Es ist: 13-04-2021, 21:42
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Iweltopia - Prolog (Teil 1)
Beitrag #1 |

Iweltopia - Prolog (Teil 1)
Tag zusammen,

ich habe lange nichts mehr eingestellt und fast so lange nichts mehr anständiges geschrieben. In Anbetracht unseres Schwitzen fürs Buch möchte ich nicht nur geben sondern auch etwas mitnehmen. Also poste ich hier den Prolog zu meinem neuen etwas langsam laufenden Projekts. Aufgrund der Länge werde ich mehrere Teile einstellen. Es sollte aber definitiv als Ganzes betrachtet und bewertet werden. Leider ist der Schnitt nicht optimal, aber ich wollte zwei gleich große Teile haben.

Viel Spaß beim Lesen und zerreißen. Wer mich nicht kennt, ich schreibe humorvolle oder besser nicht ernste Fantasy, also nicht wundern. Anspielungen auf einen gewissen Film sind kein Zufall Icon_smile

****

Iweltopia - Prolog (Teil 1)

Duft von Freiheit

"Gott ist auf unserer Seite!", rief Wallace seinen Männern zu. "Und heute wird er seine schützende Hand über uns halten. Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen - als der Tag, an dem wir unsere Freiheit erlangten." Er reckte sein Schwert in die Luft und der Haufen Krieger vor ihm tat es ihm gleich. Sie jubelten und grölten und in ihren Augen strahlte die Kampfeslust, die Hoffnung auf eine glannzvolle Zukunft. Sie vertrauten ihm, was Wallace sowohl stolz als auch nervös machte. Wenn er daran dachte, wie es zu diesem Umstand kam, auf dem Schlachtfeld zu stehen, musste er immer noch ungläubig den Kopf schütteln.
Vor wenigen Monaten, an einem frostigen Morgen, wachte er mit pochenden Kopfschmerzen auf. Er erleichterte und erbrach sich in einen Eimer. Danach hätte er sich am liebsten einfach wieder aufs Ohr gehauen und seinen Rausch ausgeschlafen, doch der Hunger trieb ihn aus seiner Hütte raus. Männer und Frauen, die seinen Weg kreuzten, riefen ihm irgendetwas zu. Vermutlich kannte er sie, in diesem Augenblick hatte er aber keine Ahnung, wer sie waren. Zunächst verstand er auch nicht, was sie überhaupt riefen, denn das Starkbier vom Abend zuvor rauschte ihm noch in den Ohren und das Gebrüll der Leute löste lediglich pochenden Schmerz in seinem Schädel aus. Also setzte er seinen Weg zum Bäcker fort. Nachdem die frische Luft seine Sinne wieder einsatzfähiger gemachte hatte und die Dörfler ihm weiterhin etwas zuriefen, verstand er auch was es war: Freiheit.
Freiheit?
Aus Anstand antwortete er das Gleiche und vermutete dahinter eine neue Begrüßungsfloskel. Der idiotische König dachte sich ständig Dinge aus, die er als den letzten Schrei bezeichnete. In der Tat hätte Wallace am liebsten jedes Mal geschrien, wenn ein neuer Brauch ausgerufen wurde.
Aktuell hatten alle Männer ihre Bärte zu rasieren. Ging es noch weibischer?
Und das waren nur die Mode dieser Woche. Verglichen zu anderen Verkündungen war das harmlos.
Wallace rieb sich demonstrativ über seinen wuchernden Bart und torkelte weiter, ohne über die neue Begrüßungsform zu grübeln.
Der Bäcker, bekannt für seine mürrische und exzentrische Art, begrüßte ihn mit der Herzlichkeit einer Großmutter.
"Wallace mein guter Freund, nimm dir einen Stuhl!"
Der Geruch von frischem Brot und anderem Gebäck sorgte für eine Unmenge Speichel in Wallace' Mund, gleichzeitig zog sich sein Gedärme zusammen.
"Was kann ich dir bringen Junge? Frisches Brot? Ich hätte auch hausgemachtes Schmalz."
Wallace riss die Augen auf. Nur bei dem Gedanken an Schmalz drehte sich ihm fast der Magen um.
"Was auch immer, es geht heute aufs Haus! Kennst du eigentlich schon meine Tochter Angel?"
In der Tür stand die Jüngste der Bäckerssippe und versperrte mit ihrem untersetzten Körper den Blick in den Backraum hinter ihr. Ihre Wangen waren rot vor Scham oder Wonne oder vielleicht auch nur vom Teigkneten. Sie schaukelte von links nach rechts, dass Mehl von ihrem Rock spiralförmig auf den Boden rieselte.
"Sie ist noch zu haben", meinte der Bäcker verschwörerisch, als sei das ein Geheimnis.
Wallace begnügte sich mit einem Lächeln und präsentierte sogar seine Zähne, vermied es aber, etwas zu erwidern. Er wollte den Bäcker nicht beleidigen, immerhin gab es an diesem Tag Brot umsonst. Warum der grantige Mann heute kein Geld wollte, ging Wallace schon durch den Kopf, allerdings schmerzte jeder Denkversuch wie ein Pfeil durch die Schläfe, also ließ er es bleiben.
"Du möchtest nicht reden, ich verstehe das", verkündete der Bäcker verständnisvoll, "Ein Mann wie du muss sich geistig vorbereiten auf seine großen Taten. Ich packe dir einfach von den besten Sachen etwas ein." Er legte Brötchen und einen Brotlaib auf das Papier, in das er seine Waren wickelte, hielt dann jedoch inne. "Angel, holst du bitte das gute Zeug?" Er grinste Wallace an. Dann wickelte er die guten Sachen ein und überreichte sie Wallace.
Wallace bedankte sich und verließ die Bäckerei. "Freiheit!" ertönte es noch von innen, dann fiel die Tür ins Schloss.
Dieser Gruß breitet sich ja aus wie ein Lauffeuer, dachte er bei sich. Inzwischen ging es ihm etwas besser und er legte den Weg zu seiner Hütte in der Hälfte der Zeit zurück.
Vor seiner Tür hatten sich Männer eingefunden. Es waren etwa fünfzehn.
"Da ist er!", rief einer und alle drehten sich zu ihm um. "Freiheit!", begrüßten ihn alle wie aus einem Hals. Aus dem Pulk trat Walter, sein Bruder im Herzen.
"Was ist hier los?", flüsterte er ihm zu.
"Was hier los ist?" Walter lachte aus voller Kehle. "Du bist mir vielleicht ein Heerführer." Dann schlug er mit seiner Pranke Wallace auf den Rücken. Sofort setzte der Kopfschmerz wieder ein.
Walter war nur wenig größer als Wallace, dafür mit einem doppelt so breiten Kreuz und Händen so groß wie Schaufeln.
"Heerführer?"
Jetzt lachten alle Männer, von denen er die meisten kannte. Callum, Scott, Alan, Keir und weitere seiner Freunde, aber auch einige, die ihm spontan nicht bekannt vorkamen. "Unser Heerführer ist ein Komiker!"
Wallace lachte, weil alle lachten und er sich nicht die Blöße geben wollte, keinen Dunst davon zu haben, was eigentlich vor sich ging.
Und nun saß er mit dem gleichen Gesichtsausdruck auf seinem Pferd auf einem Schlachtfeld und erzählte etwas von Freiheit. Wie sich herausstellen sollte, hatte er an dem Abend, als er zu tief in seinen Krug geschaut hatte, genau das Gleiche getan und nebenbei eine Rebellion ausgerufen. Es war der Alkohol, der aus ihm gesprochen hatte, aber scheinbar hatten seine Worte den Nerv seiner Mitmenschen getroffen. Alle waren sie ihm gefolgt, ohne dass er sie überreden mussten - was er natürlich nicht versucht hätte.
Aus dem kleinen Haufen Männer vor seiner Tür sind hunderte geworden. Meilenweit entfernte Dörfer haben ihre starken Männer in dem Kampf geschickt. Alles wegen ein paar im Suff gebrüllten Wörtern.
"Lasst sie uns willkommen heißen", fordert Wallace seine Männer auf und zeigte auf das riesige Heer auf den anderen Seite des Schlachtfeldes.


Prinz Hannibal saß aufrecht auf seinem Ross und ließ es in einem hektischen Trab an seinen Männern vorbeireiten. Er reckte seine Hand empor und zur Antwort bekam er Jubelrufe aus über zweitausend Kehlen. Seine Armee war groß, gar gigantisch. Mit ihr würde er den Rebellenheini, der meinte, ihm, dem Thronfolger, sein Land wegnehmen zu müssen, im Bruchteil einer Sekunde zerquetscht haben. Freiheit für sein Land forderte der Unhold ein, doch so einfach würde er ihm seine frechen Anmaßungen nicht durchgehen lassen. Der Tag der Abrechnung war da und der Preis, den Wallace würde bezahlen müssen, war der Tod.
"Meine Freunde", hallte sein Stimme über das Schlachtfeld. "Der Sieg ist nah!" Ein guter Einstieg in eine historische Rede, dachte Hannibal und wunderte sich, wie leicht es ihm fiel. Ohne es sich anmerken zu lassen, hatte er 'Freunde' über die Lippen gebracht, auch wenn dieser Begriff kaum weiter von der Wahrheit entfernt sein konnte. Immerhin waren es seine Untertanen, zu denen er sprach. Endlich zahlte sich sein Rhetorikkurs aus. Sein Vater würde stolz auf ihn sein. Und wenn er endlich das Zeitliche segnete, wüsste er einen guten Nachfolger auf seinem Thron.
"Seht sie euch an!", fuhr er fort, "Ein Haufen von Bauern mit Mistgabeln, Wilde in unserem Land, die wir toleriert haben, wie ein Hund die Flöhe in seinem Fell. Wir ließen sie in Frieden und verlangten lediglich einen vernünftigen Anteil ihrer Einnahmen. Und wie danken sie es uns?" Der Prinz deutete mit seiner Hand in Richtung der Widersacher, die auf der anderen Seite des Schlachtfeldes standen. Die Soldaten folgten seinem Finger, wie eine Katze einer Spielmaus.
Zwischen den Revoluzzern und ihnen befand sich eine Senke, die in vorhersehbarer Zeit mit Litern von Blut gefüllt sein würde. Deren Blut. Daran bestand überhaupt kein Zweifel. Allein ihre Anordnung war lächerlich. Bei weitem nicht so geordnet und diszipliniert wie seine Männer und körperlich nicht ebenbürtig. In der Zahl waren sie weit unterlegen und über ihre Kriegsgeräte musste erst gar kein Wort verloren werden. Es war überhaupt ein schlechter Witz, dass er, Prinz Hannibal, gezwungen war, in die Arscheskälte, die sein Land im Herbst mit sich brachte, zu reiten, nur um einigen Analphabeten die Leviten zu lesen.
Den Analphabeten die Leviten lesen! Welch genialer Wortwitz! Den würde er sich merken müssen, sein Vater würde ein gutes Wortspiel zu schätzen wissen.

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Beitrag #2 |

RE: Iweltopia - Prolog (Teil 1)
Hallo Jerso,

dann mal los mit uns zwei. Schön, wieder etwas Neues von dir zu lesen!

"Gott ist auf unserer Seite!", rief Wallace seinen Männern zu. "Und heute wird er seine schützende Hand über uns halten. Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen, als der Tag, an dem wir unsere Freiheit erlangten."
=> William Wallace? Zumindest denk ich an ihn.

Er reckte sein Schwert in die Luft und der Haufen Krieger vor ihm tat es ihm gleich.
=> Krieger und Schwerter. Die Geschichte kann ja nur gut sein. *G*

Sie jubelten und grölten und in ihren Augen strahlte die Kampfeslust und Hoffnung.
=> Ich muss wohl nicht sagen, dass wiederholen von Wörtern nicht schön klingt. Hier kommts mir wie ein Stilmittel vor, aber zumindest das dritte find ich weniger gut.

Sie vertrauten ihm, was Wallace sowohl stolz als auch nervös machte.
=> Nervös? Na der gefällt mir. ^^

Vor wenigen Monaten, an einem frostigen Morgen, wachte er mit pochenden Kopfschmerzen auf. Er erleichterte und erbrach sich in einen Eimer. Danach hätte er sich am liebsten einfach wieder aufs Ohr gehauen und seinen Rausch ausgeschlafen, doch der Hunger trieb ihn aus seiner Hütte raus.
=> Ganz schön umgangsprachlich dein Ton. Ist gar nicht mein Fall, weil ich finde, es könnte raffinierter sein. Aber ich weiß ja, dass du es auch anders kannst und daher will ich nicht mit Verbesserungsvorschlägen ankommen. Wenn du so möchtest, wirds passen, allerdings bin ich gespannt, ob es noch jemanden (nicht) gefällt.

Aus Anstand antwortete er das Gleiche ...
=> Wie bitte? Icon_lol Icon_lachtot

Ihre Wangen waren rot vor Scham oder Wonne oder vielleicht auch nur vom Teigkneten. Sie schaukelte von links nach rechts, dass Mehl von ihrem Rock spiralförmig auf den Boden rieselte.
=> Sehr gut gelungene Beschreibung.

"Meine Freunde", hallte sein Stimme über das Schlachtfeld "der Sieg ist nah!" Ein guter Einstig in eine historische Rede, dachte Hannibal und wunderte sich, wie leicht es ihm fiel.

=> Da fehlt ein Punkt im zweiten Teil und das "D" von "der Sieg" gehört groß. Ansonst ist der Satz oder was auch immer ( *G* ) nicht geschlossen mit Satzzeichen.

Immerhin waren es seine Untertanen, zu denen er sprach. Endlich zahlte sich sein Rhetorikkurs aus. Sein Vater würde stolz auf ihn sein. Und wenn er endlich das zeitliche segnete, wüsste er einen guten Nachfolger auf seinem Thron.
=> *prustlach*

Es war überhaupt ein schlechter Witz, dass er, Prinz Hannibal, gezwungen war in die Arscheskälte, die sein Land im Herbst mit sich brachte, zu reiten, nur um einigen Analphabeten die Leviten zu lesen.
=> *fassungslos den Kopf schüttelt* *kreischlach* Icon_lol

Ja, was soll ich sagen. Ich hasse humorvolle Fantasy, außer natürlich Joe Abercrombie hat sie geschrieben und das tut er ja auch auf ganz andere Art. Ja, ich sagt hasse. Aber verdammt noch eins, hier werd ich weiterlesen, denn deine Andeutungen und Formulierungen (so simpel sie auch sein möchten) verlangen nach mehr. Ich liebe es, wie du Wallace darstellst und auch Hannibal steht dem nicht nach, der mir sogar noch besser gefällt durch seinen "Wortwitz" und den Gedanken dazu. Viel mehr kann ich eigentlich gar nicht dazu schreiben. Du weist was du tust. Das mir der "Ton" nicht gefällt, nun ja damit kann ich noch leben, auch wenn ichs ausgefeilter doch schöner gefunden hätte. Wallace - ich mein schäm dich den wunderbaren Film in den hintern zu treten - hilft da ungemeint, bzw. der Film, aus dem er entschlüpft, weil grad jemand (wie ich), der den Film schon oft gesehen hat, sich alles noch viel viel besser vorstellen kann. Von daher. Noch bin ich zufrieden mit dem gelesenen. Ich bin gespannt was du in weiterer Folge daraus basteln willst.

Liebe Grüße,
Sternchen

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
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Beitrag #3 |

RE: Iweltopia - Prolog (Teil 1)
Kommentar zu „Iweltopia Prolog Teil 1“ von jeronimus

Sanyasala jeronimus,

Futter für den Kommentar-Wettbewerb *grins* Das ist natürlich eine schlaue Taktik, um an viele Kommis zu kommen ...

(01-03-2011, 09:45)jeronimus schrieb: Wer mich nicht kennt, ich schreibe humorvolle oder besser nicht ernste Fantasy, also nicht wundern. Anspielungen auf einen gewissen Film sind kein Zufall Icon_smile
Eines meiner Lieblingsgenre *schmunzel* Da bin ich sehr gespannt, vor allem, da ich mich mit meinem momentanen Hauptprojekt auch in diesem Bereich befinde ...

Zitat:Duft von Freiheit
Hm. Klingt gut, aber ich weiß nicht, auf den zweiten Blick wirkt es seltsam. Nicht "Duft der Freiheit"? Na ja, ist nur eine Kleinigkeit.

Zitat:Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen, als der Tag, an dem wir unsere Freiheit erlangten."
Ich glaube, es müsste "erlangen" heißen. Und, Geschmackssache, ich würde vor "als" einen Spiegelstrich machen, so als Aufruf.

Zitat:Er reckte sein Schwert in die Luft und der Haufen Krieger vor ihm tat es ihm gleich.
Die Dopplung klingt ein wenig unschön. Vielleicht so etwas wie "Er reckte sein Schwert in die Luft und durfte den erhebenden Anblick erleben, wie es der Haufen Krieger ihm gleich tat." Das ist allerdings sehr geändert, also ...

Zitat:Sie jubelten und grölten und in ihren Augen strahlte die Kampfeslust und Hoffnung.
Für mich persönlich wäre das ein "und" zuviel. Vielleicht kann man das so vermeiden:
"Sie jubelten und grölten und in ihren Augen strahle die Kampfeslust, die Hoffnung."

Zitat: Wenn er daran dachte, wie es zu diesem Umstand kam, auf dem Schlachtfeld zu stehen, musste er immer noch ungläubig den Kopf schütteln.
Ich meine, es müsste heißen: " [...]kam, dass sie nun auf dem Schlachtfeld standen, musste er [...]"

Zitat: Vor wenigen Monaten, an einem frostigen Morgen, wachte er mit pochenden Kopfschmerzen auf.
Durch den Zeitsprung, meine ich, müsste es Perfekt sein: "[...] war er mit pochenden Kopfschmerzen aufgewacht." Das klingt aber sicher unschön, wenn man das fortführt. Aber ich bin mir nicht sicher.

Zitat:Danach hätte er sich am liebsten einfach wieder aufs Ohr gehauen und seinen Rausch ausgeschlafen, doch der Hunger trieb ihn aus seiner Hütte raus. Männer und Frauen, die seinen Weg kreuzten riefen ihm irgendetwas zu.
Da kommen zwei sehr umgangssprachliche Wendungen vor, die man sicher anders ausdrücken könnte und trotzdem noch einen subtilen Humor beibehalten Icon_wink
"einfach wieder auf sein Lager zurückfallen lassen"
Und ich meine, nach "kreuzten" muss ein Komma stehen.

Zitat: Freiheit?
Aus Anstand antwortete er das Gleiche und vermutete dahinter eine neue Begrüßungsfloskel. Der idiotische König dachte sich ständig Dinge aus, die er als den letzten Schrei bezeichnete. In der Tat hätte Wallace am liebsten jedes Mal geschrien, wenn ein neuer Brauch ausgerufen wurde.
*schmunzel*
Ich vermute mal, sie sind den Tyrannen los - dann wundert es mich, dass nicht irgendjemand ihm um den Hals fällt, dass sie nicht so überglücklich sind ... Aber das ist mehr eine irritierte kleine Erbse und kann geklärt werden Icon_smile

Zitat:Aktuell hatten alle Männer ihre Bärte zu rasieren. Ging es noch weibischer?
Und das waren nur die Mode dieser Woche. Verglichen zu anderen Verkündungen war das harmlos.
Wallace rieb sich demonstrativ über seinen wuchernden Bart und torkelte weiter, ohne über die neue Begrüßungsform zu grübeln.
Das wirkt ein bisschen zusammenhangslos, ich hätte die Sätze ein bisschen umgestellt:
„Aktuell hatten alle Männer ihre Bärte zu rasieren, und das war nur die Mode dieser Woche, harmlos im Vergleich zu anderen Ankündigungen! Ging es denn noch weibischer?“
Wobei sich die beiden Sätze, die ich nun als letzte gesetzt habe, irgendwie widersprechen – wenn es noch andere Ankündigungen gibt, wieso muss er sich fragen, ob sie weibischer seien? Oder, wenn er sie kennt, wieso beurteilt er sie als schlimmer, wenn er doch das schon am weibischsten findet?

Zitat:"Was auch immer, es geht heute aufs Haus! Kennst du eigentlich schon meine Tochter, Angel?"
In der Tür stand Angel und versperrte mit ihrem untersetzten Körper den Blick in den Backraum hinter ihr. Ihre Wangen waren rot vor Scham oder Wonne oder vielleicht auch nur vom Teigkneten.
Ich würde das Komma vor „Angel“ weglassen, das irritiert so ein wenig, finde ich. Den nächsten Satz würde ich dann auch anders beginnen, um die Wiederholung zu vermeiden:
„Das Mädchen/ die junge Frau stand in der Tür und versperrte ...“
Und das „oder“ ist wieder gedoppelt ... hm, vielleicht reicht es auch, wenn du das „oder vielleicht auch nur vom ...“ irgendwie leicht abgrenzt, mit einem Spiegelstrich vielleicht.

Zitat:Sie schaukelte von links nach rechts, dass Mehl von ihrem Rock spiralförmig auf den Boden rieselte.
Sehr hübsch beschrieben!

Zitat:vermied es aber etwas zu erwidern.
Ich würde sagen, nach „aber“ kommt ein Komma, bin mir jedoch nicht völlig sicher.

Zitat:Warum der grantige Mann heute kein Geld wollte, ging Wallace schon durch den Kopf, allerdings schmerzte jeder Denkversuch wie ein Pfeil durch die Schläfe, also ließ er es bleiben.
Die Formulierung am Anfang hört sich seltsam an. Ich würde dir vorschlagen, es entweder als richtigen Gedanken zu setzen – dann am besten kursiv oder so – oder dann etwas zu schreiben wie „verstand Wallace zwar nicht, allerdings ...“

Zitat:Es waren etwa fünfzehn. "Da ist er!", rief einer und alle drehten sich zu ihm um. "Freiheit!", begrüßten ihn alle wie aus einem Hals.
Ich würde bei der wörtlichen Rede einen neuen Absatz machen, damit es übersichtlicher wird, aber die Stelle gefällt mir sehr gut. Eine gute Idee, die sich hier abzeichnet – damit wird auch der obige Kommentar zum Inhalt hinfällig.

Zitat:"Unser Heerführer, ist ein Komiker!"
Das Komma ist meines Wissens nach unnötig.

Zitat:Und nun saß er mit dem gleichen Gesichtsausdruck auf seinem Pferd auf einem Schlachtfeld und erzählte seinen Männern etwas von Freiheit.
„seinem ... einem“ - ich würde für zweiteres eher „dem“ einsetzen, denn so klingt es verdächtig nach Dopplung.

Zitat:Es war der Alkohol, der aus ihm gesprochen hatte. Aber scheinbar hatte er den Nerv seiner Mitmenschen getroffen. Alle waren sie ihm gefolgt, ohne dass er sie überreden mussten. Was er natürlich nicht versucht hätte.
Die Sätze würde ich etwas mehr verbinden, sie sind doch recht kurz und abgehackt.

Zitat:Aus dem kleinen Haufen Männer vor seiner Tür sind hunderte geworden. Meilenweit entfernte Dörfer haben ihre starken Männer in dem Kampf geschickt. Alles wegen ein paar im Suff gebrüllten Wörter.
"Lasst sie uns willkommen heißen", fordert Wallace seine Männer auf und zeigte aus das riesige Heer auf den anderen Seite des Schlachtfeldes.
Hier hast du wiederum einen Zeitsprung drin, allerdings wäre es meiner Meinung nach richtig gewesen, zum Tempus des Anfangs zurückzukehren, was das Imperfekt wäre. Hier hast du allerdings Präsenz.


Zitat:Mit ihr würde er den Rebellenheini, Wallace Williams, der meinte, ihm, dem Thronfolger, sein Land wegnehmen zu müssen, im Bruchteil einer Sekunde zerquetscht haben.
Ich würde den Prinzen noch etwas arroganter darstellen, indem du diese Gedanken noch etwas anders formulierst. Allein dass er sich den Namen so genau gemerkt hatte, zeugt doch davon, dass er ihn ernst nimmt. Dass Wallace gemeint ist, wissen wir ja noch gut als Leser. Zudem ist der Satz recht verschachtelt – wie wäre es damit:
„Mit ihr würde er diesen Rebellen – diesen Wirrkopf, der meinte, ihm sein Land wegnehmen zu müssen, dem Thronfolger! – im Bruchteil einer Sekunde zerquetscht haben.“

Zitat:"Meine Freunde", hallte sein Stimme über das Schlachtfeld "der Sieg ist nah!" Ein guter Einstig in eine historische Rede, dachte Hannibal und wunderte sich, wie leicht es ihm fiel. Ohne es sich anmerken zu lassen, hatte er 'Freunde' über die Lippen gebracht, auch wenn dieser Begriff kaum weiter von der Wahrheit entfernt sein konnte. Immerhin waren es seine Untertanen, zu denen er sprach. Endlich zahlte sich sein Rhetorikkurs aus. Sein Vater würde stolz auf ihn sein. Und wenn er endlich das zeitliche segnete, wüsste er einen guten Nachfolger auf seinem Thron.
Die Gedanken mit dem Rhetorikkurs sind gut! Aber es müsste „das Zeitliche“ heißen, glaube ich, und „wusste“. Und: [...]Schlachtfeld. „Der Sieg ist nah!“

Zitat:Deren Blut. Daran bestand überhaupt kein Zweifel. Allein ihre Anordnung war lächerlich. Bei weitem nicht so geordnet und diszipliniert wie seine Männer und körperlich nicht ebenbürtig. In der Zahl waren sie weit unterlegen und über ihre Kriegsgeräte musste erst gar kein Wort verloren werden.
Hier ist zumindest am Anfang wieder der abgehackte Satzstil zu bemerken. Ich würde zumindest ein, zwei Bindungsworte fallen lassen.

Zitat:Es war überhaupt ein schlechter Witz, dass er, Prinz Hannibal, gezwungen war in die Arscheskälte, die sein Land im Herbst mit sich brachte, zu reiten, nur um einigen Analphabeten die Leviten zu lesen.
Ich kenne den zweiten Teil noch nicht, aber das „Ende“ finde ich gut. Allerdings kenne ich das Wort „Arscheskälte“ nicht. „Arschkälte“ vielleicht, aber hm ...

Generell finde ich die Idee allerdings sehr gut – ich mag auch die bislang grob skizzierte Person Wallace, der bestimmt eine außergewöhnliche Wandlung durchmachen kann und wird. So gesehen ist es in meinen Augen bislang ein gut gelungener Einstieg und ich hatte ja auch nicht so viel anzumerken.
Wir sehen uns dann beim zweiten Teil!

Viele Grüße,
Trinity

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

(Avatar: 'Batbastard', © by Trin o'Chaos)

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Beitrag #4 |

RE: Iweltopia - Prolog (Teil 1)
Hallo Sternchen,

über deine Besuche freue ich mich immer besonders. Vor allem da du eigentlich mein zeugs gar nicht magst Mrgreen

Zitat:"Gott ist auf unserer Seite!", rief Wallace seinen Männern zu. "Und heute wird er seine schützende Hand über uns halten. Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen, als der Tag, an dem wir unsere Freiheit erlangten."
=> William Wallace? Zumindest denk ich an ihn.
weiter unten kommts: Wallace Williams. Will ja nichts verschleiern

Zitat:Sie jubelten und grölten und in ihren Augen strahlte die Kampfeslust und Hoffnung.
=> Ich muss wohl nicht sagen, dass wiederholen von Wörtern nicht schön klingt. Hier kommts mir wie ein Stilmittel vor, aber zumindest das dritte find ich weniger gut.
habe mich mal nicht bemüht auf all so sachen zu achten. Ich wollte mal so schreiben, wie es mir eben von den Lippen/ Fingern kommt. Die Geschichte ist aber auch erst in der Entwicklung und darf sich sowas noch erlauben. Aber ich finde es gut zu sehen, woran sich die LEser stören.

Zitat:Vor wenigen Monaten, an einem frostigen Morgen, wachte er mit pochenden Kopfschmerzen auf. Er erleichterte und erbrach sich in einen Eimer. Danach hätte er sich am liebsten einfach wieder aufs Ohr gehauen und seinen Rausch ausgeschlafen, doch der Hunger trieb ihn aus seiner Hütte raus.
=> Ganz schön umgangsprachlich dein Ton. Ist gar nicht mein Fall, weil ich finde, es könnte raffinierter sein. Aber ich weiß ja, dass du es auch anders kannst und daher will ich nicht mit Verbesserungsvorschlägen ankommen. Wenn du so möchtest, wirds passen, allerdings bin ich gespannt, ob es noch jemanden (nicht) gefällt.
was hast du denn gegen Umgangssprache. Ist das wirklich wünschenswert, sich hinzulegen zu schreiben anstatt "aufas ohr hauen"?

Zitat:Ihre Wangen waren rot vor Scham oder Wonne oder vielleicht auch nur vom Teigkneten. Sie schaukelte von links nach rechts, dass Mehl von ihrem Rock spiralförmig auf den Boden rieselte.
=> Sehr gut gelungene Beschreibung.
Danke. Das ist mein Quotenbild. Wenn ich sonst nichts hinbekomme, kann ich immer auf das hier verweisen

Zitat:"Meine Freunde", hallte sein Stimme über das Schlachtfeld "der Sieg ist nah!" Ein guter Einstig in eine historische Rede, dachte Hannibal und wunderte sich, wie leicht es ihm fiel.
=> Da fehlt ein Punkt im zweiten Teil und das "D" von "der Sieg" gehört groß. Ansonst ist der Satz oder was auch immer ( *G* ) nicht geschlossen mit Satzzeichen.
check

Zitat:Immerhin waren es seine Untertanen, zu denen er sprach. Endlich zahlte sich sein Rhetorikkurs aus. Sein Vater würde stolz auf ihn sein. Und wenn er endlich das zeitliche segnete, wüsste er einen guten Nachfolger auf seinem Thron.
=> *prustlach*
Mrgreen

Zitat:Es war überhaupt ein schlechter Witz, dass er, Prinz Hannibal, gezwungen war in die Arscheskälte, die sein Land im Herbst mit sich brachte, zu reiten, nur um einigen Analphabeten die Leviten zu lesen.
=> *fassungslos den Kopf schüttelt* *kreischlach* Icon_lol
du lachst an den korrekten Stellen. Das ist gut

Zitat:Ja, ich sagt hasse. Aber verdammt noch eins, hier werd ich weiterlesen, denn deine Andeutungen und Formulierungen (so simpel sie auch sein möchten) verlangen nach mehr. Ich liebe es, wie du Wallace darstellst und auch Hannibal steht dem nicht nach, der mir sogar noch besser gefällt durch seinen "Wortwitz" und den Gedanken dazu.
Das lese ich doch gerne. Insgesamt genug positives dafür, dass du sowas nicht leiden kannst Pro

Zitat:Du weist was du tust. Das mir der "Ton" nicht gefällt, nun ja damit kann ich noch leben, auch wenn ichs ausgefeilter doch schöner gefunden hätte.
ich möchte dieses Mal nicht alles so überdenken. Ich möchte etwas fertig bekommen und DANN werd ich versuchen die Sprache wirklich hinzubiegen. Dummerweise geht mir sonst immer die Puste aus.


Zitat:Noch bin ich zufrieden mit dem gelesenen. Ich bin gespannt was du in weiterer Folge daraus basteln willst.
dann sehen wir uns im nächsten Abschnitt

Danke schonmal

Abend Trinity und danke schonmal fürs Lesen, auch wenn ich weiß, dass dein Ansporn niedere Beweggründe hat ...

Zitat:Eines meiner Lieblingsgenre *schmunzel* Da bin ich sehr gespannt, vor allem, da ich mich mit meinem momentanen Hauptprojekt auch in diesem Bereich befinde ...
Das weiß ich, hab deine Zombies schon gelesen. Werde mir aber wohl auch noch deine Überarbeitete Fassung ansehen

Zitat: Duft von Freiheit

Hm. Klingt gut, aber ich weiß nicht, auf den zweiten Blick wirkt es seltsam. Nicht "Duft der Freiheit"? Na ja, ist nur eine Kleinigkeit.
Ich empfinde das als großen unterschied. Duft der Freiheit klingt so absolut, so definiert aber ein Duft von Freiheit hat etwas Beschwingliches. Quasi eine Priese von Freiheit steigt einem in die Nase. Eine Spur davon. Vllt bilde ich es mir nur ein. Wäre nicht das erste Mal ^^

Zitat: Zitat:Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen, als der Tag, an dem wir unsere Freiheit erlangten."

Ich glaube, es müsste "erlangen" heißen. Und, Geschmackssache, ich würde vor "als" einen Spiegelstrich machen, so als Aufruf.
das mit dem Spiegelstrich gefällt mir. Bei dem anderen denke ich, dass meins rictig ist ... logischer Weise Icon_wink
Begründung: Wenn der Tag in die Geschichte eingehen wird, wird bekannt sein, als der Tage an dem sie die Freiheit erlangten. Sprich in der Zukunft ist es Vergangenheit. Klar? Icon_irre

Zitat: Zitat:Er reckte sein Schwert in die Luft und der Haufen Krieger vor ihm tat es ihm gleich.

Die Dopplung klingt ein wenig unschön. Vielleicht so etwas wie "Er reckte sein Schwert in die Luft und durfte den erhebenden Anblick erleben, wie es der Haufen Krieger ihm gleich tat." Das ist allerdings sehr geändert, also ...
mal davon abgesehen, dass ihr Frauen mir immer so ellenlange Sätze aufschwatzen wollt ^^ ... werde ich über den Satz nachdenen. Auch wenn mir die Dopplung gar nicht sooo negativ auffällt. Bin aber auch etwas voreingenommen ... ich steh auf meine Arbeit Icon_wink

Zitat: Zitat:Sie jubelten und grölten und in ihren Augen strahlte die Kampfeslust und Hoffnung.

Für mich persönlich wäre das ein "und" zuviel. Vielleicht kann man das so vermeiden:
"Sie jubelten und grölten und in ihren Augen strahle die Kampfeslust, die Hoffnung."
hier stimme ich zu, den Anfang find ich gut, das letzte und muss weg. check

Zitat: Zitat: Wenn er daran dachte, wie es zu diesem Umstand kam, auf dem Schlachtfeld zu stehen, musste er immer noch ungläubig den Kopf schütteln.

Ich meine, es müsste heißen: " [...]kam, dass sie nun auf dem Schlachtfeld standen, musste er [...]"
seh da keinen unterschied außer dass ich mir ein "dass" gespart habe, von denen sich hier einige tummeln. Für miuch stellt sich immer die Frage: ist es falsch oder hättest du/er/sie/es es anders geschrieben?

Zitat: Zitat: Vor wenigen Monaten, an einem frostigen Morgen, wachte er mit pochenden Kopfschmerzen auf.

Durch den Zeitsprung, meine ich, müsste es Perfekt sein: "[...] war er mit pochenden Kopfschmerzen aufgewacht." Das klingt aber sicher unschön, wenn man das fortführt. Aber ich bin mir nicht sicher.
du hast definitiv recht. Aber über 2 Seiten klingt das einfach scheiße. Deshalb habe ich es gelassen.

Zitat:Da kommen zwei sehr umgangssprachliche Wendungen vor, die man sicher anders ausdrücken könnte und trotzdem noch einen subtilen Humor beibehalten Icon_wink
"einfach wieder auf sein Lager zurückfallen lassen"
Und ich meine, nach "kreuzten" muss ein Komma stehen.
Umgangssprache kommt hier nicht gut an. Versteh ich nicht. Aber ich nehme es zur Kenntnis. Habe diese Beschreibung aber nicht absichtlich gewählt, kam mir so einfach

Zitat:Ich vermute mal, sie sind den Tyrannen los - dann wundert es mich, dass nicht irgendjemand ihm um den Hals fällt, dass sie nicht so überglücklich sind ... Aber das ist mehr eine irritierte kleine Erbse und kann geklärt werden Icon_smile
Wie kommst du denn darauf? ich mache ja ein Zeitsprung zurück, wie soll der dann schon weg sein?

Zitat:Das wirkt ein bisschen zusammenhangslos, ich hätte die Sätze ein bisschen umgestellt:
„Aktuell hatten alle Männer ihre Bärte zu rasieren, und das war nur die Mode dieser Woche, harmlos im Vergleich zu anderen Ankündigungen! Ging es denn noch weibischer?“
Wobei sich die beiden Sätze, die ich nun als letzte gesetzt habe, irgendwie widersprechen – wenn es noch andere Ankündigungen gibt, wieso muss er sich fragen, ob sie weibischer seien? Oder, wenn er sie kennt, wieso beurteilt er sie als schlimmer, wenn er doch das schon am weibischsten findet?
vllt mach ich nen längeren Satz drauß. und ja so wie du es plaziertst ist es falsch. Das weibische ist das rasieren.

Hier möcht ich mal loswerden, dass ich mit absicht simpl schreibe. Mir wird gern vorgeworfen - ich zitiere - einen "barocken Stil" verwende. Was auch immer das bedeutet. Muss wohl nen mittelweg finden

Zitat: Zitat:"Was auch immer, es geht heute aufs Haus! Kennst du eigentlich schon meine Tochter, Angel?"
In der Tür stand Angel und versperrte mit ihrem untersetzten Körper den Blick in den Backraum hinter ihr. Ihre Wangen waren rot vor Scham oder Wonne oder vielleicht auch nur vom Teigkneten.

Ich würde das Komma vor „Angel“ weglassen, das irritiert so ein wenig, finde ich. Den nächsten Satz würde ich dann auch anders beginnen, um die Wiederholung zu vermeiden:
„Das Mädchen/ die junge Frau stand in der Tür und versperrte ...“
Und das „oder“ ist wieder gedoppelt ... hm, vielleicht reicht es auch, wenn du das „oder vielleicht auch nur vom ...“ irgendwie leicht abgrenzt, mit einem Spiegelstrich vielleicht.
volle Zustimmung

Zitat: Zitat:Sie schaukelte von links nach rechts, dass Mehl von ihrem Rock spiralförmig auf den Boden rieselte.

Sehr hübsch beschrieben!
thx

Zitat: Zitat:Es war der Alkohol, der aus ihm gesprochen hatte. Aber scheinbar hatte er den Nerv seiner Mitmenschen getroffen. Alle waren sie ihm gefolgt, ohne dass er sie überreden mussten. Was er natürlich nicht versucht hätte.

Die Sätze würde ich etwas mehr verbinden, sie sind doch recht kurz und abgehackt.
jupp gebe ich zu

Zitat: Zitat:Aus dem kleinen Haufen Männer vor seiner Tür sind hunderte geworden. Meilenweit entfernte Dörfer haben ihre starken Männer in dem Kampf geschickt. Alles wegen ein paar im Suff gebrüllten Wörter.
"Lasst sie uns willkommen heißen", fordert Wallace seine Männer auf und zeigte aus das riesige Heer auf den anderen Seite des Schlachtfeldes.

Hier hast du wiederum einen Zeitsprung drin, allerdings wäre es meiner Meinung nach richtig gewesen, zum Tempus des Anfangs zurückzukehren, was das Imperfekt wäre. Hier hast du allerdings Präsenz.
korrekt ist, dass es der Zeitsprung zurück ist. Genauer genommen etwas weiter oben: und nun saß er auf seinem Pferd
...
achso, du meinst, weil ich nochmal zurückschweife. ja gut, aber hier muss ich das machen, weil es ein kurzer GEDANKLICHER Rückblick ist, das andere war sozusagen ein echt echter rückblick. Weiß auch nicht

Zitat:Ich würde den Prinzen noch etwas arroganter darstellen, indem du diese Gedanken noch etwas anders formulierst. Allein dass er sich den Namen so genau gemerkt hatte, zeugt doch davon, dass er ihn ernst nimmt. Dass Wallace gemeint ist, wissen wir ja noch gut als Leser. Zudem ist der Satz recht verschachtelt – wie wäre es damit:
„Mit ihr würde er diesen Rebellen – diesen Wirrkopf, der meinte, ihm sein Land wegnehmen zu müssen, dem Thronfolger! – im Bruchteil einer Sekunde zerquetscht haben.“
so wie ich das sehe, stehst du einfach auf Gedankenstriche ^^
aber das mit der arroganz gefällt mir. wär ich selber nie darauf gekommen, dass er dessen namen nicht kennen soll ...
check
aber was habt ihr gegen einen Satz mit 3 kommas. Der ist ja nicht kompliziert verschachtelt ...

Zitat: Zitat:Deren Blut. Daran bestand überhaupt kein Zweifel. Allein ihre Anordnung war lächerlich. Bei weitem nicht so geordnet und diszipliniert wie seine Männer und körperlich nicht ebenbürtig. In der Zahl waren sie weit unterlegen und über ihre Kriegsgeräte musste erst gar kein Wort verloren werden.

Hier ist zumindest am Anfang wieder der abgehackte Satzstil zu bemerken. Ich würde zumindest ein, zwei Bindungsworte fallen lassen.
hiere finde ich es eigentlich passend. Bei Hannibal gefällt es mir das er in so kurzen abgegrenzten Sätze "denkt". Vllt sollte ich die Schreibstile den Protaginisten zuordnen Icon_confused

Zitat:Ich kenne den zweiten Teil noch nicht, aber das „Ende“ finde ich gut. Allerdings kenne ich das Wort „Arscheskälte“ nicht. „Arschkälte“ vielleicht, aber hm ...
also ich denke man sagt das schon, zumindest in unserer Region.

Zitat:Generell finde ich die Idee allerdings sehr gut – ich mag auch die bislang grob skizzierte Person Wallace, der bestimmt eine außergewöhnliche Wandlung durchmachen kann und wird.
freut mich. ja wallace könnte eine gute Entwicklung machen. Werd aufpassen müssen die Charaktere nicht aus den Augen zu verlieren

Zitat:So gesehen ist es in meinen Augen bislang ein gut gelungener Einstieg und ich hatte ja auch nicht so viel anzumerken.
Wir sehen uns dann beim zweiten Teil!
freu mich schon drauf.



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Beitrag #5 |

RE: Iweltopia - Prolog (Teil 1)
Guten Morgen Jerso,

habe mich mal nicht bemüht auf all so sachen zu achten. Ich wollte mal so schreiben, wie es mir eben von den Lippen/ Fingern kommt. Die Geschichte ist aber auch erst in der Entwicklung und darf sich sowas noch erlauben. Aber ich finde es gut zu sehen, woran sich die LEser stören.

ich möchte dieses Mal nicht alles so überdenken. Ich möchte etwas fertig bekommen und DANN werd ich versuchen die Sprache wirklich hinzubiegen. Dummerweise geht mir sonst immer die Puste aus.

=> Alles klar. Find ich gut, auch wenn ich gern komplett ausgereiftes lese, aber wir habe ja nicht nur dafür ein Forum. Wenn deine Motivation so steigt und du was fertig bringen willst, dann find ich das gut so. Mach ruhig, besser als allein verzweifeln, weil du sonst nie was fertig schaffst. Ich bin da also dabei. (Und übrigens ich kenn das persönlich auch. So in etwas werd ich mich wohl dieser Methode einmal anschließen. Vielleicht facht es ja auch meine Motivation wieder an.) Icon_smile

was hast du denn gegen Umgangssprache. Ist das wirklich wünschenswert, sich hinzulegen zu schreiben anstatt "aufas ohr hauen"?
=> Hmmm, ... schau mal, da wir beide Drakirs letzte Geschichte gelesen haben, so ein Stil gefällt mir recht gut. Der ist ausgebaut, erzählend, hat Details bietet eben einen gewissen Anspruch, wenn auch einen nicht zu hohen. Mein subjektiver Geschmack liest so etwas eben gern. Was nicht bedeutet, ich wäre einer Mischung aus deinem Kram und Drakirs abgeneigt. Genau sowas kann ich mir sogar dann sehr gut vorstellen. Etwas Anspruch, etwas Leichtigkeit, etwas Witz. Ganz umgangsprachlich ist halt leider nicht mein Fall. Kurz zum durchlesen und mitlachen gern. Und er passt auch hier grad noch, von daher ist nicht so schlimm, aber generell halt eben nicht mein Fall, weil ich Sprachlich doch, zumindest oberflächlich, ein bisschen was sehen möchte. Icon_smile

Danke schonmal

=> Aber gerne doch!

Liebe Grüße,
Sternchen


"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
Viele kleine Sternschnuppen

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Beitrag #6 |

RE: Iweltopia - Prolog (Teil 1)
Hi Jeronimus,

hab gerade mal den ertsen Teil deines Prologs zu Iweltopia gelesen. Interesannter Einstieg, das ein paar im ,,Suff'' gebrüllte Wörter einen Krieg oder zumindest eine Schlacht ausrufen. Der eigentliche Anrieb der deinen Protagonisten durch die Geschichte führt kann das aber vermutlich noch nicht sein, ich nehem an das er später noch mir Herz und Seele dabei ist und nicht nur weil er irgendwie muss - liege ich damit richtig?
Du schreibst das gewisse Anspielungen auf einen Film kein Zufall sind, ich bin mir zwar nicht ganz sicher, könnte sich meiner Meinung nach aber aufgrund der ,,Freiheit'' -rufe, um Alien Apoclypse handeln!?
Zu verbessern habe ich eigentlich noch nichts gefunden, außer der Tatsache das ich mich etwas gewndert habe, dass der Bäcker Wallace seine Tochter vorstellen wollte. Offenbar, und berichtige mich falls ich micht täusche, leben die alle in einem relativ kleinem Dorf wo jeder jeden kennt. Zumindest kennt Wallace den Bäcke, da er um dessen alltäglichen Gemütszustand weiß. Und da hat er die Tochter die bei ihm im Laden arbeitet noch nie gesehen? Aber das ist sicher bloß Ansichtssache.

Bis zum nächsten Teil,
Gruß Felix

Schaut doch mal auf meiner Website vorbei: http://felixhaenisch.wix.com/felix-haenisch

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Beitrag #7 |

RE: Iweltopia - Prolog (Teil 1)
Hallo Felix und danke fürs Lesen,

Zitat:Der eigentliche Anrieb der deinen Protagonisten durch die Geschichte führt kann das aber vermutlich noch nicht sein, ich nehem an das er später noch mir Herz und Seele dabei ist und nicht nur weil er irgendwie muss - liege ich damit richtig?
In Anbetracht dessen, dass Teil 2 schon gelesen hast, merkst du schon, dass der Kampf in der hiesigen Welt nicht erstrangig ist. Tatsächlich ist die Ausgangssituation nur ein Witz gewesen. jetzt merk ich aber, dass sie viel Potential mit sich bringt. Muss mal schauen wie ich das umsetze. aber du hast recht er wird definitiv zum Führer aufsteigen, obwohl er es im Prolog schon ist. Macht sich zumindest ganz gut, find ich

Zitat:Film kein Zufall sind, ich bin mir zwar nicht ganz sicher, könnte sich meiner Meinung nach aber aufgrund der ,,Freiheit'' -rufe, um Alien Apoclypse handeln!?
Den Film kenne ich nicht. nach Teil zwei wirst es aber inzwischen scon gemerkt haben, welcher das ist

Zitat:dass der Bäcker Wallace seine Tochter vorstellen wollte. Offenbar, und berichtige mich falls ich micht täusche, leben die alle in einem relativ kleinem Dorf wo jeder jeden kennt. Zumindest kennt Wallace den Bäcke, da er um dessen alltäglichen Gemütszustand weiß. Und da hat er die Tochter die bei ihm im Laden arbeitet noch nie gesehen?
interessant, dass du das so empfandest. Natürlich kennt er sie, was der Satz ""Sie ist noch zu haben", meinte der Bäcker verschwörerisch, als sei das ein Geheimnis." implizieren sollte. Wenn es das nicht tut, werd ich schauen, es klarer auszudrücken. Anonsten hätte ich "Kennst du schon" ehr als FLoskell betrachtet

Danke schonmal. sehen uns in Teil 2

gruß
jeronimus


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Beitrag #8 |

RE: Iweltopia - Prolog (Teil 1)
Hallo Jero,

hier ist dein letzter verbliebener Konkurrent. Mrgreen

Ein Prolog in zwei Teilen? Na da bin ich mal gespannt.

Zitat:Iweltopia
Seltsamer Titel ... klingt nach Ipod und Iphone. Icon_wink Bewusst?

Zitat:"Gott ist auf unserer Seite!", rief Wallace seinen Männern zu. "Und heute wird er seine schützende Hand über uns halten. Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen - als der Tag, an dem wir unsere Freiheit erlangten."
Klingt nach William Wallace, aber ich denke nicht das er gemeint ist. *lacht*

Zitat:Wenn er daran dachte, wie es zu diesem Umstand kam, auf dem Schlachtfeld zu stehen, musste er immer noch ungläubig den Kopf schütteln.
Zu verschachtelt, liest sich nicht besonders gut. Es muss jedenfalls heißen "wie es zu dem Umstand kam, dass er auf dem Schlachtfeld stand". Besser fände ich allerdings:
"Wie es dazu kommen war, dass er nun auf dem Schlachtfeld stand, war einfach unglaublich. Er konnte nur den Kopf schütteln". Aus eins mach zwei und der Leser wird es dir danken. Mrgreen

Zitat:Vor wenigen Monaten, an einem frostigen Morgen, wachte er mit pochenden Kopfschmerzen auf.
Du machst hier eine Rückblende - da würde ich zur Abgrentzung zumindest einen Absatz setzen.

Zitat:"Sie ist noch zu haben", meinte der Bäcker verschwörerisch, als sei das ein Geheimnis.
Ich habe das unbestimmte Gefühl, dass Wallace irgendwie mit der neugewonnenen (oder noch zu gewinnenden Freiheit) in Verbindung steht. Wahrscheinlich hat er im Alkoholrausch eine Rebellion angezettelt und kann sich jetzt nicht mehr daran erinnern, dass er der Anführer von Freiheitskämpfern ist.

Zitat:"Angel, holst du bitte das gute Zeug?"
Würde ein Bäcker seine Ware wirklich als Zeug bezeichnen? Und was umfasst "gutes Zeug" ist das nicht ein wenig weit gefasst?

Zitat:Und nun saß er mit dem gleichen Gesichtsausdruck auf seinem Pferd auf einem Schlachtfeld und erzählte etwas von Freiheit.
Auch hier würde ich wieder einen Absatz davor setzen.

Zitat:Ein guter Einstig in eine historische Rede, dachte Hannibal und wunderte sich, wie leicht es ihm fiel.
Einstieg.

Zitat:Endlich zahlte sich sein Rhetorikkurs aus. Sein Vater würde stolz auf ihn sein.
*lacht*

Zitat:Den Analphabeten die Leviten lesen! Welch genialer Wortwitz! Den würde er sich merken müssen, sein Vater würde ein gutes Wortspiel zu schätzen wissen.
Nicht schlecht. *ggg*

Na, den "Humor", den dein Prinz an den Tag legt, gefällt mir doch ganz gut. Was mit Wallace ist, fand ich etwas vohersehbar. Ansonsten haben wir noch nicht so viel erfahren. Das Land wird von einem sehr despotischen König regiert und ein alkoholisierter Bauerntölpel reicht aus, um den Funken des Widerstands unter den Bauern zu entzünden. Nun stehen sich die beiden Armeen gegenüber. Bisher hat die Geschichte noch nicht viel Potential offenbart, aber das kann ja in Teil zwei noch kommen. Icon_wink
Ich hätte mir bei deinen Beschreibungen etwas mehr Tiefe gewünscht, insgesamt wissen wir noch nichts über Aussehen von Chars (außer, das Wallace einen Bart hat) oder gar dem Landstrich um den es geht. Da könntest du noch dran feilen (es ist eine Gratwanderung, man sollte Details nur einfließen lassen und nicht zu viele auf einmal reinhauen - aber gar keine sind auch schlecht Icon_wink)

Aber erstmal auf zum zweiten Teil!

Viele Grüße vom Wanderer

Ps. du könntest für ganz Faule noch einen Link zum nächsten Teil unter deine Geschichte setzen

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten

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Beitrag #9 |

RE: Iweltopia - Prolog (Teil 1)
Tag Welti,

blanker Hohn ist das, mich hier mit den eigen Geschichten ein- bzw. zu überholen ...

freut mich aber trotzdem ^^

Zitat:Ein Prolog in zwei Teilen? Na da bin ich mal gespannt.
naja nur der Länge halber

Zitat: Zitat:Iweltopia

Seltsamer Titel ... klingt nach Ipod und Iphone. Icon_wink Bewusst?
öööö nö.
Iweltopia ist die Aussprache von Eviltopia

Zitat: Zitat:"Gott ist auf unserer Seite!", rief Wallace seinen Männern zu. "Und heute wird er seine schützende Hand über uns halten. Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen - als der Tag, an dem wir unsere Freiheit erlangten."

Klingt nach William Wallace, aber ich denke nicht das er gemeint ist. *lacht*
eben doch ^^

Zitat:"Wie es dazu kommen war, dass er nun auf dem Schlachtfeld stand, war einfach unglaublich. Er konnte nur den Kopf schütteln". Aus eins mach zwei und der Leser wird es dir danken.
jaja, "kommen war" und so ... Mrgreen
ich sehs mir an

Zitat: Zitat:"Sie ist noch zu haben", meinte der Bäcker verschwörerisch, als sei das ein Geheimnis.

Ich habe das unbestimmte Gefühl, dass Wallace irgendwie mit der neugewonnenen (oder noch zu gewinnenden Freiheit) in Verbindung steht. Wahrscheinlich hat er im Alkoholrausch eine Rebellion angezettelt und kann sich jetzt nicht mehr daran erinnern, dass er der Anführer von Freiheitskämpfern ist.
du scheinst der Erste, der das erkennt. allerdings steht er immerhin mit einem Heer auf dem Schlachtfeld ... naheliegend also

Zitat: Zitat:"Angel, holst du bitte das gute Zeug?"

Würde ein Bäcker seine Ware wirklich als Zeug bezeichnen? Und was umfasst "gutes Zeug" ist das nicht ein wenig weit gefasst?
er kann ja seine Prachtexemplare an allem in einem Korb haben ... hmmm hab da nicht so darüber nachgedacht

Zitat: Zitat:Und nun saß er mit dem gleichen Gesichtsausdruck auf seinem Pferd auf einem Schlachtfeld und erzählte etwas von Freiheit.

Auch hier würde ich wieder einen Absatz davor setzen.
um ehrlich zu sein weiß ich nicht ob ich das so strikt trennen möchte, es sind halt doch irgendwie nur seine gedanken. aber ich werds mir überlegen

Zitat: Zitat:Ein guter Einstig in eine historische Rede, dachte Hannibal und wunderte sich, wie leicht es ihm fiel.

Einstieg.
ups

Zitat: Den Analphabeten die Leviten lesen! Welch genialer Wortwitz! Den würde er sich merken müssen, sein Vater würde ein gutes Wortspiel zu schätzen wissen.

Nicht schlecht. *ggg*
der einzige tatsächliche "Witz", freut mich wenn er zieht

Zitat:Ich hätte mir bei deinen Beschreibungen etwas mehr Tiefe gewünscht, insgesamt wissen wir noch nichts über Aussehen von Chars (außer, das Wallace einen Bart hat) oder gar dem Landstrich um den es geht. Da könntest du noch dran feilen (es ist eine Gratwanderung, man sollte Details nur einfließen lassen und nicht zu viele auf einmal reinhauen - aber gar keine sind auch schlecht Icon_wink)
jajaja
das ist tasächlich so eine Sache. Mich jucken aussehen und Natur imemr nur wenig. Außerdem ist die Frage, ob das im Prolog sein muss. ansonsten bemühe ich mich durchaus, solche Sachen einfließen zu lassen. Aber wie du merkst, mit mäßigem erfolg

Zitat:Ps. du könntest für ganz Faule noch einen Link zum nächsten Teil unter deine Geschichte setzen
das stimmt natürlich

dann zum zweiten Teil.

Danke schon einmal fürs Lesen und Kommentieren

gruß
jeronimus


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Beitrag #10 |

RE: Iweltopia - Prolog (Teil 1)
Hallo Jero,

schön, dass es von dir mal wieder was zu lesen gibt. Icon_smile

Zitat: Sie jubelten und grölten und in ihren Augen strahlte die Kampfeslust, die Hoffnung auf eine glannzvolle zukunft.

Zukunft

Zitat: Danach hätte er sich am liebsten einfach wieder aufs Ohr gehauen und seinen Rausch ausgeschlafen,

Du schreibst ja ganz allgemein recht „locker“, aber das klingt mir dann doch etwas zu Umgangssprachlich. Besser würd ich finden: „einfach wieder hingelegt“. Aber das ist wohl Geschmackssache und ich weiss auch noch nicht, wie’s im restlichen Text ist.

Zitat: Freiheit?
Aus Anstand antwortete er das Gleiche und vermutete dahinter eine neue Begrüßungsfloskel.

Das „Freiheit“ hätte ich kursiv gesetzt. Also die Situation ist ja mal ech toll, da ist er offensichtlich von was befreit worden und er weiss gar nichts davon. Icon_lol

Zitat: Der Geruch von Frischen Brot und anderem Gebäck

frischem

Zitat: Aus dem kleinen Haufen Männer vor seiner Tür sind hunderte geworden.

Mein Gefühl meint: „waren hunderte …“

Zitat: Alles wegen ein paar im Suff gebrüllten Wörter.

„Wörtern“ Ach, das wir ja immer besser. Jetzt hat er auch noch ausversehen eine Revolution angezettelt. Icon_lol

Zitat: fordert Wallace seine Männer auf und zeigte aus das riesige Heer

auf das – dann hast du drei „auf“ in dem Satz, mir fällt jetzt grad keine gescheite Alternative ein. Icon_rolleyes

Zitat: Endlich zahlte sich sein Rhetorikkurs aus.

Das stell ich mir lustig vor: „Heute lernen wir historische Reden zu schwingen. Punkt 1: Untertanen sind Freunde.“ Icon_lachtot

Also lustig ist auf jeden Fall schonmal und meinen Geschmack hast du damit getroffen. Mrgreen Gut meine anfängliche Annahme das Wallace von etwas befreit wurde, ist zwar falsch, aber die Idee, dass er zufällig nun Revolutionsführer ist, ist noch besser. Ja, Wallace ist mir auch schon irgendwie symphatisch geworden, obwohl du ihn nicht näher vorgestellt hast. Aber er hat so ein bisschen eine tollpatschige Art an sich, die ich nett finde. Wobei das natürlich auch von den Rauschfolgen sein kann. Icon_smile Der Gegenpart, Hannibal, dagegen kommt ein bisschen überheblich rüber, wobei er wohl noch unter dem Einfluss seines Vaters zu stehen scheint, was sicherlich auch noch interessant wird.
Joar, vielmehr kann ich jetzt dazu gar nicht sagen, ich bin gespannt wie es weitergeht und freu mich drauf den nächsten Teil zu lesen.

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
Wörterwelten

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