunikationsleuchte« entweder blau »blinken« zu lassen, oder sie zu einer »Kommunikationslampe / LED / was auch immer« zu befördern Icon_wink
Wird nachgebessert^^

Zitat:Als Beobachter möchte ich offiziell protestieren: Ich erwarte sehr wohl eine Antwort, denn wenn schon die KOMMUNIKATIONSleuchte leuchtet, ist ja wohl klar, dass jetzt kommuniziert wird. Zwischen zwei Personen. Eine fragt, die andere antwortet.
Ich würde den Beobachter rauslassen, das schafft Distanz zu Lemke. Meine Variante wäre:
»Verwirrt lauschte Lemke auf das Schweigen, das seiner Frage folgte.« oder sowas
Hm, ich mag die Stelle an sich, weil sie das Fehlen einer Antwort hervorhebt. Keine Ahnung, ich markier es mal, muss aber mal schauen ob ich da was ändere

Zitat:entweder: »erwachte« oder du spendierst dem »wachte« noch ein »auf« Icon_wink
mein "wachte" kriegt ein "er" Icon_wink

Zitat:Zwillinge hat man laut Definition normalerweise nur einen. Weil Man selbst und der andere, dann ist man zu zweit und mehr gibts bei Zwillingen nicht.
Zwillinge als Metapher für Kopien finde ich in dem Zusammenhang eigentlich völlig okay^^
Dread bestätigt mich in der Meinung - nimms mir nicht übel, aber das bleibt drin ^^
Gleiches gilt für das "eineiig"

Zitat:Die Stimmen haben Korridore erobert (erobert klingt negativ, die Stimmen sind also erstmal in der Ecke »Antagonisten«); sie richten Schaden an (bleiben in der Ecke, ich frage mich aber, wie Stimmen Schaden anrichten können?), und wurden – wo es noch möglich war – abgeschaltet. Die Stimmen der KI sind also der Feind. Warum redet Jonathan dann mit einer? hm. Dubios.
Erobert ist hier als Prozess des Fortschrittes gemeint. D.h. in den Jahren vor der Handlung haben (gerade im Militär) KIs immer mehr Aufgaben an Bord von Schiffen übernommen.
Sie sind keine bloßen Stimmen, sondern Verwalter und Steuerungseinheiten.
Die Lage hat sich aber inzwischen dramatisch geändert. Mehr dazu später Icon_wink

Zitat:Frag mich nicht, wo das Bild herkommt, aber bei mir befindet der Kerl sich die ganze Zeit in einem schwerkraftlosem Kontrollraum eines Raumschiffes ... und dementsprechend schwebt er da so munter rum.
Nope, bei mir gibts künstliche Schwerkraft^^
Bei dir nciht?

Zitat:»Steuerbordhangar«?
aber sowas von^^

Zitat:der unterstrichene Teil kann ruhig raus, finde ich.
Hat dieser Alarmton auch einen Grund? Oder ist das so ein Fiepen, was kommt, wenn zu lange nicht gearbeitet wird ? *lach* Mich hat er ein bisschen irritiert, weil ich dachte, da kommt noch was dazu, aber es war halt einfach nur so ein Tönchen im Hintergrund.
Da muss ich nochmal drüber. Mir ist nichts besseres eingefallen. Es ist eher ein Warnton (DAS könnte ich schreiben^^), als ein Alarm.

Zitat:Icon_lol Angriff der Killerbärte *lach*
Verdammt, du hast den wahren Feind enttarnt!

Zitat:»Ihnen« ... und ich würde statt »Gute« eher »viel Glück« schreiben, aber frag mich nicht warum, klingt mir irgendwie im Zusammenhang mit Gott plausibler als einfach nur »alles Gute«
"Glück" passt wirklich besser.

Zitat:Wer wo was? Hannah (ich liebe diesen Namen!) würde ich entweder rauslassen, oder vorher schon einführen, sonst steht der Satz hier so ohne Zusammenhang rum und bewirkt gar nichts.
Mal sehen, was ich mit der Guten anstell^^

Zitat:Es braucht keine vier Wörter, um zu sagen, dass dieser Gedanke Konjunktiv ist *lach*
»Möglicherweise konnten sie den Flüchtlingen ein letztes Geschenk machen. Und vielleicht – so unwahrscheinlich es auch war – hatte dieses Geschenk einen Wert«; oder einfach nur ».. Und vielleicht hatte diese Geschenk...«
Ist markiert, ich weiß aber noch nciht, was ich damit machen soll^^

Zitat:Prinzipiell gefällt mir die Idee sehr gut und ab der Brückenszene bin ich auch komplett in der Geschichte drin. Das kurze Gespräch mit Fraiser und Jonathans Gedanken sind gut rübergebracht, wirken lebendig und ich kann mitfühlen. Hannah hätte ich, wie gesagt, früher eingebracht oder weggelassen, Drama hast du auch ohne verlorene Liebe genug. Prinzipiell auch schön, dass du das Ende offen lässt.
Das Ende ist so halb-offen. Ich hab eine Idee, wie es weitergeht, aber das muss der Leser nicht wissen :D

Zitat:Sondern die Maschinensache. KI übernimmt Raumschiffe und wendet sich gegen die Menschen. So simpel? Und trotzdem konnte die KI in einigen Raumschiffen einfach »abgeschaltet« werden? Wohin sind die Flüchtlinge unterwegs, gibt es an ihrem Ziel schon besiedelte Planeten oder ist das eine Reise ins Ungewisse?
Ich wollte euch bewusst ein wenig in die Mitte der Handlung werfen. Wohin die Flüchtlinge fliehen ist für Lemke an sich ja erstmal völlig uninteressant, seine Aufgabe ist eine andere.
Zu den KIs am Ende mehr, okay? Icon_wink

Zitat:Dafür, dass die Szene VOR der Brückenszene so lang ist, erfährt man eigentlich nicht besonders viel. Das KI-Szenario ist bekannt und Jonathans Werdegang finde ich jetzt nicht so spannend. Er hadert zwar viel mit sich selbst, aber das bleibt mir irgendwie fern. Ich weiß ja nicht, worum es geht ... da wäre es vielleicht sinnvoller, Hannah zu nutzen, um seine Verzweiflung darzustellen, statt es pur auf seine Verantwortung auf dem Schiff zu beziehen.
(kann ich mich verständlich machen?)
Ich war mir über Hannah sehr unschlüssig und werde dazu mal eni wenig Brainstorming betreiben müssen.
Der Fokus sollte auch nicht so ganz auf Lemkes persönlichen Sorgen liegen, als auf der Darstellung der Situation in der sich zB. das Militär befindet, während gleichzeitig eine vage Krise/Katastrophe als Ursache angedeutet werden sollte. Vor der dann das Persönliche eher an Gewicht verliert ... ka^^
Muss mir das alles nochmal in Ruhe ansehen^^

Zitat:Bis zur Brückenszene war da halt ein alter Kerl
Ich weiß gar nciht, ob er so alt ist^^

Zitat:Spielt die Geschichte im Sektor 42? Sie klingt so danach, als gäbe es Hintergrundwissen, das man haben könnte – die Sache mit Hope, Hannah, die Allianz, die Flüchtlinge.
Es spielt definitiv im Universum in dem auch der Sektor spielt, ist aber eher Teil meiner mehr oder minder privaten Erweiterung davon.
Was wir hier sehen ist der erste Blick auf ... nun, das "Ende des Weges" Icon_wink
Soll heißen die Geschichte steht in der "Historie" ziemlich am Ende, dort, wo der finale Konflikt aufkommt und möglicherweise nichts mehr übrig bleibt.
Aber das weiß ich selbst nichtmal genau^^

Zitat:Ja nee, is kla'. Bei annan inne Kommis kuckn undann mit sonner gailen Schtori umme Ecke komm' - dat hamwa ja geane, ne? Icon_wink
Wenn's klappt Icon_wink
Ne, ernsthaft, ich hab auf keine Fall vorgehabt, Bomb3r den Rang abzulaufen oder so, ich wollte nur sehen, ob ich zu der Thematik (die ja an sich nciht so selten ist) was eigenes hinbekomme. Das ist beim Hören der Musik aufgekommen und hat sich dann verselbstständigt.

Zitat:Also, das Ende vom Satz schon. Icon_wink Nee, ehrlich, mach es kürzer und teil es auf mehrere Sätze auf, denn inhaltlich habe ich nichts zu meckern - ein sehr schönes Bild, was Du hier zeichnest, obschon ich finde, dass die Dopplung von 'könnte/können' wegoptimiert werden ... *hust* könnte.
Wie gesagt, die Schachtelsätze sind alle angestrichen (quasi der ganze Text), ich werde mir dazu Gedanken machen, geh da aber nicht mehr gesondert drauf ein. Ich hoffe, das okay^^

Zitat:Mir scheint, Du hast während des Hörens Deine Gedanken niedergeschrieben.
Zum Teil trifft das sicher zu^^

Zitat:Ich fange mal so an: Sehr stimmiges Bild, Spiegelbild, mit Gedanken und Träumen vermischt. Das gefällt mir schon sehr gut, allerdings (natürlich kommt immer sowas, ne?) würde ich die Zeitfromen nochmal überdenken. Ich bin da kein Profi drin - beileibe nicht - aber die Häufung von 'hatte/könnte' etc. liest sich nicht so gut.
Zeitformen sind auch nicht so 100pro meins. Gut, dass da in der deutschen Sprache ein relativ großer Spielraum existiert^^
Ich werf nochmal ein Auge drauf

Zitat:Aufgrund der Vorgeschichte und der besonderen Bedeutung würde ich das 'Captain' mit den einfachen Anführungszeichen betonen, so hatte ich erst die Vermutung, dass er nur einen Rückblick auf seine (allgemeine) Vergangenheit wirft - und nicht auf die letzten 'Stunden'.
Hm, das muss ich mir mal überlegen. Ich bin eigentlich gegen Anführungsstriche in anderer Funktion als zur Eingrenzung wörtlicher Rede^^

Zitat:Auch wenn es nur zwei kurze, normale Sätze sind - in Verbindung mit dem Anfang gelungen. Nachvollziehbar.
Merci

Zitat:Hier würde ich den 'alten Mann' vielleicht eher als seinen Vorgänger - also den regulären Captain herausarbeiten.
Da habe ich lange überlegt - und werde wohl auch noch weitermachen müssen :D

Zitat:Dies ist eine Stelle im Gesamtkontext, die den Text auflockert, den Blick des Leser lenkt/fokussiert. Wirklich gelungen, auch (jajajaja ...) wenn ich eher zu einem Punkt am Ende tendieren würde - anstelle von dreien.
Immer diese "auchs" und "abers" Icon_wink
Ich hab an der Stelle mal aus der Trance hochgeschaut und die drei Punkte ganz bewusst gesetzt^^

Zitat:Markanter Name für eine künstliche Intelligenz, aber gut eingearbeitet.
Danke.
Ja, Tyrfing stammt noch aus den "Mit der Strömung nach Marin"-Zeiten. Ich wollte eigentlich einen anderen Namen nehmen, dann hab ich aber was über den ursprünglichen Namensträger gelesen und dann MUSSTE es einfach dieser Name sein Icon_wink

Zitat:Auch, was das menschliche in Lemke ausmacht (Gewohnheit->erstmal Tyrfing fragen) um dann aktiv umzuschwenken und nicht nur den Leser auf Tyrfings Fehlen aufmerksam zu machen, sondern auch Lemke.
Das war genau was ich beabsichtigt habe, toll, dass es geklappt hat. Wenn auch nur mit einer Quote von 50%^^

Zitat:Ich glaube, Naira hatte das mal das "Nennt-mich-Ismael-Prinzip" gennant. Genau so. Wunderbar.
Komisch, Naira sagte mir, die Bezeichnung stammt von dir. Bin ich gerade Opfer eines Running-Gags geworden? Icon_wink

Zitat:(Und an der Stelle: Die anderen Brüder und Schwestern von Tyrfing als 'eineiige Zwillinge' zu bezeichnen, empfinde ich übrigens als eine sehr passende Metapher.)
Danke, ich auch^^

Zitat:XO Presley ist damit an Lemkes Stelle der neue 1O? Okay, allerdings würde ich Dir empfehlen, bei der Antwort von Lemke noch kürzer zu sein. Militärisch knapp. Keine sinnlosen Anbauteile. Icon_wink
Jupp, der ist nachgerückt.
Knapper wäre besser^^

Zitat:Bis hierhin, lieber Saryn, habe ich die ganze zeit gedacht:
Boahey, hömma, wie gail is datdenn?
Nunja, ein 'Marine' ist eigentlich ein Landseemann, also ... hm, See-Infanterie, Boarding-Soldat.
(Zumindest in diesem Ländle.)
Ich glaube, hier kannst Du auch getrost einfach nur den 'Wachhabenden' nehmen. Reicht auch.
(Und natürlich das Gewehr weglegen - wofür ist das? Wurden sie mal geentert?)
Meinem Verständnis nach sind Soldaten auf Flugzeugträgern dann aber auch Marines. Das würde dann logisch auch für "Weltraumflugzeugträger" gelten.
Was meinst du?
Dass dieses Schiff geentert wird, ist aber so unwahrscheinlich auch nicht, es geht ja in die Schlacht^^
Bin aber froh, dass ich deinen kritischen Auge in Sachen Militärjargon nur diesen kleinen Fehler liefer Icon_wink

Zitat:Gut, aber das 'so' würde ich zu einem 'genau so/genauso' umbauen. (Sehr gutes Detail.)
Wird gemacht + Danke

Zitat:Rein kausal hätte ich den gesprochenen Satz jetzt Presley zugeordnet, weil er als letztes erwähnt wurde. Also, da muss noch irgendwo ein Hinweis rein, wer dies sagt.
Wird gemacht.

Zitat:Das gefällt mir sehr gut, denn es zeigt unterschwellig die mangelnde Disziplin an Bord der Far Gleam. (Wenn der Captain schon so aussieht ...)
So soll es sein, danke Icon_smile

Zitat:Auch dieser Satz besticht durch seine Bilder. allerdings ... frage ich mich (auch in Verbindung mit diesem Satz) ...

Zitat:Tot möglicherweise, aber auf jeden Fall stumm. Die körperlosen Stimmen, der Künstlichen Intelligenzen, die in den vergangenen Jahren die Korridore der meisten Raumer erobert hatten, waren verschwunden, wo sie nicht genug Schaden angerichtet hatten, dass niemand mehr da war, der sie abschalten konnte.


... ob die künstlichen Intelligenzen nicht durch den Feind ausgeschaltet wurden - sondern diese selbst der Feind sind. Zumindest müsste man im letzteren Fall nochmal über die Szene, wo der Captain - am Anfang - 'Tyrfing?' ruft oder so. Denn wenn es ein Feind war, wird Lemke nicht wirklich so reagieren.)
Auch dazu später.

Zitat:Schönes (offenes) Ende.
Ich habe ursprünglich daran gedacht, dem Leser noch die Schlacht zu präsentieren, aber letztlich fand ich die Ungewissheit viel nachdrücklicher, deshalb ist es dabei geblieben.
Will sagen:
danke^^

Zitat:Wehmutstropfen:
Da muss ich Lanna zustimmen. Entweder Du nimmst Hannah raus, oder Du baust sie vorher ein.
Mal sehen, was ich mit der noch mache^^

Zitat:Technische Umsetzung:
Hier gab es nichts zu meckern. Gedanken, Dialoge, Beschreibungen - alles im grünen Bereich. Einzig die langen Eingangssätze könnte man etwas verkürzen.
Nächstes Mal schau ich erstmal nochmal über alles drüber :D

Zitat:Das generelle Bild (Menschen auf der Flucht, überlebende Raumschiffe ohne KI, Selbstaufopferung?) kam gut rüber, und das auch in einem angemessenen Tempo. Desweiteren finde ich die ganzen Kleinigkeiten (Unrasiertes Gesicht vom Captain der Far Gleam, die Namen der Schiffe inklusive der kurzen äußeren Beschreibungen ihrer Form) sehr gelungen.
Dein Lob ehrt mich Icon_smile
Schön, dass es dir gefallen hat, ich mag die 5 Seiten auch ganz gerne, auch wenn wir uns noch nicht lange kennen^^

Zitat:ast könnte man den Eindruck bekommen, dass Du meine Kritikpunkte negativer Art bei Bomb3rmans 'Letzten Befehl' hier umgesetzt hast. Inwiefern der liebe Bomb3man Dir dafür die Keule über den Kopf schwingen wird, vermag ich nicht zu sagen. Mrgreen Aber ich finde die Geschichte (abgesehen von den wenigen Anmerkungen) äußerst gelungen.
Jein. Also ich hatte deinen Kommentar zu seiner Geschichte gelesen und (wie gesagt) in die Musik reingehört, aber ich habe mich nciht ans Schreiben gemacht um ne "bessere" Version zu produzieren.
Da mir die Ähnlichkeiten aber bewusst sind, hab ich ihn um Erlaubnis gebeten, bevor ich das hier online gestellt habe. Er war einverstanden.

So, Expose:

Im leider sehr kurzlebigen Sektor-Rollenspiel kam der Vormarsch künstlicher Intelligenzen als Thema auf, das hab ich für mich dann weitergesponnen.
Wir haben es hier allerdings nicht mit der 08/15-Revolution der Cylonen *äh* Maschinen zu tun - um das jetzt näher zu erklären müsste ich weit ausholen, auf Bereiche, über die ich mir selbst noch nciht 100pro im Klaren bin.
Die KIs u.a. des Allianzmilitärs haben sich in diesem Szenario auf jedem Fall dem eigentlichen Feind angeschlossen. Wo die Crew diesen Aufstand rechtzeitig bemerkte, konnten sie (oft) abgeschaltet werden, wo nicht, starb die Besatzung.
Ich spiele aber schon länger mit dem Gedanken (siehe Myriel's Dream) "meinen" Teil des Sektors zur Eigenständigkeit auszudehnen. Ich hab da ein paar Ideen und der Konflikt, auf den wir hier einen Blick erhaschen ist ein Teil davon. (Die ferne Heimat/Unreinheit ist eventuell übrigens ein Teil dieses Zyklus, aber da bin ich mir noch nciht so sicher.)

So mehr weiß ich nicht zu sagen, habt ihr noch Frage?

Beste Grüße,
Saryn

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Beitrag #5 |

RE: Das Ende des Weges
Huhu Saryn,

ja, ich weiß, ich bin zur Zeit etwas träge ... aber ich wollte erstmal so den ganzen Kommentarkrams abarbeiten, bevor ich mich guten Gewissens an das nächste Herz setze Icon_smile

Meine ersten Schritte in der Science Fiction (außerhalb des Forums) mache ich mit Andreas Brandhorsts Kantaki-Universum, angefangen bei Diamant, und den nächsten Teil gibt es, sobald ich nochmal Geld fürs nächste dicke Bücherpaket erübrigen kann *lach*

Zitat:Ja, ich find Sunshine auch klasse. Hatte die Szene aber gar nciht mal im Sinn, als ich das geschrieben habe. Im Nachhinein ist mir die Ähnlichkeit aber auch aufgefallen^^
Was mich ja immer aufregt, wenn Leute beim Lesen meiner Geschichten irgendwelche Filme im Kopf haben, die ich selbst hasse. Würde mir zum Beispiel mal jemand sagen, dass er bei Geschichte XY sofort an Bella und Edward denken musste, würd ich ausm Fenster springen ...
Bei guten Filmen find ich es dagegen immer klasse, das heißt, ich wecke die richtigen Assoziationen. Von daher war's auch als Lob gedacht Icon_smile

Zitat:Zwillinge als Metapher für Kopien finde ich in dem Zusammenhang eigentlich völlig okay^^
Dread bestätigt mich in der Meinung - nimms mir nicht übel, aber das bleibt drin ^^
Gleiches gilt für das "eineiig"
Icon_aufsmaul
Mrgreen ach wat, ich schreib ja immer nur, was MIR auffällt, und in der Science Fiction fühl ich mich noch nicht heimisch genug, dass ich behaupten würde, irgendwelche KOMPETENTEN Vorschläge oder Anmerkungen machen zu können *lach*
Ist mir beim Lesen von "Diamant" auch aufgefallen, dass es in dem Bereich einfach ein ganz anderes Vokabular braucht, andere Schwerpunkte, andere Ansichten. Deshalb (und auch, weil mein Kommentar ja bloß meine eigene Meinung ist) find ich es überhaupt nicht tragisch, dass du deinen eigenen Kopf hast Icon_wink

Zitat:Nope, bei mir gibts künstliche Schwerkraft^^
Bei dir nciht?
Ja doch, schon ... aber frag mich nicht warum, ich hatte da das Bild von einem schwebenden Kerl im Kopf. Naja ... du kennst ja mich und meine manchmal recht wirren Assoziationen *lach*

So, und nun ist mein Mann doch eher nach hause gekommen, obwohl ich mich gefreut hab, dass er später kommt und ich deshalb Zeit hab, hier mal n bissl was abzuarbeiten. Männer. Icon_rolleyes

Am Samstag gibt es den Kommentar zum Herz. Versprochen! Und auch eine Antwort zum Brückenläufer ... dafür schonmal hier ein Dankeschön Icon_smile

Liebe Grüße
Lanna

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

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Beitrag #6 |

RE: Das Ende des Weges
Hallo Saryn,
ich war gerade in der Sci-Fi-Abteilung und bin aufgewärmt. Deine Inspiration habe ich gelesen, fand sie aber nicht so gut. Nun, wir werden sehen, aber ich bin guter Hoffnung. Icon_wink

Zitat:Rotes Licht flutete den Sichtschirm, bevor er sich automatisch abdunkelte. Jonathan Lemkes Finger schwebten einen Moment über dem Kontrollfeld. Er könnte die Automatik abschalten um das reinigende Licht noch einen Augenblick genießen zu können
-- Eine Kleinigkeit eigentlich, aber ist das rote Licht permanent? Es klingt danach, allerdings passt in meinen Augen dann das "flutet" nicht, da es für mich etwas gerade aufgetretenes charakterisiert. Etwas, dass gerade auf den Bildschirm fließt. Hm, verstehst du, was ich meine?

Zitat:Oder er setzte sie außer Kraft, schaltete jeden einzelnen Filter ab um in das heiße Licht des Roten Zwerges zu starren, es in sich aufzusaugen, bis es jeden seiner Sehnerven ausgebrannt hatte, so wie es die Planeten ausgebrannt hatte, die es umkreisten.
-- Was will er außer Kraft setzen? Mir fehlt da der Zusammenhang. Wenn er die Automatik abschaltet, wird der Bildschirm wieder hell, okay. Aber das hat er ja schon am Anfang machen wollen, warum dann das "oder"?
Ah, es geht eher um das Abschalten der Filter. Verstehe. Finde ich mit der "Oder"-Variante etwas unschön ausgedrückt. Ein Vorschlag: "Er stellte sich vor, wie es wäre alle Filter auszuschalten, in das konzentrierte Licht des Roten (...) "

Zitat:Die Stimme in seinem Hinterkopf, jenes nagende Etwas, das in ihm erwacht war, als er auf die radioaktiven Wolken hinabgeblickt hatte, die ihm den Blick auf Hope verwehrt hatte, meldete sich wieder.
-- Wolken = verwehrt hatten

Zitat:Warum tat er es nicht einfach? Ließ sich reinwaschen von der ältesten Macht des Universums?
-- "der ältesten Macht" klingt sehr endgültig, eher "eine der ältesten Mächte" würde ich daher vorschlagen.

Zitat:Die Vorstellung war ihm immer ein wenig fremd erschienen, sie hatte sich nie so recht mit seinem Leben in der Navy verbinden lassen wollen, aber inzwischen war sie zu etwas völlig Abstraktem geworden.
-- Welche Vorstellung genau? Die Beförderung? Du verschachtelst deine Sätze etwas zu sehr und verlierst dich dann darin, so dass mir der Faden verloren geht. Icon_wink

Zitat:Vor ihm wurde das glühende Auge des Roten Zwerges unmerklich kleiner. Ein Mann mit geringerer Erfahrung hätte es möglicherweise nicht bemerkt, aber er, der seit vierzehn Jahren diente, hatte keine Mühe es auszumachen.
-- ? Der Bildschirm ist aus. Wo sieht er dann den Zwerg? Wenn er kleiner wird, würde es dann nicht besser werden? Icon_confused

Zitat:„Was hast du für mich, Tyrfing?“, fragte er in die Stille des Raumes. Ein Beobachter hätte keine Antwort erwartet, Lemke aber war für einen Moment verwirrt, dass er tatsächlich keine bekam.

-- Warum hätte ein Beobachter keine Antwort erwartet. Also ich als Leser erwarte eine.

Zitat:Tot möglicherweise, aber auf jeden Fall stumm. Die körperlosen Stimmen, der Künstlichen Intelligenzen
-- Das Komma ist überflüssig.

Zitat:Die körperlosen Stimmen, der Künstlichen Intelligenzen, die in den vergangenen Jahren die Korridore der meisten Raumer erobert hatten, waren verschwunden, wo sie nicht genug Schaden angerichtet hatten, dass niemand mehr da war, der sie abschalten konnte.
-- Häh? Bitte etwas einfacher.

Zitat:XO Presley hier, Sir. Wir haben die verabredeten Koordinaten erreicht, Sir.“
-- Was genau bedeutet das?

Zitat:Erst als sie den Lift zum steuerbord Hangar erreichten und sich umdrehten, schienen sie ihn zu bemerken und salutierten pflichtbewusst.
-- Nicht Steuerbord-Hangar?

Zitat: Sie alle wirkten ruhig und gelassen und er sagte sich, dass alles in Ordnung sei, aber er wusste, dieses Gebaren gehörte zu ihrem Ehrenkodex, zu jenem stummen Reglement, all jener Männer, die in ihren winzigen Metallsärgen hinaus in die Kälte rasten, größeren, schnelleren, wendigeren – und einfach zuvielen Gegnern entgegen.
-- Komma zu viel.

Zitat:Auf der Brücke herrschte Geschäftigkeit, als er das Schott passierte. Der wachhabende Marine riss die Hand an die Stirn, die andere umschloss den Griff seines Sturmgewehrs. Er schlug die Hacken zusammen und rief: „Captain auf der Brücke!“
-- Ich kenn mich da nicht aus, aber gehört ein Marine auf ein Schiff der Navy?

Zitat:Sofort kehrte Stille ein, die aber nur von kurzer Dauer war, bevor ein kurzer Alarmton den Großteil der Brückenmannschaft zwang, sich wieder auf die jeweiligen Aufgaben zu konzentrieren.
-- Ein exellentes Beispiel für deine verwirrenden Schachtelsätze. Ich bediene mich ihrer zwar selbst sehr gern, aber bei dir schwirrt mir wirklich manchmal der Kopf.

Zitat:Der Erste Offizier Presley kam zu ihm hinüber geeilt und jede seiner Bewegungen ließ deutlich werden, dass er sich so unwohl in seiner neuen Uniform fühlte, wie Lemke in der des Captains.
-- Ich gehe hin und du kommst her. Also kommt der Offizier herüber. Icon_wink

Zitat:„Wir verlassen die schwarze Zone des Roten Zwerges in etwa vier Minuten, Sir. Triebwerke und Navigation sind bereit zum Sprung, sobald wir die rote Zone erreichen und die Gravitation des Sterns im normalen Bereich ist.“
-- Etwas viele Farben. Könnte man die Zonen nicht vielleicht anders betiteln? Mit neutrale Zone zum Beispiel?

Zitat:Er zögerte. „Sir, sollten wir nicht noch mehr Abstand zwischen uns und den Zwerg bringen? Wir befinden uns weit außerhalb der sicheren Zone.“
-- Ah, hier ist noch eine Zone. Vielleicht Abschnitt, Areal, Bereich. Irgendetwas, das mehr Abwechslung bietet.

Zitat:Presley zuckte mit den Schultern. „Sie haben bei Hope den Großteil des Schadens abbekommen. Seitdem ist jeder Sprung ein Glücksspiel.“ Er hatte die Stimme gesenkt, damit ihn niemand außer Lemke hörte. „Ich weiß nicht, ob sie uns aus der roten Zone folgen können, Sir.“
-- Hier könnte man um die rote Zone zu umgehen, sie einfach rauslassen: "Ich weiß nicht, ob sie in der Lage sein werden, uns zu folgen, Sir."

Zitat:„Danke, Captain Frasier. Meine Mannschaft und ich wünschen ihnen ebenfalls nur das Beste.“ Das klang hohl und damit so wahr, wie es nur sein konnte. „Wir sehen uns auf der anderen Seite“, fügt er hinzu.
-- "fügte er"

Zitat:Er dachte an zuhause, ein letztes Mal, möglicherweise.
-- Zuhause, oder?

Zitat:Hannah, ich liebe dich. Auf bald ...
-- Ah, nein. Und ich dachte, du hättest auf diese pathetische Geliebte verzichtet. Icon_nosmile
Schade, damit rutscht die Geschichte in eine Klischee-Sparte, die du bisher eigentlich gut umschifft hast.

Zitat:„Bereitmachen zum Sprung auf mein Signal!“, sagte er laut und deutlich.
-- "Bereitmachen zum Sprung!" würde stärker wirken. Dass es auf sein Signal geschehen wird, wissen wir ja schon von dem Lieutnant.

So, das war es also. Auch ein Selbstmord, zumindest klingt es so an, aber zumindest steht dahinter der Zweck, Zeit zu gewinnen. Es ist also besser durchdacht, als "der letzte Befehl". Die Athmosphäre kommt auch besser rüber.
Was mich jedoch stört sind diese Zweifel des Captains, fast schon etwas wehleidig, wie er sich in solcher Situation Gedanken um seinen Posten macht. Nun ja. Es verleiht ihm Tiefe. Von daher ist akzeptiert, auch wenn ich mir eher etwas mehr Informationen über die allgemeine Situation und die Feinde gewünscht hätte. Auch der Plan an sich, bleibt etwas im Unklaren. Vielleicht auch durch die Schachtelsätze, die ich manchmal nicht durchschauen konnte.
Ich habe es jetzt so verstanden, dass sie gegen Computerwesen oder zumindest stark technisierte Wesen kämpfen, die auch ihre künstliche Intelligenzen übernommen hatten - richtig so?

Etwas besser strukturiert, einfacher gehalten und mit mehr Inhalt versehen, hätte mit die Geschichte richtig gut gefallen, denke ich. So bleibt auch hier die Frage, worum geht es eigentlich.
Hm, vielleicht sind Sci-Fi-Kurzgeschichten da generell etwas schwieriger anzugehen, vor allem, wenn es um Kriege und Konflikte geht. Mir fehlen da immer die Hintergrundinformationen.

LG
Adsartha

PS: Hannah würd ich wirklich löschen, da sie überhaupt keinen Bezug zur Geschichte hat.

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Beitrag #7 |

RE: Das Ende des Weges
Moin.

Ich les ja alles mal so mit, ne?

Von Adsartha:
Zitat:PS: Hannah würd ich wirklich löschen, da sie überhaupt keinen Bezug zur Geschichte hat.
Nö. Löschen sollte das letzte Mittel bleiben, wenn nichts mehr geht. Und hier fiel mir gerade ein, wie man diese Klippe auch umschiffen könnte:
Wie wärs, aus Captain Lemke-> Captain Hannah Lemke zu machen? (Allerdings dann *hust* rasiert.) Unterschwellig kann man da auch mit dem Zeigen von Gefühlen arbeiten.
(Dann wäre das Ende mit ihr plausibel.)

LGD.


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Beitrag #8 |

RE: Das Ende des Weges
Hi Dread!
Vorbildlich! Icon_smile

Aber wenn Captain Lemke zu Captain Hannah Lemke wird, warum sollte sie dann denken:

Zitat:Hannah, ich liebe dich. Auf bald ...

Narzissmus? Mrgreen

LG
Addi

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Beitrag #9 |

RE: Das Ende des Weges
* Dreadnoughts meint, er sollte sein Vorhaben aufgeben, vom Kaffee loszukommen.

Ich meinte natürlich 'Frasier - Captain Hannah Fraiser'.

LGD.


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Beitrag #10 |

RE: Das Ende des Weges
D. ohne Kaffee?
*schluck* Das geht doch nicht! *dir eine frisch gebrühte Kanne zuschieb*
Und ja, soo macht es natürlich Sinn und wäre auch nicht mehr so kitschig. Icon_smile

LG
Addi

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Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
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