Es ist: 07-12-2021, 03:10
Es ist: 07-12-2021, 03:10 Hallo, Gast! (Registrieren)


Bin da! Wer noch?
Beitrag #1 |

Bin da! Wer noch?
Morgen,

Ich bin also neu hier und will mich kurz mal vorstellen. Ich komme aus McPomm, genauer der Stadt Rostock. Ich lese eigentlich gern und viel und wollte mal versuchen, ein paar eigene Texte zu schreiben und zu veröffentlichen. Vielleicht sollte ich hier schon sagen, dass ich einen recht eigentümlichen Schreibstil habe, der vor allem dadurch zustande kommt, da ich meist nur für mich schreibe und es mir somit eigentlich egal ist, ob ein anderer meinen Text versteht oder nicht.
Zum Verständnis sollte noch gesagt werden, dass ich alles wichtig nehme, aber nichts wirklich ernst.

Wenn das jemand versteht, kann er gerne Antworten.

Misera est servorum fortuna.

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Beitrag #2 |

RE: Bin da! Wer noch?
Hallo JDM,

erst einmal herzlich Willkommen bei uns!

Grundsätzlich sollte man natürlich seinen eigenen Stil haben und nicht nach Leserwünschen schreiben. Aber man sollte seinen Lesern auch die Möglichkeit eben, die Texte zu verstehen - denn eigentlich schreibt man ja, um was rüberzubringen, zumindest, wenn man die Texte anderen zeigt. Oder? Icon_smile

Liebe Grüße

- Zack

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)

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Beitrag #3 |

RE: Bin da! Wer noch?
Hast du mal Samuel Beckett, Eugene Ionesco, Jean Genet oder James Douglas Morrison gelesen?
Selbst wenn du von Christian Morgenstern Fisches Nachtgesang nimmst, wirst du feststellen, dass Autoren nicht immer verstanden werden wollen. Manches ist halt nur Spiel.

Misera est servorum fortuna.

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Beitrag #4 |

RE: Bin da! Wer noch?
Hallo JDM,

interessante Vorstellung. Icon_smile Herzlich Willkommen bei uns.
Na da bin ich mal besonders gespannt, ob und was du uns zu lesen zeigst. In welchen Genres bewegst du dich dann, wenn du schreibst? Und in welchen, wenn du liest?

Ich wünsch dir jedenfalls viel Spaß hier im Forum. Sieh dich in Ruhe um und zöger nicht, dich bei Fragen und Problemen an das Team zu wenden.

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
Wörterwelten

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Beitrag #5 |

RE: Bin da! Wer noch?
Hallo JDM,

auch von mir ein hezliches Willkommen und Grüße in die ehemalige Heimat.
Bin mir sicher, dass wir uns einige Male über den Weg lesen werden.

Leb dich gut ein, fühl dich wohl und hab Spaß,
lieben Gruß,
Angel

... weil das Leben seltsame Wege geht ...

Der Sprung über den eigenen Schatten gelingt leichter,
wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.
(unbekannt)

Eine Schattengestalt und ihre Schattengedanken


[Bild: 12.gif]

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Beitrag #6 |

RE: Bin da! Wer noch?
Hallo Lady,
Erst einmal hab ich erhebliche Probleme mit der Einteilung in Genres. Ich lese letztlich alles, wenn der Titel interessant klingt und mir der Schreibstil in irgendeiner Weise gefällt. Dies kann dann durch alle Genres gehen. In letzter Zeit lese ich vor allem Texte von Autoren, die in irgendeiner Weise sich der Philosophie des Absurden bedienen. Auch hier ist es egal, ob es sich um Lyrik, Prosa oder Dramen handelt. Die Autoren behandeln meist die Sinnlosigkeit der Welt (einfach ausgedrückt). Somit hab ich in letzter Zeit eher weniger Fantasy/Sci-Fi Romane gelesen.
Irgendwie steht das, was ich schreibe, auch in dieser Tradition. Es behandelt mögliche alltägliche Situationen, die doch irgendwie tief greifende Probleme aufwerfen. Dies gilt dann sowohl für meine Kurzgeschichten, als auch für Gedichte.
Es geht also um Nichts in Verbindung mit der Welt.Icon_irre

Ich hoffe ch konnte die Fragen beantworten.
Gruß
JDM

Misera est servorum fortuna.

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Beitrag #7 |

RE: Bin da! Wer noch?
@JDM: Diese Autoren sind vielleicht eigen, dagegen sage ich ja gar nichts, aber ich glaube nicht, dass ihnen die Leser vollkommen egal waren. An den Leser zu denken, heißt ja nicht, auf eine Zielgruppe hinzuschreiben - aber sie hätten sich keinen Verlag gesucht, wenn sie nicht etwas mitzuteilen hätten. Und sei es nur ein Spiel Icon_wink ...

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)

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Beitrag #8 |

RE: Bin da! Wer noch?
@ Zack
Ich glaube nicht, dass alles, was Schriftsteller schreiben, um des Mitteilens wegen, geschrieben wird. Eher, weil sie es schreiben müssen, als Selbstzweck, damit sie sich besser fühlen. So etwas hatte Max Frisch in seinen Tagebüchern mal ausgedrückt. Mir ist letztlich egal, was die Intentionen eines Schriftstellers sind. Allerdings glaube ich, dass richtige Kunst dort anfängt, wo Interpretationen aufhören. Ich war z. B. immer heilfroh, dass meine Deutschlehrerin das Gedicht Fisches Nachtgesang von Morgenstern nicht interpretieren konnte, dies finde ich hat den Wert des Gedichtes für mich erhöht, denn die Zerreißung dieses Gedichtes wurde damals nicht vollführt.

Misera est servorum fortuna.

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Beitrag #9 |

RE: Bin da! Wer noch?
Ich glaube, du verstehst mich falsch. Es geht mir nicht um den Akt des Schreibens, sondern um den Schritt an die Öffentlichkeit. Sobald du ins Licht der Öffentlichkeit tritts, finde ich, teilst du etwas mit bzw. versuchst es - man sucht Kontakt zu anderen. Da ist für mich schon ein Zweck des Mitteilens, egal auf welcher Ebene, dabei.

Das Schreiben an für sich ist da mal ausgeklammert. Ich bin auch kein Fan von Sachen, die man sofort versteht und die darüber hinaus keine Tiefe haben. Aber ich finde, wenn man Werke einer Öffentlichkeit zeigt, so sollten sie für die Leser in einem eigenen Sinn verstehbar sein. Das muss nicht die Interpretation sein, die ich bei meinem Gedicht z.B. habe, es kann eine ganz eigene sein, die vielleicht sogar nichts mit meiner Intention zu tun hat.

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)

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Beitrag #10 |

RE: Bin da! Wer noch?
Zwischendurch einmal ein herzliches Willkommen von mir Icon_wink

Du scheinst dich ja schon richtig wohl zu fühlen - super!

Gruß
Trinity (of Chaos)

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

(Avatar: 'Batbastard', © by Trin o'Chaos)

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