Es ist: 24-01-2021, 20:49
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Offener Lesezirkel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Beitrag #21 |

RE: Offener Lesezirkel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Erster! Mrgreen

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

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Beitrag #22 |

RE: Offener Lesezirkel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Wie, erster? Schon durch? Mrgreen

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
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Beitrag #23 |

RE: Offener Lesezirkel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Exakt. :P

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Beitrag #24 |

RE: Offener Lesezirkel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Uffza ... ich hab noch 100 Seiten. Aber die krieg ich bis morgen hin wenn ich möchte. Und ich möchte. Dann kann ich die Rezis schreiben und wir können dann quasi fast das ganze Buch besprechen, da wir ja keine wirkliche Zwischenstation eingelegt haben. So ne Frage vorab: Und, hat es vom Gesamteindruck gefallen? Icon_smile

Liebe Grüße,
Sternchen

PS: Willst die Forstetzung auch lesen? Icon_wink

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Beitrag #25 |

RE: Offener Lesezirkel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Zitat:Und, hat es vom Gesamteindruck gefallen? Icon_smile
Jap.

Zitat:PS: Willst die Forstetzung auch lesen? Icon_wink
Jap.

Mrgreen

Ich freu mich auf die Diskussion!

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Beitrag #26 |

RE: Offener Lesezirkel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Und wann lesen wir das zweite? Ich müsst mich ehrlich gesagt wieder mal ranhalten, weil das dritte hier auch schon rum liegt. Wobei, dass erklär ich denen halt irgendwie. Ein Lesekreis ist auch werbewirksam.
Zumindest, falls du mit mir mitlesen möchtest. Icon_smile

Falls ja wär mein erster Vorschlag Mitte März.

Grüßele,
Sternchen

PS: Ich freu mich auch schon. Ich bin sehr gespannt. Icon_bussi

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Beitrag #27 |

RE: Offener Lesezirkel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Guten Morgen zusammen,

und da bin ich wieder. Die letzten Seiten eben abgeschlossen und bereit, das Buch mit diesem Beitrag auch ein wenig sacken zu lassen. Und das muss es irgendwie, wenn auch nicht lang, um mich schlussendlich wirklich zu überzeugen. Aber wo fang ich an. Nun, aufgehört haben wir an der Stelle, als Peeta öffentlich seine Liebe gesteht. Ich muss gestehen eigentlich so gut wie nie Zweifel an ihm gehabt zu haben. Wobei hier und da ich nicht ganz sicher war, auch schon beim Hörbuch. Dennoch aber ist klar, dass Peeta ein Gutmensch ist. Ein verweichlichter oben drein und dennoch auf eine ganz andere Art stark, finde ich. Denn wenn man das Gefühlschaos betrachtet, so ist es zumindest so, dass Peeta zu dem steht was er fühlt, auch wenn er das selten in Wörter packt. Er handelt danach. Katniss wirkt auf mich zunehmend sehr geschädigt. Jetzt schon.

Wenn man es genau nimmt, so ist sie wirklich unfähig etwas anderes zu versuchen als kühl zu wirken. Nur Prim scheint sie tatsächlich auf irgendeine Art richtig nahe sein zu können und bei Rue hatte ich den gleichen Eindruck. Die Näher zu ihrer Mutter - selbst wenn sie sich diese inzwischen wünschen würde - ist einfach nicht da. Auch in ihren Gedanken nicht, obwohl genau das in ihr gärt. Zu Gale hat sie fast schon ein Tochter-Vater-Freund-Verhältnis und das obwohl eigentlich von Beginn an klar war, dass er sich mehr vorstellen könnte. Ihm vertraut sie und noch nicht mal da gelingt es ihr, ihre emotionale Starre zu überwinden. Wenn mans genau nimmt ist es mit ihr bei Peeta ähnlich. Sie scheint ja fast schon krampfhaft immer das schlimmste anzunehmen. Und fühlt sich dann restlos überfordert, wenn es dann vielleicht sogar viel viel besser ist, bzw. misstraut ja dann fast schon noch mehr. Und trotzdem. Der Stil, den du anfangs als emotionslos bezeichnet hast, Welti, der hat sich doch ab der Hälfte des Buches irgendwie bezahlt gemacht. Zumindest für mich, denn ab da konnte ich irgendwie meine eigene Darstellung von Katniss finden. Ich konnte zwischen den Zeilen lesen. Sehr viel sogar und die Chance bekommt man in der Hinsicht nicht oft. In meinen Augen spielt sich dieses Mädchen selbst sehr viel vor und ihre Aussagen beweisen dann oft das Gegenteil von dem, was sie eigentlich darstellen will. Trotzdem des doch vorhandenen harten Kerns. Wie ging es dir mit ihr? Hat sich dein Eindruck da gewandelt, ist er ähnlich?

Die Handlung an sich ist unberechenbar wie ich finde und durchwegs spannend. Wobei ich Katniss Gedanken und Vorgehensweisen manchmal als eintönig, nicht aber langweilig empfand. In gewisser weiße ist das viele Jagen und Lagersuchen und Flüchten und Co ja realistisch und notwendig. Und da wären wir auch schon bei dem Wort, dass mir bei diesem Buch ein bisschen im Magen liegt: Realistisch. Denn ganz ehrlich, ist es das? Ich persönlich hab mich für meinen Geschmack zu oft ein paar grundlegende Dinge gefragt. Nämlich: Was für eine verflucht große Arena ist das? Von was ist die bitteschön umgeben? Wie kann man eine so weitflächige Sache kontrollieren in Sachen Temperatur und Feuer und angeblich würds ja noch viel mehr Fallen und Prüfungen geben, die in dem Gelände hätten vorbereitet sein müssen. Wasser aus Teiche lassen, aus allen? Aha. Das würde bedeuten, dass das ganze Gelände super toll bearbeitet und vielleicht auch teilweise umgegraben wurde. Gar angelegt? Ja aber dann wundere ich mich doch über das viele Wild und die restlichen Natürlichkeiten? Wie siehst du das? Hast du daran einen Gedanken verschwendet? Oder war das für dich eher Nebensache? Natürlich hat Suzanne Collins ihre Welt und den Fortschritt mit vielen Details untermalt und damit glaubwürdig gemacht, aber doch wenig durchblickbar. Zumindest weniger als ich mir teilweise gewünscht hätte.

Im Endeffekt ist es aber ein Jugendbuch. Im Endeffekt sogar ein wirklich gutes, zumindest aber mit einem eigenen Stil versehen, der es schlussendlich außergewöhnlich macht. Eine eigenständige Sache. Die Jugend interessiert sich wohl weit weniger für die Hintergründe, über die ich eben gelästert hab, wobei ich mich da frage: Über welches Alter sprechen wir eigentlich? Ich würd meinen ab 14? Und du? Weiter negativ in Sachen Realismus ist mir aufgefallen wie schnell manchmal der Hunger vergeht, oder der Schmerz, oder das Übelsein und wie lang manchmal was bluten kann. Das kam mir hin und wieder nur schwer glaubwürdig vor.

Soviel mal bis daher. Du kannst gern noch Themen ansprechen, ich würd mich freuen. Ansonst, im Hinblick auf eine Fortsetzung bleibt mir noch sehr zu wünschen, dass es nicht so ne Biss-Geschichte wird mit Gale und Peeta. Bitte bitte bitte nicht. Überhaupt bin ich gespannt was sich anbahnt. Ich weiß zwar schon etwas, weil ich das Hörbuch angefangen hab, aber dieses Mal möcht ich aufs Buch warten, bevors da weiter geht. Glaubt man den Klappentexten, dann gehts auch im zweiten Band zurück in die Arena. Was hälst du davon?

Grüßele Grüßele,
Sternchen

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Beitrag #28 |

RE: Offener Lesezirkel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Hey Sternchen! Icon_smile

Hast du Diamantenstaub angeschrieben? Nicht, dass wir mit dem Disskutieren fertich sind, bevor sie's merkt. *lacht*

Zitat:Und wann lesen wir das zweite? Ich müsst mich ehrlich gesagt wieder mal ranhalten, weil das dritte hier auch schon rum liegt. Wobei, dass erklär ich denen halt irgendwie. Ein Lesekreis ist auch werbewirksam.
Zumindest, falls du mit mir mitlesen möchtest. Icon_smile

Falls ja wär mein erster Vorschlag Mitte März.
Klar mag ich wieder mit dir Lesen. Mir ist nur aufgefallen, dass das Buch ja verdammt teuer war ... trotzdem Mitte März klingt eigentlich ganz gut - nur, das ist mitten im Kommentarwettbewerb! Icon_wink

Zitat:Ich muss gestehen eigentlich so gut wie nie Zweifel an ihm gehabt zu haben. Wobei hier und da ich nicht ganz sicher war, auch schon beim Hörbuch. Dennoch aber ist klar, dass Peeta ein Gutmensch ist. Ein verweichlichter oben drein und dennoch auf eine ganz andere Art stark, finde ich. Denn wenn man das Gefühlschaos betrachtet, so ist es zumindest so, dass Peeta zu dem steht was er fühlt, auch wenn er das selten in Wörter packt.
Ich war auch sehr schnell überzeugt von ihm, anders als Katniss. Gutmensch würd ich unterschreiben ... aber verweichlicht? Vergiss nicht, dass er auch nur das altbackene Brot vorgesetzt bekommen hat und dass er durchaus schwere körperliche Arbeit verrichten musste. Er stellt sich selbst gerne schwächer dar, als er ist. Und das ist ja auch gar nicht so dumm. Und physisch bzw. emotional ist er doch irgendwo der stärkste der Tribute.

Zitat:Katniss wirkt auf mich zunehmend sehr geschädigt. Jetzt schon.
Echt? Ich hatte das Gedühl, dass sie langsam aus ihren Schneckenhaus kommt. Ich kann ihr Verhalten gut nachvollziehen - einerseits ist sie dazu gezwungen, Liebe zu Peeta zu spielen, um ihrer beider Überleben zu sichern, andererseits ist da wirklich was, was über bloße Freundschaft hinaus geht. Dann gibt es noch Gale und Katniss hat Gewissensbisse ihm gegenüber. Kein Wunder, dass sie verwirrt ist und kein Wunder, dass ihr das Ganze mit Peeta zu schnell geht.
Wenn der wirklich so einfühlsam wäre, wie er tut, müsste er das eigentlich verstehn. Andererseits kann ich natürlich sein Gefühl, hintergangen worden zu sein auch irgendwo nachvollziehen.
Du siehst, ich komme mit diesem Gefühlschaos gut zurecht. Icon_wink

Zitat:Wenn man es genau nimmt, so ist sie wirklich unfähig etwas anderes zu versuchen als kühl zu wirken. Nur Prim scheint sie tatsächlich auf irgendeine Art richtig nahe sein zu können und bei Rue hatte ich den gleichen Eindruck. Die Näher zu ihrer Mutter - selbst wenn sie sich diese inzwischen wünschen würde - ist einfach nicht da. Auch in ihren Gedanken nicht, obwohl genau das in ihr gärt. Zu Gale hat sie fast schon ein Tochter-Vater-Freund-Verhältnis und das obwohl eigentlich von Beginn an klar war, dass er sich mehr vorstellen könnte. Ihm vertraut sie und noch nicht mal da gelingt es ihr, ihre emotionale Starre zu überwinden. Wenn mans genau nimmt ist es mit ihr bei Peeta ähnlich. Sie scheint ja fast schon krampfhaft immer das schlimmste anzunehmen.
Am Anfang muss ich dir unbeschränkt Recht geben. Anscheinend hat der Tod ihres Vaters und die Zeit danach Katniss so sehr geprägt - emotional zerstört könnte man sagen - dass sie große Probleme mit zwischenmenschlichen Beziehungen hat. So kommt es bei mir an. Aber ich fand, das hat sich in der Arena deutlich gebessert (ein krasser Widerspruch eigentlich: um dich herum tobt der Tod und dir gelingt es erstmals vorsichtige Gefühle für jemanden zu empfinden). Die Entwicklung, die wir nach dem ersten Teil gefordert haben, ist für mich zumindest in Ansätzen da.

Zitat:Der Stil, den du anfangs als emotionslos bezeichnet hast, Welti, der hat sich doch ab der Hälfte des Buches irgendwie bezahlt gemacht. Zumindest für mich, denn ab da konnte ich irgendwie meine eigene Darstellung von Katniss finden. Ich konnte zwischen den Zeilen lesen. Sehr viel sogar und die Chance bekommt man in der Hinsicht nicht oft. In meinen Augen spielt sich dieses Mädchen selbst sehr viel vor und ihre Aussagen beweisen dann oft das Gegenteil von dem, was sie eigentlich darstellen will. Trotzdem des doch vorhandenen harten Kerns. Wie ging es dir mit ihr? Hat sich dein Eindruck da gewandelt, ist er ähnlich?
Ich glaube immer noch, dass man aus dem Ich-Erzähler mehr herausholen könnte, aber insgesamt hat mich die Geschichte doch gepackt und ich konnte mich immer besser in Katniss hineinfühlen. Ich hab mich ein wenig mit ihr angefreundet. Ausschlaggebend war glaube ich die Geschichte mit Rue, da hat sie gezeigt, dass sie besser ist als die Karrieros, die emotionslosen kampfmaschinen. Icon_wink Und dass bei ihr noch nicht Hopfen und Malz verloren ist.
Ja, auf ziemlich störische Weise macht sie sich was vor, aber gleichzeitig gesteht sie sich am Ende ein, dass da mehr ist, als "nur" das Vorgespielte. Sie ist halt noch recht unsicher, auch wenn sie nach außen gern die Harte spielt und das auch musste um ihre Familie durchzubringen. Ich finde nachvollziehbar, dass man dann in solche Verhaltensmuster fällt, wie Katniss sie hat.

Zitat:Die Handlung an sich ist unberechenbar wie ich finde und durchwegs spannend. Wobei ich Katniss Gedanken und Vorgehensweisen manchmal als eintönig, nicht aber langweilig empfand. In gewisser weiße ist das viele Jagen und Lagersuchen und Flüchten und Co ja realistisch und notwendig.
Joa, es war ok. *g* Manche Wendungen habe ich vorhergesehen, andere nicht. Aber ich fand es schon sehr spannend, muss ich sagen. Ich empfand Katniss Vorgehensweise auch nicht als eintönig sondern als genau richtig. Icon_wink
Vielleicht will ich das bisschen Realismus einfach. Wobei ich mich nicht mit dem Jagen auskenne ... machmal kam mir das Bogenschießen dorch verdächtig einfach vor ... und wie hat man einen geladenen [sic.] Bogen neben sich liegen? *lacht*

Zitat:Und da wären wir auch schon bei dem Wort, dass mir bei diesem Buch ein bisschen im Magen liegt: Realistisch. Denn ganz ehrlich, ist es das? Ich persönlich hab mich für meinen Geschmack zu oft ein paar grundlegende Dinge gefragt. Nämlich: Was für eine verflucht große Arena ist das? Von was ist die bitteschön umgeben? Wie kann man eine so weitflächige Sache kontrollieren in Sachen Temperatur und Feuer und angeblich würds ja noch viel mehr Fallen und Prüfungen geben, die in dem Gelände hätten vorbereitet sein müssen. Wasser aus Teiche lassen, aus allen? Aha. Das würde bedeuten, dass das ganze Gelände super toll bearbeitet und vielleicht auch teilweise umgegraben wurde. Gar angelegt? Ja aber dann wundere ich mich doch über das viele Wild und die restlichen Natürlichkeiten? Wie siehst du das? Hast du daran einen Gedanken verschwendet? Oder war das für dich eher Nebensache?
Seltsamerweise habe ich mir nicht so viele Gedanken dazu gemacht, sondern die Arena genommen wie sie war. Aber seien wir ehrlich: soetwas würde man auch heute schon hinbekommen. Ich hab mir die Arena wie einen großen, außen begrenzten Wildpark vorgestellt. Wenn die Tiere nicht rauskönnen, kommen sie notgedrungen auch mit unnatürlichen Veränderungen klar. Und dass das Kapitol technisch sehr weit fortgeschritten ist, hat die Autorin allein in der Zeit, in der sich Katniss in diesem Hochhaus aufgehalten hat, doch mehr als deutlich gemacht. Denk nur an dieses seltsame Feld am Dach, das Herunterspringen verhindert, dabei aber unsichtbar war.
Vielleicht wurde ein solches um die Arena gespannt? Vielleicht wurde der Himmer auch nur projeziert? Hier kommen die deutlichen Scifi-Elemente zum vorschein. Auch wenn du an Jägerwespen und Spotttölpel denkst, weißt du, wie weit fortgeschritten die Gentechnik des Kapitols sein muss, deshalb waren auch diese komischen Wolfsmenschen nicht völlig abwegig, obwohl ich die persönlich doch etwas zu viel fand. Icon_wink
Ich habe mich eher gefragt, wo sie wohl die ganzen Kameras deponiert haben bzw. ob die wohl rumfliegen/sich bewegen.
Was ich aber unrealistisch finde:
So viel Aufwand für diese blöden Spiele? Klar technsich heute schon machbar, aber jedes Mal eine neue Arena (die alten können ja besichtigt werden)? Die dann jedesmal komplett neu prepariert werden muss? Würde es nicht reichen, eine zu haben, wo zumindest schon gewisse Voraussetzungen geschaffen sind? Wie viele Leute leben eigentlich in den Distrikten? Es wirkt manchmal so, als wäre Katniss Dorf das einzige in Distrikt 12 ... wenn das wirklich so wenige wären - dann so ein Aufwand? Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, dass die Spiele ebenfalls dazu dienen, die eigenen Leute im Kapitol bei Laune zu halten. Wer weiß, ob dort nicht auch etwas gärt? Ich denke da an dieses rothaarige Mädchen - jetzt eine Avox. Bisher wurde noch nirgendwo gesagt, woher sie stammt.

Na ja, dass die Autorin aber nicht tiefer in die Technik des Kapitols eintaucht finde ich soweit in Ordnung, denn sie schreibt ja aus sicht von Katniss ... und woher soll die das wissen? Aber gegen Ende der Reihe sollte dann vielleicht doch ein Konzept erkennbar sein.

Zitat:Im Endeffekt ist es aber ein Jugendbuch. Im Endeffekt sogar ein wirklich gutes, zumindest aber mit einem eigenen Stil versehen, der es schlussendlich außergewöhnlich macht. Eine eigenständige Sache. Die Jugend interessiert sich wohl weit weniger für die Hintergründe, über die ich eben gelästert hab, wobei ich mich da frage: Über welches Alter sprechen wir eigentlich? Ich würd meinen ab 14? Und du?
Stimmt, als Jugendbuch ist dieses wirklich gut. Icon_smile Ich denke die lesen auch gern einen solchen Ich-Erzähler (wobei ich mich damit - wie gesagt - immer mehr angefreundet habe), fühlen sich so besser mitgenommen.
Ich würde auch so auf 14 tippen ... aber ich hab deine Rezi gelesen und ich muss sagen, du bist schon ein bisschen braver als wir hier (haben wir ja auch auf dem Treffen gemerkt). Icon_wink
Ich hätte gesagt "ab 14, darunter nur, wenn man reif genug ist". *g* Wie kann eigentlich ein Buch in Begleitung seiner Eltern lesen?

Zitat:Weiter negativ in Sachen Realismus ist mir aufgefallen wie schnell manchmal der Hunger vergeht, oder der Schmerz, oder das Übelsein und wie lang manchmal was bluten kann. Das kam mir hin und wieder nur schwer glaubwürdig vor.
So ähnlich ist es mir ja beim Jagen udn Bogenschießen gegangen. Es kommt mir ein bisschen seltsam vor, aber ich hab weder Ahnung, wie man Jagd, noch wie schnell Hunger vergeht. Hab das daher weitgehend ausgeblendet bzw. beim Hunger und Schmerz war es mir nicht bewusst.

Zitat:Soviel mal bis daher. Du kannst gern noch Themen ansprechen, ich würd mich freuen.
Ich hoffe, ich hab das ein oder andere angesprochen, während ich deine Punkte bearbeitet habe ... aber vielleicht tut sich ja in den nächsten Tagen noch mehr auf? Icon_smile

Zitat:Glaubt man den Klappentexten, dann gehts auch im zweiten Band zurück in die Arena. Was hälst du davon?
Ich kann mir eigentlich gut vorstellen, dass sie wieder zurück in die Arena müssen. Entweder, weil das Kapitol doch zum Schluss kommt, es kann nur einen Sieger geben, oder weil offensichtlich wird, dass Peeta und Katniss gar kein Paar sind.
Aber wir werden sehen.

Viel Spaß beim Zerpflücken meiner Gedanken! Mrgreen

Liebe Grüße vom Wanderer

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Beitrag #29 |

RE: Offener Lesezirkel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Hallo Weltenprediger,

ich hab immer Spaß am Zerpflücken von Gedanken und ich finde es auch immer noch sehr lehrreich und meinungsbildend. Und ich lass mich immer gerne bilden. Also denne, .... Diamantenstaub anschreiben. *notier* Danke für die Erinnerung. Mein Hirn ist ein Eimer voller Löcher. Zumindest manchmal. Aber deins auch. Denn ich hab mich verdammt noch mal schon seit gestern Vormittag gefragt wo du zum Teufel bleibst. Schließlich bin ich doch so auf deine Meinung gespannt gewesen. Icon_smile

Zitat:Klar mag ich wieder mit dir Lesen. Mir ist nur aufgefallen, dass das Buch ja verdammt teuer war ... trotzdem Mitte März klingt eigentlich ganz gut - nur, das ist mitten im Kommentarwettbewerb!
=> Tja. Pech gehabt, würd ich mal frech sagen. Ich muss schaun, dass ich neben dem Wettbewerb ein bisl weiterkomme und du dann wohl auch, wennste mitkommen willst. Ich meld mich, sobald ich das Buch hab und dann gucken wir, wie es Mitte März aussieht. Wenn du es hast, kannst ja auch schreien und der Thread kommt diese Woche. Schön, dassde dabei bist. *freu*

Zitat:Ich war auch sehr schnell überzeugt von ihm, anders als Katniss. Gutmensch würd ich unterschreiben ... aber verweichlicht? Vergiss nicht, dass er auch nur das altbackene Brot vorgesetzt bekommen hat und dass er durchaus schwere körperliche Arbeit verrichten musste. Er stellt sich selbst gerne schwächer dar, als er ist. Und das ist ja auch gar nicht so dumm. Und physisch bzw. emotional ist er doch irgendwo der stärkste der Tribute.
=> Okay, ich lenke ein. Vielleicht nur halbverweichlicht und das hab ich auch eher an die Erinnerung an die Jagt der Beiden festgemacht. Tut mir leid, da wirkt er nicht einmal irgendwie als ganzer Kerl. Verständlich. Gegenüber Gale könnte man aber auch sagen, dass Peeta was das Können betrifft weit unter Wellen sinkt. Er musste sich nicht allein verpflegen, musste keine Familie ernähren und hat scheinbar nicht wirklich rebellische Gedanken gehegt. Anders als Katniss und Gale, die gemeinsam immer unterwegs waren. Von daher der Ausdruck "weich".

Zitat:Echt? Ich hatte das Gedühl, dass sie langsam aus ihren Schneckenhaus kommt. Ich kann ihr Verhalten gut nachvollziehen - einerseits ist sie dazu gezwungen, Liebe zu Peeta zu spielen, um ihrer beider Überleben zu sichern, andererseits ist da wirklich was, was über bloße Freundschaft hinaus geht.
=> hmmmmmmmmmmmmmm, ... doch, ich find die geschädigt. Gerade am Anfang und auch gerade durch ihre leise Veränderung, die ich da gerne bestätigen möchte. Aber sie ist für mich geschädigt. Am Anfang steinhart und dann taut sich auf uns weiß absolut mit nichts von dem was da hochkommt wirklich wirklich umzugehen. Grad da hat man je gemerkt, wie schwer ihr das Zwischenmenschliche fällt. Sie ist aber auch nicht gern allein. Das was über die Freundschaft hinausgeht? Das ist doch auf Katniss Seite nicht viel. Zumindest oberflächlich gesehen. Wie es darunter aussieht wird ja genug angedeutet, zumal sie sich auch einmal wirklich küssen ohne was zu spielen, aber so ganz traue ich ihr da doch nicht.

Zitat:Dann gibt es noch Gale und Katniss hat Gewissensbisse ihm gegenüber. Kein Wunder, dass sie verwirrt ist und kein Wunder, dass ihr das Ganze mit Peeta zu schnell geht.
=> Ja, kein Wunder. Ihr geht ja fast alles zu schnell. Gleichzeitig find ich aber auch ne Sehnsucht, die vorhanden ist. Dazu fällt mir ein: Schon krass wie sehr sie überzeugt ist, niemals zu Liebe fähig zu sein. Niemals heiraten zu wollen und niemals ein Kind zu bekommen. Sehr entschlossen, wie ich finde. Und du? Für mich ist das wieder ein bisschen ein Ausdruck einer Schädigung. Ich kanns zwar gut verstehen, aber im Endeffekt ist dieses innerliche Stäuben wieder nicht wirklich gesund.

Zitat:Du siehst, ich komme mit diesem Gefühlschaos gut zurecht. Icon_wink
=> Sehr fein. *täschtl* Mrgreen

Zitat:Aber ich fand, das hat sich in der Arena deutlich gebessert (ein krasser Widerspruch eigentlich: um dich herum tobt der Tod und dir gelingt es erstmals vorsichtige Gefühle für jemanden zu empfinden). Die Entwicklung, die wir nach dem ersten Teil gefordert haben, ist für mich zumindest in Ansätzen da.
=> hmmm, ... ja aber auch nur oberflächlich. Im Grund hab ich schon das Gefühl, dass sie sich entwickelt hat, aber nicht grad ein großes Stück, wenn man das Ende bedenkt. Jetzt kommt sie mir zwar enthärtet aber etwas hilflos vor. Nun gut ich will nicht unzufrieden sein, dass ist auch schon was. Mrgreen

Zitat:Ich hab mich ein wenig mit ihr angefreundet. Ausschlaggebend war glaube ich die Geschichte mit Rue, da hat sie gezeigt, dass sie besser ist als die Karrieros, die emotionslosen kampfmaschinen. Icon_wink Und dass bei ihr noch nicht Hopfen und Malz verloren ist.
=> Ja das stimmt. Ich verweichlichtes Mädchen hätt übrigens fast heulen müssen bei dem dämlichen Lied. Smiley_frown

Zitat:Vielleicht will ich das bisschen Realismus einfach. Wobei ich mich nicht mit dem Jagen auskenne ... machmal kam mir das Bogenschießen dorch verdächtig einfach vor ... und wie hat man einen geladenen [sic.] Bogen neben sich liegen? *lacht*
=> Wenn wir schon dabei sind: Einen Hasen ins Augen zu schießen während er hoppelt kommt mir tatsächlich etwas zu einfach vor ... Wenn er still hockt - okay, trifft man halt den Kopf. Auch einfach? Icon_confused

Zitat:Ich hab mir die Arena wie einen großen, außen begrenzten Wildpark vorgestellt. Wenn die Tiere nicht rauskönnen, kommen sie notgedrungen auch mit unnatürlichen Veränderungen klar. Und dass das Kapitol technisch sehr weit fortgeschritten ist, hat die Autorin allein in der Zeit, in der sich Katniss in diesem Hochhaus aufgehalten hat, doch mehr als deutlich gemacht. Denk nur an dieses seltsame Feld am Dach, das Herunterspringen verhindert, dabei aber unsichtbar war.
=> Gut, dann nehmen wir an, dass der Bachlauf noch durchgeht aber zum Teufel der Temperatursturz nicht. Das ist lächerlich, Welti. Lächerlich. Die Arena ist so weitläufig und der Himmel ist Himmel. Da ist nix überdacht. Von wo soll die Luft daher kommen. Aus dem Boden schießen? Wohl kaum. Auch mag ich nicht ganz einlenken was die Natürlichkeit betrifft. Mir kommt es spanisch vor, wie das kontrollierbar sein soll und zwar sehr und solang ich nicht im Ansatz was gelesen hat, dass mir das erklärt bleibt ein Rest Skepsis vorhanden.

Zitat:Vielleicht wurde ein solches um die Arena gespannt? Vielleicht wurde der Himmer auch nur projeziert? Hier kommen die deutlichen Scifi-Elemente zum vorschein.
=> Meinst du? Icon_confused

Zitat: Auch wenn du an Jägerwespen und Spotttölpel denkst, weißt du, wie weit fortgeschritten die Gentechnik des Kapitols sein muss, deshalb waren auch diese komischen Wolfsmenschen nicht völlig abwegig, obwohl ich die persönlich doch etwas zu viel fand. Icon_wink
=> Ja das kam mir auch vor wie der letzte Schlag Verzweiflung: Jetzt muss was verdammt abartiges her, weil wir sind am Ende. Auch da frag ich mich, wie das zum Teufel noch mal funken soll, da die letzten Tribute vor noch gar nicht langer Zeit gestorben sind. Wie viel lag da dazwischen? Nicht viel, auch wenn ichs in Stunden nicht sagen kann. Wenn das tatsächlich die Tribute hätten sein sollen, dann müsste die Mutation ja erst arbeiten und das dauert schätze ich, bis es so ausgeprägt ist, schon lang, bis sie einen Körper so verändert. Ich kenne mich damit nicht aus, aber mit nem Fingerschnipp geht das nicht.

Zitat:Ich habe mich eher gefragt, wo sie wohl die ganzen Kameras deponiert haben bzw. ob die wohl rumfliegen/sich bewegen.
=> jaha, auch ne gute Frage.

Zitat:Was ich aber unrealistisch finde:
So viel Aufwand für diese blöden Spiele? Klar technsich heute schon machbar, aber jedes Mal eine neue Arena (die alten können ja besichtigt werden)? Die dann jedesmal komplett neu prepariert werden muss? Würde es nicht reichen, eine zu haben, wo zumindest schon gewisse Voraussetzungen geschaffen sind? Wie viele Leute leben eigentlich in den Distrikten? Es wirkt manchmal so, als wäre Katniss Dorf das einzige in Distrikt 12 ... wenn das wirklich so wenige wären - dann so ein Aufwand? Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, dass die Spiele ebenfalls dazu dienen, die eigenen Leute im Kapitol bei Laune zu halten. Wer weiß, ob dort nicht auch etwas gärt? Ich denke da an dieses rothaarige Mädchen - jetzt eine Avox. Bisher wurde noch nirgendwo gesagt, woher sie stammt.
=> hmmm, .. das hingegen hab ich noch nicht so überdacht. Aufwand? hmmm, .. ja wohl schon. Sehr viel sogar. Auch die verschiedenen Arenen find ich übertrieben. Was die Distrikte angeht, so kann ich nicht viel sagen. Ich finde die stehen zu wenig im Mittelpunkt und sind momentan noch eher als Rahmen angelegt. Das soll sich aber spätestens in Band drei ändern, wo es scheinbar nur noch um Revolution geht. Auch interessant, wie das dann werden soll. In dem Punkt hab ich sehr sehr große Erwartungen.

Zitat:Na ja, dass die Autorin aber nicht tiefer in die Technik des Kapitols eintaucht finde ich soweit in Ordnung, denn sie schreibt ja aus sicht von Katniss ... und woher soll die das wissen? Aber gegen Ende der Reihe sollte dann vielleicht doch ein Konzept erkennbar sein.
=> Jop, da stimme ich dir zu. Hab ich auch in meiner Rezi angemerkt. Der Mittelpunkt ist ein anderer, schön wär aber irgendwie was gewesen. Mal schauen aber, wies weiter geht.

Zitat:Ich hätte gesagt "ab 14, darunter nur, wenn man reif genug ist". *g* Wie kann eigentlich ein Buch in Begleitung seiner Eltern lesen?
=> Nein, ich bleib um Himmels Willen bei vierzehn. Ich find es nämlich schon ein wenig zu brutal für darunter. Buch in Begleitung der Eltern? Ja nun eben dass die Eltern wissen was die Kinder lesen und das der Inhalt gemeinsam besprochen wird. Aktiv die Themen auseinander nehmen. Am besten liest man hier führ gemeinsam oder die Eltern erkundigen sich und - wissend wie sie dann sind - "begleiten" sie ihre Kids dann durch den Inhalt und bequasseln das, wie es sich gehört, wenns um moralische Themen geht. Aber gut, in deinen Augen wird das übertrieben von mir. Da kann ich aber für meine Erziehung nichts. Ich bin einfach so und ich schätz solche Inhalte einfach ein wenig gefährlich ein. ABER im Endeffekt werd ich langsam eines besseren belehrt, denn das Xbox-Spielen macht mich krank. Da war letztens ein Elfjähriger bei Red Dead dabei. Western-schieß-mich-tot-Spiel, wenn du verstehst was ich meine und damit bin ich einmal mehr bei der Aussage: Wo zum Teufel sind da die Eltern? Was zum Teufel erzählen die den Kindern, wenn die sie so spielen sehen? Verrückt und kreischend am Kontroller klebend und fluchten, weil ich einen Headshot nach dem anderen abgebe? Ich als Erwachsener im Play bin da doch zumeist besser, bzw. nervenstärker. Wobei - und jetzt wirds noch schlimmer - es gibt Jungs (12 - 16; Zur Info das Spiel ist ab 18) die manchmal sogar noch besser sind als ich. Es ist zum kotzen. Wo ist der verdammte Kinderführerschein?

Zitat:Ich kann mir eigentlich gut vorstellen, dass sie wieder zurück in die Arena müssen. Entweder, weil das Kapitol doch zum Schluss kommt, es kann nur einen Sieger geben, oder weil offensichtlich wird, dass Peeta und Katniss gar kein Paar sind.
Aber wir werden sehen.
=> Nein, ich glaub soweit kann ich dir das verraten, weils auch gar nicht groß ein Geheimnis ist. Es geht um die nächsten Hungerspiele. Ein Jubel-Jahr oder so. Alle bisherigen Sieger müssen zurück in die Arena ...

Bis denne lieber Wanderer! Icon_smile
- Sternchen


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Beitrag #30 |

RE: Offener Lesezirkel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Hey Sternchen,

Zitat:Aber deins auch. Denn ich hab mich verdammt noch mal schon seit gestern Vormittag gefragt wo du zum Teufel bleibst. Schließlich bin ich doch so auf deine Meinung gespannt gewesen.
*g*
Als Student hat man halt nicht nur Freizeit bzw. kann während seiner Arbeitszeit trotzdem durch's Forum geistern, anders als andere Leute. :P

Zitat:=> Tja. Pech gehabt, würd ich mal frech sagen. Ich muss schaun, dass ich neben dem Wettbewerb ein bisl weiterkomme und du dann wohl auch, wennste mitkommen willst. Ich meld mich, sobald ich das Buch hab und dann gucken wir, wie es Mitte März aussieht. Wenn du es hast, kannst ja auch schreien und der Thread kommt diese Woche. Schön, dassde dabei bist. *freu*
*lacht*
Kann ich da noch nein sagen?

Zitat:Gegenüber Gale könnte man aber auch sagen, dass Peeta was das Können betrifft weit unter Wellen sinkt.
Dafür kann Gale keine Torten glasieren!!! Icon_ugly

Zitat:und hat scheinbar nicht wirklich rebellische Gedanken gehegt. Anders als Katniss und Gale, die gemeinsam immer unterwegs waren.
Da hast du allerdings Recht ... bzw. das trifft für mich eher auf Gale zu. Katniss fand es ja immer eher sinnlos, gegen das Kapitol zu wettern. Ich glaub bei ihren waren nur mehr so generelle Rebellengedanken ausgeprägt aber im Endeffekt was ihr das Kapitol bisher egal.

Hm ... außerdem: Peeta ist in der Lage seine Gefühle vernünftig zu äußern und damit umzugehen. Und das er rebellische Gedanken hatte kommt doch eigentlich raus, als er auf dem Hochhausdach meinte, er möchte eine Art zu Sterben finden, die zeigt, dass er kein Eigentum des Kapitols ist. Das ist für mich deutlich rebellischer als Katniss ... auch wenn er nicht an seinen Sieg gelaubt hat, was natürlich irgendwo wieder weich ist - aber auch realistisch.
Für mich ist Peeta der wahre Held des Buches. Aber jetzt bin ich Peetafan!
Mrgreen

Zitat:Das was über die Freundschaft hinausgeht? Das ist doch auf Katniss Seite nicht viel. Zumindest oberflächlich gesehen.
Wieso? Sie gesteht sich doch am Ende selbst ein, dass da mehr ist. Sie muss sich nur darüber klar werden, was das eigentlich ist. Typisches Teenager-Mädchen-Verhalten. Natürlich bleibt sie irgendwo weiterhin felsenhart, aber ich finde nicht, dass nur angedeutet wird, sie gesteht es sich ganz klar ein.

Zitat:Dazu fällt mir ein: Schon krass wie sehr sie überzeugt ist, niemals zu Liebe fähig zu sein. Niemals heiraten zu wollen und niemals ein Kind zu bekommen. Sehr entschlossen, wie ich finde. Und du? Für mich ist das wieder ein bisschen ein Ausdruck einer Schädigung.
Ja, Recht hast du. Das ist absolut die Äußerung einer Schädigung. Die ganze Gesellschaft von Panem, die ewigen Hungerspiele, ihre Vergangenheut, alles mündet fast konsequent in diesem Gedanken, der gleichzeitig noch ein wenig kindisch ist. Ich würde sagen, dass sich so eine Barriere früher oder später knacken lässt. Aber ja, sie ist geschädigt. Icon_wink

Zitat:=> Sehr fein. *täschtl* Mrgreen
*schnurrt*

Zitat:Jetzt kommt sie mir zwar enthärtet aber etwas hilflos vor. Nun gut ich will nicht unzufrieden sein, dass ist auch schon was
Ist es nicht konsequent, sich so zu fühlen, wenn man den Schutzpanzer verliert, der einen durch die Kindheit gebracht hat - und die Familie noch dazu. Insofern scheint sich unsere Autorin doch einige Gedanken gemacht zu haben. Mal schauen was da noch kommt.

Zitat:=> Ja das stimmt. Ich verweichlichtes Mädchen hätt übrigens fast heulen müssen bei dem dämlichen Lied. Smiley_frown
Icon_bussi

Zitat:=> Gut, dann nehmen wir an, dass der Bachlauf noch durchgeht aber zum Teufel der Temperatursturz nicht. Das ist lächerlich, Welti. Lächerlich. Die Arena ist so weitläufig und der Himmel ist Himmel. Da ist nix überdacht. Von wo soll die Luft daher kommen. Aus dem Boden schießen? Wohl kaum. Auch mag ich nicht ganz einlenken was die Natürlichkeit betrifft. Mir kommt es spanisch vor, wie das kontrollierbar sein soll und zwar sehr und solang ich nicht im Ansatz was gelesen hat, dass mir das erklärt bleibt ein Rest Skepsis vorhanden.
Witzig, ich hab da wenig Bedenken. Ich glaube, dass man auch die Temeraturstürze heute schon hinbekommen würde, nur halt mit einem sehr großen Aufwand. Und wer sagt, dass der Himmel wirklich der Himmel ist? Vielleicht ist es eine Glaskuppel? Oder der Himmel wird an die Decke projeziert? Erklärt auch, wie das Wappen und die Gesichter an den Himmel projeziert werden konnte, oder? Icon_smile

Zitat:=> Meinst du? Icon_confused
*g* Ja.

Zitat:Wenn das tatsächlich die Tribute hätten sein sollen, dann müsste die Mutation ja erst arbeiten und das dauert schätze ich, bis es so ausgeprägt ist, schon lang, bis sie einen Körper so verändert. Ich kenne mich damit nicht aus, aber mit nem Fingerschnipp geht das nicht.
Das können nicht die Tribute selbst gewesen sein: eine Mutation kann nicht "arbeiten" -> höchstens zu Krebs oder sowas führen. Ich glaube nicht das es möglich ist, dass eine Genveränderung auf einmal damit beginnt den Körper umzugestallten, der ist ein bisschen zustarr. Du musst schon neu züchten - vielleicht eine Kombination aus Genen von Tributen und Wölfen und ich glaube Katniss vermutet auch etwas in der Richtung, denn sie fragt sich ja, ob den Wesen wohl die Erinnerungen der Tribute eingepflanzt wurden.

Zitat:Es ist zum kotzen. Wo ist der verdammte Kinderführerschein?
Icon_igitt *anschließt*

Zitat:=> Nein, ich glaub soweit kann ich dir das verraten, weils auch gar nicht groß ein Geheimnis ist. Es geht um die nächsten Hungerspiele. Ein Jubel-Jahr oder so. Alle bisherigen Sieger müssen zurück in die Arena ...
Oh je, Katniss gegen Hamitch ... *LOL*

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