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Die Wälder von Albion - Marion Zimmer Bradley
Beitrag #1 |

Die Wälder von Albion - Marion Zimmer Bradley
Die Wälder von Albion


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# Taschenbuch: 686 Seiten
# Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 9., Aufl. (September 1995)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3596127483
# ISBN-13: 978-3596127481
# Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 12,4 x 3,7 cm

Über den Autor
Marion Zimmer Bradley, 1930 in Albany im Bundesstaat New York geboren, hat als Autorin von Die Nebel von Avalon, Die Wälder von Albion und Die Herrin von Avalon Weltruhm erlangt. In über fünfzehnjähriger Arbeit schuf sie einen modernen Unterhaltungsklassiker, ein Geschichtspanorama, Lieblingslektüre für Generationen von Lesern. Diese Romane wurden auch beim deutschen Publikum ein überwältigender Erfolg. Marion Zimmer Bradley starb am 25. September 1999 in ihrem kalifornischen Wohnort Berkeley.

Inhalt
Britannien kurz nach der Eroberung der Römer. Der 19-Jährige Gaius, Sohn des Präfekten von Deva ist auf Urlaub in den Wäldern Albions (England; nur England, nicht Britannien, also die halbe Insel). Er fällt in eine Fallgrube und wird von den Bewohner gefunden, die den Römern natürlich feindlich gegenüber stehen.
Eilan, dich Tochter eines Druiden pflegt ihn gesund im Haus ihrer Familie, von der niemand weiß, wer Gaius ist. Es kommt wie es kommen muss, beide verlieben sich, dürfen aber nicht heiraten. Eine "packende" Geschichte entsteht, gewoben aus Krieg, Liebe und den unterschiedlichen Auffassungen beider Völker.

Meine Meinung
Die ersten hundert Seiten, haben mir sehr gefallen. Teilweise konnte ich das Buch auch gar nicht mehr aus der Hand legen. War verzaubert von der Welt, die die Autorin sehr eindrucksvoll zu schildern weiß.
Doch dann wurde ich bitter enttäuscht. Es war der erste Roman, von dieser Marion Zimmer Bradley den ich gelsen habe und hatte mehr eigentlich viel erwartet. Vielleicht zu viel?
Nach den ersten Teil des Buches, flaut die ganze Geschichte ab, gewinnt an langatmigen Stellen, die ich teilweise überfliegen musste, um das Buch nicht völlig aus der Hand zu legen.
Sprachlich wurde es an manchen Stellen eigentlich recht schlecht. Natürilch nicht das ganze Buch, aber ab und an war es voll mit Wortwiederholungen und teilweise auch recht billige Formulierungen, die sogar ich besser schreiben könnte, und das will was heißen.
Kein schlechtes Buch und viele Details und Momente waren auch wirklich gut geschildert, konnten mich auch begeistern, aber leider wurde das Lesevergnügen durch Fehlerchen getrübt, die nicht notwendig waren. Die Nebel von Avalon hab ich nicht gelesen, konnte somit sehr unvoreingenommen an diese Geschichte herangehen und um ehrlich zu sein, fühlt sich das Ganze so an, als würde man noch schnell eine Kohle in ein ausgehendes Feuer werfen.

Leseprobe

Zitat:Die schrägen gelben Strahlen fielen durch die Bäume, als die Sonne langsam unter die Wolken sank. Sie tauchten die vom Regen gewaschenen Blätter in funkelndes Gold. Das Haar der beiden Mädchen, die durch den Wald liefen, glühte im selben verzauberten Feuer. Es hatte an diesem Tag lange geregnet. Der dichte, unberührte Wald im Süden Albions war von Nässe durchtränkt und lag in tiefem Schweigen. Von ein paar niedrigen Ästen fielen glitzernde Regentropfen wie ein Segen auf den Weg.

Eilan atmete tief die feuchte Luft ein. Sie war erfüllt vom Duft vieler Kräuter und Pflanzen, aber auch den sinnlichen Gerüchen von moderndem Holz und fauligem Wasser, das sich in kleinen Tümpeln sammelte, über denen die Insekten summten. Im Gegensatz zum verräucherten Haus ihres Vaters roch es hier draußen so süß, als sei die Luft von Räucherwerk durchdrungen. Man hatte ihr erzählt, dass die Frauen im Heiligtum der Priesterinnen Kräuter verbrannten, um die Luft zu reinigen. Beim Gedanken an Vernemeton richtete sich Eilan unwillkürlich auf. Sie versuchte, so aufrecht zu gehen wie eine der Priesterinnen, und sie hielt den Korb mit den Opfergaben so anmutig wie möglich. Plötzlich bewegte sich ihr Körper in einem unbekannten, aber doch völlig natürlichen Rhythmus, als sei sie vor langer, langer Zeit in dieser Art des Gehens ausgebildet worden.

Erst seit ihr Mondblut zu fließen begonnen hatte, durfte Eilan die Opfergaben zur Quelle bringen. Ihre Mutter hatte ihr erklärt, so wie die monatlichen Blutungen sie zu einer Frau machten, so schenke das Wasser der heiligen Quelle dem Land Fruchtbarkeit.

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
Viele kleine Sternschnuppen

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Beitrag #2 |

RE: Die Wälder von Albion - Marion Zimmer Bradley
Hallo Sternchen.

Ich fand "Die Wälder von Albion" ganz ok. An die Details erinnere ich mich nicht mehr, dafür ist es zu lange her. An "Die Nebel von Avalon" kommt es aber natürlich nicht heran, jenes Buch ist einfach grandios, auch wenn ich mich durch die ersten paar Dutzend Seiten quälen musste. Es ist natürlich nützlich, all die anderen Romane wie "Die Wälder von Albion", "Die Herrin von Albion" etc. gelesen zu haben, bevor man sich an die umfangreichen "Nebel" macht, aber nicht zwingend notwendig.

***
Aeria, benebelt

Lieber barfuß als ohne Buch!

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Beitrag #3 |

RE: Die Wälder von Albion - Marion Zimmer Bradley
Hallo Aeria,

das Buch ist mir zufällig in die Hände gefallen. Ich hatte gar nicht vor, mit solchen Nebenromanen zu beginnen und bis jetzt habe ich mich von Avalon artig fern gehalten. Ich hab leider eine Marotte, die mich immer wieder dazu bewegt, die Dinge nicht anzugreifen, für die im Moment alle die arme breiten.
Die Nebel von Avalon hab ich also bis jetzt noch artig ausgelassen. - Sicherlich schade drumm, wenn du es gut fandest und ich beginnen meinen Splin wieder mal aufs neue zu bereuen. Mal sehen, vielleicht packt es mich ja doch noch, das Buch zu lesen.

Danke für deine Meinung,
Sternchen

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