Es ist: 13-04-2021, 20:14
Es ist: 13-04-2021, 20:14 Hallo, Gast! (Registrieren)


Zweierlei Blut - Prolog
Beitrag #11 |

RE: Zweierlei Blut - Prolog
hallo adsartha,

ich suche mir die geschichten zum kommentieren immer recht willkürlich aus und deine hat es einfach erwischt. :D

Zitat:Unter den ganzen anderen, die bereits den vergammelten Teppich bevölkerten fielen diese allerdings wenig auf.

"ganzen" hört sich hier für mich etwas seltsam an. soll das ein anderes wort für "vielen" sein? also ich würde "ganzen" entweder weglassen oder durch "vielen" ersetzten. ist aber natürlich nur ein vorschlag.

Zitat:Also wer stand da jetzt vor ihrer Tür?

der postbote, wer sonst? o_O Mrgreen

Zitat:Ein kaltes Lächeln der Vorfreude legte sich auf ihre Lippen, als sie wachsam den dich nähernden schweren Schritten lauschte.

den sich nähernden

Zitat:Dann bohrten sich plötzlich zwei Spitze Nadel in ihren Bauch,

Nadeln

Zitat:und als sie irritiert den Blick senkte, sah sie die zwei metallenen Drähte, die aus ihrer Brust traten. Oh Scheiße!

müsste das "oh scheiße!" nicht auch kursiv stehen?

so. ich habs zuende gelesen.
joa, im moment kann ich mir noch kein richtiges bild über saraya machen. sie scheint irgendein "wesen" zu sein. welches sagst du nicht deutlich, aber aus dem hinweis das sie pfoten und krallen hat und der vollmond wohl eine wichtige bedeutung hat, glaub ich das sie ein werwolf ist. tja, ein werwolf in unserer welt. sie scheint wohl etwas melancholisch oder depri zu sein, denn aus den ganzen leeren flaschen schließe ich, dass sie eine trinkerin ist, die sich einfach in ihrer winzigen wohnung vor der welt einschließt. aber genau die klopft an ihre türe und nach einem kurzen kampf gewinnt sie sogar und saraya wird ohnmächtig.
ich denke für einen prolog ist das okay so. es werden unzählige fragen aufgeworfen und man hat schon einen ersten eindruck von saraya bekommen. ich bin mir noch nicht sicher, ob sie mir symphatisch ist, oder nicht, aber es würde mich schon interessieren wie es mit ihr weitergeht. was die typen mit ihr vorhaben, ob sie wirklich ein werwolf ist und was sie den so im alltag tut. denn von irgendwas muss sie ja ihre miete bezahlen und gleichzeitig auch noch einmal im monat vermeiden als werwolf identifiziert zu werden, oder?

ich bin also auf das erste kapitel gespannt zudem ich dann bestimmt auch mehr sagen kann. Icon_smile

lg

Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #12 |

RE: Zweierlei Blut - Prolog
Hi Lady,
danke für deinen hilfreichen Kommentar.
Für das erste Kapitel brauche ich noch etwas, da ich es noch überarbeiten muss und zur Zeit bis zum Haaransatz in anderer Arbeit versinke.
Also bitte etwas Geduld.

LG
Adsartha

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Beitrag #13 |

RE: Zweierlei Blut - Prolog (überarbeitet)
Alles Neu, aber auch besser?
Immer her mit eurer Kritik!

Adsartha

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Beitrag #14 |

RE: Zweierlei Blut - Prolog (überarbeitet)
Hallo adsartha! :-)

So, jetzt komme ich endlich dazu, mir die neue Version deines Prologs durchzulesen.
Ich muss sagen, sie hat mir auf jeden Fall besser gefallen als die alte. :-)

Allerdings sind mir trotzdem einige Dinge aufgefallen. *zwinker*
Zitat:in ihren Ohren hallte das laute Pulsieren ihres Blutes
"hallte" finde ich hier ein wenig merkwürdig - das passt zu dem irren Lachen im Gewölbe, aber nicht zu einem Pulsieren im Ohr. ^^
Besser würde ich hier "pochte" oder "rauschte" oder etwas in der Art finden. :-)

Zitat:dachte sie wäre entkommen
Komma nach "dachte"

Zitat:So nah, rann es ihr noch entsetzt durch das aufgepeitschte Gehirn
Da das Unterstrichene Gedanken sind, würde ich sie irgendwie hervorheben. Kursiv hast du hier schon den gesamten Text, daher bietet sich diese Variante nicht wirklich an, aber vielleicht könntest du es so schreiben:
'So nah', rann es (...)
Außerdem finde ich das Adjektiv "aufgepeitscht" in Kombination mit dem Gehirn irgendwie merkwürdig. Ein See, ein Meer kann aufgepeitscht sein, meinetwegen auch Emotionen oder Gefühle, aber wenn ich von einem aufgepeitschten Gehirn lesen, sehe ich vor meinen Augen sofort jemanden, der mit einem Stock in einem Gehirn rumquirlt. xD
Vielleicht würde so etwas wie "ihren aufgewühlten Geist" besser passen. :-)

Zitat:Für einen Moment glaubte sie sich sie sich noch in den Fängen ihres Traumes
Das Unterstrichene ist zu viel. :-)

Zitat:Ihr aufgeregtes Herz hämmerte beinahe schmerzhaft in ihrer Brust, während ihr keuchender Atem langsam zur Ruhe kam.
Ja, ich bin pingelig, aber ich finde, das könntest du besser. ;-)
Du wiederholst dich da ein wenig in der Struktur, und das ist mir irgendwie unangenehm aufgestoßen - versuch mal, ob du es umformulieren kannst, eventuell so ähnlich:
Aufgeregt, beinahe schmerzhaft hämmerte das Herz in ihrer Brust, während ihr keuchender Atem langsam zur Ruhe kam.

Zitat:in 74 A brüllte der Rumäne seine Frau wegen einem verschütteten Glas Bier an
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod... xD
"wegen eines verschütteten Bieres" (ist "Bieres" der Genitiv von "Bier"? *kopfkratz*)

Zitat:im Hof stritt sich der Hund von dem Mann aus 71 B mit einem Artgenossen.
Seeehr umgangssprachlich.
Mir persönlich würde "des Mannes" hier besser gefallen, aber das ist an dieser Stelle recht subjektiv, denke ich. :-)

Zitat:Saraya stöhnte, ob dieses morgendlichen Geräuschechaos, gequält auf
Die Kommas kannst du beide weg lassen.
Den Einschub finde ich allerdings auch ein wenig unglücklich an dieser Stelle.
Hm.
Mein Vorschlag wäre: Ob dieses morgendlichen Geräuschechaos(es?) stöhnte Saraya gequält auf

Zitat:Saraya stöhnte, ob dieses morgendlichen Geräuschechaos, gequält auf und stopfte sich die Ohrstöpsel noch tiefer in ihre empfindlichen Gehörgänge hinein. Das half allerdings nicht viel, und weil sie den Lärm nicht mehr aushielt, quälte sich schließlich zur Bettkante.
Unangenehm.
Ist keine wirkliche Wiederholung, aber es ist mir trotzdem irgendwie ins Auge gefallen; da quält sich meiner Meinung nach ein wenig zu viel. ;-)
Vielleicht könntest im ersten Satz das "gequält" einfach weglassen, dann hast du auch das Problem mit dem komischen Einschub nicht mehr: Saraya stöhnte ob dieses morgendlichen Geräuschechaos und stopfte sich (...)

Zitat:Der Gedanke Aufzuräumen kam Saraya schon lange nicht mehr.
aufzuräumen hier klein, allerdings würde ich das eventuell auch durch "Der Gedanke ans Aufräumen" ersetzen. :-)

Zitat:die in dem kalten Licht der flackernden Neonröhre gespenstig frisch aussahen.
Ich glaube, das muss "gespenstisch" heißen, bin mir aber nicht sicher...

Zitat:sie waren noch nicht verblasst, pochten dafür aber nicht mehr bei jeder Bewegung.
Ich finde die Logik hier etwas merkwürdig.
Besser: "pochten aber wenigstens nicht mehr bei jeder Bewegung."
Sonst klingt es so, als würden sie deshalb nicht mehr pochen, weil sie noch nicht verblasst sind. xD

Zitat:Ein grimmiges Lächeln erschien auf ihrem Gesicht, dann kam die Erinnerung an die Angst zurück, die sie während des Kampfes durchlebt hatte und ihre Finger begannen unkontrolliert zu zittern.
Würde nach "Gesicht" den Satz beenden. Das ist für mich eine abgeschlossene Einheit, weil danach ändern sich ihre Gefühle.

Zitat:Zu knapp, rügte sie sich selbst
Das "rügte" finde ich hier ein wenig unpassend.
Besser gefallen würde mir "gestand sie sich selbst ein" oder "machte sie sich klar" oder etwas in der Richtung.

Zitat:Ihre innere Aufregung sorgte allerdings dafür, dass sich ein Großteil des Inhaltes im Waschbecken wieder fand, bevor sie endlich auf das richtige Etikett gestoßen war.
Hm, das ist irgendwie - komisch.
Vorschlag: Ihre innere Unruhe/Ihre Aufregung sorgte allerdings dafür, dass sich ein Großteil des Inhalts im Waschbecken verteilte, bis sie endlich auf das richtige Etikett stieß/das richtige Etikett gefunden hatte.

Zitat:und spülte sie mit Hilfe eines schalen Bieres, das sie zufällig auf dem Boden gefunden hatte, herunter.
Setz den Einschub besser nach hinten, also: "und spülte sie mit Hilfe eines schalen Bieres herunter, das sie zufällig auf dem Boden gefunden hatte."

Zitat:einen Platz neben der XXL - Packung Ohrstöpsel
Kein Leerzeichen neben dem Bindestrich: XXL-Packung

Zitat:dass nur noch wenig von den Drogen übrig geblieben war
Hier finde ich, das "Drogen" ist zu viel des Guten. Du hast es einmal verwendet, aber jetzt wirkt es auf mich irgendwie merkwürdiger Weise so "oh, das sind Drooogen, böööse, böööse Drooogen!" - wenn du verstehst, was ich meine. xD
Würde hier einfach wieder "Tabletten" schreiben, oder "Medikament" oder "Mittel" etc.

Zitat:er schwankte, wie das Deck eines Schiffes, und Saraya musste schwer an sich halten, um sich nicht zu übergeben.
Die ersten beiden Kommas können weg.

Zitat:ihre Augen wanderten misstrauisch zu dem vergilbten Holz.
Puh, vergilbtes Holz?
Ich weiß nicht...
Du benutzt das Wort "vergilbt" schon vorher für den Kalender, außerdem weiß ich nicht, ob Holz "vergilbt" aussehen kann (das Wort wird meines Wissens nur im Zusammenhang mit Papier verwendet, wenn es eben so leicht gelblich angelaufen ist, deshalb auch "vergilbt").
Hm.
Anstelle von "vergilbt" könntest du hier "schäbig" oder "schmuddelig" schreiben.

Zitat:Die Wand aus Geräuschen, die daraufhin gegen ihre überempfindlichen Sinne brandete, ließ sie fast zu Boden gehen.
Wenn du doch schon die schöne Metapher mit dem "branden" nimmst, warum dann nicht auch anstelle von "Wand" einfach "Welle" oder "Flut" oder so? Dann ist das Bild mit dem Meer bzw. Wasser (das ich übrigens sehr schön finde für den Lärm) vollkommen. :-)

Zitat:bis auf ein weiteres, nun ohrenbetäubendes, Klopfen.
Zweites Komma weg.

Zitat:Verwirrt blickte sie zu dem Kalender.
"Zu dem" holpert ein wenig. Besser ist "zum", "zu ihrem" bzw. "auf den", "auf ihren". :-)

Zitat:Die Miete war doch noch gar nicht fällig
Wenn das direkte Gedanken sind, in Gegenwart schreiben (Die Miete ist doch noch gar nicht fällig).
Wenn es keine Gedanken sind, mach das kursive weg. :-)

Zitat:als ihr Gesicht in den Flusen des vergilbten Teppichs versank.
Schon wieder diese vergilbt. *grins*
Du magst das Wort, was? ;-)
Hier fände ich "versifft" oder so ein wenig passender. :-)

Zitat:da zerbarst ihre Wohnungstür in scharfkantige Fetzen.
Uh, das klingt irgendwie komisch...
"Zerbarst" finde ich schön - ich kann das Holz richtig hören. ^^
Scharfkantig - hm, ich weiß nicht, da denke ich eher an Metall oder Glas oder so. Finde ich im Zusammenhang mit Holz nicht so wirklich schön.
Und Fetzen... Ich kenne Stofffetzen, Hautfetzen, Wortfetzen - aber Holzfetzen? Klingt nicht wirklich richtig.
Mein Vorschlag: "da zerbarst ihre Wohnungstür in hunderte spitzer Holzsplitter" (oder so *zwinker*)

Zitat:und trafen Saraya, die zu benebelt war, um auszuweichen, in die linke Seite und gegen die Stirn.
Das Unterstrichene kanns du mMn weglassen. Dass sie total benebelt ist und so auch nicht ausweichen kann (selbst wenn sie eigentlich noch so gute Reflexe hat) wird aus der bisherigen Handlung klar. :-)

Zitat:hochgerissen und gegen eine Wand geschleudert.
Besser: "gegen die Wand"
Klingt sonst so ein bisschen, als würde da plötzlich aus dem Nichts eine Wand auftauchen. ;-)
Dass in einem Zimmer ausreichend Wände zum Leute-Dagegen-Schleudern sind, ist klar. ^^

Zitat:Ein kurzer, stechender Schmerz ging durch ihre Rippen
Sorry, aber da musste ich mir so einen kleinen roten Wicht vorstellen, der gemütlich auf einer Rippe spazieren geht... *lach*
Ich würde an dieser Stelle lieber "jagte durch ihre Rippen" bzw. "durchfuhr ihre Rippen" schreiben.

Zitat:„Das hatte ich mir schwerer vorgestellt“, erklärte eine raue Stimme – ein Mann, wie sie sofort erkannte – lachend.
Da stört mich sowohl das "erklärte" also auch der späte Einschub. Vorschlag: "Das hatte ich mir schwerer vorgestellt", lacht eine raue Stimme - ein Mann, wie sie sofort erkannte.

Zitat:Das Bersten von Glas erklang
Hier finde ich das Bersten wieder etwas unglücklich gewählt. Nach meiner Empfindung kann Glas nicht wirklich bersten. Es springt, zerschellt, zerbricht... Zumal du das "bersten" ja schon für die Tür genommen hast.

Zitat:Saraya kämpfte mit sich und versuchte das schleichende Gift der Pillen aus ihrem Körper zu vertreiben.
Hm.
Ich weiß nicht, kämpft sie wirklich mit sich selbst?
Eigentlich kämpft sie ja wirklich nur gegen die Wirkung der Pillen an.
Oder aber sie kämpft gegen die Ohnmacht an.
Mit sich selbst kämpfen - das kenne ich eigentlich nur im Zusammenhang mit irgendwelchen Gewissensentscheidungen...

Zitat:Auch gut. Einer mehr machte keinen Unterschied.
Das selbe wie oben.
Entweder "macht" oder das Kursive weg.

Zitat:Tue mir den Gefallen!
"Tu" anstatt "Tue"

Zitat:Da wird sich der Boss aber freu ….“
Nur drei Punkte, außerdem kein Leerzeichen dazwischen: freu..."

Zitat:denn Saraya war aufgesprungen und hatte das kantige Stück Holz tief in das verletzliche Fleisch unter dem Kinn getrieben.
So was ähnliches hatten wir weiter oben schon mal.
Ich würde das "kantige" einfach weglassen. Dass sie einen Holzsplitter in der Hand hat, der sich durchaus zum Töten eignet, wird auch so klar, und es klingt einfach nicht so holprig. :-)

Zitat:Warmes Blut schoss sprudeln über ihre Hände, während zwei braune Augen noch ein letztes Mal aufflackerten und dann in stumpfen Ton verloschen.
"sprudelnd"
Außerdem sind mir da zu wenig bestimmte Artikel drin - gar keine nämlich. ;-)
Mach doch aus "zwei braune Augen" "die zwei braunen Augen", dann klingt es schöner. :-)

Zitat:Der nunmehr entseelte Körper des Angreifers sackte zu Boden, und sie beschlich ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit.
...das klingt, als würde sie sich an das Gefühl der Zufriedenheit heranschleichen. xD
Sorry, ich habe heute mal wieder eine blühende Phantasie. ;-)
Vorschlag: Der (nunmehr <-- kannst du weglassen) entseelte Körper des Angreifers sackte zu Boden und ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit breitete sich in ihr aus.

Zitat:„Miststück!“, brüllte der zweite Mann los und hob den Arm.
Das "los" kannst du weglassen. :-)

Zitat:Saraya keuchte auf, sie versuchte, sich gegen das Zittern das ihre Muskeln befallen hatte zu wehren und tastete nach den Drähten.
(...) Zittern, das ihre Muskeln befallen hatte, zu (...)

So.
Das waren jetzt ne ganze Menge Korrekturen, aber eigentlich ist das alles nur Kleinkram, der nicht wirklich etwas mit dem eigentlichen Text zu tun hat.

Ich finde es sehr schön, wie du es dem Leser diesmal ermöglichst, sich mit Saraya zu identifizieren. Das Photo ihrer Familie auf dem Nachttisch, die Narben, die sie im Spiegel betrachtet, das macht sie irgendwie (na ja - nicht wirklich menschlich ^^) fast sympathisch (fast... *zwinker*).
Dass du ihre Agressivität ein wenig heruntergeschraubt hast, finde ich sehr angenehm, und auch die nun etwas dezenteren Hinweise auf ihre wahre Identität haben mir gut gefallen.

Zitat:„Ein schönes Exemplar.

Das ist die Stelle, an der jeder aufhorcht, denke ich.
All die Hinweise vorher - selbst ihre scharfen Sinne - könnte man noch überlesen und sie trotzdem für einen Menschen halten, aber spätestens hier ist klar, dass sie irgendetwas - nun ja, besonderes ist. Und das weckt die Neugier, wie es weitergeht. :-)

Insgesamt eine wirklich sehr gelungene Überarbeitung - und ich warte nach wie vor gespannt auf dein erstes Kapitel. *zwinker*

Liebe Grüße
Mauriel

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

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Beitrag #15 |

RE: Zweierlei Blut - Prolog (überarbeitet)
Hi MAuriel,
danke für deinen schönen und sehr langen Icon_wink Kommentar.
Du hast natürlich mit fast allem Recht.
Das kommt davon, wenn man nachts um drei noch versucht etwas zu schreiben Icon_wink
Ich werde mich heute noch mal ausführlich damit befassen,

Zitat: Dass du ihre Agressivität ein wenig heruntergeschraubt hast, finde ich sehr angenehm, ...
Heruntergeschraubt ist gut ^^, ist doch fast alles weg.

Zitat: da zerbarst ihre Wohnungstür in scharfkantige Fetzen.

Uh, das klingt irgendwie komisch...
"Zerbarst" finde ich schön - ich kann das Holz richtig hören. ^^
Scharfkantig - hm, ich weiß nicht, da denke ich eher an Metall oder Glas oder so. Finde ich im Zusammenhang mit Holz nicht so wirklich schön.
Und Fetzen... Ich kenne Stofffetzen, Hautfetzen, Wortfetzen - aber Holzfetzen? Klingt nicht wirklich richtig.
Mein Vorschlag: "da zerbarst ihre Wohnungstür in hunderte spitzer Holzsplitter"
--> Ich fand Fetzen sind gerade mal was anderes, aber ich überlege es mir noch mal.

Ansonsten freue ich mich, dass dir die Überarbeitung gefällt, und dass erste Kapitel ... tja, das muss auch erst noch überarbeitet werden, damit ich nicht wieder so einen langen Kommi von dir bekomme Icon_wink

LG
Adsartha

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Beitrag #16 |

RE: Zweierlei Blut - Prolog (überarbeitet)
hallo adsharta,

ich finds ja unheimlich toll, wenn man merkt, dass an geschichten gearbeitet wird und überarbeitete versionen eingestellt werden. :D

Zitat:So nah, rann es ihr noch entsetzt durch das aufgepeitschte Gehirn,

ich bin hier über das "aufgepeitscht" gestolpert. irgendwie scheint mir das nicht das richtige wort zu sein. vllt eher "aufgewühlt"?

Zitat:Für einen Moment glaubte sie sich sie sich noch in den Fängen ihres Traumes, blickte sich gehetzt um,

ein "sie sich" ist zuviel

Zitat:Saraya stöhnte, ob dieses morgendlichen Geräuschechaos, gequält auf und stopfte sich die Ohrstöpsel noch tiefer in ihre empfindlichen Gehörgänge hinein.

ich glaub hier hab ich was neues gefunden. ihre empfindlichen ohren. sehr schön, das deutet an, was sie wirklich ist.

Zitat:Da wird sich der Boss aber freu ….“

ich will ja nicht pingelig sein, aber ich glaub, wenn das wort so unterbrochen wird, wie hier kommt kein leerzeichen vor die drei punkte.

ja prima, jetzt kommt saraya noch ein bisschen melancholischer rüber, irgendwie ist ihre betäubung durch die pillen mehr in den fokus gerutscht. das find ich ganz gut so, denn das erklärt warum sie (relativ) leicht besiegt wird.
was sehr schön finde ist das du uns saraya jetzt noch ein bisschen näher gebracht hast. mit so kleinigkeiten, wie ihren empfindlichen ohren, den narben auf dem körper, dem bild ihrer familie. all das hat mir saraya etwas symphatischer gemacht, sie kommt nicht mehr ganz so "weltverschlossen" rüber.
das saraya irgendein "wesen" ist wird hier kaum noch angedeutet, eigentlich nur durch ihr gehör, die unerklärten narben und die sucht nach den pillen gepaart mit dem blick auf den kalender und natürlich die merkwürdigen männer. aber das erhöht auf jeden fall die erwartung auf das nächste kapitel.

lg

Lady

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Beitrag #17 |

RE: Zweierlei Blut - Prolog (überarbeitet)
So, ich habe den Prolog geändert, mal wieder Icon_wink
@ Mauriel: Einige Anregungen habe ich übernommen, ein paar andere nicht. So knallt sie z.B. immer noch gegen eine wand und icht gegen die Wand, weil Zimmer ja bekanntlich vier wände haben und nicht nur eine.
@ Lady:Danke für deinen Kommentar.
Es freut mich, dass die Geschichte gefällt.
Deine Anmerkunngen sind übernommen oder abgeändert.

LG
Adsartha

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Beitrag #18 |

RE: Zweierlei Blut - Prolog (überarbeitet)
Hallo adsartha!

Eine weitere Überarbeitung, schön, schön! ^^
Dann werde ich mir die auch mal zu Gemüte führen. :-)

Zitat:So knallt sie z.B. immer noch gegen eine wand und icht gegen die Wand, weil Zimmer ja bekanntlich vier wände haben und nicht nur eine.
Jaah, das ist mir schon klar, dass ein Zimmer mehrere Wände hat. xD
Finde, es klingt trotzdem komisch! *motz* ^^
Aber egal, ist deine Geschichte und letztendlich entscheidest ja du, was darin steht und was nicht.
;-)

Zitat:Für einen Moment lang glaubte Saraya sich sicher
Hier würde ich entweder das "Für" oder das "lang" weglassen, so ist es irgendwie zu viel des Guten.

Zitat:Für einen Moment lang glaubte Saraya sich sicher, dachte, sie wäre entkommen, dann hörte sie das schrille Lachen in ihrem Rücken und strauchelte. `So nah´, rann es ihr noch entsetzt durch die aufgepeitschten Gedanken, dann gruben sich ihr glühende Feuermesser in die Schulter und sie …

… fuhr schreiend aus dem Schlaf. Für einen Moment glaubte sie sich noch in den Fängen ihres Traumes,
Das ist eine unschöne Wiederholung, die du leicht vermeiden kannst. Ersetze es doch beim zweiten Mal durch etwas wie "Einen verwirrten Augenblick glaubte" oder "Einen schrecklichen Moment glaubte". :-)

Zitat:weil sie den Lärm nicht mehr aushielt, quälte sich schließlich zur Bettkante.
"quälte sie sich schließlich"

Zitat:Zu knapp , rügte sie sich selbst
Zunächst einmal kein Leerzeichen vor dem Komma.
Und ich muss sagen - das "rügte" stört mich immer noch. xD
Es will so gar nicht zu ihren zitternden Fingern vorher passen.
Für mich wirkt es erst so, als schliche sich die Angst wieder in ihre Knochen, wenn sie an den Kampf zurückdenkt. Da finde ich diese "rügte" irgendwie zu beherrscht und - na ja, altklug. Eine strenge Lehrerin mit straffem Haarknoten rügt einen frechen Schüler, ja, der Vater rügt den Sohn, weil er was angestellt hat - aber sich selbst rügen, wenn man mit zitternden Fingern vor dem Spiegel steht und sich daran erinnert, dass man beim letzten Kampf beinahe draufgegangen wäre? Nee, das ist irgendwie - unpassend...

Zitat:ihre Augen wanderten misstrauisch zu dem weißgetünchten Holz.
"weiß getünchten" - glaube ich. ;-)

Zitat:Sie fixierte es, als könne sie hindurch sehen und klaubte mit ihren Fingern rasch die Styroporstöpsel aus ihren Ohren.
Komma nach "sehen".

Zitat:versuchte sich gegen die Laute ihrer Nachbarn abzuschotten.
Komma nach "versuchte".

Zitat:Die Miete war noch nicht fällig. Also einer der anderen Mieter?
Keine wirkliche Wiederholung, aber trotzdem ein wenig holprig. Schreib doch statt "Mieter" so was wie "Bewohner" oder nenn sie einfach "Nachbarn". :-)

Zitat:ein letztes Mal aufflackerten und dann in stumpfen Ton verloschen.
"stumpfem"

Sooo, das sieht jetzt vielleich viel aus, ist es aber ganz und gar nicht - das sind letztendlich nur noch winzige Kleinigkeiten. ;-)
Zum Inhalt lässt sich eigentlich nichts mehr sagen - mir gefällt's das weißt du ja, und ich bin gespannt auf mehr! *zwinker*

Liebe Grüße
Mauriel

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

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Beitrag #19 |

RE: Zweierlei Blut - Prolog (überarbeitet)
Hi Mauriel,
man bist du fleißig. Icon_wink
Habe einige der Sache geändert.

Das lang ist weg, es gibt einen schrecklichen Moment, sie quält sich aus dem Bett, wirft sich jetzt etwas vor, anstatt sich zu rügen und ein Nachbar klingelt Icon_wink

Ich hoffe, Madam ist zufreiden. Und ansonsten: viel Spaß beim nächsten Kapitel. Ja *nick* es ist fertig Icon_wink

Adsartha

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Beitrag #20 |

RE: Zweierlei Blut - Prolog (überarbeitet)
Hallo adsartha,

da will ich mir jetzt auch mal Deinen Text anschauen. Ah, schon eine überarbeitete Version ... Na, da bin ich gespannt.

Zitat:
Two Kinds Of Blood
(Zweierlei Blut)
Hm, ich bin nicht so für englische Titel über deutschen Geschichten ...

Zitat:Saraya verzog angewidert das Gesicht, schnaubte den üblen Gestank aus ihrer Nase und hievte ihren Körper nach oben. Sie hatte sich gerade aufgerichtet, da zerbarst ihre Wohnungstür. Trümmersplitter flogen wie tödliche Geschosse durch das Zimmer, suchten sich ein Ziel und trafen Saraya, die zu benebelt war, um auszuweichen, in die linke Seite und gegen die Stirn. Bevor ihr träger Verstand überhaupt realisiert hatte, was passiert war, lag sie bereits erneut auf dem Boden. Lautes Rumoren drang an ihre Ohren, kam näher, und ein harter Tritt in die Seite trieb ihr pfeifend die Luft aus der Lunge.
-> An dieser Stelle würden kürzere Sätze eine dramatischere Wirkung erzielen. In dieser Art liest man und denkt "Och ja, da zerbirst ne Wohnungstür ... Nächstes Kapitel, bitte ..."
Kürzere, prägnante Sätze steigern die Lesegeschwindigkeit, damit auch die Dramatik der Situation.

Zitat: Ein kurzer, stechender Schmerz jagte durch ihre Rippen, dann fiel sie auf den Boden und blieb betäubt liegen.
-> Auch hier kürzer.
Vorschlag: "Ein kurzer, stechender Schmerz jagte durch ihre Rippen. Sie fiel auf den Boden, blieb betäubt liegen."

Zitat:Warmes Blut schoss sprudelnd über ihre Hände, während die braunen Augen des Mannes noch ein letztes Mal aufflackerten und dann in stumpfem Ton verloschen. Der entseelte Körper des Angreifers sackte zu Boden, und ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit breitete sich in ihr aus.
-> s.o.

Hat mir recht gut gefallen, liest sich flüssig, ohne großes Haken. Der Hintergrund bleibt mysteriös - wer oder was ist Sarya? Was macht sie? Warum betäubt sie ihren Verstand mit Medikamenten?
Bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Gruß
Shadow


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