Es ist: 16-05-2021, 13:53
Es ist: 16-05-2021, 13:53 Hallo, Gast! (Registrieren)


Raum für Macht - Kapitel 0
Beitrag #11 |

RE: Raum für Macht - Kapitel 0
Sanyasala,

oh Mann, da habe ich ja einiges zu beantworten. Ganz ehrlich: Die Geschichte hatte ich schon halb in anderen Projekten begraben. Aber jetzt habe ich mich wieder eingelesen.

@WW:
Zitat:
Zitat:Raum für Macht (Arbeitstitel)
Ein interessanter Titel schonmal. Irgendwie denkt man bei "Raum" vielleicht an den Weltraum, aber es scheint eher ein metaphorischer Raum gemeint gewesen zu sein ... so oder so: man glaubt etwas dahinter zu erkennen und doch kann man es nicht einordnen. Das sind gute Titel.
Das freut mich auf jeden Fall schonmal *puh*

Zitat:
Zitat:Die Kuppel von Berlin erhob sich wie ein gigantisches Insektenauge über den Menschen, umgeben von den kleineren, die die Nebenbezirke bargen.
"Insektenauge" ist eine sehr schöne Beschreibung für die anscheinend in Facetten aufgeteilte Kuppel. Warum liegen Städte in deiner Welt wohl unter Kuppeln? Wegen der zerstörten Umwelt? Der außerkontrolle geratenen Natur?
Ich sehe schon. Ich sollte wie von vielen Seiten gefordert mehr auf die Umstände eingehen. Ja, es geht um das unberechenbare Klima, die klassische Zukunftsvision des Schreckens ... und wie die Menschen es gekonnt ignorieren.

Zitat:
Zitat:Der in Massen herumwirbelnde, unfruchtbare Staub warf bloß flatternde Schatten über die Straßen, nichts Ungewöhnliches.
Ah, gleich beides.
(Gibt es Tirandium eigentlich wirklich? Oder ist es eines der wenigen unentdeckten Elemente o.O -> nimm vielleicht lieber etwas, dass es schon gibt - Titan? - man kann nämlich ungefähr abschätzen, was die fehlenden Elemente für Eigenschaften haben werden; naja ich kann das nicht.)
Tirandium habe ich mir ausgedacht, als Sonderlegierung durch vielleicht extraterristrische Einflüsse - ich wollte einen Stoff, dem ich auch Eigenschaften geben kann, die mir deus ex machina bescheren können, ohne dass mir mein ehemaliger Chemielehrer einen Prügler schickt ...

Zitat:
Zitat:Denn trotz des unauffällig grauen Hosenanzuges und obwohl sie aus einer Menge nie herausgestochen wäre, war sie eine der mächtigsten Frauen der Welt.
Und dann läuft sie da ohne Leibwache rum?
Typ Geheimagentenchef, dachte ich mir. Die beste Tarnung ist die Menge - aber das sollte ich vielleicht eher klarstellen ... Ja, Schwachstelle.

Zitat:
Zitat:Neben diesem formalen militärischen Rang trug sie einen Doktortitel in polyspezischer Psychologie und in ihrem Schädel eines der leistungsfähigsten Gehirne ganz Europas.
Polyspezische Psychologie betrifft mehr als eine Spezies, richtig, also neben Ratten, auch Hunde und Aliens*?
Die Konstruktion "trägt Titel und Gehirn" find ich übrigens sehr gelungen.
Ja, genau, ihre Doktorarbeit beschäftigte sich mit der Ähnlichkeit von Stressreaktionen im Raumgleitflug bei Mosaikspeihkobren und Erstkontaktaliens ... nicht Mrgreen

Zitat:
Zitat:Damit bog sie mit dem Tunnel nach links und betrat die Treppen, die zu dem breiten Gebäudekomplex mit der silbergrauen Aufschrift 'Regierungszentrum' führten.
Liest sich nicht schön - vielleicht ummodeln in "bog sie im Tunnel nach links"?
Ja, der Bezug kann eigentlich weg.

Zitat:
Zitat:Ab der ersten Stufe spürte sie das vertraute Kribbeln des Stützfeldes, das jeden Treppensteiger vor dem unsanften Fall bewahrte.
Dieses seltsame Stützfeld ... das magst du, hm? *lacht*
Ich fände es außerordentlich praktisch *grins*

Zitat:
Zitat:"Ausweis“, forderte eine Computerstimme am Eingang.
Er fordert nicht "Ausweis, bitte? Unhöflich den Regierungsmitgliedern gegenüber.
Es ist ein Computer Icon_ugly Aber na gut, wenn diese Werte im x.ten Jahrhundert noch zählen, dann baue ich sie lieber ein, bevor ich von meinen Charakteren verschleppt werde *g*

Zitat:
Zitat:und beobachtete die PRogrammprotokolle
Klein.
Doh

Zitat:
Zitat:Trotz Bevollmächtigung schritt sie jedoch unspannend zu den Einzellifts, die in eiligster Geschwindigkeit kreuz und quer durch das Gebäude fuhren.
Du willst uns sagen, dass sie gerade keinen der strenggeheimen Gebäudetrackte ansteuert? Würde ich etwas genauer ausdrücken, z. B. mit "schritt sie jedoch unspannend zu den gewöhnlichen Einzellifts".
Denn die Lifts könnten ja eben auch zu den geheimen Trakten führen.
Stimmt auch wieder. Und wir wollen ja keine geheimen Labors im Keller inplizieren, nicht wahr?

Zitat:
Zitat:und richtete den Blick auf die Hologrammblüte, die in der Mitte des Tisches schwebend den Ruhemodus des Projektors darstellte
*lacht* Eine nette Idee.
Danke schön *lächel*

Zitat:
Zitat:begann ein weißhaariger Mann in perfekt sitzendem Miu Miu zu sprechen
Ähm ... was zur Hölle ist ein Miu Miu? xD
Ein extrem teurer Anzug. Gibt's auch heutzutage schon - aber scheinbar sollte ich sowas rauslassen, das höre ich auch schon ein paar Mal öfter ...

Zitat:
Zitat:Obwohl alle sieben Männer und fünf Frauen Albert Senken, dem Vorsitzenden des Rates der Europäischen Zentralregierung, mit demselben ausdruckslosen Gesicht lauschten, breitete sich eine gewisse Erleichterung aus.
Ah, die europäische Zentralregierung sitzt in Berlin ... da haben sich die Franzosen sicher nicht gefreut.
*muahahaha* Es ist halt meine Zukunftsvision Icon_ugly

Zitat:
Zitat:Bestimmt, dachte Frau Orthmann, sind wir alle insgeheim froh, dass es nicht schon wieder um das verdammte Klima geht.
*lacht*
Ach das ist immernoch Thema? *g* Klingt eigentlich, als wäre nichts mehr zu retten.
Die Konstruktion finde ich etwas seltsam, weil Orthmann eine Vermutung aufstellt, die alle, also auch sie selbst, betrifft, bei sich müsste sie es ja wissen. Ich nehme an, sie meint alle im Sinne von auch die anderen. Aber ich würde dann einfach "sind auch die anderen froh" schreiben, damit der Leser nicht in Versuchung kommt, darüber zu stolpern.
Zu Befehl Icon_smile

Zitat:
Zitat:„Irossa“, fuhr Vorsitzender Senken unbeirrt fort, „ist ein äußerst einflussreicher Planet, das brauche ich wohl keinem zu erzählen. Und Botschafter Orvan-Soans Andeutungen lassen auf dortige Unzufriedenheit schließen.“
Warum gibt es eigentlich eine eropäische (und keine Weltregierung), aber alle anderen Planeten werden immer sofort zentral regiert. Halte ich für unwahrscheinlich.
Ich würde auch nicht auf jedem eine vermuten *lächel* Aber es geht in der Geschichte auch hintergründig um so etwas, ja.

Zitat:
Zitat:fragte Senkekn formhalber
Ein "k" zuviel.
*einkescher*
Zitat:
Zitat: als Moralpolizei und bei dem Versuch, auch auf jeden anderem Planeten eine zentrale Weltregierung aufzustellen.
*LOL*! Das ist eine gute Antwort auf meine Anmerkung oben.
Mrgreen You're welcome.

Zitat:
Zitat:„... der Tiefsee, den Wüsten Südamerikas und der Mongolei, sowie den antarktischen Felslandschaften. >Ein wundervoller Beginn für Einigkeit, für alle Menschen mit wertvollem Wissen verbunden.<“,
Ok, jetzt wissen wir: die Klimaerwärmung hat umfassend zugeschlagen, die Regenwälder und das Eis sind weg ... allerdings war die Mongolei auch vorher schon "nur" eine Steppe, oder?
Vorschlag: "Für die Einigkeit aller Menschen, mit wertvollem Wissen verbunden."?
Ja, stimmt. Karg, aber soweit ich weiß nicht mit den dystopischen Staubstürmen überzogen, die ich meine irgendwo mal erwähnt zu haben *suchen geh*

Zitat:
Zitat:„Meines Wissens, Signore Senken, Signora Orthmann, haben wir kein gemeinsames Raumfahrtprojekt. Haben die Irossen nicht jede Anfrage auf geteilte Transporte der Tirandiumerze immer wieder abgelehnt?“
Ich verstehe nicht, wie er jetzt von "Projekt Völkerbund" auf Raumfahrtprojekte kommt.
Wird weiter unten erklärt: Die Völkerbund-Methoden gehen darauf zu, gemeinsame Forschungsschiffe zu bemannen oder, wie der hier anspricht: Einfach gemeinsam im Vertrauen den Transport wichtiger Handelsgüter zu organisieren.

Zitat:
Zitat:Genauer gesagt gibt es bereits drei Mischlinge.
Irossisch-menschliche Mischlinge? o.O
Oder Mensch-Mensch-Mischlinge? o.O
Ersteres. Anderes gibt es ja schon länger Icon_wink

Zitat:
Zitat:Ein Wink des Schicksals, wenn man daran glaubt – alle anderen Mischlinge sind deutlich jünger, während unser Exemplar bereits das Studium der Raumfahrt begonnen hat.
Weil die Irossen einem Mischling eigene Transporte erlauben werden?
Vor allem, weil man dann ein umfassendes Raumfahrprojekt auf Völkerbundbasis starten kann. Nicht nur Handel, eventuell sogar wichtigere Forschungsreisen, gewisserweise gemeinsames Vertreten bei anderen Rassen, Planeten, etc. So hab ich mir das zumindest gedacht.

Zitat:
Zitat:„Um vielleicht doch eines Tages die Erde geeint zu regieren – von der verdientesten, harmoniebereitesten Kontinentalregierung.“
Ok, wenn ich die Unruhen vom Anfang berücksichtige: sie planen, ihr eigenes Schiff nach Iross zu schicken und Aufständische zu bekämpfen (oder anders zu intervenieren) um so als die tollste Erdenregierung dazustehen? Clever. Sehr Clever. Icon_fies
Oder generell Frieden zu miemen - Forschungsbereitschaft, Hilfe für friedliche Regelung bei Aufständen, sowas. Der Rest ist ziemlich einfach, wenn es nach Plan läuft Icon_fies

Zitat:Jetzt hab ich nur eines nicht ganz verstanden: warum muss das Schiff unbedingt von einem Mischling kommandiert werden? Lassen die Irossen andere Raumfahrt nicht zu? Das sollte vielleicht etwas näher herauskommen.
Na ja, ich dachte mir, dass dadurch ein Bund bemüht wird, der friedliche Austausch von Informationen, der gemeinsame Erwerb, allgemeines Harmoniebedürfnis ... ja, alles das, was unsere liebreizende Rasse halt so ausmacht. Das wäre natürlich viel effektiver, wenn da ein Mischling mit rumkreuzt, als wenn nur ein paar Menschen da unter sich durch das All düsen.

Zitat:
Zitat:Meine Fragen beziehen sich konkreter auch auf den letzten Absatz: Ist er kurz genug? Zu viele Adjektive? Wie könnte ich sonst ausdrücken, dass dies die besten Werften sind/ sollte ich das wirklich?
Ich find des Absatz in Ordnung. Und ich finde nicht, dass du einbauen solltest, dass es die besten Werfen sind. Wofür? (Und: war klar das es Hamburg sein musste *lacht*)
*breit grins*

Zitat:
Zitat:Und, obwohl es mir peinlich zu werden beginnt: Wie bekommt den verflixten accent aigu über das "e"?
Du meinst "é"? Einfach die Taste oben neben dem "ß" drücken und im Anschluss "e" -> é
Icon_smile
Ich habe es mittlerweile geschafft, die Tastatur richtig einzustellen, dass er das auch macht Icon_jump
Zitat:
Zitat:Macht der Polog neugierig?
Er verrät noch nicht sehr viel. Momentan gehe ich davon aus, dass es letztendlich um dieses Mischlingswesen gehen wird und um das Schiff. Aber ja, mich mach er durchaus erstmal neugierig. Vor allem interessiert mich, was jetzt mit diesen Unruhen ist (auf die du überhaupt nicht mehr eingehst, obwohl sie doch Auslöser für das neue Projekt sind, dachte ich) und was das Schiff mal machen wird.
Käme im nächsten Teil ... den ich sehr überarbeiten muss.

Zitat:
Zitat:Ist die Sicht in Ordnung?
Sicht war die Admirälin, fand ich nicht besser oder schlechter, als die anderen.
Dann ist ja gut Icon_smile

Zitat:
Zitat:Ist die Zukunftsbeschreibung einigermaßen glaubhaft?
Es ist eine sehr düstere Umweltprognose, die du abgibst und eine sehr optimistische was die EU angeht. Aber insgesamt finde ich es durchaus glaubhaft. Dieses Kuppelmaterial das ich schonmal angesprochen habe, ist außerirdisches Material ... ist vermutlich wichtig, dass die Kupeln gerade daraus bestehen. Aber ein Spiel mit dem Feuer ist es trotzdem.
Stimmt. Ich denke, alles Alienhafte, was ich einbaue, ist ein bisschen Risiko, aber ich bin momentan bereit, das einzugehen. Verflechtungen sind das A und O, was ich einzubinden versuche *seufz* Selbst wenn es nur ein paar Metallstreben sind.

Zitat:
Zitat:Findet man sich zurecht?
Abgesehen von dem seltsamen Gedankensprung Völkerbund zum Raumfahrtprojekt (vielleicht weil der Leser einfach das Logo nicht erkennen kann? Icon_wink) - ja.
Gut, dann bessere ich das bei Gelegenheit mal aus.

Zitat:
Zitat:Findet ihr diesen Schreibstil, sprich: mit den konkreten Nummern, den Namen, den auktorialen Ansätzen, in Ordnung? Klar: Geschmackssache, aber wenn hier nur negative KOmmentare kommen, würde ich mir das noch einmal überlegen
In Ordnung auf jedenfall. Du musst halt schauen, wie du den Leser auf andererweise in die Geschichte mitnimmst und wie du Spannung über das große Ganze erzeugst. Aber ich habe bei meinem personalen Erzähler auch immer auktoriale Züge drin (sagt Ichigo), also kann ich mich nicht beschweren.
*lach* okay. Danke dann dafür Icon_smile

Zitat:[]Nett; []Nicht schlecht, aber scheiße; [x]Was hast du schon wieder hier verloren
Mrgreen
Nein im Ernst: hat mir bis hier hin recht gut gefallen. Ich war jetzt noch etwas auf Distanz zur Geschichte (der eher auktoriale Erzählstil bedeutet halt auch, das Leser länger braucht, um rein zu kommen) und die unfassbar geniale Idee wird sich ja noch im Laufe der Geschichte entfalten - außerdem kommt mir dieses Mischlingszeuch ethisch fragwürdig vor. Icon_wink Aber ich finde sehr gelungen, dass die Erde hier noch nicht zentral regiert wird und das endlich der Frage nachgegangen wird, warum in ferner Zukunft alle Planeten eine Zentralregierung haben. Die Idee mit den Irossen als interstellare Amerikaner fand ich da genial (*immernoch schmunzelt*).
Interstellare Amerikaner *lach* Gut, ich wollte das nicht so explizit ausdrücken, war aber genau mein Gedankengang. Ich guck mal, ob ich die Sicht noch umschalte oder nicht - weil ab Kapitel 1 aus der Ich-Perspektive der Mischlingsfrau erzählt wird. Ethisch fragwürdig ... vor allem kompliziert ob der Erziehung Mrgreen

Danke für deinen Kommentar!
Alles Liebe,
Trin



@jeronimus:
(25-03-2011, 10:38)jeronimus schrieb:
Zitat:Kapitel 0 – Die hohe Kunst der Diplomatie
ist das mit Absicht, dass es wie die Duplowerbung klingt, oder sind das die Nachwehen, die du jetzt zu spüren kriegst?
Wenn es eine Anspielung hätte werden sollen, hätte ich mir den Nachsatz "Die wahrscheinlich längste Intrige der Welt" nicht verkneifen können Icon_ugly

Zitat:
Zitat:Draußen wütete einer der heftigsten Stürme des vierundzwanzigsten Jahrhunderts, doch dank des Tirandium-Glasgeflechts merkten die Bewohner kaum etwas davon. Der in Massen herumwirbelnde, unfruchtbare Staub warf bloß flatternde Schatten über die Straßen, nichts Ungewöhnliches.
persönlich würde mich interessieren, ob die was hören
Öhm ... ich war nicht da, muss mal Frau Orthmann anrufen *g*

Zitat:
Zitat:obwohl sie aus einer Menge nie herausgestochen wäre,
obwohl sie nie aus einer Menge herausstach,
empfinde ich als allgemeingültig, wenn "wäre" schreibst hab ich das Gefühl es kommet noch ein "aber an diesem tag schon"
Ah, okay.

Zitat:
Zitat:Ihr vollständiger Name lautete Theresa Martha Orthmann – Admirälin
Admirälin der 13. Flotte ...
komtm das nicht immer in Sci-fi?
Diesmal ist es die zwölfte ... Nein, Scherz. Ja, ich kam nicht umrum, mich einiger Klischees zu bedienen. Aber sie wird nicht vom Kapitän ständig angefunkt und sitzt mit verschränkten Fingerspitzen vor dem Emblem der Erdstreitkräfte, falls es dich beruhigt.

Zitat:
Zitat:beobachtete die PRogrammprotokolle.
Doh

Zitat:
Zitat:Trotz Bevollmächtigung schritt sie jedoch unspannend
jedoch würd ich streichen
Versteh ich. Ichg laube, ich schreibe die Stelle generell um.

Zitat:
Zitat:„Wollt Ihr etwas dazu sagen, Euer Ehren?“, fragte Senkekn formhalber.
Doh

Zitat:das Gute: Dieses Kapitel 0 hat mir sehr gut gefallen. Ich habe noch nie sci-fi selbst geschrieben udn lese es auch nicht, dafür schau ich es sehr gern in Filmform. Deine futuristischen Geräte usw hast du sehr schön in die Geschichte eingeflochten und kreiert eine schöne Zukunftsstimmung. Mir gefällt die Einführung von Ortmann und die EGspräche am Tisch. Ob ich jetzt schon alles verstehen muss, weiß ich nicht, aber ich denke genug mitbekommen zu haben. Sprachlich war es durchaus ausgereift. Bis auf die zwei Vertipper hätt ich nichts zu meckern und vom Sprachfluss hat es mich auch überzeugt.
Das ist wirklich gut - danke soweit. Ich scroll jetzt mal zum großen Aber ...

Zitat:das schlechte: offenbar liegt die sowas mehr als Humor. ^^
... *g* Damit hätte ich nicht gerechnet. Tja, dann behalte ich das wahrscheinlich ein bisschen bei, obwohl ich schon seeehr lange nicht mehr daran gearbeitet habe. Ich schaue sehr gerne Star Trek (The next generation, falls es interessiert), das hat mich zum Wunsch geführt, mal SciFi zu schreiben.

Zitat:Zu deiner Einschätzung würde ich problemlos Gut [] ankreuzen.
Oi o.O Danke!

Zitat:Meine Fragen beziehen sich konkreter auch auf den letzten Absatz: Ist er kurz genug?
ich finde immer, dass es auch länger sein kann
Okay *kritzel*
Zitat: Wie könnte ich sonst ausdrücken, dass dies die besten Werften sind/ sollte ich das wirklich?
du könntest ihr einen Namen geben und das dortige umgehen
Dann hat der Hamburgpatriotismus zu schweigen Mrgreen
Zitat:Macht der Polog neugierig?
durchaus
yay!

Zitat:Ist die Sicht in Ordnung?
Sicht?
Perspektive meinte ich.

Zitat:Ist die Zukunftsbeschreibung einigermaßen glaubhaft?
Findet man sich zurecht?

yes
Schön Icon_jump

Danke sehr für deinen Kommentar!
Liebste Grüße,
Trin



@Bomb3r:
(26-07-2011, 11:57)Bomb3rman schrieb: Hallo Trin! Ich glaube ich habe noch nie etwas von dir kommentiert und dachte mir, da wird es mal Zeit
Ich finde es echt interessant, dass du dir dafür diese Geschichte ausgesucht hast. Einfach ... interessant Icon_smile

Zitat:
Zitat:Kapitel 0 – Die hohe Kunst der Diplomatie

Ist Kapitel 0 wirklich eine gute Benennung? Warum nicht einfach: Raum für Macht – Prolog ? Du fällst damit zwar aus dem üblichen Raster, aber kann nicht auch das erste Kapitel der Prolog sein?
Kann, ja. Aber ich ändere ab diesem Kapitel, Prolog, whatever die Perspektive, daher fand ich eine Abtrennung angebracht. Da ich nicht immer "Prolog" schreiben wollte, fiel mir Kapitel 0 ein. Fällt anscheinend auch aus dem Raster.

Zitat:
Zitat:Die Kuppel von Berlin erhob sich wie ein gigantisches Insektenauge über den Menschen,
Ja, es ist der erste Satz. Aber irgendwie stößt der mir sauer auf: „über den Menschen“? Irgendwie wird mir da nicht klar, ob du dich vertippt hast und es „über die Menschen“ in der Mehrzahl heißen soll oder „über den EINEN Menschen“. Vllt geht „über den Menschen“ (plural) auch, aber irgendwie klingt das etwas schräg, zumindest von meinem Gefühl her. Kann es dir nicht besser beschreiben, tut mir leid.
Das kann man ja leicht ändern *lächel* "über den Menschen Berlins" zum Beispiel.

Zitat:
Zitat:Auch Frau Othmann warf nicht mehr als einen Blick nach oben, während sie durch die Fußgängertunnel eilte. Sie wusste über die verheerenden Folgen für das Umland ganz genau Bescheid – es war ihre Aufgabe, das zu wissen. Denn trotz des unauffällig grauen Hosenanzuges und obwohl sie aus einer Menge nie herausgestochen wäre, war sie eine der mächtigsten Frauen der Welt.
Verheerende Folgen also. Klingt nach einer Umweltkatastrophe, sprich unbewohnbare Welt und die Kuppeln quasi als Rückzugsort. Dennoch bleibt hier ein Fragezeichen, mir wird nicht klar warum. Vllt solltest du das hier noch etwas erläutern.
Wenn du auf das "hier" sehr viel Wert legst ... hm. Später wird das noch eingeflochten, daher hielt ich es nicht für so notwendig.

Zitat:
Zitat:Ihr vollständiger Name lautete Theresa Martha Orthmann – Admirälin. Neben diesem formalen militärischen Rang trug sie einen Doktortitel in polyspezischer Psychologie und in ihrem Schädel eines der leistungsfähigsten Gehirne ganz Europas.
Ich weiß nicht wie du es mit den Rangbezeichnungen handhabst, aber generell gibt es beim Militär soweit ich weiß keine „weiblichen“ Bezeichnungen. Das mag manchmal etwas seltsam klingen, aber richtig wäre zum Beispiel „Frau Hauptmann“, bzw in diesem Fall „Frau Admiral“.
Ich bin urtümlichste Verfechterin von "Drachin" *g* Das wird wohl durchgeschlagen haben. Da es so falsch ist, ändere ich es.

Zitat:
Zitat:Damit bog sie mit dem Tunnel nach links und betrat die Treppen, die zu dem breiten Gebäudekomplex mit der silbergrauen Aufschrift 'Regierungszentrum' führten.

Damit? Mit dem leistungsfähigsten Gehirn? Klingt seltsam, ich meine soll sie ihr Gehirn sonst zuhause lassen?
Es soll Leute geben, die das schaffen ^^
Zitat:
Zitat:Eine Minute später identifizierten sechs voneinander unabhänige Systeme

unabhängige
*kopf ---> tisch*

Zitat:
Zitat:Trotz Bevollmächtigung schritt sie jedoch unspannend zu den Einzellifts, die in eiligster Geschwindigkeit kreuz und quer durch das Gebäude fuhren.

Unspannend? Klingt so wertend, ich finde das muss hier nicht sein. Meiner Meinung nach würde unspektakulär sich besser anbieten, dadurch wird das was du sagen willst auch deutlich.
Das war auch genau das Wort, was mir beim Schreiben nicht eingefallen ist *g*

Zitat:
Zitat:Collchore-Sessel

Wie schon bei Addi angemerkt: Diese Bezeichnung sieht seltsam aus und sagt mir auch nichts. Vllt könntest du, wenn der Sessel denn drin bleiben soll, ihn etwas genauer beschreiben, damit man ein bessere Vorstellung von dem hat, was du meinst.
Na ja, es ist eine Marke, da kann man nicht viel beschreiben. Aber ich merke schon, dass ich das ändern sollte.

Zitat:
Zitat:„Im heutigen Treffen“, begann ein weißhaariger Mann in perfekt sitzendem Miu Miu zu sprechen, „wenden wir uns einem äußerst delikaten diplomatischen Thema zu.“

Miu-Miu hab ich erst für eine neue Sprache gehalten, frag mich nicht warum Icon_ugly Vllt solltest du diesen Anzug oder was es auch genau ist noch besser beschreiben
... Markenname. Er ist teuer, vielleicht sollte ich es auch so schreiben.

Zitat:
Zitat:Ihre Gedanken galten kurz den Sturm-Daten, die sie kurz zuvor erhalten hatte, bevor sie sich dem Bericht zuwandte, der vor jedem Konferenzteilnehmer lag. Einhundertzweiundvierzig Seiten gesammeltes Geplapper des irossischen Botschafters – jede noch so undiplomatisch anmutende Äußerung, die mit der indirekten Forderung zu tun haben könnte.

Hier frag ich mich: Welche Forderung? Außerdem beissen sich in meinen Augen undiplomatisch und indirekt: Entweder jemand ist diplomatisch und sagt etwas „durch die Blume“ oder er ist undiplomatisch und schleudert es dir ins Gesicht. Verstehst du was ich meine?
Hm, ja. Verstehe. Ich ändere das mal ein kleines bisschen ... *tippsel*

Zitat:
Zitat:Der Ministral für Sicherheit zog wieder den Arm ein und sah misstrauisch auf das vor ihm schwebende Logo.

Was ist ein Ministral? Eine Art Minister? Blöde Frage vielleicht, aber es sagt mir wirklich nichts.
Die Wortverwandtschaft sollte es eigentlich zuordnen - deine Vermutung ist korrekt. Ich wollte es nur nicht Minister nennen. Die Regierung ist ja ein bisschen größer und anders als unsere heutige.

Zitat:
Zitat:irossischen Endzehner in der Reife entspricht.

Endzehner? Klingt für mich fast wie ein Hirsch und dessen Geweih, wie ein Sechzehnender *lach* Blöder Vergleich ich weiß, aber mir ist nicht ganz klar was du ausdrücken willst. Wenn die Irossaner andere Zeitbezeichnungen haben, um das Alter von Jemandem darzustellen, dann solltest du das hier etwas erläutern. Das muss ja nicht unbedingt in Erzählform passieren, einer der Anwesenden könnte ja zum Beispiel noch einmal nachfragen, wie deren Altersstruktur genau funktioniert. Dann würde das für den Leser deutlicher, denn ich frage mich grad trotz dieser Erwähnung: Wie alt ist der Kerl?
Komisch. Hätte ich "Endzwanziger" geschrieben, wäre es wohl klarer gewesen *g* Er ist um die neun, zehn Jahre alt.

Zitat:
Zitat:Eine irdische Zentralregierung – einfach aus dem Nichts – ist unmöglich. Beweist die europäische Regierung den Irossen allerdings ihre Interventionsbereitschaft, könnte dies wertvolle Unterstützung liefern.“ Er machte eine Pause und lächelte in die Runde.
„Um vielleicht doch eines Tages die Erde geeint zu regieren – von der verdientesten, harmoniebereitesten Kontinentalregierung.“

Aha. Vorher klang es so, als würde sich die Geschichte in Zukunft um den Mischling und sein Raumschiff drehen. Jetzt scheint es so, als sei dies alles nur ein Instrument zur Machtauswertung. Das machst du gut, so gibst du einen leichten Einblick in die Zukunft und hältst den Leser schon mehr bei der Stange. Ich zum Beispiel hab jetzt keine Ahnung, in welche der beiden Richtungen sich das weiter entwickeln wird, bin aber interessiert
Die Frage ist ja nur: Was steht im Vordergrund? Ich sage soviel: Die nächsten Kapitel sind geplant als aus der Sicht des Mischlings auf Raumfahrt ...

Zitat:
Zitat:Wohlgefälliges Gelächel breitete sich auf den Gesichtern der Ministrale, hier und da auch ein vorfreudiges Grinsen.

„breitete sich aus“ muss es wohl heißen, ist dir wohl durchgerutscht
Hups.

Zitat:
Zitat:Bereits eine halbe Stunde später bekamen die hochdekorierten Ingenieure Hamburgs grünes Licht für das größte Gemeinschaftsprojekt der berühmten dortigen Werften.

Guter abschließender Satz.
Danke *lächel*

Zitat:- Manches wird zu kurz angerissen. Ich wüsste gern mehr über die Notwendigkeit, unter den Kuppeln zu leben.
Hm, okay. Ich dachte, ich hätte das schon genug angerissen, aber das sollte ich wohl ausweiten.
Zitat:- Darüber hinaus stellt sich mir die Frage, was es mit dem neuen Element zu tun hat, diesem Erz, von dem du mehrmals sprichst.
Hm, es ist ein Handelsgut, nicht ganz unwichtig für das Leben auf der Erde.

Zitat:- Außerdem gehst du ja etwas auf die Politik ein. Warum es aber nun Kontinentalregierungen gibt erschließt sich mir nicht ganz. Dass die EU sich irgendwann weiter ausweitet und noch mehr die Führungsrolle übernimmt, kann ich mir noch vorstellen. Aber wie das auf den anderen Kontinenten dazu gekommen ist, sollte etwas deutlicher werden finde ich.
Tja, andererseits möchte ich einen Prolog schreiben und keine Geschichtsstunde. Ich stelle mir vor, dass es schwer werden könnte, Spannung und alle Hintergründe in ein Kapitel 0 zu packen.

Zitat:Du wirfst uns hier schnell in deine Geschichte. Vielleicht ist es Geschmackssache, aber ich bin nicht soooo ein Freund von schnellen Einstiegen. Die Frau Admiral könnte ja zu Beispiel aus diesen Kuppeln herausschauen und sich kurz Gedanken über den Zustand der Erde machen, wenn sie sich sonst immer schon damit beschäftigen muss. Nur so als Beispiel
Hm. Stimmt. Könnte ich einbauen, passt zwar wenig zu der "Eile", aber nun gut.

Zitat:Insgesamt schreibst du sehr flüssig und gut lesbar. Habe bis auf die zwei kleinen Fehler keine Rechtschreibfehler gefunden und hoffe insgesamt, dass da noch mehr zum Lesen kommt.
Fraglich, muss ich gestehen. Ich bemühe mich mal, die Geschichte weiterzuführen, aber momentan arbeite ich hauptsächlich an anderen Projekten, die viel Gedankenarbeit erfordern.

Danke für deinen ausführlichen Kommentar!
Liebe Grüße von
Trinity


"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

(Avatar: 'Batbastard', © by Trin o'Chaos)

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Beitrag #12 |

RE: Raum für Macht - Kapitel 0
Du versorgst immer wieder mit konkreten Einzelheiten, wodurch sich auch während der Gespräche Bilder ergeben. Leider kommst du nicht auf den Punkt, und ich weiß nicht, worum es geht. Dein Titel ist durch die Duplowerbung assoziativ belegt, er verlockt auch weder, noch gibt er einen Ausblick auf das Geschehnis.
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Die Kuppel von Berlin erhob sich wie ein gigantisches Insektenauge über den Menschen, umgeben von den kleineren, die die Nebenbezirke bargen.
Hat Berlin in deiner Geschichte ein Eigenleben? Dann ist der Anfang in Ordnung. Ansonsten ist dies lediglich ablenkender falscher Schmuck ohne Bezug zur Geschichte.
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Draußen wütete einer der heftigsten Stürme des vierundzwanzigsten Jahrhunderts, doch dank des Tirandium-Glasgeflechts merkten die Bewohner kaum etwas davon. Der in Massen herumwirbelnde, unfruchtbare Staub warf bloß flatternde Schatten über die Straßen, nichts Ungewöhnliches.
Wenn es nichts Ungewöhnliches ist, dann sollte es so auch behandelt werden, entweder nicht geschrieben oder kurz abgetan werden. Wenn es ein Beweis für eine gefährliche Versteppung ist, dann sollte es auch so in die Geschichte, weniger als quasi-romantische Einführung.
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Auch Frau Othmann warf nicht mehr als einen Blick nach oben, während sie durch die Fußgängertunnel eilte. Sie wusste über die verheerenden Folgen für das Umland ganz genau Bescheid – es war ihre Aufgabe, das zu wissen. Denn trotz des unauffällig grauen Hosenanzuges und obwohl sie aus einer Menge nie herausgestach, war sie eine der mächtigsten Frauen der Welt.
Ihr vollständiger Name lautete Theresa Martha Orthmann – Frau Admiral. Neben diesem formalen militärischen Rang trug sie einen Doktortitel in polyspezischer Psychologie und in ihrem Schädel eines der leistungsfähigsten Gehirne ganz Europas.
Vorab - deine Frau Othmann wird ab jetzt bis zum Ende Frau Orthmann.
Viel zu viel telling und so viel Autorenbewertung und Titel, dass mir schwindelig wird. Das beste ist der unauffällige graue Hosenanzug, der ist zumindest konkret. Wenn sie wirklich bedeutend ist, dann ist ihr Wissen und ihr leistungsfähiges Hirn und ihr Admiralsrang und ihr Doktortitel von untergeordneter Bedeutung. Wenn sie jedoch dafür zuständig ist, dass Europa nicht verhungert, dann wäre das wichtig.
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Nun bog sie mit dem Tunnel nach links
Das ist eine ungewollt komische Note, ich habe den Eindruck, sie verbiegt sich beim Einkurven in den Tunnel Icon_smile Ich würde den Satz aber stehen lassen.
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Theresa Orthmann streckte den angewinkelten Unterarm vor und beobachtete den Scanner, der das Wellenmuster ihres ins Handgelenk implizierten Chips aufnahm und die Frau Admiral in die Kontrollschleuse einließ.
Der angewinkelte Unterarm erheitert ebenfalls, ist aber auch klar. Klar ist auch der Rest, die "Frau Admiral" ist jedoch spießig und hört sich an, als sei sie Frau eines Admirals.
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Eine Minute später identifizierten sechs voneinander unabhängige Systeme sie als Theresa Martha Orthmann, Sicherheitsstufe vierzehn – Zutritt zu jedem noch so geheimen Teil der Anlage. Ein uneingeweihter Begleiter wäre vermutlich enttäuscht gewesen, denn trotz Bevollmächtigung schritt sie zu den unspektakulären Einzellifts, die allen Regierungsmitarbeitern zur Verfügung standen.
Reiner Infodump, unspektakulärer Lift-unglückliche Verschmelzung von Adjektiv und Substantiv. Sind Einzellifts für alle, und der Vorstand nutzt nur die Massenschleuder Icon_smile, es ist doch eher umgekehrt. Ansonsten, was will uns diese Passage sagen? Ich empfehle eine komplette Streichung.
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Nur sieben Minuten später betrat sie als letzte den Konferenzraum Nummer 412. Der Gebäudekomplex umfasste mehr als zweihundert solcher Treffpunkte, doch dieser bot einen außerordentlichen Komfort, der nur selten zum Einsatz kam.
Wieso nur? Der Rest ist unspezifiziert, was ist der außerordentliche Komfort dieses Raumes, und warum wird er nur selten eingesetzt und was hat dies mit der Geschichte zu tun?
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Obwohl alle sieben Männer und fünf Frauen Albert Senken, dem Vorsitzenden des Rates der Europäischen Zentralregierung, mit demselben ausdruckslosen Gesicht lauschten, breitete sich eine gewisse Erleichterung aus.
Bestimmt, dachte Frau Orthmann, sind auch sie alle insgeheim froh, dass es nicht schon wieder um das verdammte Klima geht.
Ihre Gedanken galten kurz den Sturm-Daten, die sie kurz zuvor erhalten hatte, bevor sie sich dem Bericht zuwandte, der vor jedem Konferenzteilnehmer lag.
Schwer verständlicher Satz, da einerseits die Versammelten vorgestellt werden, zweitens Gefühle und drittens der Versuch, diese Gefühle zu verbergen.
besser ... waren erleichtert, obwohl sie versuchten, sich nichts anmerken zu lassen. Der Verweis auf das Klima zeigt, dass sie sich über ein Randthema unterhalten. Was in einer Geschichte geschieht, sollte aber immer das Wichtigste sein.
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Einhundertzweiundvierzig Seiten gesammeltes Geplapper des irossischen Botschafters – jede noch so unbedeutend anmutende Äußerung, die mit der Forderung nach den irossischen Werten zu tun haben könnte. Während einige neugierig die erste Seite aufschlugen, rührte sich Frau Orthmann keinen Millimeter – ihr hatte der Bericht schon vor einer Woche vorgelegen.
„Irossa“, fuhr Vorsitzender Senken unbeirrt fort, „ist ein äußerst einflussreicher Planet, das brauche ich wohl keinem zu erzählen. Und Botschafter Orvan-Soans Andeutungen lassen auf dortige Unzufriedenheit schließen.“
„Mit Verlaub – was haben wir auf der Erde mit Unruhen des irossischen Volkes zu tun?“, wandte ein untersetzter Herr mittleren Alters ein – Leiter der europäischen Sozialbehörde. Die ältere Dame neben ihm lächelte wissend und strich sich über die burgunderfarbene Robe.
„Wollt Ihr etwas dazu sagen, Euer Ehren?“, fragte Senkekn formhalber.
„Nun“, räusperte sich Frau Doktor Michelle Torlée ohne ihr Lächeln zu verlieren. „Es dürfte weniger um das Volk, als um die Regierung gehen. Es ist allgemein bekannt, dass sich die Irossen an der Aufgabe versuchen, an der die Amerikaner ein ums andere Mal gescheitert sind: als Moralpolizei und bei dem Versuch, auch auf jeden anderem Planeten eine zentrale Weltregierung aufzustellen.“
„Nur dass der Einfluss der Irossen etwas größer ist als der der Amerikaner“, fügte Senken bestätigend hinzu. „Weshalb wir langsam mal mit mehr reagieren sollten als Händeschütteln mit Asien, Amerika und Afrika.“
Er tippte auf die Akte, in der Richterin Torlée mit unbewegter Miene weiterlas.
„Hier äußert sich der Botschafter positiv über die interkontinentalen Forschungsprojekte in ...“
„... der Tiefsee, den Wüsten Südamerikas und der Mongolei, sowie den antarktischen Felslandschaften. >Ein wundervoller Beginn für Einigkeit, der allen Menschen wertvolles Wissen liefert.<“, zitierte Frau Orthmann ohne einen Blick in die Seiten. Die Richterin sah fragend zu Senken auf. Der nickte.
In dieser Konferenz sollte es eigentlich zur Sache kommen. Hier wird es aber nur undeutlich.
Handelt es sich um Unruhen des irossischen Volkes, also einen Bürgerkrieg, oder um Forderungen der Irossischen Regierung.
Der Weltpolizist greift in militärische Auseinandersetzungen ein, diplomatisch und militärisch. "Dein" Weltpolizist lobt innerplanetarische Anstrengungen. Auch ist diese Sache keine Angelegenheit von Europa, sondern der Vereinten Nationen.
Als „Lösung“ dieses Problems wird eine Klonen zwischen Irossen und Menschen vorgeschlagen, was dieses Problem nicht nur nicht löst, sondern damit auch in keinem ursächlichen Zusammenhang steht. Die Delegierten erfahren so en passant, dass Klone bereits seit mindestens 9 Jahren existieren. Klonen ist ein ganz eigenes explosives Thema und nicht irgendein Nebenaspekt.

(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Das Gesicht trug menschliche Züge gemischt mit den [/u]vollkommenen [/u]schwarzen, großen Augen und der fast im Gesicht verschwindenden Nase der Irossen.
„Um vielleicht doch eines Tages die Erde geeint zu regieren – von der verdientesten, harmoniebereitesten Kontinentalregierung.“
Wohlgefälliges Gelächel breitete sich auf den Gesichtern der Ministrale, hier und da auch ein vorfreudiges Grinsen.
„Was das Schiff schließlich tut, wird egal sein. Hauptsache, es fliegt. Das ist die Gelegenheit, die wir als einzige ergreifen können – solange wir die einzigen mit einem so reifen Mischling sind.“
Bereits eine halbe Stunde später bekamen die hochdekorierten Ingenieure Hamburgs grünes Licht für das größte Gemeinschaftsprojekt der ansässigen Werften.
Also Europa sucht einen Vorsprung vor den anderen politischen Blöcken durch Kooperation mit den Irossen. Eine gute Idee, die jedoch klarer dargestellt werden muss, und die bisher kein Konfliktpotential aufweist, zumindest kein konkretes.

Ich habe die Worte unterstrichen, die mir auffällig erschienen, das Gelächel und das vorfreudige Grinsen sind Eigenschöpfungen, die ich drin lassen würde. Über mein Gesicht zieht in diesem Moment ein vorfreudiges Gelächel bei dem Gedanken an diese Worte, würden sie veröffentlicht.







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Beitrag #13 |

RE: Raum für Macht - Kapitel 0
Sanyasala Dekkert,

ich glaube, wir hatten noch nicht das Vergnügen Icon_smile Ich freue mich, dass du dich ausgerechnet einer Geschichte von mir zuwendest. Da will ich mal sehen, was du so zu kritisieren hast *händereib*

(04-09-2011, 08:04)Dekkert schrieb: Du versorgst immer wieder mit konkreten Einzelheiten, wodurch sich auch während der Gespräche Bilder ergeben.
So weit, so gut. Ein beabsichtigter Effekt, den ich so mit Science-Fiction verbinde.

Zitat:Leider kommst du nicht auf den Punkt, und ich weiß nicht, worum es geht.
Hm, okay, jetzt wird es also kritisch. Die nicht mit dem metaphorischen Hammer vermittelte Andeutung der Handlung ist zwar gewollt, doch sollte sich auch kein Nicht-Sinn ergeben. Da werde ich mal sehen, wie sich das detailliert auswirkt.

Zitat:Dein Titel ist durch die Duplowerbung assoziativ belegt, er verlockt auch weder, noch gibt er einen Ausblick auf das Geschehnis.
Wie die Welt sich dreht, ich habe ihn für ziemlicch ... foreshadowing gehalten Icon_ugly

Zitat:
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Die Kuppel von Berlin erhob sich wie ein gigantisches Insektenauge über den Menschen, umgeben von den kleineren, die die Nebenbezirke bargen.
Hat Berlin in deiner Geschichte ein Eigenleben? Dann ist der Anfang in Ordnung. Ansonsten ist dies lediglich ablenkender falscher Schmuck ohne Bezug zur Geschichte.
Über das Eigenleben von Städten lässt sich streiten *lächel* Es ist einfach nicht definierbar, was zum Flair eines Schreibstils gehört oder zur physischen Wirklichkeit in der Geschichte - oder wie beides sich überlagert, gerade in SciFi.
Bei dem "falschen Schmuck" würde ich dir gerne widersprechen: De rEinstieg dient meiner Meinung nach einer Übersicht, einem Einblick ins Geschehen, das gerade bei SciFi als Situation äußerst offen ist. Im Gegensatz zum - beispielsweise - Alltag lässt sich nicht vor Lesebeginn sagen, wie die betrachtete Welt aufgebaut ist. Demnach fand ich einen Zoomeffekt von außen sinnvoll. Natürlich hätte ich auch gleich schreiben können, dass da eine Frau durch einen Tunnel läuft, aber das wäre wohl kaum ein konkretes Bild gewesen, das man sich gut hätte vorstellen können. Zudem ist dies keine Kurzgeschichte, was gewisse Freiheiten bezüglich Ausführlichkeit der Beschreibung und Handlungslosigkeit erlaubt, beides Dinge, die ich im richtigen Maße für wichtig halte. Nicht alles muss mit der Handlung zu tun haben, denke ich, selbst wenn ich diese besagten Beschreibungen für einigermaßen wichtig halte. Ein umfassender Blick, eine Atmosphäre, die vermittelt wird, halte ich für mindestens ebenso notwendig.
Was das Ganze allerdings mit dem städtischen Eigenleben zu tun hat, kann ich deiner Aussage nicht entnehmen, tut mir Leid.

Zitat:
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Draußen wütete einer der heftigsten Stürme des vierundzwanzigsten Jahrhunderts, doch dank des Tirandium-Glasgeflechts merkten die Bewohner kaum etwas davon. Der in Massen herumwirbelnde, unfruchtbare Staub warf bloß flatternde Schatten über die Straßen, nichts Ungewöhnliches.
Wenn es nichts Ungewöhnliches ist, dann sollte es so auch behandelt werden, entweder nicht geschrieben oder kurz abgetan werden. Wenn es ein Beweis für eine gefährliche Versteppung ist, dann sollte es auch so in die Geschichte, weniger als quasi-romantische Einführung.
Nun, selbstverständlich sollte keine Romanfigur stundenlang darüber nachdenken, wie die Leute aussehen, die tagtäglich mit ihnen zusammen sind. Andererseits gehört diese Einleitung zu dem besagten "Zoomeffekt", den ich für einen Einblick erreichen wollte - dafür ist ein Prolog/ Kapitel 0 meiner Meinung nach da. Ich habe hier am ehesten einen auktorialen Erzähler, der in kurzen Worten ein schnelles Bild vermittelt, wie die Situation zur Handlungszeit am Handlungsort aussieht. Im Gegenzug fänd ich es nämlich unlogisch, wenn sich die Admirälin (als Titel/Anrede übrigens falsch, aber kürzer) total darüber aufregen würde, dass schon wieder so ein idiotischer Sturm über die Stadt fegt. Das passt nicht zum Charakter.
Im Gegenzug sagst du, du möchtest es behandelt haben wie etwas Normales. Nun, das ist es, daher gehört es nur äußerst peripher zum Handlungsrahmen der Geschichte. Wie würdest du es also tun, denn ich bin der Meinung, genau das getan zu haben - ich bin natürlich offen für jede Erklärung, nicht falsch verstehen Icon_smile

Zitat:
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Auch Frau Othmann warf nicht mehr als einen Blick nach oben, während sie durch die Fußgängertunnel eilte. Sie wusste über die verheerenden Folgen für das Umland ganz genau Bescheid – es war ihre Aufgabe, das zu wissen. Denn trotz des unauffällig grauen Hosenanzuges und obwohl sie aus einer Menge nie herausgestach, war sie eine der mächtigsten Frauen der Welt.
Ihr vollständiger Name lautete Theresa Martha Orthmann – Frau Admiral. Neben diesem formalen militärischen Rang trug sie einen Doktortitel in polyspezischer Psychologie und in ihrem Schädel eines der leistungsfähigsten Gehirne ganz Europas.
Vorab - deine Frau Othmann wird ab jetzt bis zum Ende Frau Orthmann.
Viel zu viel telling und so viel Autorenbewertung und Titel, dass mir schwindelig wird. Das beste ist der unauffällige graue Hosenanzug, der ist zumindest konkret. Wenn sie wirklich bedeutend ist, dann ist ihr Wissen und ihr leistungsfähiges Hirn und ihr Admiralsrang und ihr Doktortitel von untergeordneter Bedeutung. Wenn sie jedoch dafür zuständig ist, dass Europa nicht verhungert, dann wäre das wichtig.
Huch, ein Tippfehler, wie peinlich *rot werd*
Ich gebe zu, in dieser Geschichte ist der auktoriale Erzähler präsenter als in anderen von mir, dennoch ist das gewollt. Ein sachlicherer, nüchterner Stil passt meiner Meinung nach am besten zu SciFi, die ich schreibe, auch wenn ich darin kaum Erfahrung habe. Ich hielt es jedoch für einfacher, es im Kapitel 0 kurz anzureißen, als umständlich zu erklären, dass ihre fünftausend Streifen auf der Schulter, die sie nicht trägt, in der Sonne glitzern oder ihr Name giftgrün auf dem Desktop des Identifikationssystems erscheint - samt Titel. Autorenbewertung sehe ich sehr deutlich, das ist mir klar und in Kauf genommen, auch wnen es manchen bitter aufstößt.
Deine Definition von bedeutend erklärt mir allerdings, dass ich recht damit habe, dem Leser die her vorherrschende Definition aufzuerlegen. Ohne eingeschnappt oder starr wirken zu wollen: Die klugen Leute, vor allem solche mit Macht und Anerkennung (z.B. wissenschaftliche), sind es, die die Welt formen. Über das Hier und Jetzt lässt sich diskutieren, über den Sinn dahinter auch, aber wenn eine Person, die durch ausgeprägte geistige Gaben so weit gekommen ist, hohe Titel erworben hat, ist sie in meiner Sichtweise wichtig. Weil sie Macht hat. Ich glaube, das ist es, was am ehesten durchschimmern sollte. Man sollte einen Eindrcuk von der Person bekommen: Wie sie wo steht. Typ Marionette wird sie eher nicht sein - kommt das beim Leser auch so an, oder bin ich so von meinem Wissen eingenommen, dass ich das für selbstverständlich halte?

Zitat:
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Nun bog sie mit dem Tunnel nach links
Das ist eine ungewollt komische Note, ich habe den Eindruck, sie verbiegt sich beim Einkurven in den Tunnel Icon_smile Ich würde den Satz aber stehen lassen.
Alternaative wäre vielleicht "folgte der Tunnelbiegung nach links"?

Zitat:
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Theresa Orthmann streckte den angewinkelten Unterarm vor und beobachtete den Scanner, der das Wellenmuster ihres ins Handgelenk implizierten Chips aufnahm und die Frau Admiral in die Kontrollschleuse einließ.
Der angewinkelte Unterarm erheitert ebenfalls, ist aber auch klar. Klar ist auch der Rest, die "Frau Admiral" ist jedoch spießig und hört sich an, als sei sie Frau eines Admirals.
Ich durfte mich auch korrigieren lassen: "Admirälin" ist eine falsche Dienstbezeichnung, die korrekte steht nun da und klingt, zugegeben, etwas merkwürdig.

Zitat:
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Eine Minute später identifizierten sechs voneinander unabhängige Systeme sie als Theresa Martha Orthmann, Sicherheitsstufe vierzehn – Zutritt zu jedem noch so geheimen Teil der Anlage. Ein uneingeweihter Begleiter wäre vermutlich enttäuscht gewesen, denn trotz Bevollmächtigung schritt sie zu den unspektakulären Einzellifts, die allen Regierungsmitarbeitern zur Verfügung standen.
Reiner Infodump, unspektakulärer Lift-unglückliche Verschmelzung von Adjektiv und Substantiv. Sind Einzellifts für alle, und der Vorstand nutzt nur die Massenschleuder Icon_smile, es ist doch eher umgekehrt. Ansonsten, was will uns diese Passage sagen? Ich empfehle eine komplette Streichung.
Ich wollte den Eindruck eines wichtigen Regierungsgebäudes ohne die verschnörkelten Beschreibungen a lá "der ganze Komplex strahlte eine staubige Ruhe aus, in der sich die ausdruckslosen Gesichter der stets in subtilem Grau gekleideten Männer und Frauen der Regierung bewegten" blablabla geben. Eben mit konkreten Informationen, wie ich es mit SciFi verbinde Icon_smile
Das mit dem unspektakulären Lift kann ich leider nicht nachvollziehen. Von Massenschleuder steht da doch gar nichts? *sich wunder* Ich hätte ansonsten gedacht, dass die Leser vielleicht als Gegensatz dazu die "klischeéhaften Gehemturbolifts für exklusiv-tolle Geheimagenten" assoziieren. Der Absatz will übriggens sagen, dass sie auch ganz offiziell wichtig ist. Und trotzdem unauffällig, weil -> normale Lifts.

Zitat:
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Nur sieben Minuten später betrat sie als letzte den Konferenzraum Nummer 412. Der Gebäudekomplex umfasste mehr als zweihundert solcher Treffpunkte, doch dieser bot einen außerordentlichen Komfort, der nur selten zum Einsatz kam.
Wieso nur? Der Rest ist unspezifiziert, was ist der außerordentliche Komfort dieses Raumes, und warum wird er nur selten eingesetzt und was hat dies mit der Geschichte zu tun?
Meine Gedankenkette war folgende:
Viele Konferenzräume --> aber besonderer: Komfort --> "Chefsessel", also sehr wichtig --> selten genutzt: Die Chefs kommen wohl selten zusammen, also muss es ein wichtiges Treffen sein.
Knapp gesagt: Ich wollte nicht schreiben, dass es ein wirklich geheimwichtiges Treffen ist, denn das wäre glasklares "Show, don't tell" gewesen. So nutze ich eine, hm, Grauzone. Tja, wenn es solche Probleme damit gibt, sollte ich vielleicht überlegen, die Einführung ganz sein zu lassen und den Leser einfach ins kalte Wasser zu schmeißen. Bei Fantasy klappt das immerhin auch (okay, wahrscheinlich, weil das meist alles dasselbe ist, wie man es so kaufen kann). Ich als Leser wünsche mir nur eigentlich immer etwas ruhigere Einstiege für solche "neuen" Welten, weil ich mich sonst eher schwer damit tue, eine Atmosphäre zu erleben und mir Bilder zu suchen.

Zitat:
(08-08-2010, 19:28)Trinity of Chaos schrieb: Obwohl alle sieben Männer und fünf Frauen Albert Senken, dem Vorsitzenden des Rates der Europäischen Zentralregierung, mit demselben ausdruckslosen Gesicht lauschten, breitete sich eine gewisse Erleichterung aus.
Bestimmt, dachte Frau Orthmann, sind auch sie alle insgeheim froh, dass es nicht schon wieder um das verdammte Klima geht.
Ihre Gedanken galten kurz den Sturm-Daten, die sie kurz zuvor erhalten hatte, bevor sie sich dem Bericht zuwandte, der vor jedem Konferenzteilnehmer lag.
Schwer verständlicher Satz, da einerseits die Versammelten vorgestellt werden, zweitens Gefühle und drittens der Versuch, diese Gefühle zu verbergen.
besser ... waren erleichtert, obwohl sie versuchten, sich nichts anmerken zu lassen. Der Verweis auf das Klima zeigt, dass sie sich über ein Randthema unterhalten. Was in einer Geschichte geschieht, sollte aber immer das Wichtigste sein.
Dein Ansatz ist zwar gut, verträgt sich aber eher weniger mit meinem Erzähler, der sich um die Orthmann dreht und ja auch ihre Gedanken sehen lässt.
Okay, Klartext (sorry): Nur weil das Klima am ... Pöppes ist und sich die Leute viel damit beschäftigen, heißt es ja nicht, dass die Geschichte sich darum dreht. Wo, bitte wo reden sie über ein Randthema (im Sinne der Geschichte)? Darum geht es ja gerade nicht, deshalb sind ja alle erleichtert. Ich entnehme deinem Wortlaut, dass du Randthema (im Sinne der Geschichte) und Randthema (im Sinne der in der Geschichte wirklichen Welt) verwechselst. Vielleicht verstehe ich das auch ganz falsch, dann bitte ich um Verzeihung und Rückmeldung dafür.

Zitat:In dieser Konferenz sollte es eigentlich zur Sache kommen. Hier wird es aber nur undeutlich.
Handelt es sich um Unruhen des irossischen Volkes, also einen Bürgerkrieg, oder um Forderungen der Irossischen Regierung.
Der Weltpolizist greift in militärische Auseinandersetzungen ein, diplomatisch und militärisch. "Dein" Weltpolizist lobt innerplanetarische Anstrengungen. Auch ist diese Sache keine Angelegenheit von Europa, sondern der Vereinten Nationen.
Als „Lösung“ dieses Problems wird eine Klonen zwischen Irossen und Menschen vorgeschlagen, was dieses Problem nicht nur nicht löst, sondern damit auch in keinem ursächlichen Zusammenhang steht. Die Delegierten erfahren so en passant, dass Klone bereits seit mindestens 9 Jahren existieren. Klonen ist ein ganz eigenes explosives Thema und nicht irgendein Nebenaspekt.
Nun, es ist vielleicht viel Input, was vielleicht verwirren kann. Ich versuche das ganze mal zu klären:
1. Wir erfahren von Irossa. Die Regierung des Planeten will überall Zentralregierungen aufbauen und mischt sich auch aktiv darin ein. Der Planet ist mächtig.
2. Auch die Erde davon betroffen: Der Botschafter Irossas ist dort, also ist die Einmischung diplomatischer Natur - beispielsweise diplomatisches "Geplapper", das den Weg weist.
3. Irossa ist unruhig. Unzufriedenheit - wohl der Natur, dass ihr Ziel - überall Zentralregierung - noch nicht erreicht ist. Bezug zur Erde: Die haben noch keine.
Da Irossa mächtig ist --> diplomatischer Konflikt
4. Wir erfahren, dass sich die europäische Regierung um Irossa, das sehr mächtig ist, bemüht. Unter anderem durch ein vorher recht nebensächliches Kreuzungsprojekt, das zu der Kategorie von Dingen gehört, die der Diplomat Irossas lobt --> Aussichten: Verbesserung der Beziehung zu Irossa.
5. Das Projekt soll von der Raumfahrtbehörde aufgenommen werden. Wir erfahren, dass vorher keine gemeinsamen Raumfahrtprojekte stattgefunden haben, im logistischen Bereich. Mit den Mischlingen soll aber nun ein Forschungsschiffprojekt aufgenommen werden.
6. Friedliches Forschen mit irossischen Beziehungen (Mischling) ist nicht pure Harmonieliebe, sondern Investition der europäischen Regierung in Unterstützung. Ziel: Zentralregierung, gebildet aus der eigenen europäischen.

Ich hoffe, ich konnte das ein bisschen klären, obwohl ich spontan nicht wüsste, wie ich das deutlicher herausarbeiten sollte. Von Klonen ist weniger die Rede als von Kreuzung und ob das ein brisantes Thema ist, lässt sich doch relativ deutlich aus dem Text lesen, oder? Wenn du das unbedingt diskutieren möchtest, im Bezug auf die heutige Zeit, dann kannst du ins Diskussionsunterforum OT gehen. Schon oft wurde gesagt, dass sich die Wissenschaft eventuell in eine andere Richtung entwickeln wird, die weniger skrupelhaft zu Werke geht als vielleicht jetzt noch, und auch juristisch weniger beschränkt. Ob man es tun soll, ist noch eine andere Frage. Hier, in der Geschichte, ist es Realität und nichts Besonderes, wie es scheint.
Und ich sehe das Problem von wegen Weltpolizei nicht. Du schreibst ja selbst, sie greifen diplomatisch ein - genau das tut der Diplomat doch. Und dabei lobt er besonders die Projekte auf der Erde, die eine Zusammenarbeit aller Regierungen fördern und so Schritt zur Zentralregierung sind. Das lässt doch anklingen, dass Irossas Unterstützung - angedeutet zum Beispiel durch Tirandiumtransporte - von gewissen Dingen abhängig sein könnte. Das ist Diplomatie (Güte, fast hätte ich Duplomatie geschrieben *lach* Der Titel war wirklich nicht mit dieser Assoziation gewählt).

Zitat:Also Europa sucht einen Vorsprung vor den anderen politischen Blöcken durch Kooperation mit den Irossen. Eine gute Idee, die jedoch klarer dargestellt werden muss, und die bisher kein Konfliktpotential aufweist, zumindest kein konkretes.
Hast du vielleicht Vorschläge für dieses "klarer Herausstellen"? Ich muss sagen, ich steh da ein bisschen auf dem Schlauch, auch wenn ich weiß, was du meinst.
Konfliktpotenial ... Ich weiß nicht, ich hätte in dem Versuch der europ. Regierung, die anderen mit Hilfe von Irossa abzusetzen und die Weltherrschaft zu erlangen, einen recht konfliktträchtigen Plan gesehen, aber vielleicht weiß man noch zu wenig über den Rest der Geschichte, um sich da spannendste Szenen ausmalen zu können.
Zitat:Ich habe die Worte unterstrichen, die mir auffällig erschienen, das Gelächel und das vorfreudige Grinsen sind Eigenschöpfungen, die ich drin lassen würde. Über mein Gesicht zieht in diesem Moment ein vorfreudiges Gelächel bei dem Gedanken an diese Worte, würden sie veröffentlicht.
Eigenschöpfungen? *kopfkratz*
Ich nehme das einfach mal als gutes Zeichen Icon_smile Mal sehen, wann ich mich wieder der Geschichte so weit zuwenden kann, dass eine größere Überarbeitung möglich ist.

Danke bis dahin für dienen aufschlussreichen und ausführlichen Kommentar!
Liebe Grüße von
Trinity






[/quote]


"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

(Avatar: 'Batbastard', © by Trin o'Chaos)

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Beitrag #14 |

RE: Raum für Macht - Kapitel 0
[quote='Dekkert' pid='78050' dateline='1315119876']
Du versorgst immer wieder mit konkreten Einzelheiten, wodurch sich auch während der Gespräche Bilder ergeben.[/quote]
[quote]So weit, so gut. Ein beabsichtigter Effekt, den ich so mit Science-Fiction verbinde.[quote]
[quote='Dekkert' pid='78050' dateline='1315119876']Und er ist keineswegs selbstverständlich. Nach meiner Beobachtung schreiben Frauen viel bildhafter, sind aber abstrakt schwächer. Männer haben ihre abstrakten Fantasien, Bilder sind egal. Klar, gilt nicht für jede(n). Wenn man sich aber mal die Fantasyergüsse der vorwiegend weiblichen Schreiberschaft ansieht, ist dies schon ein Beleg für diese These..[quote]
[quote='Dekkert' pid='78050' dateline='1315119876']
Leider kommst du nicht auf den Punkt, und ich weiß nicht, worum es geht.[/quote]
[quote='Trinity of Chaos' pid='56489' dateline='1281292089'] Hm, okay, jetzt wird es also kritisch. Die nicht mit dem metaphorischen Hammer vermittelte Andeutung der Handlung ist zwar gewollt, doch sollte sich auch kein Nicht-Sinn ergeben. Da werde ich mal sehen, wie sich das detailliert auswirkt. [quote]
Ja,ja, die Ausrede verwende ich auch immer, wenn ich in meinen Geschichten nur herumdruckse und die säuerlichen Reaktionen meiner Leser ernte.
Es gibt ja alle möglichen Schreibtheorien, meine ist:
Teil1: Zunächst muss klargestellt werden, um was es geht
Teil2: Wie geht es aus?
Du hast Teil 1 noch nicht bewältigt.

[quote='Trinity of Chaos' pid='56489' dateline='1281292089']
Über das Eigenleben von Städten lässt sich streiten *lächel* Es ist einfach nicht definierbar, was zum Flair eines Schreibstils gehört oder zur physischen Wirklichkeit in der Geschichte - oder wie beides sich überlagert, gerade in SciFi.
Bei dem "falschen Schmuck" würde ich dir gerne widersprechen: De rEinstieg dient meiner Meinung nach einer Übersicht, einem Einblick ins Geschehen, das gerade bei SciFi als Situation äußerst offen ist. Im Gegensatz zum - beispielsweise - Alltag lässt sich nicht vor Lesebeginn sagen, wie die betrachtete Welt aufgebaut ist. Demnach fand ich einen Zoomeffekt von außen sinnvoll. Natürlich hätte ich auch gleich schreiben können, dass da eine Frau durch einen Tunnel läuft, aber das wäre wohl kaum ein konkretes Bild gewesen, das man sich gut hätte vorstellen können. Zudem ist dies keine Kurzgeschichte, was gewisse Freiheiten bezüglich Ausführlichkeit der Beschreibung und Handlungslosigkeit erlaubt, beides Dinge, die ich im richtigen Maße für wichtig halte. Nicht alles muss mit der Handlung zu tun haben, denke ich, selbst wenn ich diese besagten Beschreibungen für einigermaßen wichtig halte. Ein umfassender Blick, eine Atmosphäre, die vermittelt wird, halte ich für mindestens ebenso notwendig.
[/quote]
Deinen Gedankengang, eine Raubvogelperspektive zu schaffen, halte ich für ausgezeichnet.
Einen engeren Schulterschluss mit dem Sinn der Geschichte bereits am Anfang halte ich zwar noch immer für sachgemäßer, aber dein Gedanke ist völlig akzeptabel.
[quote][quote='Trinity of Chaos' pid='56489' dateline='1281292089']Draußen wütete einer der heftigsten Stürme des vierundzwanzigsten Jahrhunderts, doch dank des Tirandium-Glasgeflechts merkten die Bewohner kaum etwas davon. Der in Massen herumwirbelnde, unfruchtbare Staub warf bloß flatternde Schatten über die Straßen, nichts Ungewöhnliches.
[/quote]Wenn es nichts Ungewöhnliches ist, dann sollte es so auch behandelt werden, entweder nicht geschrieben oder kurz abgetan werden. Wenn es ein Beweis für eine gefährliche Versteppung ist, dann sollte es auch so in die Geschichte, weniger als quasi-romantische Einführung.[/quote]
[quote='Trinity of Chaos' pid='78054' dateline='1315136397']
Nun, selbstverständlich sollte keine Romanfigur stundenlang darüber nachdenken, wie die Leute aussehen, die tagtäglich mit ihnen zusammen sind. Andererseits gehört diese Einleitung zu dem besagten "Zoomeffekt", den ich für einen Einblick erreichen wollte - dafür ist ein Prolog/ Kapitel 0 meiner Meinung nach da. Ich habe hier am ehesten einen auktorialen Erzähler, der in kurzen Worten ein schnelles Bild vermittelt, wie die Situation zur Handlungszeit am Handlungsort aussieht. Im Gegenzug fänd ich es nämlich unlogisch, wenn sich die Admirälin (als Titel/Anrede übrigens falsch, aber kürzer) total darüber aufregen würde, dass schon wieder so ein idiotischer Sturm über die Stadt fegt. Das passt nicht zum Charakter. [/quote]
Der Sturm könnte sich aber verstärkt haben, oder es zeichnet sich eine Klimaverschlechterung ab oder Berlin ist doch nicht völlig unverwundbar gegen die Vorgänge von Außen. Wichtiges ist wichtig, sagt Lajos Egri. Ich sehen keinen Grund, deinem löblichen Gedankengang des sich bildlichen Näherns nicht mit dem Nähern an eine Sinnhaftigkeit zu verbinden.

[quote='Dekkert' pid='78050' dateline='1315119876']
Viel zu viel telling und so viel Autorenbewertung … Wenn sie jedoch dafür zuständig ist, dass Europa nicht verhungert, dann wäre das wichtig.[/quote]
[/quote]Ich gebe zu, in dieser Geschichte ist der auktoriale Erzähler präsenter als in anderen von mir, dennoch ist das gewollt. Ein sachlicherer, nüchterner Stil passt meiner Meinung nach am besten zu SciFi, die ich schreibe, auch wenn ich darin kaum Erfahrung habe. Ich hielt es jedoch für einfacher, es im Kapitel 0 kurz anzureißen, als umständlich zu erklären, dass ihre fünftausend Streifen auf der Schulter, die sie nicht trägt, in der Sonne glitzern oder ihr Name giftgrün auf dem Desktop des Identifikationssystems erscheint - samt Titel. Autorenbewertung sehe ich sehr deutlich, das ist mir klar und in Kauf genommen, auch wnen es manchen bitter aufstößt.
Deine Definition von bedeutend erklärt mir allerdings, dass ich recht damit habe, dem Leser die her vorherrschende Definition aufzuerlegen. Ohne eingeschnappt oder starr wirken zu wollen: Die klugen Leute, vor allem solche mit Macht und Anerkennung (z.B. wissenschaftliche), sind es, die die Welt formen. Über das Hier und Jetzt lässt sich diskutieren, über den Sinn dahinter auch, aber wenn eine Person, die durch ausgeprägte geistige Gaben so weit gekommen ist, hohe Titel erworben hat, ist sie in meiner Sichtweise wichtig. Weil sie Macht hat. Ich glaube, das ist es, was am ehesten durchschimmern sollte. Man sollte einen Eindrcuk von der Person bekommen: Wie sie wo steht. Typ Marionette wird sie eher nicht sein - kommt das beim Leser auch so an, oder bin ich so von meinem Wissen eingenommen, dass ich das für selbstverständlich halte? [/quote]
Der auktoriale Erzähler ist keineswegs zu telling verpflichtet, wie du behauptest.
Macht beweist sich durch Handlung viel eindrucksvoller als durch Telling. Die momentan Mächtigen sind keineswegs die Gebildeten dieser Welt. Wenn dein Protagonistin die Einzige ist, die eine Idee gegen die Klimaverschlechterung hat, oder Pläne für ihre neue Rolle in der Allianz mit den Irossen hat, oder besonders gut Leute verbindet, die zueinander passen, oder schädliche Ideen verhindert, dann ist dies weit eindrucksvoller als die Titelaufzählung deiner Frau Admiral Dr. Orthmann inklusive ihres im Schädel verstauten Ausnahmehirns.
Unsachlicher wird es auch nicht, wüsste nicht, wieso. Sorry, dein „Verschlechterungsvorschlag“ mit fünftausend Streifen auf der Schulter, die in der Sonne glitzern oder ihr giftgrün leuchtender Name hat mit Bedeutung nichts zu tun, und ich wäre auch nicht drauf gekommen.
Also Wissenschaftler sagen nur, was funktioniert, selten was sinnvoll wäre. Das machen Andere, die eine genaue Vorstellung ihrer Interessen haben.

[quote][quote='Trinity of Chaos' pid='56489' dateline='1281292089']Das mit dem unspektakulären Lift kann ich leider nicht nachvollziehen. Von Massenschleuder steht da doch gar nichts? *sich wunder* [/quote]
Ich war recht salopp, entschuldige. Lifts sind nicht spektakulär oder unspektakulär. Dein Beispiel für ihre unauffällige Art ist die Nutzung eines Einzellifts. Demnach gibt es Massenlifts, die nur von den Privilegierten genutzt werden. Da aber aller Snobismus daher rührt, alleine zu bleiben – denke an die Einzelzimmer im Krankenhaus, verkehrst du hier Wichtigkeit in ihr Gegenteil.

[quote='Trinity of Chaos' pid='56489' dateline='1281292089']Okay, Klartext (sorry): Nur weil das Klima am ... Pöppes ist und sich die Leute viel damit beschäftigen, heißt es ja nicht, dass die Geschichte sich darum dreht. Wo, bitte wo reden sie über ein Randthema (im Sinne der Geschichte)? Darum geht es ja gerade nicht, deshalb sind ja alle erleichtert. Ich entnehme deinem Wortlaut, dass du Randthema (im Sinne der Geschichte) und Randthema (im Sinne der in der Geschichte wirklichen Welt) verwechselst. Vielleicht verstehe ich das auch ganz falsch, dann bitte ich um Verzeihung und Rückmeldung dafür. [/quote]
Um mich zu wiederholen: Wichtiges ist wichtig. Erlebe ich nicht zum ersten Mal, dass der Untergang einer untergehenden Welt so nebenbei abgetan wird, während sich die Beteiligten mit ihren persönlichen Wehwehchen abplagen. So eine Geschichte lege ich beiseite.

[quote='Trinity of Chaos' pid='56489' dateline='1281292089']Nun, es ist vielleicht viel Input, was vielleicht verwirren kann. Ich versuche das ganze mal zu klären:
1. Wir erfahren von Irossa. Die Regierung des Planeten will überall Zentralregierungen aufbauen und mischt sich auch aktiv darin ein. Der Planet ist mächtig.
2. Auch die Erde davon betroffen: Der Botschafter Irossas ist dort, also ist die Einmischung diplomatischer Natur - beispielsweise diplomatisches "Geplapper", das den Weg weist.
3. Irossa ist unruhig. Unzufriedenheit - wohl der Natur, dass ihr Ziel - überall Zentralregierung - noch nicht erreicht ist. Bezug zur Erde: Die haben noch keine.
Da Irossa mächtig ist --> diplomatischer Konflikt
4. Wir erfahren, dass sich die europäische Regierung um Irossa, das sehr mächtig ist, bemüht. Unter anderem durch ein vorher recht nebensächliches Kreuzungsprojekt, das zu der Kategorie von Dingen gehört, die der Diplomat Irossas lobt --> Aussichten: Verbesserung der Beziehung zu Irossa.
5. Das Projekt soll von der Raumfahrtbehörde aufgenommen werden. Wir erfahren, dass vorher keine gemeinsamen Raumfahrtprojekte stattgefunden haben, im logistischen Bereich. Mit den Mischlingen soll aber nun ein Forschungsschiffprojekt aufgenommen werden.
6. Friedliches Forschen mit irossischen Beziehungen (Mischling) ist nicht pure Harmonieliebe, sondern Investition der europäischen Regierung in Unterstützung. Ziel: Zentralregierung, gebildet aus der eigenen europäischen. [/quote]

1. Warum will Irossa das? Wieso führt das zur Unruhe? Diplomatische Interessen sind stets ganz handfester Natur, die sind nicht eben so. Dein Mischling ist recht heikel. Klonen von Menschen, auch noch Kreuzen mit anderen Kreaturen, ist ein mehr als heikler Vorgang. Wenn das in deiner Welt „business as usual“ ist, ist die Erde der Zukunft eine ganz andere, insbesondere ist Leben nicht mehr viel Wert, wenn andere darüber verfügen können. Das Klonen könnte als Diskussion zwischen den Teilnehmern der Konferenz eingeführt werden, etwa das mehr geklont werden sollte, Klonen wirtschaftlich ist, oder nur mit Freiwilligen gemacht wird. Dann ist Klonen Bestandteil deiner Welt und muss nicht mehr moralisch begründet werden
Das Ziel, die Weltregierung zu übernehmen hat die von mir gewünschte Konkretion, aber … dazu später mehr.

[quote='Dekkert' pid='78050' dateline='1315119876']
Also Europa sucht einen Vorsprung vor den anderen politischen Blöcken durch Kooperation mit den Irossen. Eine gute Idee, die jedoch klarer dargestellt werden muss, und die bisher kein Konfliktpotential aufweist, zumindest kein konkretes.[/quote]
.[/quote]Hast du vielleicht Vorschläge für dieses "klarer Herausstellen"? Ich muss sagen, ich steh da ein bisschen auf dem Schlauch, auch wenn ich weiß, was du meinst.
Konfliktpotenial ... Ich weiß nicht, ich hätte in dem Versuch der europ. Regierung, die anderen mit Hilfe von Irossa abzusetzen und die Weltherrschaft zu erlangen, einen recht konfliktträchtigen Plan gesehen, aber vielleicht weiß man noch zu wenig über den Rest der Geschichte, um sich da spannendste Szenen ausmalen zu können.
[quote]
Klar, die anderen Blöcke, Amerika, Asien, Russland, wer auch immer, sind natürlich in höchstem Maße alarmiert. Drohen ihrerseits den Europäern vielleicht mit Krieg. Die Europäer müssen sich untereinander auseinandersetzen. Einige sind für Nachgeben, andere wollen Vorteile wahren. Suchen vielleicht militärische Unterstützung bei den Irossen.
Frau Dr. Ohrtmann hat vielleicht ihre ganz eigenen Ideen, sich ihren Platz zu verschaffen. Und mit dem Ziel geht sie bereits in die Konferenz. Mit Gegenspieler, die ihre Absichten verhindern wollen. Thema ist also weniger die Erleichterung, dass das Klima nicht auf Punkt 1 der Tagesordnung steht.

[quote='Dekkert' pid='78050' dateline='1315119876']
Ich habe die Worte unterstrichen, die mir auffällig erschienen, das Gelächel und das vorfreudige Grinsen sind Eigenschöpfungen, die ich drin lassen würde. Über mein Gesicht zieht in diesem Moment ein vorfreudiges Gelächel bei dem Gedanken an diese Worte, würden sie veröffentlicht.[/quote]
[quote='Trinity of Chaos' pid='56489' dateline='1281292089']
Eigenschöpfungen? *kopfkratz*
Ich nehme das einfach mal als gutes Zeichen Icon_smile Mal sehen, wann ich mich wieder der Geschichte so weit zuwenden kann, dass eine größere Überarbeitung möglich ist. [quote]
Ich habe ganz schön dumm aus der Wäsche gegoogelt, als es vorfreudig tatsächlich gab, wenngleich selten verwendet.
Bei dem Gedanken, dass du Gelächel googelst, überzieht sich mein Gesicht zu einem vorfreudigen Gelächel.

Danke noch, dass du mir mein leichtes Herumulken nicht übel genommen hast,Trini.

Und noch viel Spaß bei deiner Geschichte.



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Beitrag #15 |

RE: Raum für Macht - Kapitel 0
Hallo Trin,

ooohhh, eine Geschichte über Diplomatie!
Ich mag es ja sehr gern, wenn es in Geschichten um Politik geht. Zumindest im Moment. Und zumindest wenn die Grundlage noch in irgendeiner Form erkennbar ist.

Wie es aussieht, haben wir hier die Zusammenkunft der europäischen Zentralregierung, die aus 12 Mitgliedern besteht. Theresa Martha Orthmann ist ein sehr wichtiges, schon vorab über mögliche Entscheidungen informiert. Der Einstieg in die Geschichte ist hier viel ruhiger als in Das letzte Mittel. Du nimmst dir die Zeit, kurz die Welt zu beschreiben und schwenkst dann zu deiner Prot über. In der Besprechung geht es um den Anspruch der Irossen, auf allen Planeten Zentralregierungen zu bilden, wenn ich das richtig gelesen habe. Das stellt die Europäer vor die Frage, wie so etwas aufgestellt werden soll. Dafür gibt es auch schon ein Paper. Am Ende beschließen sie, ein interstellares Projekt auf die Beine zu stellen, inklusive einem Mischling, der weiter ist als die anderen, und die Leitung eines Schiffs übernehmen soll. Da verlierst du mich als Leser dann langsam.
Ich habe inhaltlich das Problem, dass mir nicht ganz klar wird, welchen Einfluss die Irossen nun wirklich haben. Drohen sie schon? Oder sind es nur Drohgebärden? Oder wird nur geahnt, dass gedroht werden könnte? Wie eng sind die Beziehungen zu diesem anderen Planeten? Inwiefern könnte man sich zur Wehr setzen? Und wollen die Irossen eine Zentralregierung aus Erdlern oder aus Irossen auf die Beine stellen? Diese Fragen bleiben hier noch offen.
Die Entscheidung zum Schluss ist eher repräsentativer Natur, und das ist den Europäern auch bewusst. Hier spielt mit hinein, dass nicht ganz klar wird, was die Irossen nun eigentlich von sich gegeben haben - denn so ist nicht klar, inwiefern sie dadurch die eigene Position zu stärken. Es kommt mir auch etwas seltsam vor, dass die Irossen quasi mit den einzelnen Zentralregierungen kooperieren - stehen die im Widerstreit? Aber du schreibst ja von kooperativen Projekten, z.B. auch in der Tiefsee oder Südamerika - das ist ja nicht Europa. Mir ist nicht klar, wie die einzelnen Kontinente zusammenarbeiten und wie es dann nach außen hin funktioniert.
Das sind die Gründe, weshalb du mich in der zweiten Hälfte der Geschichte inhaltlich verlierst. Mir ist einfach die Aufteilung der Welt inkl. der Zuständigkeiten nicht klar geworden. Klar, das kannst du nicht alles darstellen, aber vllt die Hauptpunkte: wer mit wem was macht.
Kurz habe ich überlegt, ob es vllt sinnvoll wäre, diese Zentralregierung in Anlehnung an die EU aufzubauen. Hast du dich bewusst dagegen entschieden? Das Treffen der Zentralregierung als Treffen der Europäischen Kommission, und als Schauplatz Brüssel. Mehr bräuchte es da ja gar nicht.

Die Einführung der Figuren gefällt mir hier auch viel besser als in deiner anderen SciFi-Geschichte. Dazu aber zwei Sachen:
Wieso führst du sie mit Frau / Herr Soundso ein? Du schreibst ja eine Geschichte, da reicht der (vom Inhalt her am besten: volle) Name.
Außerdem hat mich gewundert, dass du die Leute nicht direkt beim Namen nennst. Du schreibst in einem Satz von den Leuten - und wenn sie das nächste Mal auftreten, nennst du sie beim Namen. Zur Erkennung wäre ein direkter Link vielleicht schöner.
Beispiele dazu (nur Vorschläge, mach daraus, was du möchtest):
Zitat:Auch Frau Othmann warf nicht mehr als einen Blick nach oben
Zitat:Ihr vollständiger Name lautete Theresa Martha Orthmann – Frau Admiral.
Schöner würde es sich lesen, wenn du direkt schreibst: Auch Theresa Martha Orthmann ...
Ihren militärischen Rang kannst du ja dann an der zweiten Stelle nennen, es liest sich aber merkwürdig, wenn du später von "der Frau Admiral" schreibst. Sie hat doch einen Namen, den du einfach benutzen kannst.
(Sie heißt Orthmann, oder?)
Zitat:„Im heutigen Treffen“, begann ein weißhaariger Mann in perfekt sitzendem Anzug zu sprechen, „wenden wir uns einem äußerst delikaten diplomatischen Thema zu.“
Obwohl alle sieben Männer und fünf Frauen Albert Senken, dem Vorsitzenden des Rates der Europäischen Zentralregierung
Hier könntest du zum Beispiel ein bisschen drehen: Erst Name und Position, danach die Beschreibung wie er aussieht. Denn den Moment der Anonymität brauchst du hier nicht, du löst ja dann sowieso auf, wer er ist und was er tut.
Auch Michelle Torlée nennst du erst "ältere Frau", dann ihren Namen und ihre Position und schließlich nur noch Richterin. Du ziehst die Informationen hier soweit auseinander, dabei gehören sie doch eigentlich zusammen.

Nichtsdestotrotz komme ich in diese Geschichte, in das Setting und die Figuren schon viel besser hinein. Die Glaskuppeln am Anfang haben mich etwas an den Simpsons-Film erinnert, wahrscheinlich sind sie da aber auch nur ein Seitenhieb auf etwas, das ich nicht kenne Icon_wink Dem Erzählstil kann ich hier gut folgen, wie gesagt, schau dir nur das mit den Namen noch einmal an. Icon_wink
Arbeitest du an dieser Geschichte noch weiter oder steht nur der Prolog?

Anmerkungen:
Zitat:Die Kuppel von Berlin erhob sich wie ein gigantisches Insektenauge über den Menschen, umgeben von den kleineren, die die Nebenbezirke bargen.
über die Menschen
Danach kannst du über einen Punkt nachdenken, denn das Bild mit dem Insektenauge ist sehr stark. Die zweite Info mit den kleineren kannst du auch nachliefern.
Zitat:Auch Frau Othmann warf nicht mehr als einen Blick nach oben, während sie durch die Fußgängertunnel eilte.
Wenn sie in einem Tunnel ist, wie sieht sie dann die Kuppel?
Zitat:Sie wusste über die verheerenden Folgen für das Umland ganz genau Bescheid
"ganz genau" klingt umgangssprachlich, vllt "sehr gut", "umfassend", ...
Zitat:Ab der ersten Stufe spürte sie das vertraute Kribbeln des Stützfeldes, das jeden Treppensteiger vor dem unsanften Fall bewahrte.
Hm, das habe ich in der anderen Geschichte schon nicht verstanden: Warum brauchen die Leute ein Stützfeld zum Treppensteigen? Sie brauchen ja auch keins, wenn sie geradeaus gehen ...
Zitat:Nur sieben Minuten später betrat sie als letzte den Konferenzraum Nummer 412.
7 Minuten finde ich ziemlich viel. Oder macht sie vorher noch etwas anderes?
Zitat:und richtete den Blick auf die Hologrammblüte, die in der Mitte des Tisches schwebend den Ruhemodus des Projektors darstellte.
Hologrammblüte gefällt mir ausgesprochen gut.
Aber meinst du wirklich "darstellte" oder eher "signalisierte" oder etwas in der Richtung? Die Blüte ist nicht der Ruhezustand, sie ist das Symbol dafür ...
Zitat:„wenden wir uns einem äußerst delikaten diplomatischen Thema zu.“
Thema? Oder Problem?
Zitat:Obwohl alle sieben Männer und fünf Frauen Albert Senken, dem Vorsitzenden des Rates der Europäischen Zentralregierung, mit demselben ausdruckslosen Gesicht lauschten
Hm, "alle" ist eigentlich überflüssig, zumal es hier so klingt, als wüssten wir schon, dass 12 Leute in dem Raum sind ... Sind es 12 plus Orthmann plus Senken?
Vllt kannst du die Informationen irgendwie anders streuen, wenn Orthmann den Raum betritt oder so? Da könnte sie dann evtl. sogar schon einige der anderen Figuren, die auftreten (es sind ja nicht alle), kurz anvisieren.
Zitat:„Wollt Ihr etwas dazu sagen, Euer Ehren?“, fragte Senkekn formhalber.
Tippfehler: Senken Icon_smile
Zitat:an der Aufgabe versuchen, an der die Amerikaner ein ums andere Mal gescheitert sind: als Moralpolizei und bei dem Versuch, auch auf jeden anderem Planeten eine zentrale Weltregierung aufzustellen.“
Da passt etwas vom Satzbau her nicht. Du führst mit "an der Aufgabe" zum Doppelpunkt, da klingt dann "und bei dem Versuch" nicht richtig.
Vllt verkürzt du zu: "als Moralpolizei auf jedem anderen Planeten eine zentrale Weltregierung zu installieren / aufzustellen / ..."
Zitat: „Nur dass der Einfluss der Irossen etwas größer ist als der der Amerikaner“, fügte Senken bestätigend hinzu.
Mrgreen
Zitat:„Weshalb wir langsam mal mit mehr reagieren sollten als Händeschütteln mit Asien, Amerika und Afrika.“
Ungünstig formuliert, vllt: "Weshalb wir langsam mal mehr tun sollten als ..."
Hier fand ich den Gegensatz sehr seltsam, denn es geht ja um die Irossen, und das wird hier verglichen mit den Beziehungen zu Asien, Amerika und Afrika. Ist das Absicht? Wenn ja: Interessant.
Zitat:„Hier äußert sich der Botschafter positiv über die interkontinentalen Forschungsprojekte in ...“
Mich wundert, dass sie nicht alle den Bericht schon vorher gekriegt haben. Denn so können sie ja gar nicht auf Augenhöhe diskutieren. Das halte ich für ziemlich unrealistisch. Zumal sie ja direkt auch auf dem Bericht basierende Entscheidungen treffen.
Zitat:>Ein wundervoller Beginn für Einigkeit, der allen Menschen wertvolles Wissen liefert.<
Statt der spitzen Klammern vllt kursiv oder einfache Anführungszeichen oder so etwas? Oder vllt genügt es auch ohne Kennzeichnung, weil du ja schreibst, dass sie zitiert.
Zitat:woraufhin der Blüte einem Logo wich
die Blüte
Zitat:EBIKOR - das Kürzel der Europäischen Behörde für interspezifische Kommunikation und Raumfahrt
*g* Cool, eine europäische Behörde mit deutscher Abkürzung ... Absicht?
Hast aber einen gutklingenden Namen gefunden :top:
Zitat:Haben die Irossen nicht jede Anfrage auf geteilte Transporte der Tirandiumerze immer wieder abgelehnt?
"immer wieder" kannst du streichen, dann klingt es professioneller
Zitat:Der Projektor schnurrte kaum hörbar und das Logo der Eurpäischen Behörde für Interstellare Kontakte und Raumfahrt wich einem verkleinert dargestellten Körper
Europäischen
Warum schreibst du hier nicht EBIKOR?
Zitat:Senkens Gesicht war ausdruckslos, aber natürlich war er genau mit dem Projekt vertraut.
Ohne das "aber" fände ich den Satz stärker ...
Zitat:„Diese Entwürfe stammen von einem Amerikaner, Tom Jurner. Das Expertenteam hat sie bereits angepasst, um unsere Tiefenraumflotte um ein hochmodernes Forschungsschiff erweitern zu können.
Eine irdische Zentralregierung – einfach aus dem Nichts – ist unmöglich. Beweist die europäische Regierung den Irossen allerdings ihre Interventionsbereitschaft, könnte dies wertvolle Unterstützung liefern.“
Hier ist es verwirrend, dass du in die wörtliche Rede einen Absatz gesetzt hast. Da hab ich erst nach dem Ende gesucht - und es viel später gefunden.
Zitat:Die Krisensitzung hatte sich in eine Planschmiede für Machterweiterung verwandelt, und das fand selbstverständlich Anklang.
Cooler Gedanke. Aber so recht sehe ich hier nur Orthmann und Senken ihre vorbereiteten Ideen vortragen. Die anderen kennen ja den Bericht noch gar nicht vollständig und können nicht mitreden ...

Auch hier hoffe ich, dass du die Geschichte noch nicht so weit weggeschoben hast, dass dir der Kommentar nichts mehr bringt. Icon_smile
Und wie ich gerade gesehen habe, habe ich ja direkt den Tag deiner Rückkehr erwischt. Willkommen zurück! Icon_smile

Liebe Grüße,
Libertine

... und von den wundersamsten Wegen bleibt uns der Staub nur an den Schuhen. (Dota Kehr)
Avatar von Eddie Haspelmann

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