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Land der Schatten - Ilona Andrews (Serie)
Beitrag #1 |

Land der Schatten - Ilona Andrews (Serie)
1. Band - Magische Begegnung

[Bild: andrewsilo_landdersch_9783802583452-e129....jpg?w=535]

Autor: Andrews, Ilona
Titel: Land der Schatten 1: Magische Begegnung
Originaltitel: Living On The Edge 01
Verlag: Egmont Lyx
Erschienen: November 2010
ISBN-10: 3802583450
ISBN-13: 978-3802583452
Seiten: 447
Einband: Klappbroschur
Serie: Land der Schatten 1

Autorenportrait:

Zitat:Hinter dem Pseudonym Ilona Andrews verbirgt sich das Autorenehepaar Ilona und Andrew Gordon. Während Ilona in Russland geboren wurde und in den USA Biochemie studiert hat, besitzt Andrew einen Abschluss in Geschichte. Die Stadt der Finsternis ist ihre erste gemeinsam verfasste Fantasyserie, mit der ihnen auf Anhieb der Einstieg in die New-York-Times-Bestsellerliste gelang.
Quelle: Egmont LYX Verlag

Inhalt:

Zitat:Rose Drayton hat eine einzigartige Begabung: Sie kann weiße Blitze schleudern. Diese magische Fähigkeit hat ihr schon viele unerwünschte Verehrer eingebracht. Daher ist sie auch alles andere als erfreut, als eines Tages ein fremder Mann vor ihrer Tür auftaucht. Denn für sie steht fest: Der blonde Krieger hat es auch nur auf ihre Magie abgesehen. Doch als eine Flut machthungriger Geschöpfe ihre Familie bedroht, ist Declan ihre einzige Chance ...
Quelle: Klappentext

Meine Meinung:

Da ich durch die "Stadt der Finsternis"-Serie wusste, dass die Autorin Ilona Andrews wundervolle Fantasieliteratur schreibt, musste ich auch unbedingt dieses Buch lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Wie schon bei dem ersten Roman von "Stadt der Finsternis", hatte ich auch hier anfangs kleine Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden. Die Erklärungen der verschiedenen Orte, an welchen Magie funktioniert und an welchen nicht, war erst sehr verwirrend. Aber nachdem ich den Bogen raus hatte, gefiel mir der Roman immer besser.

Doch einen großen Unterschied gab es von Anfang an. Ich merkte sofort, dass dieses Werk viel gefühlsbetonter geschrieben war und die Autorin mehr Wert auf die positive Auswirkung der Magie legte als auf die zerstörerische Macht. Zudem wirkte der gesamte Roman nicht so grausam und brutal wie die erste Serie. Dieses Buch hier war in allem etwas weicher, zartgliedriger in seiner Schreibweise.

Rose, die im Edge lebt, dem Grenzland zum Weird, dem Land voller Magie, kann weiße Blitze schleudern, was eigentlich nur den Blaublütigen aus dem Weird bestimmt ist. Diese Gabe macht sie zu einem Objekt, denn jeder will sie für seine Zwecke nutzen. Ob Edger, um ihre Macht zu missbrauchen, oder Blaublütige aus dem Weird, um ihre Blutlinie mit dieser Blitzmagie zu verstärken.
Ihre Mutter ist tot, ihr Vater als Pirat auf Schatzsuche. Sie lebt mit ihren zwei jüngeren Brüdern, einem Nekromanten und einem Werluchs, im Grenzland, in der die Magie nur in schwacher Ausführung wirkt. Um über die Runden zu kommen, arbeitet sie im Broken, der normalen Welt.

Als Declan, ein Blaublütiger, ihr den Hof macht, ist sie alles andere als erfreut. Er ist ein reinrassiger Edelmann aus dem Weird und leider nicht der Erste, der sie als Zuchtstute für seine Nachfahren möchte ...
Unabhängig von seinem Erscheinen, tauchen fast zur gleichen Zeit Kreaturen auf, die Declan "Bluthunde" nennt. Und diese sind mit einer Magie versehen, gegen die kein Edger ankommt. Dabei treffen Rose und Declan auf einen Gegner, der unbesiegbar zu sein scheint und eine verlässliche Waffe bereit hält.
Rose merkt schnell, dass sie auf Declan angewiesen ist, ob es ihr gefällt oder nicht.
Als sie gemeinsam gegen diese Bluthunde und deren mächtigen Führer kämpfen, schleicht sich Declan immer weiter in Roses Herz, ohne dass sie was dagegen machen kann.

Der Schreibstil der Autorin war von Anfang an fesselnd. Ich konnte den Roman sehr schwer aus der Hand legen und schwärmte in jeder freien Minute davon.
Besonders die Dialoge zwischen Rose und Declan waren einfach herrlich!
Wie in der anderen Serie, "Stadt der Finsternis", die Protagonisten Kate und Curran miteinander umgehen, ist es auch hier der Fall.
Rose und Declan stacheln sich ebenso regelmäßig an. Sie fordern sich gegenseitig heraus, werfen manchmal mit Zweideutigkeiten um sich und sind teilweise einfach nur noch urkomisch.
Diese Gespräche hatten einen großen Anteil daran, weshalb mir das Buch von Anfang an gefiel!
Die Situationen zwischen den beiden wurden aber auch sehr gefühlvoll beschrieben. Ich konnte sehr gut mit ihnen mitfühlen und wäre am liebsten ins Buch gekrochen, um alles noch realer mitzubekommen.
Aber auch Spannung war immer vorhanden. Wenn sie nicht gemeinsam gegen diese Bluthunde kämpften, waren die angespannten Situationen zwischen Rose und Declan äußerst belebend.
Was mir auch gut gefiel, war, dass Rose durch ihre zwei jüngeren Brüder etwas eingeschränkt wurde, denn diese verlangten ihr alles ab. Trotzdem musste sie sich mit Declan rumschlagen und Monster besiegen. Ich fand das einfach genial!

Im Laufe der Geschichte erfuhr ich immer mehr über die wichtigsten Figuren, Rose und ihre Brüder sowie Declan, aber auch über ihren Gegner und seine Beweggründe.
Es gab in diesem Roman so gut wie keine erotische Szenen, dafür wurde mehr auf das Zwischenmenschliche eingegangen, was sehr gefühlvoll beschrieben wurde.

Fazit:

Ich bin begeistert von diesem wundervollen Auftakt und werde auch diese Serie weiterverfolgen.
Dieser Roman steht der "Stadt der Finsternis"-Serie in nichts nach, einfach klasse!
Ich vergebe fünf wundervolle Sterne.


Im Land der Schatten:
1. Magische Begegnung (November 2010)
2. Spiegeljagd (Juni 2011)

Vielen Dank an den Egmont LYX Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
© Mystika aka haTikva @ Nethas Schmökerkiste 30.11.2010
Dieser Text darf weder komplett noch teilweise ohne ausdrückliche Genehmigung verwendet oder veröffentlicht werden.


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Beitrag #2 |

RE: Land der Schatten - Ilona Andrews (Serie)
Gibt auch bei uns eine Rezension zu "Land der Schatten - Magische Begegnung" ...

Kurz zusammengefasst: Als Reihenauftakt ist "Magische Begegnung" sehr gut gelungen, im Vergleich zu "Stadt der Finsternis" ist "Land der Schatten" allerdings deutlich softer. Die Charaktere weisen deutliche Ähnlichkeiten zu den Protagonisten aus "Stadt der Finsternis" auf, sind aber nicht ganz so gut ausgearbeitet. Insgesamt kommt diese neue Reihe nicht ganz an "Stadt der Finsternis" ran, da haben sich die Autoren die Latte aber selbst ziemlich hoch gelegt Icon_wink ...

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)

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Beitrag #3 |

RE: Land der Schatten - Ilona Andrews (Serie)
2. Teil - Spiegeljagd

[Bild: LandderSchatten2_gr.jpg]

Inhalt:
Zitat:Magische Begegnung … Der Gestaltwandler William soll in den Sümpfen Louisianas einen Spion ausfindig machen, der sein Land verraten hat. Dabei begegnet er der magisch begabten Cerise, die auf der Suche nach ihren verschleppten Eltern ist. Als klar wird, dass William und die junge Frau denselben Feind verfolgen, schließen sie sich zusammen und setzen ihre gefährliche Mission gemeinsam fort. Schon bald übt der verschlossene Mann eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Cerise aus.
Egmont LYX

Meine Meinung:
William, der im ersten Teil der Serie “Land der Schatten” schon eine Nebenrolle hatte, ist hier der männliche Hauptcharakter. Er soll als Geheimagent einen Feind erledigen, an dem bisher alle anderen Agenten gescheitert sind.
Um an diesen Gegner zu gelangen, braucht er Hilfe von einem Ortsansässigen im Edge. Dieser Bezirk trennt das Brocken, die menschliche Welt, vom Weird, der Welt der Magie. Und dort im Edge trifft er auf Cerise, die selbst große Familienprobleme zu bewältigen hat und seine Hilfe, die er ihr anbietet, daher dankend annimmt. Nicht ahnend, dass sie für William als Lockvogel herhalten soll, um seinen Feind aus der Deckung zu holen.

Bevor es aber um die eigentlich Mission ging, mussten Cerise und William viele Wortkämpfe zwischen sich ausfechten und einige Machtkämpfe gemeinsam gegen eine andere Familie führen. William, ein Gestaltwandler und zum Killer ausgebildet, sowie Cerise, die magisch etwas in petto hat, vor dem sich selbst die stärksten im Moor fürchten, sind beide starke Charaktere, die mir im Laufe des Buches immer mehr ans Herz wuchsen.
Bis sich Cerise’ und Williams Wege kreuzten, erfuhr ich in parallelen Handlungen einiges über Williams Leben und auch, was es mit Cerise’ Familienverhältnissen auf sich hat.

Als sie sich dann kennenlernten und sich gemeinsam durch das Moorland von Edge quälten, wusste ich, dass “Spiegeljagd” jetzt schon besser ist, als es der erste Band “Magische Begegnung” war. Denn die Dialoge zwischen den beiden waren einfach fantastisch! Immer wieder musste ich laut lachen oder hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Diese Dialoge erinnerten mich stark an die Hauptfiguren aus Ilona Andrews’ anderer Serie “Stadt der Finsternis”.
Die Gedanken von Cerise und William, welche in Kursivschrift dargestellt wurden, wenn es um den anderen ging, und auch Williams Begriffsstutzigkeit, als es um Flirtversuche mit Cerise ging, halfen dabei ebenfalls. Mit viel Witz und ordentlich gepfefferten Dialogen wurde mir das Lesen verschönert.

Aber auch eine gewisse Spannung lag von Anfang an in der Luft. Richtig spürbar wurde sie erst im Laufe der Handlung, was meinen Lesegenuss noch steigerte. Der Spannungsbogen zog sich sehr schön durch das Buch, wuchs stetig und endete in mehreren dramatischen Situationen.
Während William und Cerise sich langsam kennenlernten, bereitete Williams Gegner schon ihren Tod vor. Ob ihm das gelingt?

Die Geschichte wurde aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, wobei die der beiden Protagonisten natürlich häufiger zum Zug kam. Aber auch der Blickwinkel des Feindes wurde regelmäßig erwähnt, sodass ich eine gute Übersicht der verschiedenen Handlungsstränge hatte.

Im Gegensatz zu ihrer ersten Serie “Stadt der Finsternis”, die sich nur um einzelne Hauptfiguren drehte, lässt Ilona Andrews auch die Familien der Hauptcharaktere in den Vordergrund treten. Das ist ein großartiger Unterschied, wodurch beide Serien jeweils ihren Vorzug haben.

Fazit:
Ein humorvoller Spannungsroman mit tollen Charakteren!
Ich bin schon gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht und gebe dem Roman fünf von fünf Sternen und mache ihn zu meinem dritten Highlight im Juli.

Land der Schatten Reihe:
1. Magische Begegnung
2. Spiegeljagd


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Beitrag #4 |

RE: Land der Schatten - Ilona Andrews (Serie)
Der Vollständigkeit halber:

Rezension zu "Land der Schatten - Spiegeljagd"

Fazit: „Spiegeljagd“ besticht durch seine blutschwangere Sumpfatmosphäre, die von skurrilen Monstern und den seltsamen Edge-Bewohnern wunderbar ergänzt wird. Cerise und William sind knallharte, leidenschaftliche Protagonisten, die dem Leser schnell ans Herz wachsen. Explosive Lovestory gepaart mit kreativer Fantasy – absolut lesenswert!

Rezension zu "Land der Schatten - Schicksalsrad"

Fazit: Ilona Andrews ist ein Garant für rasante Action und explosive Emotionen. „Schicksalsrad“ überzeugt wie sein Vorgänger mit bissigen Dialogen und blutiger Situationskomik, bietet dabei eine skurrile und irgendwie auch romantische Lovestory und verdammt gute Unterhaltung. Phantastische Ideen und ein temporeicher Schreibstil voll schwarzem Humor – Lesespaß pur!

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)

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