Es ist: 19-01-2022, 10:01
Es ist: 19-01-2022, 10:01 Hallo, Gast! (Registrieren)


Umfrage: Das Ende vor dem Ende lesen?
Ja, das mache ich, der Reiz geht dabei nicht/kaum verloren.
Manchmal kann ich nicht gegen meine Neugier an.
Nein, das kommt gar nicht in Frage, wo bleibt denn da der Spaß und die Spannung?
Ist mir gleich, soll jeder machen, wie er/sie denkt.
[Zeige Ergebnisse]
 
Hinweis: Dies ist eine öffentliche Umfrage. Andere Benutzer können sehen, was du gewählt hast.
Das Ende eines Buches - wann wird es gelesen?
Beitrag #11 |

RE: Das Ende eines Buches - wann wird es gelesen?
Hallo ihr,

also ich lese normalerweise das Ende ganz zum Schluss, so wie es sein sollte.
„Normalerweise“ deshalb, weil ich da auch ab und zu mal Ausnahmen mache. Z.B. wenn das Buch sehr doof zu lesen ist und ich beim Lesen, mich fast schon langweile, bzw. mich sehr durchquälen muss, dann kann es schon mal passieren, dass ich zum Ende blätter. Eigentlich mehr aus Langweile und nur ein bisschen aus Neugier. Aber wenn ich das tue, dann lese ich auch nur den letzten Satz, was mir dann ja eigentlich auch nichts nützt, bzw. mir irgendwas verrät. Icon_smile
Also bin ich eigentlich keine richtige „Ende-Leserin“ sondern nur eine „Letzte-Satz-Leserin“ und das nur in Ausnahmefällen. Ich bin strikt dagegen das Ende (also den letzten Absatz/Kapitel/Epilog) zwischendrin schon zu lesen. Der Autor wird sich schon was dabei gedacht haben das so zu schreiben.

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
Wörterwelten

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #12 |

RE: Das Ende eines Buches - wann wird es gelesen?
Manchmal, aber sehr selten kann ich mich nicht beherrschen. Das bereue ich aber meistens, weil ich dann immer darauf warte, dass es jetzt endlich in diese Richtung geht, damit das Ende möglich ist. Allerdings reicht es oft auch, wenn man aus Versehen den Klappentext zu einer Fortsetzung liest, das finde ich noch schlimmer, denn das Ende muss ja nicht immer alles verraten, der Klappentext zum nächsten Buch zeigt aber zum Beispiel, ob es einen neuen Bösewicht gibt und sie somit in diesem Band den alten besiegen oder ob der alte Bösewicht auch im neuen Band bleibt, die Helden ihn in diesem Band also noch nicht besiegen.
Fazit: Sehr selten passiert es mir mal, aber bei einem richtig guten Buch bin ich viel zu gefesselt, als dass ich mich von der Story lösen und zum Ende vorblättern könnte Icon_smile. Wenn es mir dann aber doch mal passiert, dann lese ich nicht mehr als den letzten (Ab)Satz.

"Für den Freund der Aufhellung behalten Wort und Begriff des >Volkes< selbst immer etwas Archaisch-Apprehensives und er weiß, dass man die Menge nur als >Volk> anzureden braucht, wenn man sie zum Rückständig-Bösen verleiten will. Was ist vor unseren Augen, oder auch nicht just vor unseren Augen nicht alles geschehen, was im Namen Gottes, oder der Menschheit, oder des Rechtes nicht wohl hätte geschehen können!"
Thomas Mann, Doctor Faustus (1947)

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #13 |

RE: Das Ende eines Buches - wann wird es gelesen?
Wie bitte? "Das Ende vor dem Ende lesen"? Nicht ernsthaft, oder? Icon_shocked

Mir selbst passiert es gelegentlich mal, dass ich ein, zwei Wörter aufschnappe, die auf der letzten Seite geschrieben stehen, weil ich durchaus gerne ganz am Anfang vorblätter, um zu sehen, wie viele Seiten die Erzählung eigentlich hat. Wenn diese Wörter dann auch nur die geringsten Spekulationen zulassen, ist das für mich derart ärgerlich, dass ich mir allerhand Vorwürfe mache.
Wenn ich mir jetzt aber vorstelle, freiwillig das Ende einer Geschichte zu lesen, obwohl ich eigentlich noch einen langen Leseweg vor mir habe ... Uii, ich will gar nicht wissen, welch üble Flüche ich mir dann selbst aufhalsen würde.

Demnach ist es für mich absolut unzumutbar, das Ende vorab zu lesen, ganz egal, wie spannend die Geschichte ist und wie neugierig ich auf deren Auflösung bin. Wie andere Leser es halten, ist mir dabei allerdings herzlich egal, obwohl ich durchaus die Meinung vertrete, die LadydesBlauenMondes vor mir geäußert hat: Der Autor wird sich schon was dabei gedacht haben, seine Geschichte so zu schreiben.

Übrigens: Das von rex noctis genannte Phänomen des Klappentextvorablesend kenne ich leider auch zur Genüge, wobei das nicht ausschließlich auf Klappentexte zu Folgebändern zutrifft. Es gibt heutzutage leider genug Romane auf dem Markt, die zum Großteil bereits im Klappentext zusammengefasst werden. Icon_nosmile


Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #14 |

RE: Das Ende eines Buches - wann wird es gelesen?
Also mir fällts immer total schwer das Ende nicht zu lesen und in manchen Büchern, die dann so spannend sind und ich nicht will, dass irgendwas schreckliches passiert muss ichs einfach tun und den letzten Satz lesen. Aber der verrät meistens sowieso nix und dann lass ichs wiederIcon_wink

LG ROSIE


Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #15 |

RE: Das Ende eines Buches - wann wird es gelesen?
Ich les den Schluss am Schluss oder gar nicht. Damit meine ich, entweder, das Buch ist spannend genug, dann will ich es genießen und den Schluss nicht verfrüht wissen. Oder das Buch ist so langweilig, dass ich irgendwo mittendrin abbreche. Dann lese ich aber auch den Schluss nicht mehr.
Grundsätzlich ist es mir wurscht, wann andere Leute den Schluss lesen. Es sei denn, derjenige ist mein Testleser, dann ärgert es mich maßlos, wenn er den Schluss zu früh gelesen hat. Icon_aufsmaul

neueste "Schandtat": Der Orden der Andala

Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag #16 |

RE: Das Ende eines Buches - wann wird es gelesen?
Will ich diesen Thread mal aus der Versenkung holen, immerhin ist es ja ein spannendes Thema. Mrgreen

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte noch n i e das Ende vor seinem schlussendlichen Auftritt gelesen, doch mittlerweile habe ich mir das abgewöhnt. Es ist ein Anfängerfehler eines Lesers, der glaubt, er müsse unbedingt das Ende kennen. Der Autor hat sich schließlich etwas dabei gedacht, warum das Ende das Ende ist und nicht gleich auf Seite 2 zu finden ist. Wie schon gesagt, killt man auf einen Schlag die gesamte Spannung, die sich eigentlicht in den 100 Seiten davor aufbauen hätte sollen. Man liest nicht mehr die Geschichte, die der Autor präsentieren wollte, sondern einen hässlichen Unfall, sobald man beginnt, das Buch wirklich zu lesen. Die Sätze büßen ihre Wirkung ein, man liest nicht mehr wirklich das Geschriebene, sondern hat immer im Hinterkopf die Stimme (ja, aber es geht ja so aus...). Da braucht man das Buch gar nicht mehr lesen.
Eine Freundin meinte einmal, sie liest die erste Seite und die letzte Seite, um sich zu überzeugen, dass das Buch sie anspricht. Wenn dich ein Buch bereits auf der ersten Seite nicht überzeugen kann, dann ändert sich das auch nicht auf der letzten Seite. Ok, die erste Seite muss noch nicht viel über den Inhalt verraten, dafür gibt aber ja den Klappentext, der mehr verrät (und hoffentlich nicht spoilert). Der letzte Satz sollte die Kaufentscheidung nicht beeinflussen, er sollte überhaupt nicht ehe der letzten Seite bekannt sein.

Eine kleine Sniffu-Dröhnung

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2022 MyBB Group.

Design © 2007 YOOtheme