Es ist: 30-11-2020, 05:56
Es ist: 30-11-2020, 05:56 Hallo, Gast! (Registrieren)


Kumen-Esh (Auszug 1)
Beitrag #1 |

Kumen-Esh (Auszug 1)
Dem treuen Leser ist bereits bekannt, dass sich in den ersten Kapiteln von Kumen-Esh einiges ändern wird. Damit es dem neuen Leser auch bekannt ist, schreibe ich es jetzt endlich mal hier drüber Icon_wink
Um dem Story-Verlauf zu folgen, eignen sich Auszug 1 und 2 durchaus noch, deshalb verschiebe ich sie auch nicht ins Archiv.
Der erste Auszug ist in der Geschichte das 2. Kapitel und der Leser weiß bereits, dass es Orks und Elfen im Weltall gibt. Der Überraschungseffekt war zwar lustig, aber nicht hilfreich. Im 1. Kapitel wird nun erstmal Janis van Deelen vorgestellt, Zollbeamter auf eben jenem Raumschiff, auf dem auch Auszug 1 spielt. Dem Leser ist bekannt, dass es an Bord einen orkischen Söldnertrupp gibt.
Die japanischen Namen der Orks bleiben, aber das Drumherum wird entjapanisiert, insbesondere die Videonachricht. Das Grundkonzept möchte ich aber beibehalten.


Auszug 1_______(Hitoro Takahashi) [veraltete Version]
Auszug 2_______(Janis van Deelen) [veraltete Version]
Auszug 3a / 3b__(Janis van Deelen)
Auszug 4.1 / 4.2_(Yelena Ivanova)
Auszug 5_______(Yelena Ivanova)
Kampfszene____(Hitoro Takahashi)




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What's funny is how many people choose to be stupid.«
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Beitrag #2 |

RE: Kumen-Esh (Auszug 1)
Hallo Lanna,
hier mal eine Rückbewertung von mir Icon_smile
Hab mir mühsam ein paar Stellen zusammengesucht, die ich anders besser finden würde, zum Gesamteindruck schreibe ich am Ende noch was Pro

Zitat:In dieser Pose hätte er auch auf einem der Poster abgebildet sein können, mit denen Ran ihr Zimmer tapezierte.

Da man hier ja noch nicht weiß, wer Ran ist, wäre das hier vlt. besser: ...mit denen Ran, Hitoros pubertierende Tochter, ihr Zimmer tapezierte.

Zitat:Ein ersticktes Lachen erklang in Hitoros Rücken und er drehte sich zum Rest seines Söldnertrupps um: fünf Orks, genau so durchtrainiert und voller Energie wie Daisuke.

Finde statt "in" "hinter" besser, ist aber wohl Geschmackssache.

Zitat: Als Söldner damals – im Krieg um den Amphib-Planeten Tlaloc – war jeder Abschuss, jeder Einsatz gut bezahlt gewesen. Und heute schlug er sich auf einem Zollschiff der Allianz mit übermütigen Orklingen, um die sechs Monate zu überstehen, die er von der Erde getrennt war.

Hier vlt: ... die sechs Monate zu überstehen, die ihn von der Erde trennten.
Oder: ... die sechs Monate zu überstehen, die er von seiner Familie getrennt war

Zitat:Sie hatten nie in einem Krieg gekämpft und Worte konnten Angst, Hass und Verzweiflung nicht transportieren.

Das verstehe ich nicht. Meinst du damit, dass sie die Erfahrungen von Angst, Hass und Verzweiflung nicht in Worte fassen können oder wie meinst du das?

Zitat:Der Gedanke verdrängte den Schmerz des Trainingskampfes und ließ Hitoros Schritte schneller werden.

Finde: "Der Gedanke verdrängte den Schmerz des Trainingskampfes und ließ Hitoro seine Schritte beschleunigen." besser.

Zitat:Seine kleine Tochter war gesund – doch durch die Freude bohrte sich Sehnsucht tief in seine Brust.

Der markierte Teil hört sich finde ich etwas komisch an. Vlt: Doch trotz der Freude...

Zitat:Nicht mehr lange und er war wieder zu Hause …

"Nicht mehr lange und er würde wieder zu Hause sein" mag ich lieber.

Sieht jetzt viel aus, ist aber wirklich nur Geschmackssache, finde deinen Schreibstil und die Story nämlich klasse Pro

Am Anfang dachte ich wegen der Namen sofort an japanische Ringer/Boxer/whatever und war ziemlich überrascht, als Daisuke grüne Haut hatte und dementsprechend ein Ork war. Find ich aber super, da das ganze ein sehr interessantes und mir unbekanntes Setting darstellt. Die Hintergrundgeschichte ist auch super und häppchenweise in den Text eingebaut, da gibt es nix zu meckern Icon_cool
Die fernöstlichen Begriffe im späteren Dialog haben mich am Anfang ein wenig irritiert, aber das ist nur halb so schlimm, wenn das auch die einzigen bleiben Mrgreen
Merke gerade, dass das eigentlich bis auf "Konnichi wa!" (Hallo?) nur Namen waren Smiley_emoticons_blush

Freue mich schon auf die Fortsetzung, da ich das Setting und deinen Stil einfach klasse finde Pro

Mfg
Jonas


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Beitrag #3 |

RE: Kumen-Esh (Auszug 1)
Schönen guten Morgen, Joromir! (oder lieber Jonas? Icon_wink )

Hey, wie schön dich unter einer meiner Geschichten zu finden. Und dann auch noch gleich diese hier Icon_smile UND mit einem positiven Kommentar Icon_jump (du weißt, wie du dir wichtige Leute zum Freund machst Mrgreen (nimm nicht alles ernst, was ich so von mir gebe *lach*))

Also was ich eigentlich sagen will: Vielen Dank!

Normalerweise geh ich auf Detailanmerkungen im Einzelnen ein, aber das kann ich hier abkürzen: Ich werde mir alle von dir angemerkten Stellen in meinem Hauptdokument markieren, um sie bei einer Rundumüberarbeitung genauestens unter die Lupe zu nehmen. Vier der Stellen sind sowieso schon markiert und die Wahrscheinlichkeit, dass ich sie umschreibe, ist sehr hoch *lach*

Nur hierzu:
Zitat:Das verstehe ich nicht. Meinst du damit, dass sie die Erfahrungen von Angst, Hass und Verzweiflung nicht in Worte fassen können oder wie meinst du das?
Das war so ein doofer Spontaneinfall, den ich während der letzten Überarbeitung noch hatte und ich dachte mir schon, dass es blödsinnig ist, es unüberlegt reinzuquetschen *grins* Was ich damit sagen will ist: Die Erfahrungen, die man in einem Krieg macht - Angst, Hass, Verzweiflung - kann man nicht durch pures Erzählen - also Worte - weitervermitteln. Das muss man selbst erlebt haben, um es zu verstehen.
Es müsste etwas ausführlicher rein, aber ich bin unsicher, WIE ausführlich ich am Anfang überhaupt werden soll. Vermutlich wird bei der Endüberarbeitung (sollte ich jemals so weit kommen) noch einiges erweitert und ausführlicher. Im Moment bin ich froh, wenn ich mit der Handlung vorankomme Mrgreen

Zitat:finde deinen Schreibstil und die Story nämlich klasse
[Bild: smiley_emoticons_hurra_fruehling1.gif] Ich freu mich!

Zitat:Am Anfang dachte ich wegen der Namen sofort an japanische Ringer/Boxer/whatever und war ziemlich überrascht, als Daisuke grüne Haut hatte und dementsprechend ein Ork war.
Yay! Genau das sagte mein Mann beim Testlesen auch und mit diesem Effekt bin ich absolut zufrieden. Was man mit der Namenswahl doch alles auslösen kann. Jetzt muss ichs nur noch schaffen, dass der Leser innerhalb der Geschichte bei einem japanischen Namen nicht mehr an Japaner, sondern an Orks denkt Mrgreen

Zitat:Find ich aber super, da das ganze ein sehr interessantes und mir unbekanntes Setting darstellt.
Ich überlege schon so lange, eine SciFi-Geschichte mit Elfen und Orks zu schreiben. Als Fantasy-Autor setzt man sich ja doch manchmal mit der Frage auseinander, warum diese Hinterwälder von Elfen und Orks selbst nach fünf Jahrtausenden IMMER NOCH mit Pfeil und Bogen schießen und nicht endlich mal bitte schön den Dampfantrieb erfinden können *lach* Und dann dachte ich eines Tages: Mach es doch einfach!
Ich hoffe natürlich, die meisten Leser werden deine Meinung teilen und es eher interessant als dämlich finden Icon_wink

Zitat:Die fernöstlichen Begriffe im späteren Dialog haben mich am Anfang ein wenig irritiert, aber das ist nur halb so schlimm, wenn das auch die einzigen bleiben Mrgreen
Merke gerade, dass das eigentlich bis auf "Konnichi wa!" (Hallo?) nur Namen waren Smiley_emoticons_blush
Ja, "nur" Namen (aber immerhin 5 Stück + Hitoro), mit dem "-chan" versehen und "Konnichi wa" (=Hallo Icon_smile ), aber gefällt mir selbst noch nicht so wirklich. Die vielen Namen ... die im Verlauf der Geschichte (wie sie bisher geplant ist) nichtmal wirklich von Bedeutung sein werden *seufz*
Aber ich wollte Hitoro als Familien"mensch" darstellen, damit der Leser direkt das richtige Bild von meinen Orks hat. Fremdsprachlich wird es später - wenn überhaupt - nur ins Englische ... ich meine Elfische gehen Icon_ugly

Zitat:Freue mich schon auf die Fortsetzung, da ich das Setting und deinen Stil einfach klasse finde
Icon_panik Jetzt muss ich auch noch eine Fortsetzung schreiben! Icon_ugly
Ein oder zwei Teile wird es mit ziemlicher Sicherheit noch geben, danach kommt es auf mein Schreibtempo an. Und nur um vorzuwarnen: Das kann manchmal ziemlich langsam sein ...
Aber es wird weitergehen! Selbst wenn jeder andere die Geschichte zerreißen wird - eine positive Kritik reicht mir! *tschakka*
(ich dachte nur, bevor ich 200 Seiten Müll schreibe, teste ich doch mal, wie es beim Publikum ankommt Icon_ugly )

Also nochmals ganz super lieben Dank für deinen Kommentar. Hat mich wirklich sehr gefreut Icon_smile

(und ich bin so stolz auf mich, wie kurz ich meine Antwort gehalten habe, obwohl ich sooo viel zu erzählen hätte. Aber potenzielle Leser darf man ja nicht gleich mit Dummlaberei verschrecken *lach*)

Liebe Grüße und noch einen angenehmen Regentag
Lanna

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Beitrag #4 |

RE: Kumen-Esh (Auszug 1)
Hallo Lanna,
ich nehme an, dies ist die Sci-Fi-Fantasy-Geschichte, die du bereits mehrfach erwähnt hast?
Der Titel klingt ja schon einmal herrlich nichtssagend. Das ist durchaus nicht ironisch gemeint, denn ich mag Geschichten, aus deren Titel man wenig bis Nichts ableiten kann. Daher gönne ich mir eine Pause von deiner Wolfgeschichte und schaue mir dieses Experiment einmal näher an.
(Wie sieht denn bei dir eigentlich „Romanumfang“ aus?)

Zitat: Hitoro Takahashi

-- Hast du vor die Kapitel durch Namen zu unterteilen, wie geschehen in Picoults „Beim Leben meiner Schwester“, so dass es mehrere Personen und mehrere Sichtweisen gibt?

Zitat:Die Faust seines Gegners verfehlte Hitoros Gesicht nur knapp – er spürte den Lufzug auf seiner Haut, als er zurückwich.
-- Hier beschreibst du eigentlich zweimal ein und dieselbe Begebenheit, nämlich das knappe Verpassen. Kann man machen, ist für mich eigentlich eine Dopplung, weshalb ich es entweder Verknüpfen oder den Luftzug mit einem Gedanken Hitoros verbinden würde.

Zitat:Abwartend – lauernd – beobachtete sein Gegenüber Hitoro.

-- „Abwartend“ und „lauernd“ sagen auch hier eigentlich das Gleiche aus, oder nicht?

Zitat:Aus dem Zopf im Nacken hatten sich einige schwarze Strähnen gelöst und klebten an den schweißnassen Schläfen. Er hatte die Hauer gebleckt, die Stirn in Falten gelegt.

-- Ich ging davon aus, du würdest aus der Sicht Hitoros schreiben, aber anscheinend wird es eine wechselnde Perspektive? Die Überschrift sagt also nichts über den momentanen Erzähler aus, sondern eher wen wir gerade begleiten, sehe ich das richtig?
-- Hauer sind für mich die großen (Eck-)Zähne, die eh immer aus dem Maul herausragen. Von daher kann man sie eigentlich nicht „blecken“, was ja freilegen bedeutet. *grübel*

Zitat:»Du siehst in mir nur einen einäugigen, alten Sack. Aber ich hab’s immer noch drauf.«
-- Ist diese Umgangssprache gewollt oder unglücklich hineingeraten?

Zitat:Jetzt verzog sich die Anspannung zu einem Grinsen und Daisuke verschränkte lässig die Arme vor der muskelbepackten Brust. Unter der grünlichen, ledrigen Haut pulsierten dicke Adern, aber der junge Ork musste weit weniger um jeden Atemzug kämpfen als sein Vorgesetzter.
-- Erster Satz ist aus Sicht Daisuke, dann sehen wir Daisuke von außen, ohne Absatz, um überzuleiten. Hm, finde ich etwas ungewöhnlich. Mal schauen, wie sich das mit der Perspektive entwickelt.

Zitat:In dieser Pose hätte er auch auf einem der Poster abgebildet sein können, mit denen Ran ihr Zimmer tapezierte.
-- Wer ist Ran? Und ist dies ein Gedanke? Es liest sich so, da eine Person charakterisiert wird, die wir als Leser noch nicht kennen.

Zitat:»Unterschätzt niemals euren Gegner. Hätte die Merowinger bei Tlaloc -«
-- Müsste dort nicht "Hätten die Merowinger ..." stehen? Merowinger sind eine fränk. Dynastie von Königen. Was tun die denn in deiner Geschichte? Icon_wink

Zitat:»Fangen Sie nicht wieder damit an, Commander«, unterbrach Kumi ihn gelangweilt. »Wir bewundern Sie echt, aber dieser Kriegsveteranenmist um Tlaloc setzt schon Spinnweben an.«
-- Kein Respekt vor dem Alter. Tzes.

Zitat:»Ein Ork, der ohne Narben heimkehrt, hat den Krieg im Wirtshaus ausgesessen.«
Überraschte Blicke wandten sich Daisuke zu, der nach diesen philosophischen Worten nur noch ein verlegenes Grinsen zustande brachte.
-- Wie passt dieser Einwurf zu Hitoros Geschichte?

Zitat:Verärgert schob Hitoro die Gedanken auf Seite.

-- eher "beiseite"? oder "zur Seite"?

Zitat:Ein zerknautschtes, faltiges, blassgrünes Orkgesichtchen starrte Hitoro an, mit großen blauen Augen und einer platten Nase, die neugierig schnupperte.
-- Da wir bereits wissen, dass sie Orks sind, ist es hier eigentlich überflüssig. Bei einem Menschen würdest du ja auch nicht "Menschengesicht" schreiben, oder? Icon_wink

Zitat:Ein Schluchzen?
-- Wozu gehört diese Frage? Ist es ein Gedanke?

Zitat:Hitoro ballte die Hand zur Faust und bleckte die Hauer.

-- Hier gilt das Gleiche wie oben.

So ... fertig!
Orks kämpfen zusammen mit Menschen gegen Elben - habe ich schon mal erwähnt, dass ich den Verdacht hege, du würdest meine Festplatte ausspionieren? Icon_wink Okay, so hätte ich es nie umgesetzt.
Die Grundidee gefällt mir, nur das Japanische irritiert mich etwas, ebenso die Merowinger. Ist ja bereits bekannt, also Alt mit Neu.
Ganz warm werd ich damit nicht. Vielleicht wäre eine ganz neue Welt besser?
Schriststellerisch gefällt es mir allerdings gut, vor allem die Familien-Szene gefällt mir. Sehr lebendig.

LG
Addi

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Beitrag #5 |

RE: Kumen-Esh (Auszug 1)
Hey Addi!

Noch jemand, den ich hier unter der Geschichte nie erwartet hätte *lach* Bin gespannt, was du zu sagen hast. Und vorab schonmal vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!
(den zu Wolfsspuren werd ich morgen oder spätestens am Wochenende beantworten)

Zitat: ich nehme an, dies ist die Sci-Fi-Fantasy-Geschichte, die du bereits mehrfach erwähnt hast?
Jup.

Zitat: Der Titel klingt ja schon einmal herrlich nichtssagend. Das ist durchaus nicht ironisch gemeint, denn ich mag Geschichten, aus deren Titel man wenig bis Nichts ableiten kann.
Icon_ugly Bisher auch nur ein Arbeitstitel, der vielleicht niemals in Zusammenhang mit der Geschichte stehen wird *lach* Ich suche noch verzweifelt eine Möglichkeit, ihn mit dem Inhalt zu verknüpfen, damit ich ihn behalten kann

Zitat: (Wie sieht denn bei dir eigentlich „Romanumfang“ aus?)
200 Seiten und mehr in Verdana 10 auf normalen DIN A4 Seiten mit einfachem Zeilenabstand. Aber das ist nur eine Schätzung, bisher hat es ja noch kein Roman bis zum Ende geschafft Mrgreen

Zitat: -- Hast du vor die Kapitel durch Namen zu unterteilen, wie geschehen in Picoults „Beim Leben meiner Schwester“, so dass es mehrere Personen und mehrere Sichtweisen gibt?
Hab zwar »Beim Leben meiner Schwester« nicht gelesen, aber dafür kenn ich die Methode aus »Sturmwelten«.
Ingesamt werde ich wohl 3 Hauptperspektiven-Personen haben, die in unregelmäßigem Rhythmus abwechseln und manchmal von einer eher unwichtigeren Nebenperson abgelöst werden. Da ich eben noch keine feste Kapitelreihenfolge habe und mir selbst einen Überblick bewahre, indem ich die Kapitel mit den Perspektiventrägern kennzeichne, hab ich das erstmal übernommen.
Das nächste Kapitel wäre zum Beispiel aus der Sicht von Janis van Deelen, da würde dann in fett »Janis van Deelen« drüberstehen.

Zitat: -- „Abwartend“ und „lauernd“ sagen auch hier eigentlich das Gleiche aus, oder nicht?
Für mich ist »abwartend« eher passiv, »lauernd« dagegen aktiver (bereit zum Angriff)

Zitat: -- Ist diese Umgangssprache gewollt oder unglücklich hineingeraten?
Im Grunde gewollt. Im Prinzip will Hitoro damit die Redensart seiner »Orklinge« nachahmen. Steht aber noch auf der Kippe, obs drin bleibt.

Zitat: -- Müsste dort nicht "Hätten die Merowinger ..." stehen? Merowinger sind eine fränk. Dynastie von Königen. Was tun die denn in deiner Geschichte?
Jup »Hätten«, da fehlt ein n.
Die Merowinger Allianz sind diejenigen, die das Sagen haben. Dazu im Allgemeinen Teil mehr Icon_wink

Zitat: -- Wie passt dieser Einwurf zu Hitoros Geschichte?
Ich gestehe, das muss ich noch besser reinbringen. Daisuke ergreift damit Partei für seinen Commander und »verteidigt« seine Behinderung. So von wegen: »Du bist ein Kriegsheld und wir wissen das, weil du das Zeichen des Kampfes (a.k.a. fehlendes Auge) trägst, und deshalb bringen wir dir Respekt entgegen.« ... Nein, das kann man da nicht rauslesen, aber das war mein Gedanke *lach*

Wie bei Jonas gilt, dass die Formulierungskritiken im Hauptdokument markiert sind und bei einer Überarbeitung auf jeden Fall beachtet werden. Deshalb hab ich die jetzt nicht nochmal einzeln aufgeführt.

Hauer
Ich selbst stell mir meine Orks mit »kleinen« Hauern vor, die normalerweise von der Unterlippe überdeckt werden, nur so ein Stückchen vielleicht rausgucken. Allerdings bin ich mit der Umsetzung selbst noch nicht ganz zufrieden und muss mir noch was überlegen.

Perspektive
Allmählich verunsichern die Kommentare mich ... Ich war fest davon überzeugt, einen recht normalen Personalen Erzähler zu verwenden, der eben auch Gedanken des Perspektiventrägers als Teil der Erzählung wiedergibt. Allerdings kommen in letzter Zeit dazu häufig Anmerkungen in den Kommentaren.
Bei mir sind Gedanken nur dann kursiv, wenn sie als direkte Gedanken eingebracht sind, also im Präsens und mit Ich- oder Du-Perspektive.
Um eines der angemerkten Beispiele zu verwenden:
In dieser Pose hätte er auch auf einem der Poster abgebildet sein können, mit denen Ran ihr Zimmer tapezierte.
Als aktiver, direkter Gedanke Hitoros sähe das bei mir so aus:
In der Pose könnte er auch auf einem der Poster abgebildet sein, mit denen Ran ihr Zimmer tapeziert.
Aber inzwischen bin ich echt unsicher, ob man es tatsächlich so machen kann ... Ich versuch grad, im Gezeiten-Stern ähnliche Stellen zu finden, weil man da relativ viel vom Innenleben und der Gedankenwelt der Prots mitbekommt. Zum Beispiel (Zitat aus »Der unsterbliche Prinz« von Jennifer Fallon):
Sieben wertlose Menschen hatte er niedergemetzelt, nur um sicher dafür geköpft zu werden. Und jetzt ist der verdammte Scharfrichter im Urlaub!
Der erste Satz ist ja im Prinzip auch ein Gedanke, nur eben in die Erzählung integriert, wogegen der zweite Satz dann ein direkter Gedanke ist.
Aber ich merke, dass da auch oft kursive Gedanken im Perfekt formuliert sind. Aber nicht immer *grübel*
Oh Mann ... Also ich mach mal so weiter und hoffe, dass ich über eine Lösung stolpere ...

Wo du die Perspektiven-Wechsel siehst, kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Für mich ist da alles aus Hitoros Sicht geschrieben

Zitat: Orks kämpfen zusammen mit Menschen gegen Elben - habe ich schon mal erwähnt, dass ich den Verdacht hege, du würdest meine Festplatte ausspionieren?
Mrgreen würde ich doch niemals tun! *spybots und trojaner einsammeln geh und unter den teppich schieb* niemals! Icon_wink

Die Merowinger vs. Neue Welt
Neben meiner Grundidee Orks, Elfen & Co. im ScienceFiction-Setting stand eigentlich von Anfang an fest, dass die Welt eine Alternativwelt zur Erde wird. Mehr oder weniger. Weil ich die Geschichte irgendwann zu Ende bringen will, habe ich mir verboten, mich großartig mit Weltenbasteln aufzuhalten. Und weil ich von Anfang an den Begriff »Aztec-Hunter« im Kopf hatte, hatte sich der Gedanke, reale Völkerbegriffe zu verwenden, schnell festgesetzt.
Die Menschen teilen sich auf in Merowinger, Kosaken und Perser, wobei die Merowinger eindeutig die Führungsposition innehaben. Also das darstellen, was in »normaler« Science-Fiction die Amerikaner sind.
Bei den Elfen wird es Aztec, Maya und (ausgerottete) Inca geben, Zwerge werden auch unter dem Begriff Wikinger laufen und für die Orks hab ich leider noch kein altes Volk gefunden, weshalb sie vermutlich erstmal Orks bleiben werden *grins* Gleiches gilt für Trolle und Gnome, aber die beiden Rassen werden keine große Rolle spielen.
Da ich selbst relativ flexibel bin, wenn bekannte Begriffe anders verwendet werden, kann ich den Punkt nicht wirklich einschätzen – aber wofür hat man denn das Forum? Icon_smile

Eine geschicktere Lösung auf dem Hintergrund einer Alternativ-Welt fällt mir auch ehrlich gesagt nicht ein: Ich will nicht nur von »den Menschen« oder »den Elfen« sprechen, weil es in den unterschiedlichen Volkerabteilungen (Merowinger vs. Kosaken oder Aztec vs. Maya) sehr starke Unterschiede gibt. Und wenn ich für die Menschen »moderne« Bezeichnungen wie »Deutsche« oder »Spanier« nehmen würde, müsste ich meine Elfen »Amerikaner« nennen und das will ich nicht, weil damit jeder sofort die aktuelle und reale Welt verbindet.

Die Irritation kann ich absolut nachvollziehen und werde die Geschichte vielleicht nach Abschluss tatsächlich in eine fiktive Welt transportieren – aber zur Zeit wäre mir das zuviel Ablenkung. Die Chancen, die Geschichte zu Ende zu bringen, stehen ohnehin schon schlecht, da möchte ich mir sie nicht mit der Arbeit an einer zweiten Welt noch weiter vermiesen.
Außerdem find ich die Bezeichnung »Merowinger Allianz« einfach nur cool Mrgreen


Tjo, damit hätte ich wohl einen Kommentar mehr auf der endlos langen »stilistisch gut, inhaltlich nicht« Liste ... *gnar*
(aber gut, hier war ich wirklich drauf vorbereitet, weil meine Experimente oft auf wenig Gegenliebe stoßen *lach*)

Trotzdem natürlich nochmals vielen Dank für deine Meinung! Vor allem die Perspektive-Sache (die du ja auch bei Wolfsspuren ansprichst) gibt mir arg zu denken.

Ganz liebe Grüße
Lanna

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

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Beitrag #6 |

RE: Kumen-Esh (Auszug 1)
Hi Lanna,
mich hast du also nicht erwartet? Warum denn nicht? Bei dir weiß ich wenigstens, dass ich etwas nahezu Fehlerfreies bekomme und du hast oft schöne Stellen drin. Da kann ich auch mal über kleine Ausrutscher im Stil und Geschmacksfragen hinwegsehen. *lach*

Zitat:Zitat: Der Titel klingt ja schon einmal herrlich nichtssagend. Das ist durchaus nicht ironisch gemeint, denn ich mag Geschichten, aus deren Titel man wenig bis Nichts ableiten kann.
Icon_ugly Bisher auch nur ein Arbeitstitel, der vielleicht niemals in Zusammenhang mit der Geschichte stehen wird *lach* Ich suche noch verzweifelt eine Möglichkeit, ihn mit dem Inhalt zu verknüpfen, damit ich ihn behalten kann
-- Was bedeutet es denn? Ich finde, es klingt wie ein Ritual oder ein historisches Ereigniss.

Zitat:Zitat: -- „Abwartend“ und „lauernd“ sagen auch hier eigentlich das Gleiche aus, oder nicht?
Für mich ist »abwartend« eher passiv, »lauernd« dagegen aktiver (bereit zum Angriff)
-- Wenn es etwas Gegensätzliches ausdrückt, passt es doch erst recht nicht direkt hintereinander. Icon_confused

Zitat:Zitat: -- Ist diese Umgangssprache gewollt oder unglücklich hineingeraten?
Im Grunde gewollt. Im Prinzip will Hitoro damit die Redensart seiner »Orklinge« nachahmen. Steht aber noch auf der Kippe, obs drin bleibt.
-- Ich fände es schöner, wenn er sich auch sprachlich abheben würde. Vielleicht auch etwas im Versuch, sie zu erziehen. Icon_wink

Zitat:Hauer
Ich selbst stell mir meine Orks mit »kleinen« Hauern vor, die normalerweise von der Unterlippe überdeckt werden, nur so ein Stückchen vielleicht rausgucken. Allerdings bin ich mit der Umsetzung selbst noch nicht ganz zufrieden und muss mir noch was überlegen.
-- Ah so, ich hatte da die Hauer eines Wildschweins vor Augen. Hm, da ist der Begriff wohl fehlleitend. Wäre die Frage, wie man Hauerdefiniert, oder ob es ein feststehender Begriff ist.

Zitat:Um eines der angemerkten Beispiele zu verwenden:
In dieser Pose hätte er auch auf einem der Poster abgebildet sein können, mit denen Ran ihr Zimmer tapezierte.
Als aktiver, direkter Gedanke Hitoros sähe das bei mir so aus:
In der Pose könnte er auch auf einem der Poster abgebildet sein, mit denen Ran ihr Zimmer tapeziert.
-- Für mich ist nicht aktiv oder passiv entscheidend, sondern die Zeitform und die optische Gliederung. Am Beispiel hier kann es ja nur Hitoro sein, der es denkt, denn der Autor wäre es wohl nicht. Icon_wink
Damit müsste es auf jeden Fall ins Präsens und kursiv. *find*

Zitat:Sieben wertlose Menschen hatte er niedergemetzelt, nur um sicher dafür geköpft zu werden. Und jetzt ist der verdammte Scharfrichter im Urlaub!Der erste Satz ist ja im Prinzip auch ein Gedanke, nur eben in die Erzählung integriert, wogegen der zweite Satz dann ein direkter Gedanke ist.
-- Stimmt, hier hätte ich wohl auch gemeckert, wobei das erste noch als Erzählung durchgehen könnte.

Zitat:Wo du die Perspektiven-Wechsel siehst, kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Für mich ist da alles aus Hitoros Sicht geschrieben
-- Du hast gleich am Anfang beschrieben, wie Daisuke ihn betrachtet und ihn beschreibt. Das war ein Bruch für mich.

Es ist auf jeden Fall ein interessanter Ansatz, diese Durchmischung.

Zitat:Da ich selbst relativ flexibel bin, wenn bekannte Begriffe anders verwendet werden, kann ich den Punkt nicht wirklich einschätzen – aber wofür hat man denn das Forum? Icon_smile
-- Es birgt halt immer die Gefahr, das dann deine Begriffe mit dem Bekannten verknüpft werden, was falsche Erwartungen weckt und vielleicht stört. Manchmal könnte man das auch als fehlende Kreativität einschätzen, aber da mach ich mir bei dir keine Sorgen. Icon_wink
(Deine Bots waren ja offensichtlich fleißig.)

Zitat:Außerdem find ich die Bezeichnung »Merowinger Allianz« einfach nur cool Mrgreen
-- Die Merowinger sind auch vom Klang her genial, nicht umsonst kamen sie auch bei Riddick vor. Icon_wink

Zitat:
Zitat:Tjo, damit hätte ich wohl einen Kommentar mehr auf der endlos langen »stilistisch gut, inhaltlich nicht« Liste ... *gnar*
(aber gut, hier war ich wirklich drauf vorbereitet, weil meine Experimente oft auf wenig Gegenliebe stoßen *lach*)
-- *lach* Gegen den Inhalt habe ich gar nichts gesagt, nur den Stil und die Begrifflichkeiten etwas angezweifelt. Mal nicht zu düster malen.

Zitat:Trotzdem natürlich nochmals vielen Dank für deine Meinung! Vor allem die Perspektive-Sache (die du ja auch bei Wolfsspuren ansprichst) gibt mir arg zu denken.
-- Joah, vielleicht komme ich auch nur mit der Perspektive nicht zurecht, weil ich anderes gewohnt bin. Ich stolper auch des Öfteren beim Wanderer über die Perspektive. Bin was das angeht, glaub ich, nicht das Maß der Dinge. Also lieber noch mal andere fragen.

Liebe Grüße
Addi

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Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
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Beitrag #7 |

RE: Kumen-Esh (Auszug 1)
Hallo Lanna!

Na, da du dich ja momentan rar gemacht hast (oder rar gemacht wurdest, weil du die Gunst des Internetgottes verloren hast^^), mach ich mich mal ganz in Ruhe an deine Geschichte Icon_smile

Zitat:Dann ließ er sich nach hinten fallen und riss Hitoro mit sich. Noch im Sturz schnellte sein Fuß vor, traf sein Ziel.
Hier finde ich den Bezug etwas schwammig. Trotz der namentlichen Erwähnung Hitoros finde ich, es klingt eher, als würde Daisuke getroffen werden. Bzw. als würde Hitoro zutreten.

Zitat:Für wenige Sekunden blieb Hitoro die Luft weg.
„wenige Sekunden“ liest sich hier eher wie der Gegensatz von „viele Sekunden“, nicht wie die Feststellung, dass es sich um einen kurzen Moment handelt. Äh ja … ist das verständlich?^^
Was ich sagen will ist wohl:
wie wäre es mit „für eine Sekunde“, „für einen Moment“, „für einen Augenblick“?

Zitat:rollte sich ab. Schneller
Hier könntest du stärker herausstellen, dass Daisuke schneller ist, Hitoro auszuschalten, als Hitoro es schafft, auf die Beine zu kommen.
„[...] rollte sich ab, doch Daisuke war schneller wieder auf den Beinen und stellte Hitoro den Fuß auf die Brust.“
Keine Ahnung, so vielleicht? Obwohl du die Version ja sicher schon mal da stehen hattest und bewusst umgeändert hast, wie ich vermute :D

Zitat:Er hatte die Hauer gebleckt, die Stirn in Falten gelegt.
Das ist eine schöne Stelle, die den Leser in bester Weise zum Stutzen bringt^^
Ich mein, ich hab ja schon vorgelesen, deshalb weiß ich, wer die beiden sind, aber trotzdem:
elegant und subtil gemacht^^

Zitat:Jetzt verzog sich die Anspannung zu einem Grinsen und Daisuke
Wie kann sich Anspannung (Gefühl) zu einem Grinsen (motorische Aktivität) verziehen. Ich weiß was du meinst, klar, aber die Formulierung finde ich ein wenig holprig.

Zitat:In dieser Pose hätte er auch auf einem der Poster abgebildet sein können, mit denen Ran ihr Zimmer tapezierte.
Du sagst ja schon, dass das eher das 2te Kapitel werden würde. Bis jetzt ist ja auch alles ohne Vorwissen zu verstehen, nur diese Stelle nicht so ganz.
Klar, Ran wird später nochmal auftauchen und den Vergleich finde ich auch wirklich gut, aber ich denke, wenn das hier wirklich doch eher das erste Kapitel werden sollte, verwirrt der Satz ein wenig zu sehr.
Ich weiß noch nicht wer Ran ist, aber wenn du dich vom Namen distanzierst, könntest du die Stelle drinlassen.
Irgendwie so:
„[...]könnten, mit denen seine Tochter [?] ihr Zimmer tapezierte.“

Zitat:ich sehe in Ihnen einen einäugigen, alten und verdammt zähen Sack
:D

Zitat:»Unterschätzt niemals euren Gegner. Hätten die Merowinger bei Tlaloc -«
»Fangen Sie nicht wieder damit an, Commander«, unterbrach Kumi ihn gelangweilt. »Wir bewundern Sie echt, aber dieser Kriegsveteranenmist um Tlaloc setzt schon Spinnweben an.«
Die Stelle gefällt mir gut.
Du bringst subtil Hintergrundinformationen ein, von denen wir erwarten dürfen, dass sie später noch erklärt werden. Außerdem ist der Wortwechsel glaubwürdig und passend zum (etwas abgefahrenen) Szenario Icon_smile

Zitat:»Wir haben Tlaloc an das verdammte Elfenpack verloren, weil die Merowinger Allianz auf verstaubte Konventionen gepocht hat«, fuhr Kumi trotz ausbleibender Unterstützung fort. »Die verweichlichten, menschlichen Völkerrechtler haben uns das versaut!«
s.o. Icon_wink

Zitat:Glaubte er wirklich, er könnte in den Köpfen dieser Orklinge so etwas wie Verständnis für eine Schlacht wecken, die länger zurücklag als ihre eigene Geburt?
Pro

Zitat:»Ein Ork, der ohne Narben heimkehrt, hat den Krieg im Wirtshaus ausgesessen.«
:D
Auch wenn ich den Begriff „Wirtshaus“ in einem SF-Szenario (auch mit Orks!) etwas unpassend finde^^

Zitat:»Die Schlacht um Tlaloc ist verloren, die Elfen breiten sich wie Schimmelpilz aus und wir müssen Babysitter für Merowinger Bürokratenärsche spielen.«
Bewegen wir uns in einem Setting, in dem die Elfen die „Bösen“ sind? Interessant.

Zitat:m Krieg um den Amphib-Planeten Tlaloc
Es ist eigentlich selbsterklärend, aber mal Klartext:
was ist ein Amphib-Planet?^^

Zitat:»Aber selbst wenn wir nur auf einem Zollschiff sind, voller Merowinger, Perser und Kosaken, die lieber Anträge ausfüllen als einem Elfen in den Arsch zu treten …«, fuhr er fort und stockte erneut.
Hab ich schon gesagt, dass ich es gut finde, dass wir hier Orks haben, die lange Sätze mit korrekter Grammatik bilden können?^^

Zitat:In den vergangenen fünf Monaten waren ihm die Orklinge, die ihm der Sicherheitsdienst unterstellt hatte, ans Herz gewachsen, auch wenn ihre Sticheleien manchmal tiefer gingen, als er sich eingestehen wollte.
Der Satz – gerade der zweite Teil – ist eine tolle Charakterisierung Icon_smile
Pro

Zitat:»Konnichi wa!«,
Ist das die offizielle Translation?^^
Gibt es übrigens einen Grund, weshalb die Orks Asiaten sind?^^ Außer, dass du ja ein bisschen japanophil bist, was ich so mitbekommen habe?^^

Zitat:»Hier ist alles gut, Hitoro-chan. Mama hat mir erlaubt die Farbe reinzumachen.«
„Hallo, Papa – reg dich nicht auf“
:D

Zitat:Sie war fünfzehn! Viel zu jung für einen Freund ...
Ach herrje, zivilisierte Orks.
Ich glaube du hast irgendeine universelle Regel gebrochen. Wenn die Welt 2012 enden sollte, weiß ich, wer schuld war Icon_wink

Zitat:Sie griff nach der Kamera und die Umgebung wackelte.
Ein kleiner Satz, der mir aber super gefällt, weil ich es mir absolut bildlich vorstellen kann. Das ist ja beinahe hohe Kunst Icon_smile

Zitat:»Aber wir haben nur fünfzig Kilobyte frei.«
Sind wir in einer Zukunft mit sehr guter Dateikomprimierung? 50 Kilobyte kommt mir doch sehr wenig vor^^

Zitat:Bai bai
Warum nicht „Bye Bye“?

Zitat:»Konnichi wa, Commander Takahashi.« Wie er ihre Stimme vermisst hatte … die Art, wie sie von Wort zu Wort glitt und jedem Satz eine Melodie gab. »Deine Kinder waren so freundlich, mir auch einen Platz auf der Nachricht zu lassen.« Sie lachte gurrend und legte den Kopf schief. »Sie haben uns Platz gelassen.« Bei diesen Worten neigte sie sich vor, so dass kurz nur ihr seidiges Haar zu sehen war. Als sie sich wieder aufrichtete, hielt sie ein kleines Bündel im Arm.
Hitoros Brust schnürte sich zu – sein Herz raste. Aus den hellen Decken reckte sich eine winzige Hand mit noch winzigeren Fingerchen daran. Dann drehte Yukiko es zur Kamera.
Ein zerknautschtes, faltiges, blassgrünes Orkgesichtchen starrte Hitoro an, mit großen blauen Augen und einer platten Nase, die neugierig schnupperte.
»Darf ich vorstellen? Airi-chan. Deine Tochter.«
Orks mit Familiensinn.
Ich bin absolut positiv fasziniert, dass das tatsächlich funktionieren kann und glaubwürdig zu lesen ist Pro

Zitat:Hatte Hitoro die Wiederholung des Befehls am Anfang noch so gedeutet, dass er höchste Priorität hatte, war er inzwischen an van Deelens nervtötende Marotte gewöhnt.
^^

Zitat: Hirn aus dem Kopf zu schlagen, was dort vielleicht noch zu finden war.
Ich finde, es sollte „[...], das dort vielleicht noch zu finden war“ sein. „Was“ klingt immer sehr umgangssprachlich.

Soooo...
Was sag ich jetzt dazu?

Also ich muss sagen, ich bin weit positiver überrascht, als ich es nach dem ersten überfliegen und den ersten Kommentaren erwartet hatte – Orks im Weltall, das hatte mich nicht so vom Hocker gehauen und mein erster Gedanke war Warhammer 40k (da gibt es die ja, meine ich, auch).
Inzwischen muss ich aber sagen, dass ich nichts dagegen hätte, weiterzulesen, Hitoro ist ein erstaunlich runder Charakter – nicht, dass ich dir das nicht zugetraut hätte, aber er ist ein Ork – wenn überhaupt, hab ich es IHM nicht zugetraut.
Ich bin gespannt, was du dir noch so einfallen lässt, gerade im Bezug auf die Herausstellung der Unterschiede zu Menschen und Elfen, die Welt an sich, aber auch (ja, das gehört auch für mich zu SF), was da so an Technik kreucht und fleucht. Icon_wink

Es war wie immer auch alles recht fehlerfrei, soweit ich das sehen konnte, aber das ist ja an sich nichts neues.

Also in dem Sinne, beste Grüße, lass dich mal wieder hier blicken und auf bald,
Saryn

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Beitrag #8 |

RE: Kumen-Esh (Auszug 1)
Auch hier hey Addi (nochmal *g*) und natürlich auch hey Saryn! Icon_smile

@Addi
Kumen-Esh war ursprünglich der Name eines Orkreiches in einer Fantasy-Geschichte in der es darum geht, dass ein Trupp Elfen einem Orkmädchen dabei hilft, eine Prophezeiung zu erfüllen, die die Ork- und Elfenreiche vor der »bösen« Armee der Menschen und Dämonen rettet. Also eine »Ich schreibe gegen das Klischee«-Geschichte.
Hier in dieser Geschichte möchte ich es als Namen von einem Schiff benutzen, auf dem die Geschichte hauptsächlich spielen wird, und suche da noch nach passenden Wortkombinationen, für die diese Buchstabenfolge eine Abkürzung sein könnte (Merowinger Exorbital Nation hab ich immerhin schon für das »men« *lach*)

Zu der Gedankenformatierung habe ich mir Gedanken gemacht und bin zu der Entscheidung gekommen, dass das einer der Punkte sein wird, die ich so mache, wie ich es schön finde, egal was Leser, Kritiker oder Verlage sagen. Also das soll jetzt nicht heißen »Du bist doof und ich nicht, ätsch!«, sondern das ist einfach eine Entscheidung, die ich treffen musste, wenn ich endlich diesen blöden Hintergedanken »Was wird der Leser sagen?« beim Schreiben aus meinem Kopf bekommen will.

Am Anfang liegt die Perspektive übrigens auch bei Hitoro (sollte sie zumindest *lach*), der Daisuke betrachtet und Daisuke beschreibt. Aber ich weiß, dass das eines meiner Problemchen ist, wenn ich zwei männliche Hauptfiguren habe und beide dem gleichen Volk und dem gleichen Berufsstand angehören: Ich hasse es, in jedem Satz Namen zu nennen und irgendwann werden die Synonyme zweideutig zuordbar.

Danke dir, für deine Rückantwort Icon_smile


@ Saryn
Auch bei dir verzichte ich mal auf das detaillierte Eingehen auf Textstellen, möchte mich aber trotzdem natürlich für den Kommentar bedanken Icon_smile

Nur zum Wirtshaus kurz: Meine Oma hatte eins und das wurde in meiner Familie auch als »Wirtschaft« oder eben »Wirtshaus« bezeichnet. Gut, in der Eifel kann man eigentlich nie von »moderner Sprache« reden, aber der Begriff »Wirtshaus« ist für mich durchaus auch ein Begriff, den man in der heutigen Zeit noch antreffen kann

Die Elfen werden tatsächlich die Bösen sein (sogar ohne Anführungszeichen, auch wenn sie aus ihrer Sicht heraus natürlich einfach nur ihren rechtmäßigen Anspruch auf die Welt einfordern wollen, da sie sich für die Überrasse schlechthin halten (ja, ich würde auch die US-amerikanische Regierung als die Bösen ohne Anführungszeichen bezeichnen Mrgreen ))

Ein Amphib-Planet ist – soweit ich weiß – eine Erfindung von mir und bezeichnet einen Planeten, der vollständig von Sumpflandschaft bedeckt ist, also hauptsächlich amphibes Leben hervorbringt

die japanischen Orks entstanden ursprünglich daraus, dass ich »Takahashi« total cool fand als Namen und ich auf jeden Fall jedes Volk ganz eindeutig schon durch die Namen definieren wollte. Also wurden die Orks Japaner, die Elfen aus oben genannten moralischen Gründen die Amis, und die Menschen als Volk mit der größten Ausdehnung bekamen Europa, Russland und weite Teile Asiens Icon_wink
Dass meine »Dämonen« in Khonar so japanisch sind hat übrigens den Grund, dass ich ihnen Mandelaugen geben wollte, weil das eigenlich DAS Standardmerkmal für Elfen ist und meine Dämonen eigentlich ganz und gar keine Elfen sind und Mandelaugen sind eben bei Asiaten verbreitet und schwupps waren meine Dämonen asiatisch *lach*

»Konnichi wa« hab ich in etlichen Varianten gefunden und mich für die entschieden, die mir am sympathischsten war *lach*
Bai bai ist japanisch für Bye bye Icon_wink

Ich freue mich natürlich sehr, dass ich dich mit meinen Familien-Grammatik-Japano-Orks überzeugen konnte Icon_smile Sollte ich jemals dazu kommen, weiterzuschreiben, wird es natürlich auch noch Technik-Gefasel geben, unter anderem einen »Void-Antrieb« Mrgreen , Blutwäsche, Hyperraum, bio-magische Weltraumanzüge und noch viel mehr schickes Zeug Icon_wink

Mal schaun, ob ich vielleicht im ersten Quartal des neuen Jahres mehr Zeit finde, dann gibt es auch einen weiteren Auszug

Ganz liebe Grüße
Lanna

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

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Beitrag #9 |

RE: Kumen-Esh (Auszug 1)
Moin Lanna.

Es ist mir nicht egal, dass Du nicht da bist. Aber ich werde nicht länger warten - diese Geschichte (beziehungsweise die Idee dazu) ist mir ja schon länger 'bekannt', ne?

Anmerkungen:

Zitat:Mit einem Keuchen ging sein Gegenüber in die Knie. Dann ließ er sich nach hinten fallen und riss Hitoro mit sich.
Hier hatte ich erst gedacht, Hitoro wäre/hätte sich nach hinten fallen lassen. Verwirrung stiftete das 'dann'.
Vorschlag:
Mit einem Keuchen ging sein Gegenüber in die Knie, ließ sich nach hinten fallen und riss Hitoro mit sich.

Zitat:»Unterschätzt niemals euren Gegner. Hätten die Merowinger bei Tlaloc -«
»Fangen Sie nicht wieder damit an, Commander«, unterbrach Kumi ihn gelangweilt. »Wir bewundern Sie echt, aber dieser Kriegsveteranenmist um Tlaloc setzt schon Spinnweben an.«
Sehr schön dargestellt. In solchen Momentbeschreibungen ist viel drin an Wertungen, Empfinden der Vergangenheit, das Festhalten an eben dieser Vergangenheit ...

Zitat:»Ein Ork, der ohne Narben heimkehrt, hat den Krieg im Wirtshaus ausgesessen.«
Überraschte Blicke wandten sich Daisuke zu, der nach diesen philosophischen Worten nur noch ein verlegenes Grinsen zustande brachte.
»Hat mein Vater mal gesagt«, entschuldigte er seinen Einwurf.
Saubere Sache, allerdings würde ich eher erwähnen, dass Daiskue dies sagt.

Zitat:Erneut schüttelte Hitoro den Kopf, dieses Mal allerdings lächelnd. »Ich seh schon: Ihr denkt, ich bin ein alter, melancholischer Kriegskrüppel, der in der Vergangenheit lebt.«
Krüppel wohl eher nicht ...

Zitat:Verärgert schob Hitoro die Gedanken auf Seite.
'auf' - eher 'zur Seite'.

Zitat:»Aber selbst wenn wir nur auf einem Zollschiff sind, voller Merowinger, Perser und Kosaken, die lieber Anträge ausfüllen als einem Elfen in den Arsch zu treten …«
Geil.

Zitat:Es war ohne Zweifel ein schneidiger Salut, den Daisuke mit diesen Worten vollführte, aber das belustigte Funkeln in seinen Augen machte seine Bemühungen zunichte. Hitoro nahm es den Orklingen nicht übel. Sie hatten nie in einem Krieg gekämpft und Worte konnten Angst, Hass und Verzweiflung nicht transportieren.
Den Satz mit 'Hitoro' würde ich in einer neuen Zeile beginnen lassen. Thematische Abgrenzung, so geht er unter.
->
Es war ohne Zweifel ein schneidiger Salut, den Daisuke mit diesen Worten vollführte, aber das belustigte Funkeln in seinen Augen machte seine Bemühungen zunichte.
Hitoro nahm es den Orklingen nicht übel. Sie hatten nie in einem Krieg gekämpft und Worte konnten Angst, Hass und Verzweiflung nicht transportieren.


Zitat:Inzwischen hatten sich die Elfen den Planeten am Rand des Systems vollständig unter den Nagel gerissen und er erzählte Kriegsgeschichten, als wären die sechs Orksöldner seine Söhne.
Lass ihn diesen Satz lieber denken. Das vertieft beim Leser das Empfinden für Hitoro.

Zitat:»Raus, Ran.«
»Das ist für Hitoro-chan!«
»Dann lass die Kamera da.«
»Aber wir haben nur fünfzig Kilobyte frei.«
»Dann stopp doch die Aufnahme, blöde Kuh.«
»Du bist der Lahmarsch hier.«
»Verpiss dich, oder ich erzähl Kyou, dass du ’ne frigide Schnalle bist.«
»Mach das, und ich brech dir alle Knochen, du Waschlappen!«
*lol*
(Und der Vater sitzt am anderen Ende der Kamera ... -.- )

Zitat:»Konnichi wa, Papa«, grüßte er mit weit mehr Zurückhaltung als seine Schwester.
Okay, an der Stelle muss ich es mal loswerden.
Japaner und ihre Kultur. Also, vom Respekt her würde ein 'Papa' nicht ehrvoll genug sein, daher vielleicht eher ein 'Vater'?
(Mir ist bewusst, dass es Orks sind, die japanische Namen tragen - da kannst Du in das soziale Verhalten alles was Du möchtest einbauen. Aber falls Du nicht nur bei japanischen Namen bleiben möchtest, sondern auch die innere Einstellung übernehmen willst - abgewandelt? - dann sind Deine Schlagworte: Respekt, Ehrfurcht, Ergebenheit, Stolz - aufrechter Gang, Kopf hoch -, kein Zeigen von Schwäche. Selbst in ruhigen Momenten vor einer Auseinandersetzung ist das Verharren/Still-sein ähnlich einem Löwen. Königlich, seiner Kraft/Macht bewusst. Und ganz wichtig: Niemals sein Gesicht verlieren. Natürlich variieren diese Zustände, aber grundsätzlich ist es so zu verstehen. Als die ersten japanischen Firmen Insolvenz anmelden mussten, nahm die Selbstmordrate in Japan dramatisch zu. Arbeitslos war/ist eine Schande. Zudem wohnten sie fast immer in der Nähe der Firmen/Fabriken. Oh, und Urlaub musste erst durch ein Gesetz manifestiert werden. Nahm kaum Jemand. Icon_wink )

Zitat:das ausgefranste Pony reichte fast
Nicht eher 'der ausgefranste Pony'?

Zitat:Ein Schluchzen? Noch immer glotzten die großen Babyaugen, die nicht ihn sondern die Kamera sahen.
Hm, holpert. Entweder 'die nicht ihn, sondern die Kamera ansahen' oder 'anschauten'.

Fazit:
Gut gemacht, Lanna. Ab und zu hättest Du noch die orkspezifischen 'grünen' (?) Farben mehr einbauen können, denn alsbald könnte der Leser vergessen, dass es keine Menschen sind.

Insgesamt glaubwürdig, kein Trash - sondern wirklich ... ich wiederhole mich: glaubwürdig. Ich kaufe es Dir ab.

(Die Eigentümlichkeiten der japanischen Kultur war Information - ansonsten gilt: das ist Deine Welt. Natürlich ist es ein Kunststück, japanische Namen/Gepflogenheiten und Orks unter einen Hut zu bringen. Also, was auch immer Du kombinierst, mach ruhig. Mir war sogar der Gedanke 'wie ist das passiert?' egal - ich habe es sofort akzeptieren können.)

(Orks im Weltraum - bei mir kamen sie nicht so weit. Mrgreen )

LGD.


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Beitrag #10 |

RE: Kumen-Esh (Auszug 1)
Hallo Lanna,

du wirst mich einfach nicht los. Mrgreen

Zitat:Mit einem Keuchen ging sein Gegenüber in die Knie. Dann ließ er sich nach hinten fallen und riss Hitoro mit sich. Noch im Sturz schnellte sein Fuß vor, traf sein Ziel.
Für wenige Sekunden blieb Hitoro die Luft weg.
Erst beim Luftwegbleiben wird klar, dass es der Fuß des Gegenübers ist, der da Hitoro trifft. Vielleicht da doch mit dem Namen arbeiten?

Zitat:Hart schlug er auf der Bodenmatte auf, rollte sich ab.
Ah, ein Übungskampf.

Zitat:Er hatte die Hauer gebleckt, die Stirn in Falten gelegt.
Hauer? o.O

Zitat:Unter der grünlichen, ledrigen Haut pulsierten dicke Adern, aber der junge Ork musste weit weniger um jeden Atemzug kämpfen als sein Vorgesetzter.
Ork? o.O
Interessant.

Zitat:»Mit Verlaub, Commander«, entgegnete er noch immer grinsend, »ich sehe in Ihnen einen einäugigen, alten und verdammt zähen Sack.«
*lacht*
Schön bissige Antwort. Icon_smile

Zitat:»Wir bewundern Sie echt, aber dieser Kriegsveteranenmist um Tlaloc setzt schon Spinnweben an.«
Soll das Umgangssprache sein? wenn nicht, dann "wirklich". Icon_wink Und: das wirkt alles andere als respektvoll ... gerade für japanische Orks doch eigentlich ein Unding, oder?

Zitat:»Die verweichlichten, menschlichen Völkerrechtler haben uns das versaut!«
*lacht*
Immer dieser Juristen, hinter ihren Schreibtischen, die keine Ahnung von den realen Verhältnissen haben und mit Völkerrecht ankommen. *räusper*

Zitat:»Ein Ork, der ohne Narben heimkehrt, hat den Krieg im Wirtshaus ausgesessen.«
Überraschte Blicke wandten sich Daisuke zu, der nach diesen philosophischen Worten nur noch ein verlegenes Grinsen zustande brachte.
»Hat mein Vater mal gesagt«, entschuldigte er seinen Einwurf.
Und wahrscheinlich weiß Daisuke noch nicht einmal, was das bedeuten soll und wie es in den Zusammenhang passt. *g* (Kommt irgendwie so rüber.)

Zitat:»Die Schlacht um Tlaloc ist verloren, die Elfen breiten sich wie Schimmelpilz aus und wir müssen Babysitter für Merowinger Bürokratenärsche spielen.«
YEAH! YEAH! YEAH! Endlich sind die Elfen mal die Bösen! Icon_jump (Nachtrag: YEAH!)
Mrgreen

Zitat:Und heute schlug er sich auf einem Zollschiff der Allianz mit übermütigen Orklingen, um die sechs Monate zu überstehen, die er von der Erde getrennt war.
Ach, bei dir Leben Orks auf der Erde? Oder: nennt jedes Volk bei dir seine Heimat "Erde"? Icon_smile

Zitat:»Aber selbst wenn wir nur auf einem Zollschiff sind, voller Merowinger, Perser und Kosaken, die lieber Anträge ausfüllen als einem Elfen in den Arsch zu treten …«
Ich finde sehr interessant, wie du mit bekannten Völkern spielst (bzw. Kosaken waren nicht wirklich ein Volk, sondern erst Dissidenten, später kurz so etwas ähnliches wie ein Volk und dann eine militärische Einheit. Icon_wink).

Zitat:Inzwischen hatten sich die Elfen den Planeten am Rand des Systems vollständig unter den Nagel gerissen und er erzählte Kriegsgeschichten, als wären die sechs Orksöldner seine Söhne
Spielt das Ganze nur in einem System? Also kein überlichtschneller Flug? Das fänd ich auch einmal spannend. Icon_smile

Zitat:Es zeigte eine junge Orkin in grellen Skaterhosen und viel zu knappem Oberteil, die ihm zuwinkte
Ach ja, die typischen Teenagerprobleme ... *lacht*

Zitat:»Hier ist alles gut, Hitoro-chan. Mama hat mir erlaubt die Farbe reinzumachen.«
Ich glaube Japaner sprechen ihren Vater nicht mit "chan" an, weil das eine Verniedlichungsform ist. Aber na ja, es sind keine Japaner, sondern Orks, nicht wahr? Also hör ich mal auf zu meckern. Icon_smile

Zitat:Kampfpilot, Commander, und spürte den kalten Schweiß, der seinen Rücken hinabrann, während seine Finger zitterten. Die kurzen Augenblicke der Stille in seinem Quartier dehnten sich zu Ewigkeiten, bis erneut ein Bild aufflackerte. Ein lächelndes Gesicht, das ausgefranste Pony reichte fast bis zu den hellen Augen, in den Wangen winzige Grübchen. Yukiko war schön wie am ersten Tag ihrer Liebe.
Gefällt mir, schön geschrieben.

Zitat:Dafür hatte er acht Jahre lang sein Leben für den Völkerbund riskiert. Dafür hatte er Elfen abgeschossen und Kameraden verloren.
Hitoro ballte die Hand zur Faust und bleckte die Hauer.
Das bietet super Konfliktpotential.

Na, das hat sich sehr schnell und flüssig gelesen, bin ja schon durch mit diesem ersten Teil.
Sprachlich mal wieder eher wenig zu meckern, auch wenn du jetzt keine überragenden Wortspielereien drin hattest ... vielleicht kommen die ja noch. Icon_smile
Das Konzept finde ich bis hier hin sehr interessant. Eine Geschichte aus der Sicht der Orks - die anscheinend vom Aussehen her den typischen Fantasyorks entsprechen - aber bisher menschlicher wirken, als die Menschen. *lacht*
Interessant finde ich die japanischen Namen, die du eingebaut hast - und Eigenarten der japanischen Sprache, sowie die Trainingsmatten, nur die seltsame Respektlosigkeit passt mir nicht richtig (ist doch Respekt fast schon das höchste Gut der japanischen Gesellschaft).
Die Situation in deinem System(?) und dem Völkerbund wird auch gut deutlich. Wir haben hier ein Konglomerat aus verschiedenen, menschlichen(?) Vökern - Merrowinger, Perser und Kosaken - und jedenfalls den Orks (ich finde die Zwerge als Asteroidenschürfer oder so, würden auch super passen Icon_smileIcon_smileIcon_smile), die, vielleicht ob ihrer körperlichen Voraussetzungen, die besseren Soldaten abgeben - oder das zumindest glauben. Vielleicht gibt es auch eine Art Arbeitsteilung: jedem Volk seine Aufgabe?
Und es gibt einen Krieg gegen die Elfen bzw. zumindest einen Konflikt, der vermutlich die zentrale Rolle in deiner Geschichte spielen wird.
Dann haben wir auf "tieferer" Ebene den alternden Commander, der sich Sorgen um seine Familie macht, mühsam versucht, die Kontrolle über seine Orklinge zu behalten und unterbezahlt wird, während er das Erwachsenwerden seiner Familie nicht erleben kann.
Die Geschichte offenbart also schon hier einige Ebenen und deine Welt kommt sehr interessant daher. Die Kombination aus SciFi und Fantasy finde ich sowieso spannend. Ich würde diese Geschichte daher erstmal positiv bewerten! Icon_smile

Liebe Grüße vom Wanderer

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten

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