Es ist: 24-01-2021, 20:24
Es ist: 24-01-2021, 20:24 Hallo, Gast! (Registrieren)


Offener Lesezirkel: Ein Versteck im Himmel
Beitrag #11 |

RE: Offener Lesezirkel: Ein Versteck im Himmel
Hi Lady,
ich bin immer noch auf Seite 42, antworte aber trotzdem mal.
Zitat:Aber immerschön der Reihe nach: Wie findet ihr das Cover? Also ich persönlich hasse ja Füße, sowohl meine eigenen als auch die von anderen. :Icon_igitt: Klingt komisch, ist aber so. :Icon_ugly:

Ich hasse Füße auch. Icon_wink
Aber auch für mich das Cover, da er eben jeden Moment "abstürzen" könnte.

Zitat:Dann kommt das „Wort voraus“, was ich so als Einführung gar nicht schlecht finde. Ganz besonders für jüngere Leser, die mit der Geschichte nicht so vertraut sind. Auch die Begriffserklärungen zwischendurch finde ich ganz nett. Kurz und knapp, sodass man versteht was los ist, aber nicht „zugetextet“ wird. (Ich les die ja vorallem, weil ich wissen will wie ein Wort erklärt wird)

Finde ich auch. Die Einführung ist ja schon sehr für Kinder geschrieben und klingt auch so. Ich denke, gerade diese beiden Faktoren, also die Einführung und die Begriffserklärungen zwischendurch, machen das Buch als bereits frühe Klassenlektüre geeignet.

Zitat:Zur Geschichte: Joar, bis jetzt ist ja nicht viel mehr passiert, als man im Klappentext lesen kann. Vorallem die Wandlung von Leo dem Türmer fand ich sehr nett, auch wenn das natürlich abzusehen war, aber gerade dadurch ist er mir doch symphatisch geworden. Glaubt ihr er tut diesem Polizisten gegenüber so hilflos um harmlos zu wirken?

Naja, sonst macht er sich doch ziemlich leicht verdächtig, oder?

Zitat:Zur Umsetzung: Ja, ich wollte ja erst den Begriff „Jugendsprache“ verwenden, was aber nicht ganz zutreffen ist. Vielleicht: „Kindgerecht“, keine Ahnung, jedenfalls ist die Sprache so, dass man tatsächlich glauben könnte ein kleiner Zehnjähriger uns seine Geschichte erzählt und mMn ist es auch das was mir das ganze so symphatisch macht. Gerade diese schnörkellose, einfache Sprache ist es, die mir das Thema so erschütternd nah bringt.

Ganz meine Meinung. Ich finde, "kindgerecht" ist auch nicht der richtige Begriff, mir fällt aber auch kein besserer ein. Aber die Sprache passt voll und bringt irgendwie so einen Gegensatz rein: auf der einen Seite diese unglaublichen Verbrechen der Nazis, auf der anderen Seite die Unschuld eines Kindes.

Sonst hätte ich nur noch hinzuzufügen, dass ich mich bisher Bestens unterhalten fühle. Icon_smile
Sternchen, wie läuft´s so bei dir?

"Für den Freund der Aufhellung behalten Wort und Begriff des >Volkes< selbst immer etwas Archaisch-Apprehensives und er weiß, dass man die Menge nur als >Volk> anzureden braucht, wenn man sie zum Rückständig-Bösen verleiten will. Was ist vor unseren Augen, oder auch nicht just vor unseren Augen nicht alles geschehen, was im Namen Gottes, oder der Menschheit, oder des Rechtes nicht wohl hätte geschehen können!"
Thomas Mann, Doctor Faustus (1947)

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Beitrag #12 |

RE: Offener Lesezirkel: Ein Versteck im Himmel
Hallo zusammen,

entschuldigt, ich hatte ein langes Wochenende und hab es sehr genossen. So sehr, dass ich abends echt zu müde war, um noch ein bisl über das Buch zu plaudern. Wird aber jetzt nachgeholt. Ich bin schon gespannt, wie es euch an sich gefällt.

@ Lady

Also wie schon erwähnt bin ich inzwischen bis Seite 54 gekommen.
=> Hab auch soweit gelesen. 50 Seiten Schritte sind ganz nett. An "Montag" müssen wir uns beim zirkeln übrigens eigentlich gar nicht halten. Wir können also gern auch schneller machen wenn ihr wollt.

Aber immerschön der Reihe nach: Wie findet ihr das Cover? Also ich persönlich hasse ja Füße, sowohl meine eigenen als auch die von anderen.
=> Füße mag ich auch nicht unbedingt. Ich hab das ganz oben gezeigte Cover, es gibt ja eines wo glaub ich zwei paar Füße drauf sind. Mir gefällt das Bild aber an sich schon. Es passt zu Jascha. Zum klettern im Dach.

Dann kommt das „Wort voraus“, was ich so als Einführung gar nicht schlecht finde. Ganz besonders für jüngere Leser, die mit der Geschichte nicht so vertraut sind. Auch die Begriffserklärungen zwischendurch finde ich ganz nett. Kurz und knapp, sodass man versteht was los ist, aber nicht „zugetextet“ wird. (Ich les die ja vorallem, weil ich wissen will wie ein Wort erklärt wird)
=> Schließe ich mich an. Im Vordergrund soll hier, ganz zu Recht, der junge Leser stehen, der ja wirklich schlauer werden soll durchs lesen und das ist bisher sehr gut der Fall. Find ich schön gemacht und auch sprachlich dem Sinn angemessen. Schlicht, einfach, trotzdem aber nah am Geschehen und auch emotional nah am Protagonisten.

Zur Geschichte: Joar, bis jetzt ist ja nicht viel mehr passiert, als man im Klappentext lesen kann. Vorallem die Wandlung von Leo dem Türmer fand ich sehr nett, auch wenn das natürlich abzusehen war, aber gerade dadurch ist er mir doch symphatisch geworden.
=> Ich mag ihn auch und seine Bedanken sind ja auch sehr gut nachzuvollziehen. Bis zuletzt. Mal sehen, was noch so passieren wird. Ich finde es aber bisher sehr glaubwürdig, was mir mitunter am Wichtigsten ist.

Glaubt ihr er tut diesem Polizisten gegenüber so hilflos um harmlos zu wirken?
=> Ich glaub das ist er bis zu einem gewissen Grad auch. Von allem ein bisschen was, würd ich sagen. Prinzipiell hätte er der dem Kerl von dieser Stadtwache auch nicht viel entgegenzusetzen. Da kann er eh nur listig sein. Oder sterben. Oder Jascha selbst den Hals umdrehen. Mrgreen

Jascha ist ja sowieso einfach zum lieb haben, er ist eben ein richtiger, kleiner Junge, den man beschützen will.
=> Jop, niedlich und altersgerecht. Icon_smile

Vielleicht: „Kindgerecht“, keine Ahnung, jedenfalls ist die Sprache so, dass man tatsächlich glauben könnte ein kleiner Zehnjähriger uns seine Geschichte erzählt und mMn ist es auch das was mir das ganze so symphatisch macht. Gerade diese schnörkellose, einfache Sprache ist es, die mir das Thema so erschütternd nah bringt.
=> Kindgerecht ist ein guter Ausdruck dafür. Werd ich in der Rezi aufgreifen. *lach* Wie ich oben geschrieben hab, find ichs bisher auch ganz sinnvoll, wie es präsentiert ist. Hier soll eindeutig nicht das sprachliche im Vordergrund stehen und das ist gut so. Was mir darüber hinaus noch aufgefallen ist, sind die tollen Andeutungen, schrittweise, zu Jaschas Familie und Vergangenheit. Ich merke mir zwar alle die Namen nicht, die er verwendet, aber sie geben dem ganzen eine manchmal sogar recht nahegehende Vergangenheit. Und das alles ist sehr gut aufgeteilt. Auch eine inhaltliche Wiederholung ist eingebaut; auch gut für jüngere Leser und deren Verständnis, bzw. Konzentration.

@ rex

Finde ich auch. Die Einführung ist ja schon sehr für Kinder geschrieben und klingt auch so. Ich denke, gerade diese beiden Faktoren, also die Einführung und die Begriffserklärungen zwischendurch, machen das Buch als bereits frühe Klassenlektüre geeignet.
=> Jap, als Klassenlektüre nicht ungeeignet. Icon_smile

Eine meiner Lieblingsstellen:

Seite 23 schrieb:Ich habe dich und du hast mich, sonst keinen, seit Großmutter gestorben ist, sie ist vor Schmerz gestorben, aber wir beide sterben nicht vor Schmerz, wir leben, denn das ist alles, was wir tun können.

Liebe Grüße,
Sternchen

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Beitrag #13 |

RE: Offener Lesezirkel: Ein Versteck im Himmel
Hallo ihr,

ich mach dann einfach mal weiter. Icon_wink Ich bin in dieser Woche bis auf Seite 102 gekommen.

Der Leseabschnitt diese Woche begann ja mit dem Kapitel „Jascha Rosen“ und Leo der Türmer benimmt sich ziemlich seltsam, als er erfährt, wer Jaschas Eltern waren, finde ich. Ob er die beiden kennt? Ob wir noch was dazu erfahren? Was meint ihr?

Spannend finde ich ja wie so das „Zeitgeschehen“ in den Turm gelangt, z.b. bei so Kleinigkeiten wie der verlornen Lebensmittelkarte, die Jascha findet. Ich finde das ist so eines der nett untergebrachten Details die uns zeigen, wie es damals eben so war. Auch z.b. Leos Radio ist soetwas. Er hat ja extra die Batterien weggeworfen, weil er nichts mehr hören will. Ich nehme an, wegen dem Tod seiner Söhne. Inzwischen vermute ich, dass er auch deshalb Jascha versteckt, weil der ihn an seine eigenen Jungen erinnert. (Zumindest später, als er ihn kennenlernt, am Anfang kann Jascha einfach nicht weg) Schön find ich in dem Zusammenhang den Satz von Seite 83: „Ich weiss nicht, was an dir anders sein soll.“ Und ich denke, dass auch genau das die Botschaft des Buches sein soll.

Ich finde die Handlung plätschert so ein bisschen vor sich hin. Im nächsten Kapitel werden wir schon im Winter 1943/44 ankommen und Jascha ist inzwischen auch schon größer geworden, ohne das eben was nennenswertes im Turm passiert wäre. Aber es soll ja schließlich auch um Jascha gehen und ich finde man spürt auch ganz gut die Freundschaft zwischen ihm und dem Türmer, was dieser wohl niemals zugeben würde. Icon_wink Findet ihr nicht auch, dass Jascha sehr erwachsen für sein Alter ist? Z.B. weiss er ganz genau, wann er wohl besser nicht mit Leo spricht usw. Aber ich schätze mal sein Lebenslauf hat ihm einfach die Unbeschwertheit der Kindheit genommen und auch deshalb find ich die Geschichte so erschütternd.

Zitat:Kindgerecht ist ein guter Ausdruck dafür. Werd ich in der Rezi aufgreifen. *lach*

Was für eine Ehre. Mrgreen

Zitat:Was mir darüber hinaus noch aufgefallen ist, sind die tollen Andeutungen, schrittweise, zu Jaschas Familie und Vergangenheit.

Stimmt, das ist ganz gut aufgeteilt. Jascha erinnert sich nur manchmal. Extrem fand ich ja irgendwie die Stelle wo er Leo erzählt, was sein Vater gedruckt hat. Genau das, was er von Hermann erklärt bekommen hat, was er auswendig gelernt hat und dadurch wirkt es so mechanisch aufgesagt und am Ende fängt er dann doch beinah an zu weinen. Wenn die Stelle noch ein wenig emotionaler beschrieben worden wäre, oder ich die im Film sehen würde, könnte sowas mich fast zum mitheulen bringen. *seufzt*

Ach ja, noch eine schöne Stelle für uns Bibliophile:

S. 63 schrieb:Das Lexikon ist zäher als alle Menschen; zäher als sein Vater, dem es gehört hat, zäher als Hermann, der es Jascha überließ, zäher als Onkel Kühn, der ihm verbot, es in sein Bündel zu packen.
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Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #14 |

RE: Offener Lesezirkel: Ein Versteck im Himmel
Hallo zusammen,

und ich bin auch endlich angekommen auf Seite 102. Heute möchte ich noch fertig lesen und ich bin schon sehr gespannt auf das Ende. Nun gut - aber jetzt erst mal zu diesem Abschnitt. Danke fürs Vorarbeiten, Lady. Du machst das immer so schön.

Icon_cuinlove

Der Leseabschnitt diese Woche begann ja mit dem Kapitel „Jascha Rosen“ und Leo der Türmer benimmt sich ziemlich seltsam, als er erfährt, wer Jaschas Eltern waren, finde ich. Ob er die beiden kennt? Ob wir noch was dazu erfahren? Was meint ihr?
=> Später erfährt man dann ja, was sein Vater gemacht, bzw. gedruckt hat. Und ich glaube das war es auch schon. Da wird es nicht mehr viel zu erfahren geben. Die Reatkion soll wohl dem Leser nur verdeutlichen, dass es etwas Großes war; in aller Munde und keine Kleinigkeit. Wenn es sogar der Einarmige weiß. Find ich gut.

Spannend finde ich ja wie so das „Zeitgeschehen“ in den Turm gelangt, z.b. bei so Kleinigkeiten wie der verlornen Lebensmittelkarte, die Jascha findet. Ich finde das ist so eines der nett untergebrachten Details die uns zeigen, wie es damals eben so war. Auch z.b. Leos Radio ist soetwas. Er hat ja extra die Batterien weggeworfen, weil er nichts mehr hören will. Ich nehme an, wegen dem Tod seiner Söhne.
=> Die Details sind allerdings gut gestreut und die Monate vergehen auch, so dass die Geschichte im Hintergrund vorantritt und wieder etwas neues eingeflochten werden kann. Kleinigkeiten, wie du sagst. Mehr würde aber glaube ich auch nicht so prägsam sein und so wie sie sind, wirken sie auch dem Thema kindgerecht und angemessen. Sehr berührt mich übrigens immer, wenn Jascha meint, dass er eigentlich nicht existieren darf.

Inzwischen vermute ich, dass er auch deshalb Jascha versteckt, weil der ihn an seine eigenen Jungen erinnert. (Zumindest später, als er ihn kennenlernt, am Anfang kann Jascha einfach nicht weg) Schön find ich in dem Zusammenhang den Satz von Seite 83: „Ich weiss nicht, was an dir anders sein soll.“ Und ich denke, dass auch genau das die Botschaft des Buches sein soll.
=> Ja, das ist ein tolles Zitat. Ich glaub auch, dass sein Mitleid ein bisschen was mit seinen Jungs zu tun hat. Er hat zwar mehrmals versucht Jascha irgendwie wieder fortzuschicken, aber letzendlich wird er immer wieder weich. Ich glaub nicht, dass es so wäre, hätter er seine Söhne nicht verloren. Ganz einfach, weil er dann auch kein so großes Risiko eingehen würde. Schätz ich mal.

Ich finde die Handlung plätschert so ein bisschen vor sich hin. Im nächsten Kapitel werden wir schon im Winter 1943/44 ankommen und Jascha ist inzwischen auch schon größer geworden, ohne das eben was nennenswertes im Turm passiert wäre.
=> Wie schon gesagt, die Zeitsprünge sind okay. Ich schätze auch, dass das Leben im Turm sehr einschläfernd wäre. Es ist lähmend dort oben. Springen und dann rückblickend vielleicht auch noch ein Detail einbringen, bzw. berichten und dann zu dem aktuellen übergehen, ist handwerklich ganz geschickt gelöst.

Aber es soll ja schließlich auch um Jascha gehen und ich finde man spürt auch ganz gut die Freundschaft zwischen ihm und dem Türmer, was dieser wohl niemals zugeben würde.
=> Ja, da ist ganz bestimmt eine Freundschaft - etwas Besonderes, sich leise und glaubhaft immer weiter entwickelnd. Finde ich richtig schön. Icon_smile

Findet ihr nicht auch, dass Jascha sehr erwachsen für sein Alter ist? Z.B. weiss er ganz genau, wann er wohl besser nicht mit Leo spricht usw. Aber ich schätze mal sein Lebenslauf hat ihm einfach die Unbeschwertheit der Kindheit genommen und auch deshalb find ich die Geschichte so erschütternd.
=> Ja, ich denke auch, dass er sich durch seine Kindheit einfach ganz anders entwickelt hat und dadurch "älter" ist. Ganz stark aufgefallen ist mir ca. um Seite einhundert, wo im Text aus Jaschas Sicht auf einen Nazi, den der den Turm ein bisl durchsucht hat, schon fast geschimpft wurde. Da dachte ich mir auch, dass sich ganz leise der Hass weiterentwickelt, der da irgendwo in der kleinen Seele schlummert und mit den Monaten langsam doch noch vortritt. Zumindest ein wenig, was so in der Art doch auch notwendig war.

Wenn die Stelle noch ein wenig emotionaler beschrieben worden wäre, oder ich die im Film sehen würde, könnte sowas mich fast zum mitheulen bringen. *seufzt*
=> Ich finde, es könnt insgesamt auch noch ein bisschen emotionaler sein. Nicht mehr sehr viel, weil ja, man darf die jüngeren Leser nicht zu sehr in ein Loch ziehen, aber ich dennoch hätte es ab und an bisher etwas intensiver sein können. So ein Tränchen wär doch toll. Icon_wink

S. 63 schrieb:Das Lexikon ist zäher als alle Menschen; zäher als sein Vater, dem es gehört hat, zäher als Hermann, der es Jascha überließ, zäher als Onkel Kühn, der ihm verbot, es in sein Bündel zu packen.

=> Jap. Wunderschön. Icon_smile

@ Rex: Wie sieht es bei dir aus?

Liebe Grüße,
Sternchen




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Beitrag #15 |

RE: Offener Lesezirkel: Ein Versteck im Himmel
Hallo zusammen,
tut mir leid, dass ich so spät antworte. Icon_smile

Zitat:Leo der Türmer benimmt sich ziemlich seltsam, als er erfährt, wer Jaschas Eltern waren, finde ich. Ob er die beiden kennt? Ob wir noch was dazu erfahren? Was meint ihr?

Mir geht es da ähnlich wie Sternchen, ich glaube einfach, dass ihm das ziemlich zusetzt: Entweder, weil Jascha so früh seinen Vater verloren hat oder der Umstand, in dem dies passierte.

Zitat:<Inzwischen vermute ich, dass er auch deshalb Jascha versteckt, weil der ihn an seine eigenen Jungen erinnert. (Zumindest später, als er ihn kennenlernt, am Anfang kann Jascha einfach nicht weg) Schön find ich in dem Zusammenhang den Satz von Seite 83: „Ich weiss nicht, was an dir anders sein soll.“ Und ich denke, dass auch genau das die Botschaft des Buches sein soll.

Das Zitat ist echt wunderschön.
Aber ich glaube nicht, dass der Türmer ihn versteckt, weil Jascha ihn an seine eigenen Jungen erinnert, sondern einfach, weil Jascha ein ganz normales Kind ist, das eben nicht anders ist.

Zitat:Findet ihr nicht auch, dass Jascha sehr erwachsen für sein Alter ist?

Vielleicht hat man in dem Alter auch ein gutes Gespür für so was. Ich weiß nicht, ist zwar erst zwei Jahre her, dass ich zehn war, aber ich war nie in einer solchen Situation. Icon_smile

@"Zeitgeschehen": finde ich auch sehr gut gemacht, dass das einfach die ganze Zeit ein wenig eingeflochten wird.

So, das soll´s von mir zu dem Teil erstmal gewesen sein, ich bin mittlerweile fertig, allerdings habe ich leider noch ein bisschen was zu tun...

LG,
rex

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Beitrag #16 |

RE: Offener Lesezirkel: Ein Versteck im Himmel
Hallo zusammen,

nun dann kann es ja weiter gehen. Freut mich sehr. Und auch sehr froh bin ich, euch sagen zu dürfen, dass ich Irma Krauß für ein Interview begeistern konnte. Ich dachte mir, ihr zwei möchtet vielleicht auch das ein oder andere wissen? Wenn ja, dann immer heraus mit euren Fragen. Es wird recht umfassend, da Irma Krauß richtig bekannt ist. Ich hab also Platz genug. Inzwischen hab ich auch in Erfahrung bringen können, dass "Ein Versteck im Himmel" die abgespeckte Version von "Das Wolkenzimmer" ist. In diesem ist die Handlung erweitert um das Schicksal von Viktoria. Das Buch hat dann über 400 Seiten, ist also wesentlich umfassender.

Irma Krauß meint, die wollte diese Version auch haben, da es in ihren Augen wichtiger ist, auch jüngeren, oder vielleicht ebenso Erstlesern den Inhalt "altersgerecht" bieten zu können. Find ich eigentlich ganz gut, wie seht ihr das?

Und nun zu den letzten fünfzig Seiten: Die Lage spitzt sich zu und von überall zieht die Front näher an Jascha heran. Ich find die Schilderung recht atmosphärisch, sofern Krieg denn so sein kann. Man merkt auch sehr die Veränderung des Einarmigen, wie ich finde. Von Rauchspeck über schlussendlich kleinere Fundstücke erfahren wir dann auch, dass der Dorf-Aufseher ja ein ganz netter ist, der ihn von Beginn an unterstützt hat. War das für euch überraschend, oder habt ihr euch sowas in der Art schon gedacht? Am bewegensten fand ich dann das Ende. Das Jaschas Bruder gestorben ist, mehr aber: auch der Türmer. Diese Tatsache und Jaschas Gefühle für seinen Beschützer haben mich doch glatt kurz überwältigt. Es war ein echter Schlag ...

Was haltet ihr eigentlich davon, dass Jascha nach Amerika geht und irgendwann wieder zurück kommt zu seinem Turm, dort bleibt. Allein und irgendwo auch einsam; die Nähe suchend nach dem Türmer vielleicht?

Liebe Grüße,
Sternchen

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Beitrag #17 |

RE: Offener Lesezirkel: Ein Versteck im Himmel
Ha .... Halloooohoooo? *Kerze in die Dunkelheit stellt*

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Beitrag #18 |

RE: Offener Lesezirkel: Ein Versteck im Himmel
Hi ihr zwei,
da ich wieder da bin, kann ich mich auch gleich in den Lesekreis stürzen. Icon_smile

Zitat:Danke fürs Vorarbeiten, Lady. Du machst das immer so schön.

Danke. Icon_cuinlove Dabei mach ich doch nichts weiter als meine Gedanken beim Lesen aufzuschreiben. Icon_smile

Zitat:Da dachte ich mir auch, dass sich ganz leise der Hass weiterentwickelt, der da irgendwo in der kleinen Seele schlummert und mit den Monaten langsam doch noch vortritt.

Jetzt wo ich das so von dir lese, fällt mir auch auf, dass sich Jascha in der Hinsicht entwickelt hat. Zunächst waren die Nazis für ihn "einfach da" (irgendwo wurde mal erwähnt, dass er sich eine Welt ohne gar nicht vorstellen kann). Aber als er dann größer wird und "versteht" das es auch anders sein könnte, wächst in ihm doch soetwas wie Hass und er wünscht sich das Ende des Krieges herbei.

Zitat:=> Ich finde, es könnt insgesamt auch noch ein bisschen emotionaler sein. Nicht mehr sehr viel, weil ja, man darf die jüngeren Leser nicht zu sehr in ein Loch ziehen, aber ich dennoch hätte es ab und an bisher etwas intensiver sein können. So ein Tränchen wär doch toll.

Stimmt, aber andererseits kommt auch so diese "melancholie" im Turm deutlicher rüber, find ich. Dieses nichts-tun-können und warten-müssen.

Zitat:Mir geht es da ähnlich wie Sternchen, ich glaube einfach, dass ihm das ziemlich zusetzt: Entweder, weil Jascha so früh seinen Vater verloren hat oder der Umstand, in dem dies passierte.

Oder auch die mechanische Art, wie Jascha das erzählt. Icon_smile

Zitat:Von Rauchspeck über schlussendlich kleinere Fundstücke erfahren wir dann auch, dass der Dorf-Aufseher ja ein ganz netter ist, der ihn von Beginn an unterstützt hat. War das für euch überraschend, oder habt ihr euch sowas in der Art schon gedacht?

Das hab ich mir tatsächlich in dem Rauchspeckkapitel das erste Mal gefragt. Aber erst, als sie noch mehr Speck bekommen, wie es unter den beiden Kriegsveteranen "notwendig" gewesen wäre. Am Ende wars dann aber doch für mich überraschend, dass der Dorfpolizist schon von Anfang an was geahnt hat.

Zitat:Was haltet ihr eigentlich davon, dass Jascha nach Amerika geht und irgendwann wieder zurück kommt zu seinem Turm, dort bleibt. Allein und irgendwo auch einsam; die Nähe suchend nach dem Türmer vielleicht?

Das er nach Amerika flieht, find ich ganz natürlich, ich glaube das haben damals viele gemacht. Auch das er zurückkommt, find ich natürlich, ist es doch eine Art "nach Hause" kommen. Er hat ja sonst keine Verwandten zudenen er hätte gehen können und er ist ja in diesem Dorf irgendwie schon aufgewachsen. Und rückblickend betrachtet, war für ihn die Zeit im Turm wohl doch gut, schließlich hat sie ihn überleben lassen. Vielleicht möchte er einfach nur die Erinnerung aufrechterhalten.

So jetzt aber zum Ende:
Also ich finde, dass das Kapitel „Rauchspeck“ sehr schön zeigt, wie groß Jascha geworden ist. Jetzt ist er ja immerhin schon 12.

Dann wird ja durch einen Fliegerangriff Jaschas Dach zerstört. Ich find das irgendwie bestürzend, weil sich Jascha darin doch so gut verstecken konnte und sich im Turm mit dem Einarmigen so wohl gefühlt hat. (Wie Sternchen schon sagte, irgendwie Atmosphärisch) Süß (und wichtig) find ich in dem Zusammenhang auch, dass Jascha kaum noch an Hermann denkt, sondern an Leo, der nun seine Bezugsperson geworden ist. Wunderlich find ich das nicht, aber nett und unaufdringlich erzählt, wie sie sich so langsam angefreundet haben.

Eine zeitlang habe ich mich gefragt, warum Hermann nicht gekommen ist. Ich konnte mir gut vorstellen, dass es ihm einfach die Umstände nicht erlauben haben. Andrerseits lese ich eben auch so gerne Psychodinger mit zwischenmenschlichen Verwicklungen und mich hätte es nicht gewundern, wenn er ihn gar nicht mehr hätte holen wollen. Aber wahrscheinlicher war dann doch, dass er einfach nicht die Möglichkeit hatte.

Ja und dann das Ende: Hey, ich hab richtig vermutet, dass Steidle was geahnt hat, aber dass er das schon von Anfang an getan hat, hat mich dann doch überrascht. Ich hätte eher auf später getippt, als er einmal Geräusche gehört hat, oder auch noch später, als sie den Speck schneller essen, als es ein Einzelner tun würde. Jedenfalls find ich sein Verhalten gut und es zeigt, dass nicht alle böse sind/waren, die eine Uniform tragen, sondern auch er nur seine Pflicht tun muss.

Dann das letzte Kapitel dann, mit Veronika ist ja ein Ausschnitt aus dem „Wolkenzimmer“. (Was ich schon während dem Lesen vermutet habe und was Sternchen glücklicherweise bestätigt hat) Einerseits halte ich das irgendwie für einen Stilbruch plötzlich Jascha von seiner Vergangenheit erzählen zu lassen, andererseits gibt diese Szene Jascha die Möglichkeit die letzten Ereignisse „neutral“ zu betrachten, zumal er in seinem halbtoten Zustand wohl eh nicht so viel mitbekommen hat.

Alles in allem ein wirklich nettes Buch find ich. Bestens geeignet als Klassenlektüre und für mich ein netter „Happen zwischendurch“.

@Interview: Schön. Icon_jump Ich werde mir mal Gedanken machen und mich dann im Interview-Thread melden. *Notiz mach*

Liebe Grüße,
Lady

PS: Gerade erst entdeckt: Schöne Rezi, kann ich so wie ist, nur zustimmen. Icon_smile

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Beitrag #19 |

RE: Offener Lesezirkel: Ein Versteck im Himmel
Ups! Das MP hat mich ganz den LK vergessen lassen. Icon_smile
Naja, dann werde ich auch nochmal antworten:

Ich fand die letzten Kapitel vielleicht die Besten, vielleicht auch deshalb, weil Jascha dann 12 war, also in meinem Alter war und dieser Schrecken plötzlich unvermutet nahkommt.

Zitat:
Zitat: => Ich finde, es könnt insgesamt auch noch ein bisschen emotionaler sein. Nicht mehr sehr viel, weil ja, man darf die jüngeren Leser nicht zu sehr in ein Loch ziehen, aber ich dennoch hätte es ab und an bisher etwas intensiver sein können. So ein Tränchen wär doch toll.
Stimmt, aber andererseits kommt auch so diese "melancholie" im Turm deutlicher rüber, find ich. Dieses nichts-tun-können und warten-müssen.

Hm... Schwer zu sagen. Allein wär´s mir auf jeden Fall nicht aufgefallen, aber so... vielleicht ein kleines bisschen mehr. Icon_smile

Zitat:Von Rauchspeck über schlussendlich kleinere Fundstücke erfahren wir dann auch, dass der Dorf-Aufseher ja ein ganz netter ist, der ihn von Beginn an unterstützt hat. War das für euch überraschend, oder habt ihr euch sowas in der Art schon gedacht?

Also bei dem Lexikon hab ich mir schon gedacht, dass der Steidle was wissen muss, allerdings hatte ich da mehr das Gefühl, dass er sich praktisch ein letztes Mal versichern wollte, ob da wirklich ein Junge drinnenlebt. Später mit dem Essen und so hab ich´s mir schon gedacht. Finde ich nett, dass gezeigt wird, dass es eben nicht nur nur eine gute Seele im ganzen Dorf gibt.

Dann stürzt das Dach ein und etwas, was man die ganze Zeit schon befürchtet hat, passiert: Dass ein Fliegerangriff doch noch den Turm trifft. Wenn man mal genauer überlegt ist´s schon irgendwie seltsam, dass die "Guten" dann doch auch noch das Leben von Jascha gefährden. Auch finde ich gut dargestellt, dass Jascha so viel Glück hatte, denn dadurch wird einem bewusst, dass eben viele anderen Juden dieses Glück nicht hatten.

Zitat:Eine zeitlang habe ich mich gefragt, warum Hermann nicht gekommen ist.

Ich hätte mir auch gut vorstellen können, dass Hermann entweder zu feige ist, um zurückzukommen, oder es gar nicht mehr will.
Mit dem Tod finde ich es aber doch am Besten gelöst. Icon_smile

Zitat:Dann das letzte Kapitel dann, mit Veronika ist ja ein Ausschnitt aus dem „Wolkenzimmer“. (Was ich schon während dem Lesen vermutet habe und was Sternchen glücklicherweise bestätigt hat) Einerseits halte ich das irgendwie für einen Stilbruch plötzlich Jascha von seiner Vergangenheit erzählen zu lassen, andererseits gibt diese Szene Jascha die Möglichkeit die letzten Ereignisse „neutral“ zu betrachten, zumal er in seinem halbtoten Zustand wohl eh nicht so viel mitbekommen hat.

Ich finde das gut gemacht, weil das nochmal ein wenig Ruhe reinbringt.

Mehr fällt mir vorerst auch nicht mehr ein. Icon_smile

LG,
rex

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Beitrag #20 |

RE: Offener Lesezirkel: Ein Versteck im Himmel
Hallo zusammen,

ich bin in den letzten Tage leider nicht dazu gekommen, mich hier ganz in Ruhe hinzusetzen und zu plaudern. Aber das wird jetzt nachgeholt. Herrlich, herrlich und los kanns gehen! Icon_smile

@ Lady

Stimmt, aber andererseits kommt auch so diese "melancholie" im Turm deutlicher rüber, find ich. Dieses nichts-tun-können und warten-müssen.
=> Stimmt. Nichts tun können ist auch ein starker Blitzableiter, der den Leser sicherlich vielfältig erreicht.

Das hab ich mir tatsächlich in dem Rauchspeckkapitel das erste Mal gefragt. Aber erst, als sie noch mehr Speck bekommen, wie es unter den beiden Kriegsveteranen "notwendig" gewesen wäre. Am Ende wars dann aber doch für mich überraschend, dass der Dorfpolizist schon von Anfang an was geahnt hat.
=> Für mich kams auch ganz unverhofft. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet und es ist irgendwie schön, dass so gezeigt wird, wie die Menschen sich früher geben mussten, aber innen drin sah es doch ganz anders teilweise aus. Das find ich sehr wichtig und gut.

Vielleicht möchte er einfach nur die Erinnerung aufrechterhalten.

=> Ja, aber es ist dann schon ein verkümmertes Leben, dass er da wählt. Ich hätte ihm ehrlich was besseres gewünscht. Für mich zeigt es, dass er das Traum irgendwie ned überwinden konnte.

Wunderlich find ich das nicht, aber nett und unaufdringlich erzählt, wie sie sich so langsam angefreundet haben.
=> Stimmt, das war sehr unaufdringlich und vielleicht genau deshalb so berührend. Ich hab vor kurzem "Die Stadt der verschwundenen Kinder" gelesen. Ich SciFi-Roman der auch ne sehr unaufdringliche Art von Liebesgeschichte präsentiert hat und genau das hat mich irgendwie erwischt. Langsam fang ich an den Reiz von Unaufdringlichkeit zu verstehen. Gefällt mir gut.

PS: Gerade erst entdeckt: Schöne Rezi, kann ich so wie ist, nur zustimmen.

=> Danke! Ich freu mich über dein Lob total! Icon_jump

@ rex

Ich fand die letzten Kapitel vielleicht die Besten, vielleicht auch deshalb, weil Jascha dann 12 war, also in meinem Alter war und dieser Schrecken plötzlich unvermutet nahkommt.
=> Du bist erst zwölf ... Himmel ... das hab ich scheinbar verdrängt. Du wirkst irgendwie ... reifer. Icon_wink

Ich hätte mir auch gut vorstellen können, dass Hermann entweder zu feige ist, um zurückzukommen, oder es gar nicht mehr will.
Mit dem Tod finde ich es aber doch am Besten gelöst.

=> Jop, war gut gelöst, aber traurig für Jascha war ich schon. Trotzdem: Hermann hats immerhin versucht. Das ist schon stark.

Liebe Grüße,
Sternchen

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